{"id":88175,"date":"2022-09-18T14:00:49","date_gmt":"2022-09-18T12:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88175"},"modified":"2022-09-16T14:13:50","modified_gmt":"2022-09-16T12:13:50","slug":"leserbriefe-zu-leitzinserhoehung-zur-inflationsbekaempfung-was-fuer-eine-schnapsidee-und-eu-strompreisdeckel-der-verbraucher-zahlt-der-staat-kassiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88175","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eLeitzinserh\u00f6hung zur Inflationsbek\u00e4mpfung? Was f\u00fcr eine Schnapsidee\u201c und \u201eEU-Strompreisdeckel \u2013 der Verbraucher zahlt, der Staat kassiert\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Jens Berger hat eine Entscheidung und einen Plan auf europ&auml;ischer Ebene hinterfragt. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88026\">In diesem Beitrag<\/a> wird die Leitzinserh&ouml;hung der EZB er&ouml;rtert. Es solle die Inflation bek&auml;mpft werden. Die Monetaristen k&ouml;nnten die Inflation nicht erkl&auml;ren. In einer Phase des konjunkturellen Abschwungs sollten die Zinsen eigentlich gesenkt werden, um eine Rezession abzufedern. Hochverschuldete Staaten w&uuml;rden durch h&ouml;here Zinsen &bdquo;vor einem &bdquo;Berg voller &ouml;konomischer Problemstellungen (stehen), von denen die Preissteigerungen noch eines der kleineren Probleme sind&ldquo;. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88035\">Hier<\/a> wird die Absicht der EU-Kommission um Ursula von der Leyen thematisiert, den Strompreis zu deckeln und so die B&uuml;rger zu entlasten. Das h&auml;tte u.a. durch die Herausnahme der Gaskraftwerke vom Merit-Order-Prinzip geschehen k&ouml;nnen. Doch stattdessen sollen &bdquo;die Einnahmen der Stromproduzenten gedeckelt und ihre &Uuml;bergewinne an den Staat abgef&uuml;hrt werden&ldquo;. Der Verbraucher w&uuml;rde &bdquo;also weiterhin die vollkommen unn&ouml;tig &uuml;berteuerten Preise&ldquo; zahlen. Hierzu haben wir interessanten E-Mails erhalten. Danke daf&uuml;r. Hier sind nun die Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu: Leitzinserh&ouml;hung zur Inflationsbek&auml;mpfung? Was f&uuml;r eine Schnapsidee<\/strong><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>besten Dank f&uuml;r den wunderbar einfach gehaltenen Artikel &uuml;ber die fehlenden Zusammenh&auml;nge von Leitzinserh&ouml;hungen und Inflationsbek&auml;mpfung.<br>\n&nbsp;<br>\nNoch mehr als in der Medizin und der zugrundeliegenden Biologie\/Biochemie besteht die &bdquo;Wirtschaftswissenschaft&ldquo; (&Ouml;konomie) mehr oder weniger aus Dogmen die mit komplizierten Theorien und mathematischen Modellen scheinbar begr&uuml;ndet werden. Wenn &uuml;berhaupt ist die &Ouml;konomie jedoch nur als &bdquo;normative Wissenschaft&ldquo; zu bezeichnen, da es sich mehr oder weniger um &bdquo;Spielregeln&ldquo; handelt die wir (Politiker + &Ouml;konomen) selbst aufgestellt haben, denen wir bislang und zu oft unhinterfragt folgen und deren &bdquo;Erforschung&ldquo; sowie Auswirkungen wohl viel eher dem Fachbereich &bdquo;Psychologie&ldquo; zuzuordnen w&auml;ren. Die oft haneb&uuml;chenen Theorien (die unsichtbare Hand, die den Markt zum Wohle aller lenkt) und banalen Modelle, sind in der &Ouml;konomie das was in der Krankheitsindustrie der &bdquo;wei&szlig;e Kittel&ldquo; bedeutet, Darstellung von Kompetenz und Wahrhaftigkeit, die tats&auml;chlich nicht vorhanden ist.