{"id":89380,"date":"2022-10-19T08:39:22","date_gmt":"2022-10-19T06:39:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380"},"modified":"2022-10-19T08:39:22","modified_gmt":"2022-10-19T06:39:22","slug":"hinweise-des-tages-4218","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h01\">Die Linken und Die Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h02\">Gr&uuml;ne im Kriegstaumel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h03\">EU bildet Kriegspartei aus, Borrell redet wie ein Neocon &ndash; und Gas mit &ldquo;Deckel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h04\">Warum die USA auf einen Waffenstillstand in der Ukraine dr&auml;ngen m&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h05\">Auf Trumps Linie: Sanktionen gegen Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h06\">Goodbye, Nord Stream&rdquo; (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h07\">Viel Geld f&uuml;r die, die viel haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h08\">Frankreich kocht: Gewerkschaften gegen Preisdiktat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h09\">Inmitten Energiekrise in Deutschland: Bundesregierung protzt mit neuem Prachtbau f&uuml;r 777 Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h10\">&raquo;Rot-Gr&uuml;n-Rot&laquo; mauert: GEW-Streik gegen Berliner Schulpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h11\">D&uuml;sseldorf: Klitschko-Br&uuml;der bekommen Preis f&uuml;r Zivilcourage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h12\">Geografische Kartentrickserei in der UNO bei der Abstimmung gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h13\">Wie die EU in Afrika &Uuml;berwachung und Meinungsmanipulation voranbringt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h14\">M&uuml;nchen: SPD und Gr&uuml;ne zensieren Konzert von Roger Waters und Kritik am Nato-Krieg in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89380#h15\">OnlyFans-Star zu sechs Jahren Gef&auml;ngnis in Myanmar verurteilt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Linken und Die Linke<\/strong><br>\nBei den vielen Problemen, die der Kapitalismus versch&auml;rft, w&auml;re eine kritische Partei im Bundestag extrem wichtig. Doch Die Linke steckt in einer tiefen Krise. Unser Autor r&auml;t der Partei, sich wieder auf die Rolle einer radikalen Opposition zu besinnen. [&hellip;]<br>\nDie Linke ist in vier Bundesl&auml;ndern Teil von Landesregierungen; in Th&uuml;ringen stellt sie sogar den Ministerpr&auml;sidenten. Es ist dabei kaum auszumachen, dass sie als Regierungspartei in diesen L&auml;ndern eine andere Politik als CDU\/CSU, SPD oder Gr&uuml;ne betreiben w&uuml;rde. Man verwaltet gemeinsam die kapitalistische Misere, verteidigt die Schuldenbremse und organisiert die Abschiebung von Gefl&uuml;chteten. Im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 erkl&auml;rte das F&uuml;hrungspersonal von Die Linke seine Bereitschaft, gemeinsam mit SPD und Gr&uuml;nen eine Bundesregierung bilden zu wollen &ndash; ohne erkennbare Vorbedingungen. Damit war insbesondere klar, dass Die Linke als potentielle Regierungspartei Bundeswehreins&auml;tze im Ausland mittragen und schon gar keinen Austritt aus der Nato fordern w&uuml;rde. Genau diese erneute Aufweichung der strikten Antikriegsposition erleben wir seit Beginn des russischen Ukrainekriegs. Gysi und Bartsch unterst&uuml;tzen in diesen Tagen offen die weitere Nato-Osterweiterung um Finnland und Schweden und &uuml;berholen dabei Papst Franziskus rechts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/585\/die-linken-und-die-linke-8251.html\">Winfried Wolf auf Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne im Kriegstaumel<\/strong><br>\nDer Bundesparteitag der Gr&uuml;nen war ein absto&szlig;endes Spektakel. Die 817 Delegierten, die sich am Wochenende in Bonn versammelten, &uuml;berboten sich gegenseitig mit Forderungen nach einer Eskalation des Kriegs in der Ukraine.<br>\nEs l&auml;sst sich schwer sagen, was widerw&auml;rtiger war: Ihre Zur&uuml;ckweisung der fr&uuml;heren Lippenbekenntnisse zu Frieden, Abr&uuml;stung, Umweltschutz und Atomausstieg, der Zynismus, mit dem sie diese Politik rechtfertigten, oder ihre &Uuml;berheblichkeit und Ignoranz gegen&uuml;ber den Sorgen und Bed&uuml;rfnissen der Massen. [&hellip;]<br>\nEinen Antrag, der sich um einen Waffenstillstand in der Ukraine bem&uuml;hte, und einen weiteren Antrag, der sich gegen die Lieferung schwerer Waffen nach Kiew einsetzte, lehnten die Delegierten mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit ab. Die Begr&uuml;ndung eines Antragsstellers, Europa werde beim Abwurf der ersten Atombombe draufgehen, schmetterte der Europaabgeordnete Sergey Lagodinsky mit der Begr&uuml;ndung ab, die Ukrainer k&ouml;nnten sich &bdquo;nicht mit Sonnenblumen verteidigen&ldquo; [&hellip;]<br>\nDie USA haben China zum strategischen Rivalen erkl&auml;rt und bereiten systematisch einen Krieg gegen das 1,4 Milliarden-Einwohner-Land vor. Die Gr&uuml;nen schlossen sich diesem Kurs an. &bdquo;China bedroht unsere demokratische Lebensweise, und deswegen m&uuml;ssen wir das verdammt ernst nehmen,&ldquo; begr&uuml;ndete dies der fr&uuml;here Parteichef Reinhard B&uuml;tikofer.