{"id":88417,"date":"2022-09-23T08:34:51","date_gmt":"2022-09-23T06:34:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417"},"modified":"2022-09-23T08:34:51","modified_gmt":"2022-09-23T06:34:51","slug":"hinweise-des-tages-4201","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h01\">&bdquo;Unfassbarer Preishammer&ldquo;: Erzeugerpreise in Deutschland steigen im Rekordtempo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h02\">USA wohl bald wichtigster LNG-Lieferant f&uuml;r die EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h03\">Droht ein auf Europa begrenzter Atomkrieg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h04\">Pleitewelle droht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h05\">Der gro&szlig;e &Ouml;konomenstreit bleibt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h06\">Energieversorgung: Russisches Erdgas bleibt unverzichtbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h07\">Die Linke hat ein ernstes Problem mit der Sprache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h08\">Verband VdK kritisiert Scholzens Nein zu Sozialgipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h09\">R&uuml;stungsindustrie im Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h10\">Der neue Impfstoff birgt ein Restrisiko &ndash; die Beh&ouml;rden nehmen es in Kauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h11\">Die Hungermacher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h12\">USA werden auf globalen Ranglisten zum &ldquo;Entwicklungsland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h13\">China warnt vor Ma&szlig;nahmen, nachdem Biden geschworen hat, Taiwan zu verteidigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88417#h14\">Die Linke wird zur Beutegemeinschaft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Unfassbarer Preishammer&ldquo;: Erzeugerpreise in Deutschland steigen im Rekordtempo<\/strong><br>\nMit einem Plus von 45,8 Prozent sind die Erzeugerpreise im August so stark gestiegen wie noch nie. &Ouml;konomen zeigen sich &uuml;berrascht: &bdquo;Das alles verhei&szlig;t nichts Gutes f&uuml;r die Inflation.&ldquo;<br>\nDie deutschen Hersteller haben ihre Preise im August wegen enorm hoher &Ouml;l-, Gas- und Stromkosten &uuml;berraschend in einer nie da gewesenen St&auml;rke angehoben. Die Erzeugerpreise stiegen um durchschnittlich 45,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.<br>\nDies ist der h&ouml;chste Anstieg seit Beginn der Statistik im Jahr 1949. [&hellip;]<br>\nCommerzbank-&Ouml;konom Ralph Solveen f&uuml;hrt den Anstieg vor allem auf einen neuerlichen Schub bei den Energiepreisen zur&uuml;ck. Diese legten gegen&uuml;ber dem Vormonat um &uuml;ber 20 Prozent zu, im Vergleich zu August 2021 sogar um 139 Prozent. Dies lasse f&uuml;r die kommenden Monate noch einmal h&ouml;here Werte bei der Inflation erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/geldpolitik\/inflation-unfassbarer-preishammer-erzeugerpreise-in-deutschland-steigen-im-rekordtempo\/28691838.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>USA wohl bald wichtigster LNG-Lieferant f&uuml;r die EU<\/strong><br>\nWie ersetzt man russisches Gas? K&uuml;nftig wird Fl&uuml;ssiggas eine tragende Rolle spielen, h&auml;ufig d&uuml;rfte es aus den USA kommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, in der es auch um die Preisentwicklung geht. [&hellip;]<br>\nZus&auml;tzliches Pipelinegas k&ouml;nne nur aus Norwegen, Aserbaidschan und Algerien bezogen werden, und das in begrenztem Umfang. Die L&uuml;cke der russischen Gaslieferungen m&uuml;sse daher mithilfe von LNG-Importen gef&uuml;llt werden, hie&szlig; es. &raquo;Dabei k&ouml;nnten LNG-Lieferungen aus den USA die gr&ouml;&szlig;te Rolle auf dem europ&auml;ischen Markt &uuml;bernehmen.