{"id":87892,"date":"2022-09-09T16:30:47","date_gmt":"2022-09-09T14:30:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892"},"modified":"2022-09-09T15:46:33","modified_gmt":"2022-09-09T13:46:33","slug":"hinweise-des-tages-ii-551","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h01\">Der k&ouml;nigliche Glanz des Status Quo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h02\">&ldquo;&hellip; darf diesen Krieg nicht gewinnen &hellip;&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h03\">Scharfe Kritik an Habeck: Wie ist die Stimmung in Mitteldeutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h04\">Neues vom Wirtschaftskrieg (109): Preisdeckel f&uuml;r Gas spaltet die EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h05\">Mehrere EU-L&auml;nder lehnen Notfall-Gasliefervertr&auml;ge mit Deutschland ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h06\">Opec+ drosselt &Ouml;lf&ouml;rderung, Venezuela macht Westen f&uuml;r weltweite Energiekrise verantwortlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h07\">Ungleichheit: Breite Mehrheit f&uuml;r Verm&ouml;gensteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h08\">Irgendwann knallt&rsquo;s<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h09\">Einfach mal das Wohnen einstellen: MMI-Hochschulst&auml;dtescoring 2022 ver&ouml;ffentlicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h10\">Gesundheitswesen: Viele Kliniken am Rand der Zahlungsf&auml;higkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h11\">Corona und kein Ende: Fr&uuml;her waren Deutschlands nationale Alleing&auml;nge gef&uuml;rchtet, heute erwecken sie Mitleid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h12\">Ampel streitet &uuml;ber Massenspeicherung: Auch Faeser will Vorratsdaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h13\">Smartwatches f&uuml;r Schulkinder: Quietschbunte Handschelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87892#h14\">ZDF-Politbarometer: Projektion: Gr&uuml;ne verlieren, Union profitiert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der k&ouml;nigliche Glanz des Status Quo<\/strong><br>\nDie K&ouml;nigin ist tot, und die Welt ruft &bdquo;Ah!&ldquo; und &bdquo;Oh!&ldquo;. Von Marietta Slomka bis zum Bundespr&auml;sidenten &ndash; allenthalben schwarze Kleidung und betroffene Mienen. Auch die deutsche Presse kniet in Anbetung<br>\nSo unpolitisch wie die Queen angeblich war, reagieren nun auch die Medien. R&uuml;hmen, als sei der Boulevard &uuml;ber alle gekommen, &bdquo;Nat&uuml;rlichkeit&ldquo; der &bdquo;Monarchin&ldquo;, raunen von &bdquo;Empire&ldquo; &ndash; ganz vergessend, dass dies nur das englische Wort f&uuml;rs r&uuml;ckst&auml;ndig-zerst&ouml;rerische &bdquo;Imperium&ldquo; ist &ndash;, huldigen der &bdquo;eisernen Disziplin&ldquo; und &bdquo;Pflichterf&uuml;llung&ldquo;, der &bdquo;W&uuml;rde&ldquo;, dem &bdquo;Anstand&ldquo;, den &bdquo;gro&szlig;en Verdiensten&ldquo; und vielleicht am meisten der Tatsache, dass K&ouml;nigin Elizabeth II. &uuml;ber allem stand. Sie war sozusagen kein Mensch, der Fehler machte. Sie war reine Funktion. Davon ist man &bdquo;tief beeindruckt&ldquo; &ndash; und stibitzt sich durchs demonstrative &bdquo;Auch ich bin traurig&ldquo; ein bisschen k&ouml;niglichen Glanz, einen kleinen Trauerrausch, als w&auml;re so ein K&ouml;niginnentod Opium f&uuml;rs Medienvolk. [&hellip;]<br>\nSchon merkw&uuml;rdig, dass ausgerechnet Berichterstatter, die in jeder Frage &bdquo;Haltung&ldquo; fordern, ein &bdquo;Statement&ldquo; &ndash; und bei dessen Unterlassung