{"id":87137,"date":"2022-08-22T08:47:09","date_gmt":"2022-08-22T06:47:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137"},"modified":"2022-08-22T08:47:09","modified_gmt":"2022-08-22T06:47:09","slug":"hinweise-des-tages-4177","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h01\">Russland: Der kleinzuhaltende, aber n&uuml;tzliche Feind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h02\">Raus aus Mali!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h03\">Mehr deutsche Waffen f&uuml;r die Ukraine &ndash; so geht&rsquo;s<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h04\">Vier M&auml;dchen tot: T&uuml;rkei bombardierte UN-Bildungszentrum in Nordsyrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h05\">So pl&uuml;ndert der &bdquo;amerikanische Tyrann&ldquo; die Dorfbewohner aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h06\">Personenz&uuml;ge ausgebremst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h07\">Sozialproteste: Die Gelbwesten haben es vorgemacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h08\">Wirtschaftskrieg statt Klimapolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h09\">Corona-Impfsch&auml;den? Welche Chancen Betroffene jetzt vor Gericht haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h10\">Bei hoher Belastung &ndash; Weil fordert Testpflicht f&uuml;r alle bei Veranstaltungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h11\">Weitere 70 Millionen Euro f&uuml;r die Corona-Warn-App<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h12\">Privatisierte Uni-Spit&auml;ler: Ein Skandal ohne Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h13\">Energiesparen: Weihnachtsm&auml;rkte in Gefahr?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h14\">Schon 1972 schlugen Forscher Alarm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h15\">Bei der ARD kann man ordentlich verdienen: Der Intendanten-Einkommensvergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87137#h16\">Mappus&rsquo; Manipulationen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Russland: Der kleinzuhaltende, aber n&uuml;tzliche Feind<\/strong><br>\nUS-Regierungsdokumente belegen: Nach dem Untergang der Sowjetunion sollte Russland auf keinen Fall Teil eines europ&auml;ischen Sicherheitssystems werden. Sein Erstarken als global relevante Gro&szlig;macht sollte verhindert werden. Hintergrund und Kommentar.<br>\nRund 8.000 km Meer und Landmasse sch&uuml;tzen die USA vor Russland. Dennoch f&uuml;hlen sich die USA zumindest nach Ma&szlig;gabe politischer Erkl&auml;rungen und einschl&auml;giger Think-Tank-Analysen von Russland bedroht und sehen sich deshalb vorgeblich zu entsprechenden Verteidigungsma&szlig;nahmen sowohl in der eigenen &ldquo;Western Hemisphere&rdquo; als auch in Europa veranlasst.<br>\nVon einer realen Angriffsf&auml;higkeit Russlands, etwa im Wege der zurzeit im Westen spekulierten Besetzung angrenzender europ&auml;ischer Nato-Staaten oder gar Deutschlands, konnte angesichts der mehrfachen &Uuml;berlegenheit von USA\/Nato und eines aufgrund Zweitschlagf&auml;higkeit ausgeschlossenen atomaren Angriffs zumindest bislang faktisch keine Rede sein. Zumal sich ja immer, wenn man einmal einen Landstrich erobert hat, die Frage stellt, was dann?<br>\nAllerdings hat das vor kurzer Zeit erfolgte Auftauchen der neuen russischen, auch konventionell best&uuml;ckbaren Hyperschallraketen eine m&ouml;gliche russische Gefechtslage mit den USA verbessert &ndash; zumindest bis zur Aufholung des russischen Vorsprungs durch die USA: Russland k&ouml;nnte jetzt auch vice versa das amerikanische Territorium ohne nennenswerte Raketenabwehr konventionell erreichen und damit spiegelbildlich mindestens mit den M&ouml;glichkeiten der USA auf dem europ&auml;ischen Kontinent gleichziehen.<br>\nJenseits der medial aufbereiteten Bedrohungskulisse verfolgen die USA aber seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion stattdessen tats&auml;chlich ihr eigentliches Kernziel, keine rivalisierende Gro&szlig;macht, also Russland und seit einigen Jahren auch China, auf dem eurasischen Kontinent entstehen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Russland-Der-kleinzuhaltende-aber-nuetzliche-Feind-7238073.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Raus aus Mali!<\/strong><br>\nSeit fast zehn Jahren ist die Bundeswehr in Mali pr&auml;sent. Die Sicherheitslage in dem westafrikanischen Land hat sich seither nicht verbessert, sondern kontinuierlich verschlechtert. Der Einsatz an der Seite der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich war von Anfang an falsch und absehbar zum Scheitern verurteilt. Die im Januar 2013 als &raquo;Antiterroreinsatz&laquo; gegen islamistische Milizen ausgegebene Milit&auml;rintervention hat das Land &uuml;ber die Jahre vollends ins Chaos gest&uuml;rzt. Die Islamisten sind st&auml;rker und besser bewaffnet denn je. Mittlerweile werden die deutschen Soldaten von der Bev&ouml;lkerung als Besatzer wahrgenommen, die westliche Milit&auml;rpr&auml;senz als Neuauflage des Kolonialismus zur Einflusssicherung in der Region gewertet. Auf Gehei&szlig; der Regierung in Bamako hat Frankreich gerade seine letzten Einheiten der Operation &raquo;Barkhane&laquo; abziehen und das Lager Gao aufgeben m&uuml;ssen &ndash; womit sich auch die Sicherheitslage der deutschen Soldaten dort weiter verschlechtert, die von der Bundesregierung allein aus ideologischen Gr&uuml;nden offensichtlich um jeden Preis dort gehalten werden sollen.<br>\nMali d&uuml;rfe das Land nicht den Russen &uuml;berlassen, hei&szlig;t es jetzt in Berlin. Moskau gehe es nicht um eine gute Zukunft f&uuml;r die Menschen, sondern um eine sehr r&uuml;cksichtslose Antiterrorbek&auml;mpfung, erkl&auml;rt etwa Agnieszka Brugger von den Gr&uuml;nen. Von der UNO dokumentierte Massaker der franz&ouml;sischen Verb&uuml;ndeten &ndash; wie etwa die Bombardierung einer Hochzeitsfeier mit rund 100 G&auml;sten im Dorf Bounte im Januar 2021 &ndash; werden dabei ausgeblendet und haben keine Konsequenzen. Bis heute hat sich die Bundesregierung nicht distanziert und Kriegsverbrechen der Franzosen nicht verurteilt.