{"id":89302,"date":"2022-10-17T13:00:40","date_gmt":"2022-10-17T11:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89302"},"modified":"2022-10-21T08:54:31","modified_gmt":"2022-10-21T06:54:31","slug":"krieg-in-der-ukraine-warum-sich-der-westen-so-schwertut-kompromisse-einzugehen-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89302","title":{"rendered":"Krieg in der Ukraine: Warum sich der Westen so schwertut, Kompromisse einzugehen \u2013 Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und den westlichen Reaktionen wird die Welt m&ouml;glicherweise in gro&szlig;en Schritten zum nuklearen Abgrund gef&uuml;hrt: Die Eskalationsdynamik gewinnt an Geschwindigkeit. Immer mehr konventionelle Waffen mit immer besserer Wirkung verlegt der Westen in die Ukraine und beteuert zugleich der heimischen &Ouml;ffentlichkeit und Russland gegen&uuml;ber, nicht Kriegspartei zu sein. Die russische Seite indes betrachtet diese Ma&szlig;nahmen nicht mehr nur als Provokation, sondern bewertet die Waffenlieferungen, Ausbildung und die Zurverf&uuml;gungstellung von satelliten- und drohnengest&uuml;tzten Aufkl&auml;rungsdaten an die Ukraine in Echtzeit als Kriegsbeteiligung der NATO-Mitgliedsstaaten. Doch wer vor diesem Hintergrund diplomatische L&ouml;sungen einfordert, wird medial und politisch zum Abschuss freigegeben. Von Dr. <strong>Alexander S. Neu<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6114\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-89302-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221018-Ukraine-warum-sich-der-Westen-so-schwertut-Teil-1-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221018-Ukraine-warum-sich-der-Westen-so-schwertut-Teil-1-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221018-Ukraine-warum-sich-der-Westen-so-schwertut-Teil-1-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221018-Ukraine-warum-sich-der-Westen-so-schwertut-Teil-1-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=89302-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221018-Ukraine-warum-sich-der-Westen-so-schwertut-Teil-1-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221018-Ukraine-warum-sich-der-Westen-so-schwertut-Teil-1-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Ganz offensichtlich f&uuml;hlen sich die Protagonisten einer massiven Unterst&uuml;tzung der Ukraine angesichts peinlicher operativer Niederlagen der russischen Streitkr&auml;fte geradezu best&auml;tigt und ermuntert, Russland zu besiegen, zumindest aber einen Sieg Russlands zu verhindern. Was auch immer das konkret bedeuten mag, dar&uuml;ber gibt es sicherlich unterschiedliche Interpretationen.<\/p><p>Das Problem ist jedoch, dass Russland nicht irgendein Staat ist wie der Irak oder Libyen, den man komplett zerlegen kann, ohne dabei selbst Risiken eingehen zu m&uuml;ssen. Russland ist neben den USA die f&uuml;hrende Nuklearmacht. Und die offensichtliche Schw&auml;che der russischen konventionellen Streitkr&auml;fte wird durch den Besitz der Nuklearwaffen mehr als kompensiert. Russland hat 2020 seine Nukleardoktrin unter dem Titel: &bdquo;<em>Grundprinzipien der staatlichen Politik der Russischen F&ouml;deration im Bereich der nuklearen Abschreckung<\/em>&ldquo; aktualisiert und ver&ouml;ffentlicht. Zu den Bedingungen des Einsatzes von Nuklearwaffen hei&szlig;t es: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;17. Die Russische F&ouml;deration beh&auml;lt sich das Recht vor, Nuklearwaffen einzusetzen als Antwort auf den Einsatz von Nuklearwaffen oder anderer Arten von Massenvernichtungswaffen gegen jeden Akteur und\/oder seine Bundesgenossen, wie auch als Folge eines Angriffes gegen die Russische F&ouml;deration mit der Hilfe konventioneller Waffen, wenn die Existenz des Staates dadurch gef&auml;hrdet ist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Kurzum, einen nuklearen Erstschlag lehnt Russland ab, es sei denn, ein konventioneller Angriff h&auml;tte eine Zerst&ouml;rungswirkung, die einem Atomschlag nahek&auml;me und somit die russische Staatlichkeit infrage stellte. Und wann eine solche Dimension des eigenen Schadens erreicht ist, entscheidet nun mal der Kreml. W&auml;re eine vollst&auml;ndige R&uuml;ckeroberung der vier von Russland annektierten Gebiete und auch der Krim seitens der ukrainischen Kr&auml;fte ein solcher Fall? Nun, wenn Russland diese Gebiete als gleichwertige Regionen, also keine Zwei-Klassen-Integration, in sein Staatsgebiet integriert, m&uuml;sste Russland dieser Logik folgend im Zweifel Nuklearwaffen einsetzen. <\/p><p>Und bisweilen tun die politischen Entscheidungstr&auml;ger im Westen so, als sei es