{"id":87576,"date":"2022-09-02T14:30:22","date_gmt":"2022-09-02T12:30:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87576"},"modified":"2022-09-02T14:52:30","modified_gmt":"2022-09-02T12:52:30","slug":"leserbriefe-zu-ist-gendern-links","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87576","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eIst Gendern links?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Ralf Vogel hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87304\">in diesem Beitrag<\/a> einige Gedanken zum Themenkomplex des Genderns formuliert. Gendern sei &bdquo;eine sprachpolitische Ma&szlig;nahme und somit auch v&ouml;llig zu Recht Gegenstand eines politischen Diskurses&ldquo;. Freiheit sei immer die Freiheit des Anderssprechenden (&bdquo;Rosa-Prinzip&ldquo;). Ob eine sprachpolitische Ma&szlig;nahme links sei, k&ouml;nne daran gemessen werden, ob sie dem Rosa-Prinzip gerecht werde: &bdquo;also Vielfalt achten, keine Selbst&uuml;berh&ouml;hung, Einf&uuml;hlung&ldquo;. Beim Gendern versuche eine Minderheit, der Mehrheit ihr Sprachgef&uuml;hl aufzuzwingen. Das Problem des Genderns liege darin, &bdquo;dass wir es hier mit einer sprachpolitischen Ma&szlig;nahme zu tun haben, die gegen das Rosa-Prinzip verst&ouml;&szlig;t, weil sie alternative Ausdrucksweisen und ihre Verwender diskriminiert&ldquo;. Danke f&uuml;r die interessanten E-Mails. Hier nun die Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkende.<\/p><p>Dass Sprache gern verwendet wird, um anderen zu zeigen: &ldquo;Wir sind anders. Wir sind besser.&rdquo; ist ja bekannt. Dass sie oft politischen Zwecken dienen soll, ist auch sehr oft erkennbar.<\/p><p>Geben Sie einfach mal einen l&auml;ngeren Satz in Google Translate ein und &uuml;bersetzen ihn dann ins Serbische, Kroatische und Bosnische. Es ist dieselbe Sprache. Wird aber dort als drei verschiedene Sprachen gef&uuml;hrt.<\/p><p>Gleiches kann man auch mit Indonesisch und Malaysisch machen &ndash; dieselbe Sprache. Sie wird auch von manchen Menschen auf den Philippinen und in Singapur gesprochen und dort &ldquo;Bahasa&rdquo; genannt.<\/p><p>Schwyzerd&uuml;tsch dagegen, das ich als Norddeutscher gar nicht verstehe, wird nicht als eigene Sprache angesehen.<\/p><p>Geradezu verr&uuml;ckt muten neuerdings einige Versuche spanischer Beh&ouml;rden, z.B. des Finanzamtes (Agencia Estatal de Administraci&oacute;n Tributaria) an. Dort kann man im Onlineformular w&auml;hlen zwischen Espa&ntilde;ol, Galego, Catal&agrave;, Valenci&agrave; und English.<\/p><p>Katalanisch und Valenzianisch, kann man sehen, ist exakt dieselbe Sprache. Es ist eine rein politische Motivation, nach dem Motto &ldquo;Teile und herrsche&rdquo; Katalanen und Valenzianer auseinanderzudividieren, vermutlich, um Unabh&auml;ngigkeitsbestrebungen entgegenzuwirken.<\/p><p>Ich w&auml;re gern ein Fan des Genderns, wenn das sinnvoll w&auml;re. Denken wir bei &ldquo;die Atombombe&rdquo; oder &ldquo;die Antarktisexpedition&rdquo; an Frauen? Bei &ldquo;der Minirock&rdquo; und &ldquo;der Lippenstift&rdquo; an M&auml;nner? Nein, dann m&uuml;ssten wir ja konsequenterweise das Geschlecht solcher W&ouml;rter &auml;ndern. Aber wo f&auml;ngt man an, wo h&ouml;rt man auf?<\/p><p>Ich bin und bleibe links, aber das Gendern verwende auch ich, wie Prof. Vogel, nur dann, wenn es mir hilft. Nicht als Parteiabzeichen.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJ&uuml;rgen Warschhun<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<br>\n&nbsp;<br>\ndas war mal wieder perfekt auf den Punkt gebracht und herzlichen Dank, da&szlig; die NDS mit dem Widerstand gegen die stattfindende Verballhornung unserer Sprache weiter aktiv bleiben.