{"id":883,"date":"2005-09-21T17:59:40","date_gmt":"2005-09-21T15:59:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=883"},"modified":"2016-03-04T11:42:07","modified_gmt":"2016-03-04T10:42:07","slug":"die-liberal-konservative-the-times-hielte-eine-koalition-zwischen-linkspartei-und-konservativen-okonomisch-fur-das-vernunftigste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=883","title":{"rendered":"Die liberal-konservative \u201eThe Times\u201c hielte eine Koalition zwischen Linkspartei und Konservativen \u00f6konomisch f\u00fcr das Vern\u00fcnftigste"},"content":{"rendered":"<p>Eine Koalition zwischen Union, FDP und Die Linke.PDS k&ouml;nnte ein schl&uuml;ssiges Konzept gegen die wirtschaftliche Malaise anbieten, n&auml;mlich eine vern&uuml;nftige Mischung aus angebots- und nachfrageorientierter Wirtschaftspolitik &ndash; aber das ist nat&uuml;rlich undenkbar. Deshalb f&uuml;rchtet &bdquo;The Times&ldquo;: &ldquo;Whoever&rsquo;s in charge, Germany is a loser&rdquo;.<br>\n<!--more--><br>\nWie auch immer die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl aussehen werde, meint &bdquo;The Times&ldquo;, &bdquo;das Problem ist, dass alle &bdquo;respektablen&ldquo; Parteien Deutschlands &ndash; von den Gr&uuml;nen auf der Linken bis zu den Freidemokraten auf der Rechten &ndash; eine Vielfalt von weitgehend vern&uuml;nftigen Politiken vorschlagen, die das Angebot von Waren und Arbeitskr&auml;ften verbessern, aber keinen einzigen Vorschlag, der sich dem dringendsten Problem zuwendet: Dem chronischen Nachfragedefizit. Inzwischen bieten die &bdquo;outcasts&ldquo; der deutschen Politik, die post-kommunistische Linke Partei, eine weitgehend vern&uuml;nftige Politik zur Verbesserung der &ouml;konomischen Nachfrage an, aber kein Konzept zur Verbesserung des Angebots. Deshalb w&auml;re die einzige Koalition, die ein ausgewogene und schl&uuml;ssiges Angebot f&uuml;r Deutschlands &ouml;konomische Malaise anbieten k&ouml;nnte, eine Koalition zwischen den Post-Kommunisten und den Konservativen &ndash; eine M&ouml;glichkeit, die es nicht Wert ist weiter diskutiert zu werden&ldquo;, schr&auml;nkt &bdquo;The Times&ldquo; allerdings sofort ein. <\/p><p>Der Autor ANATOLE KALETSKY legt dar, dass es mit der deutschen Wirtschaft unter allen realistischen Koalitions&uuml;berlegungen eher abw&auml;rts als aufw&auml;rts gehen d&uuml;rfte, weil keine der &bdquo;respektablen&ldquo; Parteien ein besch&auml;ftigungspolitisches Konzept habe und etwas zur Verbesserung der Verbrauchernachfrage anbiete. Mehrwertsteuererh&ouml;hung oder auch die Beschneidung der Sozialleistungen w&uuml;rden &uuml;berhaupt nichts zum Wachstum der Nachfrage beitragen und die deflation&auml;re makro&ouml;konomische Politik w&uuml;rde auch noch m&ouml;gliche Erfolge auf der Angebotsseite sabotieren. <\/p><p>In Kontinentaleuropa und vor allem in Deutschland, meint &bdquo;The Times&ldquo;, &bdquo;scheinen Politiker, Gesch&auml;ftsleute und Zentralbanker immer noch Lichtjahre von der Einsicht entfernt zu sein, dass angebotsorientierte Reformen nur zusammen mit einem raschen Nachfragewachstum funktionieren k&ouml;nnen. Angebotsorientierte Reformen der Art, wie sie von allen &bdquo;respektablen&ldquo; deutschen Politikern verteidigt werden, m&ouml;gen notwendig sein um das Wirtschaftswachstum wiederzubeleben, aber sie sind bei weitem nicht ausreichend&ldquo;, meint &bdquo;The Times&ldquo;. <\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.timesonline.co.uk\/article\/0,,1061-1786944,00.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.timesonline.co.uk\/article\/0,,1061-1786944,00.html\">TIMESONLINE<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Koalition zwischen Union, FDP und Die Linke.PDS k&ouml;nnte ein schl&uuml;ssiges Konzept gegen die wirtschaftliche Malaise anbieten, n&auml;mlich eine vern&uuml;nftige Mischung aus angebots- und nachfrageorientierter Wirtschaftspolitik &ndash; aber das ist nat&uuml;rlich undenkbar. 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