{"id":88545,"date":"2022-09-27T08:38:27","date_gmt":"2022-09-27T06:38:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545"},"modified":"2022-09-27T08:38:27","modified_gmt":"2022-09-27T06:38:27","slug":"hinweise-des-tages-4203","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h01\">EU nach der Italien-Wahl: Katerstimmung nach Rechtsrutsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h02\">Politische Zwangsjacke: Die Schuldenbremse ist die d&uuml;mmste Regel Deutschlands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h03\">OECD: Deutschland wird 2023 in Rezession fallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h04\">&bdquo;Ich habe Angst, das alles nicht bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h05\">Thatcherismus 2.0 dr&uuml;ckt das Pfund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h06\">Propaganda gegen Kriegsm&uuml;digkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h07\">&bdquo;Im Krieg gedeihen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h08\">Scheinberichte &uuml;ber &ldquo;Scheinreferenden&rdquo; &ndash; ein deutscher Energiemanager soll Job verlieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h09\">Medien-Blackout: Wie die USA eine humanit&auml;re Katastrophe in Afghanistan herstellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h10\">UN-Expertin: US-Sanktionen verletzen das Recht Venezuelas auf Gesundheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h11\">&hellip; und wer k&uuml;mmert sich um die Katastrophe im Libanon?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h12\">Bundeswehr im Inland: Neue B&uuml;rgerkriegszentrale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h13\">Gro&szlig;eltern litten an fehlendem Kontakt mit Enkeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88545#h14\">Gegen Koalitionsvereinbarung: Stillgelegte Bahnstrecken bleiben stillgelegt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht<br>\nf&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU nach der Italien-Wahl: Katerstimmung nach Rechtsrutsch<\/strong><br>\nJubel im rechten Lager, Emp&ouml;rung bei Gr&uuml;nen und SPD: Selten fielen Reaktionen der Europapolitiker so gegens&auml;tzlich aus wie nach der Wahl in Italien.<br>\nEin gef&auml;hrlicher Dammbruch nach rechtsau&szlig;en &ndash; oder ein Sieg der Demokratie &uuml;ber die Eurokraten in Br&uuml;ssel? Selten sind die Reaktionen der Europapolitiker so gegens&auml;tzlich ausgefallen wie nach der Rechtsruck-Wahl in Italien. Auch die Folgen f&uuml;r die EU werden sehr unterschiedlich bewertet.<br>\nBesonders negativ fiel die Reaktion bei den Sozialdemokraten aus. &bdquo;Mit der Sch&uuml;tzenhilfe der Konservativen gewinnen die Rechtsextremen Fratelli d&rsquo;Italia die Parlamentswahlen&ldquo;, twitterte die Vizepr&auml;sidentin des Europaparlaments, Katarina Barley (SPD). &bdquo;Das werden schwere Zeiten f&uuml;r Europa&ldquo;, warnt sie.<br>\nAuch die Gr&uuml;nen reagierten emp&ouml;rt. Die Wahl in Italien markiere einen Dammbruch, sagte die Gr&uuml;nen-Politikerin Alexandra Geese, die lange in Italien gelebt hat. Der Rechtsrutsch in Rom sei &bdquo;kein Ausrutscher&ldquo;. Der Chef der konservativen EVP-Fraktion im EU-Parlament, Manfred Weber, lasse eine &bdquo;klare Brandmauer&ldquo; vermissen.<br>\nWeber hatte sich im Wahlkampf f&uuml;r den italienischen Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi stark gemacht. Berlusconi will nun eine Koalition mit den Postfaschisten von Fratelli d&rsquo;Italia eingehen &ndash; ein in der EU einmaliger Vorgang. Bisher galt die Regel, dass demokratische Parteien kein B&uuml;ndnis mit Rechtsextremen schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-nach-der-Italien-Wahl\/!5883640\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Politische Zwangsjacke: Die Schuldenbremse ist die d&uuml;mmste Regel Deutschlands<\/strong><br>\nDie Regierung k&ouml;nnte ohne Schuldenbremse die Wirtschaft stabilisieren und strauchelnde Gas-Importeure st&uuml;tzen. So aber riskiert sie eine Pleitewelle.