{"id":87278,"date":"2022-08-26T08:48:41","date_gmt":"2022-08-26T06:48:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278"},"modified":"2022-08-26T08:48:41","modified_gmt":"2022-08-26T06:48:41","slug":"hinweise-des-tages-4181","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h01\">Milliardengewinne durch Gasumlage: &bdquo;Das ist skandal&ouml;s&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h02\">Gas-Sparplan der Regierung: Mit seinen Heiz-Regeln riskiert Habeck die Gesundheit der Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h03\">Albtraum f&uuml;r Schwedt: Polen verweigert &Ouml;llieferungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h04\">Die Not ist immer gr&ouml;&szlig;er: Lange Schlangen bei der Tafel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h05\">Bis zum Ende: Ukraine beschie&szlig;t Atomkraftwerk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h06\">Unerh&ouml;rte T&ouml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h07\">Das gef&auml;hrliche Narrativ des Westens &uuml;ber Russland und China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h08\">Corona und Maskenpflicht: Virologe sieht keinen Anlass mehr zu Zwangsma&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h09\">&bdquo;Wie ist die Steigerung von fassungslos?&ldquo; Experten zerlegen Lauterbachs Corona-Aussagen &ndash; schon wieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h10\">Kontrolle der Schnelltest-Abrechnung: Lauterbach will neue Aufgabe f&uuml;r RKI &ndash; Wieler wehrt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h11\">Kranke Kassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h12\">Cum-Ex und die Warburg Bank: Was zur Aufkl&auml;rung fehlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h13\">SWR-Umfrage: Ausl&auml;nderbeh&ouml;rden beklagen &Uuml;berlastung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h14\">Katastrophe im Ahrtal: Die verschobene Verantwortung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87278#h15\">Massive Vers&auml;umnisse: Digitalisierung von &Auml;mtern verz&ouml;gert sich deutlich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Milliardengewinne durch Gasumlage: &bdquo;Das ist skandal&ouml;s&ldquo;<\/strong><br>\nEinen Milliardengewinn einfahren und trotzdem Geld aus der Gasumlage mitnehmen? Geht, auch wenn Verbrauchersch&uuml;tzer die L&uuml;cke und das Verhalten einiger Firmen gei&szlig;eln. Die THE hat nun eine Liste aller betroffenen Importeure ver&ouml;ffentlicht. Doch nicht nur der wohl gr&ouml;&szlig;te Profiteur EnBW steht darauf, sondern auch RWE. Warum?<br>\nF&uuml;r Udo Sieverding ist die Sache klar. &bdquo;Es ist skandal&ouml;s, dass Unternehmen trotz Gewinnaussichten Hilfen aus der Gasumlage beanspruchen&ldquo;, sagt der Energie-Spezialist der Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen. &bdquo;Das ist Verbraucherinnen nicht vermittelbar.&ldquo; Anlass f&uuml;r Sieverdings &Auml;rger ist die Tatsache, dass Gas-Importeure, allen voran der s&uuml;ddeutsche Versorger EnBW, &uuml;ber die Gasumlage Geld beanspruchen, obwohl sie gleichzeitig ihre Gewinnprognose f&uuml;r das laufende Gesch&auml;ftsjahr aufrechterhalten. EnBW sagt f&uuml;r das Jahr 2022 trotz eines volatilen Marktumfelds ein Ertrag von etwa mehr als drei Milliarden Euro voraus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/energie\/milliardengewinne-durch-gasumlage-das-ist-skandaloes\/28616784.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nach RWE-Erkl&auml;rung: Habeck ruft gewinnstarke Unternehmen zum Verzicht auf Gasumlage auf<\/strong><br>\nNachdem der Energiekonzern RWE erkl&auml;rt hatte, auf eine Erstattung aus der Gasumlage zu verzichten, hat Robert Habeck nun auch andere Unternehmen aufgerufen, diesem Beispiel zu folgen. Wirtschaftsbosse sollten sich die Frage stellen, ob es wirklich n&ouml;tig sei, zus&auml;tzliches Geld zu beziehen.