&laquo;<br>\nIn allen untersuchten Szenarien stiegen die Importe der USA gegen&uuml;ber dem Jahr 2021 deutlich an. Sollte zwischen Russland und der EU kein Gas gehandelt werden, geht die Studie f&uuml;r 2030 von einem USA-Anteil an den Gesamtimporten der EU von 39 Prozent aus, unter der Voraussetzung, dass bis dahin gen&uuml;gend Verfl&uuml;ssigungsanlagen gebaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/usa-wohl-bald-wichtigster-lng-lieferant-fuer-die-eu-a-d6632ac5-7686-4e88-99af-467805c02e3e\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Mission accomplished!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Droht ein auf Europa begrenzter Atomkrieg?<\/strong><br>\nJetzt hat Putin, was viele bef&uuml;rchtet haben, eine Teilmobilmachung angeordnet. Er will nach Referenden gro&szlig;e Teile der Ostukraine zum russischen Staatsgebiet erkl&auml;ren. Und wenn die &bdquo;territoriale Integrit&auml;t&ldquo; (gemeint ist das russische Staatsgebiet) bedroht sei, so Putin, &bdquo;werden wir zweifellos alle uns zur Verf&uuml;gung stehenden Mittel einsetzen, um Russland und unser Volk zu verteidigen. Dies ist kein Bluff.&ldquo;<br>\nPrompt kam die Antwort aus den USA, Putin habe &bdquo;offen nukleare Drohungen gegen Europa ausgesto&szlig;en&ldquo;. Das ist eine verr&auml;terische Interpretation des US-Pr&auml;sidenten. Schlie&szlig;lich wei&szlig; Putin, dass die USA mit gro&szlig;em Abstand die meisten Waffen in die Ukraine liefern und dass sie durch die Bereitstellung ihrer Aufkl&auml;rungsdaten und Geheimdienstinformationen zur Kriegspartei geworden sind. Und wenn Putin neuerdings vom &bdquo;kollektiven Westen&ldquo; spricht, &bdquo;der unser Land zerst&ouml;ren will&ldquo;, meint er nat&uuml;rlich in erster Linie die USA. Deshalb ist es notwendig, noch einmal in Erinnerung zu rufen, was der Spiegel noch 1989 geschrieben hat: &bdquo;Die Amerikaner haben ein &ndash; durchaus berechtigtes &ndash; nationales Interesse, einen Atomkrieg zun&auml;chst auf Europa zu begrenzen. Kein amerikanischer Pr&auml;sident wird bereit sein, einen Atomkrieg in Europa sofort zum gro&szlig;en nuklearen Schlagabtausch der Gro&szlig;m&auml;chte mit Interkontinentalraketen zu eskalieren &hellip; Die Europ&auml;er aber, vor allem die Deutschen, k&ouml;nnen es in ihrem Interesse nicht hinnehmen, dass die Gro&szlig;m&auml;chte USA und Sowjet-Union ihren Konflikt auf europ&auml;ischen Boden austragen und ihre eigenen Territorien zun&auml;chst weitgehend verschonen; dies aber ist, wie alle Nato-&Uuml;bungen zeigen, derzeit die Realit&auml;t.&ldquo; (Der Spiegel Nr. 18\/1989)<br>\nUnd wie reagiert nun die Bundesregierung auf die unverantwortliche Drohung des russischen Pr&auml;sidenten? In T&ouml;lpelhafter Weise l&auml;sst sie sich von den USA und der Ukraine immer tiefer in den Krieg ziehen. Und der Generalinspekteur der Bundeswehr warnt im Focus-Interview vor einer zweiten Front, die Putin er&ouml;ffnen k&ouml;nnte und nennt dabei auch die Ostsee.<br>\nEs ist jetzt h&ouml;chste Zeit, das Morden in der Ukraine zu beenden und einen Waffenstillstand und einen Verhandlungsfrieden zu erreichen. Und das ist nicht, wie in Deutschland in fahrl&auml;ssiger Weise immer behauptet wird, eine Angelegenheit Russlands und der Ukraine, sondern in erster Linie eine Angelegenheit von Washington und Moskau. Aufgabe der Europ&auml;er ist es, alles zu unternehmen, um zu verhindern, dass es zu einem auf Europa begrenzten Nuklearkrieg kommt.