{"id":88736,"date":"2022-09-30T16:40:39","date_gmt":"2022-09-30T14:40:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736"},"modified":"2022-09-30T16:40:39","modified_gmt":"2022-09-30T14:40:39","slug":"hinweise-des-tages-ii-554","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h01\">Italien hat gew&auml;hlt &ndash; wen trifft die Schuld?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h02\">Gaspreisdeckel zur Entlastung von Privathaushalten kostet je nach Modell zwischen gut 15 und knapp 37 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h03\">F&uuml;r immer zerst&ouml;rt? Betreiber widerspricht: Pipeline-Lecks grunds&auml;tzlich reparabel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h04\">Windanlagenbauer: Siemens Gamesa will tausende Stellen streichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h05\">Globaler S&uuml;den will sich in den Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland nicht hineinziehen lassen: &bdquo;Dialog und Verhandlungen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h06\">Territoriales F&uuml;hrungskommando &ndash; Vorbereitung auf einen Krieg mit Russland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h07\">Erstmals in Legislaturperiode: R&uuml;stungsexporte nach Saudi-Arabien genehmigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h08\">Deutsches Verh&auml;ltnis zum Iran: Mit Samthandschuhen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h09\">Linke-Politiker Pellmann: &bdquo;Russland-Sanktionen machen den Osten kaputt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h10\">Linkenpolitikerin &uuml;bers Wohnen: &bdquo;Neubau wird die Not nicht l&ouml;sen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h11\">Macrons Generalangriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h12\">Vergeblich, teuer und blamabel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h13\">Dokumenten-Leak der Bundesregierung: Es gibt ihn doch, den gro&szlig;en Plan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88736#h14\">Menschenkette zur Befreiung von Julian Assange<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Italien hat gew&auml;hlt &ndash; wen trifft die Schuld?<\/strong><br>\nItalien hat vergangenen Sonntag in einer Art und Weise gew&auml;hlt, die alle diejenigen tief erschrecken m&uuml;sste, die noch einen Hauch von Verantwortung f&uuml;r Europa in sich sp&uuml;ren. Aber nichts dergleichen kann man in der deutschen Politik oder der &Ouml;ffentlichkeit beobachten. Man sieht lediglich die eigenen Vorurteile best&auml;tigt und mahnt die italienische Politik reflexartig, endlich auf den von Deutschland schon lange vorgezeichneten Pfad der Tugend einzuschwenken. Dass dieser Wahl in Italien ein langer Prozess von Entt&auml;uschung und Frustration &uuml;ber das Verhalten der wichtigsten europ&auml;ischen Nachbarn vorausgegangen ist, wird einfach ausgeblendet.<br>\nItalien, das glaubt in Deutschland jeder zu wissen, der schon einmal die Alpen &uuml;berschritten hat, ist ein sch&ouml;nes Land mit verrotteten Institutionen, beherrscht von der Mafia, durchdrungen von Korruption und ausgestattet mit einem politischen System, bei dem die Verweildauer von Regierung in Monaten und nicht in Jahren gemessen wird. Wirtschaftlich, so geht die Geschichte weiter, ist das Land lange auf dem absteigenden Ast, weil es zu wenig spart und investiert und deswegen an Wettbewerbsf&auml;higkeit gegen&uuml;ber den erfolgreichen n&ouml;rdlichen L&auml;ndern verloren hat. Der Euro, so die immer wieder gern erz&auml;hlte Schauergeschichte, ist zu stark f&uuml;r die Italiener und zu schwach f&uuml;r die Deutschen, aber Italien liebt die europ&auml;ische Union, weil sie dem Land immer wieder &ndash; nach Corona ganz besonders &ndash; unter die Arme greift und ihm damit aus der selbst verschuldeten Patsche hilft.