{"id":88183,"date":"2022-09-16T16:30:56","date_gmt":"2022-09-16T14:30:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183"},"modified":"2022-09-16T15:12:04","modified_gmt":"2022-09-16T13:12:04","slug":"hinweise-des-tages-ii-552","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h01\">Annalena Baerbock: Gut im Bilde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h02\">Geduld am Ende: &raquo;Konzertierte Aktion&laquo; im Kanzleramt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h03\">Erdgasimporte und Erdgasexporte der Bundesrepublik Deutschland &ndash; in Terajoule und Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h04\">Yanis Varoufakis &uuml;ber Fake-Stromm&auml;rkte, Ukraine-Krieg und bedrohte Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h05\">China st&auml;rkt mit der Staaten-Union SCO seine internationale Position<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h06\">Engp&auml;sse nehmen zu: Mehr als 250 Arzneimittel nicht lieferbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h07\">Vor Bundesratsabstimmung zum Infektionsschutzgesetz: RKI l&auml;sst Einsch&auml;tzung der Gef&auml;hrdung durch Corona als &bdquo;hoch&ldquo; stillschweigend verschwinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h08\">Kalt wie die Queen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h09\">Alarmierender Befund: Deutschland trocknet aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h10\">&laquo;Auch ionisierende Niedrigstrahlung stellt ein Risiko dar&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h11\">M&ouml;glicher Interessenkonflikt: Springer-Chef soll &ldquo;Bild&rdquo;-Kampagne gegen Adidas losgetreten haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h12\">Meloni vor Ernte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h13\">Zur Eskalation des Taiwan-Konfliktes: Gef&auml;hrliche Provokationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88183#h14\">Das Letzte: &bdquo;Verfassungsstaat muss sich den Feinden des Rechts entgegenstellen&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Annalena Baerbock: Gut im Bilde<\/strong><br>\nHat sich der Blick der &Ouml;ffentlichkeit auf Annalena Baerbock ver&auml;ndert? Oder ist sie eine andere geworden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2022\/38\/annalena-baerbock-aussenministerin-krisenzeit\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wie Baerbock den Kanzler in der Panzerfrage unter Druck setzt<\/strong><br>\nLange zogen die Au&szlig;enministerin und Olaf Scholz in der Ukrainepolitik an einem Strang. Doch nun gilt deutsches Kriegsger&auml;t als &raquo;Gamechanger&laquo;, Baerbock dringt auf die Lieferung von Kampfpanzern &ndash; und bricht damit ein Tabu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-und-annalena-baerbock-streit-um-die-kampfpanzer-fuer-die-ukraine-a-b943be4d-7c2b-49e3-b30f-fbb88c7ff4ae\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> P&uuml;nktlich zum Ausbruch eines weiteren Angriffskrieges, zu dem die deutsche Au&szlig;enministerin mit Schwerpunkt V&ouml;lkerrecht beharrlich schweigt, leisten Teile der Presse nun einen Beitrag zum Erhalt der guten Umfragewerte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Geduld am Ende: &raquo;Konzertierte Aktion&laquo; im Kanzleramt<\/strong><br>\nDie Lage ist so ernst, dass sogar die Gewerkschaftsf&uuml;hrung Widerworte gibt. Im Vorfeld des Treffens zur sogenannten konzertierten Aktion, die in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal im Kanzleramt stattfand, stellte die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi klar: Den Besch&auml;ftigten stehe das Wasser bis zum Hals. Die durch den Wirtschaftskrieg gegen Russland auf die Spitze getriebenen Gaspreise und die hohe Inflation fressen die Einkommen der Lohnabh&auml;ngigen auf. Einmalzahlungen seien zwar zu begr&uuml;&szlig;en &ndash; die Regierung will Unternehmen die M&ouml;glichkeit bieten, einen Bonus von bis zu 3.000 Euro steuerfrei an die Belegschaft auszureichen &ndash;, aber im Zentrum m&uuml;sse die &raquo;Stabilisierung des Reallohnniveaus&laquo; stehen, und dar&uuml;ber werde in Tarifverhandlungen und nicht im Kanzleramt entschieden.