<br>\nZur Rolle der USA, die seit Jahrzehnten Russland und China einkreisen, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88304\">habe ich auf einer Veranstaltung der Nachdenkseiten eine Rede gehalten<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/pfbid02S4Aiq1mCQRSCXVx1TxgdGGGiq2DV6R54svzv7xusSpzaGGmnjY1UGNCMSsY2R8NKl\">Oskar Lafontaine via Facebook, 22.09.2022<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pleitewelle droht<\/strong><br>\nEnergiekrise: Sozialverband warnt vor Privatinsolvenzen. Gasumlage kommt trotz Uniper-Rettung.<br>\nDie Bundesregierung h&auml;lt Kurs und verteilt die Kosten von Krieg und Energiekrise weiterhin zugunsten der gro&szlig;en Konzerne nach unten um. Dar&uuml;ber kann auch das Gezanke um Gasumlage und Uniper-Rettung der vergangenen Tage nicht hinwegt&auml;uschen. Letztlich wird das Pleiteunternehmen mit Milliarden aus der Staatskasse gerettet, und die Gasumlage wird wohl dennoch zum 1. Oktober eingef&uuml;hrt. Der Sozialverband VdK hat daher am Donnerstag angesichts der horrenden Preissteigerungen, die diese Politik verursacht, vor einer Welle von Privatinsolvenzen gewarnt. &raquo;Immer mehr Menschen k&ouml;nnen ihre hohen Gasabschl&auml;ge und Energierechnungen nicht mehr zahlen. Wenn eine vierk&ouml;pfige Familie pl&ouml;tzlich zus&auml;tzlich 1.000 Euro im Monat f&uuml;r Gas aufbringen soll, reicht ein mittleres Einkommen nicht mehr aus&laquo;, sagte VdK-Pr&auml;sidentin Verena Bentele. Auch die Energiepreispauschale von 300 Euro sei dann schnell verpufft. Viele Familien blieben &raquo;komplett auf ihren Kosten sitzen, weil sie in der Regel keinen Anspruch auf Grundsicherung oder Wohngeld haben&laquo;. Vielen Betroffenen drohe deshalb &raquo;&uuml;ber kurz oder lang eine Privatinsolvenz&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435240.verarmungspolitik-pleitewelle-droht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der gro&szlig;e &Ouml;konomenstreit bleibt aus<\/strong><br>\nDer Finanzausschuss des Bundestags hat elf Top-&Ouml;konomen zu Auswegen aus der Inflationsfalle befragt. Im Vorfeld war viel Streit erwartet worden &ndash; doch der blieb aus. Teilweise herrschte sogar Konsens<br>\nWer zwei &Ouml;konomen befragt, bekommt drei Meinungen. So soll es einst Winston Churchill gesagt haben. Was passiert also, wenn der Finanzausschuss des Bundestags elf Top-&Ouml;konomen zur grassierenden Inflation befragt? Erstaunliches, denn so unterschiedlich waren die von den Fachleuten aufgezeigten L&ouml;sungswege gar nicht &ndash; bei den Ursachen herrschte unter Deutschlands Spitzen&ouml;konomen sogar Konsens. Nur in den Details zeigten sich deutliche Unterschiede und Pr&auml;ferenzen. [&hellip;]<br>\nInhaltlich waren sich die Wirtschaftswissenschaftler vor allem in einem Punkt einig: Die aktuelle Inflation werde getrieben von einem massiven Angebotsschock auf dem Energiemarkt &ndash; und nicht etwa durch eine ultralockere Geldpolitik der EZB, wie der CDU-Antrag zumindest insinuierte. Zwar trage auch die zumindest eine Teilschuld, doch sei diese im Vergleich zu den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs deutlich nachrangig.<br>\nDie volkswirtschaftliche Medizin f&uuml;r einen klassischen Angebotsschock ist in der Regel einfach, sie lautet: Zeit. Irgendwann werden sich die Betriebe schon an die gestiegene Nachfrage angepasst haben, so die Theorie. Das wird allerdings dann zum Problem, wenn die Kapazit&auml;ten limitiert sind, wie es aktuell der Fall ist. Gest&ouml;rte Lieferketten, Mangel an Arbeitskr&auml;ften oder auch die Zero-Covid-Strategie in China sind nur drei Gr&uuml;nde, warum Zeit kein Allheilmittel f&uuml;r das aktuelle Angebotsproblem ist. Deshalb sind spezifischere Eingriffe n&ouml;tig. Doch wann, wo und wie diese erfolgen sollten, ist keineswegs einfach zu beantworten. Das zeigte auch die Diskussion am Mittwoch. [&hellip;]<br>\nAuch die meisten anderen &Ouml;konomen &auml;u&szlig;erten zumindest Bedenken gegen h&ouml;here Staatsausgaben. Ziemlich allein stand daher Heiner Flassbeck dar, der sich als einziger klar f&uuml;r h&ouml;here Staatsausgaben aussprach. &bdquo;Wir erwarten einen Tsunami, der massive Arbeitslosigkeit mit sich bringt. Schon eine restriktive Geldpolitik der EZB ist falsch, blickt man in die Schweiz und nach Japan. Aber wenn man davon ausgeht, dass die EZB unabh&auml;ngig ist, und wir nichts &auml;ndern k&ouml;nnen, dann ist eine zus&auml;tzlich restriktive Fiskalpolitik maximal falsch.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/so-stritten-deutschlands-top-oekonomen-im-bundestag-ueber-die-inflation-32749738.html?s=09\">Capital<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Energieversorgung: Russisches Erdgas bleibt unverzichtbar<\/strong><br>\nEine neue Studie untersucht die Entwicklungen bei Angebot und Nachfrage von Erdgas in Europa. Verzicht auf russisches Erdgas bedeutet: den Tausch einer Abh&auml;ngigkeit durch eine andere. Es gibt weitere Unsicherheiten.<br>\nDie Berichte &uuml;ber die wirtschaftliche Entwicklung in Europa sind erschreckend: Mit den westlichen Sanktionen gegen Russland ist eine Energiekrise &uuml;ber den Kontinent hereingebrochen, die zu einem Verlust der industriellen Basis f&uuml;hren kann.<br>\nTelepolis hatte in der letzten Zeit viel &uuml;ber die Auswirkungen auf Deutschland geschrieben: Erste Unternehmen stoppten die Produktion; die Produktion von Kunstd&uuml;nger ging zur&uuml;ck und in der Folge fehlen auch AdBlue und Kohlendioxid f&uuml;r Brauereien.<br>\n&Auml;hnliche Nachrichten sind auch aus anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern zu vernehmen: In Frankreich geht der Glashersteller Duralex in einen &ldquo;Energie-Lockdown&rdquo;. In Italien schloss mit Yara der einzige Produzent von Ammoniak und Harnstoff seine Fabrik; Keramikproduzenten und Textilhersteller schlagen Alarm. Auch Polen trifft es hart, wie das Handelsblatt am Donnerstag berichtete.<br>\nDer Verband der europ&auml;ischen Metallindustrie (Eurometaux) erkl&auml;rte, dass bereits die H&auml;lfte der Zink- und Aluminiumproduktion in Europa stillstehe. &Uuml;ber den Kontinent ziehe ein &ldquo;perfekter Sturm&rdquo; aus explodierenden Energiepreisen und zureichenden Energieressourcen.<br>\nIn einem Brief an Institutionen der Europ&auml;ischen Union, aus dem das Handelsblatt zitiert, hei&szlig;t es: Man rechne nicht damit, dass sich die Branche schnell erhole; auch im n&auml;chsten Jahr k&ouml;nnten weitere Werksschlie&szlig;ungen folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Energieversorgung-Russisches-Erdgas-bleibt-unverzichtbar-7273147.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Linke hat ein ernstes Problem mit der Sprache<\/strong><br>\nDer Hass auf das Gendern ist der Kitt, der v&ouml;llig unterschiedliche Leute zusammenbringt und der es der Rechten leicht macht, gegen alles Linke zu mobilisieren. Der AfD h&auml;tte man keinen besseren Kn&uuml;ppel in die Hand geben k&ouml;nnen- [&hellip;]<br>\nGibt es eigentlich Studien dar&uuml;ber, wie Hartz-IV-Empf&auml;nger, Niedrigl&ouml;hner und Alleinerziehende auf den Sprachumbau reagieren? Inwieweit sie f&uuml;r derart radikale Sprachver&auml;nderungen offen sind? Menschen in existenzieller Not, die ersch&ouml;pft sind, von den vielen Br&uuml;chen in ihrem Leben. W&auml;re doch interessant zu erfahren, inwieweit die soziale Spaltung der Gesellschaft durch die sprachliche Teilung noch einmal zus&auml;tzlich zementiert wurde. Jedenfalls werden die Unterschichten von der Linken kaum mehr angesprochen. Das k&ouml;nnen andere