{"id":88397,"date":"2022-09-22T15:30:39","date_gmt":"2022-09-22T13:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88397"},"modified":"2022-09-22T16:43:29","modified_gmt":"2022-09-22T14:43:29","slug":"ulrich-heyden-zur-russischen-teilmobilisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88397","title":{"rendered":"Ulrich Heyden zur russischen Teilmobilisierung"},"content":{"rendered":"<p>Mit der russischen Teilmobilisierung ist die n&auml;chste Eskalationsstufe des Kriegs in der Ukraine erreicht. Russland und die Ukraine &ndash; mit dem Westen als Finanzier und Ausr&uuml;ster im Hintergrund &ndash; intensivieren die milit&auml;rischen Anstrengungen, die M&ouml;glichkeit auf eine baldige Verhandlungsl&ouml;sung r&uuml;ckt immer weiter in Ferne. Eine Exit-Strategie fehlt, es droht ein langer Krieg mit vielen Opfern auf beiden Seiten. Das sind schlechte Nachrichten &ndash; vor allem f&uuml;r diejenigen, die an der Front verheizt werden. <strong>Ulrich Heyden<\/strong> berichtet aus Moskau f&uuml;r die NachDenkSeiten, wie diese und andere j&uuml;ngere Entwicklungen in Russland wahrgenommen werden.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Geht Russland in die Offensive?<\/strong><\/p><p>Der russische Verteidigungsminister Sergej Schojgu erkl&auml;rte in einem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FJ5Le1RO33o\">Interview<\/a> am Mittwoch, 5.937 russische und 61.000 ukrainische Soldaten seien bisher in der Ukraine gefallen. Mit der bekanntgegebenen Zahl toter Soldaten und der am 21. September 2022 von Wladimir Putin angeordneten Teilmobilisierung von 300.000 Reservisten dringt der Krieg nun verst&auml;rkt in das Bewusstsein der Russen, die sich vom Krieg bisher weit entfernt f&uuml;hlten. Viele russische Patrioten, welche die Milit&auml;rf&uuml;hrung wegen eines zu zaghaften Vorgehens kritisierten, sind froh &uuml;ber die Mobilisierung. Doch es gibt auch Menschen, die f&uuml;rchten, der eigene Sohn k&ouml;nne eingezogen werden, obwohl erkl&auml;rt wurde, dass nur gut ausgebildete Reservisten und kampferfahrene Soldaten mobilisiert werden. Dass am Tag des Mobilisierungs-Erlasses bei einem Gefangenenaustausch mit der Ukraine 105 Asow-Soldaten freikamen, stie&szlig; auf Protest russischer Patrioten. <\/p><p>F&uuml;r Sergej Markow, einen langgedienten russischen Politologen, Duma-Abgeordneten und Talk-Show-Teilnehmer, ist die Mobilisierung eine gute Nachricht. <a href=\"https:\/\/t.me\/logikamarkova\/3475\">Markow z&auml;hlt<\/a> auf: Die russische Armee erhalte nun 300.000 Reservisten und zus&auml;tzlich pro Region 2.000 Freiwillige. Russland hat 85 Regionen. Au&szlig;erdem k&auml;me nach Russland aus dem Ausland eine bestimmte Zahl von Freiwilligen, die nach ihrem Milit&auml;rdienst die russische Staatsb&uuml;rgerschaft erhalten. Und schlie&szlig;lich werde die russische Armee um eine bestimmte Zahl ehemaliger Strafgefangener verst&auml;rkt. Insgesamt ergebe das eine Erh&ouml;hung der russischen Kampftruppen um 600.000 Soldaten. Die Zahl der russischen Soldaten an der Front verdreifache sich und liege dann um mehr als das Doppelte &uuml;ber der Zahl der ukrainischen Soldaten. Das erlaube es Russland, &bdquo;schnell anzugreifen und den Krieg schneller zu beenden&ldquo;. <\/p><p><strong>Was wollen die russischen &bdquo;Ultranationalisten&ldquo;?<\/strong><\/p><p>F&uuml;r die gro&szlig;en deutschen Medien ist die Mobilisierung eine schlechte Nachricht. Gut scheint f&uuml;r die ARD nur, dass Putin jetzt Druck von &bdquo;Ultranationalisten&ldquo; bekommt, die den Kreml-Chef f&uuml;r zu wenig Einsatz im Ukraine-Krieg kritisieren. Zwischen den Zeilen sp&uuml;rt man Schadenfreude, dass der russische Pr&auml;sident nun nicht nur von Liberalen, sondern auch von &bdquo;Ultranationalisten&ldquo; Druck bekommt. Dass alles gut ist, was die Ukraine dem Frieden n&auml;herbringt, ist bei der ARD nicht die Devise. Gut ist, wenn Putin unter Druck kommt, so die &bdquo;Tagesschau&ldquo;.