{"id":89004,"date":"2022-10-10T08:45:47","date_gmt":"2022-10-10T06:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004"},"modified":"2022-10-10T08:33:09","modified_gmt":"2022-10-10T06:33:09","slug":"hinweise-des-tages-4211","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h01\">Interview mit Ex-General Harald Kujat: &bdquo;Reales Risiko f&uuml;r Krieg in Deutschland&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h02\">&raquo;Wir sind dazu in der Lage&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h03\">EU-Sanktionen: So eng ist die Abstimmung mit den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h04\">Erdgasexport aus der Bundesrepublik Deutschland in den diversen amtlichen Gasstatistiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h05\">Schr&ouml;der zur Ukraine-Krise: Gef&auml;hrlichstes Jahrzehnt seit dem Zweiten Weltkrieg <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h06\">Zwischen Frieden und Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h07\">Linkspartei: Die Stunde der Denunzianten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h08\">Die SPD in der parlamentarischen Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h09\">Erst Revolution, dann Kollision? Was ein kommender Elitenwechsel in Europa f&uuml;r Russland bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h10\">Friedensnobelpreis: Zw&ouml;lf Uhr Mittags<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h11\">Klinik-Verband warnt vor &bdquo;Winter der Krankenhaus-Insolvenzen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h12\">Kommentar zum Fachkr&auml;ftemangel: Weniger Blabla, mehr Kohle!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h13\">Gentechnik bald ohne Kennzeichnung im Supermarkt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h14\">&bdquo;Die Wissenschaft geh&ouml;rt uns&ldquo;: Wie die UN zum Wahrheitsministerium wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89004#h15\">Innenministerin Faeser will Sicherheitsl&uuml;cken offenlassen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Interview mit Ex-General Harald Kujat: &bdquo;Reales Risiko f&uuml;r Krieg in Deutschland&ldquo;<\/strong><br>\nDer ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, ist vielleicht im Moment einer der kl&uuml;gsten Kommentatoren des milit&auml;risch-politischen Geschehens zwischen Russland und der Ukraine. Und er hat brisante Neuigkeiten, die hierzulande durch Medien und Bundesregierung verschwiegen werden.<br>\nRund sieben Monate nach Beginn des Ukrainekriegs scheint kein Ende in Sicht. W&auml;hrend Russland seine Reservisten mobilisiert und die Konfliktparteien fast t&auml;glich mit dem Einsatz von Atomwaffen drohen, besch&auml;digt ein Sabotageakt die Pipelines Nord Stream 1 und 2. Steht die Welt am Abgrund &ndash; oder gibt es in all dem Irrsinn doch Zeichen der Hoffnung? Fragen an einen &uuml;berzeugten Transatlantiker, der trotz seiner prowestlichen Grundorientierung seit Jahrzehnten f&uuml;r einen fairen Austausch mit Russland pl&auml;diert.<br>\nHerr Kujat, vor wenigen Tagen verk&uuml;ndete Russland eine Teilmobilmachung seiner Streitkr&auml;fte, zudem sind fast t&auml;glich Drohungen mit dem Einsatz von Atomwaffen zu h&ouml;ren, und zuletzt wurden in einem gro&szlig;angelegten Sabotageakt die Nord- Stream-Leitungen massiv besch&auml;digt. An welchem Punkt stehen wir Ihrer Meinung nach in diesem Krieg?<br>\nObwohl diese drei Ereignisse zum gleichen Konflikt geh&ouml;ren, ist es am besten, sie nacheinander abzuarbeiten. Der erste Punkt ist die Teilmobilmachung der russischen Streitkr&auml;fte. Viele im Westen sehen dies als Beleg daf&uuml;r, dass Russland im Ukrainekrieg milit&auml;risch am Ende ist und dies den letzten Versuch darstellt, milit&auml;risch zu retten, was noch zu retten ist. Das h&auml;lt uns jedoch davon ab, die Lage unvoreingenommen zu bewerten und die richtigen Schl&uuml;sse daraus zu ziehen. Viel wahrscheinlicher als das Aufstellen eines &bdquo;letzten Aufgebots&ldquo; ist, dass Russland versuchen wird, mit den zus&auml;tzlichen Truppen seine Eroberungen zu konsolidieren &ndash; also den Donbass mit den Verwaltungsbezirken Donezk und Luhansk sowie die Gebiete Cherson, von wo die Wasserversorgung der Krim erfolgt, die 2015 von der Ukraine unterbrochen wurde, und Saporischschja. Am vergangenen Freitag hat Pr&auml;sident Putin diese vier Gebiete mit einem gro&szlig;en Staatsakt annektiert. Mit den zus&auml;tzlichen Truppen will er offenbar diese Eroberungen nun als russisches Territorium verteidigen und jedweden Angriff abwehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anonymousnews.org\/deutschland\/interview-general-harald-kujat-risiko-krieg-deutschland\/\">AN<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kommentar: Krieg in der Ukraine: Zeitenwende oder Zeitenende?<\/strong><br>\nMit der Annektierung ukrainischer Gebiete durch Russland ist der Krieg in der Ukraine weiter eskaliert. Verhandlungsoptionen scheint es kaum zu geben. Trotzdem ist eine diplomatische Offensive wichtig &ndash; Gespr&auml;chsversuche sind notwendig und d&uuml;rfen nicht abgelehnt werden. (&hellip;)<br>\nEs gibt einen berechtigten Zorn im Westen gegen Putin, aber trotzdem und gerade deswegen ist es wichtig, k&uuml;hlen Kopf zu behalten. Wenn der Krieg weiter eskaliert, wenn der Einsatz von Nuklearwaffen sich realisiert &ndash; dann sind die letzten Dinge schlimmer als die ersten. Der Ukraine-Krieg ist kein Computerspiel und kein Blockbuster; die atomare Gefahr ist konkret. Sie wird nicht von Leopard-Panzern abgewendet, sondern durch Verhandlungen. Es ist eine Menschheitserfahrung, dass Frieden gestiftet werden muss. Wo sind die Stifter? Das Stiften beginn mit Reden; und es darf nicht sein, dass Reden als von vornherein sinnlos erachtet wird. Ist es sinnvoller, den Krieg bis zum Platzen zu f&uuml;ttern?<br>\nDie dramatische Lage wird nicht dadurch entsch&auml;rft, dass Diplomatie zum Unwort erkl&auml;rt wird &ndash; wie es die wirrk&ouml;pfige Twitter-Notiz von Minister Lauterbach und die Erkl&auml;rungen des ukrainischen Noch-Botschafters Melnyk getan haben. Lauterbach hat geschrieben: &ldquo;Was sollen denn jetzt Knief&auml;lle vor Putin bringen? Wir sind im Krieg mit Putin und nicht seine Psychotherapeuten. Es muss weiter konsequent der Sieg in Form der Befreiung der Ukraine verfolgt werden. Ob das Putins Psyche verkraftet, ist egal&rdquo;. Soweit Lauterbachs dumme Twitterei. Nur den Satz &ldquo;wir sind im Krieg mit Putin&rdquo; hat Lauterbach zur&uuml;ckgenommen, alles andere nicht. Man w&uuml;rde sich w&uuml;nschen, sein verstorbener Parteifreund Egon Bahr k&ouml;nnte Lauterbach die Leviten lesen. Lauterbach ist bekanntlich Chef eines Ministeriums, er redet aber wie ein Kneipenwirt. In seinem Amtseid hat er versprochen, das Wohl des Volkes zu mehren &ndash; nicht die Zahl der Klicks und der Fernsehauftritte.