{"id":87730,"date":"2022-09-07T08:50:21","date_gmt":"2022-09-07T06:50:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730"},"modified":"2022-09-07T08:50:21","modified_gmt":"2022-09-07T06:50:21","slug":"hinweise-des-tages-4189","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h01\">&ldquo;Was wir jetzt erleben, ist der Zusammenbruch der Diplomatie&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h02\">Statt einer gef&auml;hrlichen weiteren Emotionalisierung, w&auml;re eine sachlich, n&uuml;chterne Debatte &uuml;ber den Schaden und den Nutzen der Sanktionen gegen Russland geboten.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h03\">Der Sanktionswahnsinn: &Ouml;lpreisdeckel, OPEC+ senkt &Ouml;lf&ouml;rderung, Gaspreis explodiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h04\">Habeck sprach AKW-Einsatzreserve offenbar nicht mit Betreibern ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h05\">Programm Umverteilung: Entwurf Bundeshaushalt 2023<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h06\">Energiepreisdeckel und &Uuml;bergewinnsteuer: Was von der Leyen wirklich vorhat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h07\">F&uuml;r Heizung, Brot und Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h08\">160 Filialen betroffen: Schuhh&auml;ndler G&ouml;rtz meldet Insolvenz an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h09\">Liz Truss: Gro&szlig;britanniens neue Premierministerin und der Indo-Pazifik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h10\">Krieg in der Ukraine: Mehr hinh&ouml;ren, was die Russen sagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h11\">Wir Menschen &laquo;entsorgen&raquo; pro Stunde 675 Tonnen M&uuml;ll in Meere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h12\">Wasser als Waffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h13\">Referendum in Chile: Progressive Verfassung abgelehnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h14\">Was steckt hinter dem sogenannten Xinjiang-Bericht&rdquo; des OHCHR?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h15\">F&uuml;r gro&szlig;e Kriege &uuml;ben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h16\">Die USA d&uuml;rfen das<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h17\">&laquo;Das System fliegt uns gerade um die Ohren&raquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Was wir jetzt erleben, ist der Zusammenbruch der Diplomatie&rdquo;<\/strong><br>\nHerr Hacke, der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj hat vor wenigen Tagen mehrere Dekrete &uuml;ber die Bildung einer seit 2014 bestehenden Trilateralen Kontaktgruppe aus der Ukraine, Russland und der OSZE f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt und die Delegation aufgel&ouml;st. Welche Kan&auml;le bleiben noch f&uuml;r eine politische L&ouml;sung?<br>\nChristian Hacke: Unabh&auml;ngig von der Bedeutung dieser Kontaktgruppe erleben wir derzeit, dass Diplomatie wohl nicht stattfindet, auch keine Geheimdiplomatie. Auf der Beerdigung von Michail Gorbatschow vor wenigen Tagen war der einzige Vertreter des Westens der ungarische Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n. Das ist ein absto&szlig;endes Bild: Orb&aacute;n als Repr&auml;sentant des Westens, der Europ&auml;ischen Union. Denn dort ging es um die W&uuml;rdigung von Gorbatschow und nicht um die der aktuellen russischen F&uuml;hrung.<br>\nDass Deutschland es vers&auml;umt hat, dort einen hohen Repr&auml;sentanten, ja vielleicht sogar den Bundespr&auml;sidenten oder einen Minister oder den Bundeskanzler hinzuschicken, das halte ich f&uuml;r einen fatalen Fehler.<br>\nZur Zeit von Helmut Kohl oder Helmut Schmidt h&auml;tte man in so einer angespannten Situation eine Art Beerdigungsdiplomatie angestrebt. Man h&auml;tte zumindest einen Horst Teltschik hinschicken k&ouml;nnen. Aber das, was wir jetzt erleben, ist der Zusammenbruch der Diplomatie. Man k&ouml;nnte sagen: Es gibt keine Chance, aber wir m&uuml;ssen sie nutzen.<br>\nAber es nicht zu versuchen &ndash; das fiel mir ein, als ich die Feierlichkeiten im Fernsehen gesehen habe &ndash; das war das Entt&auml;uschende. Es war auch w&uuml;rdelos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Was-wir-jetzt-erleben-ist-der-Zusammenbruch-der-Diplomatie-7254685.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Statt einer gef&auml;hrlichen weiteren Emotionalisierung, w&auml;re eine sachlich, n&uuml;chterne Debatte &uuml;ber den Schaden und den Nutzen der Sanktionen gegen Russland geboten.<\/strong><br>\nDie Emotionalisierung und symbolisch &uuml;berh&ouml;hte Vorw&uuml;rfe im &ouml;ffentlichen Diskurs &uuml;ber den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine nehmen zu. Statt eines &bdquo;hei&szlig;en&ldquo; Krieges f&uuml;hrt der Westen einen &bdquo;Wirtschaftskrieg&ldquo; gegen Russland. Bew&auml;hrte politische &Uuml;berzeugungen und Wertvorstellungen werden dabei einem pragmatischen Opportunismus geopfert. Eine sachliche und differenzierte Debatte &uuml;ber die hinter den Sanktionen stehenden Kernfragen wird durch die allgemeine Emp&ouml;rung, so verst&auml;ndlich sie auch sein mag, verdr&auml;ngt, ja verhindert:\n<ul>\n<li>Welche Ziele will man eigentlich in diesem Krieg mit den verh&auml;ngten und ggf. weiteren Sanktionen erreichen?<\/li>\n<li>Kann man mit den verh&auml;ngten Sanktionen, den Krieg Russlands gegen die Ukraine beenden oder wenigstens das Leid der Menschen lindern und die Zerst&ouml;rung ganzer St&auml;dte eind&auml;mmen?<\/li>\n<li>Verbauen die Sanktionen nicht langfristige und existenzielle Zielsetzungen, wie etwa die Einhaltung der Pariser Klimaziele, die sozial-&ouml;kologische Transformation und eine Sicherheits- und Abr&uuml;stungspolitik?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/statt-einer-gefaehrlichen-weiteren-emotionalisierung-waere-eine-sachlich-nuechterne-debatte-ueber-den-schaden-und-den-nutzen-der-sanktionen-gegen-russland-geboten\/%20\">Wolfgang Lieb auf Blog der Republik<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Immerhin ist dieser Text des fr&uuml;heren Mitherausgebers der NachDenkSeiten Dr. Wolfgang Lieb nicht ganz so verstockt wie die meisten sonstigen Er&ouml;rterungen zum Thema Ukrainekrieg. Immerhin fragt der Autor, ob die Sanktionen gegen Russland m&ouml;glicherweise mehr schaden als nutzen. Aber die ansonsten unkritische Haltung gegen&uuml;ber dem Westen ist schon bemerkenswert. Und die berechtigten kritischen Anmerkungen &uuml;ber lange Strecken in Fragen zu kleiden, statt die eigene Meinung offen zu sagen, zeugt nicht gerade von dem in dieser Sache notwendigen Mut. Jedenfalls zeigt das St&uuml;ck wieder einmal, dass die NachDenkSeiten und ihre Leserinnen und Leser froh sein k&ouml;nnen, dass der Autor 2015 die NachDenkSeiten verlassen hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Sanktionswahnsinn: &Ouml;lpreisdeckel, OPEC+ senkt &Ouml;lf&ouml;rderung, Gaspreis explodiert<\/strong><br>\nDie Meldungen zu den Themen &Ouml;l und Gas der letzten Tage zeigen, dass die Sanktionspolitik des Westens auch weiterhin vor allem den Westen &ndash; genauer gesagt, die EU-Staaten &ndash; treffen wird. Der Gaspreis explodiert, aber die EU hat daraus nichts gelernt und will nun auch noch einen &bdquo;&Ouml;lpreisdeckel&ldquo;. Und obwohl die politische Prominenz des Westens in den arabischen L&auml;ndern seit Monaten um eine Erh&ouml;hung der F&ouml;rderquoten gebettelt hat, hat Saudi-Arabien nun sogar eine &ndash; wenn auch geringe &ndash; Reduzierung der &Ouml;lf&ouml;rderung durchgesetzt. (&hellip;)<br>\nDas Thema Gas k&ouml;nnen wir recht schnell abhandeln, denn dass der Gaspreis vor allem in der EU explodieren musste, war absehbar. Die EU und ihre Mitglieder haben selbst zwei der f&uuml;nf russischen Pipelines nach Europa abgeschaltet, zwei laufen &ndash; ebenfalls aufgrund von Entscheidungen der EU-Staaten &ndash; mit verminderter Leistung, und das Problem der Turbinen f&uuml;r Nord Stream 1 macht derzeit viele Schlagzeilen. &hellip;Nachdem am Wochenende gemeldet wurde, dass Nord Stream 1 den Betrieb nun f&uuml;r unbestimmte Zeit einstellt, war es klar, dass der Gaspreis in der EU explodieren w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nDie Entscheidung der westlichen Staaten, den Preis f&uuml;r russisches &Ouml;l zu deckeln, ist an &ndash; sorry &ndash; an Dummheit nicht zu &uuml;bertreffen. Die Idee, damit die Inflation zu senken, zeigt, dass die westlichen Entscheidungstr&auml;ger nichts von der Materie verstehen. [&hellip;]<br>\nEs scheint wirklich so zu sein, dass man in den USA beschlossen hat, die europ&auml;ische Wirtschaft zu zerst&ouml;ren, denn die Ma&szlig;nahmen treffen die USA weit weniger als die EU. In Washington will man Russland schw&auml;chen und ist offenbar bereit, dazu die EU-Wirtschaften genauso zu opfern, wie Washington die Ukraine opfert, um Russland zu schw&auml;chen.<br>\nUnd so, wie die Regierung in Kiew bereit ist, ihre eigenen B&uuml;rger im Kampf gegen Russland zu verheizen, anstatt &uuml;ber ein Ende der K&auml;mpfe zu verhandeln, so sind auch die Regierungen in der EU bereit, die eigenen Volkswirtschaften &ndash; und damit den Wohlstand ihrer eigenen B&uuml;rger &ndash; auf den Opferaltar der US-Interessen zu legen, anstatt mit Russland in irgendeiner Frage in einen Dialog einzutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/der-sanktionswahnsinn-oelpreisdeckel-opec-senkt-oelfoerderung-gaspreis-explodiert\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Habeck sprach AKW-Einsatzreserve offenbar nicht mit Betreibern ab<\/strong><br>\nDie &Uuml;berraschung war gro&szlig;, als der Bundeswirtschaftsminister am Montag vor der Presse seine Pl&auml;ne f&uuml;r die Atomkraftwerke Isar 2 und Neckarwestheim 2 vorstellte. Geht es nach Robert Habeck, sollen die beiden Meiler ab Jahresende bis Mitte April 2023 in einer sogenannten Einsatzreserve bereitgehalten werden. Im Fall von Stromengp&auml;ssen in der Energiekrise, so die Idee des Gr&uuml;nen-Politikers, k&ouml;nnten die AKW dann rasch wieder hochgefahren werden. Vorausgegangen war ein Stresstest, bei dem das Ministerium Netzbetreiber pr&uuml;fen lie&szlig;, ob in bestimmten Szenarien genug Strom zur Verf&uuml;gung st&uuml;nde und das deutsche Netz stabil bliebe.<br>\nDoch offenbar h&ouml;rte nicht nur die &Ouml;ffentlichkeit an diesem Tag zum ersten Mal von den Absichten des Ministers. Wie der Berliner Zeitung mehrere unabh&auml;ngige Quellen best&auml;tigten, informierte Habeck die Betreiber der Atomkraftwerke vor dem vergangenen Montag nicht &uuml;ber seinen Plan.<br>\nDass Eon (Isar 2) und EnBW (Neckarwestheim 2) Redebedarf haben, zeigte sich bereits am Montagabend, als beide Konzerne auf die Pl&auml;ne des Wirtschaftsministers reagierten. Man habe den Vorschlag der Bundesregierung &bdquo;zur Kenntnis genommen&ldquo;, hei&szlig;t in einer Mitteilung von Eon. Nun komme es darauf an, &bdquo;zu pr&uuml;fen, ob und wie er technisch und organisatorisch machbar ist&ldquo;. Doch stellte der Betreiber gleichzeitig klar, Kernkraftwerke seien &bdquo;in ihrer technischen Auslegung keine Reservekraftwerke, die variabel an- und abschaltbar sind&ldquo;.<br>\nEnBW teilte mit, dass die &bdquo;Details der beschlossenen Vorgehensweise&ldquo; nun von der Bundesregierung &bdquo;konkretisiert bzw. gekl&auml;rt werden&ldquo; m&uuml;ssten &ndash; und das &bdquo;m&ouml;glichst im Austausch&ldquo; mit den Betreibern. Dar&uuml;ber hinaus wollten sich beide Unternehmen auf Nachfrage der Berliner Zeitung nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/prod.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/robert-habeck-sprach-akw-einsatzreserve-offenbar-nicht-mit-den-betreibern-ab-li.264245%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz beschlie&szlig;t etwas so wichtiges und die betroffenen Unternehmen wissen nichts davon? Zum bisherigen Regierungsstil dieser Bundesregierung w&uuml;rde das passen. Aber mit einer verantwortungsvollen Politik und mit Abwenden von Schaden gegen&uuml;ber der hiesigen Bev&ouml;lkerung hat das wenig bis gar nichts zu tun. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87655\">Wer profitiert von der deutschen Au&szlig;en- und Wirtschaftspolitik? Des einen Leid, des andern Freud<\/a>. Interessant in diesem Zusammenhang k&ouml;nnte auch ein Dokument sein, das Thomas R&ouml;per &uuml;bersetzt hat, aber auch darauf hinweist, nicht zu wissen, ob es ein echtes Regierungsdokument ist. Dem Inhalt nach belegt es: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/mit-hilfe-der-gruenen-die-usa-planen-die-zerstoerung-der-deutschen-wirtschaft\/\">Mit Hilfe der Gr&uuml;nen: Die USA planen die Zerst&ouml;rung der deutschen Wirtschaft<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Programm Umverteilung: Entwurf Bundeshaushalt 2023<\/strong><br>\nDer erste Haushaltsplan aus der Feder von Finanzminister Christian Lindner ist ein Dokument der Ignoranz gegen&uuml;ber der notleidenden Bev&ouml;lkerung. Die Preise f&uuml;r Miete, Energie und Lebensmittel steigen, die Infrastruktur zerbr&ouml;selt, doch mehr Geld f&uuml;r Soziales gibt es nicht. Nur eines z&auml;hlt f&uuml;r Lindner: Die &raquo;Schuldenbremse&laquo; muss im kommenden Jahr wieder greifen. Begr&uuml;ndet wird das Vorhaben mit einem besonders platten Argument: Staatliche Mehrausgaben w&uuml;rden die Inflation weiter anheizen.