<br>\nDas Sch&ouml;ne an solchen Geschichten ist, dass sie nicht nur das eigene Ego befriedigen, sondern auch die eigene Rolle nur im besten Licht erscheinen lassen. Dass es negative R&uuml;ckwirkungen des eigenen Tuns auf die Nachbarn geben k&ouml;nnte, kann man getrost ausschlie&szlig;en, wenn von vorneherein feststeht, dass der Nachbar einfach unf&auml;hig ist, seine eigenen Verh&auml;ltnisse in angemessener Weise in Ordnung zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/09\/30\/italien-hat-gewaehlt-wen-trifft-die-schuld\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gaspreisdeckel zur Entlastung von Privathaushalten kostet je nach Modell zwischen gut 15 und knapp 37 Milliarden Euro<\/strong><br>\nEin Gaspreisdeckel f&uuml;r den Grundverbrauch der deutschen Privathaushalte kostet den Staat je nach Ausgestaltung zwischen 15,6 Milliarden Euro und 36,5 Milliarden Euro f&uuml;r das Jahr 2023. Am g&uuml;nstigsten w&auml;re ein Gaspreisdeckel, bei dem ein subventionierter Grundverbrauch abh&auml;ngig von der Zahl der Personen im Haushalt gew&auml;hrt wird. Bei diesem Modell w&uuml;rde die Entlastung faktisch relativ stark fokussiert auf Haushalte mit kleinen Wohnungen und\/oder niedrigem Gasverbrauch im Verh&auml;ltnis zur Personenzahl und entsprechend niedrigeren Heizkosten. Ab einer mittleren Wohnungsfl&auml;che pro Person fiele der Anteil an der aktuell drastischen Gaspreissteigerung, den die staatliche Subventionierung abf&auml;ngt, entsprechend geringer aus. Knapp doppelt so teuer w&auml;re ein Gaspreisdeckel, der als Referenz den Vorjahresverbrauch (beispielsweise 80 Prozent davon) benutzt. In diesem Modell w&auml;re die Entlastungswirkung dann aber absolut und entsprechend auch f&uuml;r Haushalte mit mittleren und gr&ouml;&szlig;eren Wohnungsfl&auml;chen und damit hohem Gasverbrauch pro Person deutlich gr&ouml;&szlig;er. Das ergibt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-gaspreisdeckel-zur-entlastung-von-privathaushalten-43763.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p>dazu: <strong>ECHT GERECHT &ndash; solidarisch durch die Krise!<\/strong><br>\nDie Preise steigen und steigen. Als Reaktion hat der Bund bereits einige Entlastungen beschlossen &ndash; neu ist die Ank&uuml;ndigung einer Gas- und Strompreisbremse. Daf&uuml;r haben sich vor allem die Gewerkschaften eingesetzt. Es braucht allerdings noch weitere flankierende Ma&szlig;nahmen auf allen Ebenen. Das #schlaglicht 32\/2022 aus Niedersachsen pr&auml;sentiert konkrete Vorschl&auml;ge. [&hellip;]<br>\nWichtigster Punkt ist ein Energiepreisdeckel, der bisher nur in Teilen in Aussicht gestellt wurde. Nun greift die Bundesregierung diesen Vorschlag auf und will neben einer Strom- auch eine Gaspreisbremse zeitnah einf&uuml;hren. Zusammen sind f&uuml;r beide Instrumente bis zu 200 Mrd. Euro veranschlagt. Ein sehr gutes Signal. Die Umsetzung muss schnellstens erfolgen, jeder Tag z&auml;hlt! Inzwischen sollte eine zweite Energiepreispauschale von 500 Euro pro Erwachsenen (+100 Euro je Kind) als erste Hilfe auf den Weg gebracht werden.<br>\nGleichzeitig ist eine faire Lastenverteilung geboten. Das Steuersystem ist in Teilen nicht gerecht, weil es hohe Einkommen, Unternehmensgewinne und Verm&ouml;gen beg&uuml;nstigt. Um die Einnahmen f&uuml;r Investitionen zu steigern, die Krisenkosten zu kompensieren und um f&uuml;r mehr Gerechtigkeit zu sorgen, muss die Verm&ouml;genssteuer wieder eingef&uuml;hrt werden. Auch eine &Uuml;bergewinnsteuer und eine einmalige Verm&ouml;gensabgabe f&uuml;r Superreiche d&uuml;rfen kein Tabu mehr sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++47a04dd0-409d-11ed-9eb8-001a4a160123%20\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>F&uuml;r immer zerst&ouml;rt? Betreiber widerspricht: Pipeline-Lecks grunds&auml;tzlich reparabel<\/strong><br>\nNach den mutma&szlig;lichen Anschl&auml;gen auf Nord Stream 1 und Nord Stream 2 seien die Gasleitungen &bdquo;f&uuml;r immer zerst&ouml;rt&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Medienbericht. Ist das wahr oder eher politisch gewollt?<br>\nDie vier Lecks an den Gasleitungen Nord Stream 1 und Nord Stream 2 nahe der d&auml;nischen Insel Bornholm dominieren die Medienlandschaft. Die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen stellt Sanktionen gegen die Schuldigen in Aussicht, und selbst der Nato-Chef Jens Stoltenberg zeigte sich besorgt &uuml;ber den &bdquo;vors&auml;tzlichen, r&uuml;cksichtslosen und unverantwortlichen Sabotageakt&ldquo;.