{"id":87985,"date":"2022-09-13T08:42:18","date_gmt":"2022-09-13T06:42:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985"},"modified":"2022-09-13T08:42:18","modified_gmt":"2022-09-13T06:42:18","slug":"hinweise-des-tages-4193","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h01\">Klatsche f&uuml;r Sanktionsregime<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h02\">&raquo;Sorgt f&uuml;r Demotivation&laquo;: Handwerk kritisiert B&uuml;rgergeld als zu hoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h03\">Hohe Energiepreise: Kl&auml;ranlagen droht Engpass von Chemikalien zur Abwasseraufbereitung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h04\">Deutschland kurz vor AdBlue-Engp&auml;ssen: &bdquo;Es drohen nicht nur leere Supermarkt-Regale!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h05\">Lindner mischt mit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h06\">Baerbocks gef&auml;hrliches Pathos: Ausw&auml;rtige Kulturpolitik als Weltverbesserungsmission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h07\">Baerbock-Besuch in Kiew: &ldquo;Ich wei&szlig;, dass die Zeit dr&auml;ngt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h08\">Bundesgesundheitsminister in Israel: Auf der Suche nach einem neuen Image<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h09\">Neuseeland hebt seine Coronama&szlig;nahmen auf &ndash; Impfung freiwillig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h10\">Corona-Antik&ouml;rper neutralisieren auch Omikron &ndash; Werden Booster-Impfungen unn&ouml;tig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h11\">Hinter dem E-Auto-Boom steckt ein schmutziges Gesch&auml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h12\">Planungschaos unter S&ouml;der: Bayern soll Kostenexplosion bei M&uuml;nchner S-Bahn verschwiegen haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h13\">Bayern schickte Hunderte Lehrer &uuml;ber Ferien in Arbeitslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h14\">Bei den Gr&uuml;nen brodelt es<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87985#h15\">Wir sind w&uuml;tend, wir sind traurig, wir sind m&uuml;de, wir sind vereint: Brief der Lumbunggemeinschaft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Klatsche f&uuml;r Sanktionsregime<\/strong><br>\nStudie: Hartz-IV-Sanktionen sch&uuml;chtern ein, f&ouml;rdern Misstrauen, machen krank<br>\nDie Sanktionierung von Hartz IV beziehenden Erwerbslosen verhilft nicht zu einer besseren &raquo;Integration&laquo; in den Arbeitsmarkt, sie steigert auch nicht die Erwerbsf&auml;higkeit der betroffenen Personen. Kurzum: Die vorgebliche Wirkung der K&uuml;rzung des gesetzlich festgelegten Existenzminimums wird verfehlt. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Verein Sanktionsfrei in Auftrag gegebene wissenschaftliche Langzeitstudie zu Sanktionen in der Grundsicherung, die am Montag in Berlin pr&auml;sentiert wurde.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hatte die Sanktionspraxis der Jobcenter im Jahr 2019 f&uuml;r teilweise verfassungswidrig erkl&auml;rt und eine gesetzliche Grundlage zu ihrer Regelung gefordert. &raquo;Diese Grundlage ist nun vorhanden&laquo;, sagte Sanktionsfrei-Gr&uuml;nderin Helena Steinhaus am Montag zu jW. Und diese best&auml;tigt, was Erwerbsloseninitiativen, Vereine und Verb&auml;nde bereits seit Jahren kritisieren: Die Ma&szlig;regelung sch&uuml;chtert betroffene Menschen ein, bef&ouml;rdert Misstrauen und macht Erwerbslose letztlich sogar krank.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434533.untersuchung-klatsche-f%C3%BCr-sanktionsregime.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>&raquo;Sanktionen verursachen eine Kultur des Misstrauens&laquo;<\/strong><br>\n&raquo;Sanktionen verfehlen ihre behauptete Wirkung. Sie verursachen fast immer eine Kultur des Misstrauens&laquo;, sagte die Gr&uuml;nderin des Vereins Sanktionsfrei, Helena Steinhaus, anl&auml;sslich der Vorstellung der Untersuchung. Die Sanktionen h&auml;tten auch keinen motivierenden Effekt auf die Kooperationsbereitschaft der Grundsicherungsempf&auml;nger. Sanktionen wirkten demotivierend und verschlechterten in vielen F&auml;llen die gesundheitliche Situation, sagte der Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher. (&hellip;)<br>\n&raquo;Sanktionen haben nachweislich keinen erzieherischen Effekt&laquo;, sagte der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands, Ulrich Schneider. Sie stellten eine &raquo;tiefschwarze Rohrstockp&auml;dagogik&laquo; dar, die abgeschafft geh&ouml;re.