{"id":87113,"date":"2022-08-19T16:30:34","date_gmt":"2022-08-19T14:30:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113"},"modified":"2022-08-19T15:45:20","modified_gmt":"2022-08-19T13:45:20","slug":"hinweise-des-tages-ii-548","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h01\">Geringere Mehrwertsteuer auf Gas: Der Preis bleibt hei&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h02\">Nord-Stream-2-Vorsto&szlig; emp&ouml;rt Kubicki erntet scharfe Kritik &ndash; auch aus der FDP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h03\">ARD-DeutschlandTrend: Viele schr&auml;nken sich wegen steigender Preise ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h04\">&bdquo;Bev&ouml;lkerung steht vor leeren Regalen&ldquo;: Landrat f&uuml;rchtet wegen Gasumlage Pleite eines der gr&ouml;&szlig;ten D&uuml;ngemittelherstellers in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h05\">Cum-Ex-Skandal: Was wusste Olaf Scholz &uuml;ber den teuflischen Plan?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h06\">Vom Regen in die Traufe oder: Warum wird an Olaf Scholz ges&auml;gt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h07\">L&ouml;hne, Inflation, die Notenbank und gewerkschaftliche Wunschvorstellungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h08\">AKW-R&uuml;ckbau: Keine Deponie will den M&uuml;ll haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h09\">Verschlossene Dosen kondensieren Amerikas Sicherheitsalbtraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h10\">Schatten &uuml;ber Unterf&ouml;hring<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h11\">Gendersprache in den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen: Dem Staat so nah, den B&uuml;rgern so fern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h12\">Berliner Polizist: &bdquo;Ich mach&rsquo; da nicht mehr mit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h13\">Karl Lauterbach &uuml;ber Einschr&auml;nkungen: &ldquo;So super kompliziert ist das auch wieder nicht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87113#h14\">Zu guter Letzt: LAUTERBACH macht Ernst! &ndash; NEUE gef&auml;hrliche Variante!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Geringere Mehrwertsteuer auf Gas: Der Preis bleibt hei&szlig;<\/strong><br>\nDie Ank&uuml;ndigung des Kanzlers ist nur ein Anfang. Der anstehende Winter k&ouml;nnte ziemlich kalt werden &ndash; nicht im &uuml;bertragenen Sinn, sondern ganz real.<br>\nEr kann es also doch. Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich am Donnerstag kurz ins Fernsehen gestellt und dem Volk da drau&szlig;en die gr&ouml;&szlig;ten Sorgen genommen. Die Mehrwertsteuer auf Gas wird ab Oktober zeitlich befristet von 19 auf 7 Prozent abgesenkt. Aber mal abgesehen davon, dass kaum nachvollziehbar ist, wieso den Verbraucher:innen erst eine Gasumlage aufgebrummt wird, die dann per Steuersenkung wieder ausgeglichen wird, anstatt das Geld direkt an die klammen Gasimporteure zu geben: Ist jetzt wenigstens f&uuml;r die Verbraucher:innen wieder alles gut? Leider nein. Denn Gas wird nicht wieder billiger. Es wird nur etwas weniger teurer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Geringere-Mehrwertsteuer-auf-Gas\/!5872068\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Koste es was es wolle!<\/strong><br>\nDie Gasumlage kommt. Ebenso weitere Entlastungspakete. All das wird medial inszeniert, als sch&uuml;tze man sich gegen ein Naturgesetz, w&auml;hrend man das Unsagbare mehr und mehr vergessen macht.<br>\nWas sind wir doch alle aufgebracht in dieser Republik! Das k&ouml;nnen wir wirklich gut. Letzte Woche auch wieder, als endlich die H&ouml;he der Gassteuer, die man geschickt als Gasumlage etikettiert, bekanntgegeben wurde. Das halbe Land wartete gespannt auf das, was aus Berlin ins Land hinauspr&auml;sentiert wurde. 2,6 Cent pro Kilowattstunden waren es dann. Obendrauf kommt noch die Mehrwertsteuer &ndash; ob die schon inkludiert sei oder nicht, langte aber f&uuml;r einen Tag Diskussion.