<br>\nDie ungew&ouml;hnlichen deutlichen Worte Fahimis kommen nicht von ungef&auml;hr. Bundeskanzler Olaf Scholz war nach dem ersten Treffen der konzertierten Aktion mit dem Vorschlag vorgesprescht, Einmalzahlungen gebe es nur gegen Lohnzur&uuml;ckhaltung &ndash; zwar distanzierte er sich im nachhinein davon, doch die Marschrichtung war ausgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434784.geduld-am-ende.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Erdgasimporte und Erdgasexporte der Bundesrepublik Deutschland &ndash; in Terajoule und Euro<\/strong><br>\nEin kurzer Blick auf die monatlichen und j&auml;hrlichen Erdgasimporte und Erdgasexporte der Bundesrepublik Deutschland von 2014 bis Juni 2022 (2) &ndash; in Terajoule (1) und Euro pro Terajoule. [&hellip;]<br>\nDie Erkl&auml;rung f&uuml;r die Differenzen zwischen der Aus- und Einfuhr von Erdgas (in gasf&ouml;rmigem Zustand) in der Au&szlig;enhandelsstatistik (Destatis: Warennummer 27112100), die den Abbildungen 1a bis 2c zugrunde liegt, und dem Import und Export von Erdgas bei Eurostat und in den &bdquo;Monatserhebungen &uuml;ber die Gasversorgung&ldquo; (Destatis: &bdquo;Netzeinspeisung von Gas aus Nachbarstaaten&ldquo; = &bdquo;Importe von Erdgas&ldquo; bei Eurostat; &bdquo;Netzausspeisung von Gas in Nachbarstaaten&ldquo; = &bdquo;Exporte von Erdgas&ldquo; bei Eurostat) ist dem BIAJ bisher leider noch nicht bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1693-erdgasimporte-und-erdgasexporte-der-bundesrepublik-deutschland-in-terajoule-und-euro.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Yanis Varoufakis &uuml;ber Fake-Stromm&auml;rkte, Ukraine-Krieg und bedrohte Demokratie<\/strong><br>\nEs sollte keine Stromm&auml;rkte geben. Das ist widersinnig. Denken Sie dar&uuml;ber nach. Wie soll es einen Strommarkt geben, wenn in Ihrer Wohnung oder sonst wo nur ein einziges Stromkabel in der Wand steckt, das Strom transportiert. Es kann keinen Markt f&uuml;r Strom geben. Es ist ein Monopol. Die einzige M&ouml;glichkeit, einen Markt f&uuml;r Strom zu generieren, w&auml;re, wenn wir 50 verschiedene Leitungen h&auml;tten, die jeweils einem Unternehmen geh&ouml;ren, w&auml;hrend wir frei w&auml;hlen k&ouml;nnten, an welche wir unsere Ger&auml;te anschlie&szlig;en. Aber das w&auml;re nat&uuml;rlich v&ouml;llig verr&uuml;ckt, weil wir dann 50 Netze haben m&uuml;ssten, die sich durch jeden Vorort, jede Stadt und das ganze Land ziehen m&uuml;ssten. Das w&auml;re l&auml;cherlich ineffizient.<br>\nWir haben also keine Stromm&auml;rkte. Wir haben tats&auml;chlich aber einen Staat, der eingreift und so tut, als ob es einen Markt g&auml;be. Er simulierte ihn aber nur, indem er einen Scheinwettbewerb zwischen den Stromerzeugern und einen Scheinwettbewerb zwischen angeblich unabh&auml;ngigen Stromh&auml;ndlern schafft. Damit sind Unternehmen gemeint, die Strom im Gro&szlig;handel einkaufen und ihn dann an einzelne Kunden weiter verkaufen. Aber das alles ist eine staatliche Erfindung. Es ist, wenn Sie so wollen, der Albtraum der Anh&auml;nger von freien M&auml;rkten sowie von Konservativen und libert&auml;ren Rechten. Der Strommarkt ist faktisch ein vom Staat geschaffener Fake-Markt.