{"id":89051,"date":"2022-10-11T08:48:10","date_gmt":"2022-10-11T06:48:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051"},"modified":"2022-10-11T08:48:10","modified_gmt":"2022-10-11T06:48:10","slug":"hinweise-des-tages-4212","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h01\">Gaspreisbremse: Zwischenbericht der Kommission ist eine Entt&auml;uschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h02\">Mehr als eine Inflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h03\">Kampf um den &Ouml;lpreisdeckel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h04\">Der wirkliche Wendepunkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h05\">Eskalation: Russischer Gro&szlig;angriff auf die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h06\">Deutschlands Absturz: Scholz, Baerbock, Habeck und das neue deutsche Elend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h07\">Krieg, Frieden, Menschenrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h08\">Pr&uuml;fer r&uuml;gen Bundeswehrplanung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h09\">Nord-Stream-Anschlag &ndash; Gebremster Wissensdurst bei der T&auml;tersuche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h10\">Kontakte zu Russland?: Wirbel um deutschen Cyberabwehrchef <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h11\">Duckm&auml;user und Angsthasen sabotieren G&ouml;ttinger Friedenspreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h12\">Armutsforscher zu Spaltung: &ldquo;Der Sozialneid nach unten ist sehr ausgepr&auml;gt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h13\">Die Preisgabe Gro&szlig;britanniens: Liz Truss&rsquo; Zerst&ouml;rung der Struktur unserer Nation ist kein Zufall. Es ist ihr Plan.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h14\">Ringsherum Barbaren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89051#h15\">Zwei Wochen nach Tropensturm: Der n&auml;chste schwere Schlag<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gaspreisbremse: Zwischenbericht der Kommission ist eine Entt&auml;uschung<\/strong><br>\nF&uuml;r private Haushalte soll die Gaspreisbremse fr&uuml;hestens von M&auml;rz in Kraft treten. Auch sonst gilt f&uuml;r das, was die Expertenkommission vorschl&auml;gt: Das ist zu sp&auml;t und zu wenig<br>\nDie Gaspreisbremse kommt &ndash; aber die kommt f&uuml;r die meisten zu sp&auml;t. Dieses Fazit l&auml;sst sich ziehen im Angesicht des Ergebnisses von 35 Stunden Beratungen der Kommission Energie und W&auml;rme.<br>\nDenn f&uuml;r Haushalte soll die Preisbremse erst von M&auml;rz oder April an gelten &ndash; f&uuml;r jeden einigerma&szlig;en klar denkenden Menschen ist das ein Hohn. Denn nat&uuml;rlich fallen die Heizkosten in den Monaten zuvor an. Die Sorge vor immensen Erh&ouml;hungen der Abschlagszahlung und astronomisch hohen Nachzahlungen gibt es schon jetzt.<br>\nDie Kommission begr&uuml;ndet ihren Vorschlag damit, dass der Staat vorher technisch nicht in der Lage sei, die Verbrauche f&uuml;r Haushalte zu erschlie&szlig;en und entsprechend &uuml;ber die Versorger zu deckeln. F&uuml;r die Industrie hingegen soll bereits von Januar 2023 an eine Preisbremse gelten &ndash; sie gilt f&uuml;r ein Volumen von 70 Prozent des Verbrauchs im Jahr 2021. Dieses Volumen kostet Unternehmen sieben Cent pro Kilowattstunde. F&uuml;r private Haushalte erstreckt sich die Bremse zwar auf 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs &ndash; dort schl&auml;gt aber ein immer noch saftiger Preis von zw&ouml;lf Cent pro Kilowattstunde zu Buche.<br>\nDamit geht ein zentraler Vorteil des Gaspreisdeckels fl&ouml;ten &ndash; n&auml;mlich dessen inflationshemmende Wirkung. Sowohl makro&ouml;konomisch als auch f&uuml;r die einzelnen Menschen und ihre Sicherheit im Winter w&auml;re es sinnvoll gewesen, wenn der Deckel zu einem g&uuml;nstigen Preis fr&uuml;her eingef&uuml;hrt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/gaspreis-bremse-zwischenbericht-der-kommission-ist-eine-enttaeuschung\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Staat soll Gaskunden eine Monatsrechnung zahlen<\/strong><br>\nDie &raquo;Expertenkommission Gas und W&auml;rme&laquo; hat sich &uuml;ber die Nacht auf einen Vorschlag verst&auml;ndigt, wie die deutschen Gaskunden von den horrenden Preisen entlastet werden k&ouml;nnen. Nach SPIEGEL-Informationen einigte man sich f&uuml;r Privatkunden und klein- und mittelst&auml;ndische Unternehmen auf ein zweistufiges Verfahren. Demnach soll der Staat in einem ersten Schritt im Dezember &raquo;einmalig die jeweilige Abschlagszahlung aller Gas-Standardlastprofil-Kunden und Fernw&auml;rmekunden&laquo; &uuml;bernehmen, hei&szlig;t es aus der Kommission.<br>\nDie Versorger sollen auf die Erhebung der Abschlagszahlung verzichten und bekommen diese Summe vom Bund sp&auml;testens zum 1. Dezember erstattet. Auf diese Weise wolle man auch die hohen, zu erwartenden Abschlagszahlungen im Januar und Februar 2023 &raquo;teilkompensieren&laquo;. Der Staat w&uuml;rde auf diese Weise praktisch f&uuml;r einen Monat die vertraglichen Pflichten aus den Gasvertr&auml;gen der Kunden &uuml;bernehmen.