{"id":87604,"date":"2022-09-02T16:30:42","date_gmt":"2022-09-02T14:30:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604"},"modified":"2022-09-02T16:25:14","modified_gmt":"2022-09-02T14:25:14","slug":"hinweise-des-tages-ii-550","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h01\">Julian R&ouml;pcke (BILD) l&ouml;st Shitstorm bei den pro-ukrainischen Schreibtischgener&auml;len aus <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h02\">Westliche Medien doch vor Ort: ntv-Reporter Rainer Munz erh&auml;lt Zutritt zu AKW Saporischschja<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h03\">F&uuml;r den Frieden: Nehmt Nordstream 2 in Betrieb!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h04\">Wie der Westen Michail Gorbatschow verriet und den Ukraine-Konflikt sch&uuml;rte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h05\">Erste Firmen stoppen Produktion f&uuml;r immer: &bdquo;Substanz der Industrie bedroht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h06\">Besch&auml;ftigte w&uuml;nschen sich Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Geringverdienende und einen Preisdeckel f&uuml;r den Grundbedarf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h07\">Mit Energiepreisdeckel gegen Energiepreisschock!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h08\">Energiekrise trifft den Sport: Licht aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h09\">Weltmarkt im Ungleichgewicht: Europas Gask&auml;ufe und Asiens Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h10\">Hat unser Staat totalit&auml;re Tendenzen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h11\">Digitalstrategie: Wissings wackeliges Werk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h12\">Verdummte Sklaven wie wir<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h13\">Waffen statt Kultur? Goethe-Institut muss dramatisch sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h14\">Lauterbach bei Lanz: Kann er auch noch anderes als Corona-Politik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87604#h15\">Zu guter Letzt: Bundesregierung gibt offiziell Corona-Entwarnung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Julian R&ouml;pcke (BILD) l&ouml;st Shitstorm bei den pro-ukrainischen Schreibtischgener&auml;len aus <\/strong><br>\nDie mit gro&szlig;em Tamtam angek&uuml;ndigte Gegenoffensive der ukrainischen Armee im S&uuml;den scheint sich zu einem absoluten Fiasko zu entwickeln. Es dringen jedoch nur wenige &uuml;berpr&uuml;fbare Meldungen aus der Kriegszone, da die ukrainische einen absoluten Nachrichtenstopp verh&auml;ngt und f&uuml;nf fragw&uuml;rdige Leitlinien f&uuml;r Journalisten aufgestellt hat, die &uuml;ber die Gegenoffensive berichten.\n<ul>\n<li>Journalisten ist es verboten, die Aktionen der Streitkr&auml;fte der Ukraine zu bewerten.<\/li>\n<li>Nur die milit&auml;rische F&uuml;hrung berichtet &uuml;ber den Verlauf der Feindseligkeiten, d.h. Sie k&ouml;nnen sich nicht auf Informationen von gew&ouml;hnlichem Milit&auml;rpersonal oder Feldkommandeuren verlassen.<\/li>\n<li>Es ist verboten, die milit&auml;rische Lage anders zu interpretieren als offiziell angegeben.<\/li>\n<li>Eigene Vorhersagen sind verboten<\/li>\n<li>Ausschlie&szlig;lich Beamte der Streitkr&auml;fte der Ukraine berichten &uuml;ber alle milit&auml;rischen Aktionen, ihre Folgen und Ergebnisse<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der eigentlich gnadenlos pro-ukrainische BILD-Reporter Julian R&ouml;pcke hat diese Leitlinien mit einem ungewohnt <a href=\"https:\/\/twitter.com\/JulianRoepcke\/status\/1565367468335550469\">kritischen Tweet<\/a> verletzt. Offenbar ist die Lage vor Ort so schlimm, dass noch nicht einmal R&ouml;pcke mehr an die Siegesparolen der Ukrainer glaubt. Damit l&ouml;ste er jedoch einen skurrilen Shitstorm bei den pro-ukrainischen Agitatoren und den Twitter-Schreibtischgener&auml;len aus. Die Qualit&auml;t dieser Tweets ist so grotesk, dass wir einige Beispiele in einem Screenshot festgehalten haben. Selbstverst&auml;ndlich kann man dies nicht als Rechtfertigung anbringen &ndash; aber wenn man sie Vehemenz vor Augen f&uuml;hrt, ist das vielleicht ein Ansatz, die vollkommene Kritiklosigkeit der meisten deutschen Berichterstatter, die in eben jener Blase unterwegs sind, zu verstehen.