{"id":87350,"date":"2022-08-29T08:41:32","date_gmt":"2022-08-29T06:41:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350"},"modified":"2022-08-29T08:41:32","modified_gmt":"2022-08-29T06:41:32","slug":"hinweise-des-tages-4182","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h01\">So f&uuml;hrt das Verschweigen von Fakten zu Unwahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h02\">Zeitenwende: Die Gr&uuml;ne Energiekrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h03\">Dramatische Tage bei Uniper-Rettung: Energiekonzerne schrieben an Verordnung mit &ndash; so entstand die umstrittene Gasumlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h04\">Klassenkampf von oben: Die Gasumlage f&auml;hrt Deutschland an die Wand!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h05\">&raquo;Das ist nicht nur Symbolpolitik&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h06\">Schockpreise f&uuml;r die Briten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h07\">&Ouml;konomen warnen: L&auml;nder der Eurozone bereits in Rezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h08\">Ukraine: Sahra Wagenknecht geht auf Twitter auf Selenskyj los<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h09\">&raquo;Helden&laquo; statt Denker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h10\">Die Ukraine und die Realit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h11\">Baerbock sichert der Ukraine jahrelange Unterst&uuml;tzung zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h12\">Lauterbach schreckt bei seiner nebenberuflichen Pharmavertretert&auml;tigkeit f&uuml;r Pfizer vor nichts mehr zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h13\">Studie: Corona-Todesstatistik des RKI bildet bei Omikron nicht die Realit&auml;t ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h14\">Deutschland wird von Aufsichtsbeh&ouml;rde bez&uuml;glich Geldw&auml;sche kritisiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h15\">Reformorientiert &ndash; und relativ jung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87350#h16\">&Ouml;ffentlich-Rechtliche: G&ouml;tterd&auml;mmerung der Arroganz im Norden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>So f&uuml;hrt das Verschweigen von Fakten zu Unwahrheit<\/strong><br>\nEine L&uuml;ge ist eine Falschaussage wider besseres Wissen. Aber auch das Verschweigen von essentiellen Fakten kann in die &ndash; gewollte &ndash; Unwahrheit f&uuml;hren. Viele grosse Medien w&auml;hlen im Falle des Krieges in der Ukraine diese Methode, um &ndash; gewollt &ndash; einseitig zu informieren, ohne dass sie der L&uuml;ge bezichtigt werden k&ouml;nnen. Die Analyse eines Medien-Sachverst&auml;ndigen.<br>\nDass Wladimir Putin, der Pr&auml;sident der Russischen F&ouml;deration, beschlossen hat, die Ukraine milit&auml;risch anzugreifen, ist ein Fakt. Dass dieser Beschluss Putins eine Reaktion auf die Politik der USA, Grossbritanniens und ganz generell der NATO war, ist auch ein Fakt. Aber niemand kann die westlichen Medien zwingen, auch diesen Tatbestand zu erw&auml;hnen &ndash; obwohl sie mit dem konsequenten Verschweigen dieses Fakts &ndash; offensichtlich gewollt &ndash; die TV-Zuschauer und Zuschauerinnen, die Radio-Zuh&ouml;rer und Zuh&ouml;rerinnen, und die Leser und Leserinnen in die Unwahrheit f&uuml;hren.<br>\nUm aufgrund von &ndash; vermeintlich objektiver &ndash; Information eine gew&uuml;nschte Meinung zu erzeugen, gibt es verschiedene Methoden. Die verbreitetste und wichtigste ist die Auswahl der befragten Experten, die Wahl eingeladener Kommentatoren und die Entscheidung, welche Leserbriefe und Leserkommentare publiziert und welche nicht publiziert werden. Wenn eine Zeitung oder eine Online-Plattform &ndash; als Beispiel &ndash; zum Thema Ukraine Andreas Umland als &laquo;Ukraine-Experten&raquo; zu einem Kommentar einladen, dann wissen sie zum voraus, was sie erhalten: einen Text, der das politische und milit&auml;rische Vorgehen der USA und der NATO gutheisst und alles, was von russischer Seite kommt, als inakzeptable Einmischung und\/oder als reine Propaganda abtut &ndash; unabh&auml;ngig, ob Umland dann in den &laquo;Bl&auml;ttern f&uuml;r deutsche und internationale Politik&raquo;, in der NZZ oder auch auf der US-amerikanischen Plattform &laquo;History News Network&raquo; schreibt. Das Beispiel Andreas Umland ist insofern eklatant, als man aus der Vita und dem CV und den bisherigen Publikationen dieses Mannes weiss &ndash; wissen muss! &ndash;, dass er ausschliesslich im einseitig euroatlantischen Interesse kommentiert.<br>\nBei den Experten aus dem Hochschul- und Medienbereich gilt es genauer hinzuh&ouml;ren. Dazu ein Beispiel aus der Schweiz. Das &laquo;Echo der Zeit&raquo; ist die &auml;lteste und beste t&auml;gliche deutschsprachige Informationssendung des &ouml;ffentlich-rechtlichen Radios. Die Sendung verf&uuml;gt &uuml;ber gegen zwanzig eigene Auslandkorrespondenten, viele davon sind absolut hervorragende Berichterstatter (Die online einsehbare Liste dieser Korrespondenten ist allerdings nicht mehr richtig, es w&auml;re Zeit, sie endlich zu aktualisieren). Wo eine politische und\/oder wirtschaftliche Situation durch eigene Leute aber nur ungen&uuml;gend beleuchtet werden kann, wird regelm&auml;ssig zum Gespr&auml;ch mit sogenannten Experten gegriffen, im &laquo;Echo der Zeit&raquo; besonders oft mit Hochschul-Professoren und -Professorinnen von deutschen Universit&auml;ten oder auch etwa mit l&auml;nderspezifischen Beobachtern der deutschen Stiftung &laquo;Wissenschaft und Politik&raquo; SWP. Und da beginnt das Problem &ndash; das Problem der gezielten Wahl einer zum voraus bekannten Meinung, wie oben geschildert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-fuehrt-das-verschweigen-von-fakten-zu-unwahrheit\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zeitenwende: Die Gr&uuml;ne Energiekrise<\/strong><br>\nWarum der Krieg in der Ukraine nicht die Ursache f&uuml;r steigende Energiepreise sein kann, die Regierung sich aber freut, wenn alle das glauben. Hintergrund und Kommentar.