{"id":88654,"date":"2022-09-30T08:39:36","date_gmt":"2022-09-30T06:39:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654"},"modified":"2022-09-30T08:39:36","modified_gmt":"2022-09-30T06:39:36","slug":"hinweise-des-tages-4206","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird. Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h01\">Die Gasumlage ist tot &ndash; es lebe die Gaspreisbremse?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h02\">Goodbye, Nord Stream&rdquo; (II) <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h03\">Bundesnetzagentur mahnt zur Sparsamkeit <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h04\">Der neu aufgeflammte Streit um deutsche R&uuml;stungsexporte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h05\">USA sagen Kiew weitere 18 Mehrfachraketenwerfer zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h06\">USA fordern EU auf, der Ukraine endlich Geld zu &uuml;berweisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h07\">BND unterst&uuml;tzt Ukraine mit milit&auml;risch verwertbaren Informationen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h08\">Beh&ouml;rdliche Interpretationshilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h09\">Nach dem Anschlag auf Nord Stream: Wozu noch demonstrieren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h10\">12 Thesen zum &Uuml;berleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h11\">Besch&auml;ftigte im Osten verdienen bei gleicher Qualifikation 14 Prozent weniger als im Westen &ndash; Mindestlohnerh&ouml;hung bringt Ann&auml;herung im unteren Entgeltbereich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h12\">Berlins 29-Euro-Ticket: Verkehrswende geht anders <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88654#h13\">Linkspartei-Politiker, Bundesregierung und Medien hetzen weiter gegen Sahra Wagenknecht: Die M&auml;r von der Querfront<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Gasumlage ist tot &ndash; es lebe die Gaspreisbremse?<\/strong><br>\nZum 1. Oktober sollte eigentlich die Gasumlage eingef&uuml;hrt werden, mit der man Verbraucher &uuml;ber die explodierenden Energiepreise hinaus noch zus&auml;tzlich schr&ouml;pfen wollte. Allerdings ist diese Idee der Ampel inzwischen selbst peinlich und nachdem GR&Uuml;NE, FDP und SPD sich in den letzten Wochen gegenseitig den schwarzen Peter zugeschoben haben, wurde heute der &bdquo;gro&szlig;e Doppel-Wums&ldquo; verk&uuml;ndet: Mit einem 200 Milliarden schweren &bdquo;Abwehrschirm&ldquo;, finanziert &uuml;ber ein weiteres Sonderverm&ouml;gen, sollen wir uns f&uuml;r den weiteren Wirtschaftskrieg wappnen. Wer f&uuml;r diesen Kredit am Ende aufkommen soll und wie man langfristig eine Deindustrialisierung verhindern will, darauf liefert die Ampel allerdings noch immer keine schl&uuml;ssige Antwort.<br>\n&ldquo;Der Schritt von der weltweit f&uuml;hrenden Industrienation zum Industriemuseum war noch nie so klein&rdquo;, warnt der Verband der Chemischen Industrie. Deutschland droht eine Abwanderung wichtiger Industrien&ldquo;, stellt man selbst im Kanzleramt fest und auch unser Wirtschaftsminister hat inzwischen einen &ldquo;Schwelbrand&rdquo; entdeckt und jammert nun, dass teilweise schon die H&uuml;tte brennt und Dauersch&auml;den f&uuml;r die deutsche Wirtschaft drohen. Doch warum hilft unsere Regierung den USA &ldquo;to make America great again&rdquo; &ndash; obwohl die Kehrseite dieser Politik darin besteht, dass Deutschland deindustrialisiert und entsprechend verarmen wird?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.getrevue.co\/profile\/team-sahra\/issues\/die-gasumlage-ist-tot-es-lebe-die-gaspreisbremse-1373869\">Sahra Wagenknecht<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bedingt abwehrbereit: Neuer Milliarden-Sonderhaushalt.<\/strong><br>\nJetzt gibt es also f&uuml;r 200 Milliarden Euro einen &raquo;Doppelwumms&laquo; (Olaf Scholz), und &raquo;Deutschland zeigt hier seine wirtschaftliche Schlagkraft in einem Energiekrieg&laquo; (Christian Lindner). Die Herrschaftssprache wird von Krise zu Krise nationalistischer und gewaltn&auml;her, die Summen wachsen nicht im gleichen Tempo.