{"id":872,"date":"2005-09-12T15:31:19","date_gmt":"2005-09-12T13:31:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=872"},"modified":"2016-03-04T12:15:48","modified_gmt":"2016-03-04T11:15:48","slug":"walter-riester-tate-gut-daran-asche-auf-sein-haupt-zu-streuen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=872","title":{"rendered":"Walter Riester t\u00e4te gut daran, Asche auf sein Haupt zu streuen"},"content":{"rendered":"<p>Statt dessen wirbt er mit einem Aufruf an Arbeitnehmer und Gewerkschafter f&uuml;r eine Politik, an der er pers&ouml;nlich als Sozialminister schon gescheitert ist. Siehe unten. Mit seinem Namen ist der staatlich gef&ouml;rderte Einstieg in die Privatvorsorge, der Umstieg vom Umlageverfahren in das Kapitaldeckungsverfahren verbunden. Die &bdquo;Riester-Rente&ldquo; ist bisher ein grandioser Misserfolg. Sie ist trotz staatlicher F&ouml;rderung von circa 6,7 Milliarden &euro; pro Jahr von nur gut 10% der Arbeitnehmer angenommen worden. Walter Riester hat zudem den Weg bereitet, die Arbeitgeber aus der finanziellen Beteiligung an der Altersvorsorge zu entlassen. Er hat das Bett f&uuml;r die Privatisierung der Altersvorsorge bereitet, in dem sich eine von der CDU\/CSU gef&uuml;hrte Bundesregierung so richtig suhlen kann.<br>\n<!--more--><br>\nVor allem hat er aber mit dazu beigetragen, den Menschen das Vertrauen in die gesetzliche Rente zu nehmen. Die Werbung f&uuml;r die Riester-Rente ist immer mit der Behauptung verbunden, die Gesetzliche Rente trage nicht mehr, sie reiche nicht mehr aus f&uuml;r ein ausk&ouml;mmliches Alterseinkommen. Es ist angesichts dieser Dauerpropaganda kein Wunder, dass gerade junge Leute das Vertrauen in die Gesetzliche Rente verlieren. Dies ist schon deshalb eine verheerende Entwicklung, weil wir diese &ouml;ffentlich organisierte soziale Institution und das dazugeh&ouml;rige Umlageverfahren noch auf Jahrzehnte hinaus brauchen, wollte man nicht eine ganze Generation von &Auml;lteren schlicht der Sozialhilfe anheim geben.<br>\nDie Propaganda gegen das Umlageverfahren wird nach unseren Informationen in den kommenden Wochen und Monaten von der Versicherungswirtschaft weiter versch&auml;rft werden. Walter Riester spielt den Handlanger f&uuml;r diese Entwicklung. <\/p><p>Dies w&auml;re ja zu ertragen, wenn die Verschiebung der Akzente vom Umlageverfahren auf das Kapitaldeckungsverfahren die Altersvorsorge der Arbeitnehmer beg&uuml;nstigen und f&ouml;rdern w&uuml;rde. Dies ist aber h&ouml;chst fraglich. Dagegen sprechen einfache Berechnungen und dagegen sprechen Erfahrungen: <\/p><ol>\n<li>Alle Kapitaldeckungsverfahren sind mit deutlich h&ouml;heren Kosten der Verwaltung und des Vertriebs verbunden. Hier eine Aufstellung der Verwaltungskosten verschiedener Altersvorsorgesysteme:\n<ul>\n<li>Umlageverfahren ca. 4%<\/li>\n<li>Riesterrente ca. 10%<\/li>\n<li>Chilenische Privatvorsorge 18%<\/li>\n<li>Privatvorsorge in GB (Spitzenwerte) 40%<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn diese Kosten hereingeholt werden sollen, muss die Rendite schon sehr hoch sein. Das Umlageverfahren arbeitet eindeutig mit den niedrigsten Kosten. Das sind eben nur die Kosten f&uuml;r die Verwaltung bei den Landesversicherungsanstalten und bei der BfA. Die Riester-Rente verursacht Verwaltungs- und Vertriebskosten. Ohne staatliche Zusch&uuml;sse w&auml;re sie total erfolglos. Die staatlichen Zusch&uuml;sse kann man getrost als Zusch&uuml;sse f&uuml;r die Vertriebssysteme der Versicherungsgesellschaften werten. Sie kommen weniger bei den Versicherten als bei den Versicherern an.