{"id":87919,"date":"2022-09-12T08:36:13","date_gmt":"2022-09-12T06:36:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919"},"modified":"2022-09-12T08:36:13","modified_gmt":"2022-09-12T06:36:13","slug":"hinweise-des-tages-4192","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h01\">Widerstand ist n&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h02\">Baerbock ist &uuml;berraschend nach Kiew gereist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h03\">Wo M&auml;nner aus der Ukraine fliehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h04\">Krieg in der Ukraine: Der Westen treibt die Eskalation auf die Spitze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h05\">Uniper plant bisher kein Sparprogramm &ndash; und feiert Gas-Sause in Italien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h06\">Metallunternehmen wollen Energiekosten auf Besch&auml;ftigte abw&auml;lzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h07\">Es reicht &hellip; nicht zum Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h08\">Na, schon Brennholz f&uuml;r den kalten Winter gehamstert? Dem Klima gef&auml;llt das nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h09\">Sch&auml;rfere Pflege-Impfpflicht: Bayern geht Sonderweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h10\">Experte &uuml;ber Masken gegen Corona: &bdquo;F&uuml;r eine FFP2-Pflicht fehlen die Belege&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h11\">Marode Schulen und Kitas: Deutschlands vergessene Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h12\">&ldquo;Die Zwangsarbeit beenden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h13\">Afrikaner erinnern Industriestaaten an Klimahilfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h14\">Die gef&auml;hrliche N&auml;he zwischen Politik und Medien: Parteienfilz im Rundfunk?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87919#h15\">Brief an den Bundeskanzler wegen Schliessung der Sprachabteilung des Goethe-Instituts Toulouse<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Widerstand ist n&ouml;tig<\/strong><br>\nDie Ampel steuert unser Land in eine soziale und wirtschaftliche Katastrophe. Jeder dritte Betrieb ist existenzgef&auml;hrdet, selbst ein Blackout beim Strom ist nicht mehr ausgeschlossen, und w&auml;hrend &Ouml;l- und R&uuml;stungskonzerne Rekordgewinne vermelden, sollen Verbraucher in Deutschland &uuml;ber eine Gasumlage, die sich Wirtschaftsminister Habeck von der Energielobby diktieren lie&szlig;, noch zus&auml;tzlich blechen.<br>\nEuropa und insbesondere Deutschland haben im Sanktionspoker mit Russland ein schlechtes Blatt. Es w&auml;re verr&uuml;ckt, damit weiter zu reizen, bis wom&ouml;glich noch China ins Spiel eingreift. Und was hilft es den Menschen in der Ukraine, wenn hierzulande Familien verarmen und unsere Industrie ruiniert wird? Davon abgesehen hat es auch nichts mit Solidarit&auml;t zu tun, wenn wir die ukrainische F&uuml;hrung durch Waffenlieferungen ermuntern, die eigene Bev&ouml;lkerung f&uuml;r unrealistische Kriegsziele wie die R&uuml;ckeroberung der Krim zu verheizen.<br>\nWer in der Konsequenz einen Ausstieg aus der Sanktionsspirale und Verhandlungen mit Russland fordert, l&auml;uft allerdings Gefahr, als Kremlpropagandist diffamiert und in die rechte Ecke gestellt zu werden. Die Debatte ist wirklich krank: Wer f&uuml;r Frieden ist, ist rechts, wer milit&auml;rische H&auml;rte bef&uuml;rwortet, links? Und warum werden Linke als AfD-nah denunziert, wenn sie die Aufhebung von Russland-Sanktionen fordern, nicht aber ein Herr Merz, wenn er &ndash; im Einklang mit der neoliberalen AfD &ndash; sch&auml;rfere Sanktionen f&uuml;r Erwerbslose fordert?<br>\nDie Antwort auf die &raquo;America First&laquo;-Politik von Baerbock, Merz &amp; Co. hei&szlig;t nicht &raquo;Deutschland &uuml;ber alles&laquo; &ndash; so wenig wie wir russische Nationalisten unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen, nur weil wir Faschisten in der Ukraine gr&auml;sslich finden. Umgekehrt gilt das gleiche. Selbstverst&auml;ndlich mobilisieren wir auch nicht gemeinsam mit Rechtsau&szlig;en zu sozialen Protesten. Aber was k&ouml;nnen wir machen, wenn Rechte zu unseren Kundgebungen aufrufen, wenn sie uns Beifall spenden, weil sie genau wissen, dass uns dies schadet? Eines ist klar: Wir d&uuml;rfen die Opposition zur Ampelpolitik weder Herrn Merz noch Frau Weidel &uuml;berlassen! Wir d&uuml;rfen keinen Wochentag und kein gutes Argument den Rechten &uuml;berlassen. Wer richtige und popul&auml;re Positionen r&auml;umt, nur weil sie teilweise auch von der AfD vertreten werden, hat den Kampf schon verloren, bevor er begonnen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434363.widerstand-ist-n%C3%B6tig.html\">Sahra Wagenknecht in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ich finde die Rede von Sahra Wagenknecht gut!