<br>\nF&uuml;r den &raquo;Kommunismus der Banker&laquo; (Karl Marx), das hei&szlig;t f&uuml;r die staatsmonopolistische Rettung internationaler Spekulanten, stellte die Bundesregierung 2008 rund 500 Milliarden Euro in einem Sonderfonds bereit. Vor zweieinhalb Jahren feuerte der damalige Finanzminister Scholz in der Pandemie eine Geld-&raquo;Bazooka&laquo; ab und stellte mit &raquo;Wumms&laquo; 600 Milliarden Euro f&uuml;r wacklige Firmen ebenfalls in einem Schattenhaushalt bereit. F&uuml;rs Grundproblem, das durch Privatisierung ruinierte Gesundheitswesen, war vergleichsweise nichts vorgesehen. Gewiss ist daher: Es wird bei einem &auml;hnlichen Anstieg der Patientenzahlen wie unter Corona kollabieren. Macht aber nichts, denn am lautst&auml;rksten waren die Proteste nicht gegen dieses Staatsversagen, sondern gegen das Virus und das Infektionsschutzgesetz &ndash; eine negative Coronafr&ouml;mmigkeit in der Art von Voodoo. Mobilisierung durch Irrationalismus wird aber vom Sp&auml;tkapitalismus gut ertragen, Gespenstisches geh&ouml;rt zu seiner Existenzweise. Au&szlig;erdem lenken die Bewegungen erfolgreich von der NATO-Vorbereitung auf Weltkrieg einschlie&szlig;lich des seit 2014 laufenden Kriegs in der Ostukraine ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435729.bedingt-abwehrbereit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Goodbye, Nord Stream&rdquo; (II) <\/strong><br>\nDer Konflikt um die Anschl&auml;ge auf die Pipelines Nord Stream 1 und 2 spitzt sich weiter zu. Nach der EU hat nun auch die NATO gedroht, auf einen &bdquo;vors&auml;tzlichen Angriff&ldquo; auf die kritische Infrastruktur ihrer Mitgliedstaaten mit einer &bdquo;entschlossenen Reaktion&ldquo; zu antworten. Obwohl nach wie vor unklar ist, wer die Anschl&auml;ge begangen hat, legen sich die westlichen Staaten damit faktisch auf eine russische T&auml;terschaft fest: Eine &bdquo;entschlossene Reaktion&ldquo; gegen einen Verb&uuml;ndeten ist vom Westen schlie&szlig;lich nicht zu erwarten. Unklar ist, ob die Erdgasleitungen zumindest theoretisch wieder repariert werden k&ouml;nnten. Parallel eskaliert auch der Streit zwischen Kiew und Moskau um die Transitgeb&uuml;hren, die Gazprom f&uuml;r die Lieferung von Erdgas durch ukrainische Leitungen nach Europa zahlt. Lenkt Kiew nicht ein, k&ouml;nnten auch diese Lieferungen schon bald enden. Russisches Pipelinegas w&uuml;rde dann nur noch &uuml;ber TurkStream nach Europa gelangen. Allerdings beziehen mehrere EU-Staaten weiterhin russisches Fl&uuml;ssiggas &ndash; sogar in deutlich gr&ouml;&szlig;eren Mengen als vor dem Ukraine-Krieg. (&hellip;)<br>\nUnabh&auml;ngig davon wurde gestern bekannt, dass die beiden Pipelines nicht nur an drei, sondern an mindestens vier Stellen besch&auml;digt sind. Der schwedischen K&uuml;stenwache zufolge ist ein viertes Leck in schwedischen Gew&auml;ssern aufgefunden worden; es betrifft die Pipeline Nord Stream 2. Unklar ist noch, welcher Strang das Leck aufweist. M&ouml;glich ist jetzt aber, dass nicht nur beide Str&auml;nge von Nord Stream 1, sondern auch beide Str&auml;nge von Nord Stream 2 von den Anschl&auml;gen getroffen wurden. Trifft dies zu, dann w&auml;re der Schaden maximal. Unklar ist auch, ob die Pipelines prinzipiell repariert werden k&ouml;nnen. Sie sind von au&szlig;en, aber nicht von innen gegen Korrosion gesch&uuml;tzt; sobald Salzwasser eindringe, k&ouml;nne es &bdquo;zu ernsthaften Besch&auml;digungen kommen&ldquo;, hei&szlig;t es. Bei l&auml;ngerem Ausbleiben einer Reparatur k&ouml;nnten sie g&auml;nzlich unbrauchbar werden. (&hellip;)<br>\nUnterdessen droht der Erdgasversorgung der EU ein n&auml;chster Schlag &ndash; wegen eines Streits zwischen Russland und der Ukraine um Gaslieferungen &uuml;ber ukrainisches Territorium. (&hellip;) Der Streit eskaliert nun, weil Naftogaz &ndash; weiter nicht bereit, den gesperrten Pipelinestrang freizugeben &ndash; ein Schiedsgericht mit Sitz in der Schweiz eingeschaltet hat. Urspr&uuml;nglich galt die Schweiz &ndash; ein offiziell neutraler Staat &ndash; als ein f&uuml;r solche F&auml;lle bestens geeigneter Gerichtsstandort. Nun aber erkennt Moskau sie nicht mehr als einen solchen an, weil sie sich mit Sanktionen aktiv am Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland beteiligt und keinen Anspruch auf Neutralit&auml;t mehr erheben kann. F&uuml;r den Fall, dass Naftogaz sein Schweizer Schiedsverfahren fortsetzt, k&uuml;ndigt Moskau jetzt Sanktionen gegen die ukrainische Firma an. Dann d&uuml;rfte Gazprom &uuml;berhaupt kein Geld mehr an Naftogaz &uuml;berweisen. Mit ernsten Folgen w&auml;re in doppelter Hinsicht zu rechnen. Zum einen w&uuml;rden die letzten Gaslieferungen aus Russland versiegen; der Gasmangel in Europa n&auml;hme weiter zu. Zum anderen fehlten Kiew dann dringend ben&ouml;tigte Einnahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9040\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Terroranschlag auf Nordstream: Russisches Gas und deutsche Souver&auml;nit&auml;t<\/strong><br>\n&bdquo;Merkels Triumph&ldquo;, so titelte der Spiegel am 21.7. 