<br>\nJens Berger<\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220902_roepke.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220902_roepke.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Westliche Medien doch vor Ort: ntv-Reporter Rainer Munz erh&auml;lt Zutritt zu AKW Saporischschja<\/strong><br>\nWenige Stunden nach der Ankunft des IAEA-Teams am AKW Saporischschja behauptet der ukrainische Pr&auml;sident Selenskyj, dass die russischen Besatzer Journalisten den Zutritt verwehren w&uuml;rden. Das ist jedoch falsch. Gleichwohl waren die westlichen Journalisten in ihren Handlungsm&ouml;glichkeiten eingeschr&auml;nkt. [&hellip;]<br>\nDie Reise von ntv-Reporter Rainer Munz zum AKW Saporischschja fand auf Einladung des russischen Au&szlig;enministeriums statt. Das Team konnte filmen, was das russische Milit&auml;r zugelassen hat. Nicht erlaubt gewesen war, vor bestimmten Milit&auml;rprojekten zu drehen. Sonst habe es keine Begrenzungen gegeben, in den pers&ouml;nlichen Einsch&auml;tzungen seien alle Reporter frei gewesen, berichtet Munz. Er und sein Team h&auml;tten sich deshalb entschieden, an der Reise teilzunehmen, damit sie sich trotz Einschr&auml;nkungen ein eigenes Bild von der Lage in Saporischschja machen konnten. Neben ntv waren auch Medienvertreter aus Frankreich, Italien, Griechenland, Venezuela und D&auml;nemark vertreten. Rainer Munz ist inzwischen wieder nach Moskau zur&uuml;ckgekehrt, von wo aus er seit Kriegsbeginn f&uuml;r ntv berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/ntv-Reporter-Rainer-Munz-erhaelt-Zutritt-zu-AKW-Saporischschja-article23563085.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>F&uuml;r den Frieden: Nehmt Nordstream 2 in Betrieb!<\/strong><br>\nDie Sanktionspolitik des Westens gegen&uuml;ber Russland und China f&uuml;hrt zur Deglobalisierung &ndash; und so bald zum Weltkrieg? [&hellip;]<br>\nFast Tag f&uuml;r Tag belehrt man uns jetzt, wie falsch es gewesen sei, sich mit den Pipelines &bdquo;in russische Abh&auml;ngigkeit&ldquo; begeben zu haben. Aber erstens war diese Abh&auml;ngigkeit wechselseitig, das hei&szlig;t es war gar keine. Wenn Russland nicht auch vom Westen abh&auml;ngig gewesen w&auml;re, h&auml;tte ja die ganze Sanktions-Politik gegen Russland keinen Sinn gehabt. Wechselseitige Abh&auml;ngigkeit war das Wesen der Globalisierung. Und ja, sie diente dem Frieden. Um noch einmal Daria Marin zu zitieren: &bdquo;Das Fundament der Europ&auml;ischen Union ist ja das Kohle- und Stahl-Abkommen, wo es darum ging, die deutsche und die franz&ouml;sische Industrie so abh&auml;ngig voneinander zu machen, dass kein Krieg mehr in Europa stattfindet. Das hat funktioniert.&ldquo; Wenn jetzt behauptet wird, die russische Aggression zeige, dass &bdquo;Wandel durch Handel&ldquo; nicht funktioniere, werden die Dinge auf den Kopf gestellt. Denn die russische Aggression ist dem Wirtschaftskrieg gegen die Handelsbeziehungen nicht vorausgegangen, sie ist ihm gefolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-jaeger\/fuer-den-frieden-nehmt-nordstream-2-in-betrieb\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie der Westen Michail Gorbatschow verriet und den Ukraine-Konflikt sch&uuml;rte<\/strong><br>\nEin Gastkommentar von Thomas Palley<br>\nMichail Gorbatschow starb am 30. August 2022. Seitdem &uuml;berschlagen sich die Lobeshymnen der westlichen Staats- und Regierungschefs. Diese Lobpreisungen verschleiern, wie der Westen Gorbatschow nach seinem Sturz verraten hat und wie dieser Verrat den Ukraine-Konflikt angeschoben hat.<br>\nDie Geschichte ist kompliziert, denn Gorbatschows Sturz wurde von den Hardlinern der Kommunistischen Partei ausgel&ouml;st, so dass die Probleme, die Russland in der Folgezeit zu schaffen machten, in erheblichem Ma&szlig;e auch auf russisches Handeln zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind. Dennoch strebte Gorbatschow eine Partnerschaft f&uuml;r Frieden, Wohlstand und Demokratie an. Nach seinem Sturz brach jedoch der Westen sein Handschlag-Abkommen mit ihm.