{"id":89323,"date":"2022-10-18T08:40:26","date_gmt":"2022-10-18T06:40:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323"},"modified":"2022-10-18T08:40:26","modified_gmt":"2022-10-18T06:40:26","slug":"hinweise-des-tages-4217","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h01\">Wie das Nord Stream-Attentat vertuscht wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h02\">BND-Chef: Warnungen der Geheimdienste nicht mehr als Panikmache abtun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h03\">Die Rolle der Medien in bewaffneten Konflikten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h04\">Give Peace a Chance<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h05\">Das NATO-Atomkriegsman&ouml;ver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h06\">Deutsche Sicherheitspolitik: Milit&auml;rische F&uuml;hrungsrolle unerw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h07\">EU bleibt auf Kriegskurs &ndash; EUMAM gie&szlig;t &Ouml;l ins Feuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h08\">Narrenschiff Kapitalismus: Mit Volldampf Richtung Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h09\">Spiel mit dem Feuer (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h10\">In der Stromb&auml;ckerei &ndash; wie die Merit-Order entsteht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h11\">Demontage einer Verirrten: Hunt kassiert Truss&lsquo; Steuerpl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h12\">R&ouml;mische Heuchelei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h13\">Flutkatastrophe: SMS aus der Hochwassernacht belasten Malu Dreyer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89323#h14\">Hilfe f&uuml;r den Verfassungsschutz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie das Nord Stream-Attentat vertuscht wird<\/strong><br>\nNun ist es offiziell: F&uuml;r die Untersuchung der Explosionen an den Nord Stream-Pipelines wird es keine gemeinsame Ermittlungsgruppe mit anderen EU-L&auml;ndern geben. Dies gab die Bundesregierung bekannt. Zugleich mauert sie bei der Aufdeckung ihrer eigenen Erkenntnisse.<br>\nWar es Russland? Waren es die USA, vielleicht zusammen mit Polen und der Ukraine? Oder haben gar Umweltsch&uuml;tzer die deutsch-russischen Ostsee-Pipelines sabotiert und leck geschlagen?<br>\nBisher legte die Bundesregierung keinen gro&szlig;en Eifer zutage, das Attentat aufzukl&auml;ren. Kanzler Scholz hielt es nicht einmal f&uuml;r n&ouml;tig, eine Regierungserkl&auml;rung abzugeben. Berlin schwieg sich aus.<br>\nNun hat eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums doch noch den Mund aufgemacht. Es werde keine gemeinsame Ermittlungsgruppe geben, sagte sie in Berlin.<br>\nAuf die Frage, warum das mit Schweden und D&auml;nemark geplante &ldquo;Joint Investigation Team&rdquo; nicht zustande komme, erwiderte sie, das k&ouml;nne sie &ldquo;an dieser Stelle nicht sagen&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/wie-das-nord-stream-attentat-vertuscht-wird\/%20\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das stinkt zum Himmel<\/strong><br>\nAnschl&auml;ge auf Nord Stream 1 und 2: Bundesregierung verweigert Parlamentariern und &Ouml;ffentlichkeit jegliche Auskunft &ndash; &raquo;aus Gr&uuml;nden des Staatswohls&laquo;.<br>\n(&hellip;) Dass die Bundesregierung mauert, ist bemerkenswert &ndash; nicht nur, weil in der vergangenen Woche Bundespolizisten in Kooperation mit der Marine zu den Tatorten gefahren waren und dort etwa mit einer &raquo;Sea Cat&laquo;-Unterwasserdrohne Aufnahmen gemacht hatten. Anschlie&szlig;end hie&szlig; es, die Fotos zeigten, dass ein Pipelinestrang auf rund acht Metern L&auml;nge besch&auml;digt worden sei. Von einer Sprengkraft von gut einer halben Tonne TNT war die Rede. Eigentlich w&auml;re auch damit zu rechnen, dass etwaige Indizien gegen Russland, wenn es sie