{"id":87337,"date":"2022-08-26T16:30:39","date_gmt":"2022-08-26T14:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337"},"modified":"2022-08-26T16:07:00","modified_gmt":"2022-08-26T14:07:00","slug":"hinweise-des-tages-ii-549","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h01\">Nett schnacken reicht nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h02\">Krisenpolitik f&uuml;r die Wenigen und gegen die Vielen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h03\">Arbeitnehmerrechte &bdquo;zerst&ouml;rt&ldquo;: Europ&auml;ische Gewerkschaften kritisieren ukrainische Regierung deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h04\">42-Stunden-Woche: Eine antiquierte Scheinl&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h05\">Profite mit dem Hunger: Instabilit&auml;t und Spekulation auf den globalen Agrarm&auml;rkten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h06\">Das (vorbildliche?) Modell der betrieblichen Altersvorsorge in Gro&szlig;britannien und erste Auswirkungen der rasant gestiegenen Inflationsrate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h07\">Siemens gibt zu: Es waren sechs Gasturbinen f&uuml;r Nord Stream 1 in Kanada<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h08\">Fl&uuml;chtlingsabwehr und gr&uuml;ner Wasserstoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h09\">Gef&uuml;hltes V&ouml;lkerrecht: Annalena Baerbock und ihre Taiwan-Rhetorik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h10\">Der Mali-Einsatz der Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h11\">&ldquo;Civilian Casualty Files&rdquo; documents the barbarism of US imperialism in Iraq and Syria<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h12\">Antimilitarismus in Zeiten des Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h13\">Microsoft, Amazon: Irland hat nicht mehr genug Strom f&uuml;r weitere Rechenzentren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h14\">Zahlreiche gesperrte Fake-Accounts sozialer Netzwerke als prowestlich enttarnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h15\">Lauterbachs Ministerium verweigert Auskunft: Gericht droht Zwangsgeld an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h16\">Die verschwundenen E-Mails des Finanzministers Olaf Scholz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nett schnacken reicht nicht<\/strong><br>\nWirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) kokettiert gern mit seinen bodenst&auml;ndigen norddeutschen Wurzeln. Zur Aufregung um die Gasumlage bemerkt er, es sei moralisch nicht richtig, dass auch Betriebe Geld erhielten, die, &bdquo;lassen Sie mich das mal Plattdeutsch sagen: ein Schweinegeld verdient haben&ldquo;.<br>\nLiest man Habecks Erkl&auml;rungsversuche zum Umlagefiasko, m&ouml;chte man ihm ebenso norddeutsch entgegenhalten: &bdquo;Donnerl&uuml;ttchen, du schnackst ganz sch&ouml;n harten Tobak!&ldquo; Denn dass sich der gew&auml;hlte Weg zur St&uuml;tzung der Importeure als Sackgasse entpuppt, begr&uuml;ndet Habeck offen mit fehlender Kompetenz: Die prinzipiell richtige Idee habe sich als problematisch erwiesen, &bdquo;weil wir nicht wussten, das muss man ehrlicher Weise sagen &ndash; und niemand wusste das -, wie dieser Gasmarkt verflochten ist, welche Firmen irgendwelche Anteile an T&ouml;chtern und so weiter haben&ldquo;.<br>\nZuvor hatte der Minister erkl&auml;rt, die Verwerfungen seien entstanden, da im Sinne der Gleichheit vor dem Gesetz alle Eink&auml;ufer russischen Gases identische Anspr&uuml;che gen&ouml;ssen: &bdquo;Eine Legion von Juristen hat mir das so erkl&auml;rt.