{"id":87647,"date":"2022-09-05T08:41:41","date_gmt":"2022-09-05T06:41:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647"},"modified":"2022-09-05T08:41:41","modified_gmt":"2022-09-05T06:41:41","slug":"hinweise-des-tages-4187","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h01\">Linken-Politikerin Wagenknecht: &ldquo;Putin lacht sich doch tot &uuml;ber uns&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h02\">70.000 Tschechen demonstrieren gegen Ukraine-Politik der Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h03\">Welche Entlastungen die Koalition beschlossen hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h04\">Die Presse und Baerbock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h05\">Deutsche Firmen gehen pleite: Ist das Annalena Baerbock auch &bdquo;egal&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h06\">Die USA sind der gr&ouml;&szlig;te Gewinner im weltweiten Energiechaos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h07\">Traditionsbetrieb Eschenbach bereitet sein Ende vor &ndash; und hofft noch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h08\">Diplomacy Watch: Did Boris Johnson help stop a peace deal in Ukraine? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h09\">Die Klimakrise: Auch eine Frage von Krieg oder Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h10\">Kohleausstieg 2030 ist praktisch nicht mehr erreichbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h11\">Atom-Risiko Frankreich &ndash; wie EDF Europas Energiekrise versch&auml;rft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h12\">Impfstoffe: Wie Biontech &amp; Co. die Regierung von einer Patentfreigabe abbrachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87647#h13\">Wasserkrise in US-Stadt Jackson: Nationalgarde muss Trinkwasser verteilen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Linken-Politikerin Wagenknecht: &ldquo;Putin lacht sich doch tot &uuml;ber uns&rdquo;<\/strong><br>\nAnnalena Baerbock sagte k&uuml;rzlich in Richtung der Ukraine: &ldquo;Wir stehen so lange an eurer Seite, wie ihr uns braucht, dann will ich auch liefern, egal, was meine deutschen W&auml;hler denken.&rdquo; Der Satz wurde aus dem Kontext geschnitten, AfD-Chefin Alice Weidel twitterte, Baerbock sei es &ldquo;egal&rdquo;, was die B&uuml;rger in Deutschland denken. Die Ukraine stehe f&uuml;r Baerbock &ldquo;an erster Stelle&rdquo;. Sie selbst erkl&auml;rten, dass Baerbock &ldquo;die Interessen der Ukraine vertritt&rdquo; und sie sei deshalb &ldquo;eine Gefahr f&uuml;r unser Land&rdquo;. Wo liegt da noch der Unterschied?<br>\nWenn Baerbock Mist redet, werde ich nicht darauf verzichten, das zu kritisieren, weil es auch Frau Weidel tut. Was ist das f&uuml;r eine bescheuerte Diskussion? Die Aussage von Baerbock war sinngem&auml;&szlig;: Auch wenn die W&auml;hler in Deutschland etwas anders wollen, werde ich die Ukraine unterst&uuml;tzen. Mein Verst&auml;ndnis demokratischer Politik sieht anders aus.<br>\nWarum? Die gew&auml;hlten Abgeordneten sind laut dem Grundgesetz &ldquo;nur ihrem Gewissen unterworfen&rdquo;.<br>\nEine demokratische Regierung sollte sich in erster Linie dem Auftrag ihrer W&auml;hler verpflichtet f&uuml;hlen. Warum sollen die Leute sonst &uuml;berhaupt zur Wahl gehen? Und die Gr&uuml;nen w&auml;ren wohl kaum an die Macht gekommen, h&auml;tten sie plakatiert, wir werden Millionen Menschen in Armut st&uuml;rzen und die Industrie in Deutschland zerst&ouml;ren, um vermeintlich Putin zu bestrafen. Die Wirtschaftssanktionen ruinieren uns, nicht Russland, deshalb muss der Wirtschaftskrieg beendet werden.<br>\nWladimir Putin d&uuml;rfte sich freuen.<br>\nFreuen d&uuml;rften sich wohl eher Millionen Menschen in Deutschland, wenn ihre Energiekosten wieder sinken. Der russische Konzern Gazprom macht aktuell Rekordgewinne. Und klar ist, dass die Sanktionen den Krieg in der Ukraine nicht beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100047784\/sahra-wagenknecht-exklusiv-putin-lacht-sich-doch-tot-ueber-uns-.html\">t-online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sturm statt Burgfrieden<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich mit dem Wirtschaftskrieg gegen Russland in eine Sackgasse hineinman&ouml;vriert. SPD, Gr&uuml;ne und FDP sind dabei, einen Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung sozial zu ruinieren und Millionen Arbeitspl&auml;tze zu zerst&ouml;ren. Geradezu skurril muten dabei die Klagen an, dass trotz der harten Strafma&szlig;nahmen, die Russland ruinieren sollen, auf Vertragstreue Moskaus bei den Gaslieferungen gepocht wird. International erntet dieses Andy-M&ouml;ller-Prinzip der deutschen Au&szlig;enpolitik &ndash; erst zutreten, dann Foul schreien und sich auf den Rasen werfen &ndash; nur m&uuml;des Kopfsch&uuml;tteln. Und damit nicht genug: Mit immer neuen symbolischen Entlastungspaketen versucht die Ampelregierung dar&uuml;ber hinwegzut&auml;uschen, dass es gerade die Leute mit niedrigem und mittlerem Einkommen sind, die die &Uuml;bergewinne der Konzerne per Gasumlage und drastisch erh&ouml;hten Energie- und Lebensmittelpreisen bezahlen sollen. Widerstand gegen diese existenzbedrohende Politik der Bundesregierung regt sich und ist notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/433948.sturm-statt-burgfrieden.