<br>\nDie Spekulationen nehmen kein Ende. Der Tagesspiegel berichtete etwa unter Verweis auf Regierungskreise, dass die besch&auml;digten Str&auml;nge bald f&uuml;r immer unbrauchbar werden. Wenn eine gro&szlig;e Menge Salzwasser in die Pipelines einl&auml;uft, w&uuml;rde das zum Korrodieren der Pipelines f&uuml;hren und die betroffenen Str&auml;nge der durch die Ostsee verlaufenden Gasleitungen w&auml;ren damit &bdquo;f&uuml;r immer zerst&ouml;rt&ldquo;. Eine zu vorschnelle Prognose?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/fuer-immer-zerstoert-betreiber-beruhigt-nord-stream-leitungen-grundsaetzlich-reparabel-li.271943\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Windanlagenbauer: Siemens Gamesa will tausende Stellen streichen<\/strong><br>\nWeil das Gesch&auml;ft schw&auml;chelt, will Siemens Gamesa 2900 Arbeitspl&auml;tze abbauen. Auch Stellen in Deutschland sind betroffen. [&hellip;]<br>\nGamesa &auml;chzt unter hohen Kosten, Materialengp&auml;ssen und Problemen mit seinen Landturbinen und erwartet f&uuml;r das laufende Gesch&auml;ftsjahr 2021\/22 (per Ende September) Verluste. Dabei hatte der Konzern bereits mehrfach seine Prognose senken m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/siemens-gamesa-will-weltweit-2900-arbeitsplaetze-abbauen-18351444.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie kann das sein, wo doch der Aufbau erneuerbarer Energieerzeugung so dringend ist, insbesondere in Deutschland bei einer teilweise gr&uuml;nen Regierung?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Globaler S&uuml;den will sich in den Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland nicht hineinziehen lassen: &bdquo;Dialog und Verhandlungen&ldquo;<\/strong><br>\nIm Unterschied zum NATO-Westen findet der Appell von UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres im Globalen S&uuml;den breites Geh&ouml;r. Chinas Au&szlig;enminister Wang Yi rief Russland und die Ukraine vor dem UN-Sicherheitsrat zur Aufnahme von Friedensgespr&auml;chen ohne Vorbedingungen auf. &bdquo;Dialog und Verhandlungen&ldquo; seien der einzige Weg, den Konflikt zu beenden, mahnte Wang in der vergangenen Woche im UN-Sicherheitsrat. &bdquo;Alle Anstrengungen, die zur L&ouml;sung der Krise beitragen k&ouml;nnten, sollten unterst&uuml;tzt werden.&ldquo; Jede Form von &bdquo;hei&szlig;em Krieg oder neuem Kalten Krieg&ldquo; m&uuml;sse verhindert werden. Er forderte alle Beteiligten zur &bdquo;Zur&uuml;ckhaltung&ldquo; auf. Chinas Maxime, die territoriale Integrit&auml;t aller L&auml;nder und die Prinzipien der UN-Charta m&uuml;ssten eingehalten werden, k&ouml;nnte und m&uuml;sste eigentlich Grundlage sein f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung durch eine Au&szlig;enpolitik, die sich wie die deutsche &bdquo;wertebasiert&ldquo; nennt. Allein, Annalena Baerbock meint weiter, man d&uuml;rfe mit Russland nicht verhandeln, sondern m&uuml;sse es &bdquo;ruinieren&ldquo;.<br>\nWie die Volksrepublik China hat auch Indien zu einer R&uuml;ckkehr an den Verhandlungstisch aufgerufen. Die Auswirkungen des Konflikts in der Ukraine seien auch in entfernten Regionen der Welt zu sp&uuml;ren, betonte Au&szlig;enminister Subrahmanyam Jaishankar im UN-Sicherheitsrat. Die Nuklearfrage bereite in einer globalisierten Welt dabei besondere Sorgen, warnte er mit Blick auf den Beschuss des AKW Saporischja. Von den Folgen steigender Kosten f&uuml;r Nahrungsmittel, Getreide, D&uuml;ngemittel, Gas und &Ouml;l sowie drohender Knappheiten sei besonders der Globale S&uuml;den betroffen. Indiens Spitzendiplomat forderte denn auch nachdr&uuml;cklich die sofortige Einstellung aller Feindseligkeiten und eine R&uuml;ckkehr zu Dialog und Diplomatie. F&uuml;r die Verletzung der Menschenrechte oder des V&ouml;lkerrechts gebe es keine Rechtfertigung. Wenn es dazu komme, m&uuml;sse es objektiv und unabh&auml;ngig untersucht werden. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/dialog-und-verhandlungen-172893\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Territoriales F&uuml;hrungskommando &ndash; Vorbereitung auf einen Krieg mit Russland?<\/strong><br>\nMit der Aufstellung des Territorialen F&uuml;hrungskommandos der Bundeswehr am 1. Oktober will Deutschland seine Verteidigungsf&auml;higkeit wieder herstellen. Zentrale Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Schritt ist der Ukraine-Krieg. Bereitet sich die Bundeswehr auf eine milit&auml;rische Auseinandersetzung mit Russland vor?