{"id":87221,"date":"2022-08-24T10:36:02","date_gmt":"2022-08-24T08:36:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87221"},"modified":"2022-08-24T16:21:58","modified_gmt":"2022-08-24T14:21:58","slug":"strompreise-wenn-die-eu-die-preismechanismen-nicht-aendert-koennten-die-folgen-katastrophal-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87221","title":{"rendered":"Strompreise &#8211; wenn die EU die Preismechanismen nicht \u00e4ndert, k\u00f6nnten die Folgen katastrophal sein"},"content":{"rendered":"<p>Im Windschatten der Gaspreisexplosion haben sich die <a href=\"https:\/\/ember-climate.org\/data\/data-tools\/europe-power-prices\/\">Gro&szlig;handelspreise f&uuml;r Strom<\/a> in den letzten Monaten mehr als verzehnfacht. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dies mit voller Wucht auch die Stromrechnungen der Haushalte trifft. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig und gehen weit &uuml;ber den Krieg in der Ukraine hinaus. Vor allem die Folgen des Klimawandels machen sich hier bemerkbar und paradoxerweise sorgt nun ein Preismechanismus, der eigentlich die erneuerbaren Energien st&auml;rken und den Verbraucher vor hohen Strompreisen sch&uuml;tzen sollte, daf&uuml;r, dass die Preise nun durch die Decke gehen. Es ist an der Zeit umzudenken. Die F&ouml;rderung regenerativer Energien ist wichtig und richtig; Preismechanismen, die bei externen Schocks zum volkswirtschaftlichen Selbstmord f&uuml;hren, sind jedoch falsch. Von <strong>Jens Berger<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1510\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-87221-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220824_Wenn_die_EU_die_Preismechanismen_nicht_aendert_koennten_die_Folgen_katastrophal_sein_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220824_Wenn_die_EU_die_Preismechanismen_nicht_aendert_koennten_die_Folgen_katastrophal_sein_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220824_Wenn_die_EU_die_Preismechanismen_nicht_aendert_koennten_die_Folgen_katastrophal_sein_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220824_Wenn_die_EU_die_Preismechanismen_nicht_aendert_koennten_die_Folgen_katastrophal_sein_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=87221-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220824_Wenn_die_EU_die_Preismechanismen_nicht_aendert_koennten_die_Folgen_katastrophal_sein_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220824_Wenn_die_EU_die_Preismechanismen_nicht_aendert_koennten_die_Folgen_katastrophal_sein_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220824_Strompreise01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220824_Strompreise01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Quelle: EMBER<\/p><p>Die Entwicklung des Gro&szlig;handelspreises f&uuml;r Strom ist mehr als besorgniserregend. In den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern hat sich der durchschnittliche Gro&szlig;handelspreis gegen&uuml;ber dem Vorjahr fast verzehnfacht. In Deutschland wird Strom momentan f&uuml;r rund 30 Cent\/kWh gehandelt &ndash; und das ist wohlgemerkt der Gro&szlig;handelspreis ohne Abgaben, Steuern, Netzentgelte und ohne die Kosten und Renditen der Endversorger. Bliebe der Preis auf diesem Niveau, m&uuml;ssten sich bald auch die Endkundenpreise mindestens verdoppeln. Und das ist vielleicht noch optimistisch, da die Preise im Gro&szlig;handel in den letzten Wochen nur eine Richtung kannten &ndash; steil nach oben. <\/p><p>Wie kann das sein? Sicher: Der Gaspreis ist <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86619\">durch