{"id":87209,"date":"2022-08-24T08:35:24","date_gmt":"2022-08-24T06:35:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209"},"modified":"2022-08-24T08:35:24","modified_gmt":"2022-08-24T06:35:24","slug":"hinweise-des-tages-4179","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h01\">Energiekrise: Selten gab es so gute Gr&uuml;nde f&uuml;r Protest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h02\">Nach den bislang vorliegenden Abschl&uuml;ssen steigen die Tarifl&ouml;hne 2022 durchschnittlich nominal um 2,9 Prozent, nach Abzug der Inflationsrate sinken sie real um 3,6 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h03\">Streiks wegen extremer Inflation &ndash; Laut NHS steckt Gro&szlig;britannien bereits in humanit&auml;rer Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h04\">Intransparente Ausbeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h05\">Die Fl&uuml;ssiggas-NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h06\">Die &ldquo;gute&rdquo; Nachricht aus Br&uuml;ssel: Stromfresser werden entlastet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h07\">Neues vom Wirtschaftskrieg: Der &ldquo;Preis der Freiheit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h08\">Wirtschaftskrieg statt Klimapolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h09\">Die Spaltung zwischen Klima- und Friedensbewegung muss &uuml;berwunden werden!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h10\">Heuchelei und Rechtsbruch von Scholz und Habeck: Ein Regierungsflieger voller Maskenloser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h11\">Das reichste Land der Erde an eines der &auml;rmsten: Wir behalten das Geld, das wir von euch gestohlen haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h12\">Kriegsziel Krim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h13\">Historische Pr&auml;senz&rdquo; rechtfertigt nicht das Verhalten der USA im S&uuml;dchinesischen Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h14\">Japan will 1.000 Marschflugk&ouml;rper auf China richten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h15\">Verfassungsentwurf f&uuml;r Chile: &bdquo;Sprung nach vorn f&uuml;r digitale Grundrechte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87209#h16\">Premierminister Prayut schl&auml;gt vor, den Buddhismus zu studieren, um die steigenden Stromrechnungen in Thailand zu bew&auml;ltigen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Energiekrise: Selten gab es so gute Gr&uuml;nde f&uuml;r Protest<\/strong><br>\nSelten gab es so gute Gr&uuml;nde f&uuml;r sozialen Protest. Noch seltener aber wurde Protest derart diskreditiert, bevor er &uuml;berhaupt begonnen hat. Kein Politikerstatement zu m&ouml;glichen Protesten kommt ohne Warnungen vor Unterwanderung aus. Das hat durchaus seine Berechtigung. Die Gefahr der Instrumentalisierung von Protestbewegungen durch Demokratiefeinde ist real. Das aber darf auf keinen Fall dazu f&uuml;hren, dass die Menschen ihr Recht nicht wahrnehmen, gegen Missst&auml;nde auf die Stra&szlig;e zu gehen.<br>\nEs gibt gute Gr&uuml;nde f&uuml;r Protest. Die Schlangen an den Tafeln werden l&auml;nger in Deutschland. Bei immer mehr Menschen reicht das Geld schlicht nicht aus. Das ist nur ein Schlaglicht auf die soziale Lage in diesem Land. Man kann sie auch statistisch betrachten. Schon die Corona-Pandemie hat die Armut auf einen neuen H&ouml;chststand getrieben. 2021 hatten knapp 14 Millionen Menschen in Deutschland kein ausreichendes Auskommen, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, verf&uuml;gten also nicht &uuml;ber 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/kommentare\/energiekrise-corona-ukraine-protest-91740200.html%20\">FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bodo Ramelow zu Protesten: &bdquo;Es geht darum, Politiker aus dem &ouml;ffentlichen Raum zu vertreiben&ldquo;<\/strong><br>\nIm Zuge steigender Energiepreise h&auml;uften sich zuletzt wieder militante Demonstrationen gegen Politiker. Th&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow glaubt, dass das Methode hat. Der Linken-Politiker ist auch selbst betroffen.<br>\nHerr Ramelow, in Deutschland h&auml;ufen sich Proteste gegen und Angriffe auf Politiker. Wie nehmen Sie das wahr?<br>\nWir haben seit 2015 einen wachsenden Frust. Das ging los mit Fl&uuml;chtlingen und dem Gef&uuml;hl, dass es ihnen besser und den Einheimischen schlechter geht. Dabei spielte eine latente Ausl&auml;nderfeindlichkeit eine Rolle, und dass man nach unten treten will. Es ging dann weiter mit Corona, indem man sagt: Der Staat handelt gegen unsere Interessen. Und jetzt geht es um die Gassituation. Bei uns haben am Montag in Gera 650 Leute mit Putin-Fahnen demonstriert. Da findet Kriegspropaganda einen dankbaren Abnehmerkreis, der angeheizt wird von denen, die sagen: Macht Nord Stream 2 auf. Das ist Herr Kubicki genauso wie Frau Wagenknecht oder Herr Ernst, aber eben auch Herr H&ouml;cke. Die sagen: Macht Nord Stream 2 auf, dann sind unsere Probleme gel&ouml;st. Das blendet v&ouml;llig aus, dass wir jetzt schon gen&uuml;gend Gas aus allen Pipelines kriegen k&ouml;nnten, wenn Russland die Vertr&auml;ge erf&uuml;llen w&uuml;rde. Man verdreht Ursache und Wirkung und merkt gar nicht, dass man damit Teil der russischen Kriegsstrategie wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/bodo-ramelow-thueringens-ministerpraesident-warnt-vor-angriffen-auf-politiker-ISI6DGLFMFCQVDTPWWODV2P3ZM.html%20\">RND<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Interviewer gibt die Stichworte und der einzige Ministerpr&auml;sident der Linkspartei folgt der Meinungsmache der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo;- und stichelt dabei sogar gegen eigene Parteimitglieder. Anstatt an die fr&uuml;her erfolgreiche Ostpolitik u.a. mit der Parole &ldquo;Wandel durch Ann&auml;herung&rdquo; neues Leben einzuhauchen, behauptet er einfach, man verdrehe Ursache und Wirkung und merke gar nicht, dass man damit Teil der russischen Kriegsstrategie werde. Offensichtlich bemerkt Herr Ramelow nicht, dass er l&auml;ngst Teil der Strategie ist, die insbesondere von US-Konzernen und deren superreichen Verm&ouml;genden im Hintergrund betrieben wird. F&uuml;r eine Spitzenperson der Partei Die Linke eigentlich ein Super-Gau.