<br>\nUm die Schuldenbremse durchzusetzen, k&uuml;rzt Lindner, wo er nur kann. Mit einem Etatvolumen von rund 445 Milliarden Euro soll der Staat 2023 fast 50 Milliarden Euro weniger ausgeben als im laufenden Jahr. Hinter jedem Kopfkissen kramt der Finanzminister noch einen Cent hervor. F&uuml;r Kinder- und Jugendpolitik sind zum Beispiel K&uuml;rzungen in H&ouml;he von 40 Prozent vorgesehen. Strukturelle Ungleichheit wird dadurch zementiert. Das UN-Kinderhilfswerk hatte erst am Montag zu verstehen gegeben: &raquo;Bei der Kinderarmut haben die Coronapandemie und die gegenw&auml;rtige Energiekrise mit ihren explodierenden Preisen als Verst&auml;rker gewirkt, ohne dass seitens der Politik ausreichend darauf reagiert wurde.&laquo; Staatliche Hilfen werden, wenn &uuml;berhaupt, punktuell gezahlt &ndash; und verpuffen: Besonders f&ouml;rderbed&uuml;rftige Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler wurden in der Coronapandemie kaum ber&uuml;cksichtigt, teilte das Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung in einer am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Studie mit. Das zwei Milliarden Euro umfassende Bund-L&auml;nder-Aktionsprogamm &raquo;Aufholen nach Corona&laquo; habe sein Ziel &raquo;weitgehend verfehlt&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434148.programm-umverteilung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Energiepreisdeckel und &Uuml;bergewinnsteuer: Was von der Leyen wirklich vorhat<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will eine Strompreisbremse durch die Absch&ouml;pfung von Gewinnen bei Energiefirmen finanzieren. Sie beruft sich dabei auf EU-Kommissionschefin von der Leyen &ndash; die Berlin weit entgegenkommt.<br>\nDie CDU-Politikerin hatte am Donnerstag bei &ldquo;Maybritt Illner&rdquo; &uuml;berraschend Vorschl&auml;ge zur L&ouml;sung der Energiekrise aus dem Hut gezaubert.<br>\nVon der Leyen sprach sich daf&uuml;r aus, &bdquo;die &uuml;berbordenden Gewinne&ldquo; von Stromerzeugern teilweise abzusch&ouml;pfen, &bdquo;um gezielt kleine Einkommen und vulnerable Unternehmen zu unterst&uuml;tzen&ldquo;.<br>\nAllerdings soll es sich nur um eine vor&uuml;bergehende Abgabe handeln, nicht um eine Steuer. Von der Leyen kommt mit diesem Vorschlag den deutschen Gegnern einer &Uuml;bergewinnsteuer entgegen, etwa in der FDP.<br>\nAuch eine &Auml;nderung am Marktdesign ist pl&ouml;tzlich m&ouml;glich. In einem Diskussionspapier spricht die EU-Kommission von einem &bdquo;Preisdeckel&ldquo; f&uuml;r all jene Stromerzeuger, die niedrigere Betriebskosten haben als Gaskraftwerke.<br>\nEr w&uuml;rde den Gro&szlig;handelspreis anders als ein &bdquo;echter&ldquo; Preisdeckel nicht senken, aber den Verbrauchern von Strom aus Sonne und Wind zugute kommen.<br>\nEinen generellen Preisdeckel f&uuml;r Gas, wie ihn einige EU-L&auml;nder bereits praktizieren, soll es nach dem Willen der Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde nicht geben. Auch eine umfassende &Uuml;bergewinnsteuer will von der Leyen nicht.<br>\nSo sollen die &ldquo;&uuml;berbordenden Gewinne&rdquo; nur bei Stromerzeugern abgesch&ouml;pft werden, die nicht mit Gas arbeiten &ndash; also bei Atomkraft, Sonne, Wind und Wasser. Die Mineral&ouml;lbranche bleibt verschont.<br>\nZudem soll die Absch&ouml;pfung nur zeitweise und regional begrenzt laufen. Eine EU-weite &Uuml;bergewinnsteuer ist ausdr&uuml;cklich nicht geplant!<br>\nDies ist wohl auch der Grund, warum sich FDP-Chef Lindner nun auf die EU-Kommission beruft. Von der Leyen hat ihren Vorschlag &ldquo;optimal&rdquo; auf die W&uuml;nsche der Bundesregierung angepasst &ndash; wie so oft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/energiepreisdeckel-und-uebergewinnsteuer-was-von-der-leyen-wirklich-gesagt-hat\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Strompreisdeckel durch Zufallsgewinne<\/strong><br>\nRegierung kassiert &Uuml;bergewinnsteuer. Kritik an ungenauen Ma&szlig;nahmen in Entlastungspaket<br>\nHokuspokus: Die Bundesregierung will Entlastungen in H&ouml;he von 65 Milliarden Euro zahlen, ohne die Schuldenbremse auszusetzen. Finanziert werden sollen die Mehrausgaben des Staates nun &uuml;ber eine Abgabe der Konzerne auf &raquo;Zufallsgewinne&laquo;. Wer diese zahlen muss und in welcher H&ouml;he sie f&auml;llig wird, bleibt nebul&ouml;s. Wortsch&ouml;pfer ist Finanzminister Christian Lindner (FDP). Er &uuml;berzeugte die Koalition&auml;re am Sonntag, sich von einer verbindlichen Steuer auf &raquo;&Uuml;bergewinne&laquo; f&uuml;r Gro&szlig;konzerne zu verabschieden. Der finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion, Christian G&ouml;rke, kritisierte am Montag: &raquo;Bei der &Uuml;bergewinnsteuer traut sich die Ampel nicht, was in Italien, Spanien und GB schon l&auml;ngst umgesetzt ist.&laquo; Die bisherigen Krisengewinne am Strommarkt blieben unangetastet und die Gewinne mit Kraftstoffen und Gas auch in Zukunft g&auml;nzlich au&szlig;en vor.<br>\nStatt dessen hat Lindner eine Abgabe auf viel harmloser klingende &raquo;Zufallsgewinne&laquo; durchgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434050.inflation-strompreisdeckel-durch-zufallsgewinne.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>F&uuml;r Heizung, Brot und Frieden<\/strong><br>\nKundgebung gegen Gasumlage und hohe Energiepreise vor der Gr&uuml;nen-Zentrale in Berlin<br>\nAngemeldet waren 300. Doch gekommen sind deutlich mehr als Tausend Demonstrantinnen und Demonstranten. Sie protestierten angesichts stark angestiegener Energiepreise am Montag abend vor der mit einem riesigen blau-gelben Solidarit&auml;tsbanner f&uuml;r die Ukraine verh&auml;ngten Bundeszentrale von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen in Berlin-Mitte gegen die Politik der Bundesregierung. Aufgerufen zu der Kundgebung &raquo;Genug ist genug &ndash; Protestieren statt frieren. Heizung, Brot und Frieden&laquo; hatte ein linkes Personenb&uuml;ndnis. Ma&szlig;geblich daran beteiligt waren Anh&auml;nger der vor vier Jahren unter anderem von der Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht initiierten Sammlungsbewegung &raquo;Aufstehen&laquo;.<br>\n&raquo;Nicht wir m&uuml;ssen uns warm anziehen, sondern die Damen und Herren in der Regierung, die uns erz&auml;hlen, dass wir f&uuml;r ihre falsche Politik frieren sollen&laquo;, rief Anmelder Uwe Hiksch von den Naturfreunden Deutschland. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock sei als &raquo;Aufr&uuml;stungsministerin&laquo;, die erkl&auml;rterma&szlig;en ein anderes Land &ndash; Russland &ndash; zu Grunde richten wolle, fehl auf ihrem Posten, so Hiksch.