<br>\nMan kennt die Leier der Bellizisten: Kriegsverbrechen von NATO-Truppen sind &ndash; wenn sie denn publik werden &ndash; bestenfalls ein Versehen in sonst edelm&uuml;tiger Mission, die Russen aber t&ouml;ten allein mit Vorsatz, ob auf den fruchtbaren B&ouml;den der Ukraine oder in der malischen W&uuml;ste. Die Doppelmoral der verwelkten Gr&uuml;nen geht weiter: Die F&uuml;hrung in Bamako wurde erst dann zur problematischen &raquo;Milit&auml;rjunta&laquo;, als sie sich neokoloniale Bevormundung verbeten, die Souver&auml;nit&auml;t des Landes behauptet und die Kooperation mit Russland gesucht hat. Die ebenfalls aus bewaffneten Staatsstreichen hervorgegangenen, demokratisch ebensowenig legitimierten Vorg&auml;ngerregierungen waren dagegen noch willkommene Partner. Sie waren eben willig. Die deutschen Soldaten sind in Mali nicht willkommen, und sie leisten schon gar keinen sinnvollen Beitrag dort. Bamako hat Bundeswehr-Transportern die &Uuml;berflugrechte im Land entzogen, die Truppen werden in gecharterten Privatmaschinen &uuml;ber den Luftraum der v&ouml;lkerrechtswidrig besetzt gehaltenen Westsahara ausgeflogen. Es ist h&ouml;chste Zeit, die Bundeswehr aus Mali abzuziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432858.raus-aus-mali.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kampf um Mali (I)<\/strong><br>\nDer Konflikt zwischen Mali und Deutschland um den Einsatz der Bundeswehr in dem westafrikanischen Land dauert an. Zwar konnten vergangene Woche Differenzen um die Ein- und Ausreise deutscher Soldaten gekl&auml;rt werden: Nachdem sich Berlin bequemt hatte, neue Formalit&auml;ten f&uuml;r den Truppentransport einzuhalten, fand am Donnerstag der seit geraumer Zeit geplante Kontingentwechsel der Bundeswehr in Mali statt. Allerdings halten die Auseinandersetzungen um Malis neue Milit&auml;rkooperation mit Russland an. Zudem schreitet Bamako gegen eigenm&auml;chtige Operationen fremder M&auml;chte auf seinem Territorium ein. So wirft es Frankreich vor, allein in diesem Jahr Dutzende nicht genehmigte Luftoperationen in Mali durchgef&uuml;hrt zu haben, teils zum Zweck der Spionage und der Subversion. Die malische Regierung fordert deshalb eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats. Zudem geht Bamako gegen einen privaten Auftragnehmer der Bundeswehr vor, der angeblich ohne ausreichende Genehmigung ein Milit&auml;rcamp am Flughafen von Malis Hauptstadt betrieben hat. Hintergrund sind nicht zuletzt Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber einen westlich inspirierten Umsturz in Bamako.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8999\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mehr deutsche Waffen f&uuml;r die Ukraine &ndash; so geht&rsquo;s<\/strong><br>\nDeutschland wird dringend gebraucht, um das &Uuml;berleben der Ukraine zu sichern. Auch wenn dies vor&uuml;bergehende L&uuml;cken bei der Bundeswehr verursacht. (&hellip;)<br>\nUnsere aktuellen friedensm&auml;&szlig;igen Strukturen und Prozesse sind noch nicht geeignet f&uuml;r den Zulauf gro&szlig;er Mengen an Ger&auml;t, vom Panzer bis zum Schiff, was die Abgabe von Material an die Ukraine erschwert. Daher m&uuml;ssen wir diese so &auml;ndern, dass wir die F&auml;higkeitsl&uuml;cken in einem vertretbaren Zeitraum schlie&szlig;en k&ouml;nnen. Die Zeitenwende muss sich auch in der R&uuml;stungsproduktion widerspiegeln. Ein nationaler R&uuml;stungsgipfel w&auml;re ein erster Schritt dahin. Die Aktivierung unseres volkswirtschaftlichen Potenzials und die Unterst&uuml;tzung der Ukraine bedingen einander also: Sie m&uuml;ssen Hand in Hand gehen.<br>\nDie Zeitenwende stellt Deutschland vor historische Entscheidungen. Die Bundesregierung hat in den letzten sechs Monaten viele solcher Entscheidungen getroffen. Wir sollten diesen Weg weitergehen. Unsere Kinder und Enkel werden uns eines Tages fragen, was wir damals zur Verteidigung der Uno-Charta und der friedlichen Weltordnung getan hatten. Unser Vorschlag ist ein Baustein f&uuml;r ein Mehr an Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/mehr-deutsche-waffen-fuer-die-ukraine-so-geht-s-meinung-a-3a08af51-3b65-47b1-8bb6-a0756575a08d%20\">Kristian Klinck, Alexander M&uuml;ller und Sara Nanni in Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin H.M.:<\/strong> Eben lese ich in Spiegel-online diesen Beitrag von drei jungen Bundestagsabgeordneten aus FDP, Gr&uuml;nen und SPD, worin Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine neue Aufr&uuml;stungspolitik gemacht werden, die einem die Sprache verschlagen. (&hellip;)<\/em><br>\n<em>Was gab es doch f&uuml;r Hoffnungen auf die junge Politikergeneration, die endlich eine forcierte Klimapolitik einfordern wird. Und jetzt haben wir junge Leute im Bundestag, die einer noch massiveren Aufr&uuml;stung, de facto einem Kriegseintritt der NATO das Wort reden. Wo sind die Eltern, die in den 80iger Jahren zu hunderttausenden gegen atomare Bewaffnung demonstriert haben &ndash; haben die ihren Kindern denn gar nichts mitgegeben? Da lob ich mir doch die &uuml;ber den Krieg schweigende Gro&szlig;elterngeneration, die in ihrer Mehrheit ihren Kindern zumindest nonverbal mit auf den Weg gab &ndash; nie mehr Krieg! &bdquo;german Angst&ldquo; wurde uns in den 80igern vorgeworfen, die wir f&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung auf die Stra&szlig;e gingen. Nicht vergessen auch jene Gro&szlig;eltern, die in den 50igern gegen Remilitarisierung auf die Stra&szlig;e gingen. &bdquo;Ohne uns&ldquo; &ndash; man wollte keine Bundeswehr, vor allem nicht wieder in einen Krieg ziehen. Und heute, man k&ouml;nnte heulen &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vier M&auml;dchen tot: T&uuml;rkei bombardierte UN-Bildungszentrum in Nordsyrien<\/strong><br>\nNach dem Drohnenangriff fordert die Selbstverwaltung eine Flugverbotszone. Erdogans Kriegskurs k&ouml;nnte mit schlechten Umfrageergebnissen zu tun haben.