{"id":8714,"date":"2011-03-18T09:16:23","date_gmt":"2011-03-18T08:16:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8714"},"modified":"2011-03-18T09:20:29","modified_gmt":"2011-03-18T08:20:29","slug":"hinweise-des-tages-1350","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8714","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Regierungserkl&auml;rung zum Atommoratorium; Kernkraftdebatte, Atomkatastrophe in Japan; Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; Die Kernschmelze des Kapitalismus; Arme Kinder nehmen kaum an sozialem Leben teil; H&ouml;here S&auml;tze f&uuml;r Hartz-IV ab April; Der Bund quetscht die Bahn aus; Fischers Wechsel l&ouml;st Kritik aus; Wolfgang Clement und die Atomkraft; Revolutionen im arabischen Raum; Bundeshaushalt 2012: Abschied vom 0,7%-Ziel?; Der Niedergang der konservativen Ideologie; Das gro&szlig;e TV-Duell vor den Landtagswahlen in Baden-W&uuml;rttemberg; Von &ldquo;Checks and Balances&rdquo; an deutschen Universit&auml;ten; Lehrsituation an Hochschulen: Gestre&szlig;t und unzufrieden; Start des Hochschulzulassungssystems fraglich; zu guter Letzt: Tagesordnung (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Regierungserkl&auml;rung zum Atommoratorium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Kernkraftdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Atomkatastrophe in Japan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; Die Kernschmelze des Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Arme Kinder nehmen kaum an sozialem Leben teil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">H&ouml;here S&auml;tze f&uuml;r Hartz-IV ab April<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Der Bund quetscht die Bahn aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Fischers Wechsel l&ouml;st Kritik aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Wolfgang Clement und die Atomkraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Revolutionen im arabischen Raum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Bundeshaushalt 2012: Abschied vom 0,7%-Ziel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Der Niedergang der konservativen Ideologie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Das gro&szlig;e TV-Duell vor den Landtagswahlen in Baden-W&uuml;rttemberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Von &ldquo;Checks and Balances&rdquo; an deutschen Universit&auml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Lehrsituation an Hochschulen: Gestre&szlig;t und unzufrieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Start des Hochschulzulassungssystems fraglich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">zu guter Letzt: Tagesordnung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8714&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Regierungserkl&auml;rung zum Atommoratorium<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Argumentationsschmelze einer Kanzlerin<\/strong><br>\nNoch nie ist ein Regierungschef so vorgef&uuml;hrt worden wie Angela Merkel bei der Debatte um die Atompolitik. Ihre Taktiererei ist ihres Amtseids nicht w&uuml;rdig.<br>\nDie Debatte &uuml;ber den Ausstieg aus der Atomenergie muss als historisches Ereignis in der Geschichte des Bundestags bezeichnet werden. Nie zuvor ist ein amtierender Regierungschef von der Opposition in einer Sachfrage derart vorgef&uuml;hrt worden, wie dies jetzt Angela Merkel geschah. Nach der brillanten Rede von SPD-Chef Sigmar Gabriel sa&szlig; sie wie unter Schock auf der Regierungsbank und spielte hilflos l&auml;chelnd auf ihrem Handy herum.<br>\nB&uuml;rger, die Gelegenheit hatten, im Fernsehen zu verfolgen, wie Merkel ihre Atompolitik verteidigte, erlebten eine argumentativ rundum hilflose Rednerin. Eine Kanzlerin, die zwar mit Blick auf Japan eine &ldquo;neue Lage&rdquo; erkannte, es dann aber an keiner Stelle schaffte, darauf mit einer neuen Politik zu antworten, sondern nur wieder die alten Plattheiten feilbot. Etwa den Satz: &ldquo;Wir wissen, wie sicher unsere Kernkraftwerke sind.&rdquo; Um dann fortzufahren, deshalb m&uuml;sse jetzt gehandelt werden, weil ihr Grundsatz laute, im Zweifel f&uuml;r die Sicherheit zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/akw-debatte-im-bundestag-argumentationsschmelze-einer-kanzlerin-1664697.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><strong>Lammert wirft Regierung &ldquo;Wurstigkeit&rdquo; vor<\/strong><br>\nBundestagspr&auml;sident Lammert hat eine nachl&auml;ssige Haltung zu Gesetzen im Kabinett beklagt. Im &Auml;ltestenrat soll er von &ldquo;Wurstigkeit&rdquo; gesprochen haben. Anlass ist die Grundlage f&uuml;r das Moratorium zur Laufzeiten-Verl&auml;ngerung der Atomkraftwerke. Aber er bem&auml;ngelte auch andere Gesetze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,751594,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkels m&auml;rchenhaftes Moratorium<\/strong><br>\nDie Kanzlerin ger&auml;t in Erkl&auml;rungsnot. Angela Merkel weicht im Bundestag jeder Festlegung aus, was ihr AKW-Moratorium genau bedeutet &ndash; gut m&ouml;glich, dass in drei Monaten einige Altreaktoren wieder anlaufen.