gibt, mit demonstrativem Stolz bekanntgegeben oder doch wenigstens an einschl&auml;gige Medienkan&auml;le durchgestochen w&uuml;rden. Statt dessen teilt die Bundesregierung mit, &raquo;die erbetenen Informationen&laquo; ber&uuml;hrten &raquo;derart schutzbed&uuml;rftige Geheimhaltungsinteressen&laquo;, dass &raquo;das Staatswohl&laquo; sogar &raquo;gegen&uuml;ber dem parlamentarischen Informationsrecht &uuml;berwiegt&laquo;. Wie Zaklin Nastic (Die Linke), Obfrau im Verteidigungsausschuss, am Montag gegen&uuml;ber jW sagte, sei der Verweis auf die &raquo;Third Party Rule&laquo;, weil Schweden angeblich keine Erkenntnisse teile, &raquo;ein abwegiges Man&ouml;ver, um die Rechte des Parlaments zu untergraben&laquo;. Sie gehe davon aus, &raquo;dass die Bundesregierung eigene Erkenntnisse hat, weil m&ouml;glicherweise w&auml;hrend der Anschl&auml;ge ein Flottendienstboot der Bundeswehr mit Aufkl&auml;rungskapazit&auml;ten in der N&auml;he war&laquo; und zudem am Anschlagsort ermittelt wurde. Interessant sei der eigentliche Ablauf, &raquo;zwischen den Explosionen liegen immerhin 17 Stunden&laquo;. (&hellip;) Der geheimdienstliche Druck, der ganz offensichtlich auf den Regierungen in Stockholm, Berlin und Kopenhagen lastet, wirft Fragen auf &ndash; nicht nur die, wieso nicht einmal verpixelte Tatortfotos oder Angaben zu Sprengstoffspuren &ouml;ffentlichgemacht werden. Zwar k&ouml;nnen Unterwasserdrohnen, mit denen der Sprengstoff m&ouml;glicherweise an den Pipelines angebracht wurde, laut Aussage von Experten auch von unauff&auml;lligen zivilen Schiffen abgesetzt werden. Dennoch ist angesichts des Mauerns wom&ouml;glich von Interesse, dass die NATO ihr diesj&auml;hriges &raquo;Baltops&laquo;-Man&ouml;ver im Juni vor Bornholm abhielt &ndash; und dass die U. S. Navy unter anderem ihre modernsten Unterwasserdrohnen vorf&uuml;hrte. Noch kurz vor den Anschl&auml;gen hatten sich US-Kriegsschiffe in der Ostsee aufgehalten, &ouml;stlich von Bornholm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/436853.explodierte-pipelines-das-stinkt-zum-himmel.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Nord-Stream-2-Ermittlungen: Staatswohl hat Priorit&auml;t<\/strong><br>\nGeheimnispolitik: Bundesregierung verwehrt Abgeordneten Ausk&uuml;nfte &uuml;ber Anschl&auml;ge auf die Pipelines. Schwedische Ministerpr&auml;sidentin Magdalena Andersson ist unsicher, &ldquo;ob Russland die Attacken ver&uuml;bt hat&rdquo;, ohne mehr zu verraten.<br>\n&ldquo;Wir sagen nichts&rdquo;, lautet der Tenor zu den Ermittlungen, wer f&uuml;r die Lecks bei den beiden Nord-Stream-Pipelines verantwortlich ist. Schweden ermittelt, D&auml;nemark und der deutsche Generalbundesanwalt wie auch die USA. Russland, immerhin Besitzer der Pipelines, ist von diesen Ermittlungen ausgeschlossen.<br>\nDer Angreifer auf die Ukraine gilt als Hauptverd&auml;chtiger, wenn man den Pressespiegel in der westlichen Berichterstattung und &Auml;u&szlig;erungen aus der Politik zum Ma&szlig;stab nimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nord-Stream-2-Ermittlungen-Staatswohl-hat-Prioritaet-7310830.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>BND-Chef: Warnungen der Geheimdienste nicht mehr als Panikmache abtun<\/strong><br>\nUm die intensive Spionage und auch m&ouml;gliche Sabotage russischer Agenten abzuwehren, f&uuml;hlen sich die deutschen Nachrichtendienste insgesamt gut aufgestellt. Einige Probleme und Defizite bleiben jedoch, wie sich am Montag bei einer Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages zeigte. Dazu geh&ouml;rt beispielsweise der Schutz von Bundeswehr-Standorten vor Aufkl&auml;rungsdrohnen.<br>\nDer Milit&auml;rische Abschirmdienst (MAD) arbeite aktuell an einem Konzept daf&uuml;r, sagte die MAD-Pr&auml;sidentin Martina Rosenberg. &ldquo;Da sind wir dran, weil das eine tats&auml;chliche Bedrohung ist.