{"id":88580,"date":"2022-09-28T08:38:55","date_gmt":"2022-09-28T06:38:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580"},"modified":"2022-09-28T08:38:55","modified_gmt":"2022-09-28T06:38:55","slug":"hinweise-des-tages-4204","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h01\">Nord Stream<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h02\">Trigema-Boss verwirrt mit Aussage: &bdquo;Der Amerikaner steuert alles im Hintergrund&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h03\">Kein Verlass auf den Feind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h04\">Weitreichende Konsequenzen f&uuml;r deutsche Beobachter in Ostukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h05\">Konzertmeister vom M&uuml;nchner rot-gr&uuml;nen Stadtrat wegen &bdquo;Russland-N&auml;he&ldquo; entlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h06\">&raquo;Das Gremium ist vollkommen &uuml;berfl&uuml;ssig&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h07\">Krankenkassen: Lasten nicht auf Beitragszahlende abw&auml;lzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h08\">Im Notfall R&auml;umung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h09\">32.600 gingen gemeinsam gegen die Preisexplosion auf die Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h10\">Politik als Simulation &ndash; Erfolgreich habecken &ndash; jetzt erst recht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h11\">Die gr&uuml;nen Zersetzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h12\">Linke setzt Diether Dehm unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h13\">Labour gegen Corbyn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88580#h14\">USA verbreiten systematisch Desinformationen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nord Stream<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Goodbye, Nord Stream&rdquo;<\/strong><br>\nMit Anschl&auml;gen auf die Erdgasleitungen Nord Stream 1 und 2 sind die direkten Lieferverbindungen aus Russland nach Deutschland nach ihrer politisch bedingten Stilllegung nun auch physisch gekappt worden. Wer die Anschl&auml;ge ver&uuml;bt hat, bei denen am Montag wohl gro&szlig;e L&ouml;cher in die Pipelines gesprengt wurden, ist nicht bekannt; klar ist aber, dass die Tat Kapazit&auml;ten voraussetzt, die lediglich staatlichen Stellen zur Verf&uuml;gung stehen &ndash; U-Boote oder Marinetaucher. Beobachter weisen darauf hin, dass US-Pr&auml;sident Joe Biden im Februar angek&uuml;ndigt hat, Nord Stream 2 im Fall der F&auml;lle mit allen Mitteln unbenutzbar zu machen. Westliche Leitmedien wiederum schieben &ndash; ohne Belege &ndash; Russland die Schuld an den Anschl&auml;gen zu. Diese machen eine &bdquo;japanische L&ouml;sung&ldquo; f&uuml;r die EU-Erdgasversorgung unm&ouml;glich. Japan h&auml;lt den Erdgassektor aus dem Wirtschaftskrieg gegen Russland komplett heraus und steigert die Einfuhr russischen Gases sogar. Ein &auml;hnliches Vorgehen, mit Hilfe der Inbetriebnahme von Nord Stream 2, wurde zuletzt auch in Deutschland f&uuml;r den Fall einer Mangellage im Winter gefordert. Die Grundlage daf&uuml;r ist nun nicht mehr gegeben. [&hellip;]<br>\nDie Chancen, dass die Anschl&auml;ge vom Montag aufgekl&auml;rt werden, m&uuml;ssen unterdessen als gering eingestuft werden. Mit der Aufkl&auml;rung waren gestern zun&auml;chst d&auml;nische, schwedische und deutsche Stellen befasst; mittlerweile hat auch die NATO angek&uuml;ndigt, Ermittlungen aufzunehmen. Damit sind die Untersuchungen voll und ganz in den H&auml;nden einer Konfliktpartei. Der einstige polnische Au&szlig;enminister und heutige Europaabgeordnete Radek Sikorski kommentierte gestern auf Twitter ein Foto vom Anschlagsort in der Ostsee erst mit den Worten &bdquo;Eine Kleinigkeit, aber so gro&szlig;e Freude&ldquo; und sodann mit &bdquo;Thank you, USA&ldquo;. Dass allerdings eine westliche Untersuchung zu einem anderen Ergebnis kommt als dem, hinter den Anschl&auml;gen stecke Russland, kann als ausgeschlossen gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9037%20\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer hat die Nord-Stream-R&ouml;hren sabotiert? Die Liste der Verd&auml;chtigen ist vergleichsweise kurz<\/strong><br>\nJetzt wird also danach gesucht, wer die Nord-Stream-Pipelines sabotiert hat. Wirklich? Sollten die &Uuml;berwachungsdaten der NATO so schlecht sein? Die Wahrscheinlichkeit ist viel h&ouml;her, dass sich die T&auml;ter innerhalb dieses B&uuml;ndnisses befinden. [&hellip;]<br>\nDenn mindestens eines von zwei Kriterien muss erf&uuml;llt sein &ndash; Kampfschwimmer und\/oder U-Boote. Die Liste der m&ouml;glichen Verd&auml;chtigen ist also vergleichsweise kurz. Kampfschwimmer besitzen in alphabetischer Reihenfolge Deutschland, D&auml;nemark, Finnland, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Italien, Norwegen, &Ouml;sterreich, Russland, Schweden, Schweiz, S&uuml;dafrika und die Vereinigten Staaten.