<br>\nGefordert wurden eine gesetzliche Deckelung von Gas- und Strompreisen, die Abschaffung der Gasumlage sowie die Vergesellschaftung der Energiewirtschaft. Auch die Forderung nach einem Ende der Russland-Sanktionen wurde von einzelnen Rednern erhoben, stand aber nicht im Mittelpunkt. &raquo;Wir sind keine Putin-Trolle, sondern besorgte B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die im Winter nicht frieren und im Dunkeln sitzen, sondern wieder eine Perspektive sehen wollen&laquo;, wandte sich die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke) gegen eine von der b&uuml;rgerlichen Presse und den Ampelparteien seit Wochen betriebene Diffamierung der erwarteten sozialen Proteste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434122.weder-putin-trolle-noch-nazis-f%C3%BCr-heizung-brot-und-frieden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>160 Filialen betroffen: Schuhh&auml;ndler G&ouml;rtz meldet Insolvenz an<\/strong><br>\nNach dem Toilettenpapierhersteller Hakle hat jetzt auch Schuhh&auml;ndler G&ouml;rtz Insolvenz angemeldet. Bundesweit betreibt der H&auml;ndler rund 160 Filialen. 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei G&ouml;rtz besch&auml;ftigt.<br>\nDer Hamburger Schuhh&auml;ndler G&ouml;rtz ist zum Sanierungsfall geworden. Die Muttergesellschaft Ludwig G&ouml;rtz GmbH habe ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. F&uuml;r zwei T&ouml;chter wurde zudem ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Der Gesch&auml;ftsbetrieb in den Filialen, der Zentrale in Hamburg und den beiden Zentrallagern l&auml;uft der Mitteilung zufolge uneingeschr&auml;nkt weiter. &bdquo;Alle Stores haben ge&ouml;ffnet&ldquo;, hie&szlig; es.<br>\nDie L&ouml;hne und Geh&auml;lter der rund 1800 Besch&auml;ftigten f&uuml;r September, Oktober und November seien durch die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gesichert. &bdquo;Ab Dezember 2022 wird G&ouml;rtz die L&ouml;hne und Geh&auml;lter wieder aus eigenen Mitteln zahlen.&ldquo;<br>\nBegr&uuml;ndet wird die aktuelle Entwicklung mit dem Ukraine-Krieg, der hohen Inflation und steigenden Energiepreisen, die zu &bdquo;enormer Kaufzur&uuml;ckhaltung in den Filialen und im Onlinegesch&auml;ft&ldquo; gef&uuml;hrt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/archive.ph\/2022.09.06-203452\/https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/goertz-meldet-insolvenz-an-160-filialen-bleiben-zunaechst-geoeffnet-377HNHLTFZCHRAYVDBY2DVFEF4.html#selection-1157.0-1157.202\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Liz Truss: Gro&szlig;britanniens neue Premierministerin und der Indo-Pazifik<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nWer ist Liz Truss?<br>\nEs ist wichtig zu wissen, dass Liz Truss nicht in einer landesweiten Wahl gew&auml;hlt wurde. Truss wurde nach dem R&uuml;cktritt ihres Vorg&auml;ngers, Boris Johnson, zur Vorsitzenden der regierenden Konservativen Partei gew&auml;hlt. Sie ist also Premierministerin aufgrund ihrer F&uuml;hrungsrolle in der Regierungspartei und nicht aufgrund eines &ouml;ffentlichen Mandats, das durch eine landesweite Wahl erteilt wurde. Sie wurde von mehr als 160.000 Mitgliedern der Konservativen Partei gew&auml;hlt &ndash; das sind 0,3 Prozent der britischen W&auml;hlerschaft -, so dass ihre j&uuml;ngste Rhetorik darauf ausgerichtet war, einen kleinen Teil der britischen Bev&ouml;lkerung davon zu &uuml;berzeugen, dass sie das Zeug zur Regierungschefin hat. Als Premierministerin muss sie die gesamte britische &Ouml;ffentlichkeit davon &uuml;berzeugen, dass sie einen guten Job macht. [&hellip;]<br>\nIn den ersten Tagen ihrer Amtszeit als Handelsministerin legte Truss gro&szlig;en Wert auf ihre Arbeit, um viele der britischen Handelsvereinbarungen f&uuml;r die Zeit nach dem Brexit mit Nationen im indopazifischen Raum, darunter Australien und Japan, zu sichern.<br>\nSie ist eindeutig eine Pers&ouml;nlichkeit, die den indopazifischen Raum als integralen Bestandteil der Zukunft Gro&szlig;britanniens und das Vereinigte K&ouml;nigreich als echten Akteur in der Region sieht. [&hellip;]<br>\nTruss hat ihre Kritik an China lautstark ge&auml;u&szlig;ert. Im Gegenzug ist Truss bei Chinas F&uuml;hrung &auml;u&szlig;erst unbeliebt. Die Beziehungen zwischen China und Gro&szlig;britannien schwankten in den letzten zehn Jahren zwischen zwei Polen, von der &bdquo;Goldenen &Auml;ra&ldquo; Mitte der 2010er Jahre bis zu den zunehmend erbitterten und k&auml;mpferischen Auseinandersetzungen der letzten Jahre, insbesondere durch das Sanktionstennis Anfang 2021, bei dem Gro&szlig;britannien und China gegenseitig Beamte sanktionierten. Die Beziehungen werden sich unter Truss wahrscheinlich weiter verschlechtern. [&hellip;]<br>\nTruss hat sich ausf&uuml;hrlich &uuml;ber die Notwendigkeit ge&auml;u&szlig;ert, dass sich die demokratischen Nationen gegen den Autoritarismus zusammenschlie&szlig;en m&uuml;ssen. In einer Rede vor dem Lowy Institute sprach Truss von der Notwendigkeit, dass die Demokratien ein &bdquo;Netzwerk der Freiheit&ldquo; aufbauen sollten &ndash; ein kaum verh&uuml;llter Aufruf an liberale Akteure, sich gegen Russland und China zu verb&uuml;nden. [&hellip;]<br>\nOffensichtlich sollte eine gr&ouml;&szlig;ere liberale Koalitionsbildung auch die Verteidigung Taiwans gegen eine chinesische Invasion durch die NATO einschlie&szlig;en, wobei Truss die euro-atlantische Sicherheit als einzigen Zweck der NATO ablehnt und stattdessen eine &bdquo;globale NATO&ldquo; fordert. Truss ist sogar so weit gegangen, China zu einer offiziellen Bedrohung der Interessen und der Sicherheit Gro&szlig;britanniens zu erkl&auml;ren. [&hellip;]<br>\nTruss&lsquo; Amtszeit k&ouml;nnte sehr kurz sein. Ihre Wahl hat die Wahluhr des Vereinigten K&ouml;nigreichs nicht zur&uuml;ckgestellt, und die n&auml;chsten Parlamentswahlen werden sp&auml;testens im Januar 2025 stattfinden. Truss &uuml;bernimmt die F&uuml;hrung einer konservativen Partei, deren Umfragewerte in der britischen &Ouml;ffentlichkeit derzeit schlecht sind und die von Skandalen und in die H&ouml;he schie&szlig;enden Lebenshaltungskosten geplagt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thediplomat.com\/2022\/09\/liz-truss-the-uks-new-prime-minister-and-the-indo-pacific\/\">The Diplomat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Krieg in der Ukraine: Mehr hinh&ouml;ren, was die Russen sagen<\/strong><br>\nDie Beurteilungen und Informationen &uuml;ber den Krieg in der Ukraine und die Positionen der sich gegen&uuml;berstehenden Kriegsparteien liegen meilenweit auseinander. W&auml;hrend sich zum Beispiel in der Schweiz Journalisten und Redakteure im Russenhass suhlen und die Schw&auml;che der Russen besingen, sehen unabh&auml;ngige Milit&auml;r-Experten die Lage deutlich anders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/krieg-in-der-ukraine-mehr-hinhoeren-was-die-russen-sagen\/\">Globabridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wir Menschen &laquo;entsorgen&raquo; pro Stunde 675 Tonnen M&uuml;ll in Meere<\/strong><br>\nWas wir verdr&auml;ngen: Vor allem die Satten auf der Erde k&ouml;nnen nicht so weiterleben wie bisher &ndash; unabh&auml;ngig von der Klimakrise.<br>\n&laquo;Adieu, Wachstum!