&rdquo; Au&szlig;erhalb des direkten Umkreises der Bundeswehr-Liegenschaften seien allerdings andere Sicherheitsbeh&ouml;rden verantwortlich, etwa die Polizei.<br>\nDer Verfassungsschutz habe keine technische Ausr&uuml;stung, &ldquo;um einzelne Drohnen bestimmten Nachrichtendiensten zuzuordnen&rdquo;, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident des Inlandsgeheimdienstes, Thomas Haldenwang. Mit Blick auf Berichte &uuml;ber kleine Drohnen, die an Standorten gesichtet wurden, an denen ukrainische Soldaten an bestimmten Waffensystemen ausgebildet werden, sprach der Vorsitzende des Kontrollgremiums, Konstantin von Notz, von einem gro&szlig;en Sicherheitsproblem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boerse-frankfurt.de\/nachrichten\/566604db-f9e3-404a-a7fc-29e068390394\">B&ouml;rse Frankfurt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Hier sieht man, wie zum einen die Kriegstreiberei direkt in den Nachrichtendienste eingearbeitet wird und wie zum anderen das parlamentarische Kontrollgremium und die Presseagenturen sowieso zum Transportriemen verkommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Rolle der Medien in bewaffneten Konflikten<\/strong><br>\nNicht zuletzt die neuste geopolitische Situation zeigt in aller Deutlichkeit, dass die Medien ihren urspr&uuml;nglichen Auftrag, die interessierte Bev&ouml;lkerung m&ouml;glichst unabh&auml;ngig und genau zu informieren, zugunsten einer machtpolitisch einseitigen &laquo;Information&raquo; verlassen haben. Recherchen vor Ort des Geschehens werden oft eingespart und durch Berichte der dominierenden westlichen Nachrichtenagenturen AFP, AP, Reuters und DPA ersetzt &ndash; oder aber sie werden mit den Mitteln des sogenannten &laquo;Parachute Journalism&raquo; zus&auml;tzlich zur einseitigen Information missbraucht. Die deutsche Journalistin Karin Leukefeld, die seit vielen Jahren im Nahen und Mittleren Osten im Einsatz ist &ndash; und auch dort lebt! &ndash;, beschreibt hier, wie die neue Informationstechnologie und der Druck der Aktualit&auml;t die Medienlandschaft ver&auml;ndert hat &ndash; vor allem zum Negativen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-rolle-der-medien-in-bewaffneten-konflikten%ef%bf%bc\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Give Peace a Chance<\/strong><br>\nDass es f&uuml;r Friedensprozesse entscheidend ist, die Gemeinschaft um die Konfliktparteien herum einzubeziehen, gilt in der Friedens- und Konfliktforschung als selbstverst&auml;ndlich. Milit&auml;risch aktive Kontrahenten sind extrem emotionalisiert und ohne m&auml;&szlig;igenden Einfluss von au&szlig;en nur bedingt in der Lage, Entscheidungen f&uuml;r ein Ende der Gewalt zu treffen.<br>\nDie aktuelle Realit&auml;t ist jedoch folgende: Obwohl die Ukraine kein Nato-Mitglied ist, sehen sich die Nato-Staaten in der Verantwortung, die ukrainische Gegenwehr mit sehr viel Geld, Waffen und Kriegs-Know-how aufrecht zu erhalten.<br>\nAber wie viel l&auml;nger muss die Liste des Schreckens noch werden, damit sich dieselben Nato-Staaten auch in der Verantwortung sehen, einen Friedensprozess anzusto&szlig;en?<br>\nSelbst laufende Verhandlungen, wie etwa die Istanbul-Gespr&auml;che im M&auml;rz, wurden nicht sichtbar unterst&uuml;tzt. Offenbar hatte man sich bereits im Dezember festgelegt, dass ein Krieg akzeptabler sei als eine Kompromissl&ouml;sung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Give-Peace-a-Chance-7311353.