<br>\nDie Ampel-Koalition liefert &ndash; entgegen den Absprachen im Koalitionsvertrag &ndash; Ausr&uuml;stungsteile und Bewaffnung f&uuml;r Kampfflugzeuge im Wert von 36 Millionen Euro an Saudi-Arabien, das damit den Jemen in Grund und Boden bombardiert. F&uuml;r die Gr&uuml;nen kein Problem! Der Parteitag gab gr&uuml;nes Licht. [&hellip;]<br>\nUm jeden Zweifel zu zerstreuen, wem die Partei dient, lie&szlig;en sie den Parteitag von gro&szlig;en Unternehmen sponsern, die mit Dutzenden St&auml;nden vertreten waren &ndash; darunter der Arbeitgeberverband Gesamtmetall, der auch die Interessen der R&uuml;stungsindustrie vertritt, der Chemiekonzern Bayer, der Bundesverband der Wohnungs- und Immobilienunternehmer, die deutsche Gefl&uuml;gelwirtschaft und der Discounter Lidl. Siegfried Russwurm, Pr&auml;sident der Deutschen Industrie, trat als Gastredner auf dem Parteitag auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/10\/17\/grue-o17.html\">wsws<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Angst vor dem Abstieg<\/strong><br>\nUSA und Deutschland versch&auml;rfen Gangart gegen&uuml;ber China. Volksrepublik f&uuml;r Washington &raquo;Hauptrivale&laquo;. Parteitag der KPCh beginnt<br>\nSie sind ein schwerer Schlag im transpazifischen Wirtschaftskrieg: die neuen Sanktionen in der Halbleiterbranche, die die Biden-Regierung Ende vergangener Woche, kurz vor dem 20. Parteitag der KPCh, gegen die Volksrepublik verh&auml;ngte. Ihr Hauptziel: Sie sollen die Bestrebungen der Volksrepublik so weit wie m&ouml;glich zunichtemachen, Fortschritte auf den Feldern K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) und Supercomputing zu erzielen. Halbleiter f&uuml;r diese Bereiche d&uuml;rfen, sofern auch nur irgendwelche US-Technologie in ihnen steckt, in Zukunft nicht mehr an einschl&auml;gige chinesische Unternehmen geliefert werden. Dasselbe gilt f&uuml;r Ger&auml;te zur Chipproduktion. Und: US-Staatsb&uuml;rger, auch solche chinesischer Herkunft, d&uuml;rfen ab sofort nicht mehr f&uuml;r chinesische Halbleiterfirmen arbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/436673.systemkonkurrenz-angst-vor-dem-abstieg.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU bildet Kriegspartei aus, Borrell redet wie ein Neocon &ndash; und Gas mit &ldquo;Deckel&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Wird die EU zur Kriegspartei&rdquo;? Mit dieser Frage hat die &ldquo;Welt&rdquo; einen Artikel &uuml;ber die neue milit&auml;rische Ausbildungsmission f&uuml;r die Ukraine &uuml;berschrieben. Sogar &ldquo;dpa&rdquo; stellt die bange Frage, ob die EU zur Konfliktpartei werde.<br>\nDabei ist sie das l&auml;ngst. In dem Konflikt USA-Ukraine-Russland haben die EUrop&auml;er von Anfang an Partei bezogen &ndash; f&uuml;r die USA und die Ukraine. Und den Krieg unterst&uuml;tzen sie auch &ndash; mit Waffen und Geld aus der sog. &ldquo;Friedensfazilit&auml;t&rdquo;.<br>\nNeu hingegen ist, dass die EU nun auch f&uuml;r den Krieg ausbildet. Das war fr&uuml;her tabu, gilt nun aber als selbstverst&auml;ndlich. Die Pl&auml;ne sehen nach Angaben von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock vor, dass insgesamt 15 000 ukrainische Soldaten geschult werden. [&hellip;]<br>\nMit weiteren 500 Millionen Euro will die EU vor allem Waffen, aber auch Ausr&uuml;stung f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte zur Verf&uuml;gung stellen. Bislang wurden f&uuml;nfmal je 500 Millionen Euro bewilligt &ndash; insgesamt also 2,5 Milliarden. &ldquo;Die Ukraine braucht mehr Waffen &ndash; wir werden sie liefern&rdquo;, sagte Borrell.<br>\nWas die Ukraine mit diesen Waffen machen darf, sagte er nicht. Denn die EU hat keinerlei Kontrolle. Dabei w&auml;re es das Mindeste, dass die Regierung in Kiew Rechenschaft &uuml;ber die Verwendung des Milit&auml;rger&auml;ts ablegt und Br&uuml;ssel in ihre Milit&auml;rplanung einweiht.