<br>\nJeder wusste was zu sagen, ob es sozial oder unsozial sei etwa, wie man abfedern k&ouml;nne, ob Reiche nicht per &Uuml;bergewinnsteuer beteiligt werden m&uuml;ssten, Entlastungspakete geschn&uuml;rt werden sollten. Es war eine Kakophonie der Abgefundenen, die sich darauf geeinigt haben, &raquo;koste es was es wolle&laquo; diese Sache durchzuziehen. Und so wie man nicht &uuml;ber die gro&szlig;e Ungerechtigkeit herzieht, nach der sich ein Sturz auf dem Boden zuweilen anf&uuml;hlt, weil die Erdanziehung so eine Folge unausweichlich macht, so redete keiner mehr dar&uuml;ber, dass es ja eine Exit-Strategie g&auml;be.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/gasumlage-koste-es-was-es-wolle\/\">Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Hohe Energiekosten Vermieter dreht seinen Mietern in Frankfurt das Warmwasser ab<\/strong><br>\nWeil ein Vermieter nicht glaubt, dass seine Mieter in Frankfurt die steigenden Energiepreise zahlen k&ouml;nnen, hat er ihnen einfach das Warmwasser abgestellt. Der Mieterschutzverein ist entsetzt.<br>\nDer Schock kam mit der Nebenkostenabrechnung: Im Juni teilte der Eigent&uuml;mer eines Mietshauses in Frankfurt-Bockenheim seinen Mieterinnen und Mietern mit, dass er die Heizungsanlage des Hauses ab Juli nicht mehr betreibe. Er riet ihnen, sich Elektroheiz&ouml;fen zu beschaffen und Wasser auf dem Herd zu erhitzen.<br>\nEin Vorgehen, das hohe Wellen schlug und inzwischen sogar die Stadt Frankfurt auf den Plan rief. Sie leitete ein Verfahren gegen den Vermieter ein. Denn: Ein solches Vorgehen ist unzul&auml;ssig, Warmwasser geh&ouml;rt zum Mindeststandard einer Mietwohnung.<br>\n&ldquo;Der Vermieter muss dem Mieter rund um die Uhr eine Warmwasser-Versorgung zur Verf&uuml;gung stellen&rdquo;, sagt Rolf Jan&szlig;en, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Mieterschutzvereins Frankfurt. &ldquo;Diese darf er auch nicht zeitlich begrenzen und nat&uuml;rlich auf gar keinen Fall das Warmwasser einfach abstellen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/gesellschaft\/hohe-energiekosten-eigentuemer-dreht-seinen-mietern-in-frankfurt-das-warmwasser-ab,mieter-ohne-warmwasser-100.html\">Hessenschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nord-Stream-2-Vorsto&szlig; emp&ouml;rt Kubicki erntet scharfe Kritik &ndash; auch aus der FDP<\/strong><br>\nUm die Chance auf mehr russisches Gas zu erh&ouml;hen, will FDP-Vize Kubicki Nord Stream 2 in Betrieb nehmen. Damit st&ouml;&szlig;t er selbst in den eigenen Reihen auf deutliche Kritik. Der ukrainische Au&szlig;enminister zieht einen Vergleich zu Drogens&uuml;chtigen.<br>\nDer Vorsto&szlig; von FDP-Vize Wolfgang Kubicki, die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 in Betrieb zu nehmen, ist partei&uuml;bergreifend auf Kritik gesto&szlig;en. Der au&szlig;enpolitische Sprecher der SPD, Nils Schmid, sagte gegen&uuml;ber T-Online: &ldquo;Einmal mehr &uuml;bernimmt Herr Kubicki die russische Propaganda und macht sich zum Handlanger Putins.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Kubicki-erntet-scharfe-Kritik-auch-aus-der-FDP-article23535328.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Konstruktive Vorschl&auml;ge zur Sicherstellung der Energieversorgung Deutschlands werden von der SPD als russische Propaganda verunglimpft. Willkommen in Absurdistan!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>ARD-DeutschlandTrend: Viele schr&auml;nken sich wegen steigender Preise ein<\/strong><br>\nAngesichts steigender Preise haben laut ARD-DeutschlandTrend viele B&uuml;rger begonnen, sich einzuschr&auml;nken. 70 Prozent versuchen, weniger Energie zu verbrauchen. Vor allem Haushalte mit eher niedrigem Einkommen treten k&uuml;rzer.<br>\nViele B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen in Deutschland haben angesichts steigender Preise bereits ihr Konsumverhalten ge&auml;ndert. Laut dem Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin haben sieben von zehn Befragten (70 Prozent) nach eigenen Angaben damit begonnen, ihren Energieverbrauch zu senken. Das sind nochmals mehr als im April dieses Jahres, als es 64 Prozent waren.<br>\nFast die H&auml;lfte der Befragten (47 Prozent) gab an, im Alltag weniger einzukaufen. Noch etwas h&ouml;her liegt mit 50 Prozent der Anteil derer, die im Freizeitbereich sparsamer sind und beispielsweise seltener Restaurants, Kinos und Freizeiteinrichtungen besuchen. 