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>70.000 Tschechen demonstrieren gegen Ukraine-Politik der Regierung<\/strong><br>\n&raquo;Das Beste f&uuml;r die Ukrainer und zwei Pullover f&uuml;r uns&laquo;: Zehntausende Menschen haben in Prag die hohen Energiepreise angeprangert. Ministerpr&auml;sident Fiala spricht von russischer Propaganda. (&hellip;)<br>\nBei der Kundgebung unter dem Motto &raquo;Die tschechische Republik zuerst&laquo; kamen nach Polizeiangaben rund 70.000 Menschen auf dem zentralen Wenzelsplatz zusammen, um gegen die hohe Inflation, die von den hohen Energiepreise getrieben wird, zu protestieren. Demonstriert wurde aber auch gegen Corona-Impfungen und die Aufnahme von Migrantinnen und Migranten. (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber die Demonstration am Samstag sagte Fiala, diese sei von &raquo;prorussischen Personen mit N&auml;he zu extremistischen Positionen&laquo; organisiert worden, deren Interessen denen der tschechischen Republik zuwiderliefen. &raquo;Es ist klar, dass es auf unserem Territorium russische Propaganda und Desinformationskampagnen gibt und manche Personen einfach darauf h&ouml;ren&laquo;, sagte der Regierungschef.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/tschechien-70-000-menschen-demonstrieren-gegen-ukraine-politik-der-regierung-a-2733ce95-b9ab-44c9-af12-acd6c39e1048%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ein Hoch auf die tschechischen B&uuml;rger. Deren, offensichtlich aus Washington ebenso ferngesteuerte Regierung, nichts Besseres einf&auml;llt als den demokratischen Souver&auml;n als von Russland gesteuert zu diffamieren. Der Deutsche Michel nimmt allerdings wieder alles hin, selbst wenn die Au&szlig;enministerin in kaum zu &uuml;berbietender Deutlichkeit sagt, dass sie sich den Interessen der Ukraine verpflichtet f&uuml;hlt, also letztendlich den Interessen der USA, und nicht dem deutschen Volk.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Zeit der Unruhen<\/strong><br>\nEin britisches Risikoberatungsunternehmen sagt eine &bdquo;beispiellose Zunahme innerer Unruhen&ldquo; in mehr als der H&auml;lfte aller Staaten weltweit voraus, darunter vor allem zahlreiche Staaten Europas. Wie es in einer aktuellen Untersuchung der Firma Verisk Maplecroft hei&szlig;t, erreichten die &bdquo;sozio&ouml;konomischen Risiken&ldquo; mit einer Inflation von &uuml;ber sechs Prozent in &bdquo;mehr als 80 Prozent aller L&auml;nder weltweit&ldquo; derzeit ein &bdquo;kritisches Niveau&ldquo;; man k&ouml;nne davon ausgehen, dass &bdquo;der Ernst und die H&auml;ufigkeit von Protesten und von Arbeiteraktivismus sich in den kommenden Monaten weiter intensivieren&ldquo;. Wohlhabende L&auml;nder w&uuml;rden versuchen, die Massen mit Ausgabenprogramen stillzustellen, w&auml;hrend in &auml;rmeren L&auml;ndern mit h&auml;rterer Repression zu rechnen sei. Zu den L&auml;ndern, die am st&auml;rksten vom Risiko innerer Unruhen betroffen sind, geh&ouml;rt laut Veritas Maplecroft Deutschland. Die Bundesregierung hat soeben ihr drittes &bdquo;Entlastungspaket&ldquo; beschlossen. In Gro&szlig;britannien hat unterdessen die wohl gr&ouml;&szlig;te Streik- und Protestwelle seit Jahrzehnten begonnen. Am Wochenende gingen erstmals auch in der EU Zehntausende gegen die drohende Verarmung auf die Stra&szlig;e &ndash; in Prag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9013\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Welche Entlastungen die Koalition beschlossen hat<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat das gro&szlig;e Volumen der neuen Entlastungsma&szlig;nahmen angesichts steigender Preise betont. Vorgesehen sind laut dem 13-seitigen Abschlussdokument des Koalitionsausschusses mehr als 65 Milliarden Euro f&uuml;r das dritte Entlastungspaket. Mit den ersten beiden fr&uuml;her im Jahr beschlossenen Paketen komme man damit auf insgesamt 95 Milliarden Euro, betonte Scholz bei der Vorstellung der Ergebnisse des Koalitionsausschusses am Sonntag in Berlin.<br>\nDie wichtigsten Entscheidungen im Einzelnen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/drittes-massnahmenpaket-welche-entlastungen-die-koalition-beschlossen-hat-18290811.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das 13-seitige Ergebnis des Koalitionsausschusses k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/fileadmin\/Dokumente\/Sonstiges\/20220903_Massnahmenpaket.pdf\">hier nachlesen<\/a>. Es ist zu bezweifeln, dass diese &bdquo;Entlastungsma&szlig;nahmen&ldquo; ausreichen werden. Besser w&auml;re es, sich f&uuml;r gute und friedliche Beziehungen mit Russland einzusetzen. Dann k&ouml;nnten die Energiepreise g&uuml;nstiger werden und die neuen 65 Milliarden Mehrkosten k&ouml;nnten eine andere Verwendung erhalten &ndash; z.B. f&uuml;r ein gutes Bildungssystem, ein gutes Gesundheits- und Pflegewesen sowie eine gute Infrastruktur und eine armutsfeste gesetzliche Rente.