{"id":88778,"date":"2022-10-04T08:45:31","date_gmt":"2022-10-04T06:45:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778"},"modified":"2022-10-04T08:45:31","modified_gmt":"2022-10-04T06:45:31","slug":"hinweise-des-tages-4207","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h01\">Gesundheitsminister gegen Philosoph: &raquo;Wir sind im Krieg mit Putin&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h02\">Wirtschaftskrieg stoppen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h03\">Berlin bereitet den Boden: Rechtsruck in Italien. Gastkommentar.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h04\">Amerikaner wollen Trainingszentrum in Wiesbaden schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h05\">Ukrainekonflikt: &laquo;Der Westen will keine Verhandlungen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h06\">Chomsky: &ldquo;Wird Putin einfach die Koffer packen und sich davonschleichen?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h07\">Nord Stream: Sabotage von Verhandlungen oder Putsch der Neocons?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h08\">&raquo;Wir haben lange gewartet&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h09\">Erst das Fressen, dann die Moral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h10\">Bald schon sehen Sie hier vielleicht nichts mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h11\">Die Inflation: Wir sind alle schwer davon betroffen. Oder?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h12\">Vergleich von Mindestlohn und B&uuml;rgergeld: DGB-Berechnungen belegen hohen Unterschied bei Haushaltseinkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h13\">Sympathy for Germany<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h14\">Warum das Weltwirtschaftsforum Greta liebt: &Uuml;berwachte CO2-Zuteilungen f&uuml;r besitzlose, gl&uuml;ckliche B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h15\">Eigent&uuml;mer der Warburg-Bank stimmen Ver&ouml;ffentlichung von ungeschw&auml;rztem Scholz-Protokoll zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88778#h16\">BW: Kritik an Maskenpflicht in Pflegeheimen w&auml;chst<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gesundheitsminister gegen Philosoph: &raquo;Wir sind im Krieg mit Putin&laquo;<\/strong><br>\nSo deutlich hatte es noch kein Regierungsmitglied ausgedr&uuml;ckt: In einem Tweet kritisiert SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach den Philosophen Richard David Precht &ndash; und verortet Deutschland im Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/karl-lauterbach-twittert-wir-sind-im-krieg-mit-putin-a-24b8b4db-90c4-4891-85b4-50d92aea09c8\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p>dazu: <strong>ARD-Interview: Verteidigungsministerin Lambrecht widerspricht Lauterbachs Kriegspartei-These<\/strong><br>\nDass Gesundheitsminister Lauterbach Deutschland verbal und informell zur Kriegspartei erkl&auml;rte, r&uuml;ckte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht nun offiziell zurecht: Deutschland sei nicht im Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/christine-lambrecht-verteidigungsministerin-widerspricht-karl-lauterbach-a-51f01786-28a8-4872-99e1-d344f1f6ee13%20\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Bei <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/gesellschaft\/markus-lanz\/markus-lanz-vom-29-september-2022-100.html\">Markus Lanz<\/a> erkl&auml;rte Melanie Amann vom Spiegel noch einige Tage zuvor, dass diese Twitter-Bewirtschaftung durch die Medien gar nicht mehr stattfinde und dann twittert Lauterbach wieder irgend einen K&auml;se und prompt wird im Spiegel geschlagzeilt was das Zeug h&auml;lt. Es klickt halt gut oder in Anlehnung an Melanie Amann: Lauterbach ist ja nicht Beatrix von Storch. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Irritierende Wortmeldung des Bundesgesundheitsministers &ndash; Lauterbachs Krieg<\/strong><br>\nVia Twitter verbreitet Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, die Bundesrepublik befinde sich im &bdquo;Krieg&ldquo; mit Putin. Das ist nicht nur eine unfassbare Grenz&uuml;berschreitung, sondern auch eine Steilvorlage an den Kreml, um die Situation weiter zu eskalieren. Als Mitglied der Bundesregierung ist Lauterbach eine Gefahr f&uuml;r Deutschland. Er ist seines Amtes unw&uuml;rdig und geh&ouml;rt unverz&uuml;glich entlassen. [&hellip;]<br>\nWas Karl Lauterbach sich da geleistet hat, mag man als gedankenloses Irrlichtern abtun, als eine weitere Wegmarke in der Kommunikation eines ganz offensichtlich psychisch verhaltensauff&auml;lligen Narzissten, der es aufgrund der Dysfunktionalit&auml;t politischer Auswahlmechanismen bis in die Regierung geschafft hat. Aber es ist nat&uuml;rlich v&ouml;llig undenkbar, eine solche Person in dieser Funktion zu belassen. Oder sagen wir so: Es w&auml;re v&ouml;llig undenkbar, wenn es in der Bundesrepublik noch Sedimente einer politischen Kultur g&auml;be mit Rechenschaftspflicht, historischem Bewusstsein und einem Verst&auml;ndnis von Regierungsverantwortung. Nichts davon ist zu erkennen &ndash; au&szlig;er der &bdquo;Richtigstellung&ldquo; einer Verteidigungsministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/karl-lauterbach-krieg-mit-putin-bundesregierung-ukrainekrieg-entlassung%20\">Cicero<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wirtschaftskrieg stoppen!<\/strong><br>\nDie Regierungspolitik ist eine einzige Katastrophe. Die Existenzangst von Millionen Menschen wegen der explodierenden Energiekosten hat die Ampel bisher ignoriert. Der personifizierte Gipfel der Unf&auml;higkeit ist momentan Wirtschaftsminister Robert Habeck. Noch vor zehn Tagen verteidigte er seine unsoziale Gasumlage, die die bereits gebeutelten Gaskunden noch st&auml;rker belastet h&auml;tte. Aufgeregt schnauzte er die Opposition im Bundestag an, dass ihr nichts Besseres einfiele als &raquo;Die Gasumlage muss weg!