{"id":88126,"date":"2022-09-16T08:41:40","date_gmt":"2022-09-16T06:41:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126"},"modified":"2022-09-16T08:41:40","modified_gmt":"2022-09-16T06:41:40","slug":"hinweise-des-tages-4196","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h01\">Ukraine: Schie&szlig;en oder verhandeln?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h02\">Gef&auml;hrlicher Rekord: USA liefern Waffen im Wert von 40 Milliarden Dollar an Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h03\">Der Mittlere Korridor und der Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h04\">The West against the Rest (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h05\">Xi Jinping und Putin er&ouml;rtern chinesisch-russische Beziehungen und internationale und regionale Fragen von gemeinsamem Interesse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h06\">Deutschland, ein anderes Land: Die milit&auml;rische F&uuml;hrungsmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h07\">Mit den Kriegstreibern in einem Boot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h08\">B&uuml;rgergeld: Eine fatale Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h09\">Die von der Regierung versprochene &bdquo;Entlastung&ldquo; ist eine Luftnummer: Kleines Paket mit gro&szlig;en L&ouml;chern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h10\">Ein Bonus, der nie ankam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h11\">Impfpflicht: Hamburger Feuerwehrleute solidarisieren sich mit Berliner Kollegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h12\">Stoppt der Bundesrat die deutsche Dauerwelle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88126#h13\">Geb&auml;ude und Klimaschutz: Lieber nichts Neues bauen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine: Schie&szlig;en oder verhandeln?<\/strong><br>\nNach mehr als sechs Monaten Krieg in der Ukraine scheint ein Ende in weite Ferne ger&uuml;ckt. Washington und Br&uuml;ssel steigern die Waffenlieferungen an Kiew, und der Wirtschaftskrieg wird immer dramatischer. Doch es mehren sich Stimmen, die f&uuml;r Verhandlungen pl&auml;dieren. Noch gelten sie als unrealistisch und unmoralisch.<br>\nMehrere Versuche gab es in den letzten Monaten, um die Gegner an den Verhandlungstisch zu bringen: angefangen bei der Initiative Mario Draghis, &uuml;ber Appelle des UN-Generalsekret&auml;rs bis zur Erkl&auml;rung der internationalen Arbeitsgruppe um Romani Prodi und Jeffrey Sachs. Doch all diese Bem&uuml;hungen schafften es nicht, eine &ouml;ffentliche Diskussion loszutreten, sofern sie von den gro&szlig;en Medien &uuml;berhaupt wahrgenommen wurden. Dort sind Alternativen zur milit&auml;rischen Logik unerw&uuml;nscht. Sie k&ouml;nnten das neue TINA-Prinzip in Frage stellen: there is no alternative to Waffenlieferungen und Sanktionen.<br>\nWer dann doch in der Tagesschau, FAZ oder taz vorkommt, wie etwa der von Alice Schwarzer initiierte Promi-Brief an Olaf Scholz, wird als Lumpenpazifist beleidigt, mit Nazi-Vergleichen eingedeckt und gilt als &bdquo;f&uuml;nfte Kolonne Moskaus&ldquo;. &bdquo;Def&auml;tisten&ldquo; wollten &bdquo;einen Waffenstillstand von Putins Gnaden herbeireden,&ldquo; so die FAZ am 5. September, und selbst der Chef des Vatikans wurde ganz in diesem Propagandasound aus Blut und Eisen zu &bdquo;Putins Papst&ldquo; ernannt (FAZ 25.8.).<br>\nKomplement&auml;res Gegenst&uuml;ck zur Diskreditierung von Kritikern der kriegerischen Politik ist die Selbsterh&ouml;hung der Anh&auml;nger von Waffenlieferungen und Durchhalteparolen. Sie halten sich f&uuml;r die Inkarnation moralischer &Uuml;berlegenheit.<br>\nDie moralische Diskreditierung von Kritik am offiziellen Kurs soll einsch&uuml;chtern und ist nicht v&ouml;llig wirkungslos. Selbst bis in Teile der gesellschaftlichen Linken und der Friedensbewegung ist sie sp&uuml;rbar. Daher sollte sie etwas genauer unter die Lupe genommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/31-2022\/ukraine-schiessen-oder-verhandeln\/%20\">Peter Wahl auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gef&auml;hrlicher Rekord: USA liefern Waffen im Wert von 40 Milliarden Dollar an Ukraine<\/strong><br>\nDie Ukraine ist auf dem Weg, zum gr&ouml;&szlig;ten Empf&auml;nger milit&auml;rischer Hilfe der USA in diesem Jahrhundert zu werden. Die Unterst&uuml;tzung mit Waffen ist auf Jahre ausgerichtet. Kritiker warnen vor den Risiken.<br>\nSeit Beginn des Ukraine-Kriegs hat die US-Regierung mehr Geld und Waffen in die Unterst&uuml;tzung des ukrainischen Milit&auml;rs gepumpt als im Jahr 2020 an Afghanistan, Israel und &Auml;gypten zusammen, berichtet das investigative US-Medium The Intercept. Damit hat die Ukraine in wenigen Monaten mehr Milit&auml;rhilfe erhalten als die Gruppe der gr&ouml;&szlig;ten Empf&auml;nger von US-Unterst&uuml;tzung. Es unterstreicht, welche geostrategische Bedeutung die Ukraine f&uuml;r die US-Administration erhalten hat. [&hellip;]<br>\nMilit&auml;rexperten gehen davon aus, dass sich die Ukraine &ndash; seit 2014 an sich schon der gr&ouml;&szlig;te Empf&auml;nger an US-Sicherheitsleistungen in Europa &ndash;, auf dem Weg befindet, der gr&ouml;&szlig;te Empf&auml;nger an US-Milit&auml;rhilfen in diesem Jahrhundert zu werden. Die USA h&auml;tten zwar immer die milit&auml;rischen F&auml;higkeiten ihrer Verb&uuml;ndeten in der Vergangenheit mit gro&szlig;en Summen ausgebaut, von Vietnam bis Afghanistan. Allein f&uuml;r Afghanistan stellte die US-Administration 73 Milliarden bereit. Israel hat seit dem Zweiten Weltkrieg insgesamt 146 Milliarden an Ausr&uuml;stung und Unterst&uuml;tzung erhalten und ist zusammengerechnet der gr&ouml;&szlig;te Empf&auml;ngerstaat von US-Hilfen.