die Verknappung der Lieferungen aus Russland und Markteffekte ordentlich gestiegen<\/a>. Aber Gas macht nur rund f&uuml;nf Prozent des deutschen Strommix aus. Der meiste Strom kam in diesem Jahr aus Wind, Braunkohle und Solar, also aus Energiequellen, die sich, wenn &uuml;berhaupt, nur marginal verteuert haben. Wie kann es also sein, dass eine kleine Stellschraube, wie der Gaspreis, so massive Auswirkungen auf den Strompreis hat? <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220824_Strompreise03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220824_Strompreise03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Quelle: Strom-Report<\/p><p>Um zu verstehen, warum der Strompreis zurzeit durch die Decke geht, muss man zun&auml;chst einmal wissen, wie dieser Preis &uuml;berhaupt entsteht. Fr&uuml;her war dies relativ einfach. Versorger wie die Stadtwerke produzierten den Strom in eigenen Kraftwerken selbst und kauften sich die n&ouml;tigen zus&auml;tzlichen Mengen von gro&szlig;en Stromkonzernen, die beispielsweise Kohle- und Kernkraftwerke betrieben. Angebot und Nachfrage regelten hier den Preis. Der Ausbau der regenerativen Energien war in diesem Preismodell jedoch problematisch. Sonne und Wind haben den Vorteil, dass sie nahezu keine nennenswerten Grenzkosten haben; ob der Wind weht oder die Sonne scheint, spielt f&uuml;r die Kostenseite der Stromerzeuger keine gro&szlig;e Rolle. Wer diese Energien ausbauen will, muss also daf&uuml;r sorgen, dass sie privilegiert ins Netz eingespeist werden und am Markt fair bezahlt werden.<\/p><p>Dazu hat man die sogenannte <a href=\"https:\/\/www.next-kraftwerke.de\/wissen\/merit-order\">Merit Order<\/a> als Regelwerk an den Stromb&ouml;rsen eingef&uuml;hrt. Was komplex klingt, ist eigentlich ganz einfach. Der Strom wird in der Reihenfolge der Grenzkosten der Kraftwerksbetreiber ins Netz eingespeist &ndash; so lange, bis der momentane Bedarf gedeckt ist. Zuerst sind dies Wind- und Solar-Kraft, dann kommen Kernenergie und Braunkohle und als Letztes kommt (nicht erst seit der Preisexplosion, sondern schon immer) Gas, da hier die Grenzkosten am h&ouml;chsten sind. Der besondere Clou bei der Merit Order ist, dass sich der Preis f&uuml;r den gesamten Strom stets nach dem Kraftwerk richtet, das als letztes zugeschaltet wurde; also dem Kraftwerk, das die h&ouml;chsten Grenzkosten hat. Und dies sind aktuell &ndash; warum, dazu kommen wir gleich &ndash; nun einmal so gut wie immer Gaskraftwerke. Der gesamte Strom wird also zum Grenzkostenpreis der Gaskraftwerke verkauft &ndash; auch der eigentlich viel preiswertere Strom aus regenerativen Energien und die gro&szlig;en Grundlastmengen, die aus Braunkohle und Kernenergie erzeugt werden. Steigt also der Preis f&uuml;r das &bdquo;typische&ldquo; Grenzkraftwerk, steigt auch immer automatisch der Preis f&uuml;r alle Kraftwerke. So sinnvoll die Merit-Order-Regelung in normalen Zeiten sein mag &ndash; m&ouml;gliche Knappheiten bei einem wichtigen Energietr&auml;ger, der die Spitzenlast abdeckt, sind ihre Achillesferse. <\/p><p>Doch es ist ja nicht &bdquo;nur&ldquo; die Knappheit von Erdgas. Das europ&auml;ische Stromversorgungsnetz ist so konstruiert, dass zeitweilige L&uuml;cken in einzelnen Regionen durch erh&ouml;hte Stromproduktion in anderen Regionen ausgeglichen werden. Es macht also hier nur wenig Sinn, die Situation nur auf nationaler Ebene zu betrachten. Zurzeit kommen europaweit verschiedene Einzeleffekte zusammen, die in Kombination einen &bdquo;perfekten Sturm&ldquo; bilden:<\/p><ul>\n<li>In den