&laquo; zu rufen. Eine Woche sp&auml;ter wurde die Gasumlage von der Ampel begraben &ndash; ganze zwei Tage vor ihrer Einf&uuml;hrung. Habeck meint, die Gasumlage werde dennoch in &raquo;die Annalen der Geschichte eingehen&laquo;.<br>\nSchlimmer als solche peinlichen Statements ist, dass die Ampel selbst jetzt keinen konkreten Vorschlag zur Entlastung vorzuweisen hat, w&auml;hrend &uuml;berall unbezahlbare Abschlagsrechnungen ins Haus flattern. Zwar lie&szlig; die Bundesregierung verlautbaren, sie h&auml;tte sich intern auf eine L&ouml;sung verst&auml;ndigt. Bei genauerem Hinsehen handelt es sich aber zun&auml;chst nur um einen alternativen Finanzierungsvorschlag zur Gasumlage, um Energiekonzerne zu st&uuml;tzen. Dazu soll der Wirtschaftsstabilisierungsfonds Kredite in H&ouml;he von bis zu 200 Milliarden Euro aufnehmen k&ouml;nnen &ndash; also nach dem &raquo;Sonderverm&ouml;gen&laquo; f&uuml;r die Aufr&uuml;stung ein weiterer Schattenhaushalt. Auch die omin&ouml;se Energiepreisbremse soll dar&uuml;ber finanziert werden. Aber das Doppelwumms-Gefasel von Scholz kann nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass selbst nach Beginn der Heizsaison die Menschen nicht wissen, in welchem Umfang ihnen geholfen wird. Denn &uuml;ber die konkrete Ausgestaltung br&uuml;tet noch eine Arbeitsgruppe &ndash; ihr Bericht soll erst Mitte Oktober vorliegen. Soviel Gest&uuml;mper war selten. Andere L&auml;nder wie Frankreich haben bereits seit letztem Winter einen Energiepreisdeckel!<br>\nUnd das alles w&auml;hrend die Ampel sich weiter weigert anzuerkennen, dass der von ihr gef&uuml;hrte Wirtschaftskrieg nicht der Ukraine Frieden bringt, sondern uns mehr als Russland schadet und Gasprom Rekordprofite beschert, dass er Deutschland deindustrialisiert und US-Interessen n&uuml;tzt, dass er negative Auswirkungen f&uuml;r den globalen S&uuml;den hat und die steigende Nutzung von Kohle und Frackinggas den Klimawandel beschleunigt. Die Sanktionen zu kritisieren muss die Pflicht einer sozialen Opposition sein, ebenso wie wir kritisieren m&uuml;ssen, dass die Ampelregierung uns durch die Lieferung und Ausbildung an schweren Waffen sowie Geheimdienstzusammenarbeit bis zum Hals in einen Krieg hineingezogen hat, der zum globalen Fl&auml;chenbrand unter Einsatz von Atomwaffen werden k&ouml;nnte. Nur Diplomatie kann eine weitere Eskalation verhindern. Doch auch hier: Fehlanzeige bei der Bundesregierung. Gegen das soziale und friedenspolitische Totalversagen der Ampel braucht es Protest!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435804.wirtschaftskrieg-stoppen.html\">Sahra Wagenknecht in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Berlin bereitet den Boden: Rechtsruck in Italien. Gastkommentar.<\/strong><br>\nHeiner Flassbeck ist Volkswirt und Publizist. Er arbeitete u. a. als Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium und als Chefvolkswirt der UNCTAD<br>\nDie italienische Wahl vom 25. September, &uuml;ber deren Ergebnis viele scheinbar schockiert sind, reiht sich nahtlos ein in eine Serie von Wahlen, bei denen die B&uuml;rger ihre Frustration &uuml;ber die wirtschaftliche Lage im Allgemeinen und die Rolle der EU im Besonderen zum Ausdruck bringen. Erstaunlich ist nur, dass man in Deutschland nach jedem dieser Ereignisse so tut, als sei man erstaunt &ndash; bevor man wieder zur Tagesordnung &uuml;bergeht. Auf den Gedanken, auch die Bundesregierung k&ouml;nne ihren Teil dazu beigetragen haben, dass die Frustration in weiten Teilen Europas so gewaltig ist, kann und will selbstverst&auml;ndlich niemand kommen. Berlin macht immer alles richtig, und wenn man Deutschland etwas vorwerfen kann, dann nur, dass es sich zu sehr zur&uuml;cknimmt, statt die ihm eigentlich zukommende &raquo;F&uuml;hrungsrolle&laquo; in Europa zu &uuml;bernehmen. Die EU-Kommission profiliert sich gern als harter K&auml;mpfer f&uuml;r die &raquo;europ&auml;ischen Werte und Gesetze&laquo;, wenn es um relativ kleine mittel- und osteurop&auml;ische L&auml;nder und deren relativ kleine Verfehlungen geht. Die f&uuml;r Europas Schicksal entscheidende Verfehlung Deutschlands (und der Niederlande), die in den fortw&auml;hrend viel zu gro&szlig;en Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen dieser beiden Nordl&auml;nder zum Ausdruck kommt, ist ihr hingegen nicht die Rede wert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435879.berlin-bereitet-den-boden.html\">Heiner Flassbeck in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Amerikaner wollen Trainingszentrum in Wiesbaden schaffen<\/strong><br>\nDie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ad hoc auf die Beine gestellte Ausbildung ukrainischer Streitkr&auml;fte durch die Vereinigten Staaten und ihre B&uuml;ndnispartner soll &uuml;berarbeitet werden. Das amerikanische Verteidigungsministerium arbeite derzeit einen Plan aus, der Ausbildung und Ausr&uuml;stung der ukrainischen Soldaten eine neue Struktur geben soll. Das berichtete die &bdquo;New York Times&ldquo; am Freitag. Der Plan, &uuml;ber den in den kommenden Wochen entschieden werden soll, spiegelt die Bereitschaft Washingtons wider, die Ukraine langfristig in dem Krieg gegen Russland zu unterst&uuml;tzen.<br>\nSo soll ein Ausbildungszentrum in Wiesbaden, dem Hauptquartier des amerikanischen Heeres in Europa und Afrika, unter einem einheitlichen Kommando eines ranghohen Generals geschaffen werden. Dieses soll General Christopher Cavoli, dem Kommandeur der amerikanischen Streitkr&auml;fte in Europa, unterstellt werden und Entscheidungen der Ukraine-Kontaktgruppe ausf&uuml;hren. Das ist eine Koalition von 40 Staaten, die auf Initiative des Pentagons nach Beginn des Angriffskrieges gegr&uuml;ndet worden war. Cavoli habe Verteidigungsminister Lloyd Austin einen entsprechenden Plan vorgelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/wiesbaden-als-trainingszentrum-fuer-ukraine-18355658.