<\/p><p>Zu denen, welche die &bdquo;Tagesschau&ldquo; als &bdquo;Ultranationalisten&ldquo; bezeichnet, geh&ouml;rt Igor Strelkow. Er war 2014 einer der Anf&uuml;hrer des &bdquo;Russischen Fr&uuml;hlings&ldquo; in der S&uuml;dostukraine und einige Monate Verteidigungsminister der Volksrepublik Donezk. Heute kommentiert er in sozialen russischen Medien das Kriegsgeschehen in der Ukraine.<\/p><p>Strelkow fordert seit Beginn der russischen Spezialoperation eine st&auml;rkere Mobilisierung russischer Soldaten. Nach dem Abzug der russischen Armee aus weiten Teilen des Gebietes Charkow warf er dem russischen Verteidigungsministerium &bdquo;Unf&auml;higkeit&ldquo; vor. In den regierungsnahen russischen Medien kommt Strelkow nicht zu Wort. Dass er sich in den sozialen Medien trotzdem &auml;u&szlig;ern kann, hat wohl damit zu tun, dass der Kreml die Kritik von Strelkow f&uuml;r konstruktiv, zumindest nicht f&uuml;r &bdquo;staatsfeindlich&ldquo; h&auml;lt. <\/p><p>Die Entscheidung des russischen Verteidigungsministers Sergej Schojgu, 300.000 Reservisten zu mobilisieren, bezeichnete Strelkow gegen&uuml;ber der russischen Nachrichtenagentur NSN als &bdquo;logischen Schritt&ldquo;. Noch mehr Soldaten zu mobilisieren, sei zurzeit &bdquo;nicht sinnvoll&ldquo;. Das w&uuml;rde nur &bdquo;zu Chaos f&uuml;hren&ldquo;. Auch die Ukraine habe w&auml;hrend ihrer sechs Mobilisierungskampagnen immer nur so viele Soldaten mobilisiert, dass sie auch ausger&uuml;stet und transportiert werden konnten, erkl&auml;rt der Experte. <\/p><p>Die russische Teilmobilisierung werde aber nur ausreichen, um die Front &bdquo;zu stabilisieren&ldquo;. F&uuml;r eine &bdquo;Zerschlagung des ukrainischen Regimes&ldquo; w&auml;re eine weitere Mobilisierung von 300.000 Reservisten &ndash; oder auch mehr &ndash; n&ouml;tig. Die Aussch&ouml;pfung des Mobilisierungspotentials von 20 Millionen Menschen sei f&uuml;r den &bdquo;Sturz des Kiewer Regimes&ldquo; nicht n&ouml;tig. Eine vollst&auml;ndige Mobilisierung schaffe nur Chaos und sei &bdquo;sch&auml;dlich&ldquo; f&uuml;r die russische Wirtschaft. Die jetzt mobilisierten russischen Reservisten werden sich &ndash; so der Experte &ndash; in ein bis zwei Monaten an der Front befinden. Bis zu diesem Zeitpunkt sei die ukrainische Armee bei der Zahl von Soldaten der russischen Armee &uuml;berlegen.<\/p><p>Der russische Fernsehkanal &bdquo;360&ldquo; fragte Strelkow, ob der Westen nach den Referenden im S&uuml;dosten der Ukraine zu einer h&auml;rteren Gangart gegen Russland &uuml;bergehen werde. Strelkow <a href=\"https:\/\/t.me\/strelkovii\/3310\">antwortete<\/a>, wenn Russland jetzt &bdquo;seinen Willen&ldquo; zeige &bdquo;wie am 24. Februar&ldquo;, werde sich der Westen &bdquo;wahrscheinlich auf die Position zur&uuml;ckziehen, die er im Februar hatte.&ldquo; <\/p><p><strong>Gro&szlig;e Herausforderung f&uuml;r russische Milit&auml;rs vor dem Referendum<\/strong><\/p><p>Strelkow erinnerte daran, dass die USA und andere Nato-Staaten im Februar 2022 ihr Botschaftspersonal aus Kiew abzogen, weil eine russische Invasion drohte. Auch jetzt sei eine &bdquo;direkte milit&auml;rische Einmischung&ldquo; westlicher Staaten in den Ukraine-Konflikt &bdquo;sehr unwahrscheinlich&ldquo;. Unklar ist, warum Strelkow die Tatsache &uuml;bergeht, dass der Westen seit Februar seine Kr&auml;fte konsolidiert hat und seine Absicht, in der Ukraine mit ukrainischen Truppen zu siegen, t&auml;glich betont. Gef&auml;hrlich f&uuml;r Russland &ndash; so der Experte &ndash; sei