{"id":88301,"date":"2022-09-21T08:40:41","date_gmt":"2022-09-21T06:40:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301"},"modified":"2022-09-21T08:40:41","modified_gmt":"2022-09-21T06:40:41","slug":"hinweise-des-tages-4199","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h01\">Willy Wimmer: &ldquo;Wir haben eine Verpflichtung, zum Ende der Feindseligkeiten beizutragen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h02\">Vorratsdatenspeicherung: Nein zum milliardenfachen Datenhorten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h03\">SCO erweitert Mitgliederzahl und internationale Anziehungskraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h04\">Deutschland kriegt die Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h05\">Harte neoliberale Politik: Zelensky verkauft die Ukraine buchst&auml;blich an US-Konzerne der Wall Street<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h06\">Bundesarbeitsgericht zur Arbeitszeiterfassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h07\">Die gro&szlig;e Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist tariff&auml;hig, <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h08\">Entlastungspaket 3 unzureichend und sozial ungerecht &ndash; Proteste dringend notwendig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h09\">&bdquo;Bereit zu f&uuml;hren&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h10\">US-Soldaten helfen Ukrainern aus der Distanz bei der Wartung von Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h11\">Wettbewerb um Personal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h12\">Nach der Trauerfeier f&uuml;r die Queen kehrt der Klassenkampf zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h13\">&raquo;Boric hat die rechte Opposition gest&auml;rkt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h14\">Angriffe aus Aserbaidschan: Armenien meldet 135 tote Soldaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h15\">US-Senat macht da weiter, wo Pelosi in Sachen Taiwan aufgeh&ouml;rt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h16\">Progressiv in den Untergang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88301#h17\">Deloitte-Beauftragung durch den Rundfunkrat NDR Kiel ist &ldquo;grotesk&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Willy Wimmer: &ldquo;Wir haben eine Verpflichtung, zum Ende der Feindseligkeiten beizutragen&rdquo;<\/strong><br>\nDer ehemalige deutsche CDU-Politiker Willy Wimmer erkl&auml;rt, dass die deutsche Politik die Feindseligkeiten in der Ukraine beenden m&uuml;sse. Zudem seien Sanktionen der falsche Weg. Er erinnert auch daran, dass der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Macron bereits im Januar sagte, Russland habe das Recht, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/kurzclips\/video\/149463-willy-wimmer-wir-haben-verpflichtung\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vorratsdatenspeicherung: Nein zum milliardenfachen Datenhorten<\/strong><br>\nDie Verbindungs- und Standortdaten der Kommunikation d&uuml;rfen nicht anlasslos weggespeichert werden &ndash; ein Sieg f&uuml;r die Grundrechte. Das Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs zur Vorratsdatenspeicherung sollte aber auch Anlass sein, &uuml;ber die inh&auml;renten Gefahren von massenhaften Datenhalden nachzudenken.<br>\nDie Idee war von jeher monstr&ouml;s: das Kommunikationsverhalten der gesamten Bev&ouml;lkerung wegzuspeichern, um in Kriminalf&auml;llen mit diesen Daten ermitteln zu k&ouml;nnen. Das h&ouml;chste Gericht Europas hat die Rechtswidrigkeit der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung nun erneut festgestellt. Das Urteil ist ein klarer Sieg f&uuml;r die Grundrechte. Aber dass es so viele Jahre, mehrere h&ouml;chstrichterliche Urteile, massive Proteste und einen wirklich langen juristischen Atem gebraucht hat, um die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland vorerst zu begraben, ist fatal. Denn es ist ein Zeichen daf&uuml;r, dass ein Teil der politischen Parteien den Kompass in Fragen massenhafter &Uuml;berwachung verloren hat. Es sind die drei ehemaligen Volksparteien CDU, CSU und SPD, die &uuml;ber Jahre hinweg die anlasslose Vorratsdatenspeicherung protegiert haben.<br>\nWider besseren Wissens hatten sie 2015 eine Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Es war nur ein Jahr, nachdem der Europ&auml;ische Gerichtshof die EU-Richtlinie zur anlasslosen Datenspeicherung gekippt hatte. Dass eine solche Speicherung rechtlich nicht mit den Werten der EU vereinbar ist, war schon damals klar. Die Gro&szlig;e Koalition hat sich aber entschieden, das zu ignorieren. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2022\/vorratsdatenspeicherung-nein-zum-milliardenfachen-datenhorten\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SCO erweitert Mitgliederzahl und internationale Anziehungskraft<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Pr&auml;sident Xi skizziert Priorit&auml;ten der Solidarit&auml;t und des gemeinsamen Nutzens<br>\n(&hellip;) Am Freitag unterzeichneten die SOZ-Mitgliedsstaaten die Erkl&auml;rung von Samarkand und gaben Erkl&auml;rungen zur Gew&auml;hrleistung der globalen Nahrungsmittel- und Energiesicherheit, zur Bew&auml;ltigung des Klimawandels und zur Aufrechterhaltung einer sicheren, stabilen und diversifizierten Lieferkette ab.