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Wir werden da durchkommen&rdquo;<\/strong><br>\nEntlastung f&uuml;r Rentner und Studierende, Kindergelderh&ouml;hung, Hilfen f&uuml;r Unternehmen: Die Bundesregierung will die B&uuml;rger mit 65 Milliarden Euro entlasten. Dennoch bereitet Kanzler Scholz die Deutschen auf harte Monate vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/energiekrise-koalitionsbeschluss-entlastungspaket-scholz-1.5650662\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> &ldquo;Wir werden da durchkommen&rdquo; erinnert fatal an &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; von 2015, was bisher nicht gelang. Die urspr&uuml;ngliche &Uuml;berschrift der SZ lautete &ldquo;Unser Land steht vor einer schweren Zeit.&rdquo; Damit beschreibt bzw. beklagt die Ampel die katastrophalen Folgen ihrer bewusst gef&auml;llten Entscheidungen und Beschl&uuml;sse (Russland-Sanktionen) oder Fehler der Vorg&auml;ngerregierung (missgl&uuml;ckte Energiewende, Deregulierung des Energiemarktes). Statt die Ursachen an den Wurzeln zu packen (Ende der Wirtschaftssanktionen, radikale Reform des Energiemarktes) wird wieder viel Geld in die Hand genommen &ndash; offenbar ohne Gegenfinanzierung. Letztlich findet &uuml;ber das sog. &ldquo;Entlastungspaket&rdquo; auch eine Verteilung zu Gunstern gro&szlig;er Konzerne &uuml;ber die Steuern statt. Damit erkauft sich die Ampel etwas Zeit, das Paket wird die schwere Wirtschaftskrise kaum verhindern (mit allen negativen Folgen f&uuml;r die sozialen Sicherungssysteme wie Kranken-, Renten-, Pflegeversicherung ect.). Das n&auml;chste Entlastungspaket k&ouml;nnte schon bald notwendig, aber kaum finanzierbar sein.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Entlastungspaket der Regierung: Die Ampel hilft sich selbst<\/strong><br>\nMit dem dritten Entlastungspaket der Bundesregierung ist vor allem einer gerettet: der &shy;Koalitionsfrieden. Der soziale Frieden hingegen nicht.<br>\nWuchtig sollte es sein, ma&szlig;geschneidert, zielgenau &ndash; mit diesen Attributen schraubte die Ampel die Erwartungen an das dritte Entlastungspaket selbst in die H&ouml;he. Am Sonntag lieferte sie es aus. Wuchtig f&auml;llt es auf den ersten Blick aus, 65 Milliarden Euro, davon &uuml;ber 30 Milliarden aus dem Haushalt, sind keine Summen, die man mal eben aus der Portokasse nimmt.<br>\nOb das Paket aber zielgenau ist, ob also die entlastet werden, die es wirklich n&ouml;tig haben, l&auml;sst sich noch nicht abschlie&szlig;end beantworten. Die berechtigte Bef&uuml;rchtung ist, dass es hinten und vorn nicht passt. Arme sind weiterhin arm dran, f&uuml;r die untere Mittelschicht reichen die Kompensationen nicht aus, w&auml;hrend Gutverdienenden Geld hinterhergeworfen wird und &ndash; das steht schon fest &ndash; an die richtig Reichen traut sich die SPD-gef&uuml;hrte Regierung sowieso nicht ran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Entlastungspaket-der-Regierung\/!5876308\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Bazooka oder Mogelpaket? Die Ampel bringt das dritte Entlastungspaket auf den Weg. Was taugt es?<\/strong><br>\nEine wochenlange H&auml;ngepartie gipfelte in Verhandlungen bis tief in den Morgen. Seit Samstagvormittag steckte der Koalitionsausschuss die K&ouml;pfe zusammen, um das dritte Entlastungspaket auf den Weg zu bringen. Neben Kanzler Scholz hatten die Minister Habeck, Lindner, Wissing, Heil und Baerbock an den Verhandlungen teilgenommen. Ebenso die Spitzen der drei Bundestagsfraktionen und Parteien.<br>\nDie Sonne war schon wieder aufgegangen, als die Verhandler das Kanzleramt verlie&szlig;en, um ein paar Stunden Schlaf zu sammeln. Die Sitzung zog sich wie ein Kaugummi. Die Fronten waren n&auml;mlich verh&auml;rtet. &Uuml;ber Wochen hinweg forderten die Parteien vor laufenden Kameras jeweils etwas, was die anderen strikt ablehnten. Die Parteispitzen von SPD und Gr&uuml;ne forderten zum Beispiel eine &Uuml;bergewinnsteuer, Lindner war strikt dagegen. Die FDP wiederum wollte unbedingt die sogenannte kalte Progression d&auml;mpfen, daran st&ouml;rten sich aber vor allem die Gr&uuml;nen. Eine Herausforderung f&uuml;r den Koalitionsfrieden in der Ampel. Die Fronten waren aber auch verh&auml;rtet, weil im Koalitionsvertrag verabredet war, an der Schuldenbremse festzuhalten und keine Steuern zu erh&ouml;hen. Die Wirklichkeit des Krieges in der Ukraine und die Unwuchten der Inflation stellen beides infrage. Das dritte Entlastungspaket hat nur eine der beiden Haltelinien &uuml;berlebt: Die Schuldenbremse. Zumindest vorl&auml;ufig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mauricehoefgen.substack.com\/p\/entlastungspaket-drei-ampel?sd=pf\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Presse und Baerbock<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eine pro-russische Kampagne?<\/strong><br>\nBaerbocks Aussage, die Sanktionen gegen Russland beizubehalten, &ldquo;egal, was meine W&auml;hler denken&rdquo;, entfachte eine heftige Debatte. Erste Analysen deuten auf eine gezielte pro-russische Desinformationskampagne hin. (&hellip;)<br>\nDas Ausw&auml;rtige Amt hingegen &auml;u&szlig;erte den Verdacht, dass es sich um gezielte Desinformation von pro-russischen Kan&auml;len handelt. Der Ministeriumsbeauftragte f&uuml;r strategische Kommunikation im Ausw&auml;rtigen Amt, Peter Ptassek, schrieb auf Twitter: &ldquo;Der Klassiker: Sinnentstellend zusammengeschnittenes Video, geboostert von prorussischen Accounts und schon ist das Cyber-Instant-Gericht fertig, Desinformation von der Stange.