sofort Putinismus, Coronaleugnerismus und Verschw&ouml;rismus wittern &ndash; sich nun ergehen in g&auml;nzlich unkritischen Lobeshymnen &uuml;ber eine &ouml;ffentliche Person, die die Macht gehabt h&auml;tte, Denkanregungen zu geben und sich stattdessen aus allem raushielt. Jeder Papst ist politischer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/katharina-koerting\/queen-elizabeth-ii-der-koenigliche-glanz-des-status-quo%20\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;&hellip; darf diesen Krieg nicht gewinnen &hellip;&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Politik ist die Kunst des M&ouml;glichen&rdquo; lautet eine alte Erkenntnis. Insofern ist der Begriff &ldquo;Realpolitik&rdquo; eigentlich tautologisch. Doch was ist von Olaf Scholz&lsquo; Diktum zu halten, &bdquo;Russland darf diesen Krieg nicht gewinnen&ldquo;?<br>\nNachdem Bundeskanzler Olaf Scholz sich schon im Februar als Kalenderreformer pr&auml;sentiert hatte (denn ohne Zweifel werden k&uuml;nftige Geschichtsb&uuml;cher die Zeitdaten nicht mehr mit den Zus&auml;tzen &ldquo;v.Chr.&rdquo; oder &ldquo;n.Chr.&rdquo; auff&uuml;hren, sondern mit &ldquo;v.d.Zw.&rdquo; und &ldquo;n.d.Zw.&rdquo; &ndash; &ldquo;vor bzw. nach der Zeitenwende&rdquo;) &ndash; nachdem er sich also schon so um die Geschichtsschreibung verdient gemacht hatte, fand er im Mai vor dem deutschen Bundestag eine weitere &ldquo;epochale&rdquo; Formulierung:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Russland darf diesen Krieg nicht gewinnen, die Ukraine muss bestehen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>In der Folgezeit wurde der Satz von ihm und anderen mehrfach wiederholt, manchmal mit leichten Variationen wie zum Beispiel &ldquo;und die Ukraine darf den Krieg nicht verlieren&rdquo;, oder aber mit der g&auml;ngigen Ersetzung von &ldquo;Russland&rdquo; durch &ldquo;Putin&rdquo;.<br>\nDer Satz kann durchaus als Machtwort interpretiert werden, dass also der deutsche Kanzler Russland oder &ldquo;Putin&rdquo; einfach nicht erlaubt, den Krieg zu gewinnen. Vor etwa einem Jahr besch&auml;ftigte die deutsche &Ouml;ffentlichkeit aber etwas anderes&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/30-2022\/darf-diesen-krieg-nicht-gewinnen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Scharfe Kritik an Habeck: Wie ist die Stimmung in Mitteldeutschland?<\/strong><br>\nDienstagabend, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist zu Gast in der ARD-Sendung Maischberger. Auf die Frage, ob eine Insolvenzwelle droht, antwortet er: &ldquo;Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Branchen einfach erstmal aufh&ouml;ren zu produzieren. (&hellip;) Dann sind die nicht insolvent automatisch, aber sie h&ouml;ren vielleicht auf zu verkaufen.&rdquo;<br>\nEmp&ouml;rung &uuml;ber Habeck<br>\nWas folgt, ist eine Welle an Kritik, die auch an Volker Lux, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Handwerkskammer zu Leipzig, nicht vorbeigegangen ist: &ldquo;Zwischen 7:30 und 14 Uhr kamen 238 Anrufe oder Whatsapp-Nachrichten von Handwerkern, die ihrer Emp&ouml;rung Luft gemacht haben &uuml;ber den Auftritt von Herrn Habeck bei Frau Maischberger. Das ist eine Form der Emp&ouml;rung und das sind Worte gewesen, die alles in den Schatten stellt, was an Wut &uuml;ber andere Dinge in unserem Land &ndash; auch in der Coronazeit &ndash; artikuliert worden ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/kritik-robert-habeck-maischberger-100.html\">mdr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es brodelt und es sind offenbar die Handwerker, die als erste die Brisanz der Lage artikulieren. Gut so! Von den sonst so lautstarken Industrieverb&auml;nden kommt ja fast nichts.