{"id":88238,"date":"2022-09-19T12:21:31","date_gmt":"2022-09-19T10:21:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88238"},"modified":"2022-09-21T13:01:19","modified_gmt":"2022-09-21T11:01:19","slug":"ich-bleibe-die-gleiche-guerot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88238","title":{"rendered":"\u201eIch bleibe die gleiche Gu\u00e9rot\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der &ouml;ffentlich-rechtliche NDR hat seine Jury f&uuml;r den NDR-Kultur-Sachbuchpreis 2022 um eine Jurorin reduziert, die Politologin <strong>Ulrike Gu&eacute;rot<\/strong>. Was macht es mit einem, wenn einer begeisterten Einladung eine Ausladung folgt, die fadenscheiniger kaum sein kann? Derlei Verhalten muss wohl etwas zu tun haben mit dem Ph&auml;nomen Gu&eacute;rot, mit ihrer Ehrlichkeit, Dinge beim Namen zu nennen, mit ihren Schriften, mit ihren Forderungen, so wie etwa der, dass das Ziel aller Corona-Ma&szlig;nahmen das Ende aller Ma&szlig;nahmen sein m&uuml;sse, also mit einer beharrlichen Unbequemlichkeit, die gerade als &bdquo;unerw&uuml;nscht&ldquo; erkl&auml;rt wird. Ulrike Gu&eacute;rot war im Sommer beim ausverkauften <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85776\">Pleisweiler Gespr&auml;ch<\/a> der NachDenkSeiten Gast von NDS-Gr&uuml;nder Albrecht M&uuml;ller. Es liegt nah, dass die NachDenkSeiten sich bei Ulrike Gu&eacute;rot erkundigten, wie es ihr in turbulenten Tagen rund um die Causa NDR geht. <strong>Frank Blenz<\/strong> kam mit ihr via Internet ins Gespr&auml;ch.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5885\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-88238-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220920-Ich-bleibe-die-gleiche-Guerot-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220920-Ich-bleibe-die-gleiche-Guerot-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220920-Ich-bleibe-die-gleiche-Guerot-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220920-Ich-bleibe-die-gleiche-Guerot-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=88238-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220920-Ich-bleibe-die-gleiche-Guerot-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220920-Ich-bleibe-die-gleiche-Guerot-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Die NDR-Absage<\/strong><\/p><p>Ausl&ouml;ser f&uuml;r das Gespr&auml;ch war eine Gu&eacute;rot-Ver&ouml;ffentlichung auf ihrer Facebook-Seite, es ist eine Mail des NDR zu der anschlie&szlig;enden Absage der Mitgliedschaft in der Jury f&uuml;r den NDR-Sachbuchpreis 2022:<\/p><blockquote><p>\nWer entscheidet eigentlich &uuml;ber den &bdquo;abgesicherten Wertekanon&ldquo;?<\/p>\n<p>Ich bin gestern mit folgender Mail aus der Jury des NDR-Sachbuchpreises ausgeladen worden (die sich zuvor sehr gefreut hatte, dass ich die Wahl in die Jury angenommen hatte).<\/p>\n<p>Hier die E-Mail:<\/p>\n<p>&bdquo;Sehr geehrte Frau Prof Dr. Gu&eacute;rot,<\/p>\n<p>nach der gestrigen Ver&ouml;ffentlichung der Zusammensetzung unserer diesj&auml;hrigen NDR Sachbuchpreis Jury haben mich zahlreiche Anrufe und Nachfragen bzgl. Ihrer Mitarbeit in der Jury erreicht.<\/p>\n<p>Unsere Juryarbeit basiert auf Werten der wissenschaftlichen Gemeinschaft und denen des NDR Sachbuchpreises. <\/p>\n<p>Die Jurymitglieder haben sich eindeutig positioniert und sehen Ihre &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen deutlich von unseren Werten entfernt. <\/p>\n<p>Um eine sachliche, diskursive aber auch im Rahmen eines demokratisch und wissenschaftlich abgesicherten Wertekanons kooperative Juryarbeit sicher zu stellen, m&ouml;chten wir auf Ihre Mitarbeit verzichten.