{"id":87176,"date":"2022-08-23T08:41:30","date_gmt":"2022-08-23T06:41:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176"},"modified":"2022-08-23T08:41:30","modified_gmt":"2022-08-23T06:41:30","slug":"hinweise-des-tages-4178","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h01\">Angepasste Strategie: Staatsbesuch in Kanada<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h02\">Der Kanzler, seine Gasumlage und die Milchm&auml;dchenrechnung mit der Mehrwertsteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h03\">Schluss mit Mobilit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h04\">T&auml;glicher Kampf gegen die Armut: Menschen legen im FOCUS offen, wie hart sie der Abschwung trifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h05\">T&uuml;rkei verdoppelt &Ouml;leinfuhren aus Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h06\">Warten auf eine Atomkatastrophe in der Ukraine?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h07\">Diebstahl, k&ouml;rperliche Bedrohung, Missbrauch: Freiwillige Ukraine-K&auml;mpfer klagen &uuml;ber Missst&auml;nde in der Internationalen Legion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h08\">Zwischen Freiheit und &Uuml;berwachung: GPS-Ortung von Menschen mit Demenz ethisch ausgelotet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h09\">Olaf Scholz im Cum-Ex-Untersuchungsausschuss: &ldquo;&Uuml;berheblich, arrogant, verachtend gegen&uuml;ber Abgeordneten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h10\">Durchleuchtet das Gesundheitswesen auf Betrug!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h11\">eHealth: Kassen&auml;rzte in Testregion stoppen Einf&uuml;hrung des E-Rezepts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h12\">Katar nimmt Dutzende Arbeiter fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h13\">Kampf um Mali (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87176#h14\">Pflugscharen zu Schwertern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Angepasste Strategie: Staatsbesuch in Kanada<\/strong><br>\nDie demokratische Rohstoffalternative zu Russland: So preist die Bundesregierung Kanada mit Blick auf dessen reiche Vorr&auml;te an Erdgas, an Windenergie (f&uuml;r &raquo;gr&uuml;nen&laquo; Wasserstoff) und an Bodensch&auml;tzen f&uuml;r die Energiewende (etwa Lithium) an. Man kann das gut verstehen &ndash; schlie&szlig;lich muss es eine Erleichterung f&uuml;r Olaf Scholz und Robert Habeck sein, wenn sie auf der Suche nach neuen Energielieferanten ihr gepriesenes Wertef&auml;hnchen mal nicht bei Feudaldiktatoren wie in Katar oder bei Milit&auml;rherrschern wie in &Auml;gypten hemmungslos in den Wind h&auml;ngen m&uuml;ssen.<br>\nJenseits von Energie und Rohstoffen geht es bei der Kanada-Reise von Scholz und Habeck freilich auch um grundlegende strategische Erw&auml;gungen. St&auml;rkere Energiebeziehungen nach Kanada w&uuml;rden die Bindungen zwischen Berlin und Ottawa intensivieren, ebenso wie eine Ausweitung des Handels dank CETA, mag das Abkommen an der &raquo;rot-gr&uuml;nen&laquo; Parteibasis auch noch so unpopul&auml;r sein. M&ouml;glichst enge deutsch-kanadische Bindungen wiederum kommen Au&szlig;enpolitikstrategen in der deutschen Hauptstadt sehr zupass &ndash; und dies nicht nur, weil sie im gro&szlig;en Machtkampf gegen Russland sowie perspektivisch gegen China den transatlantischen Block weiter st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433111.angepasste-strategie.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kommt nun ein Gas-Deal mit Kanada?<\/strong><br>\nScholz und Habeck reisen mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation nach Kanada. Es geht vor dem Hintergrund der Energiekrise um Erdgas- und Wasserstoffexporte. Warum Kanada die russische L&uuml;cke nicht schlie&szlig;en kann &ndash; und auch nicht sollte.