{"id":89441,"date":"2022-10-20T08:27:54","date_gmt":"2022-10-20T06:27:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441"},"modified":"2022-10-20T08:27:54","modified_gmt":"2022-10-20T06:27:54","slug":"hinweise-des-tages-4219","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h01\">Die Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h02\">V&ouml;lkerrechtliche Doppelmoral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h03\">Weltmacht mit allen Mitteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h04\">Umfrage: Diplomatie statt Milit&auml;r!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h05\">Ex-US-Botschafter &uuml;ber Ukraine-Krise: &bdquo;Das ist ein Familienstreit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h06\">Stepan Bandera &ndash; trotz allem noch immer offizieller &laquo;Held der Ukraine&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h07\">China niederkonkurrieren&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h08\">Ein tarifpolitischer Wumms-Abschluss in der Chemie- und Pharmabranche? Und kommt &ndash; jetzt aber &ndash; die &bdquo;Lohn-Preis-Spirale&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h09\">Das Narrativ von der nicht lohnenden Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h10\">Stiftung Warentest: Diese FFP2-Masken sind empfehlenswert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h11\">Einrichtungsbezogener Impfkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h12\">BR-Faktenfuchs auf Abwegen: Studie wird mit unwissenschaftlichen, antijournalistischen Mitteln abqualifiziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h13\">Faktenchecker im Dienste der USA: Beispiel Coronavirus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h14\">Teile der Linkspartei planen Rausschmiss des Wagenknecht-Lagers: Rechts-Links-Schw&auml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89441#h15\">Zu guter Letzt: Was will unsere (Dr-)Au&szlig;enministerin eigentlich sein?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Habeck: Von D&uuml;sseldorf in den Sportpalast &ndash; oder: Eine Rede, die so &auml;hnlich bereits gehalten wurde<\/strong><br>\nDie Reden von Robert Habeck sind es wert, genauer betrachtet zu werden. Nicht, weil sie rhetorisch herausragen; da entsprechen sie eher einem dritten oder vierten Remake. Es sind die Originale, die dahinter durchscheinen, die aufschlussreich sind.<br>\nVor einigen Monaten hielt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck eine Rede vor Industrievertretern, die beachtenswert war. Nicht, weil sie kluge Gedanken enthalten h&auml;tte, sondern weil sie sein Verst&auml;ndnis von &ldquo;Demokratie&rdquo; bezeugte, das ausgesprochen fragw&uuml;rdig war. Das klang nach Durchregieren, demokratische Prozesse wurden nur als Hindernisse dargestellt. Damals war meine Assoziation eine bestimmte Rede vor dem D&uuml;sseldorfer Club der Industriellen im Jahr 1932. Nun, mit seiner Rede zum Parteitag der Gr&uuml;nen j&uuml;ngst hat Habeck einen gro&szlig;en Zeitsprung vollbracht.<br>\nDas Verh&auml;ltnis zur aktuellen Wirklichkeit blieb schwierig, wie bei den Gr&uuml;nen nicht anders zu erwarten. Das konnte man schon bei der Er&ouml;ffnung erkennen, in der es um den Monat Februar dieses Jahres ging. &ldquo;Am 21. hat Putin die Separatistengebiete, die annektierten Separatistengebiete anerkannt, als Reaktion darauf haben wir am Tag danach die Genehmigung von Nord Stream 2 widerrufen und gestoppt. (&hellip;) Wenn man schaut, was diese Tage gepr&auml;gt hat, dann war es damals schon die Entschlossenheit dieser Partei und der Regierung, die diese Partei jetzt mittr&auml;gt, Putin in den Arm zu fallen.&rdquo;<br>\nGut, man ist das mittlerweile gew&ouml;hnt, dass es in der deutschen politischen Kommunikation der Herrschenden die acht Jahre Krieg im Donbass nicht gibt, dass die Minsker Vereinbarungen und die aus ihnen eigentlich erwachsenen v&ouml;lkerrechtlichen Verpflichtungen ins Vergessen entschwunden sind und so getan wird, als h&auml;tte man rein gar nichts tun k&ouml;nnen, um eine Eskalation zu verhindern. Aber es sind die kleinen Unterlassungen, die die gro&szlig;e Manipulation ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/151932-habeck-von-dusseldorf-in-sportpalast\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a><\/li>\n<li><strong>Zu Baerbocks Waffenexporten zum Wohle deutscher Kinder: Sozialimperialismus<\/strong><br>\nDer Gr&uuml;nen-Parteitag in Bonn war mal wieder ein Kriegsparteitag, wenn auch