{"id":86987,"date":"2022-08-17T08:28:25","date_gmt":"2022-08-17T06:28:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987"},"modified":"2022-08-17T08:28:25","modified_gmt":"2022-08-17T06:28:25","slug":"hinweise-des-tages-4174","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h01\">Gasumlage voller Widerspr&uuml;che Warum zahlt nur ein Teil der Gesellschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h02\">Olaf Scholz in Skandinavien: Nicht mehr Gas aus Norwegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h03\">Energiebranche: Fette Gewinne mitten in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h04\">Habeck verspricht startklare LNG-Terminals zum Jahreswechsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h05\">Eine Gas-Turbine und die Pipeline-Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h06\">&bdquo;Alle werden lernen m&uuml;ssen, in diesem Winter zu verzichten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h07\">Abscheu vor der Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h08\">Deutsche Wohnen k&uuml;ndigt Mieterh&ouml;hung um 31 Prozent an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h09\">Putzen als &Uuml;berlebenskampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h10\">Vorteilsnahme und Verschwendung: Die Massage ist die Message<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h11\">Deutsche auf schwarzer Liste der Ukraine: F&uuml;r Minister kein Thema bei Kiew-Besuch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h12\">Schweizer Au&szlig;enministerium: Unglaubliche Arroganz oder totaler Realit&auml;tsverlust?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h13\">Die zweite Front der Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h14\">USA provozieren mit heimlichem Besuch von Abgeordneten weiterhin Spannungen in der Meerenge und m&uuml;ssen mit &ldquo;harten Gegenma&szlig;nahmen&rdquo; rechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h15\">Afghanistan: Die EU hat ihren Kurs nicht korrigiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86987#h16\">Der von der US-Seite gezeichnete &bdquo;Chip-Kuchen&ldquo; kann den eigenen Hunger nicht stillen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gasumlage voller Widerspr&uuml;che Warum zahlt nur ein Teil der Gesellschaft?<\/strong><br>\nEin staatlicher Eingriff, der &auml;hnlich viele Probleme schafft, wie er l&ouml;st, und voller Widerspr&uuml;che steckt, hat es schwer, die B&uuml;rger von dessen Sinn zu &uuml;berzeugen. Das war von Anfang an die Krux mit der Gasumlage.<br>\nDie Ampel stellt sich erneut selbst ein Bein mit miserabler Kommunikation. Geht es in erster Linie um die Rettung unverzichtbarer Versorger wie Uniper, um die Entlastung existenzbedrohter Familien oder um Steuerungseffekte in der Energiewende? [&hellip;]<br>\nZahlen sollen sie jedoch nur die Haushalte, die Gas nutzen &ndash; also etwa die H&auml;lfte. In der Wirtschaft trifft sie die Branchen besonders hart, die auf Gas angewiesen sind und nicht auf andere Energietr&auml;ger umsteigen k&ouml;nnen wie die Chemie- und Glasindustrie sowie alle, die f&uuml;r Produktion und Vertrieb K&uuml;hlung brauchen, etwa bei Arznei- und Lebensmitteln.<br>\nEinen Teilausfall der Gasversorgung bek&auml;me jede und jeder zu sp&uuml;ren. Warum wird die Rettung des Systems dann nicht als gesamtgesellschaftliche Aufgabe betrachtet, die alle mitfinanzieren? Warum trifft es nur Gaskunden?<br>\nDer Zorn der Betroffenen ist sicher. Sie haben doch nichts falsch gemacht. Wechselnde Regierungen hatten Gas als gute Wahl zum g&uuml;nstigen Preis gelobt und als unverzichtbare Br&uuml;ckentechnik ins Zeitalter der Erneuerbaren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/die-gasumlage-steckt-voller-widersprueche-warum-zahlt-nur-ein-teil-der-gesellschaft\/28601456.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.M.:<\/strong> Christoph von Marschall listet zwar ein paar Widerspr&uuml;che auf, macht um die politisch von der Ampel selbst verschuldeten Ursachen f&uuml;r die Gasknappheit einen gro&szlig;en Bogen. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Nur vier Profiteure der Gasumlage sind bekannt<\/strong><br>\nMillionen Verbraucher werden durch die Gasumlage von Bundesregierung und Industrie in Haftung genommen. Die durch die Umlage erzielten Einnahmen sollen Energieunternehmen st&uuml;tzen, die bislang russisches Gas importierten und nun teuren Ersatz besorgen m&uuml;ssen &ndash; so viel ist bekannt.<br>\nWelche Konzerne allerdings genau profitieren, ist noch ein Geheimnis. Transparenz bei einer der gr&ouml;&szlig;ten Sondersammelaktionen des Staates in einer f&uuml;r B&uuml;rger ohnehin schon angespannten Lage? Bislang Fehlanzeige.<br>\nWer beim Wirtschaftsministerium nach einer vollst&auml;ndigen Liste fragt, welche Unternehmen die Gelder erhalten sollen, bei&szlig;t auf Granit: &ldquo;Rein rechtlich gesehen k&ouml;nnen wir Unternehmensnamen im Zusammenhang mit ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nennen, da es sich hier um Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnisse in Bezug auf ihr operatives Gesch&auml;ft handelt&rdquo;, teilt das Haus von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100040140\/gasumlage-nur-vier-profiteure-sind-bislang-bekannt.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Klatsche f&uuml;r die Ampel: EU verweigert Mehrwertsteuer-Ausnahme f&uuml;r Gasumlage<\/strong><br>\nF&uuml;r Verbraucher in Deutschland wird es keine Ausnahme bei der Mehrwertsteuer auf die neue Gasumlage geben. Am Dienstag best&auml;tigte die EU-Kommission, dass eine Streichung der Steuer, anders als von der Ampel-Koalition erhofft, nicht m&ouml;glich ist. Nach eigenen Angaben will Br&uuml;ssel zusammen mit Berlin an einer L&ouml;sung arbeiten. Wie diese aussehen soll, ist noch vollkommen unklar. Bundesfinanzminister Christian Lindner hatte auf EU-Ebene um eine Ausnahme gebeten. Ein Sprecher der EU-Kommission stellte aber klar:  &ldquo;Es gibt an sich keine M&ouml;glichkeit, diese Art von Umlage auszunehmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/146289-klatsche-fur-ampel-deutschland-gasumlage\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Olaf Scholz in Skandinavien: Nicht mehr Gas aus Norwegen<\/strong><br>\nNein, Norwegen kann nicht mehr Gas liefern. Wenn Bundeskanzler Olaf Scholz gehofft hatte, vom Besuch bei seinem sozialdemokratischen Amtskollegen Jonas Gahr St&oslash;re in Oslo mit der Zusage zus&auml;tzlicher Erdgaslieferungen nach Hause zu kommen, wurde er entt&auml;uscht. Die Kapazit&auml;ten seien bereits ersch&ouml;pft, beschied ihm der Ministerpr&auml;sident: Norwegen &ndash; nach Russland und Katar weltweit drittgr&ouml;&szlig;ter Gasproduzent &ndash; liefere bereits das, was die Gasfelder maximal hergeben.