<br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident hat Erdogan weder von Russland, dem Iran noch von den USA gr&uuml;nes Licht f&uuml;r einen weiteren v&ouml;lkerrechtswidrigen Einmarsch in Nordsyrien bekommen. Nun scheint sich das t&uuml;rkische Milit&auml;r darauf zu konzentrieren, durch massive Drohnen- und Artillerieangriffe auf bewohnte Gebiete in Nordsyrien die Zivilbev&ouml;lkerung zu terrorisieren und zu zerm&uuml;rben.<br>\nSelbst UN-Einrichtungen sind nicht mehr sicher, wie der t&ouml;dliche Drohnenangriff am auf ein Bildungszentrum f&uuml;r M&auml;dchen am Donnerstag zeigt. Die Selbstverwaltung fordert Russland und die USA auf, eine &ldquo;No fly zone&rdquo; f&uuml;r die T&uuml;rkei einzurichten, um die Bev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen. Vor dem UN-Hauptquartier in Qamishlo und der russischen Milit&auml;rbase in Amude forderten Demonstranten ebenfalls eine Flugverbotszone.<br>\nBislang trifft die Forderung auf taube Ohren. Dies wirft die Frage auf, wie ernst es Russland und die USA eigentlich mit einem &ldquo;No&rdquo; f&uuml;r eine erneute t&uuml;rkische Invasion meinen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vier-Maedchen-tot-Tuerkei-bombardierte-UN-Bildungszentrum-in-Nordsyrien-7238479.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>So pl&uuml;ndert der &bdquo;amerikanische Tyrann&ldquo; die Dorfbewohner aus<\/strong><br>\nEs gibt ein Dorf, in dem der reichste Dorftyrann nicht nur in die H&auml;user der Armen einbricht, sondern auch ihren Besitz stehlt. Das Dorf hei&szlig;t Global Village und der Dorftyrann hei&szlig;t Amerika.<br>\nEines Tages, Mitte August, kamen amerikanische Soldaten erneut in die &Ouml;lfelder im Nordosten Syriens. Sie fuhren Dutzende von Tankwagen mit gestohlenem &Ouml;l ab und transportierten es &uuml;ber illegale Grenz&uuml;berg&auml;nge zu US-St&uuml;tzpunkten im Irak. Dies ist das sechste Mal seit August, dass die US-Truppen &Ouml;l gestohlen haben.<br>\nAuf den Stra&szlig;en von Damaskus, der syrischen Hauptstadt, stehen die Menschen stundenlang oder sogar einen ganzen Tag lang in der hei&szlig;en Sonne Schlange, um eine begrenzte Menge an Benzin zu bekommen. Nach offiziellen syrischen Angaben fielen 2021 mehr als 80 Prozent des syrischen &Ouml;ls in die H&auml;nde der USA. Da der &Ouml;ldiebstahl durch das US-Milit&auml;r immer mehr zunimmt, ist der Benzinpreis in Syrien seit dem 7. August dieses Jahres um rund 127 Prozent gestiegen.<br>\nIn Syrien hat die schwarze Hand des US-Milit&auml;rs auch nach dem Weizen, dem R&uuml;ckgrat der Landwirtschaft des Landes, gegriffen. Syrien war fr&uuml;her ein Exporteur von Nahrungsmitteln. Von einer durchschnittlichen Jahresproduktion von fast 5 Millionen Tonnen Weizen wurden etwa 2 Millionen Tonnen pro Jahr exportiert. Doch durch die Invasion des US-Milit&auml;rs, das die nationalen Ressourcen Syriens pl&uuml;ndert und brandschatzt, leben 90 Prozent der syrischen Bev&ouml;lkerung unterhalb der Armutsgrenze, und zig Millionen Menschen sind auf der Flucht. Das Weltern&auml;hrungsprogramm sch&auml;tzt, dass derzeit etwa 12,4 Millionen Menschen in Syrien unterern&auml;hrt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/08\/19\/ARTI5bo0uLScsE3POXQcscsR220819.shtml?spm=C62907.PKH5hXk2JxD7.E44ueOOObwqq.2\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Personenz&uuml;ge ausgebremst<\/strong><br>\nPanzer sticht Kohle und &Ouml;l: Bund priorisiert in Verordnungsentwurf Milit&auml;rtransporte auf der Schiene gegen&uuml;ber G&uuml;terz&uuml;gen (&hellip;)<br>\nErst vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass relevante G&uuml;terz&uuml;ge k&uuml;nftig mit Verweis auf Sicherung der Energieversorgung Vorrang vor Personenz&uuml;gen haben. Bahnreisende m&uuml;ssen sich vor diesem Hintergrund auf h&auml;ufigere Versp&auml;tungen und l&auml;ngere Fahrzeiten einstellen. Versp&auml;tungen f&uuml;r die Fahrg&auml;ste sollen zwar &raquo;weitestgehend&laquo; vermieden werden, hatte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) erkl&auml;rt, aber im Zweifel m&uuml;sse der Personenverkehr warten.<br>\nIn der von Reuters zitierten Verordnung wird bekr&auml;ftigt, dass Transporte f&uuml;r Kraftwerke, Raffinerien und Transformatoren bevorzugt abgewickelt werden: &raquo;Um eine unmittelbare Gef&auml;hrdung oder St&ouml;rung der Energieversorgung in Deutschland zu vermeiden, ist somit auch eine abweichende logistische Planung von Energietr&auml;gertransporten erforderlich geworden.&laquo; F&uuml;r diese Transporte soll das stark ausgelastete Schienennetz der Bahn in erster Linie zur Verf&uuml;gung stehen. Nur die Milit&auml;rtransporte sind offenbar wichtiger; sie haben immer Vorfahrt.<br>\nSchon die Kenntnis von der Priorisierung der G&uuml;terz&uuml;ge hat indes f&uuml;r Emp&ouml;rung gesorgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432846.aufmarsch-und-infrastruktur-personenz%C3%BCge-ausgebremst.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zumindest der Bahnbetrieb wird so auf Kriegswirtschaft umgestellt. Dabei betonen die Bundesregierung sowie das Spitzenpersonal der Ampelkoalition, aber auch etliche Vertreter der Opposition stets, Deutschland sei nicht im Krieg. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86210\">Deutsche Bahn am Scheideweg: &bdquo;Wir stehen kurz vor dem Zusammenbruch der Funktionsf&auml;higkeit!&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sozialproteste: Die Gelbwesten haben es vorgemacht<\/strong><br>\nDer sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion teilte k&uuml;rzlich mit, &bdquo;Familien und Normalverdiener&ldquo; k&ouml;nnten &bdquo;ihre laufenden Ausgaben nicht mehr bezahlen&ldquo;. Dann kn&uuml;pfte er die beim deutschen &bdquo;Mittelst&auml;ndler&ldquo; verfangende Kausalkette, die Regierung verteile aktuell lieber &bdquo;alle m&ouml;glichen Milliardenhilfen in alle Welt&ldquo;. Solch skurrile Aussagen bleiben stehen, wenn eine Bundesregierung die Alternativlosigkeit predigt und eine linke Bewegung nicht in Sicht ist. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte der Berliner Zeitung, dass &bdquo;Kreise, die schon die Corona-Proteste gepr&auml;gt haben, auf der Suche nach neuen Themen mit Protestpotenzial&ldquo; seien. Es f&auml;llt schwer, die klammheimliche Freude zwischen den Zeilen zu &uuml;berh&ouml;ren. Die Sozialproteste, vor denen sich die Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) nach eigenem Bekunden f&uuml;rchtet, k&ouml;nnten von rechts vereinnahmt werden.<br>\nDaraus l&auml;sst sich der Schluss ziehen, jede Demonstration zu verlassen, sobald im Block die erste Reichsflagge weht. Dann h&auml;tte Baerbock keinen Grund mehr zur Sorge; und in den Bundesministerien d&uuml;rften Sektkorken knallen, weil deren mutma&szlig;liche Kalkulation mit den Rechten als n&uuml;tzlichen Idioten des Kapitals aufgegangen w&auml;re. Wenn die Proteste dagegen die Bundesregierung zu mehr sozialer Gerechtigkeit zwingen sollen, darf es bei Demos diesmal keine Reinheitsgebote geben. Solange keine rechten oder verschw&ouml;rungsideologischen Kr&auml;fte als Mitveranstalter oder Redner bei Kundgebungen auftreten, werden die Linken &uuml;ber ihren Schatten springen und Widerspr&uuml;che aushalten m&uuml;ssen, wenn sie etwas bewegen wollen. So, wie es vor ein paar Jahren in Frankreich die Gelbwesten mit ihren Protesten vorgemacht haben. (&hellip;)<br>\nIm kollektiven Kurzzeitged&auml;chtnis ist diese Bewegung als &bdquo;rechts&ldquo; gespeichert, weil es antisemitische Vorf&auml;lle gab und der Arc de Triomphe in Paris besch&auml;digt wurde. Dass mehr als 20 Menschen durch Polizeigewalt ein Auge verloren haben, geht dabei unter. Ebenso, dass in einem demokratischen Land mit staatlichem Gewaltmonopol die Anforderungen an Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit bei den Ordnungskr&auml;ften immer h&ouml;her anzusetzen sind als bei der Zivilbev&ouml;lkerung. Erst recht ging unter, dass die Gelbwesten einige Erfolge vorzuweisen haben. Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron musste manche seiner umstrittenen Reformideen fallen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/cbaron\/preise-und-protest-die-gelbwesten-haben-es-vorgemacht\/618ec4e9-229d-40d6-85cb-5c188aadbb9f%20\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ein treffender Beitrag von Christian Baron, allerdings sind Zweifel daran erlaubt, ob gerade &bdquo;Die Linke&ldquo; die politische Kraft ist, die m&ouml;gliche soziale Proteste anf&uuml;hren kann. Ich halte den Aufruf zu Montagsdemos f&uuml;r den durchsichtigen und verzweifelten Versuch den Weg in die politische Bedeutungslosigkeit noch aufzuhalten, gerade vor dem Hintergrund, dass den Gender- und Identit&auml;tsideologen, die &ldquo;Die Linke&rdquo; inzwischen dominieren, die Interessen der lohnarbeitenden Bev&ouml;lkerung bisher herzlich egal waren, inklusive der Tatsache, dass &ldquo;Die Linke&rdquo; den NATO-Kriegskurs der Bundesregierung im Grunde unterst&uuml;tzt und somit auch die Sanktionen gegen deren Folgen man nun pl&ouml;tzlich protestieren will. <\/em><\/p>\n<p><em>Misstrauisch macht dabei zudem die Tatsache, dass man nur im Osten zu Montagsdemos gegen die steigenden Energiepreise aufrufen will. Als ob nicht in ganz Deutschland Menschen mit niedrigem Einkommen existenziell von den explodierenden Energiepreisen betroffen sind. Das weckt den Verdacht, dass der Protest, der durchaus im Osten gr&ouml;&szlig;ere Resonanz haben k&ouml;nnte, durch &ldquo;Die Linke&rdquo; ganz im Sinn der herrschenden Oligarchie kanalisiert und damit kontrollierbar gemacht werden soll.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Wo ist die Linkspartei?<\/strong><br>\nDeutschland f&uuml;hre einen &bdquo;irrsinnigen Wirtschaftskrieg&ldquo; gegen Russland. Wer die Ukraine mit Waffen unterst&uuml;tze, sei ein &bdquo;antirussischer Ideologe&ldquo; und &bdquo;Bellizist&ldquo;, also Kriegstreiber. Die T&auml;ter sind die Opfer.<br>\nDiese Orwellsche Verdrehung stammt nicht vom russischen Au&szlig;enminister Lawrow, sondern von Sevim Da&#287;delen, die f&uuml;r die Linksfraktion im Ausw&auml;rtigen Ausschuss des Bundestages sitzt. Sahra Wagenknecht h&auml;lt Sanktionen gegen Putin f&uuml;r &bdquo;irre &amp; gef&auml;hrlich&ldquo; und sieht einen &bdquo;wahnsinnigen Krieg&ldquo;, den die Gr&uuml;nen gegen Russland f&uuml;hren. Klaus Ernst, linker Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Bundestages, will NordStream 2 &ouml;ffnen und Putin einen Propaganda-Erfolg mit Schleifchen schenken.<br>\nDer Pro-Putin-Fl&uuml;gel in der Partei ist nicht gro&szlig;, aber laut. Er besetzt noch immer Schl&uuml;sselpositionen in der Fraktion. Wie viel Zerst&ouml;rung er anrichten kann, zeigt die Aff&auml;re um die gescheiterte Ukrainereise der Parteichefin Janine Wissler, die der Pro-Putin-Fl&uuml;gel durch Indiskretionen verhinderte. Die Parteispitze klingt in Sachen Russland zwar vern&uuml;nftiger. Aber zum klaren Bruch mit Putins Sprechpuppen fehlt ihr alles &ndash; Klarheit, Wille, Mut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Sozialproteste-und-Russlandpolitik\/!5873031\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In vielen anderen Artikeln, auch in diesem oder z. B. <a href=\"https:\/\/taz.de\/Protestaufruf-der-Linkspartei\/!5871907\/\">hier<\/a>, macht die taz die Partei DIE LINKE als unzuverl&auml;ssig, nicht vertrauensw&uuml;rdig und im Grunde genommen die F&uuml;nfte Kolonne Russlands bzw. Putins nieder, wie das seit Jahren im konservativen Medienspektrum, halt auch bei der taz, so passiert. Nun soll DIE LINKE gerade gut genug sein, um die Sozialproteste zu organisieren und die Protestierenden von der AfD fernzuhalten, damit&hellip; ja, wozu eigentlich? Um angesichts der kommenden wirtschaftlichen Verheerungen von der Seitenlinie aus die Bundesregierung dazu zu bewegen, den Verarmungsma&szlig;nahmen ein papierd&uuml;nnes soziales M&auml;ntelchen umzuh&auml;ngen und