&raquo; heisst ein Buch des Sozialwissenschaftlers und Gymnasiallehrers Norbert Nicoll. Seine auf 450 Seiten zusammengefassten Fakten lassen nur einen Schluss zu: Der hedonistische und konsumorientierte Lebensstil der meisten Menschen in den Industriel&auml;ndern hat keine Zukunft. &ndash; Mit Erlaubnis des Autors &uuml;bernimmt Infosperber zwei leicht gek&uuml;rzte Kapitel. Ein erster Teil z&auml;hlt die S&uuml;nden der zivilisierten Menschheit schonungslos auf.<br>\nWenn wir die Natur zerst&ouml;ren, zerst&ouml;ren wir uns selbst. Wir m&uuml;ssen die &ouml;kologischen Fakten zur Kenntnis zu nehmen &ndash; selbst dann, wenn wir den Klimawandel ausklammern. Denn der Klimawandel ist nur ein ernsthaftes Umweltproblem von vielen. [&hellip;]<br>\nDer menschliche Einfluss auf die Natur hat sich dem Jahr 1900 mehr als vertausendfacht. Die Bereiche unber&uuml;hrter Natur schwinden laut einer Studie, die im Jahr 2018 im Nature-Magazin ver&ouml;ffentlicht wurde. Allein zwischen 1993 und 2009 sei eine Fl&auml;che von der Gr&ouml;&szlig;e Indiens f&uuml;r Siedlungen, Landwirtschaft und die Ausbeutung von Bodensch&auml;tzen nutzbar gemacht worden. F&uuml;r die Meere werteten die Forscher Daten &uuml;ber Fischerei, industrielle Schifffahrt und den Abfluss von D&uuml;ngemitteln aus. Nur 13 Prozent der Meeresgebiete sind demnach fast oder g&auml;nzlich unber&uuml;hrt.<br>\nWegen des gro&szlig;en Einflusses des Menschen auf die Erde sprechen manche Wissenschaftler wie der Biologe Paul Crutzen davon, dass ein neues geologisches Zeitalter begonnen habe: das Anthropoz&auml;n. Die Menschheit, so Crutzen, sei zu einem bestimmenden geologischen Faktor geworden&hellip;<br>\nNicht nur die schwedische Studie zeigt: Enorme Wohlstandsentwicklung und technischer Fortschritt gehen einher mit einem beschleunigten Raubbau an der Natur.<br>\nSpiegelbildlich zu den guten Entwicklungen wachsen die Sch&auml;den. Das Ende der Fahnenstange ist jedoch in Sicht. Der Planet ist endlich, und das bringt es mit sich, dass er nicht unendlich ausgebeutet werden kann. Oder in den Worten des US-amerikanischen Politikberaters Herbert Stein: &laquo;Trends, die nicht weitergehen k&ouml;nnen, gehen nicht weiter.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/uebriges-umwelt\/wir-menschen-entsorgen-pro-stunde-675-tonnen-muell-in-meere\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wasser als Waffe<\/strong><br>\nRojava droht auszutrocknen. Verantwortlich ist neben dem Klimawandel vor allem die T&uuml;rkei, die Wasser in einem hybriden Krieg als Waffe einsetzt.<br>\nRojava, vor allem mit seinem Kanton Cizire, dessen Landschaft durch endlos scheinende Weizenfelder gezeichnet ist, galt jahrzehntelang als Kornkammer Syriens. Die Region war bekannt f&uuml;r das gr&ouml;&szlig;tenteils aus Afrin stammende Oliven&ouml;l, welches auch in die westliche Hemisph&auml;re exportiert wurde. Dieser Status ist heute mehr denn je in Gefahr &ndash; eine ganze Region droht auszutrocknen und die Anzeichen einer humanit&auml;ren Katastrophe werden deutlicher.<br>\nDie Trockenheit hat mehrere Ursachen. Zum einen sind es die durch den fossilen Kapitalismus zunehmenden und &ndash; mit Blick auf die weltweiten Waldbr&auml;nde im wahrsten Sinne des Wortes &ndash; &bdquo;befeuerten&ldquo; Auswirkungen des Klimawandels auf die Region. Syrien war bereits 2006 bis 2010 von einer der intensivsten und l&auml;ngsten D&uuml;rren seit vielen Jahrzehnten betroffen, &uuml;ber die Forscher:innen sagen, dass sie bereits eine Folge des Klimawandels gewesen sei. D&uuml;rren und damit einhergehende Ernteausf&auml;lle nehmen j&auml;hrlich nicht nur zu, sondern werden allm&auml;hlich zur Norm und damit existenzbedrohend f&uuml;r die dort lebende Bev&ouml;lkerung. Dazu kommt, dass in Rojava durch global abgeschw&auml;chte Winde immer weniger Niederschlag f&auml;llt, was die Trockenheit weiter vorantreibt. So breitet sich die W&uuml;ste unaufhaltsam weiter aus und verwandelt die einst gr&uuml;ne Landschaft in eine ockerfarbene Ein&ouml;de.<br>\nDieser Prozess wird zudem seit einigen Jahren durch die T&uuml;rkei vorangetrieben, die Wasser sprichw&ouml;rtlich als Waffe einsetzt. Seitdem die damals noch mehrheitlich von Kurd:innen bewohnte Region im Nordosten Syriens begonnen hat, sich unabh&auml;ngig vom Assad-Regime selbst zu verwalten und den IS nicht nur zu bek&auml;mpfen, sondern fast g&auml;nzlich zu besiegen, hat Ankara die Wassermenge des durch Rojava flie&szlig;enden Flusses Euphrat stark reduziert. Der Atat&uuml;rk-Staudamm in der T&uuml;rkei muss laut einem 1987 geschlossenen Abkommen eigentlich mindestens 500 Kubikmeter Wasser pro Sekunde nach Syrien durchlassen &ndash; jedoch wird diese Menge seit 2017 sukzessive weniger. [&hellip;]<br>\nErdogan hat erkannt, dass er durch weitere Umwelttaktiken die Region destabilisieren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/wasser-als-waffe-18759\">Medico<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Referendum in Chile: Progressive Verfassung abgelehnt<\/strong><br>\nSantiago. Autokorsos in den wohlhabenden Vierteln der Hauptstadt: Es ist lang her, dass die reiche und meist rechte Bev&ouml;lkerung der Oberschichtviertel gefeiert hat. Nun sei &ldquo;Chile vom Kommunismus&rdquo; befreit, hei&szlig;t es dort. Denn deutlich lehnte am Sonntag eine Mehrheit von knapp 62 Prozent den Entwurf f&uuml;r eine neue Verfassung ab. [&hellip;]<br>\nMit der neuen Verfassung sollten soziale Rechte eingef&uuml;hrt, feministische Grunds&auml;tze in den Aufbau des Staates &uuml;bernommen und das Land in einen plurinationalen Staat verwandelt werden. All dies ist nun auf vorerst vorbei. [&hellip;]<br>\nDas Wahlergebnis ist ein herber R&uuml;ckschlag f&uuml;r die politische Linke und die linksreformistische Regierung von Pr&auml;sident Gabriel Boric, die mit aller Macht versucht haben, Chile zum &ldquo;Grab des Neoliberalismus&rdquo; zu machen. Gegen diesen Reformwillen stemmte sich eine breite Koalition aus rechten Parteien und wichtigen politischen Figuren der ehemaligen Mitte-Links-Regierungskoalition Concertaci&oacute;n, die sich entgegen der Entscheidung ihrer Parteien gegen die neue Verfassung stellten.<br>\nMit dem Wahlsieg sei auch die &ldquo;ideologische, radikale Linke&rdquo; besiegt worden, meint der ehemalige rechte Abgeordnete des Verfassungskonvents, Christian Monckeberg, gegen&uuml;ber den Medien&hellip;<br>\nW&auml;hrend manche die Gr&uuml;nde der Wahlschlappe hinter einer breit angelegten Desinformationskampagne sehen, gehen andere davon aus, dass der Reformwillen des Verfassungskonvents tats&auml;chlich zu radikal war. Am Abstimmungsabend erkl&auml;rte Pr&auml;sident Boric in einer Ansprache: &ldquo;Die chilenische Bev&ouml;lkerung hat gesagt, dass sie nicht mit dem Entwurf einverstanden ist. Man verlangt von uns mit mehr Eifer, Dialog, Respekt und Zuneigung an einer neuen Verfassung zu arbeiten.