<br>\nIn einer zweiten Stufe soll ab M&auml;rz ein sogenanntes Kompensationsmodell eingef&uuml;hrt werden, was zahlungstechnisch auf die Schnelle von den Versorgern nicht h&auml;tte umgesetzt werden k&ouml;nnen. Demnach w&uuml;rde ein Teil der Gasrechnung zu einem subventionierten Preis bezahlt, der Rest zu den dann geltenden hohen Gaspreisen. (&hellip;)<br>\nDie Vorteile aus dem Kontingent m&uuml;ssen versteuert werden &ndash; sodass reichere Haushalte etwas weniger profitieren. Nach ersten Berechnungen werden reiche Haushalte dennoch in Euro etwa anderthalbmal so stark entlastet wie &auml;rmere, schreibt das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. F&uuml;r sozial schwache Haushalte soll es einen zus&auml;tzlichen H&auml;rtefallfonds geben, aus dem zus&auml;tzliche Hilfen flie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/gaspreis-staat-soll-gaskunden-eine-monatsrechnung-zahlen-a-6b96c380-2658-4d2c-9632-dc138c50cbbd\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ganz offensichtlich sollte das Ergebnis der Landtagswahl in Niedersachsen abgewartet werden. Darauf deutet die Formulierung hin, die &ldquo;Expertenkommission Gas und W&auml;rme&rdquo; habe sich &uuml;ber die Nacht &ndash; gemeint sein d&uuml;rfte die Nacht vom Wahlsonntag auf Montag &ndash; verst&auml;ndigt. Nun scheint eine rot-gr&uuml;ne Koalition in Hannover m&ouml;glich zu sein &ndash; dank des Stimmengewinns der Gr&uuml;nen. Gibt es vielleicht eine Art &ldquo;Plan B&rdquo; f&uuml;r den Fall, dass die Wahl ein anderes Ergebnis gehabt h&auml;tte? Die jetzt pr&auml;sentierten Vorschl&auml;ge stellen jedenfalls keine wirksame Entlastung f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung dar. Das hat Jens Berger erl&auml;utert: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89030\">Gaspreisbremse &ndash; das Zwischenergebnis der Expertenkommission entt&auml;uscht<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Dies alles w&auml;re vermeidbar gewesen, wenn man nicht nur an den Symptomen herumgedoktert h&auml;tte, sondern die Ursachen der Gaspreisexplosion bek&auml;mpft h&auml;tte. Und ja, das hei&szlig;t, dass man bezahlbares Gas aus Russland beziehen m&uuml;sste.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>dazu auch: <strong>Die Villa bleibt warm: Die Vorschl&auml;ge der Gaspreiskommission sind sozialpolitisch ungerecht<\/strong><br>\nGeschwindigkeit ging vor Genauigkeit. Die Politik ist gut beraten, die Vorschl&auml;ge der Kommission nicht eins zu eins zu &uuml;bernehmen.<br>\nMichael Vassiliadis ist ehrlich: Die geplanten Entlastungen f&uuml;r Gasverbraucher seien ein wenig &bdquo;Gie&szlig;kanne&ldquo;, r&auml;umt der Co-Vorsitzende der Gaspreiskommission selbst ein. Aber f&uuml;r detailliertere Ans&auml;tze sei keine Zeit gewesen. &bdquo;Uns war die Geschwindigkeit wichtiger&ldquo;, gibt der Chef der IG Bergbau offen zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/entlastung-fur-gaskunden-die-villa-bleibt-warm-8733928.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mehr als eine Inflation<\/strong><br>\nNach den Monaten der konfrontationsfreudigen Berichte ist mittlerweile eine Art Ern&uuml;chterung zu beobachten: Ob die fehlende Energie aus Russland wohl eine Inflation bewirkt? Reichen die verbliebenen Energieerzeugungskapazit&auml;ten aus? Kann ein besserer Duschkopf das Ansteigen der Energierechnung verhindern? Momentan ist diese Sichtweise dominierend, ebenso das Registrieren der bisherigen Preiserh&ouml;hungen in Richtung Inflation. Letztendlich ist dies nicht mehr als eine Dokumentation; nur wenige mediale Platzhirsche machen sich die M&uuml;he, &raquo;nach vorn&laquo; in die nahe Zukunft zu schauen: Was k&ouml;nnte denn noch passieren?<br>\nDoch, es gibt Prognose-Szenarien, zum Beispiel den ministeriell angewiesenen 2. Stress-Test f&uuml;r die Energieversorgung. Das medial breit propagierte Ergebnis: Wenn zwei Atomkraftwerke auf Reserve gehen, sind Energie-Absenkungen beherrschbar!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/mehr-als-eine-inflation\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kampf um den &Ouml;lpreisdeckel<\/strong><br>\nDie EU droht mit ihren Pl&auml;nen zur Deckelung des Preises f&uuml;r russisches &Ouml;l einen dramatischen Anstieg des &Ouml;lpreises und wom&ouml;glich sogar eklatante Versorgungsprobleme auszul&ouml;sen. Russland hat angek&uuml;ndigt, sich dem Preisdeckel nicht zu beugen und kein Erd&ouml;l zu liefern, sollte es zur Einhaltung eines von der EU festgesetzten H&ouml;chstpreises gen&ouml;tigt werden. Die Lage ist ernst: Gegenw&auml;rtig wird mehr als die H&auml;lfte der russischen &Ouml;lexporte von Tankschiffen transportiert, die griechischen Reedern geh&ouml;ren und nicht mehr fahren d&uuml;rfen, falls Russland den Preisdeckel nicht einh&auml;lt. Gelingt es nicht, EU-Tanker komplett durch Schiffe aus nichtwestlichen Staaten zu ersetzen &ndash; die Chancen daf&uuml;r werden als gering eingesch&auml;tzt &ndash;, dann ist mit ernsthaften Versorgungsl&uuml;cken und mit einem rasant explodierenden &Ouml;lpreis zu rechnen. Die Hoffnung, andere &Ouml;lf&ouml;rderer k&ouml;nnten einspringen, ist mit dem Beschluss der OPEC+-Staaten aus der vergangenen Woche geplatzt, ihre &Ouml;lf&ouml;rderung um zwei Millionen Barrel pro Tag zu k&uuml;rzen. Die US-Administration tobt; in Washington wird &uuml;ber ein &Ouml;lexportverbot diskutiert. Die USA sind aktuell einer der wichtigsten Lieferanten Europas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9049\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der wirkliche Wendepunkt<\/strong><br>\nKeine Chance f&uuml;r Friedensverhandlungen mit Putin, darauf setzen Bundesregierung und die ihr angeschlossenen Medien unverdrossen.