<\/p><\/li>\n<li>Die bisherigen Erfahrungen sprechen nicht daf&uuml;r, dass die Privatvorsorge g&uuml;nstiger ist f&uuml;r die betroffenen Arbeitnehmer. Im Gegenteil. In den USA sind schon eine gro&szlig;e Zahl von Pensionsfonds in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten und suchen Unterschlupf und Hilfe beim Staat. In Gro&szlig;britannien sind mehrere private Versorgungssysteme in Zahlungsproblemen. In Chile, das schon 1981 unter dem Diktator Pinochet eine Art von Rammbockfunktion f&uuml;r die Privatvorsorge hatte, sind die Privatvorsorge Systeme reihenweise kollabiert. Der Staat muss heute nachtr&auml;glich mit Steuergeldern die privaten Systeme nachfinanzieren, um eine menschenunw&uuml;rdige Altersarmut von zahllosen Arbeitnehmern zu lindern. Dazu sagte der chilenische Pr&auml;sident Ricardo Lagos bei seinem Besuch in Berlin am 26. Januar dieses Jahres in einem Frankfurter Rundschau-Interview:<br>\n&bdquo;Die H&auml;lfte der Rentner wird nicht das garantierte Mindestrentenniveau erhalten. Wir bringen gerade ein Gesetz zur Verbesserung der Einkommenssituation alter Menschen ein, weil sich das individuelle Kapitaldeckungsverfahren als unzureichend erweist. Das ist die Lehre, die wir ziehen, und die auch in der deutschen Reformdebatte zu bedenken w&auml;re: Die Privatisierung der Alterssicherung bedeutet f&uuml;r den Staat enorme finanzieller Belastungen.&ldquo; \n<p>Die Sozialdemokraten in der Berliner Regierung und in der Fraktion der SPD haben diese Ratschl&auml;ge ihres chilenischen Parteigenossen schlicht und einfach ignoriert. Auch Walter Riester ist offenbar gegen&uuml;ber solchen Tatsachen erfahrungsresistent. Aus welchen Gr&uuml;nden &ndash; das wissen wir nicht. Wir wissen allerdings, dass die Banken und die Versicherungswirtschaft &uuml;ber eine massive PR-Arbeit und finanzielle Zuwendungen Einfluss auf Wissenschaft und Publizistik hat. Man achte nur einmal auf die nahezu t&auml;glich erscheinenden Anzeigen in den Medien und man schaue einmal genauer hin, von wem die wissenschaftlichen Institute unterst&uuml;tzt oder getragen werden. Dass eine genauso massive Einflussnahme auch auf die Politik ausge&uuml;bt wird, ist mehr als naheliegend. Anders ist die Ignoranz vieler Politiker nicht zu verstehen. Man schaue doch nur einmal auf das Wirken des Versicherungslobbyisten Otto Graf Lambsdorff.<\/p><\/li>\n<li>Auch bei uns sind die Renditeversprechen bei kapitalgedeckten Rentenanlagen klamm und heimlich zur&uuml;ckgenommen worden. Als die Privatvorsorge zu Zeiten, als Walter Riester noch im Amt war, propagiert wurde, war in der Spitze von 11,5% Rendite f&uuml;r die Privatvorsorge die Rede. Heute liest man im Kleingedruckten, dass man froh sein muss, das Eingezahlte zur&uuml;ck zu bekommen.<\/li>\n<\/ol><p>Ein Sozialdemokrat, der nicht den Einfl&uuml;sterungen oder gar dem Druck der Versicherungswirtschaft ausgesetzt w&auml;re, w&uuml;rde sich darauf besinnen, welche Vorteile das Umlageverfahren hat, welche gro&szlig;en Leistungen es selbst in der Nachkriegszeit und bei der Bew&auml;ltigung der deutschen Vereinigung erbracht hat. Er w&uuml;rde erkennen, wie notwendig es ist, das Vertrauen der Millionen unselbst&auml;ndig Besch&auml;ftigten in dieses System zu erhalten. Walter Riester tut das Gegenteil. Er feiert den Einstieg in die Privatvorsorge auch in seinem Wahlaufruf; auch da ist &ndash; wie in den Werbekampagnen der Versicherungswirtschaft &ndash; die Rede vom demografischen Wandel und vom &bdquo;notwendigen Umbau der sozialen Sicherungssysteme&ldquo;.