<br>\nDie Sommerferien gehen ihrem Ende entgegen, die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger stehen vor der massivsten Teuerungswelle in der Geschichte der Bundesrepublik. Der Krieg in der Ukraine pendelt sich, wie bef&uuml;rchtet, auf hohem Niveau ein.<br>\nDeutschlands oberste Diplomatin unterstrich dieser Tage nochmal, dass sie Diplomatie f&uuml;r &ldquo;sinnlos&rdquo; halte. Stattdessen k&uuml;ndigte sie weitere Waffenlieferungen an. Die eigentlich zust&auml;ndige Verteidigungsministerin &auml;u&szlig;erte sich zu dem Thema bisher nicht. Krieg, steigende Energiepreise und Inflation? Gibt es da eigentlich einen Zusammenhang?<br>\nDie Gaspreise f&uuml;r die privaten Haushalte hatten sich bereits vor dem Sommer verdreifacht, die Regierung verh&auml;ngt nun zus&auml;tzlich eine Zwangsabgabe, um Energiekonzerne mit noch mehr Geld bewerfen zu k&ouml;nnen. Alle anderen Kosten ziehen nach, zuerst nat&uuml;rlich die Strompreise. Unterdessen benutzen Scholz, Baerbock und Lindner &ouml;ffentlich m&ouml;glichst h&auml;ufig das Wort &ldquo;Entlastung&rdquo;.<br>\nNat&uuml;rlich ist der Zusammenhang von Krieg und Energie ein ernstes Thema, aber wenn man sich das Agieren dieser Regierung anschaut, f&auml;llt es schwer, sachlich zu bleiben. Gerade beschloss das Kabinett ein bahnbrechende energiepolitische Initiative: Es soll wieder mehr &Ouml;l und Kohle in Bahnwaggons transportiert werden, und zwar mit Vorrang vor dem Personenverkehr.<br>\nNach der Pofalla-Wende kommt nun der Wissing-Stau. Aber immerhin fiel dem Minister auf, dass komplexe Infrastrukturma&szlig;nahmen etwas Planungsvorlauf brauchen: &ldquo;Kapazit&auml;tsengp&auml;sse beim Wagenmaterial&rdquo; w&uuml;rden es erforderlich machen, auch G&uuml;terwagen einzusetzen, die &ldquo;nicht mehr den geltenden L&auml;rmschutzstandards entsprechen&rdquo;. Wahrscheinlich will Herr Wissing das Erd&ouml;l in ausgemusterten ICE-Waggons spazierenfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Zeitenwende-Die-Gruene-Energiekrise-7245774.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dramatische Tage bei Uniper-Rettung: Energiekonzerne schrieben an Verordnung mit &ndash; so entstand die umstrittene Gasumlage<\/strong><br>\nDoch der eigentliche Knackpunkt der Verhandlungen war die Frage, wie man auch die Verbraucher an den Kosten beteiligt. Zun&auml;chst war die angedachte L&ouml;sung, die Kosten im Rahmen des Paragrafen 24 des Energiesicherungsgesetzes an die unmittelbar von der Ersatzbeschaffung betroffenen Kunden 1:1 weiterzugeben. Doch schon Ende Juni hatte es nach Recherchen von Business Insider von Konkurrenten Unipers dagegen Bedenken gegeben. Laut Insidern kritisierten vor allem die Bosse anderer Energiekonzerne, dass sie &ndash; anders als Uniper &ndash; damit bei zigmillionen Kunden individuelle Preisanpassungen vornehmen m&uuml;ssten, was unter dem Strich Milliardenkosten verursachen w&uuml;rde und eine ungleiche Behandlung der Kunden zur Folge habe.<br>\nDaraufhin sei von den Ratingagenturen und aus dem Uniper-Umfeld, so best&auml;tigen mehrere Insider aus Regierungskreisen, die Idee zur Gasumlage als sogenannte &bdquo;Backstop-L&ouml;sung&ldquo; gekommen. An den rechtlichen Details der Verordnung t&uuml;ftelten aber nicht nur die Beamten aus Wirtschafts- und Finanzministerium sowie Vertreter Unipers, sondern sogar die Bosse zweier gro&szlig;er Energiekonzerne pers&ouml;nlich. Die Begr&uuml;ndung: Nur die Umlage w&uuml;rde sicherstellen, dass alle Gaskunden gleicherma&szlig;en einen Beitrag leisten. Entsprechend &auml;u&szlig;erte sich Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, auch an diesem Freitag: &bdquo;Die Gasumlage muss von allen Gas-Letztverbrauchern gleichm&auml;&szlig;ig und ohne Privilegierung bestimmter Kundengruppen getragen werden. Sowohl aus Gas produzierte Fernw&auml;rme als auch alle Gas-Festpreisvertr&auml;ge m&uuml;ssen in die Finanzierung einbezogen werden. Das erm&ouml;glicht eine faire Lastenverteilung.&ldquo;<br>\nMit der Gasumlage waren schlie&szlig;lich auch die Ratingagenturen zufrieden. Dass die Umlage jedoch von gut laufenden Unternehmen ausgenutzt werden w&uuml;rde, sah man damals in der Hektik angeblich nicht, r&auml;umen hochrangige Beteiligte an der Rettungsaktion heute unumwunden ein: &bdquo;Das wurde &uuml;bersehen&ldquo;.<br>\nDoch was nun die Alternative sein k&ouml;nnte, daf&uuml;r fehlt denen, die in den Juli-Tagen dabei waren, die Fantasie. Zumal die Kosten f&uuml;r den Ersatz russischen Gases eher noch steigen d&uuml;rften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/dramatische-tage-bei-uniper-rettung-energiekonzerne-schrieben-an-verordnung-mit-so-entstand-die-umstrittene-gasumlage\/\">Business Insider<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nichts Neues im Westen sozusagen. 2008 wurde die Finanzindustrie auf Kosten der Allgemeinheit gerettet, jetzt eben die Energiekonzerne.