{"id":89067,"date":"2022-10-11T13:00:55","date_gmt":"2022-10-11T11:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89067"},"modified":"2022-10-11T11:58:33","modified_gmt":"2022-10-11T09:58:33","slug":"leserbriefe-zu-bayern-die-ostukraine-und-der-krieg-oder-ein-etwas-anderer-blick-auf-die-ereignisse-im-donbass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89067","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eBayern, die Ostukraine und der Krieg \u2013 oder: Ein etwas anderer Blick auf die Ereignisse im Donbass\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Leo Ensel vergleicht <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88880\">in diesem Beitrag<\/a> Bayern und die Ostukraine. Vergleiche k&ouml;nnten Strukturen sichtbar machen. Regionale Identit&auml;ten w&uuml;rden sich von einer Zentralmacht nur tempor&auml;r und um den Preis von B&uuml;rgerkriegen unterdr&uuml;cken lassen. Hierzu haben wir einige Leserbriefe bekommen. Sie enthalten interessante Eindr&uuml;cke und Erkenntnisse. Danke daf&uuml;r. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat f&uuml;r Sie eine Auswahl zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Ensel,<\/p><p>das war eine sehr gute Idee und herrlich konsequent durcherz&auml;hlt. Schade, dass solche Parallelen nicht in der breiten deutschen &Ouml;ffentlichkeit gelesen werden. Vielleicht w&uuml;rden dann mehr Deutsche ins Gr&uuml;beln kommen und sich auch eingestehen, dass sie nicht wirklich wissen, was in der Ukraine los war und ist. Wenn man jeden Handlungsschritt in Ihrer Geschichte im Hinblick auf die am Ukraine- Konflikt und -krieg Beteiligten und Zusammenh&auml;nge sowie Motive recherchieren w&uuml;rde, k&auml;me ein komplexeres Bild vom Geschehen zustande. So manche Gewissheit w&uuml;rde ins Wanken geraten.&nbsp;<\/p><p>Jedoch denke ich, dass viele Menschen derzeit lieber Gewissheiten vorgesetzt bekommen wollen als komplizierte Zusammenh&auml;nge zu durchdringen. Leider sind unter den Liebhabern der Interessen gesteuerten Einfachheit auch Medienvertreter und Politiker. (Anmerkung: Ich weigere mich zu gendern!)&nbsp;<\/p><p>Allerdings m&ouml;chte ich zu Ihrem Szenario noch anmerken, dass bereits zu Beginn eines solchen Putsches in Deutschland, der den F&ouml;deralismus abschafft, Art. 20 (4) greifen w&uuml;rde und jeder das verfassungsm&auml;&szlig;ige Recht auf Widerstand h&auml;tte. Aber f&uuml;r den Vergleich spielt das ja keine Rolle.&nbsp;<\/p><p>Brecht h&auml;tte an Ihrer Parodie-Parabel (?) jedenfalls Freude gehabt.&nbsp;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nTitanja Altmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Ensel,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren genialen und erhellenden Artikel &bdquo;Bayern, die Ostukraine und der Krieg &ndash; oder: Ein etwas anderer Blick auf die Ereignisse im Donbass&ldquo;.<\/p><p>Im Ansatz hatte ich bereits ebenfalls versucht, mir dieses Gedankenspiel in der Vorstellung auszumalen, war aber nicht in der Lage, dies so detailliert und gekonnt wie Sie zu vollbringen.<\/p><p>Ich w&uuml;nsche mir, dass Ihr fiktives Szenario in ferner Zukunft, wenn hoffentlich &bdquo;alles wieder gut&ldquo; ist, als Drehbuch von Hollywood aufgegriffen und als Kom&ouml;die (&bdquo;Tausende von Menschen demonstrieren in bayerischer Tracht&ldquo;) verfilmt wird. Ich sehe mich bereits vor Lachen Schenkel klopfend im Kinosaal sitzen!<\/p><p>Im Moment bleibt mir das Lachen aber im Hals stecken&hellip;!!!