<\/strong><br>\nW&auml;hlerinnen und W&auml;hler, Sympathisantinnen und Sympathisanten und Mitglieder der LINKEN erkl&auml;ren zur Bundestagsrede am 8. September 2022:<br>\nIch finde die Rede von Sahra Wagenknecht gut! Sie hat den verbrecherischen Ukraine-Krieg klar verurteilt, nicht verharmlost! Ich bin f&uuml;r eine starke LINKE. Ich bin f&uuml;r eine kraftvolle soziale Opposition gegen die Verarmungspolitik der Ampelkoalition. Wir danken der Fraktion DIE LINKE, dass Sahra Wagenknecht gegen die unsoziale Politik von Wirtschaftsminister Habeck reden durfte! DIE LINKE muss in diesen Zeiten kraftvolle linke Opposition sein, keine angepasste! Rei&szlig;t euch zusammen und k&auml;mpft f&uuml;r uns!<br>\nWir sind Menschen, die ein gro&szlig;es Interesse an einer starken Partei DIE LINKE haben. Wir wollen zeigen, dass viele Linke hinter Sahra Wagenknecht stehen. Sie ist eine der bekanntesten Abgeordneten der Partei DIE LINKE, sie kann linke Politik gut erkl&auml;ren und kraftvoll die Regierung attackieren. Deshalb wird sie &uuml;ber die Medien angegriffen. So wie nach der <a href=\"https:\/\/youtu.be\/oRYkODSC-WU\">Rede am 8. September 2022 im Bundestag<\/a>.<br>\nWir laden euch und Sie ein, diese Petition an die Parteispitze und an die Bundestagsfraktion zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/ich-finde-die-rede-von-sahra-wagenknecht-gut\">openPetition<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Baerbock ist &uuml;berraschend nach Kiew gereist<\/strong><br>\nZum zweiten Mal seit Kriegsbeginn ist die deutsche Au&szlig;enministerin in Kiew. Sie sichert dort weiteren Beistand zu. Das soll offenbar auch ein Zeichen gegen die Kriegsm&uuml;digkeit hierzulande sein.<br>\nZum zweiten Mal seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs ist Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock in Kiew eingetroffen. Sie wolle mit der Reise zeigen, &raquo;dass wir der Ukraine weiter beistehen, solange es n&ouml;tig ist &ndash; mit der Lieferung von Waffen, mit humanit&auml;rer und finanzieller Unterst&uuml;tzung&laquo;, sagte sie am Samstagmorgen bei ihrer Ankunft. Die Menschen in der Ukraine w&uuml;rden auf die Hilfe Deutschlands vertrauen. &raquo;Ich bin heute nach Kiew gereist, um zu zeigen, dass sie sich weiter auf uns verlassen k&ouml;nnen.&laquo;<br>\nSeit mehr als sechs Monaten w&uuml;rden die Ukrainerinnen und Ukrainer um alles k&auml;mpfen &ndash; &raquo;um ihr Leben, um das Leben ihrer Familien und ihrer Freunde&laquo;. Sie w&uuml;rden dabei nicht nur &raquo;ihr menschengegebenes Recht auf Frieden und Freiheit, sondern auch unsere europ&auml;ische Friedensordnung&laquo; verteidigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/annalena-baerbock-ueberraschend-in-kiew-deutschland-wird-der-ukraine-weiter-beistehen-a-39fc9668-96cf-4f25-964e-5dbe3d40624e%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.B.:<\/strong> Dass die oberste bundesdeutsche Diplomatin im Berliner Au&szlig;enamt, Annalena Baerbock, ihres Zeichens Au&szlig;enministerin der Bundesrepublik Deutschland, erneut nach Kiew reist, um, wie sie selbst ausf&uuml;hrt, der wachsenden Kriegsm&uuml;digkeit in Deutschland entgegenzuwirken, macht mich schier sprach- und fassungslos! Oberste Verpflichtung einer Spitzendiplomatin ist das Ausloten und Anbahnen von Verhandlungsl&ouml;sungen, anstatt einen aus meiner Sicht unverantwortlichen und mit dem Amtsantritt der Au&szlig;enministerin nicht zu vereinbarenden an Kriegstreiberei grenzenden Aktionismus zu propagieren. Um das sinnlose Leiden und Sterben der Menschen in der Ukraine zu beenden, bedarf es eines wahrhaften Ringens und Suchens nach einer Deeskalationsstrategie sowie nach friedensstiftenden Ma&szlig;nahmen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wo M&auml;nner aus der Ukraine fliehen<\/strong><br>\nIn den rum&auml;nischen Karpaten bildet der Fluss Thei&szlig; die Grenze zwischen der Ukraine und der Europ&auml;ischen Union. Seit Beginn des russischen &Uuml;berfalls auf die Ukraine gilt das Kriegsrecht, M&auml;nner zwischen 18 und 60 Jahren d&uuml;rfen seitdem das Land nicht mehr verlassen. Doch immer mehr ukrainische M&auml;nner im wehrf&auml;higen Alter nutzen die Route, um vor einer m&ouml;glichen Einberufung zum Kriegsdienst in die EU zu fliehen &ndash; so berichten es &uuml;bereinstimmend Anwohner und rum&auml;nische Grenzbeamte.<br>\nDie ukrainische Grenzpolizei meldet regelm&auml;&szlig;ig auf ihrer Internetseite Festnahmen Fahnenfl&uuml;chtiger entlang der gr&uuml;nen Grenze zu Rum&auml;nien und stellt bei ihren Kontrollen aber auch Zigaretten, Drogen und Waffen sicher.