besser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/karsten-krampitz\/gendern-die-linke-hat-ein-ernstes-problem-mit-der-sprache\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verband VdK kritisiert Scholzens Nein zu Sozialgipfel<\/strong><br>\nDer Sozialverband VdK hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vorgeworfen, sich einem Sozialgipfel mit von Armut Betroffenen zu verweigern. VdK-Pr&auml;sidentin Verena Bentele &auml;u&szlig;erte sich am Donnerstag in Berlin &raquo;entt&auml;uscht, dass Bundeskanzler Olaf Scholz es ablehnt, bei einem Sozialgipfel mit den Betroffenen und ihren Vertretern &uuml;ber die Sorgen und N&ouml;te derer zu sprechen, die gerade besonders unter der Krise leiden&laquo;.<br>\nZu einem solchen Treffen hatten VdK, Sozialverband Deutschland (SoVD), Deutscher Mieterbund sowie die Tafel Deutschland im August aufgerufen. Ziel sollte den Verb&auml;nden zufolge sein, gemeinsam dauerhafte L&ouml;sungen zur Entlastung der von der Energiekrise und der Inflation am st&auml;rksten betroffenen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu finden.<br>\nDer VdK fordert unter anderem einen H&auml;rtefallfonds f&uuml;r alle, die ihre Energiekosten nicht mehr bezahlen k&ouml;nnen, aber keinen Anspruch auf Wohngeld haben. F&uuml;r private Haushalte m&uuml;sse es zudem ein bezahlbares Basiskontingent an Gas und Strom geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435470.verband-vdk-kritisiert-scholzens-nein-zu-sozialgipfel.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>R&uuml;stungsindustrie im Kapitalismus<\/strong><br>\n&Uuml;berlegungen in Ankn&uuml;pfung an Chomsky und Waterstone<br>\n&bdquo;Die Tatsache, dass das Wirtschaftsleben rund um den Globus mittlerweile denselben Prinzipien unterworfen ist &ndash; dezentral koordinierte Produktion mit Gewinnziel unter Einsatz von Privatkapital und gesetzlich freien Lohnarbeitern &ndash;, ist historisch beispiellos. [&hellip;] sieht man von Randzonen ab, [&hellip;] existiert heute nur noch der Kapitalismus.&ldquo;[1] Mit dieser Einsch&auml;tzung leitet der &Ouml;konom Branko Milanovic seine Betrachtung des gegenw&auml;rtigen Kapitalismus ein.<br>\nWelche Folgen sich hieraus f&uuml;r die von dieser wirtschaftlichen Ordnung gepr&auml;gten Gesellschaften ergeben, skizzieren Noam Chomsky und Marv Waterstone in ihrem k&uuml;rzlich auf Deutsch erschienen Buch &bdquo;Konsequenzen des Kapitalismus&ldquo;, dessen Lekt&uuml;re den Ausgangspunkt dieses Beitrags bildet. Die Gliederung des Buches orientiert sich an einer Seminarreihe der Autoren, die diese an der Universit&auml;t von Arizona gehalten haben. Hieraus ergibt sich eine Strukturierung entlang Themenfelder, auf denen die namensgebenden Konsequenzen des Kapitalismus aufgezeigt werden: die ideologische Grundlage des Kapitalismus, sein Verh&auml;ltnis zu Militarismus, Umwelt, Globalisierung, Finanzialisierung und die Entstehung von und Reaktion auf Widerstand gegen das herrschende System. Dabei handelt es sich weniger um eine systematische Studie, sondern vielmehr um eine essayistische Behandlung diverser, die jeweiligen Themenfelder betreffender Aspekte und Folgeerscheinungen des Kapitalismus. Der Schwerpunkt der Betrachtungen liegt auf der Entwicklung in den USA, wobei die Autoren betonen, dass sich ihre Schlussfolgerungen auch dar&uuml;ber hinaus verallgemeinern lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/09\/20\/ruestungsindustrie-im-kapitalismus\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der neue Impfstoff birgt ein Restrisiko &ndash; die Beh&ouml;rden nehmen es in Kauf<\/strong><br>\n[&hellip;] F&uuml;r den individuellen Impfschutz kommt es darauf an, um wie viel Prozent die Boosterung das Risiko f&uuml;r schwere oder t&ouml;dliche Verl&auml;ufe