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>FDP fordert von Habeck &Auml;nderung der Gasumlage &ndash; bis Dienstag<\/strong><br>\nDer Koalitionspartner wird deutlich: Bis zur nahenden Regierungsklausur solle Wirtschaftsminister Habeck die umstrittene Gasumlage &uuml;berarbeiten. Das Konzept ist laut FDP voller &raquo;handwerklicher Fehler&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gasumlage-fdp-fordert-von-robert-habeck-aenderung-bis-dienstag-a-6792d032-dc19-48c2-ab60-74f7b3e6ef23\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Gasumlage zur&uuml;ck auf Start<\/strong><br>\nSogar der Koalitionspartner SPD meckert &uuml;ber Minister Habeck und seinen Plan. Die Bundesregierung m&ouml;chte sich alles &bdquo;nochmal genau angucken&ldquo; (&hellip;)<br>\nGleichwohl: Die Bundesregierung werde sich alles &bdquo;jetzt noch mal genau angucken&ldquo;. Moralisch sei es nicht richtig, dass Unternehmen, die &bdquo;ein Schweinegeld verdient haben&ldquo;, von den Gaskunden gest&uuml;tzt werden. Allerdings: Wenn man anfange zu tricksen und ein Konzept entwickle, das klageanf&auml;llig ist, werde &bdquo;garantiert geklagt werden&ldquo;, so Habeck.<br>\nJuristen pr&uuml;fen ohnehin l&auml;ngst, ob die Umlage verfassungswidrig ist. Die Wirtschaftskanzlei Raue in Berlin hat bereits verfassungs- und europarechtliche Bedenken zusammengefasst. Gegen Europarecht k&ouml;nnte die Umlage als nicht genehmigte Beihilfe versto&szlig;en. An welchen Stellschrauben Habeck nun drehen wird, um ein Modell zu entwickeln, das einerseits rechtssicher ist, andererseits dem gesellschaftlichen Gerechtigkeitsempfinden gen&uuml;gt, ist bislang unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Habecks-Kehrtwende\/!5876983\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bundesminister Habeck und mit ihm die gesamte Ampelkoalition sollten zugeben, dass sie sich ideologisch verrannt haben und schnellstens f&uuml;r gute und friedliche Beziehungen mit Russland sorgen. Alles andere w&auml;re politischer Aktionismus und letztlich &bdquo;tricksen&ldquo;. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h01\">Nett schnacken reicht nicht<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Klassenkampf von oben: Die Gasumlage f&auml;hrt Deutschland an die Wand!<\/strong><br>\nDie Ampel macht bei der Energiefinanzierung Fehler. Warum nicht wie in anderen EU-Staaten auf eine Gasumlage verzichten und Mehrkosten &uuml;ber Kredite finanzieren? (&hellip;)<br>\nDie Senkung kann die Teuerung durch die angek&uuml;ndigte Gasumlage von 2,4 Cent pro Kilowattstunde, mit der h&ouml;here Kosten f&uuml;r Gas-Importeure aufgefangen werden sollen, laut dem Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung zu etwa zwei Dritteln ausgleichen. Falls die Steuersenkung tats&auml;chlich vollst&auml;ndig von den Unternehmen an die Endverbraucher weitergegeben wird. Weitere Preisspr&uuml;nge beim Gas sind dabei noch nicht ber&uuml;cksichtigt. Da die Steuersenkung jede verbrauchte Kilowattstunde Gas billiger macht, werden jedoch jene mehr entlastet, die mehr Gas verbrauchen. Das sind eher Haushalte mit hohen Einkommen.<br>\nWozu lehnt die Regierung dann aber einen Gaspreisdeckel f&uuml;r den Grundverbrauch mit dem Argument ab, dieser w&uuml;rde Anreize zum Sparen nehmen? Ein solcher Gaspreisdeckel k&ouml;nnte zum Beispiel f&uuml;r eine Familie den Gaspreis bis zur H&auml;lfte des typischen Durchschnittsverbrauchs von 14.000 Kilowattstunden auf das Niveau von Ende 2021 einfrieren. Ein solcher Gaspreisdeckel w&uuml;rde alle entlasten, aber insbesondere einkommensschw&auml;cheren Haushalten n&uuml;tzen, die im Regelfall weniger verbrauchen. Nat&uuml;rlich gibt es auch Menschen mit geringen Einkommen, die mehr Energie verbrauchen, als sie gerne w&uuml;rden, weil sie in schlecht isolierten Wohnungen leben oder aufgrund von Arbeitslosigkeit mehr Zeit in den eigenen vier W&auml;nden verbringen. Diese Haushalte ziehen jedoch schon seit Jahren im Winter den dicken Pullover an, statt die Heizung aufzudrehen. Zudem schafft ein solcher Deckel auch Anreize, den Verbrauch auf den Grundverbrauch zu drosseln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/die-gas-umlage-faehrt-deutschland-an-die-wand-li.259642%20\">Fabio De Masi in Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gleichheit im Kapitalismus<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich dazu entschieden, die Milliardengewinne von Krisenprofiteuren nicht anzur&uuml;hren. Statt dessen sollen mit der Gasumlage Preissteigerungen f&uuml;r die Energieversorgung ab Oktober an die Bev&ouml;lkerung weitergereicht werden. F&uuml;r Konzerne entstehen dadurch Extragewinne, f&uuml;r Verbraucher Extrakosten. Wie letztere gestemmt werden sollen, steht in den Sternen. Denn die Lohnabh&auml;ngigen in der BRD sind schon lange am Limit, die Inflation hat die Lage in den vergangenen Monaten noch zus&auml;tzlich versch&auml;rft. Aktuell ist jeder achte in einer Mietwohnung lebende Mensch mit seinen Wohnkosten &uuml;berlastet, ergab eine am Freitag vorgestellte Auswertung des Statistischen Bundesamts. Konkret bedeutet das: 12,8 Prozent der Mieter hierzulande geben mehr als 40 Prozent ihres Einkommens f&uuml;rs Wohnen einschlie&szlig;lich Energiekosten aus. Mit der Gasumlage in H&ouml;he von 2,4 Cent pro Kilowattstunde werden f&uuml;r einen vierk&ouml;pfigen Durchschnittshaushalt rund 480 Euro zus&auml;tzliche Belastungen im Jahr hinzukommen &ndash; Mehrwertsteuer noch nicht einberechnet. Sp&auml;testens dann wird Wohnen f&uuml;r den Gro&szlig;teil der Menschen Luxus. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend die Ampelkoalition&auml;re von Gleichheitsprinzipien faseln, geht der Goldrausch der Energiekonzerne weiter. Erst am Donnerstag sprang der Gaspreis an der Energieb&ouml;rse in Amsterdam &ndash; getrieben von Spekulanten &ndash; &uuml;ber die Marke von 300 Euro je Megawattstunde. Nur in der Zeit unmittelbar nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine war der Preis auf ein &auml;hnlich hohes Niveau gestiegen. Eine &Uuml;bergewinnsteuer steht in der BRD aber weiterhin nicht auf der Tagesordnung &ndash; ordentlich Druck von der Stra&szlig;e k&ouml;nnte das &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433420.gleichheit-im-kapitalismus.