<br>\nDoch die Geschwindigkeit, mit dem die Ukraine milit&auml;risch ausgestattet werde, sei beispiellos, so William Hartung, leitender Forscher am Quincy Institute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gefaehrlicher-Rekord-USA-liefern-Waffen-im-Wert-von-40-Milliarden-Dollar-an-Ukraine-7264925.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Mittlere Korridor und der Krieg<\/strong><br>\nDer geplante Ausbau eines Verkehrskorridors aus Europa nach China im Interesse der EU heizt die Spannungen zwischen Aserbaidschan und Armenien an und war wom&ouml;glich ein Motiv f&uuml;r den &Uuml;berfall aserbaidschanischer Truppen auf Armenien zu Wochenbeginn. Bei der Transportroute handelt es sich um den &bdquo;Zangezur-Korridor&ldquo;, der aus Aserbaidschan &uuml;ber armenisches Territorium in Richtung Westen f&uuml;hrt. Die Strecke w&auml;re die k&uuml;rzeste und kosteng&uuml;nstigste Verbindung aus der T&uuml;rkei zum Kaspischen Meer. Aserbaidschan leitet das Recht, den Korridor nutzen zu d&uuml;rfen, aus dem Waffenstillstandsabkommen nach dem Krieg zwischen ihm und Armenien im Herbst 2020 ab. Dies ist allerdings umstritten. In Aserbaidschan hei&szlig;t es nun, der j&uuml;ngste &Uuml;berfall auf Armenien habe auch der Durchsetzung des Zangezur-Korridors gegolten. Der Konflikt um die Transportroute betrifft auch die EU, die sich zur Zeit bem&uuml;ht, eine Alternative zur Hauptroute der Neuen Seidenstra&szlig;e aus China nach Europa aufzutun; diese f&uuml;hrt &uuml;ber Russland. Wichtigste Alternative ist der Mittlere Korridor, der aus China &uuml;ber Kasachstan, das Kaspische Meer und den S&uuml;dkaukasus in die T&uuml;rkei f&uuml;hrt. Er quert Aserbaidschan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9025\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Aserbaidschan gegen Armenien: Angriffskrieg? Welcher Angriffskrieg?<\/strong><br>\nWir hatten es gestern an dieser Stelle schon erw&auml;hnt: Die EU will vom Aggressor Aserbaidschan bis 2027 mindestens 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr kaufen und die Importmenge damit verdoppeln.<br>\nMehr noch: In der vergangenen Woche war ein Vertreter des Bundesverteidigungsministeriums (BMVg) in Baku, um mit, wie es von dort hie&szlig;, Vertretern der Abteilung f&uuml;r internationale milit&auml;rische Zusammenarbeit des Verteidigungsministeriums Aserbaidschans zu sprechen:<\/p>\n<blockquote><p>\nBeide Seiten trafen sich zu einem detaillierten Meinungsaustausch &uuml;ber den aktuellen Stand und die Aussichten f&uuml;r die Entwicklung der Zusammenarbeit im milit&auml;rischen Bereich zwischen den L&auml;ndern sowie &uuml;ber Fragen der regionalen und internationalen Sicherheit.<br>\nAngriffskriegsministerium, pardon: Verteidigungsministerium der Republik Aserbaidschan\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Nato war &uuml;brigens kurz zuvor schon da.<br>\nInformationen dazu lagen dem BMVg-Sprecher in der Bundespressekonferenz diese Woche leider nicht vor. Man kann davon ausgehen, dass die n&auml;chsten Treffen mit den aserbaidschanischen Aggressoren in Baku oder Berlin ohne Fototermin stattfinden. Lohnt sich &auml;sthetisch ohnehin nicht, wie Sie oben sehen k&ouml;nnen.<br>\nMerke: Die deutsche Au&szlig;enpolitik ist wertegeleitet. Von welchen Werten aber, das k&ouml;nnen die Ministeriumssprecher gerade nicht sagen. Vielleicht reichen sie uns diese Information aber nach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Aserbaidschan-gegen-Armenien-Angriffskrieg-Welcher-Angriffskrieg-7265699.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>The West against the Rest (II)<\/strong><br>\nDie EU zielt im Machtkampf gegen Russland und China auf eine globale Blockbildung, strebt eine umfassende Ausdehnung des westlichen Blocks an und wird im Inneren gegen &bdquo;trojanische Pferde&ldquo; ausw&auml;rtiger M&auml;chte vorgehen. Dies geht aus der gestrigen State of the Union-Rede von Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen hervor. Demnach wird der transatlantische Block, der einige asiatisch-pazifische Staaten einschlie&szlig;t, mit dem positiv konnotierten Etikett &bdquo;Demokratien&ldquo; versehen. Er soll um m&ouml;glichst viele Staaten Afrikas und Lateinamerikas erweitert und einem nichtwestlichen Block gegen&uuml;bergestellt werden, der das negativ konnotierte Label &bdquo;Autokratien&ldquo; erh&auml;lt. W&auml;hrend die EU die Blockbildung vorantreibt, entstehen im nichtwestlichen &bdquo;Rest&ldquo; der Welt &ndash; es handelt sich um drei Viertel s&auml;mtlicher Staaten &ndash; neue B&uuml;ndnisse, die eine multipolare Ordnung anstreben. Beteiligt sind neben Russland und China auch Indien, Brasilien und S&uuml;dafrika. Die Mitgliedschaft in den B&uuml;ndnissen BRICS oder SCO (Shanghai Cooperation Organisation) streben so unterschiedliche Staaten wie Argentinien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indonesien an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9024\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutscher Wirtschaftsminister will Abh&auml;ngigkeit von China verringern<\/strong><br>\nDeutsche Politiker haben in letzter Zeit den Hype um die &bdquo;Verringerung der Abh&auml;ngigkeit von China&ldquo; verst&auml;rkt, und der deutsche Wirtschaftsminister sagte am Dienstag sogar, dass das Ministerium an einer neuen Handelspolitik in Bezug auf China arbeite.