<br>\nNeben der traditionellen regionalen Sicherheits- und Entwicklungszusammenarbeit enthielt die Erkl&auml;rung von Samarkand auch verschiedene internationale Themen wie die Sorge &uuml;ber einseitige protektionistische Ma&szlig;nahmen, die das multilaterale Handelssystem untergraben&hellip;<br>\nDie Bedrohung durch die &ldquo;drei b&ouml;sen M&auml;chte&rdquo; habe in der Region mit dem r&uuml;cksichtslosen R&uuml;ckzug der USA aus Afghanistan, der Einmischung von au&szlig;en und den politischen Unruhen in einigen zentralasiatischen L&auml;ndern aufgrund verschiedener Faktoren, einschlie&szlig;lich der von den USA angezettelten Farbrevolutionen, zugenommen, so Analysten&hellip;<br>\nDie Vorschl&auml;ge der SOZ zu internationalen Fragen haben die Bedeutung der UNO und ihre Inklusivit&auml;t stark erh&ouml;ht, da viele internationale Mechanismen den Willen der Industriel&auml;nder vertreten, aber die Entwicklungsl&auml;nder nicht in vollem Umfang ber&uuml;cksichtigen, so Zhu.<br>\nEine der wichtigsten Errungenschaften, die in Samarkand erreicht wurden, ist die Erweiterung der Mitgliedsstaaten&hellip;<br>\nSaudi-Arabien, Katar und &Auml;gypten werden mit der Unterzeichnung der entsprechenden Dokumente formell zu SCO-Dialogpartnern, und es wird dar&uuml;ber verhandelt, Bahrain, den Malediven und anderen Staaten den Status eines Dialogpartners zu gew&auml;hren.<br>\nChinesischen Analysten zufolge wird erwartet, dass weitere L&auml;nder die Vollmitgliedschaft in der SOZ beantragen werden, da die Anziehungskraft der SOZ angesichts der Bem&uuml;hungen des Westens, die Welt durch Blockkonfrontation zu spalten, w&auml;chst.<br>\nZhao sagte, dass China und Russland als Gr&uuml;ndungsmitglieder und st&auml;ndige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates eine wichtige F&uuml;hrungsrolle bei der Entwicklung der SOZ einnehmen&hellip;<br>\nDer Generalsekret&auml;r der SOZ, Zhang Ming, sagte k&uuml;rzlich gegen&uuml;ber den Medien, dass viele andere L&auml;nder ebenfalls die Hoffnung ge&auml;u&szlig;ert h&auml;tten, Mitglieder, Beobachterstaaten oder Dialogpartner zu werden.<br>\n&ldquo;Sie wird sich zu einer Organisation entwickeln, die die aufstrebenden Nationen repr&auml;sentiert und eine zentrale Rolle bei der Sicherung von Stabilit&auml;t und Frieden in der Welt spielen wird&rdquo;, so Zhou.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202209\/1275441.shtml\">Global Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dazu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88215\">&bdquo;Die 22. Konferenz der Shanghai Cooperation Organization 2022 in Usbekistan und ihre Bedeutung f&uuml;r &bdquo;den Westen&ldquo;&ldquo;<\/a>, Nachdenkseiten 19. September.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Erdogan: T&uuml;rkei will Shanghai-Gruppe SCO beitreten<\/strong><br>\nB&uuml;ndnis mit Russland, China, Iran und weiteren Staaten<br>\nIstanbul. Der Nato-Staat T&uuml;rkei will Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan zufolge der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SCO) beitreten, deren gr&ouml;&szlig;te Mitglieder China und Russland sind. Der staatlichen t&uuml;rkischen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge sagte Erdogan am Samstag nach einem Gipfeltreffen der Organisation im usbekischen Samarkand, die T&uuml;rkei wolle bei dem Treffen der Gruppe im kommenden Jahr in Indien das Ziel einer Mitgliedschaft er&ouml;rtern.<br>\nDie T&uuml;rkei habe &bdquo;historische und kulturelle&ldquo; Verbindungen zum asiatischen Kontinent und wolle eine Rolle spielen in der Organisation, deren Mitglieder zusammen &bdquo;30 Prozent der Weltwirtschaftsleistung&ldquo; ausmachten, sagte Erdogan demnach weiter. Aktuell wird die T&uuml;rkei von der Shanghaier Organisation als Dialogpartner gef&uuml;hrt. Im Fall eines Beitritts w&auml;re die T&uuml;rkei das erste Mitglied der Gruppe, das gleichzeitig auch dem westlichen Verteidigungsb&uuml;ndnis Nato angeh&ouml;rt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/erdogan-tuerkei-will-shanghai-gruppe-sco-beitreten-C4YHB5OBFOWVEW4FDHXQRZR2NA.html\">rnd<\/a><\/p>\n<p>Dazu auch: <strong>SPD-Au&szlig;enexperte Roth warnt T&uuml;rkei vor B&uuml;ndnis mit Russland und China<\/strong><br>\nBerlin. Der Vorsitzende des Ausw&auml;rtigen Ausschusses des Bundestages, Michael Roth (SPD), hat vor einem Beitritt der T&uuml;rkei zur Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SCO) gewarnt. &bdquo;Die Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit steht in ihren Werten und Zielen der Nato diametral entgegen. Eine t&uuml;rkische Mitgliedschaft w&auml;re somit eine klare Abkehr vom Sicherheitsb&uuml;ndnis Nato&ldquo;, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/tuerkei-will-autoritaerem-staatenbund-beitreten-spd-und-gruene-warnen-vor-buendnis-mit-russland-und-45QKCJAU5VHLDOJVTIX4MCCW5Q.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland kriegt die Krise<\/strong><br>\nDer Beschluss, immer weniger russisches Gas einzukaufen, vor allem aber der russische Gegenschlag, selbst immer weniger davon nach Deutschland zu liefern, stellt die Kombination aus Marktwirtschaft und Planwirtschaft, die diesen Sektor der nationalen &Ouml;konomie auszeichnet, vor einzigartige Herausforderungen. Immer schon greift der Staat in diesen Sektor mit einer doppelten Zielsetzung ein: Erstens muss die materielle Versorgung mit diesem Stoff sichergestellt werden &ndash; als Produktionsfaktor der Wirtschaft und als Konsumgut von Privatleuten f&uuml;rs Heizen und Kochen. Die stoffliche Versorgung soll zweitens zu Preisen abgewickelt werden, die die Konkurrenzf&auml;higkeit deutschen Kapitals im Weltvergleich sichern und daf&uuml;r taugliche deutsche L&ouml;hne nicht &uuml;berfordern.