43 Prozent erkl&auml;rten au&szlig;erdem, dass sie sich in diesem Jahr bei Urlaubsreisen einschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-3121.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Bev&ouml;lkerung steht vor leeren Regalen&ldquo;: Landrat f&uuml;rchtet wegen Gasumlage Pleite eines der gr&ouml;&szlig;ten D&uuml;ngemittelherstellers in Deutschland<\/strong><br>\nEinem der gr&ouml;&szlig;ten D&uuml;ngemittel- und AdBlue-Produzenten in Deutschland, der SKW Stickstoffwerke Piesteritz in Lutherstadt Wittenberg, droht angesichts der steigenden Gaspreise und der zus&auml;tzlichen Gasumlage ein Produktionsstopp.<br>\nSKW m&uuml;sse nun monatlich 30 Millionen Euro Gasumlage zahlen, sagte Christopher Profitlich, Sprecher des Unternehmens. Das sei finanziell nicht zu stemmen. Ohne Entlastung vom Bund sieht sich SKW deshalb gezwungen, ab dem ersten Oktober f&uuml;r rund 860 SKW-Angestellten Kurzarbeit anzumelden, wie MDR Sachsen-Anhalt zuerst berichtete. Im schlimmsten Fall drohe ihnen die Entlassung.<br>\nDoch die Folgen eines Produktionsstopps gehen noch weit &uuml;ber das Unternehmen hinaus. In einem Brandbrief an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Die Gr&uuml;nen) warnt der Wittenberger Landrat Christian Tylsch (CDU) nun vor den katastrophalen volkswirtschaftlichen Folgen eines SKW-Produktionsstopps f&uuml;r die gesamte Bundesrepublik. Wie SKW fordert er die Befreiung von der Gasumlage sowie den Gaspreis f&uuml;r systemrelevante Betriebe staatlich zeitweise zu deckeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/bevoelkerung-steht-vor-leeren-regalen-landrat-fuerchtet-wegen-gasumlage-pleite-eines-der-groessten-duengemittelherstellers-in-deutschland\/\">Business Insider<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Cum-Ex-Skandal: Was wusste Olaf Scholz &uuml;ber den teuflischen Plan?<\/strong><br>\nKeine gute Woche f&uuml;r den Kanzler. Holocaust-Eklat, Pfiffe in Neuruppin &ndash; und nun der Termin vor dem Untersuchungsausschuss. Es gibt neue Fragen an ihn.<br>\nEs klingt, als sei einem zweitklassigen Drehbuchschreiber die Fantasie durchgegangen: Eine Hamburger Privatbank bereichert sich durch kriminelle Aktiengesch&auml;fte und erleichtert die Staatskasse mit sogenannten Cum-Ex-Gesch&auml;ften um Millionen. Als die krummen Gesch&auml;fte auffliegen, darf die Bank das Diebesgut zun&auml;chst behalten &ndash; mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der &ouml;rtlichen Steuerbeh&ouml;rde. Erst als der Bund einschreitet, geht zumindest das Geld zur&uuml;ck an die Staatskasse. Gegen die Verd&auml;chtigen wird inzwischen auch ermittelt &ndash; allerdings weit weg von der Hansestadt, in K&ouml;ln.<br>\nHat die Steuerbeh&ouml;rde auf eigene Kappe gehandelt oder gab es politische Weisungen? Das ist die Frage, denen ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss der Hamburger B&uuml;rgerschaft nachgeht. Der Auftrag ist brisant, denn bei den politisch Verantwortlichen handelt es sich um den damaligen Finanzsenator und den B&uuml;rgermeister.<br>\nBeide sind inzwischen weiter aufgestiegen: Der Finanzsenator Peter Tschentscher beerbte den damaligen B&uuml;rgermeister Olaf Scholz, der seit einem Dreivierteljahr Bundeskanzler ist. Die dunkle Geschichte aus seiner Heimatstadt wird er nicht los. Am Freitag muss er erneut vor dem Untersuchungsausschuss aussagen. Und diesmal k&ouml;nnten die Fragen noch bohrender sein. Zur Orientierung schildern wir die Aff&auml;re in sechs kurzen Kapiteln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/cum-ex-skandal-was-wusste-olaf-scholz-ueber-den-teuflischen-plan-li.257969\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Scholz und die Cum-Ex-Aff&auml;re: &ldquo;Es gibt immer wieder Einsch&uuml;chterungsversuche&rdquo;<\/strong><br>\nAm Freitag muss sich Scholz erneut den Fragen des Untersuchungsausschusses in Hamburg stellen. Gegen&uuml;ber Journalisten reagierte er zuletzt schmallippig.