2021. Es ging um die Absprache zwischen Merkel und der Biden-Administration zu Nordstream 2. Nachdem die Biden-Administration verstanden h&auml;tte, dass sie nicht mehr die Fertigstellung dieses Projektes verhindern k&ouml;nne, habe sich Merkel durchgesetzt. Ein &bdquo;au&szlig;enpolitischer Sieg&ldquo; befand der Spiegel.<br>\nDer Artikel erinnerte auch daran, dass wegen des Widerstands der Trump-Administration Nordstream 2 zu einer Frage der nationalen Souver&auml;nit&auml;t Deutschlands &uuml;ber seine Energiepolitik wurde. Nordstream 2 war weder innen- noch au&szlig;enpolitisch unumstritten, die Gr&uuml;nen lehnten das Projekt am entschiedensten ab, aber eine Mehrheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger hielt es f&uuml;r richtig.<br>\nIn einer kleinen Randnotiz notierte der Spiegel damals, dass sich Merkel nicht nur einmal &uuml;ber Putin mokierte. &bdquo;Meine R&ouml;hren&ldquo;, damit habe er ihr in den Ohren gelegen.<br>\nDie Gegenkolumne im Spiegel schrieb damals Herr F&uuml;cks vom &bdquo;Zentrum f&uuml;r liberale Moderne&ldquo;, das eine merkw&uuml;rdige, aber staatlich gef&ouml;rderte Schattenexistenz f&uuml;hrt und an Russophobie kaum zu &uuml;bertreffen ist. F&uuml;cks sprach von einem &bdquo;Triumph Putins&ldquo;.<br>\nDer Regierungswechsel und der gr&uuml;ne Einzug ins Regierungsamt brachte das Aus f&uuml;r Nordstream 2. Anders als seine Vorg&auml;ngerin schwieg der amtierende deutsche Bundeskanzler in Washington zur Feststellung des US-Pr&auml;sidenten, Nordstream 2 w&auml;re erledigt, sollte Russland die Ukraine angreifen. Aber noch bevor der russische Angriff auf die Ukraine erfolgte, am 22.2. 22, zog das BMWK den f&uuml;r die Genehmigung notwendigen Sicherheitsbericht zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/terroranschlag-auf-nordstream-russisches\">Petra Erler<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bundesnetzagentur mahnt zur Sparsamkeit <\/strong><br>\nHaushalte und kleinere Betriebe haben in der vergangenen Woche deutlich mehr Gas verbraucht als zu dieser Zeit &uuml;blich. Die Bundesnetzagentur warnt deshalb vor einer Gasmangellage und fordert dazu auf, mehr zu sparen.<br>\nDer Gasverbrauch von Haushalten und Gewerbe ist stark angestiegen. In der vergangenen Woche lag er deutlich &uuml;ber dem durchschnittlichen Verbrauch in den Vorjahren, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Beh&ouml;rdenchef Klaus M&uuml;ller warnte: &ldquo;Ohne erhebliche Einsparungen auch im privaten Bereich wird es schwer, eine Gasmangellage im Winter zu vermeiden.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDass der Verbrauch nun mit sinkenden Temperaturen stark anstieg, veranlasste die Bundesnetzagentur zu Aufrufen zum Sparen. &ldquo;Einsparungen m&uuml;ssen auch bei weiter sinkenden Temperaturen stattfinden&rdquo;, erkl&auml;rte Agentur-Chef M&uuml;ller. &ldquo;Da wird es auf jeden Einzelnen ankommen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nAuch die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnte vor einer Gasmangellage in Deutschland. &ldquo;Wenn eine Gasmangellage eintritt, dann haben alle verloren, ob mit oder ohne Gaspreisbremse&rdquo;, sagte sie der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&rdquo; (FAZ).<br>\nGrimm soll eine Expertenkommission leiten, die einen Vorschlag f&uuml;r die von der Bundesregierung angek&uuml;ndigte Gaspreisbremse ausarbeiten soll. Schwerpunkt der Kommission sollen laut Grimm auch Anreize sein, Gas zu sparen. Dies m&uuml;sse &ldquo;oberste Priorit&auml;t haben&rdquo;, so Grimm in der FAZ.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/netzagentur-gasverbrauch-101.html%20\">tagesschau <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Tja, wer h&auml;tte blo&szlig; ahnen k&ouml;nnen, dass sich nach den &uuml;berm&auml;&szlig;ig warmen Sommermonaten ausgerechnet zum Herbstbeginn unterk&uuml;hltes Regenwetter einstellt? Mal im Ernst: Der Schneid in diesen Aussagen ist wirklich schwer zu &uuml;berbieten. Wie soll denn eine ganz normale Durchschnittsfamilie diese &ldquo;erheblichen Einsparungen auch bei weiter sinkenden Temperaturen&rdquo; bewerkstelligen? Ganz zu schweigen von chronisch kranken oder alten Menschen und Firmen, die aufs Heizen angewiesen sind? Man mag sich wirklich nicht ausdenken, zu welchen Mitteln die Ampel greifen wird, wenn erst einmal der Winter vor der T&uuml;re steht. In den ministerialen Medienabteilungen wird wohl bereits im Akkord an den Sprechblasen gearbeitet, die den &ldquo;kleinen K&auml;ltebrecher-Lockdown&rdquo; und das &ldquo;Teilzeitw&auml;rmen&rdquo; begleiten werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der neu aufgeflammte Streit um deutsche R&uuml;stungsexporte<\/strong><br>\nAusgerechnet die beiden Parteien mit starken Pazifismus in ihrer Geschichte sind offen f&uuml;r laxere Regeln bei R&uuml;stungsexporten. Dabei ist die formal restriktive Praxis bei der Genehmigung von Waffenausfuhren faktisch schon aufgeweicht. Doch es g&auml;be eine wirkungsvolle Bremse.