<br>\nDass es sich um einen Scheinmarkt handelt, zeigt sich in Stressphasen. Das tat es zum Beispiel in den 1970er Jahren w&auml;hrend der &Ouml;lkrise, die sich dann in einer Strompreiskrise niederschlug. Heute offenbart sich die Fehlkonstruktion in der Unterbrechung der Versorgungsketten im Zuge des Ukraine-Kriegs. Man darf nicht vergessen, dass die Strompreise, die die Menschen jetzt in New York, Los Angeles oder hier in Athen sowie &uuml;berall zahlen, um einen viel gr&ouml;&szlig;eren Faktor gestiegen sind als die Kosten f&uuml;r die Stromerzeugung. Die Oligarchen, die diesen staatlichen Markt, diesen Pseudomarkt, diesen Fake-Markt beherrschen, profitieren enorm von dieser Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Yanis-Varoufakis-ueber-Fake-Strommaerkte-Ukraine-Krieg-und-bedrohte-Demokratie-7264196.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>China st&auml;rkt mit der Staaten-Union SCO seine internationale Position<\/strong><br>\nMit der Aufnahme des Iran als neues Mitglied verschiebt sich der Einfluss der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SCO) Richtung Westen. Davon profitiert China, das beginnt, das Machtvakuum in Mittelasien zu f&uuml;llen.<br>\nEs sollte in westlichem Interesse sein, den Gipfel der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SCO) in Samarkand in all seinen Facetten zu erfassen. Nur so wird es m&ouml;glich, ihm gerecht zu werden. Die Begegnung zwischen den Pr&auml;sidenten Xi Jinping und Wladimir Putin war gewiss das &uuml;berragende Ereignis. Die strategische Partnerschaft China &ndash; Russland hat durch den Ukraine-Krieg offenkundig keinen Schaden genommen, sie gewinnt eher an Wert f&uuml;r beide Seiten, ohne dass die sich durch identische Positionen gegenseitig schaden und behindern.<br>\nAber es sollte eben zugleich registriert werden, wie es momentan um einen Staatenbund bestellt ist, der global gesehen kein Schattendasein fristet, eher an weltpolitischer Geltung gewinnt, dabei eine Assoziation oder ein Forum bleibt, weniger zur Allianz oder zum B&uuml;ndnis wird. In dieser Hinsicht ambitionierter zu agieren, verhindert unter anderem die heterogene Mitgliedschaft. Immerhin geh&ouml;ren die Erzfeinde Pakistan und Indien dazu, was f&uuml;r die SCO spricht. Von den Vereinten Nationen und deren Unterorganisation abgesehen &ndash; welche Gremien gibt es sonst, in denen sich Delegationen aus Delhi und Islamabad begegnen k&ouml;nnen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/china-gewinnt-dank-der-staaten-union-sco-gerade-jetzt-internationale-an-statur%20\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Engp&auml;sse nehmen zu: Mehr als 250 Arzneimittel nicht lieferbar<\/strong><br>\nMedikamente wie Fiebersaft oder Krebstherapeutika sind immer h&auml;ufiger nicht erh&auml;ltlich. Die Ausf&auml;lle w&uuml;rden immer schwerwiegender, warnt der Deutsche Apothekerverband.<br>\nIn Deutschland ist laut Apothekerverband eine wachsende Zahl an Medikamenten nicht erh&auml;ltlich. &ldquo;&Uuml;ber 250 Mittel sind aktuell als nicht lieferf&auml;hig gemeldet&rdquo;, sagte der Vizevorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes, Hans-Peter Hubmann, der Nachrichtenagentur dpa. &ldquo;Das Problem ist schon sehr bedeutend, das muss man klar sagen.&rdquo;<br>\nProbleme gebe es nicht nur bei Nischenprodukten, sondern auch bei g&auml;ngigen Mittel gegen Bluthochdruck und Diabetes. Zudem waren Schmerzmittel wie Ibuprofen zeitweise nicht erh&auml;ltlich. &ldquo;Lieferengp&auml;sse gibt es immer wieder mal, weil ein Produzent ausf&auml;llt, aber die Menge und die L&auml;nge des Ausfalls ist deutlich dramatischer geworden&rdquo;, so Hubmann. Vor f&uuml;nf Jahren seien zahlenm&auml;&szlig;ig nicht einmal halb so viele Produkte betroffen gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/apotheker-medikamente-lieferengpaesse-nehmen-zu-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vor Bundesratsabstimmung zum Infektionsschutzgesetz: RKI l&auml;sst Einsch&auml;tzung der Gef&auml;hrdung durch Corona als &bdquo;hoch&ldquo; stillschweigend verschwinden<\/strong><br>\nSeit