<br>\n&nbsp;<br>\nMan sollte vielleicht auch mal die Frage stellen, ob das was die identit&auml;re Minderheit da mit all Ihren dummen und aller d&uuml;mmsten Argumenten dem zivilisierten Bildungsb&uuml;rger meint antun und &uuml;berst&uuml;lpen zu d&uuml;rfen und im Hinblick auf diese brutale Radikalit&auml;t mit der es betrieben wird, nicht auch als eine Form von Faschismus angesehen werden mu&szlig;, und da haben wir ja im Lande eine gewisse Tradition. Insbesondere wenn man in Betracht zieht, dass sie es bereits schon so weit getrieben und gebracht haben, dass es existenzbedrohend sein kann, wenn der zivilisierte B&uuml;rger, der seinen gesunden Menschenverstand behalten hat und auch behalten will, sich diesem Bl&ouml;dsinnn verweigert. &Agrave; priori ist eigentlich bereits f&uuml;r dieses Dsch&auml;ndern die Verwendung eines Anglizismus eine Verhunzung der Mutter(!)-, nicht Vatersprache. Und es gibt da ja sogar Spinner*:#innen &ndash; warum eigentlich immer &sect;_%innen und nicht auch mal ^&deg;!au&szlig;en? &ndash; welche die Weltliteratur umschreiben wollen, wie einst mal eine Dame bei Plasberg, die Svenja Fla&szlig;p&ouml;hler, die das nicht wollte, als rechtsextrem beschimpfte. Soweit man das selbst einsch&auml;tzt, kommt dieses Dsch&auml;ndern in dieser extremen Absurdit&auml;t auch &uuml;berhaupt nur in Deutschland vor, oder?<br>\n&nbsp;<br>\nInteressant ist vielleicht mal ein Blick auf eine andere Sprache, z. B. Spanisch. Da gibt es kein Wort f&uuml;r Eltern und man sagt dazu nun nicht etwa mi madre y mi padre sondern mis padres. Ebenso ist es bei den abuelos f&uuml;r Gro&szlig;eltern. Wenn man von einer Gruppe von 10 M&auml;dchen spricht, sind dies 10 ni&ntilde;as. Sind es aber 9 M&auml;dchen und ein Junge, dann hei&szlig;t es 10 ni&ntilde;os. Eine Gruppe von 4 Frauen wird mit Se&ntilde;oras angeredet. Sind es aber 3 Frauen und ein Mann, dann ist die Anrede: Se&ntilde;ores. Welchen Stellenwert nichts desto trotz die Frau in der Gesellschaft hat, l&auml;&szlig;t sich beispiesweise daran erkennen, dass im Restaurant die Rechnung grunds&auml;tzlich der Frau vergelegt und auch von dieser bezahlt wird. Eine praktizierte Dominanz l&auml;&szlig;t sich vielleicht auch daran erkennen, dass esposa Ehefrau, esposas aber Handschellen bedeutet.<br>\n&nbsp;<br>\nAls ebenfalls nicht besonders helle und das eigene Wohlergehen negierend findet man auch, wenn die Deutschen es sich gefallen lassen, wenn eine verantwortungslose und inkompetente Regierung im Gegensatz zum Amtseid &ndash; n&auml;mlich dem deutschen Volk in Form eines sehr versp&auml;teten aber nun selbst verordneten Morgenthauplans ins Elend f&uuml;r viele&nbsp; f&uuml;hrenden Schaden zuf&uuml;gt anstatt solchen abzuwenden &ndash; nun kein russisches Erdgas mehr abnimmt, das bekanntlich bereits seit 52 Jahren preiswert, zuverl&auml;ssig und in bester Qualit&auml;t, sowie den Wohlstand der Deutschen stets ganz au&szlig;erordentlich bef&ouml;rdernd geliefert worden war und jetzt z. T. dort abgefackelt werden mu&szlig;. Welch eine Umweltsauerei wird da von den Gr&uuml;nen, die bekanntlich ja auch begeisterte Dsch&auml;nderer sind, quasi noch dazu erzwungen.<br>\n&nbsp;<br>\nEin alter Mann mit 87 nimmt das alles mit ziemlichen Widerwillen wahr, kann sich da aber der Gnade der fr&uuml;hen Geburt erfreuen, weil deswegen das alles nicht mehr lange ertragen werden mu&szlig;, man sich aber dennoch Sorgen um die Zukunft seines Landes, inbegriffen die Nachkommenschaft, machen mu&szlig;.<br>\n&nbsp;<br>\nSolch ein Leserbrief ist vermutlich nicht wieder moderat genug um abgedruckt zu werden.