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Das ist nicht nur Symbolpolitik&laquo;<\/strong><br>\nSozialverb&auml;nde, Mieterbund und Tafel wollen Bundesregierung Forderungen nach Entlastungen vorlegen. Ein Gespr&auml;ch mit Ursula Engelen-Kefer<br>\nUrsula Engelen-Kefer ist Vizepr&auml;sidentin des Sozialverband Deutschland (SoVD) und dessen Landesvorsitzende in Berlin-Brandenburg<br>\nDer Sozialverband Deutschland, der VdK Deutschland, die Tafel Deutschland und der Deutsche Mieterbund haben Bundeskanzler Olaf Scholz, SPD, aufgefordert, einen Sozialgipfel einzuberufen. Was versprechen Sie sich von so einer letztlich doch symbolischen Ma&szlig;nahme?<br>\nWir m&uuml;ssen alles M&ouml;gliche tun, um in dieser Verteilungsauseinandersetzung die Interessen unserer Mitglieder zu vertreten. Untere und mittlere Einkommensbezieher, Rentnerinnen und Rentner sowie Studierende wurden bei den bisherigen Entlastungen wegen der gestiegenen Inflation und der explodierenden Energiekosten nicht ausreichend ber&uuml;cksichtigt. Wenn wir dem Kanzler unsere Forderungen vorlegen, ist das nicht nur Symbolpolitik. Es geht uns darum, zu einer gerechteren Verteilung in der Gesellschaft zu kommen, um in Deutschland den sozialen Frieden aufrechtzuerhalten.<br>\nAngenommen, Scholz l&auml;dt nun zum Sozialgipfel ein: G&auml;ben Sie damit dem Sozialdemokraten nicht die Gelegenheit, sich als Wohlt&auml;ter zu inszenieren &ndash; obwohl doch seine Regierung gro&szlig;en Anteil an den gegenw&auml;rtigen Verwerfungen hat?<br>\nNein. Unsere Forderungen sind sehr konkret. Mit der von ihm versprochenen Wohngeldreform muss etwa Menschen bei den demn&auml;chst eintreffenden Nebenkostenabrechnungen geholfen werden, die zwar &uuml;ber der Grundsicherung sind &ndash; m&ouml;glicherweise aber nur geringf&uuml;gig. Die Energiepauschale muss auch an Rentnerinnen, Rentner und Studierende ausgezahlt werden, an Krankengeldbezieher und viele andere. Absehbar ist, dass die daf&uuml;r vorgesehenen 300 Euro f&uuml;r das Jahr kaum ausreichen. F&uuml;r 2023 muss es eine Erh&ouml;hung geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433459.ruf-nach-sozialgipfel-das-ist-nicht-nur-symbolpolitik.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schockpreise f&uuml;r die Briten<\/strong><br>\nAuf Millionen B&uuml;rger kommt mit den rasant steigenden Energierechnungen ein schmerzhafter Kostenschock zu. In Gro&szlig;britannien ist dieser sogar noch etwas st&auml;rker als in vielen anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern, weil auf der Insel besonders viel mit Gasboilern geheizt wird.<br>\nNimmt man alle Preissteigerungen f&uuml;r Gas und Strom dieses Jahres zusammen, dann steigt die Jahresrechnung f&uuml;r typische Haushalte in Britannien um fast 2300 Pfund auf 3550 Pfund. Im Januar droht schon ein weiterer Sprung. Viele Menschen werden in den Wintermonaten kaum noch die finanziellen Mittel besitzen, ihre Wohnung halbwegs ad&auml;quat zu heizen. (&hellip;)<br>\nEs droht ein Winter des Frierens und der Entbehrung, manche m&uuml;ssen zwischen Heizen und Essen w&auml;hlen. Um den Kostenschock zu lindern, wird Truss gezwungen sein, neue milliardenschwere Finanzhilfen auszugeben. Wie soll man diese finanzieren? Labour-Chef Keir Starmers Forderung nach einer nochmaligen Sonderbesteuerung der Energiekonzerngewinne ist bei den W&auml;hlern beliebt, vermutlich werden auch die Konservativen darauf zur&uuml;ckkommen. Ein Einfrieren der Gaspreise, wie Starmer es fordert, w&auml;re aber falsch, weil dann der Anreiz zum Energiesparen wegfiele. Es muss jedoch eine sozialpolitische Kompensation geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/teure-gasrechnungen-schocken-grossbritannien-18271957.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn die Zeitung, die sonst immer &ldquo;Eigenverantwortung&rdquo; fordert (vor allem von denen, die schon jetzt keine Chance haben) und vor dem &ldquo;Nanny State&rdquo; warnt, h&ouml;here Sozialleistungen f&uuml;r Arme fordert, dann muss die Lage wirklich &uuml;bel sein, und das ist sie ja auch. Kleiner Hinweis an die FAZ: nicht nur auf der Insel, sondern auch in der EU und auch in Deutschland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;konomen warnen: L&auml;nder der Eurozone bereits in Rezession<\/strong><br>\nHohe Energiepreise sind Grund f&uuml;r den Abschwung. Bei vielen Unternehmen machen sie sich erst im n&auml;chsten Jahr richtig bemerkbar. Viele k&ouml;nnten in andere L&auml;nder abwandern.<br>\nDie wirtschaftlichen Schwierigkeiten der europ&auml;ischen Staaten werden zunehmend gr&ouml;&szlig;er. Die L&auml;nder der Eurozone seien bereits in der Rezession, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag. Dabei beruft sie sich auf &Ouml;konomen der Schweizer Bank UBS.<br>\nDie &ldquo;flache&rdquo; Rezession wurde demnach von den hohen Energiepreisen ausgel&ouml;st und sie wird dem Bericht zufolge bis Ende des Jahres anhalten. Doch die Preise f&uuml;r Erdgas und Strom steigen weiter und vor diesem Hintergrund muss damit gerechnet werden, dass der wirtschaftliche Abschwung l&auml;nger anh&auml;lt.<br>\nZumindest die Energiepreise d&uuml;rften dauerhaft auf einem hohen Niveau bleiben. Davon geht zumindest der Chef des Energiekonzerns E.ON, Leonhard Birnbaum, aus. &ldquo;Ich rechne nicht damit, dass wir zu den Preisen vor der Krise zur&uuml;ckkommen&rdquo;, sagte er auf dem &ldquo;Deutschen Energierechtstag 2022&rdquo; in Essen.