{"id":87816,"date":"2022-09-09T08:38:42","date_gmt":"2022-09-09T06:38:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816"},"modified":"2022-09-09T08:38:42","modified_gmt":"2022-09-09T06:38:42","slug":"hinweise-des-tages-4191","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h01\">Die n&auml;chste Kampagne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h02\">Hausgemachte Rezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h03\">Sanktionen hinterfragen, nicht &bdquo;sozial abfedern&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h04\">Wegen hoher Energiepreise: Historischer Verlust an Kaufkraft erwartet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h05\">F&uuml;r den K&auml;sepreisdeckel!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h06\">Europa macht sich Sorgen um Gasmangel, w&auml;hrend die USA mit verschr&auml;nkten Armen zusehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h07\">UN-Entwicklungsprogramm: Lebensverh&auml;ltnisse fast &uuml;berall verschlechtert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h08\">Ampel stimmt f&uuml;r &Auml;nderung von Infektionsschutzgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h09\">Studie zu Immunantwort: Deutschland: Fast alle haben Covid-Antik&ouml;rper<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h10\">Ausfall von Routinechecks: Amts&auml;rzte warnen vor Entwicklungsdefiziten bei Erstkl&auml;sslern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h11\">Das andere Ramstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h12\">Die USA werden die NATO nicht nach Asien ausdehnen k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h13\">Burnout und Fachkr&auml;ftemangel: Mehr als 150 Wissenschaftler sehen Kita-System vor dem Kollaps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87816#h14\">Zu guter Letzt: Die Queen ist nicht tot<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die n&auml;chste Kampagne<\/strong><br>\nDie Linke: Kesseltreiben nach Wagenknecht-Rede. Rechter Fl&uuml;gel verteidigt Sanktionspolitik und kann keinen Wirtschaftskrieg erkennen.<br>\nEinmal mehr sorgt ein Auftritt der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht bei einem Teil der Partei Die Linke f&uuml;r Unruhe &ndash; diesmal nicht nach einer Talkshow oder einem Interview, sondern nach einer Rede im Bundestag. Am Donnerstag vormittag hatte Wagenknecht dort f&uuml;r die Fraktion im Rahmen der Haushaltsdebatte zum Thema Wirtschaft und Energie gesprochen und ihre Rede mit dem Befund er&ouml;ffnet, dass sich in Deutschland &raquo;eine soziale und wirtschaftliche Katastrophe&laquo; anbahne. Millionen Menschen h&auml;tten Angst vor der Zukunft, vor explodierenden Lebenshaltungskosten, vor &raquo;Horrorabrechnungen&laquo; und &raquo;immer mehr auch um ihren Arbeitsplatz&laquo;.<br>\nDie hohen Energiepreise seien das &raquo;Ergebnis von Politik&laquo;. Wagenknecht kritisierte die &raquo;R&uuml;ckgratlosigkeit&laquo; von Wirtschaftsminister Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) gegen&uuml;ber den &raquo;Krisenprofiteuren&laquo; und nannte die Bundesregierung &raquo;die d&uuml;mmste Regierung in Europa&laquo;. Das gr&ouml;&szlig;te Problem sei die &raquo;grandiose Idee&laquo;, einen &raquo;beispiellosen Wirtschaftskrieg gegen unseren wichtigsten Energielieferanten vom Zaun zu brechen&laquo;. Wenn die Bundesrepublik ein Industrieland bleiben wolle, brauche sie &raquo;leider auf absehbare Zeit auch noch russische Energie&laquo;. Wagenknecht forderte ein Ende der Sanktionen und Verhandlungen mit Russland &uuml;ber eine Wiederaufnahme der Gaslieferungen. Dass Wagenknecht den Krieg in der Ukraine ausdr&uuml;cklich &raquo;ein Verbrechen&laquo; nannte, half ihr wenig. Die w&uuml;tenden Reaktionen kamen im Plenum zun&auml;chst lautstark aus den Fraktionen von Gr&uuml;nen und SPD und anschlie&szlig;end auch von Parteifreunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434267.niedergang-der-linkspartei-die-n%C3%A4chste-kampagne.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Treten Sie zur&uuml;ck, Herr Habeck, Ihre Laufzeitverl&auml;ngerung f&uuml;hrt zum Supergau unserer Wirtschaft!