<br>\nDie Lage im Ukraine-Krieg scheint auf den ersten Blick klar: Russland kontrolliert laut Focus online vom 2. Oktober rund 116.000 Quadratkilometer, einschlie&szlig;lich der Krim. Das Territorium der Ukraine umfasst 603.700 Quadratkilometer, ohne die Krim 576.800. Der fr&uuml;here Bundeswehrgeneral Erich Vad erkl&auml;rt angesichts dessen am Donnerstag auf NDR-Info: &raquo;Russland hat die milit&auml;rische Eskalationsdominanz.&laquo; Die am Vortag gegen&uuml;ber demselben Sender ge&auml;u&szlig;erte Auffassung von Claudia Major (Stiftung Wissenschaft und Politik), &raquo;wir&laquo; k&ouml;nnten mit Waffenlieferungen dar&uuml;ber entscheiden, &raquo;ob die Ukraine vorankommt und weitere Gebiete befreien kann&laquo;, halte er f&uuml;r &raquo;unrealistisch&laquo;. Die Waffenlieferungen seien &raquo;notwendig&laquo;, damit die Ukraine &raquo;milit&auml;risch nicht untergebuttert&laquo; wird, aber eine &raquo;milit&auml;rische L&ouml;sung&laquo; beruhe auf einem &raquo;Denkfehler&laquo; angesichts der Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse. Wie sich die darstellen, erl&auml;utert am Mittwoch der fr&uuml;here Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat in einem Interview mit der rechten Wochenzeitung Preu&szlig;ische Allgemeine, dem Verbandsorgan der Landsmannschaft Ostpreu&szlig;en. Er sieht in der russischen Teilmobilmachung kein &raquo;letztes Aufgebot&laquo;, sondern h&auml;lt es f&uuml;r viel wahrscheinlicher, dass Russland versuchen werde, &raquo;mit den zus&auml;tzlichen Truppen seine Eroberungen zu konsolidieren&laquo;. Er macht zudem darauf aufmerksam, dass Putin in seiner Rede zur Teilmobilmachung &raquo;auf einen sehr wichtigen Punkt hingewiesen&laquo; habe, der in den deutschen Medien nicht vorgekommen sei. Der Pr&auml;sident habe &ndash; bei Betonung, dass er das zum ersten Mal in der &Ouml;ffentlichkeit bekanntmache &ndash; &raquo;gesagt, dass es bereits Anfang April eine Vereinbarung zwischen der Ukraine und Russland &uuml;ber ein Ende der Kampfhandlungen und eine Friedensl&ouml;sung gegeben habe&laquo;. Danach sollte sich Russland aus allen seit dem 24. Februar 2022 eroberten Gebieten zur&uuml;ckziehen und im Gegenzug die Ukraine auf einen NATO-Beitritt verzichten, daf&uuml;r Sicherheitsgarantien von verschiedenen Staaten erhalten. Kujat: &raquo;Damit h&auml;tte der Krieg bereits im Fr&uuml;hjahr beendet werden k&ouml;nnen! Doch er ist nicht beendet worden, weil zu diesem Zeitpunkt, pr&auml;zise am 9. April, der damalige britische Premierminister Johnson nach Kiew reiste und veranlasste, dass der ukrainische Pr&auml;sident Selenskij dieses Abkommen nicht unterzeichnete und die Gespr&auml;che mit Russland abbrach.&laquo; Erh&auml;rtet werde das durch Beitr&auml;ge in der US-Zeitschrift Foreign Affairs und am 2. September von der Washingtoner &raquo;Denkfabrik&laquo; &raquo;Responsible Statecraft&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/436247.der-wirkliche-wendepunkt.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eskalation: Russischer Gro&szlig;angriff auf die Ukraine<\/strong><br>\nLuftangriffe auf Kiew, andere gro&szlig;e St&auml;dte und Regionen. Ziel der &ldquo;massiven Schl&auml;ge&rdquo; (Putin) ist kritische Infrastruktur. Doch wurden auch Zivilisten get&ouml;tet. Au&szlig;enministerin Baerbock spricht von Niedertracht und stellt neue Waffenlieferungen in Aussicht. (&hellip;)<br>\nDie Ausweitung der Luftangriffe kommt nicht unerwartet. Nach den Explosionen, die am vergangenen Samstag die Krim-Br&uuml;cke und damit einen wichtigen strategische und logistischen Verbindungsweg schwer besch&auml;digt haben, galt ein Vergeltungsakt vonseiten Russlands als sehr wahrscheinlich. (&hellip;)<br>\nIn einer Ansprache vor dem russischen Sicherheitsrat erkl&auml;rte Putin heute, dass die Kiewer Regierung mit Terroristen gemeinsame Sache mache und dass Russland darauf mit massiven Schl&auml;gen reagiere, ausgef&uuml;hrt mit Langstreckenwaffen und Raketen, abgefeuert von Land, Luft und See, um die Energieversorgung, milit&auml;rische und administrative Ziele in der Ukraine zu treffen. F&uuml;r die Explosion auf der Krim-Br&uuml;cke macht der Kreml den ukrainischen Geheimdienst SBU verantwortlich. (&hellip;)<br>\nNoch ist das Ausma&szlig; des heutigen Gro&szlig;angriffs nicht abzusehen. Um 13.38 Uhr soll der Luftalarm in Kiew &ldquo;nach mehr als f&uuml;nfeinhalb Stunden&rdquo; aufgehoben worden sein. Offensichtlich ist, dass sie den Krieg in der Ukraine auf eine neue Eskalationsebene bringt. Auf Facebook k&uuml;ndigte das ukrainische Verteidigungsministerium laut Nachrichtenagenturen Rache an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Eskalation-Russischer-Grossangriff-auf-die-Ukraine-7302836.html%20\">Telepolis <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Die leider zu erwartende russische Reaktion. Weitere Opfer, weitere Zerst&ouml;rungen und weiterhin kein Ausweg in Sicht. Ebenso erwartbar die sofortige Ank&uuml;ndigung neuer Waffenlieferungen sowie die offen zur Schau getragene westliche Doppelmoral. Die zivilen Opfer im Donbass und auf der Krimbr&uuml;cke erw&auml;hnte man bestenfalls unter &ldquo;ferner liefen&rdquo;, den (west-)ukrainischen widmet man nun wieder ganze Titelseiten. Doch seien wir mal ehrlich: wie s&auml;he denn die westliche Reaktion aus, wenn etwa der syrische Geheimdienst einen Anschlag auf