<br>\nGahr St&oslash;re musste Scholz im Gegenteil darauf vorbereiten, dass Norwegen m&ouml;glicherweise seine Stromlieferungen nach Deutschland herunterfahren werde. In einem Interview mit der Osloer Tageszeitung Aftenposten, das am Tag des Kanzlerbesuchs erschien, hatte er das bereits angek&uuml;ndigt: &bdquo;Jedes Land muss Verantwortung f&uuml;r die Nachhaltigkeit seines Energiesystems &uuml;bernehmen&ldquo;, erkl&auml;rte er da.<br>\nF&uuml;r Norwegen hei&szlig;e das, dass man nun in erster Linie darauf achten werde, die Kapazit&auml;t seiner Wasserkraftreserven f&uuml;r den kommenden Winter zu st&auml;rken: &bdquo;Diese nationale Verantwortung haben wir.&ldquo; Es k&ouml;nne daher sein, dass der Stromexport durch das im vergangenen Jahr er&ouml;ffnete Nordlink-Kabel nach Deutschland reduziert oder gestoppt werden m&uuml;sse. Das Gleiche gelte f&uuml;r die Verbindungen nach D&auml;nemark und Schweden.<br>\nDas ist eine Kehrtwende der norwegischen Regierung. Im Wasserkraftland Norwegen wird infolge schneearmer Winter und der schlimmsten Trockenheit im S&uuml;den und Osten des Landes seit 140 Jahren das Wasser knapp. Das F&uuml;llniveau der Stauseen befindet sich teilweise auf einem historischen Tiefstand. Was dazu beigetragen hat, dass die Strompreise im S&uuml;den des Landes kr&auml;ftig gestiegen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Olaf-Scholz-in-Skandinavien\/!5874498\/%20\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Norwegen kann Gaslieferungen nach Deutschland nicht ausweiten<\/strong><br>\nDamit zerschl&auml;gt sich bei einem weiteren Land die Hoffnung, schnell Ersatz f&uuml;r russisches Gas zu finden. Wirtschaftsminister Robert Habeck hatte sich &ndash; bisher vergeblich &ndash; auch beim gro&szlig;en Gasproduzenten Katar um zus&auml;tzliche Lieferungen bem&uuml;ht.<br>\nScholz dennoch &ldquo;dankbar&rdquo;<br>\nScholz &auml;u&szlig;erte sich dennoch &ldquo;dankbar&rdquo;, dass Norwegen seine Gaslieferungen &ldquo;bis zum M&ouml;glichen ausreizt&rdquo;. Dies sei &ldquo;sehr wichtig, um unsere Gasabh&auml;ngigkeit von Russland zu verringern&rdquo;. Norwegen sei &ldquo;ein besonderer Partner f&uuml;r Deutschland&rdquo;, sagte Scholz. &ldquo;Unsere Energiepartnerschaft wollen wir ausbauen und vertiefen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nScholz und die Regierungschefinnen und -chefs der f&uuml;nf nordischen L&auml;nder vereinbarten, bei der Energiewende k&uuml;nftig noch enger zusammenzuarbeiten. Gastgeber St&oslash;re fand lobende Worte f&uuml;r die deutsche Energiewende: Deutschland habe &ldquo;die gro&szlig;e Herausforderung auf sich genommen, erneuerbare Energien zu erschlie&szlig;en&rdquo;. Gleichwohl werde die Abkehr von den fossilen Energien &ldquo;hart und turbulent&rdquo; werden. &ldquo;Fast alles, was sich zu Energie machen l&auml;sst, wird zu Energie gemacht werden&rdquo;, k&uuml;ndigte St&oslash;re an.<br>\nDie d&auml;nische Ministerpr&auml;sidentin Mette Frederiksen sagte mit Blick auf die Gasimporte aus Russland: &ldquo;Wir stehen vor einem herausfordernden Herbst.&rdquo; Finnlands Regierungschefin Sanna Marin warnte vor einem &ldquo;kalten Winter&rdquo; und f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Wir m&uuml;ssen unsere Bev&ouml;lkerungen darauf vorbereiten, was auf dem Spiel steht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/norwegen-kann-gaslieferungen-nach-deutschland-nicht-ausweiten,TEbczYx%20\">BR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die lobenden Worte des norwegischen Ministerpr&auml;sidenten St&oslash;re &uuml;ber die deutsche Energiewende erweisen sich als Luftnummer. Denn sie findet schlicht nicht statt. Sie kann nicht durchgef&uuml;hrt werden ohne den Ausbau von modernen Gaskraftwerken. Das m&uuml;ssten auch die Ampelparteien der deutschen Regierung wissen:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wir beschleunigen den massiven Ausbau der Erneuerbare Energien und die Errichtung moderner Gaskraftwerke, um den im Laufe der n&auml;chsten Jahre steigenden Strom- und Energiebedarf zu wettbewerbsf&auml;higen Preisen zu decken. Die bis zur Versorgungssicherheit durch Erneuerbare Energien notwendigen Gaskraftwerke m&uuml;ssen so gebaut werden, dass sie auf klimaneutrale Gase (H2-ready) umgestellt werden k&ouml;nnen. Erdgas ist f&uuml;r eine &Uuml;bergangszeit unverzichtbar.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/974430\/1990812\/04221173eef9a6720059cc353d759a2b\/2021-12-10-koav2021-data.pdf?download=1\">So nachlesbar auf Seite 59 des Koalitionsvertrages<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Energiebranche: Fette Gewinne mitten in der Krise<\/strong><br>\n113 Milliarden Euro &ndash; so viel verdienen Energiekonzerne in Deutschland allein dieses Jahr zus&auml;tzlich an der Notlage. Dabei w&auml;re eine Besteuerung ihrer &Uuml;bergewinne problemlos m&ouml;glich, wie eine neue Studie zeigt. [&hellip;]<br>\nDoch seitdem weisen zahlreiche Indikatoren darauf hin, dass die Gewinne bei vielen Energiekonzernen sprudeln &ndash; und zwar ohne Ende. F&uuml;r ausl&auml;ndische Unternehmen von Shell bis Saudi Aramco gilt dies genauso wie f&uuml;r deutsche Firmen von RWE bis Wintershall. In einer neuen Studie bringen Christoph Trautvetter und David Kern-Fehrenbach vom Netzwerk Steuergerechtigkeit mehr Licht ins Dunkel und zeigen auf, wo die wirklichen Profiteure der Energiekrise sitzen und wie viel sie an ihr verdienen.<br>\nDie Zahlen sind an Brisanz kaum zu &uuml;bertreffen: Rund 113 Milliarden Euro &Uuml;bergewinne werden dieses Jahr in der deutschen Energiebranche erwirtschaftet werden, so ihre Berechnung, was fast einem Viertel des gesamten Bundeshaushalts entsprechen w&uuml;rde. Diese teilen sich auf die unterschiedlichen Sektoren wie folgt auf: 38 Milliarden Euro &Uuml;bergewinne bei &Ouml;lkonzernen, 25 Milliarden bei Gaskonzernen und 50 Milliarden im Stromsektor. Vor allem Letzteres d&uuml;rfte &uuml;berraschen. Der Grund hierf&uuml;r ist, dass der Strommarkt nach dem sogenannten Merit-Order-Prinzip funktioniert. Das bedeutet, dass das teuerste Kraftwerk den Preis f&uuml;r alle Marktteilnehmer bestimmt. Und da nun einmal die Preise f&uuml;r Erdgas stark gestiegen sind, k&ouml;nnen auch die Betreiber von Wind-, Kohle oder Atomkraftwerken mehr verlangen. [&hellip;]<br>\nDie Autoren stellen fest: &raquo;Eine &Uuml;bergewinnsteuer ist rechtlich machbar, &ouml;konomisch denkbar und politisch m&ouml;glicherweise sogar n&ouml;tig.