{"id":87763,"date":"2022-09-08T08:22:45","date_gmt":"2022-09-08T06:22:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763"},"modified":"2022-09-08T08:22:45","modified_gmt":"2022-09-08T06:22:45","slug":"hinweise-des-tages-4190","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h01\">Wie wir ver-r&uuml;ckt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h02\">Instabilit&auml;t beim Hauptverb&uuml;ndeten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h03\">Europ&auml;isches Eigentor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h04\">Atomkraft: Zankapfel an der Isar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h05\">BRD vor der Rezession: Industrieproduktion sinkt, Gasstopp w&uuml;rde zu Wirtschaftseinbruch f&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h06\">Schwenk nach Asien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h07\">Stark mitbestimmte Unternehmen gehen bei Mergers and Akquisitions weniger ins Risiko<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h08\">Gewerkschaften schlagen Alarm: J&auml;hrliche Energiekosten &uuml;bersteigen Monatsgeh&auml;lter von Millionen Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h09\">Deutsche Bahn: Schienennetz vor dem Kollaps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h10\">Impfsch&auml;den: Erste Klagen gegen BioNTech Manufacturing GmbH<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h11\">Israels Ex-Botschafter: &bdquo;Was in Pal&auml;stina geschieht, ist Apartheid&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h12\">D&uuml;rre in Somalia: Hunderttausenden droht der Hungertod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h13\">Nicht egal: Verbaerbockt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h14\">Bundestagsabgeordnete: Nebeneink&uuml;nfte noch immer nicht &ouml;ffentlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87763#h15\">Recherchen &uuml;ber Vetternwirtschaft: NDR-Justiziariat lie&szlig; kritischen Artikel &uuml;ber eigenes Haus l&ouml;schen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie wir ver-r&uuml;ckt werden<\/strong><br>\n&bdquo;Sind die Menschen, die aus Syrien fliehen, vor einem Krieg der ohne massive russische Milit&auml;rhilfe gar nicht m&ouml;glich w&auml;re, nicht auch ein Opfer des Despoten Putin?&ldquo; Das fragte Schmickler in den j&uuml;ngsten &bdquo;Mitternachtsspitzen&ldquo; w&auml;hrend seines Pl&auml;doyers f&uuml;r die Gleichbehandlung von Fl&uuml;chtlingen durch die EU. Und ich dachte: Was ist mit Schmickler passiert? Warum redet der bei so einem wichtigen Thema zwischendurch solchen Unsinn?<br>\nDann fand ich eine Meldung der Tagesschau vom M&auml;rz 2022 &bdquo;Assads Krieg dauert nun 11 Jahre&ldquo;, die mit Schmicklers Weltbild (aber auch dem anderer &bdquo;Meinungsmacher&ldquo; in Deutschland) perfekt harmoniert:<br>\nVor elf Jahren begann der Krieg in Syrien &ndash; die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung verlor ihre Heimat. An der Seite von Machthaber Assad zerbombte die russische Luftwaffe St&auml;dte wie Aleppo und Homs. Viele Syrer f&uuml;hlen jetzt mit den Ukrainern.<br>\nBeides steht exemplarisch daf&uuml;r, dass sich bewusst oder unbewusst die Wahrnehmung von Realit&auml;ten verschob. Selbst &ouml;ffentlich zug&auml;ngliche Informationen spielen offenbar gar keine Rolle mehr.<br>\nH&auml;tte die Tagesschau eine Hilfskraft mit Recherchen beauftragt, dann w&auml;re m&ouml;glicherweise klar geworden, dass der Kampf um Homs 2014 endete, die russische Armee erst 2015 auf Assads Bitten direkt milit&auml;risch eingriff und so den Vormarsch von ISIS auf Damaskus stoppte, dass der Kampf um &bdquo;Aleppo&ldquo; sich wiederum auf den kleinen Ostteil der Stadt konzentrierte, der zu diesem Zeitpunkt unter der Kontrolle von Al Nusra stand, was das Pentagon wusste, aber medial und politisch ignoriert wurde, und dass heute die USA den fruchtbarsten Teil Syriens, dort, wo es auch &Ouml;l gibt, widerrechtlich okkupieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/wie-wir-ver-ruckt-werden\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Instabilit&auml;t beim Hauptverb&uuml;ndeten<\/strong><br>\nDeutsche Au&szlig;enpolitikexperten warnen vor neuen Spannungen im transatlantischen B&uuml;ndnis und verweisen auf eine sich abzeichnende Schw&auml;chung der Vereinigten Staaten. In