ohne Farbbeutelw&uuml;rfe. Gefordert wurden nicht nur Panzer f&uuml;r die Ukraine, gerechtfertigt wurden auch Waffenlieferungen f&uuml;r saudische Kampfbomber. Die bizarre Rechtfertigung von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock l&auml;sst sich etwa so auf den Punkt bringen: Die Kinder im Jemen m&uuml;ssen sterben, damit die Kinder in Deutschland eine soziale Grundsicherung bekommen. Anders l&auml;sst sich die Einlassung der Gr&uuml;nen-Ministerin nicht lesen, dass Deutschland nicht aus dem europ&auml;ischen Gemeinschaftsprojekt aussteigen d&uuml;rfe, das Kampfjets und Munition an die islamistische Kopf-ab-Diktatur liefert, da sonst die Kosten f&uuml;r die Ausr&uuml;stung der Bundeswehr steigen w&uuml;rden. &bdquo;Ich will nicht, dass wir noch mehr im sozialen Bereich sparen und Lisa dann keine Mittel mehr hat f&uuml;r die Kinder, die sie dringend brauchen&ldquo;, so Baerbock. Lisa hei&szlig;t mit Nachnamen Paus, ist auch gr&uuml;n und Familienministerin. Die meisten Delegierten applaudierten diesem Gaunerst&uuml;ck eines ungehemmten Sozialimperialismus. Mit dieser perfiden Rechtfertigung f&uuml;r Waffenlieferungen an Saudi-Arabien, das Krieg gegen die jemenitische Zivilbev&ouml;lkerung f&uuml;hrt &ndash; mit 400.000 Toten, darunter tausende Kinder &ndash; findet eine Entwicklung bei den Gr&uuml;nen ihren Abschluss. Die Gr&uuml;nen sind Speerspitze eines neuen deutschen Militarismus, der bereitwillig &uuml;ber Leichen geht. Sie m&uuml;ssen das nicht mehr wie fr&uuml;her versch&auml;mt leugnen, sondern bauen es ein in den eigenen Machtanspruch mit dem Versprechen, dass sich der Tod der Kinder im Jemen f&uuml;r die Menschen in Deutschland lohnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/sozialimperialismus-191293\/\">Sevim Dagdelen in unsere zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Der rotzfreche Graf, die Gr&uuml;nen und die taz<\/strong><br>\nVorvergangenen Sonntag waren Wahlen in Niedersachsen, sie gingen mehr oder weniger so aus, wie erwartet: Es wird eine rot-gr&uuml;ne Regierung geben.<br>\nZwar haben die Gr&uuml;nen etwas weniger Stimmen bekommen, als sie erhofft hatten &ndash; sie kamen aber immerhin auf knapp 15 Prozent der W&auml;hlerstimmen. 15 Prozent. Bedr&uuml;ckend. Bei der Frage, wen w&uuml;rden Sie kommenden Sonntag bei der Bundestagswahl w&auml;hlen, liegen die Gr&uuml;nen auf Platz Zwei, bei rund 20 Prozent. 20 Prozent. Sehr bedr&uuml;ckend.<br>\nDenn: Die Gr&uuml;nen sind die Partei, die wie keine andere f&uuml;r Aufr&uuml;stung, Krieg, Konfrontation mit Russland, das es &raquo;zu ruinieren&laquo; (!) gilt, steht.<br>\n20 Prozent der W&auml;hler (und W&auml;hlerinnen) sind damit f&uuml;r eine Partei, die mit einer au&szlig;ergew&ouml;hnlichen moralischen Rigidit&auml;t, selbstgerechtem Furor f&uuml;r eine Politik eintritt, die in den 3. Weltkrieg f&uuml;hren kann. [&hellip;]<br>\nDas einzige Prinzip, das diese Partei hochh&auml;lt, dem sie sich verpflichtet f&uuml;hlt, seit langem: Prinzipienlosigkeit. Und: Machtgeilheit.<br>\nIst diese Sicht ungerecht?<br>\nVor vielen Jahren, Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts, machte ich ein Gespr&auml;ch mit Otto Graf Lambsdorff, einem der gr&ouml;&szlig;ten Politschlawiner der BRD, Ehrenvorsitzender der FDP, verwickelt in Mauscheleien der unfeinsten Art, Flickskandal, Steuerskandale, seine Handlungsmaxime: Nehmt den Armen, gebt den Reichen; f&uuml;r den Spiegel-Gr&uuml;nder Rudolf Augstein war jener Lambsdorff &raquo;der Spitzenpolitiker mit der bekleckertsten Weste&laquo;, der &raquo;rotzfreche Graf&laquo;.<br>\nEr also, der oberschlaue, skrupellose Politstratege, h&ouml;hnte damals &uuml;ber die Gr&uuml;nen und Joschka Fischer so: Mit dem &raquo;Herrn Fischer k&ouml;nnen Sie alles haben. Den interessieren seine Parteiprogramme &uuml;berhaupt nicht. Sie wissen nie, wo Sie mit ihm dran sind. Das einzig Zuverl&auml;ssige bei ihm ist seine absolute Unzuverl&auml;ssigkeit &ndash; ich meine das nicht moralisch, sondern politisch. Der Mann ist so wendig, dass er schon um die n&auml;chste Ecke rum ist, bevor Sie mit ihm anfangen zu streiten.&laquo;<br>\nDamals fand ich diese Einsch&auml;tzung Fischers (und somit der Gr&uuml;nen) ungerecht. Sogar frech.<br>\nHeute ist das die n&uuml;chterne Analyse dieser Partei. Einer Partei, die alle Grunds&auml;tze, die mal zu ihrer Gr&uuml;ndung f&uuml;hrten, nachhaltig entsorgt hat. Nur eines hat sie behalten: ihr pietistisches Moralisieren. Bei allem Verrat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/der-rotzfreche-graf-die-gruenen-und-die-taz\/\">Arno Luik auf Overton<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Ein sehr interessanter Einblick in die taz. Gremliza nannte sie ja die Kinder-FAZ.