<br>\nMan ist kein Pazifist, wenn man f&uuml;r Verhandlungen und f&uuml;r einen Waffenstillstand wirbt. Man ist dann Realist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/sendungen\/kommentare\/Kommentar-Krieg-in-der-Ukraine-Zeitenwende-oder-Zeitenende-,ukraine3066.html\">Heribert Prantl in NDR<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Krim-Br&uuml;cke: Putin gibt Kiew die Schuld <\/strong><br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat den ukrainischen Geheimdienst SBU f&uuml;r die schwere Explosion auf der Krim-Br&uuml;cke verantwortlich gemacht. &bdquo;Es gibt keine Zweifel. Das ist ein Terrorakt, der auf die Zerst&ouml;rung kritischer ziviler Infrastruktur der Russischen F&ouml;deration ausgerichtet war&ldquo;, sagte der Kreml-Chef am Sonntagabend. Kiew hat eine Beteiligung an dem Anschlag bisher nicht einger&auml;umt. Bei der Vorbereitung des &bdquo;Terroranschlags&ldquo; h&auml;tten russische B&uuml;rger und ausl&auml;ndische Staaten mitgeholfen, sagte der Chef der nationalen Ermittlungsbeh&ouml;rde, Alexander Bastrykin, bei dem Treffen mit Putin, von dem Staatsmedien Videoausschnitte ver&ouml;ffentlichten. (&hellip;)<br>\nAuf russischer Seite wurde bereits der Ruf nach Vergeltungsma&szlig;nahmen gegen die Ukraine laut. &bdquo;Nat&uuml;rlich wurden Emotionen ausgel&ouml;st, und es besteht ein gesunder Wunsch, Rache zu nehmen&ldquo;, so der russische Gouverneur der Krim, Sergej Axjonow. In der Ukraine wurde der Vorfall gefeiert, Verantwortung wurde aber nicht &uuml;bernommen. (&hellip;)<br>\nPutin ordnete die Einrichtung einer Kommission an, die die Hintergr&uuml;nde des Vorfalls aufdecken soll. Zudem wies Putin per Dekret den Geheimdienst FSB an, die Kontrolle &uuml;ber die Krim-Br&uuml;cke zu versch&auml;rfen. &bdquo;Dem FSB werden die Vollmachten &uuml;bertragen zur Organisation und Koordination von Schutzma&szlig;nahmen f&uuml;r den Transportweg &uuml;ber die Meerenge von Kertsch, f&uuml;r die Strombr&uuml;cke der Russischen F&ouml;deration auf die Halbinsel Krim und die Gaspipeline vom Gebiet Krasnodar auf die Krim&ldquo;, hie&szlig; es in dem am Samstag ver&ouml;ffentlichten Dekret.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3288885\/%20%20%20\">ORF <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Nach Selenskyjs Pr&auml;ventivschlag-Forderung folgt direkt die n&auml;chste Eskalation. Es ist absehbar, dass die russische Regierung den Angriff auf die Krim-Br&uuml;cke nicht unbeantwortet lassen wird. Daf&uuml;r spricht insbesondere die heutige Zusammenkunft des nationalen Sicherheitsrats. Und was tut der Westen? Von Aufrufen zum Innehalten oder Verhandlungsangeboten keine Spur; stattdessen Schadenfreude, weitere Aufr&uuml;stungspl&auml;ne und sonstige Provokationen. Der Krug geht eben solange zum Brunnen, bis er bricht.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Eskalationspolitik: An die Oberfl&auml;che gesp&uuml;lte Todesengel <\/strong><br>\nIn Politik und Medien scheint es, ein Paradoxon zu geben. Auf der einen Seite wird vor der Gefahr eines Dritten Weltkriegs gewarnt. Auf der anderen Seite wird beschwichtigt und der Hinweis auf einen Atomschlag als Panikmache gewertet, die die Bev&ouml;lkerung verunsichern soll. Es wird Zeit, dass die Kriegshetzer und Dilettanten das Spielfeld verlassen. (&hellip;)<br>\nDas weitsichtige Herangehen Kennedys an die Gefahr einer Eskalation wirkt heute wie die Worte eines Kindes, das bei herannahenden dunklen Wolken nicht dar&uuml;ber nachdenkt, wer daf&uuml;r verantwortlich sein k&ouml;nnte, dass sie heraufziehen, sondern dar&uuml;ber, was nun zu tun ist, um der Gefahr zu entkommen. Kinder k&ouml;nnen so etwas, Erwachsenen f&auml;llt es meist schwerer, und den Politikern, die uns regieren, ist derartiges Denken eklatant fremd. Das mag viele Gr&uuml;nde haben, Inkompetenz z&auml;hlt sicher dazu. H&ouml;rigkeit gegen&uuml;ber einer Macht wie den USA spielt ebenfalls eine Rolle. Und nicht zuletzt sind es egoistische Interessen, die zu Handlungen f&uuml;hren, die der Allgemeinheit und dem Frieden nicht dienen. Man m&ouml;ge sich nur einmal anschauen, wie intim etwa FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann mit der R&uuml;stungsindustrie verbunden ist. Doch nat&uuml;rlich sind diese Erkl&auml;rungen &ndash; wie viele andere, die hier nicht genannt werden &ndash; kein Grund, die Eskalationsbereitschaft zu akzeptieren, entschuldbar sind sie gleichfalls nicht. Denn es geht hier um Leben und Tod, und das ist weder &uuml;bertrieben noch unn&ouml;tige Panikmache. (&hellip;)<br>\nAn die Oberfl&auml;che gesp&uuml;lt wurde mit dem Ausbruch des Krieges die gro&szlig;e und zuvor eher leise Gruppe der Todesengel, die das Wort, die F&uuml;hrung und die Entscheidungen &uuml;bernahmen. Still gelenkt und unterst&uuml;tzt durch die USA eskalierte zun&auml;chst die Rhetorik, dann kamen Forderungen nach Waffen an die Reihe, und inzwischen haben die Falken des Krieges die politische und mediale Dominanz im Westen &uuml;bernommen. Sie haben es nicht mehr n&ouml;tig, leise oder gar diplomatisch zu sein, im Gegenteil, sie werden lauter und lauter und sorgen mit medialer Unterst&uuml;tzung daf&uuml;r, dass jede Deeskalation im Keim erstickt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/151054-eskalationspolitik-an-oberflache-gespulte-todesengel\/\">Tom J. Wellbrock auf RT DE <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Wir sind dazu in der Lage&laquo;<\/strong><br>\nVor ein paar Tagen also die Nachricht, dass vier L&ouml;cher in den Nord-Stream-Pipelines sind, dass unvorstellbar gro&szlig;e Mengen an Gas austreten. In fast allen Medien steht der Schuldige dieser unfassbaren Tat rasch fest: Russland. Cui bono? Diese Frage stellt fast niemand. (&hellip;)<br>\nIch habe mal in Amherst College studiert. Es ist eine Kadermische der M&auml;chtigen und Reichen f&uuml;r die Herrschenden in den USA und fast weltweit. Dort trifft sich die kommende F&uuml;hrungsschicht. The Masters of the Universe.<br>\nEiner meiner Fu&szlig;ballpartner war beispielsweise Prinz Albert von Monaco. (&hellip;)<br>\nAm Anfang war ich baff. Wollte nicht glauben, mit was f&uuml;r einer Selbstverst&auml;ndlichkeit dort die amerikanische Hegemonie gelehrt wurde und wird. Amherst nennt sich Liberal Arts College. Liberal? Imperial. Dort lernte ich, dass es den USA stets nur um sich geht.<br>\n1980, als die USA bei den Olympischen Winterspielen in Lake Placid gegen die Sowjetunion Eishockey spielten, wurde uns von der Studentenvertretung T-Shirts geschenkt. Auf ihnen: ein tumber, h&auml;sslicher, w&uuml;tender B&auml;r, an dessen Kopf ein Puck in rot-wei&szlig;-blau, den Farben der USA, knallt, dass das Blut spritzt, dar&uuml;ber die Aufschrift: &raquo;Puck you, Russia!