<br>\nDas doppelte Ziel von materieller Versorgung des Standorts zu rentablen Preisen zu verwirklichen, &uuml;berl&auml;sst der Staat privaten Energieh&auml;ndlern und -importeuren, die damit drittens ihr Gesch&auml;ft machen sollen. F&uuml;r die ist die Versorgung der Gesellschaft mit Gas eine Gelegenheit, ihren Reichtum zu mehren, andererseits konfligiert das Gebot gesicherter Versorgung mit der freien Kalkulation von Mengen und Preisen, die ihr Gesch&auml;ft braucht. Den Widerspruch zwischen dem privaten Gesch&auml;ftssinn und seinem Versorgungsauftrag bearbeitet der Staat mit einer besonderen Aufsicht &uuml;ber diese Branche. Ein kompliziertes Geflecht von gesetzlichen Vorschriften und finanziellen Anreizen ringt der Gewinnmaximierung der beteiligten Firmen das Zusammenfallen von Versorgungssicherheit und Billigkeit des Grundstoffs ab&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434806.im-wirtschaftskrieg-deutschland-kriegt-die-krise.html\">junge Welt<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Habecks kalte F&uuml;&szlig;e<\/strong><br>\nWirtschaftspolitik nach dem Kinderbuch: In dem von Robert Habeck verfassten Werk &raquo;Kleine Helden&laquo; hebt der Autor hervor, &raquo;wie aufregend ein n&auml;chtlicher Stromausfall sein kann&laquo;. Im kommenden Winter d&uuml;rfte einem gro&szlig;en Teil der Bev&ouml;lkerung dieses spannende Ereignis zuteil werden. Die Gasumlage macht es m&ouml;glich. Weil die Bundesregierung auf Gedeih und Verderb den Bezug von &Ouml;l und Gas aus Russland stoppen will, explodieren die Preise, und der Staat verordnet kollektives Zwangssparen. Im September zahlte ein Musterhaushalt laut Vergleichsportal Check 24 insgesamt 4.371 Euro &ndash; eine Steigerung von mehr als 200 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wer nicht genug Geld hat, sitzt im Kalten und Dunklen. Hilfen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung? Fehlanzeige. Selbst die reaktion&auml;ren Tories in Gro&szlig;britannien haben einen Gaspreisdeckel auf den Weg gebracht. Hierzulande steigen die Lebensmittelpreise, weil B&auml;cker und Bauern die steigenden Kosten weiterreichen.<br>\nAuch die Wirtschaft warnt vor dem Kollaps. Der Schritt von der &raquo;weltweit f&uuml;hrenden Industrienation zum Industriemuseum&laquo; sei noch nie so klein gewesen, warnte der Verband der chemischen Industrie am Dienstag. Abwanderungen &ndash; vorzugsweise auf den attraktiveren US-Markt &ndash; oder Schlie&szlig;ungen st&uuml;nden zuhauf auf der Tagesordnung, wenn Habeck nicht bald einlenke.<br>\nSo langsam scheint Habeck bei der Gasumlage kalte F&uuml;&szlig;e zu bekommen. Auf einer internen Sitzung der Gr&uuml;nen soll er mitgeteilt haben, dass die Rechnung, den Energieversorger Uniper zu verstaatlichen, deutlich teurer werden wird als urspr&uuml;nglich kalkuliert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435111.habecks-kalte-f%C3%BC%C3%9Fe.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88279\">&bdquo;Habecks Umlagen-Fiasko&ldquo;<\/a>, Nachdenkseiten vom 20. September.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Harte neoliberale Politik: Zelensky verkauft die Ukraine buchst&auml;blich an US-Konzerne der Wall Street<\/strong><br>\nDer vom Westen unterst&uuml;tzte ukrainische Staatschef Wolodymyr Zelensky er&ouml;ffnete die New Yorker B&ouml;rse, indem er der Wall Street mitteilte, sein Land sei &ldquo;offen&rdquo; f&uuml;r ausl&auml;ndische Unternehmen, die es mit 400 Milliarden Dollar an Staatsanleihen ausbeuten k&ouml;nnten. Der US-Amerikanische  Wirtschaftswissenschaftler Michael Hudson vergleicht die von der ukrainischen Regierung verh&auml;ngten neuen arbeitsfeindlichen Notstandsgesetze mit der brutalen neoliberalen Politik, die von der rechtsextremen Pinochet-Diktatur in Chile nach einem von der CIA unterst&uuml;tzten Putsch im Jahr 1973 eingef&uuml;hrt wurde. &ldquo;Nat&uuml;rlich wurde er an der B&ouml;rse begr&uuml;&szlig;t, weil er die Rechte der Arbeiter abschaffte&rdquo;, f&uuml;gte Hudson hinzu. &ldquo;Es gibt kein deutlicheres Beispiel f&uuml;r einen Klassenkrieg. &ldquo;Die Ukraine ist das &auml;rmste Land in Europa &ndash; aber Zelensky sagte, sie sei nicht arm genug. Er sagte: &ldquo;Wenn Sie glauben, das ist etwas, dann warten Sie, bis unser neues Gesetz in Kraft tritt. Dann werden Sie sehen, was es bedeutet, das &auml;rmste Land in Europa zu sein.&rdquo; &ldquo;Aber es wird auch das reichste Land in Europa f&uuml;r die 1% sein&rdquo;, schloss Hudson.<br>\nDer vom Westen unterst&uuml;tzte ukrainische Staatschef Wolodymyr Zelensky er&ouml;ffnete am Morgen des 6. September virtuell die New Yorker B&ouml;rse und l&auml;utete symbolisch per Videostream die Glocke.<br>\nZelensky verk&uuml;ndete, dass sein Land &ldquo;offen f&uuml;r Gesch&auml;fte&rdquo; sei, d. h., dass es ausl&auml;ndischen Unternehmen freistehe, in das Land zu kommen und seine reichhaltigen Ressourcen und niedrig bezahlten Arbeitskr&auml;fte auszubeuten.<br>\nIn einer Rede, mit der er das neoliberale Ausverkaufsprogramm Advantage Ukraine einleitete, bot Zelensky der Wall Street &ldquo;eine Chance f&uuml;r Sie, jetzt in Projekte im Wert von Hunderten von Milliarden Dollar zu investieren&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.internationale-friedensfabrik-wanfried.org\/post\/harte-neoliberale-politik-zelensky-verkauft-die-ukraine-buchst%C3%A4blich-an-us-konzerne-der-wall-street\">Internationale Friedeensfabrik Wanfried<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesarbeitsgericht zur Arbeitszeiterfassung<\/strong><br>\n&ndash; vor allem eine Kritik am Gesetzgeber!