<br>\nAm 13. Juni hatte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) zusammen mit Generalinspekteur Eberhard Zorn im sogenannten Tagesbefehl die Aufstellung des Territorialen F&uuml;hrungskommandos der Bundeswehr (TerrF&uuml;KdoBw) zum 1. Oktober 2022 angek&uuml;ndigt. Mit dem Pendant zum Einsatzf&uuml;hrungskommando werde die nationale F&uuml;hrungsf&auml;higkeit &uuml;ber das gesamte Spektrum &bdquo;Frieden, Krise, Krieg&ldquo; hergestellt, hie&szlig; es. Der russische Einmarsch in der Ukraine habe die Notwendigkeit unterstrichen, die F&uuml;hrungsorganisation der Streitkr&auml;fte verst&auml;rkt auf die Anforderungen der Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung auszurichten. Neben anderen Aufgaben im Inneren werde das TerrF&uuml;KdoBw die Aufgaben als &bdquo;Aufmarsch f&uuml;hrendes Kommando&ldquo; f&uuml;r nationale Verlegungen gem&auml;&szlig; den Planungen der NATO im Rahmen der Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung wahrnehmen und verantworte auch den Host Nation Support. Die in der Streitkr&auml;ftebasis zusammengefassten Enabler, zu denen u.a. mobile logistische Truppen, ABC-Abwehrkr&auml;fte und Feldj&auml;ger geh&ouml;ren, w&uuml;rden um insgesamt 1900 Dienstposten verst&auml;rkt werden.<br>\nBefehlshaber des TerrF&uuml;KdoBw f&uuml;r das Inland soll General Carsten Breuer werden. Dieser hatte zuvor den Corona-Krisenstab im Kanzleramt unter Olaf Scholz geleitet. Die zentrale Befehlsstelle in der Berliner Julius-Leber-Kaserne mit ihren 800 Mitarbeitern soll rund um die Uhr besetzt sein. &bdquo;Sie bewertet offene Quellen, wertet aber auch Informationen aus, die milit&auml;risch eingestuft sind, und f&uuml;hrt das Ganze in einem territorialen Lagebild zusammen&ldquo;, erkl&auml;rte Breuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/inland\/territoriales-fuehrungskommando-vorbereitung-auf-einen-krieg-mit-russland\/\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bundeswehr im Inland: Das neue &bdquo;Territoriale F&uuml;hrungskommando&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88569\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Erstmals in Legislaturperiode: R&uuml;stungsexporte nach Saudi-Arabien genehmigt<\/strong><br>\nDeutsche R&uuml;stungslieferungen nach Saudi-Arabien sind schon l&auml;nger weitgehend ausgesetzt. Erstmals seit Amtsantritt macht die regierende Ampelkoalition nun von einer Ausnahmeregel Gebrauch &ndash; und stimmt dem Export von Ausr&uuml;stung und Munition f&uuml;r Kampfjets zu.<br>\nDie Bundesregierung hat trotz eines weitgehenden Exportstopps die Lieferung von Ausr&uuml;stung und Munition f&uuml;r Kampfflugzeuge an Saudi-Arabien bewilligt. Das geht aus einem Schreiben von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck an den Wirtschaftsausschuss im Bundestag hervor, wie mehrere Nachrichtenagenturen &uuml;bereinstimmend berichten. Die Exportgenehmigungen geschehen demnach im Rahmen eines gemeinschaftlichen Programms mit Italien, Spanien und Gro&szlig;britannien.<br>\nDie regierende Ampelkoalition von SPD, Gr&uuml;nen und FDP macht damit erstmals seit Beginn ihrer Amtszeit Gebrauch von einer Ausnahmeregelung f&uuml;r den Exportstopp an den h&ouml;chst umstrittenen Kunden Saudi-Arabien. Die Ausr&uuml;stung und Munition f&uuml;r Eurofighter und Tornado hat einen Wert von 36 Millionen Euro. Im Rahmen eines europ&auml;ischen Kooperationsprojekts w&uuml;rden au&szlig;erdem Ersatzteile f&uuml;r den Airbus A330 MRTT im Wert von 2,8 Millionen Euro geliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/ruestungsexporte-saudi-arabien-103.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Passendes Fundst&uuml;ck<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Passendes Fundst&uuml;ck in einem nieders&auml;chsischen Dorf. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/ltwnds?