<br>\nD&auml;nemark besitzt keine U-Boote, hat aber den Vorteil, dass die Orte der Zwischenf&auml;lle in der N&auml;he des eigenen Staatsgebiets liegen, wenn auch au&szlig;erhalb der Hoheitsgew&auml;sser. Auch Finnland besitzt keine U-Boote. Die restlichen Staaten auf der Liste erf&uuml;llen beide Kriterien.<br>\nDer erste Staat, der sich ohne allzu gro&szlig;e Bedenken von der Liste nehmen l&auml;sst, ist Russland. Warum? Selbst der gr&ouml;&szlig;te NATO-Freund m&uuml;sste zugeben, dass eine Sabotage der Pipelines nur politischen Druck von den EU-Regierungen, insbesondere von der deutschen, nimmt; das kann nicht im russischen Interesse sein. S&uuml;dafrika kann man allein aus geografischen Gr&uuml;nden ausschlie&szlig;en. [&hellip;]<br>\nAuch die Bundeswehr d&uuml;rfte einige Mikrofone in der Ostsee h&auml;ngen haben. [&hellip;]<br>\nDer &Ouml;ffentlichkeit wird jedenfalls ein Drama vorgespielt, in dem eifrig gegen unbekannt ermittelt wird. Eine Inszenierung, die nur deshalb funktionieren kann, weil man auch in Zukunft damit rechnen muss, dass russische Erkenntnisse mit allen Mitteln aus dem deutschen Informationsraum ferngehalten werden, wie man es im Fall der Informationen &uuml;ber US-amerikanische Biolabore ausf&uuml;hrlich verfolgen konnte. Vermutlich wird von dieser Seite in den n&auml;chsten Tagen einiges an die &Ouml;ffentlichkeit gebracht werden, schlie&szlig;lich ist die Pipeline Nord Stream 2 nach dem Man&ouml;ver, das die europ&auml;ischen Partner herausdr&auml;ngte, russisches Eigentum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/150028-sabotage-bei-nord-stream-kampftaucher\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Polnischer Ex-Au&szlig;enminister dankt den USA f&uuml;r die Sprengung von Nord Stream 2<\/strong><br>\nDer polnische Ex-Au&szlig;enminister Rados&#322;aw Sikorski hat die Sprengung der Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2 auf seinem Twitter-Kanal kommentiert. &ldquo;Es ist eine kleine Sache, aber sie macht gl&uuml;cklich&rdquo;, schrieb er und f&uuml;gte in einem anderen Tweet hinzu: &ldquo;Danke USA&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/europa\/150054-polnischer-ex-aussenminister-dankt-usa-sprengung-nordstream-2\/\">RT DE<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;er Flottenverband der US-Navy passiert Fehmarnbelt<\/strong><br>\nAm Donnerstagmorgen passierte ein Flottenverband der US-Navy Fehmarn. Die &bdquo;USS Kearsarge&ldquo; als Flaggschiff war dabei das gr&ouml;&szlig;te Kriegsschiff.<br>\nSp&auml;testens mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, der im Februar begann, sowie der dadurch bedingten sicherheitspolitischen Zeitenwende mit den NATO-Beitrittsgesuchen Finnlands und Schwedens ist die Ostsee zu einem Aufmarschgebiet der Seestreitkr&auml;fte Russlands und der NATO geworden. Das l&auml;sst sich gut an der steigenden Zahl der Kriegsschiffe festmachen, die in den vergangenen Monaten den Fehmarnbelt passiert haben. Das gilt f&uuml;r russische Atom-U-Boote ebenso wie f&uuml;r NATO-Verb&auml;nde. Am Donnerstagmorgen passierte ein Flottenverband der US-Navy Fehmarn.<br>\nDas amphibische Angriffsschiff &bdquo;USS Kearsarge&ldquo;, begleitet von den Landungsschiffen &bdquo;USS Arlington&ldquo; und &bdquo;USS Gunston Hall&ldquo;, war Mittwochvormittag auf dem Weg Richtung Westen. Zuvor waren die Schiffe Teil von US-Einheiten, die an NATO-Man&ouml;vern teilgenommen haben und zahlreiche H&auml;fen in Deutschland, Skandinavien und den baltischen Staaten angelaufen haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kreiszeitung.de\/lokales\/schleswig-holstein\/fehmarn\/grosser-flottenverband-der-us-navy-passiert-fehmarnbelt-91809308.html\">Kreiszeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung schlie&szlig;t Anschlag nicht aus<\/strong><br>\nIn der Bundesregierung herrscht nach dem pl&ouml;tzlichen Druckabfall in den Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 die Sorge, dass es sich um einen gezielten Anschlag auf die europ&auml;ische Gasinfrastruktur und die Gasm&auml;rkte handeln k&ouml;nnte.<br>\nDrei von vier Str&auml;ngen der Ostseepipelines seien besch&auml;digt, sagte ein Insider dem SPIEGEL. Man glaube nicht an Zufall.<br>\nEs k&ouml;nnte sich um einen Anschlag handeln, um Verunsicherung auf den europ&auml;ischen Gasm&auml;rkten zu provozieren. Nach SPIEGEL-Informationen w&uuml;rden nun mit Hochdruck die Sicherheitskonzepte auch anderer Pipelines und Gasversorgungsanlagen &uuml;berpr&uuml;ft. (&hellip;)<br>\nWie schon die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sieht auch der BUND vor allem eine Klimagefahr durch das entweichende Methan. Dieses sei 25-mal sch&auml;dlicher als CO2. Reines Methan, das sich im Meer l&ouml;st, ist den Angaben zufolge zwar ungiftig. Die Zusammensetzung des in den Nord-Stream-R&ouml;hren befindlichen Gases sei allerdings nicht bekannt.