<br>\nSie h&auml;tte es in der Hand gehabt. Angela Merkel h&auml;tte die harte Konfrontation mit der Opposition &uuml;ber die Zukunft der Atomenergie an diesem Donnerstag beenden k&ouml;nnen. H&auml;tte. Sie hat es nicht getan. [&hellip;]<br>\nSollte die Kanzlerin bei dieser Entscheidung juristische Berater gehabt haben, d&uuml;rfte sie diese inzwischen verfluchen. Denn inzwischen ist klar, dass beim Moratorium nichts klar ist. Merkel verheddert sich an diesem Donnerstag im juristischen Klein-Klein beim Versuch, ihren Standpunkt zu erkl&auml;ren. Sie zitiert Paragraphen aus dem Atomgesetz, versucht die Abschaltung der acht &auml;ltesten Atomreaktoren als &ldquo;aufsichtsrechtliche Ma&szlig;nahme&rdquo; hinzustellen. Am Mittwoch hatte sie die Entscheidung noch als &ldquo;politische Erkl&auml;rung&rdquo; hingestellt. Die Opposition quittiert das Hin und Her mit lauten Zwischenrufen, irgendwann reicht es Merkel. &ldquo;H&ouml;ren Sie doch mal zu&rdquo;, ruft sie. Und: &ldquo;Jetzt rede ich.&rdquo; Nur dringt sie kaum durch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/katastrophe-in-japan-atom-debatte-im-bundestag-merkels-maerchenhaftes-moratorium-1.1073471\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche finden Atomwende der Regierung unglaubw&uuml;rdig<\/strong><br>\nDie Bundesb&uuml;rger finden die j&uuml;ngsten Entscheidung der Bundesregierung zur Atomkraft richtig. Gleichzeitig misstrauen viele laut einer Umfrage im Auftrag der &ldquo;Bild&rdquo; dem Kurswechsel. Und zwar immerhin satte 81 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,751538,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bleibt zu hoffen, dass dieses Misstrauen sich auch an den Wahlurnen widerspiegelt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kernkraftdebatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Turbo-Ausstieg w&uuml;rde 230 Milliarden Euro kosten<\/strong><br>\nDie Fukushima-Katastrophe befeuert die deutsche Energiedebatte: Viele wollen nur noch raus aus der Atomkraft. Aber wie schnell geht das? Experten halten den Turbo-Ausstieg bis 2020 f&uuml;r m&ouml;glich. Er w&auml;re allerdings sehr teuer &ndash; und w&uuml;rde die Landschaft total ver&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,751293,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Interview mit Olav Hohmeyer<\/strong><br>\nUnser Leser A.K. schrieb uns: Hier ein meiner Meinung nach hochbrisanter Hinweis. Bemerkenswert offenherziges Interview mit Olav Hohmeyer, Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates der Bundesregierung f&uuml;r Umweltfragen, zum Thema Kernkraft in Deutschland. Er spricht klar aus, warum die Bundesregierung seiner Meinung nach das Gegenteil von dem tat, was der Sachverst&auml;ndigenrat empfohlen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GdN7RR-TkFI\">YouTube<\/a><\/p>\n<p>Direkter Link zur<a href=\"http:\/\/gffstream-8.vo.llnwd.net\/c1\/radio\/blickpunkt\/wdr5_blickpunkt_20110316.mp3\"> vollst&auml;ndigen Sendung (wdr-podcast)<\/a>.<br>\n<em>In dieser Sendung gab es auch ein spannendes Interview mit einem CSU-Abgeordneten, der seinerzeit gegen die Laufzeitverl&auml;ngerung stimmte.<\/em><\/p>\n<p>Link zur &Uuml;bersicht &uuml;ber die <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/home\/podcasts\/podcast_uebersicht_neu.phtml\">WDR5-podcasts<\/a>.<br>\n<em>Ich kann die WDR-Podcasts nur w&auml;rmstens empfehlen. Vor allem das WDR5 Politikum ist nahezu t&auml;glich herausragend gut.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>40 Prominente forderten die Laufzeitverl&auml;ngerung: Und nu?<\/strong><br>\nIm Sommer unterst&uuml;tzten Prominente wie Ackermann und Bierhoff in einem Appell l&auml;ngere Laufzeiten f&uuml;r Atommeiler &ndash; wie denken sie heute dar&uuml;ber? [&hellip;]<br>\nCarsten Maschmeyer: [&hellip;] Carsten Maschmeyer reagiert mit einem &uuml;berraschenden Bekenntnis auf die Frage nach seiner Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Anzeigenkampagne der Atomkraft-Bef&uuml;rworter. Er l&auml;sst einen Sprecher ausrichten, zu energiepolitischen Fragen &auml;u&szlig;ere er sich grunds&auml;tzlich nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/politik\/deutschland\/article1820464\/40-Prominente-forderten-die-Laufzeitverlaengerung-Und-nu.html\">Hamburger Abendblatt<\/a><\/li>\n<p><strong>Stresstests sind &ldquo;reine Papierarbeit&rdquo;<\/strong><br>\nExperten beurteilen angek&uuml;ndigte Tests f&uuml;r AKWs in Europa kritisch: Bisher sei nicht definiert, was denn genau gepr&uuml;ft werden soll<br>\nRund 140 Kernkraftwerke sind in ganz Europa in Betrieb. Geht es nach EU-Energiekommissar G&uuml;nther Oettinger, sollen sie alle auf Herz und Nieren gepr&uuml;ft werden, nachdem die Unfallserie im japanischen Fukushima das fatale Restrisiko deutlich gemacht hat. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Ein Stresstest ist kein Experiment,&rdquo; erl&auml;utert Heinz-Peter Berg vom deutschen Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz. Er findet die Bezeichnung an sich sehr ungl&uuml;cklich gew&auml;hlt, es sei ein Modewort. In erster Linie seien die Begutachtungsverfahren &ldquo;reine Papierarbeit&rdquo;. Berg: &ldquo;Man darf sich das nicht so vorstellen, dass an einem Reaktor ger&uuml;ttelt wird. Es wird keine Tests in den Anlagen selbst geben.