<br>\n&bdquo;&hellip; Die exzessive Leistung von &Uuml;berstunden bei gleichzeitig unterbliebener Verg&uuml;tung war Anla&szlig; f&uuml;r den EuGH &uuml;ber die Durchsetzung des Arbeitsschutzes in Gestalt von genauer Arbeitszeiterfassung nachzudenken. W&auml;hrend der bundesdeutsche Gesetzgeber nun mehr als 3 Jahre Zeit zur Umsetzung dieser Grunds&auml;tze hatte, war es stattdessen das Bundesarbeitsgericht, das anstelle des Gesetzgebers f&uuml;r etwas mehr Klarheit sorgte. BAG-Pr&auml;sidentin Inken Gallner betonte bei der m&uuml;ndlichen Urteilsbegr&uuml;ndung, dass die Zeiterfassung auch ein &bdquo;Schutz vor Fremd- und Selbstausbeutung&ldquo; sein. Es d&uuml;rfe nicht sein, da&szlig; 4,5 Mio Menschen im Schnitt pro Jahr mehr gearbeitet h&auml;tten als vertraglich vorgesehen. Es wird nun Aufgabe des Gesetzgebers sein, das Arbeitszeitgesetz und das Arbeitsschutzgesetz in dieser Frage n&auml;her auszugestalten. Offen ist bislang welcher Art die Zeiterfassung sein mu&szlig;, ob diese wie bisher an die Besch&auml;ftigten &bdquo;delegiert&ldquo; werden kann und welche Auswirkungen das Urteil aus Erfurt auf die Vertrauensarbeitszeit und das Home-Office haben wird. Eines ist klar: Die Arbeitgeber beklagen wieder mal, ein angebliches &bdquo;B&uuml;rokratiemonster&ldquo;.In Wahrheit gibt das Urteil jetzt endlich Anla&szlig;, alle Unternehmen auf ihre &ndash; auch arbeitsrechtliche &ndash; Pflicht zur vollst&auml;ndigen Arbeitszeiterfassung  hinzuweisen und damit eine wesentliche Grundlage f&uuml;r die Verhinderung einer massenhaften Nichtverg&uuml;tung geleisteter Arbeitszeit zu schaffen&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/politik\/alltag\/arbeitsrecht-alltag\/arbeitsrecht-allg\/europaeischer-gerichtshof-zeiterfassung-ist-pflicht\/\">Labournet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist tariff&auml;hig, <\/strong><br>\nsagt das Bundesarbeitsgericht. Auch da, wo sie ganz klein ist: In der Pflegebranche<br>\nIn den vergangenen Monaten und Jahren ist in der pflegepolitischen Diskussion immer wieder gerade mit Blick auf die Langzeit- bzw. Altenpflege darauf hingewiesen worden, dass der extrem niedrige gewerkschaftliche Organisationsgrad der Besch&auml;ftigten mit ein Grund daf&uuml;r sei, dass die von vielen ebenfalls seit Jahren angemahnten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen nur schleppend vorankommen bzw. sogar eine weitere Verschlechterung nicht verhindert werden konnte.<br>\nUnd schon vor Jahren wurde darauf hingewiesen, dass gerade in der Altenpflege mit ihren vielen eher kleinteiligen Einrichtungen und Diensten und dem zunehmenden Anteil an privat-gewerblichen Tr&auml;gern ein gewerkschaftliches Machtvakuum zu beklagen sei, was auch dazu beigetragen habe, dass (im Zusammenspiel mit der Sonderrolle der den freigemeinn&uuml;tzigen Sektor der Altenpflege dominierenden kirchlichen Tr&auml;ger, die eigene Regelungswerke haben) es in diesem Bereich eine tariflose Zone geben w&uuml;rde, bei der man noch nicht einmal von einer &bdquo;tarifpolitischen Erosion&ldquo; sprechen kann, die seit den 2000er Jahren zunehmend kritisch diskutiert wird, denn es gibt kaum, geschweige denn fl&auml;chendeckende Tarifvertr&auml;ge&hellip;<br>\nWie dem auch sei &ndash; man muss f&uuml;r den gegenw&auml;rtigen Zeitpunkt konstatieren, dass die Gewerkschaft ver.di schwach bis fl&auml;chendeckend gar nicht in den Einrichtungen und Diensten der Altenpflege vertreten ist&hellip;<br>\n(&hellip;) das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat die Antr&auml;ge des Arbeitgeberverbands Pflege zur Feststellung fehlender Tariff&auml;higkeit der Gewerkschaft ver.di zur&uuml;ckgewiesen (LAG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 24.6.2021 &ndash; 21 BVL 5001\/21). Die beiden Leits&auml;tze der Entscheidung des LAG verdeutlichen bereits, warum das Begehr des klagenden Arbeitgeberverbandes zur&uuml;ckgewiesen werden musste:<br>\n1.) Die Tariff&auml;higkeit einer Gewerkschaft ist bezogen auf die Organisation als Ganzes und nicht beschr&auml;nkt auf einzelne Organisationsbereiche zu pr&uuml;fen. Die Pr&uuml;fung erfolgt im Verfahren nach &sect; 97 ArbGG.<br>\n2.) Die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist tariff&auml;hig.<br>\n(&hellip;) &raquo;Wenn die Frage der grunds&auml;tzlichen Tariff&auml;higkeit also gekl&auml;rt ist bzw. sein sollte, dann bleibt nur noch die Aufgabe, auch gen&uuml;gend Besch&auml;ftigte in den oftmals kleinteiligen Altenpflegestrukturen zu finden, die bereit sind, mit der Gewerkschaft die Tarifbindung auszubauen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/09\/18\/verdi-und-die-altenpflege\/#more-14344\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Entlastungspaket 3 unzureichend und sozial ungerecht &ndash; Proteste dringend notwendig<\/strong><br>\nVon Bernd Riexinger<br>\nZuerst so viel vorneweg. Das Entlastungspaket der Bundesregierung kann nicht vollst&auml;ndig bewertet werden, weil noch vieles unbestimmt bleibt, wie die Regulierung der Energiepreise oder die Frage der Absch&ouml;pfung der &Uuml;bergewinne, ohne eine &Uuml;bergewinnsteuer zu erheben. Auch ist nicht alles falsch, was die Regierung auf den Weg bringt, wie die Erweiterung des Wohngeldbezuges oder die Auszahlung von Energiegeld auch an Rentnerinnen, Rentnern und Studierenden. Letzteres ist jedoch lediglich die Korrektur einer v&ouml;lligen Fehlentscheidung bei vorigen Entlastungspaketen.