den Eurotunnel oder die &Ouml;resundbr&uuml;cke ver&uuml;bte und die Regierung Assad das Ereignis mit einer Sonderbriefmarke feierte wie am Wochenende seitens der ukrainischen Post geschehen? Die Antwort kann man sich wohl denken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschlands Absturz: Scholz, Baerbock, Habeck und das neue deutsche Elend<\/strong><br>\nFriedens-Unf&auml;higkeit der Regierung, Realit&auml;tsverweigerung, Arroganz, B&uuml;rgerferne &ndash; und gleichgeschaltete Massenmedien<br>\nDeutschland im Herbst: kurz vor dem Absturz in gro&szlig;e Not. Mit Kanzler Scholz voran, dem Bademeister im Schuldensumpf, Vergangenheitsbew&auml;ltiger ohne Cum-Ex-Erinnerung und auch angesichts der Gegenwartsgefahren ziemlich einfallslos. Mit einer Au&szlig;enministerin Baerbock am Bein, selbsternannte Fachfrau f&uuml;r V&ouml;lkerrecht, zumindest aber f&uuml;r L&uuml;gengeschichten und exzessiven Russenhass, die sich zum Sicherheits-Hochrisiko in Europa entwickelt. Und mit Wirtschaftsminister Habeck geschlagen, einem von jeglicher Sachkenntnis freien Schwadroneur, der &uuml;ber &bdquo;Mondpreise&ldquo; f&uuml;r US-Fracking-Gas jammert und bei den Amis &bdquo;f&uuml;hrend dienern&ldquo; will (oder so &auml;hnlich).<br>\nBereiten wir uns also auf das winterliche Leben im Mehrfamilien-Wohnschlafzimmer vor und auf die per Fahrraddynamo zu betreibende Elektroheizung. Das b&uuml;rgerferne Berliner Regime mit Fascho-Odeur, ohne Selbstzweifel und engagiert in kriegerischer Wumms-Politik, setzt l&auml;ngst die Nachrichtensendungen von ARD, Deutschlandradio und ZDF als erfolgreiche Verbal-Artillerie ein. Ihr allabendliches Trommelfeuer auf die Intelligenz des Publikums ballert dessen Leidensbereitschaft und Russophobie herbei. So erkl&auml;rt sich die bedingungslose gr&uuml;n-deutsche Hingabe an das neonazistische Regime in Kiew. &Ouml;ffentlich-rechtswidriger Programmauftrag: Unser t&auml;glicher Schulterschluss mit SS-Kamerad Selenskyj.<br>\nAuf den korrupten Selbstherrscher in Kiew lassen Tagesschau &amp; Co. nichts kommen: Russischsprachige B&uuml;cher und russische Musik verbieten, den Ost-Ukrainern den Gebrauch ihrer Muttersprache untersagen, kritische Fernsehsender dicht machen, rassistische Spr&uuml;che kloppen, die Oppositionsparteien verbieten, politische Gegner entf&uuml;hren und foltern lassen: Selenskyj darf sowas. Dar&uuml;ber verlieren &ouml;ffentlich-rechtliche Qualit&auml;tsjournalisten kein Wort in ihren &bdquo;hochinformativen&ldquo; Nachrichtensendungen. Der Mafioso im Kiewer Pr&auml;sidentenamt gilt ihnen als Ehrenmann. Seine Off-shore-Millionen sind f&uuml;r die Tagesschau aber tabu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2022\/10\/09\/deutschlands-absturz-scholz-baerbock-habeck-und-das-neue-deutsche-elend\/\">St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Krieg, Frieden, Menschenrechte<\/strong><br>\nMit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wurde die europ&auml;ische und transatlantische Sicherheitsarchitektur nachhaltig ersch&uuml;ttert, was vielf&auml;ltige geopolitische Verwerfungen menschenrechtlicher, &ouml;kologischer und &ouml;konomischer Art nach sich gezogen hat. Seitdem werden von den politischen Entscheidungstr&auml;gern Antworten gesucht, um jene Sicherheitsarchitektur wieder auf perspektivisch tragf&auml;hige F&uuml;&szlig;e zu stellen.<br>\nJene Suche wird von kontroversen und leidenschaftlichen innenpolitischen Debatten begleitet, in denen m&ouml;gliche L&ouml;sungsans&auml;tze kategorisch auf milit&auml;rische Optionen beschr&auml;nkt zu sein scheinen. Der Ruf nach einer nicht-milit&auml;rischen L&ouml;sung des Konflikts und diesbez&uuml;glicher diplomatischer Bem&uuml;hungen wird dabei nur allzu oft als naiv und illusorisch desavouiert, w&auml;hrend der Ruf nach noch mehr Waffen immer lauter, dr&auml;ngender und hemmungsloser wird.<br>\nWeit weniger pr&auml;sent in der &ouml;ffentlichen Debatte ist hingegen die Frage, inwieweit unsere Unterst&uuml;tzung der Ukraine mit finanziellen und milit&auml;rischen Mitteln sowie der Ausbildung ukrainischer Soldaten auf Bundeswehrst&uuml;tzpunkten mit dem Friedensgebot des Grundgesetzes und der UN-Charta in Einklang zu bringen sind. Der folgende Text versucht darauf eine Antwort zu geben und wird dabei auch die Frage aufwerfen, ob es nicht ganz grunds&auml;tzlich ein Menschenrecht auf Frieden gibt. Zugleich wird er den juristischen Stand diesbez&uuml;glicher Klagen vor den Verwaltungsgerichten Berlin, K&ouml;ln und Koblenz skizzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/krieg-frieden-menschenrechte\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pr&uuml;fer r&uuml;gen Bundeswehrplanung<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsplan f&uuml;r das &bdquo;Sonderverm&ouml;gen Bundeswehr&ldquo; weise erhebliche M&auml;ngel auf und bed&uuml;rfe einer grundlegenden &Uuml;berarbeitung, mahnt der Bundesrechnungshof. Sonst drohten zus&auml;tzliche Belastungen des Bundeshaushalts, w&auml;hrend zugleich zu bef&uuml;rchten sei, dass f&uuml;r die eigentlich geplanten Vorhaben der Bundeswehr nicht gen&uuml;gend Geld zur Verf&uuml;gung stehe. Gegenw&auml;rtig sei der Plan, der Teil des Entwurfs des Haushaltsgesetzes 2023 ist, so strukturiert, das die Mittel f&uuml;r andere Vorhaben verwendet werden k&ouml;nnten, schreiben die Rechnungspr&uuml;fer in einem Bericht an den Haushaltsausschuss. Das Schreiben liegt der F.A.Z. vor. Darin hei&szlig;t es: &bdquo;Der Bundesrechnungshof erwartet, dass das Bundesverteidigungsministerium vorsichtiger plant und die genannten Risiken ber&uuml;cksichtigt.