&laquo;<br>\nNach einiger Zeit bekam ich Angst vor dieser imperialen Indoktrination, diesen drei S&auml;ulen des aggressiven Amerikanismus: &raquo;God&rsquo;s Own Country&laquo;. Also:  Gottesstaat. Auserw&auml;hltes Volk. &raquo;Manifest Destiny&laquo;: Es ist unser Schicksal, die Welt nach unserem Bild zu gestalten. &raquo;Monroe Doctrine&laquo;: Die Legitimation weltweiter Expansion. Und &uuml;ber allem: You are American. You are free. Our system works. We are Number One.<br>\nNoch etwas: Ein Land, das es schafft, gigantischen Landraub, einen V&ouml;lkermord an Millionen Menschen zu Wildwest(klamauk)filmen zu verarbeiten: tapferer wei&szlig;er Mann gegen b&ouml;sen roten Mann, tapferer wei&szlig;er Mann muss wei&szlig;e Frau vor Entf&uuml;hrung, Vergewaltigung vor rotem Mann sch&uuml;tzen, tapferer, wei&szlig;er Mann darf tun, was er will, er hat ja Gott auf seiner Seite &ndash; dem traue ich ziemlich viel zu.<br>\nDen Russen traut man alles zu. Das ist Konsens. Den Amerikanern nicht. Vielleicht ist das ein Fehler.<br>\nNochmals Kissinger, diesmal im Original: &raquo;To be an enemy of America can be dangerous, but to be a friend is fatal.&laquo; Dazu passt ein Gedanke des wohl bekanntesten Kritikers US-amerikanischer Politik, Noam Chomsky: &raquo;Die Amerikaner bek&auml;mpfen die Russen bis zum letzten Ukrainer.&laquo;<br>\nVermutlich wird es sehr lange dauern, bis die Welt erf&auml;hrt, wenn &uuml;berhaupt, wer warum wie diese R&ouml;hren perforierte.<br>\nWer immer diese Wahnsinnstat begangen hat, der will weitere Eskalationen. Der nimmt kaltbl&uuml;tig in Kauf, dass es nun tats&auml;chlich zum &Auml;u&szlig;ersten kommen kann: dem Dritten Weltkrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/wir-sind-dazu-in-der-lage\/\">Arno Luik in Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Sanktionen: So eng ist die Abstimmung mit den USA<\/strong><br>\nDie EU-Sanktionen gegen Russland wurden lange vor dem Ukraine-Krieg geplant &ndash; und die Abstimmung mit den USA war enger als bisher bekannt. Eine zentrale Rolle spielten EU-Kommissionschefin von der Leyen und ihr Kabinettschef Seibert.<br>\nDies zeigt ein Bericht von &ldquo;Politico&rdquo;, der mit dem treffenden Titel &ldquo;Europe&rsquo;s American president: The paradox of Ursula von der Leyen&rdquo; ver&ouml;ffentlicht wurde. Er geht ausf&uuml;hrlich auf die transatlantische Abstimmung vor dem Krieg ein.<br>\nIn November 2021, von der Leyen made her first visit to the White House. Among those in the meeting in the Oval Office that afternoon were Biden&rsquo;s National Security Adviser Jake Sullivan, then Deputy National Security Adviser for International Economics Daleep Singh, and Amanda Sloat, senior director for Europe at the National Security Council.<br>\nPolitico<br>\nAlles begann demnach im November 2021, vier Monate vor Kriegsbeginn, im Wei&szlig;en Haus in Washington &ndash; und nicht in der EU-Kommission in Br&uuml;ssel. Neben Sullivan und Singh sollte auch von der Leyens Kabinettschef Bj&ouml;rn Seibert eine Schl&uuml;sselrolle spielen.<br>\nMan einigte sich auf regelm&auml;&szlig;ige Konsultationen. CIA-Chef Bill Burns reiste nach Br&uuml;ssel, die einschl&auml;gig bekannte Undersecretary of State for Political Affairs, Victoria Nuland, hielt die EU-Kommisison mit einer w&ouml;chentlichen Videokonferenz bei der Stange.<br>\nAuf EU-Seite war Seibert die Hauptperson. &ldquo;We had a tremendous amount of convergence across the board,&rdquo; sagte ein &ldquo;Senior official&rdquo;. Kein Wunder, der Mann ist Transatlantiker und hat von der Leyen schon im Bundesverteidigungsministerium beraten!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-sanktionen-so-eng-ist-die-abstimmung-mit-den-usa\/%20\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lange vor Februar 2022: EU-Sanktionsplanungen folgten US-Vorgaben<\/strong><br>\nEin EU-Beamter &auml;u&szlig;erte sich anonym dazu auf Politico:<br>\n&ldquo;Das war zu einer Zeit, als niemand in Europa (auf diese Entwicklung) aufpasste, nicht einmal die Geheimdienste.&rdquo;<br>\nEs folgte eine Reise des CIA-Direktors Bill Burns zur EU-Kommission nach Br&uuml;ssel Ende November. Anschlie&szlig;end wurden auf US-Vorschlag sogar w&ouml;chentliche Videokonferenzen mit Vertretern beider Seiten eingerichtet.<br>\nIm Laufe der Gespr&auml;che wurden die M&ouml;glichkeiten eines von den EU-Staaten zu beschlie&szlig;enden Sanktionspaketes im Falle eines russischen Einmarsches in die Ukraine aufgeworfen. Die H&auml;ufigkeit der Videokonferenzen wurde erh&ouml;ht, zuletzt traf man sich sogar t&auml;glich virtuell. Bj&ouml;rn Seibert, Kabinettschef bei von der Leyen, spielte eine besonders wichtige Rolle f&uuml;r den &ldquo;Erfolg&rdquo; des ersten EU-Sanktionspaketes &ndash; so lautet jedenfalls das Lob von US-Beamten:<br>\n&ldquo;Der wichtigste Gespr&auml;chspartner (mit) der Europ&auml;ischen Kommission war Bj&ouml;rn Seibert. Wir hatten ein enormes Ma&szlig; an &Uuml;bereinstimmung in allen Bereichen.&rdquo;<br>\nZudem beschreibt der Bericht, dass auf europ&auml;ischer Seite die EU-Kommission &ndash; und nicht etwa Berlin oder Paris &ndash; bei der Sanktionsfrage die f&uuml;hrende Rolle spielte. Dabei ging die EU-Kommission in Br&uuml;ssel taktisch geschickt vor. So vermied sie es etwa, bis zum letzten Augenblick der Entscheidung einen konkreten Textentwurf vorzulegen, um so vermeiden zu k&ouml;nnen, dass dieser den Medien zugespielt werden k&ouml;nnte. Die Kommission traf sich mit Vertretern der EU-Mitgliedstaaten nur in kleinen Gruppen. Von der Leyen konnte pers&ouml;nlich so einen hohen Grad an Initiative zeigen, da die Regierungschefs vieler wichtiger EU-Staaten im Januar und Februar auch mit wichtigen innenpolitischen Fragen besch&auml;ftigt waren.<br>\nIan Lesser, Vizepr&auml;sident des German Marshall Fund, bewertete die Kooperation zwischen der EU und den USA gegen&uuml;ber Politico so:<br>\n&ldquo;Es ist unwahrscheinlich, dass sich die sehr enge Zusammenarbeit, die wir bei den Sanktionen und an anderen Fronten erleben, so entwickelt h&auml;tte, wenn es nicht zu einem guten Verh&auml;ltnis zwischen Washington und Br&uuml;ssel gekommen w&auml;re &ndash; auf h&ouml;chster Ebene, aber auch auf Arbeitsebene.&rdquo;<br>\nVon der Leyens Initiative und Hingabe wurden von der US-Seite anerkannt. Ein hochrangiger EU-Vertreter, der an den Gespr&auml;chen mit der Washingtoner Regierung beteiligt war, erkl&auml;rte:<br>\n&ldquo;In Washington hatte man das Gef&uuml;hl, dass es sich um jemanden handelte, der die Dinge endlich zu Ende bringen konnte, der etwas bewirken konnte.&rdquo;<br>\nPolitico verwies darauf, dass f&uuml;r von der Leyen ihre engen Bindungen zu den USA bei einer m&ouml;glichen sp&auml;teren Karriere in der UNO noch n&uuml;tzlich sein k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/150999-sanktionsentscheidung-eu-war-eng-mit\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich dienen die deutsche EU-Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen und ihr deutscher Kabinettschef nicht dem Wohlergehen der Bev&ouml;lkerungen der EU-Mitgliedsstaaten, sondern vielmehr dem Interesse der US-Regierung. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Erdgasexport aus der Bundesrepublik Deutschland in den diversen amtlichen Gasstatistiken<\/strong><br>\nEin unkommentierter vergleichender Blick auf die amtlichen Energie- und Au&szlig;enhandelsstatistiken Statistiken zum Erdgasexport aus der Bundesrepublik Deutschland 2022 (Mengen) &ndash; mit der Bitte um Beachtung der Hinweise und Anmerkungen in den Fu&szlig;noten (Stand: 06.10.2022):<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/1706-erdgasexport-aus-der-bundesrepublik-deutschland-in-den-diversen-amtlichen-gasstatistiken.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schr&ouml;der zur Ukraine-Krise: Gef&auml;hrlichstes Jahrzehnt seit dem Zweiten Weltkrieg <\/strong><br>\nIn einem Gastbeitrag f&uuml;r die Berliner Zeitung erkl&auml;rt der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der, warum ein Friedensplan f&uuml;r die Ukraine notwendig ist. Man befinde sich im gef&auml;hrlichsten Jahrzehnt seit dem Zweiten Weltkrieg, so der Altkanzler.<br>\n&ldquo;Er bringt mit jedem Tag mehr Leid, Elend, Tod und Zerst&ouml;rung. Und mit jedem Tag w&auml;chst das Risiko, dass er eskaliert und sich ausweitet. Auch der Krieg in der Ukraine. Carl von Clausewitz hatte recht mit seiner Warnung: Der Krieg hat keine Grenzen in sich.&rdquo; Deshalb sei es das Wichtigste, Frieden zu schaffen, so Schr&ouml;der. Konkret bedeute dies f&uuml;r die Ukraine: &ldquo;Waffenstillstand, Verhandlungen &uuml;ber ein dauerhaftes Friedensabkommen zwischen den Kriegsparteien sowie eine stabile Friedensarchitektur in Europa&rdquo;. In diesem Zusammenhang weist Schr&ouml;der darauf hin, dass Diplomatie und Frieden und nicht die Sprache des Milit&auml;rs die Entwicklungen bestimmen m&uuml;ssen und verweist dabei auch auf Helmut Schmidt, der einst sagte: &ldquo;Lieber 100 Stunden umsonst verhandeln, als eine Minute schie&szlig;en.&rdquo; (&hellip;)<br>\nNach dem Ende des Kalten Krieges habe es eine Chance auf eine neue europ&auml;ische Friedensordnung gegeben. Diese wurde jedoch nicht genutzt, &ldquo;auch weil sie von wichtigen NATO-Partnern, vor allem den USA, nicht gewollt wurde&rdquo;. Schr&ouml;der kritisierte in diesem Zusammenhang auch die NATO-Osterweiterung, vor der neben Frankreich und seiner Amtsnachfolgerin Kanzlerin Angela Merkel auch Sicherheitsberater des ehemaligen US-Pr&auml;sidenten George W. Bush warnten. Dies sei keine Rechtfertigung, geh&ouml;re aber zur Vorgeschichte. (&hellip;)<br>\nSchr&ouml;der erkl&auml;rt ebenfalls, dass die ersten Versuche, auch vor Kriegsbeginn, wie das Minsk-I-Abkommen sowie der Nachfolger Minsk II scheiterten. Zu weiteren Verhandlungen schrieb er: &ldquo;In Istanbul legte die ukrainische Delegation am 29. M&auml;rz 2022 einen 10-Punkte-Vorschlag f&uuml;r Sicherheitsgarantien vor, der nahe einer Einigung war. Der weitere Kriegsverlauf, auch die umfangreichen Waffenlieferungen und laut ukrainischen Medienberichten westliche Interventionen in Kiew waren f&uuml;r einen Abbruch dieser aussichtsreichen Verhandlungen ausschlaggebend.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/inland\/151042-schroeder-zur-ukraine-krise-gefaehrlichstes-jahrzehnt-seit-dem-zweiten-weltkrieg\/\">RT DE <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zwischen Frieden und Krieg<\/strong><br>\nDie EU tr&auml;gt mit ihrem kurz bevorstehenden Ausbildungseinsatz f&uuml;r ukrainische Soldaten gezielt zur ukrainischen Offensive gegen die von Russland besetzten Gebiete bei. Das geht aus den am Wochenende bekannt gewordenen Details zu dem EU-Trainingseinsatz hervor, der am Montag n&auml;chster Woche beschlossen werden soll. Insider hatten bereits vor geraumer Zeit darauf hingewiesen, dass die ukrainischen Streitkr&auml;fte sich in den vergangenen Jahren auf Defensivtaktiken zur Abwehr eines russischen Angriffs spezialisiert hatten, jetzt aber offensive F&auml;higkeiten ben&ouml;tigen, um russische Stellungen zu erobern. In Gro&szlig;britannien trainieren ukrainische Soldaten schon heute den H&auml;userkampf, um St&auml;dte wie etwa Cherson einnehmen zu k&ouml;nnen. Weitere Kompetenzen sollen ihnen Ausbilder aus EU-Staaten vermitteln, darunter Soldaten der Bundeswehr. Die Frage, ob damit die Schwelle zum aktiven Kriegseintritt &uuml;berschritten ist, stellt sich nun mit neuer Dringlichkeit. Das geschieht zu einem Zeitpunkt, zu dem mutma&szlig;liche Sabotageakte in Deutschland einen Bundeswehrgeneral zu der &Auml;u&szlig;erung veranlassen, man befinde sich in der Schwebe zwischen Frieden und Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9047\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Linkspartei: Die Stunde der Denunzianten<\/strong><br>\nDie Linke arbeitet immer konsequenter daran, sich als pro-NATO-Partei zu etablieren. Das zeigt sich nicht nur an der bekannten &ouml;ffentlichen Auseinandersetzung, die gegen Sahra Wagenknecht gef&uuml;hrt wird, obwohl diese immer brav die Formel vom &ldquo;russischen Angriffskrieg&rdquo; im Mund f&uuml;hrt. Angriffe gegen alle Teile der Friedensbewegung sowie gegen Teilnehmer an Sozialprotesten, die sich den Verweis auf die Sanktionen nicht verkneifen, ziehen sich quer durch die Republik. Es erweckt den Eindruck, als wolle man die letzten Reste nicht NATO-konformer Mitglieder hinauss&auml;ubern, um dann desto besser im Gleichklang mit den Olivgr&uuml;nen den Ostlandritter zu geben. (&hellip;)<br>\nWer es wagt, an Protesten gegen die Sanktionspolitik teilzunehmen, ohne alle, die nicht f&uuml;r die Ukraine frieren wollen, zuvor dahingehend zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob er\/sie\/es auch Toiletten f&uuml;r Transgender bef&uuml;rwortet oder sich auch brav an die NATO-Erz&auml;hlung zur Ukraine h&auml;lt, gilt diesen Hohepriestern einer Scheinlinken als &ldquo;rechtsoffen&rdquo;. Man m&ouml;chte gar nicht mehr wissen, was diese &ldquo;Linken&rdquo; wirklich &uuml;ber Rosa Luxemburg denken, deren Namen sie nach wie vor f&uuml;r ihre Stiftung missbrauchen.<br>\nVon halbau&szlig;en wird inzwischen auch noch nachgeholfen. Leander Sukov, bis Februar noch, wie seine Lebensgef&auml;hrtin, die ehemalige Bundestagsabgeordnete Simone Barrientos, Mitglied der Linken, aber dann zur SPD gewechselt, weil ihm seine alte Partei noch nicht ukrainefreundlich genug war, r&uuml;hmt sich, eine Anzeige gegen Artur Leier, Mitglied der Linken in Hamburg, erstattet zu haben, weil dieser f&uuml;r Weltnetz.tv aus dem Donbass berichtete und es wagte, als Wahlbeobachter zu fungieren.