vollends ausgeschlossen, dass der Krieg letztlich eine nukleare Dimension annehmen w&uuml;rde, dass es ein Bluff Putins sei und man ihm nur mal die harte Kante zeigen m&uuml;sse, und dann z&ouml;ge er sich schon aus der Ukraine reum&uuml;tig zur&uuml;ck. Und diejenigen, die im Westen darauf hinweisen, die Drohungen Russlands eben nicht als Bluff misszuverstehen, werden nicht ernst genommen oder gar diffamiert. So auch die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bei mehreren &ouml;ffentlichen Auftritten warnte sie davor, den russischen Pr&auml;sidenten Putin nicht ernst zu nehmen. Sie forderte vielmehr eine Verhandlungsl&ouml;sung und die Kooperation mit Russland, um eben eine weitere Eskalation Richtung 3. Weltkrieg zu verhindern. <\/p><p>Das Problem ist aber, dass solche Stimmen nicht geh&ouml;rt werden wollen und sollen. In dem immer enger werdenden gesellschaftspolitischen Diskurs, was man noch sagen darf und was nicht mehr, will man sich der Gefahr einer &Auml;chtung und medialen Hinrichtung nicht aussetzen, sind auch Aussagen und Forderungen, die in Richtung diplomatische L&ouml;sungen, Empathie, Vertrauensbildung etc. aus dem politischen Vokabular der westlichen Politik verschwunden. Wer sie dennoch nutzt, ist mindestens ein &bdquo;Putin-Versteher&ldquo;, wird also medial und politisch erlegt.<\/p><p>So werden auch die Aussagen von Angela Merkel auf niedere Beweggr&uuml;nde reduziert. Hierzu l&auml;sst man ein paar Politikwissenschaftler und Merkel-&bdquo;Experten&ldquo; zu Worte kommen, die erkl&auml;ren, Merkel ginge es wohl eher darum, auch im Nachhinein ihre Russlandpolitik zu rechtfertigen und somit ihr politisches Erbe und ihre Reputation zu retten. Zumindest, was die au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Aussagen dieser &bdquo;Experten&ldquo; anbetrifft, ist festzustellen, dass diese nicht sonderlich ausgepr&auml;gt sind.<\/p><p><strong>Ein mehrdimensionaler Krieg<\/strong><\/p><p>Das tats&auml;chliche Motiv f&uuml;r die vom Westen gewollte Fortsetzung des Krieges scheint neben der legitimen territorialen Wiederherstellung der Ukraine jedoch ein anderer zu sein: Insbesondere die USA und Gro&szlig;britannien &uuml;bten Druck auf die Ukraine aus, die im M&auml;rz laufenden Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland ergebnislos zu beenden, stattdessen auf einen Siegfrieden der Ukraine zu setzen sowie die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine doch noch durchzusetzen. <\/p><p>Michael von der Schulenburg ver&ouml;ffentlichte hierzu k&uuml;rzlich einen au&szlig;erordentlich guten Beitrag unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89088\">&bdquo;In der Ukraine muss es darum gehen, den Frieden und nicht den Krieg zu gewinnen&ldquo;<\/a> auf den NachDenkSeiten. In dem Beitrag f&uuml;hrt Schulenburg aus, der im M&auml;rz stattgefundene NATO-Sondergipfel habe einzig den Zweck verfolgt, die russisch-ukrainischen Verhandlungen zu beenden, um der russischen Kernforderung einer neutralen Ukraine, der die Ukraine zu diesem Zeitpunkt laut Berichterstattung durchaus bereit war zu entsprechen, den Boden zu entziehen. Die Ukraine soll auf Teufel komm raus NATO-Mitglied werden. Also genau der Punkt, den Russland als absolut rote Linie definiert hat.<\/p><p>Und hiermit wird deutlich, dass dieser Krieg, der im Prinzip sp&auml;testens mit dem vom Westen unterst&uuml;tzten pro-westlichen Putsch in Kiew 2014 seinen Anfang nahm, nicht ein reiner russisch-ukrainischer Krieg ist, sondern ein mehrdimensionaler Krieg: Es ist ein Krieg zwischen Russland und dem Westen, vielleicht sogar ein Krieg zwischen dem Westen einerseits und dem Osten und globalen S&uuml;den andererseits auf ukrainischem Boden. Es geht um die globale Hegemonie, es geht darum, ob der Westen seine Globalhegemonie noch einmal sichern kann oder die Staatenwelt multipolar strukturiert wird. <\/p><p>F&uuml;r die globale Dimension spricht die Ablehnung vieler Staaten des globalen S&uuml;dens, sich den Sanktionen des Westens gegen Russland anzuschlie&szlig;en. Nat&uuml;rlich kann man auch gegen die globale Dimension argumentieren, indem man auf die UN-Vollversammlungsresolutionen verweist, bei denen &uuml;ber 140 Staaten Russland f&uuml;r seinen Krieg und die Annexion ukrainischen Territoriums verurteilen. Punkt ist aber auch, dass Russlands Forderung nach einer geheimen Abstimmung in der UN-Vollversammlung abgelehnt wurde, sodass manche Staaten sich gen&ouml;tigt sahen, im westlichen Sinne abzustimmen, um ihrerseits keine westlichen Sanktionen f&uuml;rchten zu m&uuml;ssen. Eine geheime Abstimmung h&auml;tte vielleicht ein anderes Ergebnis