<br>\nWenn heute die deutsche Delegation unter Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) mit dem kanadischen Premierminister in Montreal und Toronto zusammen trifft, dann geht es erneut um das Dauerbrennerthema Energie.<br>\nNach dem Gasgesch&auml;ften mit Senegal und Katar &ndash; bei denen die Verpflichtung vom Glasgower Klimagipfel einkassiert wurde, in keine fossilen Projekte im Ausland mehr zu investieren, einkassiert wurde &ndash; will Deutschland mit Kanada, dem weltweit gr&ouml;&szlig;ten Gasproduzenten, &uuml;ber m&ouml;gliche Fl&uuml;ssiggas- und Wasserstoff-Exporte verhandeln.<br>\nVor allem der R&uuml;ckgriff auf kanadisches Fl&uuml;ssiggas w&auml;re problematisch. Erstens gilt wie bei den anderen Energie-Deals im Zuge des Ukraine-Kriegs, dass Gas keineswegs eine saubere Energieform ist, sondern letztlich genauso sch&auml;dlich wie Kohle ist, vor allem das schmutzige kanadische Frackinggas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kommt-nun-ein-Gas-Deal-mit-Kanada-7239328.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Kanzler, seine Gasumlage und die Milchm&auml;dchenrechnung mit der Mehrwertsteuer<\/strong><br>\nErst Gasumlage, dann Senkung der Mehrwertsteuer: Das Wirrwarr h&auml;tten sich Olaf Scholz und seine Minister schenken k&ouml;nnen, meint unser Kolumnist Maurice H&ouml;fgen.<br>\nJa, es ist notwendig, Uniper und andere Gaseink&auml;ufer zu retten. Denn ohne Gas schmiert die Wirtschaft ab. Weil FDP-Finanzminister Christian Lindner aber die einfachste L&ouml;sung, n&auml;mlich die Gaseink&auml;ufer aus der Staatskasse zu retten, blockiert, stolpert die Ampel &uuml;ber ihre eigenen F&uuml;&szlig;e. Erst verk&uuml;ndet Wirtschaftsminister Habeck (Gr&uuml;ne) die Gasumlage. Alle Gaskunden m&uuml;ssen ab Oktober 2,4 Cent mehr pro Kilowattstunde zahlen &ndash; egal, welchen Vertrag sie haben. Auch Betriebe. Etwa der B&auml;cker, die W&auml;scherei, die Papierfabrik und auch der Stromversorger. 34 Milliarden soll die Umlage f&uuml;r die blanken Gasimporteure aufbringen. Rund zehn Milliarden kommen von den privaten Haushalten, 24 Milliarden von den Betrieben.<br>\nDann die Hiobsbotschaft von Lindner: Obendrauf kommt auch noch Mehrwertsteuer. So sieht es das EU-Recht vor. Lindner liefert noch eine PR-Show und fragt bei der EU-Kommission, ob sie keine Ausnahme machen k&ouml;nnten. Die Antwort lautet: Gesetz ist Gesetz, auch f&uuml;r Deutschland. Die Steuer macht die Umlage noch teurer. Das wusste Lindner schon vorher, wollte aber die Schuldkarte nach Br&uuml;ssel schicken. Am Donnerstag trat dann Kanzler Scholz f&uuml;r ein nicht mal zweimin&uuml;tiges Statement vor die Presse und verk&uuml;ndet: Solange es die Umlage gibt, soll die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent runter. &bdquo;Mit diesem Schritt entlasten wir die Gaskunden insgesamt deutlich st&auml;rker als die Mehrbelastung, die durch die Gasumlage entsteht&ldquo;, so der Kanzler. Aber stimmt das?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/der-kanzler-seine-gasumlage-und-mildmaedchenrechnung-mit-mehrwertsteuer-li.258159\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutschland hat auch zu hohen Gaspreisen beigetragen<\/strong><br>\nDass die Energiepreise in Deutschland so hoch sind, sei nicht nur die Schuld des Kremls, kommentiert Burkhard Ewert. Die deutsche Energiepolitik sei widerspr&uuml;chlich. Das zeige sich nun auch wieder bei der Gasumlage.<br>\nErst treibt neben dem Krieg auch politisches Handeln den Gaspreis in ungeahnte H&ouml;hen. Dann werden die B&uuml;rger entlastet, bevor einige, aber nicht alle, eine Umlage zahlen m&uuml;ssen, die zun&auml;chst besteuert wird, bevor daf&uuml;r eine Entlastung erfolgt.<br>\nNoch Fragen?<br>\nDie Gasumlage illustriert jedenfalls gleich mehrere Merkw&uuml;rdigkeiten der deutschen Energiepolitik.<br>\nDas beginnt damit, dass der Gaspreis auch deshalb so hoch ist, weil Berlin und Br&uuml;ssel dies so wollten. Manche L&auml;nder weigerten sich in Rubel zu zahlen. Sie werden nun via Deutschland versorgt. Das mag solidarisch sein. Es erkl&auml;rt aber einen Teil der Knappheit der Lieferungen.