<br>\nDeutschland hat im Jahr 2021 seine Waffenexporte drastisch steigern k&ouml;nnen. Der Wert betrug 9,35 Milliarden statt 5,8 Milliarden Euro im Jahr davor. Das ist historischer H&ouml;chststand. Und der gr&ouml;&szlig;te Teil davon ging nicht an etwa an Mitglieder der EU, der NATO oder diesen gleichgestellten Staaten (wie zum Beispiel der Schweiz), sondern wurde an sogenannte Drittl&auml;nder geliefert.<br>\nEigentlich sollte laut den &sbquo;Politischen Grund&auml;tzen&lsquo; die Exportgenehmigung an allerlei Bedingungen gekn&uuml;pft sein. Am bekanntesten ist die Nicht-Lieferung in Spannungsgebiete. Es gibt jedoch noch mehr davon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/33-2022\/der-neu-aufgeflammte-streit-um-deutsche-rustungsexporte\/\">Makroskop<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Erstmals in Legislaturperiode: R&uuml;stungsexporte nach Saudi-Arabien genehmigt <\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat trotz eines weitgehenden Exportstopps die Lieferung von Ausr&uuml;stung und Munition f&uuml;r Kampfflugzeuge an Saudi-Arabien bewilligt. Das geht aus einem Schreiben von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck an den Wirtschaftsausschuss im Bundestag hervor, wie mehrere Nachrichtenagenturen &uuml;bereinstimmend berichten. Die Exportgenehmigungen geschehen demnach im Rahmen eines gemeinschaftlichen Programms mit Italien, Spanien und Gro&szlig;britannien.<br>\nDie regierende Ampel-Koalition von SPD, Gr&uuml;nen und FDP macht damit erstmals seit Beginn ihrer Amtszeit Gebrauch von einer Ausnahmeregelung f&uuml;r den Exportstopp an den h&ouml;chst umstrittenen Kunden Saudi-Arabien. Die Ausr&uuml;stung und Munition f&uuml;r Eurofighter und Tornado hat einen Wert von 36 Millionen Euro. Im Rahmen eines europ&auml;ischen Kooperationsprojekts w&uuml;rden au&szlig;erdem Ersatzteile f&uuml;r den Airbus A330 MRTT im Wert von 2,8 Millionen Euro geliefert. (&hellip;)<br>\nSevim Dagdelen von der Linkspartei kritisierte die Genehmigungen scharf. Die Obfrau im Ausw&auml;rtigen Ausschuss nannte die Exporte &ldquo;verbrecherisch&rdquo;. &ldquo;Offensichtlich hat man alle Hemmungen verloren, autorit&auml;re Regime aufzur&uuml;sten und Kriege in aller Welt zu n&auml;hren&rdquo;, sagte Dagdelen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/ruestungsexporte-saudi-arabien-103.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Nur zur Erinnerung &ndash; Saudi-Arabien hat 2011 die Proteste in Bahrain niederkart&auml;tscht, den Syrienkrieg angeheizt und ist 2015 zum wiederholten Male in seinem s&uuml;dlichen Nachbarland Jemen einmarschiert. Allein dort gab es seither hunderttausende Tote und Millionen Hungeropfer. Aber im Umgang mit Riad und anderen pro-westlichen Diktaturen gilt eben das Franklin D. Roosevelt zugeschriebene Bonmot: Sie m&ouml;gen Halunken sein, aber es sind unsere Halunken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>USA sagen Kiew weitere 18 Mehrfachraketenwerfer zu<\/strong><br>\nDie US-Regierung hat weitere Waffenlieferungen f&uuml;r die Ukraine im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar (1,14 Milliarden Euro) angek&uuml;ndigt. Mit dem Paket solle Kiew 18 weitere Mehrfachraketenwerfer von Typ Himars bekommen, &bdquo;die die Ukraine auf dem Schlachtfeld so effektiv eingesetzt hat&ldquo;, sagte die Sprecherin von US-Pr&auml;sident Joe Biden, Karine Jean-Pierre, am Mittwoch.<br>\nZudem soll die Ukraine unter anderem die dazugeh&ouml;rige Munition, 150 gepanzerte Fahrzeuge und Systeme zur Drohnenabwehr bekommen, wie das Verteidigungsministerium erkl&auml;rte. Die Waffen und Systeme sollen aber nicht direkt aus Best&auml;nden des US-Milit&auml;rs kommen, sondern zun&auml;chst bei der Industrie f&uuml;r die Ukraine gekauft werden, hie&szlig; es. Es gehe um die mittel- und langfristige Ausr&uuml;stung des ukrainischen Milit&auml;rs.