<br>\n&nbsp;<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHartmut Wohler <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Vogel, <\/p><p>soeben las ich Ihre Gedanken zum Gendern in den Nachdenkseiten, die ich klar und anregend empfinde. Unpassend finde ich jedoch den Versuch, das &ldquo;Gendern&rdquo; in Relation zum &ldquo;Links-Sein&rdquo; zu setzen. Sie definieren sich selbst als links und unausgesprochen scheint das etwas gutes zu sein. Auch das liberale, von Ihnen so genannte &ldquo;Rosa-Prinzip&rdquo; verbinden Sie mit Links-Sein, wonach also jene, die nicht liberal und tolerant sind, entsprechend nicht links sein k&ouml;nnen. <\/p><p>Da Sie mit Ihren Gedanken&nbsp; zu dem Schluss kommen, dass Gendern als politischer Sprachakt nicht liberal, sondern autorit&auml;r und moralisierend sei, kann leicht geschlossen werden, auch wenn Sie die eingangs gestellte Frage nicht explizit beantworten, dass Gendern eben nicht links sei. <\/p><p>Hier zeigt sich, dass das Rechts-Links-Schema nur zu schnellen, aber auch lediglich oberfl&auml;chlichen Einordnungen taugt, sonst aber keine n&uuml;tzliche Analyse-Kategorie darstellt. Sie haben nicht definiert, was Links als politische Richtung bedeutet &ndash; und das war auch nicht n&ouml;tig. Denn offenbar gilt, dass das, was links ist, gut ist &ndash; wie eben das Rosa-Prinzip. Und diejenigen, die nicht gut sind, die k&ouml;nnen dann auch nicht links sein, wie eben jene, die gendern. Damit wird jedoch letztlich auch nur einem schlichten Dualismus Vorschub geleistet, den es doch mittels Rosa-Prinzip eigentlich zu &uuml;berwinden gilt. Ein einfacher Schritt in diese Richtung w&auml;re es, das Rechts-Links-Schema f&uuml;r politische Analysen zu verwerfen und stattdessen sachgerechte und weniger globale Kategorien zu finden und zu verwenden. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMarius Brauer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>abgesehen davon, da&szlig; ich das Gendern ausgesprochen l&auml;cherlich finde (haben wir derzeit wirklich keine anderen Sorgen???) und mich als Frau mit dem generischen Maskulinum selbstverst&auml;ndlich angesprochen f&uuml;hle, so f&auml;llt mir auf, da&szlig; es bestimmte Substantive gibt, die grunds&auml;tzlich m&auml;nnlich sind. Als da w&auml;ren die schon angesprochenen Worte Zwilling, Liebling u.s.w. Mit der Bezeichnung &ldquo;Liebling&rdquo; kann sowohl der m&auml;nnliche als auch der weibliche Partner in einer Beziehung angesprochen werden. Auch als Frau f&uuml;hle ich mich mit &ldquo;Liebling&rdquo; angesprochen und wertgesch&auml;tzt.<\/p><p>Richtig absurd wird es bei den Worten &ldquo;Mensch&rdquo; und &ldquo;Gast&rdquo;. Beides ist mit dem m&auml;nnlichen Artikel versehen. Wie weit will die Sprachelite es noch treiben? Im Kaufhaus bin ich Kundin &ndash; und im Restaurant bin ich nun was? Die G&auml;stin? <\/p><p>Und was ist mit den &ldquo;Menschen in diesem Lande&rdquo;, wie sich manche Politiker auszudr&uuml;cken pflegen? Wird demn&auml;chst von den &ldquo;Mensch*Innen&rdquo; die Rede sein?<\/p><p>Jemand hat einmal gesagt, da&szlig; die deutsche Sprache eine gute Sprache ist, weil die Worte &ldquo;Mann&rdquo; und &ldquo;Mensch&rdquo; nicht dieselben sind. Lassen wir es dabei bewenden. Wir haben derzeit genug andere Probleme.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nIngrid Sta&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten-Redaktion, <\/p><p>Linguistik-Professor Ralf Vogel formuliert in diesem Beitrag Gedanken, die ich aus meiner Lebenserfahrung nur best&auml;tigen kann. Als Dialektsprecher mache ich intensiv von der Plastizit&auml;t des allt&auml;glichen Sprache Gebrauch. So verwende ich nach ein bis zwei Tagen &bdquo;Akklimation&ldquo; etwa im Rheinland beim B&auml;cker das dort gel&auml;ufige &bdquo;Br&ouml;tchen&ldquo; mit derselben Selbstverst&auml;ndlichkeit, wie die gewohnte &bdquo;Semmel&ldquo;. <\/p><p>Was mir bei gendernden Sprechern unangenehm auff&auml;llt, ist die Beobachtung, dass inhaltliche Aspekte oft unscharf oder unpr&auml;zise formuliert sind. Professor Vogel zieht in seinem Artikel ja die Parallele zu neoliberalen Reformen. Ich