<br>\nDie Routen &uuml;ber die Karpaten sind bei den Fahnenfl&uuml;chtigen beliebt, weil das dicht bewaldete Gebiet schwer zu &uuml;berwachen ist. Dabei m&uuml;ssen sie den Grenzfluss Thei&szlig; &uuml;berwinden &ndash; einige ertrinken, andere schaffen es mit schweren Verletzungen auf die rum&auml;nische Seite, so berichten Anwohner und Grenzbeamte in der Region. (&hellip;)<br>\nSeit der Gegenoffensive der ukrainischen Armee im Donbass sei die Zahl der M&auml;nner, die aus der Ukraine fliehen wollen, noch gestiegen, berichten die Grenzbeamten. Sie gehen davon aus, dass die meisten M&auml;nner Deserteure der ukrainischen Armee sind. Ob sich darunter wom&ouml;glich auch Angeh&ouml;rige der russischen Streitkr&auml;fte befinden, wissen sie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-rumaenien-grenze-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Lobenswert ist, dass die &bdquo;Tagesschau&ldquo; dar&uuml;ber berichtet. Insbesondere Frau Baerbock sollte sich daran erinnern, wenn sie demn&auml;chst mal wieder &uuml;ber &bdquo;Kriegsm&uuml;digkeit&ldquo; reden m&ouml;chte. Offensichtlich werden die M&auml;nner der Ukraine von deren Machthabern zahlreich in den Tod geschickt, <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/131481-liveticker-ukraine-krieg-kiew-bekennt\/\">denn aktuell meldet Russland &uuml;ber 4.000 get&ouml;tete ukrainische Soldaten in f&uuml;nf Tagen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Krieg in der Ukraine: Der Westen treibt die Eskalation auf die Spitze<\/strong><br>\nDer in Br&uuml;ssel ans&auml;&szlig;ige Beobachter der geopolitischen Lage Gilbert Doctorow analysiert die Reaktionen Russlands auf das Treffen der sogenannten &bdquo;Ukraine-Kontaktgruppe&ldquo; auf der US Air Base Ramstein in Deutschland und dessen unter Leitung des US-amerikanischen Aussenministers Antony Blinken zustande gekommenen &ndash; erneut &auml;usserst provokativen &ndash; Beschl&uuml;sse. Ein Atomkrieg wird immer wahrscheinlicher.<br>\nDas Vereinigte K&ouml;nigreich und der Commonwealth trauern um die vor zwei Tagen verstorbene K&ouml;nigin Elisabeth II..  Ich bin auch in Trauer, aber aus einem ganz anderen Grund: Die gestrige Versammlung der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe auf dem US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein in Deutschland hat die Karten in Bezug auf die westliche Milit&auml;r- und Finanzhilfe f&uuml;r die Ukraine neu gemischt, indem sie die Beitr&auml;ge zum laufenden heiligen Kreuzzug gegen Russland von noch mehr L&auml;ndern erh&ouml;ht und neue, noch wirkungsvollere Pr&auml;zisionswaffen zu den Lieferungen an Kiew hinzugef&uuml;gt hat. Dies war eine offene Aufforderung an den Kreml, seinerseits zu eskalieren, ebenso wie der am selben Tag erfolgte Testabschuss einer neuen Interkontinentalrakete, der Minuteman III, vom Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Vandenberg in Kalifornien und der gestrige unangek&uuml;ndigte Besuch von Au&szlig;enminister Antony Blinken, der in westlichen Medienberichten erw&auml;hnt wurde, und auch anderer hochrangiger Beamter der Regierung Biden in Kiew. Das ber&uuml;chtigtste Mitglied dieser Delegation war sicherlich Blinkens Stellvertreterin Victoria Nuland, die damals schon den Staatsstreich vom Februar 2014 inszeniert hatte, durch den in Kiew das russenfeindliche Regime an die Macht kam, dem Wolodymyr Selenskyj jetzt vorsteht.<br>\nDie Russen k&ouml;nnten aufgrund des Verlaufs der Milit&auml;raktionen vor Ort gezwungen sein, den K&ouml;der zu schlucken. Wie jetzt deutlich wird, haben sie in den letzten Tagen bei sehr schweren Boden- und Artilleriek&auml;mpfen um Charkow einige Verluste erlitten. Die ukrainischen Erfolge wurden durch die vor kurzem aus den NATO-L&auml;ndern eingetroffenen hochmodernen Waffen, durch die von den USA gelieferten Zieldaten und durch taktische Anweisungen von NATO-Offizieren aus dem Off beg&uuml;nstigt. Mit &bdquo;den K&ouml;der schlucken&ldquo; meine ich, dass die Russen zu einem totalen Krieg gegen die Ukraine eskalieren k&ouml;nnten. Diese Frage spielte gestern in den wichtigsten Nachrichten und politischen Talkshows des russischen Staatsfernsehens eine wichtige Rolle. Ich werde im Folgenden etwas ausf&uuml;hrlicher auf diese Fragen eingehen.<br>\nBedauerlicherweise zwingt mich all das Vorstehende auch dazu, auf die Kritik einzugehen, die ich vor einigen Wochen an dem j&uuml;ngsten Aufsatz von John Mearsheimer in der Zeitschrift &bdquo;Foreign Affairs&ldquo; ver&ouml;ffentlicht habe. Seine &uuml;bergreifende Botschaft &uuml;ber die Gefahren, dass wir in einen Atomkrieg stolpern, wird durch die j&uuml;ngsten Entwicklungen besser untermauert, auch wenn ich glaube, dass Mearsheimer es vers&auml;umt hat, die verschiedenen aufeinanderfolgenden Schritte zu erkennen, die vor uns liegen, bevor wir uns in einem solchen Krieg wiederfinden. Mearsheimer hat die russischen M&ouml;glichkeiten, mit R&uuml;ckschl&auml;gen am Boden umzugehen, zu sehr vereinfacht. Dies wird auch ein zentrales Thema meiner folgenden Ausf&uuml;hrungen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/krieg-in-der-ukraine-der-westen-treibt-die-eskalation-auf-die-spitze\/\">Gilbert Doctorow in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Uniper plant bisher kein Sparprogramm &ndash; und feiert Gas-Sause in Italien<\/strong><br>\nDie Regierung rettet den Energiekonzern Uniper mit Milliardenhilfen vor der Pleite. Doch der Konzern hat kein Sparprogramm. In Italien finanzierte er gerade eine Gala. Das Wirtschaftsministerium muss zuschauen.