die AfD, die offenbar viel bedrohlicher ist als DIE LINKE, niedergehalten wird? Leider ist zu bef&uuml;rchten, dass DIE LINKE mitspielt und genau diese Rollenverteilung nur zu gerne annimmt; anschlie&szlig;end darf sie &ndash; nach Ansicht der taz und der restlichen Medienlandschaft &ndash; gerne wieder in der Versenkung verschwinden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wirtschaftskrieg statt Klimapolitik<\/strong><br>\nDie von der Regierung beschworene &bdquo;Energiewende&ldquo; ist keine. Ob der daf&uuml;r geforderte Verzicht auf lange Sicht mit Akzeptanz rechnen kann, wird sich erst zeigen. In einer Klassengesellschaft mit einigen Prozent Reichen und Superreichen m&uuml;ssten die von der Regierung angek&uuml;ndigten Ma&szlig;nahmen eigentlich von den &bdquo;kleinen Leuten&ldquo; als Zumutung empfunden werden. Wahrscheinlich ist, dass man sich gezwungenerma&szlig;en f&uuml;gt. Nur der Kampf gegen das B&ouml;se scheint jetzt bei manchen die Bereitschaft zum Verzicht zu wecken. Ob sie sich &uuml;ber die Tragweite des Verzichts auf russisches Gas im Klaren sind, muss sich erst zeigen. Der &bdquo;Weg in die Postwachstums&ouml;konomie&ldquo; (Paech) ist damit jedenfalls noch nicht beschritten. Haltungs&auml;nderungen sind kaum zu erwarten. Der Energieverbrauch mag etwas zur&uuml;ckgehen. Aber von List der Vernunft im Sinn einer &ouml;kologischen Reform kann nicht die Rede sein. Fossile Energie bleibt weiter das Lebenselixier des Systems.<br>\nEs k&ouml;nnte allerdings sein, dass der vom transatlantischen B&uuml;ndnis angezettelte Wirtschaftskrieg zu einer Wirtschaftskrise solchen Ausma&szlig;es f&uuml;hrt, dass trotz boomender R&uuml;stungsindustrie das Wachstum gegen Null tendiert. Die Masse der Verbraucher wird sich dann gezwungenerma&szlig;en einschr&auml;nken m&uuml;ssen. Aber auch dann ist zweifelhaft, ob damit ein Lernprozess eingeleitet w&uuml;rde.<br>\nDie un&uuml;bersehbaren Warnsignale der Natur nutzen und zum Energiesparen aufrufen, langfristig auf erneuerbare Energietr&auml;ger umsteigen, den Wasserverbrauch durch Verhaltens&auml;nderungen und technische L&ouml;sungen senken und eine radikale Verkehrswende einleiten &ndash; das w&auml;re eine situationsad&auml;quate Agenda. Eine konsequente Klimapolitik m&uuml;sste irgendwann ans Eingemachte gehen. Wie soll eine nachhaltige Energiewende zum Beispiel mit Energieversorgern in der Hand privater Anleger durchsetzbar sein? Eine konsequente Klimapolitik kann im &Uuml;brigen nur vertrauensvoller internationaler Zusammenarbeit gelingen. Die aktuellen Kriege machen eine solche Kooperation unm&ouml;glich, besonders der offenbar vom transatlantischen B&uuml;ndnis auf den Endsieg programmierte Krieg in der Ukraine. Zu bef&uuml;rchten ist eine Versch&auml;rfung der Wirtschaftskrise durch die Klimakrise und umgekehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/umwelt\/wirtschaftskrieg-statt-klimapolitik\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona-Impfsch&auml;den? Welche Chancen Betroffene jetzt vor Gericht haben<\/strong><br>\nImpfsch&auml;den werden hei&szlig; diskutiert. FOCUS online liegen Unterlagen zu den ersten Gerichtsprozessen vor. Astrazeneca lehnt eine Entsch&auml;digung ab &ndash; wom&ouml;glich mit Erfolg: Schon 2020 wurden Verordnungen erlassen, die die Haftung f&uuml;r Pharmakonzerne erschweren.\n<ul>\n<li>Gesch&auml;digte sind in der Regel in der Beweispflicht<\/li>\n<li>Neue Verordnungen im Arzneimittelrecht erschweren die Hersteller-Haftung<\/li>\n<li>Infektionsschutzgesetz sieht die M&ouml;glichkeit der Staatshaftung vor<\/li>\n<\/ul>\n<p>&bdquo;Die Gegenseite kocht&ldquo;, sagt der Wiesbadener Rechtsanwalt Joachim C&auml;sar-Preller. Er vertritt vor dem Landgericht K&ouml;ln eines der ersten Opfer von Impfsch&auml;den, das Klage gegen einen Pharmakonzern erhoben hat. Das beklagte Unternehmen Astrazeneca habe fest damit gerechnet, dass die Klage abgewiesen wird, erkl&auml;rt C&auml;sar-Preller, und sei nun irritiert.<br>\nDenn der Richter beauftragte einen Sachverst&auml;ndigen damit, die Faktenlage zu kl&auml;ren &ndash; was bedeutet, dass er vom Vortrag des Pharmakonzerns im Gerichtssaal nicht ganz &uuml;berzeugt war. F&uuml;r den Kl&auml;ger ist das ein erster Teilerfolg, aber noch ein langer Weg bis zu einem m&ouml;glichen Schadensersatzanspruch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/corona-impfschaeden-welche-chancen-betroffene-jetzt-vor-gericht-haben_id_128054118.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bei hoher Belastung &ndash; Weil fordert Testpflicht f&uuml;r alle bei Veranstaltungen<\/strong><br>\nNiedersachsens Ministerpr&auml;sident Stephan Weil (SPD) hat sich daf&uuml;r ausgesprochen, dass sich im Herbst und Winter alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Veranstaltungen auf Corona testen m&uuml;ssen &ndash; auch frisch Geimpfte. &bdquo;Ich halte es nicht f&uuml;r klug, dass eine Impfung drei Monate lang dazu berechtigen soll, Veranstaltungen ohne Maske und ohne aktuellen Test zu besuchen&ldquo;, sagte Weil den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Allerdings sollte die Pflicht eines negativen Testnachweises erst dann greifen, wenn im Herbst und Winter die Belastung des Gesundheitssystems wieder extrem ansteigt, pr&auml;zisierte eine Regierungssprecherin sp&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article240579099\/Corona-Bei-hoher-Belastung-Weil-fordert-Testpflicht-fuer-alle-bei-Veranstaltungen-ab-Herbst.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der vor der Landtagswahl stehende Nieders&auml;chsische Ministerpr&auml;sident Weil hat also zun&auml;chst eine Meinung von sich gegeben und damit den Hardliner gemimt. Offensichtlich hat er anschlie&szlig;end nachgedacht und sich von einer Sprecherin pr&auml;zisieren lassen. Es stellt sich die Frage, was Herr Weil w&auml;hrend dieser merk-w&uuml;rdigen Coronazeit gelernt hat. Oder hat er Gefallen an den Repressionsma&szlig;nahmen gefunden?