<br>\nDas P&auml;rchen Sukov\/Barrientos, das dem in der Linken verbreiteten Spektrum der Antideutschen zuzuordnen ist, l&auml;sst damit erkennen, womit bei den Anh&auml;ngern dieser Ideologie sonst noch zu rechnen ist. Es gen&uuml;gt nicht, dass auf legitimen sozialen Protest einer von ihrer Regierung verratenen Bev&ouml;lkerung mit &ldquo;linken&rdquo; Gegendemonstrationen reagiert wird oder jene, die an der &Uuml;berzeugung festhalten, links sei, die Interessen der besitzlosen Klassen zu vertreten, mit Ausschlussantr&auml;gen und Beschimpfungen &uuml;berzogen werden. Nein, man macht sich noch gern zum B&uuml;ttel einer Staatsmacht, die eifrig bem&uuml;ht ist, jedes St&uuml;ckchen wahrhaftiger Berichterstattung zu unterbinden.<br>\nDieser &ldquo;Linken&rdquo; wird es nicht genug sein, die Augen vor den Ereignissen in Odessa 2014 und im Donbass in den Jahren danach fest zu verschlie&szlig;en oder Menschen, die gegen die Sanktionen demonstrieren, weil sie zu Recht um ihre Existenz f&uuml;rchten, zu &ldquo;Rechten&rdquo; zu erkl&auml;ren. Sie wird sich in die Reihen der Denunzianten eingliedern, die als &ldquo;Correctiv&rdquo; und &auml;hnliches schon die Benennung der &ouml;konomischen Wirklichkeit zur &ldquo;russischen Propaganda&rdquo; erkl&auml;ren und begierig mithelfen, jene, die sie f&uuml;r &ldquo;Propagandisten&rdquo; halten, auf jede denkbare Weise zu verfolgen. So weit ging selbst das historische Vorbild, die Sozialdemokratie, erst nach 1918, als sie sich mit der &auml;u&szlig;ersten Rechten, den Freikorps, verb&uuml;ndete, um die Revolution niederzuschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/150951-linkspartei-stunde-denunzianten\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Angesichts solcher innerparteilichen Entwicklungen schmerzt es offen gestanden wenig, dass die &ldquo;LINKE&rdquo; in Niedersachsen gestern abermals Schiffbruch erlitt. Einen weiteren neoliberalen NATO-Wahlverein brauchen die Menschen nun wirklich nicht und am allerwenigsten die, welche unter den Folgen von Neoliberalismus und NATO-Kriegen leiden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu z.B. auch<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87929\">&bdquo;Ohne Zusammenhalt hat Die Linke keine Zukunft!&ldquo; <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85139\">DIE LINKE vorm Parteitag &ndash; alles offen <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76459\">Bundestagswahl: Die LINKE steht am Abgrund.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die SPD in der parlamentarischen Demokratie<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller, ehemaliger Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt von Willy Brandt und Helmut Schmidt, &uuml;bt in seinem 2019 vorgelegten Buch &bdquo;Glaube wenig &ndash; Hinterfrage alles &ndash; Denke selbst&ldquo; Kritik an seiner eigenen Partei, der SPD: &bdquo;Als in Deutschland 1999 die Agenda 2010 und der Ausbau des breiten Niedriglohnsektors durchgesetzt wurden, da konnten sich jene, die an niedrigen L&ouml;hnen interessiert waren, herzlich dar&uuml;ber freuen, da&szlig; diese Drecksarbeit von einem sozialdemokratischen Bundeskanzler begonnen und umgesetzt wurde.&ldquo; Und jetzt, 2022, k&ouml;nnen sich jene, die den gr&ouml;&szlig;ten Nutzen am Sonderprogramm f&uuml;r die Hochr&uuml;stung der Bundeswehr von 100 Milliarden haben, herzlich dar&uuml;ber freuen, da&szlig; auch diese Drecksarbeit wieder von einem sozialdemokratischen Bundeskanzler in Gang gebracht und im Grundgesetz verankert wurde. 1999 ging es darum, die Wettbewerbsf&auml;higkeit des deutschen Kapitals zu erh&ouml;hen. 2022 sind es wieder die Sozialdemokraten, die mit den Gr&uuml;nen und mit der FDP, der Partei der Besserverdienenden, in Regierungsverantwortung eine neue Etappe des Sozialabbaus einleiten. Diesmal, um als Vasall des US-Imperialismus den Stellvertreterkrieg der USA in der Ukraine zu unterst&uuml;tzen. Wenn es darum geht, die &bdquo;Drecksarbeit&ldquo; f&uuml;r das Kapital zu leisten, ist die SPD entscheidend zur Stelle. (&hellip;) In seinem Buch zitiert Albrecht M&uuml;ller auch das Grundsatzprogramm seiner Partei zur europ&auml;ischen Friedensordnung vom 20. Dezember 1989: &bdquo;Unser Ziel ist eine europ&auml;ische Friedensordnung auf der Grundlage gemeinsamer Sicherheit &hellip; Von deutschem Boden mu&szlig; Frieden ausgehen &hellip; Unser Ziel ist es, die Milit&auml;rb&uuml;ndnisse durch eine europ&auml;ische Friedensordnung abzul&ouml;sen &hellip; Diese er&ouml;ffnet auch die Perspektive f&uuml;r das Ende amerikanischer und sowjetischer Streitkr&auml;fte au&szlig;erhalb ihrer Territorien in Europa.&ldquo; Resignierend kommentiert M&uuml;ller 20 Jahre sp&auml;ter: &bdquo;Dieses friedenspolitisch hervorragende Programm ist heute vergessen, auch vergessen gemacht worden &hellip; Die SPD will heute nichts mehr davon wissen, die anderen politischen Kr&auml;fte sowieso nicht.&ldquo; Und das Resultat dieses &bdquo;Vergessens&ldquo; beschreibt er: &bdquo;Als es 1999 darum ging, die Bundeswehr zu ihrem ersten Auslandseinsatz au&szlig;erhalb des NATO-Bereichs in Jugoslawien zu schicken (&hellip;) kam die Zustimmung f&uuml;r diese Ouvert&uuml;re zur Politik mit milit&auml;rischen Mitteln aus nahezu allen Ecken der deutschen politischen Gesellschaft.&ldquo; Auch f&uuml;r die von Bundeskanzler Scholz (SPD) am 27.Februar 2022 angek&uuml;ndigte Hochr&uuml;stung kam die Zustimmung zur Fortsetzung der &bdquo;Politik mit milit&auml;rischen Mitteln aus nahezu allen Ecken der deutschen politischen Gesellschaft&ldquo;. Vom Parlament der bundesdeutschen Parteiendemokratie (nicht vom Volk) wurde das 100 Milliarden Hochr&uuml;stungs- &bdquo;Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr&ldquo; mit stehenden Ovationen begr&uuml;&szlig;t. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2022\/RF-297-10-22.pdf\">RotFuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erst Revolution, dann Kollision? Was ein kommender Elitenwechsel in Europa f&uuml;r Russland bedeutet<\/strong><br>\nDer Sieg einer Rechtskoalition bei den italienischen Wahlen ist vielleicht nicht der Anfang, aber das erste Signal eines l&auml;ngeren Prozesses des politischen Elitenwechsels in Europa. Eine Analyse aus russischer Perspektive. (&hellip;)<br>\nBislang kann man davon ausgehen, dass es f&uuml;r Russland strategisch viel sicherer w&auml;re, diejenigen an der Macht zu halten, die Europa in die gegenw&auml;rtige Sackgasse gef&uuml;hrt haben. Diese Eliten sind nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden und haben ihre Macht gerade im Zuge der Entmachtung Europas erhalten. Die Anwesenheit von Politikern wie Scholz oder Macron an der Spitze ist die beste Garantie daf&uuml;r, dass alle Vorschl&auml;ge, Europa aufzur&uuml;sten oder es zu einem wichtigen Sicherheitsakteur zu machen, auf dem Papier bleiben. Es ist klar genug, dass die in diesem Jahr angek&uuml;ndigten Pl&auml;ne zur Aufr&uuml;stung Deutschlands, der f&uuml;hrenden Macht in Europa, bisher nicht sehr alarmierend aussehen. Die bisher angek&uuml;ndigten Verteidigungsausgaben &ndash; rund 100 Milliarden Euro &ndash; k&ouml;nnen keineswegs als ausreichend angesehen werden, um das gesamte Paradigma der milit&auml;rischen Entwicklung dieses Landes zu ver&auml;ndern. (&hellip;)<br>\nDer einzige Weg f&uuml;r die f&uuml;hrenden europ&auml;ischen Staaten, sich von der US-Vormundschaft zu befreien und eine eigene politisch-milit&auml;rische Identit&auml;t zu schaffen, besteht daher in einem tiefgreifenden innenpolitischen Wandel in der Alten Welt. Dies sollte eine Revolution sein, die wirklich die alten Eliten hinwegfegt und auf das &Uuml;berleben der europ&auml;ischen Staaten unter den neuen turbulenten Bedingungen abzielt. Wir sehen, dass die Reserven f&uuml;r eine solche Revolution bisher begrenzt sind.