<br>\nBevor wir uns den Einzelheiten dieses Verrats zuwenden, ist eine W&uuml;rdigung Gorbatschows angebracht. Gorbatschow wollte die Sowjetunion von einem geschlossenen, repressiven System in ein offenes, kommunikatives sozialistisches System verwandeln, das Teil der europ&auml;ischen Familie sein sollte. Dieses Bestreben wurde als Glasnost (Offenheit) bezeichnet und durch die Reformbewegung Perestroika vorangetrieben.<br>\nSein Bestreben ist in seiner historischen Rede vor dem Europarat im Jahr 1989 festgehalten. Darin forderte er Westeuropa auf, sich mit der Sowjetunion zusammenzuschlie&szlig;en, um ein offenes, br&uuml;derliches und wohlhabendes Europa zu schaffen, das die Feindseligkeiten des Kalten Krieges &uuml;berwinden w&uuml;rde. Seine Rede schlie&szlig;t mit einem Aufruf zur Einbeziehung der Sowjetunion in ein harmonisches Europa:<br>\n&bdquo;Wir sind davon &uuml;berzeugt, dass sie ein Europa brauchen, das friedlich und demokratisch ist, ein Europa, das seine ganze Vielfalt und seine gemeinsamen humanistischen Ideen bewahrt, ein wohlhabendes Europa, das seine H&auml;nde nach der &uuml;brigen Welt ausstreckt. Ein Europa, das zuversichtlich in die Zukunft schreitet. In einem solchen Europa sehen wir unsere eigene Zukunft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/09\/02\/wie-der-westen-michail-gorbatschow-verriet-und-den-ukraine-konflikt-schuerte\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Erste Firmen stoppen Produktion f&uuml;r immer: &bdquo;Substanz der Industrie bedroht&ldquo;<\/strong><br>\nDie Lage in der deutschen Wirtschaft ist offenbar kritischer als bekannt: Wegen der Inflation und der Energiepreise schlie&szlig;en die ersten Unternehmen.<br>\nn der deutschen Industrie und im Mittelstand schlie&szlig;en offenbar die ersten Unternehmen ihre Produktion.  Grund sind die hohen Energie- und Strompreise. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck nannte die Entwicklung nach seiner Teilnahme an der Kabinettsklausur in Meseberg &bdquo;alarmierend&ldquo;.<br>\nHabeck sagte, einige Unternehmen h&auml;tten &bdquo;die Produktion ganz eingestellt&ldquo;. Dies seien keine guten Nachrichten, denn es k&ouml;nne bedeuten, dass die &bdquo;betreffenden Industrien nicht nur umstrukturiert werden, sondern einen Bruch erleben &ndash; einen Strukturbruch, der unter enormem Druck geschieht&ldquo;, sagte Habeck laut der Financial Times (FT). In einigen Unternehmen laufen erste Vorbereitungen, die Produktion ins Ausland zu verlagern, erfuhr die Berliner Zeitung aus Unternehmerkreisen.<br>\nBemerkenswert ist in diesem Zusammenhang ein Indikator, der auf den ersten Blick positiv missverstanden werden k&ouml;nnte: Der Gasverbrauch der Industrie lag im Juli um 21 Prozent unter dem Verbrauch des Vorjahresmonats. Dahinter stehen allerdings oft keine Effizienzgewinne oder eine Abwanderung in erneuerbare Energien, sondern laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ein &bdquo;dramatischer Produktionsr&uuml;ckgang&ldquo;. BDI-Pr&auml;sident Siegfried Russwurm sagte nach der Regierungsklausur laut Mitteilung des BDI: &bdquo;Das ist kein Erfolg, sondern Ausdruck eines massiven Problems. Die Substanz der Industrie ist bedroht.&ldquo; [&hellip;]<br>\n&bdquo;Das Vertrauen in die wirtschaftliche Krisenkompetenz der Bundesregierung schwindet und insbesondere KMU f&uuml;hlen sich von der Politik alleine gelassen&ldquo;, sagt Marc S. Tenbieg, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Vorstand des DMB. Tenbieg sagte der Berliner Zeitung: &bdquo;Die hohen Energiepreise ziehen immer deutlichere Spurrillen in die Unternehmenslandschaft kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland. Die Preissensibilit&auml;t der Verbraucher l&auml;sst es kaum noch zu, Mehrkosten mit Produktpreiserh&ouml;hungen auszugleichen.&ldquo; Der Gesch&auml;ftsausblick f&uuml;r die n&auml;chsten sechs Monate werde &bdquo;von vielen Unternehmen als sehr d&uuml;ster bezeichnet, sodass bereits 10 Prozent der vom DMB befragten Unternehmen von Existenzsorgen geplagt werden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/erste-firmen-stoppen-produktion-fuer-immer-substanz-der-industrie-bedroht-li.262725\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigte w&uuml;nschen sich Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Geringverdienende und einen Preisdeckel f&uuml;r den Grundbedarf<\/strong><br>\nEine gezielte Unterst&uuml;tzung von Menschen mit geringem Einkommen sowie ein Preisdeckel f&uuml;r den Grundbedarf an Energie: Diese beiden Ma&szlig;nahmen sto&szlig;en unter Besch&auml;ftigten angesichts der hohen Energiepreise auf breite Zustimmung. Jeweils etwa ein Drittel (32 bzw. 33 Prozent) entscheidet sich in einer aktuellen Umfrage des Portals Lohnspiegel.de unter mehr als 9.