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neues vom Wirtschaftskrieg (109): Preisdeckel f&uuml;r Gas spaltet die EU<\/strong><br>\nDer Wirtschaftskrieg gegen Russland zieht immer weitere Kreise. Eine Mehrheit der Franzosen zweifelt am Sinn der Sanktionen. Die T&uuml;rkei meldet Rekorde beim Export nach Russland. Und der Preisdeckel f&uuml;r russisches Gas, den Kommissionschefin von der Leyen vorschl&auml;gt, spaltet die EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/neues-vom-wirtschaftskrieg-109-preisdeckel-fuer-gas-spaltet-die-eu\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mehrere EU-L&auml;nder lehnen Notfall-Gasliefervertr&auml;ge mit Deutschland ab<\/strong><br>\nDas geht aus einem aktuellen schriftlichen Bericht des Wirtschaftsministeriums f&uuml;r den Bundestagsausschuss f&uuml;r Klimaschutz und Energie hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die &bdquo;Welt&ldquo; &uuml;ber das Schreiben berichtet.<br>\nLaut Schreiben gestaltet es sich mit einigen EU-L&auml;ndern gegenw&auml;rtig schwierig, diese Notfall-Gasliefervertr&auml;ge abzuschlie&szlig;en. Deutschland habe bis dato mit D&auml;nemark und &Ouml;sterreich ein Solidarit&auml;tsabkommen dieser Art abgeschlossen, hei&szlig;t es. &bdquo;Demgegen&uuml;ber entziehen sich Belgien, Luxemburg, Niederlande sowie Polen den konstruktiven Verhandlungen und Abschl&uuml;ssen der bilateralen Solidarit&auml;tsvertr&auml;ge mit uns.&ldquo;<br>\nIn den Solidarit&auml;tsvertr&auml;gen sollen Prozesse und gegenseitige Verpflichtungen &uuml;ber Lieferungen von Erdgas geregelt werden, die &bdquo;zur Gew&auml;hrleistung der lebenswichtigen Erdgasversorgung gesch&uuml;tzter Kunden (Haushaltskunden, soziale Dienste, im weiteren Sinn: Netzstabilit&auml;t gew&auml;hrleistende Gaskraftwerke)&ldquo; gebraucht w&uuml;rden, hei&szlig;t es in dem Papier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehrere-eu-laender-lehnen-notfall-gasliefervertraege-mit-deutschland-ab-18304586.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Opec+ drosselt &Ouml;lf&ouml;rderung, Venezuela macht Westen f&uuml;r weltweite Energiekrise verantwortlich<\/strong><br>\nDie Staatengruppe Opec+ der erd&ouml;lexportierenden L&auml;nder hat am Montag mit der Ank&uuml;ndigung einer Reduktion der &Ouml;lf&ouml;rdermenge f&uuml;r Schlagzeilen gesorgt. Ab Oktober sollen t&auml;glich 100.000 Fass weniger gef&ouml;rdert werden. Damit wird eine Erh&ouml;hung der F&ouml;rdermenge vom vergangenen Monat wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht. Als Hauptgrund f&uuml;r die Drosselung gelten zuletzt sinkende &Ouml;lpreise.<br>\nDie Staatengruppe Opec+ besteht aus den 13 Mitgliedsstaaten der Organisation erd&ouml;lexportierender L&auml;nder (Opec) sowie einer Reihe von L&auml;ndern, die ebenfalls &Ouml;l exportieren und sich regelm&auml;&szlig;ig mit der Opec bez&uuml;glich ihrer F&ouml;rdermengen abstimmen, wobei Russland der bedeutendste Partner ist.<br>\nVenezuela nahm als einziges lateinamerikanisches Mitglied der Opec an dem virtuellen 32. Ministertreffen teil am 5. September, vertreten durch Erd&ouml;lminister Tareck El Aissami. Er bekr&auml;ftigte Venezuelas Willen, sich innerhalb der Opec f&uuml;r stabile &Ouml;lpreise einzusetzen und kritisierte die westlichen Industriel&auml;nder f&uuml;r ihre Sanktionspolitik, die der Weltwirtschaft schade.