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nach den bislang vorliegenden Abschl&uuml;ssen steigen die Tarifl&ouml;hne 2022 durchschnittlich nominal um 2,9 Prozent, nach Abzug der Inflationsrate sinken sie real um 3,6 Prozent<\/strong><br>\nUnter Ber&uuml;cksichtigung der im 1. Halbjahr 2022 abgeschlossenen Tarifvertr&auml;ge und der in den Vorjahren f&uuml;r 2022 bereits vereinbarten Tariferh&ouml;hungen steigen die Tarifl&ouml;hne in diesem Jahr nominal um durchschnittlich 2,9 Prozent. Vor dem Hintergrund der Inflation im ersten Halbjahr 2022 ergibt sich hieraus real ein R&uuml;ckgang von 3,6 Prozent. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Halbjahresbilanz, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung heute vorlegt.<br>\nF&uuml;r knapp 11 Millionen Besch&auml;ftigte werden in 2022 Tariferh&ouml;hungen wirksam, die bereits 2021 oder fr&uuml;her in Tarifvertr&auml;gen mit mehrj&auml;hriger Laufzeit festgelegt wurden. Hierzu geh&ouml;ren auch gro&szlig;e Tarifbranchen wie z. B. der &ouml;ffentliche Dienst oder der Einzelhandel. Diese &auml;lteren Abschl&uuml;sse wurden zu einem Zeitpunkt vereinbart, an dem noch von deutlich geringeren Inflationsraten ausgegangen wurde. Demnach schlagen diese Vereinbarungen f&uuml;r 2022 mit einer Tariferh&ouml;hung von lediglich 2,5 Prozent zu Buche.<br>\nAngesichts der im Zuge des Ukraine-Krieges deutlich gestiegenen Inflationsraten ist bei den im ersten Halbjahr 2022 erzielten Tarifabschl&uuml;ssen auch ein Trend zu h&ouml;heren Tarifzuw&auml;chsen erkennbar. Sie bleiben mit durchschnittlich 4,5 Prozent jedoch hinter der aktuellen Preisentwicklung zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-nach-den-bislang-vorliegenden-abschluessen-42929.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Streiks wegen extremer Inflation &ndash; Laut NHS steckt Gro&szlig;britannien bereits in humanit&auml;rer Krise<\/strong><br>\nAngesichts einer Inflationsrate von zehn Prozent erlebt Gro&szlig;britannien eine Welle von Streiks, durch die neue Lieferengp&auml;sse bef&uuml;rchtet werden. Wegen massiver Energiearmut warnt der Nationale Gesundheitsdienst (NHS) vor gesundheitlichem Notstand und Todesf&auml;llen.<br>\nEin mehrt&auml;giger Streik von rund 2.000 Hafenarbeitern am gr&ouml;&szlig;ten Containerhafen Gro&szlig;britanniens droht, nicht nur die britischen Lieferketten weiter zu belasten. Angesichts der immensen Teuerungsrate fordern die Besch&auml;ftigten des Hafens von Felixstowe, der etwa 150 Kilometer nord&ouml;stlich von London liegt, eine angemessenere Lohnerh&ouml;hung als die vom Arbeitgeber, der Felixstowe Dock and Railway Company, angebotenen sieben Prozent. Die Inflation kletterte in Gro&szlig;britannien im Juli auf &uuml;ber zehn Prozent. Die Gewerkschaft Unite k&uuml;ndigte an, der Streik werde &ldquo;massive Schockwellen durch die britischen Lieferketten senden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/europa\/146720-streiks-wegen-extremer-inflation-laut\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Streiks bei der britischen Post &ndash; Crown und Royal Mail streiken demn&auml;chst parallel gegen Armutsl&ouml;hne<\/strong><br>\nPersonalversammlung bei der Post von CWU Mitgliedern in Gro&szlig;britannien. Nicht nur bei der britischen Bahn oder im Flugverkehr, auch bei der Post Gro&szlig;britanniens stehen Streiks an. Die L&ouml;hne der Post-Kolleg:innen sind mittlerweile im Vergleich zur Inflation so niedrig, dass sie teilweise von Tafeln abh&auml;ngig sind. Gleichzeitig werden sie gebeten, w&auml;hrend des Dienstes nach verarmten Anwohner:innen zu schauen. Die Royal Mail hat eine winzige Gehaltserh&ouml;hung von zwei Prozent vorgeschlagen, was vor dem Hintergrund einer Inflation von knapp 12 Prozent unhaltbar ist. Bis zu 115.000 Kolleg:innen sind zum Streik aufgerufen. Am 28. Juni 2022 begann die CWU (Communication Workers&lsquo; Union) mit den Urabstimmungen. Die Kolleg:innen von Crown sind bereits in den Streik getreten, w&auml;hrend die Wahlkampagne f&uuml;r den Streik bei der Royal Mail noch laufen&hellip; Wir dokumentieren die Stellungnahme der Gewerkschaft und weitere Hintergr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/grossbritannien\/arbeitskaempfe-grossbritannien\/streiks-bei-der-britischen-post-crown-und-royal-mail-streiken-demnaechst-parallel-gegen-armutsloehne\/%20\">LabourNet<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Bahnstreiks auch in den USA? <\/strong><br>\nVorbild sind Streiks und Gewerkschaftsgr&uuml;ndungen in anderen Branchen und Kolleg:innen in Gro&szlig;britannien<br>\nAufgrund des steigenden Mangels an Arbeitskr&auml;ften gehen auch in den USA den Unternehmen langsam die Ausreden aus, bessere Arbeitsbedingungen einzuf&uuml;hren. Dies ist