<br>\nNach dem erkl&auml;rten Verzicht des Energiekonzerns RWE auf eine Erstattung aus der Gasumlage hat Wirtschaftsminister Robert Habeck auch anderen Unternehmen zu einem Verzicht geraten. &bdquo;Es w&auml;re auch vern&uuml;nftig, wenn Unternehmen, die gute Gewinne machen, das tun&ldquo;, sagte der Gr&uuml;nen-Politiker am Donnerstag in Gelsenkirchen am Rande einer Werksbesichtigung.<br>\nWegen der Rechtsgleichheit sehe das Gesetz vor, dass alle Unternehmen ihren russischen Gasanspruch geltend machen k&ouml;nnten. &bdquo;Wir sehen aber nat&uuml;rlich auch, wie viel Trittbrettfahrer es jetzt gibt. So war es nat&uuml;rlich nicht unmittelbar mitgemeint.&ldquo; Die Menge sei nicht besonders gro&szlig;. &bdquo;Aber wir pr&uuml;fen noch einmal, ob man au&szlig;er der Anfrage &sbquo;Ist das nun wirklich n&ouml;tig?&lsquo; nicht auch noch mal eine Regelung findet, die es diesen Unternehmen schwerer macht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article240683163\/Nach-RWE-Erklaerung-Habeck-Verzicht-weiterer-Firmen-auf-Gasumlage-waere-vernuenftig.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Bin in keiner guten Position&ldquo;: Habeck k&uuml;ndigt &Auml;nderungen bei der Gasumlage an &ndash; und sucht die Schuld bei Anderen<\/strong><br>\nLange hat Wirtschaftsminister Robert Habeck versucht, die Gasumlage zu verteidigen. Jetzt k&uuml;ndigt er doch noch &Auml;nderungen an. Schuld sollen andere sein: Unmoralisch handelnde Unternehmen und &bdquo;eine Legion Juristen&ldquo;.<br>\nAm Donnerstagabend wird der Druck der Opposition, aber auch aus den Reihen der Ampel-Koalition zu gro&szlig;: Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) nutzt einen Auftritt beim Westf&auml;lischen Unternehmertag in M&uuml;nster, um eine Kurskorrektur bei der Gasumlage anzuk&uuml;ndigen. Hatte Habeck die Umlage in den vergangenen Tagen immer wieder als quasi alternativlos verteidigt und als einzige andere M&ouml;glichkeit einen Zusammenbruch gro&szlig;er Teile des Energiemarktes an die Wand gemalt, soll die Verordnung zur Einf&uuml;hrung der Umlage nun doch noch einmal ge&auml;ndert werden.<br>\nHabeck will den Kreis der Unternehmen verkleinern, die Anspr&uuml;che auf Geld aus der Gasumlage anmelden k&ouml;nnen. Insgesamt zw&ouml;lf Unternehmen hatten sich f&uuml;r Finanzhilfen aus der Umlage registriert, elf wollten sie auch in Anspruch nehmen. Doch l&auml;ngst nicht alle berechtigten Unternehmen befinden sich in existenzieller Not. Eine Insolvenzgefahr war nicht als Bedingung in der Verordnung verankert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus240687507\/Bin-in-keiner-guten-Position-Habeck-kuendigt-Aenderungen-bei-der-Gasumlage-an-und-sucht-die-Schuld-bei-Anderen.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Hier zeigen sich Absurdit&auml;t und Dynamik rund um die Gasumlage sowie die Inkompetenz des derzeit beliebtesten Regierungsmitglieds. Zun&auml;chst stellte Habeck die Umlage als alternativlos dar. Nur sie verhindere einen Zusammenbruch der kompletten Versorgung. Dann stellte sich heraus, dass die Gaskunden mit der Umlage gar nicht ihre eigene Versorgung absichern, sondern die Gewinne der Unternehmen. Weil eines davon nun freiwillig auf seinen Anspruch verzichten m&ouml;chte, bat der Wirtschaftsminister, der inzwischen sogar vorschreiben will, wann der Einzelhandel das Licht auszumachen hat, andere Energiekonzerne um ein freiwilliges Entgegenkommen. Nun ist klar, an einer &Auml;nderung der Umlage kommt Habeck nicht vorbei. Und Schuld an der Misere sind nat&uuml;rlich wieder andere. In dem Fall die Juristen, die mit ihrer Einsch&auml;tzung zur Gleichbehandlung aber sogar recht haben d&uuml;rften, was eine &Auml;nderung, wie angek&uuml;ndigt, eher erschwert. Das Problem liegt ja auch woanders. Habeck musste zum Mittel der Umlage greifen, weil Kabinettskollege Lindner unbedingt zur&uuml;ck zur Schuldenbremse will und weitere Zugriffe auf den Haushalt stoisch abwehrt. Es findet eben zu viel Parteipolitik im Kabinett statt. Oder anders ausgedr&uuml;ckt: Ohne die Umlage droht weniger die Gasversorgung, als vielmehr die Regierung zu scheitern. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gas-Sparplan der Regierung: Mit seinen Heiz-Regeln riskiert Habeck die Gesundheit der Deutschen<\/strong><br>\nSeit einigen Wochen diskutiert die Regierung &uuml;ber eine Heiz-Obergrenze in Innenr&auml;umen, um Gas zu sparen &ndash; jetzt steht der Entwurf der Kurzfristenergiesicherungsverordnung fest und soll bereits ab dem 1. September in Kraft treten. Das kann gesundheitliche Folgen f&uuml;r viele Deutsche haben. [&hellip;]<br>\nEin wichtiger Punkt ist die Schimmelbildung. Denn: Eine geringere Raumtemperatur senkt den Taupunkt der Luftfeuchtigkeit, sie kondensiert dann eher an den W&auml;nden. Tags&uuml;ber sollten Raumtemperatur dementsprechend nicht unter 19 oder besser noch 20 Grad Celsius gesenkt werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.<br>\nZahlreiche Studien haben bereits Zusammenh&auml;nge zwischen der Belastung durch Schimmelpilze und Atemwegsbeschwerden belegt. Da Sporen und Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen &uuml;ber die Luft eingeatmet werden, k&ouml;nnen reizende Reaktionen ausgel&ouml;st werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/mit-seinen-heiz-regeln-riskiert-habeck-die-gesundheit-der-deutschen_id_136982117.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Lasst den Gaspreis auf euch wirken!<\/strong><br>\nViele Menschen k&ouml;nnen sich das Heizen bald nicht mehr leisten. Und dann kommen auch noch Politiker, die finden, dass hohe Preise gut sind. [&hellip;]<br>\nDie Risikogruppe ist nerv&ouml;s und wird jetzt durch Anstandswauwaus unterrichtet, dass sie bei &ouml;ffentlichen Protesten leicht in unschickliche Gesellschaft geraten k&ouml;nne. Keine Frage: Wenn am Ende des Geldes k&uuml;nftig noch Monat &uuml;brigbleibt, ist das traute Heim der sicherste Ort, um auf demokratische Weise unlustig zu sein. Doch was l&ouml;st es wohl im braven B&uuml;rger aus, wenn er das Kuvert mit der versechsfachten Gaskostenabschlagsforderung &ouml;ffnet, w&auml;hrend eine von seinen Steuern ausk&ouml;mmlich mitfinanzierte Person &uuml;ber knackige Sparimpulse referiert? Ich habe eine Ahnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/lasst-den-gaspreis-auf-euch-wirken-li.259389%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Albtraum f&uuml;r Schwedt: Polen verweigert &Ouml;llieferungen<\/strong><br>\nDas &Ouml;lembargo gegen Russland kommt bald &ndash; und die PCK-Raffinerie in Schwedt k&auml;mpft um Alternativen. Jetzt l&auml;sst auch Polen die Stadt laut einem Bericht im Stich. Warum?<br>\nBis zu 95 Prozent von Benzin und Diesel in Berlin und Brandenburg kommen aus der PCK-Raffinerie in Schwedt, die zum Gro&szlig;teil auf russisches &Ouml;l aus der Druschba-Pipeline angewiesen ist. Die russische Pipeline erstreckt sich &uuml;ber Belarus und Polen und findet in Schwedt, Rostock und Leuna ihr Ende. Das &Ouml;l daraus wird vor allem in Schwedt zu Produkten wie Benzin, Diesel und Heiz&ouml;l verarbeitet. Als Abfallprodukt bleibt dann noch Propangas, das viele Gastronomen in Berlin f&uuml;r die Heizung verwenden.<br>\nBis Ende des Jahres bleibt es laut einem Beschluss der Bundesregierung auch so. Danach tritt jedoch das &Ouml;lembargo gegen Russland in Kraft. Deswegen versucht die Raffinerie bereits, die &Ouml;llieferungen zu diversifizieren. Der erste Tanker mit US-amerikanischem &Ouml;l war Mitte August in Rostock angekommen &ndash; f&uuml;r Schwedt. Die Lieferungen aus Kasachstan sollen eine weitere L&ouml;sung werden. Die PCK-Raffinerie pr&uuml;ft gerade diese Lieferungen &uuml;ber den polnischen Hafen Gda&#324;sk (Danzig).