<br>\nBirnbaum warnte aber davor, die Aufmerksamkeit nur auf das Gas zu legen, denn auch die Stromkosten w&uuml;rden nach oben gehen. &ldquo;Bei 600 Euro pro Megawattstunde haben wir ein Problem&rdquo;, sagte er. In dieser Woche lagen die Preise auch erstmals &uuml;ber dieser Marke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Oekonomen-warnen-Laender-der-Eurozone-bereits-in-Rezession-7245841.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ukraine: Sahra Wagenknecht geht auf Twitter auf Selenskyj los<\/strong><br>\nDie ukrainische Regierung um Wolodymyr Selenskyj beschlie&szlig;t eine umstrittene Arbeitsmarktreform. Den Protest internationaler Gewerkschaften greift Wagenknecht auf. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Selenskyj bricht internationale Regeln und zerst&ouml;rt im Windschatten des Kriegsrechts kollektives Arbeitnehmerrecht auf Selbstorganisierung, obwohl ukrainische und  europ&auml;ische Gewerkschaften protestierten&ldquo;, schrieb die Linken-Politikerin auf Twitter. Sie bezog sich dabei auf einen Artikel vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). (&hellip;)<br>\nIn einem offenen Brief der Gewerkschaften an Von der Leyen und Michel hei&szlig;t es, sie sollten die ukrainische Regierung im Rahmen der Beitrittsgespr&auml;che darauf hinweisen, dass sie gerade mit europ&auml;ischen und internationalen Regeln bricht und dass die Reform deshalb &uuml;berdacht werden m&uuml;sse. Auch werde man ukrainische Gewerkschaften weiterhin unterst&uuml;tzen, schlie&szlig;lich m&uuml;ssten diese nun an zwei Fronten k&auml;mpfen, &bdquo;gegen die russische Armee und gegen lokale Politiker und Oligarchen&ldquo;.<br>\nWegen des Kriegsrechts sind Arbeitnehmern in der Ukraine derzeit Demonstrationen und Streiks nicht m&ouml;glich. Die gr&ouml;&szlig;te Gewerkschaft des Landes hat angek&uuml;ndigt, gegen die Arbeitsmarktreform juristisch vorzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/ukraine-krieg-sahra-wagenknecht-geht-auf-twitter-auf-wolodymyr-selenskyj-los-li.260619%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Arbeitnehmerrechte &bdquo;zerst&ouml;rt&ldquo;: Europ&auml;ische Gewerkschaften kritisieren ukrainische Regierung deutlich<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Gewerkschafter fordern die EU auf, etwas gegen die j&uuml;ngst beschlossene Arbeitsmarktreform in der Ukraine zu unternehmen. Der von Russland angegriffene Staat &bdquo;zerst&ouml;re&ldquo; mit dieser wichtige Arbeitnehmerrechte, Besch&auml;ftigte in der Ukraine bef&auml;nden sich nun in einem Zweifrontenkrieg gegen &bdquo;die russische Armee und gegen lokale Politiker und Oligarchen&ldquo;. Dazu d&uuml;rfe die EU nicht schweigen, hei&szlig;t es in einem Brief an die EU-Kommission.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/ukraine-europaeische-gewerkschaften-kritisieren-ukrainische-regierung-FJJJRXX3QJGHTPVOEXP2C76CUY.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Helden&laquo; statt Denker<\/strong><br>\n95 Stra&szlig;en in Kiew umbenannt. Getilgt unter anderem die Namen Marx, Engels und Bakunin &ndash; daf&uuml;r wird Neonaziregiment verherrlicht (&hellip;)<br>\nB&uuml;rgermeister Witali Klitschko begr&uuml;ndete die Umbenennungsaktion am Donnerstag abend auf seinem Telegram-Account damit, dass dies ein wichtiger Schritt sei, &raquo;um die betr&uuml;gerische Manipulation und den Einfluss des russischen Aggressors auf die Interpretation unserer Geschichte zu verringern&laquo;. Der &raquo;Derussifierungsprozess&laquo; sei noch nicht abgeschlossen. Bei dieser Gelegenheit kamen auch Karl Marx, Friedrich Engels und der Begr&uuml;nder des anarchistischen Kollektivismus, Michail Bakunin, unter die R&auml;der. Das Erbe treten h&auml;ufig mittelalterliche F&uuml;rsten an &ndash; Personen, die au&szlig;erhalb des ukrainischen Nationalistenmilieus niemand kennt. Oder es wurden gleich Agitpropnamen wie &raquo;Stra&szlig;e der Helden von Mariupol&laquo;, &raquo;Melitopoler Partisanenboulevard&laquo; und dergleichen gew&auml;hlt. Aber es gibt jetzt auch statt der nach dem fr&uuml;heren sowjetischen Verteidigungsminister benannten Marschall-Malinowski-Stra&szlig;e eine &raquo;Stra&szlig;e der Helden des Regiments &rsaquo;Asow&lsaquo;&laquo;, die einen neonazistischen Truppenteil der ukrainischen Armee verherrlichen soll. Der Tula-Platz wird nun &raquo;Heldenplatz der UPA&laquo; nach dem milit&auml;rischen Fl&uuml;gel der faschistischen Organisation Ukrainischer Nationalisten hei&szlig;en.<br>\nAuch Staatspr&auml;sident Wolodimir Selenskij hat mit offen faschistischer Symbolik kein Problem. Auf Twitter wurde in dieser Woche verbreitet, wie der Staatschef seine Botschaft zum Unabh&auml;ngigkeitstag am Mittwoch mit einem ukrainischen Soldaten, der auf seinem Uniform&auml;rmel das Abzeichen der SS-Division &raquo;Galizien&laquo; trug, illustrierte. Dies ist allerdings in der heutigen Ukraine keine Seltenheit mehr, und im westukrainischen Lwiw ist der positive Bezug auf diese Tradition eine Art von Folklore: Fans des &ouml;rtlichen Ligaklubs Karpaty Lwiw entfalten im Stadion regelm&auml;&szlig;ig Banner mit dem Emblem dieser Division, die von den Deutschen 1943 aus ukrainischen Kollaborateuren aufgestellt und im Sommer 1944 in der Schlacht von Brody &ouml;stlich von Lwiw von der Roten Armee weitestgehend aufgerieben wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433384.revisionismus-helden-statt-denker.