<br>\nDie US-Regierung hat dies gefordert, die EU-Politiker hingegen lassen alles klaglos geschehen. Sie tun auch nichts f&uuml;r eine Friedensl&ouml;sung, wie das Treffen der Au&szlig;enminister erneut gezeigt hat. Nicht einmal ein Kriegsziel wird definiert, also bleibt auch das Ende offen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-wird-kriegs-ausbilder-borrell-redet-wie-ein-neocon-und-ein-beweglicher-deckel\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum die USA auf einen Waffenstillstand in der Ukraine dr&auml;ngen m&uuml;ssen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAls einer der Hauptakteure bei der Verteidigung Kiews und als Anf&uuml;hrer der Sanktionen gegen Russland ist Washington verpflichtet, einen Ausweg zu finden.<br>\nVier j&uuml;ngste Ereignisse haben den Krieg in der Ukraine auf einen deutlich gef&auml;hrlicheren Kurs gebracht.\n<ul>\n<li>Die russische Annexion von vier weiteren ukrainischen Provinzen blockiert Kompromissl&ouml;sungen, die zuvor m&ouml;glich waren.<\/li>\n<li>Die Angriffe auf die beiden North-Stream-Pipelines machen es auf kurze Sicht unm&ouml;glich, Russland wieder zum wichtigsten Energielieferanten f&uuml;r Deutschland zu machen, selbst wenn der Krieg in der Ukraine auf wundersame Weise beendet werden sollte.<\/li>\n<li>Der ukrainische Angriff auf die Br&uuml;cke zur Krim lieferte Russland einen Vorwand, die Angriffe auf ukrainische zivile Ziele zu verst&auml;rken.<\/li>\n<li>Die russischen Vergeltungsangriffe auf zivile Ziele werden der Ukraine mit Sicherheit mehr Schaden zuf&uuml;gen als die Ukraine Russland zuf&uuml;gen kann. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Die F&uuml;hrer sowohl Russlands als auch der Ukraine haben sich unm&ouml;gliche Ziele gesetzt. In der Tat hat sich kein einziger der am Krieg in der Ukraine Beteiligten ein Ziel gesetzt, das den Frieden in der Region wiederherstellen k&ouml;nnte. Russlands j&uuml;ngste Eingliederung von vier ukrainischen Provinzen in die Russische F&ouml;deration wird weder von Russlands Nachbarn noch von den meisten europ&auml;ischen M&auml;chten akzeptiert werden.<br>\nAngesichts der durch den Krieg und seine Grausamkeiten ausgel&ouml;sten Leidenschaften kann die Ukraine selbst mit Unterst&uuml;tzung der NATO keinen stabilen, funktionierenden Staat in allen Grenzen schaffen, die sie 1991 geerbt hat. [&hellip;]<br>\nDoch eine Reihe amerikanischer Pr&auml;sidenten, von Clinton bis Trump, entschied sich stattdessen f&uuml;r die Erweiterung der NATO, die Aufk&uuml;ndigung von R&uuml;stungskontrollvertr&auml;gen, die den Kalten Krieg beendeten, und die Aufnahme ehemaliger Sowjetrepubliken in ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis, das Russland ausschloss. [&hellip;]<br>\nDer Krieg h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen &ndash; wahrscheinlich w&auml;re er verhindert worden -, wenn die Ukraine bereit gewesen w&auml;re, sich an das Minsker Abkommen zu halten, den Donbas als autonome Einheit innerhalb der Ukraine anzuerkennen, NATO-Milit&auml;rberater zu meiden und sich zu verpflichten, nicht der NATO beizutreten. Doch was noch im Januar 2022 m&ouml;glich war, ist jetzt m&ouml;glicherweise nicht mehr m&ouml;glich. Die russische Annexion weiterer Gebiete erh&ouml;ht den Einsatz. Doch je l&auml;nger der Krieg andauert, desto schwieriger wird es sein, die v&ouml;llige Zerst&ouml;rung der Ukraine zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/responsiblestatecraft.org\/2022\/10\/17\/on-ukraine-the-us-is-on-the-hook-to-find-a-way-out\/%20\">Responsible Statecraft<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Zeigt zumindest auf, dass es im US-Establishment auch andere Stimme und Einsch&auml;tzungen zum Krieg in der Ukraine gibt, als das was wir hier medial meist vorgesetzt bekommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Auf Trumps Linie: Sanktionen gegen Iran<\/strong><br>\nBei der Iranpolitik schwenkt die Ampelkoalition offen auf die Linie des fr&uuml;heren US-Pr&auml;sidenten Donald Trump ein. So fordert die SPD-Vorsitzende Saskia Esken angesichts der dramatischen Situation im Iran einen Abbruch der Gespr&auml;che &uuml;ber ein Atomabkommen. Zur Erinnerung: Trump hatte das Abkommen 2018 einseitig gek&uuml;ndigt und die US-Sanktionen gegen das Land wieder in Kraft gesetzt. Teheran sollte mit einem Wirtschaftskrieg an den Verhandlungstisch gezwungen werden, um ein von den USA diktiertes Abkommen zu unterzeichnen. Auf den Spuren von Trump wandelt jetzt auch die kanadische Regierung, die Finanzgesch&auml;fte mit 10.000 iranischen Offiziellen verboten hat. Bei einer Internationalisierung dieser Ma&szlig;gabe in NATO und EU k&auml;me es wohl in der Tat zu sch&auml;rfsten westlichen Sanktionen, die zu einem Importstopp selbst f&uuml;r humanit&auml;re G&uuml;ter und medizinische Produkte f&uuml;hren w&uuml;rden, allein aufgrund der Verflechtungen im iranischen Machtapparat und der Rechtsunsicherheiten. Das Einschwenken auf die Linie Trumps muss als Alarmzeichen gewertet werden.