<br>\nAn Europas Gasb&ouml;rsen zogen die Preise nach einer wochenlangen Abw&auml;rtsbewegung am Dienstag wieder sp&uuml;rbar an. 192,50 Euro kostete eine Megawattstunde Erdgas zur Lieferung im Oktober gegen 14.00 Uhr am niederl&auml;ndischen Referenzmarkt TTF: rund zehn Prozent mehr als tags zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/druckabfall-in-nord-stream-pipelines-bundesregierung-schliesst-anschlag-nicht-aus-a-e6128532-5d4e-4b79-a816-44f3efacb999%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant an diesen Meldungen ist vor allem, dass lediglich von einem &ldquo;Insider&rdquo; (der Bundesregierung?) die Rede ist. Spekuliert wird &uuml;ber eine &ldquo;russische Provokation&rdquo; und dar&uuml;ber, ob Russland selbst Verursacher gewesen sein k&ouml;nnte, &ldquo;um sich als Opfer einer solchen Sabotage darstellen zu k&ouml;nnen&rdquo;. Auf die &ldquo;Klimagefahr durch das entweichende Methan&rdquo; wird hingewiesen. Und auch die angezogenen Preise d&uuml;rfen nicht fehlen. Was jedoch fehlt, ist ein Hinweis auf einen prominenten Verd&auml;chtigen, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88560\">&ldquo;der die Mittel und ein Motiv hat und der in der Vergangenheit die Tat zumindest indirekt bereits angek&uuml;ndigt hat&rdquo;<\/a>: Die USA.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>CIA soll deutsche Regierung vor Anschl&auml;gen auf Pipelines gewarnt haben<\/strong><br>\nDie deutsche Bundesregierung, die Nord Stream 2 keine Betriebserlaubnis gegeben hat, schlie&szlig;t einem Medienbericht zufolge einen Anschlag nicht aus. Es k&ouml;nnte sich um einen Anschlag handeln, um Verunsicherung auf den europ&auml;ischen Gasm&auml;rkten zu provozieren, hei&szlig;t es aus Berlin. Wie das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel, unter Berufung auf mehrere, mit dem Sachverhalt vertraute Quellen, berichtet, soll der US-Geheimdienst CIA die deutsche Regierung noch im Juli 2022 vor m&ouml;glichen Anschl&auml;gen auf Gaspipelines in der Ostsee gewarnt haben. Ein deutscher Regierungssprecher wollte dazu am Dienstag keine Stellung beziehen.<br>\nPolens Ministerpr&auml;sident Mateusz Morawiecki ortet indes in der Besch&auml;digung der Leitungen eine &ldquo;n&auml;chste Stufe der Eskalation&rdquo; im Ukraine-Krieg. N&auml;her ins Detail ging er nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000139445394\/druckprobleme-legen-ostsee-pipelines-nord-stream-1-und-2-lahm%20\">Der Standard<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Wie freundlich von der CIA, ihre Unternehmungen mal im Voraus bekannt zu geben! Zynismus beiseite: Unabh&auml;ngig vom genauen Urheber sind die Sabotageakte brandgef&auml;hrlich und nach der (tempor&auml;ren) Teilblockade Kaliningrads ein weiterer Konfliktbeschleuniger im Ostseeraum. Sie minimieren dar&uuml;ber hinaus die Chance zur deutsch-russischen Wiederann&auml;herung, zementieren die Rolle der USA als ma&szlig;gebenden Energielieferanten Westeuropas und werten Polen vor dem Hintergrund der gestern er&ouml;ffneten Leitung &ldquo;Baltic Pipe&rdquo; zu einem bedeutenden Energiezentrum in der EU auf. Das alte Motto &ldquo;keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down&rdquo; scheint wohl weiterhin G&uuml;ltigkeit zu besitzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Trigema-Boss verwirrt mit Aussage: &bdquo;Der Amerikaner steuert alles im Hintergrund&ldquo;<\/strong><br>\nDer Chef des Textilherstellers Trigema, Wolfgang Grupp, hat in einem Interview mit &bdquo;BW24.de&ldquo; Stellung zum Ukraine-Krieg bezogen. Grupp sagte dem Portal: &bdquo;Ich verstehe nicht, dass man 20 Jahre mit Herrn Putin bestens befreundet ist, sich 100 Prozent abh&auml;ngig macht und innerhalb von zwei Monaten ist man Todfeind! Das gibt es nicht.&ldquo;<br>\nDa m&uuml;sse schon l&auml;nger etwas geschehen sein, so Grupps Vermutung. Der Firmen-Patriarch glaubt, dass &bdquo;der Amerikaner im Hintergrund alles steuert, damit er Weltmacht bleibt.&ldquo; Die USA seien der einzige Gewinner an diesem Krieg.<br>\nGrupp sagt weiter in dem Interview: &bdquo;Wenn wir mit einer Gro&szlig;spurigkeit f&uuml;r Milliarden Waffen in die Ukraine liefern und gleichzeitig sagen: Kein Problem, das m&uuml;ssen die B&uuml;rger und die Wirtschaft bezahlen. Das sind Aussagen, die ich nicht verstehen kann.&ldquo; Er habe noch nie erlebt, &bdquo;dass man einen Streit beendet, indem man dem einen ein gr&ouml;&szlig;eres Messer und dem anderen eine gr&ouml;&szlig;ere Axt gibt.&ldquo;<br>\nGrupp pocht stattdessen auf Verhandlungen mit Putin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/ukraine-krieg-trigema-boss-wolfgang-grupp-der-amerikaner-steuert-alles-im-hintergrund_id_152986759.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kein Verlass auf den Feind<\/strong><br>\nDer Kriegsgegner soll ruiniert und ihm eine milit&auml;rische Niederlage bereitet werden. Aber Energie soll er bitte sch&ouml;n in bestellter Menge und so billig wie bisher liefern. Wie irre ist das? Ein Erkl&auml;rungsversuch. [&hellip;]<br>\nMan kann das deutsche Vorgehen eine Frechheit nennen, naiv, irre oder alles zusammen. Was vom Feind erwartet wurde, war nicht weniger, als dass dieser beim Gas die Feindschaftserkl&auml;rung ignoriert, aber bei allem anderen sie in aller Wucht bemerkt und zu sp&uuml;ren bekommt. Ein bisschen Wirtschaft in Russland sollte indes noch &uuml;brig bleiben d&uuml;rfen, damit die Gasf&ouml;rderung, Pipelines und Verdichterstationen noch ihren Dienst w&uuml;rden tun k&ouml;nnen.