auch der Grund, weshalb Mitglieder von 12 verschiedenen Bahn-Gewerkschaften, die insgesamt 115.000 Kolleg:innen organisieren, damit drohen, innerhalb von 90 Tagen die Staaten lahmzulegen. Seit zwei Jahren finden mit den Bahnunternehmen Verhandlungen &uuml;ber Tarifvertr&auml;ge statt, bisher ohne Ergebnis. In den n&auml;chsten Monaten k&ouml;nnte also ein Bahnstreik anstehen, der seinesgleichen momentan nur in Gro&szlig;britannien sucht. Vorbild sind vor allem aktuelle Gewerkschaftsgr&uuml;ndungen und Streiks in anderen Branchen der USA. Gr&uuml;nde sind unter anderem die widrigen Arbeitsbedingungen w&auml;hrend der Covid-19 Pandemie und fehlender ausreichender Arbeitsschutz sowie die Inflation von ca. 9%. Wir werden die Entwicklung dieses m&ouml;glicherweise historischen Arbeitskampfes verfolgen und dokumentieren erste Informationen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/usa\/arbeitskaempfe-usa\/bahnstreiks-auch-in-den-usa-vorbild-sind-streiks-und-gewerkschaftsgruendungen-in-anderen-branchen-und-kolleginnen-in-grossbritannien\/\">LabourNet<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Intransparente Ausbeutung<\/strong><br>\nGasumlage: Einkommensschwache Familien am st&auml;rksten belastet. Keine Transparenz &uuml;ber Berechnung [&hellip;]<br>\nAm h&auml;rtesten trifft die Gasumlage jene Haushalte, die ohnehin am wenigsten haben und deshalb auch bereits am st&auml;rksten unter der Inflation leiden. Am Mittwoch hatte das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung vorgerechnet, dass einkommensschwache Familien mit einer Teuerungsrate von 8,4 Prozent &uuml;berdurchschnittlich stark betroffen sind. F&uuml;r Singles mit hohem Einkommen steigen die Kosten nur um 6,4 Prozent. Schlie&szlig;lich gilt: Je geringer das Einkommen, desto h&ouml;her die proportionalen Ausgaben f&uuml;r Energie. Durch die Gasumlage wird die Inflation nun weiter angeheizt.<br>\nZudem werden Privathaushalte bei der Umlage strukturell gegen&uuml;ber der Industrie benachteiligt. Denn die Laufzeit der Ma&szlig;nahme umfasst zwei Winter, aber nur einen Sommer. Und w&auml;hrend der Gaskonsum der Industrie, &uuml;bers Jahr verteilt, einigerma&szlig;en gleichm&auml;&szlig;ig ausf&auml;llt, verbrauchen Privathaushalte einen Gro&szlig;teil ihres Gases im Winter &ndash; zum Heizen.<br>\n&Uuml;ber das Ausma&szlig; der Umverteilung von Kriegskosten zur Entlastung der Gasimporteure nach unten durfte die Privatwirtschaft selbst entscheiden. Schlie&szlig;lich ist die zust&auml;ndige Trading Hub GmbH keine &ouml;ffentliche Beh&ouml;rde, sondern ein Zusammenschluss elf privatwirtschaftlich organisierter Netzgesellschaften wie Thyssengas oder Bayernets.<br>\nHilfreich bei der willk&uuml;rlichen Preisfestlegung ist die systematische Intransparenz der dahinterstehenden Verfahren. So wurden etwa die beiden entscheidenden Berechnungsgrundlagen &ndash; einerseits die H&ouml;he des kalkulierten Gaspreises &uuml;ber die Geltungsdauer der Umlage, andererseits die Verbrauchsannahmen &ndash; nicht ver&ouml;ffentlicht. Ebenfalls unbekannt sind die Bezugspreise aus den geplatzten Gasprom-Vertr&auml;gen und die diesen Vertr&auml;gen zugrundeliegenden Preisformeln. So bleibt der Weg zur Berechnung der besagten 2,419 Cent schleierhaft. Zahlen m&uuml;ssen die Verbraucher den Preis trotzdem &ndash; oder halt frieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432843.energiekrise-intransparente-ausbeutung.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nichts zu sparen<\/strong><br>\nSparkassen: Mehrheit der Haushalte kommt an finanzielle Grenzen<br>\nDie Mehrheit der Bundesb&uuml;rger kommt nach Einsch&auml;tzung der Sparkassen wegen der hohen Inflation zunehmend an finanzielle Grenzen. &raquo;Wir rechnen damit, dass wegen der deutlichen Preissteigerung perspektivisch bis zu 60 Prozent der deutschen Haushalte ihre gesamten verf&uuml;gbaren Eink&uuml;nfte &ndash; oder mehr &ndash; monatlich f&uuml;r die reine Lebenshaltung werden einsetzen m&uuml;ssen&laquo;, sagte Helmut Schleweis, der Pr&auml;sident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), der Welt am Sonntag. Vor einem Jahr waren laut Sparkassen-Verm&ouml;gensbarometer lediglich 15 Prozent nicht in der Lage, Geld zur&uuml;ckzulegen.<br>\nAuch Volks- und Raiffeisenbanken beobachten einen geringeren Spielraum der Kunden. &raquo;Die hohe Inflation entzieht den Verbrauchern Kaufkraft, dadurch sinkt die Sparf&auml;higkeit&laquo;, sagte der Vorstand des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Andreas Martin, der Zeitung. Noch zehren viele von Ersparnissen, die sich w&auml;hrend der Coronazeit wegen fehlender Konsumm&ouml;glichkeiten angesammelt h&auml;tten. &raquo;Der Spitzenwert der Sparquote lag bei rund 16 Prozent im Jahr 2020, f&uuml;r 2022 erwarten wir eine R&uuml;ckkehr auf das Vorkrisenniveau von elf Prozent&laquo;, sagte Martin.<br>\nBei den Sparkassen rechnet man insbesondere im Herbst und Winter mit einer deutlichen Versch&auml;rfung der Situation, gerade bei Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Die angespannte Lage zeigt sich laut DSGV bereits bei der &Uuml;berziehung des Girokontos. Wer den sogenannten Dispositionskredit nutze, um kurzfristige Engp&auml;sse zu &uuml;berbr&uuml;cken, der sch&ouml;pfe den Rahmen im Durchschnitt inzwischen &raquo;deutlich weiter aus&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433002.inflation-nichts-zu-sparen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Fl&uuml;ssiggas-NATO<\/strong><br>\nDie EU wird ihr Erdgas k&uuml;nftig weitestgehend aus NATO-Staaten beziehen. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Verbandes Zukunft Gas und des Energiewissenschaftlichen Instituts an der Universit&auml;t K&ouml;ln hervor. Demnach wird die Union im Jahr 2030 mehr Gas aus den USA exportieren als bis zum vergangenen Jahr aus Russland. Lieferant Nummer zwei bleibt mit deutlichem Abstand Norwegen. Damit entsteht ein transatlantischer Energieblock, der bei seiner Gasversorgung im Falle eskalierender Kriege keinerlei R&uuml;cksichten mehr auf Drittstaaten nehmen muss. Eventuelle Fl&uuml;ssiggaslieferungen aus dem NATO-Staat Kanada wurden bei dem gestern zu Ende gegangenen Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz sowie Wirtschaftsminister Robert Habeck in Montr&eacute;al sowie in Toronto diskutiert. Kanada exportiert bislang noch kein Fl&uuml;ssiggas, nicht zuletzt aufgrund des Widerstands von Klimaaktivisten und Organisationen der First Nations. Seit dem Beginn des Ukraine-Krieges dringt Berlin darauf, Ottawa solle alle Widerst&auml;nde &uuml;berwinden und erste Exportterminals an der kanadischen Ostk&uuml;ste bauen. Die Bundesregierung hat konkrete Projekte im Visier. [&hellip;]<br>\nDie deutschen Bem&uuml;hungen um kanadisches Fl&uuml;ssiggas werden aktuell von der Ukraine unterst&uuml;tzt. Dies betrifft ein LNG-Projekt bei Saguenay, einer Stadt in der Provinz Qu&eacute;bec einige hundert Kilometer nord&ouml;stlich von Montr&eacute;al. Dort will die kanadische Firma Symbio f&uuml;r mehr als zehn Milliarden Euro eine Verfl&uuml;ssigungsanlage und ein Exportterminal errichten; das ben&ouml;tigte Erdgas soll &uuml;ber eine 780 Kilometer lange Pipeline aus dem Westen des Landes herangef&uuml;hrt werden. Das Projekt ist schon im vergangenen Jahr von der Provinzregierung in Montr&eacute;al abgelehnt worden, nicht zuletzt aufgrund der bef&uuml;rchteten Umweltsch&auml;den sowie aufgrund des entschlossenen Widerstandes von Organisationen der First Nations, der indigenen Bev&ouml;lkerung Kanadas. In diesem Fr&uuml;hjahr hat Symbio seine Pl&auml;ne f&uuml;r Saguenay wieder aufgenommen &ndash; dies mit R&uuml;ckendeckung aus Berlin. Zudem hat das Unternehmen eine Absichtserkl&auml;rung mit dem ukrainischen &Ouml;l- und Gaskonzern Naftogaz &uuml;ber die Lieferung kanadischen Fl&uuml;ssiggases an die Ukraine geschlossen. Der Schritt ist nicht zuletzt innenpolitisch motiviert: Er soll den Druck der ukrainischst&auml;mmigen Community in Kanada auf die Regierung erh&ouml;hen. Die Community geht zum guten Teil auf die Flucht von Anh&auml;ngern des NS-Kollaborateurs Stepan Bandera am Ende des Zweiten Weltkriegs zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9002\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die &ldquo;gute&rdquo; Nachricht aus Br&uuml;ssel: Stromfresser werden entlastet<\/strong><br>\nEnergieintensive Unternehmen in Deutschland k&ouml;nnen f&uuml;r h&ouml;here Strompreise aufgrund indirekter Emissionskosten im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (EHS) teilweise entsch&auml;digt werden. Die Europ&auml;ische Kommission hat eine entsprechende deutsche Regelung nach den EU-Beihilfevorschriften genehmigt.<br>\nDie f&uuml;r Wettbewerbspolitik zust&auml;ndige Exekutiv-Vizepr&auml;sidentin der Kommission, Margrethe Vestager, erkl&auml;rte, dass es die mit 27,5 Milliarden Euro ausgestattete Regelung Deutschland erm&ouml;glichen wird, die Auswirkungen der indirekten Emissionskosten auf seine energieintensiven Industrien zu verringern.<br>\nSo werde das Risiko reduziert, dass die betroffenen Unternehmen ihre Produktion in L&auml;nder au&szlig;erhalb der EU mit weniger ehrgeizigen Klimaschutzma&szlig;nahmen verlagern. &bdquo;Gleichzeitig wird die Ma&szlig;nahme eine kosteneffiziente Dekarbonisierung der deutschen Wirtschaft im Einklang mit den Zielen des Gr&uuml;nen Deals erleichtern und m&ouml;gliche Wettbewerbsverzerrungen begrenzen.&ldquo;<br>\nBEWERTUNG: Die Entscheidung passt schlecht zum Klimaschutz. Zudem schw&auml;cht sie den ohnehin l&ouml;chrigen Emissionhandel. Doch aus Sicht der Industrie &ndash; betroffen sind vor allem Betriebe in der Lederherstellung, der Metallindustrie oder der Papierproduktion &ndash; ist das eine gute Nachricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/die-gute-nachricht-aus-bruessel-klimasuender-werden-entlastet\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Hier der Link zur Pressmitteilung der EU-Kommission: <a href=\"https:\/\/germany.representation.ec.europa.eu\/news\/kommission-genehmigt-deutsche-beihilfe-fur-energieintensive-unternehmen-hohe-von-275-milliarden-euro-2022-08-19_de\">&bdquo;Kommission genehmigt deutsche Beihilfe f&uuml;r energieintensive Unternehmen in H&ouml;he von 27,5 Milliarden Euro<\/a>&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Neues vom Wirtschaftskrieg: Der &ldquo;Preis der Freiheit&rdquo;<\/strong><br>\nDer Wirtschaftskrieg gegen Russland zieht immer weitere Kreise. Kanzler Scholz und sein Vize Habeck reisen nach Kanada, um neue Energielieferungen nach Deutschland zu sichern. Uno-Generalsekret&auml;r Guterres fordert, auch russische Agrarprodukte und D&uuml;ngemittel freizugeben. Und Frankreichs Pr&auml;sident Macron r&auml;umt ein, dass die Sanktionen einen Preis haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/neues-vom-wirtschaftskrieg-102-der-preis-der-freiheit\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>USA und Europa &ndash; Gleicher Weg f&uuml;hrt zu unterschiedlichem Schicksal<\/strong><br>\nJ&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten Daten des Statistischen Amtes der Europ&auml;ischen Union (Eurostat) zufolge lag die j&auml;hrliche Inflationsrate in der EU und der Eurozone im Juli bei 9,8 Prozent beziehungsweise 8,6 Prozent, was erneut einen Rekordwert darstellt. Seit dem Beginn des Russland-Ukraine-Konflikts sind viele europ&auml;ische L&auml;nder den USA gefolgt und haben mehrere Runden von Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngt, was zu schwerwiegenden St&ouml;rungen in der globalen Lieferkette gef&uuml;hrt und Europa selbst erhebliche Verluste beschert hat.