<br>\nEs sei bemerkt, dass die Lieferung von deutschen Waffen im Falle der islamistischen Kopf-ab-Diktatur Saudi-Arabien, die sich ja auch in puncto Frauenverachtung einen Namen gemacht hat, nahelegt, dass es der Bundesregierung international nicht so sehr an der Verteidigung der Rechte der Frauen gelegen sein kann. Die Reaktion auf die brutale Niederschlagung der Proteste gegen den Kopftuchzwang im Iran dient allein dazu, eine neue beispiellose Eskalation im Nahen und Mittleren Osten auf die Schiene zu setzen. Mit der Aufk&uuml;ndigung der Bereitschaft, weiter &uuml;ber ein Atomabkommen zu verhandeln, droht der Region ein neues Kriegsszenario. Denn Kern der Vereinbarung war Irans Verzicht auf die Urananreicherung, daf&uuml;r sollte der Westen die Sanktionen beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/436890.auf-trumps-linie-gastkommentar.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Goodbye, Nord Stream&rdquo; (III)<\/strong><br>\nDie Bundesregierung verweigert unter Bezug auf &bdquo;Geheimhaltungsinteressen&ldquo; jegliche Mitteilung &uuml;ber den Stand der Ermittlungen zu den Anschl&auml;gen auf die Pipelines Nord Stream 1 und 2. Auch eine einfache Antwort auf die Bundestagsanfrage, &bdquo;welche Nato-Schiffe und -Truppenteile&ldquo; sich in den Tagen unmittelbar vor den Anschl&auml;gen in Tatortn&auml;he vor Bornholm aufgehalten h&auml;tten, &bdquo;w&uuml;rde die Preisgabe von Informationen beinhalten, die das Staatswohl in besonderem Ma&szlig;e ber&uuml;hren&ldquo;, behauptet das Ausw&auml;rtige Amt. Zuvor hatte Schweden jegliche Beteiligung an einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe mit D&auml;nemark und Deutschland verweigert. Zur Begr&uuml;ndung hie&szlig; es, die bisher erzielten Ermittlungsergebnisse entspr&auml;chen einer Geheimhaltungsstufe, die jede internationale Kooperation verbiete. Als &bdquo;Erkenntnisse&ldquo; werden in diesen Tagen erneut Banalit&auml;ten pr&auml;sentiert wie diejenige, dass eine gewaltige Explosion die Pipelines zerst&ouml;rt habe und dass von &bdquo;Sabotage&ldquo; auszugehen sei. Zu den Kriegsschiffen, deren Pr&auml;senz unweit der Tatorte aus Gr&uuml;nden des &bdquo;Staatswohls&ldquo; nicht mitgeteilt werden darf, z&auml;hlen solche der USA und weiterer NATO-Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9057\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Es ist an der Zeit, sich wieder Sorgen zu machen!<\/strong><br>\nDer kollektive Westen spricht von &bdquo;Scheinreferenden&ldquo; in den vier ukrainischen Gebiete, die jetzt wieder in die Russische F&ouml;deration reintegriert wurde (oder annektiert, je nach eurer Politik). In diesem Geist hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen Mitte letzter Woche &uuml;berwiegend eine von den U.S. gef&ouml;rderte Resolution verabschiedet, in der die Rechtm&auml;&szlig;igkeit dieser Annexion verneint wurde. [&hellip;]<br>\nDie Vereinigten Staaten trompeteten diesen Sieg bei der UN &uuml;ber die b&ouml;sartigen und Regeln brechenden Russen hinaus. Borrell, der Chefdiplomat der EU, freute sich auch h&auml;misch. [&hellip;]<br>\nDie Russen bestehen ihrerseits darauf, dass diese Abstimmung ein Schwindel war angesichts der Zuckerbrot und Peitsche Politik, die U.S. und europ&auml;ische Diplomaten benutzt haben, um das von ihnen gew&uuml;nschte Ergebnis zu erreichen. Erpressung jeder Art wurde angewandt, sagen die Russen. Zudem ist die Anzahl der L&auml;nder in dem jeweiligen Lager nur ein Teil der Geschichte: unter den L&auml;ndern, die sich enthalten haben, waren Indien und China, die allein 35% der Menschheit ausmachen. [&hellip;]<br>\nVon diesen Begegnungen war wahrscheinlich die bedeutsamste das Vier-Augen-Gespr&auml;ch mit dem t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Erdogan, in dem die beiden unmittelbare Schritte zur Umsetzung des russischen Vorschlags besprochen haben, wonach eine neue Pipeline zu Turk Stream hinzugef&uuml;gt wird, sodass die M&ouml;glichkeiten, Gas &uuml;ber diese s&uuml;dliche Route durch den Balkan nach Europa zu transportieren, erheblich verbessert werden. Nach diesem Konzept wird die T&uuml;rkei ein bedeutender Hauptumschlagplatz f&uuml;r Gas werden, was die Erf&uuml;llung eines lang gehegten Wunsches des t&uuml;rkischen Staatschefs bedeutet.<br>\nAls Hauptumschlagplatz k&ouml;nnte die T&uuml;rkei russisches Gas mit Zufl&uuml;ssen aus Aserbaidschan und sp&auml;ter m&ouml;glicherweise aus Turkmenistan mischen, sodass das verkaufte Produkt als t&uuml;rkischer Export schussfest gegen amerikanische oder europ&auml;ische Sanktionen w&auml;re. Die zus&auml;tzliche R&ouml;hre k&ouml;nnte vermutlich innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden, d.h. schneller als eine problematische Reparatur der besch&auml;digten Nord Stream 1 Pipelines.