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nManfred Marggraf <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Ensel,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen herzlichen Dank f&uuml;r diesen, wenn auch &ldquo;hinkenden&rdquo; Vergleich, wie Sie selber einr&auml;umen. Aber anschaulicher geht es wohl kaum, denn er passt auf den reaktion&auml;ren Mechanismus und das ihm zugrundeliegende psychosoziale Denkmuster im Ukraine-Russlandkonflikt wie &ldquo;Faust aufs Auge&rdquo;. <\/p><p>Ich halte Ihren Beitrag &ldquo;in Zeiten wie diesen&rdquo;, in denen der doch so wichtige Sinn f&uuml;r Humor und unsere Vorstellungskraft verloren zu gehen scheinen, in der unsere staatlich unterst&uuml;tzten &ldquo;Think Tanks&rdquo; ihre nur noch als schizophren zu bezeichnenden VertreterInnen wie bspw. eine Claudia Major in die Talkshows schicken, um nicht nur die Nation, sondern auch unser Bewusstsein zu spalten, f&uuml;r &ldquo;&uuml;berlebensnotwendig&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nMit herzlich-solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nund Dank an das NDS-Team<br>\nJohanna Michel-Br&uuml;ning<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tzte Nachdenkseiten-Redaktion !<\/p><p>Der Vergleich von Leo Ensel ist nur auf den ersten Blick schl&uuml;ssig, denn er ber&uuml;cksichtigt nicht die innerbayrischen Befindlichkeiten : fr&auml;nkisch-evangelische Bratwurst und oberbayrische katholische Wei&szlig;wurst harmonieren nicht sonderlich miteinander. Die &uuml;brigen Teilnehmer am politischen Geschehen w&uuml;rden dann volle Deckung nehmen, nicht so wie die Fr&ouml;sche in Wilhelm Buschs Fabel vom Streit zwischen dem Storch und dem Raben&hellip;.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Streit erlosch. Ein jeder nimmt sich seinen Frosch, der schmeckt ihm gar nicht schlecht.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.projekt-gutenberg.org\/wbusch\/schuhu\/schuhu.html\">projekt-gutenberg.org\/wbusch\/schuhu\/schuhu.html<\/a><\/p><p>Trotzdem freundliche Gr&uuml;&szlig;e,&nbsp;<br>\nHildegard Bartneck<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseitenmacher, Sehr geehrter Her Ensel,<\/p><p>ich finde die Geschichte sollte verfilmt werden. Endlich mal wieder ein &bdquo;Historien Epos&ldquo; &nbsp;&ndash; zu Weihnachten (nach der Fu&szlig;ball WM nat&uuml;rlich)<\/p><p>Gabs da nicht mal die bayrische Filmf&ouml;rderung &ndash; ulk<br>\n&nbsp;<br>\nSch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e aus der preu&szlig;ischen Enklave Wilhelmshaven umzingelt vom aggressiven Friesland<br>\nHeiko K&uuml;nzel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<br>\nliebe Redaktion <\/p><p>Der Artikel hat mir sehr gut gefallen. Wie gef&auml;llt Ihnen mein Vergleich zu den jetzt abgehaltenen Referenden im Donbass und dem Referendum in Katalonien am 1. Oktober 2017, den ich vor einer Woche am 30. September auf meinem Blog ver&ouml;ffentlicht habe? <\/p><p>Der Katalonienkonflikt ist zur Zeit zwar au&szlig;erhalb Spaniens nicht so aktuell, aber mein Vergleich betrifft statt gut gemachter Fiktion zwei Realit&auml;ten. <\/p><p>Sie d&uuml;rfen meinen Beitrag gerne ver&ouml;ffentlichen oder darauf verlinken. <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.katalonienkonflikt.eu\/index.php?show=reftest&amp;idioma=german\">katalonienkonflikt.eu\/index.php?show=reftest&amp;idioma=german<\/a><\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHelmut Jutzi <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Dr. Ensel,<\/p><p>Sie haben den Part vergessen, wo die Putschregierung unterst&uuml;tzende Neonazis gezielt Polizisten und Gegendemonstranten mit Molotow-Cocktails verbrennen, die selben Neonazis von NATO-Staaten in milit&auml;rische Verb&auml;nde organisiert, militarisiert und jahrelang finanziert werden, die dann sowohl Zivilisten als auch zivile Ziele wie Wohnh&auml;user und Schulen angreifen, die Frauen und M&auml;dchen entf&uuml;hren und vergewaltigen, die M&auml;nner foltern und verschwinden lassen, die von Vergewaltigungen und Foltermorden Videos anfertigen und diese teilweise im Internet verbreiten (Quelle siehe unten), die permanent auf Drogen sind, die schon die Wehrmacht genutzt hat, die einen Heldenkult um Bandera und Hitler pflegen, die eine im Internet einsehbare Todesliste f&uuml;hren, auf der auch ein 13-j&auml;hriges M&auml;dchen ist, und dass genau diese Neonazis dann in der westlichen Presse als &ldquo;Helden&rdquo;, &ldquo;Verteidiger&rdquo;, &ldquo;Patrioten&rdquo; und &ldquo;Widerstandsk&auml;mpfer&rdquo; dargestellt werden, um die eigene Bev&ouml;lkerung zu bel&uuml;gen und ruhig zu stellen.