<\/strong><br>\nHerr Habeck, in der Wirtschaft ist das leider nicht so wie in der Politik. Ein Minister, der nichts mehr liefert, muss leider tats&auml;chlich keine Insolvenz anmelden; Sie sind das beste Beispiel daf&uuml;r. Aber ein Unternehmen, das wegen der hohen Preise nichts mehr verkaufen kann, verschwindet vom Markt, und das hei&szlig;t: Wenn wir die Energiepreisexplosion nicht stoppen, dann wird die deutsche Industrie mit ihrem starken Mittelstand bald nur noch eine Erinnerung an die guten, alten Zeiten sein. (Video: Deutscher Bundestag)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=oRYkODSC-WU\">Sahra Wagenknecht via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hausgemachte Rezession<\/strong><br>\nWirtschaft warnt vor Versorgungskrise. Minister Habeck verteidigt Gasumlage.<br>\nDie Zahl der Betriebe, die durch stark gestiegene Energiekosten in ihrer Existenz bedroht sind, nimmt zu. Am Donnerstag machten die norddeutschen Innungsb&auml;ckereien mit der Aktion &raquo;Uns geht das Licht aus &ndash; Heute das Licht und morgen der Ofen?&laquo; auf die zunehmend prek&auml;re Lage aufmerksam.<br>\nBundeswirtschaftsminister Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) wurde in der Haushaltsdebatte im Bundestag wegen der von ihm auf den Weg gebrachten Gasumlage, die zu Mehrbelastungen f&uuml;r Unternehmen und Haushalte f&uuml;hrt, scharf attackiert. Habeck wies in seiner Rede die Verantwortung von sich. Die CDU habe in 16 Jahren auf der Regierungsbank eine Bilanz des &raquo;energiepolitischen Versagens&laquo; vorzuweisen. Einen Ausweg aus der selbstverschuldeten Wirtschaftsmisere zeigte Habeck jedoch nicht auf. Mit seinen Ank&uuml;ndigungen blieb er im Ungef&auml;hren: &raquo;Wir werden die deutschen Unternehmen und den deutschen Mittelstand sch&uuml;tzen.&laquo; Gro&szlig;e Hoffnungen auf staatliche Hilfen sollte man sich allerdings nicht machen, denn Habeck erkl&auml;rte deutlich, dass es auf Dauer nicht m&ouml;glich sein werde, &raquo;gegen die hohen Preise anzusubventionieren&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434259.sanktionen-gegen-russland-hausgemachte-rezession.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Perspektive Pleite<\/strong><br>\nInsolvenzwelle nimmt Fahrt auf. Gasumlage bedroht Existenz zahlreicher Unternehmen. Steigende Preise senken Konsumausgaben.<br>\nWas w&auml;hrend der Coronapandemie trotz panischer Hamsterk&auml;ufe nie eintrat, k&ouml;nnte jetzt doch noch kommen: Knappheit beim Toilettenpapier. Der Insolvenzantrag des Traditionsherstellers von Hygienepapierprodukten, Hakle, wirft ein Schlaglicht auf die gesamte Branche. &raquo;Die gesamte Papierindustrie steht unter enormem Kostendruck&laquo;, sagte am Dienstag Gregor Geiger, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Branchenverbandes &raquo;Die Papierindustrie&laquo;, gegen&uuml;ber dpa. Die Hersteller m&uuml;ssten die gestiegenen Kosten an den Handel weitergeben k&ouml;nnen, was bisher nicht ausreichend geschehen sei. Geiger betonte, dass sich die Situation f&uuml;r Hygienepapierhersteller wie Hakle besonders schwierig darstelle, weil sie sehr viel Gas f&uuml;r Trocknungsverfahren bei der Produktion von Toilettenpapier und K&uuml;chenkrepp ben&ouml;tigten. In der vergangenen Woche hatte Hakle ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Als Grund daf&uuml;r nannte das D&uuml;sseldorfer Unternehmen &raquo;massiv gestiegene Kosten f&uuml;r Material- und Energiebeschaffung&laquo; sowie h&ouml;here Transportkosten. Diese Aufwendungen habe man bisher nicht in ausreichendem Umfang an den Lebensmittel- und Drogeriehandel weiterreichen k&ouml;nnen, hie&szlig; es aus dem Unternehmen. Schon im M&auml;rz hatten Hakle und andere Hersteller von Hygienepapier vor den Folgen der explodierenden Gas- und Strompreise und eines m&ouml;glichen Importstopps f&uuml;r russisches Gas gewarnt. Die Branche sei bei der Produktion auf den Einsatz von Gas angewiesen. Schon damals warnten die Firmen, dass drastisch steigende Energiepreise sie in eine existenzbedrohende Situation br&auml;chten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434264.drohende-depression-perspektive-pleite.