{"id":88627,"date":"2022-09-29T08:33:04","date_gmt":"2022-09-29T06:33:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627"},"modified":"2022-09-29T08:33:04","modified_gmt":"2022-09-29T06:33:04","slug":"hinweise-des-tages-4205","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h01\">EU h&auml;lt Pipelinesabotage f&uuml;r wahrscheinlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h02\">Die Kriegsziele des Wertewestens und die Torpedierung einer Verhandlungsl&ouml;sung: Russland ruinieren und China vernichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h03\">Sonderfall BRD: Vielerorts in Europa gibt es l&auml;ngst Energiepreisdeckel und &Uuml;bergewinnsteuern. Kleiner &Uuml;berblick.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h04\">Baltic Pipe: Warum Polen trotz neuer Gasleitung kaum &uuml;ber den Winter kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h05\">Aus f&uuml;r Ford-Werk in Saarlouis: Das Saarland und die Angst vor der Deindustrialisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h06\">Ampel macht arm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h07\">Gut 6,6 Millionen Besch&auml;ftigte profitieren von Mindestlohnerh&ouml;hung auf 12 Euro &ndash; Studie liefert Daten f&uuml;r alle St&auml;dte und Landkreise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h08\">Drei Armenier an Grenze zu Aserbaidschan get&ouml;tet <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h09\">Deutschlands Traditionspartner (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h10\">Gesundheitspolitische Ignoranz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h11\">Apotheken offenbar nie gezielt &uuml;berpr&uuml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h12\">Das Sch&uuml;ren von Hass auf Ungeimpfte wurde schon geplant, als Covid-Impfstoffe noch Hoffnungswerte waren  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h13\">Blackrock &ndash; die unbekannte Weltmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88627#h14\">Scharf auf IP-Adressen: Union und SPD wollen Speicherpflicht.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU h&auml;lt Pipelinesabotage f&uuml;r wahrscheinlich<\/strong><br>\nDie Lecks an den Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 sind nach Einsch&auml;tzung der Europ&auml;ischen Union wohl &raquo;das Ergebnis einer vors&auml;tzlichen Handlung&laquo;. Die EU werde geschlossen reagieren, k&uuml;ndigte der Au&szlig;enbeauftragte Borrell an. (&hellip;)<br>\nEU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen schrieb am Dienstagabend bei Twitter  , sie habe mit Frederiksen &uuml;ber &raquo;den Sabotageakt&laquo; gesprochen. Es sei nun von gr&ouml;&szlig;ter Bedeutung, die Vorf&auml;lle zu untersuchen, um &raquo;vollst&auml;ndige Klarheit&laquo; &uuml;ber die Geschehnisse und den Hintergrund zu erhalten. &raquo;Jede absichtliche St&ouml;rung von aktiver europ&auml;ischer Energieinfrastruktur ist inakzeptabel und wird zu der st&auml;rksten m&ouml;glichen Reaktion f&uuml;hren.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/nord-stream-eu-haelt-pipeline-sabotage-fuer-wahrscheinlich-und-droht-mit-sanktionen-a-62870290-6b2d-4cc0-9734-5cc8853ac3ea\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit &ldquo;der st&auml;rksten m&ouml;glichen Reaktion&rdquo; droht die deutsche EU-Kommissionspr&auml;sidentin. Offen bleibt, gegen wen konkret diese Drohung gerichtet ist. Offensichtlich gibt es keine Beweise f&uuml;r eine Beteiligung Russlands an der Sabotage der Pipelines. Andernfalls w&auml;re der mediale und politische Aufschrei wohl sehr gro&szlig;. Gilt diese Aussage von Frau von der Leyen auch dann noch, wenn sich herausstellen sollte, dass Kr&auml;fte aus den USA &ndash; oder anderer NATO-Mitgliedsstaaten &ndash; verantwortlich f&uuml;r diese Zerst&ouml;rung &ldquo;von aktiver europ&auml;ischer Energieinfrastruktur&rdquo; sind? Den Tweet wird sie jedenfalls kaum l&ouml;schen k&ouml;nnen &ndash; anders als so manch andere kommunikativen Daten. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88560\">Die Anschl&auml;ge auf Nord Stream und der Elefant im Raum<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88603\">Pipelines sprengen unter Freunden, das geht gar nicht<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Die Zerst&ouml;rung von Nord Stream: Eine Kriegserkl&auml;rung an Deutschland?<\/strong><br>\nMit der Sabotage von Nord Stream wurde die EU zum Kriegsschauplatz. Es ist klar geworden, dass es nicht um die Ukraine geht. Wir haben es mit einem Krieg der USA gegen Russland zu tun, der sich vor allem auch gegen Deutschland richtet. Weder die BRD noch die EU sind in diesem geopolitischen Spiel noch eigenst&auml;ndige Akteure.