&ldquo; Dann zog Deutschlands beliebtester Politiker eine krude Analogie zum Kindergeld, das Eltern ja auch unabh&auml;ngig von ihrer Bed&uuml;rftigkeit erhielten. Dabei liegt diesem das verfassungsrechtlich garantierte Existenzminimum des Nachwuchses zugrunde &ndash; eine v&ouml;llig andere Voraussetzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/robert-habeck-steht-unter-druck-wegen-der-gasumlage-18271543.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der federf&uuml;hrende Bundesminister Habeck scheint so zu verfahren: Erst mal etwas beschlie&szlig;en. Wenn niemand meckert, machen wir so weiter. Sollte es Kritik hageln, sind andere schuld. Aber er ist damit nicht alleine. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es ist vor allem unglaubw&uuml;rdig, dass Habecks Ministerium nicht wei&szlig;, wie der Gasmarkt strukturiert ist. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Krisenpolitik f&uuml;r die Wenigen und gegen die Vielen<\/strong><br>\nOb Gasumlage oder Waschlappen-Ratschlag: In gewissen Sph&auml;ren dieser Gesellschaft ist jede Verbindung zum Leben, das Millionen Menschen allt&auml;glich ohne hohes Einkommen und ohne Verm&ouml;gen f&uuml;hren, v&ouml;llig verloren gegangen<br>\nVielleicht wird das Ziel der Ampel-Koalition in dieser Gaskrise bisher ja einfach nur verkannt. Vielleicht will sie mit Gasumlage und Mehrwertsteuersenkung die notorisch zerstrittene deutsche &Ouml;konomenzunft einen.<br>\nJedenfalls ist das Urteil der &Ouml;konomen so einhellig wie verheerend: Jede Anstrengung zur Sparsamkeit im Umgang mit Gas wird torpediert, wenn es durch einen niedrigeren Mehrwertsteuersatz pauschal billiger wird. Und es ist einfach nur dreist, eine Umlage erheben zu lassen, die nicht nur kriselnde Importeure von russischem Gas wie Uniper st&uuml;tzt, sondern hemmungslose Krisenprofiteure zu weiterer Bereicherung einl&auml;dt: Energieh&auml;ndler, die dank der Preis-Rekorde riesige Gewinne einstreichen, wollen etwas vom Umlagegeld der Kunden abhaben &ndash; anstatt dass sie endlich mit einer &Uuml;bergewinnsteuer belegt werden. Derweil verspricht Olaf Scholz, die Mehrwertsteuersenkung werde die Verteuerung durch die Umlage f&uuml;r die B&uuml;rger voll kompensieren. Das stimmt nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/gaspolitik-der-ampel-krisenloesungen-fuer-die-wenigen-und-gegen-die-vielen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Arbeitnehmerrechte &bdquo;zerst&ouml;rt&ldquo;: Europ&auml;ische Gewerkschaften kritisieren ukrainische Regierung deutlich<\/strong><br>\nInternationale und europ&auml;ische Gewerkschaften fordern die europ&auml;ische Politik auf, gegen die j&uuml;ngst ratifizierte Arbeitsmarktreform in der Ukraine zu intervenieren. Das sogenannte Gesetz 5371 stehe im Widerspruch zu europ&auml;ischen und internationalen Regeln, hei&szlig;t es in einem Brief des europ&auml;ischen Gewerkschaftsdachverbands ETUC und des internationalen Verbands ITUC an Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen sowie Ratspr&auml;sident Charles Michel.<br>\nDie Reform in der Ukraine sorgt schon l&auml;nger f&uuml;r Streit, es geht um die Rolle der Gewerkschaften in dem Land: Die EU wie auch die internationale Arbeitsorganisation ILO setzen dabei klassischerweise auf kollektive Arbeitnehmerrechte. Besch&auml;ftigte sollen sich etwa in Gewerkschaften organisieren k&ouml;nnen, um mit Arbeitgebern beispielsweise Tarifvertr&auml;ge auszuhandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/ukraine-europaeische-gewerkschaften-kritisieren-ukrainische-regierung-FJJJRXX3QJGHTPVOEXP2C76CUY.