Alpenl&auml;ndern und Norwegen hat die <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/energie-nach-der-gasknappheit-droht-die-stromknappheit-wie-die-duerre-europas-versorgung-gefaehrdet\/28600886.html\">anhaltende D&uuml;rre<\/a> daf&uuml;r gesorgt, das deutlich weniger Strom aus Wasserkraft produziert wird. <\/li>\n<li>In Frankreich mussten aufgrund der niedrigen Pegelst&auml;nde zahlreiche Kernkraftwerke vom Netz genommen werden. Weitere franz&ouml;sische Kernkraftwerke <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/strom\/wer-hohe-strompreise-in-deutschland-verstehen-will-muss-eher-nach-frankreich-schauen-als-nach-russland\">sind marode und fallen derzeit wegen Reparatur- und Wartungspausen aus<\/a>. <\/li>\n<li>Der niedrige Pegel des Rheins <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/niedrigwasser-rhein-wirtschaftliche-auswirkungen-101.html\">verknappt<\/a> den Kohletransport aus Rotterdam rheinaufw&auml;rts. <\/li>\n<li>L&auml;nder wie Italien haben <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Electricity_sector_in_Italy\">massiv auf Strom aus Erdgas gesetzt<\/a>, der anstatt der Kohle oder der Kernkraft die regenerativen Energien erg&auml;nzen soll.<\/li>\n<li>Die Preise im Emissionshandel sind durch den &ndash; d&uuml;rrebedingten &ndash; st&auml;rkeren Einsatz von Kohlekraftwerken ebenfalls <a href=\"https:\/\/www.ewi.uni-koeln.de\/de\/aktuelles\/ewi-merit-order-tool-2022\/\">gestiegen<\/a> und versch&auml;rfen die Preisentwicklung abermals.<\/li>\n<\/ul><p>All diese Faktoren f&uuml;hren in Summe dazu, dass sich der europ&auml;ische Binnenmarkt f&uuml;r Strom in diesem Jahr verschoben hat. Frankreich war beispielsweise in den letzten Jahren einer der gr&ouml;&szlig;ten Stromlieferanten Deutschlands und ist in diesem Jahr erstmals ein Netto-Importeur. Puffer, um diese L&uuml;cken zu f&uuml;llen, fielen in diesem Jahr durch die D&uuml;rre aus. In Summe f&uuml;hrten all diese Effekte dazu, dass trotz Gasmangels noch nie so viel Strom aus Gas erzeugt wurde wie in diesem Jahr &ndash; und dies nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Und da die Merit Order in der gesamten EU gilt, ist Gas europaweit heute meist der Grenzkostenenergietr&auml;ger, der den Preis bestimmt. <\/p><p>Noch st&auml;rker als hierzulande sind daher die Preise in Frankreich und Italien gestiegen &ndash; Frankreich muss durch den Einbruch des Grundlasttr&auml;gers Kernenergie Unmengen an Strom zu &bdquo;Marktpreisen&ldquo; aus dem Ausland beziehen und in Italien mit seinem hohen Gasanteil im Strommix schl&auml;gt die Preissteigerung f&uuml;r Erdgas voll auf den Strompreis durch. Es gibt jedoch auch Ausrei&szlig;er nach unten. In Schweden ist die D&uuml;rre beispielsweise nicht so dramatisch und das Land kann seinen Strommix aus Kernenergie, Wasserkraft und Wind beibehalten, ohne Gaskraftwerke zuzuschalten. Jedoch hat auch hier der Export &ndash; vor allem nach Deutschland &ndash; eine preistreibende Wirkung. Einen Sonderfall nimmt auch Spanien ein. Hier hat die Regierung den Gaspreis zur Stromversorgung <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87051\">nach oben gedeckelt<\/a>. Das ist zwar kostspielig, sorgt jedoch durch den Merit-Order-Effekt daf&uuml;r, dass sich der Preis f&uuml;r alle Arten von Strom nach unten verschoben hat. <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220824_Strompreise02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220824_Strompreise02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Quelle: EMBER<\/p><p>Dramatische Folgen wird der Anstieg des Strompreises