<\/p><p>Au&szlig;erdem haben Sie den Part vergessen, wo sowohl die gesellschaftlich normalisierte Gewalt gegen Russen als auch die milit&auml;rische Gewalt gegen Russen derart systematische Ausma&szlig;e annimmt, dass man von einem (versuchten) V&ouml;lkermord sprechen muss, aber trotzdem alle westlichen Regierungen, einschlie&szlig;lich der deutschen Bundesregierung, die nach jahrelangem Z&ouml;gern endlich erfolgende Hilfe des gro&szlig;en Bruders im Osten scheinheilig als &ldquo;unprovozierten, brutalen Angriffskrieg&rdquo; verurteilen um anschlie&szlig;end den Neonazis noch mehr Abermiliarden von Steuergeldern und hochgef&auml;hrliche Waffen zu liefern, mit denen die Neonazis dann nat&uuml;rlich weiterhin zivile Objekte wie Wohngegenden, zivile Autos und Busse des &Ouml;PNV angreifen. Sogar die milit&auml;rische Ausbildung von Tausenden noch mehr solcher Typen organisiert der Westen auf deutschem und britischen Boden! Was &uuml;brigens eine direkte Kriegsteilname ist.<\/p><p>Dann sollte man die deutsche Bundesregierung, die polnische Regierung, die baltischen Regierungen, die britische Regierung und nicht zuletzt die US-Regierung nicht vergessen, die von der staatlich organisierten, systematischen Ausrottung von russischst&auml;mmigen Menschen und der staatlichen Ausrottung der russischen Kultur vollumf&auml;ngliche Kenntnis hat, aber statt der Wahrheit lieber abscheuliche Kriegspropaganda von &uuml;berwiegend v&ouml;llig frei erfunden Kriegsverbrechen der russischen Seite verbreitet um damit Sanktionen, Waffenlieferungen und Kriegstreiberei zu rechtfertigen. Die stets angewendete Taktik der ukrainischen\/amerikanischen Seite, massenhaft Zivilisten als sog. &ldquo;Kollaborateure&rdquo; umzubringen, um ihre Leichen und Gr&auml;ber dann als angeblichen Beweis russischer Kriegsverbrechen zu pr&auml;sentieren, damit sie dann weitere Gelder und Waffenlieferungen fordern k&ouml;nnen, davon haben die westlichen Regierungsmitglieder ebenfalls Kenntnis, aber sie werden eben von weiter oben zum L&uuml;gen bezahlt, sie werden f&uuml;r das Verl&auml;ngern und das Weiterf&uuml;hren des Krieges bezahlt und nicht dazu, um das Wohl der eigenen W&auml;hler zu mehren.<\/p><p>Cui bono? Das eigene Volk muss unter der sanktionsbedingten Inflation und unter dem sanktionsbedingten Mangel leiden, es drohen Stromausfall und ein Zusammenbruch staatlicher Strukturen. Die gesamte Wirtschaft geht den Bach runter. Man kann nur hoffen, dass der Zorn des Volkes sich gegen die Richtigen wendet, n&auml;mlich gegen die eigene verr&auml;terische, verlogene Regierung, gegen die ebenso verlogene Presse und gegen die Parteien, die fast allesamt bei der medialen Kriegstreiberei, bei der Hasspropaganda und bei dem immer noch andauernden Genozid gegen Russischst&auml;mmige bewusst mitgespielt und ihn angefeuert haben. Scholz, Lindner, Strack-Zimmermann, Habeck, Baerbock, Hofreiter und Konsorten ruinieren nicht Russland sondern die Bundesrepublik. Aber zweifellos werden sie weiterhin, im Dienste der Oberen stehend, ein abgeschirmtes, bequemes, sicheres Leben f&uuml;hren, w&auml;hrend die eigene Bev&ouml;lkerung da drau&szlig;en vor der T&uuml;r leidet. Irgendwann geraten eure Kriege gegen Russland immer au&szlig;er Kontrolle. Dieser Punkt ist so langsam wieder erreicht. Was einst gewesen ist, das wird wieder sein.<\/p><p>Quelle: Mariupol&mdash;Civilians denounce the crimes of the fighters of the neo-nazi Azov Regiment, MROnline, Originally published: Donbass Insider on March 22, 2022 by Christelle N&eacute;ant, Mar 28, 2022 <a href=\"https:\/\/mronline.org\/2022\/03\/28\/mariupol-civilians-denounce-the-crimes-of-the-fighters-of-the-neo-nazi-azov-regiment\/\">mronline.org\/2022\/03\/28\/mariupol-civilians-denounce-the-crimes-of-the-fighters-of-the-neo-nazi-azov-regiment\/<\/a>; Ukrainian Pro-Govt Unit Caught on Video Raping Young Girls, 8 August 2016, <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Ukrainian-Pro-Govt-Unit-Caught-on-Video-Raping-Young-Girls-20160808-0006.html\">teleSUR<\/a><\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nErnesto Loll<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter lieber Herr Ensel,<br>\nliebes NDS-Team!