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>42-Stunden-Woche: Eine antiquierte Scheinl&ouml;sung<\/strong><br>\nUm dem Fachkr&auml;ftemangel zu begegnen, trommeln die Arbeitgeber nach der 42-Stunden-Woche. Dieser Vorschlag ist antiquiert. L&auml;ngst leisten die Besch&auml;ftigten genug Mehrarbeit. L&auml;ngere Arbeitszeiten w&uuml;rden nur ihre Gesundheit gef&auml;hrden. Das #schlaglicht 27\/2022 aus Niedersachsen zeigt die richtigen Ma&szlig;nahmen f&uuml;r mehr Fachkr&auml;fte auf.<br>\nStark steigende Energiepreise, Klimakrise und der heranr&uuml;ckende Corona-Herbst &ndash; an Themen, die gerade nach politischen und &ouml;konomischen Antworten verlangen, mangelt es derzeit nicht. Doch stattdessen sehen sich das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Arbeitgeberverb&auml;nde und Polit-Rentner aus Goslar dazu veranlasst, eine Debatte &uuml;ber die Verl&auml;ngerung der Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden vom Zaun zu brechen. Als Argumente m&uuml;ssen daf&uuml;r der Fachkr&auml;ftemangel und die Finanzierung der Sozialsysteme herhalten. Es hei&szlig;t also mal wieder: Zur&uuml;ck in die Vergangenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++1dddf144-22b8-11ed-bf20-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Profite mit dem Hunger: Instabilit&auml;t und Spekulation auf den globalen Agrarm&auml;rkten<\/strong><br>\nIm Zuge des Angriffskriegs Russlands in der Ukraine ist der Weizenpreis von einem H&ouml;chststand zum n&auml;chsten geschnellt. Seit Mitte Mai ist er nun wieder gefallen. Allein durch Angebot und Nachfrage lassen sich diese Turbulenzen nicht erkl&auml;ren. W&auml;hrend der Krieg einen gro&szlig;en Einfluss auf die Agrarm&auml;rkte hat, zeigt sich auch, dass Spekulationen auf den Rohstoff- und Finanzm&auml;rkten die Schwankungen noch weiter erh&ouml;hen k&ouml;nnen. Schon die letzte Lebensmittelpreiskrise hat die Instabilit&auml;t dieses Systems gezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/spekulation-auf-den-globalen-agrarmaerkten\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das (vorbildliche?) Modell der betrieblichen Altersvorsorge in Gro&szlig;britannien und erste Auswirkungen der rasant gestiegenen Inflationsrate<\/strong><br>\nDas deutsche Alterssicherungssystem (wenn wir von Sondersystemen wie den Pensionen f&uuml;r die Beamten absehen) basiert auf drei &ndash; allerdings sehr unterschiedlich gro&szlig;en &ndash; S&auml;ulen: Auf der umlagefinanzierten und bis auf definierte Ausnahmen obligatorischen gesetzlichen Rentenversicherung, erg&auml;nzt f&uuml;r einige um betriebliche Altersvorsorge sowie die partiell staatlich subventionierte private Altersvorsorge (Stichwort Riester-Rente). In den beiden kapitalgedeckten Welten der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge gibt es anders als in der gesetzlichen Rentenversicherung f&uuml;r die dort Pflichtversicherten keinen Versicherungszwang, es ist eine Frage der individuellen Entscheidung (im Zusammenspiel mit der Landschaft an vorhandenen oder eben nicht vorhandenen Angeboten), ob man sich erg&auml;nzend absichert, wobei das in der betrieblichen Altersvorsorge schon teilweise durchl&ouml;chert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/08\/25\/betriebliche-altersvorsorge-in-grossbritannien\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Siemens gibt zu: Es waren sechs Gasturbinen f&uuml;r Nord Stream 1 in Kanada<\/strong><br>\nEs k&ouml;nne nicht sein, wiederholten die Politiker in Deutschland, dass eine einzige Gasturbine der Nord Stream 1 solch eine dramatische Drosselung der Gaslieferungen aus Russland verursacht habe &ndash; es liegt also vor allem am politischen Willen des Kreml-Chefs Wladimir Putin.