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern f&uuml;r eine dieser beiden Optionen. Auf deutlich weniger Zuspruch st&ouml;&szlig;t hingegen eine generelle Subventionierung des gesamten Verbrauchs von Energie (9 Prozent) sowie der Vorschlag, in erster Linie Berufspendler zu unterst&uuml;tzen (5 Prozent). Nur 2 Prozent der Befragten halten eine Entlastung f&uuml;r nicht notwendig, w&auml;hrend 20 Prozent keine Meinung zu der Frage hatten. Lohnspiegel.de ist ein Angebot des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-beschaftigte-wunschen-sich-unterstutzung-43139.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mit Energiepreisdeckel gegen Energiepreisschock!<\/strong><br>\nIn der kalten Jahreszeit droht vielen Menschen &ndash; vor allem mit kleinen und mittleren Einkommen &ndash; ein Energiepreisschock. Jetzt braucht es schnell einen Energiepreisdeckel. Bis dieser kommt, sollte eine weitere Energiepreispauschale die Kosten der Verbraucher*innen auffangen, meint das #schlaglicht 28\/2022 aus Niedersachsen.<br>\nDie Zeit l&auml;uft. In wenigen Wochen wird die kalte Jahreszeit und damit auch die Heizperiode beginnen. Bei zahlreichen Haushalten stehen Nachzahlungen an, auslaufende Liefervertr&auml;ge werden die Gaspreise dramatisch ansteigen lassen und obendrauf kommt noch die handwerklich ungemein schlecht gemachte Gasumlage. Zus&auml;tzlich spielt sich im Moment auf dem Strommarkt eine regelrechte Preisexplosion ab. W&auml;hrenddessen hat die Bundesregierung gerade ihre Kabinettsklausur beendet und zeitnah weitere Hilfen in Aussicht gestellt, jedoch blieben die Aussagen recht vage.<br>\nFakt ist: Die bisherigen Entlastungsma&szlig;nahmen reichen bei Weitem nicht aus! Vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen brauchen gegen die drohende Kostenlawine im Winter finanziell mehr Unterst&uuml;tzung. Bereits vor den Preissch&uuml;ben der vergangenen Monate entfielen zwei Drittel der Konsumausgaben der Privathaushalte in Niedersachsen auf Wohnen, Energie, Verkehr und Nahrungsmittel. Dar&uuml;ber hinaus lag die Armutsgef&auml;hrdungsquote im vergangenen Jahr bei 16,8 Prozent, so dass rund 1,3 Mio. Menschen bereits von Armut betroffen waren. Weitere Kostenbelastungen m&uuml;ssen daher sozial aufgefangen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++8fae0d42-2a95-11ed-adc5-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Energiekrise trifft den Sport: Licht aus?<\/strong><br>\nTemperatur runterdrehen, Flutlicht ausschalten? Ohne Licht gibt es drau&szlig;en bald keinen Sport mehr. Vielen Sportarten droht wegen der Energiesparma&szlig;nahmen der dritte Winter mit eingeschr&auml;nktem Spielbetrieb.<br>\nAuf der einen Seite lief das Gesch&auml;ft ganz normal. In den letzten Tagen bevor das Transferfenster nun endlich f&uuml;r ein paar Monate geschlossen hat, haben in Europa schnell noch Hunderte Millionen Euro die Besitzer gewechselt. Auf der anderen Seite warnte die Deutsche Fu&szlig;ball Liga neulich davor, den Fu&szlig;ball in der sich abzeichnenden Energiekrise als &bdquo;Symbolpolitik&ldquo; zu missbrauchen.<br>\nDen kompletten Bundesligaspieltag in diesem Winter also auf 13 Uhr vorzuziehen, damit das Flutlicht ganz ausbleiben kann, das derzeit auch im Sommer angeschaltet wird, um das Spielfeld zwecks qualitativ h&ouml;herwertiger Fernsehbilder besser ausleuchten zu k&ouml;nnen &ndash; wer wagt es als Erster, so einen Vorschlag zu machen? Und duckt sich dann, um nicht mit der Keule &bdquo;bestehende Fernsehvertr&auml;ge&ldquo; erschlagen zu werden.<br>\nDas Thema &bdquo;Sport und Energieeinsparung&ldquo; in Zeichen dieser Krise ist extrem komplex, vielschichtig, facettenreich. Die Temperatur etwa in Schwimmb&auml;dern runterzudrehen ist f&uuml;r viele doch keine gro&szlig;e Sache &ndash; nur die Kleinen haben dann wie in den beiden Pandemiejahren keinen Schwimmunterricht, die Senioren m&uuml;ssten auch passen.