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Drohende Pleitewelle: &raquo;Jeden Tag erreichen uns Notrufe von Betrieben&laquo;<\/strong><br>\nIn Wirtschaft und Politik w&auml;chst angesichts der Energiepreise die Sorge vor einer gro&szlig;en Insolvenzwelle. Eine der nun geplanten Gegenma&szlig;nahmen hat sich schon w&auml;hrend der Coronapandemie bew&auml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/drohende-pleitewelle-wegen-energiekrise-jeden-tag-erreichen-uns-notrufe-von-betrieben-a-200e195c-04b6-4070-b110-114279754bed\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sanktionen hinterfragen, nicht &bdquo;sozial abfedern&ldquo;<\/strong><br>\nDas Narrativ von einem &bdquo;vor&uuml;bergehenden Opfer&rdquo; ist nicht mehr haltbar. Der von der Bundesregierung eingeschlagene Sanktionsweg spaltet Deutschland und sch&auml;digt die wirtschaftlichen Strukturen nachhaltig.<br>\nDie Widerspr&uuml;che kommen nahezu t&auml;glich zum Vorschein: in der Berichterstattung namhafter Zeitungen, &ouml;ffentlich-rechtlicher Medien oder bei &Auml;u&szlig;erungen von Politikern. Weil Russland das V&ouml;lkerrecht bricht, brechen Deutschland und die EU das internationale Wirtschaftsrecht. Liefervertr&auml;ge mit Russland werden ebenso blockiert wie Zahlungsfl&uuml;sse, Verm&ouml;gen wird beschlagnahmt, das Zertifzierungsverfahren f&uuml;r Nordstream 2 gestoppt und die USA bedrohen alle damit in Verbindung stehenden Firmen mit Strafen. Gleichzeitig setzt ein Mediengewitter der Emp&ouml;rung ein, sobald Russland, wie nach den Gesetzen der Logik zu erwarten, die Erdgasexporte nach Deutschland drosselt. &bdquo;Wir&ldquo; wollen das Gas zwar eigentlich nicht, aber im Moment schon.<br>\nInteressant ist auch, was in verschiedenen L&auml;ndern sanktioniert wird und was nicht. Frankreich, das bei seiner Uranbrennstoffversorgung fast vollst&auml;ndig von Russland und Kasachstan abh&auml;ngig ist, hat es geschafft, dass kaum jemand erf&auml;hrt, dass diese Energielieferungen nicht sanktioniert worden sind. Das EU-Mitglied Ungarn hat j&uuml;ngst seine Importe von russischem Erdgas erh&ouml;ht, &uuml;ber eine russisch-t&uuml;rkische Pipeline. Das NATO-Mitgliedsland T&uuml;rkei baut seine Wirtschaftsbeziehungen mit Russland weiter aus und bezahlt anstandslos mit Rubel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/30-2022\/sanktionen-hinterfragen-nicht-sozial-abfedern\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wegen hoher Energiepreise: Historischer Verlust an Kaufkraft erwartet<\/strong><br>\nDie Experten des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft sagen f&uuml;r kommendes Jahr eine Rezession und Rekordinflation in Deutschland voraus. Privaten Haushalten droht ein empfindlicher Verlust an Wohlstand.<br>\nDie hohen Energiepreise lassen Deutschland nach der Herbstprognose des Kiel Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW) 2023 in eine Rezession abgleiten. Im kommenden Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) voraussichtlich um 0,7 Prozent zur&uuml;ckgehen, teilte das IfW Kiel am Donnerstag mit. Damit korrigierte das Institut seine bisherige Prognose drastisch um 4 Prozentpunkte nach unten. Im Juni hatte es noch ein kr&auml;ftiges Plus von 3,3 Prozent erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/rezession-inflation-kaufkraft-haushalte-herbstprognose-ifw-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>F&uuml;r den K&auml;sepreisdeckel!<\/strong><br>\nDie EU und ihre Energiek&auml;ufe: Wie war das mit dem freien Markt?<br>\nAngesichts des Energie-Desasters, das sich die EU mit den offenbar unbedachten Sanktionen gegen Russland eingebrockt hat, versuchen Rat und Kommission neue Wege zu beschreiten: Sie wollen die eurorussischen Energiegesch&auml;fte nach dem Prinzip von Hippie-M&auml;rkten organisieren und zahlen, was sie bereit sind zu zahlen.<br>\nPutins Sache ist das nicht: Er hat schon angek&uuml;ndigt, die Gaslieferungen in die EU einzustellen, sollten Br&uuml;ssel und die EU-Mitgliedsstaaten ein sogenannten Gaspreisdeckel beschlie&szlig;en. Und die Erd&ouml;l- sowie Kohlelieferungen gleich mit.