<br>\nWer genauer nachfragt, kann zudem schnell eine neue Seite des Kanzlers kennenlernen. Das sp&uuml;rte der Investigativjournalist Oliver Schr&ouml;m, der sich seit fast zehn Jahren mit dem Cum-Ex-Skandal besch&auml;ftigt, w&auml;hrend seiner Recherche immer wieder. [&hellip;]<br>\nDie Hamburger Staatsanwaltschaft wiederum hat gegen Sie ermittelt. Der Verdacht: Anstiftung zum Verrat von Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnissen w&auml;hrend Ihrer Cum-Ex-Recherchen. Das Verfahren wurde zwar eingestellt, doch bis heute f&auml;llt Scholz immer wieder mit einem harschen Ton gegen&uuml;ber Journalisten auf. Inwiefern sp&uuml;ren Sie Einschr&auml;nkungen und Einsch&uuml;chterungsversuche in Ihrer Recherche?<br>\nEs gibt immer wieder Einsch&uuml;chterungsversuche, etwa E-Mails direkt an Chefredakteure diverser Medienh&auml;user, in denen ich mit falschen Behauptungen diskreditiert werde. Diese Mails kommen teilweise direkt aus dem Kanzleramt, von Wolfgang Schmidt, langj&auml;hriger Scholz-Vertrauter und Chef des Kanzleramtes.<br>\nHaben Ihnen diese Mails geschadet?<br>\nIch sag mal so: Die Reaktionen bei den Empf&auml;ngern darauf sind unterschiedlich, aber ich lasse mich nicht einsch&uuml;chtern und schon gar nicht von weiteren Recherchen abhalten.<br>\nParty-Gate in Gro&szlig;britannien, gro&szlig;e Durchsuchungen in Trumps Anwesen in Florida &ndash; die m&ouml;glichen Verstrickungen des Bundeskanzlers in die Cum-Ex-Aff&auml;re. Drohen solche Skandale das Vertrauen in die politischen F&uuml;hrungspersonen zu zerst&ouml;ren?<br>\nDas ist eine Frage, &uuml;ber die ich als investigativer Journalist nicht nachdenken darf. Nat&uuml;rlich bin ich mir bewusst, dass durch meine Enth&uuml;llungen auch Kollateralsch&auml;den entstehen. Aber die Alternative w&auml;re noch viel schlimmer. Die Konsequenz kann ja nicht sein, dass ich solche Informationen nicht an das Tageslicht bringe. Ziel muss sein: Jeder B&uuml;rger soll sich auf Grundlage unserer recherchierten Fakten sein eigenes Bild machen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/unternehmen-verbraucher\/konjunktur\/id_100040928\/cum-ex-skandal-olaf-scholz-hat-den-bundestag-belogen-.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Johannes Kahrs: Olafs alter Rivale<\/strong><br>\nJohannes Kahrs wurde von Kanzler Olaf Scholz oft ausgebootet. Aber in Sachen Cum-Ex sollen die beiden kooperiert haben? Die Geschichte zweier Feinde [&hellip;]<br>\nDie Scholz-Leute wollten Erneuerung, die Kahrsianer weitermachen wie bisher. 2003 kam es zum &bdquo;Aufstand der alten M&auml;nner&ldquo; um Wagner. Scholz wankte. Sein Hamburger Statthalter, der Arzt Mathias Petersen, resignierte trotz gewonnener Urwahl bereits 2007. Um seine Linie durchzusetzen, musste Scholz zur&uuml;ck nach Hamburg. 2011 gewann er die B&uuml;rgerschaftswahl mit absoluter Mehrheit, ein Jahr darauf nahm er den &bdquo;Fall Chantal&ldquo; (ein elfj&auml;hriges M&auml;dchen war bei Pflegeeltern zu Tode gekommen) zum Anlass, Kahrs &ndash; der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses &ndash; ein St&uuml;ck weit zu entmachten. Scholz&rsquo; Weigerung im Mai 2020, den alten Rivalen zum Wehrbeauftragten zu machen, war nur der letzte Tropfen, der das Fass zum &Uuml;berlaufen brachte. Wutentbrannt warf der Ausgebootete alle &Auml;mter hin und schied aus der Politik aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/olaf-scholz-rivale-ex-spd-politiker-johannes-kahrs-im-portraet\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vom Regen in die Traufe oder: Warum wird an Olaf Scholz ges&auml;gt?<\/strong><br>\nNein, ich hege keine Sympathien f&uuml;r Bundeskanzler Olaf Scholz. F&uuml;r keinen in der ganzen Truppe. Ich halte sie samt und sonders f&uuml;r Landesverr&auml;ter.<br>\nAber die Pressekampagne gegen Scholz, die inzwischen angelaufen ist, ist mir zutiefst unheimlich. Schlie&szlig;lich war schon zum Zeitpunkt seiner Ernennung zum Kanzlerkandidaten bekannt, dass er in die Cum-Ex-Aff&auml;re verwickelt war. Er wurde trotzdem aufgestellt. Ich hatte damals auch dar&uuml;ber geschrieben.<br>\nNur, wenn man politische Vorg&auml;nge bewerten will, muss man alle Umst&auml;nde mit einbeziehen. Warum war das damals, als es um die Kandidatur ging, oder vor der Wahl kein gro&szlig;es Thema in den Medien? Warum taten alle so, als w&auml;re da nichts, und tun jetzt so, als w&auml;ren sie v&ouml;llig &uuml;berrascht von dem Sumpf der Hamburger SPD und der Tatsache, dass Scholz als ehemaliger Hamburger B&uuml;rgermeister von oben bis unten damit bekleckert ist?