<br>\nUnd Flutlicht aus, das klingt auch einfach &ndash; und f&uuml;r viele Amateurvereine wird sich eine Frage angesichts steigender Stromkosten ohnehin stellen: &bdquo;K&ouml;nnen wir es uns &uuml;berhaupt noch leisten, das Licht anzumachen?&ldquo; Ohne Licht aber gibt es in den Au&szlig;enanlagen demn&auml;chst keinen Sport mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/sport\/sportpolitik\/energiekrise-trifft-sport-vielen-sportarten-drohen-einschraenkungen-18285297.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man mag ja &uuml;ber die Probleme des durchkommerzialisierten Profisports durch die Ma&szlig;nahmen kontrovers diskutieren, auch wenn es f&uuml;r die betroffenen Verein wirklich Probleme sind und ganz sicher nicht jeder Profiverein ein Festgeldkonto wie der FC Bayern hat. Aber im so wichtigen Breiten- und Freizeitsport? &ldquo;rasant steigende[&hellip;] Kosten[,] sinkenden[&hellip;] Mitgliederzahlen[,] Hallennot&rdquo;: sollen die Vereine wirklich vor die Hunde gehen? Und ich kann gar nicht glauben, dass die FAZ die Situation im Schwimmen so lapidar abtut. Als w&auml;re Schwimmen lernen f&uuml;r Kinder (drei Jahre hintereinander!!!) verzichtbar und k&ouml;nnten Rentner problemlos auf den (wichtigen!) Sport im Schwimmbad verzichten. &ldquo;Wenn sie kein &ouml;ffentliches Schwimmbad haben, dann sollen sie doch den eigenen Pool nutzen&rdquo; &ndash; so ungef&auml;hr? Und noch mal zur Nachfrage: wie und wodurch ist der Ukraine geholfen, wenn in Deutschland Sportvereine kaputtgehen, Kinder nicht schwimmen lernen und der Breitensport stirbt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Weltmarkt im Ungleichgewicht: Europas Gask&auml;ufe und Asiens Problem<\/strong><br>\nEuropa kauft pl&ouml;tzlich gro&szlig;e Mengen Fl&uuml;ssiggas. Andere L&auml;nder finden nun keine Anbieter mehr. Insbesondere asiatische Staaten sind betroffen.<br>\nIn Deutschland k&ouml;nnen die Gasspeicher schneller gef&uuml;llt werden als erwartet. Das ist erfreulich f&uuml;r Deutschland und Europa, aber f&uuml;r manche andere L&auml;nder ist das ein Problem. Um die Speicher zu f&uuml;llen, kaufen europ&auml;ische L&auml;nder derzeit jede Ladung an Fl&uuml;ssiggas (LNG), die der Markt hergibt. Die Folge sind astronomische Preise: Am Tag vor Kriegsausbruch kostete eine Megawattstunde (MWH) Gas 90 Euro. Heute liegt der Preis bei &uuml;ber 270 Euro &ndash; rund dreimal so hoch.<br>\nDas ist f&uuml;r L&auml;nder ein Problem, die ihren Gasbedarf nicht nur mit langfristigen Liefervertr&auml;gen gedeckt haben, sondern auch Gas kurzfristig auf dem &bdquo;Spotmarkt&ldquo; kaufen. Dieser macht knapp zwei F&uuml;nftel des gesamten LNG-Markts aus und das Gas war dort meist g&uuml;nstiger zu haben als mit langfristigen Vertr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Weltmarkt-im-Ungleichgewicht\/!5875189\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Wertebasierte Au&szlig;enpolitik&rdquo;: vors&auml;tzlich einen Energiemangel herbeif&uuml;hren, egoistisch den Markt leerkaufen und dadurch daf&uuml;r sorgen, dass vor allem Entwicklungsl&auml;nder Energietr&auml;ger nur besonders teuer oder gar nicht mehr bekommen, was das Leben der Menschen dort noch schwieriger macht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hat unser Staat totalit&auml;re Tendenzen?<\/strong><br>\nDie Verh&uuml;tung alles Totalit&auml;ren ist in Deutschland Staatsr&auml;son und B&uuml;rgerpflicht. Denn was nicht sein darf, was nicht wieder werden darf, wurde in den Gr&uuml;ndungsdokumenten beider Deutschland eindeutig festgehalten: Nie wieder Totalitarismus. Das bedeutet: Nie wieder darf der deutsche Staat Menschen vollkommen, mit wirtschaftlicher und leiblicher Existenz, zum blo&szlig;en Objekt staatlichen Handelns machen.