<br>\nTrotz der Bewegung des &ouml;ffentlichen Meinung nach rechts, der unter dem Druck der Wirtschaftskrise und des Zustroms von Migranten unvermeidlich ist, haben alternative Bewegungen und Parteien in Deutschland und Frankreich noch nicht ausreichend an St&auml;rke gewonnen. Das Beispiel Italiens k&ouml;nnte hier interessant sein, denn in diesem Fall wird die neue Regierung bereits auf einer Koalition der Rechten und eines Teils der traditionellen Elite, vertreten durch Silvio Berlusconi, aufgebaut sein. In den wirtschaftlich und bev&ouml;lkerungsm&auml;&szlig;ig st&auml;rksten L&auml;ndern der EU gibt es jedoch nichts Vergleichbares.<br>\nAuch die allm&auml;hliche Abl&ouml;sung der traditionellen Eliten durch neue Kr&auml;fte wird nicht sofort zu einem radikalen Wandel in der Au&szlig;enpolitik f&uuml;hren. Das Ausma&szlig; der wirtschaftlichen und ordnungspolitischen Probleme ist so gro&szlig;, dass jede neue Regierung damit fertig werden muss, insbesondere in einem schwierigen internationalen Umfeld und unter Druck von au&szlig;en.<br>\nAuch das Ausma&szlig; der Verw&uuml;stungen, die Europa in der Mitte des 20. Jahrhunderts erlebte, sollte nicht untersch&auml;tzt werden; die Folgen haben sich m&ouml;glicherweise so tief in das Ged&auml;chtnis der Europ&auml;er eingebrannt, dass es unm&ouml;glich w&auml;re, ihr Verhalten radikal zu &auml;ndern. Die Nationalsozialisten kamen in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg fast unmittelbar nach der dem&uuml;tigenden Niederlage an die Macht, eine Bewegung, die sich auf Menschen st&uuml;tzte, die den Krieg &uuml;berlebt hatten und davon &uuml;berzeugt waren, Opfer eines inneren Verrats geworden zu sein. Jetzt werden wir es mit Europ&auml;ern zu tun haben, die 80 Jahre relativ friedlicher Existenz hinter sich haben. Mit anderen Worten: Sollte Europa, das sich in einer neuen, schnellen oder schleichenden Revolution erneuert, eine Bedrohung f&uuml;r Russland darstellen, so w&uuml;rde dies erst nach einer sehr, sehr langen Zeit geschehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/150880-was-ein-kommender-elitenwechsel-in-europa-fuer-russland-bedeutet\/\">Timofei Bordatschow in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Friedensnobelpreis: Zw&ouml;lf Uhr Mittags<\/strong><br>\nDas Friedensnobelpreis-Komitee hat in diesem Jahr einen Nobelpreis verliehen, aber keinen Friedensnobelpreis. Daf&uuml;r h&auml;tte ein anderer Kandidat ausgezeichnet werden m&uuml;ssen<br>\nSeit Freitag zw&ouml;lf Uhr wissen wir, an wen in diesem Jahr der Friedensnobelpreis verliehen wird, und ja, es sind preisw&uuml;rdige Empf&auml;nger. Der Menschenrechtsaktivist Ales Bjaljazki hat eine Organisation gegr&uuml;ndet (Viasna), die sich gegen die Folter an politischen Gefangenen engagiert. Er sitzt jetzt selbst als politischer Gefangener, unter dem Vorwand des Steuerbetrugs, in Belarus im Gef&auml;ngnis. Dass das Nobelpreiskomitee seine Freilassung fordert, ist begr&uuml;&szlig;enswert.<br>\nDie russische Organisation Memorial wurde 1987 noch in der Sowjetunion gegr&uuml;ndet, sie k&auml;mpft f&uuml;r Menschenrechte und gegen den Militarismus und tritt daf&uuml;r ein, dass die Opfer des Sowjetstaates nicht in Vergessenheit geraten. 2021 wurde sie auf der Basis eines Gesetzes gegen &bdquo;ausl&auml;ndische Agenten&ldquo; verboten. Zurzeit l&auml;uft in Moskau ein Prozess um die Beschlagnahme der R&auml;umlichkeiten von Memorial. Dritter Preistr&auml;ger ist die ukrainische Menschenrechtsorganisation Center for Civil Liberties, die russische Kriegsverbrechen gegen die ukrainische Bev&ouml;lkerung dokumentiert hat.<br>\nDas ist alles sch&ouml;n und gut, und gerade auch gegen die erkennbare Parteinahme des Komitees f&uuml;r die Ukraine, gegen den russischen &Uuml;berfall kann kein vern&uuml;nftiger Mensch etwas haben. Nur: Es sollte doch nicht irgendein Nobelpreis, sondern der Friedensnobelpreis verliehen werden, und das ist nicht geschehen. Kann man denn im Zweifel sein &uuml;ber den Gegenstand eines Friedensnobelpreises? Sein Stifter Alfred Nobel hat ihn klar genug definiert: Seiner w&uuml;rdig ist die Person (oder die Organisation), die &bdquo;am meisten oder am besten auf die Verbr&uuml;derung der V&ouml;lker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die F&ouml;rderung von Friedenskongressen hingewirkt&ldquo; hat. Und nun raten Sie mal, welche V&ouml;lker w&auml;ren denn 2022 zu verbr&uuml;dern? Diese Frage, jedes Kind k&ouml;nnte sie beantworten, hat das Nobelpreiskomitee offenbar &uuml;berhaupt nicht interessiert. Sollten es die V&ouml;lker sein, die in der Ukraine Krieg gegeneinander f&uuml;hren? (&hellip;)<br>\nDas Problem ist, dass, wer einen Friedenspreis verleihen will, erst einmal selbst f&uuml;r den Frieden sein m&uuml;sste, statt f&uuml;r den Krieg. Das sind aber heute im Westen nur wenige, und das Komitee hat gezeigt, dass es zu diesen Wenigen nicht geh&ouml;rt. Es erhebt gegen die herrschende Tendenz, nach der es im Ukrainekrieg nur um Sieg und Niederlage geht, keinen Einspruch. Das h&auml;tte es aber tun m&uuml;ssen. Es geht nat&uuml;rlich um Sieg und Niederlage. Die Ukraine soll nicht verlieren. Aber auch Russland sollte nicht einfach gedem&uuml;tigt werden, weil das nur, nach einen paar Jahren oder Jahrzehnten des Waffenstillstands, zum n&auml;chsten und noch schlimmeren Krieg f&uuml;hren w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-jaeger\/friedensnobelpreis-2022-zwoelf-uhr-mittags\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Klinik-Verband warnt vor &bdquo;Winter der Krankenhaus-Insolvenzen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Deutsche Krankenhausgesellschaft hat erneut vor den Folgen der dramatisch gestiegenen Energiepreise f&uuml;r die Kliniken gewarnt und einen schnellen Inflationsausgleich gefordert. &bdquo;Corona-Herbstwelle und extrem steigende Kosten vor allem f&uuml;r Energie bedeuten f&uuml;r die Krankenhaus-Versorgung bislang ungekannte wirtschaftliche Risiken&ldquo;, sagte der Vorstandsvorsitzende Gerald Ga&szlig; der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo; (Samstag).<br>\n&bdquo;Wir ben&ouml;tigen jetzt sofort einen Inflationsausgleich, denn ein Gro&szlig;teil der Krankenh&auml;user kann die gestiegenen Kosten nicht mehr aus Einnahmen und R&uuml;cklagen begleichen.