&rdquo;<br>\nEine erste Analyse deutet tats&auml;chlich daraufhin, dass eine pro-russische Desinformationskampagne die Debatte um Baerbock forciert haben k&ouml;nnte. Die Analyse des Disinformation Situation Center, einer Koalition von Nichtregierungsorganisationen, die russische Desinformation verfolgt, hat Bem&uuml;hungen Kreml-naher Accounts beobachtet, Baerbocks aus dem Kontext gerissenes Zitat sehr fr&uuml;h zu streuen.<br>\nIn der Studie hei&szlig;t es: &ldquo;Unsere vorl&auml;ufige Analyse deutet darauf hin, dass eine dekontextualisierte Version von Baerbocks Zitat, eine manipulierte Version ihres Zitats und ein manipuliertes Video ihrer Aussage zuerst auf sozialen Medienkan&auml;len erschienen, die mit dem Kreml verbunden sind.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/baerbock-zitat-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.-P.P.:<\/strong> Die Tagesschau versucht allen Ernstes diese peinliche Einlassung als Fakenews zu verkaufen:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kampagne gegen Baerbock von kremlnahen Accounts gestartet und befeuert<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Baerbock steht nach Aussagen bei einer Podiumsdiskussion in der Kritik. SPIEGEL-Recherchen zeigen, wie kremlnahe Accounts ihre Worte f&uuml;r eine Propagandakampagne verzerrten und instrumentalisierten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/annalena-baerbock-kampagne-gegen-aussenministerin-von-prorussischen-accounts-gestartet-und-angefeuert-a-de1508b1-731c-4ea1-96da-eb726f0de470%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.H.:<\/strong> Wie sch&ouml;n, dass uns Spiegel Online genau erkl&auml;rt, wie die b&ouml;se Kampagne zustande gekommen ist &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Kleiner Sch&ouml;nheitsfehler dabei: Auch ohne russische Mithilfe kann sich jeder das Video ansehen und feststellen, was Frau B. tats&auml;chlich gesagt hat. Wenn wir uns wirklich f&uuml;r so dumm verkaufen lassen, dann haben wir es auch nicht besser verdient.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider befindet sich dieser &bdquo;Spiegel&ldquo;-Artikel hinter einer Bezahlschranke. Ein <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/annelena-baerbock-nach-ukraine-zitat-in-der-kritik-aussenamt-spricht-von-prorussischer-desinformation-a-761319dc-58c2-435d-8a40-da7db8a67ee8\">anderer Artikel<\/a> im &bdquo;Spiegel&ldquo; nicht. Der Versuch, Frau Baerbock mit Unterst&uuml;tzung von Hauptmedien zu sch&uuml;tzen ist offensichtlich. Wer Kritik &auml;u&szlig;ert, sei auf &bdquo;eine gezielte pro-russische Desinformationskampagne&ldquo; bzw. &bdquo;Propagandakampagne&ldquo; hereingefallen. Das ist ziemlich plump. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Politiker sind nicht an W&auml;hlerw&uuml;nsche gebunden<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Annalena Baerbock hat recht: Vorausschauende Politik folgt nicht kurzsichtigen Umfragen. Sonst h&auml;tte es Westbindung und Euro nie gegeben.<br>\nSind Politiker daf&uuml;r da, die W&uuml;nsche der B&uuml;rger zu erf&uuml;llen? Nein, das sind sie nicht. Das mag im ersten Moment irritieren, ist aber das Wesen repr&auml;sentativer Demokratie. Deswegen hat Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock recht, wenn sie verspricht, die Ukrainer so lange wie n&ouml;tig zu unterst&uuml;tzen &ndash; &bdquo;unabh&auml;ngig davon, was meine deutschen W&auml;hler dar&uuml;ber denken&ldquo;. Politiker sind eben nicht an Auftr&auml;ge ihrer W&auml;hler gebunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/debatte-um-baerbock-aussage-politiker-muessen-unpopulaeres-tun-18288015.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hier stellt die FAZ fest, dass Baerbock genau das gesagt hat, was <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/moskaus-propaganda-gegen-annalena-baerbock-18289686.html\">laut Aussage der FAZ an anderer Stelle<\/a> eine propagandistische, sinnentstellende Verk&uuml;rzung ist: das sie die Ukraine auch jahrelang unterst&uuml;tzen will, &bdquo;egal, was meine deutschen W&auml;hler dar&uuml;ber denken&ldquo;. (Die FAZ schreibt hier statt &ldquo;egal&rdquo; die Umschreibung &ldquo;unabh&auml;ngig davon&rdquo;, was ich als deutlich harmloser und nicht als ad&auml;quate &Uuml;bersetzung des von Baerbock formulierten Widerspruchs empfinde. Unlautere Absicht der FAZ?) <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Firmen gehen pleite: Ist das Annalena Baerbock auch &bdquo;egal&ldquo;?