<br>\nDer Verein Sanktionsfrei, das DIW und der Parit&auml;tische Gesamtverband forderten eine umfassende Reform der Grundsicherung, zu der auch eine substanzielle, bedarfsgerechte Anhebung der Regels&auml;tze geh&ouml;re. Die bisher vorgestellten Pl&auml;ne der Ampelkoalition f&uuml;r ein B&uuml;rgergeld seien unzureichend, lautete die gemeinsame Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/hartz-iv-sanktionen-laut-studie-wirkungslos-a-e8427fea-3375-45a7-83e9-a438d1f000f1\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Fast 20 Jahre nach Beginn der Diskussionen &uuml;ber die sog. Hartz-Gesetze kommen diese Bekenntnisse in den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; reichlich sp&auml;t. Denn von Anfang war klar, dass in Deutschland ein Niedriglohnsektor etabliert werden sollte und so Druck auf die Arbeitnehmerschaft ausge&uuml;bt werden kann. Insbesondere seit 2005 ist die Sorge gro&szlig;, die bisher vielleicht gut bezahlte Arbeit zu verlieren und anschlie&szlig;end in den Bezug von Arbeitslosengeld II (&ldquo;Hartz IV&rdquo;) zu kommen. Ein &ldquo;Verdienst&rdquo; der damaligen rot-gr&uuml;nen Schr&ouml;der\/Fischer-Regierung mit Hilfe der schwarz-gelben Mehrheit im Bundesrat. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4480\">Ziel der Einf&uuml;hrung von Hartz I-IV etc. ist der Aufbau des gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektors in der EU<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Sorgt f&uuml;r Demotivation&laquo;: Handwerk kritisiert B&uuml;rgergeld als zu hoch<\/strong><br>\nIm Handwerk sind die L&ouml;hne oft niedrig &ndash; und der Personalmangel hoch. Nun f&uuml;rchtet der Verband das geplante B&uuml;rgergeld: F&uuml;r Geringverdiener sei der Anreiz gro&szlig;, nicht mehr zu arbeiten.<br>\nIn Deutschland werden die Arbeitskr&auml;fte knapp. Fast jede Branche meldet Personalmangel, noch nie mussten so viele Betriebe auf Gesch&auml;ft verzichten, weil ihnen die Leute fehlen. Besonders ausgepr&auml;gt ist das dort, wo niedrige L&ouml;hne gezahlt werden &ndash; wie etwa in Teilen des Handwerks.<br>\nIn diesem Kontext &uuml;bt der Handwerksverband nun Kritik am B&uuml;rgergeldkonzept der Bundesregierung. Das geplante Nachfolgesystem von Hartz IV setze falsche Anreize f&uuml;r Geringverdiener: &raquo;Es sorgt f&uuml;r Demotivation bei denjenigen, die mit einem geringen Gehalt regul&auml;r arbeiten. Am unteren Ende verschwimmen immer mehr die Grenzen zwischen regul&auml;rer Arbeit und dem B&uuml;rgergeld&laquo;, sagte der Pr&auml;sident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, der &raquo;Rheinischen Post&laquo;.<br>\nViele fragten sich, warum sie morgens um sieben Uhr schon arbeiten sollten, wenn B&uuml;rgergeldbezieher fast das Gleiche bek&auml;men, so der Handwerkspr&auml;sident: &raquo;Die Verbesserungen f&uuml;r die Bezieher beim Schonverm&ouml;gen, der Wegfall von Sanktionen, die deutliche Anhebung des Regelsatzes, die komplette &Uuml;bernahme der stark gestiegenen Heizkosten &ndash; all das wird dazu f&uuml;hren, dass sich f&uuml;r mehr Menschen als bisher das Nicht-Arbeiten mehr lohnt als das Arbeiten.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/buergergeld-handwerk-kritisiert-regelsatz-als-zu-hoch-a-e54c0f20-bc5c-4e0c-9cba-0dcd0b6caa5a%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine bessere Antiwerbung f&uuml;r das Handwerk, den Pr&auml;sidenten des ZDH und die Arbeitgeberseite im Allgemeinen, kann man kaum machen. Dabei deckt die nominale Erh&ouml;hung zum 1.1.2023 um 53 Euro oder ca. 10% &uuml;ber dem heutigen Hartz-IV-Satz vielleicht so gerade die Inflationsrate ab, wahrscheinlich nicht einmal das. Und der Handwerks-Pr&auml;sident widerspricht der eigenen Behauptung, dass der angebliche Fachkr&auml;ftemangel nicht an den zu niedrigen L&ouml;hnen liegt: doch, genau das ist ein wesentlicher Grund. Wenn das ZDH mehr Handwerker braucht, dann soll es sie besser bezahlen. Eine Unversch&auml;mtheit, diese Sklavenl&ouml;hne zur Norm zu erkl&auml;ren und Menschen in solche Jobs quetschen zu wollen, mit Vorliebe Zugewanderte, die vor noch schlimmeren Zust&auml;nden in ihren Heimatl&auml;ndern davonlaufen. der Handwerks-Pr&auml;sident offenbart ein unterirdisches Menschenbild.