zwei Wochen ist in den Wochenberichten des Robert-Koch-Instituts der entscheidende Satz kommentarlos entfallen, es sch&auml;tze &bdquo;die Gef&auml;hrdung f&uuml;r die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung als hoch ein&ldquo;. Das Stillschweigen der Beh&ouml;rde &uuml;ber die ge&auml;nderte Lageeinsch&auml;tzung d&uuml;rfte dazu dienen, die Regierung mit ihren neuen Oktober-bis-Ostern-Corona-Regeln nicht blo&szlig;zustellen. [&hellip;]<br>\nNach dem Bundestag stimmte noch am Vormittag auch der Bundesrat dem ge&auml;nderten Infektionsschutzgesetz zu. Einem Bild-Bericht zufolge versprach die Bundesregierung daf&uuml;r per Protokollnotiz, die besonders scharfen Regeln f&uuml;r Sch&uuml;ler aus dem Gesetz zu streichen. Bundesweit vorgeschrieben werden FFP2-Masken in Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen. Das bedeutet zum Beispiel, dass Reha-Sport in Rehabilitationskliniken mit den besonders dichten Masken stattfinden muss, was wohl gesundheitssch&auml;dlich ist. In Pflegeheimen und Kliniken muss au&szlig;erdem vor dem Zutritt ein negativer Test vorgelegt werden.<br>\nAuch in Fernz&uuml;gen gilt weiter eine Maskenpflicht, wobei nur f&uuml;r Kinder zwischen sechs und 13 Jahren eine einfache OP-Maske reicht. Nach Arbeitsschutzrecht w&auml;re das Tragen von FFP2-Masken f&uuml;r eine Dauer, wie sie in Fernz&uuml;gen vorkommt, nicht zul&auml;ssig. In Flugzeugen f&auml;llt die Maskenpflicht weg, wohl weil Bundeskanzler Scholz und Wirtschaftsminister Habeck mit Entourage dabei erwischt worden sind, dass sie die bestehende Maskenpflicht auf Flug und R&uuml;ckflug nach Kanada einfach ignoriert haben.<br>\nM&ouml;glich wird eine Maskenpflicht in Nahverkehrsz&uuml;gen und -bussen sowie in Innenr&auml;umen wie Gesch&auml;ften, Restaurants und Veranstaltungsr&auml;umen. Die L&auml;nder k&ouml;nnen dort ab 1. Oktober Maske vorschreiben, m&uuml;ssen dies aber nicht. Klare Kriterien fehlen. Wer einen negativen Test vorzeigt, ist in der Gastronomie und bei Veranstaltungen zwingend von einer solchen Pflicht auszunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/gefaehrdung-rki\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kalt wie die Queen<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien: Nach Tod der K&ouml;nigin sagen Gewerkschaften alle Streiks ab. Mitglieder der Organisationen wurden nicht konsultiert<br>\nNach Jahren des Stillstands waren die Gewerkschaften wieder in die Offensive gegangen. Der H&ouml;hepunkt h&auml;tte diese Woche stattfinden sollen. Die neue konservative Regierungschefin Elizabeth Truss sollte von Beginn ihrer Amtszeit an die neuentdeckte Kraft der Gewerkschaften sp&uuml;ren. Doch dann starb die Queen, und die Kampfma&szlig;nahmen wurden abgesagt.<br>\nBahn- und Postbesch&auml;ftigte, Journalisten und Arbeiter aus anderen Branchen waren vom 15. bis 17. September zu dreit&auml;gigen Streiks aufgerufen. An diesen Tagen sollte in Brighton der Gewerkschaftskongress Trade Union Council stattfinden. Doch kurz nach dem Tod Elizabeths II. wurde der Kongress um einen Monat auf den 18. Oktober verschoben. In einer knappen Mitteilung hie&szlig; es: &raquo;Der Vorstand hat beschlossen, den Kongress 2022 zu verschieben. Wir hoffen, dass die Veranstaltung eine &auml;hnliche Gr&ouml;&szlig;e und ein &auml;hnliches Profil haben wird, mit engagierten Debatten, externen Referenten, R&auml;umen voller Leben und Ausstellungen. Danke f&uuml;r Deine Geduld, w&auml;hrend wir an den operativen Details arbeiten.&laquo;<br>\nDaraufhin wurden alle Kampfma&szlig;nahmen von den Teil- und Branchengewerkschaften gecanceltt. Bereits 30 Minuten nach dem Bekanntwerden des Todes der Monarchin sagten die drei Bahnarbeitergewerkschaften ihre Streikpl&auml;ne f&uuml;r den gesamten Monat September ab. Auf Twitter wurde erkl&auml;rt: &raquo;Die Gewerkschaften RMT, ASLEF und TSSA haben bekanntgegeben, dass sie ihre Streikaktionen am Donnerstag, den 15., Samstag, den 17., Montag, den 26. und Dienstag, den 27. September, abgesagt haben.