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Dazu muss man wissen, dass am 9. Oktober Landtagswahlen in Niedersachsen stattfinden. Klar, dass da Weil gerne den Corona-Hardliner gibt, um sich den Anschein des anpackenden Politikers zu verpassen. Es sollte hier aber ersichtlich sein, dass sich das Thema Corona inzwischen in Sph&auml;ren jenseits jeder medizinischen und epidemiologischen Evidenz bewegt und der politischen Elite nur noch dazu dient ihre Machtspiele mit den B&uuml;rgern zu veranstalten, der, wenn er frech wird, dann eben mit neuen Repressionsma&szlig;nahmen &uuml;berzogen wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Weitere 70 Millionen Euro f&uuml;r die Corona-Warn-App<\/strong><br>\nF&uuml;r die Corona-Warn-App der Bundesregierung werden nach Recherchen von WELT AM SONNTAG bis Ende des Jahres weitere Kosten von bis zu 70 Millionen Euro erwartet. Das geht aus einer Anfrage an das Bundesgesundheitsministerium hervor. Noch im Februar hatte das Haus diesen Wert mit 50 Millionen Euro beziffert. Die Kosten fallen haupts&auml;chlich f&uuml;r das Vorhaben an, die App als &bdquo;Baustein der digitalen Kontaktnachverfolgung weiter auszubauen und zus&auml;tzliche Funktionalit&auml;ten&ldquo; zu integrieren.<br>\n&bdquo;Die Gesamtkosten, die bislang ausgezahlt wurden, belaufen sich auf circa 160 Millionen Euro&ldquo;, sagte eine Sprecherin von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Um die Entwicklung und den Betrieb der Anwendung k&uuml;mmern sich das Software-Unternehmen SAP und die Telekom-Tochter T-Systems.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/webwelt\/article240567471\/Corona-Warn-App-Ministerium-korrigiert-Mehrkosten-auf-70-Millionen-Euro.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Corona-Warn-App wird 20 Millionen Euro teurer als geplant<\/strong><br>\nDie Kosten f&uuml;r die Corona-Warn-App sind laut einem Bericht erneut gestiegen. Laut Bundesgesundheitsministerium liegen sie mittlerweile bei rund 160 Millionen Euro.<br>\nF&uuml;r die Corona-Warn-App der Bundesregierung werden einem Medienbericht zufolge bis Ende des Jahres weitere Kosten von bis zu 70 Millionen Euro erwartet. Das w&auml;ren laut einem Bericht der Welt am Sonntag 20 Millionen Euro mehr als im Februar vorhergesagt. Die Kosten w&uuml;rden haupts&auml;chlich f&uuml;r das Vorhaben anfallen, die App als &ldquo;Baustein der digitalen Kontaktnachverfolgung weiter auszubauen und zus&auml;tzliche Funktionalit&auml;ten&rdquo; zu integrieren, berichtet die Zeitung unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2022-08\/corona-warn-app-kosten-gestiegen-medienbericht%20\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch hier findet eine Umverteilung von Geldern in die Kassen privater Konzerne statt. Im Zusammenhang mit Corona gibt auch Herr Lauterbach sehr viel Geld aus. Aber f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen, mehr Personal sowie h&ouml;here L&ouml;hne und Geh&auml;lter in Kliniken anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens ist kein Geld vorhanden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.K.:<\/strong> Dieser Satz sollte nicht nur Datensch&uuml;tzer, sondern insbesondere alle Benutzer dieser App aufhorchen lassen:<\/em><br>\n<em>Zitat:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\nDie Kosten fallen haupts&auml;chlich f&uuml;r das Vorhaben an, die App als &bdquo;Baustein der digitalen Kontaktnachverfolgung weiter auszubauen und zus&auml;tzliche Funktionalit&auml;ten&ldquo; zu integrieren.<br>\nZitatende.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Noch weiter ausbauen? Noch bessere Kontaktverfolgung? &ldquo;Zus&auml;tzliche Funktionalit&auml;ten&rdquo;?<\/em><\/p>\n<p><em>Mir graust es, wenn ich das lese und dazu das gerade im Amt befindliche politische Personal bedenke, das in seiner arroganten Inkompetenz nichts unversucht l&auml;sst, dem deutschen Volk gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Sch&auml;den zuzuf&uuml;gen und darum bereits Angst vor Volksaufst&auml;nden hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Wozu &ldquo;zus&auml;tzliche Funktionalit&auml;ten&rdquo; in dieser App dienen k&ouml;nnen, ist am Beispiel China zu sehen, wenn Reisende in fremden St&auml;dten stranden, weil ihr bis dahin g&uuml;ltiges digitales Unterw&uuml;rfigkeits-Zertifikat, alias Impfnachweis, mit einen Mausklick widerrufen wird und sie kein Verkehrsmittel mehr benutzen und kein Gesch&auml;ft mehr betreten d&uuml;rfen. Mancherorts d&uuml;rfen Menschen ohne &ldquo;gr&uuml;nen Status&rdquo; noch nicht einmal ihren eigenen Garten betreten!<\/em><\/p>\n<p><em>Und bei uns gibt es Politiker, die von China und seiner &ldquo;guten Corona-Bek&auml;mpfung&rdquo; schw&auml;rmen&hellip;<\/em><br>\n<em>Na dann: gute Nacht, Deutschland! Der letzte macht das Licht der Demokratie aus!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Privatisierte Uni-Spit&auml;ler: Ein Skandal ohne Ende<\/strong><br>\nIm Land Hessen hatten CDU und FDP Investitionen gescheut und eine Spitalgruppe an einen Konzern verschachert. Jetzt wird&rsquo;s teuer.<br>\n&Uuml;ber den Verkauf der Universit&auml;tskliniken Marburg und Giessen (heute 86 Spit&auml;ler und Institute mit 11&rsquo;000 Mitarbeitenden) an den b&ouml;rsennotierten Konzern Rh&ouml;n-Klinikum AG (Umsatz 2011: 1,4 Milliarden Euro) ist in den vergangenen sechzehn Jahren eigentlich schon alles gesagt worden. Vorher hatte die Hessische Landesregierung ihre gesetzlichen Verpflichtungen der Krankenhausfinanzierung jahrelang und so lange ignoriert, bis die Kliniken in ihrer Bausubstanz soweit heruntergekommen waren, dass CDU und FDP sie f&uuml;r den Spottpreis von 116 Millionen Euro an den Rh&ouml;n-Konzern verkaufen konnten, der seinen Aktion&auml;ren seitdem zehn Prozent Rendite zukommen l&auml;sst. Die Landesregierung unter Roland Koch br&uuml;stete sich lauthals, den Landeshaushalt von der millionenschweren Last notwendiger Investitionen und Unterhaltskosten befreit zu haben. Was dem &auml;rztlichen und pflegerischen Personal damit angetan wurde, interessierte nicht. Was das f&uuml;r die Medizin bedeutete, interessierte auch nicht. Heute wissen wir aber, dass alles sowieso ganz anders gekommen ist. Denn niemand weiss ja, was in dem Kaufvertrag von 2006 eigentlich vereinbart worden ist. Der Vertragstext ist nach wie vor geheim. Warum ist dieser Vertrag wohl geheim? Misstrauen ist angesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/privatisierte-uni-spitaeler-ein-skandal-ohne-ende\/\">Bernd Hontschik in Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Energiesparen: Weihnachtsm&auml;rkte in Gefahr?