{"id":879,"date":"2005-09-19T17:49:10","date_gmt":"2005-09-19T15:49:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=879"},"modified":"2016-03-04T11:48:12","modified_gmt":"2016-03-04T10:48:12","slug":"schroder-pokert-weiter-trotz-einer-wahlniederlage-erklart-er-sich-zum-kanzler-mit-einer-grosen-koalition-wird-eine-mehrheit-links-vom-burgerlichen-lager-umgedreht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=879","title":{"rendered":"Schr\u00f6der pokert weiter. Trotz einer Wahlniederlage erkl\u00e4rt er sich zum Kanzler. Mit einer gro\u00dfen Koalition wird eine Mehrheit links vom b\u00fcrgerlichen Lager umgedreht."},"content":{"rendered":"<p>Gerhard Schr&ouml;der ist eine Spielernatur. Seit der Bundestagswahl 2002, die Schr&ouml;der durch Irak-Krieg und Oderflut entgegen aller Trends mit etwa 6000 Stimmen gerade noch einmal gewonnen hat, hat die SPD bei allen 11 Landtagswahlen teilweise dramatisch verloren. Schr&ouml;der und M&uuml;ntefering haben alle diese Niederlagen sch&ouml;n geredet, ja &ndash; gemessen an den vorausgehenden Umfragewerten &ndash; sogar dem staunenden Wahlvolk als Siege verkauft. So auch am Wahlabend der vorgezogenen Bundestagswahl.<br>\n<!--more--><br>\nEin Verlust von &uuml;ber vier Prozent der Stimmen wird gemessen an vorausgegangen grottenschlechten Umfragewerten zum Gewinn in H&ouml;he zweistelliger Prozentpunkte uminterpretiert. Dabei hat kein amtierender Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik mit 34,3 Prozent ein schlechteres Wahlergebnis erzielt als Gerhard Schr&ouml;der &ndash; Kohl wurde mit 36,4 Prozent abgew&auml;hlt. Obwohl die SPD nach aller Wahlarithmetik auch nach der Nachwahl in Dresden weniger Mandate im Bundestag haben wird als das Fraktionsb&uuml;ndnis von CDU und CSU, f&uuml;hlt sich Schr&ouml;der &bdquo;best&auml;tigt, dass es auch in der n&auml;chsten Legislaturperiode eine stabile Mehrheit unter meiner F&uuml;hrung geben wird.&ldquo; <\/p><p>Wie nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, als er wie ein politischer Hasardeur vorgezogene Neuwahlen ausrief, um von der dortigen epochalen Niederlage abzulenken, erkl&auml;rt er nun am Wahlabend der Wahl zum 16. Bundestag mit trotzigem Pokerface, dass &bdquo;niemand au&szlig;er mir in der Lage ist, eine stabile Regierung zu bilden&ldquo;. Er setzte mit diesem Bluff nicht nur seine Herausforderin &ndash; offenbar nicht ohne Wirkung &ndash; unter Druck, sondern besch&auml;ftigte damit auch den gesamten Polit- und Medienzirkus. <\/p><p>Wie bei dem &Uuml;berraschungscoup mit der Ank&uuml;ndigung der Vertrauensfrage am 22.Mai schie&szlig;t er wieder aus der H&uuml;fte und nimmt f&uuml;r sich in Anspruch, dass er Kanzler bleiben wird. Es ist ihm &ndash; wie damals &ndash; v&ouml;llig schnuppe, welche Rolle der Bundespr&auml;sident bei der Wahl zum Bundeskanzler nach unserer Verfassung spielt. Dass Horst K&ouml;hler nach Art. 63 des Grundgesetzes dem Bundestag den Bundeskanzler zur Wahl vorschlagen muss oder dass der Bundespr&auml;sident &ndash; sollte Schr&ouml;der auf eine relative Mehrheit f&uuml;r sich als Kanzler setzen &ndash; ihn keineswegs ernennen muss, sondern den Bundestag