<br>\n&nbsp;<br>\nDas ist eine wunderbare klare hellsichtige und realistische Allegorie, wenn nicht Analogie!<br>\nDie Verteidiger des Narrativs d&uuml;rften dabei ml wieder bitter aufkreischen, von wegen &bdquo;staatlicher Souver&auml;nit&auml;t&ldquo; usw.<br>\n&nbsp;<br>\nEinige Punkte an Ihrer Geschichte sind sehr stark, v.a. die historischen und kulturellen Bez&uuml;ge, die die Frage nach der Legitimit&auml;t welcher (staatlichen) Gewalt auch immer zu JEDER Zeit virulent sein lassen, zumal, wenn der Souver&auml;n (anders als in den befreiten Oblasten) NIEMALS gefragt wurde (in der BRD weder nach dem Grundgesetz noch nach dem &ndash; imo schwebend unwirksamen &ndash; &bdquo;Einigungsvertrag&ldquo;, geschweige denn nach der Vernichtung der (eh nur begrenzten) eigenstaatlichen Souver&auml;nit&auml;t im Lissabon-Vertrag).<br>\n&nbsp;<br>\nDie Analogie weist aber auch Schwachstellen auf, auf die hinzuweisen ich mir ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit freundlich erlaube:<\/p><ol>\n<li>Da&szlig; &Ouml;sterreich einen &bdquo;Gro&szlig;macht&ldquo;-Status bzw. &uuml;berhaupt irgendwelche Einflu&szlig;sph&auml;ren, Interessen oder Sicherheitsbed&uuml;rfnisse anzumelden habe, wird vom &bdquo;westlichen Narrativ&ldquo; bestritten. Aus Sicht des &bdquo;westlichen Hegemons&ldquo; und der Berliner Putsch-Junta handelt es sich um eine kleine unf&auml;hige b&ouml;sartige und feindselige &bdquo;Mittelmacht&ldquo;, deren Gro&szlig;machtall&uuml;ren ja eben genau einged&auml;mmt werden sollen (s.u. 4., 7.).<\/li>\n<li>Der &bdquo;Anschlu&szlig;&ldquo; Bayerns an das westliche System unter der Fuchtel Berlins w&auml;re anders als aus westdeutscher Sicht nicht 70 Jahre her und Teil der westeurop&auml;ischen Nachkriegsarchitektur, ja noch nicht einmal Teil der in der Charta von Paris und im Budapester Memorandum kodifizierten europ&auml;ischen Ordnung nach den Ereignissen von 1989\/90, sondern gerade mal ein paar Jahre her. &bdquo;Berlin&ldquo; h&auml;tte &uuml;berhaupt keinen gesicherten legitimen Status. So zu tun, als w&auml;ren Charta wie Memorandum quasi das neue Gesetz der Meder und Perser, das die Jaltaer Beschl&uuml;sse f&uuml;r die n&auml;chsten 1.000 Jahre ersetzte, bildet wieder nur das westliche Narrativ ab, nicht aber das Empfinden in &bdquo;Wien&ldquo; und &bdquo;M&uuml;nchen&ldquo;.<\/li>\n<li>Es fehlt die f&uuml;r das westliche bzw. &bdquo;Berliner&ldquo; Narrativ so konstitutive Rolle der Autonomen Republik Meinau! Diese Bodensee-Insel w&auml;re immer, zu jeder Zeit, ur-&ouml;sterreichisch gewesen und nur durch eine &ndash; wohl illegitime &ndash; Laune der Geschichte (verlorene Wette, Jagertee&hellip;) unter M&uuml;nchner Verwaltung geraten. Sie h&auml;tte sich schon nach der &ndash; rechtlich fragw&uuml;rdigen &ndash; Abtrennung Bayerns von der Hofburg vor erst wenigen Jahren (!!) f&uuml;r autonom erkl&auml;rt (hinsichtlich Wien UND M&uuml;nchen) und w&auml;re durch einen Akt der Entrechtung aus dem damals schon rechtlich wie &ouml;konomisch in einem einzigen Mafiasumpf irrlichternden Berlin entrechtet worden.<\/li>\n<li>Die &bdquo;Zerfallsgeschichte&ldquo; der &ouml;sterreichischen Gro&szlig;macht als Hintergrund des &bdquo;Wiener Narrativs&ldquo; wird &uuml;berhaupt nicht beleuchtet, es kommt quasi nicht vor, dabei sind diese noch nicht lange zur&uuml;ckliegenden Ereignisse mindestens ebenso konstitutiv wie die Entstehung des &bdquo;westlichen B&uuml;ndnisses&ldquo; viele Jahrzehnte zuvor.