<br>\nZus&auml;tzliche Durchleitungsgeb&uuml;hren f&uuml;r russisches Gas zu zahlen, entspringt ebenfalls einem politischen Willen. Via Nord Stream 2 w&auml;re ein kosteng&uuml;nstigerer Gasbezug m&ouml;glich. Die Bundesregierung hat sich dagegen entschieden.<br>\nDas mag richtig sein, um dem Kreml keinen Triumph zu verschaffen. Und doch bleibt es eine westliche Entscheidung, Nord Stream 2 nicht zu wollen, und dar&uuml;ber hinaus auch zu wenig Gas vorab zu kalkulierten Preisen bestellt zu haben.<br>\nZur Erinnerung: Ginge es nach den Gr&uuml;nen und anderen Akteuren, l&auml;ge die Abnahme von Gas aus Russland am liebsten bereits bei null. Es wirkt ein bisschen widerspr&uuml;chlich, dies gewollt zu haben und im Herzen noch immer zu w&uuml;nschen und gleichzeitig eine mangelnde Bereitschaft Russlands zu beklagen, mehr zu liefern &ndash; zumal diese Lieferungen aus Russland durch eigene Sanktionen behindert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gasumlage-energiepolitik-energiepreise-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schluss mit Mobilit&auml;t<\/strong><br>\nEnde des Neun-Euro-Tickets naht: Bundesregierung stellt sich gegen Fortf&uuml;hrung kosteng&uuml;nstiger Tickets f&uuml;r &Ouml;PNV [&hellip;]<br>\nDGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell sagte am Montag gegen&uuml;ber jW: &raquo;Die Bundesregierung muss die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Neun-Euro-Ticket in eine dauerhafte L&ouml;sung f&uuml;r g&uuml;nstige und klimagerechte Mobilit&auml;t &uuml;bersetzen.&laquo; Der Ansturm von Fahrg&auml;sten durch das Neun-Euro-Ticket unter den aktuellen personellen und infrastrukturellen Bedingungen sei f&uuml;r die Besch&auml;ftigten im &Ouml;PNV eine enorme Belastung gewesen, das d&uuml;rfe in der Debatte um die Fortf&uuml;hrung des Tickets keinesfalls unter den Tisch fallen. Angebot und Kapazit&auml;ten seien der Schl&uuml;ssel, so K&ouml;rzell. &raquo;Millionen Bundesb&uuml;rger warten darauf, dass der &ouml;ffentliche Verkehr saniert und ausgebaut, digitalisiert, personell gut und qualifiziert ausgestattet wird und bezahlbar ist &ndash; das geht nicht ohne Investitionen und strukturelle Reformen.&laquo; Das sei der Auftrag an die Bundesregierung, daf&uuml;r m&uuml;ssten Verkehrs- und Finanzminister jetzt die Weichen stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433095.bus-und-bahn-schluss-mit-mobilit%C3%A4t.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>T&auml;glicher Kampf gegen die Armut: Menschen legen im FOCUS offen, wie hart sie der Abschwung trifft<\/strong><br>\nDeutschland gilt als reiches Land, als Land der Mittelschicht. Doch die Pandemie hat auch hier Spuren hinterlassen. 13,8 Millionen Menschen z&auml;hlten 2021 hierzulande bereits als arm, viele haben Angst. Die steigende Inflation hat die Lage verschlimmert. Eine Reise durch eine verunsicherte Republik. Teil 4.<br>\nWas die Inflation f&uuml;r Menschen bedeutet, die auf Hartz IV angewiesen sind, wei&szlig; Helena Steinhaus nur allzu gut. Die 34-J&auml;hrige ist Gr&uuml;nderin von Sanktionsfrei e.V., einem Verein, der sich f&uuml;r die Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen einsetzt und gesetzwidriges Verhalten der Jobcenter &ouml;ffentlich macht. Um drei Euro wurde der Regelsatz im letzten Januar erh&ouml;ht, eine Steigerung fast im Promillebereich. Bei Inflationsraten um die sieben Prozent bedeutet das, dass ALG-II-Empf&auml;nger viel weniger in der Tasche haben als noch im letzten Jahr.<br>\n&bdquo;Die Menschen, die sich an uns wenden, haben unglaubliche Angst&ldquo;, sagt Steinhaus. &bdquo;Ich habe von Betroffenen geh&ouml;rt, dass sie weniger kochen aus Angst vor den Strompreisen. Wenn die Jahresendabrechnungen eintrudeln, sind die bereits f&uuml;r viele nicht zu stemmen.