<br>\nWas der katholischen Kirche die unbefleckte Empf&auml;ngnis, ist den Hobby-&Ouml;konomen in deutschen Talkshows die Schuldenbremse. Sie ist die d&uuml;mmste Regel Deutschlands. Sie bremst im Zweifel nur Investitionen und Wirtschaft, aber nicht die Schulden. Und das fast vollst&auml;ndige Kreditverbot der Schuldenbremse muss &ndash; wie in der Corona-Krise &ndash; immer wieder ausgesetzt werden. So wird es auch in der Gas-Krise kommen. Denn die Ampel-Koalition will auf eine Steuer f&uuml;r die Extra-Profite der Energiekonzerne verzichten, die etliche Milliarden in die Staatskasse sp&uuml;len k&ouml;nnte. Gleichwohl h&auml;lt man in Berlin bis zur letzten Minute an Deutschlands M&auml;rchen-Regel fest. Selbst der bayerische Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der (CSU) hat nach zwei Ma&szlig; auf dem Oktoberfest einen n&uuml;chternern Blick auf die Schuldenbremse als die Ampel-Koalition und fordert deren Aussetzung.<br>\nDie Weigerung, fr&uuml;hzeitig eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Notlage zu erkl&auml;ren, die ein Aussetzen des Kreditverbots der Schuldenbremse rechtfertigt, hat fatale Folgen. Man kann vortrefflich dar&uuml;ber streiten, ob die Eskalationsspirale bei den Russland-Sanktionen klug ist oder Putin ohnehin am Gashahn gedreht h&auml;tte. Aber sicher ist: Die Bundesregierung k&ouml;nnte ohne Schuldenbremse die wirtschaftlichen Erwartungen stabilisieren und strauchelnde Gas-Importeure wie Uniper im st&auml;rkeren Umfang durch Kredite und B&uuml;rgschaften st&uuml;tzen, statt mit der Gas-Umlage eine Pleitewelle bei Betrieben zu riskieren. Und auch gezielte Unternehmenshilfen sind mit der Schuldenbremse nicht machbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/wie-eine-zwangsjacke-die-schuldenbremse-ist-die-duemmste-regel-deutschlands-li.269308\">Fabio De Masi in Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gr&uuml;ne: Schuldenbremse notfalls auch 2023 aussetzen<\/strong><br>\nRicarda Lang, Co-Parteichefin der Gr&uuml;nen fordert Bundesfinanzminister Christian Lindner auf eine alternative Finanzierung f&uuml;r die geplante Gasumlage vorzuschlagen.<br>\nDie Gr&uuml;nen dringen angesichts der Energiekrise und hoher Inflation darauf, die Schuldenbremse im Grundgesetz notfalls auch 2023 und damit das vierte Jahr in Folge aufzuheben.<br>\n&bdquo;Wenn die Schuldenbremse droht, im kommenden Jahr vor allem eine Bremse f&uuml;r die Wirtschaftskraft und die vielen kleinen mittleren Unternehmen in diesem Land zu werden, dann muss sie auch 2023 ausgesetzt werden&ldquo;, sagte Co-Parteichefin Ricarda Lang am Montag in Berlin. Diese Position untermauere ihre Partei auch in einem Dringlichkeitsantrag f&uuml;r den Bundesparteitag Mitte Oktober.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/energiekrise-gruene-schuldenbremse-notfalls-auch-2023-aussetzen\/28706212.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>OECD: Deutschland wird 2023 in Rezession fallen<\/strong><br>\nDeutschland wird 2023 in eine Rezession fallen. Das hat die OECD am Montag in Paris prognostiziert. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Zudem senkt die OECD die globale Wachstumsprognose f&uuml;r 2023 von 2,8 auf 2,5 Prozent.<br>\nDie Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mit einer weltweiten Konjunkturabk&uuml;hlung. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in diesem Jahr um &bdquo;bescheidene&ldquo; 3,0 Prozent und im kommenden Jahr nur um 2,2 Prozent wachsen, hei&szlig;t es im am Montag ver&ouml;ffentlichten neuen Ausblick der OECD. Deutschland rutscht demnach 2023 in die Rezession.<br>\n&bdquo;Der Krieg hat die Energiepreise, insbesondere in Europa, weiter in die H&ouml;he getrieben&ldquo;, hei&szlig;t es im OECD-Bericht. Dadurch habe sich der Inflationsdruck in einer Zeit erh&ouml;ht, in der die Lebenshaltungskosten weltweit wegen der Nachwirkungen der Coronapandemie ohnehin schon stark gestiegen seien.<br>\nIn vielen Volkswirtschaften geben die Unternehmen demnach ihre h&ouml;heren Energie-, Transport- und Personalkosten an die Kunden weiter. &bdquo;Die Inflation erreicht mittlerweile Niveaus, wie wir sie seit den 80er Jahren nicht mehr erlebt haben.&ldquo; Dies zwinge die Zentralbanken, die geldpolitischen Z&uuml;gel schneller anzuziehen als erwartet, erkl&auml;rte die OECD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/prognose-oecd-deutschland-wird-2023-in-rezession-fallen_id_153978647.