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Die Maske f&auml;llt immer mehr: Deutschland wird damit ein Teil des Krieges und wird wieder einmal von der amerikanischen Regierung genutzt, indem wir einem unbeherrschbaren Risiko ausgesetzt werden. Es passt auch zu den Forderungen der Au&szlig;enminister der baltischen Staaten, die Ukraine im Schnellverfahren in die NATO aufzunehmen. Damit w&uuml;rde Deutschland direkt in die kriegerischen Auseinandersetzungen hineingezogen und wird mit sehr gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit, das Ziel eines russischen Atomschlages werden. Ist dieses das Ziel der Amerikaner?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukrainekonflikt: &laquo;Der Westen will keine Verhandlungen&raquo;<\/strong><br>\n&laquo;Der Westen ist bereit, seine eigenen B&uuml;rger zu opfern, um von Dogmatismus und Ideologie geleitete Ziele zu erreichen&raquo;<br>\nInterview mit Jacques Baud*<br>\nZeitgeschehen im Fokus Die Gel&auml;ndegewinne im Grossraum Charkow werden von den westlichen Medien als durchschlagender Erfolg der Ukrainer gefeiert. Wie beurteilen Sie die aktuelle &not;Situation?<br>\nJacques Baud Die R&uuml;ckeroberung der Region Charkow Anfang September scheint ein Erfolg f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte zu sein. Unsere Medien jubelten, sie &uuml;bernahmen die ukrainische Propaganda und vermittelten uns ein Bild, das nicht der Realit&auml;t entsprach. Eine genauere Betrachtung der Operationen h&auml;tte die Ukraine zu mehr Vorsicht veranlassen k&ouml;nnen.<br>\nAus milit&auml;rischer Sicht ist diese Operation ein taktischer Sieg f&uuml;r die Ukrainer und ein operativ-strategischer Sieg f&uuml;r die russische Koalition.<br>\nWie kommen Sie zu dieser Einsch&auml;tzung?<br>\nAuf ukrainischer Seite stand Kiew unter Druck, auf dem Feld Erfolge zu erlangen. Wolodymyr Selenskij hat Angst, dass die westliche Unterst&uuml;tzung ausbleiben k&ouml;nnte, und die Amerikaner dr&auml;ngten ihn, Offensiven im Raum Cherson zu starten. Diese Offensiven, die ungeordnet, mit enormen Verlusten und ohne Erfolg durchgef&uuml;hrt wurden, f&uuml;hrten zu Spannungen zwischen Selenskij und seinem Generalstab.<br>\nEinige westliche Experten hatten bereits vor Wochen die Pr&auml;senz der Russen in Charkow in Frage gestellt, da diese eindeutig keine Absicht hatten, in der Stadt zu k&auml;mpfen. In Wirklichkeit diente ihre Pr&auml;senz in der Region einzig und allein dazu, die ukrainischen Truppen zu fixieren, damit sie nicht in den Donbas marschierten, der das eigentliche operative Ziel der Russen ist.<br>\nDie im August vorliegenden Informationen deuteten darauf hin, dass die Russen schon lange vor dem Beginn der ukrainischen Offensive geplant hatten, diese Region zu verlassen. Sie zogen sich also geordnet zur&uuml;ck, zusammen mit einigen Zivilisten, die Opfer von Vergeltungsmassnahmen h&auml;tten werden k&ouml;nnen. Ein Beweis daf&uuml;r ist, dass das riesige Munitionslager in Balaklaya leer war, als die Ukrainer es entdeckten, was beweist, dass die Russen bereits seit einigen Tagen alles sensible Personal und Material evakuiert hatten. Die Russen hatten sogar Sektoren verlassen, die die Ukraine nicht angegriffen hatte. In dem Gebiet blieben nur noch einige Soldaten der russischen Nationalgarde und der Donbas-Milizen zur&uuml;ck.<br>\nZu diesem Zeitpunkt waren die Ukrainer mit zahlreichen Angriffen in der Region Cherson besch&auml;ftigt, die seit August immer wieder zu Fehlschl&auml;gen und enormen Verlusten f&uuml;r ihre Armee f&uuml;hrten. Als die US-Geheimdienste den Abzug der Russen aus der Region Charkow feststellten, sahen sie die Chance auf einen Erfolg f&uuml;r die Ukrainer und gaben ihnen die Informationen. So entschied sich die Ukraine pl&ouml;tzlich, ein Gebiet anzugreifen, das bereits praktisch leer war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-17-vom-29-september-2022.html#article_1415\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Chomsky: &ldquo;Wird Putin einfach die Koffer packen und sich davonschleichen?&rdquo;<\/strong><br>\nWas hofft Russland zu erreichen? Es gibt es zwei M&ouml;glichkeiten, sich dieser Frage zu n&auml;hern.<br>\nEine M&ouml;glichkeit ist, die Tiefen von Putins Geist zu erforschen, wie es George W. Bush tat, als er Putin in die Augen schaute, seine &ldquo;Seele&rdquo; sah und sie f&uuml;r gut erkl&auml;rte. Viele Amateur-Psychologen tun &auml;hnliches heute.<br>\nEine zweite M&ouml;glichkeit besteht darin, sich anzuschauen, was Putin und seine Mitarbeiter sagen. Wie bei anderen Staatsoberh&auml;uptern mag das ihre verborgenen Absichten widerspiegeln oder auch nicht. Wichtig ist jedoch, dass das, was sie sagen, als Grundlage f&uuml;r Verhandlungen dienen kann, wenn ein Interesse daran besteht, den Schrecken ein Ende zu setzen, bevor er noch schlimmer wird. So funktioniert Diplomatie.<br>\nDer zweite Weg legt nahe, dass das, was Russland zu erreichen hofft, in erster Linie die Neutralisierung der Ukraine und die &ldquo;Entmilitarisierung und Entnazifizierung&rdquo; ist. Ersteres bedeutet die Annullierung der Programme der letzten Jahre zur faktischen Integration der Ukraine in die Nato. Das kommt den Vorschl&auml;gen von Pr&auml;sident Selenskyj vom M&auml;rz dieses Jahres &uuml;ber eine Neutralisierung mit Sicherheitsgarantien sehr nahe.