<br>\nDer Filmemacher Gonzalo Lira sieht im Sabotageakt gegen Nord Stream eine Kriegserkl&auml;rung der USA gegen&uuml;ber den Europ&auml;ern. Insbesondere Deutschland sei vom wichtigsten Verb&uuml;ndeten der Krieg erkl&auml;rt worden, legt er in einem Video dar. Das ist eine steile These, die aber nicht allzu schnell weggewischt werden sollte. Schon nach kurzer &Uuml;berlegung ist klar, die USA sind zweifellos der gr&ouml;&szlig;te Profiteur des Anschlags auf die europ&auml;ische Gas-Infrastruktur. Sie haben zudem sowohl die Mittel als auch die Gelegenheit zur Ausf&uuml;hrung.<br>\nMan muss Lira nicht in allem zustimmen. Aber mit der Sabotage von Nord Stream ist eines klar geworden: Der Schauplatz des Krieges hat sich vergr&ouml;&szlig;ert. Es ist nicht mehr nur die Ukraine, in der milit&auml;rische Handlungen stattfinden. Es ist nicht mehr nur ein Wirtschaftskrieg zwischen dem Westen und Russland. Deutschland und die EU sind mit dem Anschlag auf Nord Stream zum Schlachtfeld geworden.<br>\nDie deutschen Medien deuten gemeinsam mit der deutschen Politik in Richtung Russland, wenn es um die Frage nach dem Schuldigen geht. Das ist allerdings wenig &uuml;berzeugend. Den gr&ouml;&szlig;ten &ouml;konomischen und machtpolitischen Vorteil haben die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/150122-zerstorung-von-nord-stream-kriegserklarung\/%20\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutscher Experte sieht Russland hinter Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines <\/strong><br>\nVom Politikum zum Totalschaden: In Deutschland geht die Bundesregierung Medienberichten zufolge davon aus, dass die bisher so wichtige Gaspipeline Nord Stream 1, durch die bis Anfang September von Russland aus Gas durch die Ostsee nach Deutschland gepumpt wurde, seit den Explosionen vom Wochenbeginn irreparabel zerst&ouml;rt ist. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r Johannes Peters, Experte f&uuml;r Maritime Strategie und Sicherheit am Institut f&uuml;r Sicherheitspolitik an der norddeutschen Universit&auml;t Kiel (ISPK), f&uuml;hrt die Spur nur in eine Richtung: ostw&auml;rts. &ldquo;Wenn man sich die staatlichen Akteure im Ostseeraum ansieht, f&auml;llt einem nur einer ein, der sowohl Interesse als auch M&ouml;glichkeiten hat, die Pipelines zu zerst&ouml;ren, und das ist Russland&rdquo;, sagte er dem STANDARD. Beweise daf&uuml;r hat er freilich nicht. Moskau, sagt Peters, wolle ein diffuses Bedrohungsgef&uuml;hl erzeugen und so den Druck auf Deutschland erh&ouml;hen, was die Sanktionen gegen den Nord-Stream-Miteigent&uuml;mer Gazprom betrifft. &ldquo;Es geht aber auch um das sogenannte Messaging, also darum, Geheimdienstkreisen und Milit&auml;rs zu zeigen: Wir sind in der Lage, solche Sabotageaktionen durchzuf&uuml;hren.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDass nicht etwa Russland, sondern die USA hinter den Anschl&auml;gen stecken, wie es etwa der ehemalige polnische Au&szlig;enminister Radoslaw Sikorski am Mittwoch auf Twitter verbreitete, will Peters in das Reich der Verschw&ouml;rungstheorien verbannt wissen: &ldquo;Dass die USA Energieinfrastruktur ihrer europ&auml;ischen Partner angreifen, halte ich f&uuml;r undenkbar.&rdquo; (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wenn ich davon ausgehe, dass mit der Zerst&ouml;rung der Nord-Stream-R&ouml;hren ein starkes Signal ausgesandt werden sollte, ist der Zeitpunkt jedenfalls nahezu ideal.&rdquo; Die Attent&auml;ter h&auml;tten erfolgreich demonstriert, dass sie zu Angriffen auf Pipeline-Infrastruktur in unmittelbarer geografischer N&auml;he zur Baltic Pipe f&auml;hig sind. Der Umstand, dass sich Polen damit von russischem Einfluss im Energiesektor emanzipieren will, spricht dem Kieler Wissenschafter zufolge ebenfalls f&uuml;r eine russische T&auml;terschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000139497876\/deutscher-experte-sieht-russland-hinter-anschlag-auf-nord-stream-pipelines%20\">der Standard <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Dass f&uuml;r einen &ldquo;Experten&rdquo; des Kieler ISPK nur Russland als Verantwortlicher in Frage kommt, verwundert kaum. Schlie&szlig;lich z&auml;hlt das Institut zum Dunstkreis der britischen Propaganda-Plattform &ldquo;Integrity Initiative&rdquo; und ist &uuml;berdies eng mit der NATO verbandelt. Dort h&auml;lt man es selbstverst&auml;ndlich f&uuml;r undenkbar, dass die USA (und ihre osteurop&auml;ischen Bundesgenossen) jede Menge &ldquo;Interessen und M&ouml;glichkeiten&rdquo; haben k&ouml;nnten, die europ&auml;ische &ndash; insbesondere die deutsche &ndash; Energieinfrastruktur anzugreifen. &ldquo;Diffuse Bedrohungsgef&uuml;hle&rdquo; will bekanntlich nur der Kreml erzeugen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das &bdquo;Undenkbare&ldquo; ist unter anderem <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/1583660\/cia-verursachte-mittels-software-pipeline-explosion-in-sowjetunion-1982\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/sabotageexporte-an-die-sowjets-cia-lieferte-hightech-mit-kleinen-fehlern-a-288186.html\">hier<\/a> beschrieben.