<br>\nDamit erh&ouml;he sich die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der USA f&uuml;r die Ukraine seit Beginn von Bidens Amtszeit auf einen Gegenwert von insgesamt 16,9 Milliarden Dollar, erkl&auml;rte das Pentagon. Der Gro&szlig;teil der Hilfen wurde seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar gew&auml;hrt. Jean-Pierre betonte im Wei&szlig;en Haus, die USA w&uuml;rden die Ukraine so lange wie n&ouml;tig unterst&uuml;tzen.<br>\nHimars sind pr&auml;zise US-Mehrfachraketenwerfer mit hoher Reichweite, die es den ukrainischen Streitkr&auml;ften erm&ouml;glichen, weiter von der Front entfernte russische Ziele anzugreifen. Sie sind f&uuml;r die Ukraine von gro&szlig;er Bedeutung. Der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj hatte im Sommer &uuml;ber das Waffensystem gesagt: &bdquo;Das Wort &bdquo;Himars&ldquo; ist f&uuml;r unser Land fast schon zum Synonym f&uuml;r das Wort &bdquo;Gerechtigkeit&ldquo; geworden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/usa-sagen-kiew-weitere-18-mehrfachraketenwerfer-zu-li.271691\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die USA haben also Waffen im Wert von 16,9 Milliarden Dollar an die Ukraine geliefert. Hoch d&uuml;rften demzufolge die Gewinne der US-R&uuml;stungsindustrie sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>USA fordern EU auf, der Ukraine endlich Geld zu &uuml;berweisen<\/strong><br>\nDie US-Regierung fordert von der EU raschere Zahlungen. Teuer sind unter anderem die von den USA geleasten Waffen.<br>\nDie prek&auml;re Lage der ukrainischen Staatsfinanzen sorgt f&uuml;r Unruhe in der US-Regierung. Die Financial Times (FT) berichtet, dass mehrere offizielle Regierungsvertreter aus Washington den Druck auf EU-Verantwortliche erh&ouml;ht haben, Geld nach Kiew zu &uuml;berweisen.<br>\nAm Rande der UN-Vollversammlung sei es zu verschiedenen Treffen gekommen, bei denen die US-Vertreter ihren Unmut &uuml;ber die schleppenden Zahlungen aus Br&uuml;ssel zum Ausdruck gebracht h&auml;tten. Ein EU-Beamter sagte der FT, auch der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal habe sich zu diesem Zweck mit dem Pr&auml;sidenten des Europ&auml;ischen Rates, Charles Michel, getroffen.<br>\nEr habe der EU gesagt, dass Kiew jeden Monat etwa 3,5 Milliarden Euro brauche. &bdquo;Die eine Botschaft&thinsp;war die dringende Notwendigkeit, das Geld auch wirklich zu erhalten&ldquo;, sagte der Beamte. Schmyhal pl&auml;dierte daf&uuml;r, dies solle &bdquo;so schnell wie m&ouml;glich&ldquo; geschehen. Zusch&uuml;sse und Darlehen seien gleicherma&szlig;en willkommen. Die US-Beamten betonten demnach gegen&uuml;ber den EU-Verantwortlichen, es sei notwendig, die Ukraine finanziell zu unterst&uuml;tzen, solange die ukrainische Offensive im S&uuml;den erfolgreich verlaufe.<br>\nEin Problem f&uuml;r die Ukraine k&ouml;nnten m&ouml;gliche russische Sanktionen gegen den staatlichen ukrainischen Gasversorger Naftogaz sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/ukraine-braucht-dringend-geld-li.271538\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>BND unterst&uuml;tzt Ukraine mit milit&auml;risch verwertbaren Informationen <\/strong><br>\nDie Bundesregierung unterst&uuml;tzt die Ukraine weitaus st&auml;rker als bisher bekannt. Aus Medienberichten geht hervor, dass der Bundesnachrichtendienst der Ukraine seit dem Fr&uuml;hjahr milit&auml;risch verwertbare Informationen &uuml;bermittelt. In Berlin h&auml;lt man sich diesbez&uuml;glich bedeckt. (&hellip;)<br>\nDie vom BND &uuml;bermittelten Daten basieren auf Satellitenbildern, abgefangenen Funkspr&uuml;chen und Telefongespr&auml;chen. Wie bekannt wurde, wurden beispielsweise Hinweise auf Munitionsdepots, Aufnahmen eines Flugfelds sowie Anzahl und Lage russischer Flugzeuge weitergegeben. Seit Mai sollen mehr als 100 derartige Berichte an Kiew weitergegeben worden sein. Damit war es der Ukraine m&ouml;glich, milit&auml;rische Operationen vorzubereiten.<br>\nWie es hei&szlig;t, habe der BND die Berichte vor der Weitergabe juristisch gepr&uuml;ft. Die Daten seien mit einer Verz&ouml;gerung von bis zu einigen Tagen weitergegeben worden und daher nicht unmittelbar f&uuml;r die Planung und Steuerung t&ouml;dlicher Angriffe nutzbar gewesen, so die Behauptung. Die Weitergabe der Daten sei daher &ldquo;rechtlich zul&auml;ssig&rdquo; und Deutschland somit &ldquo;keine Kriegspartei&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/inland\/150166-bnd-unterstutzt-ukraine-mit-militar\/\">RT DE <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Beh&ouml;rdliche Interpretationshilfe<\/strong><br>\nBericht: Deutsche Regierungsstellen beanspruchen Deutungshoheit &uuml;ber Ukraine-Krieg und nutzen daf&uuml;r viele Kan&auml;le.