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hohe Energiepreise: Kl&auml;ranlagen droht Engpass von Chemikalien zur Abwasseraufbereitung<\/strong><br>\nAufgrund der steigenden Energiekosten wird weniger Salzs&auml;ure produziert &ndash; die brauchen Kl&auml;rwerke als F&auml;llmittel. Spitzt sich die Lage zu, droht Deutschlands Gew&auml;ssern Gefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/technik\/medizin\/grundversorgung-hohe-energiepreise-klaeranlagen-droht-engpass-von-chemikalien-zur-abwasseraufbereitung\/28672340.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Auch an diesem Beispiel zeigt sich wieder, dass die Bundesregierung die komplexen Nebenwirkungen ihrer Sanktionspakete gegen Russland v&ouml;llig untersch&auml;tzt hat. Leittragende sind auch in diesem Fall die deutsche Bev&ouml;lkerung und dies in so einem so elementaren Bereich wie der Trinkwasseraufbereitung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland kurz vor AdBlue-Engp&auml;ssen: &bdquo;Es drohen nicht nur leere Supermarkt-Regale!&ldquo;<\/strong><br>\nHohe Gaspreise sorgen in Deutschland bereits f&uuml;r einen AdBlue-Mangel. Ohne diesen wichtigen Abgas-Reinigungsstoff d&uuml;rfen Lkws nicht fahren. Die Folgen k&ouml;nnten dramatisch sein. [&hellip;]<br>\nLaut der Mautstatistik des Bundesamtes f&uuml;r G&uuml;terverkehr wurden im Juli 2022 fast 91 Prozent der Lkw-Transporte auf deutschen Autobahnen und Bundesstra&szlig;en mit Euro-VI-Lkw durchgef&uuml;hrt. Und diese Lkw w&uuml;rden zwingend AdBlue ben&ouml;tigen, so Bullheller. Mehr als 70 Prozent aller G&uuml;ter und Waren werden in Deutschland mit Lkws transportiert. Andere Verkehrsmittel wie die Stra&szlig;enbahn oder die Eisenbahn k&ouml;nnten m&ouml;gliche Ausf&auml;lle nicht kompensieren. &bdquo;Es droht wirklich eine massive Einschr&auml;nkung von Wirtschaft und Bev&ouml;lkerung&ldquo;, warnt der BGL-Sprecher.<br>\nDer Preis f&uuml;r AdBlue hat sich nach seinen Angaben von Januar 2021 bis Ende August 2022 sowieso schon fast vervierfacht, bei den BGL-Mitgliedsunternehmen bis September bereits verf&uuml;nft- oder versiebenfacht. Es komme nun darauf an, wie viel AdBlue bei den jeweiligen Transportunternehmen noch vorhanden und wie viel noch im Handel zu &bdquo;ergattern&ldquo; sei. Zahlreiche AdBlue-H&auml;ndler w&uuml;rden Neukunden ablehnen und Bestandskunden bereits nur mit limitierten Mengen beliefern.<br>\nDie Stickstoffwerke Piesteritz hoffen inzwischen auf eine L&ouml;sung vom Bund. Die vertraulichen Gespr&auml;che mit der Bundesregierung w&uuml;rden gerade laufen, sagt der Sprecher Christopher Profitlich der Berliner Zeitung. Am heutigen Montag hat der AdBlue-Produzent nach eigenen Angaben damit begonnen, seine Maschinen wieder f&uuml;r eine m&ouml;gliche Betriebsaufnahme warm zu machen &ndash; f&uuml;r den Fall, dass die Bundesregierung eine L&ouml;sung anbiete. Aber es werde noch nichts produziert, weil &bdquo;wir uns es nicht leisten k&ouml;nnen&ldquo;. Der Grund klingt einfach und bitter. &bdquo;Das Gas ist zwar verf&uuml;gbar. Aber es ist zu teuer. Man kann auch sagen: Es gibt genug Gas, weil das Gas einfach so teuer ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/es-drohen-nicht-nur-leere-supermarktregale-deutschland-kurz-vor-adblue-engpaessen-li.266217\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>SKW Piesteritz f&auml;hrt Produktion nach Betriebsstopp wieder hoch<\/strong><br>\nDrei Wochen standen die Maschinen in den Stickstoffwerken Piesteritz still. Zu hohe Energiekosten und die Aussicht auf eine hohe Gasumlage machten dem Unternehmen zu schaffen. Auch weiterhin hofft das Unternehmen auf Hilfe vom Bund. Ein Sprecher sagte aber, man &ldquo;w&auml;rme sich auf.