&rdquo;<br>\nDer Pr&auml;sident selbst lud gleich nach Bekanntwerden der ersten Abstimmungsergebnisse alle Parteien zu einer Sitzung am Montag ein. Ziel sei es, einen neuen verfassungsgebenden Prozess anzusto&szlig;en. Denn, so die Interpretation, mit der Abstimmung sei nur dieser eine Verfassungsentwurf abgelehnt worden. Da aber im Oktober 2020 einer deutliche Mehrheit von knapp 80 Prozent gegen die aktuelle Verfassung und f&uuml;r eine Neue gestimmt h&auml;tten, sei der Auftrag klar: Weiterhin muss eine neue Verfassung ausgearbeitet werden.<br>\nWie das stattfinden soll, ist aber derzeit unklar. Schon jetzt lehnten die rechten Parteien die Einladung zur gemeinsamen Sitzung ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2022\/09\/259897\/verfassung-abgelehnt%20\">amerika21<\/a>\n<p>dazu: <strong>Klares Nein zum Fortschritt<\/strong><br>\nNachdem die Stimmen fast vollst&auml;ndig ausgez&auml;hlt sind ist klar: Fast 62 Prozent haben gegen die neue Verfassung gestimmt, die eine demokratisch gew&auml;hlte Versammlung ein Jahr lang ausgearbeitet hatte. Es war die Antwort auf die Massenproteste gewesen, die Chile 2019 und 2020 erfassten. Die Wahlbeteiligung lag historisch hoch bei &uuml;ber 85 Prozent, weil zum ersten Mal seit der Einf&uuml;hrung der freiwilligen Wahl 2012 Wahlpflicht herrschte. Umfragen hatten zwar ein knappes Ergebnis vorausgesagt oder auch die Ablehnung der Verfassung. Aber ein so eindeutiges Ergebnis war eine &Uuml;berraschung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Verfassungsreferendum-in-Chile\/!5879012\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Chile zur&uuml;ck auf Los<\/strong><br>\nBef&uuml;rworter der neuen Verfassung (&raquo;Apruebo&laquo;, Ich stimme zu), die sich auf dem &raquo;Platz der W&uuml;rde&laquo; versammelt hatten, reagierten geschockt auf das Wahlergebnis. Der Platz im Zentrum der Hauptstadt Santiago war 2019 zum Bezugspunkt f&uuml;r die Massenbewegung gegen die neoliberale Ausrichtung des Landes geworden, deren Hauptforderung rasch die der Ausarbeitung einer neuen Verfassung wurde. Der Text des aktuell g&uuml;ltigen Grundgesetzes stammt noch aus der Zeit der Milit&auml;rdiktatur unter Augusto Pinochet (1973&ndash;1990).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434038.heftige-klatsche-f%C3%BCr-die-linke-chile-zur%C3%BCck-auf-los.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Was steckt hinter dem sogenannten Xinjiang-Bericht&rdquo; des OHCHR?<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer sogenannte Bewertungsbericht &uuml;ber Chinas Xinjiang-Region, der vom B&uuml;ro des Hochkommissars f&uuml;r Menschenrechte (OHCHR) ver&ouml;ffentlicht wurde, wurde seit 2019 ausgearbeitet, ohne den Rat der chinesischen Regierung einzuholen, ohne die Genehmigung des UN-Menschenrechtsrats einzuholen und ohne eine glaubw&uuml;rdige Grundlage zu haben, wie die Global Times aus entsprechenden Quellen erfahren hat.<br>\nAls Reaktion auf die vom OHCHR am Mittwoch ver&ouml;ffentlichte &ldquo;Bewertung der Menschenrechtsprobleme&rdquo; in Chinas Xinjiang-Region sagte der Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Wang Wenbin, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz, dass die &ldquo;Bewertung&rdquo; von den USA und einigen westlichen Kr&auml;ften inszeniert und produziert wurde und ein Flickenteppich von Desinformationen sei, der den USA und einigen westlichen Kr&auml;ften als politisches Werkzeug dient, um Xinjiang-bezogene Themen strategisch zu nutzen, um China einzud&auml;mmen. [&hellip;]<br>\nWoher kommt der &ldquo;Bericht&rdquo;? Warum bezeichnet das chinesische Au&szlig;enministerium ihn als &ldquo;Flickwerk der Desinformation&rdquo;? Die Global Times erfuhr, dass das OHCHR den &ldquo;Bericht&rdquo; auf der Grundlage der politischen Bed&uuml;rfnisse der antichinesischen Kr&auml;fte in &Uuml;bersee erstellt hat, ohne die chinesische Regierung um Rat zu fragen und ohne vom UN-Menschenrechtsrat autorisiert worden zu sein. [&hellip;]<br>\nDer &ldquo;Bericht&rdquo; des OHCHR &uuml;ber Chinas Xinjiang-Region sei jedoch ein &ldquo;Produkt ohne faktische Grundlage, ohne Autorit&auml;t und ohne Glaubw&uuml;rdigkeit&rdquo;, so Analysten. [&hellip;]<br>\nSeit 2017 hat es in der Region Xinjiang f&uuml;nf Jahre lang keine terroristischen Anschl&auml;ge mehr gegeben und die Situation der sozialen Sicherheit hat sich grundlegend verbessert, wobei die Rechte auf Leben und Entwicklung der Menschen aller ethnischen Gruppen in Xinjiang gesch&uuml;tzt werden, so die Regionalregierung von Xinjiang.<br>\nDoch seit 2017 haben sich die chinafeindlichen Kr&auml;fte nicht damit abgefunden, dass sie mit dem Sch&uuml;ren von Separatismus und Unruhen in der Region gescheitert sind, und sind dazu &uuml;bergegangen, Ger&uuml;chte zu verbreiten und L&uuml;gen zu erz&auml;hlen, um China anzugreifen. Auch das OHCHR hatte pl&ouml;tzlich ein Interesse daran, sich um die Menschenrechtslage in der Region zu &ldquo;k&uuml;mmern&rdquo;, w&auml;hrend es gegen&uuml;ber den fr&uuml;heren h&auml;ufigen Terroranschl&auml;gen in der Region blind blieb, was auch Fragen &uuml;ber den wahren Zweck seiner Aufmerksamkeit f&uuml;r die Region aufkommen lie&szlig;, so Analysten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202209\/1274613.shtml\">Global Times<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>USA sollten sich nicht als &ldquo;Verteidiger von Freiheit und Offenheit&rdquo; im indopazifischen Raum bezeichnen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\n&ldquo;Freier und offener Indopazifik&rdquo; ist in den letzten Jahren zu einem von Washingtons Lieblingsklischees geworden.<br>\nDie tats&auml;chlichen Handlungen der USA zeigen jedoch, dass sie gegen&uuml;ber China &ndash; einem wichtigen Teil der indopazifischen Region &ndash; keine Freiheit und Offenheit anstreben, da die USA versuchen, China einzud&auml;mmen und es auf jede erdenkliche Weise aus den regionalen Angelegenheiten auszuschlie&szlig;en. [&hellip;]<br>\nNach dem provokativen Besuch der Sprecherin des US-Repr&auml;sentantenhauses, Nancy Pelosi, auf der Insel Taiwan erwartete Washington von seinen Verb&uuml;ndeten in Nordostasien &ndash; Seoul und Tokio -, dass sie bei der Frage, wie mit einem neuen Status quo in der Stra&szlig;e von Taiwan umzugehen sei, mit ihm Schritt halten. [&hellip;]<br>\nEin &ldquo;freier und offener indopazifischer Raum&rdquo; ist seit langem ein Vorwand, den die USA nutzen, um Verb&uuml;ndete zur Eind&auml;mmung Chinas einzubinden. Doch was als &ldquo;frei und offen&rdquo; gilt, kann nur von den USA definiert werden. Nach diesem Prinzip sind nur diejenigen frei und offen&rdquo;, die den Interessen Washingtons entsprechen, und diejenigen, die es nicht sind, sollten darauf vorbereitet sein, von den USA unterdr&uuml;ckt zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202209\/1274430.shtml\">Global Times<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die USA sind der gr&ouml;&szlig;te Gewinner der Ukraine-Krise, die die Wachsamkeit der Welt verdient<\/strong><br>\nAls Verursacher der Ukraine-Krise sind die USA der gr&ouml;&szlig;te Gewinner, denn sie stehen nur am Rande und profitieren davon. Dies verdiene die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit der Welt, sagte ein Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums am Freitag.