senkt. Dies ist f&uuml;r die BA.5-Vakzine jedoch nicht einmal n&auml;herungsweise bekannt. [&hellip;]<br>\nNach derzeitiger Datenlage k&ouml;nnten die BA.5-Vakzine eventuell etwas besser vor schwerer Krankheit und Tod sch&uuml;tzen als ihre Vorg&auml;nger &ndash; oder sie tun es eben nicht. Es ist nicht einmal auszuschlie&szlig;en, dass sie in der bivalenten Kombination mit dem Wuhan-Impfstoff unter Realbedingungen schlechter abschneiden als die bisherigen mRNA-Impfstoffe. [&hellip;]<br>\nNoch weniger ist &uuml;ber Art und H&auml;ufigkeit von Nebenwirkungen der neuen Vakzinen bekannt. [&hellip;] Da niemand wei&szlig;, worauf die mysteri&ouml;sen Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe beruhen, kann auch niemand vorhersagen, ob sie nach der Anpassung an BA.1 beziehungsweise BA.5 h&auml;ufiger oder seltener auftreten werden. Dieses Restrisiko haben die Zulassungsbeh&ouml;rden in Kauf genommen, um die neuen Vakzinen schnellstm&ouml;glich auf den Markt zu bringen. [&hellip;]<br>\nAuch epidemiologisch sprach nichts daf&uuml;r, die an BA.5 angepassten Vakzinen so hastig zuzulassen. Dass in den Muskel gespritzte Covid-Impfstoffe die &Uuml;bertragung des Virus nicht verhindern k&ouml;nnen, steht mittlerweile fest. [&hellip;]<br>\nIn der Hochphase der Pandemie war es notwendig und richtig, das massenhafte Sterben der Coronakranken durch z&uuml;gige Zulassung der Impfstoffe einzud&auml;mmen. Mit dem Aufkommen der Omikron-Varianten und der weitgehenden Immunit&auml;t der Bev&ouml;lkerung muss bei den Impfstoffen jetzt jedoch wieder &bdquo;Sicherheit vor Schnelligkeit&ldquo; gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus241183353\/Omikron-Vakzin-Neuer-Impfstoff-birgt-Restrisiko-Behoerden-nehmen-es-in-Kauf.html\">Alexander Kekul&eacute; in der WELT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Hungermacher<\/strong><br>\nBerlin ignoriert Warnungen der UNO, die westliche Sanktionspolitik f&uuml;hre zu D&uuml;ngermangel und, zeitlich etwas verz&ouml;gert, zur dramatischen Zuspitzung der globalen Ern&auml;hrungskrise.<br>\nDie Bundesregierung ignoriert Warnungen der Vereinten Nationen, die westliche Sanktionspolitik k&ouml;nne zu krassem D&uuml;ngermangel f&uuml;hren und die globale Ern&auml;hrungskrise schon bald eskalieren lassen. Ursache ist zum einen, dass die Sanktionen etwa gegen den russischen Finanz- und den Transportsektor den D&uuml;ngerexport nach wie vor massiv behindern. Russland und Belarus stellten vor dem Krieg rund 20 Prozent aller D&uuml;ngemittel weltweit her. Hinzu kommt, dass die wegen der Embargopolitik dramatisch in die H&ouml;he geschossenen Erdgaspreise die D&uuml;ngemittelproduktion weltweit gravierend verteuern; die Zahl der Fabriken, die daher die Produktion einstellen m&uuml;ssen, nimmt auch in Europa zu. W&auml;hrend europ&auml;ische Landwirte sich auf eskalierende Kosten einstellen m&uuml;ssen, ihren Bedarf aber notfalls durch teure Zuk&auml;ufe im Ausland decken k&ouml;nnen, fehlt diese Option in &auml;rmeren Staaten etwa in Afrika. Dort k&ouml;nnte die Produktion von Nahrungsmitteln alleine wegen D&uuml;ngermangels um mehr als ein F&uuml;nftel kollabieren. UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres hat am Dienstag zum wiederholten Mal vor den Konsequenzen gewarnt. Berlin st&ouml;rt sich nicht daran und h&auml;lt an den Sanktionen fest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9031\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>USA werden auf globalen Ranglisten zum &ldquo;Entwicklungsland<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Amerikanischer Exzeptionalismus ist nicht mehr das, was er einmal war: Die USA rutschen in verschiedenen Rankings zu Entwicklung, Demokratie und Gleichberechtigung ab<br>\nDie Vereinigten Staaten m&ouml;gen sich als &ldquo;F&uuml;hrer der freien Welt&rdquo; betrachten, aber ein im Juli 2022 ver&ouml;ffentlichter Entwicklungsindex platziert das Land viel weiter unten auf der Liste.