<br>\nMir f&auml;llt da nur ein Grund ein. Damals war es nicht n&uuml;tzlich. Und wenn ich dar&uuml;ber nachdenke, wozu es heute n&uuml;tzen k&ouml;nnte, ihn als amtierenden Bundeskanzler so anzuschie&szlig;en, komme ich auf ein sehr unangenehmes Ergebnis. Denn sollte Scholz zur&uuml;cktreten m&uuml;ssen, bliebe bis zu dann anzusetzenden Neuwahlen jemand anderer Kanzler. Sein Vize. Und der hei&szlig;t Robert Habeck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/146490-vom-regen-in-die-traufe-oder-warum-wird-an-olaf-scholz-gesaegt\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.K.:<\/strong> Dieser Kommentar ist nicht gerade in einem diplomatischen Ton verfasst, aber er regt sehr zum Nachdenken an. Es geht um den kurzfristigen &ldquo;Thronerben&rdquo;, also die Nachfolge f&uuml;r Kanzler Scholz, sollte dieser wirklich im Sumpf des CumEx-Skandals ertrinken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>L&ouml;hne, Inflation, die Notenbank und gewerkschaftliche Wunschvorstellungen<\/strong><br>\nRalph Kr&auml;mer von ver.di hat mir vorgeworfen, Tarifverhandlungen als reine Rechen&uuml;bung misszuverstehen. Da hat er nicht unrecht. Rechnen hilft jedoch und mehr Rationalit&auml;t auf Seiten der Arbeitnehmer ist unbedingt notwendig. Wer erfolgreich Lohnpolitik betreiben will, braucht eine klare Strategie, gegr&uuml;ndet auf Fakten und gesicherten Zusammenh&auml;ngen. W&uuml;nschen darf man auch, aber besser jenseits der Formulierung einer gewerkschaftlichen Lohnstrategie.<br>\nKr&auml;mer verwendet die klassische &Ouml;konomenmethode, auch wenn er sich sicher nicht als klassischer &Ouml;konom bezeichnen w&uuml;rde. Er macht so lange verschiedene Annahmen, bis genau das rauskommt, was er sich w&uuml;nscht. Das ist eine beliebte Vorgehendweise, aber sie f&uuml;hrt zu nichts, wenn man es mit der Realit&auml;t zu tun hat. Auch wenn Gewerkschaftspolitik keine leichte Rechen&uuml;bung ist, klar denken muss man trotzdem.<br>\nZuerst also zur Empirie. Lohnst&uuml;ckkostenzuw&auml;chse und Inflationsraten (hier die Verbraucherpreise) sind &uuml;ber lange Fristen, wie die Graphik zeigt, auf der ganzen Welt eng miteinander verbunden. Daraus folgt zun&auml;chst, dass Kosten der Unternehmen vor allem die Lohnkosten sind, sonst w&auml;re dieses Ergebnis nicht m&ouml;glich. Das ist auch theoretisch absolut einleuchtend, weil auf allen Ebenen der Produktion immer Arbeit eingesetzt wird, um alle Produkte und alle Vorprodukte zu erzeugen. F&uuml;r Gewerkschaften sollte diese Erkenntnis zum kleinen Einmaleins geh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/08\/19\/loehne-inflation-die-notenbank-und-gewerkschaftliche-wunschvorstellungen\/\">Heiner Flassbeck auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Heiner Flassbeck wird mir sicher verzeihen, wenn ich seine Argumentation doch f&uuml;r arg def&auml;tistisch halte. Wenn man die durchaus realistische implizite Drohung der EZB, die Zinsen aufgrund positiver Lohnrunden zu erh&ouml;hen, als Ma&szlig;stab f&uuml;r die gewerkschaftlichen Forderungen nimmt, w&auml;re dies ein generelles Totschlagargument gegen h&ouml;here Lohnforderungen, da diese Drohung stets im Raume steht.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Tarifpolitik und Lohnentwicklung sind keine Rechen&uuml;bungen<\/strong><br>\nDie momentanen Preissteigerungen sind auch in den Gewerkschaften ein hei&szlig; debattiertes Thema. Fordert man h&ouml;here L&ouml;hne oder w&auml;ren vielleicht auch Einmalzahlungen ein geeigneter Weg, die Preisschocks aufzufangen, ohne &uuml;ber die Lohn-Preisspirale die Inflation anzutreiben? Dazu hatte sich auch Heiner Flassbeck zu Wort gemeldet &ndash; die NachDenkSeiten hatten auf seine Texte in den Hinweisen des Tages verwiesen. Ralf Kr&auml;mer, Gewerkschaftssekret&auml;r bei ver.di im Bereich Wirtschaftspolitik, widerspricht Flassbeck in einem Gastartikel f&uuml;r die NachDenkSeiten, mit dem wir die Debatte auch unseren Lesern nahebringen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86911\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>AKW-R&uuml;ckbau: Keine Deponie will den M&uuml;ll haben<\/strong><br>\nDas Beispiel des AKW-R&uuml;ckbaus von Biblis zeigt, wie problematisch die Entsorgung des kontaminierten M&uuml;lls ist. Deponien verweigern die Annahme.