<br>\nDiese Woche hatte Klaus-Dieter Maubach keine guten Nachrichten f&uuml;r Deutschland: &bdquo;Das Schlimmste kommt erst noch&ldquo;, warnte der Vorstandsvorsitzende des angeschlagenen Energiekonzerns Uniper. Die Preise seien bereits heute 20 mal so hoch wie vor zwei Jahren, auch f&uuml;r Gas w&uuml;rden sie so schnell nicht sinken. F&uuml;r Verbraucher und die Industrie sei das eine &bdquo;gro&szlig;e Belastung&ldquo;, sagte Maubach im Interview mit dem Fernsehsender CNBC. Doch w&auml;hrend er erkl&auml;rte, wie hart der Winter f&uuml;r Deutschland wird, wirkt sein Konzern trotz staatlicher Milliardenhilfen nicht besonders belastet.<br>\nAls sogenannter Platinum-Sponsor finanzierte Uniper gerade die Gastech, die gr&ouml;&szlig;te Gasmesse der Welt, mit. Rund 38.000 Besucher besuchten die Konferenz vergangene Woche in Mailand, auf der B&uuml;hne diskutierten etwa die Energieminister aus Indien, &Auml;gypten und Abu Dhabi sowie Ex-Bundeswirtschafts- und Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel (SPD) &uuml;ber den Weg &bdquo;in eine bessere Energiezukunft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/trotz-milliardenhilfen-uniper-plant-bisher-kein-sparprogramm-und-feiert-gas-sause-in-italien-\/28670962.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Metallunternehmen wollen Energiekosten auf Besch&auml;ftigte abw&auml;lzen<\/strong><br>\nDie Arbeitgeber der Metallindustrie haben einen brisanten Energiesparplan f&uuml;r den Winter entwickelt: Sie wollen Besch&auml;ftigte ins Homeoffice schicken. So verbrauchen die Firmen weniger Gas &ndash; und die Arbeitnehmer sichern ihre Jobs. Die Gewerkschaften sind emp&ouml;rt. (&hellip;)<br>\nDeutliche Kritik an den Pl&auml;nen kommt von den Gewerkschaften. &raquo;Seine Produktionsmitarbeiter wird auch Herr Wolf sicher lieber in seinen Werken sehen&laquo;, sagte IG-Metall-Chef J&ouml;rg Hofmann. Er habe zudem gr&ouml;&szlig;te Zweifel, dass es wirklich energieeffizienter sei, wenn sehr viele Arbeitnehmer zu Hause arbeiteten und dort Strom und W&auml;rmeenergie verbrauchten. &raquo;Und es geht ja um das Sparen von Energie in einer Krise und nicht um das Sparen f&uuml;r das Unternehmen.&laquo;<br>\nZudem verbrauche das Abschalten und Wiederaufw&auml;rmen gr&ouml;&szlig;erer Geb&auml;ude mehr Energie als das Durchheizen. Es seien &raquo;mehr als Zweifel angebracht&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/metall-unternehmen-fordern-angestellte-zum-homeoffice-auf-a-978ff0eb-0412-4899-bbae-8f07add631dd\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Es reicht &hellip; nicht zum Leben<\/strong><br>\nGewerkschaften und B&uuml;ndnisse k&uuml;ndigen weitere Proteste gegen Verarmungspolitik an. Mehrheit der Bev&ouml;lkerung will Reiche zur Kasse bitten (&hellip;)<br>\nGegen diesen Klassenkampf von oben regt sich Widerstand. Dem Spiegel sagte DGB-Chefin Yasmin Fahimi am Freitag, man werde angesichts der steigenden Preise sich &raquo;genau Gedanken dar&uuml;ber machen, wie wir unserer Stimme noch mehr Gewicht verleihen &ndash; in den Betrieben oder auf Demonstrationen&laquo;. Auch die IG Metall geht vor der anstehenden Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie in die Offensive. Der Erste Vorsitzende J&ouml;rg Hofmann machte am Freitag gegen&uuml;ber dpa klar, dass man auf eine kr&auml;ftige Lohnerh&ouml;hung dr&auml;nge. Warnstreiks sowie weitere betriebliche Aktionen seien m&ouml;glich, um den Forderungen, wenn n&ouml;tig, Nachdruck zu verleihen. F&uuml;r Sonnabend hat die Gewerkschaft bereits zu einer ersten Gro&szlig;kundgebung in Leipzig aufgerufen, bevor es am kommenden Montag mit den Verhandlungen losgeht.<br>\nAuch Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der Naturfreunde Deutschland und Anmelder der Berliner Kundgebung am vergangenen Montag, k&uuml;ndigte am Freitag weitere Proteste an. &raquo;Gemeinsam werden wir in den n&auml;chsten Monaten auf die Stra&szlig;e gehen und der Bundesregierung unseren Protest gegen ihre katastrophale Politik entgegensetzen&laquo;, so Hiksch gegen&uuml;ber jW. Das B&uuml;ndnis treffe sich noch am Freitag abend, um die n&auml;chsten Schritte zu planen. Sicher sei jetzt schon, dass es sp&auml;testens am 3. Oktober den n&auml;chsten Protest geben werde. Das Ziel sei, &raquo;gemeinsam mit Gewerkschaften, Sozialverb&auml;nden, Klimagerechtigkeitsbewegung deutlich zu machen: Genug ist genug!