<br>\nAufgrund der mangelnden Gespr&auml;chsbereitschaft auf allen Seiten hat sich in den Medien auch der Eindruck verfestigt, dass die Siemens-Turbine, die Kanada nach der Wartung Mitte Juli ausgeliefert hatte und die jetzt in Deutschland feststeckt, tats&auml;chlich die einzige war. Doch jetzt gibt die kanadische Au&szlig;enministerin M&eacute;lanie Joly &uuml;berraschend bekannt: Kanada will weitere f&uuml;nf (!) Turbinen f&uuml;r Nord Stream 1 zur&uuml;ckgeben.<br>\nDie Lage erscheint noch bizarrer, nachdem der russische Staatskonzern Gazprom kurz darauf meldete: Es bef&auml;nden sich derzeit keine weiteren Turbinen f&uuml;r die Station Portowaja in Kanada. Ist das ein Witz? In Russland gibt es mit Portowaja nur einen Startpunkt der Nord Stream 1, die restlichen f&uuml;nf Turbinen k&ouml;nnen also nicht sonst irgendwie zum Einsatz kommen. (&hellip;)<br>\nEine Nachfrage der Berliner Zeitung beim Dienstleister und Produzenten der Turbinen Siemens Energy best&auml;tigte die Informationen der kanadischen Regierung. Kanada habe im Juli ihre Ausnahmengenehmigung in der Tat f&uuml;r den Transport von insgesamt sechs Turbinen f&uuml;r die Pipeline Nord Stream 1 nach Deutschland erteilt, sagte eine Sprecherin dazu. Jetzt habe die kanadische Ministerin diesen Beschluss best&auml;tigt, aber es bleibe unklar, ob sie sich in Kanada befunden h&auml;tten bzw. wann und ob sie nach Deutschland ausgeliefert werden.<br>\n&bdquo;Eine der Turbinen befindet sich bereits seit mehreren Wochen in M&uuml;lheim&ldquo;, so die Siemens-Sprecherin weiter. Auf die Frage, wo die weiteren f&uuml;nf Turbinen zum Einsatz kommen m&uuml;ssten, wenn nicht in Russland, reagierte sie entsprechend wortkarg. Ja, Siemens sei der Dienstleister, aber Gazprom sei der Inhaber der Turbinen. &bdquo;Wenn Sie Ihr Auto in die Werkstatt geben, dann darf der Werkstattbesitzer den anderen ja auch nicht erz&auml;hlen, dass Sie da Ihr Auto haben.&ldquo;<br>\nAlles andere seien die Probleme von Gazprom, so die Siemens-Sprecherin. Dabei hatte eine andere Sprecherin von Siemens Energy Mitte Juli der Berliner Zeitung ebenfalls mitgeteilt, dass nur eine Turbine zu dem damaligen Zeitpunkt in Montreal &uuml;berholt worden sei. Zu der gesamten Zahl der Turbinen machten weder Siemens noch Gazprom noch die Bundesregierung genaue Angaben.<br>\nDie Berliner Zeitung hat parallel beim Betreiber der Nord Stream 1 mit dem Sitz in der Schweiz, Nord Stream AG, nachgefragt, warum Gazprom sich von den f&uuml;nf weiteren Turbinen in Kanada distanziert habe. Die Antwort steht noch aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/siemens-gibt-zu-es-waren-sechs-gasturbinen-fuer-nord-stream-1-in-kanada-li.260208\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Selbst wenn sechs Turbinen in Kanada &uuml;berholt und die Bundesregierung &uuml;ber alle sechs Turbinen informiert worden sein sollte, beruft sich der Bundeskanzler vermutlich auf sein schlechtes Erinnerungsverm&ouml;gen. Und Frau Baerbock und Herr Habeck?