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das NATO-Atomkriegsman&ouml;ver<\/strong><br>\n14 NATO-Staaten, darunter Deutschland, beginnen heute im Schatten des Ukraine-Kriegs eine knapp zweiw&ouml;chige Atomkriegs&uuml;bung. Mit dem Man&ouml;ver (&bdquo;Steadfast Noon&ldquo;) wird die sogenannte nukleare Teilhabe geprobt; dabei fliegen Kampfjets derjenigen europ&auml;ischen NATO-Staaten, die US-Atomwaffen gelagert haben, die Bomben an ihren Einsatzort. An dem Man&ouml;ver sind bis zu 60 Milit&auml;rflugzeuge beteiligt, darunter neben Kampfjets auch Aufkl&auml;rungs- und Tankflugzeuge. Die B61-Bomben, die sich zur Zeit auf verschiedenen Luftwaffenst&uuml;tzpunkten in Europa befinden &ndash; darunter B&uuml;chel in der Eifel &ndash;, sollen modernisiert und durch Bomben des Modells B61-12 ersetzt werden. Diese sind angeblich pr&auml;zise steuerbar und k&ouml;nnen mit flexibler Sprengkraft eingesetzt werden, was Milit&auml;rs und Strategen &uuml;ber ihre taktische Nutzung auf regionalen Schlachtfeldern spekulieren l&auml;sst. Die j&uuml;ngste &ouml;ffentlich einsehbare US-Nuklearstrategie hat solche Eins&auml;tze f&uuml;r grunds&auml;tzlich zul&auml;ssig erkl&auml;rt. Berichten zufolge schlie&szlig;t sie auch die NATO nicht aus. Erst vor kurzem hat der ukrainische Pr&auml;sident nukleare NATO-&bdquo;Pr&auml;ventivschl&auml;ge&ldquo; gegen Russland gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9054\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsche Sicherheitspolitik: Milit&auml;rische F&uuml;hrungsrolle unerw&uuml;nscht<\/strong><br>\nTrotz &ldquo;Zeitenwende&rdquo;: Eine gro&szlig;e Mehrheit der Deutschen lehnt laut einer Studie eine milit&auml;rische F&uuml;hrungsrolle in Europa ab. Zudem bef&uuml;rchten viele, dass sich der russische Krieg gegen die Ukraine auf NATO-Gebiet ausweitet.<br>\nSind die unverhohlenen Atomdrohungen des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin ein Bluff oder bitterer Ernst? Das ist seit Wochen eine viel diskutierte Frage auch unter westlichen Milit&auml;rexperten. Die halten fast &uuml;bereinstimmend einen russischen Atomschlag f&uuml;r weiterhin eher unwahrscheinlich. Bei vielen Menschen in Deutschland l&ouml;sen Putins Drohungen aber durchaus Bef&uuml;rchtungen aus: Mehr als zwei Drittel, n&auml;mlich 69 Prozent der Befragten, sorgen sich vor einem russischen Atomschlag: 31 Prozent machen sich &ldquo;sehr starke oder starke&rdquo;, 38 Prozent immerhin &ldquo;ein wenig&rdquo; Sorgen. Das ist ein Ergebnis der Umfrage &ldquo;The Berlin Pulse&rdquo; im Auftrag der K&ouml;rber-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/deutschland-aussenpolitik-103.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers N.W.:<\/strong> Laut einer Umfrage ist ein Anteil an Befragten, der etwa der Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl entspricht (und dem doppelten des Anteils der W&auml;hler der Regierungsparteien an der Gesamtbev&ouml;lkerung) in einer zentralen Frage der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik anderer Ansicht als die Bundesregierung. Die Konsequenz: man m&uuml;sse nicht etwa das Ziel &uuml;berdenken, Deutschland zur &ldquo;F&uuml;hrungsmacht in Europa zu machen&rdquo;, sondern die B&uuml;rger &ldquo;auf Linie bringen&rdquo; &ndash; die Politik ist schlie&szlig;lich alternativlos (&ldquo;wird &hellip; brauchen&rdquo;).<\/em><\/p>\n<p><em>Diese Passage ist bezeichnend f&uuml;r das Demokratieverst&auml;ndnis des Autors, wenn nicht des Mediums &ndash; einer beitragsfinanzierten &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendeanstalt, die qua Programmauftrag u.a. dem Demokratieprinzip sowie Meinungsfreiheit und -Vielfalt verpflichtet ist (vgl. &sect;&sect; 3 I 2 Var. 5, 11 I 1, II RStV).<\/em><\/p>\n<p><em>So wird doch deutlich gemacht, dass nicht die Regierung dem Souver&auml;n (deutsches Volk, Art. 20 II 1 GG) zu folgen habe, sondern der Souver&auml;n der Regierung. Und eine blo&szlig;e &auml;u&szlig;ere Gefolgschaft reicht anscheinend heutzutage nicht mehr (&ldquo;in den K&ouml;pfen verankern&rdquo;), vielmehr m&uuml;sse das Milit&auml;r &ldquo;in die Mitte unseres Landes ger&uuml;ckt&rdquo; werden (vor gut 10 Jahren lernte ich noch an einer staatlichen Schule, wie schlimm der alte deutsche Militarismus war&hellip;).