<br>\nDie Kosten des Entlastungspaketes 3 werden mit 65 Milliarden Euro beziffert und es wird von der Bundesregierung als wuchtig bezeichnet. Soviel kann jedoch jetzt schon gesagt werden: Es entlastet Menschen mit h&ouml;herem Einkommen deutlich mehr als Menschen mit niedrigem oder mittlerem Einkommen. Auch f&uuml;r Erwerbslose und Rentnerinnen werden die Ma&szlig;nahmen bei weitem nicht ausreichen um die gestiegenen Lebenshaltungskosten auszugleichen. Die soziale Schieflage wird gr&ouml;&szlig;er und mehr und mehr Menschen ihrer Existenzgrundlage beraubt. F&uuml;r Menschen in der Grundsicherung wird Hartz IV abgeschafft und in ein B&uuml;rgergeld umgewandelt und von 449,&ndash; auf 502,&ndash; Euro beim Regelsatz erh&ouml;ht. Die Sanktionen sollen f&uuml;r 6 Monate fallen. Die Beschwerden von verschiedenen Handwerks- und Unternehmerverb&auml;nden, damit w&uuml;rden die Leistungen zu nah an die Lohnuntergrenzen kommen und es sich nicht mehr lohnen arbeiten gehen, k&ouml;nnen ruhig als schlechtes M&auml;rchen bezeichnet werden. Sie demonstrieren nur, dass sie ihr Gesch&auml;ftsmodell weiter mit Billigl&ouml;hnen betreiben wollen.<br>\nUnterschlagen wird, dass die Erh&ouml;hung der Regels&auml;tze um 53,&ndash; Euro, erst ab 2023, gerade mal die hohe Inflationsrate ausgleicht. Sie bleibt weit hinter dem von Sozialverb&auml;nden definierten armutsfesten Regelssatz von 678,&ndash; zur&uuml;ck. Auch das B&uuml;rgergeld bleibt Armut per Gesetz und wir werden weiterhin f&uuml;r armutsfeste Leistungen und f&uuml;r die vollst&auml;ndige Streichung der Sanktionen streiten m&uuml;ssen&hellip;<br>\n(&hellip;) Begonnene Proteste fortsetzen<br>\nNach dem erfolgreichen Auftakt in Leipzig haben unsere Basisgruppen bundesweit in &uuml;ber 200 St&auml;dten und Kommunen Aktionen organisiert. Damit hat die Linke einen Stein ins Wasser geworfen und wir hoffen, dass er Wellen schl&auml;gt. Es ist v&ouml;llig klar, dass wir erst am Anfang sind und die Proteste noch keine gro&szlig;e Massenbasis haben k&ouml;nnen. Dabei kommt es nicht unwesentlich auch auf die Gewerkschaften an, die bisher noch sehr z&ouml;gerlich sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/meinungsstark-politik\/entlastungspaket-3-unzureichend-und-sozial-ungerecht-proteste-dringend-notwendig\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Bereit zu f&uuml;hren&ldquo;<\/strong><br>\nEinflussreiche deutsche Tageszeitung betreibt Man&ouml;verkritik an den anschwellenden Berliner Forderungen nach &bdquo;deutscher F&uuml;hrung&ldquo; in Europa und &bdquo;europ&auml;ischer F&uuml;hrung&ldquo; in der Welt.<br>\nBERLIN (Eigener Bericht) &ndash; Eine der einflussreichsten deutschen Tageszeitungen unterzieht die wiederholt vorgetragenen F&uuml;hrungsanspr&uuml;che der Bundesregierung auf EU- und globalem Niveau einer Art konstruktiver Man&ouml;verkritik. Die F&uuml;hrungsanspr&uuml;che sind nicht neu; schon vor mehr als zehn Jahren hatte der Vorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, von einer &bdquo;Zeitenwende&ldquo; gesprochen und offen erkl&auml;rt, Berlin m&uuml;sse &bdquo;Europa in eine neue Zeit f&uuml;hren&ldquo;. Seit mehreren Monaten preschen immer mehr Berliner Spitzenpolitiker, darunter Bundesminister, erneut vor und &auml;u&szlig;ern wie zum Beispiel Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock: &bdquo;Wir sind bereit, &hellip; zu f&uuml;hren&ldquo;. Zur Durchsetzung des F&uuml;hrungsanspruchs verlangt Kanzler Olaf Scholz die Einf&uuml;hrung von Mehrheitsentscheidungen in der EU-Au&szlig;enpolitik. Dies werde kaum gutgehen, hei&szlig;t es jetzt in der konservativen Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Einige EU-Staaten h&auml;tten schon weniger gravierende Beschl&uuml;sse zur Umverteilung von Fl&uuml;chtlingen innerhalb der Union nicht befolgt. Berlin habe sich zuletzt allzu oft &bdquo;auf das Einfordern von Gefolgschaft&ldquo; beschr&auml;nkt; zuk&uuml;nftig m&uuml;sse es, wolle es Erfolge erzielen, &bdquo;kooperativ&ldquo; vorgehen.<br>\n(&hellip;) &bdquo;Keine F&uuml;hrung ohne Kernwaffen&ldquo;<br>\nJenseits des Rats, von offenem Dominanzgehabe abzulassen und stattdessen die kleineren EU-Mitgliedstaaten durch &bdquo;Kompromisssuche und Konsensbildung&ldquo; einzubinden, verweist die Frankfurter Allgemeine auf ein Grundproblem der Berliner Au&szlig;enpolitik: darauf, dass Deutschland &ndash; anders als etwa Frankreich oder Gro&szlig;britannien &ndash; nicht &uuml;ber Nuklearwaffen verf&uuml;gt. &bdquo;Eine F&uuml;hrungsmacht ohne Kernwaffen&ldquo; aber, konstatiert die Zeitung, &bdquo;hat man seit 1945 nicht mehr gesehen&ldquo;. Auch aus diesem Grund werden in der Bundesrepublik seit Jahren immer wieder Forderungen laut, entweder eine EU-Nuklearstreitmacht aufzubauen &ndash; mutma&szlig;lich unter R&uuml;ckgriff auf das franz&ouml;sische Atompotenzial &ndash; oder sogar einen deutschen Besitz von Nuklearwaffen anzustreben&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9029\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Dem deutschen Volke. Gilt es noch?