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Ich habe Angst, das alles nicht bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen&ldquo; <\/strong><br>\nVerst&auml;ndigungsprobleme und grassierende Armut: Viele Migranten trifft die Krise um Inflation und Energiekosten besonders hart. Verhandlungen &uuml;ber Ratenzahlungen und Hilfsleistungen sind f&uuml;r viele schwierig. Die Anlaufstellen bereiten sich auf einen harten Winter vor. (&hellip;)<br>\nIn der Inflationskrise schildern Migranten und Sozialarbeiter der WELT, mit welchen besonderen Problemen Zuwanderer gerade zu k&auml;mpfen haben. Lina Ganama, die bei der Al-Nadi-Beratungsstelle Frauen mit Migrationsgeschichte hilft, erz&auml;hlt von ihren Alltagserlebnissen. &bdquo;Unsere Klientinnen sind fassungslos gewesen, als im Fr&uuml;hjahr auf einmal das Sonnenblumen&ouml;l doppelt so teuer wurde&ldquo;, sagt sie. Viele h&auml;tten gar nicht den Zusammenhang mit dem Krieg verstanden. Es habe Ger&uuml;chte gegeben, dass nun allen der Strom abgestellt werde, schildert Ganama. (&hellip;)<br>\nEin gro&szlig;es Problem, sagt Lena Wiese, sei die grassierende Armut. &bdquo;Die &Auml;rmsten der Armen trifft es am st&auml;rksten. Die Leute haben kein Geld.&ldquo; Schon jetzt werde einigen ihrer Klienten der Strom abgedreht. F&uuml;r Bulgaren und Rum&auml;nen sei es zudem schwierig, Wohnungen zu finden. Die Entlastungspakete der Bundesregierung seien nicht zielgenau genug auf Arme ausgerichtet. Die soziale Not sei gro&szlig;. Die Inflation treffe Menschen, die einen hohen Anteil ihres Einkommens f&uuml;r G&uuml;ter des t&auml;glichen Lebens ausgeben m&uuml;ssen, zudem besonders schwer.<br>\nZugleich scheinen augenscheinlich Bed&uuml;rftige einen gewissen Stolz zu haben. Ein Mann mit Bart, dem eine Kollegin Wieses gerade Lebensmittelt&uuml;ten f&uuml;r seine Familie organisiert hat, sagt er, habe &bdquo;keine Probleme&ldquo;. Doch vor allem Migranten sind von Armut betroffen &ndash; und das war auch schon vor der aktuellen Krise so. 2019 war das Armutsrisiko von Menschen ohne deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit laut Statistischem Bundesamt mehr als dreimal so hoch wie bei Deutschen ohne Migrationshintergrund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article241190001\/Energiekrise-und-Armut-Ich-habe-Angst-das-alles-nicht-bewaeltigen-zu-koennen.html\">J&ouml;rg Wimalasena auf Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Thatcherismus 2.0 dr&uuml;ckt das Pfund<\/strong><br>\nDie neue britische Premierministerin Truss will mitten in der Krise die Steuern senken und M. Thatcher nacheifern. An den Devisenm&auml;rkten kommt das nicht gut an. Nicht nur das britische Pfundet leidet, auch der Euro ger&auml;t unter Druck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/thatcherismus-2-0-drueckt-das-pfund\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Propaganda gegen Kriegsm&uuml;digkeit<\/strong><br>\nDer von Russland finanzierte Sender RTDE wurde verboten, die linke Tageszeitung junge Welt steht schon lange unter Beobachtung des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz, und die kritische Website NachDenkSeiten (NDS) ger&auml;t unter Beschuss: Das Bundesfamilienministerium und die Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung finanzierten eine &raquo;Gegneranalyse&laquo; des &raquo;Zentrums liberale Moderne&laquo;, das damit &raquo;systemoppositionelle&laquo; Medien analysieren und &uuml;berwachen will, zu denen die NDS gez&auml;hlt werden (vgl. NDS, 1.7.22). Ihr Redakteur Florian Warweg wurde nicht zur Bundespressekonferenz zugelassen. Soll hier eine kritische Website in Misskredit und wom&ouml;glich zum Schweigen gebracht werden, die t&auml;glich mit zahlreichen Links zu verschiedenen Medien einen umfassenden Blick auf aktuelle Themen erm&ouml;glicht?