<br>\nDiese deutsche Dreistigkeit blieb jedoch nicht unumstritten. Logisch, wenn man so entschieden gegen einen anderen Staat vorgeht, ihn an den Werte-Pranger stellt, ihm alles B&ouml;se dieser Welt ankreidet &ndash; und gleichzeitig aber weiter von ihm essenzielle Lieferungen bekommen will. &Uuml;berdies ihm damit &ldquo;gutes&rdquo; Geld &uuml;berweist, dank der gestiegenen Preise auf den so hochgelobten freien M&auml;rkten auch noch viel mehr als vor dem Krieg! [&hellip;]<br>\nDie Entscheidung, kein &Ouml;l und keine Kohle mehr zu beziehen, ist schlicht Teil der Sanktionen des Westens, um Russland in die Knie zu zwingen &ndash; und nicht die leider unumg&auml;ngliche Folge russischer Liefereinstellung beziehungsweise deren Unzuverl&auml;ssigkeit. Aber mit dieser M&auml;r l&auml;sst sich eben das Bild von den &ldquo;Guten&rdquo; weitererz&auml;hlen, die von den &ldquo;B&ouml;sen&rdquo; in Notlage gebracht werden. Auf die man dann nun einmal &ldquo;reagieren&rdquo; m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kein-Verlass-auf-den-Feind-7273613.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Weitreichende Konsequenzen f&uuml;r deutsche Beobachter in Ostukraine<\/strong><br>\nF&uuml;r mindestens zwei Deutsche in der Ostukraine hat ihr Einsatz vor Ort Folgen. Der Journalist und Hochschuldozent Patrik Baab, der nach eigenen Angaben privat vor Ort ist und f&uuml;r ein Buch recherchiert, darf k&uuml;nftig nicht mehr an der Berliner Hochschule f&uuml;r Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) lehren. [&hellip;]<br>\nStefan Schaller wiederum bereut mittlerweile seinen Aufenthalt in der Ostukraine, der rein privat gewesen sei. Dem Hessischen Rundfunk sagte er, dass er es nie wieder tun w&uuml;rde. &bdquo;Ich war einfach so naiv zu glauben, ich k&ouml;nnte die technische Beobachtung von der politischen Dimension trennen&ldquo;, zitiert der HR den kommunalen Energiemanager. Schaller sprach gegen&uuml;ber dem Sender auch von seiner &Uuml;berzeugung, dass es sich immer lohne, nicht nur die eine Seite zu sehen. Die Aufmerksamkeit, die sein Auftreten vor Ort hervorgerufen hat, habe ihn selbst &uuml;berrascht.<br>\nBei den Referenden waren auch italienische Wahlbeobachter vor Ort. &bdquo;Auf den ersten Blick macht das Referendum einen normalen Eindruck&ldquo;, sagt eine Beobachterin in einem Video auf RT DE. Der einzige Unterschied zu Italien sei, dass die Urnen durchsichtig seien. Auf dem Video sind auch undurchsichtige Urnen zu sehen, in die allerdings ein offener Stimmzettel gesteckt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/kurzmeldung\/weitreichende-konsequenzen-fuer-deutsche-beobachter-in-ostukraine\/%20\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Wahlbeobachter&rdquo; verliert Job als kommunaler Energiemanager<\/strong><br>\nDer Landrat hatte es gefordert, nun ist es beschlossen: Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des nordhessischen Versorgers Energie Waldeck-Frankenberg (EWF), Stefan Schaller, wird mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt. Das gaben die Aufsichtsr&auml;te und der EWF-Verbandsvorstand nach einer Sondersitzung am Montag bekannt. Die Entscheidung ist demnach einstimmig ausgefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/politik\/scheinreferenden-in-ukraine-wahlbeobachter-verliert-energiemanager-job,scheinreferenden-nordhessen-energie-100.html\">Hessenschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Konzertmeister vom M&uuml;nchner rot-gr&uuml;nen Stadtrat wegen &bdquo;Russland-N&auml;he&ldquo; entlassen <\/strong><br>\nLorenz Nasturica-Herschcowici, seit 30 Jahren Erster Konzertmeister bei den M&uuml;nchner Philharmonikern, ist Ende vorletzter Woche wegen &bdquo;Russland-N&auml;he&ldquo; gek&uuml;ndigt worden. Der geb&uuml;rtige Rum&auml;ne wurde 1992 vom damaligen Chefdirigenten, dem weltber&uuml;hmten Sergiu Celibidache entdeckt und f&uuml;r das M&uuml;nchner Orchester gewonnen. Er repr&auml;sentierte wie kein anderer die Klangsch&ouml;nheit, die so bezeichnend vor allem f&uuml;r die Bruckner-Auff&uuml;hrungen unter Celibidache waren. (&hellip;)<br>\nDie M&uuml;nchner rot-gr&uuml;ne Stadtregierung wirft dem rum&auml;nischen Geiger schon seit Mai vor, &bdquo;Teil der Propagandamaschinerie Putins&ldquo; (Florian Roth von den Gr&uuml;nen) zu sein, weil er neben seiner T&auml;tigkeit f&uuml;r die M&uuml;nchner Philharmoniker zus&auml;tzlich auch mit dem Mariinsky-Orchester unter Leitung von Valery Gergiev aufgetreten ist. Dies sei rechtlich zwar m&ouml;glich, so die M&uuml;nchner SPD-Kultursprecherin Julia Sch&ouml;nfeld-Knor, die auch Mitglied im Philharmonischen Rat ist, aber &bdquo;aus ethischen Gr&uuml;nden abzulehnen&ldquo;. Valery Gergiev war bereits Anfang M&auml;rz als Chefdirigent der M&uuml;nchner Philharmoniker entlassen worden. Das Vorgehen erinnert an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte.  (&hellip;)<br>\nIn den oberen Etagen des Bildungsb&uuml;rgertums, in Politik, Kulturinstitutionen und Redaktionen hat sich eine gutverdienende Schicht breitgemacht, die v&ouml;llig geschichtsvergessen ist. 77 Jahre nach dem Ende des Nazi-Terrors erheben sie Gesinnungsschn&uuml;ffelei zum Ma&szlig;stab f&uuml;r Kunst, als habe es Hitlers w&uuml;tende S&auml;uberungen gegen herausragende K&uuml;nstler und ihre Werke &mdash; j&uuml;dische, russische, ukrainische &mdash; nicht gegeben. Wie damals werden zudem nicht nur die Orchester und Ensembles, sondern auch die Konzertprogramme ges&auml;ubert. Die M&uuml;nchner Philharmoniker &auml;nderten bezeichnenderweise nach der Entlassung von Gergiev das Programm der mit ihm geplanten Konzerte im Mai. Die 7. Symphonie von Dmitri Schostakowitsch, die ber&uuml;hmte &bdquo;Leningrader&ldquo; Antikriegssymphonie, wurde durch die 5. Symphonie des Komponisten ersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/09\/25\/nast-s25.html\">WSWS <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&raquo;Das Gremium ist vollkommen &uuml;berfl&uuml;ssig&laquo;<\/strong><br>\nLinke-Abgeordnete soll nach Willen der Koalitionsfraktionen kein Wort &uuml;ber Verwendung des &raquo;Sonderverm&ouml;gens&laquo; mitreden.<br>\nEin Gespr&auml;ch mit Gesine L&ouml;tzsch. Gesine L&ouml;tzsch ist stellvertretende Vorsitzende und haushaltspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Die Linke.<br>\nIn der vergangenen Woche sollten Sie in das Gremium &raquo;Bundeswehr-Finanzierungs- und -Sonderverm&ouml;gensgesetz&laquo; des Bundestags gew&auml;hlt werden, erhielten aber nicht die notwendigen Stimmen. Haben Sie mit Ihrer Nichtwahl gerechnet?<br>\nF&uuml;r die Wahl brauchte man eine sogenannte Kanzlermehrheit. Das hei&szlig;t, die Koalitionsfraktionen von SPD, Gr&uuml;nen und FDP h&auml;tten mich w&auml;hlen m&uuml;ssen. In der Vergangenheit habe ich die Kanzlermehrheit schon f&uuml;r verschiedene Gremien bekommen. Das war bislang nie ein Problem. Doch in diesem Fall hatte ich gleich meine Zweifel. Da ging es nicht in erster Linie um meine Person, sondern um das Prinzip. Unsere Fraktion hat gegen die 100 Milliarden Euro f&uuml;r die Bundeswehr gestimmt. In mehreren Reden habe ich mich sehr deutlich gegen das Sonderverm&ouml;gen ausgesprochen. Offenbar will die Ampel keine Kritiker dieser Entscheidung in dem Gremium haben.<br>\nWie genau verlief die Abstimmung? Und wurden auch andere Kandidaten nicht gew&auml;hlt?<br>\nNachdem ich die Kanzlermehrheit nicht bekommen hatte, wurde mir Trost von meinen Kolleginnen und Kollegen zugesprochen. Doch f&uuml;r mich ist das kein Grund f&uuml;r Traurigkeit &ndash; es ist schlicht und einfach ein politischer Skandal! Jetzt sitzen in dem Gremium nur Bef&uuml;rworter des Sonderverm&ouml;gens. CDU\/CSU sind in dieser Frage keine Opposition &ndash; sie wollen sogar noch mehr f&uuml;r die Bundeswehr ausgeben. Die deutsche R&uuml;stungsindustrie hat dem Bundestag sehr fr&uuml;hzeitig signalisiert, dass sie gute Ideen f&uuml;r die Verwendung des Geldes habe. Der Aktienkurs der Waffenschmiede Rheinmetall ist nach der Ank&uuml;ndigung des Sonderverm&ouml;gens durch die Decke gegangen. Finanzminister Lindner meinte stolz, dass das Vorhaben seine Idee war. Ich glaube, die Idee kam direkt aus der R&uuml;stungsindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435554.aufr%C3%BCstung-der-bundeswehr-das-gremium-ist-vollkommen-%C3%BCberfl%C3%BCssig.html\">Gesine L&ouml;tzsch in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Krankenkassen: Lasten nicht auf Beitragszahlende abw&auml;lzen<\/strong><br>\nDen gesetzlichen Krankenkassen droht im n&auml;chsten Jahr ein gro&szlig;es Defizit. Die Hauptlast will der Bund &uuml;ber steigende Zusatzbeitr&auml;ge auf die Beitragszahlenden abw&auml;lzen &ndash; ausgerechnet in Zeiten hoher Kostenbelastungen. Im Bundestag muss nun dringend nachgebessert werden. Konkrete Vorschl&auml;ge daf&uuml;r macht das #schlaglicht 31\/2022 aus Niedersachsen. [&hellip;]<br>\nWas ist geschehen? In der &Auml;ra Jens Spahn kam es zur Verabschiedung einer ganzen Reihe sehr teurer, die Versorgungssituation der Krankenversicherten aber kaum verbessernder, Gesetze. Weiterhin wurden den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in vielen Bereichen die Kosten der Corona-Pandemie aufgeb&uuml;rdet. Dadurch ist deren Finanzierungssaldo seit einiger Zeit tiefrot und soll sich laut Sch&auml;tzungen im n&auml;chsten Jahr auf bis zu 25 Mrd. Euro belaufen (siehe Grafik). Ein historisch beispielloser Rekordwert! Deshalb ist eine nachhaltigere Finanzbasis unumg&auml;nglich.<br>\nDiesem Anspruch wird der vom Bundeskabinett vorgelegte Entwurf des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes nicht gerecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++a8b1548e-3a67-11ed-9414-001a4a160123\">DGB Niedersachsen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Im Notfall R&auml;umung<\/strong><br>\nWohnungsriese Vonovia will Mietern k&uuml;ndigen, die Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen.<br>\nVonovia-Aktion&auml;re m&uuml;ssen sich keine Sorgen machen: Die Verarmung der Bev&ouml;lkerung soll der Profitmacherei auch in Zukunft nicht im Wege stehen. Das machte die Chefetage des Wohnungsriesen auf seinem Investorentag am Dienstag klar. Mieter, die &uuml;ber Monate ihren Zahlungsverpflichtungen etwa f&uuml;r die stark gestiegenen Nebenkosten nicht nachk&auml;men, wolle man k&uuml;ndigen, hei&szlig;t es in Dokumenten, die Vonovia zum &raquo;Capital Markets Day&laquo; vorlegte. &raquo;Letzter Ausweg: Versendung der R&auml;umungsaufforderung&laquo;, so der Wortlaut.<br>\nIn den Dokumenten beschreibt der Konzern sein Vorgehen im Fall ausbleibender Zahlungen im Detail. Nach einem &raquo;Stufenmodell&laquo; gehe es zun&auml;chst um die Gr&uuml;nde f&uuml;r Zahlungsvers&auml;umnisse. K&ouml;nne der Mieter etwa Hilfen vom Staat erhalten, informiere ihn Vonovia, wie er an diese kommen k&ouml;nne, damit die &ouml;ffentliche Hand den Mieter unterst&uuml;tze. Komme der Mieter &raquo;trotz eines Angebots individueller L&ouml;sungen&laquo; durch Vonovia weiter seinen &raquo;Verpflichtungen&laquo; nicht nach, lasse der Konzern ihm eine formelle Zahlungsaufforderung zukommen. Summierten sich die R&uuml;ckst&auml;nde auf den Wert von zwei Monatsmieten, komme es in einem letzten Schritt zur R&auml;umungsklage. Danach k&ouml;nne die betroffene Wohnung neu vermietet werden.<br>\n&raquo;Das ist eine Frechheit&laquo;, reagierte Nicole Lindner, Aktivistin im B&uuml;ndnis &raquo;Mietenwahnsinn&laquo;, am Dienstag im jW-Gespr&auml;ch. Genau ein solches Vorgehen &ndash; mitten in der sich zuspitzenden Energiekrise &ndash; zeige, warum Vonovia und andere Wohnungskonzerne vergesellschaftet geh&ouml;rten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435551.immobilienmarkt-im-notfall-r%C3%A4umung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>32.600 gingen gemeinsam gegen die Preisexplosion auf die Stra&szlig;e<\/strong><br>\nDie Gewerkschaftsbewegung sagte in allen neun Bundesl&auml;ndern laut und deutlich: &bdquo;Uns reicht&rsquo;s!&rdquo;<br>\n&bdquo;Uns reicht&rsquo;s!&rdquo; sagte &Ouml;GB-Pr&auml;sident Wolfgang Katzian am Wiener Karlsplatz vor 20.000 Menschen. &Ouml;sterreichweit gingen mehr als 32.600 DemonstrantInnen auf die Stra&szlig;e, um den explodierenden Kosten und der Unt&auml;tigkeit der Politik den Kampf anzusagen.<br>\nDie Gewerkschaftsbewegung hat damit ein m&auml;chtiges Zeichen im Kampf gegen die Preisexplosionen bei Energie, Sprit und Lebensmitteln gesetzt. &bdquo;Die Teuerung ist l&auml;ngst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Sorge, wie sie die Kosten f&uuml;r das t&auml;gliche Leben, f&uuml;r Heizen, Wohnen, Strom, Sprit und Lebensmittel bezahlen sollen, steigt bei Jungen und Alten, bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, bei Pensionistinnen und Pensionisten&rdquo;, so &Ouml;GB-Pr&auml;sident Wolfgang Katzian bei der Abschlusskundgebung am Karlsplatz in Wien&hellip;<br>\nDie Vorschl&auml;ge liegen auf dem Tisch<br>\nDamit sich die Menschen ihr Leben wieder leisten k&ouml;nnen, fordert der &Ouml;GB eine &Uuml;bergewinnsteuer, einen Energiepreisdeckel f&uuml;r Strom und Gas sowie die vor&uuml;bergehende Streichung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel. Au&szlig;erdem muss eine Anti-Teuerungs-Kommission t&auml;tig werden, um zu gew&auml;hrleisten, dass Steuersenkungen weitergegeben werden und um Preistreiberei zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oegb.at\/preiserunter-fotos\">&Ouml;GB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Politik als Simulation &ndash; Erfolgreich habecken &ndash; jetzt erst recht!<\/strong><br>\nEs l&auml;uft zwar derzeit nicht so gut f&uuml;r den Wirtschaftsminister. Aber der mediale Hype verstummt keineswegs &ndash; ist Robert Habeck der bessere Kanzler, kann er gar &uuml;ber Wasser gehen? Alle Probleme, alle Niederlagen scheinen hinter seiner breit zur Schau gestellten Diskursbereitschaft nebens&auml;chlich zu werden. Handelt es sich dabei lediglich um einen Habitus &ndash; oder muss man in dieser Strategie eine f&uuml;r die Demokratie bedenkliche Entwicklung sehen? [&hellip;]<br>\nHabecks Credo tritt pl&ouml;tzlich offen zutage, er verfolgt den Plan der &bdquo;gro&szlig;en, sozial-&ouml;kologischen Transformation&ldquo;. Diesen Begriff wurde nicht zuletzt vom Wiener Politologen und Soziologen Ingolfur Bl&uuml;hdorn in seinem neuen Reader &bdquo;die Nicht-Nachhaltigkeit der Nicht-Nachhaltigkeit&ldquo; gepr&auml;gt. Sein Kollege Daniel Hausknost sekundiert und problematisiert hierzu die &bdquo;gl&auml;serne Decke der Transformation&ldquo;, die letztlich aus der Unbeweglichkeit der demokratischen Strukturen und dem Egoismus der W&auml;hler gestrickt ist.