den USA schreite die Spaltung der Gesellschaft voran, hei&szlig;t es in der neuen Ausgabe der f&uuml;hrenden Zeitschrift der deutschen Au&szlig;enpolitik (&bdquo;Internationale Politik&ldquo;). W&auml;hrend es den Republikanern mit Hilfe des Supreme Court immer st&auml;rker gelinge, ihre &bdquo;rechtskonservative Agenda&ldquo; zu realisieren, schafften es die Demokraten &bdquo;trotz Mehrheiten im Kongress&ldquo; bislang kaum, ihre Vorhaben durchzusetzen. Bei einem Wahlsieg der Republikaner in den Zwischenwahlen im November und bei der Pr&auml;sidentenwahl in zwei Jahren seien &bdquo;politische Instabilit&auml;t&ldquo; oder gar &bdquo;Verfassungskrisen&ldquo; &bdquo;realistische Szenarien&ldquo;, urteilt die Internationale Politik. Diese k&ouml;nnten sich auch in der Au&szlig;enpolitik niederschlagen. Damit w&auml;re Deutschlands bedeutenster globaler Verb&uuml;ndeter von inneren Ersch&uuml;tterungen bedroht &ndash; in einer Zeit, in der der eskalierende Machtkampf gegen Moskau Berlin politisch und &ouml;konomisch mehr denn je in die Abh&auml;ngigkeit von Washington treibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9017\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Europ&auml;isches Eigentor<\/strong><br>\nAuf Umweg &uuml;ber China wird russisches Erdgas mit Aufpreis in EU verkauft. Br&uuml;ssel plant nun &raquo;Gaspreisdeckel&laquo;<br>\nSeit 2021, als China an Japan vorbeizog, ist die Volksrepublik der gr&ouml;&szlig;te Fl&uuml;ssigerdgasimporteur der Welt. Die Einfuhrmenge stieg damals um 18 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr. In erster Linie dr&uuml;ckte sich darin eine Erholung der chinesischen Wirtschaft nach der ersten schweren Phase der Coronapandemie aus.<br>\nEtwa gleichzeitig stieg China aber auch als ernstzunehmender Akteur in das Exportgesch&auml;ft mit Fl&uuml;ssigerdgas &ndash; englisch abgek&uuml;rzt LNG &ndash; ein. Grunds&auml;tzlich hat der Aufsteiger, nominell hinter den USA die Nummer zwei, in Wirklichkeit vielleicht sogar schon die Nummer eins als Weltwirtschaftsmacht, f&uuml;r die Teilnahme am globalen LNG-Handel gute Voraussetzungen geschaffen. Dazu geh&ouml;ren ein enormer Ausbau seiner Speicherkapazit&auml;ten und eine fr&uuml;hzeitige Orientierung auf Liefervertr&auml;ge mit langer Laufzeit. Das erm&ouml;glicht es, Erdgas oder auch Roh&ouml;l und Raffinerieprodukte zu kaufen, wenn die Preise vergleichsweise niedrig liegen, und in Zeiten hoher Preise Verk&auml;ufe aus den Vorr&auml;ten vorzunehmen. Das setzt aber qualifiziertes F&uuml;hrungspersonal mit guten Informationen und einem Gesp&uuml;r f&uuml;r die Marktentwicklung der n&auml;chsten Jahre voraus.<br>\nChinas F&auml;higkeiten auch auf diesem Gebiet sind in den vergangenen Tagen ins Blickfeld europ&auml;ischer Medien geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434219.energieversorgung-europ%C3%A4isches-eigentor.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die planlose Energiepolitik der Regierung<\/strong><br>\nSchon wieder wird mit Geld auf die Probleme geworfen: Die Bundesregierung hat ein neues Entlastungspaket beschlossen. Allerdings liegen die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Preissteigerungen bei der Energie viel tiefer. Und die Nutznie&szlig;er sitzen unter anderem in den USA. Eine kommentierende Analyse.<br>\nDie Sommerferien gehen ihrem Ende entgegen, die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger stehen vor der massivsten Teuerungswelle in der Geschichte der Bundesrepublik. Der Krieg in der Ukraine pendelt sich, wie bef&uuml;rchtet, auf hohem Niveau ein.<br>\nDeutschlands oberste Diplomatin unterstrich dieser Tage nochmal, dass sie Diplomatie f&uuml;r &bdquo;sinnlos&ldquo; halte. Stattdessen k&uuml;ndigte sie weitere Waffenlieferungen an. Die eigentlich zust&auml;ndige Verteidigungsministerin &auml;u&szlig;erte sich zu dem Thema bisher nicht. Krieg, steigende Energiepreise und Inflation? Gibt es da eigentlich einen Zusammenhang?<br>\nDie Gaspreise f&uuml;r die privaten Haushalte hatten sich bereits vor dem Sommer verdreifacht, die Regierung verh&auml;ngt nun zus&auml;tzlich eine Zwangsabgabe, um Energiekonzerne mit noch mehr Geld bewerfen zu k&ouml;nnen. Alle anderen Kosten ziehen nach, zuerst nat&uuml;rlich die Strompreise. Unterdessen benutzen Scholz, Baerbock und Lindner &ouml;ffentlich m&ouml;glichst h&auml;ufig das Wort &bdquo;Entlastung&ldquo;.