{"id":87570,"date":"2022-09-04T11:45:17","date_gmt":"2022-09-04T09:45:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87570"},"modified":"2022-09-04T12:52:51","modified_gmt":"2022-09-04T10:52:51","slug":"gedanken-eines-statistikers-zur-uebersterblichkeit-waehrend-der-coronapandemie-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87570","title":{"rendered":"Gedanken eines Statistikers zur \u00dcbersterblichkeit w\u00e4hrend der Coronapandemie (2\/2)"},"content":{"rendered":"<p>Vergleicht man die offiziellen Angaben zur &Uuml;bersterblichkeit mit den vom RKI ver&ouml;ffentlichten Zahlen der Corona-Toten, klafft dort eine gr&ouml;&szlig;ere L&uuml;cke. Der Statistiker <strong>G&uuml;nter Eder<\/strong> hat die Daten mit Hilfe statistischer Methoden angepasst und dabei eine erstaunlich pr&auml;zise Korrelation herausgearbeitet. So kann er statistisch belegen, dass es auch eine &bdquo;zeitverz&ouml;gerte Untersterblichkeit&ldquo; gab, aus der man schlie&szlig;en kann, dass zwei Drittel der Verstorbenen ohne eine Ansteckung mit Corona durchschnittlich gerade einmal zehn Wochen l&auml;nger gelebt h&auml;tten. Nur ein Drittel der Coronatoten h&auml;tte ohne Infektion eine durchschnittliche Restlebenserwartung von mehr als zehn Wochen gehabt. Es ist erstaunlich, dass diese Erkenntnis von offizieller Seite niemals in Erw&auml;gung gezogen wurde. Eder hat nun seine Gedanken in einem zweiteiligen Artikel f&uuml;r die NachDenkSeiten zusammengefasst.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Hintergrundartikel von G&uuml;nter Eder auf den NachDenkSeiten<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69639\">Ein statistischer Blick auf die &Uuml;bersterblichkeit in Zeiten von Corona<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76248\">Die Coronapandemie im Spiegel der amtlichen Sterbefallstatistik<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82124\">Chancen und Risiken der Coronaimpfung &ndash; ein Blick auf die Sterbezahlen<\/a>\n<\/p><\/div><p><em>Lesen Sie hier <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87565\">den ersten Teil des Artikels<\/a>.<\/em><\/p><p><strong>Regressionsanalyse mit zwei Einflussgr&ouml;&szlig;en<\/strong><\/p><p>Von der Grippe her ist bekannt, dass besonders h&auml;ufig alte und stark vorerkrankte Menschen an einer Infektion versterben. Es handelt sich vielfach um Menschen, die aufgrund gravierender Vorerkrankungen auch ohne die zus&auml;tzliche Grippe nicht mehr lange gelebt h&auml;tten. Man kann nicht sagen, wie viel Lebenszeit sie durch die Grippe verloren haben, aber vielfach d&uuml;rfte es sich lediglich um Wochen oder Monate handeln. Angenommen, ein Gro&szlig;teil der Verstorbenen h&auml;tte ohne die Grippeerkrankung noch eine Lebenserwartung von drei Monaten gehabt, dann m&uuml;sste der &Uuml;bersterblichkeitsverlauf drei Monate nach dem Maximum der Grippewelle ein markantes Minimum aufweisen (Untersterblichkeit). Die Untersterblichkeit m&uuml;sste umso ausgepr&auml;gter ausfallen, je h&ouml;her die Grippewelle war und je h&ouml;her der Anteil derjenigen ist, der auch ohne die Grippeinfektion nicht mehr lange gelebt h&auml;tte.