<br>\nLetzteres w&auml;re ein Thema, das in ernsthaften Verhandlungen zu diskutieren w&auml;re. Es k&ouml;nnte in Form einer Vereinbarung &uuml;ber den Verzicht auf die Stationierung schwerer, gegen Russland gerichteter Waffen in der Ukraine, auf weitere gemeinsame Milit&auml;rman&ouml;ver usw. formuliert werden. Kurzum, ein Status wie in Mexiko.<br>\nDas sind Themen f&uuml;r Verhandlungen &ndash; nat&uuml;rlich nur, wenn ein ernsthaftes Interesse an der Beendigung des Konflikts besteht.<br>\nWir sollten uns daran erinnern, dass der gr&ouml;&szlig;te Teil der Welt, einschlie&szlig;lich einer gro&szlig;en Mehrheit der Deutschen und eines Gro&szlig;teils des &uuml;brigen Europas, jetzt Verhandlungen fordert, w&auml;hrend die USA darauf bestehen, dass die Priorit&auml;t darin bestehen muss, Russland ernsthaft zu schw&auml;chen, also keine Verhandlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Chomsky-Wird-Putin-einfach-die-Koffer-packen-und-sich-davonschleichen-7280107.html?seite=all%20\">Noam Chomsky, C.J. Polychroniou in Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nord Stream: Sabotage von Verhandlungen oder Putsch der Neocons?<\/strong><br>\nDie Reaktionen auf die Anschl&auml;ge auf Nord Stream 2 sind wirklich ungew&ouml;hnlich. Nur um den Vergleichsma&szlig;stab in Erinnerung zu rufen &ndash; beim Beschuss des Kernkraftwerks Energodar hie&szlig; es sofort, das seien &ldquo;die Russen&rdquo; gewesen; dieses Muster zieht sich im Grunde durch bis ins Jahr 2014. In der Regel gen&uuml;gt ein Verweis auf nicht benannte &ldquo;gut informierte Quellen&rdquo;, und die Schuldzuweisung ist klar, quer durch die gesamte westliche Medienlandschaft. (&hellip;)<br>\nInteressant sind zwei Theorien, die m&ouml;gliche weitere Hintergr&uuml;nde liefern, und die auf The Duran ausf&uuml;hrlich diskutiert wurden. Die erste besagt, dass es Versuche zu Verhandlungen gegeben habe, vermittelt von Saudi-Arabien, aber ohne Beteiligung der US-Amerikaner. Grundlage sind zwei Indizien &ndash; der Gefangenenaustausch, der von den Saudis vermittelt wurde, der aber f&uuml;r sich genommen f&uuml;r Russland politisch durchaus heikel war (insbesondere wegen der freigelassenen Asow-Kommandeure) und daher eigentlich nur Sinn ergibt, wenn es um mehr als nur einen solchen Austausch ging, und der &uuml;beraus freundliche Empfang f&uuml;r Olaf Scholz bei seinem Besuch in Riad. Dabei muss man bedenken, dass der US-Regierung in den vergangenen Monaten in Saudi-Arabien eher die kalte Schulter gezeigt wurde, und dass, wenn man sich an unterschiedliche Bilder von dort erinnert, sehr genau darauf geachtet wird, welche Botschaft die Art des Empfangs aussendet (man denke nur an Bundesau&szlig;enminister Robert Habeck in Katar).<br>\nDie Ger&uuml;chte, die man nat&uuml;rlich mit der Vorsicht betrachten muss, die solchen Ger&uuml;chten zukommt, besagen, dass diese Verhandlungen auf eine Akzeptanz des Status quo durch die Ukraine hinausliefen, woraufhin die Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden k&ouml;nnten. Der Anschlag auf Nord Stream habe stattgefunden, um diese Verhandlungen zu sabotieren, indem das Hauptziel von europ&auml;ischer Seite, die Wiederherstellung der Energieversorgung, unerreichbar gemacht werde.<br>\nEs f&auml;llt mir schwer, mir ausgerechnet Scholz, der im Januar in Washington den entscheidenden Moment zum Widerspruch so glorreich verpasst hat, als kompetenten Verhandler vorzustellen. Interessant ist jedenfalls, dass es nach wie vor keine Aussage eines Mitglieds der Bundesregierung zu diesem Thema gibt, nicht einmal vom gr&uuml;nen Plapperm&auml;ulchen.<br>\nDie zweite Theorie ist deshalb interessant, weil sie die eigenartige Kommunikation aus dem Wei&szlig;en Haus erkl&auml;ren k&ouml;nnte. Sie besagt, dass es sich um eine selbst innerhalb der US-Regierung unabgesprochene Handlung der Neocon-Fraktion in Zusammenarbeit mit dem &ldquo;tiefen Staat&rdquo; handelt. Das Motiv daf&uuml;r sei, den europ&auml;ischen Regierungen jeden m&ouml;glichen R&uuml;ckzugsweg abzuschneiden. Das k&ouml;nnte erkl&auml;ren, warum das Medienmaterial gegen die vermeintlich Schuldigen noch nicht vorbereitet in der Schublade lag, wie es sonst bei entsprechenden US-Aktionen &uuml;blich ist. Bei Vorf&auml;llen wie dem angeblichen Giftgasangriff im syrischen Duma kam in der Regel die Schuldzuweisung mit der Nachricht.<br>\nProblematisch an dieser Theorie ist, das sie den Einfluss der Neocons auf die Medien untersch&auml;tzt. Da muss man nur an die Russiagate-Geschichte denken. Wobei nat&uuml;rlich dieser Fall weit heikler ist. Denn auch wenn sorgf&auml;ltig darauf geachtet wurde, dass die Angriffspunkte au&szlig;erhalb der Hoheitsgew&auml;sser D&auml;nemarks und Schwedens lagen, konstituiert dieser Angriff, der nur von staatlichen Akteuren ausgegangen sein kann, eine Kriegshandlung gegen mindestens zwei Nationen &ndash; Deutschland als dem eigentlichen Nutznie&szlig;er der Pipelines und Russland als zumindest partiellem Eigent&uuml;mer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/150240-nord-stream-sabotage-von-verhandlungen\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Wir haben lange gewartet&laquo;<\/strong><br>\nDie extrem hohe Wahlbeteiligung und die wenigen Neinstimmen bei den Referenden in den Gebieten Donezk, Lugansk, Cherson und Saporischschja m&ouml;gen auf Au&szlig;enstehende unglaubw&uuml;rdig wirken. Aber in der &raquo;Volksrepublik&laquo; (&raquo;VR&laquo;) Donezk konnte ich im pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch mit B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern erleben, dass der Wunsch, sich mit Russland zu vereinigen, so gut wie einhellige Meinung war. Der Gro&szlig;teil der Menschen &ndash; vor allem der &auml;lteren Generation &ndash; war geradezu von der Idee begeistert. Ein zwiesp&auml;ltiges Gef&uuml;hl haben Eltern, deren Kinder in der Ukraine leben, weil sie dorthin geheiratet oder dort schon vor Jahren eine Arbeit gefunden haben.