<br>\nGerade diese Pl&auml;ne scheinen jetzt ins Stocken geraten zu sein, wie die britische Zeitung Financial Times berichtet. &bdquo;Die Polen sagen, dass sie uns nicht beliefern wollen, solange das Werk noch im Besitz von Rosneft ist&ldquo;, zitiert die Zeitung einen Mitarbeiter der Raffinerie, der anonym bleiben m&ouml;chte. &bdquo;Und das k&ouml;nnen wir nicht einfach beiseiteschieben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/alptraum-fuer-schwedt-polen-verweigert-pck-raffinerie-offenbar-oellieferungen-li.259694\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Not ist immer gr&ouml;&szlig;er: Lange Schlangen bei der Tafel<\/strong><br>\nWer bei der Tafel in der Schlange steht, kann sich einen Einkauf im Supermarkt nicht mehr leisten. Ob am H&auml;lversprung in Schalksm&uuml;hle oder an der M&uuml;hlenstra&szlig;e in Halver: Die Schlangen bei der Tafel werden immer l&auml;nger.<br>\nVon der dreifachen Menge an Kunden spricht Astrid Lehmann. Der Gro&szlig;teil der neuen Abnehmer besteht aus ukrainischen Fl&uuml;chtlingen, aber auch immer mehr Rentner und Familien aus Halver und Schalksm&uuml;hle kommen dazu. &bdquo;Sie schaffen es nicht mehr alleine&ldquo;, wei&szlig; Astrid Lehmann. Seit mehr als 20 Jahren ist sie aktiv bei der Tafel, hat aber so einen Ansturm noch nicht erlebt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.come-on.de\/volmetal\/schalksmuehle\/die-not-ist-immer-groesser-lange-schlangen-bei-der-tafel-schalksmuehle-91741932.html\">come-on<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bis zum Ende: Ukraine beschie&szlig;t Atomkraftwerk<\/strong><br>\nAm vergangenen Freitag telefonierte Emmanuel Macron mit Wladimir Putin wegen der Lage am AKW Saporischschja. Beide sind f&uuml;r eine schnelle Inspektion durch die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) vor Ort und einig, dass die Anreise &uuml;ber von Kiew kontrolliertes Territorium erfolgen soll. Putin sprach von &raquo;systematischer Bombardierung&laquo; des Kraftwerksgel&auml;ndes durch ukrainische Artillerie. Berichterstattung in deutschen Medien: Fast null.<br>\nAm Sonntag riefen Macron, Olaf Scholz, Joseph Biden und Boris Johnson gemeinsam zur &raquo;milit&auml;rischen Zur&uuml;ckhaltung&laquo; in der Umgebung des AKW auf. Die Meldung verliert sich. Am Dienstag trat der UN-Sicherheitsrat in New York auf Antrag Russlands zu einer Sondersitzung &uuml;ber den Beschuss des AKW zusammen, am 11. August war das schon einmal der Fall. Auf beiden Sitzungen klagten die Vertreter westlicher Staaten zwar Russland wegen des Krieges insgesamt an, sagten aber kein Wort zu den Angriffen auf das AKW und zu dessen Urhebern. In deutschen Medien wird nahegelegt, dass russische Truppen sich dort selbst beschie&szlig;en, oder sie tun alles so ab wie die S&uuml;ddeutsche Zeitung (SZ) am Donnerstag: &raquo;Bizarres Schauspiel&laquo;. Das inszeniere seit einem halben Jahr der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja, der ein &raquo;gro&szlig;er Verdreher der Worte und der Tatsachen&laquo; sei. Offenbar z&auml;hlt das Blatt dazu auch dessen Aussage, die Ukraine beschie&szlig;e jetzt mit US-Waffen das AKW, um einen Unfall Russland in die Schuhe zu schieben. Immerhin hatte sich Kiew am 22. Juli selbst solcher Attacken ger&uuml;hmt und dazu ein Video bei Twitter eingestellt, das bis heute abrufbar ist. Was Nebensja da verdrehen muss, schreibt die SZ nicht, andere deutsche Medien interessieren sich kaum f&uuml;r das Thema. Nebensjas Auskunft, Russland habe keine schweren Waffen am AKW stationiert, taucht nirgendwo auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433327.bis-zum-ende.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unerh&ouml;rte T&ouml;ne<\/strong><br>\nT&uuml;rkei bringt m&ouml;gliche Auss&ouml;hnung mit Syrien ins Spiel. Ziel: Bek&auml;mpfung der kurdischen Bewegung<br>\nVon Karin Leukefeld, Damaskus<br>\nSeit Wochen h&auml;ufen sich die Ger&uuml;chte &uuml;ber eine bevorstehende Ann&auml;herung zwischen Syrien und der T&uuml;rkei. Zuletzt befeuerte sie der t&uuml;rkische Staatspr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan am vergangenen Freitag mit der Erkl&auml;rung, dass &raquo;die Opposition und das Regime in Syrien sich vers&ouml;hnen&laquo; m&uuml;ssten, so die staatliche Nachrichtenagentur der T&uuml;rkei, Anadolu. Ankara strebe demnach nicht nach einem Sieg &uuml;ber die Regierung von Baschar Al-Assad.