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsabwehr und gr&uuml;ner Wasserstoff<\/strong><br>\nDeutschland baut seine zuletzt kriselnde Kooperation mit Marokko aus und hat dabei neben der Fl&uuml;chtlingsabwehr vor allem den Erwerb &bdquo;gr&uuml;nen&ldquo; Wasserstoffs im Visier. Dies ist das Ergebnis der Gespr&auml;che, die Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock gestern in der marokkanischen Hauptstadt Rabat f&uuml;hrte. Demnach unterst&uuml;tzt Berlin in Marokko die Herstellung gr&uuml;nen Wasserstoffs aus Sonnen- und Windenergie, der anschlie&szlig;end exportiert werden soll &ndash; unter anderem nach Deutschland. Voraussetzung daf&uuml;r, dass die bereits 2020 gestartete Kooperation wieder aufgenommen werden kann, waren Zugest&auml;ndnisse Berlins bez&uuml;glich der Westsahara, einer ehemaligen spanischen Kolonie, auf die Marokko &ndash; gegen die Befreiungsbewegung Polisario &ndash; Anspruch erhebt. Um f&uuml;r seinen Anspruch st&auml;rkere Unterst&uuml;tzung zu erhalten, hatte Rabat im vergangenen Jahr die diplomatischen Beziehungen zu Berlin auf Eis gelegt. Berlin l&auml;sst nun Bereitschaft erkennen, seine bisherige, an der UNO orientierte Position zu &auml;ndern. Der deutschen Kooperation mit Rabat steht der Tod von mindestens 37 Fl&uuml;chtlingen an der marokkanisch-spanischen Grenze am 24. Juni nicht im Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9005\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Baerbock beugt sich Marokko<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin in Rabat: Besetzte Westsahara kein Thema mehr, Energie hat Vorrang<br>\nDeutschland und Marokko haben einen Schlussstrich unter eine monatelange diplomatische Krise gezogen und einen Neustart ihrer Beziehungen vereinbart. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) und ihr Amtskollege Nasser Bourita verst&auml;ndigten sich am Donnerstag bei einem Treffen in der marokkanischen Hauptstadt Rabat auf eine gemeinsame Erkl&auml;rung, die eine Wiederaufnahme der Zusammenarbeit auf allen Feldern &ndash; unter anderem bei der Energieversorgung und in der Sicherheitspolitik &ndash; vorsieht. Beide sprachen von einem &raquo;neuen Kapitel&laquo; im deutsch-marokkanischen Verh&auml;ltnis.<br>\nWas offenbar die Preisgabe der vom K&ouml;nigreich besetzten Westsahara mit einschlie&szlig;t. Nachdem der deutsche UN-Botschafter im Dezember 2020 das Festhalten am Selbstbestimmungsrecht der Sahrauis unterstrichen hatte, brach Rabat eine diplomatische Krise mit Berlin vom Zaun. Im Februar dieses Jahres vereinbarten beide L&auml;nder einen Neustart in ihren Beziehungen. Nun erkl&auml;rte Baerbock, dass es hinsichtlich der Westsahara nur &raquo;in Nuancen Unterschiede&laquo; gebe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433295.auf-tour-baerbock-beugt-sich-marokko.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Heuchelei &amp; Verrat an der Westsahara<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Auch hier spielt nat&uuml;rlich der <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Ukraine?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Ukraine<\/a>-Krieg hinein, denn die Energieunabh&auml;ngigkeit von <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Russland?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Russland<\/a> ist aktuell das h&ouml;chste Credo &uuml;berhaupt. Statt vom&#127479;&#127482;Despoten <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Putin?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Putin<\/a>, der Teile der Ukraine besetzt, wollen wir nun Energie vom &#127474;&#127462;K&ouml;nig Mohammed VI, der die <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Westsahara?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Westsahara<\/a> besetzt.