<br>\nExperten erkl&auml;rten daraufhin am Mittwoch, dass Deutschland, das von einer sich versch&auml;rfenden Energiekrise geplagt wird, nachdem Russland seine Lieferungen aufgrund umfassender Sanktionen des Westens gek&uuml;rzt hat, sich Sorgen mache, dass auch die Lieferungen aus China unterbrochen werden k&ouml;nnten, wenn die Spannungen zwischen China und den USA weiter eskalieren. Sie forderten die deutschen und europ&auml;ischen Politiker daher auf, ihren Nationalismus und ihre Antiglobalisierungsmentalit&auml;t aufzugeben, um inmitten eines Wettstreits der Gro&szlig;m&auml;chte eine unabh&auml;ngige Politik zu verfolgen und die normale wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit mit China im Interesse des Wohlergehens Europas fortzusetzen. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Wir d&uuml;rfen uns nicht erpressen lassen&ldquo;, wurde Habeck zitiert. Er wies darauf hin, dass die neue Politik eine genauere Pr&uuml;fung chinesischer Investitionen in Europa, etwa im Bereich der Infrastruktur, beinhalten werde.<br>\n&bdquo;Trotz der wiederholten Rhetorik ist noch kein Wendepunkt in den Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und Deutschland zu erkennen&ldquo;, betonte Cui Hongjian, Direktor der Abteilung f&uuml;r Europastudien am China Institute of International Studies, am Mittwoch gegen&uuml;ber der Global Times.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-09\/15\/content_78421362.htm\">German.China.org.cn<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere das von oliv-gr&uuml;nen Politikern gef&uuml;hrte Ausw&auml;rtige Amt und das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz m&ouml;chten offensichtlich aus ideologischen Gr&uuml;nden eine Anti-China-Politik betreiben &ndash; gegen die Interessen von deutschen Unternehmen. Wenn das so schnell gehen sollte wie die Sanktionen gegen Russland und der Ausstieg aus fossilen Energietr&auml;gern aus Russland drohen in Deutschland eine noch schnellere Entwicklung in Richtung Rezession und Wohlstandsverluste f&uuml;r l&auml;ngere Zeit. Die Folgen der politischen Ma&szlig;nahmen w&auml;hrend der merk-w&uuml;rdigen Coronazeit wiegen noch immer teilweise sehr schwer und die Wirkungen der Sanktionen gegen Russland d&uuml;rften in den n&auml;chsten Wochen und Monaten hierzulande noch sp&uuml;rbarer werden. Dem gr&uuml;nen Spitzenpersonal mag das recht sein, aber viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sowie zahlreiche Betriebe und Konzerne d&uuml;rften das jedoch anders bewerten.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wirtschaft warnt vor Abkehr von China<\/strong><br>\nAppelle an Wirtschaftsminister Habeck: Kooperation mit wichtigstem Handelspartner unerl&auml;sslich<br>\nDer n&auml;chste gro&szlig;e Plan des Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck l&auml;sst in der Industrie Alarmglocken schellen. &raquo;Die staatliche F&ouml;rderung und Absicherung des China-Gesch&auml;fts deutscher Unternehmen muss grunds&auml;tzlich erhalten bleiben&laquo;, mahnte Friedolin Strack, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Asien-Pazifik-Ausschusses (APA) der deutschen Wirtschaft, am Donnerstag gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur Reuters. Anlass waren &Uuml;berlegungen des Gr&uuml;nen-Politikers, Investitions- und Exportgarantien f&uuml;r Gesch&auml;fte mit der Volksrepublik zur&uuml;ckzufahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434750.au%C3%9Fenhandel-wirtschaft-warnt-vor-abkehr-von-china.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Xi Jinping und Putin er&ouml;rtern chinesisch-russische Beziehungen und internationale und regionale Fragen von gemeinsamem Interesse<\/strong><br>\nXi wies darauf hin, dass China und Russland in diesem Jahr bisher eine fruchtbare strategische Kommunikation gepflegt haben. Beide L&auml;nder h&auml;tten die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen kontinuierlich gef&ouml;rdert, Veranstaltungen im Rahmen des Jahres des Sportaustauschs ordnungsgem&auml;&szlig; durchgef&uuml;hrt, die lokale Zusammenarbeit und den gesellschaftlichen und kulturellen Austausch intensiviert, auf internationaler Ebene eine enge Koordinierung erreicht, und die grundlegenden Normen der internationalen Beziehungen gewahrt. Angesichts der Ver&auml;nderungen in der Welt, in der Zeit und in der Geschichte sei China bereit, mit der russischen Seite zusammenzuarbeiten, um die Verantwortung einer Gro&szlig;macht zu erf&uuml;llen, eine f&uuml;hrende Rolle zu spielen und Stabilit&auml;t in eine Welt im Umbruch zu bringen.<br>\nXi Jinping betonte zudem, China sei bereit, die russische Seite in Fragen, die die Kerninteressen des jeweils anderen betreffen, nachdr&uuml;cklich zu unterst&uuml;tzen und die praktische Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Landwirtschaft, Konnektivit&auml;t und anderen Bereichen zu vertiefen. Beide Seiten sollten die Koordinierung und Zusammenarbeit im multilateralen Rahmen der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SOZ) und der BRICS verst&auml;rken, die Solidarit&auml;t und gegenseitiges Vertrauen zwischen allen Parteien f&ouml;rdern, die praktische Zusammenarbeit ausweiten, die Sicherheitsinteressen der Region wahren und die gemeinsamen Interessen der zahlreichen Entwicklungs- und Schwellenl&auml;nder sch&uuml;tzen.