<br>\nZuvor hatte bereits der t&uuml;rkische Au&szlig;enminister Mevlut Cavusoglu &auml;hnliche T&ouml;ne angeschlagen. Am 12. August teilte er zudem in Ankara mit, dass er sich mit seinem syrischen Amtskollegen Faisal Mekdad im Oktober 2021 &raquo;kurz&laquo; unterhalten habe. Ort des Geschehens sei das Treffen der blockfreien Staaten in Belgrad gewesen. Unter anderem sei es um die Notwendigkeit einer Vers&ouml;hnung gegangen. Unter Vermittlung Russlands fanden zudem immer wieder Gespr&auml;che auf Geheimdienstebene statt.<br>\nMehr als ein Jahrzehnt nach dem &raquo;arabischen Fr&uuml;hling&laquo; und dem Beginn des Syrien-Krieges hat die T&uuml;rkei nicht das erreicht, was sie sich urspr&uuml;nglich erhofft hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433305.schwenk-ankaras-unerh%C3%B6rte-t%C3%B6ne.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das gef&auml;hrliche Narrativ des Westens &uuml;ber Russland und China<\/strong><br>\nDie &uuml;bersteigerte Angst vor China und Russland wird der westlichen &Ouml;ffentlichkeit durch Manipulation der Fakten verkauft. Das ist einf&auml;ltig und gef&auml;hrlich.<br>\nDie Welt steht am Rande einer nuklearen Katastrophe, was nicht zuletzt darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, dass die politischen F&uuml;hrer des Westens es vers&auml;umt haben, die Ursachen der eskalierenden globalen Konflikte offen zu benennen. Das unerbittliche westliche Narrativ, dass der Westen edel sei, w&auml;hrend Russland und China b&ouml;se sind, ist einf&auml;ltig und au&szlig;erordentlich gef&auml;hrlich. Es ist ein Versuch, die &ouml;ffentliche Meinung zu manipulieren und nicht, sich mit der sehr realen und dringenden Diplomatie zu befassen.<br>\nDas wesentliche Narrativ des Westens ist in die nationale Sicherheitsstrategie der USA integriert. Die Kernidee der USA ist, dass China und Russland unerbittliche Feinde sind, die &ldquo;versuchen, die Sicherheit und den Wohlstand Amerikas zu untergraben&rdquo;. Diese L&auml;nder sind nach Ansicht der USA &ldquo;entschlossen, die Wirtschaft weniger frei und fair zu gestalten, ihre Streitkr&auml;fte auszubauen und Informationen und Daten zu kontrollieren, um ihre Gesellschaften zu unterdr&uuml;cken und ihren Einfluss auszuweiten&rdquo;.<br>\nDie Ironie besteht darin, dass die USA seit 1980 in mindestens 15 Kriegen im Ausland involviert waren (Afghanistan, Irak, Libyen, Panama, Serbien, Syrien und Jemen, um nur einige zu nennen), w&auml;hrend China in keinem und Russland nur in einem (Syrien) au&szlig;erhalb der ehemaligen Sowjetunion milit&auml;risch mitgewirkt hat (mit dem ersten Afghanistan-Krieg, der bis 1989 lief, w&auml;ren es allerdings zwei f&uuml;r Russland, Telepolis). Die USA haben Milit&auml;rbasen in 85 L&auml;ndern, China in 3 und Russland in 1 (Syrien) au&szlig;erhalb der ehemaligen Sowjetunion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-gefaehrliche-Narrativ-des-Westens-ueber-Russland-und-China-7243179.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Corona und Maskenpflicht: Virologe sieht keinen Anlass mehr zu Zwangsma&szlig;nahmen<\/strong><br>\nAm Mittwoch wurde das neue Infektionsschutzgesetz vorgestellt, das ab Oktober gelten soll. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet mit einer neuen harten Welle in Herbst und Winter. Deshalb soll bundesweit FFP2-Maskenpflicht in Fernz&uuml;gen und Fliegern gelten, zudem Masken- und Testpflicht in Kliniken und Altenheimen, au&szlig;erdem eine Maskenpflicht in &ouml;ffentlichen Innenr&auml;umen, die durch eine Testpflicht ausgehebelt werden kann. Weitere Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen die Bundesl&auml;nder einzeln regeln. Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit h&auml;lt davon wenig und erkl&auml;rt im Interview, warum.<br>\nBerliner Zeitung: Was wird das Coronavirus im Herbst machen?