<\/em><\/p>\n<p><em>Nebenbei bemerkt k&ouml;nnte ich mir vorstellen, dass die Meinung der Befragten zur deutschen milit&auml;rischen F&uuml;hrungsrolle auch einer realistischen Einsch&auml;tzung der Kapazit&auml;ten und Kompetenz der Bundeswehr geschuldet sein k&ouml;nnte. Darauf deutet auch die realistische Sicht der meisten Befragten auf die Gefahr eines Atomkrieges hin.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU bleibt auf Kriegskurs &ndash; EUMAM gie&szlig;t &Ouml;l ins Feuer<\/strong><br>\nHeute brachte die Europ&auml;ische Union weitere milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen im Zusammenhang mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine auf den Weg. Dazu geh&ouml;ren u.a. weitere 500 Mio. Euro, die &uuml;ber die sogenannte &bdquo;Europ&auml;ische Friedensfazilit&auml;t&ldquo; (EFF) zur Finanzierung von Waffenlieferungen an die Ukraine bereitgestellt werden sollen. Der &uuml;ber diesen Mechanismus hierf&uuml;r ausgesch&uuml;ttete Gesamtbetrag steigt damit auf 3 Mrd. Euro. Damit sind bereits gro&szlig;e Teile der f&uuml;r 2021 und bis 2027 insgesamt vorgesehenen Gelder von 5,7 Mrd. Euro aufgebraucht, weshalb k&uuml;rzlich die Welt am Sonntag (9.10.22) meldete, es werde dar&uuml;ber nachgedacht, den Topf auf zehn bis zw&ouml;lf Milliarden Euro aufzustocken &ndash; eine diesbez&uuml;gliche Entscheidung steht allerdings bislang noch aus. Spitzenreiter sind hier weiter mit Abstand die USA, die laut dem Ukraine Support Tracker bislang Kriegsger&auml;t im Wert von 27 Mrd. Euro in f&uuml;r die Ukraine bereitgestellt haben (Stand: 3. Oktober). Danach folgen Gro&szlig;britannien mit 3,7 Mrd. Euro und seitens der EU die bereits erw&auml;hnten 3 Mrd. Euro. Deutschland belegt in diesem &bdquo;Ranking&ldquo; mit 1,2 Mrd. Euro Platz vier.<br>\nEbenfalls am heutigen Tag billigten die EU-Au&szlig;enminister*innen zudem das Krisenmanagementkonzept und den Beschluss zur Einrichtung der milit&auml;rischen Ausbildungsmission &bdquo;European Union Military Assistance Mission&rdquo; (EUMAM Ukraine). Hierbei sollen die bislang auf Ebene der Einzelstaaten erfolgenden Ausbildungsma&szlig;nahmen EU-weit geb&uuml;ndelt und deutlich intensiviert werden. Schon vor einiger Zeit wurde klar, was f&uuml;r ein gef&auml;hrliches Spiel mit dem Feuer hier gespielt wird. Schlie&szlig;lich kam das Gutachten &bdquo;Rechtsfragen der milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung der Ukraine durch NATO-Staaten zwischen Neutralit&auml;t und Konfliktteilnahme&ldquo; des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages bereits vor Monaten zu dem Ergebnis, mit der seit Mai 2022 erfolgenden Ausbildung ukrainischer Milit&auml;rs werde Deutschland faktisch zur Kriegspartei. Dasselbe l&auml;sst sich jetzt auch f&uuml;r die Europ&auml;ische Union insgesamt sagen.<br>\nAls Ziel wird ausgegeben, bis zum Fr&uuml;hjahr 2023 etwa 15.000 ukrainische Milit&auml;rs ausgebildet zu haben &ndash; ein guter Teil davon von Deutschland, schreib Zeit Online: &bdquo;Es handelt sich um die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te milit&auml;rische Mission der EU &ndash; Deutschland will dabei laut Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) einen signifikanten Beitrag leisten. &sbquo;Wir haben noch nie so viele Soldaten ausgebildet und das in so vielen verschiedenen Bereichen&lsquo;, sagt ein EU-Diplomat. Deutschland will dem Vernehmen nach ein Drittel der ukrainischen Soldaten schulen, also rund 5.000. Daf&uuml;r soll die Bundeswehr ein Hauptquartier einrichten. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs trainierten bisher rund 800 ukrainische Soldaten in Deutschland.