<br>\nWladimir Putin sagte, Russland halte sich fest an das Ein-China-Prinzip und verurteile provokative Handlungen einzelner L&auml;nder in Fragen, die Chinas Kerninteressen betreffen. Russland sei bereit, die bilaterale und multilaterale Kommunikation und Zusammenarbeit mit China zu vertiefen und die Kooperation in Schl&uuml;sselbereichen wie Handel und Energie auszubauen. Russland sei auch bereit, mit China zusammenzuarbeiten, um die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den SOZ-Mitgliedsstaaten auf der Grundlage des Prinzips der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der anderen zu f&ouml;rdern und eine autorit&auml;re Plattform f&uuml;r die Aufrechterhaltung der regionalen Sicherheit und Stabilit&auml;t zu schaffen, so Wladimir Putin.<br>\nXi w&uuml;rdigte die Position Russlands zum Festhalten am Ein-China-Prinzip und betonte, dass Taiwan ein Teil Chinas sei und China sich entschieden gegen separatistische Kr&auml;fte und Einmischung von au&szlig;en wende und dass kein Land das Recht habe, &uuml;ber die Taiwan-Frage zu urteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/09\/15\/ARTIenBgmSpxXtqsrabjeEty220915.shtml\">CRI online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gegengewicht zum Westen<\/strong><br>\nStaatenbund Shanghai Cooperation Organisation w&auml;chst. Iran neues Mitglied. Ausweitung auf arabische L&auml;nder in Aussicht<br>\nMit deutlichen Worten wandte sich Schawkat Mirsijojew, der Pr&auml;sident Usbekistans, kurz vor dem am Donnerstag gestarteten Gipfeltreffen der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) an die internationale &Ouml;ffentlichkeit. Usbekistan habe den SCO-Vorsitz, den es dieses Jahr innehabe, &raquo;zu einem Zeitpunkt bedeutenden Wandels in der Welt&laquo; &uuml;bernommen &ndash; &raquo;in einer Periode des &rsaquo;historischen Bruchs&lsaquo;, wenn eine &Auml;ra endet und eine andere beginnt, noch unberechenbar und unbekannt&laquo;, hielt er in einem am Montag ver&ouml;ffentlichten Beitrag f&uuml;r die Onlineplattform Intellinews.com fest. Die &uuml;berkommene Weltordnung beginne, &raquo;signifikant zu versagen&laquo;. Eine der Hauptursachen daf&uuml;r sei &raquo;eine tiefe Vertrauenskrise auf globaler Ebene, die ihrerseits geopolitische Konfrontation provoziert und Stereotype des Blockdenkens wiederzubeleben droht&laquo;. Man k&ouml;nne einen &raquo;Prozess wechselseitiger Entfremdung&laquo; erkennen, der unter anderem die dringend notwendige Erholung der Weltwirtschaft erschwere. Die Lage sei ernst.<br>\nDie SCO, deren Gipfel am Freitag zu Ende geht, ist ein Teil des von Mirsijojew skizzierten Wandels. Das Staatenb&uuml;ndnis, 2001 von China, Russland und vier L&auml;ndern Zentralasiens gegr&uuml;ndet, 2017 um Indien und Pakistan erweitert, verzeichnete 2021 eine Wirtschaftsleistung von 23,3 Milliarden US-Dollar &ndash; mehr als die USA oder die EU, vor allem aber dreizehnmal so viel wie zur Zeit seiner Gr&uuml;ndung. In der Wahrnehmung des Westens meist auf Aktivit&auml;ten in Sachen Sicherheit reduziert, befasst sich die SCO auch mit vielen weiteren Themenfeldern. Auf dem Gipfel in Samarkand stehen zum Beispiel die Energie- und die Nahrungsmittelversorgung sowie die Sicherheit der Lieferketten auf der Tagesordnung &ndash; Themen, wie sie etwa auch die G7 behandeln. China will jetzt ebenfalls die &ouml;kologische und die digitale Entwicklung diskutieren, passend zu seinen Strategien der &raquo;gr&uuml;nen&laquo; und der &raquo;digitalen Seidenstra&szlig;e&laquo;. Nebenbei: Samarkand, heute Usbekistans zweitgr&ouml;&szlig;te Stadt, war einst ein wichtiges Handelszentrum an der historischen Seidenstra&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434760.handel-statt-sanktionen-gegengewicht-zum-westen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschland, ein anderes Land: Die milit&auml;rische F&uuml;hrungsmacht<\/strong><br>\nZeitenwende: Die Bev&ouml;lkerung soll den G&uuml;rtel enger schnallen &ndash; die Bundeswehr braucht mehr Aufr&uuml;stung f&uuml;r die F&uuml;hrungsrolle. R&uuml;stungsexporte sollen erleichtert werden: Verteidigungsministerin Christine Lambrechts Grundsatzrede zur &ldquo;Nationalen Sicherheitsstrategie&rdquo;.<br>\nIm Gegensatz etwa zu den USA existiert in Deutschland bislang keine &ldquo;Nationale Sicherheitsstrategie&rdquo;, was sich aber laut dem Ampel-Koalitionsvertrag noch in diesem Jahr &auml;ndern soll.<br>\nObwohl die Federf&uuml;hrung beim Ausw&auml;rtigen Amt liegt, ist es kein Wunder, dass nun Verteidigungsministerin Christine Lambrecht mit einer Grundsatzrede am 12. September prominent die Initiative ergriff. Schlie&szlig;lich bezeichnete ihr Ministerium die Sicherheitsstrategie als das &ldquo;oberste sicherheitspolitische Dachdokument&rdquo;.<br>\nBedenklich war die Rede insbesondere wegen drei Aspekten: Einmal aufgrund der vehementen Art und Weise, wie sich nun auch Lambrecht hinter in j&uuml;ngster Zeit wieder deutlich lauter gewordene milit&auml;rische F&uuml;hrungsanspr&uuml;che stellte.<br>\nZweitens fiel auf, wie klar sie einer Absenkung der deutschen R&uuml;stungskontrollh&uuml;rden auf den kleinsten gemeinsamen europ&auml;ischen Nenner das Wort redete.<br>\nUnd drittens machte sie mehr als deutlich, dass die Bev&ouml;lkerung k&uuml;nftig f&uuml;r die Aufr&uuml;stung der Bundeswehr dauerhaft den G&uuml;rtel enger schnallen soll. (&hellip;)<br>\nDer offizielle Milit&auml;rhaushalt wird sich nach gegenw&auml;rtiger Beschlusslage im Jahr 2026 auf 50,1 Mrd. Euro belaufen &ndash; zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes d&uuml;rften zwischen 75 und 80 Mrd. Euro sein, ein Wert, der dann zum letzten Mal &uuml;ber Entnahmen aus den Sonderschulden erreicht werden kann.