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Attack on Nord Stream kills prospects for dialogue in Ukraine<\/strong><br>\nAccording to Sikorski, the damage to the Nord Stream narrowed Russia&rsquo;s room for maneuver, since Moscow will now have to talk to the countries controlling the Druzhba and Yamal gas pipelines &mdash; Ukraine and Poland respectively &mdash;  to resume gas supplies to Europe. (&hellip;)<br>\nPrincipally, Russia loses whatever leverage it has over German policies at a juncture when a grave economic crisis looms ahead and there is growing demand to review Berlin&rsquo;s decision against the commissioning of Nord Stream 2. Last week, large demonstrations took place in Germany calling for the commissioning of Nord Stream 2 to resolve energy shortage.<br>\nAs for the German leadership, it too no longer has an option to bite the bullet and seek resumption of Russian gas supplies (except by begging Poland and Ukraine to cooperate in the reopening of the Yamal and Druzhba pipelines.) On the other hand, Chancellor Scholz&rsquo;s trip to the Gulf region (Saudi Arabia, the UAE and Qatar) last weekend seeking more oil supplies failed to produce the results he had hoped for. (&hellip;)<br>\nThe bottom line is, in any architecture for dialogue between Europe and Russia, the resumption of Russian energy supplies to ease the economic crisis in Europe would be a leitmotif. Therefore, whoever struck Nord Stream struck had a perfect sense of timing. This dastardly act is state-sponsored and it only highlights that there are powerful forces in the West who want the conflict to prolong and will go the whole hog, no matter what it takes, to smother any incipient stirrings that aspire for ceasefire and dialogue.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.indianpunchline.com\/attack-on-nord-stream-kills-prospects-for-dialogue-in-ukraine\/\">Indian Punchline <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Kriegsziele des Wertewestens und die Torpedierung einer Verhandlungsl&ouml;sung: Russland ruinieren und China vernichten<\/strong><br>\nIn diesen Tagen trifft das von Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann herausgegebene Buch &bdquo;Ein willkommener Krieg?&ldquo; in den Buchhandlungen ein. Zahlreiche Autorinnen und Autoren aus der Friedensbewegung besch&auml;ftigen sich darin mit den Ursachen, Zusammenh&auml;ngen und Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Mit freundlicher Genehmigung von Autorin und Verlag drucken wir den Beitrag von Sevim Dagdelen &ndash; leicht gek&uuml;rzt &ndash; nach. (&hellip;)<br>\nDiffamierungen als Teil der Kriegspropaganda<br>\nWer sich aber f&uuml;r eine Verhandlungsl&ouml;sung und einen sofortigen Stopp des Wirtschaftskrieges gegen Russland sowie des Stellvertreterkrieges ausspricht, der wird &ouml;ffentlich als Putin-Unterst&uuml;tzer diffamiert. Diese Diffamierung aller Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner ist Teil einer immer heftiger werdenden Kriegspropaganda, an der sich sowohl die Regierungsparteien als auch die gro&szlig;en &ouml;ffentlich-rechtlichen und privaten Medien beteiligen. Die Erzeugung eines inneren Militarismus soll den &auml;u&szlig;eren Militarismus begleiten, um Zustimmung zu dieser &ouml;konomischen Selbstamputation zu erzeugen und jeden Widerstand gegen die wachsende Weltkriegsgefahr im Keim zu ersticken.<br>\nDas Problem der Kriegsparteien im Bundestag ist, dass dieser Krieg zum ersten Mal Millionen Menschen direkt trifft und eine weitere Kriegsbeteiligung nichts anderes als eine Verelendung von Millionen Menschen hierzulande bedeutet, w&auml;hrend die Reichen immer reicher werden und die Aktion&auml;re der deutschen R&uuml;stungskonzerne die Champagnerkorken knallen lassen.<br>\nKriegsm&uuml;digkeit ist kein Makel, sondern eine moralische Pflicht aus wohlverstandenem Eigeninteresse, f&uuml;r die Kriegsbesoffenheit der deutschen &bdquo;Eliten&ldquo; nicht seine Existenz aufs Spiel zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/russland-ruinieren-und-china-vernichten-172842\/\">Sevim Dagdelen in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sonderfall BRD: Vielerorts in Europa gibt es l&auml;ngst Energiepreisdeckel und &Uuml;bergewinnsteuern. Kleiner &Uuml;berblick.<\/strong><br>\nSeit Monaten lassen die Energiepreise Abermillionen verarmen, w&auml;hrend Energiekonzerne Rekordgewinne machen. Staatliche Gegenma&szlig;nahmen liegen auf der Hand. Viele Regierungen in Europa haben inzwischen Preisobergrenzen festgelegt und\/oder &raquo;&Uuml;bergewinnsteuern&laquo; f&uuml;r Krisenprofiteure. Z&auml;hlt man die L&auml;nder, die bisher Energiepreisdeckel eingef&uuml;hrt haben, aber keine Sondersteuer, kommt man auf mindestens acht: Frankreich, Portugal, &Ouml;sterreich, Norwegen, Bulgarien, Kroatien, Slowenien und Estland.