<\/p><p>Falls der f&uuml;r die Grippe skizzierte Zusammenhang auch auf das coronabedingte Sterbegeschehen zutrifft, w&auml;re zu erwarten, dass auf die sehr hohe zweite Coronawelle eine ausgepr&auml;gte Untersterblichkeit folgt. F&uuml;hrt man sich die Abbildung&nbsp;1 vor Augen, so sieht man, dass dies tats&auml;chlich der Fall ist. Innerhalb weniger Wochen geht die &Uuml;bersterblichkeit von einem Maximum von 6.039&nbsp;Toten (in der 52.&nbsp;KW&nbsp;2020) auf ein Minimum von &ndash;1.809 (in der 9.&nbsp;KW&nbsp;2021) zur&uuml;ck.<\/p><p>Die hohe Untersterblichkeit k&ouml;nnte also daher r&uuml;hren, dass vor allem alte und stark vorerkrankte Menschen der Coronainfektion zum Opfer gefallen sind, Menschen, die auch ohne die Infektion nicht mehr lange gelebt h&auml;tten. Zu dem gleichen Schluss kommt Professor Ragnitz in einer &Uuml;bersterblichkeitsstudie, die er f&uuml;r das ifo-Institut (M&uuml;nchen) erarbeitet hat. Die ausgepr&auml;gte Untersterblichkeit nach der zweiten Welle legt seiner Meinung nach den Verdacht nahe, &bdquo;dass in nicht wenigen F&auml;llen eine Ansteckung mit dem Coronavirus dazu gef&uuml;hrt hat, dass ohnehin geschw&auml;chte Personen fr&uuml;her gestorben sind als es sonst der Fall gewesen w&auml;re.&ldquo;[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] F&uuml;r diese Interpretation des Geschehens spricht auch das hohe Sterbealter der Betroffenen. Es lag im Jahr 2020 bei durchschnittlich 83&nbsp;Jahren und damit drei Jahre &uuml;ber der allgemeinen Lebenserwartung.<\/p><p>Nimmt man die Zeit, die von der maximalen &Uuml;bersterblichkeit bis zur maximalen Untersterblichkeit vergeht, zum Ma&szlig;stab, so d&uuml;rfte ein Gro&szlig;teil der Verstorbenen im Mittel etwa neun bis zw&ouml;lf Wochen an Lebenszeit verloren haben.<\/p><p>Falls dieses Szenario das Sterbegeschehen angemessen charakterisiert, m&uuml;sste ein Regressionsansatz, der au&szlig;er der Zahl der Coronatoten auch die zeitverz&ouml;gerte coronabedingte Untersterblichkeit als Einflussgr&ouml;&szlig;e ber&uuml;cksichtigt, eine deutlich verbesserte Kurvenanpassung zur Folge haben. Der Abbildung&nbsp;4 kann das Ergebnis der entsprechenden Regressionsanalyse entnommen werden. F&uuml;r den &Uuml;bergang von der &Uuml;bersterblichkeit zur nachfolgenden Untersterblichkeit ist eine Zeitverz&ouml;gerung von zehn Wochen unterstellt worden.<\/p><p>Aus der Abbildung ist zu ersehen, dass sich die regressionsanalytisch abgeleitete &Uuml;bersterblichkeitskurve &ndash; im Vergleich zu Abbildung&nbsp;3 &ndash; jetzt sehr viel besser an die modifizierte &Uuml;bersterblichkeit anschmiegt. Das Bestimmtheitsma&szlig; verdoppelt sich nahezu. Es steigt von 43,9% (ohne Ber&uuml;cksichtigung des Untersterblichkeitseffekts) auf 87,2% (mit Ber&uuml;cksichtigung des Untersterblichkeitseffekts) und kann jetzt als durchaus zufriedenstellend eingestuft werden.<\/p><p>Abbildung 4<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220904_EDER2_Corona-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220904_EDER2_Corona-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Nach Ma&szlig;gabe der Regressionsanalyse ist die &Uuml;bersterblichkeit folglich nicht nur mit der Zahl der Coronatoten eng verkn&uuml;pft, sondern auch mit der nachfolgenden Untersterblichkeit (zehn Wochen sp&auml;ter). Die ermittelten Korrelationen sind zun&auml;chst einmal nat&uuml;rlich nur das Resultat einer formalen statistischen Analyse. Sie k&ouml;nnen nicht automatisch als Beweis f&uuml;r einen bestehenden sachlichen Zusammenhang angesehen werden. Auf der anderen Seite l&auml;sst sich das formale Ergebnis jedoch durchaus inhaltlich interpretieren, wenn man einen urs&auml;chlichen Zusammenhang unterstellt.