&rdquo; [&hellip;]<br>\n&ldquo;Wir haben das Gef&uuml;hl, dass das Problem verstanden wurde und vertrauen auf ein verl&auml;ssliches Signal aus der Politik&rdquo;, erg&auml;nzte er und setzt weiterhin auf eine kurzfristige Regelung des Bundes, die ein wirtschaftliches Arbeiten wieder erm&ouml;glicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen-anhalt\/dessau\/wittenberg\/skw-piesteritz-produktion-adblue-104.html\">mdr<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Kann es sein, dass es f&uuml;r die Wirtschaft nun Sonderregeln bei der vermurksten Gasumlage gibt, w&auml;hrend private Haushalte mit dem Verweis auf eine Expertenkommission, die &bdquo;zeitnah&ldquo; irgendetwas kl&auml;ren soll, weiter nur vertr&ouml;stet werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lindner mischt mit<\/strong><br>\nBundesfinanzminister soll k&uuml;nftig &uuml;ber Personalbemessung in der Krankenhauspflege mitbestimmen<br>\nDie Prognosen sind durchweg d&uuml;ster: Beim Deutschen Pflegerat geht man bis 2030 von einer halben Million fehlenden Pflegekr&auml;ften in Deutschland aus. Allein in den Kliniken soll sich der Mangel heute schon auf weit &uuml;ber 100.000 belaufen, mehr als 50.000 Vollzeitstellen sind nach Berechnungen der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung allein auf den Intensivstationen vakant. Da tut Abhilfe bitter Not, und tats&auml;chlich hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zwecks Linderung der Misere j&uuml;ngst das &raquo;Krankenhauspflegeentlastungsgesetz&laquo; (KHPflEG) auf den Weg gebracht. Ein zentraler Punkt dabei ist die Einf&uuml;hrung einer bundesweit einheitlichen Methode zur Personalbemessung, was bei aller Kritik von den Berufsverb&auml;nden vom Grundsatz her begr&uuml;&szlig;t wird.<br>\nSeit Vorstellung der Pl&auml;ne vor gut einem Monat hat sich allerdings ein Passus in den &uuml;berarbeiteten Referentenentwurf geschlichen, der f&uuml;r allerhand &Auml;rger sorgen d&uuml;rfte. Demnach soll k&uuml;nftig Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) ein Mitsprachrecht in puncto Personalausstattung haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434547.krankenhauspflegeentlastungsgesetz-lindner-mischt-mit.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lauterbach gibt Finanzminister Lindner Mitspracherecht bei Zahl der Klinikpflegekr&auml;fte<\/strong><br>\nBisher wurde in der Politik darauf geachtet, dass der Finanzminister in der Krankenversicherung nicht viel mitbestimmen kann. Denn es soll eine Gesundheitsversorgung nach Kassenlage verhindert werden. Doch nun wird von dieser Praxis abgewichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/klinik-pflegekraefte-karl-lauterbach-gibt-christian-lindner-mitspracherecht-FFH47WOYU5AI7BLX2A6ZYBZGHI.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Baerbocks gef&auml;hrliches Pathos: Ausw&auml;rtige Kulturpolitik als Weltverbesserungsmission<\/strong><br>\nVon den K&uuml;rzungspl&auml;nen im Ausw&auml;rtigen Amt ist auch die westlich-islamische Dialogplattform Qantara betroffen. Eine schlechte Idee, findet Islamwissenschaftler Stefan Weidner: Baerbocks Au&szlig;enpolitik setzt insgesamt eher auf Konfrontation statt Dialog.<br>\nDer russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wirft seine Schatten auch auf die Kulturpolitik, besonders die ausw&auml;rtige. Das Goethe-Institut soll n&auml;chstes Jahr 26 Millionen Euro weniger bekommen. Auch der Deutsche Akademische Austauschdienst wird mit kr&auml;ftigen Einbu&szlig;en konfrontiert.<br>\nAm h&auml;rtesten trifft es die Webseite qantara.de. Qantara mit Q, wie das arabische Wort f&uuml;r Br&uuml;cke, wurde in Reaktion auf die Anschl&auml;ge vom 11. September 2001 gegr&uuml;ndet. Die auf Deutsch, Arabisch und Englisch erscheinende Seite ist im Lauf von zwei Jahrzehnten zum Leitmedium f&uuml;r Infos und vertieften Gedankenaustausch zwischen Westen und Islam, Mitteleuropa und der arabischen Welt geworden. Die Redaktion ist unabh&auml;ngig und kann aus Deutschland Beitr&auml;ge in die arabische Welt hineinspielen, die sonst nie dort erscheinen w&uuml;rden. Der Etat bel&auml;uft sich zwar nur auf 380.000 Euro. Aber w&auml;hrend Goethe-Institut und der DAAD die K&uuml;rzungen &uuml;berleben werden, wird qantara.de wohl eingestellt werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/auswaertige-kulturpolitik-als-weltverbesserungsmission-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Baerbock-Besuch