<br>\nDie Ausgestaltung ist sehr unterschiedlich. Norwegen zum Beispiel hat einen pauschalen H&ouml;chstpreis f&uuml;r Strom festgelegt: 6,8 Cent pro Kilowattstunde (kWh, zum Vergleich: In Deutschland kostete die kWh im Juni durchschnittlich 40,5 Cent). In &Ouml;sterreich hingegen wird nur eine bestimmte Menge gedeckelt. Dar&uuml;ber hinaus verbrauchter Strom muss zum Marktpreis bezahlt werden. Bis Mitte 2024 kosten die ersten 2.900 Kilowattstunden pro Haushalt und Jahr lediglich jeweils zehn Cent. Mehr als der H&auml;lfte aller Haushalte in Austria kommt mit weniger aus.<br>\nIn Frankreich wiederum gibt es bis mindestens Ende 2023 einen &raquo;Tarifschutzschild&laquo;: Verbraucher zahlen f&uuml;r Gas nicht mehr als bisher, der Staat &uuml;bernimmt die Differenz zum Marktpreis. Der Strompreis darf steigen, aber in diesem Jahr um h&ouml;chstens vier Prozent, im kommenden Jahr um 15 Prozent. Auf diese Weise werde die Staatskasse gepl&uuml;ndert, um die Profite der Konzerne zu sichern, kritisiert die linke Oppositionspartei La France insoumise (LFI). Es brauche einen &raquo;Preisstopp&laquo; f&uuml;r Transaktionen zwischen Erzeugern und H&auml;ndlern, erkl&auml;rte Fraktionschefin Mathilde Panot unl&auml;ngst: &raquo;Wir m&uuml;ssen in die Erzeugerkette eingreifen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435634.energiekrise-sonderfall-brd.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Baltic Pipe: Warum Polen trotz neuer Gasleitung kaum &uuml;ber den Winter kommt<\/strong><br>\nMit &uuml;berschw&auml;nglichen Worten wurde die neue Gasleitung am Dienstag er&ouml;ffnet. Vorerst bleibt sie leer, weil Lieferanten fehlen. Im Dezember k&ouml;nnte das Gas im Land knapp werden.<br>\nSeine Schadenfreude hat der ehemalige polnische Au&szlig;enminister Radek Sikorski nicht verstecken wollen: Am Mittwoch sendete er via Twitter ein Bild von der Ostsee mit dem Gasleck der explodierten Nord-Stream-Pipelines und schrieb: &ldquo;Thank you, USA&rdquo;.<br>\nDie Ostseeanrainer h&auml;tten 20 Jahre gegen den Bau der beiden Pipelines opponiert &ndash; und nun l&auml;ge Metallschrott im Wert von 20 Milliarden US-Dollar auf dem Meeresboden, spottete er weiter.<br>\nDrei der vier Leitungen der Nord-Stream-Pipelines sind vermutlich f&uuml;r immer zerst&ouml;rt, hie&szlig; es am Mittwoch im Tagesspiegel. Aus deutschen Regierungskreisen habe es gehei&szlig;en, wenn die Leitungen nicht schnell repariert w&uuml;rden, k&ouml;nnten sie durch das eindringende Salzwasser korrodieren.<br>\nDie Freude &uuml;ber das Aus der beiden Pipelines, die von Sikorski offen zur Schau gestellt wurde, k&ouml;nnte allerdings Polen auf die F&uuml;&szlig;e fallen. Denn es ist weiterhin offen, ob das Land gut &uuml;ber den Winter kommen wird. Anfang September berichtete das Handelsblatt, es k&ouml;nnte sein, dass Polen ohne Gas dastehen wird. Bislang hat sich daran wenig ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Baltic-Pipe-Warum-Polen-trotz-neuer-Gasleitung-kaum-ueber-den-Winter-kommt-7278801.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Aus f&uuml;r Ford-Werk in Saarlouis: Das Saarland und die Angst vor der Deindustrialisierung<\/strong><br>\nNirgendwo arbeiten anteilig mehr Leute in der Autobranche und im Metallgewerbe als im Saarland. Das Ende des Ford-Werks in Saarlouis k&ouml;nnte nur der Anfang eines gro&szlig;en Job-Kahlschlags sein.<br>\nHier gehst du in Rente, habe man ihnen an ihrem ersten Arbeitstag gesagt. &bdquo;Fordler&ldquo; zu werden sei wie ein Sechser im Lotto gewesen, sagen die M&auml;nner in der Fabrik. Aber jetzt? Alles aus. Hinter ihnen fahren an langen Bahnen Autoteile durch die Halle. Erst die Karosserie, dann der Unterbau mit dem Motor. &bdquo;Hochzeit&ldquo; hei&szlig;t es, wenn beide Teile zusammengeschraubt werden. Das machen blau gekleidete Mitarbeiter mit den immer gleichen Bewegungen. Es kracht und quietscht, Musik donnert aus Boxen.<br>\nT&auml;glich laufen hier in der Produktionshalle von Ford in Saarlouis rund 800 Fahrzeuge vom Band, Typ Focus in allen Varianten. Noch bis Ende 2025, dann gibt Ford das Werk auf, dann l&auml;uft das derzeit gefertigte Modell mit Verbrennungsmotor aus. Neue Elektromodelle baut Ford lieber anderswo. 4600 Ford-Mitarbeiter sind in Saarlouis betroffen. Dazu rund 2000 Mitarbeiter in den Zuliefererwerken drum herum. Ein Kahlschlag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/aus-fuer-ford-werk-in-saarlouis-angst-vor-der-deindustrialisierung-18344257.html?premium\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ampel macht arm<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen auf &raquo;Tafeln&laquo; angewiesen. Jugendliche, Alleinerziehende und Schwerbehinderte brauchen Hilfe am n&ouml;tigsten. Konzerngewinne explodieren.