&laquo; Sie empfehlen ganz konkret die kurzfristige Einf&uuml;hrung einer &Uuml;bergewinnsteuer f&uuml;r Mineral&ouml;lkonzerne und Stromproduzenten &ndash; wie sie etliche europ&auml;ische Nachbarl&auml;nder bereits vollzogen haben. Mittelfristig unterst&uuml;tzen sie den Vorschlag, dass im Rahmen der OECD-Mindestbesteuerung eine dritte S&auml;ule (neben der Mindeststeuer und den Verteilungsrechten) geschaffen wird, die &Uuml;bergewinne dauerhaft steuerpflichtig macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/energiebranche-fette-gewinne-mitten-in-der-krise-uebergewinnsteuer-lindner-studie-113-milliarden-gewinn\/\">Lukas Scholle auf Jacobin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neue Studie zu &Uuml;bergewinnsteuer f&uuml;r Energieunternehmen<\/strong><br>\nUnsere aktuelle Studie &ldquo;Kriegsgewinne besteuern. Ein Beitrag zur Debatte um &Uuml;bergewinnsteuern&rdquo; f&uuml;r die Rosa-Luxemburg-Stiftung, &uuml;ber die der Spiegel berichtet, sch&auml;tzt: Deutschland k&ouml;nnte durch eine &Uuml;bergewinnsteuer f&uuml;r Energieunternehmen etwa 30 bis 100 Milliarden Euro Mehreinnahmen gewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/neue-studie-zu-uebergewinnsteuer-fuer-energieunternehmen\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>RWE &amp; Co enteignen &ndash; Energieproduktion Vergesellschaften!<\/strong><br>\nUnsere Kampagne hat die Enteignung und Vergesellschaftung des Energiesektors zum Ziel. Also eine De-Privatisierung und Demokratisierung &ndash; so k&ouml;nnen wir Energieproduktion gesellschaftlich verwalten und damit sozial gerecht und &ouml;kologisch gestalten. Aktuell liegt die Stromproduktion weitestgehend in den H&auml;nden von Konzernen wie RWE. Diese privatwirtschaftlichen Energieproduzenten handeln ausschlie&szlig;lich aus eigenen wirtschaftlichen Interessen. Der produzierte Strom wird als Ware verkauft, um damit auf Kosten der Verbraucher*innen Profit zu machen. Stromkonzerne achten dabei nur so weit auf unsere Umwelt und die Bed&uuml;rfnisse der Verbraucher*innen, solange sich dies wirtschaftlich rentiert. Unser Strom wird durch Ausbeutung von Natur und Menschen produziert und vermarktet. [&hellip;]<br>\nWir wollen einen Schritt weiter gehen und an den Eigentumsverh&auml;ltnissen r&uuml;tteln! Darum nehmen wir die Stromproduktion selbst in die Hand. Wir wollen RWE als den gr&ouml;&szlig;ten Energiekonzern NRWs enteignen. Gleichzeitig steht der Konzern RWE beispielhaft daf&uuml;r, was gerade in der gesamten Energiepolitik schiefl&auml;uft. Denn nur RWE zu enteignen reicht nicht. Es ist n&ouml;tig, den ganzen Sektor zu vergesellschaften, um die Marktlogik wirklich anzugreifen und aufzubrechen. Wir wollen selbst bestimmen, wo Strom herkommt und wie er verteilt wird. Die Produktion muss sozial, &ouml;kologisch und demokratisch organisiert sein. Das bedeutet konkret, fossile Energietr&auml;ger im Boden zu lassen, Produktionsmittel zu vergesellschaften und die Arbeits- und Entscheidungsprozesse zug&auml;nglicher zu gestalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rwe-enteignen.de\/warum-enteignung\/\">RWE &amp; Co enteignen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Habeck verspricht startklare LNG-Terminals zum Jahreswechsel<\/strong><br>\nZum Jahreswechsel sollen die schwimmenden LNG-Terminals in Wilhelmshaven und Brunsb&uuml;ttel in Betrieb gehen. Das teilte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) bei einer Presskonferenz mit. Er hatte zuvor eine Absichtserkl&auml;rung mit Energieunternehmen unterzeichnet. Der Vertrag sieht vor, dass die bereitgestellten LNG-Fl&uuml;ssiggasterminals bis M&auml;rz 2024 voll ausgelastet sein sollen. Zu dem Firmenzusammenschluss geh&ouml;ren Uniper, VNG, RWE und EnBW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/energieversorgung-habeck-verspricht-startklare-lng-terminals-zum-jahreswechsel-a-65c027f1-c335-4c46-b95c-f9e6fc70ab70%20\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Anstatt &ldquo;startklare LNG-Terminals zum Jahreswechsel&rdquo; f&uuml;r &uuml;berteuertes Gas zu versprechen, sollte sich der Bundesminister an seinen Eid erinnern, Schaden vom Volke abzuwenden und dessen Wohlstand zu mehren &ndash; hier durch mehr Kooperation mit Russland f&uuml;r g&uuml;nstige Energiepreise zu sorgen. Zu bef&uuml;rchten ist jedoch, dass Herr Habeck sein gr&uuml;nes M&auml;rchen wahr machen m&ouml;chte &ndash; auf Kosten der hiesigen Bev&ouml;lkerung. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86949#h01\">Gasumlage wird 2,4 Cent betragen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eine Gas-Turbine und die Pipeline-Geschichte<\/strong><br>\nDie Gaslieferung durch die Pipeline Nord Stream 1 ist gedrosselt. Als Grund wird eine fehlende Gasturbine angegeben, die in Kanada gewartet wurde und jetzt in Deutschland liegt. In Russland werden fehlende Dokumente moniert, die deutsche Seite bestreitet dies. F&uuml;r die besondere Vorsicht der Russen spricht allerdings die Geschichte: Vor 40 Jahren gab es eine Explosion in Russland, die auf die CIA zur&uuml;ckgef&uuml;hrt wird. [&hellip;]<br>\nDer US-Geheimdienst CIA hat in den 80er Jahren offensichtlich eine gewaltige Pipeline-Explosion in der damaligen Sowjetunion verursacht. Die CIA spielte damals der Sowjetunion eine Software zu, die in der Pipelinesteuerung zum Einsatz kam und ebenso, wie dies sp&auml;ter mit den Zentrifugen im Iran praktiziert wurde, die Gasversorgung des Landes st&ouml;ren sollte, indem die Einstellungen von Pumpen, Turbinen und Ventilen manipuliert wurden.