{"id":88538,"date":"2022-10-02T11:30:27","date_gmt":"2022-10-02T09:30:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88538"},"modified":"2022-10-02T12:48:42","modified_gmt":"2022-10-02T10:48:42","slug":"wieso-ich-nach-58-jahren-aus-der-spd-austrete-faktische-kriegsteilnahme-deutschlands-unter-der-fuehrung-von-spd-kanzler-scholz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88538","title":{"rendered":"Wieso ich nach 58 Jahren aus der SPD austrete: Faktische Kriegsteilnahme Deutschlands unter der F\u00fchrung von SPD-Kanzler Scholz"},"content":{"rendered":"<p>Jeder Mensch wird in eine vorgefundene Geschichte hineingeboren. Sie pr&auml;gt das Denken und auch das Handeln. <em>&bdquo;Die Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden&ldquo;<\/em>, hei&szlig;t es bei Karl Marx. Wer also verstehen will, warum ich, der viele Jahre die SPD und damit die Kreispolitik im Landkreis Aurich mitgestaltete, &bdquo;seine&ldquo; Partei nach 58 Jahren verlassen habe und eine sehr kritische und nach allen Seiten hin skeptische Haltung gegen&uuml;ber dem Krieg Russlands in der Ukraine einnehme, sollte in diese Lebensgeschichte eintauchen. Viele Menschen der Nachkriegsgeneration werden sich sicherlich wiedererkennen. Von <strong>Erwin Wenzel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7879\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-88538-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220930_Wieso_ich_nach_58_Jahren_aus_der_SPD_austrete_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220930_Wieso_ich_nach_58_Jahren_aus_der_SPD_austrete_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220930_Wieso_ich_nach_58_Jahren_aus_der_SPD_austrete_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220930_Wieso_ich_nach_58_Jahren_aus_der_SPD_austrete_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=88538-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220930_Wieso_ich_nach_58_Jahren_aus_der_SPD_austrete_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220930_Wieso_ich_nach_58_Jahren_aus_der_SPD_austrete_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Mein Opa Albert erz&auml;hlte mir, dem 1947 Geborenen, in den 1950er Jahren bei jedem Besuch die Geschichte von der Tannenberg-Schlacht in den ostpreu&szlig;ischen Masuren und der Erst&uuml;rmung der Doppelanh&ouml;he &bdquo;Toter Mann&ldquo; in Verdun:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Mit hundert Mann st&uuml;rmten wir nach oben und mit vier kamen wir oben an!&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Was ich als Kind befremdlich fand, wurde mir sp&auml;ter im Studium des Ersten Weltkrieges klar. Wilhelm II, die Generalit&auml;t und kriegerische Nationalisten hatten das deutsche Volk in das f&uuml;rchterliche Schlachtengewitter getrieben mit dem Ziel, Deutschlands Weltgeltung zu sichern. Leider hatten auch die Sozialdemokraten bis auf wenige Aufrechte im Reichstag den Kriegskrediten zugestimmt. Noch in den Monaten vor Ausbruch des Weltkrieges hatten Hunderttausende in ganz Europa f&uuml;r den Erhalt des Friedens demonstriert. Aber im August 1914 eroberte der Nationalismus endg&uuml;ltig die K&ouml;pfe und Herzen. Seit Clausewitz hei&szlig;t es zudem, dass Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln sei. &bdquo;Gewalt ist die Ultima Ratio&ldquo;. Auch von heutigen Bellizisten in allen Parteien wird dieser Grundsatz immer noch deklamiert, obwohl er nichts weiter ist als die Ultima Irratio, wie Willy Brandt am 11. November 1971 so pr&auml;gnant formulierte. Albert kehrte verwundet an Leib und Seele zur&uuml;ck nach Pommern, w&auml;hrend andere sich f&uuml;r eine Zeitenwende der demokratischen Republik einsetzten.