<br>\nMit Beginn des Ukraine-Kriegs ist die Marschrichtung der b&uuml;rgerlichen Meinungsmacher klar: Immer neue Waffenlieferungen an Kiew und die Ver&auml;chtlichmachung der Interessen Moskaus stehen weit oben auf der Agenda. Ein am Donnerstag verbreiteter Bericht gibt nun Einblick in das, was angesichts des medialen Dauerfeuers vermutet werden musste: Die Bundesregierung und ihr nachgeordnete Beh&ouml;rden lassen kaum eine M&ouml;glichkeit ungenutzt, direkten Einfluss auf die Darstellung des Kriegs und seiner Folgen zu nehmen. Das Zauberwort: Desinformation. In dem auf den Nachdenkseiten ver&ouml;ffentlichten Text geht es um ein von einem Whistleblower zugespieltes &raquo;internes Dokument der Bundesregierung&laquo;. Auf zehn Seiten werden unter der &Uuml;berschrift &raquo;Laufende Aktivit&auml;ten der Ressorts und Beh&ouml;rden gegen Desinformation im Zusammenhang mit RUS Krieg gegen UKR&laquo; die Pl&auml;ne aufgelistet.<br>\nSo hat es sich laut dem Bericht etwa das Bundesinnenministerium zur Aufgabe gemacht, die &raquo;Erkennung und Abwehr hybrider Bedrohungen, insbesondere Desinformation&laquo;, ressort&uuml;bergreifend zu koordinieren. Gelingen soll das unter anderem mit &raquo;Faktencheckern&laquo;, aufgef&uuml;hrt werden aber auch ein &raquo;Spiegel-Hintergrundgespr&auml;ch&laquo; sowie Interviews von Ministerin Nancy Faeser (SPD) &raquo;u. a. im Stern&laquo;. Zus&auml;tzlich w&uuml;rden die &raquo;Kontakte mit Plattformbetreibern sozialer Netzwerke&laquo; intensiviert, &raquo;um diese f&uuml;r staatlich gesteuerte Desinformation zu sensibilisieren&laquo;. Genannt werden Twitter, Meta und Google. Ein weiteres Ziel: &raquo;St&auml;rkung des Engagements im Bereich der politischenBildung&laquo;, also &raquo;die Curricula in den Schulen&laquo;. Welcher Seite im Krieg &raquo;Desinformation&laquo; unterstellt wird, ist dabei klar: Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435701.meinungsf%C3%BChrerschaft-beh%C3%B6rdliche-interpretationshilfe.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nach dem Anschlag auf Nord Stream: Wozu noch demonstrieren?<\/strong><br>\nGanz ohne Umschweife: Die Medien in Deutschland f&uuml;hren einen Krieg gegen die Medienkonsumenten. Denn sie kommen nicht nur ihrer Aufgabe nicht nach, sondern haben sich offenbar einer v&ouml;llig neuen Mission verschrieben. Sie lassen alles verschwinden, was dem geltenden Narrativ widerspricht. Damit verabschieden sie sich von Professionalit&auml;t, Objektivit&auml;t und &ndash; was am schwersten wiegt &ndash; von ihrem Anspruch zu informieren und aufzukl&auml;ren.<br>\nDie bereits genannten Hinweise, die mindestens zum Verdacht der US-Urheberschaft der Sabotageaktion f&uuml;hren m&uuml;ssten, werden folglich konsequent ausgeblendet und ins Gegenteil verkehrt. Damit wird ein informativer Gewaltakt an den Lesern, H&ouml;rern und Zuschauer ver&uuml;bt. Denn denen wird vorenthalten, was sie wissen m&uuml;ssten. Und das wird bewusst und vors&auml;tzlich getan. Es ist diese Mischung aus Verschweigen, Umdeuten und Konstruieren, die die Glaubw&uuml;rdigkeit und Unabh&auml;ngigkeit der meisten Medien zu einem Kollektiv von Propagandisten verkommen l&auml;sst, welches seine Aufgabe lediglich als Pressesprecher von einigen machtversessenen Politikern betrachtet.<br>\nEs geht hier &uuml;brigens nicht ums Spekulieren oder Verurteilen der einen oder anderen Seite. Es geht um die bitter n&ouml;tige Ausgewogenheit, die man von Medien erwarten kann und erwarten muss. Eine Medienlandschaft, die nur Laubb&auml;ume zeigt und alle Nadelb&auml;ume als nicht existent behandelt, hat ihren Informationsauftrag nicht erf&uuml;llt und somit den Anspruch auf Seriosit&auml;t verwirkt. (&hellip;)<br>\nFakt ist, dass jeder m&ouml;gliche Widerstand gegen die suizidale Wirtschaftspolitik dieser Bundesregierung schon vor Wochen so sehr diffamiert wurde, dass sogar der gewaltsame Einsatz gegen B&uuml;rger medial und rhetorisch vorbereitet und gerechtfertigt wurde. Die Tatsache, dass nun Nord Stream (wom&ouml;glich dauerhaft) nicht mehr funktionsf&auml;hig ist, erlaubt den Politikern eine perfide Argumentation: &ldquo;Auf die Stra&szlig;e zu gehen, ergibt keinen Sinn mehr &ndash; wir bekommen ohnehin kein Gas mehr aus Russland. Bleibt also zu Hause und haltet euch von den Rechtsextremen fern.