&ldquo; Das k&ouml;nnte im schlimmsten Fall Stromsperren zur Folge haben. Denn die Stromkosten werden nicht wie die Miete oder die Sozialversicherung zus&auml;tzlich zum Regelbedarf ausgezahlt, sondern sind in den 449 Euro pro Monat bereits enthalten. Auch f&uuml;r Gas gibt es eine Angemessenheitsgrenze, die allerdings schon jetzt f&uuml;r die meisten zu niedrig ausfalle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/hartz-iv-empfaengern-droht-stromsperre-rechnung-kaum-zu-bezahlen_id_126767837.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Arbeitslosengeld-II- und Sozialgeld-Ausgaben 2015 bis Juli 2022<\/strong><br>\nVon Januar bis Juli 2022 wurden vom Bund f&uuml;r Arbeitslosengeld II und Sozialgeld insgesamt 12,833 Milliarden Euro ausgegeben, 508 Millionen Euro (3,8 Prozent) weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die 12-Monatssumme dieser Ausgaben des Bundes sank von 21,748 Milliarden Euro im Haushaltsjahr 2021 auf 21,240 Milliarden Euro in den 12 Monaten von August 2021 bis Juli 2022. (siehe BIAJ-Abbildung unten) Die Einmalzahlung in H&ouml;he von 200 Euro &bdquo;f&uuml;r den Monat Juli&ldquo;, die offensichtlich zum gr&ouml;&szlig;ten Teil nicht Ende Juni (&sect; 42 Absatz 1 SGB II) sondern erst im Juli 2022 erfolgt ist und gebucht wurde, f&uuml;hrte, zusammen mit dem deutlichen Anstieg der Regelleistungsberechtigten im Juni und Juli 2022 (1), zu einem deutlichen Anstieg der 12-Monatssumme dieser Ausgaben des Bundes. (2) Im Bundeshaushalt 2022 sind 21,085 Milliarden Euro f&uuml;r Arbeitslosengeld II und Sozialgeld veranschlagt (3).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1688-arbeitslosengeld-ii-und-sozialgeld-ausgaben-2015-bis-juli-2022.html\">BIAJ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>T&uuml;rkei verdoppelt &Ouml;leinfuhren aus Russland<\/strong><br>\nTrotz des Ukraine-Kriegs arbeitet die T&uuml;rkei wirtschaftlich eng mit Russland zusammen. So haben sich die &Ouml;limporte aus Russland deutlich erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2022-08\/energieimporte-tuerkei-russland-oelimporte-verdoppelt\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warten auf eine Atomkatastrophe in der Ukraine?<\/strong><br>\nDie Ukraine und Russland werfen sich weiter gegenseitig den Beschuss des Atomkraftwerks Saporischschja vor; K&auml;mpfe finden auch in der N&auml;he des Kraftwerks statt, eine Netzabtrennung birgt Gefahren eines Super-GAUs.<br>\n&ldquo;Bei einem russischen Bombenangriff im S&uuml;den der Ukraine nahe dem zweitgr&ouml;&szlig;ten Atomkraftwerk des Landes sind nach ukrainischen Angaben zw&ouml;lf Menschen verletzt worden&rdquo;, wurde am vergangenen Samstag berichtet. &ldquo;Die Bomben h&auml;tten ein Wohngeb&auml;ude und weitere H&auml;user in Wosnessensk in der s&uuml;dukrainischen Region Mykolajiw getroffen&rdquo;, schrieb Die Welt, gest&uuml;tzt auf die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft.<br>\nDie Tagesschau erkl&auml;rte dazu, Wosnessensk &ldquo;liege unweit eines Kernkraftwerks und sch&uuml;re die Angst vor einem nuklearen Unfall w&auml;hrend des Krieges in der Ukraine&rdquo;. Begriffe wie &ldquo;nahe&rdquo; und &ldquo;unweit&rdquo; suggerieren, dass sich die drei Meiler des zweitgr&ouml;&szlig;ten Atomkraftwerk des Landes in der direkten Umgebung befinden.<br>\nDabei stellt niemand klar, dass das Atomkraftwerk nicht im Umfeld von Wosnessenk liegt, sondern bei Juschnoukrajinsk. Die Tagesschau pr&auml;zisiert allerdings, was andere Medien zum Teil nicht tun, dass die Stadt &ldquo;etwa 30 Kilometer vom Kernkraftwerk S&uuml;d-Ukraine&rdquo; entfernt liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Warten-auf-eine-Atomkatastrophe-in-der-Ukraine-7238745.