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gilbertdoctorow.com\/2022\/10\/15\/es-ist-an-der-zeit-sich-wieder-sorgen-zu-machen\/\">Gilbert Doctorow<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Viel Geld f&uuml;r die, die viel haben<\/strong><br>\nDie Gaspreisbremse deckelt vor allem Preise f&uuml;r Konzerne, zahlen sollen wir<br>\nNun sollen Bundesregierung und Bundestag entscheiden: Am Montag legte die vom Kabinett eingesetzte &bdquo;Expertenkommission&ldquo; ihren Vorschlag f&uuml;r die Gaspreisbremse vor. Sie hat ihren Berechnungen zufolge ein Volumen von 96 Milliarden Euro. Der Anteil vom &bdquo;Doppelwumms&ldquo; wird zun&auml;chst auf dem Kapitalmarkt aufgenommen. Zur&uuml;ckzahlen werden ihn &ndash; plus Zinsen und Zinseszinsen &ndash; die Steuerzahler und &uuml;ber Mehrwert- und andere Verbrauchssteuern auch Erwerbslose und Geringverdiener. Sie finanzieren dann in den kommenden Jahren die Entlastungen, die jetzt den Durchhaltewillen im &bdquo;Energiekrieg&ldquo; gegen Russland st&auml;rken sollen &ndash; ein Begriff, den Bundesfinanzminister Christian Lindner bei der Vorstellung des Berichts noch einmal bekr&auml;ftigte.<br>\nAn die Finanzierung &uuml;ber eine Verm&ouml;gensabgabe oder Sondersteuern f&uuml;r die Energiekonzerne ist noch nicht einmal gedacht worden &ndash; war nicht Regierungsauftrag. [&hellip;]<br>\nIm Endergebnis bekommen alle unabh&auml;ngig vom tats&auml;chlichen Einkommen eine Abschlagszahlung, von der diejenigen am meisten profitieren, die auch bis jetzt schon am meisten Gas verbraucht haben. Der vielbeschworene Gaspreisdeckel ist am gr&ouml;&szlig;ten f&uuml;r die gro&szlig;en Konzerne und am kleinsten f&uuml;r die kleinen Unternehmen und alle, die mit dem Gas vor allem kochen, duschen und ihre Wohnung heizen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/viel-geld-fuer-die-die-viel-haben-173368\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Frankreich kocht: Gewerkschaften gegen Preisdiktat<\/strong><br>\nLandesweiter Generalstreik: Hunderttausende protestieren gegen Regierung und Konzerne. Staatschef Macron attackiert Gewerkschaften<br>\nEin Generalstreik in Frankreich hat am Dienstag Hunderttausende Lohnabh&auml;ngige mobilisiert. In Paris sowie in mehr als 150 anderen St&auml;dten und Gemeinden des Landes protestierten am Nachmittag Besch&auml;ftigte aus allen Berufssparten gegen unbezahlbar gewordene Lebenshaltungskosten und wachsenden Personalmangel im &ouml;ffentlichen Gesundheits- und Erziehungssystem. Den Zorn der Franzosen zog sich insbesondere die b&uuml;rgerlich-rechtsliberale Regierung des Staatschefs Emmanuel Macron zu, die sich im seit dreieinhalb Wochen andauernden Ausstand der Raffineriearbeiter v&ouml;llig auf die Seite der Konzerne geschlagen hat. Mit der Zwangsrekrutierung eines Teils der Besch&auml;ftigten in den Kraftstoffdepots griffen Macron und seine Premierministerin &Eacute;lisabeth Borne seit Wochenbeginn drastisch in den Arbeitskampf ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/436923.gewerkschaften-gegen-preisdiktat-frankreich-kocht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Inmitten Energiekrise in Deutschland: Bundesregierung protzt mit neuem Prachtbau f&uuml;r 777 Millionen Euro<\/strong><br>\nViele Menschen in Deutschland f&uuml;rchten sich vor der Energiekrise. In Berlin beginnt jedoch in K&uuml;rze ein prunkvolles Bauprojekt: die Erweiterung des Bundeskanzleramtes.<br>\nBerlin &ndash; Dieser kostenintensive Plan d&uuml;rfte das angespannte Verh&auml;ltnis zwischen deutschem Volk und der Bundesregierung nicht gerade beruhigen: In der wohl gr&ouml;&szlig;ten Krise des Landes seit Jahrzehnten l&auml;sst es sich die politische F&uuml;hrung in Berlin nicht nehmen, f&uuml;r eine monstr&ouml;se Summe von mindestens 777 Millionen Euro einen neuen Prachtbau ins Regierungsviertel zu stellen.