{"id":88078,"date":"2022-09-15T09:09:33","date_gmt":"2022-09-15T07:09:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078"},"modified":"2022-09-15T09:09:33","modified_gmt":"2022-09-15T07:09:33","slug":"hinweise-des-tages-4195","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h01\">&bdquo;Ein vertrauensw&uuml;rdiger Partner&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h02\">EU will mehr Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h03\">Immer mehr Menschen wollen Konsum wegen teurer Energie einschr&auml;nken &ndash; Effekte bisheriger Entlastungspolitik untersch&auml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h04\">Keine Zustimmung erw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h05\">Die Gr&uuml;nen und die FDP wollen eine neue Panzerschlacht um den Donbass f&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h06\">Die Arbeitsagenturen erwarten von der Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf 12 Euro mehrheitlich keine Auswirkungen auf die Besch&auml;ftigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h07\">Von einer m&ouml;glichen zu einer tats&auml;chlichen Umw&auml;lzung des deutschen Arbeitszeitrechts? Das &bdquo;Stechuhr-Urteil&ldquo; des Bundesarbeitsgerichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h08\">Parlamentswahl in Schweden: Regierungschefin Andersson r&auml;umt Niederlage ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h09\">Kapital an Kandare: Handelspolitik mit China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h10\">Erst einmal Entwarnung: Normale Krankheit &ndash; extreme Mittel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h11\">&bdquo;Wir m&uuml;ssen Karl Lauterbach stoppen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h12\">Das Freihandelsabkommen CETA und die Folgen f&uuml;r die Kommunen: Das Schweigen brechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h13\">Menschen im Ahrtal leben teilweise noch immer im Schlamm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88078#h14\">Schmutzige Profite: Wie der Siemens-Konzern eine Wasserkrise in den USA versch&auml;rfte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Ein vertrauensw&uuml;rdiger Partner&rdquo;<\/strong><br>\nAserbaidschan, ein &bdquo;vertrauensw&uuml;rdiger Partner&ldquo; (Ursula von der Leyen) der EU, droht mit Angriffen auf den Nachbarstaat Armenien einen neuen Krieg im S&uuml;dkaukasus zu entfesseln. Bei den Angriffen in der Nacht zum Dienstag, darunter der Beschuss mehrerer armenischer St&auml;dte, kamen fast 50 Armenier ums Leben. Die K&auml;mpfe flauten am Dienstagvormittag zun&auml;chst wieder ab. Aserbaidschan wird in Deutschland und der EU als wichtiger Erdgaslieferant betrachtet, der mit neuen Exporten dazu beitragen soll, die Union von russischem Erdgas unabh&auml;ngig zu machen. EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen stufte das Land beim Abschluss einer Liefervereinbarung am 18. Juli explizit als &bdquo;verl&auml;sslich&ldquo; und &bdquo;vertrauensw&uuml;rdig&ldquo; ein. F&uuml;r die EU und die Bundesrepublik sind die neuen aserbaidschanischen Angriffe auf Armenien auch deshalb unangenehm, weil es ihnen trotz jahrzehntelanger Anstrengungen nicht gelungen ist, sich im S&uuml;dkaukasus als Ordnungsmacht zu positionieren. Diese Position haben seit 2020 Russland und die T&uuml;rkei inne. Auf deren Intervention ging auch die Einstellung der Kampfhandlungen am gestrigen Dienstag zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9023\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Zur EU f&auml;llt mir nichts (mehr) ein&hellip;&rdquo; &ndash; 60 Sekunden zur Lage der Union<\/strong><br>\nEine 62,5-Sekunden-Rede zur Lage der EU in 60 Sekunden herunterleyern &ndash; das soll mir erst