<br>\nAls dann im Sommer 1982 eine der gr&ouml;&szlig;ten Gaspipelines der damaligen Sowjetunion in die Luft ging, war die Freude jenseits des gro&szlig;en Teichs gro&szlig;. Die Mission, abgesegnet von US-Pr&auml;sident Ronald Reagan, war zu voller Zufriedenheit erf&uuml;llt worden. Die USA schoben der UdSSR soviel Fakes unter, dass man dort am Ende nicht mehr wusste, welche Technik echt und welche von den USA manipuliert war. Wenn den Russen jetzt im Zweifelsfall alles verd&auml;chtig erscheint, war die Mission unter Reagan ein voller Erfolg. Deutschland darf sich jetzt allerdings &uuml;ber die Sp&auml;tfolgen dieser Aktion nicht wundern, wenn Russland auf den Wiedereinbau der Turbine und betr&auml;chtliche Einnahmen verzichtet und damit einer erneuten Explosion an einer Pipeline vorbeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/wirtschaft\/eine-gas-turbine-und-die-pipeline-geschichte\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Alle werden lernen m&uuml;ssen, in diesem Winter zu verzichten&ldquo;<\/strong><br>\nWenn es noch eines Beweises bed&uuml;rfte, dass 2022 kein gew&ouml;hnliches Jahr ist, ein Blick auf die Themenwahl der ARD-Talkshow &bdquo;Hart aber fair&ldquo; w&uuml;rde gen&uuml;gen, um selbst gr&ouml;&szlig;te Zweifler zu &uuml;berzeugen. Mitten im August und frisch aus der Sommerpause zur&uuml;ckgekehrt, widmete sich Frank Plasberg mit seinen G&auml;sten eventuellen Heizproblemen in der kalten Jahreszeit.<br>\n&bdquo;Frieren im Winter, bangen um Jobs: Was kommt, wenn uns das Gas ausgeht?&ldquo;, fragte der Moderator am Montagabend die SPD-Vorsitzende Saskia Esken, das CDU-Pr&auml;sidiumsmitglied Jens Spahn, den Evonik-Chef und Pr&auml;sident des Verbands der Chemischen Industrie, Christian Kullmann, den Leiter der Bundesnetzagentur Klaus M&uuml;ller sowie Verena Bentele, die Pr&auml;sidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.<br>\nWundern konnte das freilich niemand, denn die sich abzeichnende Energiekrise besch&auml;ftigt Privathaushalte und Unternehmen noch mehr als der Krieg in der Ukraine, der daran entscheidenden Anteil hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article240500431\/Hart-aber-fair-Alle-werden-lernen-muessen-in-diesem-Winter-zu-verzichten.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Wer muss verzichten? Die deutsche Oligarchie, die Klattens, Quandts, Porsches, Piechs, Schaefflers, &hellip;. Die Intendanten der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender mit ihren sechsstelligen Jahresgeh&auml;ltern, die Damen und Herren Volksvertreter mit einer &bdquo;Entsch&auml;digung&ldquo; von monatlich 10.323,29 Euro plus Kostenpauschale von 4.583,39 Euro, der Wirtschaftsminister Habeck mit 16&thinsp;440 Euro pro Monat und einer j&auml;hrlichen steuerfreien Pauschale von 3681 Euro. Was so viel ist, dass Habeck nach eigenen Worten gar wei&szlig; wie er das Geld ausgeben soll. Nun, dieser Personenkreis und viele andere mehr, wie etwa die Manager des Energieunternehmens Uniper, dass sich auf Kosten der Allgemeinheit retten l&auml;sst, werden sicher nicht &bdquo;lernen m&uuml;ssen zu verzichten&ldquo;. Die &bdquo;Verg&uuml;tung&ldquo; des Vorstandsvorsitzenden von Uniper betr&auml;gt im &Uuml;brigen, laut Gesch&auml;ftsbericht in Summe 3,1 Millionen Euro, die eines Vorstandsmitglieds 1,75 Millionen Euro.<\/em><br>\n<em>Wie lange lassen sich die B&uuml;rger dieses Landes derartige zynische Aussagen noch gefallen? Und wie lange lassen sich die B&uuml;rger eine Bundesregierung gefallen der es gelungen ist das Land ist innerhalb von neun Monaten an den Rand des v&ouml;lligen Ruins zu bringen?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Die Einschr&auml;nkungen sind nur der Anfang&rdquo;<\/strong><br>\nDie Deutschen werden sich auf eine neue Definition von Wohlstand einstellen m&uuml;ssen, glaubt Katrin G&ouml;ring-Eckardt. Die Atomkraft-Diskussion h&auml;lt sie f&uuml;r eine &ldquo;Scheindebatte&rdquo;, die nur den Gr&uuml;nen schaden solle. [&hellip;]<br>\nGlauben Sie, dass die Menschen bereit sind, auf klassischen Wohlstand zu verzichten?<br>\nWir werden lernen m&uuml;ssen, Einschr&auml;nkungen hinzunehmen. Wir leben in einer Gesellschaft des &Uuml;berflusses. Es gibt alles &uuml;berall zu jeder Zeit. Muss das Brotregal im Supermarkt auch kurz vor Ladenschluss noch die volle Auswahl bieten, muss man jeden Tag Fleisch essen und die riesige Auswahl im Restaurant haben? Ist das Wohlstand? Wir brauchen eine realistischere Definition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100033020\/katrin-goering-eckardt-gruene-die-einschraenkungen-sind-nur-der-anfang-.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Boom der Luxusg&uuml;terindustrie Die Reichen prassen, als g&auml;be es kein Morgen<\/strong><br>\nKrieg, Klimakrise, Corona: Die meisten Menschen halten derzeit angesichts einer ungewissen Zukunft ihr Geld zusammen. Ganz anders diejenigen, die sich teure Luxusartikel leisten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/boom-der-luxusgueterindustrie-die-reichen-prassen-als-gebe-es-kein-morgen-a-74865272-2c23-4fac-9dc4-75969e3882de\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Abscheu vor der Stra&szlig;e<\/strong><br>\nDie Linke: Ramelow will Partei auf Abstand zu Teuerungsprotesten halten. K&ouml;ditz greift Pellmann wegen Aufruf zu &raquo;Montagsdemos&laquo; an<br>\nIn der Linkspartei melden sich unmittelbar nach der Ank&uuml;ndigung von Koparteichef Martin Schirdewan vom Montag, die Partei werde &raquo;einen hei&szlig;en Herbst der sozialen Proteste&laquo; unterst&uuml;tzen bzw. diese Proteste &raquo;auch mit organisieren&laquo;, diejenigen zu Wort, denen dieser zaghafte Versuch, sich als Partei in die Protestbewegung einzuschalten, bereits zu weit geht. Nachdem am Montag auch der Leipziger Linke-Bundestagsabgeordnete S&ouml;ren Pellmann insbesondere die Menschen in Ostdeutschland zu &raquo;Montagsdemonstrationen&laquo; &raquo;wie damals gegen Hartz IV&laquo; aufgerufen hatte, sagte der Th&uuml;ringer Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstagausgaben), er bitte darum, &raquo;die Abstandsregel zu rechtsradikalen Organisatoren&laquo; zu beachten. [&hellip;]<br>\nDer Versuch Ramelows, die Partei auf dem Umweg &uuml;ber den Verweis auf rechte Versuche, Einfluss auf die Protestbewegung gegen die Preissteigerungen zu bekommen, auf Distanz zu dieser Bewegung zu halten, folgt ganz der seit Wochen vom Bundesinnenministerium und dem Verfassungsschutz vorformulierten Linie, die f&uuml;r den Herbst und Winter erwarteten Proteste gleichsam pr&auml;ventiv als in Teilen oder zur G&auml;nze &raquo;rechts&laquo; zu denunzieren. Bei Ramelow spielt zudem offensichtlich noch ein weiterer Aspekt eine Rolle: die Abscheu vor jeglicher Art von Stra&szlig;enprotest und jeder