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#ltwnds<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/dTfiwum0Hq\">pic.twitter.com\/dTfiwum0Hq<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Victor Perli (@victorperli) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/victorperli\/status\/1575759273446866945?ref_src=twsrc%5Etfw\">September 30, 2022<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zu deutschen Waffenexporten in Krisengebiete: Habecks Werte<\/strong><br>\n&bdquo;Keine Waffen in Krisengebiete&ldquo; &ndash; das geh&ouml;rt erkl&auml;rterma&szlig;en zum Grundverst&auml;ndnis der Bundesrepublik. &bdquo;Was f&uuml;r ein Unsinn&ldquo;, meinen Waffenproduzenten und Waffenh&auml;ndler: &bdquo;Wohin, wenn nicht in Krisengebiete, sollen Waffen denn sonst geliefert werden?&ldquo;<br>\nDie Bundesregierung hat schon lange ein Einsehen. Unterm Tisch und entgegen den offiziellen Erkl&auml;rungen werden Waffenlieferungen immer wieder genehmigt. Zuletzt wurde das publik, als die Regierung eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (&bdquo;Die Linke&ldquo;) beantwortete. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Keine Waffenlieferungen in Krisengebiete&ldquo;, einst eine Bastion gr&uuml;ner Rhetorik, muss geschleift werden. Und wer w&auml;re besser geeignet als der Gr&uuml;ne-Politiker Robert Habeck. Keine Waffen in Krisengebiete zu liefern sei falsch, erkl&auml;rt er uns. Krieg hin oder her &ndash; es komme drauf an, an wen wir liefern, es gehe schlie&szlig;lich um &bdquo;unsere Werte&ldquo;. Tats&auml;chlich liefern die VAE und Saudi-Arabien Habecks Vision von &bdquo;unseren Werten&ldquo;: Diesel und Gas. Vorerst konnte Bundeskanzler Olaf Scholz bei seinem Besuch in Nahost nur kleine Mengen davon sichern, haben doch andere Staaten schon l&auml;nger Liefervertr&auml;ge mit diesen L&auml;ndern. Aber mit Waffen im Tausch f&uuml;r Gas und &Ouml;l, da l&auml;sst sich bestimmt was machen. Menschenrechte, Friedensinitiativen oder &ndash; Gott beh&uuml;te! &ndash; &bdquo;Keine Waffen in Krisengebiete&ldquo;: das klingt wie aus dem letzten Jahrhundert. Heute, im globalen Machtkampf, gilt Realpolitik statt Diplomatie. Wir kaufen &Ouml;l und liefern Waffen auch an die Despoten am Golf. Solange sie unsere Despoten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/habecks-werte-172871\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsches Verh&auml;ltnis zum Iran: Mit Samthandschuhen<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Annalena Baerbock reagiert auffallend zur&uuml;ckhaltend auf den Tod Mahsa Aminis. Das sendet eine fatale Botschaft an den Iran.<br>\nEs ist die erste feministische Protestbewegung in der iranischen Geschichte. Diese Bewegung wird nun zur Bew&auml;hrungsprobe f&uuml;r die Au&szlig;enpolitik von Annalena Baerbock, die sie ausdr&uuml;cklich auch &bdquo;feministisch&ldquo; nennt. Und die Bew&auml;hrungsprobe legt offen, was f&uuml;r eine Strategie die Bundesregierung gegen&uuml;ber dem iranischen Regime gew&auml;hlt hat. Spoiler: keine gute. [&hellip;]<br>\nVon der feministischen Au&szlig;enministerin kam vier lange Tage nach Mahsa Aminis Tod: nichts. Schlie&szlig;lich &auml;u&szlig;erte sich Baerbock am Rande der UN-Vollversammlung: Sie erkl&auml;rte, dass die iranischen Frauen &bdquo;geh&ouml;rt&ldquo; werden m&uuml;ssten, und dass sie nur Rechte einforderten, &bdquo;die allen Menschen zustehen&ldquo;.<br>\nDas ist richtig. Und doch, mehr als moralisch wertvoll klingende S&auml;tze zum Thema Frauenrechte waren bei Baerbocks Statement nicht dabei. Die einzige Kritik, die sie gegen&uuml;ber dem Regime &auml;u&szlig;erte: &bdquo;Diese Botschaft muss endlich bei allen Verantwortlichen ankommen.&ldquo; Dass eine solche laue Botschaft bei einem Regime ankommt, das Femizide staatlich verordnet, ist fraglich. Baerbock verk&uuml;ndete au&szlig;erdem, dass sie den Fall Mahsa Amini vor den UN-Menschenrechtsrat bringen m&ouml;chte. Auch das ist nicht mehr als Symbolik. Das Gremium hat weder Sanktionierungsrechte, noch besitzt es eine nennenswerte Autorit&auml;t.<br>\nDie Bundesregierung lie&szlig; verlauten, dass sie &bdquo;eine rasche und umgehende Untersuchung&ldquo; des Tods Mahsa Aminis fordere &ndash; was unweigerlich zu der Frage f&uuml;hrt: Gibt es in der Bundesregierung eigentlich Menschen, die sich mit dem Iran auskennen? Aufkl&auml;rung von einem Regime wie dem iranischen zu erwarten, erfordert entweder ein geh&ouml;riges Ma&szlig; an Naivit&auml;t oder schlicht Unwissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutsches-Verhaeltnis-zum-Iran\/!5880395\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ernsthaft, jetzt erst f&auml;llt der taz auf, dass unsere gr&uuml;ne Au&szlig;enministerin ihr Handeln keineswegs an Moral, Feminismus oder V&ouml;lkerrecht orientiert, sondern am blanken Opportunismus, weil Deutschland dringend &Ouml;l- und Gaslieferungen aus dem Iran w&uuml;nscht, nachdem es aus angebliche moralischen und in Wahrheit geostrategischen\/transatlantischen Gr&uuml;nden sinnlos und unsinnig Russland sanktioniert hat?