{"id":89175,"date":"2022-10-13T12:00:17","date_gmt":"2022-10-13T10:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89175"},"modified":"2022-10-13T16:58:01","modified_gmt":"2022-10-13T14:58:01","slug":"donezk-gluehender-raketen-schrott-am-nachthimmel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89175","title":{"rendered":"Donezk: Gl\u00fchender Raketen-Schrott am Nachthimmel"},"content":{"rendered":"<p>Der Angriff russischer Lenkwaffen auf ukrainische Kraftwerke in verschiedenen St&auml;dten l&ouml;ste in Donezk kein Mitgef&uuml;hl aus. &bdquo;Jetzt erleben sie, was wir seit acht Jahren erleben.&ldquo; Derartige Kommentare konnte man in Donezker Telegram-Kan&auml;len lesen. Dass der B&uuml;rgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, jetzt im deutschen Fernsehen viel Zeit bekommt, um &uuml;ber die Folgen der russischen Angriffe auf ukrainische St&auml;dte zu berichten, steht im krassen Gegensatz zu der Tatsache, dass der verst&auml;rkte Beschuss der ukrainischen Truppen auf die &bdquo;Volksrepubliken Donezk und Lugansk&ldquo; (DVR und LVR) kein Thema in den gro&szlig;en deutschen Medien ist. <strong>Ulrich Heyden<\/strong> berichtet aus Donezk.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9032\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-89175-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221013-Donezk-Raketen-Schrott-am-Nachthimmel-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221013-Donezk-Raketen-Schrott-am-Nachthimmel-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221013-Donezk-Raketen-Schrott-am-Nachthimmel-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221013-Donezk-Raketen-Schrott-am-Nachthimmel-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=89175-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221013-Donezk-Raketen-Schrott-am-Nachthimmel-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221013-Donezk-Raketen-Schrott-am-Nachthimmel-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>In der Innenstadt von Donezk h&ouml;rt man faktisch 24 Stunden am Tag Artilleriefeuer. Mal gibt es ein paar Stunden Pause. Mal klingt es bedrohlich nah, mal fern, mal wie scharfes, mal wie ein hohles Knallen, mal wie ein unheimliches Prasseln. Mal in schneller Folge, mal in Abst&auml;nden. Die Einwohner k&ouml;nnen Angriffs- und Abwehrfeuer unterscheiden. Ich noch nicht. <\/p><p>Die Menschen halten sich mit ihren Kindern vor allem in ihren Wohnungen auf. Kinderspielpl&auml;tze sind verwaist. Schulen und Kinderg&auml;rten sind seit Februar geschlossen. Fast t&auml;glich sterben Menschen an den anfliegenden ukrainischen Geschossen oder kleinen &bdquo;Lepestok&ldquo;-Minen, die auf Wegen verstreut herumliegen und die in ihrem hellen Gr&uuml;n wie Herbstbl&auml;tter aussehen. Diese Minen, die F&uuml;&szlig;e abrei&szlig;en, werden mit speziellen Raketen abgeworfen. Sie landen auf D&auml;chern, in H&ouml;fen und auf Fu&szlig;wegen. <\/p><p>Wenn es drau&szlig;en mal ruhig ist, sieht man Leute spazieren gehen. Nach zwei Wochen habe auch ich meinen ersten Spaziergang gewagt. Die gelben und orangenen Herbstb&auml;ume leuchteten einfach zu verlockend. <\/p><p>Ich ging am Kalmius-Fluss entlang. Der aufgestaute Fluss ist im Stadtzentrum 400 Meter breit. Der Blick aufs Wasser wirkt in der Abendsonne beruhigend. Zu beiden Seiten des Wassers gibt es Parks. Hier gehen die Leute langsamen Schrittes spazieren, allein oder in Gruppen. Sie sitzen auf B&auml;nken, sinnen vor sich hin, versuchen sich zu entspannen. Unterhaltungen werden leise gef&uuml;hrt. Man braucht viel innere Disziplin, um ein Leben unter diesen Umst&auml;nden zu meistern. <\/p><p><strong>Es war einmal eine reiche