&laquo;<br>\nDamit verzichtete die Gewerkschaft sogar auf Kampfma&szlig;nahmen, die mehr als eine Woche nach Ende der offiziellen Trauerzeit im K&ouml;nigreich h&auml;tten stattfinden sollen. Die Mitglieder, die zuvor enthusiastisch die Arbeitsk&auml;mpfe unterst&uuml;tzt hatten, wurden bei der Absage der Streiktage nicht konsultiert. Wann und ob die Streiks der Bahnangestellten weitergerf&uuml;hrt werden, ist unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434787.arbeitskampf-kalt-wie-die-queen.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Britischer Gewerkschaftskongress wegen des Todes der K&ouml;nigin vertagt. Neue Premierministerin k&uuml;ndigt Angriffe auf Arbeitsk&auml;mpfe an: Widerstand auf Eis gelegt<\/strong><br>\nAngesichts des Regierungswechsels in London und der Lebenshaltungskosten-Krise sind Arbeitsk&auml;mpfe f&uuml;r die britischen Arbeiterinnen und Arbeiter notwendiger denn je. Die erkl&auml;rte Thatcher-Verehrerin und neue Premierministerin Liz Truss hat den Gewerkschaften bereits den Kampf angesagt. Doch die Entwicklung einer gewerkschaftlichen Strategie wird noch etwas auf sich warten lassen: Als Zeichen des Respekts angesichts des Todes der britischen K&ouml;nigin Elisabeth II. am Donnerstag vergangener Woche vertagte der britische Dachverband der Gewerkschaften TUC seinen Jahreskongress. Ein neues Datum ist bisher nicht bekanntgegeben worden. Ebenfalls auf unbestimmte Zeit verschoben wurden mehrere Streiks, darunter der Ausstand der Post, &uuml;ber den UZ vergangene Woche berichtet hatte. Hinter der Verschiebung des Kongresses und der geplanten Streiks stehen relevante Bedenken: Die Aufmerksamkeit der Medien w&auml;re noch geringer als sonst, auch die Unterst&uuml;tzung innerhalb der Gewerkschaft wie in der &Ouml;ffentlichkeit k&ouml;nnte sinken. Schlie&szlig;lich wurden auch zahlreiche Kultur- und Sportevents angesichts der zehnt&auml;gigen Staatstrauer verschoben. Doch besteht gerade bei den abgesagten Streiks die Gefahr, das Momentum unter den Streikenden selbst zu verlieren. Der Gewerkschaftskongress w&auml;re zudem die erste Pr&auml;senzversammlung dieser Art seit dem Beginn der Pandemie gewesen und damit eine wichtige Gelegenheit, sich &uuml;ber das Herangehen an die bevorstehenden Auseinandersetzungen zu verst&auml;ndigen. Truss, die den durch mehrere Skandale untragbar gewordenen Boris Johnson am Dienstag vergangener Woche als Premierministerin abgel&ouml;st hatte, hatte der britischen Tageszeitung &bdquo;Morning Star&ldquo; zufolge bereits jetzt zahlreiche Ma&szlig;nahmen gegen Arbeitsk&auml;mpfe geplant: So k&ouml;nnte die erforderliche Wahlbeteiligung bei Urabstimmungen erh&ouml;ht werden wie auch die erforderliche Mehrheit in bestimmten Bereichen. Ank&uuml;ndigungsfristen f&uuml;r Streiks k&ouml;nnten verl&auml;ngert, Unternehmern die M&ouml;glichkeit gegeben werden, Tarifverhandlungen durch individuelle Angebote zu umgehen. Dies sind nur einige Beispiele, weitere Ma&szlig;nahmen stehen zur Debatte. Gleichzeitig zeigt sich, dass die neue Regierung entgegen allen Versprechungen keine wirksamen Ma&szlig;nahmen gegen die gestiegenen Lebenshaltungskosten ergreifen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/widerstand-auf-eis-gelegt-172412\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Alarmierender Befund: Deutschland trocknet aus<\/strong><br>\nKaum ein anderes Land hat in den letzten beiden Jahrzehnten soviel Wasser verloren wie die Bundesrepublik. Der D&uuml;rremonitor zeichnet ein erschreckendes Bild.