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>V&ouml;lkerrechtliche Doppelmoral<\/strong><br>\nRussland hat zweifellos mit seinem Krieg gegen die Ukraine das V&ouml;lkerrecht eklatant verletzt &ndash; w&uuml;nschenswert w&auml;re allerdings, wenn gerade diejenigen, die dies derzeit am lautesten Anklagen, sich in anderen F&auml;llen nicht v&ouml;llig wegducken w&uuml;rden. Im Tagesspiegel (via Bpb-Newsletter) wird diese Doppelmoral von dem V&ouml;lkerrechtler Kai Ambos mit scharfen Worten kritisiert: &bdquo;Den gr&ouml;&szlig;ten Schaden f&uuml;r die westliche Glaubw&uuml;rdigkeit hat die Irak-Invasion der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten angerichtet, auch wenn Deutschland und Frankreich sie verhindern wollten und es damit gar keine einheitliche westliche Front gab. (&hellip;) Wir k&ouml;nnen das V&ouml;lkerrecht nicht nur gegen&uuml;ber Russland und China hochhalten, wir m&uuml;ssen das auch gegen&uuml;ber uns selbst und auch unseren politischen Verb&uuml;ndeten tun.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/10\/19\/voelkerrechtliche-doppelmoral\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Weltmacht mit allen Mitteln<\/strong><br>\nEgon Bahr, Spiritus rector der neuen Ostpolitik der SPD, lag mit seiner deutlichen Ansage gegen&uuml;ber Gymnasiasten nicht weit davon entfernt: &raquo;In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erz&auml;hlt.&laquo; Der 2015 verstorbene Bahr, nach eigenem Bekunden einst selbst ein Kalter Krieger, berief sich bei der Frage nach seiner aktuellen politischen Verortung auf seinen Freund Willy Brandt. Der habe gesagt, je &auml;lter er werde, desto linker werde er. &raquo;Mir geht es nicht anders.&laquo; Sein Urteil &uuml;ber die USA hatte eventuell nichts mit dieser linken Haltung zu tun, sondern war einfach nur logisch und vern&uuml;nftig. &raquo;Das nationale Interesse der USA ist von der moralischen Gewissheit durchdrungen, das auserw&auml;hlte Volk Gottes zu sein. Nationalbewusstsein und Sendungsbewusstsein sind unl&ouml;slich verschmolzen&laquo;, konstatierte er 2015. Und fast schon resignativ f&uuml;gte er an, dass es &raquo;sinnlos&laquo; sei, dies zu kritisieren. &raquo;Die amerikanische Position stellt einen moralischen Ma&szlig;stab dar, der nicht verhandelbar ist. Das entspricht auch der amerikanischen Haltung, sich nicht durch fremde Ordnungen binden zu lassen. Das hat mit Macht und weniger mit Werten zu tun. Die Globalmacht USA wird sich nur binden, wo ihr Interesse das r&auml;t. Sie wird insgesamt ihre Politik der freien Hand verfolgen, um ihren Einfluss zu vergr&ouml;&szlig;ern.&laquo; Das war eine sehr diplomatische, sehr h&ouml;fliche Umschreibung f&uuml;r die Durchsetzung einer neuen Weltordnung, die sich die USA in ihre internen Strategiepapiere und auf ihre Fahne geschrieben hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/436908.imperialismus-weltmacht-mit-allen-mitteln.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Umfrage: Diplomatie statt Milit&auml;r!<\/strong><br>\nIm stillen K&auml;mmerlein wurde sie sicherlich schon l&auml;nger angestrebt &ndash; als popul&auml;re Forderung zog sie allerdings erst unter dem Schlagwort &bdquo;M&uuml;nchner Konsens&ldquo; in die deutsche sicherheitspolitische Debatte ein: der Anspruch auf eine milit&auml;rische F&uuml;hrungsrolle Deutschlands. Ausgangspunkt waren die von langer Hand in einem von German Marshall Fund und Stiftung Wissenschaft und Politik durchgef&uuml;hrten Projekt vorbereiteten Auftritte des damaligen Bundespr&auml;sidenten Joachim Gauck, flankiert von Ursula von der Leyen (damals Verteidigungsministerin) und Frank-Walter Steinmeier (damals Au&szlig;enminister) bei der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz im Februar 2014. Es gehe darum, die scheinbar in Deutschland an den Tag gelegte &bdquo;Kultur der milit&auml;rischen Zur&uuml;ckhaltung&ldquo; endg&uuml;ltig abzustreifen und zu einer &bdquo;normalen&ldquo; Gro&szlig;macht zu werden. Seither ist es leider tats&auml;chlich wieder normal geworden, wenn deutsche Spitzenpolitiker*innen f&uuml;r &bdquo;ihr&ldquo; Land eine milit&auml;rische F&uuml;hrungsrolle reklamieren.