&ldquo;<br>\nDas Ministerium von Christine Lam&shy;brecht (SPD) habe 60 Ausr&uuml;stungsvorhaben identifiziert, die es mithilfe der Krediterm&auml;chtigungen finanzieren wolle. Wie das Ministerium in den laufenden Haushaltsberatungen eingestanden habe, w&uuml;rden aber schon die Gesamtausgaben f&uuml;r die bereits eingeplanten 40 Vorhaben der Bundeswehr den Rahmen von 100 Milliarden Euro &uuml;berschreiten. Es sei deshalb &bdquo;nicht nachvollziehbar&ldquo;, so die Rechnungspr&uuml;fer, wie bislang nicht eingeplante Vorhaben aus dem Sonderverm&ouml;gen Bundeswehr finanziert werden sollen. Erschwerend komme hinzu, dass das Verteidigungsministerium bei seiner Planung Ausgaben f&uuml;r den Schuldendienst vom Jahr 2024 an noch nicht ber&uuml;cksichtigt habe. Ein &bdquo;Puffer&ldquo; f&uuml;r steigende Zinsen und f&uuml;r inflationsbedingt steigende Beschaffungs- und Entwicklungsausgaben sei ebenfalls nicht erkennbar. In seinem Schreiben an die Haushaltspolitiker erinnert der Rechnungshof daran: &bdquo;Es ist unzul&auml;ssig, den gesetzlich vorgegebenen Finanzrahmen des Sonderverm&ouml;gens Bundeswehr zu &uuml;berschreiten. Der Wirtschaftsplan muss sich an die Krediterm&auml;chtigung von bis zu 100 Milliarden Euro halten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/bundeswehr-bundesrechnungshof-kritisiert-planung-zu-sondervermoegen-18374875.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &bdquo;Nicht nachvollziehbar&ldquo; formulieren die Pr&uuml;fer vom Bundesrechnungshof. So ist die Politik in Deutschland in zunehmenden Ma&szlig;e zu bewerten &ndash; nicht lediglich seit der Ampelkoalition, die Merkel-Jahre waren nicht wesentlich besser. Die Agenda 2010 und der gr&ouml;&szlig;te Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik, w&auml;hrend der rot-gr&uuml;nen Schr&ouml;der-Fischer-Zeit mit der schwarz-gelben Mehrheit im Bundesrat sollen hier lediglich erw&auml;hnt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nord-Stream-Anschlag &ndash; Gebremster Wissensdurst bei der T&auml;tersuche<\/strong><br>\nMit den Anschl&auml;gen auf die Erdgasleitungen Nord Stream 1 und 2 nahe der schwedischen Insel Bornholm sind die direkten Lieferverbindungen aus Russland nach Deutschland nach ihrer politisch bedingten Stilllegung nun auch physisch gekappt worden. Klar ist, dass die Tat Kapazit&auml;ten voraussetzt, die lediglich staatlichen Stellen zur Verf&uuml;gung stehen &ndash; U-Boote oder Marinetaucher. Dazu, wer aber die Anschl&auml;ge ver&uuml;bt hat, bei denen am Montag wohl gro&szlig;e L&ouml;cher in die Pipelines gesprengt wurden, ist nichts bekannt.<br>\nUnmittelbar nach Bekanntwerden der Anschl&auml;ge gab es einige, die zwar nichts wussten, aber sich dennoch sicher waren zu wissen, wer da dahinter steckt: Bei Markus Lanz etwa gab ein vermeintlicher Milit&auml;rexperte, namens Christian M&ouml;lling zum Besten: &bdquo;Alles das spricht daf&uuml;r, dass wir es hier wahrscheinlich mit Russland als T&auml;ter zu tun haben.&ldquo; &Auml;hnliche Schnellsch&uuml;sse gab es in verschiedenen anderen Medien. Auff&auml;llig war allerdings, dass die Bundesregierung mit Aussagen sehr zur&uuml;ckhaltend war. In Berlin wurde &bdquo;gewarnt, zu rasche Schl&uuml;sse zu ziehen&ldquo;. Auch die schwedische und die d&auml;nische Regierung waren offenbar darauf bedacht, die Stimmung nicht durch Mutma&szlig;ungen anzuheizen. Das gilt allerdings nicht f&uuml;r das politische Spitzenpersonal der EU (&hellip;) Man kann davon ausgehen, dass in diesen Tagen kein &Uuml;ber- oder Unterwasserfahrzeug die H&auml;fen von St. Petersburg oder Kaliningrad Richtung Bornholm verlassen kann, ohne dass es von den Sonar- und Unterwassermikrophonen der NATO auf Herz und Nieren gepr&uuml;ft wird.<br>\nJens Berger von den NachDenkSeiten bemerkte dazu: &bdquo;In der Ostsee kann man &ndash; ein wenig &uuml;berspitzt formuliert &ndash; schlie&szlig;lich &sbquo;keinen Furz lassen&lsquo;, ohne dass dies von einer der zahlreichen milit&auml;rischen und zivilen Mess- und Sensorstationen aufgezeichnet wird.&ldquo; Wir d&uuml;rfen davon ausgehen, dass in den Tagen nach dem Anschlag diese Datenflut akribisch darauf hin untersucht wurde, ob da nicht ein russisches Schiff in den fraglichen Gew&auml;ssern unterwegs war. Das doch recht schnell eintretende Verstummen der Medien &uuml;ber die Anschl&auml;ge k&ouml;nnte ein Indiz daf&uuml;r sein, dass die Auswertung aller Daten nichts f&uuml;r Russland Belastendes erbracht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/nord-stream-anschlag-gebremster-wissensdurst-bei-der-taetersuche\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kontakte zu Russland?: Wirbel um deutschen Cyberabwehrchef <\/strong><br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist in Deutschland zentral f&uuml;r IT-Sicherheit zust&auml;ndig. Um den Chef der leitenden Beh&ouml;rde, Arne Sch&ouml;nbohm, gibt es derzeit aber Wirbel. Der Hintergrund scheint brisant &ndash; es geht um Kontakte zu einem Verein mit Verbindung zu russischen Geheimdienstkreisen. Aufgebracht hat den Fall TV-Satiriker Jan B&ouml;hmermann in der Sendung &bdquo;ZDF Magazin Royale&ldquo;.