{"id":89541,"date":"2022-10-21T13:30:32","date_gmt":"2022-10-21T11:30:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89541"},"modified":"2022-10-21T14:41:40","modified_gmt":"2022-10-21T12:41:40","slug":"leserbriefe-zu-klingbeil-wird-zum-totengraeber-der-spd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89541","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eKlingbeil wird zum Totengr\u00e4ber der SPD\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;ller hinterfragt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89377\">in diesem Beitrag<\/a> die Russland-Politik des &bdquo;sogenannten Vorsitzenden der SPD, Lars Klingbeil&ldquo;. Die SPD habe, so Klingbeil, auf der Suche nach Gemeinsamkeiten das Trennende zu Russland &uuml;bersehen. Diese Erkl&auml;rung sei &bdquo;der wahre Irrsinn&ldquo; und werde &bdquo;Scharen von noch verbliebenen SPD-Mitgliedern aus der SPD treiben&ldquo;. Abschlie&szlig;end wird darum gebeten, &bdquo;die de facto Kalte-Kriegs-Erkl&auml;rung gegen&uuml;ber Russland&ldquo; mit einer aktuellen Erkl&auml;rung von Russlands Pr&auml;sident Putin zu vergleichen. Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nes dauert nicht mehr lange, dann stellt sich ein Demagoge &agrave; la Klingbeil in die B&uuml;tt und behauptet, dass die Erde entgegen aller naturwissenschaftlicher Erkenntnisse ( aus politischen Gr&uuml;nden ) doch eine Scheibe i s t. Die Mehrheit der zivilen B&uuml;rgergesellschaft wird dazu schweigen.<br>\n&nbsp;<br>\nDie deutsche Wiedervereinigung w&auml;re ohne das, was Klingbeil nun idiotisch-geschichtsvergessen in Abrede stellt, niemals m&ouml;glich gewesen. Die Mehrheit der zivilen B&uuml;rgergesellschaft nimmt diesen Unsinn ohne lauten Widerspruch hin wie so vieles andere ebenfalls.<br>\n&nbsp;<br>\nDies alles nicht in meinem Namen.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRoland Weinert.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\ndass ausgerechnet der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil die Friedens- und Entspannungspolitik eines Willy Brandts und Egon Bahrs nicht nur mit F&uuml;&szlig;en tritt, sondern sich als Speerspitze jenen Hardlinern&nbsp; andient, die, wie einst Ronald Reagan, zu dunkelsten Zeiten des Kalten Krieges Russland in das Reich des B&ouml;sen verorten, macht schier sprach- und fassungslos. Was &uuml;ber Jahrzehnte an Vertrauen und Wertsch&auml;tzung zwischen Russland und Deutschland &ndash; nach den nationalsozialistischen Gr&auml;ueltaten an der russischen Bev&ouml;lkerung im Zweiten Weltkrieg &ndash; gewachsen ist: Vorbei, verdr&auml;ngt und auf dem Altar des Mainstreams bundesdeutscher&nbsp; Qualit&auml;tsmedien und Social-Media geopfert! Misstrauen, Entt&auml;uschung und Ablehnung gegen&uuml;ber dem Westen werden sich im kollektiven Ged&auml;chtnis des russischen Volkes fest brennen und &uuml;ber Generationen eine V&ouml;lkerverst&auml;ndigung zwischen Deutschen und Russen erschweren, wenn nicht gar unm&ouml;glich machen. Die Vision vom Volk der guten Nachbarn, sie ist sp&auml;testens vom derzeitigen SPD-Vorsitzenden zu Grabe getragen worden. Die Rede von Wladimir Putin zur Energiepolitik der Europ&auml;ischen Union anl&auml;sslich der &bdquo;Russischen Energiewoche&ldquo; bringt es auf den Punkt: Ohne die USA beim Namen zu nennen, zeigt Putin auf, wer und mit welcher Intension hinter den Anschl&auml;gen auf Nord Stream 1 und Nord Stream 2 steckt. Europa ist in naher und ferner Zukunft auf Gedeih und Verderb zum Juniorpartner des US-Hegemons degradiert. Die M&auml;r von der Souver&auml;nit&auml;t Deutschlands, sie ist sp&auml;testens mit dem Ende der Nord-Stream-Pipeline ausgetr&auml;umt! Wehm&uuml;tig, besch&auml;mt und traurig beende ich meine Ausf&uuml;hrungen mit einem Auszug aus der Rede des damaligen Bundestagspr&auml;sidenten Wolfgang Thierse vom 25.9.2001 anl&auml;sslich der Rede des Pr&auml;sidenten der Russischen F&ouml;deration, Wladimir Putin, im Deutschen Bundestag: &bdquo;Wir setzen darauf, dass Ihr Land auch dem Prozess der Neugestaltung Europas begleitet und mit voranbringt. Wie immer die Gemeinschaft der europ&auml;ischen Staaten in Zukunft organisiert sein wird: Ohne festes Band zu Russland bleibt Europa unvollst&auml;ndig&ldquo;, (Beifall) entnommen aus: Wortprotokoll der Rede Wolfgang Thierses anl&auml;sslich des Putin Besuches vom 25.9.2001.