vermisse hier die eigentlich notwendige Sprachsensibilit&auml;t bei den Verfechtern des Genderns. Aber das ist vielleicht auch eine zwangsl&auml;ufige Folge, wenn man beim Sprechen das &Uuml;bergewicht auf die Form legt und dabei den Inhalt vernachl&auml;ssigt. <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nGerhard Rinnberger <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiteteam,<\/p><p>*Zitat* &ldquo;Sogenanntes Gendern ist aktuell zum Gegenstand des &ouml;ffentlichen Diskurses geworden. Es ist eine sprachpolitische Ma&szlig;nahme und somit auch v&ouml;llig zurecht Gegenstand eines politischen Diskurses, f&uuml;r den die Linguistik keine Deutungshoheit beanspruchen kann.&rdquo; *zitatende*<\/p><p>Hierzu m&ouml;chte ich einmal auf die Differenzen in der Verwendung des Begriffes &ldquo;Gender&rdquo; gerade auch in der zeitlichen Entwicklung eingehen.<\/p><p>War im Kontext der feministischen Bewegung und der Hinterfragung, wie sieht es mit der sozialen Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern (damals noch Frau &ndash; Mann ) aus?, das Hauptaugenmerk auf die sozialen Aspekte der Geschlechtszugeh&ouml;rigkeit (ohne Hinterfragung der Geschlechtsk&ouml;rperlichkeit) gerichtet, so sieht dies in der heutigen Verwendung des Begriffes ganz anders aus! Im &ldquo;Gender Mainstream&rdquo; ging es darum die soziale Ungleichheit von Frauen gegen&uuml;ber M&auml;nnern auf zu zeigen, sie zu Verdeutlichen.<\/p><p>Urspr&uuml;nglich wurde der Begriff &ldquo;Gender&rdquo; als Begriff f&uuml;r die sozialen Aspekte der Geschlechtszugeh&ouml;rigkeit entwickelt, jedoch wurde im angeblichen Kontext mit &ldquo;Transsexualit&auml;t&rdquo; dann zun&auml;chst der Begriff &ldquo;Transgender&rdquo; gepr&auml;gt und aus diesem &ldquo;Trans- Gender&rdquo; wurde letztlich die heutige Verwendung &ldquo;Gender = Geschlecht&rdquo;.<\/p><p>Dabei ist Geschlecht etwas, das in sich aus mehreren Aspekten besteht &ndash; Gender ist eigentlich nur einer von mehreren Aspekten des Geschlechts.<\/p><p>Genderbef&uuml;rworter wollen dabei diesen Aspekt von Geschlecht zum eigentlichen Bestimmenden Aspekt und somit zu &ldquo;dem Geschlecht&rdquo; an sich festlegen.<\/p><p>Vergessen wird dabei gern, dass &ldquo;Gendern (sprachlich)&rdquo; zur Verleugnung von Frau bzw. Mann als anerkannte Geschlechtsbezeichnung f&uuml;hrt &ndash; ein Aspekt der sp&auml;testens wenn einem Menschen wichtig ist als Frau oder Mann angesprochen zu werden, weil man dies genau so als &ldquo;Stimmig erlebt&rdquo;, eine hohe Relevanz bekommt.<\/p><p>Gerade Menschen mit Transsexualit&auml;t (Neuro-Genitales-Syndrom, kurz NGS) egal ob &uuml;berwunden oder akut erleben dieses &ldquo;sprachliche Gendern&rdquo; als &ldquo;Absprache ihre Leidens&rdquo; bzw. als &ldquo;Aberkennung ihres Frau\/Mann seins&rdquo; &ndash; weshalb wir als Verein uns diesem sprachlichen Gendern auch verweigern.<\/p><p>Mehr zu diesen oben angef&uuml;hrten Ver&auml;nderungen l&auml;&szlig;t sich herauslesen, wenn es um das aktuell geplante &ldquo;Selbstbestimmungsgesetz&rdquo; zur geschlechtlichen Selbstbestimmung geht.<\/p><p>Soviel in Kurzform, bevor mein Leserbrief zu lang und ausf&uuml;hrlich wird.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nFrank<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der nds,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank f&uuml;r diesen aufkl&auml;rerischen Beitrag des Professors Vogel! Das Gendern in immer mehr Publikationen nervt mich schon lange, ich empfinde es als hirnerweichende Sprachverhunzung. K&uuml;rzlich lud ein K&uuml;nstlerverein hier in Dachau zum Jubil&auml;um einer &ldquo;K&uuml;nstler:Innenfreundschaft&rdquo; mit einer Partnerstadt ein, ja wirklich.