<\/p><p>F&uuml;r die Einflussgr&ouml;&szlig;e &bdquo;Zahl der Coronatoten&ldquo; liefert die Regressionsanalyse einen Sch&auml;tzwert von exakt 1,00. Der Wert besagt, dass sich die Zahl der Coronatoten Eins zu Eins im &Uuml;bersterblichkeitsverlauf widerspiegelt. Die zwei Nachkommastellen darf man dabei nicht allzu w&ouml;rtlich nehmen. Statistische Sch&auml;tzwerte sind immer mit Unsicherheiten behaftet. Im vorliegenden Fall ist der Wert mit einem 95%-Konfidenzintervall von [0,90 bis 1,10] verbunden.<\/p><p>Der Sch&auml;tzwert f&uuml;r die Einflussgr&ouml;&szlig;e &bdquo;zeitverz&ouml;gerte Untersterblichkeit&ldquo; f&auml;llt niedriger aus und liegt bei 0,68. Der Wert kann als Anteil der Coronatoten interpretiert werden, der auch ohne die Coronainfektion nur noch kurze Zeit gelebt h&auml;tte. Das Leben von 68% der Verstorbenen w&auml;re demnach durch die Ansteckung mit Corona um durchschnittlich zehn Wochen verk&uuml;rzt worden. Vice versa bedeutet dies, dass lediglich 32% der Verstorbenen, wenn sie sich nicht infiziert h&auml;tten, eine h&ouml;here Lebenserwartung als zehn Wochen gehabt h&auml;tten. Auch diese Sch&auml;tzwerte sind mit Unsicherheiten behaftet. Das zugeh&ouml;rige 95%-Konfidenzintervall erstreckt sich von [0,60 bis 0,76]. Der Anteil der Coronatoten, der keine l&auml;ngere Lebensperspektive gehabt h&auml;tte, liegt danach mit 95-prozentiger Sicherheit zwischen 60% als unterer Grenze und 76% als oberer Grenze.<\/p><p>Es erstaunt, dass diese Einflussgr&ouml;&szlig;e von offizieller Seite niemals in Erw&auml;gung gezogen wird, wenn es darum geht, die hohe Untersterblichkeit nach der zweiten Welle zu erkl&auml;ren. Man verweist immer nur auf die ausgebliebene Grippewelle als m&ouml;gliche Ursache. Und tats&auml;chlich k&ouml;nnen ausbleibende Grippewellen, wie oben gezeigt, Untersterblichkeit zur Folge haben, wenn in die Berechnung der Basislinie au&szlig;er grippearmen Jahren auch ausgepr&auml;gte Grippejahre eingeflossen sind. In dem Augenblick jedoch, da man die Basislinie um den verzerrenden Grippeeinfluss bereinigt, wie es bei der modifizierten &Uuml;bersterblichkeit der Fall ist, muss man nach anderen Erkl&auml;rungen suchen, wenn die Untersterblichkeit weiterhin gro&szlig; ist.<\/p><p>Der Verlauf der modifizierten &Uuml;bersterblichkeit verlangt folglich nach einer anderen Begr&uuml;ndung (als der ausgebliebenen Grippe) f&uuml;r die ausgepr&auml;gte Untersterblichkeit nach der zweiten Welle. Und als Erkl&auml;rung kommt eigentlich nur in Betracht, dass der Gro&szlig;teil der Coronatoten zum Zeitpunkt der Ansteckung bereits vom Tod gezeichnet war und, unabh&auml;ngig von der Coronainfektion, nicht mehr lange gelebt h&auml;tte. So ern&uuml;chternd diese Erkl&auml;rung ist, sie dr&auml;ngt sich geradezu auf. Fraglich bleibt, welche Bedeutung das Alter f&uuml;r das coronabedingte Sterbegeschehen hat und ob die Vorerkrankungen bzw. die Art der Vorerkrankung hier nicht die wichtigere Rolle spielen. Es ist an der Zeit, dass diese Fragen endlich von unabh&auml;ngigen Medizinern grundlegend untersucht werden. Nur so ist mit Erkenntnisgewinnen zu rechnen, die Auskunft dar&uuml;ber geben, wie zuk&uuml;nftig mit Pandemien umgegangen werden sollte und ob auf die Coronapandemie angemessen reagiert worden ist.