in Kiew: &ldquo;Ich wei&szlig;, dass die Zeit dr&auml;ngt&rdquo;<\/strong><br>\nNur wenige Sekunden ben&ouml;tigte der ukrainische Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba, um klarzustellen, worauf es ihm beim Besuch seiner deutschen Amtskollegin wirklich ankam: auf Waffenlieferungen. Darum habe sich ihr Gespr&auml;ch haupts&auml;chlich gedreht, verk&uuml;ndete Kuleba bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Kiew und beklagte sich ebenso offen wie eindringlich &uuml;ber deutsche Z&ouml;gerlichkeit: &ldquo;Jeden Tag, an dem jemand in Berlin &uuml;berlegt, sich beraten l&auml;sst, sterben hier Menschen, weil der Panzer nicht geliefert ist.&rdquo;<br>\nWorte, mit denen der Ukrainer die &ndash; von ihm an sich sehr gesch&auml;tzte &ndash; deutsche Chefdiplomatin vor laufenden Kameras in eine schwierige Lage man&ouml;vrierte. Annalena Baerbock gilt innerhalb der Bundesregierung als Ministerin, die auf mehr und schnellere Lieferungen dr&auml;ngt.<br>\nDoch &uuml;ber K&ouml;pfe des Kabinetts und insbesondere des Kanzleramts hinweg kann sie nicht entscheiden. Und konkrete Zusagen &uuml;ber das bereits Bekannte hinaus hatte sie f&uuml;r diesen Besuch nicht im Reisegep&auml;ck: &ldquo;Aber ich h&ouml;re nat&uuml;rlich, lieber Dmytro, dass Ihr &ndash; getragen von den guten Nachrichten der letzten Tage &ndash; eben weiter diese Unterst&uuml;tzung braucht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-baerbock-kuleba-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das ist interessant, da seit gestern eigentlich wieder nur die SPD beschimpft wird. Dass aber die gr&uuml;ne Au&szlig;enministerin schon vorab in Kiew erkl&auml;ren musste, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87511\">dass ihre vorschnellen Zusagen, etwas liefern zu wollen<\/a>, egal was die eigenen W&auml;hler denken, im Prinzip haltlos sind, weil sie in der Regierung eben gar nichts allein entscheiden kann, l&auml;sst man wieder durchgehen. Fr&uuml;her w&auml;re das auch ein R&uuml;cktrittsgrund gewesen. Heute reicht das, um beliebteste Politikerin des Landes zu werden. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesgesundheitsminister in Israel: Auf der Suche nach einem neuen Image<\/strong><br>\nAls einer der beliebtesten Minister der Ampel war Karl Lauterbach gestartet, dann rieb er sich auf zwischen FDP und Corona-Regeln. Jetzt will er die Digitalisierung voranbringen &ndash; mit neuen Impulsen aus Israel.<br>\nDer Bundesgesundheitsminister ist ganz in seinem Element: In 11.500 Metern H&ouml;he, irgendwo &uuml;ber den griechischen Inseln, erz&auml;hlt Karl Lauterbach im Airbus A340 &ldquo;Konrad Adenauer&rdquo;, wie sehr er sich auf die vielen spannenden Begegnungen in Israel freue und dass diese Reise eine lange Vorgeschichte habe.<br>\nIm September 2021 n&auml;mlich &ndash; Karl Lauterbach war zu diesem Zeitpunkt ein vielerorts gesch&auml;tzter Gesundheitsexperte &ndash; war er vom israelischen Gesundheitsminister eingeladen worden. Selbst wenn Lauterbach nicht Gesundheitsminister geworden w&auml;re, &ldquo;ich w&auml;re auf jeden Fall geflogen, nur eben nicht in dieser Regierungsmaschine&rdquo;, scherzt er mit den mitreisenden Journalistinnen und Journalisten, die wie er alle ausnahmslos Maske tragen.<br>\nZuhause in Deutschland lief es zuletzt eher m&auml;&szlig;ig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/lauterbach-israel-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neuseeland hebt seine Coronama&szlig;nahmen auf &ndash; Impfung freiwillig<\/strong><br>\nNach langer Coronaabschottung &ouml;ffnet sich Neuseeland wieder komplett. Schon seit Juli k&ouml;nnen Menschen wieder einreisen &ndash; nun auch, ohne dabei eine Impfung nachweisen zu m&uuml;ssen.<br>\nNeuseeland galt w&auml;hrend der Pandemie als eines der L&auml;nder mit den strengsten Coronaregeln. Der Inselstaat hatte sich lange Zeit von der Au&szlig;enwelt abgeschottet und seinen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern scharfe Schutzma&szlig;nahmen auferlegt. Mehr als zweieinhalb Jahre nach Ausbruch der weltweiten Coronapandemie hebt Neuseeland nun fast alle Coronama&szlig;nahmen auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/neuseeland-hebt-seine-coronamassnahmen-auf-impfung-freiwillig-a-188389ea-2aae-48cd-ade4-dff095dc17b8\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Corona-Antik&ouml;rper neutralisieren auch Omikron &ndash; Werden Booster-Impfungen unn&ouml;tig?