<br>\nAuf der anderen Seite des Atlantiks ernten die USA den Reichtum anderer L&auml;nder der Welt durch die Erh&ouml;hung der US-Dollar-Zinsen und den Energiehandel. Es ist nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal sein, dass die USA ihre hegemoniale Stellung zum Nachteil anderer L&auml;nder, einschlie&szlig;lich ihrer europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten, ausnutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/08\/23\/ARTIhYH2Bd7hNwxOIN8oEKWk220823.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wirtschaftskrieg statt Klimapolitik<\/strong><br>\nNachhaltigkeit und Kapitalismus passen nicht zusammen. Denn Kapitalismus braucht Wachstum und treibt die Zerst&ouml;rung der Umwelt voran. Die Folgen: Artensterben, Trockenstress f&uuml;r die B&auml;ume, Wasserknappheit. Eine konsequente Klimapolitik m&uuml;sse ans Eingemachte gehen, derzeit wird sie aber vom Wirtschaftskrieg &uuml;berlagert. [&hellip;]<br>\nDie Regierung, an der eine gr&uuml;ne Partei ma&szlig;geblich beteiligt ist, verk&uuml;ndet, man m&uuml;sse vom russischen Gas unabh&auml;ngig werden und das sei gut, weil man damit auch von fossilen Brennstoffen unabh&auml;ngig werde. Da aber die Schw&auml;chung Russlands f&uuml;r sie Priorit&auml;t hat, scheut sie sich nicht, zugleich im Widerspruch dazu Fracking-Gas zu importieren und Kohle- und Kernkraftwerke weiter zu betreiben. Wenn nicht ausreichend Ersatz f&uuml;r das Gas aus Russland zu beschaffen ist, was viele Experten annehmen, wird zwar die Wirtschaft einbrechen, die durch die Pandemie, die Unterbrechung der globalen Lieferketten und Inflation schon geschw&auml;cht ist. Aber Aufr&uuml;stung und Krieg treiben zugleich die CO2-Emissionen auf Rekordh&ouml;he. Keine Atempause also, die dem Klima hilft. Falls Betriebe schlie&szlig;en m&uuml;ssen und die Lebenshaltungskosten explodieren, wird das nur Massenarbeitslosigkeit und Armut mit sich bringen.<br>\nNur eine Friedenspolitik w&auml;re auch Klimapolitik. Denn Frieden k&ouml;nnte die Chance bieten, die Wirtschaft in internationaler Kooperation schrittweise umzubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/umwelt\/wirtschaftskrieg-statt-klimapolitik\/\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warum die Klimakrise keine technische Herausforderung ist<\/strong><br>\nIn der politischen und medialen Debatte zur Klimakrise geht es meist um eine technologische Modernisierung, also das L&ouml;sen klima- und gesellschaftspolitischer Herausforderungen mittels Technologie. Ihr Versprechen: ein einfacher Kampf gegen die Klimakrise durch m&ouml;glichst wenig Ver&auml;nderung. Der Hintergrund ist, dass viele denken, CO2-Aussto&szlig; sei ein ausschlie&szlig;lich technologisch bedingtes Problem, f&uuml;r das es auch eine technologische L&ouml;sung geben muss. Sie hoffen, dass Digitalisierung und gr&uuml;ne Technologien Hand in Hand gehen werden und das Wachstum vom materiellen Ressourcendurchfluss entkoppeln. Mit einer einfachen Kosten-Nutzen-Rechnung k&ouml;nnte der Staat dann die notwendigen technologischen Entwicklungen f&ouml;rdern. Das ist jedoch ein sehr einseitig technisch-&ouml;konomischer Blick auf die Klimakrise. Er versperrt die Sicht auf die soziale Basis wirtschaftlicher Aktivit&auml;ten und die komplexen Zusammenh&auml;nge zwischen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Aus einer solch verengten Perspektive abgeleitete wirtschaftspolitische Strategien und Ma&szlig;nahmen greifen daher zwangsl&auml;ufig zu kurz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/soziooekonomische-dimension-der-klimakrise\/%20\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Spaltung zwischen Klima- und Friedensbewegung muss &uuml;berwunden werden!<\/strong><br>\nAuch aus der Umweltbewegung wird ein Gasembargo gegen Russland gefordert. Mit US-Gas aus Fracking ist man gn&auml;diger. Das schreit nach einer Debatte.<br>\nBei vielen Aktionen der &Ouml;kologiebewegung erleben Aktive der Friedensbewegung derzeit Gegenwind von Klimaaktivisten: Sie sprechen sich f&uuml;r ein Gasembargo gegen Russland aus, weil der Aggressor Wladimir Putin mit Druck zu einem Ende des Krieges gezwungen werden soll. (&hellip;)<br>\nDie sozialen Verwerfungen aufgrund der Energiepreisexplosion bleiben hier ausgeblendet. Es geht im Fridays-for-Future-Zitat nicht um den Ausstieg aus der Erdgaswirtschaft, sondern um den aus russischem Gas.<br>\nDas f&uuml;hrt zu einem klassischen Fehlschluss, wenn nicht dazugesagt wird, dass Fracking-Gas aus den USA mit minus 163 Grad Celsius Minus &uuml;ber die Weltmeere geschifft wird und wie umweltsch&auml;dlich Gewinnung und Transport sind.<br>\nKein Wort auch dar&uuml;ber, dass die vom b&uuml;ndnisgr&uuml;nen Vizekanzler Robert Habeck einbezogenen neuen Gaslieferanten in der Golfregion wie Katar den Jemen-Krieg befeuern, den die UNO als die schwerste humanit&auml;re Krise weltweit bezeichnet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Spaltung-zwischen-Klima-und-Friedensbewegung-muss-ueberwunden-werden-7240719.