<br>\nDort wurde die m&ouml;gliche Verbindung Sch&ouml;nbohms zu russischen Geheimdienstkreisen &uuml;ber den umstrittenen Verein Cyber-Sicherheitsrat Deutschland thematisiert. Das zieht nun weitere Kreise, so r&uuml;ckte Deutschlands Innenministerin Nancy Faeser (SPD) wahrnehmbar von Sch&ouml;nbohm ab. Montagfr&uuml;h wurde ein lang geplanter gemeinsamer Auftritt von Faeser und Sch&ouml;nbohm zur Vorstellung des j&auml;hrlichen BSI-Jahresberichtes gestrichen.<br>\nGrund soll der &Auml;rger der Ministerin &uuml;ber die anhaltenden Kontakte Sch&ouml;nbohms zu dem Verein sein, den er vor zehn Jahren selbst mitgegr&uuml;ndet und geleitet hatte. Und der &Auml;rger k&ouml;nnte in der Abberufung gipfeln. (&hellip;) Der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland wies den Verdacht zur&uuml;ck, wonach die Organisation enge Kontakte zum russischen Geheimdienst unterhalten soll. Diese Vorw&uuml;rfe seien &bdquo;absurd&ldquo;, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident Hans-Wilhelm D&uuml;nn am Montag. Der 2012 gegr&uuml;ndete Verein berate Unternehmen, Politiker und Beh&ouml;rden in Sachen Cybersicherheit und erkl&auml;rt &uuml;ber sich, politisch neutral zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3289069\/%20\">ORF <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Die Jagd auf angebliche russische Spione scheint weiter fr&ouml;hliche Urst&auml;nd zu feiern und erreicht nach dem Bundeswirtschaftsministerium augenscheinlich das BSI. Dabei wirken die Vorw&uuml;rfe erneut reichlich konstruiert. <\/em><\/p>\n<p>siehe hierzu auch: <strong>Kommentar: BSI unter Beschuss &ndash; B&ouml;hmermann und Faeser s&auml;gen an Sch&ouml;nbohms Stuhl<\/strong><br>\nVorab: Ich bin kein Fan des Noch-BSI-Chefs Arne Sch&ouml;nbohm; im Gegenteil hielt ich ihn wegen fehlender Kompetenz im Bereich IT-Security auch lange Zeit f&uuml;r einen #Cyberclown. Aber ich halte ihm eines zugute: Er hat nicht versucht, die IT-Sicherheit einer politischen Agenda zu unterstellen. Bei inhaltlichen Entscheidungen verlie&szlig; er sich in der Regel auf den Input seiner Fachabteilungen. (&hellip;)<br>\nBetrachtet man die konkreten Vorw&uuml;rfe gegen Sch&ouml;nbohm genauer, bleibt jedoch nicht viel &uuml;brig. Er war der Chef und Gr&uuml;nder des windigen Lobbyverbandes &ldquo;Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.&rdquo; &ndash; das wusste man bereits vor seiner Berufung, weshalb es schon damals einige Kritik an der Neubesetzung des BSI-Chefpostens hervorrief. Jahre, nachdem er diesen Verein verlassen hat, ist dort die dubiose Sicherheitsfirma Protelion mit verd&auml;chtigen russischen Wurzeln Mitglied geworden. Dass sein Nachfolger als Vorsitzender des Lobbyverbandes dagegen nichts unternommen hat und sich zu absurden Statements zur Zusammenarbeit mit Russland versteigt, kann man Sch&ouml;nbohm kaum vorwerfen. Das BSI hat diese Firma jedoch nie unterst&uuml;tzt oder auch nur erw&auml;hnt. (&hellip;)<br>\nAlles in allem wirken die im ZDF Magazin Royale erhobenen Vorw&uuml;rfe vielmehr wie ein nur allzu willkommener Anlass, einen Beamten zu entsorgen, der sich Feinde im BMI gemacht hat. Nicht wegen herbeigeredeter, angeblicher Interessenverstrickungen mit Russland, sondern weil er der Stimme von IT-Security-Fachleuten ein offizielles Gesicht gegeben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/meinung\/Kommentar-BSI-Affaere-Boehmermann-und-Faeser-saegen-an-Schoenbohms-Stuhl-7295281.html\">J&uuml;rgen Schmidt auf Heise Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Duckm&auml;user und Angsthasen sabotieren G&ouml;ttinger Friedenspreis<\/strong><br>\nStiftung sagte geplante Preisverleihung an das deutsch-russische Jugendprojekt &bdquo;Musik f&uuml;r den Frieden&ldquo; wegen Ukraine-Krieg ab.<br>\nAm 10. September sollte das deutsch-russische Projekt `Musik f&uuml;r den Frieden` in einer &ouml;ffentlichen Verleihfeier mit dem G&ouml;ttinger Friedenspreis (GFP) ausgezeichnet werden. Das urspr&uuml;nglich am Musiktheater in Grenzach-Wyhlen von den M&uuml;llheimer Musikp&auml;dagogInnen Ulrike und Thomas Vogt gegr&uuml;ndete Ensemble MIR kooperiert seit 2018 mit dem russischen Jugendtheater &bdquo;Premier&ldquo; aus Twer.<br>\nDie gemeinsamen, zun&auml;chst via Internet einstudierten Projekte &bdquo;Musik f&uuml;r den Frieden&ldquo; wurden vor der Coronapandemie in Russland und Deutschland als Live-Konzerte aufgef&uuml;hrt. W&auml;hrend der Coronazeit wurden von beiden Ensembles in einer intensiven Online-Zusammenarbeit drei Musikvideos produziert und auf dem YouTube-Kanal &bdquo;Musik f&uuml;r den Frieden&ldquo; ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDer zivilgesellschaftlich engagierte k&uuml;nstlerische Austausch der deutschen und russischen Jugendlichen soll zeigen, dass trotz der fatalen politischen Situation in Europa eine freundschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit &uuml;ber Grenzen hinweg m&ouml;glich ist.<br>\nDoch Mitte Juni wurde die seit Anfang Januar auf der GFP-Webseite angek&uuml;ndigte Verleihfeier von der Stiftung, die den Preis vergibt, ohne jede Begr&uuml;ndung abgesagt. Was war geschehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/kultur\/duckmaeuser-und-angsthasen-sabotieren-goettinger-friedenspreis\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Armutsforscher zu Spaltung: &ldquo;Der Sozialneid nach unten ist sehr ausgepr&auml;gt&rdquo;<\/strong><br>\nntv.de: Der aktuelle Hartz-IV-Regelsatz betr&auml;gt 449 Euro. In Zeitungsartikeln und Fernsehsendungen wird Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;ngern immer wieder erkl&auml;rt, mit welchen Tipps und Tricks sie damit gut &uuml;ber die Runden kommen k&ouml;nnen. Doch kann man von 449 Euro im Monat tats&auml;chlich gut leben?