<br>\nDie vier K&uuml;hlt&uuml;rme und die beiden Reaktorbl&ouml;cke des ehemaligen Atomkraftwerks Biblis in S&uuml;dhessen sind weithin sichtbar. Auf den ersten Blick deutet nichts darauf hin, dass von hier kein Atomstrom mehr flie&szlig;t, einzig: Aus den gigantischen T&uuml;rmen steigt kein Wasserdampf mehr auf. Das Kraftwerk wird seit Jahren r&uuml;ckgebaut. Bei diesem R&uuml;ckbau hakt es weiter bei der Suche nach einer Deponie f&uuml;r die zu erwartenden Zehntausenden Tonnen Kraftwerksschrott. &ldquo;Da noch keine Deponie gefunden wurde, lagern Abf&auml;lle, die f&uuml;r eine Deponierung vorgesehen sind, zurzeit auf dem KKW-Gel&auml;nde&rdquo;, teilte das hessische Umweltministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/AKW-Rueckbau-Keine-Deponie-will-den-Muell-haben-7223719.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verschlossene Dosen kondensieren Amerikas Sicherheitsalbtraum<\/strong><br>\nEine Dose mit Fr&uuml;hst&uuml;cksfleisch zum Preis von nur 3,99 $ muss in einer verschlossenen Sicherheitsbox verkauft werden? Manche Gesch&auml;fte werden sogar von vier Dieben in einer Nacht besucht? Diese unglaublichen Geschichten passieren in New York, der gr&ouml;&szlig;ten Stadt der USA. Lokalen Medienberichten zufolge hat die j&uuml;ngste Zunahme von Diebstahlsdelikten in New York einige Einkaufszentren und Superm&auml;rkte dazu veranlasst, Selbsthilfema&szlig;nahmen zu ergreifen. So verkaufen sie etwa Billigprodukte wie Fleischkonserven, Zahnpasta und Seife auch nur noch in verschlossenen Sicherheitsb&uuml;chsen. Das ist geradezu ein Mikrokosmos f&uuml;r die nationale Krise in den USA.<br>\nDie USA werden derzeit von einer hohen Kriminalit&auml;tsrate heimgesucht. Neben der Zunahme von Diebst&auml;hlen werden auch Waffengewalt und Hassverbrechen zu einem Albtraum f&uuml;r die Amerikaner. NPR berichtete k&uuml;rzlich, dass einige Wall-Street-Mitarbeiter wegen der grassierenden Kriminalit&auml;t nur ungern ins B&uuml;ro zur&uuml;ckkehren, und die F&uuml;hrungskr&auml;fte m&uuml;ssen ihnen helfen, diese psychologische Angst zu &uuml;berwinden.<br>\nAls einzige Supermacht der Welt leben die Menschen in Angst vor Unsicherheit. Dies ist ein Versagen der US-Regierung und ein Schandfleck f&uuml;r die Menschenrechte der USA. Vielleicht um die &Ouml;ffentlichkeit zu beruhigen, ver&ouml;ffentlichte US-Pr&auml;sident Joe Biden Anfang August Einzelheiten seines Plans &bdquo;Amerika sicherer machen&ldquo; und k&uuml;ndigte an, im Haushaltsjahr 2023 37 Milliarden US-Dollar f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung von Strafverfolgungssystemen und Programmen zur Verbrechenspr&auml;vention bereitzustellen, um die Polizeiarbeit in den Gemeinden in ganz Amerika zu verbessern. Die Ver&ouml;ffentlichung des Plans hat jedoch Fragen von au&szlig;en aufgeworfen. Die New York Post wies darauf hin, dass es sich bei dem Plan um eine leere Pressemitteilung handele, genau wie bei anderen politischen Ma&szlig;nahmen des Wei&szlig;en Hauses zuvor.<br>\nEin k&uuml;rzlich in der Washington Post erschienener Bericht verst&auml;rkte die Unsicherheit der Amerikaner: Im Juli wurde in den USA ein neuer Rekord von &uuml;ber 1,2 Millionen Waffen verkauft. Um sich zu sch&uuml;tzen, kaufen immer mehr Amerikaner Waffen, aber gleichzeitig machen sich immer mehr Menschen Sorgen um ihre Sicherheit, was einen Teufelskreis darstellt. Man fragt sich, ob die Vereinigten Staaten diese nationale Krise &uuml;berleben k&ouml;nnen? Wie kann ein Land, das nicht einmal die Sicherheit seiner eigenen B&uuml;rger sch&uuml;tzen kann, der sogenannte &bdquo;Weltpolizist&ldquo; sein?