<br>\nDies ist eine w&uuml;rdige politische Maxime. Historisch bildet der als &bdquo;bew&auml;ltigt&ldquo; betrachtete und behandelte Totalitarismus ihr negatives Vorbild. Die bundesdeutsche Staatsidee ist in ihrem Kern eine moralische, ebenso wie es die erkl&auml;rte antifaschistische Staatsidee der DDR war. Somit w&auml;re das Wiedererscheinen des Totalit&auml;ren selbst in nur einer staatlichen Ma&szlig;nahme der Einstieg in die moralische Selbstdemontage unseres &bdquo;Nie-wieder&ldquo;-Staats und all derer seiner Diener, die sich an ihrer Umsetzung beteiligen. Totalit&auml;re Ma&szlig;nahmen sind etwa der staatliche Zwang, seinen K&ouml;rper einer experimentellen Behandlung zu unterziehen, oder die Inkaufnahme psychischer und k&ouml;rperlicher Sch&auml;digung von Kindern zum Zweck einer vermuteten Risikominderung f&uuml;r Dritte.<br>\nErsteres ist in Deutschland noch immer Realit&auml;t, indem Menschen teils unter Androhung des wirtschaftlichen Ruins gen&ouml;tigt werden, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die Kinder werden jetzt, nachdem die dramatischen Folgen ihrer w&uuml;rdewidrigen Behandlung f&uuml;r ihre k&ouml;rperliche und psychische Gesundheit allgemein bekannt sind, hoffentlich dauerhaft in Frieden gelassen. In beiden diesen F&auml;llen wird der Mensch mit Haut und Haaren zum blo&szlig;en Objekt staatlichen Handelns gemacht; es wird im Namen eines politischen Ziels das Grundrecht auf k&ouml;rperliche Unversehrtheit eingeschr&auml;nkt, in manchen F&auml;llen mit der Folge bleibender Sch&auml;den bis hin zum Tod.<br>\nBeide Ma&szlig;nahmen sind in diesem wohldefinierten Sinne totalit&auml;r &ndash; f&auml;llt es auch schwer, diesen Begriff heute in Deutschland zu verwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/corona-totalitaere-tendenzen-in-deutschland\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine kurze Antwort auf die fragende &Uuml;berschrift lautet: Ja. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87549\">Hast du eine andere Meinung, dann bist du ein Spion<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.K.:<\/strong> Hoffen wir, dass die kritische Nachschau &uuml;ber die letzten Jahre bald und ernsthaft beginnt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Digitalstrategie: Wissings wackeliges Werk<\/strong><br>\nDas Bundeskabinett hat die Digitalstrategie der Ampel beschlossen. W&auml;hrend sich die Koalition&auml;re zufriedengeben, sind andere weniger begeistert.<br>\nBundesdigitalminister Volker Wissing (FDP) gibt sich am Mittwochmorgen in Meseberg optimistisch: Statt sich in Zukunftsvisionen zu verlieren, gehe die Ampel die Digitalisierung ganz konkret an. Keine Flugtaxis, daf&uuml;r konkrete Umsetzung sei das Ziel, sagte der Minister. 50 Seiten ist das Dokument lang, mit dem SPD, Gr&uuml;ne und FDP ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag vom vergangenen Herbst einl&ouml;sen: Die Digitalstrategie gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Vorhaben aller Ministerien &ndash; vom Umwelt- bis zum Innenministerium.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz betont am Mittag, die Regierung wolle sich nicht mit den internationalen Rankings abfinden, in denen Deutschland bei der Digitalisierung regelm&auml;&szlig;ig schlecht abschneide. Im DESI-Ranking der EU liegt die Bundesrepublik derzeit auf Platz 13 von 27, Digitalminister Volker Wissing will Deutschland nun m&ouml;glichst weit in die Top 10 f&uuml;hren. (&hellip;)<br>\nDazu kommen drei so getaufte &ldquo;Hebelprojekte&rdquo;, die als Voraussetzung f&uuml;r andere im Zentrum der Digitalstrategie stehen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Digitalstrategie-Wissings-wackeliges-Werk-7249542.html\">Heise Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Kern geht es also insbesondere um die Schaffung von digitalen Identit&auml;ten. Bitte lesen\/sehen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87118#h01\">Digitale Kontrolle und die soziale Megamaschine &ndash; Wie weit sind wir in Europa bereits?<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60781#h04\">Der neue Immunit&auml;tsnachweis: Corona-Impfpflicht durch die Hintert&uuml;r?<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h13\">Digitale Impfpasskontrollen werden Dauereinrichtung: In Deutschland, USA, Kanada und der ganzen Welt<\/a> jeweils mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verdummte Sklaven wie wir<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Baerbock stellte klar: Ihre W&auml;hlerinnen und W&auml;hler sind ihr egal. Sie zieht das jetzt durch. Auch gegen den Willen des Souver&auml;n. Ihre Aussage ist der vorl&auml;ufige H&ouml;hepunkt in einer Eskalation der Politikerarroganz.