<\/li>\n<li>Die Interessen des &bdquo;westlichen Hegemons&ldquo; und die geostrategische Bedeutung kommen &uuml;berhaupt nicht vor &ndash; ebensowenig wie da&szlig; die &bdquo;Berliner&ldquo; Republik in keinem einzigen Zug ihres Wesens auch nur den Hauch einer Souver&auml;nit&auml;t aufweist (so wie die echte &uuml;brigens)! Man m&uuml;&szlig;te erw&auml;hnen, da&szlig; &bdquo;Berlin&ldquo; ALLES im Land, was nicht niet- und nagelfest ist, an westliche Berater und Geldgeber verscherbelt hat. Da&szlig; es die f&uuml;r den Klimaschutz unerl&auml;&szlig;lichen Schnee-Lieferungen aus &Ouml;sterreich schon l&auml;nger in reiner Piratenmanier ausraubt, pl&uuml;ndert, kappt und die eigenen Schnee-Rechnungen nicht bezahlt, sondern f&uuml;r seltsame Revers-Gesch&auml;fte mi&szlig;braucht, an denen die &bdquo;demokratischsten&ldquo; Clans unter den Vertretern des westlichen Hegemons zuf&auml;lligerweise am meisten mitverdienen.<\/li>\n<li>Man m&uuml;&szlig;te zumindest erw&auml;hnen, da&szlig; durch den Beitritt &bdquo;Berlins&ldquo; zu einer aggressiven Einflu&szlig;-Sph&auml;re des &bdquo;westlichen Hegemons&ldquo; erstschlagsf&auml;hige Atomraketen bis wenige Kilometer vor Wien, Klagenfurt und Bratislava aufgestellt w&uuml;rden, ja da&szlig; der Berliner Polit-Kasper, der da von westlichen Auslands Gnaden den Kanzlerdarsteller spielen darf (f&uuml;r welche Rolle er &ndash; anders als im wahren Berlin &ndash; zumindest eine Qualifikation mitbringt), genau mit dieser Aufstellung herumgeprahlt hat.<\/li>\n<li>Letzten Ende m&uuml;&szlig;te konstatiert werden, da&szlig; &bdquo;Berlin&ldquo; das Problem ist und das Wiener Narrativ damit zumindest ansatzweise stimmiger ist als das westliche, da das dortige illegitime Putschregime aufgrund seiner beschr&auml;nkte Souver&auml;nit&auml;t gar nicht mehr imstande ist zu realisieren, da&szlig; es nicht im Interesse der Menschen oder des eigenen Landes handelt, sondern lediglich als Marionette f&uuml;r den seit dem Wiener Kongre&szlig; geplanten und immer wieder angezettelten &bdquo;gro&szlig;en Krieg&ldquo; gegen &Ouml;sterreich mi&szlig;braucht wird und daf&uuml;r nun Land, Blut und alles hergeben mu&szlig;. Denn aus Sicht seiner westlichen &bdquo;Besch&uuml;tzer&ldquo; sind da ja eh alles nur &bdquo;Murmeltierw&auml;mser&ldquo;, die sich am besten gegenseitig die K&ouml;ppe einschlagen. Damit er&uuml;brigt sich dann n&auml;mlich auch die Schlu&szlig;frage.<\/li>\n<\/ol><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nIhr<br>\nMatthias Jehsert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten-Redaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nein Bekannter aus Deutschland hat mir heute den Link zum Beitrag von Dr. Ensel &laquo;Bayern, die Ostukraine und der Krieg&raquo; geschickt.<\/p><p>Ich erz&auml;hle meinen deutschen Bekannten ab und zu ein &auml;hnliches Gleichnis, um den Konflikt in und um die Ukraine aus meiner russischen Perspektive zu erkl&auml;ren. Es gibt allerdings einige wichtige Unterschiede, uns zwar: In meinem Gleichnis zerf&auml;llt die BRD in 15 Staaten. Die Mehrheit ist dagegen, k&auml;mpft aber nicht aktiv gegen den Zerfall, denn alle glauben, dass erstens, die Rechte von Minderheiten sowieso garantiert sein w&uuml;rden und, zweitens, fr&uuml;her oder sp&auml;ter alle postdeutschen Staaten in einer paneurop&auml;ischen Union aufgehen w&uuml;rden. Zwanzig Jahre sp&auml;ter bringen die Briten Radikale an die Macht in Sachsen. Die s&auml;chsische Mundart wurde schon fr&uuml;her zur Sprache erkl&auml;rt, nun aber wird sie zur einzigen Staatsprache erhoben. Hochdeutsch ist keine Amtssprache mehr, hochdeutsche Literatur wird verboten und Hochdeutsch wird an den Schulen nicht mehr unterrichtet. Nun erkl&auml;rt sich ein Teil der Gesellschaft f&uuml;r die Sachsen und stellt sich komplett auf S&auml;chsisch um. Ein anderer Teil versucht, auf beiden St&uuml;hlen zu sitzen und behauptet, sie seien nunmehr die deutschsprachigen Sachsen. Ein dritter Teil aber meint, sie waren Deutsche und bleiben Deutsche, egal, welche neue Identit&auml;ten konstruiert und aufgezwungen werden. Dieser Teil fordert Wiedervereinigung Deutschlands, und, weil Brandenburg (Preu&szlig;en) z&ouml;gert, spalten die deutschen Gebiete von Sachsen ab. Die Zentralregierung in Sachsen schickt Truppen gegen die &bdquo;Separatisten&ldquo;, es f&auml;ngt ein B&uuml;rgerkrieg an. Die Briten unterst&uuml;tzen Sachsen mit dem Ziel, dieses Land als ein Aufmarschgebiet gegen Brandenburg (Preu&szlig;en) aufzubauen, was Preu&szlig;en als eine existenzielle Gefahr wahrnimmt. Acht Jahre sp&auml;ter schreitet Brandenburg (Preu&szlig;en) doch ein&hellip; und dann geht die Geschichte wie im Beitrag von Dr. Ensel weiter.