<br>\nDas Leben wird f&uuml;r die &Auml;rmsten im Land immer h&auml;rter. Rund 1,1 Millionen Menschen und damit knapp 1,3 Prozent der Bev&ouml;lkerung waren bereits im ersten Halbjahr 2020 auf Lebensmittelspenden der &raquo;Tafeln&laquo; angewiesen. Das geht aus einer am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) hervor &ndash; Tendenz steigend: &raquo;Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine und im Zuge der Preissteigerungen werden Tafeln noch st&auml;rker beansprucht&laquo;, erkl&auml;rte das DIW. Die Tafeln gehen mittlerweile von deutlich mehr als zwei Millionen Lebensmittelempf&auml;ngern aus.<br>\nRund drei Viertel der Menschen, die auf Tafeln angewiesen waren, gingen im Untersuchungszeitraum keiner Erwerbst&auml;tigkeit nach. Aber auch Lohnarbeit macht in Deutschland arm. So bezogen zwei Drittel der Bezieher von Lebensmittelspenden ein Einkommen unterhalb der Armutsrisikoschwelle. Zw&ouml;lf Prozent gingen sogar einer Vollzeitbesch&auml;ftigung nach. Besonders bitter: Ein Viertel der Bezieher von Lebensmittelspenden waren Minderj&auml;hrige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435623.sozialer-kahlschlag-ampel-macht-arm.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Lage ist extrem angespannt&ldquo; &ndash; Zwei Millionen Menschen gehen zur Tafel<\/strong><br>\nDie hohe Inflation sorgt daf&uuml;r, dass die Zahl der Bed&uuml;rftigen bei den Deutschen Tafeln immer gr&ouml;&szlig;er wird &ndash; die Anbieter selbst sprechen von bis zu zwei Millionen Kunden. Immer h&auml;ufiger k&auml;men auch Menschen, die berufst&auml;tig seien.<br>\nMehr als eine Million Menschen in Deutschland versorgen sich nach einer Umfrage auch an Tafeln mit Lebensmitteln. Das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) bezifferte die Zahl am Mittwoch auf knapp 1,1 Millionen und bezog sich auf eine Umfrage aus dem Jahr 2020.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article241303789\/Lage-ist-extrem-angespannt-Millionen-stellen-sich-bei-den-Deutschen-Tafeln-an.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gut 6,6 Millionen Besch&auml;ftigte profitieren von Mindestlohnerh&ouml;hung auf 12 Euro &ndash; Studie liefert Daten f&uuml;r alle St&auml;dte und Landkreise<\/strong><br>\nRund 6,64 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland werden von der Mindestlohnerh&ouml;hung zum 1. Oktober profitieren, weil sie aktuell weniger als 12 Euro brutto pro Stunde erhalten. Das entspricht 17,8 Prozent aller Besch&auml;ftigten, die einen gesetzlichen Anspruch auf den Mindestlohn haben (also ohne Auszubildende und Sch&uuml;ler in Minijobs, die vom Mindestlohngesetz ausgenommen sind). In Ostdeutschland liegt die Quote bei 29,1 Prozent, in Westdeutschland, inklusive Berlin, bei 16,1 Prozent. Im bundesweiten Vergleich am h&ouml;chsten ist der Anteil der Besch&auml;ftigten, die im Zuge der Mindestlohnerh&ouml;hung Anspruch auf eine Entgelterh&ouml;hung haben, in den Kreisen Sonneberg in Th&uuml;ringen (44,0 Prozent), Teltow-Fl&auml;ming (Brandenburg; 43,1 Prozent), Saale-Orla (Th&uuml;ringen; 40,0 Prozent) und Vorpommern-R&uuml;gen (39,0 Prozent). Am niedrigsten ist der Anteil der Besch&auml;ftigten, die aktuell noch unter 12 Euro die Stunde verdienen, in Wolfsburg (7,9 Prozent), Erlangen (8,1 Prozent), dem Landkreis M&uuml;nchen (9,7 Prozent) und in Stuttgart (10,3 Prozent). Das ergibt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, die detaillierte Daten f&uuml;r alle Bundesl&auml;nder und die 400 deutschen Landkreise und kreisfreien St&auml;dte liefert (siehe auch die interaktive Karte sowie die ausf&uuml;hrlichen Datenbl&auml;tter; Link unten). Die regionale Verteilung steht im Einklang mit dem Ergebnis einer WSI-Studie von 2021, die zeigte, dass die Anhebung des Mindestlohns vor allem die Entlohnung von Besch&auml;ftigten ohne Tarifvertrag verbessert. Unter den 6,64 Millionen Menschen mit Stundenl&ouml;hnen unter 12 Euro sind knapp 2,55 Millionen Vollzeitbesch&auml;ftigte, 1,81 Millionen Teilzeitbesch&auml;ftigte und knapp 2,29 Millionen Personen, die als einzige Besch&auml;ftigung einen Minijob haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-mindestlohnerhohung-auf-12-euro-daten-fur-alle-stadte-und-landkreise-43618.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Drei Armenier an Grenze zu Aserbaidschan get&ouml;tet <\/strong><br>\nDrei Armenier sind bei erneuten Zusammenst&ouml;&szlig;en an der Grenze zu Aserbaidschan get&ouml;tet worden. Aserbaidschanische Truppen h&auml;tten am &ouml;stlichen Teil der Grenze mit &bdquo;Granatwerfern und gro&szlig;kalibrigen Waffen das Feuer er&ouml;ffnet&ldquo;, hie&szlig; es gestern aus Armeniens Verteidigungsministerium. Drei Menschen seien infolgedessen gestorben, hie&szlig; es weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3287349\/%20\">ORF <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Weitgehend unterhalb des westlichen Medienradars g&auml;rt die Lage im S&uuml;dkaukasus derweil weiter. Eine Bedingung des im Herbst 2020 geschlossenen Waffenstillstandsabkommens zwischen Armenien und Aserbaidschan war die (Wieder-)Errichtung von Transportrouten, welche Aserbaidschan mit seiner Exklave Nachitschewan verb&auml;nden. Diese existierten zu Sowjetzeiten, w&uuml;rden heute aber durch Gebiete in S&uuml;darmenien f&uuml;hren; ihre fixe Einrichtung hat sich aufgrund der belasteten Beziehungen einstweilen nicht materialisiert. Nachdem Baku bereits im vergangenen Jahr die gewaltsame Durchsetzung eines Transportkorridors androhte, mehren sich nun die Anzeichen f&uuml;r eine baldige Gro&szlig;offensive. Im Unterschied zum letzten Krieg w&uuml;rde sie das armenische Kernland betreffen. Es bleibt daher zu hoffen, dass die gegenw&auml;rtig laufenden Friedensbem&uuml;hungen noch zu einem erfolgreichen Abschluss finden.