Mobilisierung &raquo;von unten&laquo;. Auch das verbindet den regierungslinken Fl&uuml;gel der Linkspartei mit allen anderen b&uuml;rgerlichen Parteien. [&hellip;]<br>\nVor diesem Hintergrund d&uuml;rfte sich die Auseinandersetzung &uuml;ber das Verh&auml;ltnis zu den regierungskritischen Demonstrationen in der Linkspartei &ndash; die eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Senders RTL am Dienstag bei bundesweit vier Prozent sah &ndash; in den n&auml;chsten Tagen und Wochen weiter zuspitzen. Nach jW-Informationen wird in Leipzig f&uuml;r den 5. September &ndash; einem Montag &ndash; eine Demonstration gegen Preissteigerungen, Gasumlage usw. geplant. Anmelden will sie dem Vernehmen nach S&ouml;ren Pellmann. Ein Mitglied des s&auml;chsischen Landesverbandes von Die Linke sagte am Dienstag gegen&uuml;ber jW, sein Eindruck sei, dass viele Genossinnen und Genossen darauf warteten, dass es endlich losgehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/archive.ph\/2022.08.16-174152\/https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432699.richtungsstreit-abscheu-vor-der-stra%C3%9Fe.html#selection-775.1-787.99\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Wohnen k&uuml;ndigt Mieterh&ouml;hung um 31 Prozent an<\/strong><br>\nDie Modernisierung in einer Spandauer Siedlung soll das Wohnen verteuern. Mieterberater reagieren angesichts steigender Energiepreise mit Unverst&auml;ndnis und fordern die Deutsche Wohnen auf, vom Plan abzusehen.<br>\nMitten in einer Zeit, in der sich Haushalte wegen steigender Energiekosten auf h&ouml;here Nebenkosten-Vorauszahlungen einstellen m&uuml;ssen, k&uuml;ndigt die Deutsche Wohnen den Bewohnern einer Spandauer Wohnsiedlung drastische Steigerungen der Kaltmiete durch eine Modernisierung an. Die Miete f&uuml;r eine rund 41 Quadratmeter gro&szlig;e Wohnung soll danach von bisher rund 263 Euro monatlich auf knapp 346 Euro kalt steigen. Das entspricht einer Mietsteigerung von rund 31 Prozent. &bdquo;Wir Mieter sind fix und fertig&ldquo;, sagt die Bewohnerin Melanie Schmidt (Name ge&auml;ndert). &bdquo;Ich tr&auml;ume schon nachts davon.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/deutsche-wohnen-kuendigt-mieterhoehung-um-31-prozent-an-li.256426\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Putzen als &Uuml;berlebenskampf<\/strong><br>\n&Uuml;ber 200&rsquo;000 Menschen in der Schweiz verdienen ihr Leben mit Putzen &ndash; meist Migrantinnen. Der Lohn reicht oft kaum zum Leben. [&hellip;]<br>\nHeute gibt es nachweislich rund 5500 Firmen in der Branche, Zehntausende von privaten Arbeitgebenden, mehr als 200&rsquo;000 Menschen, die mit Putzen ihr Leben verdienen: legal Angestellte oder Halblegale mit Arbeitserlaubnis und eine gro&szlig;e Anzahl illegal in der Schweiz lebender Sans-Papiers, von denen wiederum rund die H&auml;lfte in Privathaushalten putzt. Viele arbeiten nur Teilzeit, weil sie Kinder haben und alleinerziehend sind &ndash; oder weil sie schlicht und einfach nicht mehr Arbeit finden.<br>\nEine Tieflohnbranche mit L&ouml;hnen, die kaum zum Leben reichen, ist die Reinigungsarbeit, seit daf&uuml;r bezahlt wird. Aber Putzen bot Menschen, die mit sehr wenig Schulbildung und ohne Sprachkenntnisse in die Schweiz kamen, immer auch M&ouml;glichkeiten, schnell Geld zu verdienen. Viele arbeiteten von Beginn an schwarz, und der schlechte Ruf, den die Branche und die Arbeit selbst haben, stammen sicher auch aus der Anfangszeit. &laquo;Putzen kann jede und jeder, Putzen ist einfach, Putzen ist billig&raquo;, so die allgemeine Meinung. Doch ganz langsam &auml;ndert sich das Bild: Eine gute Putzkraft wird nicht nur k&ouml;rperlich extrem gefordert, sie muss auch planen und rechnen k&ouml;nnen, sie muss sozial kompetent sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/arbeit\/putzen-als-ueberlebenskampf\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vorteilsnahme und Verschwendung: Die Massage ist die Message<\/strong><br>\nRBB-Intendantin Patricia Schlesinger hat ihren Posten endg&uuml;ltig verloren. Am Montagabend wurde sie vom Rundfunkrat abberufen. Zum Verh&auml;ngnis wurden ihr drei gro&szlig;e V: Vetternwirtschaft, Vorteilsnahme und Verschwendung. Das meiste davon ist nicht strafbar &ndash; und vieles sogar &uuml;blich in ihren Kreisen. Ein gutes Beispiel ist der Dienstwagen mit &bdquo;Massagesitzen&ldquo;, der f&uuml;r so viel Aufregung sorgte. Dieser Luxus-Audi A 8 kostet regul&auml;r 145.000 Euro, aber der RBB bekam ihn sehr viel g&uuml;nstiger, wie das Magazin Business Insider recherchiert hat. Dank eines Rabattes von knapp 70 Prozent betrug die Leasinggeb&uuml;hr pro Monat nur ganze 457,21 Euro. Das ist ein Schn&auml;ppchen und selbst f&uuml;r den armen RBB m&uuml;helos zu stemmen.<br>\nPikant ist aber, wie dieser Rabatt bei Audi hei&szlig;t: n&auml;mlich &bdquo;Regierungspreis&ldquo;. Systematisch sponsert die deutsche Autoindustrie die Luxusgef&auml;hrte der MinisterInnen in Berlin und in den L&auml;ndern. Ganz harmlos hei&szlig;t dies &bdquo;Marketing&ldquo;. Die Wahrheit ist viel h&auml;rter: Es handelt sich um Lobbyismus. Die MinisterInnen sollen auf ihren eigenen Pobacken erleben, wie weich und sanft eine deutsche Luxuskarosse dahingleiten kann. Wer dieses sinnliche Erlebnis genossen hat, so hofft die Autoindustrie, wird niemals am staatlichen Dienstwagenprivileg r&uuml;tteln, das die Konzerne indirekt mit Milliarden subventioniert.<br>\nDoch &uuml;ber diesen frechen Lobbyismus namens &bdquo;Regierungspreis&ldquo; wird bisher nicht diskutiert. Stattdessen gilt als Skandal, dass Schlesinger dieses Schn&auml;ppchen ebenfalls nutzte. Da verrutschen Kategorien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Vorteilsnahme-und-Verschwendung\/!5871761\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsche auf schwarzer Liste der Ukraine: F&uuml;r Minister kein Thema bei Kiew-Besuch<\/strong><br>\nVertreter der Bundesregierung haben bei einem Besuch der Ukraine j&uuml;ngst davon abgesehen, gegen&uuml;ber ihren Gespr&auml;chspartnern in Kiew eine schwarze Liste anzusprechen, auf der auch deutsche Wissenschaftler und Politiker als &ldquo;Informationsterroristen&rdquo; gef&uuml;hrt werden. Das geht aus einer Stellungnahme der Bundesregierung hervor, die Telepolis exklusiv vorliegt.