mal einer nachmachen. Kommissionspr&auml;sidentin vonderLeyen hat sich jedenfalls hinterher beim EU-Parlament ordentlich f&uuml;r alles bedankt&hellip; Smiley<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n5W8DBCCRc0\">Martin Sonneborn via YouTube<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>D&uuml;nner Inhalt<\/strong><br>\nUmverteilung zur Entlastung: EU-Chefin von der Leyen schl&auml;gt viel vor, unternimmt praktisch aber wenig<br>\nDie Pr&auml;sidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, hat am Mittwoch im Strasbourger EU-Parlament den allj&auml;hrlich f&auml;lligen &raquo;Bericht zur Lage der Union&laquo; vorgetragen. Die deutsche Politikerin nutzte die Gelegenheit vor allem, um gegen die weitverbreitete &raquo;Kriegsm&uuml;digkeit&laquo; zu mobilisieren und Begeisterung f&uuml;r &raquo;unsere Helden&laquo; an der Front gegen Russland zu verbreiten. Offen erkennbar ist die Absicht, k&uuml;nftig noch st&auml;rker und systematischer als bisher an der Schaffung eines Europapatriotismus mit deutlich chauvinistischen Z&uuml;gen zu arbeiten. Dementsprechend schloss von der Leyen ihre Ansprache mit dem Ruf &raquo;Long live Europe!&laquo; Schon vorher hatte sie verk&uuml;ndet: &raquo;Putin wird scheitern, Europa wird siegen!&laquo;.<br>\n&Uuml;ber praktische Ma&szlig;nahmen gegen die mit hohen Energiepreisen, ausufernder Inflation und allgemeiner Wirtschaftskrise einhergehende Massenverelendung sprach die Kommissionspr&auml;sidentin nur am Rande und oberfl&auml;chlich. Die staatstreuen Medien behalfen sich, indem sie den d&uuml;nnen Inhalt mit Informationen aus Entw&uuml;rfen f&uuml;r Verordnungen andickten, die ihnen offenbar gezielt zugeleitet worden waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434704.rede-zur-lage-der-union-d%C3%BCnner-inhalt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU will mehr Krieg<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union will ihre Milit&auml;r- und Finanzhilfe f&uuml;r die Ukraine weiter aufstocken. Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen sagte am Mittwoch im EU-Parlament in Strasbourg, &raquo;Europa&laquo; stehe seit dem ersten Tag an der Seite der Ukraine und werde dies weiter tun. Allein an nichtmilit&auml;rischer Hilfe habe die EU Kiew seit Februar 19 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung gestellt. Jetzt sei nicht die Zeit f&uuml;r Nachgiebigkeit gegen&uuml;ber Russland, sondern f&uuml;r entschiedenes Auftreten. Der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell hatte bereits am Dienstag am selben Ort gesagt, die ukrainische Offensive im Osten des Landes laufe &raquo;besser als erwartet&laquo;. Dies sei nicht der Moment, um am Sinn westlicher Waffenlieferungen zu zweifeln. Sie m&uuml;ssten vielmehr mit doppelter Kraft fortgesetzt werden.<br>\nVon der Leyen sagte auch, niemand solle sich Illusionen machen, dass die EU-Sanktionen gegen Russland in absehbarer Zeit aufgehoben w&uuml;rden. Sie seien der Preis, den das Land f&uuml;r die &raquo;Spur der Zerst&ouml;rung und des Todes&laquo; zahlen m&uuml;sse, die es in der Ukraine hinterlasse. Die Kommissionschefin erkl&auml;rte auch, die EU werde sich dagegen wehren, von &raquo;Autokratien&laquo; auf &raquo;trojanische Weise&laquo; von innen angegriffen zu werden. Was von der Leyens Redenschreiber offenbar verwechselt hatten: Das in der &raquo;Ilias&laquo; von Homer beschriebene &raquo;Trojanische Pferd&laquo; war eine Aktion der Griechen, nicht der Trojaner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434673.konflikt-mit-russland-eu-will-mehr-krieg.