<br>\nW&auml;re die Sache nicht so ernst, k&ouml;nnte man dem Spiel beinahe schadenfroh zusehen: Jahrelang n&auml;mlich hat die EU Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern das Prinzip des freien Marktes aufgezw&auml;ngt. Noch vor wenigen Jahren wurden ostafrikanische, pazifische und karibische Staaten mit den von den Europ&auml;ern euphemistisch als &ldquo;Wirtschaftspartnerschaftsabkommen&rdquo; bezeichneten Knebelvertr&auml;ge offen erpresst. Und nun dreht Putin den Spie&szlig; um und geht genauso vor. [&hellip;]<br>\nSpannend wird auf jeden Fall, ob die EU ihrer geplanten unilateralen Preispolitik durchkommt. Bis zum Gas-Showdown mit Moskau k&ouml;nnen wir das ja selber mal an der Supermarktkasse ausprobieren und beim Bezahlen einen K&auml;sepreisdeckel erkl&auml;ren. Wie viele Kunden an der Kasse, im Stadtteil, in der Stadt oder im Land m&uuml;ssten wir mitzuziehen &uuml;berzeugen, damit der Supermarkt einknickt? Ja, eben &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fuer-den-Kaesepreisdeckel-7258410.html?seite=3\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europa macht sich Sorgen um Gasmangel, w&auml;hrend die USA mit verschr&auml;nkten Armen zusehen<\/strong><br>\nAnfang 2022 deckte Erdgas 25 Prozent des Energiebedarfs der EU, die H&auml;lfte des Gases stammte aus Russland. Gegenw&auml;rtig entfallen nur noch neun Prozent der europ&auml;ischen Erdgasimporte auf Russland. Am 5. September rief der franz&ouml;sische Pr&auml;sident, Emmanuel Macron, die Franzosen auf, Energie zu sparen.<br>\nJedoch steht ein gr&ouml;&szlig;eres Problem bevor. Die russische Seite erkl&auml;rte k&uuml;rzlich, die Erdgaspipeline &bdquo;Nordstream 1&ldquo; aufgrund von Anlagenausfall vollst&auml;ndig abzuschalten, bis die Panne behoben sei. Durch diese Erdgaspipeline erfolgten im letzten Jahr 40 Prozent der russischen Erdgasexporte nach Europa. Es ist absehbar, was ihre vollst&auml;ndige Stilllegung f&uuml;r Europa bedeuten wird.<br>\nEin weiteres Problem ist die drastische Preiserh&ouml;hung f&uuml;r Energie wie Erdgas. Die Energiepreise in der Eurozone stiegen im August um 38,3 Prozent und die Inflationsrate erreichte 9,1 Prozent. Britische Medien sprachen vom Spitzenniveau seit der Einf&uuml;hrung des Euro.<br>\nEs ist keine &Uuml;bertreibung, dass der Energiemangel, den Europa derzeit erlebt, ein Schmerz bis auf die Knochen ist. Allerdings merken die sich in Not befindenden Europ&auml;er, dass ihr transatlantischer Verb&uuml;ndeter nur mit verschr&auml;nkten Armen zugeschaut hat.<br>\nUS-Energieministerin Jennifer Granholm forderte k&uuml;rzlich in einem Brief mehrere gro&szlig;e US-&Ouml;lraffinerieunternehmen auf, die Kraftstoffexporte nicht zu erh&ouml;hen und sich kurzfristig auf den Aufbau von Lagerbest&auml;nden in den Vereinigten Staaten zu konzentrieren. Was soviel bedeutet wie, dass Europa nicht auf die Hilfe der USA angewiesen sein sollte, zumindest kurzfristig.<br>\nLaut Business Insider in den USA kann ein US-Transportschiff mit verfl&uuml;ssigtem Erdgas nach Europa durchschnittlich einen Gewinn von &uuml;ber 100 Millionen US-Dollar bringen. Angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen hat die US-Regierung die US-Energieexporte demonstrativ beschr&auml;nkt, um die Inflation einzud&auml;mmen und die Unterst&uuml;tzung der W&auml;hler zu gewinnen. Was die Europ&auml;er denken, spielt f&uuml;r sie dabei keine Rolle.<br>\nDie Europ&auml;er sollten die Energiekrise zum Anlass nehmen, um &uuml;ber vieles nachzudenken. Zum Beispiel ob sie den Vereinigten Staaten immer wieder folgen und sich wiederholt t&auml;uschen lassen sollten? Europ&auml;ische Politiker m&uuml;ssen sich gut &uuml;berlegen: Welchen Weg sollte Europa in Zukunft einschlagen, der ihren eigenen Interessen am meisten entspricht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/09\/07\/ARTIsHuhncKiwDiwqRhWMXPB220907.shtml?spm=C62907.PKH5hXk2JxD7.E44ueOOObwqq.2\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>UN-Entwicklungsprogramm: Lebensverh&auml;ltnisse fast &uuml;berall verschlechtert<\/strong><br>\nIn neun von zehn L&auml;ndern weltweit haben sich im Jahr 2021 die Lebensverh&auml;ltnisse der Menschen verschlechtert. Das geht aus dem &ldquo;Index der menschlichen Entwicklung&rdquo; des UN-Entwicklungsprogramms hervor.<br>\nDie Lebensverh&auml;ltnisse der Menschen haben sich 2021 in 90 Prozent aller L&auml;nder verschlechtert. Das ergibt sich aus dem &ldquo;Index der menschlichen Entwicklung&rdquo;, den das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) ver&ouml;ffentlichte. Der weltweite Index-Wert ist laut UNDP lange Zeit immer weiter gestiegen, bevor er erst 2020 und 2021 ein zweites Mal in Folge zur&uuml;ckging. Dies habe die Errungenschaften der vorangegangen f&uuml;nf Jahre zunichte gemacht, erkl&auml;rte das UN-Entwicklungsprogramm.