Stadt<\/strong><\/p><p>Die Volksrepubliken sind zwar wirtschaftlich mit ihren Kohlebergwerken und metallurgischen Fabriken potent. Insbesondere Donezk mit seinen zahlreichen Verwaltungsgeb&auml;uden und hohen, komplett verglasten Hochh&auml;usern und Hotels sieht man an, dass hier einmal eine m&auml;chtige Industrie verwaltet wurde. <\/p><p>Es gibt das Ger&uuml;cht, dass die vielen verglasten Hotels und Business-Zentren bisher von ukrainischem Beschuss verschont wurden, weil die Besitzer an die Ukraine zahlten. Doch sollte dieses Ger&uuml;cht stimmen, so ist es &uuml;berholt, denn durch Beschuss besch&auml;digt wurden seit August 2022 die Hotels &bdquo;Donbass Palace&ldquo;, &bdquo;Central&ldquo; und schon zweimal das Hotel &bdquo;Park Inn&ldquo;.<\/p><p><strong>Die Einstimmung nach dem Einchecken<\/strong><\/p><p>Als ich am 25. September &ndash; das Referendum hatte gerade begonnen &ndash; in einem Hotel mein Gep&auml;ck auspacke, wurde ich eingestimmt auf die neue Realit&auml;t in der Stadt. Drau&szlig;en donnerten unabl&auml;ssig Artilleriegesch&uuml;tze. Manchmal sieht man in der Entfernung von ein paar Kilometern nach Einschl&auml;gen Rauchwolken. Manchmal sieht man nachts gl&uuml;hende Teile vom Nachthimmel taumeln. Offenbar die &Uuml;berreste von abgeschossenen ukrainischen Drohnen oder Raketen. <\/p><p>Tags&uuml;ber donnern gelegentlich Kampfflugzeuge &uuml;ber die Stadt. Was sich zuerst anh&ouml;rt wie eine ukrainische Attacke, ist aber ungef&auml;hrlich. Es sind russische Kampfflugzeuge, die, um der ukrainischen Luftabwehr zu entgehen, im Tiefflug zur Front unterwegs sind. Im &ouml;rtlichen Internet kommen sofort Entwarnungen, wie &bdquo;es waren die Unseren&ldquo;.<\/p><p><strong>Schon vier Luft-Boden-Raketen gingen in der DVR nieder<\/strong><\/p><p>Die Raketen, welche die ukrainische Armee einsetzt, werden immer gef&auml;hrlicher. W&auml;hrend bei meinem letzten Besuch im August bereits Geschosse der von den USA gelieferten HIMARS-Mehrfachraketenwerfer im Stadtzentrum von Donezk einschlugen, wurden seit Ende September schon viermal, zuletzt am 11. Oktober um 18:31 Uhr, Luft-Boden-Raketen vom Typ AGB-88 HARM eingesetzt. Der St&uuml;ckpreis dieser Rakete, die von einem Flugzeug abgeschossen wird, liegt bei 284.000 US-Dollar. <\/p><p>Der Donezker Telegram-Kanal des SCKK &ndash; <a href=\"http:\/\/t.me\/DNR_SCKK\">&bdquo;Gemeinsames Zentrum f&uuml;r Kontrolle und Koordination&ldquo;<\/a> &ndash; berichtete, die Donezker Luftabwehr habe die HARM-Rakete am 11. Oktober getroffen. &bdquo;Kritischen Schaden&ldquo; habe es nicht gegeben.<\/p><p>Eine Bemerkung zum SCKK. Es liefert nach meiner Einsch&auml;tzung gr&uuml;ndliche Daten &uuml;ber das Kriegsgeschehen in den &bdquo;Volksrepubliken&ldquo;. Das Zentrum wurde 2014 gegr&uuml;ndet. Zun&auml;chst arbeiteten in dem Zentrum Vertreter der Ukraine, Russlands und der OSZE gemeinsam an der &Uuml;berwachung der im Rahmen des Minsker Abkommens vereinbarten Waffenstillst&auml;nde. <\/p><p>2017 verlie&szlig;en die russischen Offiziere die SCKK. Sie beklagten Behinderungen und Schikanen der ukrainischen Beh&ouml;rden. Die Arbeit der SCKK wird seitdem von Vertretern der &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; fortgef&uuml;hrt.<\/p><p><strong>Steiler Anstieg von Beschuss<\/strong><\/p><p>Die Zahl des ukrainischen Beschusses nahm in den letzten Tagen rasant zu. W&auml;hrend das SCKK f&uuml;r den 10. Oktober 52-mal ukrainischen Artillerie-Beschuss meldete, wurde in der Tageschronik vom 11. Oktober, 6 Uhr, bis zum 12. Oktober, 6 Uhr, fast die dreifache Zahl gemeldet. 