<br>\nWalter Riester hat den privaten Versicherungskonzernen den Weg bereitet &ndash; zulasten der Steuerzahler und zulasten der Arbeitnehmer. Statt weiter Propaganda f&uuml;r die Versicherungslobby zu machen, sollte er sich lieber Asche auf`s Haupt streuen und schweigen. Das w&auml;re das Mindeste, wenn er nicht die Kraft hat zu bekennen, dass er &ndash; der ehemalige Vize einer gro&szlig;en Gewerkschaft &ndash; den Weg zur Zerst&ouml;rung einer unserer besten sozialen Errungenschaften geebnet hat. <\/p><p>Damit Sie sich selbst ein Bild machen k&ouml;nnen von der Art der Argumentation hier der Text des Aufrufs. Interessant ist dabei auch, was jetzt alles neu versprochen wird und was an der bisherigen Politik alles als korrekturbed&uuml;rftig betrachtet wird. Das ist schon ganz sch&ouml;n doppelz&uuml;ngig:<\/p><blockquote><p>Aufruf von Walter Riester, MdB:<\/p>\n<p><strong>Soziale Demokratie und<br>\nVerantwortung verbinden!<\/strong><\/p>\n<p>Am 18. September 2005 steht eine Richtungswahl an. Es geht darum, welchen Weg Deutschland w&auml;hlt: Den Weg der sozialen Demokratie oder den Weg der sozialen Ausgrenzung, den Weg der Verantwortung oder den Weg der Verweigerung. Als Betriebsr&auml;te, Personalr&auml;te und Gewerkschafter stellen wir uns in Betrieben und Verwaltungen tagt&auml;glich den Herausforderungen, vor denen Deutschland steht: Angesichts der Massenarbeitslosigkeit, der mangelnden Binnennachfrage, der M&auml;ngel im Bildungssystem und der zunehmenden sozialen Ausgrenzung, des demografischen Wandels, des notwendigen Umbaus der sozialen Sicherungssysteme und der nach wie vor ungleichen Teilhabechancen von Frauen und M&auml;nnern versuchen wir, Ver&auml;nderung mit Sicherheit, Gerechtigkeit mit Solidarit&auml;t, Arbeit mit Innovation und Teilhabe mit Verantwortung zu verbinden. Dies sind f&uuml;r uns auch die Ma&szlig;st&auml;be, an denen wir die unterschiedlichen politischen Konzepte messen.<br>\nAus unserer Sicht hat die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung in den letzten sieben Jahren in der Au&szlig;enpolitik, bei der Mitbestimmung, in der Integrationspolitik, bei der betrieblichen Altersvorsorge, bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, in der Forschungs- und Innovationspolitik und weiteren Feldern richtige Wegentscheidungen getroffen. In der Gesundheitspolitik, in der Rentenpolitik, der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- sowie der Steuer- und Finanzpolitik verbinden sich notwendige und richtige Entscheidungen f&uuml;r Ver&auml;nderungen mit konkreten Umsetzungen, die in die falsche Richtung weisen und die wir kritisiert haben. Dringend korrigiert werden m&uuml;ssen beispielsweise die &ndash; von der Union noch versch&auml;rften &ndash; Entscheidungen zur Zumutbarkeit von Arbeit, weil sie Lohndumping bef&ouml;rdern oder die Entbindung gro&szlig;er Einkommen und Gewinne von der Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben. Die gr&ouml;&szlig;te Ern&uuml;chterung f&uuml;r uns ist, dass in sieben Jahren rot-gr&uuml;ner Politik keine Erfolge bei der Bek&auml;mpfung der Massenarbeitslosigkeit erzielt wurden &ndash; eine direkte Folge einer Steuer- und Finanzpolitik, die die Handlungsf&auml;higkeit des Staates zu sehr eingeschr&auml;nkt hat.