<br>\nDer Bodensee ist ausgelaufen. Nein, das ist er nat&uuml;rlich nicht. Aber so viel Wasser, wie Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter See fassen kann, hat das Land in den letzten zwanzig Jahren verloren. Das ist das Ergebnis von Satellitenbeobachtungen, &uuml;ber die die deutsche Ausgabe von National Geographic dieser Tage schreibt. Das Wasser fehlt in den Fl&uuml;ssen und Seen sowie im Grundwasser.<br>\n2,5 Kubikkilometer Wasser w&uuml;rde Deutschland im Jahr verlieren, womit das Land zu den am schnellsten austrocknenden Regionen der Welt geh&ouml;re. Das habe die Forscher, darunter auch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums f&uuml;r Luft- und Raumfahrt, sehr erschreckt.<br>\nAls Ursache werden neben dem Klimawandel das verst&auml;rkte Abpumpen von Grundwasser aufgrund von Mangel an Oberfl&auml;chenwasser sowie das immer noch anhaltende Trockenlegen von Feuchtgebieten genannt. Letzteres ist besonders problematisch, da Moore und feuchte Wiesen im gro&szlig;en Umfang Kohlenstoff speichern, der Atmosph&auml;re also das Treibhausgas Kohlendioxid entziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Alarmierender-Befund-Deutschland-trocknet-aus-7265105.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&laquo;Auch ionisierende Niedrigstrahlung stellt ein Risiko dar&raquo;<\/strong><br>\nStudien zeigen einen Verdacht &ndash; Experten bezweifeln ihn. Die WHO ist bei der Forschung zu radioaktiver Strahlung nicht frei.<br>\nIm Kernkraftwerk Leibstadt kam es im August 2010 zu einem Unfall. Bei der j&auml;hrlichen Revision der Anlage arbeitete ein Taucher in den Wasserbecken des Kraftwerks. Am Boden des Beckens lag ein Metallrohr. Er hob es auf und legte es in einen Korb.<br>\nAls seine Kollegen den Korb hochzogen und dieser noch rund zwei Meter unter der Wasseroberfl&auml;che gewesen sei, ging der Strahlenalarm los. &laquo;H&auml;tte man den Korb ganz aus dem Wasser gezogen, h&auml;tten alle im Raum eine t&ouml;dliche &shy;Dosis erhalten&raquo;, sagte der Taucher sp&auml;ter gegen&uuml;ber dem &laquo;Gesundheitstipp&raquo;. Der Taucher wurde bei dem Unfall verstrahlt. Seine rechte Hand habe eine Strahlendosis erhalten, die ungef&auml;hr 150&rsquo;000 R&ouml;ntgenaufnahmen der Brust entsprochen habe, erkl&auml;rte er.<br>\nDas Eidgen&ouml;ssische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) stufte das Vorkommnis als St&ouml;rfall ein. In die Umgebung ist laut dem Leiter Information des Kernkraftwerks Leibstadt damals keine Radioaktivit&auml;t gelangt: &laquo;Mit dem Ereignis von 2010 war keine zus&auml;tzliche Strahlenexposition der lokalen Bev&ouml;lkerung verbunden. Die in der Umgebung gemessene Strahlung (zu &uuml;ber 99 Prozent nat&uuml;rliche Strahlung) blieb in der ganzen Zeitperiode unver&auml;ndert und ist tiefer als an vielen anderen Orten der Schweiz.&raquo;<br>\nUmso mehr verwundert eine Studie des deutschen Mathematikers Hagen Scherb. Sie zeigt nach 2010 eine deutliche Ver&auml;nderung des Geschlechterverh&auml;ltnisses von Knaben- zu M&auml;dchengeburten in der Gegend um das Atomkraftwerk Leibstadt. Als Grund vermutet Scherb ionisierende Strahlung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/auch-ionisierende-niedrigstrahlung-stellt-ein-risiko-dar\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>M&ouml;glicher Interessenkonflikt: Springer-Chef soll &ldquo;Bild&rdquo;-Kampagne gegen Adidas losgetreten haben<\/strong><br>\nGro&szlig; war der Aufschrei in der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung, in der Politik und bei Kunden, als Adidas in der Corona-Krise seine Ladenmieten nicht mehr zahlte. Quelle f&uuml;r die Artikelserie war offenbar Axel-Springer-Chef Mathias D&ouml;pfner. Pikant dabei: Er vermietete selbst an Adidas.