<br>\nDas B&uuml;ro f&uuml;r nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen hat die USA in seiner globalen Rangliste von Platz 32 auf Platz 41 herabgestuft. Nach dieser Methodik &ndash; ein umfassendes Modell mit 17 Kategorien oder &ldquo;Zielen&rdquo;, von denen sich viele auf Umwelt und Gerechtigkeit konzentrieren &ndash; rangieren die USA zwischen Kuba und Bulgarien. Beide werden allgemein als Entwicklungsl&auml;nder angesehen.<br>\nLaut dem Demokratie-Index des Economist gelten die USA jetzt auch als &ldquo;fehlerhafte Demokratie&rdquo;.<br>\n&hellip; Der Rassismus hat viele Amerikaner um die Gesundheitsversorgung, die Bildung, die wirtschaftliche Sicherheit und die Umwelt betrogen, die sie verdienen. W&auml;hrend die Bedrohungen f&uuml;r die Demokratie immer ernster werden, h&auml;lt die Hingabe an den &ldquo;amerikanischen Exzeptionalismus&rdquo; das Land gleichzeitig von ehrlichen Bewertungen und Kurskorrekturen ab.<br>\nDie Rankings des Office of Sustainable Development unterscheiden sich von traditionellen Entwicklungsma&szlig;st&auml;ben dadurch, dass sie sich mehr auf die Erfahrungen der einfachen Menschen konzentrieren, einschlie&szlig;lich ihrer F&auml;higkeit, saubere Luft und sauberes Wasser zu genie&szlig;en, als auf die Schaffung von Wohlstand.<br>\nW&auml;hrend also die gigantische Gr&ouml;&szlig;e der amerikanischen Wirtschaft in die Bewertung einflie&szlig;t, gilt dies auch f&uuml;r den ungleichen Zugang zu dem von ihr produzierten Wohlstand. Gemessen an anerkannten Ma&szlig;st&auml;ben wie dem Gini-Koeffizienten hat die Einkommensungleichheit in den USA in den letzten 30 Jahren deutlich zugenommen. Nach den Messungen der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung weisen die USA das gr&ouml;&szlig;te Wohlstandsgef&auml;lle unter den G7-Staaten auf&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/09\/us-becoming-developing-country-on-global-rankings\/?mc_cid=d10938a83d&amp;mc_eid=f072d9574c\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>China warnt vor Ma&szlig;nahmen, nachdem Biden geschworen hat, Taiwan zu verteidigen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) China hat bei Washington &bdquo;strenge Erkl&auml;rungen&ldquo; eingereicht, nachdem US-Pr&auml;sident Joe Biden gesagt hatte, die amerikanischen Streitkr&auml;fte w&uuml;rden Taiwan im Falle einer chinesischen Invasion verteidigen.<br>\nBei einer regelm&auml;&szlig;igen Pressekonferenz am Montag betonte die Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Mao Ning, dass sich Peking das Recht vorbehalte, alle notwendigen Ma&szlig;nahmen als Reaktion auf Aktivit&auml;ten zu ergreifen, die die Nation spalten.<br>\n&bdquo;Wir sind bereit, unser Bestes zu tun, um eine friedliche Wiedervereinigung anzustreben. Gleichzeitig werden wir keine Aktivit&auml;ten tolerieren, die auf eine Sezession abzielen&ldquo;, sagte Mao.<br>\nSie forderte die USA auf, Probleme im Zusammenhang mit Taiwan &bdquo;sorgf&auml;ltig und ordnungsgem&auml;&szlig;&ldquo; zu behandeln und keine &bdquo;falschen Signale&ldquo; an Taiwans separatistische Unabh&auml;ngigkeitskr&auml;fte zu senden&hellip;<br>\nUnter Verletzung seiner eigenen erkl&auml;rten Politik und in dem Versuch, Peking zu verunsichern, hofiert Washington jedoch weiterhin die sezessionistische Insel, nimmt diplomatischen Kontakt mit seiner antichinesischen Regierung auf und versorgt sie mit massiven Waffenlieferungen.