<\/p><p>Abbildung&nbsp;5 vermittelt abschlie&szlig;end noch einmal einen Gesamteindruck von der insgesamt recht guten &Uuml;bereinstimmung des modifizierten &Uuml;bersterblichkeitsverlaufs mit der regressionsanalytisch abgeleiteten &Uuml;bersterblichkeitskurve, bei der neben der Zahl der Coronatoten auch die (nachfolgende) Untersterblichkeit im Regressionsansatz mit eingegangen ist. Wochen, in denen aufgrund der sommerlichen Hitze &uuml;berdurchschnittlich viele Menschen verstorben sind, sind in die Abbildung nicht mit aufgenommen worden.<\/p><p>Abbildung 5<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220904_EDER2_Corona-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220904_EDER2_Corona-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><strong>Nachbetrachtung<\/strong><\/p><p>Trotz der insgesamt guten &Uuml;bereinstimmung der Kurvenverl&auml;ufe kann das Ergebnis nicht als rundum zufriedenstellend eingestuft werden. Das liegt vor allem an der ungew&ouml;hnlich hohen &Uuml;bersterblichkeit zwischen der 45. und 52.&nbsp;KW 2021, die auch dem Statistischen Bundesamt aufgefallen ist. Kritische Wissenschaftler haben die Vermutung ge&auml;u&szlig;ert, dass der Effekt vom Impfen herr&uuml;hren k&ouml;nnte. So kommt Professor Kuhbandner in einer statistischen Studie auf Basis tagesspezifischer Daten zu dem Schluss, &bdquo;dass sowohl der Verlauf der Todesf&auml;lle im Jahr 2021 als auch der Verlauf der &Uuml;bersterblichkeit mit einer leichten Zeitverz&ouml;gerung nahezu exakt den Verlauf der Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen widerspiegelt.&ldquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>Diesen eindeutigen Befund kann die vorliegende Studie nicht best&auml;tigen. Ein ungew&ouml;hnlich starker Anstieg der &Uuml;bersterblichkeit ist, wie Abbildung&nbsp;5 zeigt, weder w&auml;hrend der Zeit der Erst- noch der Zweitimpfung zu erkennen. Erstere hatte ihren H&ouml;hepunkt in der 17.&nbsp;KW 2021, Letztere in der 23.&nbsp;KW 2021. Theoretisch k&ouml;nnten lediglich die leicht erh&ouml;hten &Uuml;bersterblichkeitswerte in der 17. und 18.&nbsp;KW auf die Erstimpfung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein. Allerdings ist in den Vorwochen kein &uuml;berproportional starker Anstieg der &Uuml;bersterblichkeitswerte zu erkennen, wie man ihn in einem solchen Fall eigentlich erwarten w&uuml;rde.<\/p><p>Anders sieht es in der Zeit zwischen der 45. und 52.&nbsp;KW 2021 aus. In dieser Phase steigt die &Uuml;bersterblichkeit au&szlig;ergew&ouml;hnlich stark an und es sterben etwa 6.400&nbsp;Menschen mehr als regressionsanalytisch zu erwarten gewesen w&auml;re. Zugleich ist es die Zeit, in der besonders viele Menschen geboostert, d.h. zum dritten Mal geimpft worden sind. Abbildung&nbsp;6 vermittelt einen Eindruck vom Verlauf der erh&ouml;hten &Uuml;bersterblichkeit und der Zahl der Boosterimpfungen.