<br>\n&nbsp;<br>\nDie jetzige Mode des Genderns erinnert etwas an die Aktionen der Sprachreiniger von vor &uuml;ber hundert&nbsp;Jahren, nacherz&auml;hlt in dem Buch von Karl-Heinz G&ouml;ttert &ldquo;Die Sprachreiniger &ndash; Der Kampf gegen Fremdw&ouml;rter und der deutsche Nationalismus&rdquo;, erschienen bei Propyl&auml;en, Berlin, 2019. Damals gab es die Redensart&nbsp;&ldquo;Deutsch ist die beste Sprache der Welt: man versteht jedes Wort&rdquo; &ndash; aber nur, weil der Sprachverein nicht gesiegt hat, meinte der Schriftsteller Peter K&ouml;hler in der Buchbesprechung.&nbsp;Ich hoffe nur, dass&nbsp;die oft gr&uuml;n durchgl&uuml;hten Propagandisten der Genderei wieder verschwinden werden und dann alle Texte wieder fl&uuml;ssig gelesen werden k&ouml;nnen.<br>\n&nbsp;<br>\nEigentlich hilft hier nur die Flucht in die Absurdit&auml;t: Ich fordere, wenn man die Genderei tierisch ernst nehmen will, die sprachlich korrekte Ansprache f&uuml;r Tiere. &ldquo;Hunde an die Leine&rdquo;, auf tausenden Schildern in unseren Parks und Stadtw&auml;ldern zu sehen, war gestern.&nbsp;Ab sofort muss es hei&szlig;en &ldquo;Hunde und H&uuml;ndinnen an die Leine&rdquo;. Andernfalls d&uuml;rften ja H&uuml;ndinnen trotz Verbot frei in den W&auml;ldern herumstreunen, nur Hunde nicht. Ist selbstverst&auml;ndlich Quatsch.<br>\n&nbsp;<br>\nIm &Uuml;brigen ist unsere deutsche Sprache bei den &uuml;blichen Haustieren eh schon sehr genau und gendergerecht: das Pferd, aber der Hengst, die Stute; das Rind, aber der Stier, die Kuh; das Schwein, aber der Eber, die Sau; das Huhn, aber der Hahn, die Henne. Danach wird es unregelm&auml;&szlig;ig: der Kater, die Katze, kein Neutrum; der Bock, die Ziege, kein Neutrum; das Schaf, der Bock, keine weibliche Form, usw.,usw. Wilde Tiere sind dann nach Belieben m&auml;nnlich, weiblich, s&auml;chlich: der Hirsch, der Biber, die Hornissse, die Schlange, das Reh, das Gnu.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nWarum aber gibt es bei uns immer noch &ldquo;das Weib&rdquo;? Haben die Gender-Puristen da etwas verschlafen?<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nEmmo Frey<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werte NDS-Redaktion,<\/p><p>Jetzt hat&rsquo;s mir aber kr&auml;ftig die\/der Sprache*r  verschlagen und das am Sonntagabend*in. Ob mich nachher der\/die Tatort*in nach interessieren wird? Wohl mitnichten&amp;Mitneffen, hat da jemals einer\/eine von M&ouml;rder*Innen, von Verbrecher*Innen, von Kriminell*Innen gek&uuml;ndet? Dass der\/die Autor*in Vogel*In  am Ende sich outet und zugibt, dass wenn es ihm beruflich n&uuml;tzen k&ouml;nnte, er &ndash; und falls er sich demn&auml;chst Geschlecht umzuwandeln gedenkt, sie &ndash; sich hemmungslos dem Gendern alias Genderinnen hingibt hat, mich mehr als entt&auml;uscht.<\/p><p>Ist Gendern links? Schon die\/der Frage*r nervt! Als ob es heute noch wahre Linke und Linkinnen geben w&uuml;rde. Die\/der Frage*r, ob es jemals so was  gegeben h&auml;tte, f&uuml;hrt in die Irre*r. Sp&auml;testens nach Eintreten der Zeitenwende &ndash; oder mu&szlig; es nicht  doch Zeitenwendin hei&szlig;en &ndash; hat es ein Ende mit &bdquo;Linkssein, -denken und -f&uuml;hlen&ldquo;. Herr Vogel verweist berechtigterweise auf vergleichbare Maschen, wie wir sie &bdquo;aus neoliberalen Formen&ldquo; &uuml;bergest&uuml;lpt bekommen und die sind bestimmt nie links angedacht. Will allerdings nicht begreifen, dass das &bdquo;Gendern&ldquo; geradezu die Paradeform ist, dem Volk, der Gesellschaft oder wem auch immer ihre gelernte Sprache mit dem\/der &bdquo;Deibel*in&ldquo; auszutreiben.