148 ukrainische Geschosse seien am 11. Oktober auf die &bdquo;Volksrepublik Donezk&ldquo; (DVR) niedergegangen. <\/p><p>Getroffen wurden am 11. Oktober verschiedene Stadtbezirke von Donezk sowie die St&auml;dte und D&ouml;rfer in der DVR, Sajzewo, Gorlowka, Rosowka, Nowoabachmutowka, Jasinowata, Kaschtanowoje, Makejewka, Aleksandrowka. <\/p><p>Ein Mann in Alexandrowka wurde get&ouml;tet, f&uuml;nf Menschen wurden verletzt, 17 Wohnh&auml;user und ein Infrastrukturobjekt wurden besch&auml;digt. <\/p><p><strong>Informationen &uuml;ber Beschuss im Minuten-Takt<\/strong><\/p><p>Angesichts der st&auml;ndigen Bedrohung aus der Luft werden die &ouml;rtlichen Telegram-Kan&auml;le zum wichtigen Begleiter nicht nur f&uuml;r Journalisten, sondern auch f&uuml;r die Bewohner der Stadt. Die Kan&auml;le informieren im Minuten-Takt, in welchen Stadtteilen und Stra&szlig;en Minen gefunden wurden, wo H&auml;user von Geschossen besch&auml;digt und Menschen verletzt oder get&ouml;tet wurden. <\/p><p>Kaum bin ich aufgewacht, gucke ich mir die neuen Beschussmeldungen an. Ich m&ouml;chte m&ouml;glichst hautnah vom Kriegsgeschehen berichten, mich aber auch nicht unn&ouml;tig in Gefahr begeben. So w&uuml;rde ich unmittelbar nach einem Beschuss den Ort nie aufsuchen, denn unter den Korrespondenten in Donezk wird erz&auml;hlt, dass es nach dem ersten &ndash; nach einer kurzen Pause &ndash; oft noch einen zweiten Beschuss gibt, der eben diejenigen treffen soll, die gew&ouml;hnlich am Ort der Katastrophe eintreffen, Journalisten, Rettungssanit&auml;ter und Anwohner.<\/p><p><strong>Wie morgens das Leben beginnt<\/strong><\/p><p>Wenn ich morgens aus dem Hotelfenster schaue, so ist der Blick erstmal beruhigend. Im Morgennebel sehe ich, wie Menschen geduldig an Autobushaltestellen warten. Es halten Trolleybusse und Kleinbusse. Anwohner f&uuml;hren in den gepflegten Gr&uuml;nstreifen entlang der Stra&szlig;en ihre Hunde aus. <\/p><p>Es wirkt alles ganz normal und erinnert an deutsche St&auml;dte. Aber nein, die Menschen haben Angst. Sie sch&auml;tzen jede Minute, in der kein Artilleriefeuer zu h&ouml;ren ist und sie mit ihren Kindern oder Eltern einen Spaziergang machen k&ouml;nnen. <\/p><p>Seit Februar sind die Kinderg&auml;rten und Schulen geschlossen. Das Leben spielt sich in den eigenen vier W&auml;nden ab. Nur zum Einkaufen geht man nach drau&szlig;en. <\/p><p>Bewohner der Stadt erz&auml;hlten mir, dass die H&auml;user zurzeit nur zur H&auml;lfte bewohnt sind. Viele sind nach Russland, manche auch in die Ukraine, gefahren. Offiziell hat die Stadt immer noch eine Einwohnerzahl von 950.000.<\/p><p>Mal ist es die russische Luftabwehr, mal ist es die ukrainische Artillerie, die t&auml;glich Geschosse nach Donezk schickt, vor allem in die frontnahen, nordwestlichen Bezirke der Stadt. Aber seit den letzten drei Monaten wird zunehmend auch die Innenstadt beschossen. <\/p><p>Die B&uuml;rger der DVR haben zwar im Referendum (<a href=\"https:\/\/ulrich-heyden.de\/article\/fotos-vom-referendum-uber-die-vereinigung-mit-russland\">Photoreportage<\/a>) mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit f&uuml;r die Vereinigung mit Russland gestimmt. Jetzt versprechen sich besonders die &auml;lteren Menschen einen besseren sozialen Schutz. Aber niemand hat die Illusion, dass der ukrainische Beschuss jetzt abrupt aufh&ouml;rt. Allen ist klar, dass, solange die ukrainische Armee 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt steht, der Beschuss nicht aufh&ouml;ren wird. <\/p><p><strong>Journalismus l&auml;uft nach anderen Regeln<\/strong><\/p><p>Ich arbeite schon seit 2014 als Journalist im Donbass. Und noch nie habe ich mich so unsicher gef&uuml;hlt wie bei dieser Reise. Auch stelle ich fest, dass es schwieriger geworden ist, mit offiziellen Stellen Interviews