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Immer mehr Menschen wollen Konsum wegen teurer Energie einschr&auml;nken &ndash; Effekte bisheriger Entlastungspolitik untersch&auml;tzt<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen in Deutschland empfinden die hohen Energiepreise als erhebliche oder sogar sehr schwere finanzielle Belastung. Das gilt insbesondere f&uuml;r Verbraucherinnen und Verbraucher, die Gas beziehen: Fast zwei Drittel von ihnen bezeichnen die Kosten daf&uuml;r mittlerweile als &bdquo;eher schwere&ldquo; oder &bdquo;sehr schwere&ldquo; finanzielle Belastung, und dieser Anteil ist in den vergangenen Monaten auch besonders stark gestiegen. Unter Haushalten, die mit &Ouml;l heizen, liegt die entsprechende Quote aktuell bei knapp 50 Prozent, im Fall von Fernw&auml;rme bei knapp 40 Prozent. Die Stromkosten empfinden etwas mehr als 40 Prozent der Menschen in Deutschland als eher schwere oder sehr schwere Belastung. Das ergibt eine neue Studie auf Basis der repr&auml;sentativen Energiepreisbefragung, f&uuml;r die das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung im August rund 2200 Personen zwischen 18 und 75 Jahren hat befragen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-immer-mehr-menschen-wollen-konsum-einschraenken-43324.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Keine Zustimmung erw&uuml;nscht<\/strong><br>\nDie Linke: Wagenknecht betont positive Resonanz. Schirdewan will, dass sich das &raquo;nicht wiederholt&laquo;<br>\nAm Mittwoch hat sich die Linke-Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht zu der Debatte um ihre Rede vom Donnerstag vergangener Woche ge&auml;u&szlig;ert. Sie habe &raquo;selten nach einer Rede so viel Zustimmung aus der Bev&ouml;lkerung erhalten&laquo;, sagte die ehemalige Fraktionsvorsitzende gegen&uuml;ber dpa. Die Rede sei millionenfach angeschaut worden; Hunderte Mails seien bei ihr eingegangen. Wer in der Partei ein Problem damit habe, &raquo;die Regierung scharf anzugreifen und ihr ihre katastrophale Politik vorzuwerfen&laquo;, habe &raquo;nicht begriffen, was Aufgabe einer linken Oppositionspartei ist&laquo;. (&hellip;)<br>\nDer von drei ostdeutschen Landtagsabgeordneten am vergangenen Freitag publizierte offene Brief, in dem der Ausschluss von Wagenknecht aus der Fraktion gefordert wird, hatte am Mittwoch nachmittag nach mehreren Tagen wohlwollender, zum Teil anfeuernder journalistischer Begleitung vom ND &uuml;ber die Taz bis zum Spiegel noch nicht ganz 2.500 Unterzeichner &ndash; auff&auml;llig viele davon anonym. Und es lohnt sich, genauer hinzuschauen: jW ist aktuell mindestens ein Fall eines &raquo;Unterst&uuml;tzers&laquo; bekannt, der mit Name und Funktion auf der Liste auftauchte, aber gar nicht unterzeichnet hatte. Der Eintrag wurde auf Aufforderung des Betroffenen hin inzwischen gel&ouml;scht.<br>\nEine von Wagenknecht-Anh&auml;ngern gestartete Gegenpetition, die auf keinerlei vergleichbare mediale Resonanz stie&szlig;, fand bis zum Mittwoch 6.500 Unterst&uuml;tzer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434674.niedergang-der-linkspartei-keine-zustimmung-erw%C3%BCnscht.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ich finde die Rede von Sahra Wagenknecht gut!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/ich-finde-die-rede-von-sahra-wagenknecht-gut\">openPetition<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nen und die FDP wollen eine neue Panzerschlacht um den Donbass f&uuml;hren<\/strong><br>\nMeinung Von Omid Nouripour bis Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Das Trommeln f&uuml;r die Lieferung westlicher Kampfpanzer an die Ukraine wird lauter. Ausgerechnet ein Auslaufmodell der Kriegsf&uuml;hrung soll die Lage weiter eskalieren [&hellip;]<br>\nBei Charkiw und Kursk kam es schlie&szlig;lich 1943 zu den gr&ouml;&szlig;ten Panzerschlachten der Geschichte. Es war Hitlers letzte Gro&szlig;offensive vor der endg&uuml;ltigen Niederlage. Bei Kursk starben &uuml;ber 150.000 Mann auf sowjetischer und 50.000 Mann auf deutscher Seite. Etwa 3.000 Panzer blieben zerschossen liegen.