aber die Zeit vor den geplanten Referenden im S&uuml;dosten der Ukraine. Denn es g&auml;be zahlreiche Hinweise, dass Kiew Vorbereitungen f&uuml;r eine weitere Milit&auml;raktion treffe. <\/p><p>Kiew &ndash; so die Meinung des Milit&auml;rexperten &ndash; habe zurzeit die &bdquo;strategische Initiative&ldquo; und plane vermutlich einen oder mehrere Angriffe auf die von russischen Truppen kontrollierten Gebiete Cherson, Saparoschije, Donezk und Lugansk. Kiew habe diese M&ouml;glichkeit, weil die Ukraine in den letzten sieben Monaten sechs Mobilisierungen durchf&uuml;hrte. Dadurch habe die ukrainische Armee jetzt eine St&auml;rke von etwa 700.000 Soldaten. Davon bef&auml;nde sich die H&auml;lfte an oder in unmittelbarer N&auml;he der Front. Au&szlig;erdem sei ein gro&szlig;er Teil der ukrainischen Soldaten auf ausl&auml;ndischen &Uuml;bungspl&auml;tzen geschult worden. Der russische Verteidigungsminister Sergej Schojgu gab an, dass die ukrainische Armee zurzeit 300.000 Soldaten mobilisiert hat.<\/p><p><strong>Austausch von Asow-Mitgliedern gegen russische Soldaten<\/strong><\/p><p>Zu einem Schock bei russischen Patrioten f&uuml;hrte die Nachricht, dass am Tag der Unterzeichnung des Mobilisierungserlasses 215 in russischer Gefangenschaft befindliche ukrainische Soldaten gegen 55 russische Soldaten ausgetauscht wurden. Von Kiew freigelassen wurden auch der ukrainische Unternehmer und Oppositionspolitiker Viktor Medwedschuk. Wladimir Putin ist der Patenonkel einer Tochter von Medwedschuk. Der Austausch fand statt unter Vermittlung des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Erdogan. <\/p><p>Unter den freigelassenen ukrainischen Soldaten befinden sich 108 Mitglieder und Kommandeure des rechtsradikalen Asow-Bataillons. Nach Aussagen des ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenski werden sich die freigelassenen Kommandeure des Asow-Bataillons bis zum Ende des Krieges in der T&uuml;rkei &bdquo;unter pers&ouml;nlicher Kontrolle des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten&ldquo; aufhalten. <\/p><p>Die Nachricht von dem Gefangenenaustausch brachte in der Nacht auf Donnerstag zuerst <a href=\"https:\/\/www.rbc.ru\/politics\/22\/09\/2022\/632b81ce9a7947d6f71debe8?from=from_main_2\">das russische Wirtschaftsportal RBK<\/a>. Eineinhalb Stunden sp&auml;ter berichtete &uuml;ber den Austausch mit Verweis auf RBK auch <a href=\"https:\/\/www.vesti.ru\/article\/2952946\">das Portal des staatlichen russischen Fernsehens &bdquo;Vesti&ldquo;<\/a> . Das russische Verteidigungsministerium hat auf seiner Website zu dem Gefangenenaustausch bisher nicht Stellung genommen. <\/p><p>Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass Moskau au&szlig;erdem zehn ausl&auml;ndische S&ouml;ldner freigelassen habe, die auf der Seite der ukrainischen Truppen k&auml;mpften. Unter den zehn Freigelassenen befinden sich f&uuml;nf Briten, zwei Amerikaner, ein Marokkaner, ein Schwede und ein Kroate. Dieser Austausch fand statt durch Vermittlung des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman Al Saud. Unter den freigelassenen S&ouml;ldnern befindet sich auch der in Gro&szlig;britannien geborene Aiden Aslin, der auf ukrainischer Seite in Mariupol gek&auml;mpft hatte und in der Volksrepublik Donezk zum Tode verurteilt worden war. <\/p><p><strong>Gro&szlig;e Freude in Kiew<\/strong><\/p><p>W&auml;hrend das russische Fernseh-Portal Vesti &uuml;ber den Gefangenenaustausch nur eine trockene Meldung brachte, wurde der Austausch in der Ukraine gro&szlig; gefeiert. Pr&auml;sident Selenski hielt eine <a href=\"https:\/\/t.me\/uniannet\/73077\">Ansprache<\/a> zu Ehren &bdquo;unserer Helden&ldquo; und die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN <a href=\"https:\/\/t.me\/uniannet\/73065\">ver&ouml;ffentlichte<\/a> eine Foto-Story der freigelassenen ukrainischen Soldaten. Jake Sullivan, Berater des US-Pr&auml;sidenten f&uuml;r nationale Sicherheit, <a href=\"https:\/\/t.me\/uniannet\/73079\">dankte<\/a> Pr&auml;sident Selenski daf&uuml;r, dass er zwei US-B&uuml;rger in die Liste der Freizulassenden aufgenommen habe. <\/p><p>Gen&uuml;sslich zitierte die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN den russischen Fernsehmoderator Wladimir Solowjow und die RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan. Solowjow hatte sich in der Vergangenheit strikt gegen einen Austausch von Asow-Soldaten ausgesprochen und Simonjan hatte gefordert, bei einem Gefangenenaustausch das Prinzip &bdquo;Alle gegen Alle&ldquo; einzuhalten. Die Dem&uuml;tigung und das L&auml;cherlich-Machen russischer Politiker und Medien-Manager ist f&uuml;r Kiew eine Herzenssache.<\/p><p>F&uuml;r die patriotischen Russen ist der Gefangenenaustausch schmerzlich, denn eigentlich war ein gro&szlig;es Tribunal &uuml;ber ukrainische Kriegsverbrecher in Donezk geplant. Wegen des ungleichen Gefangenenaustausches beklagen russische Internet-User, dass das Leben des Putin-Freundes Viktor Medwedschuk offenbar mehr wert ist als das Leben eines russischen Soldaten. <\/p><p><strong>Viele Fragen bleiben offen<\/strong><\/p><p>Westliche Medien berichten, dass wegen der angeordneten Teilmobilisierung russische Reservisten ins Ausland fliehen. Fluglinien seien ausgebucht und vor den Grenzen g&auml;be es lange Schlangen. Doch das ist meiner Einsch&auml;tzung nach vor allem Stimmungsmache, mit einer kr&auml;ftigen Prise Schadenfreude. Ja, es gibt viele soziale Fragen, die f&uuml;r die Reservisten noch gekl&auml;rt werden m&uuml;ssen, wie zum Beispiel die Frage, ob man nach dem Milit&auml;reinsatz an seinen alten Arbeitsplatz zur&uuml;ckkehren kann. Aber nach meinem Eindruck unterst&uuml;tzt die russische Bev&ouml;lkerung die Teilmobilisierung. <\/p><p>Doch es mehren sich die Fragen an die Milit&auml;rf&uuml;hrung und den Kreml. Woran lag es, dass die russische Armee sich von Kiew und Charkow zur&uuml;ckzog? Warum wird der milit&auml;rische Nachschub f&uuml;r die Ukraine aus westlichen Staaten nicht mit gezielten Milit&auml;rschl&auml;gen unterbunden? Warum wird das Prinzip &bdquo;Alle gegen Alle&ldquo; beim Gefangenenaustausch nicht eingehalten?<\/p><p><strong>Liberale und Linke gegen Putin<\/strong><\/p><p>Die russischen Liberalen und auch einige Linke Russlands inszenieren sich jetzt als die &bdquo;wahren&ldquo; Besch&uuml;tzer des Mutterlandes. In einer ARD-Live-Schaltung kam ein Abgeordneter aus St. Petersburg zu Wort, der ausgiebig eine Initiative zur Absetzung von Putin begr&uuml;nden durfte. Putin schade mit dem Krieg in der Ukraine der russischen Nation. <\/p><p>Auch einige russische Linke, wie Boris Kagarlitsky, argumentieren in diese Richtung. Auf die westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine und die schleichende Einverleibung der Ukraine in die Nato gehen diese Linken und Liberalen mit keinem Wort ein, was ihre Argumentation unglaubw&uuml;rdig macht.<\/p><p>Titelbild: Andrey Burmakin\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/dfbd3ea550774bff8abd597525c09d69\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der russischen Teilmobilisierung ist die n&auml;chste Eskalationsstufe des Kriegs in der Ukraine erreicht. Russland und die Ukraine &ndash; mit dem Westen als Finanzier und Ausr&uuml;ster im Hintergrund &ndash; intensivieren die milit&auml;rischen Anstrengungen, die M&ouml;glichkeit auf eine baldige Verhandlungsl&ouml;sung r&uuml;ckt immer weiter in Ferne. 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