<br>\nWenn man Intellektuelle befragte, so antworteten viele eher emotionslos. Etwa: &raquo;Ein anderer Weg ist nicht m&ouml;glich.&laquo; Oder auch ein Bankangestellter, den ich gleich am ersten Tag meiner Ankunft in Donezk &ndash; das Referendum hatte gerade begonnen &ndash; zuf&auml;llig auf der Stra&szlig;e treffe. Er sagt: &raquo;Bis 2014 war Donezk die sch&ouml;nste Stadt der Welt.&laquo; Aber nun seien viele Bewohner nach Russland abgereist, denn es gebe &ndash; seit Februar verst&auml;rkt &ndash; t&auml;glich Beschuss durch die ukrainische Armee und Tote durch Granaten und Minen. Nur wenige Tage vor dem Referendum hatte die Artillerie den &raquo;Krytyj Rynok&laquo; &ndash; den gr&ouml;&szlig;ten Markt der Stadt &ndash; und das Kujbischew-Wohngebiet im Nordwesten von Donezk beschossen. Es gab 19 Tote. Auch w&auml;hrend des Referendums gab es Beschuss, die Wahl fand trotzdem statt. (&hellip;)<br>\nIn der Gro&szlig;stadt Donezk, in der vor 2014 fast eine Million Menschen lebte, jetzt aber weit weniger, begleite ich eine Gruppe von Wahlhelfern, die mit durchsichtigen Wahlurnen durch die Treppenflure ziehen. Wir besuchen das Haus Nr. 122 in der Posteschewo-Stra&szlig;e. Die Anwohnerin Swetlana Iwanowna &ouml;ffnet die Wohnungst&uuml;r. Auf dem Arm h&auml;lt sie ihr H&uuml;ndchen Lola. Wie viele andere B&uuml;rger, die &uuml;ber eine mobile Urne w&auml;hlen, verbirgt Swetlana ihren Wahlzettel beim Ankreuzen des K&auml;stchens &raquo;F&uuml;r die Vereinigung mit Russland&laquo; nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/435796.referenden-in-volksrepubliken-wir-haben-lange-gewartet.html\">Ulrich Heyden in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ein Vergleich: Referenden in Spanien und Ukraine<\/strong><br>\n2017 fand in Spanien ein Referendum in der Autonomen Region Katalonien statt. Die Separatisten wollten eine vollst&auml;ndige Trennung von Spanien und einen eigenen Staat gr&uuml;nden.<br>\nIn den letzten Septembertagen diesen Jahres fand ein Referendum im Donbass statt. Die beiden dort befindlichen Staaten Donezk und Lugansk, die sich bereits vom Staat der Ukraine separariert haben, stimmen in einem Referendum dar&uuml;ber ab, ob sie sich der russischen F&ouml;deration eingliedern wollen, &auml;hnlich dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland.<br>\nEin Vergleich der Referenden kann ein Licht auf die politische Situation und Absichten der katalanischen Separatisten werfen.<br>\nBeiden Referenden ist gemein, dass sie von einem massiven Propagandaeinsatz begleitet sind und waren. Selbstverst&auml;ndlich ist ein Vergleich schwierig und niemals makellos.<br>\nDoch wenn kein Vergleich m&ouml;glich ist, kann Propaganda am besten wirken. Deshalb auch das Verbot von Feindsendern unter Hitler oder die Zensur in &bdquo;sozialen&ldquo; Medien oder gar das Verbot von alternativen Medien heute.<br>\nDer folgende Vergleich soll deshalb nur der Gegen&uuml;berstellung von Ma&szlig;nahmen und Ereignissen rund um die ukrainischen und katalanischen Referenden dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.katalonienkonflikt.eu\/index.php?show=reftest&amp;idioma=german\">Katalonienkonflikt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erst das Fressen, dann die Moral<\/strong><br>\nWenn das progressive Lager etwas bewirken will, darf es nicht erwarten, dass jede*r schon jetzt auf der richtigen Seite steht. Deshalb: Die Angst vor Widerspr&uuml;chen muss abgelegt werden &ndash; Pl&auml;doyer f&uuml;r einen hei&szlig;en Herbst ohne Scheuklappen (&hellip;)<br>\nJedes Thema, das auch die B&ouml;sen ansprechen, anzusprechen, gilt dann selbst als b&ouml;se, jeder Satz ist tabu, den jemand b&ouml;se meinen k&ouml;nnte, wenn man ihn nur konsequent &bdquo;weiterdenkt&ldquo;: Achtung: Querfront, h&ouml;rt man dann. Klingt Sahra Wagenknecht nicht schon wie Alice Weidel? Doch was als politische Wachsamkeit daherkommt, kann schnell in eine weltfremde Reinheitsidee abrutschen. Wer in einer Lage wie der, die zu kommen scheint, zuerst auf die Abgrenzung gegen&uuml;ber &bdquo;falschem&ldquo; Protest schaut, hat kapituliert.<br>\nNoch einmal: Gut m&ouml;glich, dass demn&auml;chst erhebliche Teile eher unpolitischer Milieus vom Zorn auf die Regierung gepackt werden, die die Folgen des Wirtschaftskriegs untersch&auml;tzt hat. Diese Wut wird in Formen auftreten, die zun&auml;chst schwer nach &bdquo;rechts&ldquo;und &bdquo;links&ldquo; zu sortieren sind. Gewiss lauert auch die AfD schon auf politischen Profit. Doch hat auch sie hier nicht per se ein Heimspiel: Preisproteste, deren Ursache sich nicht &bdquo;Migranten&ldquo; zuschieben l&auml;sst, sind f&uuml;r die Weidels nicht unproblematisch. Zudem wird sich die Regierung durch eine Art patriotische Mobilisierung verteidigen &ndash; aus der auszuscheren nun wirklich nicht der rechten DNA entspricht. So grenzt die linke Abgrenzeritis an Def&auml;tismus: Hat man denn so wenig Vertrauen ins eigene Argument &ndash; zu dem auch der Verweis auf Grenzen des Kriegsbeitrags z&auml;hlen kann?<br>\nEine merkw&uuml;rdige Angst vor dem Widerspr&uuml;chlichen bremst dergestalt den Widerspruch. Die Linke von heute f&uuml;rchtet das Handgemenge, in das die Frage nach dem Fressen oft m&uuml;ndet. Der tief sitzende Grund hei&szlig;t &ndash; Neoliberalismus: Zwar weist man den als politische Agenda zur&uuml;ck. Seinen Modus Operandi hat man hingegen &uuml;bernommen: Den Imperativ permanenter Selbstoptimierung konterkariert die heutige Linke nicht. Sie verschiebt ihn blo&szlig; auf das Feld politischer Moral.