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Ukraine und die Realit&auml;t<\/strong><br>\n&bdquo;Das russische Riesenreich, rohstoffreich und weitgehend autark, hat noch jedem Versuch, es &bdquo;zur&uuml;ckzudr&auml;ngen&ldquo;, bisher getrotzt. Napoleon und Hitler bissen sich an Russland die Z&auml;hne aus, und auch die wegen der Kriegshandlungen in der Ukraine verh&auml;ngten Sanktionen m&uuml;ndeten eher in westeurop&auml;ischer Selbstverst&uuml;mmelung. Der grundlegende Irrtum in der Russlandfrage besteht darin, dass das Narrativ vom &bdquo;aggressiven&ldquo; Evil Empire ein Akt der Projektion ist. Es sind die Westm&auml;chte selbst, vor allem die USA, die von einer vorw&auml;rtsdr&auml;ngenden, alles vereinnahmenden Energie angetrieben werden. Russland will nur, dass seine Interessen nicht v&ouml;llig unter die R&auml;der kommen.&ldquo;.(1)<br>\n&bdquo;Die Ukraine ist korrupt &ndash; wissen wir, macht nichts, ist ja f&uuml;r die gute Sache. CBS meldet Anfang August in einem Tweet, dass nur 30 Prozent der Waffenlieferungen in die Ukraine ihr Ziel erreichen. Der Tweet wird kurz danach gel&ouml;scht. Jimmy Door nimmt das Thema in seiner Show vom 9. August 2022 auf, nachzuschauen auf YouTube.2<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew-ansbach.de\/data\/2022\/08\/Pick_Ukraine_und_die_Realitaet.pdf%20\">GEW Ansbach [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Sehr interessanter Beitrag &uuml;ber die Ukraine unter Selenskij. Was wird da eigentlich in der Ukraine verteidigt, das muss man sich ernsthaft fragen. Man kann es so beantworten, in der Ukraine wird eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verteidigt, wie sie sich die globale Oligarchie vorstellt. Ohne Gewerkschaften, ohne politische Opposition, mit ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, Hungerenten und dem unbegrenzten Zugriff westlicher Konzerne auf die Ressourcen des Landes. Erstaunlich, dass dieser Artikel auf einer Gewerkschaftsseite ver&ouml;ffentlicht wurde. Dazu, solche Artikel konnte man 2015 noch <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2015\/20\/ukraine-usa-maidan-finanzierung\/seite-2\">in der Zeit<\/a> finden. In dem Artikel wird zwar versucht den Einfluss der USA auf die Ukraine zu relativieren, aber er bleibt sachlich, ohne &uuml;berbordenden Russenhass. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Baerbock sichert der Ukraine jahrelange Unterst&uuml;tzung zu<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) hat der Ukraine zugesichert, sie im Kampf gegen die russische Invasion wenn n&ouml;tig noch jahrelang zu unterst&uuml;tzen, etwa mit der Lieferung schwerer Waffen. &raquo;Nat&uuml;rlich w&uuml;rde ich mir w&uuml;nschen, dass der Krieg schnellstm&ouml;glich vorbei ist, aber wir m&uuml;ssen leider davon ausgehen, dass die Ukraine auch im n&auml;chsten Sommer noch neue schwere Waffen von ihren Freunden braucht&laquo;, sagte Baerbock der &raquo;Bild am Sonntag&laquo;<br>\nDie Ministerin f&uuml;gte hinzu: &raquo;F&uuml;r mich ist klar: Die Ukraine verteidigt auch unsere Freiheit, unsere Friedensordnung, und wir unterst&uuml;tzen sie finanziell und milit&auml;risch &ndash; und zwar so lange es n&ouml;tig ist. Punkt.&laquo;<br>\nBaerbock mahnte, die Welt m&uuml;sse sich &raquo;darauf einstellen, dass dieser Krieg noch Jahre dauern k&ouml;nnte&laquo;. Schlie&szlig;lich habe die russische Regierung leider &raquo;von ihrer fixen Idee, die Ukraine und ihre Menschen zu unterwerfen, nicht abgelassen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ukraine-krieg-annalena-baerbock-sichert-kiew-jahrelange-unterstuetzung-zu-a-82e70a71-e501-4704-a0a3-b1aae0045b80%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Artikel behandelt wohl eher die Wahnvorstellungen der Annalena Baerbock als von Putin. Anstatt, wie es ihre Aufgabe w&auml;re, alles zu tun, insbesondere auf Verhandlungen hinzuwirken, so schwierig das sein mag, um den Krieg zu beenden und den Verlust an Menschenleben und an Infrastruktur m&ouml;glichst gering zu halten, scheint Baerbock einen jahrelangen Abnutzungskrieg mehr oder minder schulterzuckend hinzunehmen, wenn nicht gar zu begr&uuml;&szlig;en. (Russland soll ja ruiniert werden.) Und was soll der Hinweis auf die R&uuml;ckeroberung der Krim: eine weitere Unterst&uuml;tzung der verr&uuml;ckten Vorstellungen Selenskis, oder kann f&uuml;r Baerbock der Krieg gar nicht blutig genug sein und nicht lange genug dauern?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lauterbach schreckt bei seiner nebenberuflichen Pharmavertretert&auml;tigkeit f&uuml;r Pfizer vor nichts mehr zur&uuml;ck<\/strong><br>\nWas macht Lauterbach? Er &auml;ndert die Arzneimittelverordnung dahingehend, dass &Auml;rztinnen und &Auml;rzte, die Paxlovid verschreiben und unter &ndash; sonst nicht erlaubter &ndash; Umgehung der Apotheken gleich selbst abgeben, 15 Euro extra bekommen.<br>\nAls er trotz angeblich vierfacher Impfung (nur drei sind in seinem digitalen Impfpass vermerkt) Covid bekam, twitterte er, dass er trotz moderater Symptome Paxlovid einnehme. Dabei geh&ouml;rt er nicht zu den nicht oder unvollst&auml;ndig Geimpften aus einer Risikogruppe, f&uuml;r die das Medikament allein indiziert ist.