&rdquo; Ein Tschernobyl-Szenario ist also ausgeschlossen.<br>\nAuch Simulationsrechnungen, wie sie in Rechenprogrammen m&ouml;glich sind, sind dem Experten zufolge vermutlich nicht vorgesehen. In einer EU-Arbeitsgruppe w&uuml;rden Kriterien f&uuml;r europ&auml;ische Sicherheits- und Risikostandards definiert, im n&auml;chsten Schritt seien alle L&auml;nder aufgefordert, Antwort zu K&uuml;hlsystemen und Stromversorgung zu geben. Dass ein Land sich weigern k&ouml;nnte, kann Berg sich nicht vorstellen. Wie aussagekr&auml;ftig das Ergebnisse eines solchen Stresstests schlussendlich sein kann, h&auml;nge stark von der Liste der definierten Kriterien ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1297820724883\/Stresstests-sind-reine-Papierarbeit\">Der Standard<\/a>\n<\/p><\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Atomkatastrophe in Japan<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Einen Menschen opfern, um Millionen zu retten?<\/strong><br>\nIm AKW Fukushima-1 setzen sich die verbliebenen Arbeiter einem lebensbedrohlichen Risiko aus &ndash; sie k&ouml;nnten dadurch aber 35 Millionen Menschen in Tokio retten. Der Moralphilosoph Nikolaus Knoepffler &uuml;ber die Schwierigkeit, Menschenleben gegeneinander aufzurechnen und die Bereitschaft, f&uuml;r andere in den Tod zu gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/atomkatastrophe-in-japan-interview-mit-moralphilosophen-einen-menschen-opfern-um-millionen-zu-retten-1.1072952\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Radioaktiver Tee schmeckt leckerer<\/strong><br>\nDer Umgang t&uuml;rkischer Politiker mit Atomkraft grenzte schon immer an Ignoranz. Jetzt will die Regierung in der N&auml;he von Erdbebengebieten Reaktoren bauen &ndash; ausgerechnet die Firma Tepco ist nun in Ankara, um das Gesch&auml;ft festzumachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nach-der-atomkatastrophe-in-japan-radioaktiver-tee-schmeckt-leckerer-1.1073335\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; Die Kernschmelze des Kapitalismus<\/strong><br>\nAtom- und Finanzkrise h&auml;ngen zusammen. Die japanische Schuldenmisere und die weltweite Energieknappheit werden auch die Probleme der Euro-Zone weiter versch&auml;rfen. Am Ende des Jahrzehnts wird sich das kapitalistische System von Grund auf ge&auml;ndert haben.<br>\nNach der Finanzkrise steckt die Welt nun in einer sich dramatisch verschlimmernden Atomkrise. Es sieht so aus, als w&uuml;rde unser gesamtes kapitalistisches System unter den von ihm generierten Krisen zusammenbrechen. Momentan stehen wir unter dem Schock dieser neuen Krise. Aber beide Ereignisse h&auml;ngen zusammen. Die gesamte Finanzkrisenpolitik verl&auml;uft &auml;hnlich wie der verzweifelte Versuch des japanischen Energiekonzerns Tepco, mit Meerwasser die Brennst&auml;be unter Kontrolle zu halten. Man fummelt an den Symptomen, kann aber das eigentliche Problem nicht l&ouml;sen. Solche Strategien fliegen am Ende auf. Wir stehen in unserer Finanzkrise vor einer &auml;hnlichen Situation wie in Fukushima: vor einer Kernschmelze &ndash; mit dem Unterschied, dass sie im Finanzsystem deutlich langsamer abl&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:kolumne-wolfgang-muenchau-die-kernschmelze-des-kapitalismus\/60026286.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arme Kinder nehmen kaum an sozialem Leben teil<\/strong><br>\nMehr als die H&auml;lfte der armen Kinder lebt einer Umfrage des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge in einem Haushalt, der es sich den eigenen Angaben zufolge nicht leisten kann, wenigstens einmal im Monat ins Kino, in ein Konzert oder ins Theater zu gehen.<br>\n21 Prozent der Kinder aus Hartz-IV-Haushalten haben keinen Computer mit Internetanschluss. &bdquo;Gerade f&uuml;r Schulkinder hat ein Computer im Haushalt besondere Relevanz: Er wird unter anderem als Bildungsmedium in der Schule eingesetzt&ldquo;, erkl&auml;rten die Autoren der Studie. [&hellip;]<br>\nLaut den Befragungsergebnissen leben vier von f&uuml;nf Kindern aus Hartz-IV-Familien in Haushalten, in denen nicht gespart werden kann. Dadurch sind kurzfristig anfallende Ausgaben f&uuml;r neue Kleidung, Schulmaterialien, Freizeitaktivit&auml;ten oder &Auml;hnliches oft nicht m&ouml;glich.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/arme-kinder-nehmen-kaum-an-sozialem-leben-teil\/-\/1472596\/8238650\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2011\/kb0611.pdf\">IAB-Studie [PDF &ndash; 690 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>H&ouml;here S&auml;tze f&uuml;r Hartz-IV ab April<\/strong><br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) wird die mit dem sogenannten Hartz-IV-Kompromi&szlig; beschlossenen h&ouml;heren Leistungen ab April regul&auml;r auszahlen. &Uuml;berwiesen wird das Geld einschlie&szlig;lich der Nachzahlungen seit Januar am Ende dieses Monats, wie die N&uuml;rnberger Beh&ouml;rde am Mittwoch mitteilte. Die Leistungsbezieher erhalten Ende M&auml;rz zwei getrennte &Uuml;berweisungen: Zum einen die Hartz-IV-Zahlung f&uuml;r April in noch alter H&ouml;he und zum anderen die r&uuml;ckwirkende Erh&ouml;hung des Regelsatzes f&uuml;r Januar bis einschlie&szlig;lich April. Das sind im Regelfall 20 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/03-17\/047.