<br>\nEs ist nicht leicht, derma&szlig;en eingeschliffene Reflexe zu kontrollieren &ndash; schon gar nicht in einer Situation politischer Beschleunigung, wie sie der Herbst wom&ouml;glich bringt. Vielleicht hilft die Besinnung auf Brechts Bonmot: Es fordert ja nicht auf, sich zwischen Fressen und Moral zu entscheiden, sondern die Dialektik dazwischen wirksam zu machen. Was das positiv bedeutet, kann nur die Praxis zeigen &ndash; die Alternative aber hei&szlig;t Untergang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/putin-querfront-und-alles-rechtsoffen-wie-man-den-protest-abwuergt\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bald schon sehen Sie hier vielleicht nichts mehr<\/strong><br>\nDie Schlinge zieht sich ja nun seit einigen Jahren immer enger zu. Einige Alternativmedien sind bereits verschwunden &ndash; oder korrekter: wurden bereits verschwunden. Etliche Alternative ringen mit Banken und Sparkassen darum, ihr Girokonto behalten zu d&uuml;rfen. Andere sehen sich der L&ouml;schung ihrer Kan&auml;le ausgesetzt. Oder sie berichten, dass sie oder ihre Familien von Staatsanwaltschaften und Polizei bel&auml;stigt werden. Die Erkl&auml;rungen f&uuml;r dieses repressive Vorgehen sind immer dieselben: Alternativmedien w&uuml;rden Fake verbreiten, Falschinformationen streuen und &uuml;berdies seien sie die Anlaufstelle vermeintlich rechter B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Diese Situation wird sich vermutlich demn&auml;chst noch versch&auml;rfen.<br>\nDiese Einsch&auml;tzung ist unter Ber&uuml;cksichtigung jenes geleakten Papieres namens &raquo;Laufende Aktivit&auml;ten der Ressorts und Beh&ouml;rden gegen Desinformation im Zusammenhang mit RUS Krieg gegen UKR&laquo; zu sehen, von dem Florian Warweg im Laufe dieser Woche berichtete. Es wird zu erwarten sein, dass es im eintretenden Ernstfall den Alternativmedien an den Kragen gehen wird. Zumindest jenen von ihnen, die sich nicht unter das herrschende Narrativ ordnen wollen. Und das werden, es sei nochmal auf jenes den NachDenkSeiten zugespielte Papier verwiesen, lediglich Alternativmedien sein &ndash; der Mainstream ist l&auml;ngst auf narrativem Kurs. Der Feldzug gegen die Alternativmedien geht mit Beginn des Ernstfalles wahrscheinlich in seine finale Phase. (&hellip;)<br>\nWir sollten uns Gedanken machen. Und das am besten jetzt, solange man uns noch l&auml;sst. Die Zeichen der Zeit stehen nicht g&uuml;nstig, schon bald k&ouml;nnte die Ausd&uuml;nnung der alternativen Medien stattfinden. Auch wenn wir uns wiederholen, dieses geleakte Papier, von dem oben die Rede war, ist nicht nur einfach ein skandal&ouml;ser Vorgang der Gleichschaltung in diesem Lande. In diesem Vorgang steckt noch eine ganz wesentliche Erkenntnis, die sich nicht leugnen l&auml;sst: Die Gleichschaltung ist ein Generalangriff auf alle unabh&auml;ngigen und kritischen Medienangebote aus dem Alternativsektor. Die Quantit&auml;tsmedien sind l&auml;ngst gleichgeschaltet, sie taumeln h&ouml;chstens im viel zu engen Meinungskorridor mal hier, mal dort hin. Aber in dieser Millimeter-Enge ist ein Blick &uuml;ber den sprichw&ouml;rtlichen Tellerrand nicht Teil der Agenda.<br>\nUnd auch wenn es nicht realistisch erscheint: Im Grunde m&uuml;ssten wir uns, liebe Alternativmedien, mal zusammensetzen. Alle, egal aus welchem Lager man kommt und ob man sich wirklich sch&auml;tzt oder auch nicht so sehr. Es k&ouml;nnte schon bald um was viel Grunds&auml;tzlicheres gehen, als um Stallgeruch und Lagerkoller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/10\/alternativmedien-bald-schon-sehen-sie-hier-vielleicht-nichts-mehr\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Inflation: Wir sind alle schwer davon betroffen. Oder?<\/strong><br>\nVor einiger Zeit ging die Meldung durch die Medien, der Sparkassenpr&auml;sident Schleweis erwarte, dass k&uuml;nftig bis zu 60 % aller deutschen Haushalte ihr komplettes Einkommen ben&ouml;tigen werden, um ihren Lebensstandard bei den gestiegenen Preisen aufrecht zu erhalten. Oder dass sie sich sogar zus&auml;tzlich verschulden m&uuml;ssen. Vor dem Hochschnellen der Inflation waren &ldquo;nur&ldquo; 15 % aller Haushalte nicht in der Lage, ihren Konsum alleine aus ihrem verf&uuml;gbaren Einkommen zu bezahlen.<br>\nDie sehr viel schwieriger gewordene finanzielle Lage macht sich, nat&uuml;rlich, auch bei der Neu-Anlage von Ersparnissen bemerkbar: W&auml;hrend im ersten Halbjahr 2021 den Sparkassen noch 25 Mrd. Euro neu zuflossen, sank dieser Wert 2022 um 98 % auf 0,6 Mrd. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.isw-muenchen.de\/2022\/09\/die-inflation-wir-sind-alle-schwer-davon-betroffen-oder\/\">Franz Garnreiter in isw<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant dazu sind u.a. diese Beitr&auml;ge:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81029\">Inflation und Kommunikation: Warum sind wir vollkommen unf&auml;hig, miteinander zu sprechen?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88026\">Leitzinserh&ouml;hung zur Inflationsbek&auml;mpfung? Was f&uuml;r eine Schnapsidee.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>dazu auch: <strong>Inflation in Deutschland pl&ouml;tzlich zweistellig: Wann h&ouml;rt der Schrecken auf?<\/strong><br>\nDie Energiekrise treibt die Inflation auf zehn Prozent und h&ouml;her. Ist das die neue Normalit&auml;t? Unser Kolumnist gibt eine Orientierungshilfe f&uuml;r die Verbraucher.<br>\nDie neuen Inflationszahlen vom Statistischen Bundesamt sind d&uuml;ster. Erstmals seit 1950 ist die Inflationsrate zweistellig. Energie ist 44 Prozent teurer als vor einem Jahr. Wer heute einen neuen Gasvertrag abschlie&szlig;t, zahlt 35 Cent pro Kilowattstunde &ndash; siebenmal mehr als vor einem Jahr! Beim Strom sind es 56 Cent pro Kilowattstunde &ndash; doppelt so viel wie im vergangenen Jahr. Ein Paket Butter bekommt man im Supermarkt nicht mehr f&uuml;r unter zwei Euro, die Regel sind Preise &uuml;ber drei Euro. Lebensmittel kosten fast 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Grund: Die Produktion, Lagerung, K&uuml;hlung und Lieferung kosten viel Energie.