<br>\nNat&uuml;rlich ist der Zusammenhang von Krieg und Energie ein ernstes Thema, aber wenn man sich das Agieren dieser Regierung anschaut, f&auml;llt es schwer, sachlich zu bleiben. Gerade beschloss das Kabinett eine bahnbrechende energiepolitische Initiative: Es soll wieder mehr &Ouml;l und Kohle in Bahnwaggons transportiert werden, und zwar mit Vorrang vor dem Personenverkehr.<br>\nNach der Pofalla-Wende kommt nun der Wissing-Stau. Aber immerhin fiel dem Minister auf, dass komplexe Infrastrukturma&szlig;nahmen etwas Planungsvorlauf brauchen: &bdquo;Kapazit&auml;tsengp&auml;sse beim Wagenmaterial&ldquo; w&uuml;rden es erforderlich machen, auch G&uuml;terwagen einzusetzen, die &bdquo;nicht mehr den geltenden L&auml;rmschutzstandards entsprechen&ldquo;. Wahrscheinlich will Herr Wissing das Erd&ouml;l in ausgemusterten ICE-Waggons spazieren fahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/wirtschaft\/die-planlose-energiepolitik-der-regierung\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Atomkraft: Zankapfel an der Isar<\/strong><br>\nAtomkraftwerke als Reserve f&uuml;r den Winter, so hatte sich das Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck vorgestellt. Den Unmut der Betreiber hatte er da nicht auf dem Zettel.<br>\nStill dampft er vor sich hin, der neue Problemfall von Robert Habeck. Isar 2, das Atomkraftwerk bei Landshut, ist im Endspurt, regul&auml;r soll es nur noch bis zum 31. Dezember laufen. Doch nun, auf seine alten Tage, wird das AKW noch einmal zum gro&szlig;en Streitfall. Briefe werden hin und her geschrieben, der Ton ist unfreundlich. Es geht um die Zeit nach dem 31. Dezember.<br>\nNach Vorstellung des gr&uuml;nen Energieministers Habeck soll der Reaktor dann zu einer &ldquo;Kaltreserve&rdquo; werden. Technisch hei&szlig;t das: Das Kraftwerk wird heruntergefahren, es erzeugt keinen Strom mehr, aber es wird in einem Zustand gehalten, in dem es binnen einer Woche wieder ans Netz kann. So &auml;hnlich l&auml;uft das auch, wenn ein AKW f&uuml;r routinem&auml;&szlig;ige Kontrollen heruntergefahren wird. Doch Habeck will so &uuml;ber den Winter kommen. Zeichnen sich in Europa Engp&auml;sse beim Strom ab, soll Isar 2 auch &uuml;ber den 31. Dezember hinaus weiterdampfen, l&auml;ngstens bis Mitte April. Die Betreiberfirma, die Eon-Tochter Preussen Elektra, soll f&uuml;r diese Reservedienste entsch&auml;digt werden.<br>\nDoch die ist alles andere als einverstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/atomkraft-isar-2-protest-1.5653073\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>BRD vor der Rezession: Industrieproduktion sinkt, Gasstopp w&uuml;rde zu Wirtschaftseinbruch f&uuml;hren<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft bekommt die Folgen des gegen Moskau gef&uuml;hrten Wirtschaftskriegs immer mehr zu sp&uuml;ren. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, ist die Industrieproduktion im Juli deutlich gesunken. Im Vergleich zum Vormonat verringerte sie sich demnach um ein Prozent. Der Automobilsektor sackte um 4,6 Prozent ab. Auch energieintensive Wirtschaftszweigen wie Chemie, Metall, Glas und Papier setzen die hohen Energiepreise zu, so die Statistiker.<br>\nDie Industrie sei &raquo;schwach&laquo; ins dritte Quartal gestartet, gab auch das Bundeswirtschaftsministerium zu. &raquo;Die gedrosselten Gaslieferungen aus Russland und die hohe Unsicherheit durch den Krieg tr&uuml;ben die Aussichten f&uuml;r den Rest des Jahres weiter ein.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434186.folgen-des-wirtschaftskriegs-brd-vor-der-rezession.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Mangel an Diesel-Zusatz AdBlue wird zu dramatischen Auswirkungen nicht nur bei Speditionen f&uuml;hren<\/strong><br>\nWie die S&auml;chsische Zeitung berichtet, mussten die SKW Stickstoffwerke Piesteritz, der gr&ouml;&szlig;te Stickstoff- und Ammoniakhersteller Deutschlands, ihre Produktion einstellen. Wie das Unternehmen mitgeteilt habe, lohne sich wegen der enorm gestiegenen Energiekosten und der ab Oktober geltenden Gasumlage die Produktion nicht mehr. Daraus folgt, dass auch der Dieselzusatz &ldquo;AdBlue&rdquo; nicht mehr erzeugt werde. Die Folgen sind dramatisch, weil ohne diese Harnstoffl&ouml;sung weder Diesel-Lkw noch Busse fahren k&ouml;nnen. Die Motoren sind heute so gebaut, dass sie AdBlue ben&ouml;tigen.