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/10\/17\/eu-bleibt-auf-kriegskurs-eumam-giesst-oel-ins-feuer\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Narrenschiff Kapitalismus: Mit Volldampf Richtung Abgrund<\/strong><br>\nWenn nicht ein Wunder passiert, stehen uns harte Zeiten bevor. Wir sind auf dem besten Weg in eine multiple Krise. Drei Krisen sind miteinander verwoben. Der Krieg in der Ukraine, die sich zuspitzende Klimakrise und eine tiefe soziale Krise, die bisher wegen rapide steigender Preise schon den weniger verm&ouml;genden Teilen der Bev&ouml;lkerung stark zusetzt und sich allen Anschein nach zu einer Rezession ausw&auml;chst. Leider ist selbst in weiten Teilen der Linken kein Thema, dass der Krieg in der Ukraine als Verst&auml;rker f&uuml;r die beiden anderen Krisen wirkt.<br>\nFrieden ist nicht Alles, aber ohne Frieden ist Alles nichts. In der aktuellen Lage ist konsequente Friedenspolitik ein elementarer Bestandteil des Kampfes gegen die drohende Klimakatastrophe. Schon der blo&szlig;e Betrieb der Kriegsmaschinerie (Bewegungen von Panzern, Lkws und Flugzeugen ist schlimm f&uuml;r Klima und Umwelt. Wenn im Zuge der K&auml;mpfe Geb&auml;ude, Kriegsger&auml;t oder gar Tanklager in Brand gesetzt werden, sind das Katastrophen f&uuml;r das Klima. Der Vorrang milit&auml;rischer Erw&auml;gungen vor dem Klimaschutz f&uuml;hrt dazu, dass mittlerweile in der BRD ein Rollback in der Klimaschutzpolitik (Verst&auml;rkter Einsatz von LNG und die Verl&auml;ngerung der Laufzeiten f&uuml;r Kohlekraftwerke) stattfindet. In der Mainstreamgesellschaft ist das kein Thema, der Protest aus den Reihen der Klimabewegung ist erschreckend schwach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/narrenschiff-kapitalismus-mit-volldampf-richtung-abgrund\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Spiel mit dem Feuer (II)<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten bereiten Taiwan auf ein Kriegsschicksal wie dasjenige der Ukraine vor &ndash; mit R&uuml;ckendeckung der Bundesregierung. Dies zeigen Berichte &uuml;ber einen Streit zwischen Washington und Taipei &uuml;ber die Aufr&uuml;stung der taiwanischen Streitkr&auml;fte. W&auml;hrend die Mehrheit der taiwanischen Milit&auml;rs f&uuml;r eine recht konventionelle Aufr&uuml;stung mit Kampfjets und Kriegsschiffen pl&auml;diert, um angreifende chinesische Truppen zur&uuml;ckschlagen zu k&ouml;nnen, setzen US-Milit&auml;rs auf eine Strategie wie in der Ukraine. Demnach soll Taiwan sich darauf vorbereiten, mit kleinen flexiblen Einheiten die chinesischen Streitkr&auml;fte zu bek&auml;mpfen &ndash; auch nach einer etwaigen Invasion. Deshalb sehen die j&uuml;ngsten US-R&uuml;stungslieferungen f&uuml;r Taipei kaum gro&szlig;e Waffensysteme, sondern eher tragbare Abwehrraketen gegen feindliche Kriegsschiffe und Kampfjets vor. All dies geschieht parallel zur politischen Aufwertung Taiwans durch die westlichen Staaten, an der sich auch Deutschland beteiligt. Die Aufwertung l&auml;uft bewusst darauf hinaus, eine friedliche Wiedervereinigung mit Taiwan, wie sie Beijing anstrebt, unm&ouml;glich zu machen. Damit riskiert sie den n&auml;chsten Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9055\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>In der Stromb&auml;ckerei &ndash; wie die Merit-Order entsteht<\/strong><br>\nWasser kommt aus dem Hahn, W&auml;rme aus der Heizung und Strom aus der Steckdose. An dieser Gewissheit endete bis vor kurzem das Interesse der meisten Deutschen an ihrer Energieversorgung. Seit der Energiekrise und Preisexplosion hat sich das jedoch ge&auml;ndert. In diesem Jahr sind Energiedebatten in den Fokus des &ouml;ffentlichen Diskurses ger&uuml;ckt. Der Blick auf die Stromm&auml;rkte hinterl&auml;sst viele Menschen allerdings ratlos: Wie kann es sein, dass das teuerste Kraftwerk den Strompreis bestimmt? M&uuml;sste nicht der billigste Anbieter den Preis bestimmen? Ist das eine politische Vorgabe? Wer hat sich das ausgedacht? Was macht den Strommarkt so besonders? Die &uuml;berraschende Antwort: wahrscheinlich ist der Strommarkt derjenige Markt, der den klassischen Modellen aus dem Lehrbuch am meisten &auml;hnelt. Dieser Artikel soll die Grundlagen verdeutlichen, indem wir uns Strom als ein allt&auml;gliches Gut mit einem vertrauten Markt vorstellen: als Brot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/10\/17\/in-der-strombaeckerei-wie-die-merit-order-entsteht\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Demontage einer Verirrten: Hunt kassiert Truss&lsquo; Steuerpl&auml;ne<\/strong><br>\nGro&szlig;britanniens Premierministerin Liz Truss ernennt Jeremy Hunt zum neuen Finanzminister. Und was macht der? Der wirft ihr Regierungsprogramm gleich mal &uuml;ber Bord &ndash; es brodelt mal wieder in Westminster.<br>\nNach dem totalen Kollaps ihrer Finanz- und Steuerpl&auml;ne am Montag dieser Woche findet sich die britische Premierministerin Liz Truss in einer zunehmend prek&auml;ren Lage: Unter ihren eigenen Konservativen w&auml;chst der Ruf nach der unverz&uuml;glichen Abl&ouml;sung Truss&rsquo; als Partei- und Regierungschefin.<br>\nDie Regierungschefin mit wenig mehr als einem Monat Logis in Downing Street sieht sich aber noch immer als &bdquo;Herrin der Lage&ldquo;. Meint sie. Eine ihrer Abgeordneten, Angela Richardson, fand aber, es sei schlicht &bdquo;nicht mehr tragbar&ldquo;, dass Truss &bdquo;noch l&auml;nger auf ihrem Posten bleibt&ldquo;. Richardson ist nur die j&uuml;ngste rebellische Stimme im Unterhaus. Beim Chief Whip der Torys &ndash; quasi der Fraktionschef &ndash;, Sir Graham Brady, sollen bereits 100 Briefe mit der Forderung nach Abl&ouml;sung von Truss eingetrudelt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/liz-truss-grossbritannien-demontage-einer-verirrten-91856959.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>R&ouml;mische Heuchelei<\/strong><br>\nDicke Luft in Italien: Nach anf&auml;nglicher Einigkeit streiten Meloni und Berlusconi um Ministerposten.<br>\nMit gespielter Einheit umarmt: In der Kampagne zu den Wahlen am 25. September hatten die Parteichefs der Br&uuml;der Italiens (FdI), Georgia Meloni, Expremier Silvio Berlusconi von der Forza Italia (FI) und Matteo Salvini von der Lega herzliche &Uuml;bereinstimmung demonstriert. Jetzt zeigen sich Br&uuml;che. Die r&ouml;mische Zeitung La Repubblica berichtete, mit Fotos belegt, dass Berlusconi in Notizen seine Verb&uuml;ndete Meloni &raquo;eigens&uuml;chtig, anma&szlig;end, arrogant und beleidigend&laquo; nannte, &raquo;man mit ihr nicht zusammenarbeiten kann&laquo;. Am Freitag hatten verschiedene Medien Fotos des Zettels ver&ouml;ffentlicht, die am Donnerstag im Senat gemacht worden waren. Meloni lie&szlig; ihn abblitzen. Nachdem sie nicht nur die Wahl Berlusconis, sondern auch noch eines anderen FI-Bewebers an die Spitze des Senats abgelehnt hatte, stimmte er mit seinen Senatoren gegen den FdI-Kandidaten Ignazio La Russa, der mit Meloni 2012 die Partei gegr&uuml;ndet hatte. Berlusconi spekulierte, dass es dann nicht zur Mehrheit reichen werde. Mit den Stimmen aus der Opposition wurde La Russa durch 116 Stimmen von 186 anwesenden Mitgliedern dennoch zum Pr&auml;sidenten des Senats gew&auml;hlt. Die Konflikte rufen Bef&uuml;rchtungen in der Koalition hervor, dass er seine FI auffordert, nicht der Regierung beizutreten. Der Hintergrund ist, dass der FI-Chef im Gerangel um die Posten der Pr&auml;sidenten von Senat, Abgeordnetenkammer und Ministersessel &ndash; den K&uuml;rzeren gezogen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/436877.parlamentsgerangel-r%C3%B6mische-heuchelei.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Flutkatastrophe: SMS aus der Hochwassernacht belasten Malu Dreyer<\/strong><br>\nBei der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz starben &uuml;ber 180 Menschen. Ver&ouml;ffentlichte SMS zeigen jetzt, dass Landeschefin Dreyer zu sp&auml;t reagierte.