<br>\n&nbsp;<br>\nAuch auf diesem Sektor &ndash; und man fragt sich derzeit wo nicht &ndash;&nbsp; ist es Zeit &bdquo;Schein&ldquo; und &bdquo;Sein&ldquo; aufzudecken und Wirklichkeit von Unwirklichem zu trennen. Nur so k&ouml;nnten wir die richtigen Ma&szlig;nahmen treffen und qualitative Ergebnisse erzielen. Vielen Dank nochmals f&uuml;r Ihren Beitrag dazu.<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e, Ralf Mei&szlig;ner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, sehr geehrte Damen und Herren, <\/p><p>vielen Dank f&uuml;r die sehr gute Information, die mit doch erheblichem Aufwand verbunden war. <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88026\">nachdenkseiten.de\/?p=88026<\/a><\/p><p>Ich denke, der Hintergrund f&uuml;r diese Leitzinserh&ouml;hungen stellt (auch) eine Ablenkungsma&szlig;nahme dar auf den dann folgerichtig und wunschgem&auml;&szlig; so Magazine wie der Focus aufgesetzt haben. Es geht meines Erachtens um die Verschleierung der Tatsache, dass der Wirtschaftskrieg die Ursache der Preissteigerungen darstellt. <\/p><p>In dem Zusammenhang m&ouml;chte ich darauf hinweisen, dass der aktuelle vom Ausland angeblich bel&auml;chelte deutsche Sonderweg bei Corona sehr viel weniger irre ist, als auch von den Kritikern behauptet wird. Er k&ouml;nnte sogar eiskalt kalkuliert sein, damit Energie-Demonstrationen mittels des Infektionsschutzgesetzes bek&auml;mpft beziehungsweise prophylaktisch verboten werden k&ouml;nnen. Zweckm&auml;&szlig;igerweise werden sie dann einfach aus &ldquo;Volkswohlgr&uuml;nden&rdquo; nicht stattfinden d&uuml;rfen. Die Pandemie wird also noch gebraucht! <\/p><p>Gegen Demonstrationen aus Coronagr&uuml;nden vorzugehen erhielte f&uuml;r die exekutierenden Polizisten (Soldaten?) als Nebeneffekt auch eine andere Grundlage\/Psychologie. Die Exekutierenden s&auml;&szlig;en dann n&auml;mlich nicht wie die betroffenen B&uuml;rger im gleichen Boot einer gnadenlosen Verarmung durch die Energiepreise, sondern sie w&uuml;rden wie ge&uuml;bt gegen die &uuml;blichen rechten und notorisch querdenkerischen verschw&ouml;rungsideologischen Corona-Schwurbler eingesetzt. Da g&auml;be es dann deutlich weniger Ladehemmungen. <\/p><p>Mit verschw&ouml;rerischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nUlrich Engelke <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Ihnen ist es aus meiner Sicht sehr gut gelungen, einen in der Tat komplexen Sachverhalt f&uuml;r die Leserinnen und Leser verst&auml;ndlich aufzubereiten.<\/p><p>Zwei kleine Erg&auml;nzungen zu Ihren Ausf&uuml;hrungen:<\/p><p>1.) Sie schreiben:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Hier sprechen &Ouml;konomen dann von einer Lohn-Preis-Spirale. Steigende L&ouml;hne treiben hier die Preise, so dass man am Ende zwar Geld in der Tasche hat, sich daf&uuml;r aber nicht mehr leisten kann.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das ist im Prinzip korrekt. Heiner Flassbeck hat in den vergangenen Jahren immer wieder auf den engen statistischen Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Inflationsrate und den sogenannten Lohnst&uuml;ckkosten (diese ber&uuml;cksichtigen, erg&auml;nzend zur Inflation, auch die Produktivit&auml;t) hingewiesen.