<\/strong><br>\nAus der Energiekrise wird im Winter eine Wirtschaftskrise. Unser Kolumnist Maurice H&ouml;fgen zeichnet ein d&uuml;steres Bild der drohenden Insolvenzwelle. (&hellip;)<br>\nDenken wir an einen Friseursalon. Die Inhaberin bekommt Post vom Gasversorger &ndash; schlechte Nachrichten! F&uuml;r die n&auml;chsten 12 Monate steigt die Gasrechnung. Ab jetzt verlangt der Versorger 25 statt neun Cent pro Kilowattstunde: fast dreimal so viel. Dass man schon lange Kunde ist und jahrelang alles doch stabil lief, hilft jetzt nichts mehr. Der Versorger muss n&auml;mlich auch l&auml;ngst mehr zahlen, wenn er Gas einkauft. Ab Oktober werden aus den 25 Cent sogar fast 28 Cent, die Gasumlage kommt ja noch obendrauf. Den Laden heizen, die Haare waschen, all das wird jetzt teurer.<br>\nEigentlich m&uuml;sste die Inhaberin die Preise jetzt drastisch erh&ouml;hen, sonst geht die Gasrechnung an die Substanz. Kleine Friseurbetriebe sind nicht auf Rosen gebettet, haben h&auml;ufig wenig R&uuml;cklagen, wie andere Kleinbetriebe eben auch. Die wenigen R&uuml;cklagen wurden au&szlig;erdem schon in der Pandemie angezapft: Lockdown, Hygienestandards, Mindestabstand &ndash; alles mit mehr Kosten und weniger Einnahmen verbunden. Es gibt aber ein Problem: Die Kunden klagen schon seit Monaten, dass alles teurer wird. Tanken, Heizen, Duschen, Einkaufen &ndash; und jetzt auch noch der Friseur? K&ouml;nnen sich die Kunden den Friseurbesuch dann noch regelm&auml;&szlig;ig leisten? Wenn nicht, brechen dem Friseursalon die Einnahmen weg.<br>\nTats&auml;chlich droht die Nachfrage auch ohne Preiserh&ouml;hung f&uuml;r &bdquo;Waschen, Schneiden, F&ouml;hnen&ldquo; wegzubrechen, denn die Preise, die wir heute an den Strom- und Gasb&ouml;rsen sehen, sind l&auml;ngst nicht bei allen Haushalten angekommen. F&uuml;r viele kommen die bitteren Briefe mit vielfach h&ouml;heren Strom- und Heizkosten erst noch. Auch das Monatsticket f&uuml;r den Bus und das Tanken an der Zapfs&auml;ule frisst seit dieser Woche wieder mehr Einkommen. 9-Euro-Ticket und Tankrabatt sind ausgelaufen. Je mehr Geld Verbraucher beim Gasversorger, beim Verkehrsbetrieb, beim Vermieter, an der Zapfs&auml;ule oder im Supermarkt ausgeben m&uuml;ssen, desto weniger bleibt f&uuml;r Friseur-, Kino- und Restaurantbesuche &uuml;brig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/deutschen-betrieben-droht-pleite-ist-das-annalena-baerbock-auch-egal-li.262914\">Maurice H&ouml;fgen in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die USA sind der gr&ouml;&szlig;te Gewinner im weltweiten Energiechaos<\/strong><br>\nAngesichts der Bef&uuml;rchtung, dass der Gasfluss aus Russland durch die Nord Stream 1-Pipeline auf unbestimmte Zeit unterbrochen wird, werde die EU im Vorfeld des kommenden Winters die Einfuhren von Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) aus alternativen Quellen erh&ouml;hen m&uuml;ssen. Dies mache die USA zum gr&ouml;&szlig;ten Gewinner der Russland-Ukraine-Krise, kommentierten Experten am Samstag. (&hellip;)<br>\nIn einer Zeit, in der sich die russischen Gaslieferungen drastisch reduzieren, hat die EU keine andere Wahl, als die Importe aus den USA um jeden Preis zu erh&ouml;hen. Das wiederum bringe den US-Gaslieferanten nie dagewesene Gewinne, erkl&auml;rte Lin Boqiang, Direktor des China Center for Energy Economics Research an der Universit&auml;t Xiamen, der Global Times am Samstag. Bis Juni dieses Jahres exportierten die USA etwa 57 Milliarden Kubikmeter (kurz &bdquo;bcm&ldquo; f&uuml;r &bdquo;billion cubic metres&ldquo;) LNG, von denen 39 bcm (68 Prozent), nach Europa gingen. Im Vergleich dazu waren im ganzen letzten Jahr &bdquo;nur&ldquo; 34 bcm (35 Prozent) der LNG-Exporte nach Europa geliefert worden, als die LNG-Exporte der USA laut Reuters insgesamt 97 bcm betrugen.<br>\n&bdquo;Dies w&auml;re in der Vergangenheit undenkbar gewesen, da die LNG-Preise der USA aufgrund der Transportkosten deutlich h&ouml;her sind als die russischen Pipeline-Gaspreise. Aber jetzt hat die Ukraine-Krise die EU dazu veranlasst, ihre Energieabh&auml;ngigkeit von russischem Gas zu verringern&rdquo;, so Lin. &bdquo;Mit anderen Worten: Die weltweite Energielandschaft befindet sich aufgrund geopolitischer Faktoren in einem gewaltigen Umbruch, der mit steigenden Preisen und Versorgungsengp&auml;ssen einhergeht.&rdquo;<br>\nNach Angaben von Business Insider, einer amerikanischen Website f&uuml;r Finanz- und Wirtschaftsnachrichten, verdienen US-Unternehmen mehr als 100 Millionen US-Dollar pro Containerschiff mit LNG, das f&uuml;r Europa bestimmt ist.<br>\n&bdquo;Selbst mit den teuren LNG-Importen aus den USA k&ouml;nnte es f&uuml;r die EU schwierig werden, im kommenden Winter, wenn die Energienachfrage normalerweise stark ansteigt, eine rasant steigende Inflation, Stromengp&auml;sse und Produktionsunterbrechungen zu vermeiden&rdquo;, warnte Lin jedoch. &bdquo;Die EU braucht mehr Zeit, um sich auf die Verringerung ihrer Abh&auml;ngigkeit von russischem Gas vorzubereiten, wof&uuml;r unter anderem mehr LNG-Schiffe und mehr Gasspeicher notwendig sind&rdquo;, so der in Beijing ans&auml;ssige Experte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-09\/04\/content_78404016.