&ldquo; <\/p><p>Klar, die heute zum Linkssein verdammten, die links Eingenordeten ebenso wie diejenigen, die die Vorgenannten am Nasenring zu indoktrinieren haben, haben nat&uuml;rlich alle ein gewaltiges Problem. Das Vakuum da, wo fr&uuml;her vielleicht mal ein Marx sein Unwesen trieb &ndash; selten durfte, bei den (Seeheimer*Innen-)Sozen vielleicht man sich evtl. gerade noch mal zum Gewerkschaftsgedanken hingezogen zu f&uuml;hlen glaubte, mu&szlig; ja mit irgendwas gef&uuml;llt bzw. aufgeblasen werden. Und da kommt das &bdquo;Gendern&ldquo; gerade recht als &bdquo;die&ldquo; Besch&auml;ftigungstherapie. Den ganzen lieben langen Tag kommt es einem unter, beim Fr&uuml;hst&uuml;ck im Regionalbl&auml;ttchen, bei den sich zur Elite F&uuml;hlenden in der FAZ*in oder SZ*In, untertags in den gut Leitlinien angepassten Mails und Schrifts&auml;tzen am Arbeitsplatz*In oder im Home-Office und abends nat&uuml;rlich in der ersten oder zweiten Reihe des &Ouml;RR. Wer &ndash; bitte &ndash; soll da &ndash; free on board &ndash; linkes Gedankengut bereitstellen bzw. hegen?<\/p><p>Zwischenruf: mein angestrengtes Gendern hier ging mir jetzt geh&ouml;rig auf den Geist &ndash; versprochen &ndash; ich lasse es jetzt ab sofort sein.<\/p><p>Aber es ist ja nicht nur die immer &ouml;fters geforderte Pflicht zum &bdquo;Gendern&ldquo;. Der Gessler-H&uuml;te gibt&rsquo;s schlie&szlig;lich zwischenzeitlich gar viele.  Der &bdquo;Neescher&ldquo;, der &bdquo;Zigeuner&ldquo; nebst Schnitzel und -So&szlig;e z.B.! Wer wagt es sich noch, sich  Gedanken zu machen, wenn aus den USA mal wieder von einem Sheriff berichtet wird, der seinen eigenen OK-Corral mit einem &bdquo;Nigger oder einer Niggerin&ldquo; nachgestellt hat. Anderthalb Tausend sollen es sein jedes Jahr, das hilft denen schon, in &bdquo;good old Germany&ldquo; nicht mehr als Neger verunglimpft zu werden. Gleiches gilt wohl auch f&uuml;r die paar Millionen Roth&auml;ute, die seit dem 4.7.1779 seither bei der Flurbereinigung abhanden kamen. Indianer gibt  fast nicht mehr. Und bei den paar Versprengten, die z.B. in Kanada noch dahin darben unter der ihnen gro&szlig;spurig gespendeten &Uuml;berschrift &bdquo;First Nations&ldquo; , die sich bisher entgegen allen Anfeindungen erfolgreich um ihre Umwelt und ihr &Uuml;berleben sorgten, will ja jetzt unser Kanzler Olaf Scholz &ndash; wohl auf Vize-Kanzlers Gehei&szlig; &ndash; ihnen ihre v&ouml;llig abstrusen Vorbehalte gegen Fracking austreiben, damit vielleicht im Winter hierzulande pro Woche doch noch eine zweimin&uuml;tige 19&deg;- Dusche (offiziell Habeck-shower) m&ouml;glich werden kann und auf den Waschlappen wenigstens noch einmal verzichten werden kann. Pro Gasanschluss versteht sich. Es wird eng werden!<\/p><p>Wo ist das Problem, es gibt ja f&uuml;r sie einen fairen Ausgleich. Winnetou mu&szlig; sterben, Schluss mit diesem &uuml;blen Rassismus. Au&szlig;erdem wurde ja l&auml;ngst ein Ersatz gefunden, mit dem &bdquo;Russen&ldquo; n&auml;mlich. Sollte es m&ouml;glich werden, mit dem gr&ouml;&szlig;ten Land der Erde gleiches zu treiben was erfolgreich beispielsweise mit Jugoslawien m&ouml;glich war, die St&auml;mme dort gegeneinander zu treiben. Dann, ja dann k&ouml;nnen wir evtl. wieder auf l&auml;ngere Duschen spekulieren. Noch aber hat der B&auml;r den wertewestlichen Plan geschnallt und erst einmal gewaltig Tatzen und Krallen ausgefahren. Da mu&szlig; noch viel &Uuml;berzeugungsarbeit geleistet werden. Und sind da noch die Kurznasen &ndash; Schlitzaugen darf man ja auch nicht mehr sagen, stimmts Herr &Ouml;ttinger &ndash; und die Taiwanesen, jener frisch entdeckte Menschenschlag, nachdem es die Uiguren einfach nicht hinbekommen wollen.