<\/p><p>Allerdings sollte meines Erachtens der Hinweis nicht fehlen, dass nominale Lohnsteigerungen in der Regel nur teilweise von einer hierdurch bedingten h&ouml;heren Inflationsrate aufgefressen werden. Das zeigten auch die auf die Jahrtausendwende folgenden Jahre, als in Deutschland Lohndumping betrieben wurde, w&auml;hrenddessen in anderen Staaten der Eurozone (z.B. Frankreich) eine an der Ziel-Inflationsrate der EZB sowie an der Produktivit&auml;tsentwicklung orientierte Lohnpolitik (d.h. im Vergleich zu Deutschland h&ouml;heren Nominallohnsteigerungen) verfolgt wurde: Nicht nur die Nominall&ouml;hne, sondern auch die preisbereinigten Reall&ouml;hne wuchsen &ndash; wenn auch in geringerem Ma&szlig;e &ndash; in Staaten mit &ouml;konomisch angemessener Lohnentwicklung st&auml;rker als hierzulande. Die Besch&auml;ftigten in diesen Staaten hatten also auch preisbereinigt mehr Geld in der Tasche. (Allerdings war diese auseinanderlaufende Lohnpolitik innerhalb der Eurozone neben der Weltfinanzkrise eine wesentliche Ursache f&uuml;r die Eurozonen-Krise ab 2010, aber dies ist eine andere Thematik.)<\/p><p>2.) Sie schreiben:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Der Euro ist im letzten Jahr um rund 20 Prozent gegen&uuml;ber dem Dollar gefallen. Dadurch haben sich f&uuml;r diese Unternehmen die Beschaffungskosten ebenfalls deutlich erh&ouml;ht und wenn sie ihre Margen stabil halten wollen, sind sie darauf angewiesen, die Preise dementsprechend zu erh&ouml;hen. Auch hier hat der Kunde am Ende genau so viel Geld in der Tasche, f&uuml;r das er sich jedoch weniger leisten kann.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>F&uuml;r die Kostenseite der Unternehmen ist das zutreffend. Hinzu kommt allerdings der Einfluss des Wechselkurses auf die Absatzseite der Unternehmen: Die Absenkung des Wechselkurses macht Unternehmen preislich wettbewerbsf&auml;higer, wodurch deren Absatzmengen und damit auch deren Ums&auml;tze mutma&szlig;lich ansteigen. Ob nun die Arbeitnehmer (die ja zugleich Kunden der deutschen Wirtschaft sind) letztlich mehr oder weniger Geld in der Tasche haben, h&auml;ngt davon ab, ob der Kostensteigerungseffekt oder der Umsatzsteigerungseffekt &uuml;berwiegt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG&uuml;nter Kieren<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin mit Ihrem Artikel &ldquo;Leitzinserh&ouml;hung zur Inflationsbek&auml;mpfung? Was f&uuml;r eine Schnapsidee&rdquo; nicht ganz einverstanden. Ich denke, Sie tun den Monetaristen etwas Unrecht.<br>\n&nbsp;<br>\nSie schreiben:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wenn der Staat beispielsweise wegen der Coronalockdowns Schulden aufgenommen hat, um &Uuml;berbr&uuml;ckungsgelder an Gewerbetreibende auszuzahlen, hat der normale B&uuml;rger dadurch keinen einzigen Cent mehr in der Tasche. Der Wirt des Eiscaf&eacute;s kann seinen Preis also nicht erh&ouml;hen, es kommt nicht zu Preissteigerungen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Doch, die Kunden des Wirtes haben mehr Geld, weil sie es nicht bei ihm ausgeben konnten. Ich jedenfalls habe in den letzten Jahren viel Geld durch das Nichtbesuchen von Restaurants gespart, das ich jetzt beispielsweise f&uuml;r Heiz&ouml;l ausgeben kann. Wenn Geld durch Kreditvergabe in die Realwirtschaft flie&szlig;t, ist mehr Geld in der Realwirtschaft, egal an welcher Stelle es zun&auml;chst landet.<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ein sehr gro&szlig;er Teil der gestiegenen Geldmenge ist &uuml;brigens auf den aufgebl&auml;hten Finanzsektor zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Die ganzen Wetten in Form von Derivaten, f&uuml;r die die Banken und Finanzunternehmen Fremdkapital &ndash; also Kredite &ndash; ben&ouml;tigen, haben jedoch ebenfalls nicht den geringsten Effekt auf den F&uuml;llstand ihres Portemonnaies.