<\/p><p>F&uuml;r mich ist es wichtig zu betonen, dass im posttraditionellen Zeitalter sowohl Zerst&ouml;rung einer gewachsenen Identit&auml;t durch Propaganda als auch Konstruktion einer k&uuml;nstlichen Identit&auml;t ein ziemlich leichtes Unterfangen eine echte Waffe geworden ist. Die angels&auml;chsischen Eliten haben die Deutschen gegen die Russen aufgehetzt, wie G. Friedmann bekanntlich erkl&auml;rt hatte, zum Schaden der beiden V&ouml;lker, und dazu noch die Russen gegeneinander, indem sie die Ukrainer, ein Zweig des russischen Volkes, in Gegenrussen transformierten. Wenn ich doch im Jahre 1991 gewusst h&auml;tte, wohin uns dieses &bdquo;Neue Denken&ldquo; und &bdquo;Perestrojka&ldquo; bringen w&uuml;rde, h&auml;tte ich nie Gorbatschow unterst&uuml;tzt, geschweige denn Jelzin. Aber ich war ein naiver Siebzehnj&auml;hriger damals. Und jetzt zahlen wir den Preis f&uuml;r unsere Naivit&auml;t. Ich meine, wir alle: Die einen schon mit Blut, die anderen noch mit Gasmangel und Deindustrialisierung.<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e aus Sotschi an der Schwarzmeerk&uuml;ste Russlands,<br>\n&nbsp;<br>\nFroll Vladimirow<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wer&nbsp; Schuld oder Mitschuld&nbsp; am Krieg&nbsp; ernsthaft herausfinden will&nbsp; und den Mut hat, dazu zu stehen, kommt nicht umhin, auch die Entstehung des 2. Weltkriegs&nbsp; zu betrachten und&nbsp; sie in einem anderen Licht zu sehen als bisher.&nbsp; Das Buch von Schulze-Rhonhof &ldquo;Der Krieg, der viele V&auml;ter hatte&rdquo;&nbsp; kann eine Hilfe sein.<br>\n&nbsp;<br>\nEuhe<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team, lieber Leo Ensel <\/p><p>Die Geschichte vom Bayerischen Separatismus und der Reaktion des eingeschnappten Berlin (dem damit einer der beiden massiven Nettoeinzahler in den L&auml;nderfinanzausgleich verloren ginge) liest sich von S&uuml;dostoberbayern aus gesehen deutlich realistischer als man das als Nichtbayer &uuml;berlicherweise so sieht im Rest der Republik &ndash; und das nicht nur weil wir eh schon ein Freistaat mit eigener Verfassung, einer einzigartigen Staatspartei (auch wenn sich der S&ouml;der massivst f&uuml;r eine &bdquo;Normalisierung&ldquo; und damit Marginalisierung seiner bayerischen Staatspartei langmacht nach allen Richtungen) und stabilem Staatshaushalt sowie einer eigenen Vertretung in Br&uuml;ssel sind.<\/p><p>Die Bayern und von denen besonders die Ober- und Niederbayern sind seit jeher ihren s&uuml;dlichen Nachbarn Tirol (mit S&uuml;dtirol), Salzburg und Innviertel sowie nat&uuml;rlich Vorarlberg vom Wesen, den Weltanschauungen und der Herrschaftserfahrung wesentlich n&auml;her als ihren n&ouml;rdlichen Nachbarn, den &bdquo;Preiss&rsquo;n&ldquo;. <\/p><p>So wie die Habsburger ihr K&amp;K Reich im Westen regiert haben wie eine Ansammlung von dummen Bauern-Kolonien, was die im ganzen restlichen Land verhassten Wiener ja im Prinzip bis heute durchhalten, so wird das Besteuern und Bevormunden aus Berlin in Regensburg, M&uuml;nchen, Augsburg und N&uuml;rnberg nicht immer widerstandslos und schon gleich nicht wohlmeinend angenommen. <\/p><p>Die Bayern haben selbst nach dem zweiten Weltkrieg ihre Erfahrungen mit Autonomie und Widerstand gemacht, unter anderem als in den sechzigern und fr&uuml;hen siebzigern dem alpenl&auml;ndischen Brudervolk der S&uuml;dtiroler von bayerischen Bergbau- und Steinbruchunternehmen t&auml;tige Hilfe mit Sprengstoff und Logistik zuteil werden musste, weil die S&uuml;dtiroler den Autonomie- und Zweisprachigkeitsstatus