<\/strong><br>\nInterview World Economy mit Willy Wimmer<br>\nWenn man die &Auml;u&szlig;erung der Au&szlig;enministerin zum Nennwert nimmt &mdash; ich will es ihr ja nicht unterstellen &mdash; und die Dame schwadroniert vom Krieg und &auml;hnlichen Dingen, dem endg&uuml;ltigen Sieg der Ukraine, da kann ich nur sagen, dann nimmt man jedenfalls den gro&szlig;en Krieg in Europa billigend in Kauf. Und wir sehen ja jetzt schon an den Stellungnahmen aus Polen, Rum&auml;nien und anderen Staaten in dieser Region, dass sie sich jetzt schon bem&uuml;hen die Themen vorzubereiten, die die logische Konsequenz von Trianon und des Zweiten Weltkrieges in dieser Region zur Folge hatten. Das hei&szlig;t, man muss sich nicht wundern, wenn die Grenzziehungen die es gibt in Ost- und Mittelosteuropa zur Disposition gestellt werden, mit der Konsequenz, dass wir in einem europ&auml;ischen Blutbad landen. Und dazu haben die Gr&uuml;nen dann einen entscheidenden Beitrag geleistet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/deutschland\/dem-deutschen-volke-gilt-es-noch\">Seniora org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-Soldaten helfen Ukrainern aus der Distanz bei der Wartung von Waffen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Die US-Soldaten, die den Ukrainern helfen, sind auf einem geheimen Luftwaffenst&uuml;tzpunkt in Polen stationiert und arbeiten mittels verschl&uuml;sselter Nachrichten<br>\nDie US-Truppen helfen den Ukrainern bei der Reparatur und Wartung von HIMARS-Raketensystemen, Javelin-Panzerabwehrraketen, Haubitzen und anderer Ausr&uuml;stung&hellip;Dank der Starlink-Satellitenterminals, die ihnen einen Internetzugang erm&ouml;glichen, k&ouml;nnen die Ukrainer Videoclips senden.<br>\nNach der Fehlerdiagnose schicken US-Wartungsspezialisten den ukrainischen Truppen die ben&ouml;tigten Ersatzteile. Ein namentlich nicht genannter US-Oberstleutnant erkl&auml;rte das Prinzip in einem Kommentar an Defense One.<br>\n&ldquo;Die Ukrainer stellen einen Bedarf fest, die Experten diagnostizieren, was ben&ouml;tigt wird, und f&uuml;hren sie entweder durch das Problem oder bestellen die Teile. Und dann nutzen wir das amerikanische Liefersystem, um das Teil hierher zu bringen&rdquo;, sagte der Oberstleutnant&hellip;<br>\nRussland hat vor kurzem gewarnt, dass Washington zu einer Konfliktpartei w&uuml;rde, wenn die USA der Ukraine die von Kiew gew&uuml;nschten Raketen mit gr&ouml;&szlig;erer Reichweite lieferten, und dass Moskau dann gezwungen w&auml;re, zu reagieren. Bisher hat die Regierung Biden jedoch gez&ouml;gert, der Ukraine die Waffen zu geben, die eine Reichweite von etwa 190 Meilen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/news.antiwar.com\/2022\/09\/19\/us-soldiers-helping-ukrainians-with-weapons-maintenance-remotely\/\">antiwar.com<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wettbewerb um Personal<\/strong><br>\nWachsendes Problem der Bundeswehr: Zahl der Kriegsdienstverweigerer verdreifacht, daf&uuml;r weniger Bewerber<br>\nBerlin. Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer in der Bundeswehr steigt deutlich an. Das teilte ein Sprecher des Bundesamtes f&uuml;r Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) mit&hellip;<br>\nZugleich nimmt die Zahl der Bewerber f&uuml;r die Streitkr&auml;fte ab, wie eine Sprecherin des Bundesamtes f&uuml;r das Personalmanagement der Bundeswehr in K&ouml;ln dem RND sagte. &bdquo;Unmittelbar nach Ausbruch des Krieges war kurzfristig eine erh&ouml;hte Zahl an Interessentinnen und Interessenten, die &uuml;ber das im Internetauftritt der Bundeswehr hinterlegte Kontaktformular oder &uuml;ber unsere Karriere-Hotline Kontakt zu uns aufnehmen, zu verzeichnen&ldquo;, so die Sprecherin. &bdquo;Dementsprechend hatten sich die vereinbarten und durchgef&uuml;hrten Erstberatungstermine bei der Karriereberatung ebenfalls erh&ouml;ht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/die-bundeswehr-hat-schwierigkeiten-nachwuchs-zu-gewinnen-RXUEER7MEFGAJM5UOY54X7Q5AY.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nach der Trauerfeier f&uuml;r die Queen kehrt der Klassenkampf zur&uuml;ck<\/strong><br>\n(&hellip;) Rechter politischer Abschaum wie der brasilianische Pr&auml;sident Jair Bolsonaro und der srilankische Pr&auml;sident Ranil Wickremesinghe waren als Ehreng&auml;ste geladen, w&auml;hrend Russland, Wei&szlig;russland, Myanmar, Syrien, Venezuela, Afghanistan und andere Regime nicht eingeladen waren, weil der britische, US-amerikanische und europ&auml;ische Imperialismus mit ihnen verfeindet sind&hellip;<br>\nIm gemeinsamen Interesse der imperialistischen M&auml;chte haben sich die f&uuml;hrenden Politiker der Welt hinter die britische Bourgeoisie gestellt, die dem Tod der Queen eine weltgeschichtliche Bedeutung beimisst. F&uuml;r sie verk&ouml;rpert sie alles, was die Monarchie im Vereinigten K&ouml;nigreich schon immer symbolisierte. Sie repr&auml;sentiert nicht den Feudalismus, sondern die bestehende kapitalistische Gesellschaftsordnung, ererbten Reichtum und Privilegien inmitten enormer sozialer Ungleichheit, &bdquo;Stabilit&auml;t&ldquo;, &bdquo;Ordnung&ldquo;, Patriotismus und jede Form politischer R&uuml;ckst&auml;ndigkeit&hellip;<br>\nAllerdings stehen sehr viele Arbeiter dem gebotenen Spektakel gleichg&uuml;ltig oder gar ablehnend gegen&uuml;ber. Und viele &auml;rgerten sich &uuml;ber die Exzesse, die ihnen auferlegt wurden. Zum Beispiel wurden Fl&uuml;ge von und nach Heathrow gestrichen, und tausende medizinische Eingriffe, u. a. gegen Krebs und Herzkrankheiten, wurden verschoben, wie auch private Beerdigungen. All dies angeblich als &bdquo;Zeichen des Respekts&ldquo;.