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Erlauben Sie mir bitte folgenden Vergleich. Der Finanzsektor wirkt auf den Geldfluss wie ein Staudamm. Die Zentralbank ist die Quelle und die Realwirtschaft liegt unterhalb des Stausees. Sie haben Recht damit, dass dies die Einflussm&ouml;glichkeiten der Zentralbanken stark einschr&auml;nkt. Andererseits kann die Finanzwirtschaft, wenn sie will, die Schleusen &ouml;ffnen und fast beliebig Geld in die Realwirtschaft pumpen. Sie muss nur warten bis sich ein S&uuml;ndenbock findet, den man f&uuml;r die resultierende starke Inflation verantwortlich machen kann &ndash; Putin zum Beispiel. Dann kann man unauff&auml;llig die ganzen Pleitefirmen aufkaufen.<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Beim Faktor Kosten sieht es genauso aus. Steigen die L&ouml;hne, weil Kredite billiger und h&auml;ufiger in Anspruch genommen werden?<br>\nNat&uuml;rlich nicht. Streng genommen lie&szlig;e sich hier sogar der umgekehrte Effekt erkl&auml;ren. Wenn der Leitzins sinkt und Kredite billiger werden, sinken auch die Finanzkosten der Wirtschaft, die das als Preissenkungen an die Kunden weitergeben k&ouml;nnte.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wenn die gleiche Zahl an Krediten billiger aufgenommen wird, haben Sie recht. Wahrscheinlicher ist aber, dass auch zus&auml;tzliche Kredite aufgenommen werden, die sich sonst nicht gelohnt h&auml;tten. Das Geld aus diesen Krediten wird zumindest teilweise investiert, also in der Realwirtschaft verteilt. Wenn z.B. eine Firma eine neue Fabrikhalle baut, flie&szlig;t zus&auml;tzliches Geld in die Bauwirtschaft, die wiederum mehr Geld f&uuml;r L&ouml;hne ausgeben kann.<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Preissteigerung auf breiter Flur ist also nahezu monokausal &uuml;ber diese durch Lieferkettenprobleme und Energiepreise ausgel&ouml;sten Faktoren zu erkl&auml;ren.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Da stimme ich zu. Ich denke, der Monetarismus ist eine Sch&ouml;nwettertheorie, die au&szlig;erhalb von Krisenzeiten durchaus funktioniert.<br>\nDass er zur Zeit nicht funktioniert &ndash; darin sind wir uns einig &ndash; hei&szlig;t nicht, dass er grunds&auml;tzlich nicht funktionieren kann.<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Sp&auml;testens hier muss man ernsthaft die Frage stellen, ob die Monetaristen dies nicht sehen k&ouml;nnen oder nicht sehen wollen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ich denke eher Letzteres. Man k&ouml;nnte auch sagen, die wahre Aufgabe des Monetarismus sei es, Geld in den obengenannten Stausee zu leiten und dabei so zu tun, als g&auml;be es ihn nicht. Anders ausgedr&uuml;ckt, die Monetaristen stecken anscheinend mit den Betreibern des Staudammes unter einer Decke.<br>\n&nbsp;<br>\nDass eine Leitzinserh&ouml;hung eine Schnapsidee ist, kann ich unterschreiben. Aber eine Senkung w&uuml;rde die Lohn-Preis-Spirale antreiben und so die Inflation befeuern und die Sparer enteignen. Staatliche Finanzspritzen w&uuml;rden die Staatsverschuldung und damit die Zinslast f&uuml;r den Steuerzahler weiter erh&ouml;hen und die Abh&auml;ngigkeit von den Banken vergr&ouml;&szlig;ern. Egal was wir tun, wir verlieren. Solange wir die Macht der Superreichen nicht brechen, k&ouml;nnen wir nur dar&uuml;ber diskutieren, auf welchem Weg wir am langsamsten ausbluten.<br>\n&nbsp;<br>\nMfG B. W.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der NachdenkSeiten,<\/p><p>gerne habe ich den Artikel gelesen. Nur wurde leider meiner Meinung nach ein Aspekt bez&uuml;glich der Geldmengenausweitung vergessen.