<br>\nLaut Lambrecht soll also dann sp&auml;testens 2027 eine Erh&ouml;hung des offiziellen Milit&auml;rhaushaltes um rund 25 bis 30 Milliarden Euro erfolgen, was unter Beachtung der Schuldenbremse nur durch massivste K&uuml;rzungen in anderen Bereichen m&ouml;glich sein wird. (&hellip;)<br>\nMit ihrer Rede bereitete Lambrecht schon jetzt der sp&auml;testens in einigen Jahren unweigerlich anstehenden Debatte um eine Verstetigung des Sonderverm&ouml;gens den Boden.<br>\nAuch andere interessierte Akteure stehen schon jetzt in die Startl&ouml;cher, wenn etwa das Institut der Deutschen Wirtschaft Mitte August 2022 forderte:<br>\n&ldquo;Ab 2027 ist die Finanzierung zur Einhaltung des Zwei-Prozent-Ziels aber noch ungekl&auml;rt. Wenn das Sonderverm&ouml;gen bis dahin aufgebraucht ist und der Verteidigungshaushalt nicht erh&ouml;ht wird, entsteht eine L&uuml;cke von rund 35 Milliarden Euro. Wenn diese nicht geschlossen wird, w&uuml;rde der Anteil am BIP auf rund 1,2 Prozent zur&uuml;ckfallen [&hellip;]. Eine Kl&auml;rung und eine entsprechende mittelfristige Finanzplanung ist nicht erst in der n&auml;chsten Legislaturperiode bedeutsam, sondern muss fr&uuml;hzeitig vorgenommen werden, um eine langfristige Planungssicherheit &uuml;ber 2026 hinaus zu erreichen.<br>\nOhne diese Verstetigung kann sich auch die Verteidigungswirtschaft nicht auf zuk&uuml;nftige Anforderungen einstellen. [&hellip;] Sp&auml;testens 2026 muss zur Einhaltung des Zwei-Prozent-Ziels ein um gut 60 Prozent vergr&ouml;&szlig;ertes regul&auml;res Verteidigungsbudget zur Verf&uuml;gung gestellt werden.&rdquo;<br>\nInstitut der Deutschen Wirtschaft<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutschland-ein-anderes-Land-Die-militaerische-Fuehrungsmacht-7261532.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit Milit&auml;rausgaben von 75 und 80 Milliarden Euro pro Jahr w&auml;re ab dem Jahr 2027 vermutlich allein der deutsche R&uuml;stungshaushalt gr&ouml;&szlig;er als der Russlands, das im Jahr 2021 <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/157935\/umfrage\/laender-mit-den-hoechsten-militaerausgaben\/\">fast 66 Milliarden Dollar<\/a> f&uuml;r das Milit&auml;r ausgegeben hatte (Deutschland 56 Milliarden in 2021). Dabei w&auml;re das Geld hierzulande dringend n&ouml;tig f&uuml;r andere, nicht-milit&auml;rische Bereiche &ndash; z.B. f&uuml;r Bildung &amp; Wissenschaft, das Gesundheitswesen und eine gesetzliche Rente, die vor Armut im Alter sch&uuml;tzt. Stattdessen werden &ldquo;milit&auml;rische F&uuml;hrungsanspr&uuml;che&rdquo; gestellt und an einer &ldquo;Nationalen Sicherheitsstrategie&rdquo; gearbeitet, die sich aber kaum mit den Interessen der hiesigen Bev&ouml;lkerung deckt. Da stellt sich die Frage, wessen nationale Sicherheitsstrategie hier umgesetzt werden soll &ndash; lediglich die der deutschen R&uuml;stungsindustrie oder auch die der &ldquo;Verteidigungsindustrie&rdquo; in den USA?<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie hierzu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79771\">Gigantische Milit&auml;rausgaben des Westens, doch Russland ist die Bedrohung?<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71414\">Zur Diskussion: Geopolitischer Paukenschlag? Das m&ouml;gliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis zwischen Russland und China<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mit den Kriegstreibern in einem Boot<\/strong><br>\nNATO-Morderweiterung. Das ehedem neutral orientierte Schweden steht vor dem Beitritt zum Nordatlantikpakt<br>\nAm 8. M&auml;rz 2022 erkl&auml;rte die schwedische Ministerpr&auml;sidentin Magdalena Andersson anl&auml;sslich einer Pressekonferenz zum Krieg in der Ukraine, dass ein NATO-Beitrittsantrag Schwedens &raquo;nicht aktuell&laquo; sei. Er w&uuml;rde die Sicherheitslage in Europa nur weiter destabilisieren. 24 Stunden sp&auml;ter war alles anders. Pl&ouml;tzlich meinte Andersson, dass nichts in Stein gemei&szlig;elt sei und dass ein Land nat&uuml;rlich auch seine Verteidigungspolitik immer wieder &uuml;berdenken m&uuml;sse.<br>\nDanach ging alles sehr schnell. Als deutlich wurde, dass die finnische Regierung so bald wie m&ouml;glich einen Antrag zum NATO-Beitritt stellen wollte, hatte es auch Schweden eilig. Genau 71 Tage, nachdem Andersson die Frage f&uuml;r nicht aktuell erkl&auml;rt hatte, reichte die schwedische Regierung gemeinsam mit der finnischen ihren Antrag ein. (..)<br>\nRational ist an dem schwedischen Beitrittsgesuch wenig. Bis heute verweisen selbst vereinzelte Sozialdemokraten darauf, dass damit die Sicherheitslage des Landes nicht verbessert, sondern verschlechtert w&uuml;rde. Dienten Finnland und Schweden einst als Pufferzone m&ouml;glicher milit&auml;rischer Aggression, stehen sie im Falle einer NATO-Mitgliedschaft an der vordersten Front geopolitischer Konflikte. Auch stimmt kaum, dass Finnland und Schweden ohne Mitgliedschaft bei milit&auml;rischen Angriffen auf sich alleine gestellt w&auml;ren. Bereits seit Jahren werden milit&auml;rische &Uuml;bungen gemeinsam mit NATO-Truppen durchgef&uuml;hrt. Mit entsprechenden Erw&auml;gungen wollte sich in den letzten Monaten jedoch niemand aufhalten. Statt dessen titelte die liberale Tageszeitung Dagens Nyheter am Tag des schwedischen NATO-Beitrittsantrags: &raquo;Heute ist es leicht, auf Schweden stolz zu sein!