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2022\/09\/259945\/opec-oelfoerderung-energiekrise-venezuela\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ungleichheit: Breite Mehrheit f&uuml;r Verm&ouml;gensteuer<\/strong><br>\nLaut einer Studie ist die Forderung nach einem h&ouml;heren Beitrag von Wohlhabenden sehr popul&auml;r, denn sehr viele empfinden die Verh&auml;ltnisse als ungerecht. Heikel aber wird es bei der Frage, wer einen eigenen Beitrag dazu leisten will.<br>\nWenn es darum geht, wer wie viel besitzt und wer hohe Einkommen verbucht, scheinen die meisten in Deutschland Sozialisten zu sein. Fast drei Viertel der B&uuml;rger empfinden die sozialen Unterschiede im Land als ungerecht, noch mehr Menschen zweifeln daran, dass die wirtschaftlichen Gewinne &ldquo;heute in Deutschland im Gro&szlig;en und Ganzen gerecht verteilt&rdquo; werden. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, die in der Nacht zum Freitag ver&ouml;ffentlicht werden sollte und die der SZ vorab vorlag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ungleichheit-breite-mehrheit-fuer-vermoegensteuer-1.5653676\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Irgendwann knallt&rsquo;s<\/strong><br>\nTeures Essen, kein Strom und unbezahlbares Benzin: Inflation und Energiekrise haben massive Folgen. Wir blicken nach S&uuml;dafrika, Vietnam und Ecuador.<br>\nS&uuml;dafrika<br>\n&bdquo;Eine meiner &Auml;ngste ist, dass wir bald unsere eigene Version des arabischen Fr&uuml;hlings erleben&ldquo;, bef&uuml;rchtet Ex-Pr&auml;sident Thabo Mbeki. &bdquo;So viele Menschen sind arbeitslos, so viele Menschen sind arm, so viele Menschen sind mit Gesetzlosigkeit konfrontiert, mit der F&uuml;hrung, ANC-Kadern, die einer nach dem anderen korrupt genannt werden &ndash; eines Tages wird es explodieren.&ldquo; Doch die drastische Warnung von Mbeki schreckte S&uuml;dafrika nur kurz auf. Denn ohnehin ist vielen klar: Der soziale Frieden in S&uuml;dafrika ist prek&auml;r. Die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung lebt in Armut &ndash; und sowohl Arbeitslosigkeit (44 Prozent) als auch Ungleichheit sind so hoch wie sonst kaum irgendwo auf der Welt. Gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung sind ausgeschlossen von der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge, von &ouml;konomischer Teilhabe und effektiver politischer Beteiligung. Und jetzt kommt noch die globale Energiekrise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/wirtschaft-und-oekologie\/artikel\/inflation-energiepreise-suedafrika-vietnam-ecuador-6157\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Einfach mal das Wohnen einstellen: MMI-Hochschulst&auml;dtescoring 2022 ver&ouml;ffentlicht<\/strong><br>\nAls stiegen nicht schon die Lebensmittel- und Energiepreise ins Unzumutbare, wird auch noch das studentische Wohnen f&uuml;r Studierende immer unbezahlbarer. Nach einer neuen Studie haben die Kosten f&uuml;r WG-Zimmer im Bundesmittel um 44 Euro oder 11,4 Prozent zugelegt. In M&uuml;nchen sind schon jetzt 700 Euro normal. Dabei ist das Ende der Fahnenstange wohl l&auml;ngst nicht erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/art-2693-wg-zimmer-kosten-2022-explodieren.php\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gesundheitswesen: Viele Kliniken am Rand der Zahlungsf&auml;higkeit<\/strong><br>\nUmfrage: 87 Prozent der Krankenh&auml;user sorgen sich, dass sie in den kommenden Wochen Stationen ihres Hauses zeitweise von der Versorgung abmelden m&uuml;ssen.