&laquo;<br>\nDie gro&szlig;e Mehrheit der Menschen in der BRD scheint das Anliegen von Hiksch zu teilen. Laut einer am Freitag ver&ouml;ffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung stimmen drei von vier Erwachsenen der Aussage zu, der Staat solle &raquo;f&uuml;r eine Verringerung des Unterschieds zwischen Arm und Reich sorgen&laquo;. Eine Verm&ouml;gensteuer f&uuml;r Reiche f&auml;nden etwa genauso viele Menschen gut oder sogar sehr gut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434324.entlastungspaket-es-reicht-nicht-zum-leben.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Sonntagsrede f&uuml;r &Auml;rmste<\/strong><br>\nTag der Wohnungslosen: Sozialverb&auml;nde warnen vor Versch&auml;rfung der Lage. &raquo;Gipfeltreffen&laquo; im Schloss Bellevue ergebnislos. [&hellip;]<br>\nUm von der f&uuml;r die aktuelle Lage verantwortlichen Verarmungspolitik der Ampelregierung abzulenken, lud Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Mittag &Auml;rztinnen, Vertreter der Wohnungswirtschaft sowie Wohnungslose zum &raquo;Gipfel&laquo; in seinen Amtssitz Schloss Bellevue (1.000 Quadratmeter Wohnfl&auml;che) in Berlin ein. &raquo;Wir m&uuml;ssen jetzt gemeinsam daf&uuml;r sorgen, dass niemand, der wegen der steigenden Wohnkosten in Zahlungsschwierigkeiten ger&auml;t, sein Zuhause verliert oder sogar auf der Stra&szlig;e landet&laquo;, meinte Steinmeier in seiner Rede.<br>\nDie ebenfalls anwesende Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) wies darauf hin, dass es weder die Kommunen noch die L&auml;nder oder der Bund alleine schaffen k&ouml;nnten, die Wohnungslosigkeit zu bek&auml;mpfen. Es m&uuml;sse auf allen Ebenen &raquo;kommuniziert&laquo; werden. &raquo;Wir m&uuml;ssen beispielsweise mit dem Innenministerium reden: Wie schaffen wir eine bessere Gewaltpr&auml;vention f&uuml;r Menschen auf der Stra&szlig;e?&laquo; sagte Geywitz.<br>\nKonkrete Ma&szlig;nahmen konnten die zwei Sozialdemokraten nicht benennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434400.sozialer-schein-sonntagsrede-f%C3%BCr-%C3%A4rmste.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Na, schon Brennholz f&uuml;r den kalten Winter gehamstert? Dem Klima gef&auml;llt das nicht<\/strong><br>\nForst und W&uuml;ste Immer mehr Menschen wollen offenbar im Winter Holz verfeuern, wenn andere Energiequellen nicht ausreichend zur Verf&uuml;gung stehen &ndash; der Markt ist leergefegt. Sogar B&auml;ume in Schutzgebieten werden abgeholzt<br>\nB&auml;ume pflanzen: Das ist die L&ouml;sung f&uuml;r alles und die Legitimation daf&uuml;r, alles weiter so machen zu k&ouml;nnen wie bisher. Fliegen, Auto fahren, Billigstrom beziehen &ndash; pflanzt man halt einen Baum. Also nicht selbst. Man bezahlt Unternehmen wie &bdquo;Yes, we plant&ldquo; oder &bdquo;Grow my tree&ldquo; daf&uuml;r. Und dann, so wird einem dort versprochen, wird man zum &bdquo;Climate Rockstar&ldquo;. Yeah, sch&ouml;ne neue Welt!<br>\nDass das Konzept nicht ganz schl&uuml;ssig ist, darauf kann man mit ein bisschen Nachdenken selbst kommen. Denn so ein Baum bindet CO2 ja nicht sofort als winzig kleiner Setzling, sondern erst, wenn er &uuml;ber Jahre w&auml;chst und ganz eifrig Photosynthese betreibt. Eine Buche braucht zum Beispiel ihr ganzes Leben, um eine Tonne CO2 zu binden, wenn ihr vorher nichts passiert. Was k&ouml;nnte das sein? Ein Waldbrand, Sch&auml;dlingsbefall, D&uuml;rre &ndash; oder Abholzung. Abs&auml;gen muss noch nicht so schlimm sein, wenn man zum Beispiel M&ouml;bel oder H&auml;user aus dem Holz baut, dann bleibt das CO2 da weiter drin. Wenn man die B&auml;ume aber verbrennt, dann ist alles wieder wie vorher, also das CO2 in der Atmosph&auml;re und der Baum weg.<br>\nB&auml;ume werden verbrannt, um damit Strom zu erzeugen. &bdquo;In der aktuellen Holznutzung entf&auml;llt in Deutschland nahezu die H&auml;lfte auf die energetische Nutzung&ldquo;, schreibt das Umweltbundesamt. Das betrifft auch B&auml;ume aus Schutzgebieten. Greenpeace hat recherchiert, dass zwar 67 Prozent der deutschen W&auml;lder in Schutzgebieten liegen, nur 2,8 Prozent davon sind aber tats&auml;chlich vor Holzeinschlag gesch&uuml;tzt. Auch in Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Schutzgebieten darf abgeholzt werden, die sollen eigentlich wildlebende Arten und ihre Lebensr&auml;ume sch&uuml;tzen. Und dieses Jahr hat Greenpeace mal Peilsender an ein paar Baumst&auml;mmen installiert, um zu verfolgen, was mit ihnen passiert. Und siehe da, nicht wenige von ihnen landeten dann tats&auml;chlich auf direktem Weg in einem Biomassekraftwerk der Stadtwerke Leipzig, um dort verbrannt zu werden. Aus Holz Strom oder W&auml;rme zu erzeugen ist klimatisch gesehen die d&uuml;mmste Idee, denn dabei entstehen noch h&ouml;here CO2-Emissionen als bei Kohle oder Gas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/welche-folgen-der-leergefegte-holzmarkt-fuer-das-klima-hat\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sch&auml;rfere Pflege-Impfpflicht: Bayern geht Sonderweg<\/strong><br>\nDer Gro&szlig;teil des Pflege- und Gesundheitspersonals im Freistaat soll laut dem bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) keine dritte Corona-Impfung nachweisen m&uuml;ssen &ndash; obwohl es die Teil-Impfpflicht eigentlich ab 1. Oktober vorsieht. Der Minister k&uuml;ndigte einen Sonderweg Bayerns an, der von der &ldquo;realit&auml;tsfernen&rdquo; Linie der Bundesregierung abweiche und f&uuml;r Entlastungen sorge.