auch noch einmal aufl&ouml;sen kann, das scheint dem amtierenden Kanzler egal zu sein &ndash; der Union und dem ihr nahestehenden Bundespr&auml;sidenten aber wohl bestimmt nicht. <\/p><p>Schr&ouml;der spielt unter dem kaum noch nachvollziehbaren frenetischen Beifall seiner Anh&auml;nger wie ein Westernheld im Kino den Show-Down weiter und lenkt ein weiteres Mal von einem der seit Ende der f&uuml;nfziger Jahre schlechtesten Ergebnisse f&uuml;r die SPD ab &ndash; nur Oskar Lafontaine schnitt 1990 mit 33,5 Prozent in der Euphorie f&uuml;r Kohl als &bdquo;Kanzler der Einheit&ldquo; noch schlechter ab. <\/p><p>Dass Rot-Gr&uuml;n keine Mehrheit mehr hat, dass die FDP &ndash; bisher jedenfalls &ndash; eine Ampelkoalition strikt ablehnt, das k&uuml;mmert ihn nicht. Genauso wenig, wie der Anspruch von Angela Merkel, die aus dem &ndash; zwar nur knapp &ndash; besseren Ergebnis f&uuml;r CDU\/CSU wie selbstverst&auml;ndlich den Auftrag zur Regierungsbildung abgeleitet hat. Um diesen Anspruch zu bestreiten greift M&uuml;ntefering zu dem durchsichtigen Trick, die Wahlergebnisse von CDU und CSU auseinander zu dividieren. Das kann man formal so tun, rechnet man in der SPD-Spitze aber wirklich mit einem Abspringen der CSU? Bei aller Abneigung gegen Merkel und bei allen Rachgel&uuml;sten der Bayern, damit kann die SPD-Spitze nun wirklich nicht kalkulieren. <\/p><p>Schr&ouml;der verweist bei Sabine Christiansen auf die Geschichte der sozial-liberalen Koalition, damals hat n&auml;mlich die SPD auch nicht die st&auml;rkste Fraktion gestellt. Hofft Schr&ouml;der &ndash; entgegen der (ausnahmsweise) v&ouml;llig eindeutigen Aussagen der versammelten FDP-F&uuml;hrung &ndash; ein weiteres Mal auf die &bdquo;Umfallerpartei&ldquo;?<br>\nSetzt er etwa darauf &ndash; obwohl die SPD-Spitze die Linkspartei auch am Wahlabend weiter gnadenlos niedermacht (M&uuml;ntefering hatte sicherlich nicht nur Versprecher, als er st&auml;ndig von PDS\/ML redete) &ndash; dass, die Linke.PDS ihm bei einer Abstimmung im Bundestag, ohne vorher ein Gespr&auml;ch gef&uuml;hrt zu haben, trotzdem ihre Stimmen leiht?<br>\nEr macht sich wohl &uuml;berhaupt keine Sorgen dar&uuml;ber, dass nicht pl&ouml;tzlich doch ein schwarz-gelb-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis zustande kommt. Er geht in der &bdquo;Elefanten-Runde&ldquo; sogar so weit, dass er dem sichtlich irritierten Joschka Fischer nahe legt, dass Merkel und Westerwelle f&uuml;r eine solche Koalition ihre Gespr&auml;che &bdquo;mit dem Nachfolger von Herrn Fischer&ldquo; f&uuml;hren m&uuml;ssten. Wollte er damit dem Spitzengr&uuml;nen f&uuml;r diesen Fall den R&uuml;ckzug nahe legen oder ist das gar schon abgesprochen?<br>\nSpekuliert Schr&ouml;der als letzte Rettung auf eine Mandatsmehrheit durch &Uuml;berhangmandate der Nachwahl in Dresden?