{"id":89327,"date":"2022-10-18T08:55:43","date_gmt":"2022-10-18T06:55:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89327"},"modified":"2022-10-18T12:53:22","modified_gmt":"2022-10-18T10:53:22","slug":"moegen-sie-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89327","title":{"rendered":"M\u00f6gen Sie Menschen?"},"content":{"rendered":"<p>Nat&uuml;rlich, werden Sie sofort sagen, was f&uuml;r eine Frage? Ich bin doch selbst ein Mensch! Aber wenn Sie das mal ganz genau betrachten, quasi vor Ihrem inneren Auge ganz ehrlich und radikal auf die Goldwaage legen, was bleibt da von diesem, so euphorisch und beinah automatisch und reflexhaft ge&auml;u&szlig;erten Allgemeinplatz noch &uuml;brig? Denken Sie mal an Flugh&auml;fen, an Autobahnrastst&auml;tten in der Ferienzeit. An &uuml;berf&uuml;llte Fr&uuml;hst&uuml;cksr&auml;ume von gut belegten Hotels, an Shopping-Malls am verkaufsoffenen Sonntag, an Sportveranstaltungen. Da sind viele Menschen unterwegs. Welche, die Ihnen auf dem Weg zur Toilette im Weg herumstehen, umst&auml;ndlich nach Kleingeld kramen, so als w&uuml;rden sie das erste Mal feststellen, dass Pinkeln auf der Autobahn schon lange etwas kostet. Leute, die sich nicht vor dem Espressostand in die Schlange der Wartenden einreihen, sondern sich eben genau von der anderen Seite hineindr&auml;ngeln. Menschen, die offensichtlich von der Annahme ausgehen, dass all der Service, der hier geboten wird, ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Sie bereitgestellt ist. M&ouml;gen Sie das? M&ouml;gen Sie Menschen, die sich in Konzertveranstaltungen an ihrem Handy festhalten und w&auml;hrend der laufenden Show, quasi in Echtzeit, ihre Kommentare irgendwohin ins Netz posten, immer auf der Jagd nach dem n&auml;chsten &bdquo;Like&ldquo;? Von <strong>Michael Fitz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8973\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-89327-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221018-Moegen-sie-Menschen-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221018-Moegen-sie-Menschen-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221018-Moegen-sie-Menschen-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221018-Moegen-sie-Menschen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=89327-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221018-Moegen-sie-Menschen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221018-Moegen-sie-Menschen-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>M&ouml;gen Sie das Gef&uuml;hl, was einen in nicht ideologiebedingten Menschenansammlungen ergreift? N&auml;mlich dass wir alle, ausnahmslos, auch Sie selbst, in Ihrer eigenen Blase oder Glasbox stecken, die man quasi zum Schutz um sich herum immer dabei hat. Wovor sch&uuml;tzen wir uns denn da? Vor dem Wetter? Vor dem Fremden? Vor all dem Schlimmen, was uns passieren k&ouml;nnte, da drau&szlig;en? Vielleicht sch&uuml;tzen wir uns vor allem vor Menschen. Warum das denn? Oder fragen Sie doch gleich weiter! Zum Beispiel, was man denn an anderen Menschen bedrohlich finden kann, was wir da unbedingt und st&auml;ndig abwehren m&uuml;ssen? Hellere K&ouml;pfe fragen sich vielleicht, inwieweit die Dauerberieselung mit Crime-, Kriegs- und Action-Filmen, Buch- und Streaming-Fiktionen aller Art, vollgepackt mit allerlei dystopischen Angstphantasien ihrer Sch&ouml;pfer, unser Menschenbild oder besser das Bild, das wir vom Anderen, von der Gesellschaft um uns herum haben, so signifikant pr&auml;gt. Was sehen wir da im Spiegel? Dann doch uns selbst? Den Grobian mit der Keule, der Konflikte grunds&auml;tzlich mit Gewalt, mit dem Recht des St&auml;rkeren l&ouml;st und vor dem wir zu Recht Angst haben?<\/p><p>Auch wenn unsere Zivilisation diesen inneren Kern so trefflich mit Kultur und Kultiviertheit eingekleidet hat, kommt er eben doch fr&uuml;her oder sp&auml;ter, wenn es Stress gibt, mit der erforderlichen Dosis Adrenalin zum Vorschein. Flucht oder Angriff waren schon f&uuml;r unsere pr&auml;historischen Altv&auml;ter immer die beiden einzigen m&ouml;glichen Alternativen, wenn das gejagte Mammut arg angefressen zum Gegenangriff &uuml;berging. Nein, nein, nat&uuml;rlich m&ouml;gen Sie Ihre Kinder, Ihre Frau, Ihre Familie, Ihren Hund nat&uuml;rlich auch und Ihre Katze, auch die Oma und die Schwiegermutter &ndash; eben alle die, die in Ihrer Blase daheim sind und Platz finden. Alles, was darin keinen Platz hat, ist unbekannt, bedrohlich und bleibt deshalb besser drau&szlig;en, muss auf Abstand gehalten werden. Wie k&ouml;nnte es sonst geschehen, dass Leute auf der Stra&szlig;e sterben oder schwer verletzt herumliegen und niemand sich daf&uuml;r interessiert, niemand hilft oder zumindest Hilfe anbietet? Im Gegenteil, da sind dann auch noch Gaffer, die all das Ungl&uuml;ck f&uuml;r die Nachwelt als Sensationshappen auf ihr Handy bannen.  