<br>\nDabei ist das Bundeskanzleramt schon jetzt eine der weltweit gr&ouml;&szlig;ten Regierungszentralen &ndash; f&uuml;r den Anspruch der politischen F&uuml;hrung Deutschlands jedoch nicht gro&szlig; genug. Einer der Gr&uuml;nde besteht darin, dass die Mitarbeiterzahl innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte beinahe verdoppelt wurde. Der Spatenstich f&uuml;r das teure Umbau-Projekt ist Ende 2022 vorgesehen. [&hellip;]<br>\nWenig verwunderlich sorgen die Protz-Pl&auml;ne im Netz f&uuml;r breites Entsetzen, Menschen zeigen sich geschockt &uuml;ber die massive Geldverschwendung, w&auml;hrend B&uuml;rger im ganzen Land angesichts der Energiekrise von Existenznot geplagt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/energiekrise-deutschland-bundesregierung-bundeskanzleramt-umbau-regierungsviertel-berlin-91851783.html%20\">Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Sp&auml;tr&ouml;mische Dekadenz? Man f&uuml;hlt sich irgendwie an das ancien r&eacute;gime am Vorabend der Franz&ouml;sischen Revolution erinnert. Das Regime in Berlin nimmt in seiner Verachtung der arbeitenden Bev&ouml;lkerung inzwischen feudale Z&uuml;ge an.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&raquo;Rot-Gr&uuml;n-Rot&laquo; mauert: GEW-Streik gegen Berliner Schulpolitik<\/strong><br>\nMit dem f&uuml;nften Warnstreik hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag nur wenige Tage nach der letzten Arbeitsniederlegung ihre Kampfbereitschaft unter Beweis gestellt und den Druck auf den Berliner Senat erh&ouml;ht. Das ist bitter n&ouml;tig, denn unter der Dumpingpolitik der hauptst&auml;dtischen Stadtregierung leiden Lehrende und Lernende gleicherma&szlig;en.<br>\nGefordert werden ein Tarifvertrag, mehr Lehrkr&auml;fteausbildung und kleinere Klassen. Nichts Besonderes, hatten doch sowohl Gr&uuml;ne als auch Linke in ihren jeweiligen Wahlprogrammen schon in Aussicht gestellt, die Situation verbessern zu wollen. Von besseren Arbeitsbedingungen war die Rede, und einer Anhebung der L&ouml;hne. Die Linke hatte unter anderem die Idee lanciert, eine &raquo;Vertretungsreserve&laquo; aufzubauen, damit die &raquo;Unterrichtsverpflichtung der Lehrkr&auml;fte reduziert&laquo; werden kann.<br>\nDoch seit der &raquo;rot-gr&uuml;n-rote&laquo; Senat in Amt und W&uuml;rden ist, wird gemauert. Gespr&auml;chsangebote der Gewerkschaft werden mit Verweis auf die vermeintlich notwendige Zustimmung der Tarifgemeinschaft der L&auml;nder ausgeschlagen. Die Stadtpolitik setzt weiter auf Kahlschlag. Statt mehr Lehrkr&auml;ften gibt es gr&ouml;&szlig;ere Klassen, statt anst&auml;ndig ausgebildeter P&auml;dagogen m&ouml;glichst billige Quereinsteiger und Freelancer. Da sind die Streikaktivit&auml;ten der GEW nat&uuml;rlich unbequem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/436956.rot-gr%C3%BCn-rot-mauert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>D&uuml;sseldorf: Klitschko-Br&uuml;der bekommen Preis f&uuml;r Zivilcourage<\/strong><br>\nVitali und Wladimir Klitschko erhalten die Auszeichnung f&uuml;r Zivilcourage des Heinrich-Heine-Kreises. Pers&ouml;nlich entgegennehmen k&ouml;nnen die Br&uuml;der den Preis allerdings nicht.<br>\nDer D&uuml;sseldorfer Verein Heinrich-Heine-Kreis verleiht den Klitschko-Br&uuml;dern die diesj&auml;hrige Auszeichnung f&uuml;r Zivilcourage. &ldquo;Vitali und Wladimir Klitschko zeigen ihren zivilgesellschaftlichen Einsatz in buchst&auml;blicher Br&uuml;derlichkeit, ein couragiertes gemeinsames Handeln zur Aufrechterhaltung des t&auml;glichen Lebens der Menschen in der Ukraine, ungeachtet der Gef&auml;hrdung des eigenen Lebens&rdquo;, begr&uuml;ndete der Vorstand die Wahl. [&hellip;]<br>\nDie Laudatio h&auml;lt Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestags. Das Geld ist zur Unterst&uuml;tzung humanit&auml;rer Transporte von D&uuml;sseldorf nach Kiew bestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/klitschko-brueder-auszeichnung-zivilcourage-100.html%20\">WDR<\/a>\n<p><em>dazu der Brief unserer Leserin E.S. an den Vorstand des Heine-Kreises: Sie verleihen in diesem Jahr den &ldquo;Preis f&uuml;r Zivilcourage&rdquo; an die Br&uuml;der Klitschko. Ist Ihnen entgangen, dass Herr Klitschko mit der rechtsextremen, antisemitischen Partei Swoboda zusammengearbeitet hat, einer Partei, die sich historisch auf die OUN (Organisation der ukrainischen Nationalisten unter Stephan Bandera)bezieht? Haben Sie das &uuml;bersehen oder ist Ihnen dieser Zusammenhang gleichg&uuml;ltig?<\/em><\/p>\n<p><em>Was wohl Heine als Jude dazu gesagt h&auml;tte? Es gibt zur Zeit sicher viele Menschen mit Zivilcourage in der Ukraine, z. B. die Mitglieder der ukrainischen Friedensbewegung oder die Kriegsdienstverweigerer. Das w&auml;re doch ein hoffnungsvolles Zeichen gewesen, die ukrainische und russische Friedensbewegung gemeinsam auszuzeichnen und es w&auml;re einem Heine-Kreis w&uuml;rdig gewesen. Doch stattdessen laden Sie als Laudatorin Frau Strack-Zimmermann ein, eine Lobbyistin der R&uuml;stungsindustrie und fanatische Kriegstreiberin. Ich schlage vor, dass Sie den Namen Ihres gemeinn&uuml;tzigen Vereins &auml;ndern und den Namen Heine nicht weiter mi&szlig;brauchen.