&ldquo; Er warnte: &bdquo;Sollte die Politik hier nicht bald entschieden handeln, werden wir zum Corona-Winter einen Winter der Krankenhaus-Insolvenzen erleben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article241485647\/Energiekrise-Klinik-Verband-warnt-vor-Winter-der-Krankenhaus-Insolvenzen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kommentar zum Fachkr&auml;ftemangel: Weniger Blabla, mehr Kohle!<\/strong><br>\nPlanlose Headhunter, &uuml;berforderte Firmen und unrealistische Gehaltsvorstellungen: Beim IT-Recruiting l&auml;uft meist alles schief, meint Martin Gerhard Loschwitz.<br>\nMit dem Fachkr&auml;ftemangel ist es ein bisschen wie mit dem Wetter: Er ist immer da und als generisches Gespr&auml;chsthema taugt er ganz hervorragend. In Umfragen gibt das Gros der deutschen Firmen vor, Schl&uuml;sselpositionen in absehbarer Zeit vermutlich nicht mehr sinnvoll besetzen zu k&ouml;nnen. Ohne Unterlass beackern Recruiter f&uuml;r hiesige wie ausl&auml;ndische Firmen die sozialen Netze wie LinkedIn auf der Suche nach geeigneten Kandidaten &ndash; und bleiben regelm&auml;&szlig;ig doch erfolglos.<br>\nDabei ist es keineswegs so, dass keine wechselwilligen Leute vorhanden w&auml;ren. Die Great Resignation l&auml;uft schlie&szlig;lich auch hierzulande; reihenweise erwischt es solche Unternehmen besonders heftig, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen und etwa in Sachen Remote Work die Uhren auf die Zeit vor Corona zur&uuml;ckdrehen wollen. Woran liegt es also, dass potenzielle Arbeitgeber und geeignete Bewerber regelm&auml;&szlig;ig nicht zueinanderfinden? (&hellip;)<br>\nBesonders grotesk ist dabei: Die meisten der Probleme sind hausgemacht und w&auml;ren mit relativ wenig Aufwand zu beseitigen. Recruiter bieten f&uuml;r ein auftraggebendes Unternehmen nur dann echten Mehrwert, wenn sie die Personalsuche tats&auml;chlich erleichtern. Das umfasst zielgerichtete Suche, Sorgfalt und Hartn&auml;ckigkeit. Wer stattdessen nach dem Motto vorgeht, von 1000 angeschriebenen Menschen werde wohl wenigstens einer passen, hat den Beruf verfehlt.<br>\nUnternehmen indes m&uuml;ssen sich einen realistischen Blick auf den Markt verschaffen und bei der Abw&auml;gung der Machbarkeit technischer L&ouml;sungen den Faktor Personalkosten beachten. Wer ein Rennauto bauen m&ouml;chte, braucht daf&uuml;r schlie&szlig;lich auch einen speziellen und teuren Motor statt des Standardmodells von der Stange. Dar&uuml;ber hinaus m&uuml;ssen Firmen ihre v&ouml;llig aus dem Ruder gelaufenen Bewerbungsprozesse wieder unter Kontrolle bekommen, indem sie sie entschlacken, verk&uuml;rzen und bewerberfreundlich machen. Dann wird ein Schuh daraus &ndash; und dann wird es Unternehmen m&ouml;glich sein, offene Positionen zielgerichtet mit den passenden Leuten zu besetzen. Woran nicht zuletzt die Unternehmen selbst ein Interesse haben sollten &ndash; denn ein ausgewachsenes Hiring-Team, das vorrangig hei&szlig;e Luft produziert, ist auch aus Firmensicht vor allem eines: ein Wahnsinn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/meinung\/Kommentar-zum-Fachkraeftemangel-weniger-Blabla-mehr-Kohle-7287460.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gentechnik bald ohne Kennzeichnung im Supermarkt?<\/strong><br>\nEs gibt bereits Pl&auml;ne der  EU-Kommission, nach denen &bdquo;neue&ldquo; Gentechnik ohne Kennzeichnung und Risikopr&uuml;fung in den Supermarktregalen landen w&uuml;rde.<br>\nAktuell m&uuml;ssen gentechnisch ver&auml;nderte Organismen ein Zulassungsverfahren durchlaufen, das auch eine Risikopr&uuml;fung beinhaltet. Schaffen sie es auf den Markt, m&uuml;ssen sie gekennzeichnet werden &ndash; und bleiben in den Regalen liegen. Denn Verbraucher:innen lehnen gentechnisch ver&auml;nderte Lebensmittel mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit ab. (&hellip;)<br>\nMit der sogenannten &bdquo;neuen&ldquo; Gentechnik sieht die Industrie nun die Chance, endlich Profite mit gentechnisch ver&auml;nderten Lebensmitteln zu machen. Und weil sie gelernt hat, dass das mit einer Kennzeichnung nicht funktioniert, setzt sie jetzt alles daran, dass die neuen gentechnischen Methoden wie CRISPR\/Cas vom Gentechnik-Recht ausgenommen werden. (&hellip;)<br>\nIn Br&uuml;ssel werden momentan genau daf&uuml;r die Weichen gestellt: Die EU-Kommission hat bereits Szenarien entwickelt, die genau den Vorstellungen von Bayer &amp; Co entsprechen. Deshalb wendet sich foodwatch jetzt mit einer Online-Petition an Bundesern&auml;hrungsminister Cem &Ouml;zdemir und Bundesumweltministerin Steffi Lemke und fordert sie auf, sich in Br&uuml;ssel klar gegen diese Pl&auml;ne auszusprechen.<br>\nDas Ern&auml;hrungsministerium schreibt auf seiner Website zwar zum Thema neue Gentechnik: &bdquo;Es darf keine Abstriche bei Transparenz und Sicherheit geben.&ldquo; Doch ein entsprechendes Signal von Cem &Ouml;zdemir Richtung Br&uuml;ssel fehlt bislang. (&hellip;)<br>\n2018 gab es bereits ein EuGH-Urteil zur neuen Gentechnik. Der Europ&auml;ische Gerichtshof entschied, dass Pflanzen, die mit neuer Mutagenese-Techniken ver&auml;ndert werden, als gentechnisch ver&auml;ndert gelten &ndash; und deshalb auch die bestehenden Gentechnik-Regelungen zu Kennzeichnung und Sicherheits&uuml;berpr&uuml;fung gelten. Nun erw&auml;gt die EU-Kommission, eine &Auml;nderung der Regelungen vorzuschlagen &ndash; ganz nach den W&uuml;nschen der Industrie. Und den Richterspruch so zu umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2022\/gentechnik-bald-ohne-kennzeichnung-im-supermarkt\/\">foodwatch<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sieg der Gentechnik-Lobby<\/strong><br>\nVon einem &raquo;signifikanten Umbau der Landwirtschaft&laquo; spricht Kenias neu gew&auml;hlter Pr&auml;sident William Ruto, als er am vergangenen Montag &uuml;berraschend mit einem Tabu bricht: Genver&auml;ndertes Getreide ist in dem ostafrikanischen Land ab sofort zugelassen. In Teilen Kenias herrscht eine verheerende D&uuml;rre, mehrere Regenzeiten sind ausgeblieben, Tiere verenden, die Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage. Gentechnik als schnelle L&ouml;sung gegen den Hunger &ndash; kann das funktionieren?<br>\nMON810, so nennt sich eine der Komponenten des gentechnisch ver&auml;nderten Mais, der Kenia retten soll. MON steht f&uuml;r Monsanto, den umstrittenen ehemaligen US-Agrarriesen, der inzwischen vom deutschen Bayer-Konzern aufgekauft wurde. MON810 ist in Deutschland und zahlreichen weiteren EU-L&auml;ndern nicht zum Anbau zugelassen, unter anderem wegen Umweltbedenken. Seit mehr als zehn Jahren tobt ein wissenschaftlicher Streit um den Genmais, die Vorbehalte sind gro&szlig;.