<br>\nHerr Berger beschreibt in dem Artikel die Inflation der Verbraucherpreise. Das ist richtig.<br>\nAber was ist mit den Verm&ouml;genspreisen?<br>\nEdelmetalle, Immobilien, Aktien?<\/p><p>Hier haben die Monetaristen schon einen Punkt in meinen Augen.<br>\nDieses Geld f&uuml;hrt dann bei einigen Wenigen zu mehr Reichtum und Macht.<br>\nUnd auf der anderen Seite k&ouml;nnen Normalb&uuml;rger sich keine Immobilie mehr leisten.<br>\nAktieninvestments werden teurer und diejenigen die am n&auml;chsten an der Geldsch&ouml;pfung sitzen (Gro&szlig;konzerne) profitieren am meisten. Stichwort Cantillon-Effekt.<\/p><p>Die L&ouml;hne steigen ja eben nicht im gleichen Ma&szlig;e wie die Geldmengenausweitung (sch&ouml;n w&auml;r&acute;s).<br>\nMan kann zu allen Investitionen auch anderer Meinung sein. Aber das Geld was geschaffen wurde, hat sich seine Wege gesucht. In neuen Immobilien- und Aktienblasen.<br>\nBezahlen werden das wieder die B&uuml;rger. Solange sie steigen durch h&ouml;here Kosten und beim Platzen der Blasen wird man wieder mit Steuergeld retten.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihre Arbeit<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPhil Steiger <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>ich sch&auml;tze Sie und die allermeisten Artikel, die Sie auf den NachDenkSeiten geschrieben haben. Und ich halte genau wie Sie die &bdquo;Leitzinserh&ouml;hung&ldquo; f&uuml;r eine &bdquo;Schnapsidee&ldquo;. Allerdings w&uuml;rde ich es ganz anders erkl&auml;ren, warum es eine Schnapsidee ist. <\/p><p>Zinsen sind prinzipiell(!) eine Schnapsidee. Mir ist das erstmals vor etwa 20 Jahren bewusst geworden, als ich &uuml;ber das Beispiel des mittlerweile ziemlich bekannten &bdquo;Josefspfennigs&ldquo; gestolpert bin. Josef, der Vater von Jesus, hat dessen Geburt mit ein paar Kumpels kr&auml;ftig begossen und am Morgen darauf bei der Bank seines Vertrauens auf ein Sparbuch den Betrag von (nach heutigem Wert) einem Euro-Cent eingezahlt &ndash; bei einem fixen j&auml;hrlichen Zinssatz von 5 Prozent. Josef ist 30 Jahre sp&auml;ter gestorben. Zu diesem Zeitpunkt hatte das mittlerweile angewachsene Guthaben auf dem Sparbuch einen Wert von 4,32 Euro-Cent. Im Jahr 2000 wurde bei Ausgrabungen in Israel das Sparbuch in einer H&ouml;hle gefunden. Sch&auml;tzen Sie mal &ndash; so aus dem Bauch heraus &ndash; wie hoch das mittlerweile angewachsene Guthaben auf dem Sparbuch gewesen ist &hellip; Ich verrate es Ihnen. Im Jahr 2000 war der Goldpreis bei rund 10.000 Euro je Kilo. Wenn man nun unseren Planeten, die Erde, in Gold aufwiegen w&uuml;rde, dann w&uuml;rde man 600.000.000.000 Planeten davon ben&ouml;tigen, um den Betrag auszahlen zu k&ouml;nnen. Das glauben Sie nicht? Es l&auml;sst sich sehr leicht nachrechnen. Sie m&uuml;ssen nur die Zahl 1,05 f&uuml;r jedes vergangene Jahr mit sich selbst multiplizieren. Nach 30 Jahren kommen Sie so auf rund 4,32. Nach 100 Jahren kommt man auf 131,50 &ndash; auf dem Sparbuch w&uuml;rden also 1,31 Euro liegen. Nach 200 Jahren w&auml;ren es immerhin 173 Euro. Nach 300 Jahren w&auml;re der Betrag auf 22.740 Euro angewachsen. Nach 500 Jahren l&auml;gen auf dem Sparbuch 393 Millionen Euro! Und nach 700 Jahren w&auml;ren es 6,8 Billionen. Im Jahr 1000 kann man die Zahl kaum noch aufschreiben, es sind dann genau 1.546.318.920.731.927.238.984,56 Euro. Und im Jahr 2000 kommt diese Zahl heraus:<br>\n23.911.022.046.135.522.759.461.157.090.996.000.000.000,00 Euro <\/p><p>Die vielen Nullen am rechten Ende der Zahl sind der