<br>\nDer politisch bedeutsamste Ausdruck des Widerstands ist die Wut, die klassenbewusstere Arbeiter &uuml;ber die Aussetzung der nationalen Streiks durch die Gewerkschaften &auml;u&szlig;erten. Die Eisenbahn- und die Postgewerkschaft haben f&uuml;r den gesamten September alle Streiks abgesagt. Diese Ma&szlig;nahme, die ohne R&uuml;cksprache innerhalb einer Stunde nach dem Tod der Queen getroffen wurde, folgt auf einen Sommer der explosivsten Klassenk&auml;mpfe seit fast 40 Jahren. Angef&uuml;hrt von der Eisenbahn-, Schifffahrts- und Verkehrsgewerkschaft hat die B&uuml;rokratie alles getan, um den sozialen Unmut zu unterdr&uuml;cken und einzud&auml;mmen, indem sie die Arbeiter auf sporadische und isolierte Streiks beschr&auml;nkte und gleichzeitig Millionen Arbeiter durch endlose Urabstimmungen am Handeln hinderte&hellip;.<br>\nDas Projekt wird an den Klippen der sozialen Realit&auml;t zerschellen, denn das Vereinigte K&ouml;nigreich ist mit der gr&ouml;&szlig;ten Inflationskrise seit der Gro&szlig;en Depression und einer grassierenden sozialen Ungleichheit konfrontiert&hellip;<br>\nEine besondere Warnung muss vor der unaufh&ouml;rlichen Verherrlichung des Milit&auml;rs ausgesprochen werden. Um die Rolle des Monarchen als Oberhaupt der Streitkr&auml;fte zu betonen, treten Mitglieder der k&ouml;niglichen Familie st&auml;ndig in Uniform auf, die Brust mit Orden beh&auml;ngt. An dem Staatsbegr&auml;bnis am Montag nahmen rund 6.000 Angeh&ouml;rige der Streitkr&auml;fte in voller Montur teil&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/09\/19\/quee-s19.html\">wsws<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;Boric hat die rechte Opposition gest&auml;rkt&laquo;<\/strong><br>\nIn Chile ist die Illusion zerplatzt, den Kampf gegen den Neoliberalismus im Parlament gewinnen zu k&ouml;nnen. Ein Gespr&auml;ch mit Dauno Totoro<br>\n(&hellip;) Wie kann es sein, dass bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen vor einem halben Jahr der linke Kandidat Boric gewonnen hat und jetzt die Verfassung so deutlich abgelehnt wurde?<br>\nDie Wahl von Boric war mit vielen Hoffnungen verbunden, die sich jedoch sehr schnell in Luft aufl&ouml;sten. Er integrierte die ehemalige Concertaci&oacute;n &ndash; die chilenische Sozialdemokratie &ndash; in das Kabinett und militarisierte Gebiete der Mapuche. Die rechte Politik von Boric hat die rechte Opposition gest&auml;rkt. Andererseits hat die Verfassung keine Antworten auf die dringlichsten Bed&uuml;rfnisse der Massen geliefert: Die Forderungen nach staatlichen Renten, kostenloser Gesundheitsversorgung und Bildung sind nicht erf&uuml;llt.<br>\nDiese Forderungen wurden in dem Entwurf nicht ber&uuml;cksichtigt?<br>\nDie S&auml;ulen des chilenischen Gro&szlig;kapitals wurden nicht angetastet. Die Privatisierung der Renten wurde nicht zur&uuml;ckgenommen. Mehr noch: Analysten sagten, die neue Verfassung k&ouml;nne &raquo;neue Gesch&auml;ftsm&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnen&laquo;. In dem Entwurf ist nur von der Wahlfreiheit zwischen &ouml;ffentlicher und privater Gesundheitsversorgung die Rede. Den privaten Krankenhauskonzernen gab die Regierung sogar Garantien, dass ihr Gesch&auml;ft nicht anger&uuml;hrt wird. Und die Verfassung hat das Problem der Bildung, die zu den teuersten der Welt geh&ouml;rt, nicht gel&ouml;st.<br>\nHat die Wahl gezeigt, dass die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung linke Ideen ablehnt?<br>\nDas ist die Deutung, die die Rechte durchzusetzen versucht und die auch von der Regierung aufgenommen wird. Was gescheitert ist, ist die Vorstellung, dass wir durch die Einhaltung der Spielregeln der M&auml;chtigen &uuml;ber den institutionellen Weg das Erbe Pinochets beseitigen k&ouml;nnten. Trotzdem folgt die Regierung von Boric jetzt der Interpretation der Rechten und vertieft diesen Weg zusammen mit der politischen Rechten sogar noch. Er versucht mit den rechten Parteien ein Abkommen f&uuml;r einen neuen verfassungsgebenden Prozess zu schlie&szlig;en, der noch antidemokratischer sein wird &ndash; &uuml;berwacht von einer &raquo;Expertenkommission&laquo; und unter viel st&auml;rkerer Kontrolle der Parteien, die traditionell die Interessen der Unternehmer vertreten&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435076.referendum-in-chile-boric-hat-die-rechte-opposition-gest%C3%A4rkt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Angriffe aus Aserbaidschan: Armenien meldet 135 tote Soldaten<\/strong><br>\n(&hellip;) Das autorit&auml;r gef&uuml;hrte Aserbaidschan hatte Armenien in der Nacht zum Dienstag angegriffen und das mit einer angeblich vorausgegangenen armenischen Provokation begr&uuml;ndet. Viele Beobachter hingegen gehen davon aus, dass die autorit&auml;re F&uuml;hrung der &ouml;l- und gasreichen S&uuml;dkaukasus-Republik ausnutzte, dass Armeniens Schutzmacht Russland derzeit mit dem Krieg gegen die Ukraine besch&auml;ftigt ist.<br>\nZwei Tage lang schwere K&auml;mpfe<br>\nAserbaidschans Pr&auml;sident Ilham Aliyev verteidigte in einer Rede bei einem Treffen von Staatschefs in Usbekistan, darunter Kreml-Chef Wladimir Putin, das Vorgehen. Zugleich bekr&auml;ftigte er das Ziel eines Friedensvertrags mit dem Nachbarn Armenien &ndash; &bdquo;ohne Vorbedingungen&ldquo;.<br>\nNach zwei Tagen schwerer K&auml;mpfe wurde armenischen Angaben zufolge gestern eine Waffenruhe vereinbart. Seitdem scheint die Lage verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ruhig zu sein. In Richtung des grenznahen Ortes Dschermuk seien die aserbaidschanischen Truppen infolge der j&uuml;ngsten Angriffe rund 7,5 Kilometer tief in armenisches Staatsgebiet eingedrungen, hie&szlig; es heute vom Generalstab in Eriwan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3285523\/\">ORF<\/a>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88095\">&bdquo;Unser neuer Gas-Kumpel l&auml;sst&rsquo;s krachen&ldquo;<\/a>, Nachdenkseiten 15. September.