<br>\nWer allerdings bei diesem Kurswechsel nicht so richtig mitziehen wollte, war die Bev&ouml;lkerung. In der S&uuml;ddeutschen Zeitung (20.5.2014) war damals nachzulesen: &bdquo;Doch die deutsche Bev&ouml;lkerung ist weiterhin alles andere als &uuml;berzeugt vom &sbquo;Gauckismus&lsquo;, wie klar aus den Ergebnissen einer repr&auml;sentativen Umfrage vom April und Mai 2014 hervorgeht: &sbquo;Verglichen mit den Ergebnissen einer &auml;hnlichen Untersuchung der amerikanischen Rand-Corporation aus dem Jahr 1994 haben sich die Verh&auml;ltnisse umgekehrt. Damals pl&auml;dierten 62 Prozent f&uuml;r ein gr&ouml;&szlig;eres deutsches Engagement. Heute sind es noch 37 Prozent. Damit wird klar: Eine deutliche Mehrheit steht den Pl&auml;doyers von Bundespr&auml;sident Joachim Gauck, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Steinmeier, Deutschland m&ouml;ge sich weltweit mehr engagieren, erst mal skeptisch gegen&uuml;ber.&lsquo;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/10\/18\/umfrage-diplomatie-statt-militaer\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ex-US-Botschafter &uuml;ber Ukraine-Krise: &bdquo;Das ist ein Familienstreit&ldquo;<\/strong><br>\nPutins aktuelle Politik ist die Folge von Provokationen des Westens, sagt Jack Matlock, ehemaliger US-Botschafter in Moskau. [&hellip;]<br>\nWie w&uuml;rden die USA reagieren, wenn sich vor ihrer T&uuml;re ein vergleichbares Szenario entfaltete?<br>\nWenn China anfangen w&uuml;rde, eine Milit&auml;rallianz mit Kanada und Mexiko zu organisieren, w&uuml;rden die USA das nicht tolerieren. Wir w&uuml;rden uns auch nicht auf abstrakte Prinzipien von internationalem Recht beschr&auml;nken lassen. Wir w&uuml;rden das verhindern. Mit jedem Mittel, das wir haben. Jedes Land, das die Macht dazu hat, w&uuml;rde das tun.<br>\nBedeutet dies, dass Sie Putin nicht als Aggressor betrachten?<br>\nIch entschuldige nicht, was er tut. Und ich billige es auch nicht. Aber ich sage, es war komplett vorhersehbar. Putin handelt so, wie jeder russische politische Verantwortliche unter diesen Umst&auml;nden handeln w&uuml;rde. Der Umsturz in Kiew im vergangenen Februar hat Leute in den Sicherheitsapparat gebracht, die vehement antirussisch sind und die politisch so weit rechts stehen, dass man sie ohne &Uuml;bertreibung Neonazis nennen kann. Die gewaltsame &Uuml;bernahme von Regierungsgeb&auml;uden hat im Westen der Ukraine begonnen. Nicht im Osten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ex-US-Botschafter-ueber-Ukraine-Krise\/!5033743\/\">taz, 9.&thinsp;9.&thinsp;2014<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Sehr aufschlussreiches taz-Interview mit ex-US-Botschafter in Moskau von 2014.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Stepan Bandera &ndash; trotz allem noch immer offizieller &laquo;Held der Ukraine&raquo;<\/strong><br>\nEs sei Zeit, so schreibt der US-amerikanische Historiker Norman J.W. Goda auf der US-Plattform &laquo;History News Network&raquo; HNN, die Ukraine daran zu erinnern, dass der im Jahr 2010 offiziell zum Helden der Ukraine erkl&auml;rte OUN-Chef Stepan Bandera &laquo;tief in den Holocaust&raquo; verwickelt war. Denn die heutige Realit&auml;t in der Ukraine ist, dass es zu Ehren dieses Kriegsverbrechers immer noch zahllose Denkm&auml;ler, Briefmarken, Stra&szlig;ennamen, Namen von Sportstadien und sogar eindr&uuml;ckliche Demo-Umz&uuml;ge gibt. Hier die &ndash; ins Deutsche &uuml;bersetzte &ndash; historische Analyse des US-Historikers Norman J.W. Goda. Daran anschliessend ein Kommentar des tschechischen Juristen Pavel Hasenkopf, in dem er die Bedingungen formuliert, unter denen er bereit w&auml;re, der Ukraine zu helfen. Auch die EU sollte dar&uuml;ber nachdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/stepan-bandera-trotz-allem-noch-immer-offizieller-held-der-ukraine\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Zivil ist nur der Frieden: Emp&ouml;rung &uuml;ber russische Angriffe.