<br>\nJetzt, fast 80 Jahre sp&auml;ter, m&ouml;chten die Schreibtischhelden von FDP und Gr&uuml;nen, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Johannes Vogel, Omid Nouripour und Toni Hofreiter eine neue Panzerschlacht um den Donbass f&uuml;hren. Also dr&auml;ngen sie auf die Lieferung deutscher Kampfpanzer an die Ukraine. [&hellip;]<br>\nDie &uuml;berraschende Offensive der Ukraine bei Charkiw, sagen sie, sei die erhoffte Gelegenheit, den Krieg durch massive Waffenlieferungen entscheidend abzuk&uuml;rzen. Doch mehr als Spekulation ist das nicht. Genauso gut k&ouml;nnte der Krieg durch neue Lieferungen verl&auml;ngert werden. Sicher ist nur, dass die &Uuml;bergabe westlicher Kampfpanzer den Krieg erst einmal eskalieren w&uuml;rde. Putin wird den allabendlichen Video-Spott Selenskyjs &uuml;ber die russische Versager-Armee kaum hinnehmen. Und die NATO? Applaudiert, statt die Euphorie zu d&auml;mpfen. Stufe um Stufe wird so der Krieg ausgeweitet. Bereits eingefrorene Konflikte &ndash; auf dem Balkan oder im Kaukasus &ndash; flammen wieder auf, die (mutwillige) Zerr&uuml;ttung der westlichen Wirtschaften gibt rechten Parteien &uuml;berall Auftrieb.<br>\nNat&uuml;rlich setzen die USA und die Ukraine auf einen baldigen Sieg, am besten noch vor dem Winter. In den USA k&ouml;nnten rasche Erfolge die Zwischenwahlen positiv beeinflussen und die Energiem&auml;rkte entspannen. Der Ukraine aber steht ein harter Winter bevor. Die einzige Siegchance des &uuml;berfallenen Landes ist es, den Westen immer tiefer in den Krieg zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/die-gruenen-und-die-fdp-wollen-eine-neue-panzerschlacht-um-den-donbass-fuehren\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Arbeitsagenturen erwarten von der Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf 12 Euro mehrheitlich keine Auswirkungen auf die Besch&auml;ftigung<\/strong><br>\nZum 1. Oktober 2022 wird der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von aktuell 10,45 Euro auf 12,00 Euro erh&ouml;ht. Diese Erh&ouml;hung betrifft deutlich mehr Menschen als die Einf&uuml;hrung des Mindestlohns im Jahre 2015. Dennoch gibt es anders als damals kaum Arbeitsagenturen, die negative Auswirkungen auf die Besch&auml;ftigung bef&uuml;rchten. Ein wesentlicher Grund daf&uuml;r d&uuml;rfte sein, dass sich der Mangel an Arbeitskr&auml;ften zwischenzeitlich massiv versch&auml;rft hat.<br>\nBereits zum Januar und Juli dieses Jahres war der Mindestlohn von zuvor 9,60 Euro auf 9,82 Euro beziehungsweise 10,45 Euro angehoben worden. Mit der Erh&ouml;hung auf 12 Euro im Oktober 2022 entspricht dies einer Steigerung um 25 Prozent im laufenden Jahr. Davon k&ouml;nnten nach Berechnungen des IAB rund acht Millionen Besch&auml;ftigte betroffen sein, vor allem in den Bereichen Verkauf, Reinigung, Gastronomie, Lagerei, G&uuml;tertransport, Gesundheit und Pflege (lesen Sie dazu auch den IAB-Kurzbericht 12\/2022 und ein begleitendes Interview im IAB-Forum). Damit stellt sich die Frage, ob aus der Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf 12 Euro negative Folgen f&uuml;r die Besch&auml;ftigung erwachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.iab-forum.de\/die-arbeitsagenturen-erwarten-von-der-erhoehung-des-mindestlohns-auf-12-euro-mehrheitlich-keine-auswirkungen-auf-die-beschaeftigung\/\">IAB-Forum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Von einer m&ouml;glichen zu einer tats&auml;chlichen Umw&auml;lzung des deutschen Arbeitszeitrechts? Das &bdquo;Stechuhr-Urteil&ldquo; des Bundesarbeitsgerichts<\/strong><br>\n&raquo;Was mit einer Streitigkeit