<br>\nDie Zeitung zitiert den Unternehmensberater Lucas Fischer, der bef&uuml;rchtet, dass &ldquo;noch gr&ouml;&szlig;ere Lieferprobleme und im Ernstfall sogar ein totaler Zusammenbruch&rdquo; drohen k&ouml;nnten. Personalmangel und hohe Spritkosten h&auml;tten bereits f&uuml;r gro&szlig;en Schaden bei den rund 14.000 deutschen Speditionen gesorgt. (&hellip;)<br>\nWeiter hei&szlig;t es, dass der Mangel an AdBlue nun f&uuml;r viele Betriebe &ldquo;der letzte Tropfen vor der Insolvenz&rdquo; sein k&ouml;nnte, wie der auf Speditionen spezialisierte Chef von Media-Recruiting in Gera gewarnt habe. Alle Fahrzeuge, die die Norm Euro-6 erf&uuml;llen, k&ouml;nnten ohne AdBlue nicht mehr fahren. &ldquo;Es ist technisch nicht m&ouml;glich, und es w&auml;re au&szlig;erdem Steuerhinterziehung&rdquo;, habe Fischer gegen&uuml;ber der SZ ge&auml;u&szlig;ert. T&auml;glich erhalte er von Unternehmens-Chefs &ldquo;neue Hiobsbotschaften&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/148197-mangel-an-diesel-zusatz-adblue\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch aus dieser Richtung droht die Insolvenz-Gefahr f&uuml;r viele Unternehmen. Aber Habeck irritiert bei Maischberger <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/einfach-erstmal-aufhoeren-zu-produzieren-habeck-schockt-bei-maischberger-mit-wirrer-insolvenz-aussage_id_142280719.html\">mit kurioser Insolvenz-Aussage<\/a>. Wei&szlig; der zust&auml;ndige Bundesminister eigentlich, wor&uuml;ber er redet? Eine Strategie, die der hiesigen Bev&ouml;lkerung helfen k&ouml;nnte, ist jedenfalls nicht in Sicht. Ob die von Habeck erw&auml;hnten &ldquo;Unterst&uuml;tzungsprogramme&rdquo;, die der Entlastung des Mittelstandes dienen sollen, auch Alternativen f&uuml;r den Diesel-Zusatz AdBlue enthalten, ist zu bezweifeln. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87735\">Habeck ist nicht inkompetent, er hat einfach nur mit dem Denken aufgeh&ouml;rt<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h01\">Nett schnacken reicht nicht<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87730#h04\">Habeck sprach AKW-Einsatzreserve offenbar nicht mit Betreibern ab<\/a> jeweils mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schwenk nach Asien<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident Putin sieht wirtschaftliche Zukunft im Osten, der Westen schade sich mit &raquo;Sanktionsfieber&laquo; selbst. Treffen mit Xi angek&uuml;ndigt.<br>\nRusslands Pr&auml;sident Wladimir Putin hat dem kollektiven Westen vorgeworfen, seinem Land gegen&uuml;ber in ein &raquo;Sanktionsfieber&laquo; verfallen zu sein. Er sprach von &raquo;unverh&uuml;llten, aggressiven Versuchen, anderen L&auml;ndern Verhaltensregeln vorzugeben, ihnen die Souver&auml;nit&auml;t zu nehmen und sie dem eigenen Willen zu unterwerfen&laquo;. Auf dem &raquo;&Ouml;stlichen Wirtschaftsforum&laquo; in Wladiwostok sagte Putin am Mittwoch, die USA zw&auml;ngen ihren Verb&uuml;ndeten unter dem Eindruck ihres schleichenden Niedergangs eine Politik auf, die deren eigenen Interessen schade und ihre Bev&ouml;lkerungen verarmen lasse.<br>\nSchon heute betrage der Anteil der Asien-Pazifik-Region am weltweiten Sozialprodukt knapp 40 Prozent, und er werde weiter steigen, so Putin. Russland wolle ein Teil dieser Entwicklung sein und orientiere sich deshalb verst&auml;rkt auf den asiatischen Markt. Das zeige sich an einem &raquo;logistischen Boom&laquo; in den &ndash; allerdings wenigen &ndash; Seeh&auml;fen der Pazifikk&uuml;ste. Dort habe der Warenumschlag um 60 Prozent zugenommen, so Putin. Alle Versuche, Russland zu isolieren, seien zum Scheitern verurteilt. Die von den G7-Staaten geplanten Preisobergrenzen f&uuml;r russische Rohstoffe werde Russland notfalls mit einem Lieferboykott beantworten.<br>\nParallel zu Putins Rede meldete TASS, dass der russische Pr&auml;sident und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping sich am Rande des Gipfels der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SCO) im usbekischen Samarkand in der kommenden Woche treffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434180.wirtschaftsforum-wladiwostok-schwenk-nach-asien.