<br>\nDamit nicht genug, bekommen nun Menschen, die sich PCR-testen lassen, mit einem positiven Befund gleich den hervorgehobenen Hinweis an Arzt und Patient:<br>\n&bdquo;Aufgrund des vorliegenden Befunds:<br>\nDringender Hinweis des Bundesministeriums f&uuml;r Gesundheit. Eilige Pr&uuml;fung der Indikation antiviraler Covid-19-Therapeutika, insbesondere Paxlovid. Weiter Informationen unter: <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/N\/Neuartiges_Coronavirus\/Therapie\/Therapie_Tab.html\">rki.de<\/a>&ldquo;<br>\nDer Hinweis in dem Befund, der mir vorliegt, ging an eine sportliche, dreifach geimpfte, weit unter 60j&auml;hrige Person. Kein Hinweis auf die nur bedingte Zulassung des Medikaments und die Indikation nur f&uuml;r ungeimpfte Risikogruppen. Auch keinerlei Hinweis auf m&ouml;gliche (schwere) Nebenwirkungen und Inkompatibilit&auml;ten mit anderen Medikamenten. Stattdessen nur ein Hinweis auf einen Weblink des RKI mit unhandlicher Netzadresse. Sucht man die Seite auf, findet man in einer langen Liste dort versammelter Dokumente allenfalls nach l&auml;ngerem Suchen und vielem Lesen weitere Hinweise zu Paxlovid.<br>\nSo bleibt die ministeriale Empfehlung an den Arzt, &bdquo;eilig&ldquo; die Verschreibung von Paxlovid zu pr&uuml;fen, wof&uuml;r dieser dann vom Ministerium auch noch Geld ausgelobt bekommt, ohne jedes Gegengewicht. Eine Rechtsgrundlage daf&uuml;r, dass das Ministerium auf diese Weise Behandlungsempfehlungen abgibt, ist mir nicht erkennbar.<br>\nAus meiner Sicht &uuml;berschreitet dieses Vorgehen Grenzen bei deren &Uuml;berschreitung eine Staatsanwaltschaft dringend eingreifen m&uuml;sste, zun&auml;chst wohl die Tatortstaatsanwaltschaft in Berlin. Denn Patienten werden akut gef&auml;hrdet, wenn &Auml;rzte unter dem &uuml;blichen Zeitdruck und im Vertrauen auf das Dr&auml;ngen des Gesundheitsministeriums ein bedingt zugelassenes Medikament abgeben, von dem schwere Nebenwirkungen und Unvertr&auml;glichkeiten mit anderen, h&auml;ufig eingenommen Medikamenten bekannt sind. Aber auch wenn in anderen Bundesl&auml;ndern jemand nach einer solchen Empfehlung Paxlovid bekommt und schwere Nebenwirkungen erleidet, k&ouml;nnten er oder sie versuchen, die &ouml;rtliche Staatsanwaltschaft gegen Lauterbach in Aktion zu setzen.<br>\nDoch Lauterbach scheint sich unangreifbar zu f&uuml;hlen, denn das Covid-Regime des Olaf Scholz kennt erkl&auml;rter und oft bewiesener Ma&szlig;en keine roten Linien. Wir werden sehen, wie lange noch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/paxlovid\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Studie: Corona-Todesstatistik des RKI bildet bei Omikron nicht die Realit&auml;t ab<\/strong><br>\nSonntag, 28. August, 7.30 Uhr: Die  Corona-Todesstatistik des Robert-Koch-Instituts bildet gerade in der Omikron-Welle laut einer Studie des Universit&auml;tsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) nur bedingt die Realit&auml;t ab. Demnach seien in der Omikron-Welle nur 46 Prozent der Menschen, die in der RKI-Statistik als Corona-Todesf&auml;lle erfasst sind, tats&auml;chlich an Corona gestorben. Bei der Delta-Variante waren es noch 85 Prozent.<br>\n&bdquo;Das hei&szlig;t, nur rund die H&auml;lfte, der an das RKI gemeldeten &sbquo;Coronatoten&lsquo; sind mit dem Auftreten von Omikron tats&auml;chlich dem Virus zum Opfer gefallen&ldquo;, sagte Stefan Kluge, Direktor der Klinik f&uuml;r Intensivmedizin am UKE, der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. &bdquo;An Omikron verstirbt nur sehr selten noch jemand, der geimpft ist und keine zus&auml;tzlichen Risikofaktoren hat.&ldquo; Risikofaktoren sind: ein sehr hohes Lebensalter und Therapien, die bei Krebs, Organtransplantationen oder Rheuma eingesetzt werden, um das Immunsystem zu unterdr&uuml;cken.<br>\nDie Todesstatistik habe &bdquo;keine eindeutige Datenbasis&ldquo;, kritisiert auch Intensivmediziner Michael Albrecht vom Universit&auml;tsklinikum Dresden: &bdquo;Meiner Meinung nach sollte man zwischen Covid-19 als Haupt- und Nebendiagnose unterscheiden.&ldquo;<br>\nDas Bundesgesundheitsministerium teilte auf Anfrage der Zeitung mit, man arbeite zusammen mit dem RKI an neuen, tagesaktuellen Abfragen der Krankenh&auml;user. Der Abschluss stehe kurz bevor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/news-zur-corona-pandemie-offizielle-statistik-uebersterblichkeit-in-deutschland-2021-2022-studie-corona-todesstatistik-des-rki-bildet-bei-omikron-nicht-die-realitaet-ab_id_120465127.html%20\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutschland wird von Aufsichtsbeh&ouml;rde bez&uuml;glich Geldw&auml;sche kritisiert<\/strong><br>\nDeutschland wurde von einer globalen Finanzaufsichtsbeh&ouml;rde kritisiert, weil es nicht genug zur Bek&auml;mpfung der Geldw&auml;sche unternimmt. So werden beispielsweise nur sehr wenige Straftaten verfolgt, obwohl Deutschland eines der gr&ouml;&szlig;ten Bargeldzentren der Welt ist.<br>\nDie Financial Action Task Force (FATF) ist eine globale Organisation, in der sich L&auml;nder von den Vereinigten Staaten bis China zusammengeschlossen haben, um die Finanzkriminalit&auml;t zu bek&auml;mpfen. Ihr j&uuml;ngster Bericht versetzte dem Ansehen Deutschlands, das sich seines Rufs der Redlichkeit r&uuml;hmt, einen schweren Schlag.<br>\nDie Bewertung hebt eine Reihe von Vers&auml;umnissen hervor, darunter die mangelnde Kontrolle von Personen, die mit gro&szlig;en Geldbetr&auml;gen umgehen, wie etwa Immobilienmakler. Dar&uuml;ber hinaus wird festgestellt, dass Deutschland zwar die Risiken erkannt, aber nicht genug getan hat, um sie zu bek&auml;mpfen.<br>\nDie FATF kritisiert zum Beispiel die unzusammenh&auml;ngende Aufsicht mit mehr als 300 regionalen Beh&ouml;rden, die f&uuml;r die &Uuml;berwachung solcher Akteure zust&auml;ndig sind, sowie einen Mangel an Personal.<br>\nDeutschland liegt in der Bewertung weit hinter Frankreich zur&uuml;ck, das die FATF ebenfalls k&uuml;rzlich gepr&uuml;ft hat. Das schlechte Abschneiden bedeutet, dass Deutschland in den kommenden Jahren j&auml;hrlich &uuml;ber seine Fortschritte bei der Beseitigung von M&auml;ngeln berichten muss. (&hellip;)<br>\nDie FATF sagte, Deutschland habe im Jahr 2020 etwa 1.000 Personen wegen Geldw&auml;sche strafrechtlich verfolgt, obwohl mehr als 37.000 Ermittlungen eingeleitet wurden.