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine-Krieg und Atomkraftwerke: Was das V&ouml;lkerrecht sagt<\/strong><br>\nSaporischschja, Europas gr&ouml;&szlig;tes Kernkraftwerk, k&ouml;nnte zum Ziel russischer oder ukrainischer Angriffe werden. Laut Genfer Abkommen w&auml;re dies unter bestimmten Umst&auml;nden nicht verboten. (&hellip;)<br>\nWas sagt das V&ouml;lkerrecht dazu? Das Genfer Abkommen von 1949 und seine sp&auml;teren Zusatzprotokolle regeln die Austragung bewaffneter Konflikte und sollen ihre Auswirkungen begrenzen. Im 1. Zusatzprotokoll von 1977 ist in Artikel 56 vom &ldquo;Schutz von Anlagen und Einrichtungen, die gef&auml;hrliche Kr&auml;fte enthalten&rdquo; die Rede. Dabei werden neben Staud&auml;mmen und Deichen ausdr&uuml;cklich auch Kernkraftwerke genannt.<br>\nDa die Russische F&ouml;deration und die Ukraine Vertragsparteien sind und keine Vorbehalte zum 1. Zusatzprotokoll ge&auml;u&szlig;ert haben, gelten die Regelungen f&uuml;r beide Staaten.<br>\nUnd diese Regeln sind erstaunlich detailliert. Grunds&auml;tzlich d&uuml;rfen danach Kernkraftwerke nicht angegriffen werden, nach Absatz 1 &ldquo;auch dann nicht (&hellip;), wenn sie milit&auml;rische Ziele darstellen, sofern ein solcher Angriff gef&auml;hrliche Kr&auml;fte freisetzen und dadurch schwere Verluste unter der Zivilbev&ouml;lkerung verursachen kann&rdquo;. Gedacht ist hier zweifellos an radioaktive Strahlung.<br>\nHier geht es um einen der Grunds&auml;tze des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts, wie es im Genfer Abkommen konkretisiert wird: die Unterscheidung zwischen milit&auml;rischen und zivilen Zielen. Nur milit&auml;rische Ziele d&uuml;rfen danach angegriffen werden und auch diese nur unter bestimmten Voraussetzungen. Die Zivilbev&ouml;lkerung ist in jedem Fall zu sch&uuml;tzen. (&hellip;)<br>\nAus dem Passus geht aber auch hervor, dass Atomkraftwerke nicht in jedem Fall tabu sind, sondern nur, &ldquo;sofern ein solcher Angriff gef&auml;hrliche Kr&auml;fte freisetzen und dadurch schwere Verluste unter der Zivilbev&ouml;lkerung verursachen kann&rdquo;. Das hei&szlig;t, sind durch einen Angriff keine schweren Verluste unter der Zivilbev&ouml;lkerung zu erwarten, kann ein Angriff unter Umst&auml;nden erlaubt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-krieg-und-atomkraftwerke-was-das-v%C3%B6lkerrecht-sagt\/a-62852402\">DW<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Bundesau&szlig;enministerium l&auml;sst es zu, dass solche Inhalte im Ausland verbreitet werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Diebstahl, k&ouml;rperliche Bedrohung, Missbrauch: Freiwillige Ukraine-K&auml;mpfer klagen &uuml;ber Missst&auml;nde in der Internationalen Legion<\/strong><br>\nLegion&auml;re in Diensten der Ukraine beschuldigen die F&uuml;hrer einer Einheit etlicher Vergehen. Sie sollen etwa Soldaten auf Selbstmordmissionen geschickt haben.<br>\nFreiwillige K&auml;mpfer in der Ukraine haben &uuml;ber Missst&auml;nde in der Internationalen Legion geklagt. &bdquo;Wir wurden buchst&auml;blich zur&uuml;ckgelassen, und sie wollten uns nicht evakuieren&ldquo;, berichtete ein amerikanischer Soldat dem Online-Medium &bdquo;Kyiv Independent&ldquo;. Sein Kamerad sei bei dem Einsatz in der N&auml;he der s&uuml;dlichen Stadt Mykolaiv, einem der Brennpunkte des Krieges, gestorben. Drei weitere wurden schwer verletzt.<br>\nKurz nachdem sie dem Beschuss entkommen war, erhielt eine andere Gruppe derselben Einheit den Befehl, dieselbe Stellung einzunehmen. Als Selbstmordmission beschreiben der Soldat und andere Legion&auml;re die Eins&auml;tze, zu denen sie unvorbereitet geschickt werden. (&hellip;)<br>\nDoch was &bdquo;Kyiv Independent&ldquo; in einer aufwendigen Recherche aufgedeckt hat, zeigt eine Reihe schwerwiegender Missst&auml;nde in einem Fl&uuml;gel der internationalen Freiwilligen-Truppe. Diese werden dem Bericht zufolge von dessen F&uuml;hrung nicht nur geduldet, sie ist sogar selbst daran beteiligt, wie aus zahlreichen Interviews mit Legion&auml;ren und einem 78-seitigen Bericht hervorgeht. Es geht um Diebstahl von Waffen und G&uuml;tern, Aufforderung zur Pl&uuml;nderung, sexuelle Bel&auml;stigung, &Uuml;bergriffe und die Entsendung in selbstm&ouml;rderische Eins&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/diebstahl-koerperliche-bedrohung-missbrauch-freiwillige-ukraine-kaempfer-klagen-ueber-missstaende-in-der-internationalen-legion\/28612492.