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stark mitbestimmte Unternehmen gehen bei Mergers and Akquisitions weniger ins Risiko<\/strong><br>\nZwischen 2006 und 2019 haben die knapp 170 wichtigsten b&ouml;rsennotierten deutschen Unternehmen fast ein Viertel ihrer Einnahmen, gut 400 Milliarden Euro, daf&uuml;r aufgewendet, andere Unternehmen aufzukaufen. Der gr&ouml;&szlig;ere Teil der Zuk&auml;ufe erfolgte im Ausland, was auf eine verst&auml;rkte Internationalisierung hindeutet. Zugleich wird bei Akquisitionen relativ selten diversifiziert, das hei&szlig;t, meistens wurden Unternehmen aus der eigenen Branche &uuml;bernommen. Unternehmen, die &uuml;ber eine starke Mitbestimmung der Besch&auml;ftigten verf&uuml;gen, insbesondere im Aufsichtsrat, gehen bei Zuk&auml;ufen im Mittel weniger stark ins Risiko als Firmen mit schwacher oder ganz ohne Mitbestimmung. Das ergibt eine neue Studie von Wirtschaftswissenschaftlern der Universit&auml;t Duisburg-Essen (UDE) und des Wissenschaftszentrums Berlin f&uuml;r Sozialforschung (WZB), die das Institut f&uuml;r Mitbestimmung und Unternehmensf&uuml;hrung (I.M.U.) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rdert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-stark-mitbestimmte-unternehmen-43179.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gewerkschaften schlagen Alarm: J&auml;hrliche Energiekosten &uuml;bersteigen Monatsgeh&auml;lter von Millionen Menschen<\/strong><br>\nDie j&auml;hrlichen Energiekosten &uuml;bersteigen nach Darstellung des Europ&auml;ischen Gewerkschaftsbundes ETUC in zahlreichen EU-L&auml;ndern im Schnitt die Monatsgeh&auml;lter von Mindestlohnempf&auml;ngern. Konkret m&uuml;ssten Menschen in 16 Staaten der Europ&auml;ischen Union &ndash; darunter Deutschland &ndash; ein entsprechendes Monatsgehalt oder mehr zahlen. Das seien doppelt so viele Staaten wie noch 2021, teilte der ETUC am Dienstag mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/gewerkschaften-schlagen-alarm-gewerkschaften-warnen-jaehrliche-energiekosten-hoeher-als-viele-monatsloehne_id_141733327.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche Bahn: Schienennetz vor dem Kollaps<\/strong><br>\nLokomotivf&uuml;hrer Enrico Grudnick ist mit seinem G&uuml;terzug auf dem Weg von Hamburg nach Dresden. Immer wieder stehen Signale auf Rot und er muss warten, immer wieder muss der schwere G&uuml;terzug auf ein Abstellgleis, um schnelle ICEs vorbeizulassen. &ldquo;Das Verkehrsaufkommen ist so viel gr&ouml;&szlig;er geworden. Blo&szlig; an der Infrastruktur ist nichts passiert&rdquo;, sagt Grudnick. Ein paar Tage sp&auml;ter auf dem Hamburger Hauptbahnhof: Die Bahnsteige voller wartender Menschen, die Anzeigetafeln voller Versp&auml;tungsmeldungen. Ein anderes Bild, aber der gleiche Grund: Das Schienennetz ist vielerorts &uuml;berlastet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/panorama3\/Deutsche-Bahn-Schienennetz-vor-dem-Kollaps,bahnchaos132.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Impfsch&auml;den: Erste Klagen gegen BioNTech Manufacturing GmbH<\/strong><br>\nDie auf die rechtliche Aufarbeitung von Impfsch&auml;den und deren Folgen spezialisierte Kanzlei Rogert &amp; Ulbrich aus D&uuml;sseldorf teilt mit, dass die BioNTech Manufacturing GmbH (weiter BioNTech) au&szlig;ergerichtlich in den streitgegenst&auml;ndlichen F&auml;llen keine Einigungsbereitschaft gezeigt hat und daher nunmehr Klagen in sechsstelliger H&ouml;he in mehreren Angelegenheiten eingereicht worden seien.<br>\nHintergrund sei das Verhalten des Herstellers des Vakzins Comirnaty. Auf die anwaltliche Geltendmachung von Schadenersatz- und Auskunftsanspr&uuml;chen habe BioNTech statt eines sich mit dem Sachverhalt auseinandersetzenden Antwortschreibens lediglich ein Formular zukommen lassen. Darin sei &ndash; offenbar zur Arbeitserleichterung bei BioNTech &ndash; darum gebeten worden, die schriftlich formulierten Grundlagen der Anspr&uuml;che auf einem Pfizer-Formular anzumelden.<br>\nDieses un&uuml;bliche Verhalten bewerten die Anw&auml;lte der Kanzlei als herabw&uuml;rdigend, respektlos und ehrverletzend.