<\/p><p>Sinn macht das trotzige und f&uuml;r einen &bdquo;Medienkanzler&ldquo; v&ouml;llig ungewohnt patzige Auftreten Schr&ouml;ders in der &bdquo;Berliner Runde&ldquo; bei ARD und ZDF eigentlich nur, wenn er letztlich doch eine gro&szlig;e Koalition anstrebte. Da er wei&szlig;, dass er dann nicht mehr der Kanzler sein w&uuml;rde, brauchte er sich nicht mehr zur&uuml;ck zu halten und konnte den Medien risikolos (und richtiger Weise) &bdquo;Medienmanipulation&ldquo; vorhalten. Hofft er f&uuml;r den Fall seines Ausscheidens aus dem Kanzleramt vielleicht aus verletzter Eitelkeit oder in realer Einsch&auml;tzung, dass Merkel durch ihr v&ouml;llig unerwartet schlechtes Wahlergebnis in ihrer eigenen Partei schwer angeschlagen ist, darauf, wenigstens auch noch seine Herausforderin als Kanzlerin verhindern zu k&ouml;nnen? Baut er darauf, dass die Kochs, die Wulffs oder die M&uuml;llers oder gar Stoiber die ungeliebte Kandidatin noch wegbei&szlig;en k&ouml;nnten?<\/p><p>Nach meiner festen &Uuml;berzeugung konnte Schr&ouml;der mit seinem Neuwahlman&ouml;ver von vorne herein kein anderes Ziel als eine gro&szlig;e Koalition im Sinn haben. Das erkl&auml;rte etwa das deutliche Absetzen Schr&ouml;ders vom gr&uuml;nen Koalitionspartner seit der Ank&uuml;ndigung der Vertrauensfrage. Das erkl&auml;rte auch, warum seine besten Freunde Otto Schily, Wolfgang Clement oder Hans Eichel &ouml;ffentlich &uuml;ber eine gro&szlig;e Koalition spekulieren durften. Auch Schr&ouml;der musste und konnte doch nach den Umfrageergebnissen und nach der ununterbrochenen Kette der Wahlniederlagen davon ausgehen, dass die SPD nach dieser Wahl nicht mehr die st&auml;rkste Fraktion im Bundestag stellen w&uuml;rde.<br>\nMit einer gro&szlig;en Koalition konnte Schr&ouml;der noch das Maximum schaffen, was f&uuml;r die SPD noch erreichbar war, n&auml;mlich eine weitere Regierungsbeteiligung.<br>\nAuch f&uuml;r seine Person selbst h&auml;tte er damit unter gegebenen Bedingungen das Optimum erreicht. Keiner w&uuml;rde ihm vorwerfen k&ouml;nnen, dass er nicht wie ein L&ouml;we gek&auml;mpft hat. Schon jetzt wird ihm doch nachgesagt, dass er dank seines Einsatzes die SPD nicht etwa in eine Wahlniederlage gef&uuml;hrt, sondern aus einem Umfragetief herausgeholt habe. Die im Willy-Brandt-Haus versammelte Gefolgschaft hat ihm ja schon am Wahlabend sozusagen die goldene Wahlkampfspange verliehen.<br>\nDie Medien werden ihm bescheinigen, dass er wegen einer mutlosen und unzufriedenen SPD und der &Uuml;bermacht von Links und Rechts eben keine Chance mehr gehabt habe, seinen Kanzlerposten zu verteidigen und dass er von der eigenen Partei im Stich gelassen worden und an den Linkspopulisten gescheitert sei.<br>\nSchr&ouml;der kann sich damit br&uuml;sten, dass er trotz der Wahlniederlage das Land auf seinen Reformkurs gezwungen hat und dass er mit der vorgezogenen Wahl der SPD die letzte Chance auf eine Umkehr genommen hat. Er wird von den Medien und den politischen Gegnern als ein Politiker in die Geschichtsb&uuml;cher hineingeschrieben, der das historische Verdienst hat, Deutschland auf den notwendigen Reformkurs gelenkt zu haben. &bdquo;Das bleibt&ldquo;, schrieb BILD schon einen Tag vor der Wahl.<br>\nIn einer Koalition mit der Union wird es sogar noch leichter sein als mit den Gr&uuml;nen, auf diesem Reformkurs voranzuschreiten und das Tempo noch zu beschleunigen. Als personeller Garant auf Seiten der SPD wurde deshalb auch schon Peer Steinbr&uuml;ck positioniert. Dieser hat mit seiner Nibelungentreue zum Agendakurs Schr&ouml;ders zwar sein Amt als nordrhein-westf&auml;lischer Ministerpr&auml;sident verloren, f&uuml;r dieses &bdquo;Opfer&ldquo; sich aber als zuk&uuml;nftiger Vizekanzler empfohlen.