<\/p>\n<p>8\/9 <a href=\"https:\/\/t.co\/TuAZqveVkg\">pic.twitter.com\/TuAZqveVkg<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Jakob Reimann (@Jakob_Reimann) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Jakob_Reimann\/status\/1563083995520282625?ref_src=twsrc%5Etfw\">August 26, 2022<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gef&uuml;hltes V&ouml;lkerrecht: Annalena Baerbock und ihre Taiwan-Rhetorik<\/strong><br>\nKonflikte &bdquo;Prowestlich&ldquo; und &bdquo;antiwestlich&ldquo; &ndash; mehr muss man nicht wissen? Taiwan zeigt die Probleme einer &bdquo;wertebasierten&ldquo; Au&szlig;enpolitik &agrave; la Annalena Baerbock deutlich<br>\nDie deutsche Au&szlig;enministerin betont ja gerne, sie sei &bdquo;V&ouml;lkerrechtlerin&ldquo;. Auch ohne an das Aff&auml;rchen zu erinnern, das vor Jahresfrist um Annalena Baerbocks Lebenslauf entbrannte, l&auml;sst sich das zur&uuml;ckweisen. Mehr noch: Mit fahrl&auml;ssigen und oberfl&auml;chlichen &Auml;u&szlig;erungen und Andeutungen zum &bdquo;V&ouml;lkerrecht&ldquo; f&uuml;hrt sie auf gef&auml;hrliche Pfade. Das zeigen die Parallelen, die Baerbock zwischen Taiwan- und Ukraine-Konflikt zieht. F&uuml;r Letzteren verwendet sie stets die Formel vom &bdquo;v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands&ldquo;. Bezogen auf Taiwan und China bedeutet dies, dass jede Inanspruchnahme taiwanischen Territoriums durch China &bdquo;v&ouml;lkerrechtswidrig&ldquo; sei.<br>\nDas ist nicht nur falsch, sondern widerspricht auch der Politik ihrer eigenen Regierung. V&ouml;lkerrecht ist das Recht, das zwischen den Staaten gilt. Und wie die USA und die allermeisten L&auml;nder betrachtet Berlin die Insel, die eine Unabh&auml;ngigkeit nie proklamiert hat, nicht als Staat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/taiwan-baerbock-und-das-voelkerrecht-gehts-auch-eine-nummer-kleiner\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Mali-Einsatz der Bundeswehr<\/strong><br>\nDie aktuelle Berichterstattung &uuml;ber den Krieg in der Ukraine hatte den Einsatz der Bundeswehr in Mali fast in Vergessenheit geraten lassen.<br>\nErst die &Auml;nderung des Mandates f&uuml;r den Einsatz im Rahmen der EU und das Aussetzen des Engagements im Rahmen der UN-Mission haben das Interesse der Politik, der Medien und vielleicht auch der deutschen Bev&ouml;lkerung f&uuml;r den aktuell gef&auml;hrlichsten Einsatz unserer Streitkr&auml;fte wieder geweckt. Die Vereinten Nationen hatten ihre Friedensmission in Mali am 29. Juni 2022 um ein Jahr, bis Ende Juni 2023, verl&auml;ngert. 13 der 15 Mitgliedsl&auml;nder des UN-Rates haben f&uuml;r das neue Mandat in der afrikanischen Sahel-Region gestimmt. China und Russland enthielten sich.<br>\nDer nachfolgende Beitrag besch&auml;ftigt sich mit der Frage, ob sich die Bundesrepublik weiter milit&auml;risch in Mali engagieren oder das Mandat f&uuml;r die Bundeswehr beenden und unsere Soldaten nach Hause holen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/der-mali-einsatz-der-bundeswehr\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Civilian Casualty Files&rdquo; documents the barbarism of US imperialism in Iraq and Syria<\/strong><br>\nOn Sunday, the New York Times published a major investigative account, the Civilian Casualty Files, accompanied by hundreds of confidential Pentagon documents, revealing that US airstrikes in Iraq and Syria have killed thousands of civilians, and the military has systematically covered this up.