<br>\nDer aktuelle R&uuml;ckgang bedeute, &ldquo;dass wir fr&uuml;her sterben, weniger gut gebildet sind, dass unsere Einkommen sinken&rdquo;, sagte UNDP-Chef Achim Steiner der Nachrichtenagentur AFP. Dies f&uuml;hre zu einem verbreiteten Gef&uuml;hl von &ldquo;Verzweiflung, Frustration, Zukunftsangst&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/bericht-menschliche-entwicklung-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ampel stimmt f&uuml;r &Auml;nderung von Infektionsschutzgesetz<\/strong><br>\nDer Bundestag hat mit den Stimmen von SPD, FDP und Gr&uuml;nen die abermalige &Auml;nderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Damit erm&ouml;glicht es die Ampelkoalition den L&auml;ndern bei einer Zunahme der Infektionszahlen neue Ma&szlig;nahmen zu erlassen. Sogenannte Lockdowns geh&ouml;ren allerdings ebenso wenig wie generelle Schulschlie&szlig;ungen zu den Instrumenten, die den L&auml;ndern erm&ouml;glicht werden. Der Bundesrat muss dem Gesetzespaket noch zustimmen.<br>\nBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach verteidigte die Abschaffung der Maskenpflicht auf Fl&uuml;gen. Im &Ouml;ffentlichen Nahverkehr soll die FFP2-Pflicht aber bleiben. Im Gesundheitsbereich wird sie auf Arztpraxen ausgeweitet. Ohne die abermalige &Auml;nderungen des Infektionsschutzgesetzes w&auml;ren alle Schutzregeln am 23. September ausgelaufen.<br>\n&bdquo;Wir werden diesmal besser in den Herbst hineingehen als im letzten Herbst&ldquo;, sagte Lauterbach. Er verwies auf die an Virusvarianten angepassten neuen Corona-Impfstoffe und die M&ouml;glichkeit, bei steigenden Infektionszahlen wieder eine Maskenpflicht in Innenr&auml;umen und in Au&szlig;enbereichen zu verordnen. &bdquo;Ich hoffe, dass dies der letzte Winter mit Schutzma&szlig;nahmen ist&ldquo;, sagte er und verwies auf Forschungen an einer Impfung, die eine Infektion ganz verhindern soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/ampel-koalition-stimmt-fuer-aenderung-von-corona-infektionsschutzgesetz-18301507.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Lauterbach redet als Bundesgesundheitsminister genauso weiter wie zuvor als &ldquo;Covid-Heulboje&rdquo; (Lafontaine). Trotz Amt fehlen ihm Daten und Fakten, die seinen Aussagen Evidenz h&auml;tten verleihen k&ouml;nnen &ndash; so bleibt es beim Hoffen, Mahnen und Verweisen. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87770\">FFP2-Maskenzwang: &bdquo;&hellip;dann sollen sie doch das Flugzeug nehmen<\/a>&ldquo; und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86932\">Lauterbachs Selbstmedikation &ndash; der Querdenker<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wie soll ein Bundesgesundheitsminister Verantwortung f&uuml;r das Allgemeinwohl wahrnehmen, wenn er noch nicht einmal dazu in der Lage ist, Verantwortung f&uuml;r seine eigene Gesundheit zu &uuml;bernehmen?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Auch wenn im Deutschen Bundestag eine Mehrheit f&uuml;r dieses Gesetzespaket gestimmt hat, wird deutlich, dass es nicht um Gesundheit und Medizin geht, sondern lediglich um eine Demonstration der politischen Macht und insbesondere die Maske soll erneut als Symbol der Folgsamkeit bzw. des Gehorsams dienen. Aber: Ein Blick in s&auml;mtliche Nachbarstaaten und dar&uuml;ber hinaus macht deutlich: Es gibt Alternativen zum deutschen Sonderweg.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Diese Corona-Regeln hat der Bundestag heute beschlossen<\/strong><br>\nDer Bundestag hat sich am Donnerstag auf ein neues Infektionsschutzgesetz geeinigt. Ab dem 1. Oktober gelten neue Regeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/diese-corona-regeln-will-der-bundestag-am-donnerstag-beschliessen-li.264512\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Eisenbahngewerkschaft: Maskenpflicht auch in Z&uuml;gen abschaffen<\/strong><br>\nDie Maskenpflicht sollte aus Sicht der Eisenbahn- und Verkehrs&shy;gewerkschaft (EVG) auch in Fernz&uuml;gen abgeschafft werden.<br>\n&bdquo;Das Beibehalten der Maskenpflicht in Fernz&uuml;gen bei gleichzeitiger Abschaffung im Flug&shy;verkehr ist unerkl&auml;rbar&ldquo;, teilte der Vize&shy;vorsitzende Martin Burkert der Deutschen Presse-Agentur mit. Diese Ausnahme sei Reisenden und Personal nicht zumutbar. Bahn&shy;personal und Bahn&shy;kundschaft m&uuml;ssten zum wiederholten Mal das Miss&shy;management der Politik ausbaden.