&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434457.nato-norderweiterung-mit-den-kriegstreibern-in-einem-boot.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>B&uuml;rgergeld: Eine fatale Debatte<\/strong><br>\nDie Ampelregierung hat sich auf eine Erh&ouml;hung von Hartz 4 um 53 Euro auf 502 Euro geeinigt und plant Hartz 4 in B&uuml;rgergeld umzubenennen. Sowohl in Medien als auch bei Teilen der Politik, wie auch von Arbeitgebern wird diese Erh&ouml;hung als zu hoch kritisiert und die Sorge ge&auml;u&szlig;ert: Arbeit k&ouml;nne unattraktiv werden. Die Debatte zeigt dabei sehr deutlich, was falsch l&auml;uft im deutschen Diskurs.<br>\n&bdquo;Es sorgt f&uuml;r Demotivation bei denjenigen, die mit einem geringen Gehalt regul&auml;r arbeiten. Am unteren Ende verschwimmen immer mehr die Grenzen zwischen regul&auml;rer Arbeit und dem B&uuml;rgergeld&ldquo;, erkl&auml;rt der Pr&auml;sident des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, gegen&uuml;ber der Rheinischen Post.<br>\nDie Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der CDU, Gitte Connemann , erkl&auml;rt: &bdquo;F&uuml;r Geringverdiener wird regul&auml;re Arbeit unattraktiver &ndash; und das bei fast 900.000 unbesetzten Stellen. Es darf nicht der Eindruck entstehen: Wer arbeitet, ist der Dumme. Aber dieses fatale Signal sendet die Ampel.&ldquo;<br>\n&Auml;hnliche Aussagen finden sich auch von weiteren Politikerinnen und Politikern von AfD und Union, sowie Arbeitgeberverb&auml;nden und auch Teile der konservativen Presse argumentieren in eine &auml;hnliche Richtung.<br>\nLaut Sozialverb&auml;nden ist der neue Satz von 502 auch weiterhin deutlich unter dem was es zum Leben br&auml;uchte. Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier erkl&auml;rt: &bdquo;Hier bleiben wir bei unserer Forderung: 650 Euro ab dem 1. Januar und 100 Euro sofort f&uuml;r den &Uuml;bergang.&ldquo; Der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband wie auch das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) haben sogar eine H&ouml;he von 678 Euro berechnet bei der Hartz 4 liegen m&uuml;sste.<br>\nDie Erh&ouml;hung von Hartz 4 um etwas mehr als 10% ist angesichts der Lebensmittelpreise um fast 15% und einer noch h&ouml;heren Inflation bei Gas und Strom gleicht also nicht einmal die Inflation im Bereich des Grundbedarfs aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/buergergeld-eine-fatale-debatte\/\">die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die von der Regierung versprochene &bdquo;Entlastung&ldquo; ist eine Luftnummer: Kleines Paket mit gro&szlig;en L&ouml;chern<\/strong><br>\nDie Backen waren ziemlich aufgeblasen, als Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Anfang September nach einer 22-st&uuml;ndigen Marathon-Klausurtagung seines Kabinetts ein &bdquo;drittes Entlastungspaket in H&ouml;he von mehr als 65 Milliarden Euro&ldquo; vorstellte und vollmundig darauf verwies, die ersten beiden Pakete h&auml;tten zusammen nur ein Volumen von 30 Milliarden Euro gehabt. Das sollte nach &bdquo;Bazooka&ldquo; klingen, nach &bdquo;You&rsquo;ll never walk alone&ldquo; und &bdquo;Whatever it takes&ldquo; &ndash; also Entschlossenheit demonstrieren, um die Folgen des Wirtschaftskrieges gegen Russland f&uuml;r die breite Bev&ouml;lkerung abzufedern. (&hellip;) Je mehr Details dieser Ank&uuml;ndigung in den Folgetagen und bei der Debatte des Deutschen Bundestages &uuml;ber das Entlastungspaket auf den Tisch kamen, desto mehr Luft entwich aus diesem prallen 65-Milliarden-Ballon. Klar war schon gleich nach der Verk&uuml;ndung: Die Millionen Gaskunden, die sowohl von ihren Gasversorgern als auch durch die Gasumlage den Hauptpreis f&uuml;r das Anzetteln eines Wirtschaftskrieges gegen den wichtigsten Gaslieferanten Deutschlands zahlen sollen, werden nicht entlastet &ndash; das sei, so belehrte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) in der Bundestagsdebatte, nicht leistbar (&hellip;)<br>\nWahrscheinlich wird eine n&uuml;chterne Bilanz nach einem Jahr zeigen, dass von den 65 Milliarden nur ein Teil &uuml;berhaupt die Empf&auml;nger erreicht, weil das Paket eher eine Ank&uuml;ndigung als tats&auml;chlich gepackt und ausgeliefert ist. Alle Kommentare von &Ouml;konomen &uuml;ber das gesamte Spektrum hinweg waren sich denn auch einig: Dieses Paket mit den gro&szlig;en L&ouml;chern wird den Absturz in die Rezession nicht wesentlich abfedern oder gar aufhalten k&ouml;nnen. Vor allem mittlere und kleinere Unternehmen werden durch die Hilf- und Tatenlosigkeit der Regierung in die Insolvenz getrieben werden.<br>\nSahra Wagenknecht hatte v&ouml;llig recht, als sie in einem Kommentar von einem &bdquo;Entlastungsp&auml;ckchen&ldquo; schrieb, mit dem versucht werde, &bdquo;die Bev&ouml;lkerung mit Kleinbetr&auml;gen und vagen Versprechungen ruhigzustellen&ldquo;. Sie rief zum Widerstand und &bdquo;sozialen Protesten&ldquo; auf. In der Tat ist das &ndash; f&uuml;r die Stra&szlig;e wie f&uuml;r die Betriebe &ndash; die einzig richtige Antwort auf dieses Placebo der Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/kleines-paket-mit-grossen-loechern-172477\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Bonus, der nie ankam<\/strong><br>\nDas war gut gedacht, auch vom damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Aber schlecht gemacht. Der Bundesrechnungshof (BRH) hat die Corona-Pr&auml;mien f&uuml;r Pflegeeinrichtungen gepr&uuml;ft. Die bittere Erkenntnis der Kontrollbeh&ouml;rde f&uuml;r die