<br>\nChristoph Butterwegge: In W&uuml;rde sicher nicht. Im Hartz-IV-Regelbedarf sind beispielsweise nur wenig mehr als f&uuml;nf Euro pro Tag f&uuml;r Nahrungsmittel vorgesehen. Man verhungert damit zwar nicht, aber der Betrag reicht nicht aus, um sich beispielsweise gesund zu ern&auml;hren. Die 449 Euro sind auch nicht genug, um sich gut kleiden zu k&ouml;nnen. Und erst recht nicht, um am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen. Mal ins Kino oder ins Theater zu gehen, ist mit dem Regelbedarf nicht m&ouml;glich.<br>\nIm neuen Jahr weicht Hartz IV dem B&uuml;rgergeld. Damit wird der monatliche Regelbedarf um rund 50 Euro erh&ouml;ht. Reicht das aus?<br>\nDamit wird die momentan hohe Geldentwertung ausgeglichen, insbesondere die enormen Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Strom, der ja nicht in den Unterkunftskosten enthalten ist, die vom Jobcenter bezahlt werden. Was jedoch fehlt, ist die l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Anhebung der Regelbedarfe, die ja k&uuml;nstlich kleingerechnet worden sind.<br>\nK&ouml;nnen Sie das erkl&auml;ren?<br>\nLaut einer Konvention der Europ&auml;ischen Union ist armutsgef&auml;hrdet, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verf&uuml;gung hat. Das sind 1148 Euro monatlich f&uuml;r eine alleinstehende Person. Seit 2006 wird jedoch die Differenz zwischen dem Regelbedarf und dieser Armutsrisikoschwelle immer gr&ouml;&szlig;er. Somit vertieft sich auch die Kluft immer zwischen denjenigen, die armutsgef&auml;hrdet sind, und den Transferleistungsbeziehern. Die ganz Armen werden also immer &auml;rmer, weil der Regelbedarf nicht korrekt angepasst wird. Da reicht die Erh&ouml;hung um 53 Euro keineswegs aus. Man m&uuml;sste sicherlich nochmal 150 Euro drauflegen.<br>\nEine wirkliche Hilfe ist das anstehende B&uuml;rgergeld also nicht?<br>\nDas neue B&uuml;rgergeld gilt erst ab 1. Januar. Die Preissteigerungen sind aber jetzt schon da. Stromkosten sollte man aus dem Regelbedarf herausnehmen und sie in die Kosten f&uuml;r Unterkunft und Heizung eingliedern. Gegen diesen Vorschlag wird angef&uuml;hrt, dass Hartz-IV-Bezieher dann ihre elektrischen Ger&auml;te st&auml;ndig anlie&szlig;en, weil das Jobcenter bezahlen w&uuml;rde. Aber das stimmt nicht. Es pr&uuml;ft n&auml;mlich genau, ob die Kosten f&uuml;r Unterkunft und Heizung angemessen sind. Zuletzt bekamen rund 450.000 Hartz-IV-Haushalte ihre Wohnkosten nicht voll erstattet. Die aus dem ohnehin k&auml;rglichen Regelbedarf zu stopfende Wohnkostenl&uuml;cke betrug 87 Euro im Durchschnitt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Der-Sozialneid-nach-unten-ist-sehr-ausgepraegt-article23631052.html%20\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Preisgabe Gro&szlig;britanniens: Liz Truss&rsquo; Zerst&ouml;rung der Struktur unserer Nation ist kein Zufall. Es ist ihr Plan.<\/strong><br>\nDie &ouml;kologische Zerst&ouml;rung, die Liz Truss in diesem Land anrichten will, ist kein Kollateralschaden. Sie ist kein Nebenprodukt ihres Wirtschaftsprogramms. Sie ist ein Zeichen des wahren Glaubens, ein Zeichen daf&uuml;r, dass sie ihrer Ideologie buchstabengetreu folgt. Denn dieser Doktrin &ndash; dem Neoliberalismus &ndash; liegt der Glaube zugrunde, dass alles auf der Welt in etwas anderes verwandelt werden kann und soll.<br>\nDer Gr&uuml;ndervater des Neoliberalismus ist Friedrich Hayek. Sein offenkundig geistesgest&ouml;rtes Traktat Die Verfassung der Freiheit genie&szlig;t unter seinen Anh&auml;ngern fast biblischen Status. Margaret Thatcher war vielleicht die ber&uuml;hmteste Verfechterin des Buches, und Truss tr&auml;gt nun die Flamme weiter. Es wettert gegen den Schutz der lebendigen Welt. Anstatt zu versuchen, den Boden zu sch&uuml;tzen &ndash; das empfindliche &Ouml;kosystem, aus dem 99 % unserer Kalorien gewonnen werden -, h&auml;lt Hayek es f&uuml;r sinnvoll, so viel Wert wie m&ouml;glich zu gewinnen, ihn &ldquo;ein f&uuml;r alle Mal&rdquo; zu ersch&ouml;pfen und das Land dann aufzugeben. Die Rolle des Bodens besteht darin, einen &ldquo;vor&uuml;bergehenden Beitrag zu unserem Einkommen&rdquo; zu leisten, den wir dann in andere Geldmacherei investieren k&ouml;nnen. Denn &ldquo;es gibt nichts, was die Erhaltung der nat&uuml;rlichen Ressourcen als solche zu einem begehrenswerteren Investitionsobjekt macht als von Menschenhand geschaffene Anlagen&rdquo;.<br>\nUnsere Bestimmung besteht nach diesem Glaubenssystem darin, die Natur zu Geld zu machen. Wenn man darauf hinweist, dass der dadurch verursachte &ouml;kologische Zusammenbruch jeden Aspekt unseres Lebens, einschlie&szlig;lich unserer Wirtschaft, zerst&ouml;ren wird, entgegnen die Neoliberalen, dass die Ressourcen in der Tat unendlich sind: Mineralien werden weiterhin gefunden werden, &Ouml;kosysteme werden sich selbst erneuern. In diesem Sommer, als die D&uuml;rre, die unsere Fl&uuml;sse und Wasservorr&auml;te bedroht, begann, erkl&auml;rte der Abgeordnete John Redwood: &ldquo;Die Wasseraufsichtsbeh&ouml;rden und die Unternehmen wollen, dass wir in den kommenden Jahren weniger Wasser verbrauchen. Und warum? Wasser ist die ultimative erneuerbare Ressource, die auf unserem Planeten in H&uuml;lle und F&uuml;lle vorhanden ist. Sie sollten sich daran machen, die Kapazit&auml;ten zu schaffen, damit wir so viel verbrauchen k&ouml;nnen, wie wir wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2022_10_10_diepreisgabe.