<br>\nNach der Flutkatastrophe vor gut zwei Jahren mit &uuml;ber 180 Toten l&auml;sst der Druck auf die damalige Landesregierung in Rheinland-Pfalz nicht nach. Innenminister Roger Lewentz (SPD) musste zur&uuml;cktreten, ebenso die damalige Umweltministerin und sp&auml;tere Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Gr&uuml;ne). Die Bild zitiert jetzt aus SMS-Nachrichten, geschrieben von Ministerpr&auml;sidentin Malu Dreyer (SPD) vor der Flutnacht, vom 14. auf den 15. Juli 2021.<br>\nDie ver&ouml;ffentlichten Nachrichten lassen den Schluss zu, dass auch Dreyer (SPD) der Ernst der Lage nicht ganz bewusst war. Sie war in der Flutnacht f&uuml;r ihren Innenminister nicht immer zu erreichen, antwortete erst am n&auml;chsten Morgen, als &uuml;ber 100 Menschen schon tot waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/sms-malu-dreyer-war-waehrend-katastrophe-nicht-immer-erreichbar-li.277485\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hilfe f&uuml;r den Verfassungsschutz<\/strong><br>\nAus der Ideologieproduktion: Bundesregierung f&ouml;rdert Denunziation von linker Plattform finanziell, will aber mit dem Ergebnis nichts zu tun haben. [&hellip;]<br>\nLinke Medien werden zusammen mit rechten und regressiven Plattformen als &raquo;Gegner&laquo; der &raquo;parlamentarischen Demokratie&laquo; in den Blick genommen. Aktuell gibt es zwei &raquo;Fallstudien&laquo;: eine zum linken Portal Nachdenkseiten und eine zum rechten Compact-Magazin. Dazu kommen monatliche &raquo;Monitorings&laquo;. Tonfall und Argumentation wirken durchweg so, als habe das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz seine Pressestelle ausgegliedert, um den eigenen Output unter &raquo;unabh&auml;ngiger&laquo; Flagge verbreiten zu k&ouml;nnen. Die Fraktion Die Linke im Bundestag hat im September eine Anfrage zum Projekt &raquo;Gegneranalyse&laquo; an die Bundesregierung gerichtet. In den Antworten auf zahlreiche Einzelfragen, die jW exklusiv vorliegen, wird best&auml;tigt, dass das Bundesministerium f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms &raquo;Demokratie leben&laquo; finanziell f&ouml;rdert und zudem die Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung eine Kofinanzierung zur Verf&uuml;gung stellt. Einschlie&szlig;lich dieser Mittel hat das Zentrum nach jW-Informationen bislang 4,5 Millionen Euro an staatlichen Zuwendungen erhalten. Die Verwendung des Begriffs &raquo;Gegneranalyse&laquo; sei allerdings &raquo;nicht mit den f&ouml;rdernden Institutionen abgestimmt&laquo; worden, ebenso seien in der Projektbeschreibung bei der Mittelbeantragung &raquo;keine einzelnen Medien benannt&laquo; worden, &raquo;auch nicht die Nachdenkseiten&laquo;. Auch habe die Bundesregierung keine Erkenntnisse, dass die Nachdenkseiten erkl&auml;rt h&auml;tten, &raquo;Gegner der liberalen Demokratie&laquo; zu sein. Die Unterscheidung zwischen &raquo;Gegenmedien&laquo; und &raquo;Qualit&auml;tsmedien&laquo; sei keine Meinungs&auml;u&szlig;erung der Bundesregierung. Auf diese Antwort verweist die Bundesregierung auch bei der Frage, ob hier ein Eingriff in die Pressefreiheit vorliegt. Ebenso verf&auml;hrt sie bei einer ganzen Reihe von Nachfragen, die sich auf einzelne, einer Nachpr&uuml;fung nicht standhaltende Behauptungen in der Nachdenkseiten-&raquo;Fallstudie&laquo; beziehen. Tenor der Antworten: Die Bundesregierung finanziert den Spa&szlig;, nimmt aber zum fertigen Produkt keine Stellung. Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen nannte das Zentrum Liberale Moderne gegen&uuml;ber jW ein &raquo;Zentrum f&uuml;r den neuen deutschen Militarismus&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/436751.feindbildpflege-hilfe-f%C3%BCr-den-verfassungsschutz.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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