<br>\nJonas Schmidt-Chanasit: Wir haben durch die Omikron-Variante des Sars-CoV-2 in den letzten Monaten einen sehr hohen Infektionsdruck erlebt, der die sogenannte Sommerwelle hervorgerufen hat. Dies hat mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu gef&uuml;hrt, dass die Anzahl derer, die weder geimpft noch genesen sind, verschwindend gering geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/virologe-neue-pandemische-corona-variante-sehr-unwahrscheinlich-li.260024\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Wir sollten uns die Frage stellen, ob Ma&szlig;nahmen &uuml;berhaupt noch gerechtfertigt sind&ldquo;<\/strong><br>\nDas Infektionsschutzgesetz er&ouml;ffnet den L&auml;ndern die M&ouml;glichkeit, Masken- und Testpflicht an Kitas und Schulen zu verh&auml;ngen. Nun schlagen Kritiker Alarm. Kinder&auml;rzte und Politiker sind entsetzt, Ethikrat-Mitglied Frauke Rostalski warnt, dass Kindern erneut keine Normalit&auml;t zugestanden werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article240666349\/Kinder-und-Corona-Kritik-am-Infektionsschutzgesetz.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Wie ist die Steigerung von fassungslos?&ldquo; Experten zerlegen Lauterbachs Corona-Aussagen &ndash; schon wieder<\/strong><br>\nAm Mittwochnachmittag verk&uuml;ndete Karl Lauterbach in einer Pressekonferenz die Ma&szlig;nahmen, welche uns durch den Corona-Herbst bringen sollen. Allerdings &auml;u&szlig;erten Experten Zweifel an so manchen seiner Aussagen. Ein Faktencheck.<br>\n&bdquo;Der Herbst wird schwierig&ldquo;, sagte Karl Lauterbach am Mittwoch. In einer Pressekonferenz mahnte der Bundesgesundheitsminister, die Pandemie weiterhin ernst zu nehmen. Er k&uuml;ndigte an, welche Ma&szlig;nahmen in den kommenden Monaten gelten sollen und welche M&ouml;glichkeiten die einzelnen Bundesl&auml;nder haben, um auf das Infektionsgeschehen zu reagieren.<br>\nDoch einige Aussagen, die der Gesundheitsminister t&auml;tigte, sind umstritten. In vier Punkten &auml;u&szlig;erten Wissenschaftler bereits Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/experten-zerlegen-lauterbachs-corona-aussagen-schon-wieder_id_137155995.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kontrolle der Schnelltest-Abrechnung: Lauterbach will neue Aufgabe f&uuml;r RKI &ndash; Wieler wehrt sich<\/strong><br>\nWenn es nach Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geht, soll das Robert Koch-Institut eine zus&auml;tzliche Aufgabe bekommen. Das ist aber gar nicht begeistert.<br>\nZwischen dem Robert Koch-Institut und dem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gibt es Streit. Die Kassen&auml;rztliche Vereinigung m&ouml;chte die Abrechnungen von Corona-Schnelltests in Zukunft nicht mehr weiter kontrollieren. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach entschied daraufhin, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) diese &Uuml;berpr&uuml;fungen k&uuml;nftig vornehmen soll.<br>\nAls nachgeordnete Bundesbeh&ouml;rde muss das RKI die ihnen &uuml;bertragene Aufgabe zwar &uuml;bernehmen, Begeisterung dar&uuml;ber herrscht hinter den Kulissen aber offenbar nicht, wie die Tagesschau berichtet. Von einer solchen Unzufriedenheit will Lauterbach allerdings nichts mitbekommen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_100043928\/karl-lauterbach-will-neue-aufgabe-fuer-rki-lothar-wieler-wehrt-sich.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kranke Kassen<\/strong><br>\nDefizit immer gr&ouml;&szlig;er. Beitragszahler st&auml;rker geschr&ouml;pft. Sozialverb&auml;nde fordern solidarisches Beitragsmodell.<br>\nEs wird immer tiefer: das Milliardenloch bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Bis 2025 k&ouml;nnte ein Defizit von 33 Milliarden Euro drohen, berichtete am Donnerstag das Handelsblatt. Die Zeitung st&uuml;tzt sich dabei exklusiv auf Berechnungen des Beratungsunternehmens Bosten Consulting Group (BCG). Die Folge: Gesetzlich Versicherte zahlen die Zeche &ndash; mittels Beitragserh&ouml;hung etwa.