<br>\nGestern sagte mir jemand, dass jetzt jedes Mittel recht sei, um diese Bundesregierung, besonders aber diese Au&szlig;enministerin aus dem Amt zu entfernen. Ich fragte: &raquo;Jedes?&laquo; Er antwortete: &raquo;Jedes!&laquo; Was sollte ich ihm denn darauf antworten? Verst&auml;ndlich, dass er das so sieht, nachdem die gute Frau auf einem Symposium in Prag klarstellte, dass es sie nicht interessiere, was ihre W&auml;hler wollten. Sie stehe auf Seiten der Ukraine. Punkt.<br>\nNach der Aussage war ich auch ratlos. Kann man das heute echt sagen und der Aufschrei bleibt aus? Nun ja, ganz nicht, in den Netzwerken w&uuml;tet es durchaus. Die Qualit&auml;tsmedien sind synchron dazu jedoch damit besch&auml;ftigt, die Aussage zu entkr&auml;ften. Aus dem Zusammenhang habe man das gerissen. Gemeint habe sie das anders. Was deprimiert mich eigentlich mehr? Eine Au&szlig;enministerin, die dergleichen sagt und sich nichts dabei denkt? Oder Medien, die das auch noch kaschieren wollen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/09\/verdummte-sklaven-wie-wir\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Waffen statt Kultur? Goethe-Institut muss dramatisch sparen<\/strong><br>\nWegen der hohen Staatsausgaben und steigender Kosten muss das Goethe-Institut sparen. Schlie&szlig;ungen sind m&ouml;glich. Die Leitung ist entsetzt.<br>\nDas Goethe-Institut weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass sich das Institut, das sich um die deutsche Kulturf&ouml;rderung im Ausland bem&uuml;ht, auf harte Einschnitte vorbereiten muss. In der Pressemitteilung hei&szlig;t es: &bdquo;Das Goethe-Institut warnt eindringlich vor den Folgen weiterer K&uuml;rzungen in der Ausw&auml;rtigen Kultur- und Bildungspolitik. F&uuml;r 2023 sieht der Haushaltsentwurf der Bundesregierung eine K&uuml;rzung der institutionellen F&ouml;rderung des Goethe-Instituts auf 224 Millionen Euro vor, das sind 26 Millionen Euro weniger als noch 2021.<br>\nSchon jetzt haben die 2022 erlittenen K&uuml;rzungen bewirkt, dass viele Institute im Ausland ihre Kulturarbeit bis Ende des Jahres praktisch einstellen m&uuml;ssen. Dadurch hat Deutschland bereits in vielen L&auml;ndern Vertrauen von wichtigen Partnern der Zivilgesellschaft verloren. Sollten sich f&uuml;r 2023 die K&uuml;rzungen wie geplant verstetigen, wird der gr&ouml;&szlig;te deutsche Kulturmittler massive und vor allem langfristig wirksame Einschnitte vornehmen m&uuml;ssen. Auch die Schlie&szlig;ung von Goethe-Instituten sei dann nicht mehr ausgeschlossen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/waffen-statt-kultur-goethe-institut-muss-dramatisch-sparen-li.262912\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lauterbach bei Lanz: Kann er auch noch anderes als Corona-Politik?<\/strong><br>\nAktuell g&auml;be es f&uuml;r den Gesundheitsminister Dringenderes zu tun &ndash; warum fragt ihn niemand danach? Bei &bdquo;Markus Lanz&ldquo; bewirbt Lauterbach gleich wieder Paxlovid. [&hellip;]<br>\nDerzeit tritt ein Wortunget&uuml;m namens Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) in Kraft, das auch noch aus der Feder von Jens Spahn stammt. Manche erinnern sich: Das war der Gesundheitsminister, der im Rekordtempo ein Gesetz nach dem anderen durchpeitschte, sich um deren Umsetzung oder Durchsetzbarkeit aber kaum k&uuml;mmerte. So ist es auch mit dem GVWG, das Lauterbach von ihm geerbt hat, um dessen Umsetzung er sich aber ebenfalls nicht k&uuml;mmert. Denn wie ist es anders zu verstehen, dass Pflegekr&auml;fte zwar seit 1. September ein Anrecht auf Lohnerh&ouml;hung haben, deren Finanzierung aber gar nicht gekl&auml;rt ist?<br>\nImmer mehr Betroffene, Patienten und Angeh&ouml;rige melden sich nun, weil sie die neuen Preise zur Versorgung ihrer Pflegebed&uuml;rftigen durch Pflegedienste oder Heime, die offenbar gerade eins zu eins auf sie abgew&auml;lzt werden sollen, gar nicht bezahlen k&ouml;nnen. Pflegekr&auml;fte bekommen nun schon Angst um ihre Jobs, und sogar der Spitzenverband der Krankenkassen bittet die Politik um ein neues Gesetz, das ihn in die Lage versetze, sich wie vorgesehen an den Tariferh&ouml;hungen zu beteiligen. Da darf man sich getrost fragen: Ist die Politik verr&uuml;ckt geworden? Wie kann man ein Gesetz beschlie&szlig;en und sich daf&uuml;r feiern lassen, ohne die Finanzierung zu kl&auml;ren? Und schon wieder sind die Leidtragenden Patienten und vor allem ihre Angeh&ouml;rigen, die eh so oft &uuml;bersehen werden von der Politik, obschon sie den allergr&ouml;&szlig;ten Teil der Pflege tragen in diesem Land.