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Das Gespr&auml;ch in der U-Bahn &uuml;ber Zusagen und Absagen<\/strong><\/p><p>Eher ein Interview? Kein Problem. Oder ein Artikel mit eingestreuten Zitaten? Ja, machen Sie nur. Der Samstagnachmittag am Internettelefon mit Ulrike Guerot geriet mit den ersten Worten des Dialogs und der forschen, freundlichen Art zu einem temporeichen, herzerfrischenden, Mut machenden &bdquo;Wort-hin-und-her&ldquo;. Ulrike Gu&eacute;rot, Politikwissenschaftlerin und Publizistin, sa&szlig; in der Wiener U-Bahn, nach einer Konferenz auf dem Weg in ihre Wohnung in der &ouml;sterreichischen Hauptstadt, ein klein wenig schon wieder in Gedanken bei einer Korrektur f&uuml;r ihr neues Essay und bei der Vorbereitung einer Rede am Sonntag in Wien und doch intensiv im Gespr&auml;ch mit den NachDenkSeiten.   <\/p><p>Auf die Fragen, &bdquo;Wie geht Gu&eacute;rot mit Anfeindungen, Ausgrenzungen, b&ouml;sen Twitter-Eintr&auml;gen um?&ldquo; sowie &bdquo;Wie ist das vonstatten gegangen mit dem NDR?&ldquo;, erz&auml;hlte sie, dass der NDR auf sie zukam und sie merkte, dass die Organisatoren sich &bdquo;super gefreut haben&ldquo;, weil sie der Jury zusagte. &bdquo;Zehn Sachb&uuml;cher zu lesen, ist ja eine ziemlich umfassende Arbeit, die man vor sich hat, doch ich fand die Aufgabe spannend und freute mich ebenso&ldquo;, sagte die Politologin. Vor diesem September-Wochenende erreichte sie dann aber die Absage. &bdquo;Ich dachte erst noch, es &ouml;ffnen sich wieder T&uuml;ren, Meinungskorridore, doch das hat mich wirklich entt&auml;uscht.&ldquo; Absurd war das Schreiben formuliert, von der ehrlichen Begeisterung der NDR-Leute auf ihre Zusage blieb mit einem Mal nichts &uuml;brig. Was ist da los gewesen in Hamburg? Ein fehlender gemeinsamer Wertekanon soll die Absage hervorgerufen haben, sagte die Publizistin, die ein gro&szlig;es Fragezeichen dahinter setzte. Was ist ein gemeinsamer Wertekanon?<\/p><p><strong>Ausladungen, Anfeindungen, doch keine Gegenangriffe<\/strong><\/p><p>Die Gespr&auml;chspartnerin in Wien verriet, dass die NDR-Aktion dann nicht &uuml;berraschend war, in diesen f&uuml;r sie geradezu dystopischen Zeiten wurde sie schon &ouml;fter ausgeladen. Prominente Einladende waren darunter, kleinere Geschichten auch &ndash; meist geschah das ebenso mit fadenscheinigen Begr&uuml;ndungen oder kurz und trocken via Twitter. Sie erlebte und erlebt Anfeindungen &uuml;ber viele Kan&auml;le, in Zeitungen, via sozialen Medien werfen Medienmacher, Kollegen und weitere Akteure mit Schmutz. Gu&eacute;rot wurde sogar schon mal &bdquo;faschistoid&ldquo; genannt. Sie lacht leise am Telefon. &bdquo;Ich h&auml;tte schon l&auml;ngst zum Gericht gehen k&ouml;nnen. Doch ich baue darauf, dass es nach und nach eine ausgleichende Gerechtigkeit geben wird. Ich vertraue darauf, dass dieses Treiben nach und nach durchschaut wird.&ldquo; Sie betonte mit Deutlichkeit, stets ohne pers&ouml;nliche Gegenangriffe zu agieren. Gespr&auml;chsangebote bleiben bestehen, der andauernde Dialog ist wichtig. &bdquo;Ich brauche auch keine Entschuldigung, ich schlafe gut.