<\/p><p>Das Scheitern der Weimarer Republik f&uuml;hrte zur Diktatur der Nationalsozialisten und zur Fortsetzung des Weltkrieges. Nationalisten, Monarchisten und Antidemokraten waren die Totengr&auml;ber, sicher auch, weil der Versailler Friedensvertrag die Saat des Hasses lebendig erhielt und die imperialistischen Gro&szlig;machtfantasien wie &bdquo;am Deutschen Volke sollen alle genesen&ldquo; die K&ouml;pfe vieler beherrschte.<\/p><p>So wurde mein Vater Ernst 1939 als Soldat eingezogen und kehrte verwundet aus dem Krieg zur&uuml;ck, heiratete eine Ostfriesin und machte sich als Zimmerer in Norden einen Namen. Nur bruchst&uuml;ckhaft erz&auml;hlte er mir von Kriegserlebnissen. Im Kanal mit dem R&auml;umboot &bdquo;abgesoffen&ldquo;, gerade noch &uuml;berlebt, im Schwarzen Meer starb direkt neben ihm an Bord sein Freund an einer Kugel. Alles andere, insbesondere Gef&uuml;hle, schloss er tief in sich ab, sodass ich nie wirklich erfuhr, was die &Uuml;berlebenden Opa Albert und Vater Ernst traumatisch erlitten hatten, wie Millionen andere auch. Gleichwohl wurden die Kriege, von Verbrechern vom Zaun gebrochen, Elemente seiner verletzlichen Seele.  &bdquo;Nie wieder Krieg&ldquo; &ndash; ich wurde Pazifist und bin es bis heute.<\/p><p>Es gibt noch ein zweites Erleben, das mich pr&auml;gte. 40 Mark betrug damals, in den 1950er Jahren, das Schulgeld f&uuml;r das Gymnasium in Norden. 40 Mark, wie sollte das der hart arbeitende Vater bezahlen k&ouml;nnen? Ich hatte Gl&uuml;ck, der Landkreis Norden gew&auml;hrte mir ein Stipendium, so konnte ich nach einer Aufnahmepr&uuml;fung auf die h&ouml;here Schule. Als damals einziges Arbeiterkind blieb ich eine Ausnahme unter den &Auml;rzte-, Apotheker- und Fabrikanten-S&ouml;hnen. Und so wurde &bdquo;Bildung f&uuml;r alle&ldquo; eine Lebensaufgabe f&uuml;r mich, in meinem sp&auml;teren Beruf als Lehrer und in meiner Berufung als Kommunalpolitiker.<\/p><p>Betrachtet man meinen Lebenslauf genauer, dann kann man schon staunen. Im Fr&uuml;hjahrssemester 1968 ging der Kleinst&auml;dter nach Berlin, an die Freie Universit&auml;t, als Politik-Student ans Otto-Suhr-Institut &ndash; dorthin, wo zu dieser Zeit die Studentenbewegung einen ersten H&ouml;hepunkt erreichte, der Aufstand der Studenten gegen ein Lehrsystem des 19. Jahrhunderts, das auch noch vom Dritten Reich gepr&auml;gt war, vor allem aber im Kampf gegen die US-Kriegsverbrechen in Vietnam und f&uuml;r eine tolerante und gerechte Gesellschaft.<\/p><p>Ein Wandel, der unser Land f&uuml;r Jahrzehnte beeinflusste, einerseits f&uuml;r eine freiere Gesellschaft, f&uuml;r die Emanzipation der Frauen und dem Gang durch die Institutionen, andererseits durch gewaltt&auml;tige Irrwege einer kleinen Minderheit in Form des individualistischen RAF-Terrors. Und ich, damals junger Student, seit 1964 Mitglied der SPD, mittendrin. Nicht als Mitglied des aufr&uuml;hrerischen und dogmatischen Sozialistischen Deutschen Studentenbunds (SDS), sondern als Mitbegr&uuml;nder der Sozialistischen Hochschulgruppe (SHG), eines Verbands, der das Ziel der grundlegenden Systemreformen demokratisch anstrebte. Als Student der Politikwissenschaften, ausgestattet mit einem Stipendium der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, lernte ich viel &uuml;ber meine eigene Vergangenheit. All das &uuml;ber den Nationalsozialismus zum Beispiel, was damals weder die Schule noch der eigene Vater vermitteln konnten oder wollten. Ich hatte bis dahin nicht gewusst, dass es in Engerhafe oder auch im Emsland Konzentrationslager gab. Au&szlig;erdem hatten Altnazis in der Bonner Republik unter Kanzler Adenauer noch erhebliche Karrieren gemacht, Juristen, &Auml;rzte, Milit&auml;rs, Ministerialbeamte und viele mehr.