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine andere &bdquo;Wahl&ldquo; lautet insbesondere an die Adresse der Bundesregierung gerichtet, f&uuml;r gute Beziehungen zu Russland sowie langfristige und g&uuml;nstige Energielieferungen zu sorgen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Traditionsbetrieb Eschenbach bereitet sein Ende vor &ndash; und hofft noch<\/strong><br>\nBei Eschenbach-Porzellan in Triptis gehen zum Jahresende die Lichter aus. Damit geht ein Th&uuml;ringer Traditionsunternehmen wegen der Energiepreisentwicklung den Bach runter. Die Mitarbeiter fordern eine Preisgrenze vor allem beim Gas, um eine Werksschlie&szlig;ung noch zu verhindern. (&hellip;)<br>\nIm Moment sind die Auftragsb&uuml;cher voll, auch die Hauptkunden aus Gastronomie und Hotelbranche bestellen nach der Corona-Delle der vergangenen beiden Jahre wieder neues Geschirr im aktuellen Design. Mit Serien wie dem Porzellankochtopf f&uuml;r alle Herd- und Ofenarten f&auml;hrt Eschenbach-Porzellan auf der Erfolgsspur. Doch die Preisexplosion beim Gas macht jetzt alle Zukunftspl&auml;ne zunichte. Der Chef zieht die Rei&szlig;leine, bevor es zur Insolvenz kommt. (&hellip;)<br>\nStatt um die 860.000 Euro m&uuml;sste Eschenbach-Porzellan im n&auml;chsten Jahr etwa 5,5 Millionen Euro f&uuml;r das Gas bezahlen, das in den Brenn&ouml;fen zum Einsatz kommt. Die sechsfache Summe gegen&uuml;ber diesem Jahr. Au&szlig;erdem tun sich viele Lieferanten schwer, &uuml;berhaupt solche Mengen vertraglich zu binden. Und es kommt noch schlimmer: F&uuml;r nicht abgenommenes Gas m&uuml;sste Frowein Strafgeld zahlen, wenn er mehr Gas braucht, schl&auml;gt der Tagespreis an der Gasb&ouml;rse zu Buche. (&hellip;)<br>\nBitter ist auch, dass im Werk eigentlich im Herbst das neue Energiemanagement-System in Betrieb gehen sollte. Auch neue Maschinen waren geplant und teilweise auch schon bestellt. Auch in den vergangenen Jahren konnten sie hier St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck die Produktion modernisieren. Zum Beispiel mit Robotern, die gleichm&auml;&szlig;ige Farbdekore auf Tassen oder Teller aufspritzen. Um die 700.000 Euro flossen so Jahr f&uuml;r Jahr in neue Technik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/thueringen\/ost-thueringen\/saale-orla\/eschenbach-porzellan-triptis-schliesst-energie-preise-100.html%20\">mdr<\/a>\n<p>dazu: <strong>SKW Piesteritz hofft auf Hilfen vom Bund<\/strong><br>\nDer D&uuml;ngemittelproduzent SKW Piesteritz leidet als eines der energieintensivsten Unternehmen Deutschlands besonders unter den hohen Preisen f&uuml;r Gas. Im Herbst droht laut Unternehmen deshalb Kurzarbeit. Teile der Produktion ruhen bereits. SKW hofft auf Bundeshilfen. Der Landrat warnt vor Folgen &uuml;ber Piesteritz hinaus. (&hellip;)<br>\nSKW hat auf Grund der aktuellen Entwicklung bereits seine Ammoniakanlagen stillgelegt. Piesteritz produziert aber auch den f&uuml;r Lkw so wichtigen Kraftstoff Ad-Blue. Wittenbergs Landrat Christian Tylsch (CDU) warnt deswegen vor weitreichenden Konsequenzen. Er sagte nach dem Krisentreffen: &ldquo;Stehen diese Lkws, stehen wir nicht nur vor leeren Regalen in den Superm&auml;rkten bundesweit. Sondern wir haben dann auch das Problem, dass nicht nur der Standort Piesteritz betroffen ist, sondern die Belegschaften vieler Unternehmen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nMDR SACHSEN-ANHALT sagte der Landrat anschlie&szlig;end, er habe auf die vielf&auml;ltigen Auswirkungen verwiesen, die eine Schieflage oder gar ein Aus von SKW Piesteritz f&uuml;r die gesamte Region h&auml;tten. Das betreffe nicht nur die rund 860 Besch&auml;ftigten des Unternehmens, sondern auch deren Familien, Zulieferer oder diverse Handwerksbetriebe. &Uuml;ber konkrete Zusagen nach dem Treffen wurde zun&auml;chst nichts bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen-anhalt\/dessau\/wittenberg\/energie-gas-preise-hilfe-skw-piesteritz-102.html\">mdr<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Lutz Hausstein:<\/strong> Beides sind bislang wirtschaftlich absolut gesunde Unternehmen. Hier rollt eine Welle der Deindustrialisierung auf Deutschland zu, die ihresgleichen sucht. S&auml;mtliche Experten warnen seit Monaten vor genau dieser Gefahr. Derweil steht die verantwortliche Politik (baer-)bockig im Zentrum des Handelns und &hellip; tut nichts. Stattdessen Milliardengelder f&uuml;r R&uuml;stung und Energiewirtschaft, w&auml;hrend die Lebensgrundlagen der einheimischen Bev&ouml;lkerung vor die Hunde gehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Diplomacy Watch: Did Boris Johnson help stop a peace deal in Ukraine? <\/strong><br>\nA recent piece in Foreign Affairs revealed that Kyiv and Moscow may have had a tentative deal to end the war all the way back in April.<br>\nRussia and Ukraine may have agreed on a tentative deal to end the war in April, according to a recent piece in Foreign Affairs. &ldquo;Russian and Ukrainian negotiators appeared to have tentatively agreed on the outlines of a negotiated interim settlement,&rdquo; wrote Fiona Hill and Angela Stent. &ldquo;Russia would withdraw to its position on February 23, when it controlled part of the Donbas region and all of Crimea, and in exchange, Ukraine would promise not to seek NATO membership and instead receive security guarantees from a number of countries.