<br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen des chinesischen Amtstr&auml;gers folgten auf einen Schritt des Ausschusses f&uuml;r ausw&auml;rtige Beziehungen des US-Senats, den Taiwan Policy Act von 2022 zu verabschieden, der nun in den Senat gelangt.<br>\nDie US-Regierung behauptet, dass das Gesetz verabschiedet wurde, um Taiwan zu einem &bdquo;wichtigen Nicht-NATO-Verb&uuml;ndeten&ldquo; zu erkl&auml;ren und der selbstverwalteten Insel &bdquo;in den n&auml;chsten vier Jahren&ldquo; &bdquo;fast 4,5 Milliarden Dollar an Sicherheitshilfe&ldquo; bereitzustellen.<br>\nDer Taiwan Policy Act von 2022 wird als die umfassendste Umstrukturierung der US-Politik gegen&uuml;ber der eigensinnigen Insel seit dem Taiwan Relations Act von 1979 beschrieben.<br>\nChina verurteilte die neue Politik und verh&auml;ngte Sanktionen gegen CEOs von zwei gro&szlig;en US-R&uuml;stungsunternehmen wegen ihrer Rolle in dem von den USA geplanten Waffenpaket f&uuml;r Chinesisch-Taipeh&hellip;<br>\nMao verurteilte die Verk&auml;ufe und sagte, dass sie &bdquo;Chinas Souver&auml;nit&auml;t und Sicherheitsinteressen ernsthaft untergraben und den Beziehungen zwischen China und den USA sowie dem Frieden und der Stabilit&auml;t in der Stra&szlig;e von Taiwan ernsthaft schaden&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/parstoday.com\/de\/news\/world-i72232-china_warnt_vor_ma%C3%9Fnahmen_nachdem_biden_geschworen_hat_taiwan_zu_verteidigen\">Pars Today<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Linke wird zur Beutegemeinschaft<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht wird nicht aus der Bundestagsfraktion der Linken ausgeschlossen und erh&auml;lt auch kein grunds&auml;tzliches Redeverbot, wie es einige Parteifreunde fordern. Doch die Gr&auml;ben zwischen den verfeindeten Lagern sind tiefer denn je, und eine Spaltung scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. [&hellip;]<br>\nVerl&ouml;re die Linke aber mindestens drei ihrer 39 Mandatstr&auml;ger, dann verl&ouml;re sie ihren Fraktionsstatus, was mit eingeschr&auml;nkten parlamentarischen Rechten und dem Verlust betr&auml;chtlicher materieller Zuwendungen, etwa f&uuml;r Mitarbeiter der Fraktion, einher ginge. Und da bei einem Rausschmiss von Wagenknecht oder ihrem noch massiveren Druck quasi erzwungenen Austritt, w&uuml;rden mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit weitere Abgeordneten aus ihrem Lager die Fraktion verlassen.<br>\nUrspr&uuml;nglich mal eine erfolgreiche Protestpartei<br>\nBei der im freien Fall befindlichen Rest-Linken hat sich auf der Ebene der  bezahlten Funktionstr&auml;ger l&auml;ngst eine Art &bdquo;Beutegemeinschaft&ldquo; etabliert, und das nicht nur auf Bundes &ndash; sondern auch auf L&auml;nderebene. Die erreichten pers&ouml;nlichen Positionen in den aufgrund der schlechten Wahlergebnisse schmaler werdenden Apparaten der Fraktionen, der Partei und der parteinahen &bdquo;Rosa-Luxemburg-Stiftung&ldquo; werden mit allen Mitteln verteidigt, um jeden aussichtsreichen Platz auf den Wahllisten wird erbittert gek&auml;mpft und gekungelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/endgultige-spaltung-der-linksfraktion-noch-mal-verschoben-die-linke-wird-zur-beutegemeinschaft\">Rainer Balcerowiak auf Cicero<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-88417","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=88417"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":88420,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88417\/revisions\/88420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=88417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=88417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=88417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}