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Tension builds on Armenia-Azerbaijan border <\/strong><br>\nTension between Armenia and Azerbaijan has continued to mount, as foreign embassies in Yerevan have warned their citizens against going near the border and Azerbaijani officials are issuing renewed threats.<br>\nThe rising tension comes just as the two sides are engaged in negotiations, brokered separately by Russia and the European Union, to reach a final resolution to their decades-long conflict. Baku appears to be using the threat of a further offensive &ndash; following wide-scale attacks two weeks ago &ndash; to force Yerevan to make as many concessions as possible, analysts say.<br>\n&ldquo;Now we have a small window of opportunity, not longer than a month,&rdquo; said one Baku-based political commentator, speaking on condition of anonymity. &ldquo;Baku will probably pressure Yerevan to sign a piece of paper or a peace deal, I am pretty sure that the timeline for a peace deal is very narrow for Armenia. That&rsquo;s why a new big escalation can not be excluded. But a full-fledged war like 2020 &ndash; that is hard to say,&rdquo; the commentator told Eurasianet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/eurasianet.org\/tension-builds-on-armenia-azerbaijan-border\">Eurasianet <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschlands Traditionspartner (II)<\/strong><br>\nVor der Parlamentswahl in Bulgarien am kommenden Sonntag liegt in Umfragen eine in enger Kooperation mit CDU\/CSU gegr&uuml;ndete und aufgebaute Partei vorn. Die Partei GERB des ehemaligen Ministerpr&auml;sidenten Bojko Borissow kann demnach auf bis zu einem Viertel der Stimmen hoffen. Allerdings gilt GERB zur Zeit wegen Korruptionsvorw&uuml;rfen als weitgehend isoliert. Bulgarien blickt auf eine lange Geschichte einer engen Zusammenarbeit mit Deutschland zur&uuml;ck, die bis in die &Auml;ra des Kaiserreichs reicht; schon damals waren nicht nur die politischen, sondern auch die &ouml;konomischen Beziehungen &uuml;beraus eng. Am Ersten Weltkrieg nahm Bulgarien auf Seiten der Mittelm&auml;chte teil; nach Kriegsende gingen f&uuml;hrende bulgarische Milit&auml;rs und Staatsrepr&auml;sentanten nach Deutschland ins Exil. Teile der deutschen Rechten lobten damals bulgarische Politiker f&uuml;r ihren offenen Kampf gegen die Friedensvertr&auml;ge (&bdquo;Diktat von Paris&ldquo;). Die bilateralen Beziehungen gewannen bald wieder an Schwung, vermittelt zun&auml;chst vor allem &uuml;ber einen schnellen Wiederaufbau der deutsch-bulgarischen Wirtschaftsbeziehungen, die die Grundlage auch f&uuml;r die bulgarische Zusammenarbeit mit dem NS-Reich bildeten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9038\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gesundheitspolitische Ignoranz<\/strong><br>\nDem wachsenden Defizit der Krankenkassen will Karl Lauterbach mit einem missratenen Gesetz begegnen. Schon wittert die FAZ die Gefahr einer &bdquo;B&uuml;rgerversicherung durch die Hintert&uuml;r&ldquo;.<br>\nDie Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) schiebt seit einiger Zeit ein riesiges Defizit vor sich her, das Gesundheitsminister Lauterbach mit einem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz vorl&auml;ufig beheben will. Doch ist das Gesetz, das am 23. September vom Bundestag in erster Lesung behandelt wurde, daf&uuml;r wirklich geeignet? Die Zusatzbeitr&auml;ge zur GKV sollen um durchschnittlich 0,3 Prozentpunkte angehoben werden, womit aber bestenfalls ein Drittel des Defizits von &uuml;ber 17 Milliarden Euro abgedeckt werden kann. Der Rest soll mit verschiedenen Sparma&szlig;nahmen zusammengekratzt werden, die meist reine Luftbuchungen sind.