<\/strong><br>\nStrom und Gas sparen, wo es nur geht &ndash; das ist angesichts der aktuellen Energiekrise derzeit an der Tagesordnung. Und daran wird sich so schnell auch nichts &auml;ndern. Doch wie wird es zum Ende des Jahres mit dem festlichem Ambiente in Deutschlands St&auml;dten aussehen? Ein in stimmungsvollem Licht angestrahlter Weihnachtsmarkt, ein prachtvoll geschm&uuml;ckter und mit unz&auml;hligen Elektrokerzen versehener Tannenbaum mitten in der Stadt &ndash; ist das demn&auml;chst noch bezahlbar?<br>\nF&uuml;r den Bielefelder Oberb&uuml;rgermeister Pit Clausen (SPD) steht zumindest eines fest: Sollte Russland den Gashahn komplett zudrehen, kann er sich &ldquo;nicht vorstellen, dass dann so gro&szlig;e Events wie Weihnachtsm&auml;rkte &uuml;berhaupt noch in Deutschland stattfinden.&ldquo; (&hellip;)<br>\nSo verbrauchen zum Beispiel die D&uuml;sseldorfer Weihnachtsm&auml;rkte rund 400.000 Kilowattstunden &ndash; ein Viertel davon entf&auml;llt allein auf die Eislaufbahn. Die Stadt Hamm hat deshalb entschieden, dass der Weihnachtsmarkt dort in diesem Jahr ohne echte Eisbahn auskommen muss. Damit w&uuml;rden 60.000 Kilowattstunden Strom gespart. Stattdessen wird es eine Kunststoffbahn geben. Auch in anderen St&auml;dten au&szlig;erhalb NRWs wie Offenburg oder Neum&uuml;nster haben die Verantwortlichen deshalb entschieden, die Eisbahnen in diesem Jahr nicht aufzubauen. (&hellip;)<br>\nUnd auch in M&ouml;nchengladbach soll es auf den Einkaufsstra&szlig;en der Innenstadt und im Stadtteil Rheydt wegen der Energiekrise in diesem Jahr keine Weihnachtsbeleuchtung geben. Es gehe nicht darum, Geld zu sparen, sagt Stefan Wimmers vom M&ouml;nchengladbacher City-Management &ndash; sondern um eine Vorbildfunktion: &ldquo;Um das Bewusstsein unserer Gesellschaft zu erreichen, sich jetzt m&ouml;glichst fr&uuml;hzeitig schon Gedanken dar&uuml;ber zu machen. Damit wir es f&uuml;r die Bereiche noch m&ouml;glichst lange haben, auf die es dann irgendwann auch mal mehr ankommt, als auf eine Weihnachtsbeleuchtung.&rdquo;<br>\nAuch die Gemeinde Nottuln (Kreis Coesfeld) hat sich bereits gegen eine Weihnachtsbeleuchtung im kommenden Winter entschieden. Damit soll einerseits weniger Energie verbraucht und andererseits auch ein Signal an die Bev&ouml;lkerung gesendet werden, dass an vielen Stellen gespart werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/keine-weihnachtsmaerkte-weniger-beleuchtung-100.html%20\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> &ldquo;the same procedure as last year&rdquo;. Nur die Begr&uuml;ndung ist diesmal eine andere.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und wie bei den politischen Corona-Ma&szlig;nahmen verbietet die politische Entscheidungstr&auml;gerschaft Dinge, die der Bev&ouml;lkerung Freude bereiten sowie physiologische und psychologische Vorteile verschaffen k&ouml;nnte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schon 1972 schlugen Forscher Alarm<\/strong><br>\nPlastikk&uuml;gelchen in den Fischm&auml;gen, Kunststoffabf&auml;lle im Meer: Das ist seit Jahrzehnten bekannt &ndash; ohne dass dagegen viel unternommen worden w&auml;re. Warum hat es so lange gedauert, bis das Problem von Politik und &Ouml;ffentlichkeit ernst genommen wurde?<br>\n4. April 1972. Eine kleine US-amerikanische Lokalzeitung zitiert den jungen Biologen Ed Carpenter:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Plastik wird erst seit dem Zweiten Weltkrieg in gro&szlig;en Mengen hergestellt. Ich finde es erschreckend, dass es schon nach 25 Jahren mitten im Ozean auftaucht. Da fragt man sich doch, was wird erst in 50 oder 100 Jahren sein?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Geschichte der Erforschung des Plastikm&uuml;lls ist wie ein Puzzle, bei dem ganz langsam, St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck ein Bild entsteht. Es ist eine Wissenschaftsgeschichte, die zeigt, wie stark ein Forschungsfeld von den Menschen lebt, die sich daf&uuml;r einsetzen. Warum dauerte es so lange, die Folgen der wachsenden Abh&auml;ngigkeit von Plastik zu erkennen? H&auml;tte man das Problem schon viel, viel fr&uuml;her l&ouml;sen k&ouml;nnen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/plastikmuell-im-meer-schon-1972-schlugen-forscher-alarm-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bei der ARD kann man ordentlich verdienen: Der Intendanten-Einkommensvergleich<\/strong><br>\nUnangefochtener Spitzenreiter ist seit Jahren WDR-Intendant Tom Buhrow, der gerade den ARD-Vorsitz von Schlesinger &uuml;bernommen hat, sich &bdquo;entt&auml;uscht und w&uuml;tend&ldquo; &uuml;ber deren Fehlverhalten gibt und gern Reformen im Senderverbund anmahnt. Er liegt mit seinen 413.000 Euro Jahresgrundgehalt so weit vorn wie sonst Bayern M&uuml;nchen in der Tabelle. Erst mit einigem Abstand folgen Kai Gniffke vom SWR mit 361.000 Euro, Joachim Knuth vom NDR mit 346.000 Euro und Katja Wildermuth vom Bayrischen Rundfunk mit 340.000 Euro. (&hellip;)<br>\nDie &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender breiten nicht etwa freiwillig die Geh&auml;lter ihrer F&uuml;hrungen aus &ndash; sie wurden durch nervende Journalisten, Vorgaben von Gerichten und neue Rundfunkvertr&auml;ge zu einer gewissen Transparenz gezwungen. So weist der ARD-Verbund erst seit 2017 die Bez&uuml;ge von Intendanten, Direktoren und Programmchefs aus. So bekommen die Direktoren in der ARD zwischen 15.000 und 20.000 Euro monatlich, Programmchefs zwischen 10.000 und 14.000 Euro. (&hellip;)<br>\nEin weitaus gr&ouml;&szlig;ere Belastung f&uuml;r den Geb&uuml;hrenzahler aber sind die Pensionsanspr&uuml;che aller langj&auml;hrigen Mitarbeiter des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks, die nicht r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden k&ouml;nnen, die Senderetats erheblich belasten und nicht dem Programm zugute kommen.