<br>\nDamit reagierte er auf die Kommentare einiger europ&auml;ischer Medien, die behaupteten, die USA w&uuml;rden sich als Retter ausgeben und gleichzeitig riesige Gewinne durch den Verkauf von Gas an europ&auml;ische L&auml;nder erzielen, die aufgrund der gegen Russland verh&auml;ngten Sanktionen, die sie zum Kauf von US-Erdgas zu hohen Preisen zwangen, mit Energieengp&auml;ssen zu k&auml;mpfen haben.<br>\nDie Kommentare seien sehr vern&uuml;nftig, sagte Zhao Lijian, Sprecher des Au&szlig;enministeriums, am Freitag w&auml;hrend einer regul&auml;ren Pressekonferenz.<br>\n&ldquo;Die umfassende Eskalation der Ukraine-Krise dauert nun schon seit mehr als einem halben Jahr an. Die Fakten haben wieder einmal bewiesen, dass einseitige Sanktionen der USA und des Westens das Problem nicht l&ouml;sen k&ouml;nnen. Im Gegenteil, ihre Auswirkungen werden immer gr&ouml;&szlig;er&rdquo;, sagte Zhao.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202209\/1274490.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>F&uuml;r gro&szlig;e Kriege &uuml;ben<\/strong><br>\nDie Fregatte Hessen gliedert sich in diesen Tagen zu Man&ouml;vern im Nordatlantik in einen Flugzeugtr&auml;gerverband (Carrier Strike Group) der U.S. Navy ein. Schauplatz der &Uuml;bungen, von denen es hei&szlig;t, sie orientierten sich an den gegenw&auml;rtigen weltpolitischen Gegebenheiten, ist unter anderem das Seegebiet vor Island. Dort soll im Kriegsfall ein Ausbruch russischer Kriegsschiffe aus den Gew&auml;ssern der Arktis in den Atlantik verhindert werden. Gleichzeitig setzt die Luftwaffe ihre Beteiligung am multinationalen Luftkriegsman&ouml;ver Pitch Black im Norden Australien fort. Dort nehmen unter anderem auch Soldaten aus Japan und S&uuml;dkorea teil; damit sind die bedeutendsten Verb&uuml;ndeten der NATO in der Asien-Pazifik-Region pr&auml;sent. Am Wochenende hat zudem die Verlegung eines vorgeschobenen Gefechtsstands der Bundeswehr nach Rukla begonnen; das Forward Command Element (FCE) soll im Ernstfall eine NATO-Brigade f&uuml;hren. Weit fortgeschritten sind dar&uuml;ber hinaus die Vorbereitungen der Panzergrenadierbrigade 37 auf ihre Beteiligung an der NATO-&bdquo;Speerspitze&ldquo; im n&auml;chsten Jahr; die Brigade wird den multinationalen Landanteil der Truppe an der NATO-Ostflanke f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9015\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die USA d&uuml;rfen das<\/strong><br>\nDas Leben kann so einfach sein. Ein US-Pr&auml;sident beschlie&szlig;t einen Angriff &ndash; zum Beispiel am 23. August auf Gebiete in Syrien &ndash; und wenn jemand fragt &bdquo;Warum denn das?&ldquo; muss er nicht lange nachdenken. Selbstverst&auml;ndlich ist so ein Angriff immer zur&uuml;ckhaltend, angemessen und reine Selbstverteidigung. Er dient, so Biden, dem Schutz der US-B&uuml;rger im In- und Ausland und ist &ndash; das versteht sich von selbst &ndash; ganz im Sinne des Artikels 51 der UN-Charta, der Staaten das Recht auf Selbstverteidigung gibt.<br>\nAber hey! Nie ging ein Angriff auf die USA von syrischem Boden aus und wenn US-B&uuml;rger in Syrien angegriffen werden &ndash; wie im St&uuml;tzpunkt al-Tanf an der Grenze zu Jordanien oder bei den &Ouml;lfeldern im Norden &ndash;, dann sind sie immer in Uniform dort und als Besatzungstruppen und illegal.<br>\nUnd dennoch wird Biden nicht ausgelacht, wenn er vom Artikel 51 spricht, sondern alle wiegen bed&auml;chtig das Haupt, ernsthaft bem&uuml;ht, die Tiefe der Gefahr zu erfassen. Wenn aber die syrische Regierung eine Protestnote wegen der Angriffe der USA oder Israels &ndash; zum Beispiel Israels Angriff auf den Zivilflughafen von Damaskus &ndash; an den Generalsekret&auml;r der UN schreibt, so ist das Schicksal der Proteste vorherbestimmt. Irgendwo in den Tiefen der Archive, zwischen zehntausenden Metern von Regalen mit staubbedeckten Aktenordnern werden sie abgeheftet. Aufbewahrt f&uuml;r alle Zeiten &ndash; und nie gelesen.<br>\nArtikel 51 oder syrische Protestnoten hin oder her &ndash; es ist doch ganz einfach. Angriffe der USA und vor allem Israels zielen immer wieder auf &bdquo;Iraner&ldquo;, Biden sprach von &bdquo;Kr&auml;ften, die vom Iran unterst&uuml;tzt werden&ldquo;. Iranisches Milit&auml;r &ndash; auf Einladung der syrischen Regierung &ndash; in Syrien: das sind v&ouml;llig fraglos &bdquo;legale&ldquo; Ziele f&uuml;r Israel und USA.<br>\nIn der Hybris des Westens haben weder Syrien noch Iran das Recht auf Selbstverteidigung, Artikel 51 gilt nur f&uuml;r den Westen selbst. &bdquo;Iranische Ziele&ldquo; anzugreifen ist f&uuml;r den Westen in sich legal und bedarf keiner weiteren Begr&uuml;ndung. Auch nur nach einer Begr&uuml;ndung zu fragen ist verfemt. Der Hochmut des Westens ist Ausdruck zutiefst kolonialen und rassistischen Denkens. Das bietet viel Raum f&uuml;r den Kampf gegen Krieg, Rassismus und koloniales Denken &ndash; heute.<br>\nUnd das Leben ist doch nicht so einfach. In Syrien die Ziele nicht erreicht, aus Afghanistan geflohen, aus Mali vertrieben: Hochmut kommt vor dem Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/die-usa-duerfen-das-172106\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&laquo;Das System fliegt uns gerade um die Ohren&raquo;<\/strong><br>\nFr&uuml;her hie&szlig; es noch: Wir impfen uns den Weg zur&uuml;ck in die Freiheit. Jetzt hei&szlig;t es: die Geimpften zeigen schneller Symptome und bleiben deshalb fr&uuml;her zu Hause. Es sind Momente wie diese, die eigentlich jedem bewusst machen sollten: Das Narrenschiff f&auml;hrt mit Vollgas aufs Riff zu. Man kann als Politiker mit Pharmahintergrund gerade jeden Unsinn erz&auml;hlen. Es hat keine Konsequenzen. So sieht der &Uuml;bergang von einer Demokratie hin zu einem Feudalsystem aus. Wer sich diesen B&auml;ren aufbinden l&auml;sst, l&auml;sst sich alles aufbinden. (&hellip;)<br>\nUnd all dies geschieht, w&auml;hrend die n&auml;chste Impfkampagne hochgezogen wird. Ab Herbst geht es auch f&uuml;r die mehrfach geimpften wieder bei Null los. Sie gelten dann als ungeimpft. Mit der vierten Impfung steigt die Chance auf eine schwere Nebenwirkung auf 1 zu 1250. Was man dann erwarten kann, sieht man inzwischen auch in Berichten