um Beteiligungsrechte begann und damit nur die Reichweite des Normenkatalogs der Mitbestimmungsrechte des Betriebsverfassungsgesetzes betroffen h&auml;tte, hat durch den Paukenschlag aus Erfurt nunmehr eine v&ouml;llig andere Dimension bekommen: Das Arbeitsschutzgesetz gilt f&uuml;r alle Betriebe in Deutschland, gleich, ob ein Betriebsrat besteht oder nicht. Damit sind nach der Lesart des BAG alle Unternehmen, gleich welcher Gr&ouml;&szlig;e, verpflichtet, die Arbeitszeit k&uuml;nftig zu erfassen&laquo;, so das Fazit von Michael Fuhlrott in seinem Beitrag. &raquo;Die Pflicht zur Einf&uuml;hrung eines Systems zur allumfassenden Arbeitszeiterfassung und damit das einhergehende Ende der Vertrauensarbeitszeit zeichnen sich nun nicht mehr als Ergebnis eines Gesetzgebungsverfahrens als denkbares Ende am Horizont ab, sondern sind &ndash; ohne Umsetzungsfrist &ndash; durch die heutige Entscheidung Realit&auml;t geworden &hellip; Der Gesetzgeber ist durch die heutige Entscheidung durch das BAG links &uuml;berholt worden. Ohne Frage wird dies neuen Schwung in das Gesetzgebungsverfahren bringen, das nunmehr auf der Agenda ganz oben stehen d&uuml;rfte. F&uuml;r die Zukunft bleibt eine einfache Lehre: Bleibt der Gesetzgeber bei der Umsetzung europ&auml;ischer Vorgaben unt&auml;tig, werden Gerichte nach und nach im Wege der Rechtsprechungsentwicklung f&uuml;r eine Umsetzung und die Ausgestaltung der einzelnen rechtlichen Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung sorgen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/09\/13\/bag-zur-generellen-arbeitszeiterfassung\/#more-14317\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Arbeitgeber m&uuml;ssen Arbeitszeit kontrollieren<\/strong><br>\nUnter Arbeitsrechtlern war hingegen bisher ausgesprochen umstritten, ob das Luxemburger Urteil direkt Arbeitgeber binde oder nur die Mitgliedstaaten verpflichte, eine entsprechende Gesetzesregelung zu schaffen. Der Koalitionsvertrag der Ampel-Fraktionen beschr&auml;nkt sich insofern lediglich auf den Passus: &ldquo;Im Dialog mit den Sozialpartnern pr&uuml;fen wir, welchen Anpassungsbedarf wir angesichts der Rechtsprechung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs zum Arbeitszeitrecht sehen.&rdquo; Ein Gesetzentwurf ist aber noch nicht in Sicht &ndash; und aus Erfurter Sicht auch nicht mehr unbedingt n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rsw.beck.de\/aktuell\/daily\/meldung\/detail\/bag-arbeitgeber-muessen-arbeitszeit-kontrollieren\">beck-aktuell<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Parlamentswahl in Schweden: Regierungschefin Andersson r&auml;umt Niederlage ein<\/strong><br>\nSchwedens Ministerpr&auml;sidentin Andersson hat den Wahlsieg des rechtsgerichteten Oppositionsb&uuml;ndnisses einger&auml;umt. Zugleich erkl&auml;rte die Sozialdemokratin, sie wolle morgen ihren R&uuml;cktritt einreichen.<br>\nDrei Tage nach der Parlamentswahl in Schweden hat sich Regierungschefin Magdalena Andersson geschlagen gegeben. Das konservativ-rechte Lager um ihren Herausforderer Ulf Kristersson habe eine knappe Mehrheit erhalten, am Donnerstag werde sie deshalb ihren R&uuml;cktritt als Ministerpr&auml;sidentin einreichen, sagte die Sozialdemokratin in Stockholm.