<br>\nAllein im Vergleich zum August sind die Preise um zwei Prozent gestiegen. Das ist sonst das Inflationsziel f&uuml;r ein ganzes Jahr. Der Grund f&uuml;r den Inflationssprung: Der Tankrabatt und das 9-Euro-Ticket sind ausgelaufen. Benzin-Tanken kostet wieder 35 Cent mehr, Busfahren je nach Tarif sogar bis zu 100 Euro mehr im Monat. Da Verkehrsminister Volker Wissing kein Nachfolge-Ticket organisiert hat, ging es aus dem 9-Euro-Paradies zur&uuml;ck in den teuren Tarifdschungel. Sp&auml;testens jetzt ist klar: Der Tankrabatt und das 9-Euro-Ticket waren erfolgreiche Inflationssenker und werden schmerzlich vermisst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/neue-inflationszahlen-ploetzlich-zweistellig-wann-hoert-der-unfug-auf-li.271809\">Maurice H&ouml;fgen in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Vergleich von Mindestlohn und B&uuml;rgergeld: DGB-Berechnungen belegen hohen Unterschied bei Haushaltseinkommen<\/strong><br>\nDas monatliche Haushaltseinkommen von Mindestlohnverdienenden liegt bis zu 832 Euro h&ouml;her als das von k&uuml;nftigen B&uuml;rgergeldempf&auml;ngern. Das geht aus Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegen. Die Daten vergleichen das verf&uuml;gbare Einkommen von Erwerbslosen, die B&uuml;rgergeld erhalten, mit dem Einkommen der Erwerbst&auml;tigen, die f&uuml;r den zum Oktober gestiegenen Mindestlohn von 12 Euro arbeiten.<br>\nSo w&uuml;rde ein kinderloses Paar, das 28,5 Stunden die Woche f&uuml;r den Mindestlohn arbeitet, 2290 Euro im Monat netto ausgezahlt bekommen. Einem Paar, das B&uuml;rgergeld erh&auml;lt, st&uuml;nden inklusive Warmmiete nach Arbeitsagenturstatistik 1458 Euro zur Verf&uuml;gung. Das macht eine Differenz von 832 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/mindestlohn-und-buergergeld-im-vergleich-hoher-unterschied-bei-haushaltseinkommen-U5BMWURUVJGPZCBO5KE2LFVSHA.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sympathy for Germany<\/strong><br>\nGreeks and other southern Europeans could now be feeling schadenfreude as Germany faces the collapse of its economic model in the face of the Ukraine war and the new cold war with China. But with a democratic Europe in the balance, this is no time to gloat.<br>\nIt is never easy to wake up to the news that your country&rsquo;s business model is busted. It is difficult to acknowledge the obvious: that your political leaders had either been deluded or lying to you when they assured you for decades that your hard-earned living standards were safe. That your immediate future now relies on the kindness of foreigners determined to crush you. That the European Union, in which you had placed your trust, had been engaging in a permanent concealment exercise. That your EU partners, to whom you are now appealing for help, look at you as a villain whose comeuppance is long overdue. That economic elites in your country and beyond are seeking novel ways to ensure that your country remains stuck. That you must endure massive, painful changes to ensure that nothing changes.<br>\nGreeks know this feeling. We experienced it in our bones in early 2010. Today, it is the Germans who are facing a wall of condescension, antipathy, and even mockery. Ironic as it may seem, no Europeans are better placed than the Greeks to understand that the Germans deserve better; that their current predicament is the result of our collective, European failure; and that no one &ndash; least of all the long-suffering Greeks, southern Italians, Spaniards, and Portuguese (the PIGS as we were once called) &ndash; benefits from schadenfreude.<br>\nThe tables have been turned on Germany because its economic model relied on repressed wages, cheap Russian gas, and excellence in mid-tech mechanical engineering &ndash; particularly manufacturing cars with internal combustion engines. This resulted in massive trade surpluses during four distinct post-World War II phases: under the US-led Bretton Woods system, which provided fixed exchange rates and market access to Europe, Asia, and the Americas; then, after the collapse of Bretton Woods, when the single European market proved highly lucrative for German exports; again following the introduction of the euro, when vendor financing opened the floodgates for both goods and capital flowing from Germany to Europe&rsquo;s periphery; and, finally, when China&rsquo;s hunger for intermediate and final manufacturing products took up the slack after the euro crisis dampened demand for German goods in southern Europe.<br>\nGermans are now slowly coming to terms with the demise of their economic model and are beginning to see through the multifaceted Big Lie their elites were repeating for three decades: Fiscal surpluses were not prudence in action, but rather a monumental failure, during the long years of ultra-low interest rates, to invest in clean energy, critical infrastructure, and the two crucial technologies of the future: batteries and artificial intelligence. Germany&rsquo;s dependence on Russian gas and Chinese demand was never sustainable in the long term; and they are not mere bugs that can be ironed out.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.yanisvaroufakis.eu\/2022\/09\/18\/24667\/\">Yanis Varoufakis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Warum das Weltwirtschaftsforum Greta liebt: &Uuml;berwachte CO2-Zuteilungen f&uuml;r besitzlose, gl&uuml;ckliche B&uuml;rger<\/strong><br>\nDas Weltwirtschaftsforum hat im September einen Beitrag des &bdquo;Mission Directors&ldquo; des Forums f&uuml;r sogenannte Smart Cities ver&ouml;ffentlicht. Kunai Kumar, indischer Bau- und Stadtminister, bricht darin eine Lanze f&uuml;r Zuteilungen von CO2-Emissionsrechten an Verbraucher. Dabei werden alle im Lebenszyklus eines Produkts freigesetzten CO2-Mengen dem K&auml;ufer zugerechnet. &bdquo;&lsquo;My Carbon&rsquo;: An approach for inclusive and sustainable cities&ldquo; (mein Kohlenstoff: Ein Ansatz f&uuml;r inklusive und nachhaltige St&auml;dte), hei&szlig;t der Beitrag.