Da braucht es dann eine &bdquo;Gaffen-geht-gar-nicht&ldquo;-Aktion vom &ouml;ffentlich-rechtlichen Rechthaberadio, wo man die allseitige Emp&ouml;rung dann ganz elegant marketingtechnisch ben&uuml;tzt. &Uuml;brigens, Achtung! Auf der A7 befinden sich Menschen auf der Fahrbahn. Ja, richtig und noch mehr Menschen sitzen dort in Ihren Autos und warten, bis der Arzt kommt. <\/p><p>Das sind dann, die humanit&auml;ren Ausnahmen, die die Regel best&auml;tigen. Die eben keinen Glaskasten mit sich herumtragen, in dem man, wenn &uuml;berhaupt, so gut wie nichts, au&szlig;er sich selbst, sp&uuml;ren kann. &Auml;rzte, Sanit&auml;ter. Profis eben, Leute, die wissen, was zu tun ist. Aber Helfen ist kein Hexenwerk, sondern unter Menschen eigentlich Normalit&auml;t. CORONA hat uns einmal mehr dazu gebracht, diesen Glaskasten, unsere Box immer dabei zu haben, unter Menschen, genau wie die Maske eben auch diese Box zu gebrauchen. Ganz selbstverst&auml;ndlich, denn daf&uuml;r gibt es ja gute Gr&uuml;nde. Man will sich nicht anstecken, nicht infizieren am Anderen. Der oder die Andere ist aber eben auch ein Mensch.<\/p><p>Nicht etwa lediglich ein Unfall, ein Kranker, ein Verletzter, den es gilt, m&ouml;glichst schnell beiseitezuschaffen. Wir sind alle Individuen, Menschen eben. Vielleicht jeder ein wenig zu sehr mit sich selbst besch&auml;ftigt. Damit, unsere kleine Wohlf&uuml;hl-Blase am Leben zu halten und zu sch&uuml;tzen. Uns abzuschotten gegen die anderen, gegen das Leben, das da drau&szlig;en unaufhaltsam und gnadenlos tobt, als ob das wirklich m&ouml;glich w&auml;re. An Flugh&auml;fen, in Einkaufszentren, auf Autobahnrastst&auml;tten, an Unfallstellen &ndash; &uuml;berall da, wo Menschen sind, ist Leben. Nicht immer angenehm, dann also nicht unbedingt blasen-konform. Weil sch&ouml;n soll es doch sein, das Leben. Und m&ouml;glichst durchgehend so angenehm wie ein Wellness-Wochenende.<\/p><p>Manche kriegen die eigene Erstarrung, Verkrampfung gegen das Leben da drau&szlig;en, in dem es keine Sicherheiten, keinen Verlass, kein Netz und keinen doppelten Boden gibt, gar nicht mehr mit. Manche glauben, sie w&uuml;ssten mehr, w&uuml;ssten es besser, kennen alle Regeln, die selbstverst&auml;ndlich nur f&uuml;r die anderen gelten, d&uuml;rfen die auch &uuml;bertreten und sie schauen dann aus ihrer, gerne auch intellektuellen, moralinsauren Blase heraus etwas hochn&auml;sig. Auf den Rest. So als w&uuml;rden Forscher nicht ganz frei von Ekel ein seltenes Insekt bestaunen. Schau, all die armen Irren, die Verlorenen, die Unwissenden, die keine Ahnung von nichts haben. In ihrem Blick liest man eine gewisse Ver&auml;chtlichkeit, gerne auch heiteren Zynismus. Dabei f&auml;llt ihnen der gro&szlig;e Bruder mit der Keule, der ihnen lauernd &uuml;ber die Schulter sieht und geduldig auf sein Stichwort wartet, gar nicht auf. All das pr&auml;gt unsere Welt und zieht tiefe Gr&auml;ben zwischen Menschen, die wir ja alle, trotz allem, noch sind. Nicht nur zwischen Philosophen und Proleten, zwischen Quer- und Geradeaus-Denkern. Zwischen Noch-, Schon- und Bald-wieder-Grobianen aus allen Schichten und sozialen Nischen.<\/p><p>Da mutieren Menschenrechte, die sich so sch&ouml;n in Sonntagsreden f&uuml;r alles, was sich weit weg abspielt, zitieren lassen und dann besonders gut klingen, schnell zu gef&auml;lligem Zeitgeistsprech. Auch Moral wird zur Abgrenzung gegen&uuml;ber anderen gerne ins Feld gef&uuml;hrt. Vor allem dann, wenn man zu den Guten geh&ouml;rt und Selbstsicherheit durch Selbstgef&auml;lligkeit ersetzt wird. Das Andere, der Andere ist so anders und abwegig, dass es kaum mehr notwendig scheint, ihm Argumente, eine eigene Meinung &uuml;berhaupt zuzugestehen, ihn anzuh&ouml;ren oder gar Standpunkte mit ihm auszutauschen.