<br>\nVon den aktuell im Gesundheitswesen Besch&auml;ftigten werde kein Booster-Nachweis verlangt, lediglich neue Mitarbeiter m&uuml;ssten ab 1. Oktober die strengeren Anforderungen erf&uuml;llen, teilte Holetschek mit. Ziel m&uuml;sse sein, die ohnehin schon belasteten Einrichtungen, Gesundheits&auml;mter und vor allem die Besch&auml;ftigten in der Pflege &ldquo;nicht noch weiter mit aberwitziger B&uuml;rokratie zu l&auml;hmen&rdquo;. Zuerst hatte die &ldquo;Augsburger Allgemeine&rdquo; dar&uuml;ber berichtet. (&hellip;)<br>\nEin vorzeitiges Ende der Teil-Impflicht verlangen auch mehrere Gesundheits- und Pflegeverb&auml;nde. Vor wenigen Tagen kritisierte beispielsweise der Pr&auml;sident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (BPA): &ldquo;Die einrichtungsbezogene Impfpflicht ist weitgehend wirkungslos und wirkt wie ein Relikt aus einer anderen Zeit der Pandemiebek&auml;mpfung. Die jetzt anstehende n&auml;chste unn&ouml;tige Abfrage ist reine G&auml;ngelei. Die Pflege hat genug zu tun.&rdquo;<br>\nMeurer forderte die Bundesl&auml;nder auf, von ihren Gestaltungsspielr&auml;umen Gebrauch zu machen. Nordrhein-Westfalen verzichtet bereits auf die &ldquo;sinnlose&rdquo; Booster-Abfrage. &ldquo;Andere L&auml;nder sollten folgen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/schaerfere-pflege-impfpflicht-bayern-verzichtet-auf-durchsetzung,TH0ITT8%20\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In Bayern sollen also f&uuml;r neue Mitarbeiter &bdquo;strengere Anforderungen&ldquo; gelten. Ob so das Gesundheitswesen wirklich entlastet wird, ist zu bezweifeln. Ansonsten scheint der &bdquo;Sonderweg&ldquo; in Bayern keiner zu sein, wenn auch andere Bundesl&auml;nder auf die &bdquo;&acute;sinnlose&acute; Booster-Abfrage&ldquo; verzichten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Experte &uuml;ber Masken gegen Corona: &bdquo;F&uuml;r eine FFP2-Pflicht fehlen die Belege&ldquo;<\/strong><br>\nMasken k&ouml;nnen sch&uuml;tzen, sind aber f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Teil der Bev&ouml;lkerung &uuml;berfl&uuml;ssig, sagt Peter Walger von der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Krankenhaushygiene.<br>\nEr erkl&auml;rt, wann Masken gut sch&uuml;tzen, warum sie trotzdem f&uuml;r die meisten &uuml;berfl&uuml;ssig sind &ndash; und warum bei Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Maske nicht richtig sitzt.<br>\nHerr Walger, Deutschlands Krankenh&auml;user haben in zweieinhalb Jahren Corona-Pandemie reichlich Erfahrung mit Masken gesammelt. Wie gut sch&uuml;tzen sie vor dem Virus?<br>\nMedizinische Masken sind eine der besten Ma&szlig;nahmen zum Schutz vor Ansteckung, und zwar sowohl f&uuml;r sich selbst als auch f&uuml;r das Gegen&uuml;ber. Es gibt klare Regeln f&uuml;r das medizinische Personal. Masken geh&ouml;ren zum Standard in jedem Krankenhaus. Dort wird &uuml;berwiegend die sogenannte OP-Maske, der chirurgische Mund-Nasen-Schutz, getragen und in besonderen Situationen mit erh&ouml;hter Ansteckungsgefahr auch die FFP2-Maske. Unter experimentellen Bedingungen filtert die FFP2-Maske einen h&ouml;heren Anteil von Aerosolen und damit auch von Viren aus. In der Echtzeitwelt gilt das aber nur, wenn die optimal sitzt und auf Dichtigkeit gepr&uuml;ft wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/experte-ueber-masken-gegen-corona-fuer-eine-ffp2-pflicht-fehlen-die-belege-li.265349\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Marode Schulen und Kitas: Deutschlands vergessene Kinder<\/strong><br>\nAus den Sommerferien in die Bruchbude: In vielen Schulen br&ouml;ckelt der Putz, Unterricht f&auml;llt aus, auch Kitas sind vernachl&auml;ssigt und kaputtgespart. Warum regt sich dar&uuml;ber kaum jemand auf?<br>\n18 Euro mehr Kindergeld, das ist eine der wenigen konkreten Summen aus dem gro&szlig;en Entlastungspaket der Bundesregierung. Und es ist symptomatisch f&uuml;r die Art und Weise, wie Politik f&uuml;r Kinder gemacht wird. Bisschen Geld zum Ruhigstellen im Gie&szlig;kannenprinzip verteilen. Bei den &Auml;rmsten &ndash; den Hartz-4-Empf&auml;ngern &ndash; kommt die Erh&ouml;hung gar nicht an, da das Kindergeld auf die S&auml;tze angerechnet wird. Die Institutionen, die sich um Kinder k&uuml;mmern und sie betreuen, verfallen unterdessen immer mehr und werden weiter ausgezehrt.