f&uuml;r &bdquo;alto Adige&ldquo; herbeibomben mussten nach dem die Zentralregierung in Rom auf stur geschaltet hatte. <\/p><p>Nur zwanzig Jahre nach dem Krieg waren alpenl&auml;ndische Partisanen-Netzwerke und widerst&auml;ndige Bauernb&uuml;ndlerei allerdings naturgem&auml;&szlig; noch verbreiteter und wirkungsvoller als sp&auml;ter, zum Beispiel zum Katalanenaufstand. <\/p><p>Der &uuml;brigens durchaus von M&uuml;nchen Unterst&uuml;tzung verdient h&auml;tte. <\/p><p>Aber Europa ist ja voll von derartigen Konstellationen, seien das die Katalanen, die Basquen, die Schotten, Walliser, Korsen, (Nord-)Tiroler, Vorarlberger, La Grande Padana, die welsch-Schweiz, Transnistrien, S&uuml;dschleswig oder die Betagne. <\/p><p>&Uuml;berall gibt es wiederholt Unmut gegen die Bevormundung lokaler Eigenheiten durch gro&szlig;mannss&uuml;chtige Zentralregierungen. <\/p><p>Manchmal ist dieser Widerstand &bdquo;t&auml;tig&ldquo; wie der Basquische, der Korsische oder zuletzt der Katalanische, wobei in letzterem Fall haups&auml;chlich die Zentralregierung gepr&uuml;gelt, geschossen, gefangen genommen und gebombt hat.<\/p><p>Manchmal ist der Widerstand auch andersrum organisiert, wie beispielsweise durch die Entsendung von Verkehrsministern aus M&uuml;nchen nach Berlin, die dort das Strukturhilfe-Budget f&uuml;r Strassen- und Br&uuml;ckenbau so erfolgreich abgreifen wie das Ramsauer, Dobrindt und Scheuer in Reihe gemacht haben, w&auml;hrend sie die in Bayern besonders unbeliebten Berliner Schnaps-Ideen wie beispielsweise die eines allgemeinen Tempolimits gleichzeitig erfolgreich auf Eis legen haben k&ouml;nnen.<\/p><p>Und auch insgesamt weltweit ist der gew&uuml;nschte oder vollzogene Austritt von Regionen aus der ehemaligen Staatlichkeit, auch gegen den Willen etwaiger Zentralregierungen, ein v&ouml;llig normaler Vorgang: Sudan, Westshara, Pal&auml;stina, die Tamilen, die Kaukasusv&ouml;lker, der Pundschab, Uiguristan, Texas, um nur mal einige zu nennen, wollen mehr oder weniger intensiv alle ihre Ruhe von ihren jeweiligen Zentralregierungen, und dann gibt&rsquo;s nat&uuml;rlich noch den absoluten Diaspora-Klassiker (nein, nicht Isr. &hellip;!) Kurdistan, die sich ja schon seit Jahrhunderten dagegen wehren m&uuml;ssen von st&auml;ndig wechselnden &bdquo;Regierungen&ldquo; der umliegenden Staaten ihr Staatsgebiet, ihre Sprache, ihre Lebensweisen und ihre Eigenst&auml;ndigkeit abgesprochen zu bekommen, w&auml;hrend sie von ihren wechselnden &bdquo;Partnern&ldquo; regelm&auml;ssig verraten und verkauft werden. <\/p><p>Die Idee, Bayern k&ouml;nnte sich von der Berliner Bevormundung und Besteuerung lossagen ist also nicht sehr weit hergeholt &ndash; auch wenn das nat&uuml;rlich in Bayern eher nach der dritten Ma&szlig; besprochen wird und selten in Gegenwart von &bdquo;Preiss&rsquo;n&ldquo;.<\/p><p>Die Mehrheitsverh&auml;ltnisse bei einer hypothetischen bayerischen Autonomie-Volksabstimmung d&uuml;rften denen in Schottland, in Katalanien oder der Padana gleichen: &uuml;berw&auml;ltigende Zustimmung in der Fl&auml;che, verhalten eher in den von Preiss&rsquo;n und Gr&uuml;nen usurpierten St&auml;dten.<\/p><p>Auch ein neuer Zusammenschluss der Padana, S&uuml;dtirols und Tirols sowie Innviertel mit Salzkammergut, Vorarlberg, und Bayern zu einer Alpenl&auml;ndischen prosperierenden Industrieregion ist nicht so wahnsinnig weit hergeholt, solange aus Wien, Rom und Berlin aktiv die dumme Deindustrialisierungs- und Verarmungs-Politik mit der bekannt-einf&auml;ltigen Propaganda vorangetrieben wird gegen den Willen der Bev&ouml;lkerung im Westen (&Ouml;sterreich), im S&uuml;den (Deutschland) bzw im Norden (Italien).<\/p><p>&bdquo;Wien&ldquo; allerdings d&uuml;rfte hierbei meiner Einsch&auml;tzung nach eher nicht der Partner M&uuml;nchens gegen die Berliner werden, eher sind das schon Innsbruck, Bozen, Brescia und Bregenz, sowie eventuell Salzburg und Innbaiern.