<br>\nDie Verantwortung f&uuml;r den weiteren Prozess gehe dann an Parlamentspr&auml;sident Andreas Norl&eacute;n und den Reichstag &uuml;ber, sagte sie. Es sei wichtig, dass Schweden so schnell wie m&ouml;glich eine neue Regierung bekomme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/schweden-andersson-niederlage-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kapital an Kandare: Handelspolitik mit China<\/strong><br>\nGeht weg aus China: Das predigt die Bundesregierung der deutschen Industrie seit Jahren. Warum? China wird zu m&auml;chtig; da scheint es besser, per Wirtschaftskooperation nicht die Volksrepublik, sondern ihre Rivalen &ndash; Indien, einige Staaten S&uuml;dostasiens &ndash; zu st&auml;rken. Und: Das China-Gesch&auml;ft ist durchaus auch ein wenig riskant. Was etwa, wenn die USA einen umfassenden Sanktionskrieg gegen die Volksrepublik nach dem Modell des Wirtschaftskriegs gegen Russland entfesselten? Dann st&uuml;rzte die deutsche Industrie in einen Abgrund, gegen den die Einbr&uuml;che, die derzeit wegen fehlender Energietr&auml;ger aus Russland drohen, fast eine Lappalie w&auml;ren. Ein Verlust des China-Gesch&auml;fts in seinem heutigen Umfang, der etwa in der Kfz-Branche ein sattes Drittel des globalen Umsatzes erreicht, w&uuml;rde &ndash; darin sind sich die meisten einig &ndash; die deutsche Industrie verheerend treffen, vielleicht sogar ruinieren.<br>\nWeil nun aber das Kapital sich nicht an Predigten, sondern am Profit orientiert, zieht die deutsche Industrie ihre Investitionen nicht aus China ab. Sie hat sie dort zuletzt sogar noch intensiviert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434712.kapital-an-kandare.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Erst einmal Entwarnung: Normale Krankheit &ndash; extreme Mittel?<\/strong><br>\nMan sollte immer skeptisch sein, wenn neue Epochen verk&uuml;ndet werden &ndash; und in der Pandemie erst recht. Viren sind l&auml;stige Lumpen: anh&auml;nglich, aufdringlich, mutationsgeneigt.<br>\nTrotzdem kann man nun sagen, dass in unser aller Leben mit Corona mindestens eine neue Phase beginnt, und Christian Drosten hat soeben den Titel dazu erfunden: &ldquo;Eine Woche krank&rdquo;. In der S&uuml;ddeutschen Zeitung verk&uuml;ndete er nicht weniger als das Ende der Pandemie, wie wir sie kannten. &ldquo;Die gro&szlig;e Krankheitslast ist beseitigt&rdquo;, die Infektionssterblichkeit sei durch Omikron, Impfung und durchgemachte Infektionen &ldquo;um den Faktor 20 bis 30 gesenkt&rdquo;. F&uuml;r den Einzelnen sei &ldquo;die pandemische Gefahr &ndash; also dass ich als Mensch daran sterbe&rdquo; &ndash; weitgehend gebannt. Man kommt kaum mehr ins Krankenhaus, viele seien aber eben &ldquo;eine Woche krank&rdquo;. Tats&auml;chlich: Die Fallsterblichkeit liegt unter 0,1 pro Infektion &ndash; niedrig wie bei der Grippe. Auch Drosten nutzt jetzt den einst verp&ouml;nten Vergleich.<br>\nDie Frage ist, wieso die Bundesregierung dann ein neues Infektionsschutzgesetz erlassen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2022\/38\/corona-pandemie-infektionsschutzgesetz-massnahmen\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Virologe Drosten meldet sich zur&uuml;ck, was genau will er uns sagen?<\/strong><br>\nEr schwieg lange und gibt jetzt widerspr&uuml;chliche Einsch&auml;tzungen zur Corona-Lage von sich. Das sollte sich ein Wissenschaftler seines Ranges eigentlich nicht leisten, meint Gunnar Schupelius. [&hellip;]<br>\nIm R&uuml;ckblick gesehen haben viele Corona-Wissenschaftler eine unn&ouml;tige Panik verbreitet, die l&auml;ngst nicht &uuml;berwunden ist. Deshalb ist Deutschland das einzige Land, in dem man stundenlang eine FFP2-Maske tragen muss, was sogar vom Robert Koch-Institut als problematisch eingestuft wird. Im Nachhinein stellt sich der Lockdown als &Uuml;berreaktion und Fehler heraus, sehr viele Menschen wurden materiell und psychisch ruiniert, einsam und ungl&uuml;cklich.