<br>\nAuch die Krankenh&auml;user in Deutschland f&uuml;rchten Krisenmonate. Laut einer &ldquo;Blitzumfrage&rdquo; des Deutschen Krankenhaus Institut (DKI) schlie&szlig;en 87 Prozent der Krankenh&auml;user nicht aus, dass sie in den kommenden Wochen Stationen &ldquo;ihres Hauses zeitweise von der Versorgung abmelden&rdquo;. 78 Prozent erwarten f&uuml;r den kommenden Herbst, dass sie &ldquo;vermehrt planbare Operationen und Eingriffe verschieben m&uuml;ssen&rdquo;. An der Umfrage beteiligten sich 274 Krankenh&auml;user ab 50 Betten.<br>\nAls Gr&uuml;nde werden Preissteigerungen, bei Gas- und Strom, beim medizinischen Bedarf, erw&auml;hnt werden Medikamente und Implantate, sowie bei &ldquo;externe Dienstleister wie W&auml;scherei, Reinigung und lebensmittelbezogene Leistungen&rdquo; angegeben. Fast kein Krankenhaus k&ouml;nne die aktuellen Kostensteigerungen aus den regelhaften Erl&ouml;sen dauerhaft finanzieren, erkl&auml;rt das DKI zur Umfrage:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gesundheitswesen-Viele-Kliniken-am-Rand-der-Zahlungsfaehigkeit-7255139.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Corona und kein Ende: Fr&uuml;her waren Deutschlands nationale Alleing&auml;nge gef&uuml;rchtet, heute erwecken sie Mitleid<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will nicht akzeptieren, dass die Pandemie ihren Schrecken verloren hat.<br>\nEuropa: Es gibt kein Wort, f&uuml;r das sich die deutsche Regierung so sehr begeistern kann. Europa, so formulierte es der Direktor der Europ&auml;ischen Akademie Berlin, sei der Koalition aus SPD, Gr&uuml;nen und FDP regelrecht &laquo;ins Genom gebacken&raquo;. Das B&uuml;ndnis tr&auml;umt sogar von einem europ&auml;ischen Bundesstaat.<br>\nIn der Praxis freilich gibt es ein Wort, das die Berliner Koalition&auml;re noch mehr fesselt als Europa. Dieses Wort l&auml;sst sie Europa vergessen und einen nationalen Sonderweg nicht nur z&auml;hneknirschend, sondern mit grimmigem Stolz beschreiten: Corona.<br>\nM&ouml;gen andere europ&auml;ische Regierungen die Gefahr des Virus l&auml;ngst f&uuml;r beherrschbar und die Pandemie deshalb f&uuml;r beendet erkl&auml;rt haben: Die Deutschen machen ihr Ding. An diesem Donnerstag verabschiedete der Bundestag mit der Mehrheit der Regierungsfraktionen ein Gesetzespaket, das die Corona-Pandemie nicht nur nicht f&uuml;r beendet erkl&auml;rt, sondern den Bundesl&auml;ndern bis zum n&auml;chsten Fr&uuml;hjahr eine ganze Palette von Massnahmen zur Eind&auml;mmung ebenjener angeblich immer noch brandgef&auml;hrlichen Pandemie zur Verf&uuml;gung stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/corona-und-kein-ende-der-traurige-deutsche-sonderweg-ld.1701773\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ampel streitet &uuml;ber Massenspeicherung: Auch Faeser will Vorratsdaten<\/strong><br>\nDie Innenministerin will eine R&uuml;ckkehr zur Vorratsdatenspeicherung, FDP und Gr&uuml;ne halten dagegen. Bald spricht der EuGH.<br>\nDer Gegenwind kam prompt. Kaum hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) ihren Aufschlag zur Vorratsdatenspeicherung gemacht, gaben die Koali&shy;tions&shy;partner von Gr&uuml;nen und FDP Kontra. Man habe im Koalitionsvertrag vereinbart, die anlasslose Vorratsdatenspeicherung &bdquo;endg&uuml;ltig abzuschaffen&ldquo;, stellte Justizminister Marco Buschmann (FDP) klar. &bdquo;Das gilt.&ldquo; Und auch Gr&uuml;nen-Fraktionsvize Konstantin von Notz betonte gegen&uuml;ber der taz: &bdquo;Die Vorratsdatenspeicherung ist rechtsstaatlich tot, und das seit langer Zeit.