<br>\nDie Gewerk&shy;schaft hatte immer wieder von Konflikten in den Z&uuml;gen berichtet, wenn es darum ging, die Masken&shy;pflicht durchzusetzen. Burkert forderte am Mittwoch: &bdquo;Maskenpflicht muss im Verkehr einheitlich geregelt sein: Und zwar ganz oder gar nicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bahnblogstelle.com\/188951\/eisenbahngewerkschaft-maskenpflicht-auch-in-zuegen-abschaffen\/\">Bahnblogstelle<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Amts&auml;rzte: &bdquo;Masken beeintr&auml;chtigen das Lernen&ldquo;<\/strong><br>\nMasken im Unterricht sollten deshalb erst dann zum Einsatz kommen, wenn es eine gef&auml;hrlichere Variante als die bisher bekannten Omikron-Varianten gebe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/amtsaerzte-masken-beeintraechtigen-das-lernen-li.264480\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Studie zu Immunantwort: Deutschland: Fast alle haben Covid-Antik&ouml;rper<\/strong><br>\nDie Mehrheit der Menschen in Deutschland hatte bereits Kontakt mit dem Coronavirus. Laut einer Studie haben 95 Prozent Antik&ouml;rper im Blut &ndash; und haben damit einen gewissen Schutz.<br>\nFast alle in Deutschland hatten schon einmal Kontakt mit dem Coronavirus &ndash; entweder durch eine Infektion oder Impfung. Das ist das vorl&auml;ufige Ergebnis einer Studie, die durch das Forschungsministerium gef&ouml;rdert wurde. Untersucht wurde im Juni und Juli 2022 das Blut von &uuml;ber 6.000 Menschen in Deutschland.<br>\nDemnach haben bereits 95 Prozent aller Studienteilnehmer Antik&ouml;rper, wobei das Vorhandensein von Antik&ouml;rpern nicht hei&szlig;t, dass man immun ist, sich also nicht mehr infizieren kann.<br>\nDie Studie ermittelte auch, wie oft Menschen bereits mit dem Virus in Kontakt kamen. 90 Prozent hatten demnach mindestens drei Kontakte &ndash; zum Beispiel, weil sie zweimal geimpft wurden und einmal infiziert waren. Diese Menschen haben laut Forschenden mindestens einen &ldquo;moderaten Schutz gegen einen schweren Verlauf&rdquo;. [&hellip;]<br>\nDer Impfstoffforscher Leif Erik Sander von der Charit&eacute; sagt ZDFheute:\n<blockquote><p>\nDas Ergebnis ist interessant und es ist gut und auch nicht unerwartet, dass sehr viele Menschen Antik&ouml;rper haben. Aber der alleinige Nachweis von Antik&ouml;rpern ist leider nicht gleichzusetzen mit einer Immunit&auml;t im Sinne eines Infektionsschutzes.<br>\n&ndash; Leif Erik Sander, Charit&eacute; Berlin\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Sander macht auf zwei weitere Umst&auml;nde aufmerksam, die gegen einen allzu starken Fokus auf Antik&ouml;rper sprechen: &ldquo;Zum einen zeigen gerade die neuen Coronavirus-Varianten eine starke Immunflucht &ndash; die Impfstoffe sch&uuml;tzen daher nicht mehr so gut gegen eine Infektion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/corona-studie-antikoerper-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Interessant ist eigentlich nur, dass diese &uuml;beraus beruhigenden Zwischenergebnisse erst nach der Abstimmung &uuml;ber eine neuerliche Ma&szlig;nahmenversch&auml;rfungen durch den Bundestag ver&ouml;ffentlicht werden. Der Versuch einer Relativierung durch Leif Erik Sander ist zudem zu kritisieren. Die Impfstoffe haben doch zu keinem Zeitpunkt besonders &bdquo;gut&ldquo; gegen eine Infektion gesch&uuml;tzt. Erstaunlich, dass das immer noch behauptet werden kann. Au&szlig;erdem ist der Hinweis auf die starke Immunflucht der aktuellen Varianten als Argument untauglich, da die Erkrankung Covid-19 zumindest im Sommer trotz hoher Fallzahlen klinisch &uuml;berhaupt <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/covid-19-chefarzt-spricht-klartext-corona-experte-lungenfacharzt-thomas-voshaar-die-pandemie-ist-vorbei-karl-lauterbach-herbst-kliniken-impfung-li.252046\">gar keine Rolle mehr gespielt hat<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ausfall von Routinechecks: Amts&auml;rzte warnen vor Entwicklungsdefiziten bei Erstkl&auml;sslern<\/strong><br>\nWegen Coronavorschriften und Personalmangels bleiben in Deutschland teils die medizinischen Schuluntersuchungen aus &ndash; Beeintr&auml;chtigungen der Kinder werden damit wom&ouml;glich nicht entdeckt. Ein Verband schl&auml;gt nun Alarm.