<br>\nKumar gibt darin unfreiwillig einen guten Einblick in die Interessenlage der IT- und Finanzkonzerne, die das immer mehr zusammewachsende globale Netz der Finanz- und Datenstr&ouml;me stricken und kontrollieren. Man ahnt nach der Lekt&uuml;re, warum die internationalen Gro&szlig;konzerne, insbesondere der USA, Greta Thunberg und die Fridays-for-Future-Bewegung mit solch offenen Armen empfangen und unterst&uuml;tzt haben, obwohl normalen Unternehmen aus den Ma&szlig;nahmen gegen den Klimawandel vor allem Nachteile bl&uuml;hen. (&hellip;)<br>\nDass das keine Zukunftsmusik ist, sondern schon sehr nahe, kann man an verschiedenen aktuellen Entwicklungen sehen. in Norwegen n&ouml;tigt die Statistikbeh&ouml;rde Zahlungsdienstleister und Supermarktketten, ihr die Daten zu geben, mit denen sie erfassen kann, was genau jeder Einzelne kauft, und zwar um herauszufinden, welche Nahrungsmittel und Getr&auml;nke die B&uuml;rger zu sich nehmen. Das sieht man zwar auch daran, was insgesamt gekauft wird, aber man will wissen wer genau was kauft. So will der Staat besser beurteilen k&ouml;nnen, wie gesund bzw. ungesund seine B&uuml;rger sich ern&auml;hren, und feststellen, welche Gruppen (oder Menschen?) er besonders bearbeiten muss, wenn er die Ern&auml;hrungsgewohnheiten verbessern will.<br>\nWenn die Svalna-App tats&auml;chlich so funktioniert, wie das Unternehmen es beschreibt, dann kann man in Schweden bereits an den Zahlungsverkehrsdaten der Abwickler ablesen, welche Produkte gekauft wurden. Und in Bayern, Wien, Rom und Bologna werden &Ouml;ko-Tokens erprobt, bei denen man sich f&uuml;r umweltbewusstes (und digital-affines) Verhalten Punkte erwerben und gegen Geldwertes eintauschen kann &ndash; sofern man sich der umfassenden &Uuml;berwachung seines Alltagsverhaltens unterwirft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/co2-budgets\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Eigent&uuml;mer der Warburg-Bank stimmen Ver&ouml;ffentlichung von ungeschw&auml;rztem Scholz-Protokoll zu<\/strong><br>\nEin brisantes Protokoll mit Aussagen von Olaf Scholz zum Cum-ex-Skandal ist bislang unter Verschluss. Das Finanzministerium verz&ouml;gert die Herausgabe und begr&uuml;ndet das mit dem Steuergeheimnis. Nun erh&auml;lt es Widerspruch. (&hellip;)<br>\nDieser Auffassung widersprechen Warburg und Olearius nun: Sie w&uuml;rden &raquo;in dieser Frage selbstverst&auml;ndlich nicht ihr Recht auf das Steuergeheimnis geltend machen&laquo;, erkl&auml;rte ihr Sprecher. Auch Olearius&rsquo; Anwalt k&uuml;ndigte an, dass der &raquo;Ver&ouml;ffentlichung einer ungeschw&auml;rzten Fassung des Protokolls&laquo; zugestimmt werde. Das Papier k&ouml;nnte gef&auml;hrlich f&uuml;r den Kanzler werden: Bisher behauptete Scholz, sich nicht an Inhalte von Gespr&auml;chen, die er 2016 und 2017 mit Warburg und Olearius bei Treffen in Hamburg f&uuml;hrte, erinnern zu k&ouml;nnen. Das Protokoll k&ouml;nnte das Gegenteil belegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/warburg-bank-eigentuemer-stimmen-veroeffentlichung-von-ungeschwaerztem-scholz-protokoll-zu-a-e3876c7d-e7a8-40af-8dfc-781b5ec087cb\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>BW: Kritik an Maskenpflicht in Pflegeheimen w&auml;chst<\/strong><br>\n&ldquo;Grottenschlecht&rdquo; und &ldquo;au&szlig;erhalb jeder Realit&auml;t&rdquo;: Sozialverb&auml;nde und Pflegeeinrichtungen kritisieren das neue Covid-19-Schutzgesetz und fordern eine Aufhebung der Maskenpflicht.<br>\nDie Kritik an der ab 1. Oktober geltenden gesetzlichen Maskenpflicht in Pflegeheimen rei&szlig;t nicht ab. Am Donnerstag haben sich nun auch Wohlfahrtsverb&auml;nde, Pflegeeinrichtungen und Caritas ablehnend dazu ge&auml;u&szlig;ert, dass Heimbewohner au&szlig;erhalb ihres Zimmers Maske tragen m&uuml;ssen. &ldquo;Die Maskenpflicht ist ein massiver Versto&szlig; gegen das Recht auf Selbstbestimmung und soziale Teilhabe der betroffenen Menschen, schreiben der &ldquo;Parit&auml;tische&rdquo;, der Sozialverband VdK sowie verschiedene Einrichtungen in einer gemeinsamen Mitteilung. (&hellip;)<br>\nMenschen in besonderen Wohnformen m&uuml;ssten bis zu 16 Stunden pro Tag eine FFP2-Maske tragen, kritisierte Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des &ldquo;Parit&auml;tischen&rdquo; Baden-W&uuml;rttemberg. Konkret treffe dies zum Beispiel auf Menschen mit Behinderungen in der Eingliederungshilfe zu, da die Maskenpflicht sowohl in deren Arbeits- und Ausbildungsst&auml;tten als auch in betreuten Wohngemeinschaften gelte, wie Wolfgramm dem SWR erl&auml;uterte. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wenn das Gesetz in Kraft tritt, m&uuml;ssen diese Menschen fast ihr ganzes Leben mit Maske verbringen&rdquo;, so Wolfgramm weiter. Faktisch d&uuml;rften die Betroffenen die Maske nur noch zum Schlafen absetzen &ndash; das sei unzumutbar, so die Vorstandsvorsitzende des &ldquo;Parit&auml;tischen&rdquo; Baden-W&uuml;rttemberg. Die Testpflicht f&uuml;r Betreuungs- und Pflegepersonal bezeichnete sie als &ldquo;Misstrauensvotum&rdquo; gegen&uuml;ber der gesamten Branche. Eine weitere Abwanderungswelle von Mitarbeitern sei dann nicht mehr aufzuhalten, so ihre Bef&uuml;rchtung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/kritik-an-maskenpflicht-in-pflege-100.html\">SWR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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