zu f&uuml;hren. Man muss lange telefonieren und manchmal Fragen einreichen, die man stellen will. <\/p><p>Der Besuch in einem Krankenhaus ist nur mit Genehmigung der &uuml;bergeordneten Beh&ouml;rde, dem Gesundheitsministerium, m&ouml;glich und von dort bekam ich keine Antwort. <\/p><p>Immerhin konnte ich in der &bdquo;Volksrepublik Donezk&ldquo; zwei Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte besuchen. Dabei fiel mir auf, dass nur die Fl&uuml;chtlinge einigerma&szlig;en frei sprachen, deren Verwandte bereits alle in Russland leben. Die Anderen, deren Verwandte noch in den Gebieten leben, die jetzt von den ukrainischen Truppen zur&uuml;ckerobert wurden, waren sehr wortkarg oder wollten gar nicht mit mir sprechen. <\/p><p>Diese Menschen f&uuml;rchten, dass ihre Aussagen in einem Interview f&uuml;r ihre Verwandten in den von der Ukraine kontrollierten Gebieten Verhaftung, Verh&ouml;re und vielleicht sogar Tod zur Folge haben, da man sie der Kollaboration mit Russland verd&auml;chtigt. <\/p><p>Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte in der DVR durfte ich kategorisch nicht fotografieren. Die Fl&uuml;chtlinge f&uuml;rchten direkten Beschuss durch die ukrainischen Truppen, insbesondere dann, wenn Fl&uuml;chtlinge kritische Interviews gegeben haben. <\/p><p>Meine Schwierigkeiten bei der journalistischen Arbeit laste ich den Machtorganen in der &bdquo;Volksrepublik&ldquo; nicht an. Ich wei&szlig;, die Nerven aller Menschen hier sind bis zum &Auml;u&szlig;ersten gespannt. St&auml;ndiger Beschuss absorbiert viel Kraft der Verwaltungsstrukturen. <\/p><p>Zudem sorgen Journalisten aus &bdquo;unfreundlichen L&auml;ndern&ldquo; &ndash; so nennt man in Russland die L&auml;nder der NATO &ndash; auch oft f&uuml;r Verstimmung. Immer wieder baten mich Menschen auf der Stra&szlig;e, &bdquo;Schreib die Wahrheit!&ldquo;, &bdquo;Verf&auml;lsche nichts!&ldquo;.<\/p><p>Wenn Vertreter gro&szlig;er westlicher Medien mal an einer von der DVR organisierten Presse-Tour teilnehmen &ndash; was schon selten passiert &ndash; dann berichten sie meist nicht &uuml;ber die von der ukrainischen Armee zerst&ouml;rten Krankenh&auml;user und Schulen. Ich traf auch Menschen, die eben aus diesem Grund nicht bereit waren zu einem Interview. Sie sagten, &bdquo;ihr berichtet ja doch nicht dar&uuml;ber, was hier passiert&ldquo;.<\/p><p>Dass ich trotzdem sehr viel Material und Eindr&uuml;cke sammeln kann, liegt daran, dass ich immer wieder auf den Stra&szlig;en von Donezk unterwegs bin und Passanten anspreche. Die H&auml;lfte der Angesprochenen war zu kurzen Interviews bereit. Einer dieser Passanten lud mich sogar zum Bier ein und kutschierte mich in seinem Auto durch sein Wohnviertel, zeigte mir zerschossene Wohnungen, von russischen Baufirmen wieder eingesetzte Fenster und ausgebrannte Autowracks, die noch in den H&ouml;fen stehen. <\/p><p>Trotz Entt&auml;uschung und auch Entsetzen &uuml;ber die deutschen Medien und die deutsche Regierung sind die Menschen in Donezk einem Deutschen gegen&uuml;ber in der Regel ausgesprochen freundlich und fast nicht misstrauisch. Ich werde Donezk immer wieder besuchen, auch wenn es mit dem Frieden noch l&auml;nger dauert.<\/p><p>Titelbild: Ulrich Heyden<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/2fff78ffaccd44bdb3f65cf8a1412648\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Angriff russischer Lenkwaffen auf ukrainische Kraftwerke in verschiedenen St&auml;dten l&ouml;ste in Donezk kein Mitgef&uuml;hl aus. &bdquo;Jetzt erleben sie, was wir seit acht Jahren erleben.&ldquo; Derartige Kommentare konnte man in Donezker Telegram-Kan&auml;len lesen. 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