<br>\nZum Zahlenwerk: In diesem Jahr werden sich die GKV-Gesamtausgaben der BCG-Prognose zufolge auf etwa 291 Milliarden Euro belaufen. Im Jahr 2023 auf 306 Milliarden Euro erh&ouml;hen, im darauffolgenden auf 321 Milliarden Euro klettern, um 2025 bei circa 335 Milliarden Euro zu liegen. Demnach steigt das Defizit im Jahrestakt: drei Milliarden Euro (2022), 22 Milliarden Euro (2023), 28 Milliarden Euro (2024), 33 Milliarden Euro (2025).<br>\nDrei Faktoren sind laut BCG f&uuml;r die klaffende L&uuml;cke verantwortlich: Geringere Besch&auml;ftigung in der Wirtschaftskrise f&uuml;hrt zu weniger Beitragszahlern, Einnahmen f&uuml;r die Krankenkassen brechen weg. Horrend steigende Energiepreise belasten ferner das hiesige Gesundheitssystem, denn die Medikamentenherstellung und ein Krankenhausbetrieb sind energieintensiv. Und nicht zuletzt wirkt der &raquo;demographische Wandel&laquo;, die Gesundheitsversorgung in einer &auml;lter werdenden Gesellschaft verteuert sich.<br>\nBefunde, die die Pressesprecherin vom Verband der Ersatzkassen (VDEK), Michaela Gottfried, kennt. Der VDEK sch&auml;tzt das Defizit f&uuml;r das kommende Jahr etwas geringer ein, spricht von 17 Milliarden Euro, mindestens allerdings. H&ouml;here Ausgaben seien zuvor &raquo;durch das Aufl&ouml;sen von R&uuml;cklagen der Krankenkassen oder durch Sonderbundeszusch&uuml;sse&laquo; finanziert worden, sagte sie am Donnerstag gegen&uuml;ber jW. Die vormaligen Zusch&uuml;sse w&uuml;rden 2023 entfallen. Letztere machten 14 Milliarden Euro aus, &raquo;was die Finanzierungsl&uuml;cke im wesentlichen erkl&auml;rt&laquo;, so Gottfried weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433313.gesundheitsversorgung-kranke-kassen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Cum-Ex und die Warburg Bank: Was zur Aufkl&auml;rung fehlt<\/strong><br>\nMeinung Half Hamburgs Politik einem der gr&ouml;&szlig;ten Steuerr&auml;uber der deutschen Geschichte? Olaf Scholz will sich an nichts erinnern. Die Aufkl&auml;rer Gerhard Schick und Fabio De Masi haben eine Hoffnung [&hellip;]<br>\nDen ver&auml;rgerten Kritikern blieb da nur die hilflose Drohung, man werde Scholz, falls n&ouml;tig, ein drittes Mal vor den Ausschuss zitieren. Denn der Fall Warburg stinke zum Himmel. Darin stimmen der gr&uuml;ne Vorsitzende der &bdquo;B&uuml;rgerbewegung Finanzwende&ldquo;, Gerhard Schick, wie der &bdquo;Finanzdetektiv&ldquo; und fr&uuml;here Linken-Parlamentarier Fabio De Masi &uuml;berein. Es sei oberfaul, dass ein Finanzamt just in dem Moment seine Meinung ge&auml;ndert habe, in dem sich Scholz und sein damaliger Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD) in den Vorgang einklinkten. Es sei auch mehr als merkw&uuml;rdig, dass die f&uuml;r die Warburg-Bank zust&auml;ndige Finanzbeamtin P. am Tag der fatalen Entscheidung, die R&uuml;ckforderung verj&auml;hren zu lassen, einer Freundin stolz berichtete, ihr &bdquo;teuflischer Plan&ldquo; sei aufgegangen. Es klingt nicht nach Zufall, dass der Kreisverband des SPD-Strippenziehers Johannes Kahrs, der zwischen der Warburg-Bank und Scholz vermittelte, einige Monate nach der Entscheidung eine gr&ouml;&szlig;ere Parteispende aus dem Warburg-Firmennetz verbuchen konnte. Und es macht stutzig, dass ein gro&szlig;er Teil des damaligen E-Mail-Verkehrs zwischen Finanzamt und Ministerium offenbar hektisch gel&ouml;scht wurde.<br>\nLeider fehlen aber gerichtsfeste Beweise. Schick und De Masi hoffen deshalb, dass einer der Beteiligten &bdquo;singt&ldquo;, entweder aus Angst vor einer Haftstrafe oder um als Kronzeuge heil aus der Geschichte herauszukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/cum-ex-und-die-warburg-bank-was-wusste-olaf-scholz\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Weitergegebene Tageb&uuml;cher: Bonner Staatsanwaltschaft fahndet nach Whistleblower in Cum-ex-Skandal<\/strong><br>\nDer unter Cum-ex-Verdacht stehende Christian Olearius schrieb in Tageb&uuml;chern &uuml;ber Treffen mit Olaf Scholz. Ermittler interessiert nun, wie die beschlagnahmten Aufzeichnungen an die Presse gerieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/tagebuecher-von-christian-olearius-staatsanwaltschaft-fahndet-nach-whistleblower-in-cum-ex-skandal-a-983ec351-7714-4c9e-a99f-191a8adb005e\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>SWR-Umfrage: Ausl&auml;nderbeh&ouml;rden beklagen &Uuml;berlastung<\/strong><br>\nSeit Langem klagen Gefl&uuml;chtete &uuml;ber monatelange Wartezeiten bei Ausl&auml;nderbeh&ouml;rden. Eine SWR-Umfrage unter Beh&ouml;rdenleitern zeigt, wie dramatisch die Lage offenbar ist: massiver Personalmangel und &Uuml;berlastung &ndash; zum Leidwesen der Antragsteller.