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Heuchelei und Rechtsbruch von Scholz und Habeck: Ein Regierungsflieger voller Maskenloser<\/strong><br>\nEs ist der Supergau f&uuml;r die Verfechter einer ab Oktober sogar noch erweiterten Maskenpflicht gegen das nur noch in Deutschland gef&auml;hrlich grassierende Kartoffelvirus. In der ARD war ein Video vom Flug von Bundeskanzler Scholz und Vize-Habeck nach Kanada zu sehen, auf dem Habeck und rund 80 Mitarbeiter und Journalisten zu sehen sind. Niemand tr&auml;gt Maske, obwohl das Infektionsschutzgesetz das in Flugzeugen vorschreibt.<br>\nNachdem die sozialen Medien am 22. August von emp&ouml;rten Posts &uuml;berquollen, berichteten am 23. August auch die etablierten Medien, alle mit der unhinterfragten und nicht n&auml;her belegten Behauptung der Regierung:<br>\n&bdquo;Auf den Fl&uuml;gen der Luftwaffe gibt es keine Maskenpflicht. Alle Teilnehmer der Reise m&uuml;ssen vor Antritt einen aktuellen negativen PCR-Test vorlegen. Damit ist ein hohes Schutzniveau gew&auml;hrleistet&ldquo;<br>\nDie PCR-Tests sind nur relevant, wenn der erste Teil der Behauptung stimmt, dass es auf Fl&uuml;gen der Luftwaffe keine Maskenpflicht gibt. Man kann sich n&auml;mlich mit PCR-Tests nicht von der Maskenpflicht freitesten, wie die Lufthansa &ouml;ffentlich verk&uuml;ndete.<br>\nDie Maskenpflicht in Flugzeugen ist im &sect;28b Infektionsschutzgesetz geregelt. [&hellip;]<br>\nEine Sprecherin des Verteidigungsministeriums wird zitiert mit der Aussage, die Regelung im Infektionsschutzgesetz gelte nur &bdquo;f&uuml;r kommerzielle Anbieter im Luftverkehr und den &ouml;ffentlichen Personenfernverkehr, einschlie&szlig;lich des Luftverkehrs.&ldquo; Beides treffe f&uuml;r die Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums nicht zu.<br>\nDas ist eine Auslegung von &sect;28b Infektionsschutzgesetz, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Dort steht nichts von &bdquo;kommerziell&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/regierungsflug-ohne-masken\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>&raquo;Eindruck der elit&auml;ren Doppelmoral&laquo;<\/strong><br>\nMaske auf im Flugzeug &ndash; au&szlig;er im Regierungsflieger: Bilder aus der Kanzlermaschine haben eine Debatte ausgel&ouml;st, auch in der Ampelkoalition. Ger&auml;t der Kompromiss zur Maskenpflicht ins Wanken?<br>\n&Uuml;ber vieles haben Justizminister Marco Buschmann (FDP) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gestritten, als sie die Coronaregeln f&uuml;r den Herbst vereinbarten. Nur bei der Maskenpflicht waren sie sich dem Vernehmen nach erstaunlich einig. Sie galt beiden Ministern als sicheres Mittel des Infektionsschutzes, das B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern nicht zu viel Einschr&auml;nkungen auferlegt. (&hellip;)<br>\nDeutlicher wurde FDP-Vize Wolfgang Kubicki: &raquo;Die Bilder aus dem Regierungsflugzeug hinterlassen f&uuml;r viele Menschen im Land den Eindruck der elit&auml;ren Doppelmoral&laquo;, sagte er dem SPIEGEL. [&hellip;]<br>\nSeine Kritik richtet sich auch auf die im Regierungsflieger mitgereisten Medienvertreter. Es sei &raquo;besonders irritierend&laquo;, so der FDP-Politiker, dass ein &raquo;gro&szlig;er Teil&laquo; der mitgereisten Journalisten noch in der vergangenen Woche mit FFP2-Maske in der Bundespressekonferenz mit Scholz gesessen h&auml;tte, die live im Fernsehen &uuml;bertragen wurde. &raquo;Dort wussten aber alle, dass die Bilder &ouml;ffentlich gezeigt werden&laquo;, sagt Kubicki mit ironischem Unterton.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-und-robert-habeck-ohne-maske-im-regierungsflieger-eindruck-der-elitaeren-doppelmoral-a-8f08c130-53c3-4184-b710-31efa0790839\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Scholz spricht von &bdquo;klaren Regeln&ldquo; f&uuml;r Regierungsfl&uuml;ge<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat angesichts der Kritik an einem Flug mit Passagieren ohne Corona-Masken auf &bdquo;klare Regeln&ldquo; f&uuml;r Regierungsfl&uuml;ge verwiesen. Bei einer Pressekonferenz in Neufundland betonte Scholz am Dienstag (Ortszeit), man habe &bdquo;eindeutige Vorschriften, was die Flugbereitschaft&ldquo; betreffe. Der Kanzler &auml;u&szlig;erte sich auch mit Blick auf eine bevorstehende Kabinettssitzung unter anderem zum Infektionsschutzgesetz am Mittwoch in Berlin: Er sei froh &uuml;ber die sehr intensive und sehr rechtzeitige Vorbereitung der notwendigen Gesetzgebung, damit im Herbst die richtigen Entscheidungen getroffen werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article240646145\/Flug-ohne-Masken-Scholz-spricht-von-klaren-Regeln-fuer-Regierungsfluege.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> An dieser Posse ist Vieles erstaunlich. Zum einen, dass der Bundeskanzler auf Auslandsreise Fragen zu einem Infektionsschutz beantworten muss, der nur noch in Deutschland eine besondere Relevanz zu haben scheint. Zum anderen beansprucht die Bundesregierung, nachdem sie ertappt worden ist, wie sie sich &uuml;ber geltende Gesetze hinwegsetzt, einfach Sonderrechte, die, falls es sie tats&auml;chlich geben sollte, schon mit Blick auf die immer wieder betonte Hervorhebung des Infektionsschutzes f&uuml;r die normale Bev&ouml;lkerung sehr fragw&uuml;rdig sind. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das reichste Land der Erde an eines der &auml;rmsten: Wir behalten das Geld, das wir von euch gestohlen haben<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEin Jahr, nachdem die Taliban die Macht in Afghanistan &uuml;bernommen haben, erkl&auml;rte die Regierung Biden, dass sie die zu Jahresbeginn beschlagnahmten Guthaben der afghanischen Zentralbank in H&ouml;he von 7 Milliarden Dollar nicht zur&uuml;ckgeben werde, dies obwohl sowohl Menschenrechtsgruppen als auch Wirtschaftswissenschaftler darum ersucht hatten um das verarmte Land aus seiner Wirtschaftskrise zu f&uuml;hren.<br>\nWie das Wall Street Journal am Montag berichtete, hat der amerikanische Gesandte Tom Wolf der Zeitung mitgeteilt, dass die Gespr&auml;che zwischen dem Wei&szlig;en Haus und den Taliban &uuml;ber die Freigabe von mindestens der H&auml;lfte der Gelder nach dem US-Drohnenangriff, bei dem der Al-Qaida-F&uuml;hrer Ayman al-Zawahiri get&ouml;tet wurde, beendet wurden.<br>\n&ldquo;Die entscheidende Frage hier ist nicht, was passiert, wenn wir Afghanistan Geld und Hilfe schicken. Es geht darum, was passiert, wenn wir es nicht tun.&rdquo;<br>\nUS-Beamte behaupten, al-Zawahiris Aufenthaltsort in der N&auml;he des Hauses eines Angeh&ouml;rigen der Taliban zeige, dass die Beamten nicht &ldquo;verantwortungsvoll mit dem Geld umgehen&rdquo; und daher alle Gelder zur&uuml;ckhalten werden, w&auml;hrend gleichzeitig durch die Inflation und andere Umst&auml;nde die Preise f&uuml;r afghanische Waren teilweise um fast 100 % steigen.<br>\nDie USA hatten in Erw&auml;gung gezogen, 3,5 Milliarden Dollar in einen Treuhandfonds f&uuml;r Afghanistan einzuzahlen, um die humanit&auml;re Krise des Landes zu bew&auml;ltigen. Die andere H&auml;lfte des Geldes sollte f&uuml;r die Familien der Opfer des 11. Septembers zur Verf&uuml;gung gestellt werden, obwohl einige dieser Familienangeh&ouml;rigen der Meinung sind, dass das gesamte Geld der afghanischen Zivilbev&ouml;lkerung zustehen w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nVor dem Hintergrund der katastrophalen Lage, in der sich Millionen von Afghanen befinden, bezeichnete Daniel DePetris von der au&szlig;enpolitischen Denkfabrik Defense Priorities die Entscheidung der Regierung Biden als &ldquo;kurzsichtig, moralisch skrupellos und wom&ouml;glich verh&auml;ngnisvoll&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.commondreams.org\/news\/2022\/08\/15\/richest-country-earth-one-its-poorest-were-keeping-money-we-stole-you\">Common Dreams<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kriegsziel Krim<\/strong><br>\nUkrainische Regierung fordert auf Onlinegipfel &raquo;R&uuml;ckeroberung&laquo; von Halbinsel. USA erm&ouml;glichen j&uuml;ngste Angriffe auf russische St&uuml;tzpunkte. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die praktische Seite der &raquo;Unterst&uuml;tzung des ukrainischen Anspruchs auf die Krim&laquo; f&uuml;hlen sich insbesondere die USA zust&auml;ndig. Die US-Tageszeitung Politico berichtete am Dienstag online, die j&uuml;ngsten Explosionen auf russischen Einrichtungen in der Krim seien wahrscheinlich nicht durch ukrainische Partisanen verursacht worden, sondern durch den Einsatz weitreichender US-Raketen, deren Lieferungen offiziell nicht bekanntgegeben worden seien. Das Blatt beruft sich auf ehemalige US-Geheimdienstler, die mit den Vorg&auml;ngen vertraut seien. Ein Pentagonsprecher hatte letzte Woche einger&auml;umt, dass Washington Kiew mehr und andere Waffen geliefert h&auml;tten als nach au&szlig;en mitgeteilt. Insbesondere gehe es, so Politico, um US-Antiradarraketen des Typs &raquo;HARM&laquo; und andere weitreichende Waffen.<br>\nWie die Zeitung schreibt, soll Pr&auml;sident Joseph Bidens Sicherheitsberater Jacob Sullivan vor den Lieferungen gewarnt haben, weil sie die Gefahr sch&uuml;fen, dass die USA entgegen ihren bisherigen &ouml;ffentlichen Aussagen in der Ukraine direkte Kriegspartei w&uuml;rden. Andere US-Milit&auml;rs h&auml;tten dagegen argumentiert, es sei f&uuml;r Washington gar nicht schlecht, wenn Russland im ungewissen gelassen werde, was und wieviel Kiew zur Verf&uuml;gung gestellt werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433149.ukraine-krieg-kriegsziel-krim.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Historische Pr&auml;senz&rdquo; rechtfertigt nicht das Verhalten der USA im S&uuml;dchinesischen Meer<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nUS-Kanonenboot-Diplomatie im S&uuml;dchinesischen Meer beunruhigt nicht nur Peking, sondern auch die ASEAN-Staaten [&hellip;]<br>\nDoch Austins Meme von der &ldquo;Konzentration der USA auf Allianzen und internationale Regeln als Quelle der Stabilit&auml;t&rdquo; war auch f&uuml;r einige s&uuml;dostasiatische L&auml;nder, die sich w&uuml;nschen, dass sowohl die USA als auch China ihren milit&auml;rischen Wettbewerb und ihre Versuche, diese L&auml;nder zwischen den beiden Superm&auml;chten w&auml;hlen zu lassen, zur&uuml;ckschrauben, v&ouml;llig uninteressant.<br>\nIn einem Inbegriff von Unaufrichtigkeit wird in dem Artikel behauptet, China bedrohe die &ldquo;Freiheit der Schifffahrt&rdquo;. Es hei&szlig;t, dass &ldquo;Pekings Anspr&uuml;che im S&uuml;dchinesischen Meer, insbesondere auf historische Rechte entlang der Neun-Striche-Linie, die jahrhundertealte Verpflichtung der USA zur Freiheit der Meere bedrohen.