<\/strong><br>\nDie Universit&auml;t von Tel Aviv meldet einen Durchbruch in der Corona-Forschung: Einem Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der Leitung der Immunologin Natalia Freund ist es gelungen, Antik&ouml;rper zu finden, die alle bisher bekannten Varianten des Coronavirus &ndash; inklusive der Varianten Delta und Omikron &ndash; neutralisieren k&ouml;nnen. Die Studie wurde im Fachjournal Communications Biology ver&ouml;ffentlicht. (&hellip;)<br>\nDie Leiterin der Studie geht davon aus, dass die &uuml;berraschende Wirksamkeit der beiden Antik&ouml;rper mit der Evolution des Coronavirus zusammenh&auml;ngt: &bdquo;Die Infektiosit&auml;t des Virus nahm mit jeder Variante zu, weil es jedes Mal die Aminos&auml;uresequenz des Teils des Spike-Proteins &auml;nderte, der an den ACE2-Rezeptor bindet. Dadurch erh&ouml;hte er seine Infektiosit&auml;t und wich gleichzeitig den nat&uuml;rlichen Antik&ouml;rpern, die nach Impfungen gebildet wurden, aus&ldquo;, erl&auml;utert Freund. Die Antik&ouml;rper TAU-1109 und TAU-2310 w&uuml;rden jedoch an eine andere Region des Spike-Proteins anbinden, die &bdquo;warum auch immer&ldquo; nicht viele Mutationen erf&auml;hrt und seien &bdquo;daher bei der Neutralisation von mehr Virusvarianten wirksam&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDie Entdeckung des Forschungsteams k&ouml;nnte eine echte Revolution im Kampf gegen Corona sein, glaubt die Studienleiterin Natalia Freund. &bdquo;Unserer Ansicht nach kann eine gezielte Behandlung mit Antik&ouml;rpern und deren Zuf&uuml;hrung zum K&ouml;rper in hohen Konzentrationen ein wirksamer Ersatz f&uuml;r wiederholte Auffrischungsimpfungen sein &ndash; insbesondere f&uuml;r Risikogruppen und Menschen mit geschw&auml;chtem Immunsystem.&ldquo; Die Antik&ouml;rper k&ouml;nnen den Forschenden zufolge in den ersten Tagen nach der Infektion die Ausbreitung des Virus stoppen. Daher sei es m&ouml;glich, &bdquo;dass wir durch eine wirksame Antik&ouml;rperbehandlung nicht jedes Mal, wenn eine neue Variante auftritt, die gesamte Bev&ouml;lkerung mit Auffrischungsdosen versorgen m&uuml;ssen&ldquo;, betont Freund.<br>\nDie Antik&ouml;rper wurden in Laboren an der Universit&auml;t von Tel Aviv, der University of California San Diego und in den Laboren der Universit&auml;t von Bar-Ilan in Israel getestet. Den Forschenden zufolge waren die Ergebnisse identisch: Die Antik&ouml;rper funktionieren. Wie zuverl&auml;ssig sie in der Praxis sch&uuml;tzen, ist jedoch noch unklar. Zuvor hatten bereits Forschende aus den USA universelle Antik&ouml;rper gegen Corona entdeckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wissen\/corona-antikoerper-omikron-neutralisieren-virus-varianten-delta-booster-impfung-studie-91777777.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zwei Jahre zuvor haben Forscher der Universit&auml;tsklinik T&uuml;bingen best&auml;tigt, was Immunologen bereits als &ldquo;Grundimmunit&auml;t&rdquo; durch T-Zellen bezeichnet hatten. Bitte lesen Sie dazu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63728#h13\">T-Zellen gegen saisonale Coronaviren erkennen auch SARS-CoV-2<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hinter dem E-Auto-Boom steckt ein schmutziges Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nTesla l&auml;sst sich vom &ldquo;gr&uuml;nen Goldrausch&rdquo; mitrei&szlig;en und plant eine Raffinerie f&uuml;r Lithiumhydroxid in Texas. Nur: Umweltfreundlich ist der angeblich gr&uuml;ne Rausch nicht. [&hellip;]<br>\nLithium wird f&uuml;r die Herstellung von Autobatterien ben&ouml;tigt. Nicht nur f&uuml;r Tesla werden die Kosten f&uuml;r den Rohstoff zunehmend zum Problem. Vor Kurzem hatte Ford gemeldet, man werde wegen der gestiegenen Batteriekosten f&uuml;r den Mustang Mach-E bis zu 8.000 Dollar mehr verlangen m&uuml;ssen. Wer die neue Elektroausgabe des US-Sportwagens besitzen will, muss dann zwischen 47.000 und 70.000 Dollar hinbl&auml;ttern. Die hohen Preise bringen vor allem Start-ups ins Schleudern, die anders als Ford und Tesla bereits jede Menge Kapital brauchen, um &uuml;berhaupt ihre Produktion zum Laufen zu bringen. Und das ist erst der Anfang. Die Lithiumknappheit wird sich mit zunehmender Elektrifizierung nur noch steigern.