<br>\nDas Bundeswirtschaftsministerium diffamiert Kritiker der Politik des Ministers Habeck als Verschw&ouml;rungstheoretiker und als &raquo;Putin-Trolle&laquo;. Sie werden belehrt: &raquo;Fakenews sind Teil des russischen Krieges&laquo; (NDS, 17.8.22). Medien nutzen Methoden des &raquo;Wording&laquo; und &raquo;Framing&laquo; (&raquo;Die Ukraine verteidigt unsere Freiheit und Demokratie&laquo;) in st&auml;ndiger Wiederholung, und ihrer manipulativen Einseitigkeit entkommt nur, wer &raquo;alternative&laquo; Medien heranzieht. Der Manipulation dient auch das Weglassen von Ereignissen, die die hegemoniale Deutung st&ouml;ren k&ouml;nnten: Das &raquo;Verschweigen essentieller Fakten&laquo; (Christian M&uuml;ller auf globalbridge.ch) dient dem Ziel, unsere Realit&auml;tswahrnehmung zu verengen. Kein Wunder, dass die NachDenkSeiten unter Beschuss geraten, ver&ouml;ffentlichen sie doch kontinuierlich Beitr&auml;ge wie &raquo;Nichtberichterstattung in Deutschland&laquo; oder &raquo;Die Ukraine und die Realit&auml;t&laquo; (beide am 29.8.22). &Uuml;ber den Einfluss westlicher Politiker auf den Putsch 2014, die Rolle von Oligarchen und internationalen Konzernen, die verzweifelte, desolate Lage der russischen Bev&ouml;lkerungsteile, der Wirtschaft und der Demokratie in der Ukraine &ndash; nicht erst seit dem Krieg &ndash; erfahren die Menschen hierzulande fast nur aus alternativen Medien. Auch das systematische Verschweigen ist Propaganda.<br>\nPropaganda will mitnichten informieren, aufkl&auml;ren und ein abw&auml;gendes Urteil erleichtern, vielmehr Stimmung erzeugen, Wahrnehmung und Gef&uuml;hle manipulieren. Nicht nur Hochr&uuml;stung (Baerbock: Die Ukraine braucht &raquo;auch im n&auml;chsten Sommer noch neue schwere Waffen von ihren Freunden&laquo;), auch die &Auml;sthetisierung des Militarismus soll gegen die &raquo;Kriegsm&uuml;digkeit&laquo; (Baerbock) helfen, etwa in der Fotostrecke der bestbezahlten US-Fotografin Annie Leibovitz &uuml;ber den Kriegsherrn Selenskyj f&uuml;r die Modezeitschrift Vogue: Durch die &Auml;sthetisierung der Propaganda zur An&auml;sth&auml;tisierung der Massen (Siegfried Kracauer), wie Susann Witt-Stahl in junge Welt diese &raquo;Manipulation der Sinne und der Emotionen&laquo; beschreibt (27.8.22).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/propaganda-gegen-kriegsmuedigkeit\/\">Ossietzky<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Netzwerk des Kremls: Deutsche Politiker und Manager im Dienste russischer Staatsinteressen<\/strong><br>\nAlle Regierungsparteien seit Ex-Kanzler Schr&ouml;der tr&uuml;gen eine Mitschuld an der Gasabh&auml;ngigkeit, die Deutschland nun teuer zu stehen komme, meint Sabine Adler. Dazu w&auml;re ein Untersuchungsausschuss n&ouml;tig, doch daran scheine niemand Interesse zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-netzwerke-des-kremls-kommentar-100.html%20\">Deutschlandfunk <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Frau Adler, ganz in ihrem russophobem Element! Vom Ausverkauf deutscher Interessen an die USA, so wie sie seit Jahrzehnten in Politik und Wirtschaft laufen, kein Wort; von den politischen Atlantikbr&uuml;cklern schon mal gar nicht! Das die von der H-Ampelregierung geplante Energie-Unabh&auml;ngigkeit von Russland jetzt mit dem umweltsch&auml;dlichem Fracking-US-Gas teuer erkauft und eine weitere US-Abh&auml;ngigkeit aufgebaut wird, dies ist Frau Adler der Rede nicht wert. Genauso wenig erw&auml;hnt sie die z.Zt. hektisch betriebenen Energie-Gesch&auml;fte mit menschenverachtenden Nah-Ost-Regimen, die Russland leicht den Rang ablaufen. Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn der Deutschlandfunk seine H&ouml;rerschaft im Gegenzug &uuml;ber die US-Einflussagenten in den Medien, der Politik und der Wirtschaft in Deutschland informieren w&uuml;rde und dies nicht allein u.a. den NachDenkSeiten &uuml;berlassen w&uuml;rde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Im Krieg gedeihen&ldquo;<\/strong><br>\nEine aktuelle Stellungnahme aus dem European Council on Foreign Relations (ECFR), einem Think-Tank mit Hauptsitz in Berlin, warnt vor einem Abgleiten der Ukraine in den Staatszerfall und in eine &bdquo;kriminalisierte Kriegs&ouml;konomie&ldquo;. Die Stellungnahme wendet sich gegen zentrale Forderungen eines Strategiepapiers, das k&uuml;rzlich ebenfalls vom ECFR ver&ouml;ffentlicht wurde und unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Survive and Thrive&ldquo; (&bdquo;&Uuml;berleben und