vor allem f&uuml;r L&auml;nder haben, in denen die Einkommen gering und moderne und damit teure Energiespartechnologien nicht weit verbreitet sind. In Bulgarien, Rum&auml;nien, Serbien, Litauen, der Slowakei und Kroatien sind die Preise im Gro&szlig;handel beispielsweise ebenfalls auf deutschem Niveau oder sogar dar&uuml;ber. Die Ursachen sind dabei kaum andere als hierzulande und allen voran die Merit Order sorgt daf&uuml;r, dass der Gaspreis auf alle Strompreise durchschl&auml;gt. Bulgarien hat beispielsweise nur einen Erdgasanteil von 6,6 Prozent im Strommix. Doch diese 6,6 Prozent bestimmen den Preis der &uuml;brigen 93,4 Prozent. Auch L&auml;nder wie &Ouml;sterreich, die als Vorreiter bei den regenerativen Energien gelten und derzeit mehr als drei Viertel ihres Energiemixes aus erneuerbaren Energien beisteuern, sind derzeit gezwungen, diesen eigentlich sehr preiswerten Strom zum Grenzkostenpreis der Gaskraftwerke zu bepreisen, die &bdquo;nur&ldquo; rund 15 Prozent zum gesamten &ouml;sterreichischen Energiemix beisteuern. <\/p><p>Mittelfristig wird sich die Situation auf den M&auml;rkten sicher entspannen, da jede D&uuml;rre ein Ende hat und die Wasserkraft schon bald wieder voll liefern wird. Beim Gas ist es jedoch nicht so einfach. Da sich die EU-L&auml;nder noch immer nicht durchringen konnten, die Beziehungen zu Russland zu normalisieren und damit die Gasimporte zu stabilisieren, d&uuml;rfte hier die Hochpreisphase sehr lange andauern und besonders mit Blick auf L&auml;nder mit hohem Gasanteil im Strommix wird einem auch bei der Stabilit&auml;t der Netze angst und bange. <\/p><p>Es ist volkswirtschaftlich verheerend, in einer solchen Situation an der Merit Order festzuhalten. Es gibt keinen Grund, warum die Produzenten von Strom aus regenerativen Energiequellen und die Kohle- und Kernkraftwerksbetreiber direkt derart massiv von den Problemen bei der Gasversorgung profitieren sollten. Nun kann man diskutieren, ob diese klaren &bdquo;&Uuml;bergewinne&ldquo; st&auml;rker besteuert werden. Davon hat der Stromkunde jedoch erst einmal nichts. Er zahlt die hohen Preise und wenn sie &uuml;ber die &Uuml;bergewinnsteuer in das Staatss&auml;ckel gehen, ist das f&uuml;r ihn nichts Weiteres als eine absurd hohe &bdquo;Steuer&ldquo; auf den Strom. <\/p><p>Daher sollte es nun die oberste Priorit&auml;t sein, die Merit Order entweder &uuml;bergangsweise zu streichen oder so anzupassen, dass sie sich mit der neuen Realit&auml;t vertr&auml;gt. W&uuml;rde man beispielsweise Gaskraftwerke schlicht aus der Merit Order herausnehmen und ihre &bdquo;Mehrkosten&ldquo; &uuml;ber eine Umlage finanzieren, w&uuml;rde dies den gesamten Strompreis derart massiv senken, dass diese Umlage ohne Probleme refinanziert werden k&ouml;nnte und der Endkundenpreis dabei deutlich sinkt. Handelt man nicht, droht uns in diesem Jahr nicht nur ein kalter, sondern auch ein dunkler Winter.<\/p><p>Titelbild: biDaala studio\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/ae44f739d3b8476ea3487a70a2894bfb\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Windschatten der Gaspreisexplosion haben sich die <a href=\"https:\/\/ember-climate.org\/data\/data-tools\/europe-power-prices\/\">Gro&szlig;handelspreise f&uuml;r Strom<\/a> in den letzten Monaten mehr als verzehnfacht. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dies mit voller Wucht auch die Stromrechnungen der Haushalte trifft. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig und gehen weit &uuml;ber den Krieg in der Ukraine hinaus. 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