<br>\nGr&uuml;ndungspartner Dr. Rogert erl&auml;utert dazu: &ldquo;Die Gesch&auml;digten f&uuml;hlen sich nicht ernst genommen. Es plagen sie nicht nur erhebliche, lebenseinschr&auml;nkende gesundheitliche Probleme seit der Impfung. Nun zeigt das verantwortliche Unternehmen ihnen auch noch arrogant die kalte Schulter, statt ihrer Verantwortung nachzukommen. Schlie&szlig;lich hatten die Mandanten ihre Leidensgeschichte in aller Regel bereits zuvor bei der EMA und\/oder dem Paul Ehrlich Institut und\/oder BioNTech eingereicht. Gerade in F&auml;llen, in denen es um erhebliche gesundheitliche Sch&auml;den geht, w&auml;re das Mindeste, was die Opfer erwarten k&ouml;nnen, dass man sich dort ernsthaft mit den Sachverhalten auseinandersetzt.&rdquo;<br>\nRechtsanwalt Ulbrich erkl&auml;rt: &ldquo;Weltweit treten immer mehr Impfsch&auml;den ans Tageslicht und viele Geimpfte beginnen erst jetzt zu realisieren, dass ihre derzeitigen Erkrankungen im Zusammenhang mit der mRNA Injektion stehen. Bereits in unserer Pressemitteilung &ldquo;Impfsch&auml;den schwerwiegender als erwartet&rdquo; wurde erl&auml;utert, dass der Gesetzgeber in &sect; 84 Abs. 2 AMG nicht dem Geimpften die Beweislast aufb&uuml;rdet, dass der Impfschaden auf der Impfung beruht, sondern dass der Impfhersteller darzulegen und zu beweisen hat, dass kein Zusammenhang zur Impfung besteht. Umso erstaunlicher ist es, dass sich BioNTech nicht in den wenigen gemeldeten Schadensf&auml;llen unmittelbar einer Regulierung stellt,&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/119896\/5314032\">Presseportal<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wegen Impfsch&auml;den nach Corona-Impfung D&uuml;sseldorfer Kanzlei verklagt Biontech<\/strong><br>\nZum ersten Mal ist der Coronaimpfstoff-Hersteller Biontech wegen m&ouml;glicher Impfsch&auml;den verklagt worden. Wie die Kanzlei Rogert &amp; Ulbrich aus D&uuml;sseldorf berichtet, hat sie sich mit Biontech nicht au&szlig;ergerichtlich einigen k&ouml;nnen und deshalb Klagen in sechsstelliger H&ouml;he in mehreren Angelegenheiten eingereicht hat.<br>\nHintergrund sei das Verhalten des Herstellers des Vakzins Comirnaty, so die Anw&auml;lte. Auf Schadenersatz- und Auskunftsanspr&uuml;chen habe Biontech statt eines sich mit dem Sachverhalt auseinandersetzenden Antwortschreibens lediglich ein Formular zukommen lassen. Darin sei darum gebeten worden, die schriftlich formulierten Grundlagen der Anspr&uuml;che auf einem Pfizer-Formular anzumelden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/panorama\/wegen-impfschaeden-nach-corona-impfung-duesseldorfer-kanzlei-verklagt-biontech-39922512?cb=1662528411194&amp;cb=1662463129528&amp;\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Lobenswert ist, dass ein Teil der hiesigen Konzern-Medien &uuml;ber diese Klage berichten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Israels Ex-Botschafter: &bdquo;Was in Pal&auml;stina geschieht, ist Apartheid&ldquo;<\/strong><br>\nZwei ehemalige Botschafter Israels f&uuml;r S&uuml;dafrika appellieren an den &Ouml;kumenischen Rat der Kirchen, Israels Siedlungspolitik als Apartheid zu verurteilen. Ein Kommentar.<br>\nAls ehemalige israelische Botschafter in S&uuml;dafrika erfuhren wir die Realit&auml;t von Apartheid und die Schrecken, die sie verursachte, aus erster Hand. Wir haben damals mit eigenen Augen gesehen, wie die Opfer und ihre Verb&uuml;ndeten gegen diese Ungerechtigkeit gek&auml;mpft haben. Und wie die Welt sich ihnen allm&auml;hlich im Kampf f&uuml;r die Beendigung der Apartheid in S&uuml;dafrika angeschlossen hat. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrung steigt unsere Beunruhigung &uuml;ber die Realit&auml;t im Westjordanland sowie in Ostjerusalem, wo wir die Apartheid, wie wir aus S&uuml;dafrika kannten, heute im sprichw&ouml;rtlichen eigenen Hinterhof wiederfinden. Als zwei Israelis, die ihr ganzes Berufsleben der Vertretung von Israels Interessen gewidmet haben, ist es f&uuml;r uns schmerzlich mitanzusehen, wie unser Land diese Ungerechtigkeiten heute in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten weiterf&uuml;hrt. Wir teilen die traurige, aber richtige Einsch&auml;tzung mit der des s&uuml;dafrikanischen Bischofs Frank Chikane und anderen Mitgliedern der Untersuchungsmission des &Ouml;kumenischen Rates der Kirchen (&Ouml;RK), zu der sie w&auml;hrend ihres Besuchs in Israel und Pal&auml;stina Anfang dieses Jahres gekommen sind. Von ihnen erfuhren wir, dass dieser Tage die &Ouml;RK-Vollversammlung in Karlsruhe tagt, wo unter anderem eine Resolution zur israelischen Apartheid diskutiert werden soll.