<\/p><p>Als Student an diesem Brennpunkt der Geschichte h&auml;tte ich wohl gro&szlig; herauskommen k&ouml;nnen &ndash; wie so viele meiner Kommilitonen, die Jahre sp&auml;ter die Politik unseres Landes mitbestimmten. Aber ich ging als Diplom-Politikwissenschaftler einen anderen Weg: Zwei aussichtsreiche Stellen in Frankfurt und Saarbr&uuml;cken bekam ich nicht, aber eine Stelle an der BBS 1 (berufsbildende Schule). Und die f&uuml;hrte mich 1973 zur&uuml;ck nach Emden, in die Heimat. Als Politik- und Geschichtslehrer an der Berufsschule, angestellt und nicht verbeamtet, weil P&auml;dagogik nicht Teil meiner Ausbildung gewesen war. Weniger Gehalt, weniger Rente &ndash; eine Ungerechtigkeit, die mich bis heute &auml;rgert. Und weil meine Frau und ich wegen der Immobilienpreise kein H&auml;uschen in Emden fanden, zogen wir in die Peripherie nach Suurhusen. Was Folgen hatte, denn ich, der 1981 nach meinem Engagement gegen den gef&auml;hrlichen Weg zum Kindergarten erstmals in den Gemeinderat von Hinte gew&auml;hlt wurde, machte fortan Politik im Kreis Aurich und nicht in der Stadt Emden. <\/p><p>Als Lehrer war ich einer, den man damals progressiv genannt hat. Ich animierte meine Sch&uuml;ler zu Projektarbeit, organisierte Streetball-Turniere, um Aggressionen zwischen verschiedenen Gruppen zu kanalisieren, versuchte, Hauptsch&uuml;ler zum Lesen anzuregen, und vieles andere mehr. Das war nur m&ouml;glich im Rahmen einer fortschrittlichen, auf Teamarbeit orientierten Berufsschule. Als Politiker, von 1991 an auch im Kreistag Aurich, war ich durchaus an der Durchsetzung meiner Vorstellungen interessiert, gerade in den 16 Jahren (bis zu meinem R&uuml;ckzug 2011), als ich den SPD-Fraktionsvorsitz innehatte. Ich sei ein &bdquo;ein &uuml;berzeugter Genosse&ldquo; gewesen, erinnern sich manche, die mich erlebt hatten. Ich suchte den Dialog mit den B&uuml;rgern, weil mir B&uuml;rgerbeteiligung ein wichtiges Anliegen war. Ich setzte mich f&uuml;r Volksabstimmungen auf allen Ebenen der f&ouml;deralen Bundesrepublik ein.<\/p><p>Ich k&auml;mpfte gegen die Pl&auml;ne f&uuml;r eine Zentralklinik und wollte stattdessen einen Verbund der bestehenden Krankenh&auml;user. Die &Ouml;konomisierung des Gesundheitswesens, auf der Bundesebene entschieden, machte aber einen Strich durch die patientenfreundliche L&ouml;sung. Ich engagierte mich f&uuml;r den Ausbau von Gesamtschulen und gegen Privatschulen. Nie wieder f&uuml;r Bildung bezahlen! Und ich wollte St&auml;rke durch Einigkeit in Ostfriesland: Ein Regionalrat sollte die Interessen der drei Landkreise und der Stadt Emden b&uuml;ndeln. Einer f&uuml;r alle statt jeder f&uuml;r sich. Das w&auml;re die beste Perspektive f&uuml;r unsere Region, davon bin ich immer noch &uuml;berzeugt.<\/p><p>Der Regionalrat kam nie ins Laufen, bis er 2015 abgewickelt wurde. Und die Zentralklinik soll nun gebaut werden, nur ein paar Kilometer von meinem Wohnsitz entfernt. In meinem politischen Leben gab es H&ouml;hen und viele Tiefen. Die gr&ouml;&szlig;te Entt&auml;uschung aber ist f&uuml;r mich als &bdquo;demokratischen Sozialisten&ldquo; die eigene Partei. Die SPD.<\/p><p>Zwei Seiten hat das Schreiben, in dem ich meinen Austritt &bdquo;mit sofortiger Wirkung&ldquo; erkl&auml;re und mein rotes Parteibuch zur&uuml;ckgebe. Die Gr&uuml;nde ergeben sich aus meiner Lebensgeschichte: Die Waffenlieferungen an die Ukraine, das &bdquo;riesige Aufr&uuml;stungsprogramm&ldquo; f&uuml;r die Bundeswehr, auch die &ouml;ffentliche Entschuldigung des jetzigen Bundespr&auml;sidenten und fr&uuml;heren Au&szlig;enministers Frank-Walter Steinmeier daf&uuml;r, dass die Bundesregierung viele Jahre Russland in eine neue Friedensordnung  einbinden wollte &ndash; das und vor allem der mangelnde innerparteiliche Entscheidungsprozess ist f&uuml;r mich nicht weniger als ein Verrat an den eigenen Grundwerten. An der alten SPD, gepr&auml;gt von Willy Brandt, neuer Ostpolitik und Wandel durch Handel &ndash; eben Friedenspolitik. <\/p><p>Dass diese SPD in einer neuen Realit&auml;t Politik machen muss, dass Russlands Angriff auf die Ukraine die friedlichen M&ouml;glichkeiten nach 1991 endg&uuml;ltig zerst&ouml;rt hat, dass in der Ukraine Millionen von Menschen ums nackte &Uuml;berleben k&auml;mpfen, das sehe ich auch, aber als