&ldquo;<\/p><p><strong>Weiterer R&uuml;ckschlag, eine Distanzierung seitens Studenten an ihrer Universit&auml;t in Bonn<\/strong><\/p><p>Noch so eine Abkehr, Ablehnung, &bdquo;Absage&ldquo; erfuhr Gu&eacute;rot, sie sch&uuml;ttelte den Kopf ob der Ereignisse an ihrer Universit&auml;t in Bonn. So liest man dar&uuml;ber Medienberichte wie diese:<\/p><blockquote><p>\nDie Politikwissenschaftlerin Ulrike Gu&eacute;rot zieht eine kritische Bilanz von zwei Jahren Pandemiebek&auml;mpfung &ndash; sie beklagt einen Mangel an linker Kritik an der Corona-Politik und pl&auml;diert f&uuml;r eine Teilhabe aller am &ouml;ffentlichen Diskurs.<\/p>\n<p>Das Studierendenparlament und die Fachschaft f&uuml;r Soziologie und Politikwissenschaft der Universit&auml;t Bonn hatten sich, wie berichtet, bereits im Mai von der Bonner Politikprofessorin Ulrike Gu&eacute;rot distanziert. Das war kurz nach Erscheinen ihres Buches &bdquo;Wer schweigt, stimmt zu&ldquo; im M&auml;rz, in dem Gu&eacute;rot die Corona-Politik deutlich kritisiert. Auch gab es viel Gegenwind f&uuml;r ihre umstrittenen &Auml;u&szlig;erungen zum Ukraine-Krieg, mit denen sie zum Beispiel in Talkshows oder bei Kundgebungen auftrat. Zudem sieht sich die Leiterin der Professur f&uuml;r Europapolitik an der Uni Bonn mit Plagiatsvorw&uuml;rfen konfrontiert. Nun zieht auch der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) nach.<\/p>\n<p>In einer am Freitag auf dessen Homepage ver&ouml;ffentlichten Stellungnahme hei&szlig;t es: &bdquo;Wir, als AStA der Universit&auml;t Bonn, wollen uns von ihren Positionen distanzieren und die Universit&auml;t Bonn auffordern, Stellung zu beziehen sowie sich ebenfalls von Prof. Gu&eacute;rot zu distanzieren.&ldquo; Laut AStA seien die bei ihren Auftritten get&auml;tigten Aussagen Gu&eacute;rots niemals rein privater Natur, sondern w&uuml;rden in der &Ouml;ffentlichkeit auch als Positionen der Universit&auml;t Bonn aufgefasst. Das wiederum schade dem Ruf der Hochschule.\n<\/p><\/blockquote><p>Meinungskorridore &ouml;ffnen? T&uuml;ren? Noch muss ich dazu sagen Fehlanzeige, sagte Ulrike Gu&eacute;rot. <\/p><p><strong>Die Berliner Politik agiert irrational<\/strong><\/p><p>Trotz des heftigen Gegenwindes bleibt sich die Politologin treu. &bdquo;Ich bleibe die gleiche Gu&eacute;rot.&ldquo; Das galt und gilt auch in Sachen Corona. Das neue Infektionsschutzgesetz ist in Kraft, ab 1.10. gelten zw&ouml;lf Millionen B&uuml;rger als &bdquo;ungeimpft&ldquo;, die einrichtungsbezogene Impfpflicht (im medizinischen Bereich und beim Milit&auml;r) ist nicht vom Tisch, Masken in Kulturst&auml;tten und Restaurants drohen. Und so weiter. &bdquo;Das ist eine v&ouml;llig irrationale Politik. Irre Vorg&auml;nge spielen sich zwischen Bundestag und Bundesrat ab, es zeigt sich eine Erosion der Demokratie. Dort und in der Gesellschaft.&ldquo; Man stelle sich vor, es gibt eine Evaluation, die klarstellt, dass man die Ma&szlig;nahmen abschaffen muss. Man k&ouml;nnte nach Frankreich, nach Gro&szlig;britannien, nach Schweden schauen, sinnierte sie. &bdquo;Was aber geschieht bei uns? Ich bleibe dabei: Das Ziel aller Ma&szlig;nahmen ist das Ende aller Ma&szlig;nahmen.&ldquo;<\/p><p><strong>Wertekanon. Welcher Wertekanon?<\/strong><\/p><p>Was passiert gerade? &bdquo;Wir entfernen uns von der Demokratie. Der Kaiser ist nackt, das muss man sagen d&uuml;rfen, wenn er nackt ist. Demokratie hei&szlig;t: Wir m&uuml;ssen nicht l&uuml;gen. Kritik ist erlaubt, sie ist essentiell f&uuml;r unsere Gesellschaft. Im Totalit&auml;ren werden Kritiker plattgemacht. Kritiker werden zunehmend plattgemacht &ndash; bei uns.