&rdquo;<br>\nWenn der Autor genau wei&szlig;, was China beansprucht, sollte er dies und die Beweise daf&uuml;r mit den anderen teilen, die noch im Unklaren sind. [&hellip;]<br>\nUnabh&auml;ngig davon, was China behauptet, hat es die Freiheit der Handelsschifffahrt dort nicht bedroht und wird dies in Friedenszeiten wohl auch nicht tun. Im Gegenteil, China ist besorgt, dass die USA in Zeiten von Feindseligkeiten seine kommerziellen Lebensadern kappen k&ouml;nnten, und bereitet sich darauf vor, sie zu verteidigen.<br>\nDie USA und offenbar auch der Autor verwechseln die Freiheit der Handelsschifffahrt mit der &ldquo;Freiheit&rdquo; ihres Milit&auml;rs, Chinas Verteidigung auszuspionieren und zu bedrohen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/08\/historic-presence-doesnt-justify-us-conduct-in-scs\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Japan will 1.000 Marschflugk&ouml;rper auf China richten<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nWie die Yomiuri Shimbun am 21. August berichtete, erw&auml;gt Japan die Stationierung von 1.000 Langstrecken-Marschflugk&ouml;rpern, um seine Gegenschlagskapazit&auml;ten gegen China zu verbessern.<br>\nDem Bericht zufolge sollen die Raketen von den Unterschall-Anti-Schiffsraketen des Typs 12 der Japanischen Bodenverteidigungskr&auml;fte (JGSDF) abgeleitet werden, um ihre Reichweite von 100 auf 1.000 Kilometer zu erh&ouml;hen.<br>\nDie Raketen sollen von Schiffen und Kampfflugzeugen aus eingesetzt werden und auf den s&uuml;dwestlichen Inseln Japans und auf Kyushu stationiert werden.<br>\nDie Yomiuri Shimbun berichtet, dass die aufger&uuml;steten bodengest&uuml;tzten Raketen des Typs 12 im Jahr 2024, also zwei Jahre fr&uuml;her als geplant, zum Einsatz kommen werden. Dar&uuml;ber hinaus wird in dem Bericht darauf hingewiesen, dass Japan seine Bodenangriffsf&auml;higkeiten &uuml;ber seine urspr&uuml;ngliche Rolle als Schiffsabwehrsystem hinaus verbessern wird.<br>\nIn dem Bericht wird erw&auml;hnt, dass Japan in seiner kommenden nationalen Sicherheitsstrategie &ldquo;Gegenschlagf&auml;higkeiten&rdquo; hinzuf&uuml;gen wird. Da Marschflugk&ouml;rper den Kern dieser F&auml;higkeit bilden werden, will das japanische Verteidigungsministerium die Raketenproduktion erh&ouml;hen, indem es ein System zur F&ouml;rderung von Investitionen durch entsprechende Unternehmen einrichtet.<br>\nJapan hat seit dem Zweiten Weltkrieg eine pazifistische Au&szlig;enpolitik verfolgt und die Rolle seines Milit&auml;rs auf die Selbstverteidigung beschr&auml;nkt. Dennoch verf&uuml;gt Japan &uuml;ber eines der f&auml;higsten Milit&auml;rs Asiens, obwohl es &uuml;ber keine Offensivf&auml;higkeiten verf&uuml;gt, mit denen feindliche Ziele vom japanischen Territorium aus angegriffen werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/08\/japan-wants-to-point-1000-cruise-missiles-at-china\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verfassungsentwurf f&uuml;r Chile: &bdquo;Sprung nach vorn f&uuml;r digitale Grundrechte&ldquo;<\/strong><br>\nDer Entwurf f&uuml;r eine neue Verfassung von Chile bricht nicht nur mit dem Erbe Pinochets, sondern erkennt digitale Menschenrechte an. Wir haben uns den Text angeschaut und chilenische Digital-Aktivisten gefragt, was sie davon halten.<br>\nIm September stimmt Chile &uuml;ber eine neue Verfassung ab. Die zuerst blutig niedergeschlagenen Proteste gegen die Erh&ouml;hung der U-Bahnpreise im Jahr 2019 und 2020 entwickelten sich zu einer generellen Kritik an der alten, neoliberalen Verfassung aus Pinochets Zeiten. Der Erfolg der Proteste war eine frei gew&auml;hlte, verfassungsgebende Versammlung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2022\/verfassungsentwurf-fuer-chile-sprung-nach-vorn-fuer-digitale-grundrechte\/%20\">netzpolitik.org<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vor Referendum &uuml;ber neue Verfassung: Aufbruchstimmung in Chile<\/strong><br>\nChile stimmt &uuml;ber eine neue Verfassung ab. Das Land gilt als Labor des Neoliberalismus &ndash; und k&ouml;nnte bald zum Labor von dessen &Uuml;berwindung werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Vor-Referendum-ueber-neue-Verfassung\/!5873266\/%20\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Premierminister Prayut schl&auml;gt vor, den Buddhismus zu studieren, um die steigenden Stromrechnungen in Thailand zu bew&auml;ltigen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie thail&auml;ndischen Elektrizit&auml;tsbeh&ouml;rden haben am Montag rekordhohe Strompreise genehmigt, um die steigenden Preise f&uuml;r importiertes Gas auszugleichen. Der Vorschlag von Premierminister Prayut Chan-o-cha, den Buddhismus zu studieren, um mit den teuren Rechnungen fertig zu werden, ist ein Schlag ins Gesicht der &auml;rmsten Menschen Thailands, die unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig am meisten unter dem Preisanstieg leiden werden.<br>\n&ldquo;Geh und studiere den Dharma. Studieren Sie die Vier Edlen Wahrheiten und fragen Sie sich: Was ist Leiden? Wie kann es gel&ouml;st werden? Dann schauen Sie sich die Methoden an, um das Leiden zu beenden&rdquo;, schlug Premierminister Prayut nach einer Kabinettssitzung am Dienstag vor.<br>\nPhra Phayom Kalayano, Abt des Tempels Wat Suan Kaew in der Provinz Nonthaburi, &auml;u&szlig;erte sich gestern zu den &Auml;u&szlig;erungen von Premierminister Prayut. Der M&ouml;nch sagte, dass die steigenden Strompreise nichts mit den Vier Edlen Wahrheiten zu tun haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thethaiger.com\/news\/national\/pm-prayut-suggests-studying-buddhism-to-cope-with-rising-electricity-bills-in-thailand\">The Thaiger<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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