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ringsherum Barbaren<\/strong><br>\nWir sind umzingelt. In Schweden die Schwedendemokraten, Italien hat Meloni, die T&uuml;rken seit Ewigkeiten ihren Erdo&#287;an. In Polen haben wir stockkoservative Hardliner am Werk, in Ungarn Orb&aacute;n. Und in Russland, tja, wir wissen es ja &ndash; die Amerikaner hatten Trump und taumeln jetzt auf DeSantis zu. Johnson ist weg, aber Liz Truss soll noch schlimmer sein. &Ouml;sterreich geh&ouml;rt immer wieder Populisten. Es kristallisiert sich heraus, dass Deutschland der letzte Hort anst&auml;ndiger, aufrechter Politikerinnen und Politiker ist. Der Platz, an dem nicht Egomanen und Despoten walten, sondern warmherzige Menschen, die sich f&uuml;r die Allgemeinheit einsetzen und ihr Mandat noch ernstnehmen. (&hellip;)<br>\nNeben so ausgefransten Figuren sieht mancher unserer un&uuml;bertrefflichen Funktion&auml;re pl&ouml;tzlich so aus, als h&auml;tte er Kontur und Profil. Und nat&uuml;rlich Haltung, denn Haltung ist in Deutschland die halbe Miete und die ganze Karriere. Mit diesem billigen Kniff arbeitet hierzulande die Aufh&uuml;bschungspresse, so kaschiert sie die Unzul&auml;nglichkeiten der hiesigen politischen Kaste. Denn es gibt im Ausland immer noch jemanden, der wom&ouml;glich ein schlimmerer Finger ist, als die schlimmen Finger, die in unserer zentraleurop&auml;ischen Bananenrepublik w&uuml;ten. Und wenn es dort ad hoc keinen gibt, schraubt man lange genug an den Stereotypen, bis der ausl&auml;ndische Vertreter seiner Zunft wie eine Witzfigur aussieht. In dem Moment hat dann sogar der stiere Blick aus dem Gesundheitsministerium halbwegs eine Chance, als vernunftbegabter Primat durchgewunken zu werden. (&hellip;)<br>\nDas Prinzip ist alt: Man sieht den Splitter in Augen der Anderen, das lenkt vom Balken ab, der im eigenen Auge steckt. Sind die anderen schlecht, wirken unsere Schlechten gleich etwas besser. Und wahrlich, wir haben auch ganz schlechte, halbseidene, boshafte Figuren in der Politik. Man nehme nur mal das Narrativ-Paper, das den NachDenkSeiten zugespielt wurde: Das ist ein Generalangriff auf die Pressefreiheit, die Meinungsfreiheit, auf die Gewaltenteilung und sogar auf das Kindeswohl, so sehr, so umfangreich, das k&ouml;nnte man einem Orb&aacute;n zutrauen, einem Putin sowieso &ndash; oder einer Giorgia Meloni. Aber nein, es sind keine dieser Gestalten, die durch unsere Medienlandschaft als Abziehbilder des Satans gehuscht kommen: Es sind Politikerinnen und Politiker von hier, aus diesem Lande &ndash; aus unserer aller Mitte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/10\/politiker-in-deutschland-ringsherum-barbaren\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zwei Wochen nach Tropensturm: Der n&auml;chste schwere Schlag<\/strong><br>\nKuba: Hurrikan &raquo;Ian&laquo; versch&auml;rft Versorgungs- und Energiekrise. Hilfe aus Lateinamerika, Hetze aus Washington.<br>\nZwei Wochen nach Durchzug des Tropensturms &raquo;Ian&laquo; im Westen der Insel steht Kuba vor einer humanit&auml;ren Krise. Der Hurrikan hat Versorgungsm&auml;ngel und Energieknappheit weiter versch&auml;rft. W&auml;hrend mehrere lateinamerikanische L&auml;nder und befreundete Staaten wie China, Vietnam und Russland die Bev&ouml;lkerung mit Medikamenten, Lebensmitteln, Sachspenden und Experten unterst&uuml;tzen, setzen die USA auf eine Zuspitzung der Situation. US-Au&szlig;enminister Antony Blinken versicherte Anfang vergangener Woche, dass Washington Kuba nicht von der Liste der L&auml;nder, die zum Terrorismus anstiften, streichen will. Am Donnerstag meldete das staatliche US-Propagandaportal Mart&iacute; Noticias dann, dass Blinken auf der Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Lima seine Unterst&uuml;tzung auch f&uuml;r gewaltbereite Systemgegner erkl&auml;rte, die mit Stra&szlig;enprotesten, wie er sagte, &raquo;von ihrer Regierung die Erf&uuml;llung ihrer Grundbed&uuml;rfnisse fordern&laquo;. Das klingt zynisch in einem Jahr, in dem das Land mit gleich mehreren Katastrophen konfrontiert war. Nat&uuml;rlich wei&szlig; auch Blinken, dass die Regierung in Havanna weder f&uuml;r die Folgen der seit &uuml;ber 60 Jahren aufrechterhaltenen US-Blockade noch f&uuml;r die Auswirkungen von Naturkatastrophen verantwortlich ist. Am Freitag meldete die Nachrichtenagentur Prensa Latina, durch Wirbelsturm &raquo;Ian&laquo; seien allein in der Provinz Pinar del R&iacute;o 8.439 H&auml;user oder Wohnungen zerst&ouml;rt und rund 76.000 Geb&auml;ude besch&auml;digt worden. Landesweit sind die Sch&auml;den noch gr&ouml;&szlig;er. Durch den Zusammenbruch des Stromnetzes war die Versorgung im ganzen Land bis zu 24 Stunden, in einigen Gebieten sogar bis zu f&uuml;nf Tagen ausgefallen. Die Folgen sind katastrophal, da auf Grund des Ausfalls von K&uuml;hlsystemen ein gro&szlig;er Teil der privaten Vorr&auml;te und derjenigen Ernten verdorben sind, die nicht schon durch den Sturm vernichtet worden waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/436388.zwei-wochen-nach-tropensturm-der-n%C3%A4chste-schwere-schlag.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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