&rdquo;<br>\nDie wirtschaftlich sowieso schon desastr&ouml;se Lage wird sich also weiter verschlimmern, Entlastungspakete und vergleichbare Ma&szlig;nahmen werden den Schaden nicht einmal ansatzweise abfedern k&ouml;nnen. Gleichzeitig k&ouml;nnen sich Habeck und Konsorten auf dem Argument ausruhen, dass sie rein gar nichts mehr &auml;ndern k&ouml;nnen, selbst wenn sie es wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/150220-nach-anschlag-auf-nord-stream\/\">Tom J. Wellbrock auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88637\">Unser Problem hei&szlig;t USA<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88560\">Die Anschl&auml;ge auf Nord Stream und der Elefant im Raum<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88603\">Pipelines sprengen unter Freunden, das geht gar nicht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>12 Thesen zum &Uuml;berleben<\/strong><br>\nDie Verletzung v&ouml;lkerrechtlicher Vorgaben durch die Nato nimmt der russischen F&ouml;deration nichts von ihrer Verantwortung f&uuml;r das Verbrechen des Krieges selbst. Die Traumatisierung, die von den Kriegen der Gegenwart f&uuml;r die Menschheit schon in der unmittelbaren Zukunft ausgeht, nimmt der Menschheit ein St&uuml;ck ihrer Resilienz gegen&uuml;ber den Zukunftsgef&auml;hrdungen. Die Propaganda der Milit&auml;r-Lobby und ihrer Unterst&uuml;tzer im Angesicht von zivilen Opfern ist scheinheilig und manipulativ. Sie blendet Kriegsverbrechen westlicher Milit&auml;rs aus, etwa im Anti-IS-Kampf gegen Mossul, als schwere Bomben auf dichtbesiedeltes Gebiet fielen. Menschenrechte sind nicht selektiv nur in Konflikten zu verteidigen, die der eigenen Propaganda dienen, sie gelten universell. (&hellip;)<br>\nFriedenspolitik ist auf die &Uuml;berwindung des Systems gegen die Zukunft der Menschheit gerichtet. Die Zeit zur Abwendung der sozial-&ouml;kologischen Zukunftsgef&auml;hrdungen f&auml;llt in die Zeit vor dem Ende des Kapitalismus, die entweder als ein &ouml;kologisches Ersticken der Menschheit oder durch Krieg eintritt, wenn alternative Kr&auml;fte dieses Szenario nicht abwenden; Nachhaltigkeit des Lebens gibt es nur mittels seiner Abl&ouml;sung durch eine auf Kooperation aufbauenden Gesellschaftsordnung eines geplant-schonenden Umgangs mit Ressourcen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/12-thesen-zum-ueberleben\/%20\">Bernhard Trautvetter in Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigte im Osten verdienen bei gleicher Qualifikation 14 Prozent weniger als im Westen &ndash; Mindestlohnerh&ouml;hung bringt Ann&auml;herung im unteren Entgeltbereich<\/strong><br>\nAuch mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung verdienen Besch&auml;ftigte in Ostdeutschland noch deutlich weniger als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den alten Bundesl&auml;ndern. Insgesamt betr&auml;gt der Abstand 13,7 Prozent, wenn man Besch&auml;ftigte gleichen Geschlechts, im gleichen Beruf und mit vergleichbarer Berufserfahrung miteinander vergleicht. Je nach Beruf kann die Gehaltsl&uuml;cke f&uuml;r Vollzeitbesch&auml;ftige monatlich bis zu 1.000 Euro brutto betragen. Dies ergibt eine Auswertung von gut 188.000 Datens&auml;tzen des Portals Lohnspiegel.de, das vom Wirtschafts- und Sozialwissen&shy;schaftlichen Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung betreut wird.<br>\nDie Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf 12 Euro zum 1. Oktober 2022 f&uuml;hrt vor allem im unteren Entgeltbereich zu einer Ann&auml;herung der Verdienste, da in Ostdeutschland ein h&ouml;herer Anteil der Besch&auml;ftigten von der Mindestlohnerh&ouml;hung profitiert.* F&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Entgelten oberhalb des Mindestlohns ist hingegen oft entscheidend, ob der Arbeitgeber nach Tarifvertrag bezahlt. &bdquo;Ostdeutsche Betriebe sind deutlich seltener an einen Tarifvertrag gebunden, als dies im Westen der Fall ist&ldquo;, sagt Dr. Malte L&uuml;bker, WSI-Experte f&uuml;r Tarif- und Einkommensanalysen. &bdquo;Der Weg zu fairen L&ouml;hnen f&uuml;r alle ostdeutschen Besch&auml;ftigten f&uuml;hrt deshalb &uuml;ber eine St&auml;rkung der Tarifbindung.&ldquo; Nach Daten des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lag die Tarifbindung der Besch&auml;ftigten im Jahr 2021 in Ostdeutschland nur noch bei 45 Prozent, verglichen mit 54 Prozent im Westen.<br>\nBesonders deutliche Gehaltsunterschiede gibt es in vielen technischen Berufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-ost-west-mindestlohnerhohung-bringt-annaherung-im-unteren-entgeltbereich-43699.