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Linke-Politiker Pellmann: &bdquo;Russland-Sanktionen machen den Osten kaputt&ldquo;<\/strong><br>\nS&ouml;ren Pellmann kritisiert die Politik der Regierung scharf. Er fordert einen &bdquo;m&auml;chtigen Schutzschirm gegen Inflation und Verarmung und eine Korrektur der Sanktionen&ldquo;. Der Ostbeauftragte der Linksfraktion im Bundestag, S&ouml;ren Pellmann, hat den Ostbeauftragten der Bundesregierung scharf kritisiert. Der Bericht des Bundesbeauftragten sei &bdquo;mehr Werbebrosch&uuml;re als Lagebericht mit harten Fakten&ldquo;. Wie der Sender n-tv berichtet, kritisierte Pellmann auch die Russland-Sanktionen der Bundesregierung scharf. &bdquo;Die Energiepreise und die Folgen der Russland-Sanktionen machen den Osten kaputt&ldquo;, so der Linke-Politiker. Die Ostbilanz der Ampel ein Jahr nach der Wahl sei entt&auml;uschend. Die Ampel-Politik sei zudem ein &bdquo;Anschlag auf die Fortschritte von 32 Jahren Einheit&ldquo;. Pellmann fordert einen &bdquo;m&auml;chtigen Schutzschirm gegen Inflation und Verarmung und eine Korrektur der Sanktionen&ldquo;. Die aktuellen Ma&szlig;nahmen w&uuml;rden Ostdeutschland mehr schaden als dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin. Der Bericht des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Carsten Schneider, ergab zudem, dass nur noch 39 Prozent der befragten Ostdeutschen zufrieden mit der Demokratie in Deutschland seien. Vor zwei Jahren waren es noch 48 Prozent. Nur 32 Prozent der Befragten im Osten sind der Auffassung, dass Politikerinnen und Politikern &bdquo;das Wohl unseres Landes wichtig&ldquo; sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/linke-politiker-pellmann-russland-sanktionen-machen-den-osten-kaputt-li.271860\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Linkenpolitikerin &uuml;bers Wohnen: &bdquo;Neubau wird die Not nicht l&ouml;sen&ldquo;<\/strong><br>\nGeldw&auml;sche, Steuerprivilegien und ein vergesslicher Staat: Der deutsche Wohnungsmarkt hat einige Probleme. Caren Lay hat L&ouml;sungsvorschl&auml;ge. [&hellip;]<br>\nDas w&uuml;nsche ich mir auch f&uuml;r unseren Wohnungsmarkt: Wir brauchen mehr Gemeinwohl statt Profitgier. Die heutige Situation ist einer reichen Gesellschaft &uuml;berhaupt nicht angemessen. Es betrifft ja nicht nur Obdachlose und Geringverdiener. Selbst Leute aus der Mittelschicht haben heute Angst, aus ihren Wohnungen zu fliegen.<br>\nIn Ihrer Analyse der deutschen Wohnungspolitik schreiben Sie an einer Stelle, man k&ouml;nnte Konrad Adenauer heute fast als Sozialisten bezeichnen. Wieso das?<br>\nDas war auch f&uuml;r mich &uuml;berraschend! Der Wohnungsmarkt war in den 1950er bis in die 1960er Jahre sehr stark reguliert. Und in ausgew&auml;hlten St&auml;dten, in Hamburg bis in die 70er, in Westberlin bis in die Achtzigerjahre, gab es eigentlich das, was die Bewegung heute fordert: einen Mietenstopp oder Deckel f&uuml;r Altbauten. Wenn das heute jemand will, wird das gleich als linksradikal abgetan. Aber: Das ist kein sozialistisches Hexenwerk, das hat es alles schon mal gegeben.<br>\nWarum konnte Immobilienspekulation zu so einem gro&szlig;en Problem werden?<br>\nSeit Mitte der 1960er Jahre wurde der Wohnungsmarkt peu &agrave; peu dem Markt &uuml;berlassen. Das war ein schwerer politischer Fehler. Dazu kam die Abschaffung der Wohnungsgemeinn&uuml;tzigkeit, was im Interesse der privaten Wohnungswirtschaft erfolgte und auch den R&uuml;ckgang im sozialen Wohnungsbau zur Folge hatte. Was aber viele nicht auf dem Schirm haben, sind die Steuerreformen unter Gerhard Schr&ouml;der. Die haben erst dazu gef&uuml;hrt, dass gro&szlig;e internationale Fonds den deutschen Wohnungsmarkt geentert und in gro&szlig;em Ma&szlig;stab Wohnungen der Kommunen aufgekauft haben.