<br>\nDeutschland hat mehr Banken als jedes andere EU-Land, und viele Deutsche bevorzugen Bargeld, das nach Angaben der FATF drei Viertel der Transaktionen ausmacht. Es gibt keine Obergrenze f&uuml;r den Umfang von Bargeldtransaktionen.<br>\nDie FATF wies auch auf Geldw&auml;scherisiken durch Hawala-Zahlungen hin, was auf Arabisch &bdquo;&Uuml;berweisung&ldquo; bedeutet. Das System ist im Nahen Osten weit verbreitet, wobei Zahlungen &uuml;ber ein vertrauensw&uuml;rdiges Netz von Agenten abgewickelt werden, die au&szlig;erhalb von Banken t&auml;tig sind.<br>\nDeutschland hat elf Millionen internationale Migranten, die drittgr&ouml;&szlig;te Zahl weltweit, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nDie FATF forderte Deutschland auf, &bdquo;zus&auml;tzliche Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um die Risiken im Zusammenhang mit Bargeld- und Hawala-Diensten wirksamer zu mindern&ldquo;.<br>\nKonrad Duffy von der Finanztransparenz-Lobby Finanzwende sagte, die deutschen Beh&ouml;rden br&auml;uchten mehr Befugnisse, um gegen Geldw&auml;sche vorzugehen, und die Vorschriften sollten versch&auml;rft werden, um den Kauf von Immobilien in bar zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/finanzen-und-wirtschaft\/news\/deutschland-wird-von-aufsichtsbehoerde-bezueglich-geldwaesche-kritisiert\/\">Euractiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Reformorientiert &ndash; und relativ jung<\/strong><br>\nDie katholische Kirche hat 20 neue Kardin&auml;le. Der j&uuml;ngste ist erst 48 Jahre alt, viele sind die ersten Kardin&auml;le aus ihrer Region. Damit zeigt der Papst, wie er sich den Kurs eines Nachfolgers vorstellt. (&hellip;)<br>\nUnd wie geht es nun weiter? Wenn man die neuen Kardin&auml;le dazurechnet, hat Papst Franziskus den Gro&szlig;teil der wahlberechtigten Kardin&auml;le ernannt. Theoretisch ist es also wahrscheinlich, dass sich eine Zweidrittelmehrheit f&uuml;r einen Papst findet, der irgendwann Franziskus&rsquo; Weg weiterf&uuml;hrt.<br>\nTheoretisch &ndash; denn oft genug entscheiden sich die Kardin&auml;le im Konklave dann doch f&uuml;r einen neuen Papst mit ganz anderen Ideen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/papst-ernennung-kardinaele-103.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Hier zeigt sich ,was f&uuml;r ein angepasstes, den M&auml;chtigen ergebenes Medium die Tagesschau ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlich-Rechtliche: G&ouml;tterd&auml;mmerung der Arroganz im Norden<\/strong><br>\nEigentlich ist der Anrufer ein ruhiger, besonnener Mann. Doch diesmal spricht er schnell, ist h&ouml;rbar erregt: &bdquo;Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Wir Journalisten m&uuml;ssen uns jetzt wehren. Es muss ein Ende der politischen G&auml;ngelung geben.&ldquo; Der Anrufer ist Redakteur beim &ouml;ffentlich-rechtlichen Norddeutschen Rundfunk (NDR). Er beklagt wie viele seit Jahren, dass in den Sendern die journalistische Arbeit von politischen Interessen beeintr&auml;chtigt wird. Auch beim RBB, dem WDR und dem Deutschlandfunk best&auml;tigen Journalisten, dass massiv Einfluss auf die Berichterstattung ausge&uuml;bt werde. Eine Journalistin berichtet von einer Dokumentation f&uuml;r das ZDF und Arte, die so massiv umgearbeitet wurde, dass die angestrebte Neutralit&auml;t g&auml;nzlich verschwunden und der Film zu einer &bdquo;Propaganda-Show&ldquo; umgestaltet war. Der Autor zog am Ende entnervt seinen Namen zur&uuml;ck, weil &bdquo;seine journalistische Arbeit zur Unkenntlichkeit entstellt worden ist&ldquo;. Er hatte fast zwei Jahre lang an dem Film gearbeitet. Die Berliner Zeitung kennt beide Fassungen des Films.<br>\nAuch der aufgebrachte NDR-Kollege am Telefon berichtet davon, dass ein Film von ihm komplett umgeschnitten und sogar synchronisiert worden sei &ndash; ohne dass man ihm davon irgendetwas gesagt h&auml;tte. Wie viele seine Kollegen spricht der Journalist von einem Klima der Repression und Angst. Journalisten aus den Sendern &auml;u&szlig;ern ihre Kritik kaum jemals mit Namen. Vor allem das System der vielen &bdquo;freien Mitarbeiter&ldquo; beg&uuml;nstigt ein System der journalistischen Gef&auml;lligkeiten. Diese sind oft von den Sendern abh&auml;ngig, weil es kaum noch andere Medien gibt, die sich &bdquo;Qualit&auml;tsjournalismus&ldquo; auf die Fahnen geschrieben haben. Genau deswegen sind viele junge Idealisten zu den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen gegangen: &bdquo;Ich habe den Deutschlandfunk geliebt&ldquo;, sagt eine Journalistin. Heute macht sie nur noch &bdquo;politisch unverd&auml;chtige&ldquo; Sendungen &ndash; und schreibt gelegentlich f&uuml;r ein kleines, lokales Medium. (&hellip;)<br>\nWas die Journalisten jedoch wirklich umtreibt, ist der Filz zwischen Politik und den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern. Hier ist besonders der NDR in Schleswig-Holstein in die Kritik  geraten. Ein vertrauliches Papier des Redaktionsausschusses, das der Berliner Zeitung vorliegt, zeichnet ein unerfreuliches Bild vom journalistischen Innenleben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/medien-fernsehen-rundfunk-skandal-affaere-ard-rbb-ndr-fall-patricia-schlesinger-oeffentlich-rechtliche-sender-mitarbeiter-redakteure-journalisten-beklagen-politische-gaengelung-einflussnahme-li.260678\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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