<br>\nBesonders brisant: Die Aufstellung des &ldquo;Zentrum f&uuml;r Desinformationsbek&auml;mpfung&rdquo; (CCD) des Ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates f&uuml;hrt auch den Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Rolf M&uuml;tzenich, mit personenbezogenen Daten und Foto auf. Zwei SPD-Kabinettsmitglieder sahen dennoch keinen Anlass, die Liste und die Indizierung gegen&uuml;ber den Verantwortlichen in Kiew zu thematisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutsche-auf-schwarzer-Liste-der-Ukraine-Fuer-Minister-kein-Thema-bei-Kiew-Besuch-7221702.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schweizer Au&szlig;enministerium: Unglaubliche Arroganz oder totaler Realit&auml;tsverlust?<\/strong><br>\nGlobalbridge.ch hat dar&uuml;ber berichtet: Die gegenw&auml;rtige Schweizer Regierung hat mit dem Entscheid, die Sanktionen der EU gegen Russland pauschal (!) zu &uuml;bernehmen, die historisch und politisch gefestigte Neutralit&auml;t der Schweiz dramatisch verletzt und vielleicht gar unwiederbringlich zerst&ouml;rt. Auch der Platz Genf als zweitwichtigster Standort der UNO wird seine Funktion als internationaler Konferenzort mehr und mehr verlieren. Und mit der &laquo;Ukraine Recovery Conference&raquo; in Lugano hat die Schweiz zus&auml;tzlich best&auml;tigt, dass sie keine neutrale Haltung mehr einnehmen will. Nichtsdestotrotz hat das Au&szlig;enministerium Wolodymyr Selenskyjs absurde Idee, die Schweiz solle als Interessenvertreter der Ukraine in Moskau zum Einsatz kommen, positiv aufgenommen und zwischenzeitlich mit Kiev en d&eacute;tail abgesprochen. Doch die Quittung liegt bereits auf dem Tisch: Russland ist an den vermeintlich guten Diensten der Schweiz nicht mehr interessiert.<br>\nDer Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis ist bekanntlich unentwegt auf der Suche nach &laquo;Opportunit&auml;ten&raquo;. Und offensichtlich hielt er Selenskyjs Vorschlag f&uuml;r eine solche &laquo;Opportunit&auml;t&raquo;. Nicht zuf&auml;llig hat er ja am WEF in Davos vorgeschlagen, die schweizerische Neutralit&auml;t in eine &laquo;kooperative Neutralit&auml;t&raquo; umzubauen: neutral zu bleiben, aber mit der einen Seite eines Konflikts zu &laquo;kooperieren&raquo;. Und er erhielt daf&uuml;r prominentes Lob, insbesondere vom NATO-nahen NZZ-Redaktor Georg H&auml;sler, der selber Oberst der Schweizer Armee ist.<br>\nDie Schweiz hat seit Ende Februar alle von der EU beschlossenen Sanktionen gegen Russland pauschal, also ohne jede Abweichung oder auch nur Pr&auml;zisierung, &uuml;bernommen. Wie kann man in so einer Situation auch nur darauf hoffen, von Russland als Interessenvertreter der Ukraine akzeptiert zu werden? Ist es eine massive Selbst&uuml;bersch&auml;tzung unseres Au&szlig;enministers? Oder ist es einfach totaler Realit&auml;tsverlust? Oder eben einmal mehr einfach eine &laquo;Opportunit&auml;t&raquo;, die gepackt werden sollte? Das Nein aus Moskau war denn auch alles andere als &uuml;berraschend. [&hellip;]<br>\nEs ist einfach unglaublich: Die neutrale Schweiz ist zum Vasall der USA &ndash; die Schweizer Banken halten sich zum Beispiel an die Sanktionen der USA gegen Kuba &ndash; und jetzt auch der EU geworden, der sie nie beitreten wollte. Man kann sich f&uuml;r die Entscheidungen des Bundesrates und die Haltung der gro&szlig;en Schweizer Medien nur noch sch&auml;men.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/schweizer-aussenministerium-unglaubliche-arroganz-oder-totaler-realitaetsverlust\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die zweite Front der Bundeswehr<\/strong><br>\nDie deutsche Luftwaffe verlegt zu zwei Gro&szlig;man&ouml;vern und mehreren kleineren Kriegs&uuml;bungen 13 Milit&auml;rflugzeuge f&uuml;r knapp zwei Monate in die Asien-Pazifik-Region. Bei der Ma&szlig;nahme (Rapid Pacific 2022), die am Montag gestartet wurde, handelt es sich laut Luftwaffeninspekteur Ingo Gerhartz um &bdquo;mit Abstand die gr&ouml;&szlig;te Verlegung seit Bestehen der Luftwaffe&ldquo;. Die deutschen Milit&auml;rjets beteiligen sich zun&auml;chst an den australischen Gro&szlig;man&ouml;vern Pitch Black (Luftwaffe) sowie Exercise Kakadu (Marine), bevor sie zu weiteren &Uuml;bungen bzw. Milit&auml;rbesuchen nach Singapur, Japan und S&uuml;dkorea aufbrechen. Laut Gerhartz kann die Ma&szlig;nahme durchaus als &bdquo;Machtdemonstration&ldquo; (&bdquo;Show of Force&ldquo;) eingestuft werden. Sie setzt die Asien-Pazifik-Fahrt der Fregatte Bayern (August 2021 bis Februar 2022) fort, der 2023 eine n&auml;chste Marineentsendung folgen soll. Im Gespr&auml;ch ist eine Durchfahrt durch die Taiwanstra&szlig;e, die das Potenzial h&auml;tte, den Konflikt mit China eskalieren zu lassen. Gerhartz legt Wert auf die Feststellung, die Luftwaffe sei in der Lage, parallel an der NATO-Ostflanke und in der Asien-Pazifik-Region zu operieren &ndash; gegen Russland und gegen China. [&hellip;]<br>\nMit Rapid Pacific bzw. mit der erstmaligen Teilnahme an Pitch Black und an der Exercise Kakadu beginnt die Bundeswehr ihre Aktivit&auml;ten in der Asien-Pazifik-Region zu verstetigen. Im August vergangenen Jahres war die Fregatte Bayern zu einer ersten gro&szlig;en Asien-Pazifik-Fahrt aufgebrochen, von der sie im Februar dieses Jahres zur&uuml;ckkehrte. F&uuml;r 2023 hat die deutsche Marine eine weitere Asien-Pazifik-Fahrt angek&uuml;ndigt; die Rede ist diesmal von der Entsendung zweier Kriegsschiffe, wom&ouml;glich im Rahmen einer multinationalen Formation. Ende vergangenen Jahres teilte der damalige Marineinspekteur Kay-Achim Sch&ouml;nbach mit, er werde daf&uuml;r die Fahrt durch die Taiwanstra&szlig;e empfehlen. Dabei geriete die deutsche Marine in einen unmittelbaren Konflikt mit der Volksrepublik, die die Taiwanstra&szlig;e als exklusiv chinesisches Gew&auml;sser begreift. Besonderen Wert legt die Bundeswehr bei ihren Asien-Pazifik-Aktivit&auml;ten auf eine intensive Milit&auml;rkooperation mit denjenigen vier Staaten, die ihre Zusammenarbeit mit der NATO kontinuierlich ausbauen &ndash; mit Japan und S&uuml;dkorea, Australien und Neuseeland. Damit verfestigt sich ein westlicher Milit&auml;rblock rings um China im gro&szlig;en Machtkampf gegen die Volksrepublik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8995\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Luftwaffen-Man&ouml;ver im Indopazifik: &Uuml;ber China und Taiwan wird nicht geredet<\/strong><br>\nDie &Uuml;bung &bdquo;Rapid Pacific&ldquo; ist das ehrgeizigste Projekt in der Geschichte der Luftwaffe. Der Ukraine-Krieg und die Taiwan-Krise macht sie brisant.