des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. (&hellip;)<br>\nDer Ball liegt nun im Feld der Mehrfach-Geimpften: Sie haben nun die Aufgabe, das Narrativ zu drehen. Sie m&uuml;ssen aus der schweigenden Masse heraustreten und aufh&ouml;ren, sich am G&auml;ngelband der Regierung durch die Manege f&uuml;hren zu lassen. Die anonymen Berichte von Berliner Feuerwehrleuten zeigen, dass es &uuml;berall brodelt. Der gr&ouml;&szlig;te medizinische Skandal der Welt wird sich nicht ewig unter dem Mantel eines Tabus halten lassen. (&hellip;)<br>\nDie Krisensehnsucht ideologischer Politiker ist derweil ungebrochen: Inflation, massiv steigende Energiepreise, Versorgungskrisen, Black-Out-Gefahr. Es ist mit H&auml;nden zu greifen, dass die Politik nicht an der L&ouml;sung von Problemen sondern an einer Versch&auml;rfung der Lage arbeitet. Scheinbar will man den Massenprotest, um dagegen aufzumunitionieren. Was wird uns im Herbst erwarten? Demoverbote und Milit&auml;r auf den Stra&szlig;en? Die Bundeswehr zum &laquo;Schutz&raquo; vor falschen Meinungen im Dienste der Politik?<br>\nWenn dies alles so weiter geht, wird man durch die verfehlte Energiepolitik erreichen, was die Lockdowns nicht geschafft haben: das R&uuml;ckgrat der deutschen Wirtschaft, den Mittelstand n&auml;mlich, zu brechen. Man muss gerade wirklich kein Schwarzseher sein, um zu konstatieren: &laquo;Das System fliegt uns um die Ohren&raquo;. Diesen Satz &auml;u&szlig;erte k&uuml;rzlich der Ex-Bundeskanzler &Ouml;sterreichs, Christian Kern.<br>\nDem B&uuml;rger muss in dieser Lage eines klar sein: Die Freiheit wird nicht durch die Regierung verteidigt. Sie ist nur in dem Ma&szlig;e vorhanden, wie sie gegen die Regierung erk&auml;mpft wird. Jeder bestimmt den Grad der Freiheit, in dem wir leben, selbst mit, t&auml;glich und &uuml;berall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freischwebende-intelligenz.org\/p\/system-fliegt-um-die-ohren\">Milosz Matuschek<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vorbild &ldquo;9\/11&rdquo;: Die Schockstrategie als einzig sinnvolle Erkl&auml;rung f&uuml;r das Regierungshandeln<\/strong><br>\nDie Frage nach dem &ldquo;Warum&rdquo; zieht sich durch die gesamte Gesellschaft. Worin liegt die Motivation der Bundesregierung, einen wirtschaftlichen &ldquo;Suizid&rdquo; des Landes zuzulassen &ndash; und sogar zu bef&ouml;rdern. Als einzige Antwort kommt nur infrage: eine Schockstrategie.<br>\nWas braucht man, um entsprechend der neoliberalen Schule des US-amerikanischen Wirtschafts-Gurus Milton Friedman eine Schockstrategie durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen? Man braucht Extreme, am besten in Form einer wirtschaftlichen Krise oder eines Krieges, besser noch beides. Da wir genau das gerade erleben, ergibt das Handeln der hiesigen Politiker auch Sinn. Hintergrund ist eine gro&szlig;e Umgestaltung des (faktisch zerst&ouml;rten) Systems, und da diese schmerzhaft f&uuml;r die Menschen ist, muss die Ausgangslage so gravierend sein, dass letztlich jedwede &ldquo;Rettung&rdquo; angenommen und akzeptiert wird.<br>\nUnabh&auml;ngig von der noch immer nicht abschlie&szlig;end beantworteten Frage nach den genauen Hintergr&uuml;nden der Anschl&auml;ge vom 11. September 2001, l&auml;sst sich doch festhalten, dass die daraus folgende massiv fortgesetzte Privatisierung und zugleich &Uuml;berwachung der Gesellschaft ohne dieses Attentat wohl nicht durchsetzbar gewesen w&auml;re. Doch mit dem Argument eines angeblichen &ldquo;Kampfes gegen den Terror&rdquo; lie&szlig;en sich sogar staatliche Ma&szlig;nahmen realisieren, die zuvor undenkbar gewesen w&auml;ren [&hellip;]<br>\nAuch die steigenden Preise werden uns als Naturkatastrophen verkauft. Russland im Allgemeinen und Putin im Besonderen werden f&uuml;r das verantwortlich gemacht, was wir derzeit erleben. Doch nat&uuml;rlich ist es nicht so. Die Katastrophe, die &uuml;ber uns hereinbricht, ist hausgemacht. Sie ist das Ergebnis einer Sanktionspolitik, die im krassen Widerspruch zu jedem Ansatz des gesunden Menschenverstandes steht. Selbst wenn man sich von russischen Gaslieferungen unabh&auml;ngig machen wollte, w&auml;re das nur mit einem entsprechend langen Atem m&ouml;glich. Kurzschlussreaktionen, wie wir sie heute erleben und erdulden sollen, widersprechen jeder planvollen und sinnvollen Umsetzung eines solchen Zieles. [&hellip;]<br>\nNach der erfolgreichen Realisierung zahlreicher gravierender Ma&szlig;nahmen in der Hochzeit der Corona-Episode folgt nun also der n&auml;chste Schock. Und der Umgang mit diesem Schock hat nun nicht das Ziel, irgendetwas zu verbessern. Er zielt vielmehr auf das Einverst&auml;ndnis mit einer weiteren Eskalation der Verschlechterung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/148051-vorbild-911-schockstrategie-als-einzig\/\">Tom J. Wellbrock auf RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Schock-Therapie f&uuml;r EUropa<\/strong><br>\nErst der Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der sogenannte Wiederaufbau. Erst die Zerst&ouml;rung von gewachsenen Strukturen, dann der Siegeszug der Konzerne und des Marktes. So beschreibt Naomi Klein in ihrem Bestseller &ldquo;Die Schock-Therapie&rdquo; den Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus. Als Beispiele nennt sie Chile, Gro&szlig;britannien oder Russland.<br>\nNun haben wir einen neuen Schauplatz. Auch an der Ukraine wird die &ldquo;Schock-Therapie&rdquo; durchexerziert. Gerade erst haben Experten neoliberale Reformen f&uuml;r den &ldquo;Wiederaufbau&rdquo; gefordert.<br>\nSelbst die EU scheint nicht immun. In Frankreich verk&uuml;ndet der liberale Pr&auml;sident Macron das &ldquo;Ende des &Uuml;berflusses, der Sorglosigkeit und der Gewissheiten&rdquo; &ndash; und droht mit einer Rationierung von Gas.<br>\nIn Deutschland schw&ouml;rt Kanzler Scholz die B&uuml;rger auf h&ouml;here Benzinpreise, teurere Bahntickets und eine neue Gasumlage ein. Zudem sollen alle ihre Heizung runterdrehen und weniger duschen.<br>\nUnd in Br&uuml;ssel plant man nach dem Notfall beim Gas nun auch noch den Notstand beim Strom. Obwohl die EU-Kommission daf&uuml;r nicht zust&auml;ndig ist, kremplelt sie die Energiepolitik um.<br>\nBegr&uuml;ndet wird all dies &ndash; wie von Naomi Klein beschrieben &ndash; mit Krieg und Katastrophe. &ldquo;Putin&rdquo; soll an allen Zumutungen schuld sein, ein &ldquo;Energiekrieg&rdquo; tobe auf dem europ&auml;ischen Kontinent.<br>\nIn Wahrheit besteht weder ein Mangel an Gas noch an anderen Rohstoffen. Es ist die Entscheidung der EU, sich von russischer Energie &ldquo;unabh&auml;ngig&rdquo; zu machen, die zu k&uuml;nstlicher Knappheit f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/schock-therapie-fuer-europa\/\">Lost in Europe<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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