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zwischen Freiheit und &Uuml;berwachung: GPS-Ortung von Menschen mit Demenz ethisch ausgelotet<\/strong><br>\nEin GPS-Ortungssystem k&ouml;nnte Angeh&ouml;rigen und Pflegenden dabei helfen, eine verschwundene Person mit Demenz wiederzufinden, nachdem diese die Orientierung verloren hat. Zugleich wirft dieses Szenario unz&auml;hlige ethische Fragen im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit, Selbstbestimmung und &Uuml;berwachung auf. Die ethischen Herausforderungen rund um den Einsatz von GPS-Ortungssystemen f&uuml;r Menschen mit Demenz haben Teilnehmende eines innovativen Online-B&uuml;rgerforums diskutiert und ihre Erkenntnisse in einer 15-seitigen Handlungsempfehlung zusammengetragen.<br>\nIn ihrer Handlungsempfehlung bef&uuml;rworten 17 engagierte B&uuml;rger*innen, die an dem B&uuml;rgerforum teilnahmen, den Einsatz von Ortungssystemen f&uuml;r Menschen mit Demenz tendenziell. Allerdings fordern sie eine absolute Freiwilligkeit der Ma&szlig;nahmen. So m&uuml;sse vermieden werden, dass Menschen indirekt zu einer Ortung gezwungen werden, indem Heimpl&auml;tze beispielsweise nur durch eine entsprechende Zustimmung vergeben w&uuml;rden. Zudem betonen die Teilnehmenden des B&uuml;rgerforums den zentralen Stellenwert von breiter gesellschaftlicher Aufkl&auml;rung, sowohl &uuml;ber Demenz als auch &uuml;ber technische Assistenzsysteme. Nur so k&ouml;nne gew&auml;hrleistet werden, dass eine Person mit Demenz im Idealfall in einer Vorausverf&uuml;gung selbst bestimmen kann, ob sie einer Ortung zustimmt. Der Datenschutz m&uuml;sse im Rahmen der deutschen oder europ&auml;ischen Datenschutzverordnungen gew&auml;hrleistet sein und einem Missbrauch der sensiblen Ortungsdaten unbedingt vorgebeugt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/idw-online.de\/de\/news799995\">idw<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zun&auml;chst &bdquo;ethisch ausgelotet&ldquo; zur Ortung von Menschen mit Demenz soll die GPS-Technologie zur &Uuml;berwachung von Menschen genutzt werden. Aber vermutlich hat niemand im &bdquo;besten Deutschland aller Zeiten&ldquo; die Absicht die Bev&ouml;lkerung zu kontrollieren. Digitale Kontrollabsichten g&auml;be es lediglich in autokratischen Systemen oder im kommunistischen China.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Olaf Scholz im Cum-Ex-Untersuchungsausschuss: &ldquo;&Uuml;berheblich, arrogant, verachtend gegen&uuml;ber Abgeordneten&rdquo;<\/strong><br>\nNeue Enth&uuml;llungen haben dr&auml;ngende Fragen zur Rolle von Olaf Scholz im Cum-Ex-Skandal aufgeworfen. Doch der Kanzler verweigert weiter Antworten. stern-Autor Oliver Schr&ouml;m hat im Untersuchungsausschuss der Hamburger B&uuml;rgerschaft einen &uuml;berheblichen Regierungschef erlebt.<br>\nHerr Schr&ouml;m, Sie haben den Auftritt des Bundeskanzlers im Cum-Ex-Untersuchungsausschuss verfolgt. Wie hat sich Olaf Scholz dort pr&auml;sentiert?<br>\n&ldquo;&Uuml;berheblich, arrogant, verachtend gegen&uuml;ber Abgeordneten und dem Parlament. Er hat sie auch teilweise attackiert und sich lustig gemacht. Und &ndash; ich habe irgendwann aufgeh&ouml;rt, meine Strichliste zu f&uuml;hren: Er kann sich an nichts erinnern, er kann sich an nichts erinnern, er kann sich an nichts erinnern &hellip; immer wieder.<br>\nEin Ausschussmitglied hat gefragt, wieso er sich daran erinnern k&ouml;nne, dass es keine Einflussnahme der Politik gegeben habe, wenn er sich doch sonst an nichts erinnern k&ouml;nne. Wie hat Scholz darauf reagiert?<br>\nEr hat den Abgeordneten nur angepampt. Der Vorwurf blieb im Raum stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-ueberheblich-und-arrogant-im-cum-ex-untersuchungsausschuss-32648652.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Durchleuchtet das Gesundheitswesen auf Betrug!