&rdquo;<br>\nThe news highlights the impact of former British Prime Minister Boris Johnson&rsquo;s efforts to stop negotiations, as journalist Branko Marcetic noted on Twitter. The decision to scuttle the deal coincided with Johnson&rsquo;s April visit to Kyiv, during which he reportedly urged Ukrainian President Volodymyr Zelensky to break off talks with Russia for two key reasons: Putin cannot be negotiated with, and the West isn&rsquo;t ready for the war to end.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/responsiblestatecraft.org\/2022\/09\/02\/diplomacy-watch-why-did-the-west-stop-a-peace-deal-in-ukraine\/\">Responsible Statecraft <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers MM:<\/strong> Ein wichtiger Beitrag, denn er zeigt, dass die rasche Beendigung des Ukrainekrieges im Bereich des M&ouml;glichen lag. Eventuell bestand sogar die Chance auf eine langfristige Konfliktl&ouml;sung. Doch der Westen h&auml;tte dazu bereit sein m&uuml;ssen, allen voran Washington. Das war &ndash; und ist &ndash; jedoch genauso wenig der Fall wie der Wille zu ernsthaften Verhandlungen mit Moskau &uuml;ber die europ&auml;ische Sicherheitsarchitektur. Stattdessen r&uuml;stete man seit Jahren die Ukraine hoch, bereitete Sanktionsregime vor und &uuml;bte sich in gewichtig klingenden Phrasen. Den Preis zahlen wie immer die Menschen im Konfliktgebiet und die einfachen Leute im Westen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Klimakrise: Auch eine Frage von Krieg oder Frieden<\/strong><br>\nWir m&uuml;ssen alles tun, um die Klimakrise zu stoppen &ndash; und zwar sozial gerecht, damit unsere Gesellschaft nicht auseinanderbricht. Weltweite Abr&uuml;stung geh&ouml;rt dazu. (&hellip;)<br>\nDie Covid-19-Pandemie, die zu einem weltweiten Schreckgespenst wurde, und der Ukrainekrieg, der sich zu einem geostrategischen Konflikt ausgeweitet hat, machen die Verletzlichkeit des menschlichen Lebens im globalen Zeitalter deutlich. Nach nicht einmal drei Jahren ist zu bef&uuml;rchten, dass wir in einem &bdquo;Jahrzehnt der Extreme&ldquo; leben, in dem sogar diese beiden tiefen Einschnitte letztlich nur ein Vorspiel in dem gro&szlig;en Drama der heraufziehenden Klimakrise sind. Im globalen neoliberalen Kapitalismus muss die Menschheit beweisen, dass sie zur sozialen und &ouml;kologischen Gestaltung des Zusammenlebens f&auml;hig ist, global, gemeinsam und sofort. Andernfalls droht ein Jahrhundert erbitterter Verteilungsk&auml;mpfe und eskalierender Gewalt.<br>\nSeit Beginn des Industriezeitalters belasten die menschlichen Eingriffe die &Ouml;kosysteme um mehr als das Hundertfache, ist der Ressourcenverbrauch in den Industriel&auml;ndern um das Zwanzigfache gestiegen, stieg die Weltbev&ouml;lkerung von 800 Millionen Menschen auf heute 7,9 Milliarden. Die Naturvergessenheit der Industriel&auml;nder, die nachholende Industrialisierung gro&szlig;er Erdregionen und die ungleiche Verteilung der Lebenschancen beschleunigen die &Uuml;berlastung der &Ouml;kosysteme und die Ausbeutung der nat&uuml;rlichen Ressourcen. Wir haben l&auml;ngst die Tragf&auml;higkeit unseres Planeten &uuml;berschritten. Die Eingriffe in die Natur &uuml;berschreiten die &ouml;kologischen Grenzen des Wachstums. Sie erreichen kritische Grenzwerte im Erdsystem. Die globale Erw&auml;rmung steuert dabei auf Kipppunkte zu, die die Klimakrise unaufhaltsam beschleunigen werden und irreversible Sch&auml;digungen m&ouml;glich machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-klimakrise-auch-eine-frage-von-krieg-oder-frieden-li.261733\">Peter Brandt, Reiner Braun, Michael M&uuml;ller in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kohleausstieg 2030 ist praktisch nicht mehr erreichbar<\/strong><br>\nBleibt es bei hohen Gaspreisen von &uuml;ber 100 Euro pro Megawattstunde, ist ein Ausstieg Deutschlands aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2030 unrealistisch. Das ergibt sich aus Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey, die WELT AM SONNTAG vorliegen.<br>\nAnalysiert wurde dabei der weitere Verlauf der Energiewende unter den ver&auml;nderten Voraussetzungen des Ukrainekrieges. Aktuell h&auml;lt Bundesregierung weiterhin an der Aussage des Ampel-Koalitionsvertrages fest, wonach der Kohleausstieg &bdquo;idealerweise&ldquo; von 2038 auf das Jahr 2030 vorgezogen wird.<br>\nDen Berechnungen zufolge wird Deutschland 2030 selbst dann noch auf die Verstromung von Kohle angewiesen sein, wenn das ambitionierte Ziel eines Anteils von 80 Prozent erneuerbarer Energien im Strommix erreicht wird. Kohlekraftwerke m&uuml;ssten laut McKinsey im Jahr 2030 mit 63 Terawattstunden sogar fast so viel Strom liefern wie die klimapolitisch favorisierten Gaskraftwerke, die ihrerseits dann noch fast zehn Prozent des deutschen Bedarfs decken sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article240835953\/Kohleausstieg-McKinsey-sieht-keine-Chance-fuer-2030.