<\/p><p>Dr&uuml;ben, bei den &bdquo;B&ouml;sen&ldquo; also &ndash; da feiert Rassismus Tag f&uuml;r Tag fr&ouml;hliche Urst&auml;nd. Da h&auml;tte es eines Banderistans gar nicht bedurft. Aber immerhin wissen wir jetzt wohin wir unsere P&auml;ckchen &ndash; nicht nur zu Weihnachten &ndash; zu schicken haben. Reichlich gef&uuml;llt mit allerlei Spezereien, vornehmlich mit Kart&auml;tschen, Haubitzen, Raketen zuhauf, kostet ja alles n&uuml;scht. Kommt gut an. Damit Nordstrom II nicht zum Einsatz kommt, d&uuml;rfen wir frieren, so hei&szlig;t es jedenfalls, nur ein Pullover mehr. Was das alles mit &bdquo;Gendern&ldquo; zu tun hat? Gar ville! So kann die &bdquo;Zeitenwende&ldquo; viel besser von uns angenommen werden. Es k&ouml;nnte auch sein, dass das was da gerade so abgeht in der Ukraine und bei uns in Sachen Absturz des Lebensstandards &ndash; alles auf vielfachen Wunsch eines eizelen Gleichen von overseas &ndash; lt. Drehbuch beim Volk eher fr&uuml;her als sp&auml;ter eben &bdquo;uns (ehemaligen) Linken&ldquo; in die Schuhe geschoben werden wird. Wohl bekomm&rsquo;s!<\/p><p>Mit besten sonntagabendlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMichael Kohle<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo und guten Tag, sehr geehrter Herr Vogel,<\/p><p>mit der nachfolgenden Passage aus Ihrem Text ist eigentlich die wesentliche Aussage zu diesem Thema getroffen worden:<\/p><p>Das Problem liegt also nicht in den sprachlichen Mitteln des Genderns an sich (jeder darf sich so ausdr&uuml;cken, wie er m&ouml;chte), sondern darin, dass wir es hier mit einer sprachpolitischen Ma&szlig;nahme zu tun haben, die gegen das Rosa-Prinzip verst&ouml;&szlig;t, weil sie alternative Ausdrucksweisen und ihre Verwender diskriminiert.<\/p><p>Diskriminierung durch Sprache zu versuchen, hat schon immer stattgefunden, egal aus welcher uns&auml;glichen Ecke des sogenannten Links-Rechts-Spektrum die Idee dazu gekommen ist.<\/p><p>Unabh&auml;ngig davon, dass ich es f&uuml;r wenig hilfreich erachte, das Spielchen mit der Spaltung auch auf diesem Terrain aufrecht zu erhalten, m&ouml;chte ich eine Hilfestellung leisten dar&uuml;ber nachzudenken, was denn der Ausl&ouml;ser grunds&auml;tzlich f&uuml;r eine Gender-Sprache gewesen sein k&ouml;nnte.&nbsp;<\/p><p>Sie &auml;u&szlig;ern sich in Ihrem Beitrag wie folgt:&nbsp;<\/p><p>Ist der Antrieb der Akteure bei den neoliberalen Sozialreformen materieller Art, so ist f&uuml;r mich nicht offensichtlich, was hier der Antrieb ist, abgesehen davon, dass die Akteure, die das Gendern offensiv betreiben, sich als Teil einer Art  sprachrevolution&auml;rer Bewegung zu sehen scheinen und ihre Befriedigung darin finden m&ouml;gen, dass sie ach so viel Gutes tun.&nbsp;<\/p><p>Ich finde, ob absichtlich oder nicht, dass sie mit der Erw&auml;hnung &rdquo; neoliberaler Sozialreformen &rdquo; einen Punkt gemacht haben.<\/p><p>Ganz offensichtlich ist das &rdquo; Gendern &rdquo; der Sprache eine Konsequenz aus dem Ph&auml;nomenbereich des &rdquo; Feminismus &ldquo;.<\/p><p>Folgt man dem Eintrag <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feminismus\">&rdquo; Feminismus &rdquo;&nbsp; auf der &rdquo; Wikipedia &ldquo;<\/a>, ist die Gender-Sprache eine folgerichtige Entwicklung der Anf&auml;nge der feministischen Bewegung von vor ca. 150 Jahren.<\/p><p>So gut, richtig und wichtig &ndash; dass betone ich gerne &ndash; das Ziel der &rdquo; Gleichberechtigung &rdquo; von Mann und Frau ist, so entlarvend ist doch, welche Dynamik diese Bewegung Anfang der 1970er Jahre aufgenommen hat.<\/p><p>Hierzu empfehle ich die Ausarbeitung von G&uuml;nter Ickler, <a href=\"https:\/\/www.statistik.rlp.de\/fileadmin\/dokumente\/monatshefte\/2007\/April\/04-2007-230.pdf\">Bev&ouml;lkerung im Wandel<\/a>. <\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich war Anfang der 1970er Jahre klar, wie sich die Bev&ouml;lkerung und damit auch die Anzahl der Erwerbst&auml;tigen in Zukunft entwickeln werden w&uuml;rden.<\/p><p>M&auml;chtige &rdquo; alte wei&szlig;e M&auml;nner &rdquo; haben nicht aus altruistischen Gr&uuml;nden, sondern aus reinem &ouml;konomischem (Selbst-) Zweck den Feminismus bef&ouml;rdert, weil der Zeitgeist der 1970er Jahre &rdquo; die Frau &rdquo; perspektivisch nicht ausreichend an den Herd und  zum Kinder geb&auml;ren motivieren konnte.