<\/strong><br>\nDie erst fehlenden und jetzt mangelhaften Kontrollen bei Corona-Schnelltests sind kein Einzelfall. Das Gesundheitswesen kostet auch deswegen immer mehr, weil es an Transparenz mangelt. Der Staat l&auml;sst sich viel zu leicht ausnehmen. (&hellip;)<br>\nKriminalpolizei und Staatsanwaltschaften kommen mit ihren Ermittlungen bei Schnelltestbetr&uuml;gereien und anderen Delikten im Gesundheitswesen kaum hinterher. Die Ermittlungsbeh&ouml;rden erweisen sich zunehmend als Reparaturbetrieb der Politik, weil Regierungen und Parlamente es an Vorsorge fehlen lassen. Weil es an Kontrollen und an Transparenz mangelt. Das r&uuml;gen der Bundesrechnungshof und die gesetzlichen Krankenkassen seit Jahren mit immer neuen Beispielen. Bei medizinisch &uuml;berfl&uuml;ssigen Kieferbehandlungen, bei falschen Klinikabrechnungen, bei &uuml;berteuerten Maskenk&auml;ufen, bei staatlichen Geschenken f&uuml;r Apotheken, und so weiter. (&hellip;)<br>\nAus den Ermittlungsbeh&ouml;rden kommt der Vorschlag, das Gesundheitswesen mal systematisch von Kriminologen und Kriminologinnen durchleuchten zu lassen. Derlei Fachleute besch&auml;ftigen sich mit den Ursachen, Auswirkungen und Kontroll- sowie Pr&auml;ventionsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r kriminelles Verhalten in der Gesellschaft. Das w&auml;re eine sinnvoller Auftrag, den Lauterbach erteilen k&ouml;nnte. Und keine Schnapsidee.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/milliardenbetrug-corona-schnelltests-jens-spahn-karl-lauterbach-ermittlungen-geldverschwendung-gesundheitswesen-1.5642746\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Neue Haus&auml;rzteverordnungen f&uuml;r Paxlovid &ndash; Kritik f&uuml;r Lauterbach als Pharmalobbyist<\/strong><br>\nAuch Haus&auml;rzte d&uuml;rfen das von Pfizer entwickelte Medikament Paxlovid nun direkt an Patienten abgeben. Der Bundesminister f&uuml;r Gesundheit Karl Lauterbach informierte dar&uuml;ber auf Twitter &ndash; und erntete prompt Kritik. Lauterbachs Werbung f&uuml;r Paxlovid sei &ldquo;ein B&auml;rendienst f&uuml;r die Evidenzbasierte Medizin&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/146786-neue-hausarzteverordnungen-fur-paxlovid-kritik\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>eHealth: Kassen&auml;rzte in Testregion stoppen Einf&uuml;hrung des E-Rezepts<\/strong><br>\nWegen Datenschutzproblemen steigt die Kassen&auml;rztliche Vereinigung in der Testregion Schleswig-Holstein aus der geplanten Einf&uuml;hrung des E-Rezepts aus.<br>\nKurz vor der geplanten Einf&uuml;hrung des elektronischen Rezeptes in der Testregion Schleswig-Holstein warnen die dortigen Datensch&uuml;tzer vor ungesch&uuml;tzter elektronischer &Uuml;bermittlung des E-Rezepts mittels E-Mail uns SMS. Daher hat die Kassen&auml;rztliche Vereinigung (KVSH) des n&ouml;rdlichsten Bundeslandes beschlossen, das E-Rezept vorerst nicht einzuf&uuml;hren. Das sollte eigentlich im September geschehen.<br>\nDa der Versand von 2D-Codes beim elektronischen Rezept nach Ansicht der Datenschutzbeh&ouml;rde Schleswig-Holsteins der &Uuml;bermittlung von Gesundheitsdaten entspricht, muss dieser entweder mit geeigneten Methoden Ende-zu-Ende-verschl&uuml;sselt oder mit anderen Sicherheitsfunktionen abgesichert werden, sagen die Datensch&uuml;tzer. Das vorgesehene Verfahren, den 2D-Code auszudrucken, wird von ihnen als zul&auml;ssig bewertet. Ob auch Westfalen-Lippe &ndash; die zweite Testregion &ndash; die Rei&szlig;leine f&uuml;r das elektronische Rezept zieht, ist noch unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/eHealth-Datenschuetzer-stoppen-Einfuehrung-des-E-Rezepts-in-Testregion-7239601.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Katar nimmt Dutzende Arbeiter fest<\/strong><br>\nWenige Monate vor Beginn der Fu&szlig;ball-WM sind in Katar mehr als 60 Gastarbeiter festgenommen worden. Sie hatten demonstriert, weil sie monatelang keinen Lohn erhielten. Einige der Festgenommen wurden offenbar des Landes verwiesen.