<\/p><p>Womit wir auf der Ebene von Luhansk und Donetzg und der Krim angekommen w&auml;ren. <\/p><p>So wie in der Ukraine w&uuml;rden sich vermutlich auch in Bayern, in Tirol oder der Padana die Grabenk&auml;mpfe zu einem veritablen B&uuml;rgerkrieg mit allen Mitteln verstetigen, und die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die jeweiligen Seiten k&ouml;nnte aus mehr oder weniger erwarteten Richtungen kommen, wenn die Durchsetzung der jeweiligen Zentralregierungen drohte zu manifest zu werden &ndash; so wie M&uuml;nchen bzw. Bayern die Schotten, die Walliser (Wales), die Katalanen und die Bretonen unterst&uuml;tzen sollte, m&uuml;ssten wir aus den jeweiligen Regionen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r unseren Kampf gegen unsere Zentraldeppen erwarten k&ouml;nnen &ndash; An der EU und ihrer grassierenden Antidemokratie l&auml;sst sich sehr sch&ouml;n ablesen was zu grosse, zu wenig demokratisch zur Verantwortung ziehbare Apparate f&uuml;r Gefahren bergen wider die B&uuml;rger der jeweiligen Vasallenregionen.<\/p><p>Staatsgr&ouml;ssen um die 5 bis 15 Millionen K&ouml;pfe sind leidlich demokratisch organisierbar, in allem dar&uuml;ber funktioniert die Demokratie und die dazugeh&ouml;rende Verantwortung immer weniger, und wenn es 500 Millionen werden wird die Oberdeppin automatisch zur Sonnenk&ouml;nigin mit Whats-App Spezln und Hofschranzenzuteilungen in Milliardenh&ouml;he, mit keinerlei Verantwortungsbewusstsein, geschweige denn echter Verantwortlichkeit im demokratischen Sinne. (Das selbe widerliche Verhalten hatte sie ja als Ministerin von nur 80 Millionen bereits auf die Spitze getrieben)<\/p><p>Als problematisch, zum Abschluss, k&ouml;nnte sich allerdings noch das Personalproblem herausstellen, f&uuml;r M&uuml;nchen, f&uuml;r Tirol, die Padana und Vorarlberg.<\/p><p>Mit einem S&ouml;der ist ebensowenig Staat zu machen wie mit einem Aiwanger, und die zweite Reihe ist noch wesentlich schlechter tauglich um im Sinne der Bayern zum freien Freistaat Bayern zu kommen. <\/p><p>Der Fachkr&auml;ftemangel im politischen M&uuml;nchen ist &auml;hnlich gravierend wie der im politischen Berlin, auch wenn die beiden Bundes-Ressorts Wirtschaft und Aussen derzeit nat&uuml;rlich so unvorstellbar unterirdisch gef&uuml;hrt werden dass selbst einem Scholzomaten eine gewisse Existenzberechtingung zugestanden werden k&ouml;nnte &ndash; ausschliesslich im Vergleich mit den beiden genannten jedoch nur. <\/p><p>S&ouml;der gegen Scholzomat k&ouml;nnte zwar klappen, wegen der himmelschreienden Unf&auml;higkeit von Mr. Cum-Ex, aber was dann? Mit S&ouml;der&rsquo;s Maggus ist auf Dauer kein Staat zu machen, mit dem Hubsi ebensowenig, und wenn mir eines gar nicht brauchen dann so wen wie den Hermann. <\/p><p>In diesem Sinne vielen Dank f&uuml;r die Gedankenspiele, Ihr und Euer Michael Scheuer (nicht verwandt und nicht verschw&auml;gert, Gott sei dank)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leo Ensel vergleicht <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88880\">in diesem Beitrag<\/a> Bayern und die Ostukraine. Vergleiche k&ouml;nnten Strukturen sichtbar machen. Regionale Identit&auml;ten w&uuml;rden sich von einer Zentralmacht nur tempor&auml;r und um den Preis von B&uuml;rgerkriegen unterdr&uuml;cken lassen. Hierzu haben wir einige Leserbriefe bekommen. Sie enthalten interessante Eindr&uuml;cke und Erkenntnisse. Danke daf&uuml;r. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat f&uuml;r Sie eine Auswahl zusammengestellt.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-89067","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89067","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=89067"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89067\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89069,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89067\/revisions\/89069"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=89067"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=89067"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=89067"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}