<\/strong><br>\nDie Vorstellung, Schlachtfeld und Hinterland lie&szlig;en sich sauber voneinander trennen, bleibt hinter der Realit&auml;t des modernen Krieges zur&uuml;ck. Wenn Wolodimir Selenskij jetzt von &raquo;Terror gegen die Zivilbev&ouml;lkerung&laquo; spricht, dann vergisst er dazuzusagen, dass man ebenso gut feststellen k&ouml;nnte, dass sein Staat und sein Milit&auml;r die eigene Zivilbev&ouml;lkerung als Geisel behandeln &ndash; als Ressource f&uuml;r Rekruten ohnehin, aber insbesondere auch als ein Reservoir von Menschen, die noch als Tote auf der Stra&szlig;e ungefragt der Propaganda der &raquo;eigenen&laquo; Seite einen letzten Dienst leisten m&uuml;ssen: als pr&auml;sentierbare &raquo;unschuldige Opfer&laquo;. Das Argument, der beste Weg, solche Opfer zu vermeiden, best&uuml;nde darin, den Krieg durch eine diplomatische L&ouml;sung zu beenden, grenzt in der heutigen Ukraine an Hochverrat. Es ist Kiew, das Verhandlungen derzeit kategorisch ausschlie&szlig;t, Anfang Oktober sind Gespr&auml;che mit Putin durch ein Dekret des ukrainischen Pr&auml;sidenten sogar explizit verboten worden. Noch ein anderer Punkt wird bei der allgegenw&auml;rtigen Emp&ouml;rungsrhetorik &uuml;ber den &raquo;russischen Terror gegen die Zivilbev&ouml;lkerung&laquo; systematisch ausgeblendet. Was die Ukraine seit vielleicht zehn Tagen in verst&auml;rktem Ma&szlig;e erlebt, hat sie selbst den Bewohnern des Donbass seit acht Jahren bereitet. Mit schwerer Artillerie, aus Raketenwerfern und mit Kampfdrohnen, in diesem Fall vom t&uuml;rkischen Typ &raquo;Bayraktar&laquo;. Angriffe auf M&auml;rkte, Wohnviertel, Umspannstationen, Pumpwerke und Kan&auml;le im Donbass fanden seit 2014 mehrmals pro Woche statt und tun es bis heute. Meldungen &uuml;ber drei Tote hier, f&uuml;nf dort und &uuml;ber 20 an einem einzigen Morgen in einer Schlange vor einem Geldautomaten im Zentrum von Donezk am Rentenzahltag fallen durchs Wahrnehmungsraster der westlichen &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437025.zivil-ist-nur-der-frieden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>China niederkonkurrieren&ldquo;<\/strong><br>\nSchwer absehbare Folgen drohen der deutschen Wirtschaft durch die neuen US-Sanktionen gegen Chinas High-Tech-Industrie. Die Biden-Administration hat am 7. Oktober die Lieferung von Halbleitern in die Volksrepublik untersagt, die etwa f&uuml;r K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) oder f&uuml;r Supercomputing genutzt werden k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem d&uuml;rfen Ger&auml;te zur Herstellung solcher Chips nicht mehr in die Volksrepublik exportiert werden. US-B&uuml;rgern wird untersagt, f&uuml;r chinesische Firmen aus der Branche zu arbeiten. Mehrere Experten sprechen von einem &bdquo;Enthauptungsschlag&ldquo; f&uuml;r die chinesische High-Tech-Industrie. Washington zielt erkl&auml;rterma&szlig;en darauf ab, Beijing &bdquo;niederzukonkurrieren&ldquo;, da China der einzige Staat sei, der nicht nur die Weltordnung neu gestalten wolle, sondern auch die dazu ben&ouml;tigten F&auml;higkeiten besitze, wie es in Washingtons neuer Nationaler Sicherheitsstrategie hei&szlig;t. Die US-Regierung nimmt Kollateralsch&auml;den in Milliardenh&ouml;he f&uuml;r die US-Industrie in Kauf. Getroffen werden k&ouml;nnte die deutsche Industrie, sofern &ndash; wie erwartet &ndash; die Chiplieferketten weiter Schaden nehmen, aber auch durch m&ouml;gliche direkte Folgen der Sanktionen f&uuml;r deutsche Investitionen in China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9059\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein tarifpolitischer Wumms-Abschluss in der Chemie- und Pharmabranche? Und kommt &ndash; jetzt aber &ndash; die &bdquo;Lohn-Preis-Spirale&ldquo;?<\/strong><br>\nF&uuml;r den September 2022 hat das Statistische Bundesamt eine an der Ver&auml;nderung des Verbraucherpreisindex gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat gemessene Inflationsrate von 10 Prozent f&uuml;r Deutschland ausgewiesen. Ein (vorl&auml;ufiger?) Rekordwert. Aber man muss daran erinnern, dass Preissteigerungsraten, die deutlich &uuml;ber der Zielinflationsrate der EZB von 2 Prozent liegen, bereits seit Mitte des vergangenen Jahres zu beobachten waren. Und bereits damals, vor dem russischen &Uuml;berfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 gab es eine intensive und strittige Debatte &uuml;ber eine (angebliche) &bdquo;Lohn-Preis-Spirale&ldquo;, die nun ins Haus stehen w&uuml;rde und die f&uuml;r weiteren Inflationsnachschub sorgen wird. Dar&uuml;ber wurde auch hier berichtet, so am 13. Dezember 2021 in dem Beitrag Von Tarif- und anderen L&ouml;hnen, einer Inflation, die das Land spaltet und dem Schlossgespenst der &bdquo;Lohn-Preis-Spirale&ldquo;. Und im Mai dieses Jahres wurde dann mit Blick auf die Nominal- und Reallohnentwicklung bis dahin bilanziert: Die Reall&ouml;hne schmelzen wie Butter in der Sonne und die n&auml;chste teuerungsbedingte Hitzewelle ist auf dem Weg. Eine Aktualisierung der Daten ergibt das folgende Bild &ndash; ganz offensichtlich hinkt die Nominallohnentwicklung der Preissteigerung erheblich hinterher, so dass die Arbeitnehmer mit erheblichen Reallohnverlusten konfrontiert sind:<br>\n&bdquo;Bislang ist die Tariflohnentwicklung noch moderat&ldquo;, so beispielsweise Hagen Lesch, Tarifexperte beim arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW).<br>\nBereits jetzt sei ein deutliches Anziehen der Tarifl&ouml;hne zu beobachten. Ber&uuml;cksichtigt man die im ersten Halbjahr erzielten Tarifabschl&uuml;sse und die schon in den Vorjahren f&uuml;r 2022 vereinbarten Erh&ouml;hungen, so werden die Tarifl&ouml;hne dieses Jahr nominal um 2,9 Prozent zulegen, hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung errechnet. Ber&uuml;cksichtigt man nur die im ersten Halbjahr erzielten Abschl&uuml;sse, die schon unter dem Eindruck des Ukrainekriegs und stark anziehender Preise erfolgten, liegt das Plus sogar bei 4,5 Prozent. Aber: Angesichts der hohen Inflation steht gesamtwirtschaftlich f&uuml;r die Besch&auml;ftigten wohl das zweite Jahr in Folge mit Reallohnverlusten an. Im vergangenen Jahr gingen die um die Inflation bereinigten Tarifl&ouml;hne laut WSI um 1,4 Prozent zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/10\/18\/ein-tarifpolitischer-wumms-abschluss\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Narrativ von der nicht lohnenden Arbeit<\/strong><br>\nDaten und Erl&auml;uterungen vor dem Hintergrund des geplanten B&uuml;rgergeld-Gesetzes (&hellip;)<br>\nMitte September passierte der Entwurf eines B&uuml;rgergeld-Gesetzes das Bundeskabinett und wurde unmittelbar danach ins parlamentarische Verfahren eingebracht. [1] Die seitherige Kritik am Entwurf l&auml;sst sich vereinfachend in zwei Lager aufteilen: Den Betroffenen-Organisationen, Sozial- und Wohlfahrtsverb&auml;nden wie auch Gewerkschaften geht v.a. die Fortschreibung der Regels&auml;tze zum 01.01.2023 (laut SGB XII Regelbedarfsstufen) nicht weit genug; gefordert wird eine deutlich st&auml;rkere Anhebung. &ndash; Ein anderes, recht bunt und argumentativ &raquo;turbulent&laquo; best&uuml;cktes Lager, sieht das genau anders und beklagt zudem, dass Hilfebed&uuml;rftige den Planungen zufolge kaum noch gefordert seien; es fehle die &raquo;harte Hand&laquo; des f&ouml;rdernden Sozialstaats (Stichwort: Sanktionen). Seine Zuspitzung findet die Argumentation dieses Lagers h&auml;ufig in der seither wieder verst&auml;rkt vorgetragenen Behauptung, dass sich Arbeit vor dem Hintergrund des neuen B&uuml;rgergeldes nicht mehr lohne. Vor allem in den &raquo;Sozialen Medien&laquo; kursieren diverse Beispiele, die dies belegen oder nahelegen sollen. Das Narrativ von der nicht lohnenden Arbeit ist Gegenstand der folgenden Ausf&uuml;hrungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/index.php?page=narrativ_nicht_lohnende_arbeit\">Johannes Steffen in Portal Sozialpolitik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Als PDF k&ouml;nnen Sie diese Daten und Erl&auml;uterungen <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/uploads\/sopo\/pdf\/2022\/2022-10-16_Das_Narrativ_von_der_nicht_lohnenden_Arbeit_PS.pdf\">hier lesen und herunterladen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Stiftung Warentest: Diese FFP2-Masken sind empfehlenswert<\/strong><br>\nFFP2-Masken m&uuml;ssen gut sitzen und Viren filtern, damit sie sch&uuml;tzen. Die Stiftung Warentest hat nun einige Modelle gepr&uuml;ft. Und kommt zu einem vernichtenden Urteil.<br>\nEine FFP2-Maske kann ihren Tr&auml;ger vor einer Infektion mit dem Coronavirus sch&uuml;tzen &ndash; wenn sie gut ist. Doch welche Modelle sind geeignet? Die Stiftung Warentest hat zum dritten Mal Masken darauf getestet, ob sie Aerosolpartikel gut filtern, eng am Gesicht anliegen und ob man mit ihnen gut atmen kann.<br>\nDie Ergebnisse sind ern&uuml;chternd: Empfehlen k&ouml;nnen die Warentester nur wenige der zw&ouml;lf getesteten Exemplare (&raquo;test&laquo;-Ausgabe 11\/2022).<br>\nGetestet wurden erstmals auch drei wiederverwendbare FFP2-Masken. Sie erkennt man an der Kennzeichnung mit einem &raquo;R&laquo;, das f&uuml;r &raquo;reusable&laquo; steht. Je nach Angabe des jeweiligen Herstellers k&ouml;nnen die Masken 20- oder sogar 50-mal gewaschen werden, ehe sie in den M&uuml;ll m&uuml;ssen.<br>\nAllerdings ist keine der nachhaltigen Alternativen laut Stiftung Warentest empfehlenswert. Zwei Modelle schnitten in Sachen Atemkomfort so schlecht ab, dass Eigenschaften wie Passform oder Filterwirkung gar nicht erst gepr&uuml;ft wurden.