<br>\nMan merkt es besonders zum Schulanfang, wenn die schlechten Nachrichten eintreffen: Die Klassenlehrerin ist auf unabsehbare Zeit krank, Ersatz unklar, mehrere F&auml;cher fallen wegen Personalmangels aus, Arbeitsgemeinschaften k&ouml;nnen wegen Raum- und Personalmangels nicht angeboten werden. In Berlin platzen die Schulen aus allen N&auml;hten, weil 20.000 Schulpl&auml;tze fehlen, die Kinder und Jugendlichen aber trotzdem untergebracht werden m&uuml;ssen . Weil &ndash; &Uuml;berraschung &ndash; Kinder, die geboren worden sind, sp&auml;ter auch einen Schulplatz brauchen. In Deutschland hat ein Kind zwei Wochen nach der Geburt eine Steuernummer, aber sechs Jahre danach ist man &uuml;berrascht, wenn das Baby pl&ouml;tzlich vor der Schult&uuml;r steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/marode-schulen-und-kitas-deutschlands-vergessene-kinder-kolumne-a-b0abd2b2-e116-49e5-968f-6dbbe4df516b\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Die Zwangsarbeit beenden&rdquo;<\/strong><br>\nApple verlagert die Produktion der iPhones zunehmend nach Indien. Auch das neue iPhone 14 soll dort von Zulieferer Foxconn hergestellt werden. Arbeiterinnen und Gewerkschafter berichten von extremen Bedingungen. (&hellip;)<br>\nDie Regierung, fordert der Gewerkschafter, sollte die notwendigen Schritte unternehmen, &ldquo;um diese Zwangsarbeit zu beenden&rdquo;. Die Arbeiterinnen m&uuml;ssten in ein regul&auml;res Arbeitsverh&auml;ltnis &uuml;bernommen werden, damit sie auch Bonuszahlungen bek&auml;men und sozialversichert seien. Denn das sei in ihrem Vertrag nicht vorgesehen &ndash; ihnen k&ouml;nne jederzeit gek&uuml;ndigt werden.<br>\nSoundarrajan sieht dahinter die neoliberale Politik der Zentralregierung unter Premierminister Modi: Durch seine Initiative &ldquo;Make in India&rdquo;, die zum Beispiel etwa Steuer-Verg&uuml;nstigungen biete, ziehe er Firmen aus aller Welt an. Ausl&auml;ndische Investitionen seien w&uuml;nschenswert, aber oft hielten sich Firmen nicht an indisches Arbeitsrecht &ndash; und die Beh&ouml;rden lie&szlig;en sie gew&auml;hren.<br>\n&ldquo;Es geht vor allem um immer mehr Profit&rdquo;, konstatiert Soundarrajan. &ldquo;Wir brauchen Besch&auml;ftigung, sie brauchen Gewinn. Das ist rechtens. Sie d&uuml;rfen aber nicht mehr ausbeuten, als sie geben.&rdquo; (&hellip;)<br>\nNoch exportiert das US-Unternehmen das iPhone vor allem in andere L&auml;nder. Aktuell besitzen 850 Millionen Inderinnen und Inder ein Smartphone, davon nutzen etwa drei Prozent ein iPhone. Doch bald k&ouml;nnte der Verkauf auch im Inland steigen.<br>\nFoxconn-Arbeiterin Abi und ihre Kolleginnen fordern, dass sie f&uuml;r ihre Arbeit mit Respekt behandelt werden. Dabei gehe es vor allem um ihre Gesundheit. &ldquo;Wir werden nur arbeiten k&ouml;nnen, wenn es uns gut geht&rdquo;, sagen sie und berichten, dass jeden Monat eine Arbeiterin in Ohnmacht falle. Wenn aber die Verpflegung und die Unterbringung in Ordnung seien, &ldquo;wird sich der Rest von selbst ergeben.&rdquo; Und mehr erwarteten sie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/indien-foxconn-apple-iphone-protest-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Afrikaner erinnern Industriestaaten an Klimahilfen<\/strong><br>\nZwei Monate vor der UN-Klimakonferenz in &Auml;gypten haben 24 afrikanische L&auml;nder an die Industriestaaten appelliert, ihre Zusagen f&uuml;r Klimahilfen einzuhalten. &ldquo;Wir rufen die entwickelten L&auml;nder dringend auf, ihre Zusagen hinsichtlich der Klima- und Entwicklungsfinanzierung einzuhalten&rdquo;, erkl&auml;rten die Staats- und Regierungschefs von 24 afrikanischen Staaten am Freitag zum Abschluss einer internationalen Konferenz nahe der &auml;gyptischen Hauptstadt Kairo. (&hellip;)<br>\nLaut der Erkl&auml;rung entfallen auf Afrika nur etwa vier Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Afrikanische L&auml;nder geh&ouml;ren aber zu den gr&ouml;&szlig;ten Leidtragenden der Erderw&auml;rmung, etwa wegen zunehmender D&uuml;rren.<br>\nFinanzhilfen f&uuml;r &auml;rmere L&auml;nder f&uuml;r Ma&szlig;nahmen zum Schutz des Klimas und zur Anpassung an die Erderw&auml;rmung werden ein zentrales Thema der UN-Klimakonferenz sein, die am 7. November im &auml;gyptischen Badeort Scharm el-Scheich beginnt. Die Zusage der Industriel&auml;nder, ab 2020 j&auml;hrlich 100 Milliarden Dollar an Klimahilfen f&uuml;r &auml;rmere Staaten zu mobilisieren, wurde bislang nicht eingehalten.<br>\nLaut Afrikanischer Entwicklungsbank ben&ouml;tigt der Kontinent von 2020 bis 2030 1,6 Billionen Dollar f&uuml;r Klimaschutz- und Klimaanpassungsma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Afrikaner-erinnern-Industriestaaten-an-Klimahilfen-article23580244.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die gef&auml;hrliche N&auml;he zwischen Politik und Medien: Parteienfilz im Rundfunk?