<br>\nIn einem vorangegangenen Werk mit dem Titel &bdquo;Simulative Demokratie&ldquo; hat Bl&uuml;hdorn hierzu bereits im Jahr 2013 die Grundlage gelegt. Er geht vom Begriff der Modernit&auml;t aus und differenziert das g&auml;ngige Konzept der &bdquo;Post-Moderne&ldquo; dahingehend, dass es nach der Moderne mit ihrer technischen Orientierung (das Individuum ist eine R&auml;dchen und nicht mehr) zun&auml;chst zur Betonung der individuellen Identit&auml;t kommt (2. Moderne), die jedoch von einer 3. Moderne mit dem Kennzeichen der inszenierten Identit&auml;t gefolgt wird. Das wirkliche Ausleben der eigenen Identit&auml;t wird zu anstrengend, erst recht im Hinblick auf die Aus&uuml;bung der politischen Rechte, und im Selfie-Zeitalter erlauben die digitalen Endger&auml;te die Illusion einer endlosen, aber eben nur virtuellen Existenz.<br>\nDiese Differenzierung legt Bl&uuml;hdorn auf den Begriff der Demokratie um und zieht die Konsequenz, dass einzig die Simulation der Demokratie aus dem Dilemma herausfinden kann: man solle die Demokratie nicht eliminieren, aber man muss sie derart umgestalten, dass es mehr um das simulierte Verfahren als um die harten Sachentscheidungen geht. Die B&uuml;rger sollen sich beteiligt f&uuml;hlen und diese gef&uuml;hlte Beteiligung auch aus&uuml;ben, also B&uuml;rgerr&auml;te ohne Ende, aber bitte die Sachentscheidungen hinter verschlossenen T&uuml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/politik-als-simulation-erfolgreich-habecken%20\">Matthias Schrappe im Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die gr&uuml;nen Zersetzer <\/strong><br>\nKurz nachdem die gr&uuml;ne Au&szlig;enministerin in Prag verk&uuml;ndete, dass es sie nicht k&uuml;mmere, was ihre W&auml;herlinnen und W&auml;hler denken, las man von einem gr&uuml;nen Lokalpolitiker, der &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum eine Hetzjagd auf seine Person &ouml;ffentlich machte. Sogar Morddrohungen musste der Mann, der seine Wurzeln in Sri Lanka hat, angeblich aushalten. &raquo;Diese Menschen bekommen mich nicht mundtot&laquo;, sagte er der Aachener Zeitung. Immer wieder zog er sich an der Hetze hoch, betonte, dass er jetzt erst recht weitermachen wolle. Die Polizei ermittelte selbstverst&auml;ndlich &ndash; und fand nichts. Die zust&auml;ndige Staatsanwaltschaft kam zu der Ansicht, dass an den Vorw&uuml;rfen einer Hetzjagd nichts dran sei. Wie es aussieht, sei alles nur vorget&auml;uscht gewesen.<br>\nNat&uuml;rlich inszenieren nicht alle Gr&uuml;nen die Stimmung, mit der man ihnen begegnet. Viele bekommen ordentlich Wut ab. Gar keine Frage. Aber die kleine Anekdote aus der gr&uuml;nen Lokalpolitik zeigt, dass die Parteig&auml;nger sehr wohl wissen, wie f&ouml;rderlich eine solche Stimmung gegen sie ist. So sehr, dass jene, die eine solche Wut nicht ernten, sich regelrecht eine herbeiphantasieren. In diesem Klima, zu einer eigentlich verfolgten Gesellschaftsgruppe zu geh&ouml;ren, die sich aber dennoch nicht unterkriegen l&auml;sst, bl&uuml;hen die Gr&uuml;nen erst so richtig auf. Da sind sie in ihrem Element: Die Inszenierung als &raquo;politisch Verfolgte&laquo; geh&ouml;rt zur Folklore dieser Partei, die l&auml;ngst im kleinb&uuml;rgerlichen Milieu angelangt ist, aber immer noch gerne so tut, als sei sie ein Stachel im Fleische des Kleinb&uuml;rgertums.<br>\nOb das einfach nur ganz ordin&auml;re Psychosen sind oder Kalk&uuml;l: Wer vermag das zu beantworten? Wom&ouml;glich haben es die Gr&uuml;nen wirklich geschafft, ihren psychotischen Verfolgungswahn zu einer Art parteilichem Alleinstellungsmerkmal zu erheben. Darauf muss man erstmal kommen. W&auml;hrend andere sich psychologischen betreuen lassen, weil sie sich immer und &uuml;berall verfolgt und beobachtet w&auml;hnen, rutschen Gr&uuml;ne einfach munter in &Auml;mter auf, melden sich Accounts in Netzwerken an und berichten, wie grauenhaft man ihnen mitspielt &ndash; und wie hartgesotten sie sind, es f&uuml;r uns, die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler (deren Ansichten aber grunds&auml;tzlich und nach Ma&szlig;gabe feministischer Au&szlig;enpolitik gleichg&uuml;ltig sind), auszuhalten und zu ertragen.<br>\nDie Inszenierung oder wenigstens aber die Dramatisierung der Hetzjagd, l&auml;sst sie als Aufrechte dastehen, als demokratische Bollwerke: Dabei sind die vermeintlichen Hetzer oft nicht mehr als kritische B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die ihnen infach nur l&auml;stig sind und die man aufbauscht zum Generalangriff auf alles, was gr&uuml;n ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/09\/wirtschaft-am-boden-die-gruenen-zersetzer\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Linke setzt Diether Dehm unter Druck<\/strong><br>\nSeit Wochen wird dar&uuml;ber spekuliert, ob das Wagenknecht-Lager, das in Erfurt in puncto Programmatik und Besetzung von Posten herbe Niederlagen kassierte, die Linke verlassen k&ouml;nnte. Im Falle von Dehm k&ouml;nnte es allerdings passieren, dass die Partei ihm nun sogar mit einem Ausschluss zuvorkommt. Die stellvertretende Vorsitzende Katina Schubert best&auml;tigte &raquo;nd&laquo; am Montag, dass man &raquo;unter Hochdruck einen Ausschlussantrag&laquo; pr&uuml;fe, nachdem der Ex-Bundestagsabgeordnete Ende August auf dem Pressefest der DKP-Zeitung &raquo;Unsere Zeit&laquo; eine Alternativkandidatur zur Europawahl 2024 ins Spiel gebracht hatte. Dehm hatte gesagt: &raquo;Es muss eine Kraft antreten, die diesem Abbruchunternehmen da dr&uuml;ben im Karl-Liebknecht-Haus eine Alternative entgegensetzt.