<br>\nSo ist es wenig verwunderlich, dass Profiteure das gro&szlig;e Gesch&auml;ft wittern. Von einem &ldquo;gr&uuml;nen Goldrausch&rdquo; ist gar die Rede. Gr&uuml;n d&uuml;rfte sich dabei allerdings vor allem auf die Farbe der US-Dollarscheine beziehen. Denn die F&ouml;rderung von Lithium ist alles andere als umweltfreundlich. Die Minen verschmutzen Luft und Wasser in den Abbaugebieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2022-09\/usa-lithium-abbau-tesla-texas-e-autos-gruener-goldrausch\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Planungschaos unter S&ouml;der: Bayern soll Kostenexplosion bei M&uuml;nchner S-Bahn verschwiegen haben<\/strong><br>\nDeutlich teurer, deutlich sp&auml;ter: Die sogenannte zweite Stammstrecke der M&uuml;nchner S-Bahn ger&auml;t zum Debakel. Laut Medienberichten hat die Regierung S&ouml;der viel fr&uuml;her von den Problemen gewusst als bekannt.<br>\nM&uuml;nchens Vorzeigeprojekt im &ouml;ffentlichen Nahverkehr, die sogenannte zweite Stammstrecke der S-Bahn, wird fast doppelt so teuer wie gedacht, sie braucht fast neun Jahre l&auml;nger bis zur Fertigstellung &ndash; und die Bayerische Staatsregierung unter Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der (CSU) wusste &uuml;ber diese Probleme offenbar viel fr&uuml;her Bescheid als bislang bekannt. Das berichten die &raquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&laquo; (&raquo;SZ&laquo;) und die &raquo;tz&laquo;.<br>\nLaut &raquo;SZ&laquo; hatte schon am 11. November 2021 eine vom Verkehrsministerium eingeschaltete Expertengruppe ihren Bericht vorgelegt, wonach die S-Bahn-Trasse erst 2037 fertig werden w&uuml;rde, ganze neun Jahre sp&auml;ter als geplant &ndash; und mit 7,2 Milliarden Euro beinahe doppelt so teuer. Laut &raquo;tz&laquo; gab es erste Preisexplosionswarnungen an das Ministerium noch viel fr&uuml;her, n&auml;mlich bereits im April 2020.<br>\n&Ouml;ffentlich wurden die Zahlen jedoch erst Mitte dieses Jahres, als S&ouml;ders neuer Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) sie benannte &ndash; nachdem vorher immer wieder Details des Debakels &uuml;ber Medien bekannt geworden waren. Angesichts des nahezu t&auml;glichen Verkehrskollapses im Gro&szlig;raum M&uuml;nchen sei die Verz&ouml;gerung eine &raquo;schiere Katastrophe&laquo;, klagten die Landr&auml;te des M&uuml;nchner Verkehrsverbundes (MVV).<br>\nPikantes Detail der Aff&auml;re: Noch am 23. Dezember 2021, sechs Wochen nachdem die Expertengruppe ihr Ministerium informiert hatte, unterzeichnete die damals amtierende Landesverkehrsministerin Kerstin Schreyer einen Brandbrief der MVV-Eigner an den Bahn-Vorstand, indem diese sich &uuml;ber die st&auml;ndigen St&ouml;rungen bei der M&uuml;nchner S-Bahn beklagten. Dass die Regierung S&ouml;der seit Wochen &uuml;ber die zu bef&uuml;rchtenden Verz&ouml;gerungen und Kostensteigerungen Bescheid wusste, verschwieg Schreyer ihren Mitunterzeichnern offenbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/muenchen-bayerns-landesregierung-verschwieg-offenbar-kostenexplosion-bei-s-bahn-bau-a-32aee083-976d-4c5d-9efe-3d0c964ee7f5\">DER SPIEGEL  <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bayern schickte Hunderte Lehrer &uuml;ber Ferien in Arbeitslosigkeit<\/strong><br>\nIn Bayern mussten sich &uuml;ber die Sommerferien erneut Hunderte Lehrkr&auml;fte arbeitslos melden. Das sei bei dramatischem Lehrermangel &ldquo;verr&uuml;ckt&rdquo;, kritisiert die Linken-Fraktionsvize im Bundestag, Ferschl. Kultusminister Piazolo versteht die Kritik nicht.<br>\nTrotz des akuten Lehrermangels haben sich in Bayern auch in diesem Jahr wieder Hunderte Lehrerinnen und Lehrer mit befristeten Arbeitsvertr&auml;gen f&uuml;r die Zeit der Sommerferien arbeitslos melden m&uuml;ssen. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die BR24 vorliegt. Damit hat sich an der Praxis, die die bayerische Opposition seit Jahren kritisiert, offenbar wenig ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/bayern-schickte-hunderte-lehrer-ueber-ferien-in-arbeitslosigkeit,THDqhcO\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bei den Gr&uuml;nen brodelt es<\/strong><br>\nMitgliederzahlen steigen, aber alte Aktive steigen aus. Kritik an Lieferung schwerer Waffen an Ukraine selbst von Alt-Realos. Wie nachhaltig ist der Erfolg von &ldquo;Annalena&rdquo; und &ldquo;Robert&rdquo;?<br>\nIch h&ouml;re und lese immer wieder, es gebe keinen Widerspruch innerhalb der Gr&uuml;nen zur derzeitigen Politik der Partei in der Bundesregierung. Das sehen etliche Mitglieder der Partei anders. Das Fass sei am &Uuml;berlaufen, der Druck steigt, der Deckel ist kaum noch auf dem Topf zu halten, so h&auml;ufige R&uuml;ckmeldungen auf dem Diskussionsverteiler der Basisgruppe Gruene-Linke.de.<br>\nR&uuml;cktrittserkl&auml;rung oder die Meldung von Austrittsabsichten h&auml;ufen sich. In meinem heimischen Kreisverband hat gerade der gew&auml;hlte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer hingeworfen, mit Begr&uuml;ndung der aktuellen Bundespolitik. Hier hatte wohl die &ldquo;Gasumlage&rdquo; das Ende einer jahrzehntelangen Unterst&uuml;tzung herbeigef&uuml;hrt.<br>\nAber &ndash; und das ist das Problem in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung &ndash; es m&ouml;gen Hunderte oder Tausende sein, die so reagieren. Bei 125.000 Mitglieder, bei einer Verdoppelung der Zahlen in den letzten Jahren, f&auml;llt das kaum ins Gewicht. Die Mehrzahl der Mitglieder und der W&auml;hler:innen finden den &ldquo;Robert&rdquo; und die &ldquo;Annalena&rdquo; super und sehen den vergleichsweise guten Job, den diese machen.<br>\nVergleichsweise mit den Politiker:innen der anderen Partei ist das auch berechtigt. Aber die Frage ist: Sind die andere so schwach oder die beiden so stark? Das macht die Sache aber f&uuml;r die &ldquo;gr&uuml;ne Seele&rdquo;, oder sagen wir die gr&uuml;ne Identit&auml;t, nicht besser. Es werden reihenweise alt-gr&uuml;ne Ziele &uuml;ber Bord geworfen, und das, ohne neue Beschl&uuml;sse dazu herbeizuf&uuml;hren. Und das zudem in einer Partei, die sich immer noch &ldquo;basisdemokratisch&rdquo; nennt!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bei-den-Gruenen-brodelt-es-7259955.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wir sind w&uuml;tend, wir sind traurig, wir sind m&uuml;de, wir sind vereint: Brief der Lumbunggemeinschaft<\/strong><br>\nLieber Christian Geselle, Angela Dorn, Susanne V&ouml;lker, Claudia Roth, der Aufsichtsrat und die Gesellschafter der documenta, wir sind w&uuml;tend, wir sind traurig, wir sind m&uuml;de, wir sind vereint. Wir haben unser Bestes getan, um &uuml;ber dem Chaos, der Feindseligkeit, dem Rassismus und der Zensur zu stehen, die diese Ausgabe der documenta verschlungen haben. Wir haben unser Bestes gegeben, um uns auf unsere Arbeit und die Versprechen und Hoffnungen der Lumbung zu konzentrieren und uns zu engagieren. Wir waren widerstandsf&auml;hig und solidarisch mit unseren Gemeinschaften, Freunden, Unterst&uuml;tzern, Gastgebern und G&auml;sten. Die heute hier ver&ouml;ffentlichte Pressemitteilung bezieht sich auf eine umfassendere vorl&auml;ufige Bewertung. Wir haben diesen vorl&auml;ufigen Bericht des wissenschaftlichen Beratungsgremiums gesehen. Mit diesem Bericht ist eine neue Grenze &uuml;berschritten worden, die wir kategorisch ablehnen: Diese Linie markiert eine rassistische Tendenz in einer sch&auml;dlichen Struktur der Zensur. Wir prangern den b&ouml;sartigen Versuch an, die Pr&auml;sentation der Tokyo Reels zu zensieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220913-K-121-d15-Brief-der-Lumbung-Gemeinschaft-d15-vom-1092022.pdf\">Offener Brief [PDF]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-87985","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87985","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=87985"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87985\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87987,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/87985\/revisions\/87987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=87985"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=87985"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=87985"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}