<br>\nDass Investoren in den deutschen Wohnungsmarkt dr&auml;ngten, geht auf das Konto von Schr&ouml;der. Der Verkauf der landeseigenen GSW in Berlin ist unter Rot-Rot passiert &ndash; ausgerechnet Parteien des linken Spektrums.<br>\nGenau. Eine rot-gr&uuml;ne Regierung hat die gro&szlig;en Konzerne auf den deutschen Immobilienmarkt eingeladen. Und die spektakul&auml;rsten Privatisierungen der Republik, in Dresden war es damals die Gagfah, in Berlin die GSW, sind mit Zustimmung der PDS passiert. Bei der Privatisierung der GSW hat die PDS damals geschlossen die Hand gehoben. Es gab keinen Widerstand im Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Linkenpolitikerin-uebers-Wohnen\/!5880216\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sch&ouml;ner Abriss der Geschichte der zunehmenden Vermarktung des Wohnens, von Kohl &uuml;ber Schr&ouml;der zu Merkel, und auch die schlimme Rolle der PDS beim Verkauf der kommunalen Wohnungen in Berlin und Dresden wird nicht unter den Teppich gekehrt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Macrons Generalangriff<\/strong><br>\nFrankreichs Pr&auml;sident will &raquo;Rentenreform&laquo; durchboxen. Gewerkschaften reagieren mit landesweiten Streiks.<br>\nFrankreich steht ein &raquo;hei&szlig;er Herbst&laquo; bevor. Denn Pr&auml;sident Emmanuel Macron holt zum Generalangriff gegen die Interessen der Lohnabh&auml;ngigen aus. H&ouml;chste Priorit&auml;t hat f&uuml;r ihn dabei, die &raquo;Rentenreform&laquo; durchzusetzen, die er w&auml;hrend seines ersten Mandats (2017&ndash;2022) aufgrund des Drucks von der Stra&szlig;e noch aufgegeben hatte. Gegen Macrons Vorhaben fand nun am Donnerstag ein landesweiter Streiktag statt, zu dem die Gewerkschaften CGT, FSU und Solidaires aufgerufen hatten. Auch die Sch&uuml;ler- und Studentenorganisationen UNEF, FIDL, MNL, Voix lyc&eacute;enne beteiligten sich an den Protesten. In mehr als 200 St&auml;dten fanden Demonstrationen statt, in Paris beteiligten sich mehrere tausend Menschen an der zentralen Kundgebung. &raquo;Wir rufen zur Mobilisierung und zu Demonstrationen auf, um zu sagen, dass wir h&ouml;here L&ouml;hne und nicht ein h&ouml;heres Renteneintrittsalter wollen&laquo;, sagte Boris Plazzi am Donnerstag gegen&uuml;ber jW. Der CGT-Gewerkschaftssekret&auml;r erkl&auml;rte, die sozialen Ungleichheiten im Land w&uuml;rden immer gr&ouml;&szlig;er. &raquo;Die Inflation betrug im vergangenen Jahr 6,8 Prozent und k&ouml;nnte bis Ende des Jahres auf zehn Prozent ansteigen&laquo;, so Plazzi. Laut Zahlen des Arbeitsministeriums habe das je nach Berufsgruppe zu Reallohnverlusten zwischen zwei und vier Prozent gef&uuml;hrt. &raquo;W&auml;hrend die Preise in die H&ouml;he schnellen und Besch&auml;ftigte, Rentner und Erwerbslose verarmen, explodieren die Verm&ouml;gen der Reichsten&laquo;, bemerkte er weiter an. Tats&auml;chlich sind in Frankreich die an Aktion&auml;re gezahlten Dividenden innerhalb eines Jahres um 32,7 Prozent gestiegen, und die Gewinne der 40 gr&ouml;&szlig;ten b&ouml;rsennotierten Unternehmen belaufen sich im ersten Halbjahr 2022 auf 72,8 Milliarden Euro &ndash; 53 Prozent mehr als noch im ersten Halbjahr 2019. Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Reiche lehnt Macron trotzdem entschlossen ab. Um &ouml;ffentliche Ausgaben in den kommenden Jahren zu finanzieren, z&auml;hlt der Pr&auml;sident tats&auml;chlich auf die &raquo;Rentenreform&laquo;. Diese dient laut Regierung n&auml;mlich neuerdings nicht mehr dazu &ndash; wie noch vor wenigen Monaten propagiert wurde &ndash;, ein Defizit in der Rentenkasse zu begleichen. Denn laut Jahresbericht des von der Regierung eingesetzten &raquo;Rentenorientierungsrats&laquo; hat das Rentensystem im Jahr 2021 zum ersten Mal seit der Krise 2008 einen &Uuml;berschuss von 900 Millionen Euro erzielt, in diesem Jahr wird demnach sogar ein Plus von 3,2 Milliarden Euro erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435732.arbeitskampf-macrons-generalangriff.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Vergeblich, teuer und blamabel<\/strong><br>\nDas BVerfG beantwortete Fragen einer Bild-Journalistin nicht. Die klagte daraufhin erfolgreich. Statt sich vor Gericht selbst zu vertreten, mandatierte das BVerfG teure Anw&auml;lte zulasten des Steuerzahlers und zulasten der Pressefreiheit.