&ldquo;<br>\nFaeser hatte am Donnerstag in der Zeit eine rasche Wiedereinf&uuml;hrung der Vorratsdatenspeicherung gefordert. Die Speicherung von Daten sei &bdquo;unbedingt erforderlich&ldquo;, um etwa T&auml;ter in schweren F&auml;llen von Missbrauch identifizieren zu k&ouml;nnen. Gerade in diesem Feld brauche es &bdquo;maximalen Ermittlungsdruck&ldquo;, die Vorratsdatenspeicherung sei hier unverzichtbar. Viele T&auml;ter gingen den Ermittlern &bdquo;durch die Lappen&ldquo;, weil die Vorratsdatenspeicherung aktuell weitgehend au&szlig;er Kraft gesetzt sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ampel-streitet-ueber-Massenspeicherung\/!5876702\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Geh&ouml;rt es eigentlich zur Stellenbeschreibung auch noch jedes Bundesinnenministers und jeder Bundesinnenministerin, dieses mehrfach f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rte tote Pferd immer wieder neu zu satteln und zu reiten? Was soll das?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Smartwatches f&uuml;r Schulkinder: Quietschbunte Handschelle<\/strong><br>\nBevor Grundschulkinder ein Handy bekommen, kaufen viele Eltern ihnen eine Smartwatch. Mit der k&ouml;nnen sie ihre Kinder ganz praktisch &uuml;berwachen. Ich habe mich erfolgreich gegen die Anschaffung gewehrt. Ein Kommentar.<br>\nDie Uhr war schon bestellt und auf dem Weg zu uns nach Hause. Letzte Weihnachten. Es gab verschiedene Meinungen und Streit darum zu Hause. Doch zum Gl&uuml;ck konnte die Einf&uuml;hrung dieser uns&auml;glichen Kinder&uuml;berwachung noch einmal abgewendet werden.<br>\nDeutschlands Kinder laufen immer sp&auml;ter alleine zur Schule. Daf&uuml;r gibt es keine objektiven Gr&uuml;nde. Zwar ist der Autoverkehr in den letzten Jahrzehnten gestiegen, die Kriminalit&auml;t allerdings schon lange nicht mehr. Im Gegenteil, sie sinkt. Dennoch sieht man kaum noch Erstkl&auml;ssler, die alleine zur Schule laufen. Und auch in der zweiten Klasse ist das noch selten. Zumindest hier in Berlin. Vermutlich ist es die Angst-Gesellschaft, die &uuml;berall Kriminalit&auml;t, Gefahr und Verderben wittert.<br>\nMein Kind l&auml;uft jetzt zur Schule. Alleine. Es war ein Kampf. Und ich meine jetzt nicht den Kampf des Kindes, gen&uuml;gend Mut und Selbstvertrauen f&uuml;r diesen Schritt zu finden. Nein, es war ein Kampf, abzuwehren, dass das Kind f&uuml;r diesen Anlass eine &Uuml;berwachungsuhr bekommt. Diese &bdquo;Kinder-Smart-Watches&ldquo; sind mit Telefon und GPS ausger&uuml;stet und sollen angeblich die Sicherheit des Kindes erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2022\/smartwatches-fuer-schulkinder-quietschbunte-handschelle\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>ZDF-Politbarometer: Projektion: Gr&uuml;ne verlieren, Union profitiert<\/strong><br>\nEnergiekrise und Teuerungsrate setzen die Regierung aktuell unter Druck. Auf ihrer Klausurtagung hatten die Spitzenvertreter der Ampel-Koalition zuletzt Einigkeit demonstriert. Eine Mehrheit von 52 Prozent ist allerdings der Meinung, dass das Verh&auml;ltnis in der Bundesregierung zwischen SPD, Gr&uuml;nen und FDP eher schlecht ist, 38 Prozent halten es f&uuml;r eher gut (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils &ldquo;wei&szlig; nicht&rdquo;). Dennoch zweifelt nur eine Minderheit (32 Prozent) daran, dass die Regierung bis zum Ende der Legislaturperiode im Herbst 2025 halten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/politbarometer-union-gruene-ampel-koalition-energiekrise-100.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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