<br>\nThe Civilian Casualty Files are evidence of extensive war crimes. They reveal that the US military, under the Obama and Trump administrations, deliberately killed civilians, including children. The Pentagon documents manifest a contempt for human life that is chilling.<br>\nThe lead author and investigator, Azmat Khan, an assistant professor at the Columbia Graduate School of Journalism, spent five years uncovering the story. She filed Freedom of Information Act (FOIA) requests for the reports of the Pentagon&rsquo;s internal review process. When these requests were denied, she filed lawsuits against the Department of Defense and U.S. Central Command, demanding the release of the documents.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/en\/articles\/2021\/12\/23\/pers-d23.html\">WSWS<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Antimilitarismus in Zeiten des Krieges<\/strong><br>\nUnd die Krise der alten Friedensbewegung: In Kassel beginnt Ende August ein antimilitaristisches Camp mit europ&auml;ischer Beteiligung. Es wird sich zeigen, ob die weltweite Kriegspolitik mehr Menschen daf&uuml;r interessiert.<br>\nIn den letzten Wochen ging es um die Documenta und als antisemitisch bezeichnete Kunstwerke, wenn von Kassel die Rede war. Doch in den n&auml;chsten Tagen k&ouml;nnte die nordhessische Stadt f&uuml;r eine Woche zum Zentrum des antimilitaristischen Widerstands werden.<br>\n&ldquo;Bald ist&rsquo;s soweit: Wir schlagen unsere Zelte in der R&uuml;stungsstadt Kassel auf, um gegen Krieg und Militarisierung Widerstand zu leisten&rdquo;, twitterte ein Aktivist des B&uuml;ndnisses Rheinmetall Entwaffnen.<br>\nDas B&uuml;ndnis organisiert vom 30. August bis 3. September ein antimilitaristisches Camp, das in der Goetheanlage ganz in der N&auml;he des S-Bahnhofs Kassel-Wilhelmsh&ouml;he sein Domizil finden soll. Die thematische Spannbreite des Programms ist gro&szlig;. Es geht um die Entwicklung in Rojava ebenso wie um die Verbindung von Klima- und Antimilitarismusbewegung. Viele Veranstaltungen drehen sich auch um die Verbindung von Patriarchat, Krieg und Milit&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Antimilitarismus-in-Zeiten-des-Krieges-7243937.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Microsoft, Amazon: Irland hat nicht mehr genug Strom f&uuml;r weitere Rechenzentren<\/strong><br>\nMicrosoft und Amazon werden ihre neuen Rechenzentren wohl nicht in Irland ansiedeln. Dort wird bereits vor potenziellen Blackouts gewarnt.<br>\nEigentlich wollten Microsoft, Amazon Web Services und Equinix weitere Rechenzentren in der irischen Hauptstadt Dublin ansiedeln. Offenbar wird daraus nichts: Die Unternehmen haben ihre Pl&auml;ne wohl gestoppt. Die Stadt habe nicht genug Energiereserven &uuml;brig. Das berichtet das Magazin Datacenter Dynamics mit Bezug auf die Zeitung The Times. Damit w&uuml;rde der Region ein Investment von 2 Milliarden Euro verloren gehen.<br>\nAllerdings warnte der staatliche Energieversorger Eirgrid im letzten Jahr bereits davor, dass es aufgrund des ausgelasteten Energienetzes und der zu hohen Nachfrage bereits zu Blackouts kommen kann. Da stabiler Strom eine der wichtigsten Ressource f&uuml;r Cloudstandorte ist, w&auml;re eine Expansion nach Dublin daher risikoreich f&uuml;r Unternehmen, die hohe Verf&uuml;gbarkeiten f&uuml;r ihre Kunden versprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/microsoft-amazon-irland-hat-nicht-mehr-genug-strom-fuer-weitere-rechenzentren-2208-167857.html\">golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zahlreiche gesperrte Fake-Accounts sozialer Netzwerke als prowestlich enttarnt<\/strong><br>\nKonten bei Facebook, Twitter &amp; Co. versuchten &uuml;ber Jahre, prowestliche Stimmung vor allem im Nahen Osten und in Zentralasien zu erzeugen &ndash; mit m&auml;&szlig;igem Erfolg.