<br>\n&ldquo;Ich verweise auf die bisherige Korrespondenz&rdquo; musste BILD-Reporterin Lydia Rosenfelder vom Pressesprecher des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) immer wieder lesen, als sie Fragen zu Hintergr&uuml;nden des gemeinsamen Abendessens von Verfassungsrichtern mit Angela Merkel und Ministern stellte. Dabei wurden ihre Fragen in der vorherigen Korrespondenz gar nicht beantwortetet. Schlie&szlig;lich klagte sie vor dem Verwaltungsgericht (VG) Karlsruhe &ndash; und pl&ouml;tzlich wurden die Fragen beantwortet, so dass der Rechtsstreit erledigt war. Doch in der Kostenentscheidung hielt das VG fest, dass das BVerfG, dessen Verwaltungsleitung letztlich vom Gerichtspr&auml;sidenten Stephan Harbarth verantwortet wird, Rosenfelder zu Unrecht die presserechtliche Auskunft verwehrt hatte.<br>\nJetzt wurde durch einen Bericht der FAZ &ouml;ffentlich, was das BVerfG f&uuml;r seine Rechtsverteidigung in diesem Fall ausgegeben hat, n&auml;mlich 33.528,26 Euro. Herausgekommen ist die Summe durch eine Antwort des BVerfG auf eine B&uuml;rgeranfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Gegen&uuml;ber der FAZ begr&uuml;ndet das BVerfG die H&ouml;he der Summe mit der &ldquo;herausragenden Expertise&rdquo; der Kanzlei und der &ldquo;Eilbed&uuml;rftigkeit einer Reaktion&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/teure-anwaelte-bundesverfassungsgericht-bild-zeitung-presserecht-auskunftsanspruch\/\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Dokumenten-Leak der Bundesregierung: Es gibt ihn doch, den gro&szlig;en Plan<\/strong><br>\nEin von einem Whistleblower den &ldquo;NachDenkSeiten&rdquo; zugespieltes Dokument der Bundesregierung zeigt in erschreckendem Ma&szlig;e, wie planvoll diese bei der Erzeugung von Meinungsmache vorgeht. Die Frage, ob Politik und Medien aus reiner &Uuml;berzeugung in gleicher Weise agieren, oder ob es sich um gezielte Propaganda handelt, ist damit beantwortet.<br>\nDas Papier mit dem griffigen Titel &ldquo;Laufende Aktivit&auml;ten der Ressorts und Beh&ouml;rden gegen Desinformation im Zusammenhang mit RUS Krieg gegen UKR&rdquo; m&uuml;sste ein Skandal sein, der die Daseinsberechtigung der gesamten Bundesregierung infrage stellen k&ouml;nnte. Denn es offenbart, dass nicht einfach nur auf eine &uuml;ble Weise Stimmung gegen Russland gemacht werden soll. Vielmehr geht es um eine konzertierte Aktion, die bereits bei der Einflussnahme bei Kindern beginnt und irgendwo mitten in der Gesellschaft endet. Es gibt also faktisch niemanden, der sich der Propaganda entziehen kann.<br>\nMit dem Wissen &uuml;ber dieses Papier ergibt die &ndash; im wahrsten Sinne &ndash; gleichgeschaltete Medienberichterstattung einen weiter gefassten Sinn, als bisher bekannt war. Denn es sind nicht mehr nur die Entscheidungen der Chefredaktionen, die zur eklatant eingef&auml;rbten Publikation von Berichten mit Russland-Bashing und Russophobie f&uuml;hren. Es ist vielmehr eine Art staatlicher Auftrag, der von den Auftragnehmern brav ausgef&uuml;hrt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/150296-nach-dokumenten-leak-bundesregierung-es\/\">Tom J. Wellbrock auf RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Dokumenten-Leak: Wie die Bundesregierung an einer &bdquo;Narrativ-Gleichschaltung&ldquo; zum Ukraine-Krieg arbeitet &ndash; Teil 1<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88618%20\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Menschenkette zur Befreiung von Julian Assange<\/strong><br>\nDem Herausgeber und Verleger von WikiLeaks, Julian Assange, drohen 175 Jahre Haft f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung wahrheitsgem&auml;sser Informationen im &ouml;ffentlichen Interesse. Nun hat seine Frau Stella Assange in einem Video einen Aufruf gestartet: Am 8. Oktober sollen sich Demonstranten zusammenfinden, einander an den H&auml;nden fassen und so das britische Parlament umstellen. Damit sollen sie signalisieren, dass sie sich f&uuml;r eine Befreiung des Whistleblowers einsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freethewords.com\/news\/2022\/09\/08\/menschenkette-zur-befreiung-von-julian-assange\/\">Free the Words<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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