<br>\nDie dritte wiederverwendbare FFP2-Maske im Test bekam gleich f&uuml;r mehrere M&auml;ngel ordentlich Punktabzug: geringe Filterwirkung, schlechte Passform und starke Schadstoffbelastung der B&auml;nder. Das bedeutete f&uuml;r die Tester das Urteil: durchgefallen.<br>\nDie Einwegmaske bleibt damit die bessere Wahl &ndash; zumindest, wenn man sich das richtige Modell aufsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/corona-wiederverwendbare-ffp2-masken-fallen-bei-stiftung-warentest-durch-a-3ea21d73-eb47-43f5-a51b-e3dd0c81c5de\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Tanzen, bis die Maske f&auml;llt: Das Virus und die Doppelmoral der deutschen Politik<\/strong><br>\nWas haben Deutschlands Bundespr&auml;sident, Bayerns Ministerpr&auml;sident, der Kanzler und ausgelassen feiernde Gr&uuml;ne gemeinsam? Wenn sie wollen, verzichten sie auf ihren Corona-Gesichtsschutz. Warum d&uuml;rfen das alle anderen nicht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/corona-und-party-wenn-die-gruenen-die-masken-fallen-lassen-ld.1707684\">NZZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Einrichtungsbezogener Impfkrieg<\/strong><br>\nEine Verl&auml;ngerung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht sollte es bis k&uuml;rzlich nicht geben. Jetzt pr&uuml;ft die Bundesregierung allerdings, ob sie sie nicht doch verl&auml;ngern kann. Sie verl&auml;ngert damit auch das Elend im Gesundheitswesen. Aber genau das ist ja der Krieg, den dieser Gesundheitsminister f&uuml;hrt.<br>\nEs ist keine sechs Wochen her, da meldete der Parit&auml;tische Gesamtverband, dass die einrichtungsbezogene Impfpflicht auslaufe. &raquo;Aus dem Bundesgesundheitsministerium war j&uuml;ngst zu vernehmen&laquo;, teilte der Verband mit, &raquo;dass die einrichtungsbezogene Impfpflicht noch bis Ende 2022 laufe&laquo;. Die Stimmen, die die sofortige Abschaffung forderten, hatten sich vorher schon geh&auml;uft. Selbst die Deutsche Krankenhausgesellschaft hatte sich f&uuml;r eine Aufhebung ausgesprochen. Im Ausland indes fielen s&auml;mtliche Impfpflichten, die es gab. Zuletzt hat selbst &Ouml;sterreich das Vorhaben einer allgemeinen Impfpflicht abgeblasen.<br>\nDeutschland ist aber, wie so oft in dieser Corona-Krise, als Geisterfahrer unterwegs. Die &Auml;rzte-Zeitung meldet, dass &raquo;das Ende der einrichtungsbezogenen Impfpflicht [&hellip;] weiterhin ungewiss&laquo; sei &ndash; und verweist dabei zus&auml;tzlich auf einen &raquo;der AfD-Fraktion in gleicher Sache erteilten Bescheid&laquo;, wonach &raquo;die Pr&uuml;fung einer etwaigen &Auml;nderung des Geltungszeitraums der einrichtungsbezogenen Impfpflicht innerhalb der Bundesregierung noch nicht abgeschlossen&laquo; sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/10\/einrichtungsbezogener-impfkrieg\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>BR-Faktenfuchs auf Abwegen: Studie wird mit unwissenschaftlichen, antijournalistischen Mitteln abqualifiziert<\/strong><br>\nEin in einer medizinischen Fachzeitschrift mit Gutachterpr&uuml;fung ver&ouml;ffentlichter Aufsatz kommt zu dem Ergebnis, dass die Rate schwerwiegender Nebenwirkungen bei den Impfstoff-Zulassungsstudien h&ouml;her war als angegeben. F&uuml;r den &bdquo;Faktenfuchs&ldquo; des Bayerischen Rundfunks ist das Anlass, tief in die Kiste der unsauberen Tricks zu greifen, um die Studie und alle, die sie zitieren, zu diskreditieren.<br>\nWie &uuml;blich bei diesen Faktenchecks, die nicht Fakten checken, sondern Aussagen verzerren und Stimmung machen, wird die ganze Betrachtung gleich zu Anfang auf vielf&auml;ltige Weise negativ eingerahmt (Framing).<br>\nEingef&uuml;hrt wird die Studie mit einer Aussage eines AfD-Politikers &uuml;ber diese. Da die AfD unbeliebt ist, wirft das schon ein schlechtes Licht auf die Studie. Wenn die &bdquo;Faktenf&uuml;chse&ldquo; die Aussage des Politikers als nicht durch die Studie gedeckt entlarven wollten, w&auml;re das in Ordnung. Aber sie tun nur so. Die zitierte Aussage lautet:<br>\n&bdquo;Die neuesten Studienergebnisse einer international renommierten Forschergruppe aus Maryland sind hochbrisant und erschreckend. Impfnebenwirkungen und schwere Folgesch&auml;den treten weitaus h&auml;ufiger auf als uns Politiker und Pharma-Lobbyisten jahrelang weismachen wollten.