<br>\nAuch in Kenia gab es diese Bedenken, deswegen war die kommerzielle Nutzung von Gentechnik zehn Jahre lang verboten. Doch im Hintergrund agierte stets eine m&auml;chtige Lobby gegen diese Sperre. Im M&auml;rz beklagte sich der US-Handelsbeauftragte offiziell &uuml;ber das Gentechnik-Moratorium, den USA gingen dadurch Exporte in Millionenh&ouml;he verloren. Seine Beh&ouml;rde wies darauf hin, dass wegen des Einfuhrstopps auch Hilfslieferungen in Hungerregionen nicht m&ouml;glich seien. Diplomaten zufolge h&auml;tten nun US-Gesandte mit Nachdruck auf den neu gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Ruto eingewirkt. Offenbar mit Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/kenia-laesst-genveraendertes-getreide-zu-sieg-der-gentechnik-lobby-a-993afdb2-c083-4340-a9fd-9150a8168d11%20\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hier berichtet der &bdquo;Spiegel&ldquo; relativ kritisch &uuml;ber den Einsatz von Gentechnik. Der gentechnologische Einsatz bei den sog. Corona-Impfstoffen wird dagegen verschwiegen. Diese Ambivalenz ist auff&auml;llig und erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Die Wissenschaft geh&ouml;rt uns&ldquo;: Wie die UN zum Wahrheitsministerium wurde<\/strong><br>\nTotalitarismus ist, wenn Beh&ouml;rden festlegen, was allein (wissenschaftliche) Wahrheit ist, und alles andere zensieren. Eine ma&szlig;gebliche UN-Beamtin hat diesen Totalitarismus in einer Diskussionsrunde beim Weltwirtschaftsforum zum Leitbild erkl&auml;rt und berichtet, mit welchem Werkzeugkasten die UN ihre Wahrheit durchsetzt. Einige Regierungen gehen sogar schon weiter und stellen das Abweichen von der amtlich verordneten Wahrheit unter Strafe. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend der Covid-Pandemie hat es sich in Deutschland und anderen L&auml;ndern eingeb&uuml;rgert, dass &Auml;rztinnen und &Auml;rzte, die &uuml;ber m&ouml;gliche Impfsch&auml;den aufkl&auml;rten, oder in Sachen Masken oder Medikation eine andere Meinung vertraten als die offizielle, es auf sehr unangenehme Weise mit ihren Standesorganisationen oder der Staatsanwaltschaft zu tun bekamen.<br>\nIn einigen L&auml;ndern geht das inzwischen schon so weit, dass bereits Gesetze verabschiedet wurden oder auf dem Weg sind, die es &Auml;rzten ausdr&uuml;cklich verbieten, vom beh&ouml;rdlich festgelegten wissenschaftlichen Konsens abzuweichen.<br>\nSo hat am 30. September der Gouverneur von Kalifornien ein Gesetz unterzeichnet, das es zu standeswidrigem, unprofessionellen Verhalten erkl&auml;rt, wenn &Auml;rzte ihren Patienten etwas sagen, was dem &bdquo;wissenschaftlichen Konsens&ldquo; (in Besitz der UN) widerspricht. Tun sie es, riskieren sie aufgrund dieser Assembly Bill 2098  ihre Lizenz. In Australien ist ein &auml;hnliches Gesetz, das landesweit gelten soll, in Arbeit. (&hellip;)<br>\nWas die UN-Vertreterin ganz offen ausgesprochen hat, dass man sich selbst das Recht zubilligt, zu bestimmen, was die Wahrheit ist, und das auch durchsetzt, das verfolgt man in Berlin nicht minder engagiert unter Einsatz des gleichen Werkzeugkastens.<br>\nEin j&uuml;ngst &uuml;ber die Nachdenkseiten an die &Ouml;ffentlichkeit gelangtes internes Dokument der Bundesregierung listet vielf&auml;ltige Bem&uuml;hungen der Ministerien in Berlin zur Gleichschaltung der &ouml;ffentlichen Meinung in Sachen Ukraine-Krieg auf. Hier wird alles das weitergef&uuml;hrt, was man zur Durchsetzung der offiziellen Wahrheit in der Corona-Krise aufgebaut hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/melissa-fleming-weltwirtschaftsforum\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Innenministerin Faeser will Sicherheitsl&uuml;cken offenlassen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich verpflichtet, IT-Sicherheitsl&uuml;cken nicht offenzuhalten, sondern immer schnellstm&ouml;glich zu schlie&szlig;en. Innenministerin Faeser will von dieser klaren Position im Koalitionsvertrag zum Schwachstellen-Management abweichen, auch Gr&uuml;ne springen ihr bei. Die FDP fordert konsequente IT-Sicherheit, &bdquo;ohne Wenn und Aber&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDoch nicht nur Innenministerium und Sicherheitsbeh&ouml;rden k&auml;mpfen f&uuml;r das Offenhalten von Sicherheitsl&uuml;cken. Auch der gr&uuml;ne Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz verteidigt diese Forderung: &bdquo;Im Koalitionsvertrag steht, dass es hier eine Abw&auml;gung geben soll: Eine L&uuml;cke, die nur eine sehr kleine Zahl von Menschen betrifft, k&ouml;nnte wom&ouml;glich zugunsten der Sicherheitsbeh&ouml;rden offenbleiben.&ldquo;<br>\nIn der Opposition hat Notz Staatstrojaner und staatliches Hacken kritisiert und abgelehnt. Vor zwei Jahren sagte er uns: &bdquo;Der Handel mit Sicherheitsl&uuml;cken ist Gift f&uuml;r die IT-Sicherheit und wer mit ihnen hehlt statt sie zu schlie&szlig;en, ist Teil des Problems und nicht der L&ouml;sung.&ldquo; Seit der Bundestagswahl ist er stellvertretender Vorsitzender einer Regierungsfraktion und Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums zur Kontrolle der Geheimdienste.<br>\nAuf dem gr&uuml;nen Parteitag zur Bundestagswahl vor einem Jahr stellte Notz einen Antrag, &bdquo;in gravierenden F&auml;llen&ldquo; wie rechtsterroristischen Netzwerken und der Darstellung sexueller Gewalt gegen Kinder polizeiliches Hacken zu erlauben. Die Partei hat seinen Antrag abgelehnt und stattdessen einen angenommen, der &bdquo;das Infiltrieren von technischen Ger&auml;ten&ldquo; ablehnt und Sicherheitsl&uuml;cken melden und beheben will. (&hellip;)<br>\nDie SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat den Koalitionsvertrag unterschrieben und ist eigentlich gegen staatliches Hacken. In der letzten Legislaturperiode sagte sie uns: &bdquo;Ich lehne den Einsatz von Trojanern grunds&auml;tzlich ab. Der Staat soll keine Angriffswerkzeuge entwickeln und keine Schwachstellen offenhalten und nutzen, denn das steht im Widerspruch zu seiner Verantwortung f&uuml;r die allgemeine IT-Sicherheit.&ldquo; Zur aktuellen Debatte um Sicherheitsl&uuml;cken und den Koalitionsvertrag spricht sie nur im Hintergrund und will sich nicht &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;ern.<br>\nEs steht zu bef&uuml;rchten, dass die Regierung ihre klare Vorgabe aus dem Koalitionsvertrag nicht umsetzen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2022\/gegen-koalitionsvertrag-innenministerin-faeser-will-sicherheitsluecken-offenlassen\/\">netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-89004","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89004","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=89004"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89004\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89007,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89004\/revisions\/89007"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=89004"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=89004"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=89004"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}