<br>\nEine Analyse zahlreicher gesperrter Konten sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter und Instagram hat etliche Fake-Accounts identifiziert, die verdeckt und koordiniert versucht haben, vorwiegend im Nahen Osten und in Zentralasien prowestliche Narrative zu verbreiten. Das geht aus einer Studie der US-Universit&auml;t Stanford und des Analyse-Unternehmens Graphika hervor, denen die sozialen Netzwerke entsprechende Daten zur Verf&uuml;gung gestellt haben.<br>\nIm Juli und August 2022 haben Twitter sowie der Facebook- und Instagram-Betreiber Meta etliche, teilweise &uuml;berlappende Konten gesperrt, die gegen die Nutzungsbedingungen versto&szlig;en haben. Twitter warf ihnen &ldquo;Plattform-Manipulation und Spam&rdquo; vor, w&auml;hrend Meta sie des &ldquo;koordinierten, unauthentischen Verhaltens&rdquo; bezichtigte. Die Daten umfassen 146 Twitter-Konten mit fast 200.000 Tweets in 10 Jahren, 26 Instagram-Accounts sowie 39 Profile, 16 Seiten und 2 Gruppen bei Facebook aus den letzten f&uuml;nf Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Zahlreiche-gesperrte-Fake-Accounts-sozialer-Netzwerke-als-prowestlich-enttarnt-7242644.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Lauterbachs Ministerium verweigert Auskunft: Gericht droht Zwangsgeld an<\/strong><br>\nJournalisten wollen wissen, wer f&uuml;r eine omin&ouml;se Maskenlieferung verantwortlich ist. Das Bundesgesundheitsministerium verweigert diese Auskunft bislang.<br>\nDas Verwaltungsgericht K&ouml;ln hat dem Bundesgesundheitsministerium ein Zwangsgeld von 5000 Euro angedroht. Grund ist die Weigerung des Ministeriums von Karl Lauterbach, eine Presseanfrage zu einer unklaren Maskenbeschaffung eindeutig zu beantworten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/karl-lauterbachs-ministerium-verweigert-auskunft-gericht-droht-zwangsgeld-an-maskendeal-li.260200\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die verschwundenen E-Mails des Finanzministers Olaf Scholz<\/strong><br>\nAls der heutige Kanzler Olaf Scholz als Finanzminister ausschied, wurde offenbar in gr&ouml;&szlig;erem Umfang Korrespondenz gel&ouml;scht. Rechtsexperten bezweifeln die Rechtm&auml;&szlig;igkeit solcher L&ouml;schungen. Auch aus den Oppositionsparteien CDU und Linken kommt Kritik. [&hellip;]<br>\nSicher ist: Im Bundesfinanzministerium wurden beim Ausscheiden des fr&uuml;heren dortigen Staatssekret&auml;rs und Scholz-Vertrauten Wolfgang Schmidt (SPD) Ende 2021 dienstliche Mails gel&ouml;scht. Er wechselte damals als Kanzleramtsminister in die Berliner Regierungszentrale.<br>\nSicher ist auch, dass sich das Finanzministerium unter Scholz&rsquo; &Auml;gide darauf berief, dass B&uuml;ros der Staatssekret&auml;re &bdquo;keine aktenf&uuml;hrenden Stellen&ldquo; seien und daher die Vernichtung bestimmter Unterlagen zul&auml;ssig sei. Das hielt das Ministerium Ende 2020 und Anfang 2021 im Zusammenhang mit Mails von Schmidt und des damaligen Staatssekret&auml;rs J&ouml;rg Kukies in Schreiben an den seinerzeit tagenden Wirecard-Untersuchungsausschuss des Bundestages fest, die WELT vorliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article240692521\/Die-verschwundenen-E-Mails-des-Finanzministers-Olaf-Scholz.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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