&nbsp;&nbsp;<\/p><p>W&auml;hrend in den 1970er und 1980er Jahren noch &rdquo; der &rdquo; Mann imstande war, seine Familie zu ern&auml;hren, bedarf es heute unbedingt der Mithilfe der Arbeitskraft der Ehefrau um dieses Ziel zu erreichen. Sonstige dazu geh&ouml;rende politische Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssen in dieser kurzen Betrachtung au&szlig;en vor bleiben.<\/p><p>Ich denke, dass sich die Betroffenen Frauen und M&auml;nner inzwischen mit diesen Umst&auml;nden arrangiert haben, was letztlich nur zeigt, dass der &rdquo; gemeine &rdquo; Mann und die &rdquo; gemeine &rdquo; Frau tendenziell eine gegenseitige Wahrnehmung auf gleicher Augenh&ouml;he entwickelt haben.<\/p><p>Nun haben sich die Zeiten gravierend ge&auml;ndert und der konventionelle &rdquo; Neo-Liberalismus &ldquo;, gar der Kapitalismus insgesamt, scheint aufgrund der massiven &Uuml;berschuldung der Staaten kurz vor dem Exodus zu stehen.<\/p><p>Arbeitspl&auml;tze werden auch in Zukunft f&uuml;r &rdquo; typische Frauen- Berufe &rdquo;&nbsp; weniger werden.<\/p><p>Die k&uuml;nstliche Intelligenz wird wohl f&uuml;r einen erheblichen Arbeitsplatz-Abbau sorgen und dennoch ist das Problem der &Uuml;berbev&ouml;lkerung weltweit f&uuml;r die &rdquo; Entscheider &rdquo; nicht ohne weiteres in den Griff zu bekommen.<\/p><p>Jeder NDS-Leser mag sich im Hinblick auf die Erfahrungen der letzten zwei Jahre sein Teil dazu denken k&ouml;nnen.<\/p><p>Frauen haben aber noch und hoffentlich immer ein Alleinstellungsmerkmal, dass es gilt zu attackieren, wenn man eine neue Welt backen m&ouml;chte.<\/p><p>Wer heute &uuml;ber Gender-Sprache fabuliert, der muss aus meiner Sicht einen engen ( politischen ) Zusammenhang zur propagierten Transsexualit&auml;t und auch zur gleichgeschlechtlichen Ehe diskutieren k&ouml;nnen.&nbsp;<\/p><p>Ich f&uuml;r meinen Teil bin ich der Beziehung &rdquo; Rechts &rdquo; , weil ich zu diesem Thema eine liberal- konservative Haltung habe. Gleichwohl werde ich mich immer f&uuml;r Minderheiten einsetzen, gegen den Krieg und L&uuml;gen und f&uuml;r meine Freiheit auf die Stra&szlig;e gehen.<\/p><p>Wir m&uuml;ssen uns als Gesellschaft auch aus dieser Spaltung der klassischen politischen Verortung in Einzelfragen l&ouml;sen wollen und uns st&auml;ndig die Frage stellen :<\/p><p>Cui bono ?<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Krater<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke Danke<br>\nDieser Text hilft mir beim Umgang mit den Sprachpolizisten sehr!!<\/p><p>H.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ralf Vogel hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87304\">in diesem Beitrag<\/a> einige Gedanken zum Themenkomplex des Genderns formuliert. Gendern sei &bdquo;eine sprachpolitische Ma&szlig;nahme und somit auch v&ouml;llig zu Recht Gegenstand eines politischen Diskurses&ldquo;. Freiheit sei immer die Freiheit des Anderssprechenden (&bdquo;Rosa-Prinzip&ldquo;). Ob eine sprachpolitische Ma&szlig;nahme links sei, k&ouml;nne daran gemessen werden, ob sie dem Rosa-Prinzip gerecht werde: &bdquo;also Vielfalt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87576\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-87576","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87576","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=87576"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87576\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87589,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87576\/revisions\/87589"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=87576"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=87576"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=87576"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}