<br>\nKinder, die in der Entwicklung hinterherhinken oder gesundheitlich eingeschr&auml;nkt sind, haben es in der Schule schwerer &ndash; erst recht, wenn die Beeintr&auml;chtigungen von Eltern und Lehrkr&auml;ften lange unentdeckt bleiben. Der Bundesverband der &Auml;rztinnen und &Auml;rzte des &ouml;ffentlichen Gesundheitsdienstes (BV&Ouml;GD) prangert nun an, dass es durch vielfach unzureichende Untersuchungen bei der Einschulung zu Entwicklungsdefiziten bei Schulanf&auml;ngern kommen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/amtsaerzte-warnen-vor-entwicklungsdefiziten-bei-erstklaesslern-a-26000a1e-bbd0-4f0a-9af6-02bf2fea2a19\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das andere Ramstein<\/strong><br>\nDie NATO-Staaten haben der Ukraine erneut umfangreiche Waffenlieferungen zugesagt. Wie es gestern auf einem Treffen der Ukraine Defense Contact Group hie&szlig;, werden die USA Kiew Kriegsger&auml;t im Wert von 675 Millionen US-Dollar liefern. Weiteres Material kommt unter anderem aus Deutschland. Die Ukraine Defense Contact Group war unter Leitung von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin auf der US-Luftwaffenbasis Ramstein zusammengekommen, die aufgrund ihrer Rolle im Zusammenhang mit US-Drohnenmorden in Afrika und Asien seit Jahren Ziel kritischer Recherchen, w&uuml;tender Proteste und justizieller Ermittlungen ist. Dabei geht es vor allem um das Air and Space Operations Center (AOC) auf dem US-St&uuml;tzpunkt, das nicht zuletzt als Relaisstation bei der &Uuml;bertragung der Signale f&uuml;r Drohnenangriffe dient. Bei diesen kamen Tausende Zivilisten ums Leben; die Gesamtzahl der zivilen Todesopfer von US-Drohnen- und bemannten Luftangriffen wird von Spezialisten auf weit &uuml;ber 20.000, wom&ouml;glich knapp 50.000 gesch&auml;tzt. Eine Klage wegen der Nutzung von Ramstein f&uuml;r US-Drohnenmorde ist beim Bundesverfassungsgericht anh&auml;ngig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9018\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Generalstabschef sieht russischen Einmarsch als milit&auml;rischen Misserfolg an. <\/strong><br>\nDie Russen h&auml;tten zwar in verschiedenen Teilen der Ostukraine kleinere taktische (T+) Erfolge erzielt, sagte Generalstabschef Mark Milley auf dem amerikanischen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt im rheinland-pf&auml;lzischen Ramstein. Der Krieg sei nicht vorbei. Doch bisher seien die russischen strategischen Ziele vereitelt worden. Dies liege an Fehlern von Russlands Streitkr&auml;ften, aber vor allem auch an der (T+) Tapferkeit der Ukrainer. Die Soldaten h&auml;tten vom Westen gelieferte Waffensysteme effektiv eingesetzt und w&uuml;rden exzellent gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/nl.tagesspiegel.de\/form.action?agnCTOKEN=9mxNq9NCGTnmiE3GNqudPRTWQdUGhewx&amp;agnFN=fullview&amp;agnUID=E.B.Nr.DWhr.CW_z.CGPvV.A.7ieZrKvg8D_lYmNedI7YGxra-kB_TrMs0JsyUOTr_3mhkYWNgktUm66doc7HTihwRhDoA4FfUTtq1GmPUxL4FQ&amp;bezuggrd=NWL&amp;utm_source=morgenlage&amp;werbtraeg=ML%20\">Tagesspiegel Morgenlage<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Eine interessante Einsch&auml;tzung des Generalstabschefs der USA. Vermutlich nicht falsch und relevant f&uuml;r den Blick auf das weitere Geschehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die USA werden die NATO nicht nach Asien ausdehnen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nUnter Beteiligung von 54 L&auml;ndern und Organisationen, darunter die USA und die NATO, wurde am Mittwoch in einem Hotel in Seoul der &bdquo;Seoul Defense Dialogue&ldquo; (SDD) 2022 er&ouml;ffnet, der erstmals nach drei Jahren wieder als Pr&auml;senzveranstaltung stattfand.<br>\nPolitischen Beobachtern zufolge ist es jedoch unwahrscheinlich, dass der Dialog zu einem substanziellen Konsens oder gar zu Ergebnissen f&uuml;hren wird, da sich die USA nicht um die Sicherheitsbelange der regionalen L&auml;nder k&uuml;mmern, sondern lediglich beabsichtigen, das NATO-System nach Asien zu bringen, um China entgegenzuwirken. Die L&auml;nder der Region w&uuml;rden jedoch nicht die von den USA erwartete Unterst&uuml;tzung leisten. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Die Teilnahme der USA und der NATO an der SDD 2020 und dem AP4-Treffen ist eindeutig ein Versuch, die Ausdehnung des NATO-Modells auf Asien nach dem NATO-Gipfel im Juni fortzusetzen&rdquo;, beurteilte L&uuml; Chao, Experte f&uuml;r die koreanische Halbinsel an der Akademie f&uuml;r Sozialwissenschaften in Liaoning. Sobald China nicht mehr als systemische Bedrohung dargestellt wird, w&uuml;rde die NATO die Notwendigkeit verlieren, weiter zu existieren, so Yang Xiyu, leitender Forschungsmitarbeiter am China Institute of International Studies. Deshalb m&uuml;sse sie sich nun auf die &ouml;stliche Hemisph&auml;re ausdehnen.