Staatsfinanzen: Das Verfahren f&uuml;r die Auszahlung der Pr&auml;mien sei &ldquo;fehler- und missbrauchsanf&auml;llig&rdquo; gewesen. So steht es in einem aktuellen Pr&uuml;fbericht des BRH, der dieser Tage an den Bundestag ging. Der Report liegt der S&uuml;ddeutschen Zeitung, NDR und WDR vor. (&hellip;)<br>\nIn diesem Jahr sollen Pflegekr&auml;fte in Heimen und Kliniken erneut einen Corona-Bonus bekommen, f&uuml;r den Spahns Nachfolger Karl Lauterbach (SPD) eine Milliarde Euro aufwenden will. Pflegekr&auml;fte sorgten &ldquo;mit ihrem besonderen Einsatz daf&uuml;r, dass Deutschland bisher die Pandemie bew&auml;ltigen konnte&rdquo;, sagt Lauterbach. (&hellip;)<br>\nDie Auszahlungen der Pr&auml;mie an die 1,2 Millionen Besch&auml;ftigten soll nach dem gleichen Muster erfolgen wie beim ersten Corona-Bonus. Der Rechnungshof bef&uuml;rchtet, &ldquo;dass sich damit die Anf&auml;lligkeit des bisherigen Verfahrens f&uuml;r Fehler und Missbrauch&rdquo; beim Pflegebonus fortsetzt. Der BRH zieht &uuml;berhaupt ein d&uuml;steres Fazit bei Corona-Hilfsma&szlig;nahmen des Staates f&uuml;r Krankenh&auml;user, f&uuml;r Pflegekr&auml;fte und mit den kostenlosen Schnelltests f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. &ldquo;In weiten Teilen wurde und wird absehbarem Missbrauch bei der Mittelverwendung nicht durch Verfahrensregelungen effektiv gegengesteuert.&rdquo; Die Kritik trifft Spahn ebenso wie Lauterbach. (&hellip;)<br>\nUnd dann sind da noch die vom Staat erst ganz und jetzt noch weitgehend bezahlten Corona-Schnelltests in privaten Teststationen. Hier gab und gibt es offenbar immer noch massenweisen Betrug: Stationsbetreiber rechnen mehr Tests ab, als tats&auml;chlich vorgenommen wurden. Der Rechnungshof verweist auf Angaben von Ermittlungsbeh&ouml;rden, wonach hier teilweise organisierter Kriminalit&auml;t vorliege, die banden- und gewerbsm&auml;&szlig;ig begangen werde. Lauterbach will dem mit einer neuen Testverordnung ein Ende bereiten.<br>\nLauterbachs neues Modell sieht eine dreistufige, aber ziemlich komplizierte Pr&uuml;fung vor. Nach Ansicht des BRH sei so eine &ldquo;wirkungsvolle Betrugsbek&auml;mpfung&rdquo; allerdings &ldquo;kaum m&ouml;glich&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundesrechnungshof-pflegebonus-missbrauch-1.5657147\">S&uuml;ddeutsche <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine &ldquo;schallende Ohrfeige&rdquo; f&uuml;r den amtierenden Bundesgesundheitsminister und seinen Vorg&auml;nger &ndash; also f&uuml;r zwei Pharmalobbyisten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Impfpflicht: Hamburger Feuerwehrleute solidarisieren sich mit Berliner Kollegen<\/strong><br>\nKritik an der einrichtungsbezogenen Impfpflicht: &bdquo;Die Erfahrungen der Berliner Kollegen deckten sich nahezu vollst&auml;ndig mit unseren.&ldquo;<br>\nImpfkritische Berliner Feuerwehrleute bekommen jetzt Beistand von Kollegen aus Hamburg. In einem Brief an die F&uuml;hrung der Hamburger und der Berliner Feuerwehr solidarisieren sich mutma&szlig;lich Feuerwehrleute aus der Hansestadt mit ihren Berliner Kollegen. Sie kritisieren fehlendes Personal, einen Gr&uuml;nen-Politiker und die Corona-Ma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/prod.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/corona-pandemie-impfung-kritik-impfpflicht-hamburger-feuerwehrleute-solidarisieren-sich-mit-berliner-kollegen-li.267428\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stoppt der Bundesrat die deutsche Dauerwelle?<\/strong><br>\nNach langem Ringen und zahlreichen &Auml;nderungsantr&auml;gen hat der Bundestag vergangene Woche eine Neufassung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Aber die Kritik an der Maskenpflicht und weiteren Teilen des Gesetzes rei&szlig;t nicht ab. Einige Bundesl&auml;nder wollen es stoppen. Eine &Uuml;bersicht &uuml;ber das Gesetz und die Widerspr&uuml;che von verschiedenen Seiten.<br>\nSie will Karl Lauterbach stoppen: Schleswig-Holsteins Kultusministerin Karin Prien hat kurz vor der Abstimmung &uuml;ber das neue Infektionsschutzgesetz im Bundesrat den Gesundheitsminister scharf kritisiert. Ihrer Ansicht nach ist das neue Gesetz eine &bdquo;Katastrophe&ldquo; f&uuml;r alle Sch&uuml;ler, weil diese wochenlang vom Unterricht ausgeschlossen werden k&ouml;nnten, wenn sie keinen negativen Test oder eine Gesundschreibung des Arztes vorweisen k&ouml;nnen. Die Kritik an den Corona-Ma&szlig;nahmen der Regierung ist also in der Mitte der Politik angekommen. Auch die Politiker nehmen wahr, dass au&szlig;er in Deutschland in ganz Europa kaum jemand mehr mit einer erneuten Welle rechnet. Deutschland hingegen bereitet sich scheinbar auf eine Dauerwelle vor. Gleichzeitig zeigen Studien, dass die meisten B&uuml;rger bereits eine Immunantwort auf die Krankheit haben. Die Lage ist verworren. Und festgefahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/inland\/stoppt-der-bundesrat-die-deutsche-dauerwelle\/\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gesundheitsministerin Behrens und Kultusminister Tonne zum neuen Infektionsschutzgesetz<\/strong><br>\n&bdquo;Alle Bundesl&auml;nder sind sich einig, dass diese Regel keinesfalls dazu f&uuml;hren darf, dass Kinder und Jugendliche wieder die Hauptleidtragenden der Pandemie werden und im gro&szlig;en Umfang Unterricht verpassen oder nicht betreut werden&ldquo;, erkl&auml;rt Sozial- und Gesundheitsministerin Daniela Behrens. Das Thema sei deshalb in der Konferenz der Gesundheitsministerinnen und Minister von Bund und L&auml;ndern bereits am vergangenen Montag mit dem Bundesgesundheitsministerium er&ouml;rtert worden.