<br>\nUngew&ouml;hnliches Man&ouml;ver, ungew&ouml;hnliche Vorstellung. In ein australisches Restaurant im Sony Center am Potsdamer Platz hat die Luftwaffe am Freitag eingeladen, um ihr bisher ambitioniertestes Projekt vorzustellen: Die &Uuml;bung &bdquo;Rapid Pacific 2022&ldquo;, die vor allem in Australien stattfindet.<br>\nAn der Seite des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, sa&szlig; der australische Botschafter Philip Green, der die Entsendung der Luftwaffe in den Indopazifik als wichtiges Signal begr&uuml;&szlig;te.<br>\nAm Montag starten sechs Eurofighter vom St&uuml;tzpunkt in Neuburg, um binnen 24 Stunden Singapur zu erreichen. Sie werden daher von drei Tankflugzeugen A330 flankiert. Au&szlig;erdem sind vier Transportflugzeuge des Typs A400M im Einsatz. Von Singapur geht es weiter nach Australien, wo im August und September gemeinsame &Uuml;bungen mit australischen Streitkr&auml;ften und weiteren Partnern aus der Region geplant sind.<br>\n&bdquo;Was hier passiert, hat Auswirkungen auf die ganze Welt&ldquo;, sagte Green am Freitag. 17 Partnerl&auml;nder seien an der dreiw&ouml;chigen Operation Pitch Black in Australien beteiligt. Eine Nation, die in unmittelbarer N&auml;he zu den Man&ouml;vern liegt, sprach er dabei allerdings nicht an: China. &bdquo;Rapid Pacific&ldquo; wird in Deutschland schon seit zwei Jahren vorbereitet, da waren weder der Ukraine-Krieg noch die derzeitige Krise zwischen Taiwan und China vorherzusehen.<br>\nK&ouml;nnten die Chinesen auf die Milit&auml;rpr&auml;senz nicht empfindlich reagieren? Sowohl Green als auch Gerhartz wichen dieser Frage tunlichst aus. Das alles habe mit China &uuml;berhaupt nichts zu tun, sagten beide &uuml;bereinstimmend. &bdquo;Wir haben unsere Differenzen, aber jeder von uns hat Interesse an stabilen Beziehungen&ldquo;, sagte Green. Beim vorliegenden Man&ouml;ver habe man vor allem das Interesse, das B&uuml;ndnis mit Deutschland zu festigen. Auch Gerhartz sieht kein Problem, dass sich China provoziert f&uuml;hlen k&ouml;nnte. Man bewege sich auf internationalen zivilen Luftstra&szlig;en, erkl&auml;rte er. &bdquo;Wir fliegen zu unseren Partnern und senden keinerlei bedrohliche Signale an China.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/luftwaffen-manoever-im-indopazifik-ueber-china-und-taiwan-wird-nicht-geredet-li.256074\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>USA provozieren mit heimlichem Besuch von Abgeordneten weiterhin Spannungen in der Meerenge und m&uuml;ssen mit &ldquo;harten Gegenma&szlig;nahmen&rdquo; rechnen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nNur 12 Tage nach dem Besuch der Sprecherin des US-Repr&auml;sentantenhauses, Nancy Pelosi, auf der Insel Taiwan, stattete eine Delegation von US-Abgeordneten der Insel am Sonntag einen pl&ouml;tzlichen Besuch ab und bewies damit einmal mehr, dass es die USA sind, die immer wieder provozieren und daf&uuml;r sorgen, dass die Spannungen nicht abnehmen, so chinesische Experten.<br>\nSie betonten, dass China als Gegenma&szlig;nahme auf jeden Fall Sanktionen gegen die besuchenden Gesetzgeber verh&auml;ngen werde, da das Land schon immer entschieden gegen jegliche Absprachen zwischen den USA und den Sezessionisten Taiwans gewesen sei. [&hellip;]<br>\nDie f&uuml;nfk&ouml;pfige Delegation wird im Rahmen einer Asienreise vom demokratischen Senator Edward J. Markey aus Massachusetts angef&uuml;hrt.<br>\nMarkey ist ein erfahrener China-Falke, der China oft in Menschenrechtsfragen tadelt. [&hellip;]<br>\nDer Besuch der Delegation, der erst in letzter Minute bekannt gegeben wurde, als sie heimlich und still und leise eintraf, zeige jedoch, dass sie sich nicht trauten, den Zorn des chinesischen Festlandes auf sich zu ziehen, so Zhang. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Man kann sehen, dass die USA in der Denkweise verhaftet sind, &Auml;rger zu machen und die Beziehungen zwischen China und den USA zu sabotieren, um sich selbst zu einem so genannten Hauptakteur in der westpazifischen Region zu machen&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202208\/1272978.shtml\">Global Times<\/a>\n<p>dazu: <strong>China schw&ouml;rt, entschlossen gegen Provokationen vorzugehen, da der Besuch der litauischen Delegation in Taiwan Chinas Souver&auml;nit&auml;t verletzt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nNach dem provokativen Besuch der Sprecherin des US-Repr&auml;sentantenhauses, Nancy Pelosi, in Taiwan hat Litauen am Sonntag eine 11-k&ouml;pfige Delegation unter der Leitung der stellvertretenden Verkehrs- und Kommunikationsministerin Agne Vaiciukevi&#269;i&#363;t&#279; zu einem f&uuml;nft&auml;gigen Besuch auf die Insel Taiwan entsandt. Der Besuch erfolgte inmitten der scharfen Kritik der internationalen Gemeinschaft an Pelosis unverantwortlichem Schritt und Chinas beispiellosen gro&szlig; angelegten Milit&auml;r&uuml;bungen in der Stra&szlig;e von Taiwan.<br>\nAuf der Pressekonferenz am Donnerstag sagte Wang, China verurteile die antichinesischen Kr&auml;fte Litauens aufs Sch&auml;rfste daf&uuml;r, dass sie vors&auml;tzlich die Souver&auml;nit&auml;t Chinas verletzen und sich in grober Weise in die inneren Angelegenheiten Chinas einmischen. [&hellip;]<br>\nWas die Art und Weise betrifft, wie sich China gegen die Provokationen Litauens wehren wird, so wird dies nach Ansicht von Experten eher im Bereich des Handels und der Wirtschaft geschehen, da die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Seiten bereits herabgestuft wurden. [&hellip;]<br>\nDie Delegation ist der dritte in einer Reihe von Besuchen stellvertretender Minister des baltischen Staates in Taiwan, nach dem Besuch der litauischen Vizeministerin f&uuml;r Wirtschaft und Innovation Jovita Neliup&scaron;ien&#279; am 12. Juni und dem Vizeminister f&uuml;r Landwirtschaft Egidijus Giedraitis am 22. Juni.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202208\/1272802.shtml%20\">Global Times<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Taiwanesische Beamte bedr&auml;ngen Pelosi, nachdem bedeutende Aktienanteile ihres Sohnes an chinesischer Technologie aufgedeckt wurden<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer Sohn von Nancy Pelosi, der Sprecherin des Repr&auml;sentantenhauses, ist der zweitgr&ouml;&szlig;te Investor an einem ein chinesischen Technologieunternehmen, dessen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer laut DailyMail.com im Rahmen eines Betrugsermittlungsverfahrens verhaftet wurde, was wiederum Fragen &uuml;ber seinen heimlichen Besuch in Taiwan zusammen mit seiner Mutter aufwirft.