Ungenauigkeit meines Rechners geschuldet, aber auf ein paar Milliarden mehr oder weniger kommt es dabei nicht wirklich an &hellip; <\/p><p>Zinsen sind nichts anderes als ein Instrument f&uuml;r Diebstahl. Ich gebe jemandem etwas und dieser muss mir daf&uuml;r mehr zur&uuml;ckzahlen als ich ihm gegeben habe. Ohne dass ich selber daf&uuml;r irgendeine Gegenleistung erbringe. Ein Wirtschaftssystem, das mit Zinsen arbeitet, ist schlichtweg unintelligent. Willkommen im 21. Jahrhundert! <\/p><p>Der &bdquo;Handel mit Geld&ldquo; ist heute um ein Vielfaches umfangreicher als der Handel mit realen G&uuml;tern. Wir sind eine vollkommen bescheuerte Spezies. Es ist Zeit aufzuwachen! <\/p><p>Der Hauptmotor unseres Wirtschaftssystems l&auml;sst sich mit 4 Buchstaben beschreiben: GIER. <\/p><p>Die Donau entspringt in der Ukraine &ndash; deshalb hat sich der Strompreis bei meinem Stromversorger, der einen hohen Anteil an Wasserkraftwerken besitzt, in den letzten Monaten verdreifacht. In &Ouml;sterreich haben wir bekanntlich kaum Wald, wir importieren fast alles Holz aus der Ukraine. Deshalb ist der Preis f&uuml;r Holzpellets innerhalb des letzten Jahres um 290 Prozent gestiegen. <\/p><p>&Ouml;konomie erkl&auml;rt nach der Methode Wolfgang S&uuml;&szlig;.<br>\n&mdash;&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nWolfgang S&uuml;&szlig; <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Berger,<\/p><p>ich finde, dass es Ihnen gut gelungen ist, die theoretischen Parameter einer &rdquo; sinnvollen&nbsp; Inflationsbek&auml;mpfung &rdquo; herauszuarbeiten.<br>\nWer &ndash; als ausgebildeter &Ouml;konom &ndash; in der Lage ist, einen komplizierten Sachverhalt so vereinfacht darzustellen, dem geb&uuml;hrt sowieso jeglicher Respekt f&uuml;r diese Arbeit.<\/p><p>Vielen Dank daf&uuml;r, Herr Berger.<\/p><p>Leider vermisse ich in Ihrem Beitrag den praktischen und insofern politischen Bezug zu den von Ihnen geschilderten Ph&auml;nomenen.<\/p><p>Sicherlich stimmen Sie mit mir &uuml;berein, dass die theoretischen richtigen Schlussfolgerungen, die sie geschildert haben, sich auf eine Wettbewerb-Situation im Zusammenspiel mit verschiedenen W&auml;hrungen beziehen, oder habe ich da etwas missverstanden ?&nbsp; &nbsp;<\/p><p>Bei dem politischen Konstrukt der EURO-W&auml;hrung handelt es sich um eine Art W&auml;hrungskorb.<\/p><p>Dieser Umstand bedeutet vereinfacht ausgedr&uuml;ckt, dass L&auml;nder mit unterschiedlicher Wirtschaftskraft sich der selben W&auml;hrung bedienen.<\/p><p>Die Mechanismen, die in einem Wirtschaftsraum mit verschiedenen W&auml;hrungen existieren, konzentrieren sich im wesentlichen auf die Auf-oder Abwertung der W&auml;hrung. Und somit auch die Steuerungsm&ouml;glichkeiten von Inflation.<\/p><p>Eine Erh&ouml;hung der Leitzinsen bewirkt eine gr&ouml;&szlig;ere Nachfrage nach Staatsanleihen des betreffenden Landes.<\/p><p>Da die Anleihen in der W&auml;hrung des Landes bezahlt werden m&uuml;ssen, entsteht gleichzeitig auch eine erh&ouml;hte Nachfrage nach dieser W&auml;hrung und es kommt zu einer Aufwertung. Entsprechend wertet die W&auml;hrung ab, wenn die Leitzinsen fallen.<\/p><p>Was passiert denn in einem W&auml;hrungsraum von 19 Staaten mit heterogener Wirtschaftskraft, in dem die W&auml;hrung nicht partiell auf-oder abgewertet werden kann ?<\/p><p>Es herrscht Hilflosigkeit und Aktionismus bei der Zentralbank ( EZB ), die die Quadratur des Kreises hinbekommen muss.