<br>\n&bdquo;Dort wurde uns zugesichert, dass das Robert-Koch-Institut klarstellen werde, dass nicht jeder Schnupfen mit einem COVID-Verdachtsfall gleichzusetzen sei. Die geplante Regelung solle lediglich sicherstellen, dass positiv getestete und genesene Kinder und Jugendliche erst nach einem negativen Testergebnis wieder in die Schule oder Kita gehen. Die L&auml;nder waren sich einig, dass eine solche Klarstellung zeitnah erfolgen muss.<br>\nDar&uuml;ber hinaus hat das BMG klargestellt, dass im Falle eines Verdachts auf eine COVID-Infektion und erfolgter Genesung auch die Best&auml;tigung eines negativen Selbsttests durch die Eltern als Nachweis ausreiche, um die Einrichtung wieder besuchen zu k&ouml;nnen. Dies kann aus unserer Sicht zu einem St&uuml;ck mehr Sicherheit im Schul- und Kitabetrieb beitragen, ohne die Kinder und Jugendlichen &uuml;berm&auml;&szlig;ig zu belasten.&ldquo;<br>\nKultusminister Grant Hendrik Tonne erkl&auml;rt zum Umgang mit der geplanten Regelung in Niedersachsen:<br>\n&bdquo;Kinder und Jugendliche haben im Zuge der Pandemie und vorangegangenen Schutzma&szlig;nahmen lange genug die Hauptlast getragen, sie d&uuml;rfen bei der Coronabek&auml;mpfung nicht schon wieder anderen gegen&uuml;ber benachteiligt werden. Jetzt gilt es sicherzustellen, dass Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler verl&auml;sslich und in Pr&auml;senz unterrichtet und Kinder verl&auml;sslich betreut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mk.niedersachsen.de\/startseite\/aktuelles\/presseinformationen\/gesundheitsministerin-behrens-und-kultusminister-tonne-zum-neuen-infektionsschutzgesetz-215371.html\">Kultusministerium Niedersachsen<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>FFP2-Pflicht in Z&uuml;gen und Bussen? &bdquo;Realit&auml;tsfern und evidenzfrei&ldquo;<\/strong><br>\nSie dienen im Arbeitsschutz dazu, sch&auml;dliche Partikel abzuhalten, die Tragedauer soll 75 Minuten sein. Trotzdem sollen nach dem Willen der Regierung Zugreisende ab 14 Jahren eine FFP2-Maske stundenlang tragen. Experten &uuml;ben scharfe Kritik, auch das RKI sieht Risiken bei den Masken.<br>\nIn mehreren unionsgef&uuml;hrten Bundesl&auml;ndern hatte sich in den vergangenen Tagen Widerstand gegen das neue Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregt &ndash; und nun melden auch Wissenschaftler ihre Zweifel an der Sinnhaftigkeit an. Sie warnen vor gesundheitlichen Gefahren durch die Versch&auml;rfung der Maskenpflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus241063739\/Infektionsschutzgesetz-FFP2-Pflicht-in-Zuegen-und-Bussen-Realitaetsfern-und-evidenzfrei.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geb&auml;ude und Klimaschutz: Lieber nichts Neues bauen<\/strong><br>\nIn kaum einer anderen Stadt wird so viel abgerissen und neu gebaut wie in Frankfurt. Doch der Erhalt von Geb&auml;uden nutzt auch dem Klimaschutz.<br>\nSo etwas gibt es selten: Das Geb&auml;ude, in dem die Ausstellung gezeigt wird, ist selbst Teil der Ausstellung. Im Deutschen Architekturmuseum (DAM), das w&auml;hrend der Sanierung seines Stammhauses vor&uuml;bergehend am Ostbahnhof eine Heimat gefunden hat, gibt es diese Konstellation derzeit. Denn das fr&uuml;here Telekom-Geb&auml;ude, das 1951 als erste Zentrale des Versandh&auml;ndlers Neckermann erbaut wurde und jetzt von dem Museum und vielen anderen Mietern genutzt wird, steht als Beispiel f&uuml;r eine Immobilie, die man nicht abrei&szlig;en m&uuml;sste.<br>\n&bdquo;Nichts Neues &ndash; Besser bauen mit Bestand&ldquo; hei&szlig;t die Ausstellung, die am Donnerstagabend offiziell er&ouml;ffnet wird. Damit folgt das DAM dem Trend, das Thema Nachhaltigkeit in der Architektur zu thematisieren. Und so finden sich gleich zu Beginn des Parcours durch die (wiederverwendeten) Stellw&auml;nde die einschl&auml;gigen Zahlen: 40 Prozent der Emissionen an Treibhausgasen gehen auf den Geb&auml;udesektor zur&uuml;ck. Dabei macht der Verbrauch von Strom und W&auml;rmeenergie im laufenden Betrieb im Schnitt nur die H&auml;lfte aus. Die anderen 50 Prozent entfallen auf den Bau selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/frankfurt\/klimaschutz-bei-gebaeuden-in-frankfurt-umbauten-statt-neubauten-18316894.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein ganz wichtiger Punkt: nicht bauen (und nicht abrei&szlig;en) spart enorme Mengen Energie und Kohlendioxidemissionen, au&szlig;erdem auch viel M&uuml;ll und Schutt. Aber wie schon im Artikel angesprochen wird: um mehr Geld zu verdienen und die teure Grundfl&auml;che zu vergolden, wird eben doch jeder Quadratmeter m&ouml;glichst gewinnbringend zugebaut. Um das Wohnen (oder meinetwegen ordentliche B&uuml;rogeb&auml;ude) geht es beim gro&szlig;en Immobilienmonopoly schon lange nicht mehr.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-88126","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88126","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=88126"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88126\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":88128,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88126\/revisions\/88128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=88126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=88126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=88126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}