<br>\nDrei Monate vor Beginn der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft hat Gastgeber Katar mindestens 60 ausl&auml;ndische Arbeiter festgenommen, die gegen ausbleibende Lohnzahlungen protestierten. Ein Teil der Festgenommenen sei ausgewiesen worden, teilte das Beratungsunternehmen Equidem Research mit.<br>\nDie Festnahmen lie&szlig;en Zweifel an Katars Zusicherung aufkommen, den Umgang mit den vielen ausl&auml;ndischen Arbeitern im Land zu verbessern, sagte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Musutafa Kadri.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/arbeiter-katar-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das sind also unsere neuen Freunde, viel moralischer als die Russen. Aber wahrscheinlich hat auch Habeck auf seiner Bettelreise nach Katar keine Sklaven gesehen und f&auml;llt bei solchen schlimmen Berichten aus allen Wolken. Wenn das der Kanzler w&uuml;sste!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kampf um Mali (II)<\/strong><br>\nIn Berlin spitzt sich die Debatte &uuml;ber einen etwaigen Abzug der Bundeswehr aus Mali zu. Hintergrund ist neben dem Streit um die deutschen Truppentransporte und um ein offenbar ohne gen&uuml;gende Genehmigung genutztes Milit&auml;rlager eines privaten, von der Bundeswehr beauftragten Dienstleisters vor allem der Konflikt um die immer engere Milit&auml;rkooperation zwischen Mali und Russland. Zur wachsenden Pr&auml;senz von Soldaten und privaten Milit&auml;rfirmen aus Russland kommen zunehmende R&uuml;stungslieferungen aus Moskau an Bamako hinzu. Die westlichen Bem&uuml;hungen, den russischen Einfluss in Mali zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, erfassen l&auml;ngst auch die UN-Operation MINUSMA, die nach dem Willen der westlichen M&auml;chte mutma&szlig;liche Massaker an Zivilisten aufkl&auml;ren soll. Solche Massaker gibt es seit Jahren; sie blieben folgenlos, solange die EU f&uuml;r die Ausbildung malischer Soldaten zust&auml;ndig war. Die Versuche des Westens, Menschenrechte zu instrumentalisieren, um den russischen Einfluss in Mali zu bek&auml;mpfen, f&uuml;hren zu Streit um das neue MINUSMA-Mandat. In Berlin nehmen die Abzugsforderungen ebenso zu wie umgekehrt das Verlangen, Mali &bdquo;nicht Russland zu &uuml;berlassen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9001\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Pflugscharen zu Schwertern<\/strong><br>\nPl&ouml;tzlich sind Haubitzen, Panzer, Raketenwerfer, Kampfjets die Dinge, die Frieden schaffen. Gro&szlig; ist die neue Lust auf schweres Milit&auml;rger&auml;t und die Begeisterung f&uuml;r Pulverdampf und Stahlgewitter. Wie konnte es blo&szlig; so weit kommen?<br>\nKurz nach dem Zweiten Weltkrieg, nach Auschwitz und staatlichem Morden in unfassbarer Dimension, sagte der noch heute vor allem im S&uuml;den der Republik hochverehrte Politiker Franz Josef Strau&szlig;: die Hand solle dem Deutschen abfallen, der noch einmal ein Gewehr in die Hand nehme.<br>\nEs mag gestrig klingen, aber es ist gerade in diesen Tagen notwendig, sich an jene Zeit zu erinnern, damit man versteht, welch weiten Weg die Deutschen, vor allem ihre Regierenden in Berlin, seither zur&uuml;ckgelegt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/pflugscharen-zu-schwertern\/\">Arno Luik, Overton Magazin <\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-87176","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87176","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=87176"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87176\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87178,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87176\/revisions\/87178"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=87176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=87176"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=87176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}