<\/p>\n<p>Wenn wir heute daf&uuml;r werben, bei der Bundestagswahl im Herbst die SPD und damit den Weg der sozialen Demokratie zu unterst&uuml;tzen, dann aus f&uuml;nf Gr&uuml;nden: <\/p>\n<ol>\n<li>Gerade jetzt brauchen wir eine Politik, die auf engagierte und motivierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer setzt und die den K&uuml;ndigungsschutz, die Mitbestimmung und die Tarifautonomie als Pfeiler der sozialen Demokratie verteidigt anstatt sie, wie von CDU\/CSU und FDP geplant, zu zerst&ouml;ren.<\/li>\n<li>Gerade jetzt brauchen wir eine Politik, die die sozialen Sicherungssysteme zukunftssicher macht, indem sie die gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen zu B&uuml;rgerversicherungssystemen umbaut und damit die Solidarit&auml;t der Starken mit den Schwachen ausbaut. Wenn CDU\/CSU planen, Einkommensmillion&auml;re gleich zu behandeln wie Krankenschwestern, dann ist das ungerecht.<\/li>\n<li>Gerade jetzt brauchen wir eine Politik, die f&uuml;r Frauen und M&auml;nner eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch ausreichend Ganztagsangebote f&uuml;r Kinder und Jugendliche erm&ouml;glicht und durch ein Elterngeld, das als Lohnersatzleistung ausgestaltet ist.<\/li>\n<li>Gerade jetzt brauchen wir eine Politik, die die Binnennachfrage ankurbelt, indem sie die Finanzsituation von St&auml;dten und Gemeinden st&auml;rkt, indem sie gr&ouml;&szlig;ere Einkommen st&auml;rker in die Pflicht nimmt und mit der B&uuml;rgerversicherung kleine und mittlere Einkommen entlastet. CDU\/CSU und FDP hingegen wollen kleinen Einkommen durch Streichung der Steuerfreiheit von Sonntags-, Nacht- und Schichtarbeitszulagen tiefe Einschnitte zumuten!<\/li>\n<li>Gerade jetzt brauchen wir eine Politik, die Lohn- und Sozialdumping durch eine generelle Ausweitung des Entsendegesetzes und ggfs. durch gesetzliche Mindestl&ouml;hne bek&auml;mpft. CDU\/CSU und FDP dagegen wollen den Druck auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie auf Arbeitslose weiter erh&ouml;hen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Einfluss des Staates und der Gewerkschaften ist in Zeiten der Globalisierung tendenziell gesunken. Regierungen und Gewerkschaften sind dennoch nicht ohnm&auml;chtig. Wir brauchen eine Bundesregierung, die den verbleibenden wirtschaftspolitischen Spielraum umfassend nutzt. Dazu m&uuml;ssen die richtigen Ans&auml;tze aus den vergangenen 7 Jahren fortgesetzt und endlich auch in Deutschland um eine koordinierte Industrie- und Dienstleistungspolitik erg&auml;nzt werden, wie sie in anderen L&auml;ndern l&auml;ngst praktiziert wird. Diese setzt auf F&ouml;rderung von Innovationen, auf qualifizierte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, auf eine verantwortungsvolle und nachhaltige Energie- und Rohstoffpolitik, auf technologieintensive Prozesse und Produkte und die flexible und schnelle Umsetzung von Neuerungen. Eine aktive Besch&auml;ftigungspolitik darf sich nicht nur um schnellere Vermittlung bem&uuml;hen, sondern muss vor allem das weite Feld nicht erf&uuml;llter Humandienstleistungen und &ouml;ffentlicher Aufgaben erschlie&szlig;en.