<\/strong><br>\nBeim NDR war es so, auch bei vielen anderen Medien kann man dies beobachten: eine enge Verbindung zur Politik. Es wird Zeit, dass sich der Journalismus unabh&auml;ngig macht.<br>\nDer einstige Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Paul Sethe, bemerkte 1965: &bdquo;Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. (&hellip;) Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer gr&ouml;&szlig;eres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner.&ldquo;<br>\nDamit die Gefahr privater Medien- und Meinungsmacht eingehegt wird, braucht es einen starken und unabh&auml;ngigen &ouml;ffentlichen Rundfunk. Die Skandale um den Norddeutschen Rundfunk (NDR) und den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) belegen aber, dass in den Chefetagen von Sendeanstalten eine bedrohliche N&auml;he zur politischen Macht gepflegt wurde. (&hellip;)<br>\nEs ist auch ein offenes Geheimnis im Regierungsviertel, dass unter der neuen Generation von Redakteuren in den Hauptstadtstudios die Gr&uuml;nen eine hohe Sympathie genie&szlig;en, und auch in Zeiten, wo sie schwache Wahlergebnisse einfuhren, &uuml;berproportional h&auml;ufig Sendezeit erhielten. Es ist normal und kein neues Ph&auml;nomen, dass sich politische Pr&auml;ferenzen in Redaktionen vom Durchschnitt der Bev&ouml;lkerung unterscheiden und dies auch indirekten Einfluss auf die Berichterstattung hat.<br>\nAber gepaart mit der neuen Macht der Internetkonzerne, wo Algorithmen zunehmend bestimmen, was wir lesen und vielleicht irgendwann auch denken, ist es nat&uuml;rlich ein Problem f&uuml;r die Demokratie, wenn sich mediale Eliten nur noch aus bestimmten Milieus rekrutieren und die Themen der urbanen Mittelschichten st&auml;rkeres Gewicht erhalten als die vermeintlichen Randlagen der Gesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ard-ndr-rbb-die-gefaehrliche-naehe-zwischen-politik-und-medien-parteienfilz-im-rundfunk-fabio-de-masi-li.264991\">Fabio De Masi in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Brief an den Bundeskanzler wegen Schliessung der Sprachabteilung des Goethe-Instituts Toulouse<\/strong><br>\nJetzt sollen schon wieder Lapidarbetr&auml;ge von 24 Millionen &euro; eingespart werden, zuungunsten der Kultur, die es der Wirtschaft erst erlaubt, sich &uuml;berhaupt an bestimmten Stellen niederzulassen und da wahrgenommen zu werden.<br>\n24 Millionen: das sind 0,00024% der geplanten Milit&auml;rausgaben zur Erneuerung der Bundeswehr.<br>\nHalten Sie so ein Vorgehen f&uuml;r durchdacht, mit allen internationalen Konsequenzen, die sich daraus entwickeln k&ouml;nnen? Soll die kulturelle und damit &ouml;konomische deutsche Anwesenheit in Toulouse soweit runtergeschraubt werden, dass die BRD auch da demn&auml;chst kein zuverl&auml;ssiger Ansprechpartner mehr ist?<br>\nMuss Kultur immer zugunsten von Milit&auml;r- und anderen, in dem Umfang nur schwer zu rechtfertigenden Ausgaben geopfert werden?<br>\nEs ist besch&auml;mend zu erleben, dass gerade sozialdemokratische Kanzler und Regierungen die Kultur so herunterschrauben.<br>\nIn Toulouse sitzen Mitarbeiter, die sich seit Jahrzehnten f&uuml;r die BRD und ihr Ansehen eingesetzt, daf&uuml;r nicht nur gearbeitet, sondern zum Teil auch geschuftet haben, und die werden jetzt im wahrsten Sinne des Wortes abgekanzelt, rausgeworfen, als w&auml;ren sie altes Eisen?<br>\nBesch&auml;mend, besch&auml;mend, besch&auml;mend &hellip;&hellip;.<br>\nIch sage nicht, dass in der Bundesehr alles beim Alten bleiben soll. Auch das kann zu einer Katastrophe f&uuml;hren. Aber deswegen immer wieder im Ausland anzusetzen mit Sparma&szlig;nahmen, ist fragw&uuml;rdig.<br>\nVor wenigen Tagen haben wir in Bonn den Geburtstag des Auftritts von General Ch. de Gaulle am 05. September 1962 begangen und gefeiert, der eine ganz wesentliche Etappe zur deutsch-franz&ouml;sischen Auss&ouml;hnung bedeutete.<br>\nIst das der Beitrag der Bundesregierung zu einem so fundamentalen Ereignis, das uns 62 Jahre gute Nachbarschaft, unz&auml;hlige Freundschaften, sehr zahlreiche Projekte, Partnerschaften, Begegnungen erm&ouml;glicht hat, ohne die Vieles in Europa heute nicht so laufen w&uuml;rde??<br>\nBesch&auml;mend, besch&auml;mend, besch&auml;mend.<br>\nIch darf Sie hiermit ganz intensiv darum bitten, der Zentralverwaltung in M&uuml;nchen einerseits die notwendigen Mittel weiterhin zur Verf&uuml;gung zu stellen, damit sie ihre internationalen Aufgaben wahrnehmen kann, und ggfs. auch da klar zu machen, was der systematische Abbau solcher Institute alles f&uuml;r Kosten und Problemstellungen nach sich zieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220912-Brief-an-O-Scholz.pdf\">Rainer Kubis [PDF]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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