<br>\nDass Karl Lauterbach keinen durchdachten Sanierungsplan hat, zeigt sich schon daran, dass erst im kommenden Fr&uuml;hjahr weitere Schritte folgen sollen. Wie die aussehen k&ouml;nnten, wei&szlig; Lauterbach offenbar selbst nicht, sonst h&auml;tte er schon jetzt entsprechende Ma&szlig;nahmen eingeleitet. Der f&uuml;r Gesundheitspolitik zust&auml;ndige Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) Christian Gleinitz hat v&ouml;llig Recht, wenn er in diesem Gesetzentwurf einen Akt der &bdquo;Hilflosigkeit&ldquo; sieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/33-2022\/gesundheitspolitische-ignoranz\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Apotheken offenbar nie gezielt &uuml;berpr&uuml;ft<\/strong><br>\n Mehr als zwei Milliarden Euro hat der Bund im Winter 2021 f&uuml;r die &ldquo;kostenlose&rdquo; Abgabe von FFP2-Masken an alte und vorerkrankte Menschen sowie an Bezieher von Sozialleistungen ausgegeben. Wobei das Wort &ldquo;kostenlos&rdquo; irref&uuml;hrend ist: Denn die rund 2,1 Milliarden Euro, die den Apotheken als Erstattung gezahlt wurden, stammten aus Steuermitteln.<br>\n&ldquo;Wir haben uns dumm und d&auml;mlich verdient&rdquo;, gestand damals ein Berliner Apotheker in erstaunlicher Offenheit. Denn die Apotheker durften f&uuml;r jede abgegeben Maske bis zu sechs Euro abrechnen &ndash; zu welchem Preis sie die Masken zuvor eingekauft hatten, interessierte bei der Abrechnung niemanden. Den Pharmazeuten wurden damals enorme Gewinne erm&ouml;glicht, denn einkaufen konnte man FFP2-Masken zu dieser Zeit schon f&uuml;r ein bis zwei Euro das St&uuml;ck. (&hellip;)<br>\nJetzt wird klar: Die Apotheker konnten sich nicht nur &uuml;ber erstaunlich hohe Erstattungspreise freuen, sondern auch dar&uuml;ber, dass offenbar niemand seither &uuml;berpr&uuml;ft hat, ob die Zahl der abgerechneten Masken auch korrekt war. Denn Einkaufsbelege mussten so wenig vorgelegt werden wie die Gutscheine, die die Rentnerinnen und Rentner damals in der Apotheke abgaben. Auch nach mehrmaligen Anfragen beim Gesundheitsministerium gibt es keine Hinweise darauf, dass die rund 20.000 Apotheken jemals systematisch daraufhin kontrolliert worden seien, ob die Zahl der abgerechneten Masken stimme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/wdr\/apotheken-masken-kontrolle-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf seinen Vorg&auml;nger kann sich der amtierende Bundesgesundheitsminister bei diesem Vorgang nicht berufen. Vielmehr ist es so, dass Herr Lauterbach ein weiterer Skandalminister innerhalb dieser Ampelkoalition ist. Kritiker hatten seit seiner Ernennung davor gewarnt. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78648\">Medien machen Minister<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78660#h01\">Lauterbach wird neuer Gesundheitsminister und dazu: Lauterbach auf Twitter Aufkl&auml;rung oder Panikmache?<\/a> jeweils mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Sch&uuml;ren von Hass auf Ungeimpfte wurde schon geplant, als Covid-Impfstoffe noch Hoffnungswerte waren  <\/strong><br>\nIn einer aufwendigen Untersuchung der US-Eliteuniversit&auml;t Yale wurde schon vor der Impfstoffentwicklung untersucht, mit welchen massenpsychologischen Mitteln man die Menschen am besten dazu bringen k&ouml;nnte, sich gegenseitig zur Impfung zu dr&auml;ngen. Die Botschaften, die dabei als besonders effektiv ermittelt wurden, waren genau die, mit denen sp&auml;ter international die gesellschaftliche &Auml;chtung und Diskriminierung Impfunwilliger vorangetrieben wurde. (&hellip;)<br>\nIn Anbetracht des aufwendigen Studiendesigns mit &uuml;ber 4000 Teilnehmern, die erst rekrutiert werden mussten, und der vielen beteiligten Universit&auml;tsinstitute (Globale Gesundheit, Infektionskrankheiten, Sozial- und Politikstudien, Amerikanische Politik, Politikwissenschaft, Epidemiologie, Pflege) ist offenkundig, dass die Planung schon deutlich vor Juli begonnen haben muss, als noch v&ouml;llig im Dunkeln lag, wann es Impfstoffe geben w&uuml;rde und welche Eigenschaften diese haben w&uuml;rden. (&hellip;)<br>\nDiese Wissensl&uuml;cke hielt die Wissenschaftler aber nicht davon ab, in den verschiedenen Botschaften, deren Effektivit&auml;t &uuml;berpr&uuml;ft wurde, einfach mal zu behaupten, dass die Impfungen hochwirksam und sicher seien und bei hoher Impfquote die Pandemie durch Herdenimmunit&auml;t beendet w&uuml;rde. Das waren genau die Behauptungen, die in der sp&auml;teren Impfkampagne &uuml;berall verwendet wurden und die sich inzwischen &uuml;berwiegend als falsch herausgestellt haben. (&hellip;)<br>\nInsgesamt enthalten die vier erfolgreichsten Botschaften bereits so ziemlich alles, was uns im Laufe der Wut- und Ausgrenzungskampagne gegen Impfskeptiker &uuml;ber alle Kan&auml;le st&auml;ndig eingetrichtert wurde. (&hellip;) Diese Botschaften haben so viel Hass auf Ungeimpfte, so viel Spaltung der Gesellschaft hervorgerufen, weil sie genau daf&uuml;r konzipiert und ausgetestet waren, oder wie die Autoren der Studie das wissenschaftlich-vornehm ausdr&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/yale-studie-impfung\/\">Norbert H&auml;ring <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Blackrock &ndash; die unbekannte Weltmacht<\/strong><br>\nBlackRock &ndash; ab und zu geistert dieser Begriff durch die Medien. So richtig etwas damit anfangen k&ouml;nnen aber nur die wenigsten. Dabei nimmt der weltgr&ouml;&szlig;te Verm&ouml;gensverwalter enormen Einfluss auf Finanzen, Politik und auch auf das t&auml;gliche Leben der B&uuml;rger in Deutschland.