<\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>US-Senat macht da weiter, wo Pelosi in Sachen Taiwan aufgeh&ouml;rt hat<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) WASHINGTON &ndash; Am 14. September billigte der Ausschuss f&uuml;r ausw&auml;rtige Beziehungen des US-Senats (SFRC) das Taiwan Policy Act of 2022&hellip;<br>\nSollte das Gesetz vom gesamten Kongress verabschiedet und von der Regierung Biden unterzeichnet werden, w&uuml;rde es eine weitere deutliche Abkehr von der Ein-China-Politik bedeuten, die seit einem halben Jahrhundert die Politik der USA bestimmt und die Beziehungen zu Peking bestimmt hat.<br>\nDie Sicherheit Taiwans und die F&auml;higkeit des taiwanesischen Volkes, seine Zukunft selbst zu bestimmen, sind f&uuml;r die Interessen und Werte der Vereinigten Staaten von grundlegender Bedeutung&rdquo;, hei&szlig;t es in dem neuen Gesetz.<br>\nNeben der Bereitstellung von 4,5 Milliarden US-Dollar an Sicherheitshilfe f&uuml;r Taiwan in den n&auml;chsten vier Jahren w&uuml;rde der Gesetzentwurf &ldquo;ein umfassendes Ausbildungsprogramm mit der taiwanesischen Regierung einrichten&rdquo;&hellip;<br>\nDer Vorsitzende des Ausschusses f&uuml;r ausw&auml;rtige Beziehungen des US-Senats, Bob Menendez, leitete eine Kongressdelegation, die im April 2022 Taiwan besuchte&hellip;<br>\n&ldquo;Ein milit&auml;rischer Konflikt zwischen den USA und China &uuml;ber Taiwan k&ouml;nnte den Russland-Ukraine-Konflikt im Vergleich dazu wie ein kleines Buschfeuer aussehen lassen&rdquo;, warnt Goldstein. &ldquo;Wenn die derzeitigen gef&auml;hrlichen Trends anhalten, befinden sich Washington und Peking auf direktem Kollisionskurs, und die Folgen werden f&uuml;r die ganze Welt katastrophal sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.us14.list-manage.com\/track\/click?u=2049a8663daea00bd30c32cf2&amp;id=0aea197cd3&amp;e=f072d9574c\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Progressiv in den Untergang<\/strong><br>\nDie Linke: Spekulationen &uuml;ber bevorstehende Parteispaltung. Rechter Fl&uuml;gel erh&ouml;ht vor Fraktionssitzung den Druck<br>\nEine reichliche Woche nach der Bundestagsrede Sahra Wagenknechts zur Sanktionspolitik hat die von medialen Fanfaren begleitete Kampagne f&uuml;r ihren Ausschluss aus der Fraktion die Debatte in der und um die Partei Die Linke ver&auml;ndert: Es wird offen &uuml;ber die M&ouml;glichkeit einer Spaltung gesprochen, und es wirkt so, als seien einige Protagonisten bereits damit besch&auml;ftigt, den Boden f&uuml;r die Auseinandersetzung &uuml;ber die Schuldfrage vorzubereiten. Derweil m&auml;andern etwa bei Twitter die Hassausbr&uuml;che gegen Wagenknecht in den offenen Bl&ouml;dsinn: Am Freitag wurde dort dar&uuml;ber spekuliert, ob ein in Wagenknechts Youtube-Videoformat eingeblendeter Handy-Screenshot mit kyrillischen Buchstaben ein Beleg daf&uuml;r sei, dass ihr &raquo;Arbeitgeber&laquo; in Moskau sitze.<br>\nKlar ist, dass die am weitesten rechts stehende Str&ouml;mung der Linkspartei &ndash; insbesondere das Lager, das sich in der &raquo;Initiative Solidarische Linke&laquo; zusammengefunden hat &ndash; den Bruch mit Wagenknecht will. Diese Str&ouml;mung, zu der die Bundestagsabgeordnete Martina Renner geh&ouml;rt, die bislang als einziges Fraktionsmitglied den offenen Brief der Landtagsabgeordneten Juliane Nagel, Henriette Quade und Katharina K&ouml;nig-Preuss unterzeichnet hat, in dem Wagenknechts Ausschluss gefordert wird, ist vollst&auml;ndig in den linksliberalen Diskurs integriert und politisch uneingeschr&auml;nkt in Richtung der Gr&uuml;nen oder der SPD anschlussf&auml;hig&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/434836.linkspartei-in-der-krise-progressiv-in-den-untergang.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Deloitte-Beauftragung durch den Rundfunkrat NDR Kiel ist &ldquo;grotesk&rdquo;<\/strong><br>\nMit der Beauftragung der Wirtschaftskanzlei Deloitte f&uuml;r die Untersuchung der Vorw&uuml;rfe gegen Chefs des Landesstudios in Kiel hat der Rundfunkrat ein untaugliches Instrument gew&auml;hlt, um einen mutma&szlig;lichen Skandal bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen aufzukl&auml;ren. Finanzexperten als Schiedsrichter journalistischer Berichte &ndash; eine absurde Mission.<br>\nUnd ein Job, den sich die auf Wirtschaftspr&uuml;fung spezialisierten Berater teuer entlohnen lassen. &hellip;<br>\nDeloitte mag auf seinem Fachgebiet hohe Verdienste haben: In der Beurteilung journalistischer Fragen fehlt den Beratern jedoch die Kompetenz. Daf&uuml;r gibt es in der Republik hervorragende und unabh&auml;ngige Experten, die diese Aufgabe angemessener und vermutlich auch viel g&uuml;nstiger erledigen k&ouml;nnten. Auf diese naheliegende Idee aber kam wohl keiner. &hellip;<br>\nStattdessen sollen nun fachfremde Berater mit vierstelligen Tagess&auml;tzen kl&auml;ren, &bdquo;ob die landespolitische Berichterstattung des Landesfunkhauses in Kiel ausgewogen war&ldquo; und ob &bdquo;Regeln und Abl&auml;ufe&ldquo; geeignet sind, eine &bdquo;unangemessene Einflussnahme zu verhindern&ldquo;, wie es im Arbeitsauftrag des Rundfunkrats hei&szlig;t. Diese Konstellation erscheint grotesk.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article241171505\/Deloitte-soll-NDR-Skandal-aufklaeren-Es-wird-nicht-besser-nur-teurer.html\">WELT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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