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/08\/18\/ARTI9uA4ArFGbNNg4g3QHeKe220818.shtml\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sehr gro&szlig; sind die Unterschiede zwischen den USA und Deutschland nicht mehr: Lidl, Edeka und Co. mit drastischem Schritt: <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/panorama\/vermischtes\/lidl-edeka-aldi-diebstahlsicherung-butter-oel-alkohol-diebstahl-preise-id236179031.html\">DIESE Lebensmittel haben jetzt eine Diebstahlsicherung<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schatten &uuml;ber Unterf&ouml;hring<\/strong><br>\nZukunft der ProSiebenSat.1 Media SE liegt in H&auml;nden von Investoren. Am aggressivsten tritt Familie Berlusconi auf<br>\nRainer Beaujean hat noch mal Gl&uuml;ck gehabt: Der Vorstandschef der ProSiebenSat.1 Media SE (P7S1), Deutschlands zweitgr&ouml;&szlig;tem Medienkonzern, sollte Ende 2021 nach Meinung des Hauptaktion&auml;rs seinen Job verlieren. Der Vorsto&szlig; scheiterte zwar im Aufsichtsrat, aber seither wackelt sein Stuhl.<br>\nEs w&auml;re der dritte derartige Fall in vier Jahren gewesen. Im Februar 2018 hatte der Vorstandsvorsitzende Thomas Ebeling seinen Hut nehmen m&uuml;ssen. Sein Nachfolger Max Conze hielt bis M&auml;rz 2020 durch, dann musste auch er wieder gehen (beide Genannten jeweils mit mehreren Millionen Euro Handgeld, versteht sich). Seither residiert in Unterf&ouml;hring Rainer Beaujean. Einstweilen zumindest. In allen F&auml;llen ging es letztlich um strategische Weichenstellungen: Soll der Schwerpunkt auf &raquo;Bewegtbild&laquo; liegen, oder sollen die medienferneren Gesch&auml;fte ausgebaut werden? Soll ProSiebenSat.1 unabh&auml;ngig bleiben oder nicht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432821.medienkonzern-schatten-%C3%BCber-unterf%C3%B6hring.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gendersprache in den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen: Dem Staat so nah, den B&uuml;rgern so fern<\/strong><br>\nBeim B&uuml;rger n&auml;hrt das den Verdacht, dass man in den Funkh&auml;usern, wenn man sich nur lange genug weggeduckt hat und die Emp&ouml;rungswelle abgeebbt ist, wieder zur Tagesordnung &uuml;bergehen will. Auch aus dem beredten Schweigen nach dem Skandal spricht die Abgehobenheit eines Systems, das dem Staat so nah ist und den B&uuml;rgern so fern. Besonders gut studieren l&auml;sst sich Letzteres am emsigen Gebrauch der Gendersprache durch Moderatoren oder Sprecher des &ouml;ffentlichen-rechtlichen Fernsehens. Da gibt es, je nach Kreativit&auml;t der Redakteure, die erstaunlichsten Wortsch&ouml;pfungen (&bdquo;Arbeitgebende&ldquo;, &bdquo;B&uuml;rgerInnensaal&ldquo;).<br>\nZu Recht haben Sprachforscher gerade angeprangert, dass eine sich selbst erm&auml;chtigende mediale Elite sich anma&szlig;t, den &bdquo;Zuschauenden&ldquo; gegen deren Willen eine Kunstsprache aufzuzwingen, die au&szlig;erhalb der Elfenbeint&uuml;rme der Universit&auml;ten, Staatsverwaltungen und Medienanstalten praktisch nirgendwo gesprochen wird. Der darin sichtbar werdende Erziehungsanspruch ist eine Respektlosigkeit den B&uuml;rgern gegen&uuml;ber, die mit ihren Zwangsbeitr&auml;gen den Unsinn auch noch bezahlen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/tv\/gendersprache-in-den-oeffentlich-rechtlichen-dem-staat-so-nah-den-buergern-so-fern-91733120.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berliner Polizist: &bdquo;Ich mach&rsquo; da nicht mehr mit&ldquo;<\/strong><br>\nNach 27 Einsatzjahren bei der Polizei Berlin hat Martin Schmidt (Name von der Redaktion anonymisiert) genug. Im Interview rechnet der Polizeibeamte im gehobenen Dienst mit einem System ab, das sich &uuml;ber das Gesetz stellt und Demonstrationen gewaltsam verhindert.<br>\nWas war Ihre Motivation Polizist zu werden?<br>\nMartin Schmidt: Es ging mir um Gerechtigkeit, darum, die Schwachen zu sch&uuml;tzen und Verbrechen zu bek&auml;mpfen. Deswegen bin ich zur Polizei gegangen. Ich hatte lange diese Vorstellung, dass die Polizei das Gute vor dem B&ouml;sen sch&uuml;tzt. Doch das macht die Polizei nicht mehr. Dabei habe nicht ich mich ver&auml;ndert, sondern das Koordinatensystem hat sich verschoben. Heute bin ich so weit, dass ich den Beruf nicht mehr aus&uuml;ben kann und m&ouml;chte.<br>\nNach 27 Dienstjahren geh&ouml;rt bestimmt einiges dazu, Ihren Dienst demn&auml;chst zu quittieren. Was war der Ausl&ouml;ser?