<br>\nMalik Younes aus Speyer (Rheinland-Pfalz) hat Deutsch gelernt, sein Jura-Studium erfolgreich abgeschlossen und einen Job in einer Beh&ouml;rde gefunden. Dann kam ein Traumangebot f&uuml;r den geb&uuml;rtigen Syrer: &ldquo;Wo ich arbeite, hatte ich eine einmalige Chance auf Verbeamtung. Aber daf&uuml;r brauchte ich die Einb&uuml;rgerungsurkunde&rdquo;, sagt er. Die Einb&uuml;rgerung beantragte er im November vergangenen Jahres bei der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde in Speyer. Doch trotz mehrfacher Anfragen habe er von dort monatelang keine Auskunft und keinerlei Informationen erhalten &ndash; w&auml;hrend bei seinem Arbeitgeber die Bewerbungsfrist immer n&auml;her r&uuml;ckte.<br>\n&ldquo;Ich konnte nicht gut schlafen, mich nicht auf meine Aufgaben konzentrieren. Ich konnte gar nichts machen. Ja, ich war ja fix und fertig&rdquo;, sagt Younes. Die einzige Chance sah er schlie&szlig;lich darin, mit einem Anwalt gegen die Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde in Speyer zu klagen. Erst auf die Klage hin reagierte die Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde vor wenigen Wochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/swr\/auslaenderbehoerden-ueberlastung-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Katastrophe im Ahrtal: Die verschobene Verantwortung<\/strong><br>\nIst die Einsatzleitung in der Flutnacht im Ahrtal automatisch an das Land Rheinland-Pfalz &uuml;bergegangen? Das sagt ein Gutachter und bringt die Ampel in Bedr&auml;ngnis. Aber es gibt Widerspruch.<br>\nH&auml;tte das Land Rheinland-Pfalz in der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 die Einsatzleitung an sich ziehen k&ouml;nnen oder sogar m&uuml;ssen? Der Krisenstab in Ahrweiler, der aus Ehrenamtlichen bestand, war sp&auml;testens ab 22 Uhr &uuml;berfordert. In den Tagen nach der Flut argumentierte die Landesregierung, dass sie das nicht h&auml;tte tun k&ouml;nnen, da Katastrophenschutz Sache der Kommunen sei und der Landrat um Hilfe h&auml;tte bitten m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/flutkatastrophe-im-ahrtal-gutachter-bringt-ampel-unter-druck-18261563.html?premium\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Massive Vers&auml;umnisse: Digitalisierung von &Auml;mtern verz&ouml;gert sich deutlich<\/strong><br>\nIm Internet seinen Wohnsitz ummelden oder den F&uuml;hrerschein beantragen: Digitale Beh&ouml;rdenleistungen sind in Deutschland kaum m&ouml;glich. Besserung ist nicht in Sicht.<br>\nDie Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen in Deutschland kommt langsamer als versprochen voran. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die am Mittwoch bekannt geworden ist.<br>\nDemnach ist es unwahrscheinlich, dass besonders h&auml;ufig angefragte Dienstleistungen, wie von Bund und L&auml;ndern in Aussicht gestellt, bis Ende 2022 online erledigt werden k&ouml;nnen. Dazu geh&ouml;ren Verwaltungsvorg&auml;nge wie die Anmeldung eines Wohnsitzes, eine Eheschlie&szlig;ung, die Beantragung eines neuen Personalausweises, die An- und Ummeldung eines Kraftfahrzeuges oder das Ausstellen einer Meldebescheinigung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/digital\/netzpolitik\/id_100043528\/digitalisierung-der-aemter-verzoegert-sich-deutlich.html\">t-online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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