<br>\nWir hoffen, dass die Mitglieder der Vollversammlung die Realit&auml;t in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten als das anerkennen, was sie ist: als Apartheid. Sie w&uuml;rden damit einen entscheidenden Schritt zur F&ouml;rderung von Ehrlichkeit und Gerechtigkeit leisten, w&auml;hrend ein Gro&szlig;teil der westlichen Welt weiterhin dazu schweigt. Seit mehr als einem halben Jahrhundert arbeitet Israel daran, sowohl die Geografie als auch die Demografie der besetzten pal&auml;stinensischen Gebiete durch expansive Siedlungspolitik zu ver&auml;ndern &ndash; eine Politik, die nach internationalem Recht illegal ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/kommentar-siedlungspolitik-israels-ex-botschafter-in-suedafrika-ilan-baruch-dr-alon-liel-was-in-palaestina-geschieht-ist-apartheid-li.263951%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>D&uuml;rre in Somalia: Hunderttausenden droht der Hungertod<\/strong><br>\nMillionen Menschen hungern bereits jetzt in Somalia, und die Lage wird immer schlimmer. Hilfsorganisationen bef&uuml;rchten Hunderttausende Tote, wenn jetzt nicht schnell geholfen werde. Laut UN sind bereits mehr als 700 Kinder gestorben.<br>\nNach dem eindringlichen Appell der Vereinten Nationen haben nun auch zahlreiche Hilfsorganisationen vor einer Hungerkatastrophe in Somalia gewarnt. Nach vier ausbleibenden Regenperioden hintereinander, zwei Heuschreckenplagen und den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie steckt das Land in einer schweren Wirtschafts- und Ern&auml;hrungskrise. Wie das UN-Kinderhilfswerk UNICEF mitteilte, sind bereits mehr als 700 Jungen und M&auml;dchen verhungert.<br>\nLaut der Kinderrechtsorganisation Save the Children wird bis Oktober jedes f&uuml;nfte Kind schwer unterern&auml;hrt sein. Diesen bis zu 1,5 Millionen M&auml;dchen und Jungen drohe der Hungertod, wenn ihnen nicht sofort geholfen werde. Seit Beginn der D&uuml;rre im Oktober 2020 haben demnach rund eine Million Menschen ihre Heimatorte verlassen auf der Suche nach Hilfe, vor allem f&uuml;r die Ern&auml;hrung ihrer Kinder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afrika\/somalia-hungersnot-un-103.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nicht egal: Verbaerbockt <\/strong><br>\nWenn Diplomaten etwas unverbl&uuml;mt aussprechen, meinen sie in der Regel auch, was sie gesagt haben. [&hellip;]<br>\nEs ist dar&uuml;ber hinaus auch nicht im Interesse des deutschen Volkes, die eigene Wirtschaft an die Wand zu fahren, nur damit die ukrainische Regierung nicht &uuml;ber einen Kompromissfrieden verhandeln muss, w&auml;hrend sie doch gar keine Aussicht auf einen Siegfrieden hat.<br>\nW&auml;hrend man &uuml;ber den letzten Punkt sicher streiten kann, spricht aus den oben zitierten S&auml;tzen ein grundlegend falsches Politikverst&auml;ndnis Annalena Baerbocks. Sie gibt hier eine bedingungslose Unterst&uuml;tzungszusage ab. Das ist ein Blanko-Scheck, auf dem sogar noch steht: Welches Argument auch immer gegen die Auszahlung sprechen m&ouml;ge. Man stellt keine Blanko-Schecks ohne Zahlungslimit aus, nicht einmal jemandem, dem man tief vertraut. Man f&uuml;hre doch niemanden in eine so gro&szlig;e Versuchung; Menschen werden angesichts der Versuchung schwach. Was nun ukrainische Politiker angeht, ist die Sache noch viel prek&auml;rer: Von vornherein ist keinerlei Vertrauen angebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/gunnar-jeschke\/verbaerbockt-nicht-egal\/\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Unterst&uuml;tzungszusage ist allerdings auch dann problematisch, wenn sie gar nicht erf&uuml;llt wird. Die Frage ist doch, wie kann die Au&szlig;enministerin eigentlich immer wieder etwas in Aussicht stellen, <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/ukraine-lambrecht-sieht-kaum-noch-spielraum-fuer-waffenlieferungen-7QWQTPAOE5IF37F7ROI7UETINI.html\">was die Verteidigungsministerin dann in Frage stellt<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-lehnt-bitte-der-ukraine-um-mehr-schwere-waffen-ab-a-77b7ab6f-2065-4b9e-9487-c7a854019a1f\">der Kanzler konkret sogar ablehnt<\/a>?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundestagsabgeordnete: Nebeneink&uuml;nfte noch immer nicht &ouml;ffentlich<\/strong><br>\nDer Bundestag kommt in diesen turbulenten Zeiten nun nach der Sommerpause wieder zusammen &ndash; viele Gesetze sind schon in Vorbereitung. Aber etwas f&uuml;r die Demokratie Entscheidendes fehlt dabei immer noch &ndash; n&auml;mlich Informationen &uuml;ber die Nebent&auml;tigkeiten derjenigen, die diese Gesetze beschlie&szlig;en! Was ist da los?