<\/p>\n<p>Dies zielt nicht auf einen Niedriglohnsektor, sondern auf neue Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r das breite Spektrum aller Qualifikationen. Aber nur wenn solche Ma&szlig;nahmen mit gezielten Initiativen zur St&auml;rkung der Binnenkonjunktur verkn&uuml;pft werden, l&auml;sst sich eine nachhaltige Wachstumssteigerung und die damit verbundene Sicherung und Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen realisieren. Wir wissen, dass die Politik von CDU\/CSU und FDP diesen Anforderungen nicht gerecht wird. Sie sagen selbst, dass sie die Einkommen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen noch st&auml;rker unter Druck setzen und die M&ouml;glichkeiten zur Gegenwehr beschneiden werden. Schwarz und Gelb wollen Deutschland in eine Gesellschaft verwandeln, in der die Wirtschaft die Regeln des Zusammenlebens definiert. Der soziale Zusammenhalt bleibt dabei auf der Strecke. Der Weg der sozialen Ausgrenzung von CDU\/CSU und FDP ist eine Sackgasse.<\/p>\n<p>Wir wissen auch, dass die PDS (Linkspartei) teilweise politische Forderungen der Gewerkschaften &uuml;bernimmt. Eine Partei jedoch, die keine Chance hat, politische Verantwortung zu &uuml;bernehmen und dies nach eigenem Bekunden auch nicht ins Auge fasst, ist aus unserer Sicht keine ernsthafte Alternative. Wir brauchen eine Regierung, die sich den vielf&auml;ltigen Herausforderungen stellt und sie im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gestaltet. Wir streiten uns lieber mit einer Regierung m&uuml;hevoll &uuml;ber den richtigen Weg als uns gemeinsam mit der Opposition in Ohnmacht wohl zu f&uuml;hlen.<br>\nDeshalb unterst&uuml;tzen wir bei der Bundestagswahl im Herbst bewusst und kritisch die SPD und werben daf&uuml;r, dass andere dies auch tun. Wir verbinden unsere Zustimmung mit der Aufforderung, in der k&uuml;nftigen politischen Praxis den Schwachpunkt des SPD Wahlprogramms zu korrigieren: Mehr Mut in der Wirtschafts- und Besch&auml;ftigungspolitik! Wir brauchen eine koordinierte Industrie- und Dienstleistungspolitik, und wir brauchen eine St&auml;rkung der Binnennachfrage! Die SPD hat in den sieben Regierungsjahren nicht alles richtig gemacht. Aber sie steht der Politik, die wir f&uuml;r richtig halten, am n&auml;chsten &ndash; dem Weg der sozialen Demokratie und Verantwortung im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Statt dessen wirbt er mit einem Aufruf an Arbeitnehmer und Gewerkschafter f&uuml;r eine Politik, an der er pers&ouml;nlich als Sozialminister schon gescheitert ist. Siehe unten. Mit seinem Namen ist der staatlich gef&ouml;rderte Einstieg in die Privatvorsorge, der Umstieg vom Umlageverfahren in das Kapitaldeckungsverfahren verbunden. Die &bdquo;Riester-Rente&ldquo; ist bisher ein grandioser Misserfolg. Sie ist trotz staatlicher<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=872\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,123,129,40],"tags":[635,273,346,394,221],"class_list":["post-872","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-kampagnentarnworteneusprech","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-riester-ruerup-taeuschung-privatrente","tag-altersarmut","tag-privatvorsorge","tag-riester-walter","tag-subventionen","tag-versicherungswirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/872","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=872"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/872\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31833,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/872\/revisions\/31833"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=872"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=872"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=872"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}