<br>\nLaut aktuellem Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten flie&szlig;en &uuml;ber acht Prozent der Beitragsaufkommens in die betriebliche Altersvorsorge &ndash; das sind von 2021 bis 2024 insgesamt &uuml;ber 2,6 Milliarden Euro. MDR-Intendantin Karola Wille rechnete schon freim&uuml;tig 2017 vor, dass sie mit dem damaligen Gehalt eine Pension von &uuml;ber 17.000 Euro bek&auml;me &ndash; 75 Prozent des letzten Gehalts. Bei Patricia Schlesinger summieren sich die Anspr&uuml;che auf &uuml;ber 15.000 Euro monatlich. Diese Bez&uuml;ge werden ihr wohl nur schwer zu nehmen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/fernsehen-rbb-skandal-patricia-schlesinger-bei-der-ard-kann-man-ordentlich-verdienen-der-intendanten-einkommensvergleich-li.257483%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>ARD wusste lange von geheimen RBB-Boni &ndash; Mitarbeiter-Wut w&auml;chst<\/strong><br>\nNun kommen neue Details ans Tageslicht. Wie das ZDF-Team von &bdquo; Frontal21 &ldquo; aufdeckt, wusste man in der ARD seit Monaten von dem geheimen Bonussystem. Zuvor hatten RBB-Top-Manager offenbar bereits vier Jahre lang die Boni kassiert. Im April 2022 habe die Personalchefin das Modell dann schlie&szlig;lich auf einer Personalleiterkonferenz der ARD vorgestellt. An die Intendanten sei es aber nicht herangetragen worden, WDR-Intendant Tom Buhrow zeigte sich deshalb k&uuml;rzlich &bdquo;entt&auml;uscht und w&uuml;tend.&ldquo;<br>\nDie ARD teilte gegen&uuml;ber dem ZDF mit, dass das Modell &bdquo;deutlich kritisch diskutiert wurde&ldquo;. Getan wurde aber offenbar nichts, die ARD bem&uuml;hte sich in ihrer Antwort zu betonen, dass die &bdquo;einzelnen Landesrundfunkanstalten autonom handeln&ldquo;. (&hellip;)<br>\nEine entlarvende Antwort, kritisiert Christian Koch von der Universit&auml;t f&uuml;r Verwaltungswissenschaften in Speyer. Er sagte dem ZDF: &bdquo;Wenn auf der fachlichen Ebene bedenkliche Strukturen erkannt und kritisch diskutiert werden und sich die Intendanten dann nicht dazu beraten, weist das auf bedenkliche Strukturen hin&ldquo;. Und er geht noch weiter und sieht darin &bdquo;das ganze F&uuml;hrungsversagen der ARD&ldquo;.<br>\nKoch fordert gegen&uuml;ber dem Sender, dass nun die Gehaltsstrukturen aller ARD-Anstalten untersucht werden m&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/kultur\/medien\/ard-wusste-lange-von-geheimen-boni-beim-rbb-wut-bei-mitarbeitern-waechst_id_136781661.html%20\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87086\">RBB &ndash; Wie der Herr, so&rsquo;s G&rsquo;scherr<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86940\">Immobilienhai als &bdquo;Sendechef-Kontrolleur&ldquo; des RBB &ndash; Der eigentliche Skandal in der Causa Schlesinger<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mappus&rsquo; Manipulationen<\/strong><br>\nErst jetzt eingesehene Dokumente zur S-21-Schlichtung und zum ersten Untersuchungsausschuss zum &ldquo;Schwarzen Donnerstag&rdquo; belegen, wie manipulativ die Regierung Mappus Ende 2010 vorgegangen war. Die gr&uuml;ngef&uuml;hrten Regierungen ab 2011 h&auml;tten f&uuml;r Aufkl&auml;rung bei den massiven T&auml;uschungen und Tricksereien sorgen k&ouml;nnen. Stattdessen f&uuml;hrte ihre Blockade zur strafrechtlichen Verj&auml;hrung.<br>\nWinfried Kretschmann wollte 2011, als neuer gr&uuml;ner Regierungschef in Baden-W&uuml;rttemberg, nicht das letzte Hemd hergeben, um Stuttgart 21 zu verhindern. H&auml;tte er aber auch gar nicht m&uuml;ssen, wie jetzt nach langem Rechtsstreit freigegebene Akten aus CDU-Zeiten zeigen: Zuerst tricksten mit allen Mitteln die Projektfans im Staatsministerium seines Vorg&auml;ngers Stefan Mappus, dann kamen die Gr&uuml;nen und deckten zu viele der Machenschaften.<br>\nEinen einzigen Ordner zu suchen und zu finden h&auml;tte gereicht. Jetzt wurden Dieter Reicherter Unterlagen, einmal 133 und einmal f&uuml;nf Seiten, fortlaufend paginiert, im Staatsministerium in der Villa Reitzenstein vorgelegt. Der fr&uuml;here Richter am Landgericht bekam in den ersten Augusttagen nicht zum ersten Mal Akteneinsicht, diesmal aber auch in Papiere, die er bereits Ende 2012 sehen wollte, und f&uuml;r deren Ver&ouml;ffentlichung er seit 2014 vor Gericht stritt. Die aber wollte das gr&uuml;ngef&uuml;hrte Staatsministerium &uuml;ber vier Instanzen bis hinauf zum Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) verhindern, die Deutsche Bahn dabei immer mit im Boot. Letztlich erfolglos.<br>\nReicherter und sein Team k&auml;mpfen f&uuml;r viele Betroffene des &ldquo;Schwarzen Donnerstags&rdquo;, des brutalen Polizeieinsatzes gegen S-21-Gegner am 30. September 2010. Und daf&uuml;r, dass belegt werden kann, was schon immer plausibel schien: Die Regierung Mappus hat nicht nur auf den Polizeieinsatz Einfluss genommen, sondern auch auf dessen Aufarbeitung in einem Untersuchungsausschuss, bei dem der MP zwei Tage vor Weihnachten 2010 als Zeuge geladen war. Dort wollten Mappus&rsquo; Berater:innen nichts anbrennen lassen, ebenso wenig bei Heiner Gei&szlig;lers S-21-Faktencheck, der sogenannten Schlichtung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/594\/mappus-manipulationen-8368.html%20\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.S.:<\/strong> Die Gr&uuml;nen versuchen, nicht nur Russland zu ruinieren &ndash; sie demolieren vor allem die Reste der hiesigen Demokratie, wie man an diesem Beispiel sehen und nun auch belegen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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