<\/p><p>Da reicht ein Blick aufs Auto, die Kleidung, die Schuhe, die Hautfarbe und schon wei&szlig; man, in welche Schublade man den Anderen au&szlig;erhalb der eigenen Blase einordnen muss. Da muss ich noch nicht mal mein Visier einen Spalt breit &ouml;ffnen, schon kann ich es wieder zuklappen und in meiner Blase sicher sein. Ich kann in meiner Meinung, meiner sorgsam zurechtgebastelten Vorstellung von der Welt, meinen Bildern, Ideen, Konzepten Schutz suchen.<\/p><p>So sieht es aus. Und die Vereinzelung des Einzelnen schreitet unabl&auml;ssig voran. Was er wei&szlig;, das findet er im Netz, was er nicht wei&szlig;, kratzt ihn nicht und das will er auch nicht haben. Seine Wut, seine Emp&ouml;rung hackt er zusammen mit der Angst, die dahintersteckt, in jeden Tweet. Visier zu, Ende der Diskussion. Solidarit&auml;t, Empathie, Moral und die sogenannten Werte verrosten so zu leeren und inhaltslosen Worth&uuml;lsen, die den Diskussionsraum vollkommen verm&uuml;llen. Ein Schilderwald voller Denkverbote und Tabus, wo jeder scharf schie&szlig;t aus seiner Ecke auf den anders Denkenden und auch trifft. Emotional, hart und unerbittlich mit sich und allen Anderen. Die &Uuml;berforderung ist gro&szlig;. Zuviel von allem. Informationen, Propaganda und Bilder, die uns unser Hirn st&auml;ndig zuballern, uns permanente Hirnakrobatik abverlangen.<\/p><p>Uns zwingt, alles zu bewerten, einzuordnen, in Schubladen zu packen und hie und da bei Sekt und Fingerfood unverdaut wieder rauszuhauen.  Der Krieg hat schon begonnen. Schon lange! Es br&auml;uchte dringend, ganz dringend einen Waffenstillstand, am besten eine Verhandlungsl&ouml;sung.<\/p><p>Tja, die k&ouml;nnen Menschen nur zustande bringen, wenn sie miteinander reden. Wenn sie zuh&ouml;ren, den Anderen ausreden lassen, aus ihrer Box herauskommen und wahrnehmen, wie es dem Gegen&uuml;ber wirklich geht und was ihn antreibt. Da braucht es aber grunds&auml;tzlichen Respekt vor dem anderen Menschen, dem anderen Leben. Es braucht Mitgef&uuml;hl im wahrsten Sinn des Wortes, nicht immer nur Abgrenzung, Selbstgef&auml;lligkeit und Wokeness. Solange wir diesen Respekt nicht aufbringen k&ouml;nnen oder wollen, h&ouml;rt das Schlachten nicht auf, egal an welcher Front. <\/p><p>Vielleicht sollten wir als Erstes zumindest mal schonungslos erkennen und uns eingestehen, dass wir Menschen generell gar nicht wirklich m&ouml;gen und in der Regel keinen Zugang zu ihnen finden. Einen Moment der kollektiven Einsicht br&auml;uchte es. Ist vielleicht nicht angenehm, ist kein Pony-Hof, ist weder modern noch salonf&auml;hig und es kann gut sein, dass uns dabei ein Zacken aus der Zivilisationskrone f&auml;llt, aber &hellip; w&uuml;rde helfen. Solange wir ausschlie&szlig;lich in unserer eigenen, so sch&ouml;n individualisierten Blase unterwegs sind, uns immer nur um uns selbst, unsere eigenen &Auml;ngste und Anspr&uuml;che drehen und von dortaus nichts anderes gelten lassen, h&ouml;rt der Krieg nicht auf, im Gegenteil.<\/p><p>Jeder Schiedsrichter, selbst der, der ausgesprochen gerne Rote Karten verteilt, wei&szlig;: Wenn alle Spieler des Feldes verwiesen sind, ist das Spiel vorbei und die Pfeife er&uuml;brigt sich.<\/p><p>Titelbild: Rawpixel.com\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat&uuml;rlich, werden Sie sofort sagen, was f&uuml;r eine Frage? Ich bin doch selbst ein Mensch! Aber wenn Sie das mal ganz genau betrachten, quasi vor Ihrem inneren Auge ganz ehrlich und radikal auf die Goldwaage legen, was bleibt da von diesem, so euphorisch und beinah automatisch und reflexhaft ge&auml;u&szlig;erten Allgemeinplatz noch &uuml;brig? Denken Sie mal<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89327\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":89328,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,165,161],"tags":[2419,1504,2108,1163,2422],"class_list":["post-89327","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-wertedebatte","tag-altruismus","tag-egoismus","tag-filterblase","tag-meinungspluralismus","tag-verrohung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Shutterstock_303004181.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=89327"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89327\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89356,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89327\/revisions\/89356"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/89328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=89327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=89327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=89327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}