<br>\nSchlie&szlig;lich ist diese origin&auml;r der Preisstabilit&auml;t verpflichtet ! ( ? )<\/p><p>Die Politik des billigen Geldes der EZB f&uuml;r wirtschaftsschwache Staaten und zur Abwendung von Pleiten auch der Konzerne, hat die wirtschaftsschwachen und insofern mit hoher Staatsschuldenquote ausgestatteten L&auml;nder wie Italien und Griechenland &uuml;ber Jahre noch Luft zum Atmen gelassen.<\/p><p>Wirtschaftlich st&auml;rkere Einheiten, wie z.B. die BRD, mussten aufgrund dieser Politik eine schleichende Enteignung der Sparguthaben der Menschen &ldquo;in Kauf nehmen&rdquo;.&nbsp;<\/p><p>Die &ldquo;EZB-Zins-Wende&rdquo; ist nur ein Strohfeuer, weil sie diese Politik um sich selbst Willen gar nicht weiter verfolgen kann, wenn denn dieses Konglomerat &ldquo;EURO-Zone&rdquo; aufrecht erhalten werden soll.<\/p><p>Sie, Herr Berger, haben mit Ihrem Beitrag eindrucksvoll nachgewiesen, dass die Halbwertzeit des politischen W&auml;hrungs-Konstrukt der EURO-W&auml;hrung abgelaufen ist.<\/p><p>Es sollte nur einmal erw&auml;hnt werden !<\/p><p>Gl&uuml;ckauf !<br>\nMichael Krater.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu: EU-Strompreisdeckel &ndash; der Verbraucher zahlt, der Staat kassiert<\/strong><\/p><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Man muss sich einmal Gedanken machen warum der Staat kassieren will. Nach Corona und dem steten gigantischen Geldfluss Richtung Ukraine ist in der Staatskasse g&auml;hnende Leere. Die will man f&uuml;llen.<\/p><p>Die Leidtragenden: die einfachen B&uuml;rger. Dazu gibt es etwas sehr wichtiges zu sagen:<br>\nDie heutige Krise bringt kristallklar ans Tageslicht das Verh&auml;ltnis zwischen Regierungen\/Politiker einerseits und dem einfachen B&uuml;rger anderseits.<br>\nDie Regierungen egal wo in Europa haben kein oder sehr wenig Interesse am Wohlergehen der Gruppe von 90% ihrer B&uuml;rger.<br>\nDies ist eine ersch&uuml;tternde Feststellung. Wichtig w&auml;re hier die Suche nach dem Motiv, welche Denkprozesse liegen dieser Situation zu Grunde? Ist diese Situation neu, oder besteht sie schon lange? Wer sind die beg&uuml;nstigten dieser Politik?<\/p><p>Ich m&ouml;chte einmal einen treffenden Vergleich machen:<br>\nEin Bauer der Milchviehwirtschaft wird normalerweise alles daran tun seine K&uuml;he gut zu versorgen, gute St&auml;lle, gutes F&uuml;tter, alles f&uuml;r die Gesundheit der Tiere, damit sie viel und hochwertige Milch liefern.<\/p><p>Politiker der Regierung k&ouml;nnten keine guten Bauern der Milchwirtschaft sein, sie w&uuml;rden ihre K&uuml;he nicht gut versorgen, sie w&uuml;rden sagen unsere K&uuml;he brauchen kein gutes Futter, einfach h&auml;rter in den Euter kneifen dann kommt genug Milch.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nPatrick Janssens<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger, <\/p><p>danke f&uuml;r den interessanten Artikel &ldquo;EU-Strompreisdeckel &ndash; der Verbraucher zahlt, der Staat kassiert&rdquo;. <\/p><p>Wie nennt man das, wenn die breite Bev&ouml;lkerung sich nicht mehr selbstbewusst durch eigenen Verdienst durchs Leben schl&auml;gt, sondern nur durch Zuwendungen von wem auch immer menschenw&uuml;rdig &uuml;berleben kann? <\/p><p>Nicht nur, dass sich in den letzten Jahrzehnten im Verh&auml;ltnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer feudale Strukturen gebildet haben, sondern jetzt ist die politische Kaste auch auf diesen &lsquo;attraktiven&rsquo; Zug u.a. durch seine &lsquo;Entlastungspakete&rsquo; aufgesprungen. Und jetzt auch noch unterst&uuml;tzt durch die EU. <\/p><p>Ich pers&ouml;nlich m&ouml;chte eigentlich nicht von hier und da gew&auml;hrte &ldquo;Zuwendungen&rdquo; abh&auml;ngig sein. Wenn ich von A abh&auml;ngig bin, habe ich dann noch die freie Wahl B zu w&auml;hlen? <\/p><p>Eine Demokratie kann also meines Erachtens nur von freien und unabh&auml;ngigen B&uuml;rgern gestaltet werden. Die demokratisch gew&auml;hlten Politiker haben also u.a. die Aufgabe, alles daf&uuml;r zu tun, dass der Souver&auml;n seine demokratischen Rechte durch Freiheit und Unabh&auml;ngigkeit aus&uuml;ben kann. <\/p><p>Dass alles sehe ich, sch&ouml;n im Artikel auf den Punkt gebracht, zur Zeit nicht. <\/p><p>Ist doch altes Wissen; einen Hund bekommt man nicht zum unterw&uuml;rfigen Gehorsam durch regelm&auml;&szlig;iges Essen, sondern in dem er seine Ern&auml;hrung durch &lsquo;Belohnungsleckerlis&rsquo; durch befolgen von Kommandos sicherstellen muss. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHelmut Jakoby<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Sie schreiben im Artikel &rdquo; EU-Strompreisdeckel &ndash; der Verbraucher zahlt, der Staat kassiert&rdquo; <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Da die Strompreisbremse ja nicht beim Verbraucher, sondern beim Produzenten ansetzt, bezahlt der Verbraucher &ndash; wie auch jetzt schon &ndash; den vollen Preis; im Beispiel von oben also die vollen 300 Euro.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Und der Staat erhebt darauf vom Endverbraucher noch die Umsatzsteuer, die ebenfalls auf die hohen Preise abkassiert werden, in Deutschland derzeit mit 19% knapp 20 % aka 60 Euro obendrauf. Also allein die vom Endverbraucher zu entrichtende Umsatzsteuer betr&auml;gt etwa das doppelte des langj&auml;hrigen Durchschnittspreises an der B&ouml;rse.<\/p><p>Das hatten Sie im Artikel leider nicht erw&auml;hnt.<\/p><p>Nachdenkliche Gr&uuml;sse,<br>\nKK<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>Ihre Arbeit in allen Ehren, aber haben Sie wirklich geglaubt, da&szlig; irgendetwas, das Frau v.d.Leyen angeht, funktionieren k&ouml;nnte und f&uuml;r die einfachen B&uuml;rger Vorteile bringt? <\/p><p>Bedenken Sie, wie oft diese Frau versetzt wurde, wo sie jetzt ist, und bedenken Sie das ganze unter dem Aspekt des &ldquo;Dilbert-Prinzips&rdquo;. Dann er&uuml;brigen sich alle Fragen. ;) <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nWolfgang Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jens Berger hat eine Entscheidung und einen Plan auf europ&auml;ischer Ebene hinterfragt. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88026\">In diesem Beitrag<\/a> wird die Leitzinserh&ouml;hung der EZB er&ouml;rtert. Es solle die Inflation bek&auml;mpft werden. Die Monetaristen k&ouml;nnten die Inflation nicht erkl&auml;ren. In einer Phase des konjunkturellen Abschwungs sollten die Zinsen eigentlich gesenkt werden, um eine Rezession abzufedern. Hochverschuldete Staaten w&uuml;rden durch<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88175\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-88175","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88175","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=88175"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88175\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":88179,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88175\/revisions\/88179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=88175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=88175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=88175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}