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Geografische Kartentrickserei in der UNO bei der Abstimmung gegen Russland<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie UNO meldete voller Freude: &Uuml;ber 140 L&auml;nder der Welt sprachen sich gegen Russland aus, verurteilten die Referenden und erkannten deren Ausgang nicht an.<br>\nZugleich haben etwa 50 L&auml;nder entweder nicht abgestimmt, sich enthalten oder f&uuml;r Russland gestimmt. Nun, das ist in Ordnung. Schauen wir uns die L&auml;nder genauer an, die dagegen gestimmt haben. [&hellip;]<br>\nIm Meer gibt es zahlreiche verstreute Inseln. Und sie haben einen Namen, es sind die Namen von L&auml;ndern. Fast jedes davon ist eine fr&uuml;here Kolonie Gro&szlig;britanniens. Und jedes dieser L&auml;nder hat eine Stimme bei der UNO. Au&szlig;erdem ist diese Stimme so viel wert wie die Stimme von, sagen wir, Russland, Frankreich oder China.<br>\nInsgesamt hat Gro&szlig;britannien etwa 50 solcher Zwergstaaten&hellip; in der Welt. Es handelt sich dabei um die &Uuml;berbleibsel des ehemaligen britischen Empire. Sie alle sind in hohem Ma&szlig;e von Gro&szlig;britannien abh&auml;ngig, und es besteht kaum eine Chance, dass sie in der UNO gegen die Vorgaben Gro&szlig;britanniens stimmen w&uuml;rden.<br>\nJetzt k&ouml;nnen Sie selbst sehen, was das f&uuml;r ein Betrug das ist. Gro&szlig;britannien l&ouml;ste seine Kolonien auf, zerteilte sie in m&ouml;glichst viel kleine L&auml;nder, und jede fr&uuml;here Kolonie erhielt eine Stimme in der UNO.<br>\nDas Ergebnis: Bei Abstimmungen hat Russland eine Stimme und Gro&szlig;britannien 50 Stimmen auf einmal. Ist das gerecht?<br>\nUnd wir reden hier nur &uuml;ber Gro&szlig;britannien allein. Frankreich, die Vereinigten Staaten, Belgien, die Niederlande und andere NATO-L&auml;nder haben stark abh&auml;ngige Gebiete (formell: L&auml;nder).<br>\nWenn man alles zusammenz&auml;hlt, dann sind etwa 100 L&auml;nder der Welt (d.h. 100 Stimmen in der UNO) Stimmen von NATO-L&auml;ndern und abh&auml;ngigen Insel- und anderen Zwergstaaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stalkerzone.org\/geographic-card-sharping-at-the-un-when-voting-against-russia\/\">Stalkerzone<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zwischen Lenin und Wagner<\/strong><br>\nDie wachsenden Widerspr&uuml;che zwischen westlichen Machtzentren und afrikanischen Staaten geben Russland Raum f&uuml;r eine aktive Afrikapolitik [&hellip;]<br>\nDie Versuche der NATO-L&auml;nder, afrikanische L&auml;nder zu einer Verurteilung des russischen milit&auml;rischen Vorgehens in der Ukraine zu dr&auml;ngen, waren nicht sehr erfolgreich. In der Generalversammlung der Vereinten Nationen im M&auml;rz enthielten sich 17 afrikanische Staaten, darunter S&uuml;dafrika, Angola und Mosambik, der Stimme. Sieben weitere Staaten Afrikas nahmen an der Abstimmung nicht teil, darunter &Auml;thiopien, Kamerun, Togo und Burkina Faso. Freilich: Nur Eritrea stimmte mit Russland, Nordkorea, Syrien und Belarus gegen die mehrheitlich angenommene und von den NATO-L&auml;ndern initiierte Resolution, die &raquo;auf das sch&auml;rfste die Aggression der Russischen F&ouml;deration gegen die Ukraine&laquo; missbilligte.<br>\nDass viele afrikanische Staaten unter dem Druck der NATO-L&auml;nder den Mut zu einem neutralen Votum fanden, kann auch als Ergebnis einer in den letzten Jahren intensiveren russischen Kooperation mit Afrika gewertet werden. Der bisherige H&ouml;hepunkt von Russlands Afrikapolitik war ein Russland-Afrika-Summit in Sotschi im Oktober 2019. An dem Forum nahmen mehr als 6.000 Menschen teil, darunter Vertreter aller 54 afrikanischen Staaten. 43 L&auml;nder waren durch ihre Regierungen vertreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/436719.russlands-afrikapolitik-zwischen-lenin-und-wagner.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie die EU in Afrika &Uuml;berwachung und Meinungsmanipulation voranbringt<\/strong><br>\nDie EU finanziert in Nigeria ein Projekt, bei dem mit Lauschern in den D&ouml;rfern und Journalisten, die zu Online-Scouts und Trollen ausgebildet werden, regierungskritische Meinungen aufgesp&uuml;rt und gekontert werden, zur Sicherung von Stabilit&auml;t und Frieden.<br>\nMit Mittel aus dem orwellianisch klingenden Instrument Contributing to Stability and Peace (Instrument zur F&ouml;rderung von Stabilit&auml;t und Frieden) der EU-Kommission, hat die Organisation Search for Common Ground (Suche nach dem gemeinsamen Nenner) ein &bdquo;Fr&uuml;hwarnungs- und Reaktionssystem im digitalen Raum&ldquo; aufgebaut von dem der Direktor f&uuml;r Nigeria, Sher Ali Nawaz, sagte: &bdquo;Dieses System ist hochmodern, es beinhaltet soziales Zuh&ouml;ren (social listening), digitales Abh&ouml;ren (digital listening) und das Kontern mit Schl&uuml;sselbotschaften von Frieden und Stabilit&auml;t.