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und die Gr&uuml;nen haben einen ma&szlig;geblichen Anteil daran. (Zugegeben, SPD und FDP sind mehrheitlich auch f&uuml;r diese Politik, insbesondere im Zusammenhang mit der Abkehr von russischem Gas; aber die gr&uuml;n regierten Ministerien f&uuml;r Wirtschaft und Umwelt w&auml;ren federf&uuml;hrend beim Kohleausstieg.) Es w&auml;re w&uuml;nschenswert, dass auch diejenigen, die die Gr&uuml;nen wegen ihrer angeblich klimafreundlichen Politik gew&auml;hlt haben, erkennen, dass der CO2-Ausstieg mit den Gr&uuml;nen eher langsam vorankommt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Atom-Risiko Frankreich &ndash; wie EDF Europas Energiekrise versch&auml;rft<\/strong><br>\nJedes zweite Atomkraftwerk in Frankreich steht derzeit still &ndash; was den Strompreis in Europa zus&auml;tzlich in die H&ouml;he treibt. Der inzwischen verstaatlichte Energieriese EDF bekommt die Probleme nicht in den Griff. Analyse eines Missmanagements. (&hellip;)<br>\nWie konnte es so weit kommen? Missmanagement und Planlosigkeit der EDF-F&uuml;hrung, aber auch die Sorglosigkeit der Politik haben den Konzern an den Rand des Abgrunds getrieben. Konzernchef L&eacute;vy sandte zuletzt mehrere Gewinnwarnungen aus. Und die Schulden von EDF sind mit 43 Milliarden Euro so erdr&uuml;ckend, dass das Parlament in Paris Ende Juli beschloss, auch die verbleibenden 16 Prozent der Anteile zu kaufen und den Konzern damit komplett zu verstaatlichen, um eine Pleite von EDF zu verhindern.<br>\nDie 56 Atommeiler sind hoffnungslos &uuml;beraltert, 41 Atomkraftwerke werden binnen der n&auml;chsten 5 Jahre ihre urspr&uuml;nglich vorgesehene Betriebsdauer von 40 Jahren erreichen. Das Management hat es verschlafen, rechtzeitig f&uuml;r neue Kraftwerke oder f&uuml;r eine Alternative zur Atomkraft zu sorgen, aus der die EDF noch immer rund 75 Prozent ihres Stroms erzeugt. Der Wartungsaufwand wurde jahrelang untersch&auml;tzt, nun explodieren die Kosten und der Konzern muss seine Anlagen reihenweise zwangsabschalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/edf-atom-risiko-frankreich-wie-electricite-de-france-europas-energiekrise-verschaerft-a-7ea9db2a-01d7-48c2-aef3-a6c91563a3ff%20\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein einziges Desaster. Es mag sein, dass EDF inkompetent gemanagt wird, aber das Grundproblem der Atomkraft gilt doch generell: diese Art der Energieerzeugung ist nicht nur unbeherrschbar gef&auml;hrlich und besonders sch&auml;dlich (Atomm&uuml;ll), sondern auch besonders teuer und unzuverl&auml;ssig. Au&szlig;er ein paar Unbelehrbaren und den &uuml;blichen Atomkraft-Lobbyisten (in Deutschland besonders bei der Union und der FDP) wei&szlig; das eigentlich auch jeder.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Impfstoffe: Wie Biontech &amp; Co. die Regierung von einer Patentfreigabe abbrachten<\/strong><br>\nJetzt publik gewordene Lobbyschreiben und andere Dokumente legen nahe, dass die Pharmaindustrie die Bundesregierung bei Impfstoffpatenten auf Kurs brachte.<br>\nGut zwei Jahre dauerte der Kampf &uuml;ber den gewerblichen Rechtsschutz von Therapeutika, Impfstoffen und Tests bei Covid-19. Vertreter der alten und neuen Bundesregierung lieb&auml;ugelten dabei anfangs mit einer Freigabe von Patenten, um den Kampf gegen die Seuche weltweit zu forcieren. Nun publik gewordene amtliche Dokumente zeigen, wie die Pharma-Lobby erfolgreich dagegen opponierte. Auch Biontech-Gr&uuml;nder U&#287;ur &#350;ahin legte sich dabei an h&ouml;chster Stelle ins Zeug.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Impfstoffe-Wie-Biontech-Co-die-Regierung-von-einer-Patentfreigabe-abbrachten-7253065.html%20\">Heise Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.S.:<\/strong> Die Schwurbelei der verantwortlichen Politiker von &bdquo;wertebasierter Politik&ldquo; und &bdquo;unseren westlichen Werten&ldquo; offenbart sich hierin wieder einmal mehr als das, was sie in Wirklichkeit ist: Auf Wertpapieren basierende Politik zum Wohle der Konzerne.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wasserkrise in US-Stadt Jackson: Nationalgarde muss Trinkwasser verteilen<\/strong><br>\nEine 150.000-Einwohner-Stadt ohne sauberes Wasser zum Trinken, Duschen oder f&uuml;r die Klosp&uuml;lung: Mitten in den USA ist die Wasserversorgung zusammengebrochen &ndash; und das nicht zum ersten Mal. Nun helfen Soldaten.<br>\nKein Wasser zum Duschen, f&uuml;r die Klosp&uuml;lung und zum Trinken: Vor rund einer Woche ist die Wasserversorgung in Jackson im US-Bundesstaat Mississippi, zusammengebrochen. Seitdem kommt bei vielen Menschen der 150.000-Einwohner-Stadt kein brauchbares Trinkwasser mehr aus der Leitung, und ein Ende der dramatischen Lage ist nicht in Sicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/wasserkrise-in-us-stadt-jackson-nationalgarde-verteilt-trinkwasser-in-flaschen-a-44fb4ff9-57b8-4476-ab0f-e35c906af19c\">DER SPIEGEL<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-87647","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87647","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=87647"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87647\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87650,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87647\/revisions\/87650"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=87647"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=87647"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=87647"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}