&laquo; Das sei &raquo;eindeutig parteisch&auml;digend&laquo; und m&uuml;sse &raquo;zwingend zum Parteiausschluss f&uuml;hren&laquo;, so Schubert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1167236.ausschlussantrag-linke-setzt-diether-dehm-unter-druck.html\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Labour gegen Corbyn<\/strong><br>\nOhne R&uuml;cksicht auf Verluste: Al-Dschasira dokumentiert &raquo;gr&ouml;&szlig;tes Leak&laquo; britischer Politgeschichte zu Kampagne gegen fr&uuml;heren Parteichef<br>\nAntisemitismusvorw&uuml;rfe sind eine der sch&auml;rfsten Waffen des rechten Parteifl&uuml;gels der britischen Labour-Partei gegen den linken ehemaligen Parteivorsitzenden Jeremy Corbyn bei dessen Ausbootung gewesen. Dieser Tatsache wurde auch in der jW vor zwei Jahren Rechnung getragen. Der panarabische Nachrichtensender Al-Dschasira hat nun nach eigenen Angaben &raquo;das gr&ouml;&szlig;te Leak in der britischen Politikgeschichte&laquo; erhalten und schildert die &uuml;ber Jahre gelaufene Kampagne umfassend anhand zahlreicher interner Parteidokumente, Daten aus sozialen Netzwerken und verdeckten Mitschnitten in einer dreiteiligen Dokumentation, deren letzter Teil am Montag abend ausgestrahlt werden sollte. [&hellip;]<br>\nWie Al-Dschasira zusammenfasst, belegen die Daten, &raquo;wie Funktion&auml;re in einer r&uuml;cksichtslosen Kampagne ihre eigenen Mitglieder zum Schweigen brachten, ausgrenzten und aus der Partei ausschlossen, um die Chancen von Jeremy Corbyn, britischer Premierminister zu werden, zu zerst&ouml;ren&laquo;. [&hellip;]<br>\nAn Widerlichkeit wird das nur noch &uuml;bertroffen von den Attacken, die j&uuml;dische Parteimitglieder, die Corbyn unterst&uuml;tzten, &uuml;ber sich ergehen lassen mussten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435504.kampagne-gegen-corbyn-labour-gegen-corbyn.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>USA verbreiten systematisch Desinformationen<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten sind &bdquo;der gr&ouml;&szlig;te Verbreiter von Desinformation&ldquo; sagte der Sprecher des Au&szlig;enministeriums, Wang Wenbin, als ihn ein Reporter auf der t&auml;glichen Pressekonferenz bat, einen Kommentar zu einem Bericht des Stanford Internet Observatory im August abzugeben.<br>\nDie Beobachtungsstelle hatte berichtet, sie habe in einer Untersuchung &bdquo;ein miteinander verbundenes Netz von Konten&ldquo; auf Social-Media-Plattformen gefunden, die &bdquo;irref&uuml;hrende Taktiken verwendeten, um pro-westliche Narrative zu f&ouml;rdern&ldquo;.<br>\n&bdquo;Diese Kampagnen verbreiteten durchweg Narrative, die die Interessen der Vereinigten Staaten und ihrer Verb&uuml;ndeten f&ouml;rdern und sich gegen L&auml;nder wie Russland, China und den Iran richten&ldquo;, fasst der Bericht des Stanford Internet Observatory zusammen.<br>\nWang zitierte den Bericht und sagte: &bdquo;Viele US-Medien haben enth&uuml;llt, dass diese gef&auml;lschten Konten vermutlich vom US-Milit&auml;r verwaltet werden, um geheime Informationskriege zu f&uuml;hren.&ldquo;<br>\nDie USA produzieren und publizieren Desinformation schon seit dem Kalten Krieg, als die Central Intelligence Agency die &bdquo;Operation Mockingbird&ldquo; startete, um die &ouml;ffentliche Meinung zu manipulieren, erl&auml;utert Wang. In den letzten Jahren habe das Land China verleumdet, indem es behauptete, dass &bdquo;V&ouml;lkermord&rdquo; und &bdquo;Zwangsarbeit&ldquo; im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang existieren, sagte er.<br>\nDie USA nutzen &bdquo;Desinformationen, um Aggression und Einmischung als F&ouml;rderung der Demokratie, Pl&uuml;nderung als Aufrechterhaltung der Gerechtigkeit und Verw&uuml;stung und T&ouml;tung als Schutz der Menschenrechte zu tarnen&ldquo;, so der Sprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-09\/27\/content_78440139.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In diesem Zusammenhang sind u.a. diese Beitr&auml;ge interessant:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87863\">Redefreiheit ist belanglos, solange Propagandisten bestimmen, was die Menschen sagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75563\">Die Debatte um die Katastrophe von Afghanistan ist gespenstisch und voller Manipulationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60856\">Weitere Manipulationen um &bdquo;Giftgas-Angriff&ldquo; in Syrien: Falsch informiert oder bewusst gelogen?<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-88580","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=88580"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":88583,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/88580\/revisions\/88583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=88580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=88580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=88580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}