<br>\nZu diesem Problem, das dringend gel&ouml;st werden muss, weil sich sonst ein Teil der Patienten die Pflege schlicht nicht mehr leisten k&ouml;nnen wird, h&auml;tte der Gesundheitsminister jetzt gut befragt werden k&ouml;nnen. Stattdessen ging es bei Lanz, Sie ahnen es schon: wieder mal nur um Corona.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/kann-lauterbach-auch-noch-anderes-als-corona-politik-li.262831\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Welle an Kosten<\/strong><br>\nH&ouml;here L&ouml;hne in Pflegeeinrichtungen, Explosion der Energiepreise, Inflation: Eigenanteil f&uuml;r Pflege steigt drastisch<br>\nHierzulande bedeuten h&ouml;here L&ouml;hne in Pflegeeinrichtungen h&ouml;here Kosten f&uuml;r die Bewohner. Seit diesem Donnerstag m&uuml;ssen die Pflegeheime Tarifl&ouml;hne zahlen. Die Modelle, nach denen das geschehen soll, sind nicht vergleichbar mit einem von Verdi ausgehandelten Fl&auml;chentarifvertrag &ndash; ein solcher wurde in letzter Minute von Caritas und Diakonie verhindert. Aber immerhin. Pflegeheime m&uuml;ssen nun entweder einen eigenen Tarifvertrag abschlie&szlig;en, mindestens entsprechend einem Tarifvertrag zahlen, der in der Region angewendet wird, oder mindestens die H&ouml;he des Durchschnitts aller Tarifl&ouml;hne in der Region bezahlen. Verg&uuml;teten &raquo;freiwillig&laquo; bislang nur 25 Prozent der Einrichtungen nach Tarif, trifft das laut dem Bundesverband der AOK mittlerweile auf 90 Prozent der insgesamt mehr als 34.000 Einrichtungen zu. 3.500 Pflegeheime haben sich bis dato noch nicht dazu ge&auml;u&szlig;ert, welches der drei m&ouml;glichen Modelle sie anwenden wollen, erkl&auml;rte Peter Willenborg, Pressereferent beim AOK-Bundesverband am Donnerstag gegen&uuml;ber jW. Eins ist bereits festzuhalten: An den Gehaltszuw&auml;chsen, die schon erfolgt sind, zeigt sich, wie schlecht die Geh&auml;lter bislang waren. Je nach Bundesland und Einrichtung betrugen sie zwischen zehn und 30 Prozent, wie das Bundesgesundheitsministerium unter Berufung auf Einsch&auml;tzungen privater Einrichtungstr&auml;ger am Donnerstag mitteilte. Zur Finanzierung des sogenannten Tariftreuegesetzes stieg der Pflegebeitrag f&uuml;r Menschen ab 23 Jahre ohne Kinder bereits von 3,3 auf 3,4 Prozent. Hinzu kommt ein Bundeszuschuss zur Pflegeversicherung von j&auml;hrlich einer Milliarde Euro. Und Heimbewohner bekommen seit Jahresbeginn neben den Zahlungen der Pflegekasse jetzt einen Zuschlag, der mit der Pflegedauer steigt. Trotzdem werden die Lohnerh&ouml;hungen auf jeden Fall auf den Eigenanteil durchschlagen, den die Pflegebed&uuml;rftigen und ihre Angeh&ouml;rigen zahlen m&uuml;ssen. Das best&auml;tigte auch Willenborg gegen&uuml;ber jW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433785.alt-sein-in-deutschland-welle-an-kosten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Bundesregierung gibt offiziell Corona-Entwarnung<\/strong><br>\nDie Entwarnung erscheint in der Warn-App NINA, die vom Bundesamt f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zur Verf&uuml;gung gestellt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/bundesregierung-gibt-offiziell-corona-entwarnung-li.263029\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gesundheitsministerium: Coronavirus-Warnung bleibt bestehen<\/strong><br>\nDas Bundesgesundheitsministerium hat Berichte zur&uuml;ckgewiesen, wonach es &uuml;ber die NINA-App die Coronavirus-Warnung aufgehoben haben soll. [&hellip;]<br>\nDass die NINA-Warn-App trotzdem Entwarnung anzeigt, habe &ldquo;technische Gr&uuml;nde&rdquo;, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/gesundheitsministerium-coronavirus-warnung-bleibt-bestehen-325345\/\">Hase Post<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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