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin I.A.:<\/strong> Nirgendwo finde ich jedoch einen Hinweis darauf, dass Bundespr&auml;sident Wulff das Gesetz zur Ermittlung der Regelbedarfe nach &sect; 28 des Zw&ouml;lften Buches Sozialgesetzbuch (Regelbedarf-Ermittlungsgesetz) unterzeichnet h&auml;tte, noch ist es bisher im Bundesanzeiger ver&ouml;ffentlicht. Damit ist dieses Gesetz auch nicht rechtskr&auml;ftig und die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit trifft hier eine Entscheidung ohne Rechtsgrundlage.<\/em><br>\n<em>Nun bin ich grunds&auml;tzlich f&uuml;r die Erh&ouml;hung des Regelsatzes, aber dieser sollte verfassungsgem&auml;&szlig; gestaltet sein und auch die &uuml;brigen vorgenommenen &Auml;nderungen im SGB sollten wohl noch einmal durchdacht werden.<\/em><br>\n<em>Das Problem ist, dass aber gegen das nicht dem Urteil des BVerfG entsprechende Gesetz nur vorgegangen werden kann, wenn es rechtskr&auml;ftig ist.<\/em><br>\n<em>Ich frage mich, warum Herr Wulff das Gesetz noch nicht unterzeichnet hat (eine ernsthafte &Uuml;berpr&uuml;fung kann ich mir beim besten Freund des Herrn Maschmeyer irgendwie auch nicht vorstellen), ebenso frage ich mich aber auch, was die BA bewegt zu verk&uuml;nden, die &ldquo;erh&ouml;hten&rdquo;, de facto jedoch niedrigeren Regels&auml;tze w&uuml;rden Ende M&auml;rz ausgezahlt werden.<\/em><br>\n<em>So bleibt alles so undurchsichtig wie die Berechnung des Regelbedarfs es auch ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Bund quetscht die Bahn aus<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn soll in den kommenden Jahren eine noch h&ouml;here Dividende an den Eigent&uuml;mer Bund zahlen. Statt wie bislang vorgesehen 500 Millionen Euro sollen es ab kommendem Jahr 525 Millionen Euro sein, ab 2015 sogar 700 Millionen pro Jahr. Zudem verlangt Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) von dem Staatskonzern, Darlehen vorzeitig zur&uuml;ckzuzahlen. Auf diese Weise will er sein Versprechen wahrmachen, mehr Geld in den Verkehrstr&auml;ger Schiene zu stecken. Denn vorgesehen ist, dass das zus&auml;tzliche Geld in den Bau neuer Gleise, Br&uuml;cken und Tunnel flie&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/der-bund-quetscht-die-bahn-aus\/3958222.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fischers Wechsel l&ouml;st Kritik aus<\/strong><br>\nDas Ganze erinnere an den Wechsel von Bert R&uuml;rup zum anr&uuml;chigen Finanzvertriebskonzern AWD, sagen Sozialpolitiker. Doch diesmal gilt die Erregung nicht dem Regierungsberater in Sachen Rente, sondern der Chefin der gr&ouml;&szlig;ten gesetzlichen Krankenkasse. Birgit Fischer, Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK mit 8,6 Millionen Versicherten, wird Cheflobbyistin der Pharmaindustrie. Im Mai &uuml;bernimmt sie beim Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) den Job der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/fischers-wechsel-loest-kritik-aus\/3961856.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wolfgang Clement und die Atomkraft<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eWQmMPiUc_g\">SPIEGEL TV via YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> W&auml;re Clement nur schon so ehrlich gewesen, bevor ihn das Volk zur Wahrnehmungen seiner Interessen gew&auml;hlt hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Revolutionen in der arabischen Welt<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Im Stich gelassen<\/strong><br>\nGaddafi triumphiert &ndash; es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis sein m&ouml;rderischer Rachefeldzug gegen die Aufst&auml;ndischen in Libyen beginnt, w&auml;hrend Europa, die USA und der Rest der Welt unt&auml;tig zuschaut. [&hellip;]<br>\nDer Despot hat die Rebellion des Volkes gegen seine schon 42 Jahre w&auml;hrende Gewaltherrschaft mit Panzern, Kampfjets und Granaten niederschlagen lassen, w&auml;hrend Europa, die USA und der Rest der Welt h&auml;nderingend und unt&auml;tig zuschauten. Sie preisen wohlfeil die Freiheitsliebe der Opposition, sonst kommt ihnen kaum was &uuml;ber die Lippen. Au&szlig;er wolkigen Finanzsanktionen ist nichts zustande gekommen.<br>\nDrei Wochen dauert jetzt schon der Streit der internationalen Gemeinschaft &uuml;ber die Flugverbotszone. Die Arabische Liga hat dem Milit&auml;rplan zwar zugestimmt in der Gewissheit, das China und Russland den UN-Sicherheitsrat mit ihrem Veto blockieren w&uuml;rden. Aber viel zu wenige aus der Region oder im gegen&uuml;berliegenden Europa haben wirkliches Interesse daran, den Aufst&auml;ndischen in ihrem Kampf auf Leben und Tod beizustehen. Frankreich und England sind zwar zum Eingreifen bereit, die Blockierer aber sitzen in Italien und Deutschland. Italien schielt auf Gaddafis Gas, Deutschland auf Gaddafis &Ouml;l. Und die Revolution&auml;re in Libyen f&uuml;hlen sich im Stich gelassen. Die Zeit l&auml;uft &ndash; und sie l&auml;uft ab. Am Ende wird der Despot wieder Hof halten in seinem Zelt &ndash; und alle werden kommen. Schwer ertr&auml;gliche Aussichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/im-stich-gelassen\/-\/1472602\/8235624\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa fordert Ende der Gewalt in Bahrain<\/strong><br>\nDas brutale Vorgehen gegen vorwiegend schiitische Demonstranten in Bahrain st&ouml;sst international auf immer deutlichere Kritik. Die Europ&auml;ische Union und die Nato forderten die Regierung des Golfstaats am Donnerstag auf, auf Gewalt zu verzichten und die Krise im Dialog beizulegen. Iran hatte sich mit &Auml;usserungen zu den Protesten der Schiiten in Bahrain lange zur&uuml;ckgehalten, die Entsendung einer von Saudi-Arabien angef&uuml;hrten Truppe der Golfstaaten zur St&uuml;tzung der sunnitischen Monarchie, dann aber entschieden verurteilt. Im Irak und auch in der T&uuml;rkei demonstrierten Menschen gegen den Einsatz der ausl&auml;ndischen Truppen in Bahrain. Die Entsendung fremder Truppen nach Bahrain sei der &laquo;falsche Weg&raquo;, kritisierte auch US-Aussenministerin Hillary Clinton.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/europa_fordert_ende_der_gewalt_in_bahrain_1.9930278.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bei Aufrufen ist die EU immer dabei. Und die USA? Die USA &uuml;ben sich in Heuchelei, nat&uuml;rlich will die US-Regierung keinen Machtzuwachs der &ldquo;vom Iran gesteuerten Schiiten&rdquo; &ndash; wie die USA gewiss argw&ouml;hnen. Vielleicht sollten sich die USA einmal etwas differenzierter dem Verh&auml;ltnis zwischen Schia und Sunna widmen und nicht dem Iran das Feld &uuml;berlassen. K&ouml;nnte es nicht sein, dass die Schiiten in Bahrein gar keinen Appetit auf ein iranisches Mullah-System haben, sondern schlicht gegen Diskriminierung k&auml;mpfen und f&uuml;r mehr politische Partizipation eintreten. Wir sollten nicht in die Falle laufen, Zuviel in Nahen Osten vor dem Hintergrund des iranischen &ldquo;Gottesstaates&rdquo;  zu sehen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Das Schweigen der USA<\/strong><br>\nDie Regierungen wie die Opposition in der arabischen Welt verfolgen die Entwicklung in Libyen derzeit sehr genau, weil deren Ausgang auch f&uuml;r sie Konsequenzen haben wird. Denn nicht nur Protestbewegungen in unterschiedlichen L&auml;ndern lernen voneinander, sondern auch die Herrscher. Seit dem Vormarsch Gaddafi-treuer Verb&auml;nde gehen die Sicherheitskr&auml;fte im Jemen und in Bahrain deutlich h&auml;rter gegen ihre demonstrierende Opposition vor. Und jetzt hat Saudi-Arabien auch noch Soldaten auf die Insel im Persischen Golf geschickt. Den Herrschern in Riad geht es dabei nicht nur darum, Hilfe f&uuml;r einen bedr&auml;ngten K&ouml;nig zu leisten, sondern vor allem darum, die Macht der Al-Saud-Familie abzusichern. Mit dem Einsatz in Bahrain soll verhindert werden, dass die schiitischen Proteste in den saudischen Ostprovinzen weiter Auftrieb erhalten. In Washington herrscht auff&auml;lliges Schweigen zu dieser j&uuml;ngsten Entwicklung. Die USA, deren f&uuml;nfte Flotte in Bahrain stationiert ist und die &uuml;ber sehr gute Beziehungen zu Saudi-Arabien verf&uuml;gen, haben ihren Einfluss nicht genutzt, um diese Eskalation zu verhindern. Damit haben sie sich auf die Seite der Herrscher in Bahrain und Riad gestellt. Doch Gaddafi ist ein sehr schlechtes Vorbild.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2011%2F03%2F16%2Fa0094&amp;cHash=866d3691eb\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundeshaushalt 2012: Abschied vom 0,7%-Ziel?<\/strong><br>\nTrotz gegenteiliger Beteuerungen hat sich die Bundesregierung vom internationalen Ziel verabschiedet, bis 2015 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens f&uuml;r Entwicklungshilfe auszugeben. Das bef&uuml;rchten nichtstaatliche Organisationen nach dem Beschluss zu den Eckwerten des Bundeshaushalts 2012. Diese sehen eine Steigerung des Entwicklungsetats um lediglich rund 110 Millionen Euro vor.<br>\n2009 lag die deutsche Quote bei 0,35 Prozent. Um das 0,7-Prozent-Ziel noch zu erreichen, m&uuml;ssten die Mittel f&uuml;r Entwicklung in den kommenden vier Jahren um rund 2,5 Milliarden Euro j&auml;hrlich gesteigert werden, erkl&auml;rte die Hilfsorganisation Oxfam. Dieses Geld m&uuml;sste vor allem aus dem Topf des Bundesministeriums f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kommen. Die jetzt von der Bundesregierung angepeilte Steigerung des Entwicklungsetats um nur 110 Millionen Euro auf 6,33 Milliarden Euro im kommenden Jahr ist laut Tobias Hauschild, Experte f&uuml;r Entwicklungsfinanzierung bei Oxfam Deutschland, &ldquo;nicht mehr als ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein, der nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen kann, dass die Bundesregierung offensichtlich vorhat, ihre Versprechen an die armen L&auml;nder zu brechen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.epo.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=7065:bundeshaushalt-2012-abschied-vom-07-ziel&amp;catid=99:topnews\">entwicklungspolitik online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Niedergang der konservativen Ideologie<\/strong><br>\nFreier Markt, Euro, Familie, Gott, Wehrpflicht &ndash; auf vielen Gebieten haben die Konservativen bereits Kr&auml;nkungen erlebt. Mit ihrer Wende in der Kernenergiepolitik verlieren sie einen letzten Halt.