&ldquo;<br>\n&bdquo;Daf&uuml;r liefert die Studie allerdings keinen Beleg&ldquo;, behaupten die Faktenf&uuml;chse einfach, obwohl das falsch ist. Tats&auml;chlich deckt die Studie es sehr wohl, die Faktenf&uuml;chse erwecken sp&auml;ter nur den Eindruck, die Studie sei unseri&ouml;s.In der Studie &bdquo;Serious adverse events of special interest following mRNA COVID-19 vaccination in randomized trials in adults&ldquo; , in der Fachzeitschrift Vaccine, hei&szlig;t es ausdr&uuml;cklich, dass die Rate der Nebenwirkungen deutlich h&ouml;her war als von der US-Zulassungsbeh&ouml;rde FDA ver&ouml;ffentlicht. (&hellip;)<br>\nDer Faktenfuchs hat auch einen Gastkommentar von einem &bdquo;Molekularbiologen und Impfforscher&ldquo; im Tagesspiegel gefunden und zitiert diesen, ohne zu merken, dass er sich mit dem Zitat und der eigenen Hinf&uuml;hrung dazu mit Vollspann ein Eigentor in die Kiste haut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/br-faktenfuchs-doshi\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Faktenchecker im Dienste der USA: Beispiel Coronavirus<\/strong><br>\nEs sei eine Falschmeldung von Verschw&ouml;rungsanh&auml;ngern, dass das Coronavirus aus dem Labor in Wuhan stamme, sagten &laquo;Faktenchecker&raquo;.<br>\nDie US-Regierung, die Forschungsarbeiten in den hochmodernen Labors von Wuhan in Auftrag gaben und finanzierten, hatten kein Interesse daran, dass das chinesische Labor in Verdacht kommt, das Virus Sars-Cov-2 entwickelt zu haben. Auch die Machthaber in Beijing wollten nicht, dass ein chinesisches Labor wegen gef&auml;hrlicher Forschung in Misskredit ger&auml;t und verbreiteten von Anfang an die These, das Virus sei von einer Fledermaus oder einem Schuppentier auf einem Markt in Wuhan &uuml;ber einen Zwischenwirt auf den Menschen &uuml;bertragen worden.<br>\nEinige Wissenschaftler hielten die Laborthese f&uuml;r wahrscheinlicher. Doch sie wurden in die Verschw&ouml;rungs-Ecke gestellt. Ihre Aussagen w&auml;hrend einer rasch einberufenen Expertenkonferenz Ende Januar 2020 kamen nie an die &Ouml;ffentlichkeit, wie bisher geheim gehaltene Dokumente jetzt belegen. Infosperber hat dar&uuml;ber berichtet: &laquo;Wir wissen, dass da gef&auml;hrliche Forschung im Gang war&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/lobbys\/faktenchecker-im-dienste-der-usa-beispiel-coronavirus\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Teile der Linkspartei planen Rausschmiss des Wagenknecht-Lagers: Rechts-Links-Schw&auml;che<\/strong><br>\nBeutin und seine Mitstreiter machen f&uuml;r die Niederlagen der Linken bei den vergangenen Wahlen &bdquo;strukturelle Gr&uuml;nde&ldquo; aus. In der Partei gebe es eine Formation des &bdquo;Linkskonservatismus&ldquo; mit eigenem Programm, das im Buch &bdquo;Die Selbstgerechten&ldquo; von Sahra Wagenknecht formuliert worden sei. (Rezension in der UZ vom 11. Juni 2021) Wagenknecht scheint der Lord Voldemort der &bdquo;progressiven Linken&ldquo; zu sein: Es wird auf ihr Buch verwiesen, ihr Name aber nicht ausgesprochen. &Auml;hnlich wie Voldemort scheint die nicht Genannte f&uuml;r alles B&ouml;se zu stehen. Der Linkskonservatismus &bdquo;ist radikal gegen das Programm der Partei gerichtet, bek&auml;mpft es aggressiv mit gesellschaftspolitisch regressiven, reaktion&auml;ren Positionen und entsprechenden &ouml;ffentlichen Aktivit&auml;ten&ldquo;. Vor den anstehenden Landtagswahlen im kommenden Jahr soll &bdquo;die politisch zerst&ouml;rerische Koexistenz&ldquo; mit Wagenknecht gek&uuml;ndigt werden. Viele der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner h&auml;ngen wie Beutin an den Fleischt&ouml;pfen des b&uuml;rgerlichen Parlamentarismus. Bei den Wahlergebnissen der Linkspartei wird der Verteilungskampf heftiger, auch bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Viele der Unterzeichnenden sind in Beutins Alter, haben Hochschulabschl&uuml;sse und bekommen ihr Geld mittels der Parteienfinanzierung vom Steuerzahler. Sie sind abh&auml;ngig von der b&uuml;rgerlichen Demokratie, von der sie allerdings sehr gut leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/rechts-links-schwaeche-180614\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Was will unsere (Dr-)Au&szlig;enministerin eigentlich sein?<\/strong><br>\nAuf der heutigen Tagesordnung steht der Lebenslauf unserer Au&szlig;enministerin Annalena #Baerbock&hellip;was sich da alles so f&uuml;r Irrwege befinden&hellip;Au&szlig;erdem: Wir h&auml;tten schon lange Frieden im Krieg zwischen #Russland und der #Ukraine haben k&ouml;nnen, aber wollen wir wirklich? Und wir werfen mal einen Blick in das Arbeitsleben von Frank-Walter #Steinmeier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZDBmISrannw\">K&uuml;pperbusch TV via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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