<br>\nMeine innere K&uuml;ndigung ist ein Prozess, der schon vor einigen Jahren seinen Anfang hatte und w&auml;hrend der Corona-Krise den H&ouml;hepunkt erreichte. Die mit gnadenloser H&auml;rte gef&uuml;hrten Polizeieins&auml;tze gegen Kritiker der Corona-Ma&szlig;nahmen, das unverbl&uuml;mte Handeln nach Doppelstandards und die unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Polizeigewalt, die ich auch pers&ouml;nlich, als Augenzeuge, mit ansehen musste, haben mich im wahrsten Sinne des Wortes krank gemacht. Mir ist schmerzlich klar geworden, dass ich meinen Dienst, den ich so viele Jahre mit Leidenschaft und gro&szlig;em Engagement verrichtet habe, nicht weiter aus&uuml;ben kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vierte.online\/2022\/08\/16\/berliner-polizist-ich-mach-da-nicht-mehr-mit\/\">Vier. Die VIERte Gewalt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Karl Lauterbach &uuml;ber Einschr&auml;nkungen: &ldquo;So super kompliziert ist das auch wieder nicht&rdquo;<\/strong><br>\nSein Plan f&uuml;r den Corona-Herbst steht massiv in der Kritik. Im Interview verteidigt Gesundheitsminister Lauterbach sich &ndash; und teilt aus.<br>\nWer nicht frisch geimpft, genesen oder getestet ist, der soll im Herbst in Gastronomie, Sport- und Kultureinrichtungen wieder Maske tragen. Alle anderen nicht. Nicht nur der Dehoga, der Lobbyverband f&uuml;r Gastronomen, l&auml;uft dagegen Sturm: Das erfordere permanente Kontrolle, sei nicht leistbar. Ist Ihr Gesetz realit&auml;tsfern?<br>\nIch verstehe die Einw&auml;nde der Dehoga. Am liebsten w&auml;re auch mir, wenn wir wieder Restaurants und Bars besuchen k&ouml;nnten, wie wir es 2019 getan haben &ndash; ganz ohne Einschr&auml;nkungen. Aber so weit sind wir noch nicht. Wir haben den endemischen Zustand noch nicht erreicht. Zurzeit haben wir 150 Corona-Tote pro Tag. Das ist eine Trag&ouml;die, die sich im Hintergrund abspielt. Im Herbst k&ouml;nnten es noch deutlich mehr werden.<br>\nWie stellen Sie sich die Umsetzung in Gastronomie, Sport- und Freizeitbereichen in der Praxis denn konkret vor? Permanente Kontrollen in den Innenr&auml;umen?<br>\n&Uuml;berhaupt nicht! Wenn ein Wirt das vermeiden will, kann er von seiner Kundschaft zum Beispiel grunds&auml;tzlich ein negatives Testergebnis zum Eintritt verlangen. Oder ein negatives Testergebnis oder eine frische Impfung. Ein Kino k&ouml;nnte Masken f&uuml;r alle vorschreiben.<br>\nDas hie&szlig;e unter bestimmten Umst&auml;nden, dass ungeimpfte Ungetestete gar nicht mehr reinkommen. Dann sind wir zur&uuml;ck bei 3G &ndash; was extrem polarisiert hat und die Ampel doch unbedingt vermeiden wollte.<br>\nWirte und Veranstalter werden im Herbst unterschiedliche Optionen haben. Wie gesagt: Ein Veranstalter kann zum Beispiel sagen, er l&auml;sst nur Getestete, Geimpfte und Genesene ein, daf&uuml;r verzichtet er auf die Masken. Er kann aber auch auf Masken setzen und dann alle einlassen. Wir lassen den Betreibern hier einen gewissen Spielraum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/corona-krise\/id_100041246\/karl-lauterbach-ich-werde-fuers-nerven-bezahlt-.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Bundesgesundheitsminister motiviert hier &ndash; ohne jede medizinische Evidenz und gesundheitliche Notwendigkeit &ndash; Veranstalter und Gastronomen, &uuml;ber das Hausrecht zwischen der Maskenpflicht und der 3G-Regel zu w&auml;hlen. Die Verantwortung sollen also die privaten Unternehmen &uuml;bernehmen &ndash; und nicht die staatlichen Beh&ouml;rden. Alles wie gehabt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: LAUTERBACH macht Ernst! &ndash; NEUE gef&auml;hrliche Variante!<\/strong><br>\nKlabauterbot 4: Lustige Animation unseres Gesundheitsministers Karl Lauterbach, wie ihr ihn noch nie gesehen habt. In diesem nicht ganz so ernstgemeinten Interview erkl&auml;rt er euch wieso er immer weiter Gas gibt. Und er meint es dieses mal voll total ernst! Klabauterbach, Dion, Dion Cartoons, Dion Klassisch, Cartoon<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=B9IxR1tyEZo\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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