Pazifist und geopolitischer Analytiker ziehe ich meine eigenen Schl&uuml;sse daraus: Die Vorgeschichte der geopolitischen Strategen muss auch in Rechnung gestellt werden:<\/p><p>Die USA wolle diesen Krieg, um in der seit Ende des Kalten Kriegs destabilisierten Welt ihre Vormachtstellung zu behaupten. Es sei ein Stellvertreterkrieg der Gro&szlig;m&auml;chte Russland und USA, ein Wirtschafts- und Kulturkrieg um die &bdquo;Rohstoffe der Welt&ldquo;. Und die EU hat zwar auch eigene Interessen, ist aber inzwischen lediglich ein &bdquo;Vasall der USA&ldquo;, die selbst f&uuml;r zahllose Kriegsverbrechen in der Welt verantwortlich ist. Zudem bereiten sich die gesellschaftlich gespalteten USA auf den Krieg mit China vor. Die bisher einzige Weltmacht kann es wohl nicht verkraften, dass ihre Position in der Welt infrage gestellt wird. Und auch die EU hat eigene, fast imperiale Macht- und Wirtschaftsinteressen. Eine Au&szlig;enpolitik der Friedenssicherung ist das nicht.<\/p><p>Wie k&ouml;nnen wir es verantworten, mit unseren Waffen und unseren Worten den Krieg in der Ukraine anzuheizen?, frage ich und es ist klar, dass das Morden und das Sterben aller Soldaten und Zivilisten in der Ukraine bei mir v&ouml;lliges Unverst&auml;ndnis und Mitgef&uuml;hl ausl&ouml;st. Ich zweifle daran, dass es in der Ukraine wirklich um unsere Freiheit geht und dass Wirtschaftssanktionen Wirkung auf Putin haben. Im Gegenteil, sie treffen ja uns mehr als Russland. Und in einem Leserbrief schreibe ich: &bdquo;Jeder Krieg ist ein Verbrechen. Menschen werden get&ouml;tet und verletzt, ukrainische wie russische. Wer wirklich daf&uuml;r verantwortlich ist, ist nicht so klar, wie es scheint.&ldquo;<\/p><p>Nein, ich bin kein &bdquo;Putin-Versteher&ldquo;, auch wenn Menschen, die so denken wie ich, zurzeit gerne durch eine solche Schublade diskreditiert werden. Ich, der als politischer Aktivist viele Jahre &uuml;ber Mehrheiten verf&uuml;gte, vertrete mit meiner Haltung auch nicht unbedingt eine Mehrheit in unserem Land. Ich bin einfach nur ein Idealist, ein Pazifist, einer, der den Fokus auf die Verhinderung von Krieg und Gewalt richtet und kein &Ouml;l in das Feuer gie&szlig;t, wie insbesondere die gr&uuml;ne Au&szlig;enministerin. <\/p><p>Ich bin f&uuml;r einen realistischen Pazifismus und kein irrationaler Dogmatiker wie z.B. Anton Hofreiter, Ralf F&uuml;cks und Co. Darauf bin ich stolz im Namen meines Gro&szlig;vaters und Vaters, die ihre Jugend in v&ouml;llig sinnlosen Kriegen verloren haben. Im Namen meiner Kinder und Enkel, denen ich eine friedliche Zukunft und keinen Weltkrieg w&uuml;nsche. Die Au&szlig;enpolitik der Bundesrepublik ist leider nicht mehr realistisch, sondern dogmatisch und verfolgt nicht den geringsten Plan, wie der Krieg h&auml;tten vermieden werden k&ouml;nnen, und hat auch keinen, wie er jetzt nach dem Ausbruch beendet werden kann.<\/p><p>Inzwischen wird immer klarer, dass die Eskalation des Krieges immer neue Formen annimmt und in unserem Land die Folgen der deutschen Au&szlig;enpolitik der faktischen Kriegsteilnahme das Land und die Menschen in eine fast ausweglose Krise gef&uuml;hrt hat.<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema: <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88524\">Asyl f&uuml;r russische Deserteure? Die Nagelprobe f&uuml;r den Wertewesten<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88463\">Gibt es &uuml;berhaupt noch eine Chance zu einem grundlegenden politischen Wechsel? Ja<\/a><\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/bbebbfdb660b48aea35af9f75f4c9d05\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder Mensch wird in eine vorgefundene Geschichte hineingeboren. Sie pr&auml;gt das Denken und auch das Handeln. <em>&bdquo;Die Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden&ldquo;<\/em>, hei&szlig;t es bei Karl Marx. 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