<br>\nWas hatten wir zu tun im letzten Jahr vor der Bundestagswahl mit den vielen kleineren und gr&ouml;&szlig;eren Skandalen rund um Nebengesch&auml;fte von Bundestagsabgeordneten! Man denke nur an Maskendeals, Philipp Amthors Aktienoptionen oder die zahlreichen unbekannten Gesch&auml;ftspartner des inzwischen ausgeschiedenen CDU-Energiepolitikers Joachim Pfeiffer. Da wurde viel Vertrauen verspielt, das Ansehen des Parlaments insgesamt nahm Schaden.<br>\nDoch immerhin: In einer sehr au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Konstellation brachten SPD, Gr&uuml;ne, CDU\/CSU und Linke (!) einen gemeinsamen Gesetzentwurf in den Bundestag ein. Das lag auch an dem gro&szlig;en &ouml;ffentlichen Druck &ndash; auch durch uns. Der Inhalt: Eine deutliche Versch&auml;rfung und Ausweitung der bisherigen Regeln f&uuml;r Abgeordnete. Viele unserer Forderungen wurden damit endlich Gesetz!<br>\nDazu z&auml;hlt: Endlich m&uuml;ssen Abgeordnete nun ihre Nebeneink&uuml;nfte auf Euro und Cent offenlegen. Bezahlte Lobbyarbeit neben dem Mandat wurde verboten, ebenso Beratung von Kunden in puncto Lobbyarbeit. Die Maskendeals und die Gesch&auml;fte von Amthor w&auml;ren mit dem neuen Gesetz heute so in der Tat nicht mehr m&ouml;glich.<br>\nDoch das Haar in der Suppe zeigt sich jetzt: Fast ein Jahr nach der Bundestagswahl sehen wir von den Nebent&auml;tigkeiten und den Nebenverdiensten: genau gar nichts! Das ist untragbar. M&ouml;gliche Interessenkonflikte bleiben unsichtbar. Ob sich Abgeordnete an die Regeln des neuen Gesetzes halten, ist nicht nachvollziehbar.<br>\nWie kann das sein? Versucht der Bundestag bewusst intransparent zu sein? Davon gehen wir nicht aus. Es gibt wohl mehrere Ursachen f&uuml;r die gro&szlig;e Verz&ouml;gerung: eine nicht immer sehr schnell arbeitende Verwaltung, langwierige Beratungen im &Auml;ltestenrat und komplizierte Rechtsfragen, die sich mit dem neuen &ndash; und schnell gestrickten &ndash; Gesetz nun ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2022\/09\/bundestagsabgeordnete-nebeneinkuenfte-noch-immer-nicht-oeffentlich\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Recherchen &uuml;ber Vetternwirtschaft: NDR-Justiziariat lie&szlig; kritischen Artikel &uuml;ber eigenes Haus l&ouml;schen<\/strong><br>\nMit einer drastischen Ma&szlig;nahme hat der NDR Teile seines internen Rechercheteams vor den Kopf gesto&szlig;en. Ein Artikel zur mutma&szlig;lichen Vetternwirtschaft im eigenen Haus wurde vor&uuml;bergehend gel&ouml;scht &ndash; wegen rechtlicher Bedenken.<br>\nDer Artikel, den das Investigativteam des Norddeutschen Rundfunks am Dienstag ver&ouml;ffentlichte, hatte es in sich: Es ging darin um die Leiterin des Hamburger Landesfunkhauses, die seit Tagen in der Kritik steht. Jahrelang, so der Vorwurf der Redaktion, habe der NDR davon gewusst, dass Sabine Rossbach in der Redaktion des &raquo;Hamburg Journal&laquo; Themen vorschlug, die PR-Kunden ihrer Tochter betrafen. Ein offensichtlicher Interessenkonflikt &ndash; dem im Sender offenbar niemand nachging.<br>\nDie Enth&uuml;llung stand auf der Website der Tagesschau, bis sie in der Nacht auf Mittwoch pl&ouml;tzlich verschwand. Nach SPIEGEL-Informationen lag dies an einer Intervention des NDR-Chefjustiziars Michael K&uuml;hn. Auf seinen Hinweis hin wurde der komplette Artikel gel&ouml;scht. Auch das Branchenportal &raquo;&Uuml;bermedien&laquo;<br>\nberichtete &uuml;ber den ungew&ouml;hnlichen Vorgang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/ndr-justiziariat-liess-kritischen-artikel-ueber-eigenes-haus-loeschen-a-9c078049-ef75-48d5-8e4c-3ebc6f98bac0\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>ARD-Spitzen wussten seit Jahren von rbb-Bonussystem<\/strong><br>\nDer rbb hat die ARD fr&uuml;h &uuml;ber sein Bonussystem f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte informiert. Das geht aus einem internen Schreiben hervor. Der ARD-Vorsitzende Buhrow bestreitet, von den Boni gewusst zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/rbb-bonuszahlungen-ard-101.html\">tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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