<br>\nDer 53-j&auml;hrige Paul Pelosi Jr. hat seine Teilnahme nicht &ouml;ffentlich bekannt gegeben, bevor er seine Mutter auf der mit Steuergeldern bezahlten Reise nach Taiwan begleitete.<br>\nPelosi ist nicht nur ein Gro&szlig;investor bei Borqs, einem Unternehmen im chinesischen Internet-of-Things- und 5G-Sektor, sondern arbeitete auch als Berater f&uuml;r das Unternehmen und wurde f&uuml;r seine Dienste mit 700.000 Aktien des Unternehmens belohnt. [&hellip;]<br>\nAls bekannt wurde, dass Pelosi Jr. mit der Delegation seiner Mutter angereist war, wollten mehrere taiwanesische Politiker, darunter der ehemalige Vorsitzende der Finanzaufsichtskommission der Insel, Tseng Ming-chung, wissen, ob die regierende Demokratische Fortschrittspartei Gesch&auml;ftsbeziehungen zur Familie Pelosi unterhalte und ob der Besuch der Kongressabgeordneten mit gesch&auml;ftlichen Interessen verbunden war.<br>\nDie j&uuml;ngere Pelosi war nicht als Mitglied der Delegation aufgef&uuml;hrt und hatte weder einen Regierungsposten noch einen anderen erkl&auml;rten Auftrag zu erf&uuml;llen.<br>\nEs ist unklar, welche Rolle Pelosi Jr. in dem Unternehmen spielte.<br>\nDar&uuml;ber hinaus wurde Pelosi Jr. in den Jahren 2020 und 2021 in die Aufsichtsr&auml;te von zwei Lithiumbergbauunternehmen berufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zerohedge.com\/political\/taiwanese-officials-trounce-pelosi-after-sons-huge-holdings-china-tech-exposed\">Zero Hedge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Afghanistan: Die EU hat ihren Kurs nicht korrigiert<\/strong><br>\nWelche Lehren hat die EU aus dem Debakel in Afghanistan gezogen? Sie will milit&auml;risch st&auml;rker und eigenst&auml;ndiger werden, um selbst einen Flughafen wie Kabul evakuieren zu k&ouml;nnen. Doch die Politik der &ldquo;humanit&auml;ren&rdquo; Interventionen im Schlepptau der USA stellen die EUrop&auml;er nicht infrage. [&hellip;]<br>\nAuch ein Jahr sp&auml;ter zeigt sich die EU &ldquo;besonders besorgt&rdquo; um Frauen und M&auml;dchen in Afghanistan. Der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell erkl&auml;rte, jede humanit&auml;re Hilfe f&uuml;r Afghanistan h&auml;nge davon ab, dass die Taliban die Grunds&auml;tze der Menschenrechte respektierten, &ldquo;insbesondere die Rechte von Frauen und M&auml;dchen, Kindern und Minderheiten&rdquo;. Ihre eigene Rolle hat die EU jedoch ebenso wenig infrage gestellt wie die der USA. Im Gegenteil: Br&uuml;ssel folgt Washington heute mehr denn je, das Debakel in Afghanistan hat daran nichts ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/afghanistan-was-hat-die-eu-gelernt\/%20\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wenn die USA sich nicht von der militaristischen Gewohnheit verabschieden, wird sich der &bdquo;Kabul-Moment&ldquo; wiederholen<\/strong><br>\nVor einem Jahr zogen die US-Truppen, die 20 Jahre lang in Afghanistan stationiert waren, in aller Eile aus Kabul ab. Der &bdquo;Kabul-Moment&ldquo; wird auch als Zeichen f&uuml;r das Scheitern der US-Invasion in Afghanistan gesehen. Aber auch, nachdem ihre Truppen weg sind, hat die US-Regierung nicht einen Moment lang aufgeh&ouml;rt, B&ouml;ses im Land zu tun. Wirtschaftssanktionen, die Erzwingung lebensrettender Gelder von Afghanen und die mutwillige Verletzung der Souver&auml;nit&auml;t&hellip;&hellip; Die schwarze Hand der USA sitzt Afghanistan immer noch fest im Nacken und macht es dem Land schwer, zu atmen.<br>\nNach Angaben des Weltern&auml;hrungsprogramms haben die US-Wirtschaftssanktionen gegen Afghanistan die dortige Krise versch&auml;rft: &bdquo;98 Prozent der Afghanen bekommen nicht genug zu essen, und fast die H&auml;lfte der Kinder unter f&uuml;nf Jahren ist schwer unterern&auml;hrt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/08\/16\/ARTIRHwY6OqfuhnWOWvS6V1Q220816.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der von der US-Seite gezeichnete &bdquo;Chip-Kuchen&ldquo; kann den eigenen Hunger nicht stillen<\/strong><br>\nDie &ouml;ffentliche Meinung in den USA hat in den letzten Tagen ihre Zweifel an dem von Pr&auml;sident Joe Biden unterzeichneten Gesetz &bdquo;Chip and Science Act&ldquo; zum Ausdruck gebracht.<br>\nDieses Gesetz, dessen Inhalt und Zielsetzung nicht einfach ist, sieht einen &bdquo;Kuchen&ldquo; von insgesamt etwa 280 Milliarden Dollar vor, um Unternehmen zum Bau von Fabriken in den USA zu bewegen, die Konzentration der Chip-Herstellung mit fortgeschrittenen Verfahren (unter 28 Nanometern) in den USA zu f&ouml;rdern und die Hegemonie der USA in Wissenschaft und Technologie zu wahren.<br>\nDieses Gesetz sieht auch vor, dass Unternehmen, die US-Subventionen erhalten, zehn Jahre lang keine &bdquo;bedeutenden Transaktionen&ldquo; mit China oder anderen L&auml;ndern, die &bdquo;f&uuml;r die USA von Belang sind&ldquo;, t&auml;tigen und dort nicht in fortschrittliche Chips investieren d&uuml;rfen. Diese so genannten &bdquo;Leitplanken&ldquo;-Bestimmungen sowie die direkte Nennung Chinas verdeutlichen die strategische Besorgnis der USA, die nur schwer einzud&auml;mmen ist.<br>\nIn den letzten Jahren haben einige L&auml;nder, wie z. B. China, Fortschritte im Bereich der Halbleiterherstellung gemacht, was in den USA Unbehagen ausgel&ouml;st hat. Dieses Gesetz zwingt die Chip-Unternehmen, Partei zu ergreifen, um die Entwicklung der Halbleiterindustrie in L&auml;ndern wie China zu behindern und die Vorherrschaft der USA in der Chip-Herstellung zu st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/08\/11\/ARTIdTP9cdCy83RE1dRq5KND220811.shtml\">CRI online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-86987","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86987","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=86987"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86987\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":86990,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86987\/revisions\/86990"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=86987"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=86987"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=86987"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}