<br>\nIn Anbetracht der langfristigen Zusammenarbeit und des Friedens in dieser Region sei es jedoch noch unwahrscheinlicher, dass die ASEAN-Staaten eine asiatische Version der NATO unterst&uuml;tzen w&uuml;rden, so die Analysten.<br>\nJedes Land hat seine eigenen Sicherheitsbedenken, nationalen Interessen und langfristigen Absichten, die den USA allerdings egal sind. Daher k&ouml;nne man davon ausgehen, dass dieser Dialog wahrscheinlich keine Ergebnisse bringen wird, erl&auml;uterte Yang.<br>\nZwar k&ouml;nnten die Parteien nach dem Treffen verbal einen gewissen Konsens erzielen, doch die Erwartungen der USA seien kaum zu erf&uuml;llen, so L&uuml;, der darauf hinwies, dass die USA ihre fr&uuml;here Autorit&auml;t in Bezug auf internationale Selbstherrlichkeit und Hegemonie bereits verloren h&auml;tten.<br>\nMultilaterale Sicherheitsdialoge unter westlicher F&uuml;hrung seien zunehmend von westlicher subjektiver Voreingenommenheit gepr&auml;gt und auf eine vorbestimmte Phase der Lagerkonfrontation reduziert worden, betonte au&szlig;erdem Yang. &bdquo;Es geht nicht mehr darum, das gegenseitige Verst&auml;ndnis und die Kommunikation zu verbessern, sondern darum, Ziele im Voraus festzulegen und Schuldzuweisungen vorzunehmen.&rdquo; Weiter machte er deutlich: &bdquo;China sollte seine strategische Entschlossenheit beibehalten. Unabh&auml;ngig davon, wie der Westen angreift, mit oder ohne Eingreifen der NATO, wird China den Weg der friedlichen Entwicklung konsequent weitergehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-09\/08\/content_78410890.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Burnout und Fachkr&auml;ftemangel: Mehr als 150 Wissenschaftler sehen Kita-System vor dem Kollaps<\/strong><br>\nZur&uuml;ck zur reinen Aufbewahrungsst&auml;tte: Wissenschaftler fordern deutlich verbesserte finanzielle Anstrengungen zur St&auml;rkung des Kita-Systems. Im Bundestag gibt es Kritik am Wegfall des Sprachf&ouml;rderprogramms.<br>\nMehr als 150 Forschende sehen das deutsche Kita-System vor dem Kollaps und fordern die Politik zum Handeln auf. Sie bef&uuml;rchten &bdquo;eine Beschleunigung der Abw&auml;rtsspirale der Qualit&auml;t&ldquo; und einen Zusammenbruch des Systems, sagte der Koordinator, Professor Klaus Fr&ouml;hlich-Gildhoff vom Zentrum f&uuml;r Kinder- und Jugendforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg, am Dienstag. Es drohe &bdquo;die Gefahr, dass die Kindertageseinrichtungen von Lern- und Lebensorten f&uuml;r Kinder und Familien wieder zu reinen Aufbewahrungsst&auml;tten werden&ldquo;.<br>\nDer Appell werde unter anderem an die Bundes- und Landesministerien sowie die kommunalpolitischen Dachorganisationen verschickt, hie&szlig; es. Der Aufruf wurde laut Fr&ouml;hlich-Gildhoff von 109 Professorinnen und Professoren aus der fr&uuml;hkindlichen Bildung unterzeichnet, 50 Studiengangkoordinatoren und Wissenschaftliche Mitarbeiter unterst&uuml;tzten ihn ebenfalls. Sie fordern deutlich verbesserte finanzielle und fachliche Anstrengungen, um das Kita-System zu st&auml;rken.<br>\nDer Anteil der psychisch belasteten Kinder hat sich den Wissenschaftlern zufolge durch die Corona-Ma&szlig;nahmen von 20 auf 30 Prozent erh&ouml;ht. Es gebe klare Hinweise auf erh&ouml;hte Spannungen in Familien und einen Anstieg h&auml;uslicher Gewalt. Zudem habe sich der Fachkr&auml;ftemangel drastisch versch&auml;rft.<br>\nNach konservativen Sch&auml;tzungen fehlten bis zum Jahr 2025, besonders in den westlichen Bundesl&auml;ndern, in den Kitas 179.000 p&auml;dagogische Fachkr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/m.faz.net\/aktuell\/karriere-hochschule\/fachkraeftemangel-und-burnout-kita-system-vor-dem-kollaps-18298152.amp.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die Queen ist nicht tot<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220909-hdt-zu-guter-letzt.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div>\n<p>Quelle: Netzfund<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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