<\/p><p>Abbildung 6<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220904_EDER2_Corona-03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220904_EDER2_Corona-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Die Vermutung, dass die stark erh&ouml;hten &Uuml;bersterblichkeitswerte vom Boostern herr&uuml;hren, liegt nahe und kann nicht grunds&auml;tzlich ausgeschlossen werden. Auf Basis der hier betrachteten Wochenwerte l&auml;sst sich der Zusammenhang allerdings nicht eindeutig belegen. F&uuml;r die Vermutung spricht, dass die Kurven zwischen der 45. und 52. KW 2021 weitgehend parallel verlaufen. Dagegen spricht, dass sich die Parallelit&auml;t im Jahr 2022 nicht fortsetzt, obwohl immer noch sehr viele Menschen geboostert worden sind.<\/p><p>Als Erkl&auml;rung f&uuml;r die zu hohe &Uuml;bersterblichkeit zwischen der 45. und 52.&nbsp;Woche k&auml;me grunds&auml;tzlich auch eine Untererfassung der Zahl der Coronatoten durch das RKI in Betracht. Hinweise darauf, dass die Coronadaten in diesen acht Wochen nicht vollst&auml;ndig erfasst worden sind, gibt es (nach Kenntnis des Autors) allerdings nicht. Sollte die Vermutung jedoch zutreffen, so w&uuml;rde das erkl&auml;ren, warum auf die Phase residualer &Uuml;bersterblichkeit eine Phase residualer Untersterblichkeit folgt (vgl. Abb.&nbsp;6).<\/p><p>Um verl&auml;ssliche Aussagen &uuml;ber die Ursache der stark erh&ouml;hten &Uuml;bersterblichkeit in den letzten Wochen des Jahres 2021 zu erhalten, m&uuml;ssten weitere Daten und Hintergrundinformationen in die Analyse einbezogen werden. Es w&auml;re sehr zu begr&uuml;&szlig;en, wenn die Fragestellung von wissenschaftlicher Seite aufgegriffen und abschlie&szlig;end gekl&auml;rt w&uuml;rde, da nur so die bestehende Unsicherheit, ob bzw. in welchem Ausma&szlig; die erh&ouml;hte &Uuml;bersterblichkeit vom Boostern herr&uuml;hrt, beseitigt werden kann.<\/p><p>Titelbild: gnepphoto8\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Joachim Ragnitz &ndash; &Uuml;bersterblichkeit w&auml;hrend der Corona-Pandemie. In: ifo Dresden berichtet, Heft 1\/2022, S. 29-35<br>\nDownload unter: <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/DocDL\/ifoDD_22-01_29-35_Ragnitz.pdf\">ifo.de\/DocDL\/ifoDD_22-01_29-35_Ragnitz.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Christof Kuhbandner &ndash; Der Anstieg der &Uuml;bersterblichkeit im zeitlichen Zusammenhang mit den Covid-Impfungen. Aktueller Stand der Analysen: 21.01.2022<br>\nDownload unter: <a href=\"https:\/\/transition-news.org\/IMG\/pdf\/u_bersterblichkeit_impfungen_analysen_open_access_21.1.2022.pdf\">transition-news.org\/IMG\/pdf\/u_bersterblichkeit_impfungen_analysen_open_access_21.1.2022.pdf<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergleicht man die offiziellen Angaben zur &Uuml;bersterblichkeit mit den vom RKI ver&ouml;ffentlichten Zahlen der Corona-Toten, klafft dort eine gr&ouml;&szlig;ere L&uuml;cke. Der Statistiker <strong>G&uuml;nter Eder<\/strong> hat die Daten mit Hilfe statistischer Methoden angepasst und dabei eine erstaunlich pr&auml;zise Korrelation herausgearbeitet. 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