<br>\nDer &bdquo;Schwarze Fels&ldquo; steht vor allem f&uuml;r eines: sehr viel Geld. 2022 umfasst das Verm&ouml;gen, das BlackRock verwaltet, &uuml;ber 10 Billionen US-Dollar. Das ist etwa das Dreifache der Jahresleistung der deutschen Volkswirtschaft. Das Kapital kommt von den Superreichen, den Multimillion&auml;ren und Multimilliard&auml;ren dieser Welt, ihre Identit&auml;ten sind jedoch nicht &ouml;ffentlich bekannt. Durch Investitionen versucht BlackRock, das Verm&ouml;gen seiner Kunden zu vermehren. Dabei scheint es vollkommen gleich zu sein, mit welchen Mitteln &ndash; Hauptsache, die Kohle stimmt. Etwa so lie&szlig;e sich das Gesch&auml;ftsmodell des Verm&ouml;gensverwalters zusammenfassen. Tats&auml;chlich ist das Geflecht um BlackRock aber sehr viel komplexer.<br>\nNachdem man bereits im Herbst 2020 mit einem sogenannten BlackRock Tribunal gestartet war, hat der Publizist und Philosoph Dr. Werner R&uuml;gemer zusammen mit seinen Mitstreitern erneut zu einer BlackRock Konferenz geladen. Mitte September trafen sich Experten und ein interessiertes Publikum an der Universit&auml;t Potsdam, um &uuml;ber den weltgr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalter zu diskutieren. In seinem 2021 erschienenen Buch &bdquo;Blackrock &amp; Co. enteignen!&ldquo; hatte R&uuml;gemer bereits dargelegt, wie skrupellos das US-Unternehmen agiert und wie tiefgreifend unsere Lebens- und Arbeitswelt dadurch beeinflusst wird. Damit sich etwas &auml;ndert, braucht das Thema jedoch weit mehr Aufmerksamkeit &ndash; davon ist der Publizist &uuml;berzeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/blackrock-die-unbekannte-weltmacht\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Scharf auf IP-Adressen: Union und SPD wollen Speicherpflicht.<\/strong><br>\n&raquo;Selbstverst&auml;ndlich w&uuml;rden f&uuml;r die Speicherung von IP-Adressen strenge Datenschutzvorschriften gelten.&laquo; Das hat der Vizesprecher des bayerischen Innenministeriums, Michael Siefener, am Mittwoch auf Nachfrage von junge Welt versichert. Gemeint ist, dass der Abruf durch Polizei und Justiz &raquo;nur in engen gesetzlich genau definierten Grenzen m&ouml;glich&laquo; sein w&uuml;rde. Siefeners Ressortchef, Innenminister Joachim Herrmann (CSU), hatte am Dienstag nach dem Treffen der Innen- und Justizressorts in M&uuml;nchen in der Debatte um die Vorratsdatenspeicherung &raquo;falsch verstandenen Datenschutz&laquo; beklagt.<br>\nDie bisherige Regelung war vom Europ&auml;ischen Gerichtshof in Luxembourg vergangene Woche im Kern gekippt worden. Die Ministerien sind nun bem&uuml;ht, das noch rechtlich M&ouml;gliche aus dem Urteil herauszuholen. Die unions- und die SPD-gef&uuml;hrten H&auml;user wollen dabei den &raquo;Rahmen aussch&ouml;pfen&laquo;, wie es Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Dienstag in M&uuml;nchen sagte. Dagegen pocht vor allem die FDP darauf, keine neue Massen&uuml;berwachung durch eine IP-Adressen-Speicherpflicht f&uuml;r Internetprovider einzuf&uuml;hren. Es entstehe der Eindruck, &raquo;in Teilen der Bundesregierung&laquo; werde Datenschutz &raquo;h&ouml;her gewichtet als beispielsweise das Strafverfolgungsinteresse des Staates&laquo; und der Opfer sexualisierter Gewalt an Minderj&auml;hrigen, beklagte Siefener. &raquo;Das ist aus unserer Sicht ideologisch &uuml;bertriebener Datenschutz.&laquo;<br>\nAuf Antrag der Fraktion Die Linke sollte sich am Mittwoch im Bundestag der Ausschuss f&uuml;r Digitales mit dem EuGH-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung befassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435942.vorratsdatenspeicherung-scharf-auf-ip-adressen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Innenminister fordern mehr Datenspeicherung<\/strong><br>\nF&uuml;r den Kampf gegen schwere Verbrechen fordern die Innenminister der L&auml;nder vom Bund die M&ouml;glichkeit zur anlasslosen Datenspeicherung. Zudem planen sie, L&ouml;schprozesse f&uuml;r kinderpornografische Medien effizienter zu machen.<br>\nZur Bek&auml;mpfung schwerer Verbrechen im Internet fordern die Innenminister der Bundesl&auml;nder mehr M&ouml;glichkeiten zur anlasslosen Speicherung von IP-Adressen als bislang vom Bund geplant. &ldquo;Es w&auml;re ein Unding und Hohn f&uuml;r die Opfer, wenn wir in Deutschland diese M&ouml;glichkeit aus falsch verstandenem Datenschutz nicht nutzen&rdquo;, sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Joachim Herrmann (CSU). Unter den Innenministern gebe es hierzu einen breiten Konsens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/innenminister-vorratsdatenspeicherung-101.html\">tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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