<br>\nSchr&ouml;der kann wohl auch darauf setzen, dass die SPD, nachdem sie sich in die Regierungsbeteiligung in einer gro&szlig;en Koalition gerettet hat, weiterhin tapfer Disziplin gegen&uuml;ber ihren Regierungsmitgliedern &uuml;ben wird oder noch mehr, dass &ndash; wie damals bei Bildung der gro&szlig;en Koalition im Jahre 1966 &ndash; massenhaft viele SPD-Mitglieder, die gegen ein solches B&uuml;ndnis sind, die Partei verlassen oder resignieren und die SPD in absehbarer Zeit sich vollends in eine Agenda-Partei wandeln wird. <\/p><p>Schr&ouml;der kann sich somit bei Bildung einer gro&szlig;en Koalition &ndash; in der er nicht Kanzler ist &ndash; &ouml;ffentlich leicht darstellbar getrost aus der Politik zur&uuml;ckziehen. Er hatte vom Kanzleramt und schon gar von der SPD ohnehin genug. Es wird ihm dabei nicht schlechter gehen, denn er wird sein gutes Geld stressfrei mit seinen Memoiren oder mit Vortr&auml;gen verdienen &ndash; wie seine Vorg&auml;nger Kohl und Schmidt.<br>\nDie Bosse haben ihn und die SPD zwar nicht gew&auml;hlt, im Gegenteil, sie haben ihn, wie etwa sein Tennispartner von Pierer, schm&auml;hlich im Stich gelassen und sie haben die SPD mit Geld und Anzeigen bis aufs Messer bek&auml;mpft, aber aus Dankbarkeit daf&uuml;r, dass Schr&ouml;der den Systemwechsel &uuml;berhaupt erst erm&ouml;glicht und auf absehbare Zeit unumkehrbar gemacht hat, werden sie schon ein paar lukrative Aufsichtsratsmandate oder andere Aufgaben f&uuml;r ihn finden.<br>\nGerhard Schr&ouml;der h&auml;tte durch die Niederlage gesiegt &ndash; f&uuml;r sich pers&ouml;nlich jedenfalls. <\/p><p>Man mag nun einwenden, niemand k&ouml;nne sich so in einem Wahlkampf aufzehren und soviel Optimismus verbreiten, wenn er nicht daran glaubte, das Unm&ouml;gliche m&ouml;glich machen zu k&ouml;nnen.<br>\nWer so argumentiert kennt Gerhard Schr&ouml;der nicht: Er konnte das, weil er eine leidenschaftliche Spielernatur ist. Wie ein Zocker hat er, obwohl er die ganze Habschaft seiner SPD in einem Spiel nach dem anderen verloren hat, bei der vorgezogenen Wahl sein letztes Hemd auf den Spieltisch geworfen. Wie ein spiels&uuml;chtiger beim Roulette hat er eine letztes Mal politisches Vabanque gespielt und sich &ndash; ganz typisch f&uuml;r den Realit&auml;tsverlust von Spielern &ndash; in den Wahn hineingesteigert, alles auf einen Schlag wieder zur&uuml;ck gewinnen zu k&ouml;nnen. <\/p><p>W&auml;hrend ich das schreibe, entdecke ich bei mir selbst, dass auch ich mich, wie das alle Beobachter am Wahlabend getan haben, an Spekulationen beteilige und dabei die einzig gesicherten Tatsachen aus dem Blickfeld zu geraten drohen. <\/p><p>Diese Tatsachen sind, dass Rot-Gr&uuml;n abgew&auml;hlt ist und Schwarz-Gelb von den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern abgewehrt worden ist, weil die Linkspartei mit 8,7 Prozent Wahlanteil allen die Ernte verhagelt hat.