<br>\nSeine letzte Rede als Pr&auml;sident des Verlegerverbandes BDZV hat er gerade gehalten: &Uuml;ber Freiheit und Pressefreiheit sprach Mathias D&ouml;pfner (59) am vergangenen Dienstag, das Motto des diesj&auml;hrigen Kongresses. Die G&auml;ste, viele Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Inhaber von Zeitungen unter ihnen, spendeten lang anhaltenden Applaus, berichten Teilnehmer.<br>\nAuf eine andere Huldigung h&auml;tte der m&auml;chtige Springer-Chef sicher gern verzichtet: Kurz zuvor hatte der ehemalige US-Pr&auml;sident Donald Trump dem Manager auf seinem Netzwerk &ldquo;TruthSocial&rdquo; f&uuml;r seine Unterst&uuml;tzung im letzten Wahlkampf gedankt. D&ouml;pfner hatte einst in einer Mail seine Besch&auml;ftigten aufgefordert, f&uuml;r einen Wahlsieg Trumps zu &ldquo;beten&rdquo;, wie die &ldquo;Washington Post&rdquo; aufdeckte. Genutzt hat es nicht, Trump verlor die Wahl. Dar&uuml;ber verlor D&ouml;pfner kein Wort in seiner Rede. Dem &ldquo;Stern&rdquo; erkl&auml;rte eine Verlagssprecherin, dies sei Scherz gewesen. &ldquo;Mathias D&ouml;pfner ins Trump-Lager zu stellen, ist Quatsch.&rdquo;<br>\nGut m&ouml;glich, dass D&ouml;pfner den Aufruf seinerzeit als Scherz verstanden wissen wollte. Weniger am&uuml;siert d&uuml;rfte er auf die j&uuml;ngste Enth&uuml;llung der &ldquo;Financial Times&rdquo; reagieren: Die Zeitung berichtet, D&ouml;pfner habe das Springer-Flaggschiff &ldquo;Bild&rdquo; f&uuml;r eine Kampagne gegen den Adidas-Konzern genutzt, der in der Pandemie vor&uuml;bergehend die Mietzahlungen f&uuml;r Shops eingestellt hatte. &ldquo;Bild&rdquo; habe dabei aber nicht offengelegt, dass D&ouml;pfner selbst Immobilien an Adidas vermietete, f&uuml;r deren Nutzung nun kein Geld mehr geflossen sein soll.<br>\nDem &ldquo;FT&rdquo;-Bericht zufolge gehe aus Grundbuchdaten hervor, dass D&ouml;pfner Miteigent&uuml;mer eines Altbaus in der M&uuml;nzstra&szlig;e im historischen Zentrum Berlins ist, in dem Adidas ein Gesch&auml;ft &uuml;ber zwei Etagen angemietet hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/axel-springer-ag-mathias-doepfner-soll-bild-kampage-gegen-adidas-losgetreten-haben-a-05108a58-49f8-453a-ac63-09e27d4d4591\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Meloni vor Ernte<\/strong><br>\nGeformt in der Jugendfront des faschistischen Movimento Sociale Italiano. Die Karriere der Chefin der extrem rechten Fratelli d&rsquo;Italia.<br>\nWenn die Italiener am 25. September zur Neuwahl des Parlaments aufgerufen sind, darf inzwischen davon ausgegangen werden, dass die &auml;u&szlig;erste Rechte des Landes den Sieg davontragen wird. Gem&auml;&szlig; Umfragen vorne liegt mit gut 24 Prozent W&auml;hlerzuspruch die Partei einer veritablen Faschistin: Georgia Melonis Fratelli d&rsquo;Italia (FdI).<br>\nDie am 15. Januar 1977 in Rom geborene Meloni stammt, wie sie gerne betont, aus den einfachen Verh&auml;ltnissen einer Angestelltenfamilie. Was sie verschweigt: Ihre aus Sizilien stammende Mutter Anna Paratore geh&ouml;rte dem faschistischen Movimento Sociale Italiano (MSI) an. Ihr Vater Francesco Meloni war ein aus Sardinien stammender Steuerberater, den sie in einem Interview 2006 als &uuml;berzeugten Kommunisten bezeichnete, der die Familie, als sie drei Jahre alt war, verlie&szlig;. Als 15j&auml;hrige Gymnasiastin trat sie 1992, dem Beispiel der Mutter folgend, in den Fronte della Giovent&ugrave; (Jugendfront) des MSI ein, eine Kaderschmiede zur Heranbildung des Parteinachwuchses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434733.italien-vor-rechtsruck-meloni-vor-ernte.