&ldquo;<br>\nLaut Giovanni Squadrito, Leiter des regionalen Teams der EU-Kommission f&uuml;r au&szlig;enpolitische Instrumente in West- und Zentralafrika, besteht der Auftrag darin, Fehlinformationen und Desinformationen, die zu Instabilit&auml;t in der Region f&uuml;hren, einzud&auml;mmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/africa-search-common-ground\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>M&uuml;nchen: SPD und Gr&uuml;ne zensieren Konzert von Roger Waters und Kritik am Nato-Krieg in der Ukraine<\/strong><br>\nDie M&uuml;nchner Stadtregierung, eine Koalition aus SPD und Gr&uuml;nen, will verhindern, dass Pink Floyd-Mitbegr&uuml;nder Roger Waters am 21. Mai 2023 in der stadteigenen Olympiahalle seine Musikshow This Is Not a Drill auff&uuml;hrt. Der Vorverkauf f&uuml;r das Konzert hat bereits begonnen. [&hellip;]<br>\nDieser bespiellose Akt der Zensur wird ausschlie&szlig;lich mit Waters politischer Haltung begr&uuml;ndet, die den Interessen der Herrschenden in Deutschland zuwiderl&auml;uft.<br>\nWie die WSWS &uuml;ber Waters Konzerttour schrieb, die im Juli in den USA begann, befasst sich nahezu jeder ihrer Songs &bdquo;mit den dr&auml;ngenden Fragen unserer Zeit: imperialistischer Krieg, Faschismus, das Gift des Nationalismus, die Not der Fl&uuml;chtlinge, die Opfer staatlicher Unterdr&uuml;ckung, weltweite Armut, soziale Ungleichheit, der Angriff auf demokratische Rechte und die Gefahr der nuklearen Vernichtung&ldquo;.<br>\nDas wollen die SPD und die Gr&uuml;nen, die beide auch Mitglied der Bundesregierung sind, auf keinen Fall zulassen. [&hellip;]<br>\nWaters hat als einer von wenigen K&uuml;nstlern wiederholt die Unterdr&uuml;ckung der pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung durch die israelische Regierung angeprangert und Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange kompromisslos gegen die Verschw&ouml;rung der USA und anderer imperialistischer M&auml;chte verteidigt, die ihn zum Schweigen bringen und vernichten wollen.<br>\n2018 konzentrierte sich die rot-gr&uuml;ne Kampagne gegen Waters auf seine Opposition gegen die reaktion&auml;re Politik der israelischen Regierung. Diesmal wird der Musiker verst&auml;rkt wegen seines entschiedenen Widerstands gegen den Krieg in der Ukraine angegriffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/10\/16\/20e9-o16.html\">wsws<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>OnlyFans-Star zu sechs Jahren Gef&auml;ngnis in Myanmar verurteilt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDas Gef&auml;ngnisgericht von Insein in Myanmar hat gestern ein Topmodel zu sechs Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt, weil es Inhalte online gestellt hat, die laut der burmesischen Milit&auml;rjunta &ldquo;der Kultur und der W&uuml;rde schaden&rdquo;. Nang Mwe San ist die erste Frau, die wegen OnlyFans-Inhalten in Myanmar inhaftiert wurde.<br>\nDas 33-j&auml;hrige Model und ehemalige &Auml;rztin hatte zuvor an antimilit&auml;rischen Protesten teilgenommen, nachdem die Tatmadaw, die Milit&auml;rjunta, im Februar 2021 durch einen Staatsstreich die Macht in Myanmar &uuml;bernommen hatte&hellip;<br>\nEin weiteres burmesisches Model, Thinzar Wint Kyaw, wurde im August auf der Grundlage desselben Gesetzes verhaftet und wird im Oktober vor Gericht gestellt. Thinzar nahm auch an antimilit&auml;rischen Protesten in Myanmar teil und postete Fotos von sich bei den Protesten in den sozialen Medien&hellip;<br>\nNang Mwe San lebt in der Gemeinde Dagon in Rangun, wo das Kriegsrecht verh&auml;ngt wurde. Unter dem Kriegsrecht werden Menschen, die eines Verbrechens angeklagt sind, vor Milit&auml;rgerichten verurteilt und haben keinen Zugang zu Anw&auml;lten. Das Modell wurde vor einem Gericht im ber&uuml;chtigten Insein-Gef&auml;ngnis der Hauptstadt, dem gr&ouml;&szlig;ten Gef&auml;ngnis Myanmars, verhandelt.<br>\nSeit die Tatmawdaw im Februar 2021 die demokratisch gew&auml;hlte Regierung von Aung Suu Kyi gest&uuml;rzt hat, wurden mehr als 15.600 Menschen, darunter Aktivisten, Gesetzgeber und Journalisten, von der Milit&auml;rjunta festgenommen und inhaftiert.<br>\nGestern wurde Myanmars gest&uuml;rzte Regierungschefin Aung Suu Kyi zusammen mit dem australischen Berater ihrer politischen Partei zu weiteren drei Jahren Haft verurteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thethaiger.com\/news\/regional\/myanmar\/onlyfans-star-sentenced-to-six-years-in-prison-in-myanmar\">The Thaiger<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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