[&hellip;]<br>\nGeorge W. Bush trieb ihnen mit dem Irakkrieg ihre feste transatlantische Bindung aus. Die Lust auf Wirtschaftsreformen verging ihnen nach dem miserablen Bundestagswahlergebnis 2005. Der Glaube an den Markt verdorrte infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise. Der religi&ouml;se Halt wurde durch die Missbrauchsskandale unterminiert. Die Wehrpflicht schafften sie selbst ab. Die &Uuml;berzeugung, dass der Euro stabil sei, br&ouml;ckelt sp&auml;testens seit dem Griechenland-Debakel. Das traditionelle Familienbild (Frau, Mann, Kinder) wird selbst durchs Kabinett nicht mehr repr&auml;sentiert. Die christliche Tradition erg&auml;nzt der eigene Bundespr&auml;sident mit Hinweis auf den Islam. Und die b&uuml;rgerlichen Tugenden? Verabschieden sich mit Karl-Theodor zu Guttenberg.<br>\nBis vor knapp einer Woche blieb den Konservativen als letztes Unterscheidungsmerkmal zum rot- gr&uuml;nen Mainstream die Verl&auml;ngerung der Laufzeiten f&uuml;r Kernkraftwerke. Doch auch damit ist es nun vorbei. Ob aus Taktik oder &Uuml;berzeugung: 25 Jahre nach Tschernobyl hat die Atomtechnik endg&uuml;ltig jene Unschuld verloren, die sie nie hatte. K&uuml;nftig wird nur noch &uuml;ber Geschwindigkeiten des Ausstiegs gestritten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/der-niedergang-der-konservativen-ideologie\/3958288.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das gro&szlig;e TV-Duell vor den Landtagswahlen in Baden-W&uuml;rttemberg<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/nachrichten\/wahl\/-\/id=7501710\/did=7776130\/pv=video\/nid=7501710\/1qd7wxd\/index.html\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.B.:<\/strong> Ich habe am gestrigen Abend mit mittelm&auml;&szlig;igem Interesse das TV-Duell im SWR-Fernsehen zwischen Herrn Mappus und Herrn Schmid verfolgt.<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Ohne jetzt auf das gesamte Duell einzugehen, habe ich f&uuml;r mich die Beobachtung gemacht, dass Hr. Mappus an drei Stellen des Abends so ziemlich hilflos dastand: Zum einen nat&uuml;rlich erwartungsgem&auml;&szlig; beim Thema Energiepolitik. Die Widerspr&uuml;che, in der sich seine Partei und auch er selbst verstrickt haben, konnte er auch an diesem Abend nicht aufl&ouml;sen. Zum zweiten, als es um den Kauf der EnBW-Anleihen ging. In welchem Dilemma sich Hr. Mappus in diesem Fall befindet, haben Sie ja auf den Nachdenkseiten heute Vormittag bereits ausf&uuml;hrlichst dargelegt. Und zu guter Letzt beim Thema Stuttgart 21 und zwar, als es konkret um die Frage ging, wie Hr. Mappus zu den Planungsunsicherheiten bez&uuml;glich des Filderbahnhofs steht. Hier versuchte er aus meiner Sicht sehr plump, der eigentlichen Frage auszuweichen und wurde &uuml;berraschend deutlich von den Moderatoren darauf hingewiesen. Letztlich blieb er aber eine wirkliche Antwort schuldig.<\/em><br>\n<em>Nach dem Duell wurden dann die drei Chefredakteure der gr&ouml;&szlig;ten Tageszeitungen des S&uuml;dwestens (Hr. Hauser von der Badischen Zeitung, Hr. Wiedenhaus von der S&uuml;dwestpresse und Hr. Dorfs von der Stuttgarter Zeitung) im Studio zu ihren Eindr&uuml;cken befragt. Alle kamen mehr oder weniger zum Schluss, dass sich kein Kandidat einen Vorteil erarbeiten konnte und ein Duell &ldquo;auf Augenh&ouml;he&rdquo; stattgefunden habe. Kein Wort &uuml;ber die f&uuml;r mich sehr deutlichen Widerspr&uuml;che in den Ausf&uuml;hrungen von Hr. Mappus, keine Kritik oder wenigstens eine Anmerkung zu seinen Ausweichman&ouml;vern. Wenn es noch eines weiteren Beweises bed&uuml;rfte, wie unkritisch die Medien in Baden-W&uuml;rttemberg mit &ldquo;ihrer&rdquo; CDU umgehen, dann haben wir ihn gestern alle live vor laufenden Kameras erleben m&uuml;ssen. Von einem &bdquo;Duell auf Augenh&ouml;he&ldquo; h&auml;tte man n&auml;mlich nur sprechen k&ouml;nnen, wenn auch Hr. Schmid in einzelnen Punkten in solch eine arge Bedr&auml;ngnis gekommen w&auml;re, dies ist mir jedoch nicht aufgefallen. Also kann man sich folgerichtig die Frage stellen: weshalb hofieren unsere unabh&auml;ngigen Medien den Ministerpr&auml;sidenten so offensichtlich? Falls ich tats&auml;chlich plausible Antworten der jeweiligen Chefredakteure auf diese Frage erhalten sollte, werde ich Ihnen diese gerne mitteilen.<\/em><\/li>\n<li><em>Was f&uuml;r mich pers&ouml;nlich aber deutlich erschreckender war: zeitgleich zum Duell wurde an der Uni Hohenheim eine &ldquo;Blitzanalyse&rdquo; durchgef&uuml;hrt: 120 ausgew&auml;hlte B&uuml;rger (&ldquo;ein bunter Querschnitt der Bev&ouml;lkerung&rdquo;) sollten w&auml;hrend des Duells per Regler mitteilen, wer aus ihrer Sicht den besseren Eindruck bei ihnen hinterl&auml;sst. Dieser Regler konnte jederzeit w&auml;hrend der gesamten Veranstaltung zugunsten eines Kandidaten gedreht werden, um so anschlie&szlig;end sekundengenau eine Auswertung zu den jeweiligen Themenbl&ouml;cken vornehmen zu k&ouml;nnen. Herausragendes Ergebnis: Hr. Mappus erntete die st&auml;rkste Zustimmung (auch auf Seiten der Menschen, die sich zuvor dem SPD-Lager zugeh&ouml;rig gef&uuml;hlt haben!) exakt in dem Moment, als er beim Thema Spitzensteuersatz ein &ldquo;Argument&rdquo; (hohle Phrase trifft es wohl besser) gegen eine Erh&ouml;hung vorbrachte, welches wir alle sehr gut kennen, n&auml;mlich: Leistung muss sich lohnen [sic].