gedeihen&ldquo;) auf einen &bdquo;viele Jahre&ldquo; dauernden Krieg in der Ukraine einstimmt. Es schl&auml;gt vor, mehr als 100 Milliarden Euro zu investieren, um die ukrainischen Waffenbest&auml;nde vollst&auml;ndig auf modernstes westliches Kriegsger&auml;t umzustellen. Dar&uuml;ber hinaus solle die Ukraine schnellstm&ouml;glich in den EU-Binnenmarkt integriert werden. Demgegen&uuml;ber wenden die Autoren der aktuellen Stellungnahme ein, in diesem Fall sei mit breiter Verelendung in der Ukraine zu rechnen. Schon jetzt schnellt die Armutsquote in dem Land auf 40 Prozent in diesem und wohl 58 Prozent im kommenden Jahr in die H&ouml;he, w&auml;hrend die westlichen Staaten Kiew zwar zum Krieg anfeuern, sein eklatantes Staatsdefizit, das in den Kollaps zu f&uuml;hren droht, jedoch nicht ansatzweise begleichen. (&hellip;)<br>\nDas ECFR-Papier schl&auml;gt unter anderem massive milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der EU f&uuml;r die Ukraine vor. So soll sich die Union intensiv um die Aufr&uuml;stung der ukrainischen Streitkr&auml;fte bem&uuml;hen. Dabei gelte es eine Umstellung auf modernstes westliches Kriegsger&auml;t nach NATO-Standards vorzunehmen. Allein f&uuml;r den Ersatz alter Waffen aus der Sowjet&auml;ra m&uuml;sse man mehr als 100 Milliarden Euro aufwenden, hei&szlig;t es in dem ECFR-Papier. Der Vorschlag, darum m&uuml;sse sich besonders die EU k&uuml;mmern, l&auml;uft in der Praxis darauf hinaus, einen Gro&szlig;teil der Beschaffungsauftr&auml;ge europ&auml;ischen Waffenschmieden zuzuschanzen. Weiter hei&szlig;t es beim ECFR, Milit&auml;rs aus der EU sollten in Zukunft ukrainische Truppen in gro&szlig;em Stil trainieren und wom&ouml;glich auch als &bdquo;Berater&ldquo; bei den ukrainischen Streitkr&auml;ften &bdquo;eingebettet&ldquo; werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9035\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Man kommt aus dem t&auml;glichen Kopfsch&uuml;tteln nicht heraus. Statt f&uuml;r Friedensverhandlungen, Deeskalation und Abr&uuml;stung, trommeln westliche &ldquo;Denkfabriken&rdquo; lieber daf&uuml;r weitere 100 Milliarden Euro zur Kriegs- und Leidverl&auml;ngerung in die Ukraine zu pumpen. Abgesehen von ihren grotesken Forderungen scheinen diese Berliner &ldquo;Experten&rdquo; auch nicht sonderlich &uuml;ber die Lage im Konfliktgebiet selbst auf dem Laufenden zu sein. Westliche &ldquo;Berater&rdquo; in Form von Offizieren und anderen Milit&auml;rs tummeln sich seit Jahren in Kiew, wie der ukrainische Botschafter Melnyk Anfang Februar im deutschen Fernsehen munter ausplauderte. Verfolgt man die Entwicklungen auf den Schlachtfeldern sind wohl auch etliche von ihnen bereits &ldquo;im Feld&rdquo; aktiv&hellip;<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>HIMARS, Handb&uuml;cher und Zeitpl&auml;ne &ndash; Wie das Wall Street Journal westliche Planungen enth&uuml;llt<\/strong><br>\nWann begannen die westlichen Vorbereitungen auf den Krieg in der Ukraine wirklich? Die Entscheidungen zur Lieferung westlicher Waffensysteme waren keineswegs so spontan, wie es scheint. Ein Artikel des Wall Street Journal legt das zumindest sehr nahe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.site\/meinung\/149824-wie-das-wall-street-journal-westliche-planungen-enthuellt\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Scheinberichte &uuml;ber &ldquo;Scheinreferenden&rdquo; &ndash; ein deutscher Energiemanager soll Job verlieren<\/strong><br>\nNahezu alle deutschen Mainstreammedien sind sich einig, dass es sich bei den von Russland durchgef&uuml;hrten Referenden im Donbass um &ldquo;Scheinreferenden&rdquo; handelt. Der NDR hat mir gegen&uuml;ber sogar begr&uuml;ndet, warum das so ist. Derweil wurde ein Wahlbeobachter voraussichtlich kurzerhand seinen Job los.