&ldquo; Wir wurden uns im Gespr&auml;ch einig: Man k&ouml;nnte Werte aufz&auml;hlen, die eine Demokratie ausmachten, da geh&ouml;ren die Freiheiten dazu: Meinung, Rede, Presse. Eine offene Gesellschaft erodiert, wenn ausgeladen wird, wenn eingesch&uuml;chtert wird, wenn Menschen schweigen, um keine Nachteile zu erleiden. Wenn Zeitungen und Rundfunkanstalten ver&ouml;ffentlichen, was gerade genehm ist. Wenn also Freiheiten keine mehr sind. <\/p><p>Bei Corona beobachtet die Politologin derzeit, dass viele, die mit im Boot sind, merken, dass sie hinters Licht gef&uuml;hrt wurden mit der ganzen Hysterie, sich aber dies nun nicht eingestehen und umso sch&auml;rfer auf die schie&szlig;en, die auf der &bdquo;anderen Seite&ldquo; standen und stehen. &bdquo;Sie lassen die eigene Wut an anderen aus.&ldquo; Gu&eacute;rot ist f&uuml;r den Herbst vorsichtig zuversichtlich: &bdquo;Der soziale Protest ist intakter als der gegen Corona. Viele wollen es einfach nicht mehr h&ouml;ren mit Corona. Die soziale, wirtschaftliche Krise aber &ndash; die geht viele an.&ldquo;   <\/p><p><strong>Standing Ovations und weiterer Zuspruch in der &Ouml;ffentlichkeit <\/strong><\/p><p>Ulrike Gu&eacute;rot berichtete noch, dass sie bei einer gerade beendeten Konferenz reden durfte. 700 Zuh&ouml;rer bedankten sich mit Beifall und Standing Ovations. F&uuml;r sie war das eine Freude. Auch in Medien und sozialen Kan&auml;len erf&auml;hrt sie Zuspruch, Aufmunterung, erlebt sie Emp&ouml;rung &uuml;ber das Verhalten des NDR und &uuml;ber die Angriffe auf ihre Person, ihr Schaffen, ihre Aussagen. Solche Nachrichten wie die in der Berliner Zeitung ermutigen sie. <\/p><blockquote><p>\nDer Politologe Wolfgang Merkel, Direktor emeritus am Wissenschaftszentrum Berlin und Professor emeritus der Humboldt-Universit&auml;t, schrieb auf Twitter: &bdquo;Uns&auml;glich! Welch ein Demokratie- und Pluralismusverst&auml;ndnis. Nicht einmal die M&uuml;he gemacht, die &sbquo;Wertedifferenz&lsquo; zu benennen, geschweige denn zu erkl&auml;ren. Kl&auml;glich!&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Ein Versprechen <\/strong><\/p><p>Gu&eacute;rot ist pr&auml;sent in den Medien. Auch in den Mainstream-Medien, so wie bei der ZDF-Sendung Lanz im Fr&uuml;hsommer. Die Sendung &bdquo;schaffte&ldquo; sie sehr, gestand Guerot. &bdquo;Das haben andere Leute  mitbekommen. Ich wurde sogar von Traumatologen angerufen, die mir Hilfe anboten&ldquo;, sagt sie scherzend. Bis zwei Uhr nachts dauerte das ZDF-Erlebnis, massiver Streit mit Lanz und Studiog&auml;sten inklusive. Nach der Sendung kam es zu einem Dialog mit Lanz, der ihr versprach, sie im Herbst wieder einzuladen. &bdquo;Es ging um meine Vorhersage, dass im Oktober sowieso alle im Studio meiner heutigen Auffassung folgen werden, dass es Verhandlungen geben werde zwischen der Ukraine und Russland. Lanz sagte zu mir: Wahrscheinlich haben Sie recht, ich lade sie wieder ein.&ldquo;<\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88316\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p>Titelbild: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Ulrike_Gu%C3%A9rot_(23239302419).jpg\">Stephan R&ouml;hl \/ CC BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &ouml;ffentlich-rechtliche NDR hat seine Jury f&uuml;r den NDR-Kultur-Sachbuchpreis 2022 um eine Jurorin reduziert, die Politologin <strong>Ulrike Gu&eacute;rot<\/strong>. Was macht es mit einem, wenn einer begeisterten Einladung eine Ausladung folgt, die fadenscheiniger kaum sein kann? 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