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berlins 29-Euro-Ticket: Verkehrswende geht anders <\/strong><br>\nBerlin f&uuml;hrt auf eigene Faust ein Nachfolgemodell f&uuml;r das 9-Euro-Ticket ein. Doch mit einer unkomplizierten und g&uuml;nstigen Entlastungsma&szlig;nahme hat das 29-Euro-Ticket in der Hauptstadt wenig zu tun. Es klingt eher nach einer Abo-Falle. (&hellip;)<br>\nStatt 9 Euro kostet das Berliner Monatsticket nun 29 Euro, es ist lediglich im Jahresabo erh&auml;ltlich, und der Rabatt gilt nur f&uuml;r drei Monate. Es besteht zwar ein Sonderk&uuml;ndigungsrecht nach Ende der verg&uuml;nstigten drei Monate &ndash; aber wer als Neukunde vergisst zu k&uuml;ndigen, hat danach f&uuml;r weitere neun Monate ein Abo zum regul&auml;ren Preis am Hals, das aktuell 86 Euro monatlich f&uuml;r das Stadtgebiet kostet. Das Modell klingt eher nach einer Abo-Falle, bei der man hofft, dass genug Kunden vergessen zu k&uuml;ndigen. (&hellip;)<br>\nWas genau hat diese &uuml;berkomplizierte Aktion mit der Idee eines niedrigschwelligen g&uuml;nstigen Mobilit&auml;tsangebots zu tun? Das Ticket l&auml;sst sich nicht monatlich kaufen und am Automaten l&ouml;sen. F&uuml;r Bed&uuml;rftige ist die Fahrkarte in Inflationszeiten mit 29 Euro zudem einfach zu teuer. Es ist sogar 1,50 Euro teurer als das g&auml;ngige Berliner Sozialticket. Hartz-IV-Empf&auml;nger profitieren also gar nicht. Zudem k&ouml;nnen Bed&uuml;rftige so nicht von Monat zu Monat entscheiden, ob das vom Staat klein gerechnete Budget f&uuml;r eine Fahrkarte reicht. Stattdessen m&uuml;ssen sie eine dauerhafte Zahlungsverpflichtung eingehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article241333247\/Berlins-29-Euro-Ticket-Verkehrswende-geht-anders.html\">J&ouml;rg Wimalasena auf WELT Online <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Linkspartei-Politiker, Bundesregierung und Medien hetzen weiter gegen Sahra Wagenknecht: Die M&auml;r von der Querfront<\/strong><br>\nRechte entz&uuml;ckt &uuml;ber Wagenknecht &ndash; Sahra Wagenknecht wirft Deutschland einen Wirtschaftskrieg gegen Russland vor. Die Linksfraktion klatscht gemeinsam mit der AfD&ldquo;, ereifert sich die &bdquo;tageszeitung&ldquo; (taz) in ihrer Online-Ausgabe vom 8. September. Der nicht gerade f&uuml;r validierte Einsch&auml;tzungen bekannte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) setzte am 20. September auf &bdquo;Twitter&ldquo; den Post ab: &bdquo;Sarah Wagenknecht sagt gerade bei Markus Lanz, dass sie keine Waffen in die Ukraine liefern w&uuml;rde und Gas von Putin ann&auml;hme. Ich erkenne keinen Unterschied mehr zur &sbquo;Haltung&lsquo; der AfD. Moralisch ist das im Angesicht des Terrors Putins gegen alle Demokraten eine Bankrotterkl&auml;rung.&ldquo; Der Marathon-Talkmaster Lanz kanzelte kurz vorher Wagenknecht mit den Worten &bdquo;Das ist dieser abf&auml;llige AfD-Sound, der da so reinkommt, dieses Eliten-Bashing&ldquo; ab. Wagenknecht wehrte sich: &bdquo;Wo kommen wir hin, wenn wir etwas nicht benennen, weil die AfD applaudieren k&ouml;nnte?&ldquo; (&hellip;) Der Ampel-Koalition und ihren Apologeten in Redaktionsstuben und Fernsehstudios gibt dies genug Anlass, die M&auml;r einer &bdquo;Querfront&ldquo; zwischen Links und Rechts zu befeuern. Die Zielsetzung dabei ist klar: Jede Gegnerschaft zur herrschenden Kriegshysterie und dem Geschrei nach immer mehr Waffen f&uuml;r die Ukraine, jede Kritik an der Energiepolitik der Ampel, die Monopolen nie gekannte Gewinnmargen sichert und im gleichen Atemzug die arbeitenden Menschen und sozial Schwachen der fl&auml;chendeckenden Verarmung ausliefert, soll in die Ecke einer rechten antidemokratischen Verschw&ouml;rung gedr&auml;ngt werden. (&hellip;) Die Funktion der AfD ist es, die Unzufriedenheit der Menschen mit den mehr und mehr f&uuml;r jeden ablesbaren Symptomen kapitalistischen Wirtschaftens umzulenken. Schuld an den herrschenden Verh&auml;ltnissen haben nichtdeutsche, vom Ausland gesteuerte Eliten und latente Bedrohungen von Au&szlig;en. (&hellip;) Wie einfach gestrickt das Querfrontgerede ist, zeigt sich in der allt&auml;glichen parlamentarischen Praxis. (&hellip;) Es ist weder Zufall noch Ausnahme, dass FDP und AfD die gleichen marktradikalen Positionen teilen, da sie programmatisch gl&uuml;hende Verteidiger des kapitalistischen Systems sind. (&hellip;) Der AfD &bdquo;reicht es h&auml;ufig aus, lediglich &ouml;ffentlichkeitswirksam zu polemisieren oder zu kritisieren. Tats&auml;chlich bem&uuml;ht sich die AfD nur in den seltensten F&auml;llen darum, wirklich alternative Politikangebote zu unterbreiten oder eigene Antworten auf aktuelle politische Herausforderungen zu geben&ldquo;. Kein Grund sich beirren zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/die-maer-von-der-querfront-172914\/\">unsere zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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