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/149923-scheinberichte-uber-scheinreferenden\/\">T. J. Wellbrock auf RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Reue kommt zu sp&auml;t: &ldquo;Wahlbeobachter&rdquo; verliert Job als kommunaler Energiemanager<\/strong><br>\nNach seinem Auftritt als &ldquo;Wahlbeobachter&rdquo; beim russischen Scheinreferendum in der Ukraine ist der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des nordhessischen Energieversorgers EWF von seinen Aufgaben entbunden worden. Da half auch seine sp&auml;te Einsicht nichts mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/politik\/scheinreferenden-in-ukraine-wahlbeobachter-verliert-energiemanager-job,scheinreferenden-nordhessen-energie-100.html\">Hessenschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Medien-Blackout: Wie die USA eine humanit&auml;re Katastrophe in Afghanistan herstellen<\/strong><br>\nUS-Regierung hat sieben Milliarden Dollar der afghanischen Zentralbank eingefroren, w&auml;hrend Afghan:innen verhungern. Die Medien reagieren mit Wegschauen und gezielten Halbwahrheiten.<br>\nEnde letzter Woche konnte man folgende Schlagzeilen auch in deutschen Medien lesen: &ldquo;Weitere US-Millionen f&uuml;r Afghanen&rdquo; oder &ldquo;USA stellen 327 Millionen US-Dollar Hilfe f&uuml;r Afghanistan bereit&rdquo;. [&hellip;]<br>\nDenn die US-Administration ist tats&auml;chlich mitverantwortlich daf&uuml;r, dass Afghanistan seit dem Abzug der Truppen in eine humanit&auml;re Krise, wenn nicht Katastrophe gerutscht ist, &uuml;ber die aber wenig in westlichen Medien berichtet wird.<br>\nDenn die Vereinigten Staaten halten seit &uuml;ber einem Jahr R&uuml;cklagen der afghanischen Zentralbank in H&ouml;he von sieben Milliarden Dollar, die bei der US-Notenbank liegen, zur&uuml;ck. Die Biden-Administration hat diese Gelder eingefroren, w&auml;hrend die Menschen in Afghanistan leiden.<br>\nSeit dem Abzug der US-Truppen warnen die Vereinten Nationen davor, dass 95 Prozent der Afghan:innen nicht genug zu essen bekommen. Sechs Millionen Menschen in Afghanistan sind von einer Hungersnot bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Medien-Blackout-Wie-die-USA-eine-humanitaere-Katastrophe-in-Afghanistan-herstellen-7275767.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Diese Tatsachen zeigen eine kaum zu &uuml;berbietende Scheinheiligkeit der USA und ein Versagen der deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; &uuml;berdeutlich. Ob so mit dem Milliardenverm&ouml;gen der ukrainischen Oligarchen und im Anschluss auch mit dem ukrainischen Volk verfahren wird?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>UN-Expertin: US-Sanktionen verletzen das Recht Venezuelas auf Gesundheit<\/strong><br>\nDie Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen, Alena Douhan, hat vor der Verletzung des Rechts der venezolanischen Bev&ouml;lkerung auf Gesundheit als Folge der US-Sanktionen gewarnt. Die Sanktionen hinderten Venezuela daran, Ersatzteile f&uuml;r die Reparatur von Elektronenmikroskopen zu importieren, teilte Douhan mit. Die Ger&auml;te seien f&uuml;r die Erkennung von Krankheiten, die Suche nach Behandlungsm&ouml;glichkeiten und die medizinische Forschung unerl&auml;sslich.<br>\n&ldquo;Neben der rechtlichen Verpflichtung zur Einhaltung der Menschenrechte haben die Vereinigten Staaten auch eine moralische Verpflichtung gegen&uuml;ber der venezolanischen Bev&ouml;lkerung, sie nicht ihrer grundlegenden Menschenrechte zu berauben&rdquo;, &auml;u&szlig;erte Douhan. Die Sanktionen w&uuml;rden in diesem Sinne das V&ouml;lkerrecht verletzten.<br>\nDie Elektronenmikroskope werden von einer Abteilung des US-Unternehmens Thermo Fisher Scientific hergestellt. Die Firma konnte jedoch keine Ausfuhrgenehmigung aus Washington erhalten.<br>\n&ldquo;Ohne genaue Diagnosen und Behandlung k&ouml;nnen Menschen sterben&rdquo; klagte die UN-Expertin. Elektronenmikroskope werden auch in der Forschung beispielsweise bei Viren wie SARS-CoV-2 eingesetzt, um das medizinische Wissen voranzubringen.<br>\n&ldquo;Das V&ouml;lkerrecht sch&uuml;tzt das Recht aller Menschen, vom wissenschaftlichen Fortschritt zu profitieren, aber das kann nicht geschehen, wenn Wissenschaftler nicht in der Lage sind, ihre Forschung fortzusetzen&rdquo;, betonte Douhan. Sie wies darauf hin, dass die Mikroskope unter das Abkommen von Florenz fallen, einem internationalen Vertrag, der die teilnehmenden L&auml;nder, einschlie&szlig;lich der USA, verpflichtet, den Handel mit wissenschaftlichen G&uuml;tern zu erleichtern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2022\/09\/260188\/us-sanktionen-gesundheit-venezuela\">amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Angesichts der Konfrontationspolitik des Westens &ndash; auch der deutschen Bundesregierung &ndash; gegen Russland und der daraus resultierenden Energiekrise ist zu bef&uuml;rchten, dass UN-Experten im n&auml;chsten Winter auf die Verletzung des Rechts der hiesigen Bev&ouml;lkerung auf Gesundheit hinweisen k&ouml;nnten. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81804\">&bdquo;Frieren f&uuml;r die Freiheit&ldquo;? Die Gaga-Infantilit&auml;t der Meinungsmache kennt keine Grenzen mehr<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85733\">Keiner soll hungern, ohne zu frieren. Der Weg in die Katastrophe<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87511\">Baerbock pfeift auf die B&uuml;rger: &bdquo;Egal, was meine deutschen W&auml;hler denken&rdquo;: Wir stehen zur Ukraine<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&hellip; und wer k&uuml;mmert sich um die Katastrophe im Libanon?<\/strong><br>\nW&auml;hrend der libanesische Interims-Ministerpr&auml;sident Najib Mikati am Rande der UN-Vollversammlung zahlreiche Gespr&auml;che f&uuml;hrt, um f&uuml;r den Libanon eine politische und wirtschaftliche Perspektive zu erreichen, kommt das Leben im Zedernstaat immer mehr zum Stillstand. Die Zahl der Menschen, die versuchen, aus dem Libanon &uuml;ber das Mittelmeer zu fliehen, hat sich nach Angaben des UN-Hilfswerks f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge 2022 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Viele bezahlen f&uuml;r den Wagemut mit ihrem Leben.<br>\nSieben Jahre ist es her, dass Anfang September 2015 das Bild eines kleinen Jungen am Strand des t&uuml;rkischen Badeortes Bodrum um die Welt ging. Der zweij&auml;hrige Alan Kurdi war ertrunken bei dem Versuch, mit seinen Eltern und seinem f&uuml;nfj&auml;hrigen Bruder auf einem Fl&uuml;chtlingsboot die griechische Insel Kos zu erreichen. Auch sein Bruder und seine Mutter kamen ums Leben. Nur der Vater &uuml;berlebte. Das Bild des Jungen wurde bald zum Symbol des Syrienkrieges, denn die Familie von Alan Kurdi war vor dem Krieg in Syrien geflohen. Heute machen die Toten im Mittelmeer und vor der K&uuml;ste des Libanon und Syriens keine Schlagzeilen mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/und-wer-kuemmert-sich-um-die-katastrophe-im-libanon\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundeswehr im Inland: Neue B&uuml;rgerkriegszentrale<\/strong><br>\nBundeswehr verf&uuml;gt neuerdings &uuml;ber F&uuml;hrungskommando f&uuml;r &raquo;Heimatschutz&laquo;. Zu den Aufgaben z&auml;hlen Terrorabwehr und Zerschlagung von Aufst&auml;nden<br>\nAn diesem Montag stellen Bundeskanzler Olaf Scholz und Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (beide SPD) in der Julius-Leber-Kaserne im Berliner Ortsteil Wedding das neugeschaffene &raquo;Territoriale F&uuml;hrungskommando&laquo; der Bundeswehr in Dienst. Es soll ab dem 1. Oktober rund um die Uhr insgesamt 550 Soldaten und 250 Zivilisten besch&auml;ftigen.<br>\nLambrecht hatte am 13. Juni in einem Tagesbefehl die Einrichtung des Kommandos angeordnet. &raquo;Der russische Einmarsch in der Ukraine&laquo; habe die Notwendigkeit unterstrichen, die F&uuml;hrungsorganisation der Streitkr&auml;fte &raquo;verst&auml;rkt auf die Anforderungen der Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung auszurichten&laquo;. Laut dem Befehl ist das Territorialkommando &raquo;verantwortlich f&uuml;r die operative F&uuml;hrung nationaler Kr&auml;fte im Rahmen des Heimatschutzes, einschlie&szlig;lich der Amts- und Katastrophenhilfe sowie der zivil-milit&auml;rischen Zusammenarbeit&laquo;. Es nehme zugleich die Aufgaben als &raquo;aufmarschf&uuml;hrendes Kommando&laquo; f&uuml;r nationale Verlegungen gem&auml;&szlig; den Planungen der NATO wahr und organisiere die Verlegung alliierter Kr&auml;fte in Deutschland in enger Abstimmung mit den NATO-Kommandos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435367.bundeswehr-im-inland-neue-b%C3%BCrgerkriegszentrale.