<br>\nFaktum ist und bleibt, dass das b&uuml;rgerliche Lager von CDU\/CSU und FDP in Deutschland keine Mehrheit hat. Ein marktradikaler Kurs hat &ndash; Zugewinne der FDP hin und Verluste der Union her &ndash; bei uns im Lande keine Mehrheit &ndash; da k&ouml;nnen sich BDI-Pr&auml;sident J&uuml;rgen Thuman und Ex-Siemens-Chef Heinrich von Pierer noch so sehr &uuml;ber die mangelnde Einsicht der Bev&ouml;lkerung in die angeblichen Notwendigkeiten beklagen.<br>\nEs gibt eine linke Mehrheit, aber diese Mehrheit links von Schwarz-Gelb kommt parlamentarisch eben auch nicht zustande, weil sowohl SPD als auch die Gr&uuml;nen ein Zusammengehen von Rot-Rot-Gr&uuml;n br&uuml;sk zur&uuml;ckweisen.<br>\nKeiner der von der SPD oder von den Gr&uuml;nen am Wahlabend zu Wort gekommenen keiner von denen, die unisono das erheblich bessere Abschneiden ihrer Parteien gegen&uuml;ber den vorausgegangenen Umfragen hochjubelten, kam auch nur auf die Idee, dass die Regierungsparteien nach allem, was man plausibler Weise unterstellen darf und womit sie auch im Wahlkampf vor allem geworben haben, nur deshalb aufholen konnten, weil sie in ihrem Wahlkampf pl&ouml;tzlich ihr soziales Gewissen wieder entdeckt hatten.<br>\nSchr&ouml;der t&auml;uscht sich selbst, die SPD und die Menschen, wenn er so tut, als h&auml;tten die Deutschen in der &bdquo;Kandidatenfrage eindeutig votiert&ldquo; und als w&auml;re der &bdquo;Aufholprozess&ldquo; vor allem ihm zuzuschreiben. Er wei&szlig; es oder er m&uuml;sste es wissen, was alle Umfragen zeigen, dass f&uuml;r 73% der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler die Partei wichtiger war als der Kanzler. <\/p><p>Der vielzitierte Souver&auml;n hat eine ziemlich klare Richtungsentscheidung getroffen, n&auml;mlich f&uuml;r eine soziale Politik und f&uuml;r den Sozialstaat. Doch der Wunsch der Mehrheit wird durch eine gro&szlig;e Koalition ins Gegenteil gekehrt. Und das Schlimme ist, es wird sogar noch behauptet werden, mehr als zwei Drittel der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler h&auml;tten das so gewollt.<br>\nMan muss sich deshalb ernsthaft Sorgen machen um die Demokratie in Deutschland.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerhard Schr&ouml;der ist eine Spielernatur. Seit der Bundestagswahl 2002, die Schr&ouml;der durch Irak-Krieg und Oderflut entgegen aller Trends mit etwa 6000 Stimmen gerade noch einmal gewonnen hat, hat die SPD bei allen 11 Landtagswahlen teilweise dramatisch verloren. Schr&ouml;der und M&uuml;ntefering haben alle diese Niederlagen sch&ouml;n geredet, ja &ndash; gemessen an den vorausgehenden Umfragewerten &ndash; sogar<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=879\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,191,190],"tags":[531,246,312,411,253],"class_list":["post-879","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-spd","category-wahlen","tag-koehler-horst","tag-linke-mehrheit","tag-reformpolitik","tag-schroeder-gerhard","tag-steinbrueck-peer"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=879"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31823,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/879\/revisions\/31823"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}