hervorgebracht, bei dem die neuen geopolitischen Kr&auml;fteverschiebungen deutlicher erkennbar gewesen w&auml;ren. Aber das ist Spekulation. <\/p><p>Teilt man die These, dass es sich um einen umfassenden, mehrdimensionalen Krieg handelt, bei dem es um nichts weniger als um das potenzielle Ende der seit Jahrhunderten bestehenden westlichen Globalhegemonie geht, dann versteht man auch die Entschlossenheit des Westens, die Ukraine nachhaltig im westlichen Einflussgebiet zu sichern, statt durch einen Neutralit&auml;tsstatus eine Befriedung herbeizuf&uuml;hren und gegenseitige Konzessionen anzustreben. Denn die fortgesetzte westliche Kontrolle &uuml;ber die Ukraine w&uuml;rde sich nicht nur mit Blick auf Russland, sondern dar&uuml;ber hinaus im euro-asiatischen Raum zum Nachteil derselben bemerkbar machen. Es geht also ums Ganze. <\/p><p>Vor diesem Hintergrund ist auch die k&uuml;rzlich get&auml;tigte Aussage des NATO-Generalsekret&auml;rs Jens Stoltenberg zu bewerten, wonach &bdquo;Russlands Sieg eine Niederlage der NATO&ldquo; sei. Das Fatale an der Aussage ist, dass die NATO damit ihr Schicksal an die Ukraine bindet. &bdquo;Verliert die NATO den Krieg, sind Desintegrationstendenzen f&uuml;r das westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis nicht unwahrscheinlich &ndash; auf jeden Fall w&uuml;rde die geopolitische Machtverschiebung Richtung Eurasien an Nachhaltigkeit gewinnen.<\/p><p>Und mehr noch, auch Russlands Schicksal ist mit dem Krieg gegen die Ukraine verbunden: Verl&ouml;re Russland den Krieg, verl&ouml;re es seinen ohnehin mittlerweile angekratzten Gro&szlig;machtstatus, ja sogar ein Auseinanderbrechen der Russischen F&ouml;deration w&auml;re nicht auszuschlie&szlig;en, da an der russischen Peripherie sich der Separatismus ermuntert f&uuml;hlen k&ouml;nnte, die Schw&auml;che des russischen Zentralstaates zu nutzen, wie einst die russische Teilrepublik Tschetschenien im Kontext der Desintegration der Sowjetunion. &Uuml;ber das politische &Uuml;berleben des russischen Pr&auml;sidenten m&uuml;ssten wir gar nicht spekulieren. <\/p><p>Es geht also nur sekund&auml;r um die Ukraine und schon gar nicht um die Menschen in der Ukraine. Hier stehen mithin zwei jeweils v&ouml;llig selbstverschuldete Schicksalsfragen sich diametral gegen&uuml;ber, was nichts Gutes ahnen l&auml;sst.<\/p><p>Titelbild: shutterstock \/ DesignRage<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89314\">Krieg in der Ukraine: Warum sich der Westen so schwertut, Kompromisse einzugehen &ndash; Teil 2<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89104\">Jeffrey Sachs: &bdquo;Das ist ein Krieg zwischen Russland und den Vereinigten Staaten&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89213\">Bundesregierung r&auml;umt offiziell Authentizit&auml;t des Dokumenten-Leaks der NachDenkSeiten &uuml;ber &bdquo;Kampf gegen Desinformation&ldquo; ein<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/88b8a498b1544333a29c14235c8fd42a\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und den westlichen Reaktionen wird die Welt m&ouml;glicherweise in gro&szlig;en Schritten zum nuklearen Abgrund gef&uuml;hrt: Die Eskalationsdynamik gewinnt an Geschwindigkeit. Immer mehr konventionelle Waffen mit immer besserer Wirkung verlegt der Westen in die Ukraine und beteuert zugleich der heimischen &Ouml;ffentlichkeit und Russland gegen&uuml;ber, nicht Kriegspartei zu sein. Die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89302\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":89303,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,171],"tags":[2035,1519,3240,1426,315,466,259,2794,260,1019],"class_list":["post-89302","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-militaereinsaetzekriege","tag-abschreckungsstrategie","tag-atomwaffen","tag-diplomatische-verhandlungen","tag-hegemonie","tag-merkel-angela","tag-nato","tag-russland","tag-stellvertreterkrieg","tag-ukraine","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Ukraine_Russland_Verhandlung.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89302","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=89302"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89302\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89492,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89302\/revisions\/89492"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/89303"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=89302"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=89302"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=89302"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}