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Territorialkommando &ndash; Heimatschutzregimenter<\/strong><br>\nWie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) bereits am 20. September 2022 berichtete, soll das neue Heimatschutzregiment 3 der Bundeswehr ab 2024 im nieders&auml;chsichen Nienburg aufgebaut werden. Zuvor hatten sich zentrale Figuren der nieders&auml;chsischen Regierungskoaltion aus SPD und CDU f&uuml;r eine Stationierung der Reservetruppe im Nordwesten stark gemacht.<br>\nZum 1. Oktober wird in Berlin das neue Territoriale F&uuml;hrungskommando der Bundeswehr offiziell an den Start gehen. (siehe IMI-Analyse 2022\/32) Dort sollen k&uuml;nftig alle Inlandseins&auml;tze der Bundeswehr koordiniert werden. Das Spektrum reicht von Hochwasser und Coronaeinsatz &uuml;ber m&ouml;gliche Unterst&uuml;tzung der Polizei bei Terroranschl&auml;gen (in der verfassungsrechtlichen Grauzone) bis zur Organisation der Heimatfront im Kriegsfall. Dann w&auml;re das neue Kommando sowohl f&uuml;r den Schutz von Kasernen und kriegswichtiger Infrastruktur, als auch f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung und Absicherung gro&szlig;er Truppen- und Materialbewegungen von NATO und Bundeswehr durch Deutschland zust&auml;ndig.<br>\nAls ein ausf&uuml;hrendes Glied im neuen Territorialkommando fungieren die neuen Heimatschutzregimnter, die aktuell ins Leben gerufen werden. Sie bestehen aus einigen hundert Reservist*innen, die im Bedarsfall in die Kaserne gerufen werden k&ouml;nnen. Nach einer Pilotphase war Ende April 2022 das erste Heimatschutzregiment 1 in Bayern aus der Taufe gehoben worden. Seit August 2022 ist in M&uuml;nster in Westfalen der Aufbaustab f&uuml;r das Heimatschutzregiment 2 mit der Einrichtung der Truppe besch&auml;ftigt.<br>\nWo und wann die zwei weiteren geplanten Heimatschutzregimenter 4 und 5 aufgestellt werden ist bisher nicht bekannt. Als Kandidaten w&auml;hrend Berlin als relativ sicher gilt, kommen weitere L&auml;nder wie Mecklenburg-Vorpommern und Baden-W&uuml;rttemberg in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/09\/26\/territorialkommando-heimatschutzregimenter\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gro&szlig;eltern litten an fehlendem Kontakt mit Enkeln <\/strong><br>\nGro&szlig;eltern, die den Kontakt zu ihren Enkelkindern w&auml;hrend der Covid-19-Pandemie reduzierten, haben in der Folge verst&auml;rkt depressive Symptome gezeigt. Ihnen machte besonders der Verlust ihrer Rolle zu schaffen, hei&szlig;t es in einer neuen Studie. (&hellip;)<br>\nMehr als ein Drittel (34,3 Prozent) der Gro&szlig;eltern, die den Kontakt ganz abgebrochen hatten, berichteten in der ELSA-Studie von einer Verringerung ihrer Lebenszufriedenheit und depressiven Symptomen wie Traurigkeit oder Schlaflosigkeit. Verglichen damit f&uuml;hlten sich von den Gro&szlig;eltern, die sich weiterhin um ihre Enkel k&uuml;mmerten, nur 26 Prozent von depressiven Verstimmungen betroffen. (&hellip;)<br>\nDass vielen Gro&szlig;eltern die Isolation von ihren Enkelkindern nicht gut tut, erkl&auml;rte der Erstautor der Studie, Giorgio Di Gessa vom University College London, folgenderma&szlig;en: &bdquo;Sich um die eigenen Enkelkinder zu k&uuml;mmern, gibt vielen Gro&szlig;eltern ein Gef&uuml;hl von emotionaler Befriedigung, von N&uuml;tzlichkeit und Kompetenz, was sich positiv auf die Lebenszufriedenheit auswirkt.&ldquo; Nur wenige Studien h&auml;tten sich jedoch mit dem gesundheitlichen Nutzen der Betreuung von Enkelkindern f&uuml;r Gro&szlig;eltern befasst, betonte Co-Autor Bruno Arpino von der Universit&auml;t Florenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/science.orf.at\/stories\/3215272\/\">ORF <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gegen Koalitionsvereinbarung: Stillgelegte Bahnstrecken bleiben stillgelegt<\/strong><br>\nEntgegen der Koalitionsvereinbarung der Ampelregierung wurden im vergangenen Jahr noch keine &bdquo;entwidmeten&ldquo; Bahnstrecken wieder in Schuss gebracht. Das kritisieren Verkehrsverb&auml;nde. Auch in den kommenden Monaten d&uuml;rfte sich wenig tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/reaktivierung-stillgelegter-bahnstrecken-kommt-nicht-voran-18343300.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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