<\/em><br>\n<em>Nun kann man sich nat&uuml;rlich die Frage stellen, ob die Menschen entweder einfach nicht richtig zuh&ouml;ren, oder es doch tats&auml;chlich so ist, dass die Mehrzahl ein &ldquo;weiter so&rdquo; bef&uuml;rwortet und somit die seit einigen Jahren faktisch zunehmende steuerliche Entlastung unserer &ldquo;Leistungstr&auml;ger&rdquo; von weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung zustimmend mitgetragen wird. Was nun der Fall ist, wei&szlig; ich ehrlich gesagt nicht. <\/em><br>\n<em>Allein diese beiden Beobachtungen lassen in mir die Hoffnung schwinden, dass sich im L&auml;ndle irgendetwas in naher Zukunft ver&auml;ndern wird.<\/em><br>\n<em>Mein Prognose f&uuml;r den 27. M&auml;rz 2011: Da es Die Linke nicht in den Landtag schaffen d&uuml;rfte, reicht der schwarz-gelben Regierung eine denkbar knappe Mehrheit, um weiter regieren zu k&ouml;nnen. Zum Thema Energiepolitik wird Fr. Merkel in einem knappen Vierteljahr etwas von einem wirtschaftlich vern&uuml;nftigen und moralisch vertretbaren Energiemix erz&auml;hlen. Die Sicherheits&uuml;berpr&uuml;fungen werden ergeben haben, dass tats&auml;chlich am ein oder anderem Kraftwerk ein paar Schrauben nachgezogen werden m&uuml;ssen, aber zusammengefasst besteht f&uuml;r die B&uuml;rger keine unmittelbare Gef&auml;hrdung, was dann eben auch rechtlich ein R&uuml;cknahme der Laufzeitverl&auml;ngerungen erschwert.<\/em><br>\n<em>Kurz gesagt: Mund abwischen und weiter geht&rsquo;s.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Von &ldquo;Checks and Balances&rdquo; an deutschen Universit&auml;ten<\/strong><br>\nDie Freiheit der Wissenschaft muss immer wieder erstritten werden. Gef&auml;hrdet wird sie aktuell u.a. durch Entwicklungen hin zu einer durch und durch hierarchisierten Hochschule. Dieser aber hat das Bundesverfassungsgericht Grenzen gesetzt&hellip;<br>\nDie &ldquo;gr&ouml;&szlig;ere&rdquo; und wohl auch bekanntere Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (vom 20. Juli 2010\/1 BvR 748\/06) steht in einer gro&szlig;en Tradition der Karlsruher Fortentwicklung des Hochschulrechts. Die beiden offiziellen Leits&auml;tze verdeutlichen dies: \n<ol>\n<li>Die Sicherung der Wissenschaftsfreiheit durch organisatorische Regelungen verlangt, dass die Tr&auml;ger der Wissenschaftsfreiheit in Hochschulorganen Gef&auml;hrdungen der Wissenschaftsfreiheit abwehren und ihre fachliche Kompetenz zur Verwirklichung der Wissenschaftsfreiheit in die Universit&auml;t einbringen k&ouml;nnen. Der Gesetzgeber muss daher ein hinreichendes Niveau der Partizipation der Grundrechtstr&auml;ger gew&auml;hrleisten.<\/li>\n<li>Das Gesamtgef&uuml;ge der Hochschulverfassung kann insbesondere dann verfassungswidrig sein, wenn dem Leitungsorgan substantielle personelle und sachliche Entscheidungsbefugnisse im wissenschaftsrelevanten Bereich zugewiesen werden, dem mit Hochschullehrern besetzten Vertretungsgremium im Verh&auml;ltnis hierzu jedoch kaum Kompetenzen und auch keine ma&szlig;geblichen Mitwirkungsund Kontrollrechte verbleiben&hellip;<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das eigentliche Kernst&uuml;ck der Entscheidung besch&auml;ftigt sich aber mit der Frage, wie weit die &ouml;konomische Verteilungskompetenz eines Dekanats gehen darf. Im Ergebnis attestiert in dieser Frage das Bundesverfassungsgericht dem Hamburgischen Hochschulgesetz die Verfassungswidrigkeit. Erfreulich ist zun&auml;chst, dass festgehalten wird, die Zuweisung von Mitteln und die Zuordnung von Stellen seien wissenschaftsrelevant. Dies gelte auch f&uuml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung der zuk&uuml;nftigen Verwendung von freien oder freiwerdenden Professuren und Juniorprofessuren. Derartige Allokationsentscheidungen seien wegen ihres Steuerungspotentials f&uuml;r Forschung und Lehre nur dann verfassungskonform von einem Dekanat zu treffen, wenn sie hinreichend kontrolliert und umgrenzt seien. Hieran fehle es in Hamburg. Zwar sei dem Hochschullehrer von Verfassungs wegen ein Rechtsanspruch auf Grund- und Mindestausstattung garantiert. Auch sei das Dekanat an verbindliche Zusagen im Rahmen von Berufungs- und Bleibeverhandlungen gebunden&hellip;<br>\nDer Karlsruher Richterspruch ist eine Mahnung an alle Landeshochschulgesetzgeber. Er konkretisiert den Tatbestand der sog. strukturellen Gef&auml;hrdung der Wissenschaftsfreiheit innerhalb der Universit&auml;t. Diese Rechtsprechung bedeutet zwar keine &ldquo;Rolle r&uuml;ckw&auml;rts&rdquo; in Richtung Kollegialit&auml;tsprinzip. Sie ist aber eine klare Ansage an die Gesetzgeber, das Konzept der Konzentration von Entscheidungsmacht bei der jeweiligen Leitungsebene mit effektiven Mitwirkungs- und Kontrollrechten der Kollegialorgane kompensieren zu m&uuml;ssen. Dieser Balanceakt ist dem hamburgischen Gesetzgeber nicht gelungen. Zu Gunsten einer scheinbar straffen Universit&auml;tsorganisation und einer Reaktion auf das Fehlen klarer personaler Verantwortungszuweisung haben einige Landesgesetzgeber die Machtf&uuml;lle des Hochschulrates, des Rektorates oder auch des Dekanates &uuml;berstrapaziert und den Weg eines gut austarierten &ldquo;Checks and Balances&rdquo; verlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.academics.de\/wissenschaft\/von_checks_and_balances_an_deutschen_universitaeten_45442.html\">academics.