<br>\nDie Corona-Wissenschaftler sollten &uuml;ber ihre Fehler nachdenken und den Schaden, den sie verursacht haben, und jetzt vielleicht einfach mal schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/meinung\/kolumne\/kolumne-mein-aerger\/der-virologe-drosten-meldet-sich-zurueck-was-genau-will-er-uns-sagen\">BZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Wir m&uuml;ssen Karl Lauterbach stoppen&ldquo;<\/strong><br>\nIm Bundesrat, bestehend aus den jeweiligen L&auml;nderregierungen, regt sich laut einem Bericht der Bild-Zeitung Widerstand gegen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Hintergrund sind die k&uuml;rzlich beschlossenen Corona-Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die kommende kalte Jahreszeit. Der Bundesrat muss den Ma&szlig;nahmen, die ab dem 1. Oktober gelten sollen, noch zustimmen.<br>\nIn einem Interview mit der Bild-Zeitung sagte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien von der CDU, dass die j&uuml;ngsten &Auml;nderungen im Infektionsschutzgesetz f&uuml;r Sch&uuml;ler katastrophal w&auml;ren. Es sei ein R&uuml;ckfall in die Anfangszeit der Pandemie, als es noch keine Impfungen gab, so Prien. &hellip;<br>\nPrien sagte weiter, die Regelung f&uuml;hre dazu &bdquo;dass nur in die Schule zur&uuml;ck darf, wer im Testzentrum einen negativen Coronatest gemacht hat oder vom Arzt gesundgeschrieben wurde. Es ist v&ouml;llig unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler mitunter wochenlang wegen einer einfachen Coronainfektion vom Unterricht ausschlie&szlig;en, w&auml;hrend jedermann sonst gem&auml;&szlig; RKI Empfehlung nach f&uuml;nf Tagen wieder ganz normal am Leben teilhaben kann.&ldquo;<br>\nGegen&uuml;ber Bild soll Prien au&szlig;erdem appelliert haben: &bdquo;Wir m&uuml;ssen Karl Lauterbach stoppen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/widerstand-im-bundesrat-wir-muessen-karl-lauterbach-stoppen-karin-prien-li.266680\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Freihandelsabkommen CETA und die Folgen f&uuml;r die Kommunen: Das Schweigen brechen<\/strong><br>\nCETA, das Abkommen zwischen der EU und Kanada, trat im Jahr 2017 vorl&auml;ufig in Kraft. Geht es nach der Ampel-Koalition, soll es in K&uuml;rze vom Bundestag abgesegnet werden. Die aus kommunalpolitischer Sicht gef&auml;hrlichsten Regelungen werden erst nach abgeschlossener Ratifizierung vollst&auml;ndig wirksam. Dazu geh&ouml;rt die erzwungene Markt&ouml;ffnung f&uuml;r &ouml;ffentliche Dienstleistungen. Immer wieder wird behauptet, dass wesentliche Teile der Daseinsvorsorge gesch&uuml;tzt seien. Doch die daf&uuml;r vorgesehene &bdquo;Negativliste&ldquo;, in der alle Aufgaben benannt sind, die nicht liberalisiert werden m&uuml;ssen, ist unvollst&auml;ndig und bietet viele Schlupfl&ouml;cher.<br>\nDie Wasserversorgung sucht man zum Beispiel vergebens. Wasservorkommen werden nur dann vor dem Zugriff von Privatinvestoren gesch&uuml;tzt, wenn sie bisher nicht &bdquo;kommerziell genutzt&ldquo; werden. Da viele Stadtwerke jedoch privatrechtlich organisiert sind, k&ouml;nnte die kommunale Wasserwirtschaft als kommerzielle Nutzung angesehen werden. Das w&uuml;rde eine regelm&auml;&szlig;ige Ausschreibung unter Beteiligung kanadischer Konzerne erzwingen. Hinzu kommt die sogenannte &bdquo;Ratchet-Klausel&ldquo;, die besagt, dass vorgenommene Privatisierungen nicht mehr r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden d&uuml;rfen. Wie bei der namensgebenden Ratsche dreht sich das Zahnrad entlang der Sperrklinge nur in eine Richtung. Die Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe, die im Jahr 2013 aufgrund eines Volksentscheides erfolgte, w&auml;re unter den Bedingungen von CETA nicht m&ouml;glich gewesen &ndash; zumindest nicht ohne millionenschwere Klagen zu provozieren.