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zur Eskalation des Taiwan-Konfliktes: Gef&auml;hrliche Provokationen<\/strong><br>\nDas Bemerkenswerte am nun von Washington eskalierten Konflikt um Taiwan ist, dass er einer Strategie folgt, die an anderer Stelle gerade scheitert. Wie im vom Westen losgetretenen Ukraine-Konflikt wird auch in Taiwan ein von Washington installiertes Marionettenregime dazu benutzt, einen aggressiven Frontstaat zu installieren. Dazu erweist sich Taiwans sogenannte Democratic Progressive Party (DPP) unter F&uuml;hrung von Tsai Ing-wen als ideales Werkzeug. Wie der ukrainische Pr&auml;sident Wladimir Selenski ist auch Tsai bereit, existentielle Interessen ihrer Bev&ouml;lkerung dem US-gesteuerten geopolitischen Vabanquespiel zu opfern. Ja, man kann sagen, die Existenz der von ihnen verwalteten L&auml;nder aufs Spiel zu setzen. Washington hat die strategische Verwendungsf&auml;higkeit von Tsai und Selenski fr&uuml;h erkannt und beide massiv gef&ouml;rdert. (&hellip;)<br>\nAusschlaggebend f&uuml;r die US-Provokationen ist nat&uuml;rlich der &ouml;konomische Aufstieg Chinas. Im Jahr 2000 betrug das chinesische BIP 1,2 Billionen US-Dollar (USD), 2021 waren es 17,7 Billionen USD. Kaufkraftgewichtet fast doppelt so viel. Die Volksrepublik produziert knapp ein Drittel des globalen industriellen Outputs, die USA 17 Prozent. Diesen rasanten Aufstieg gilt es aus Sicht der Washington dominierenden US-Neokonservativen (Neocons) mit allen Mitteln zu stoppen und r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Allerdings ist die bislang erreichte &ouml;konomische St&auml;rke Chinas so attraktiv, dass viele Staaten, insbesondere die asiatischen, wenig Neigung versp&uuml;ren, auf den westlichen Sanktionszug aufzuspringen. Es ist nicht die Zeit der G7, sondern der Shanghai-Kooperation und der BRICS-plus-Zusammenarbeit. Selbst Taiwans Exportanteil nach Festlandchina, inklusive Hongkong, betr&auml;gt fast 50 Prozent. Ein Handelsstreit mit Peking w&auml;re f&uuml;r Taipeh selbstm&ouml;rderisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/gefaehrliche-provokationen-172340\/\">Klaus Wagener in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: &bdquo;Verfassungsstaat muss sich den Feinden des Rechts entgegenstellen&ldquo;<\/strong><br>\nStephan Harbarth, Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts, sorgt sich um den gesellschaftlichen Diskurs. Die Anonymit&auml;t des Internets bef&ouml;rdere Verrohung, sagte er vor dem &Uuml;bersee-Club &ndash; und ging auch auf das umstrittene Abendessen 2021 im Kanzleramt ein. [&hellip;]<br>\nIn seiner Rede erkl&auml;rte der Jurist zuvor ferner, dass der Gebrauch der Freiheitsrechte dazu geeignet sein k&ouml;nne, die Verfassungsordnung zu delegitimieren. Er betonte: &bdquo;Der wehrhafte Verfassungsstaat muss sich den Feinden von Recht und Rechtsstaatlichkeit konsequent entgegenstellen.&ldquo; Das Bundesverfassungsgericht habe zuletzt in seinem Urteil zum bayerischen Verfassungsschutzgesetz ausgef&uuml;hrt, dass dem Staat die Aufgabe zukomme, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu sichern. Eine Beschr&auml;nkung von Freiheitsrechten k&ouml;nne darum legitim sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article241064839\/Stephan-Harbarth-Verfassungsstaat-muss-sich-den-Feinden-des-Rechts-entgegenstellen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts kritisiert Filterblasen, die zur kommunikativen Radikalisierung beitragen. Das sagt er wiederum im &Uuml;bersee-Club, also da, wo sich die hanseatische Elite trifft. Also auch eine Echokammer gewisserma&szlig;en, in der es wohl zum guten Ton geh&ouml;rt, mit einer Portion Standesd&uuml;nkel die Meinungsfreiheit der gew&ouml;hnlichen Landbev&ouml;lkerung infrage zu stellen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-88183","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=88183"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":88184,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88183\/revisions\/88184"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=88183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=88183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=88183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}