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Lehrsituation an Hochschulen: Gestre&szlig;t und unzufrieden<\/strong><br>\nWeil das Bundesbildungsministerium (BMBF) dies als Auftraggeber der im Wintersemester 2009\/10 durchgef&uuml;hrten Befragung von rund 7500 Hochsch&uuml;lern aber nicht wahrhaben will, verkauft es das von Forschern der Uni Konstanz ausgestellte Armutszeugnis kurzerhand als Erfolgsstory. &raquo;Unter Druck, aber zufrieden &ndash; und nach Sicherheit strebend&laquo;, ist die Pressemitteilung &uuml;berschrieben, die das Ministerium anl&auml;&szlig;lich der Vorstellung der Studie am Dienstag verbreitete. Der Medienmainstream ging der Darstellung voll auf den Leim und malte in seiner Berichterstattung vom Mittwoch prompt eine heile Hochschulwelt mit kleinen Abstrichen. Opposition und Verb&auml;nde waren nicht so gutgl&auml;ubig: Die Linke im Bundestag sprach von einem &raquo;Alarmsignal&laquo;. Jeder zweite im Bachelor mache sich Sorgen, &raquo;das Studium &uuml;berhaupt zu schaffen&laquo;. Laut Gr&uuml;nen-Fraktion &raquo;&auml;chzen Studierende in Bachelor-Programmen unter &uuml;berfrachteten Lehrpl&auml;nen, &uuml;bertriebener Stoffmenge und immensem Pr&uuml;fungsstre&szlig;&laquo;. Der &raquo;freie zusammenschlu&szlig; von studentInnenschaften&laquo; (fzs) beklagte, da&szlig; Hochschulbildung weiterhin ma&szlig;geblich &raquo;von der Herkunft der Eltern abh&auml;ngt&laquo;. Tats&auml;chlich l&auml;&szlig;t sich all dies in der Untersuchung nachlesen, und selbst die Zusammenfassung des BMBF wirkt wie eine einzige M&auml;ngelliste &ndash; mit ganz wenigen Lichtblicken. So sei etwa &raquo;die in den 90er Jahren st&auml;ndig besser bewertete Studienqualit&auml;t erhalten&laquo; geblieben, zudem werde die inhaltliche Qualit&auml;t der Lehre, des Gesamtaufbaus der Studieng&auml;nge und die Durchf&uuml;hrung der Lehrveranstaltungen von einer gro&szlig;en Mehrheit &raquo;mit gut bewertet&laquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/03-17\/042.php\">Junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/pub\/studiensituation_studentetische_orientierung_elf.pdf\">Die BMBF-Studie [PDF &ndash; 2.5 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Start des Hochschulzulassungssystems fraglich<\/strong><br>\nDer Start des neuen Hochschulzulassungssystems via Internet zum Wintersemester 2011\/2012 ist fraglich. Grund sind neue technische Probleme vor allem bei den Hochschulen.<br>\nDas geplante &bdquo;dialogorientierte Serviceverfahren&ldquo; bei der Hochschulzulassung soll das seit Jahren beklagte Einschreib-Chaos in den Numerus-clausus-Studieng&auml;ngen beendeten und Doppelzulassungen von Studienbewerbern ausschlie&szlig;en. Dies f&uuml;hrt bislang regelm&auml;&szlig;ig zur Blockade freier Studienpl&auml;tze. Bef&uuml;rchtet wird, dass sich die Situation in diesem Jahr durch doppelte Abiturientenjahrg&auml;nge wegen der Schulzeitverk&uuml;rzung weiter zuspitzen wird. Auch wird wegen der Wehrdienst-Aussetzung mit einem weiteren Anstieg der Bewerberzahlen gerechnet.<br>\nBislang haben nur die L&auml;nder Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die Voll-Teilnahme ihrer Hochschulen garantiert. Im Hintergrund schwelt ein Streit zwischen L&auml;ndern und Hochschulen, wer die Kosten von etwa 20 Euro pro Vermittlung &uuml;bernehmen soll. Wie bei der Anh&ouml;rung auch bekannt wurde, sind anders als zun&auml;chst geplant alle Lehramtsstudieng&auml;nge bei dem neuen Verfahren au&szlig;en vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wissenschaft\/start-des-hochschulzulassungssystems-fraglich\/-\/1472788\/8235754\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Chaos war vorauszusehen. Siehe: Hochschulzulassung oder das <a href=\"\/?p=3804\">Chaos der Hochschul-Autonomie<\/a> und Hochschulzulassung: <a href=\"\/upload\/pdf\/090722_hochschulzulassung_zbs2_2009_lieb.pdf\">Vom Versagen der Politik und der Scheu vor Verantwortung [PDF &ndash; 78 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Tagesordnung<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110318_tagesordnung.jpg\" alt=\"18.03.11 - Stuttmann - Tagesordnung\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20110317_Tagesordnung.gif\">Stuttmann Kariktaturen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Regierungserkl&auml;rung zum Atommoratorium; Kernkraftdebatte, Atomkatastrophe in Japan; Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; Die Kernschmelze des Kapitalismus; Arme Kinder nehmen kaum an sozialem Leben teil; H&ouml;here S&auml;tze f&uuml;r Hartz-IV ab April; Der Bund quetscht die Bahn aus; Fischers Wechsel l&ouml;st Kritik aus; Wolfgang Clement und die Atomkraft; Revolutionen im arabischen Raum; Bundeshaushalt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8714\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8714","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8714"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8714\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8720,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8714\/revisions\/8720"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}