<br>\nEs ist offensichtlich, dass die Ampel den Schatten des Ukraine-Krieges nutzen will, um CETA im Rahmen eines politischen Verwirrspiels durchzupeitschen. Dazu geh&ouml;ren auch die Behauptungen, dass der undemokratische &bdquo;Investitionsschutz&ldquo; abgeschw&auml;cht werden k&ouml;nnte. Verbindliche und rechtssichere Wege, dies zu tun, wurden bisher nicht aufgezeigt. Stattdessen wird der &uuml;ber die Jahre ohnehin abgeebbte Widerstand klein gehalten. Gewerkschaften und NGOs erhielten gerade einmal 24 Stunden f&uuml;r eine Stellungnahme zum Ratifizierungsgesetz. CETA st&auml;rkt die Machtposition von international agierenden Gro&szlig;konzernen und schw&auml;cht demokratische und soziale Rechte. Das derzeitige Schweigen dazu muss durchbrochen werden &ndash; nicht nur, aber auch in den Kommunen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/das-schweigen-brechen-172437\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Menschen im Ahrtal leben teilweise noch immer im Schlamm<\/strong><br>\nDer Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hilft nach der Flutkatastrophe weiter im Ahrtal. Dabei treffen die Mitarbeitenden immer wieder auf Menschen, die in H&auml;usern wohnen, die eigentlich unbewohnbar sind.<br>\nAuch &uuml;ber ein Jahr nach der Flut gibt es betroffene Menschen im Ahrtal, die in einem einzelnen, intakten Zimmer im obersten Stock leben, w&auml;hrend der untere Bereich ihres Hauses nach wie vor komplett zerst&ouml;rt ist. Bianca Jochen vom Arbeiter-Samariter-Bund trifft immer wieder Familien oder Senioren, die lange nicht nach Hilfe fragen wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/koblenz\/asb-ahrtal-menschen-leben-teilweise-noch-im-schlamm-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schmutzige Profite: Wie der Siemens-Konzern eine Wasserkrise in den USA versch&auml;rfte<\/strong><br>\nWochenlang gibt es kein Wasser in der US-Stadt Jackson. Der Vorwurf: Die Siemens AG tr&auml;gt daf&uuml;r Verantwortung. Wie der Konzern mit einem 100-Millionen-Dollar-Deal eine Kommune in den Wasserruin trieb. [&hellip;]<br>\nEine Katastrophe, die eigentlich gar nicht h&auml;tte passieren k&ouml;nnen. Denn im Jahr 2010 schloss die Stadt einen Vertrag mit dem deutschen multinationalen Konzern Siemens AG ab. Danach versprach Siemens im Zuge intensiver Lobbyarbeit, die Wasserversorgungsinfrastruktur zu sanieren und neue Wasserz&auml;hler zu installieren, um das Abrechnungssystem zu optimieren und dadurch Gelder freizusetzen, die wiederum reinvestiert werden k&ouml;nnten.<br>\nDie Worte der Vertreter:innen von Siemens an die Stadt waren vollmundig: &ldquo;Wir haben eine L&ouml;sung. Sie zahlen uns 90 Millionen Dollar&rdquo; &ndash; zum damaligen Zeitpunkt der gr&ouml;&szlig;te Vertrag in der Geschichte der Stadt &ndash; und &ldquo;wir werden daf&uuml;r neue automatische Wasserz&auml;hler installieren. Das wird sich nicht nur selbst refinanzieren, sondern auch zus&auml;tzliche Einnahmen generieren, die Sie wieder in das Wasserversorgungssystem investieren k&ouml;nnen&rdquo;.<br>\nDoch das Ganze endete in einem kostspieligen Desaster f&uuml;r die Stadt.<br>\nDer Deal brachte Siemens 94,5 Millionen Dollar ein. Die Stadtverwaltung von Jackson musste hingegen 200 Millionen Dollar inklusive Zinsen f&uuml;r die Kreditaufnahme aufbringen. Doch anstatt die Infrastruktur f&uuml;r die Wasserversorgung und das Abrechnungssystem zu stabilisieren oder gar zu verbessern, ging von nun ab buchst&auml;blich alles den Bach herunter.<br>\nSiemens baute 20.000 Wasserz&auml;hler nicht korrekt ein. Sie waren zudem nicht einmal kompatibel mit dem neuen Abrechnungssystem. Viele Haushalte meldeten darauf hin, dass sie keine Rechnungen mehr erhielten, w&auml;hrend andere von extrem hohen, offensichtlich nicht korrekten Summen sprachen, die sie oft nicht beglichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Schmutzige-Profite-Wie-der-Siemens-Konzern-eine-Wasserkrise-in-den-USA-verschaerfte-7261927.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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