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWilfried B&ouml;ckmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>die &Auml;u&szlig;erungen Klingbeils zeugen von der im Grunde selbstm&ouml;rderischen politischen Torheit eines SPD-Politikers wie auch seiner ihm im Denken nahe stehenden Kollegen (z.B. Michael Roth), die, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer, zu Spitzenleuten der heutigen SPD geworden sind. <\/p><p>Als Fazit ihrer historischen Forschungen zum Thema &bdquo;Die Torheit der Regierenden&ldquo; (Titel ihres Fischer-Taschenbuchs, Frankfurt a.M. 1989) fragt die amerikanische Historikerin Barbara Tuchman:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Warum beginnen die Superm&auml;chte nicht mit einem ausgewogenen Abbau der von ihnen angeh&auml;uften Selbstmordwerkzeuge?<\/p>\n<p>Warum investieren wir all unsere F&auml;higkeiten und Mittel in einen Wettlauf um bewaffnete &Uuml;berlegenheit, die man nie und nimmer so lange bewahren kann, dass sich der Besitz lohnen w&uuml;rde?<\/p>\n<p>Warum bem&uuml;hen wir uns nicht statt dessen um einen Modus vivendi mit unserem Gegenspieler &ndash; d.h. um eine Form gemeinsamen Lebens und nicht gemeinsamen Sterben?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>(Nach Tuchman, a.a.O. Seite 17).<\/p><p>F&uuml;r diese von Tuchman angesprochenen Grundpfeiler einer friedlichen Au&szlig;enpolitik stand die Partei SPD seit Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik 1949 und Willy Brandt konnte sie dann seit den 1970er Jahren mit dem Entwurf seiner Friedenspolitik als Au&szlig;enminister und Bundeskanzler auch praktisch umsetzen. <\/p><p>Klingbeil dagegen sucht im Verh&auml;ltnis zu Russland nicht einmal mehr im Ansatz nach einer Form gemeinsamen Lebens als Grundlage einer jeden, an Menschenrechten und Demokratie orientierten Au&szlig;enpolitik. <\/p><p>Anscheinend steht der derzeitige SPD-Mitvorsitzende Klingbeil v&ouml;llig unverantwortlich f&uuml;r den Wahn einer Politik des gemeinsamen Sterbens &ndash; warum um Gottes Willen, fragt man sich, versteht sich dieser Lars Klingbeil &uuml;berhaupt als Sozialdemokrat?<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nGerhard Kilper.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nich war entsetzt als ich die Schlagzeile auf tagesschau.de gelesen habe. Das ist ma&szlig;los entt&auml;uschend und zeigt wie verfangen das F&uuml;hrungspersonal der SPD in einer ideologischen Vorstellungswelt ist, die erst zur aktuellen Situation gef&uuml;hrt hat.<br>\n&nbsp;<br>\nJede Meinung mag zwar wichtig sein, aber nicht jede ist richtig. Und schon gar nicht die eines Klingbeil, der nicht einmal die letzten Jahre internationaler Politik objektiv einordnen kann und irgendwas von &bdquo;blinden Flecken&ldquo; faselt.<br>\n&nbsp;<br>\nMan muss nicht &bdquo;Russe&ldquo;, nicht &bdquo;Putin-Versteher&ldquo;, nicht &bdquo;Putin-Troll&ldquo; sein oder russisch k&ouml;nnen, um zu verstehen, was der &bdquo;Russe&ldquo; will. Es reicht schon aus ab und zu sein Gehirn einzuschalten, um zu erkennen, dass es keine &bdquo;blinden Flecken&ldquo; gibt. Alles was gesagt werden musste, ist gesagt. Alle n&ouml;tigen &Auml;u&szlig;erungen, Klarstellungen und Interessen der russischen Regierung sind zu jeder Zeit an jedem Ort der Welt, auch ungefiltert, abrufbar.<br>\n&nbsp;<br>\nDoch ausgerechnet diejenigen, die die Verantwortung tragen in Deutschland, geben vor, bewusst oder unbewusst, die uninformiertesten Menschen unter allen zu sein. Schande, dass die SPD-Basis solche Dilettanten in die F&uuml;hrung w&auml;hlt, die Partei mit solchen Dilettanten &uuml;berhaupt noch gew&auml;hlt wird und die F&uuml;hrung der Partei sich anma&szlig;t die Bev&ouml;lkerung mit einem bl&ouml;dsinnigen &bdquo;Eingest&auml;ndnis&ldquo; zu desinformieren.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist keine sch&ouml;ne Vorstellung, aber wenn es so weiter geht, dann sollte Klingbeil in diesem Zuge alle &bdquo;blinden Flecken&ldquo; betrachten und &uuml;berlegen, ob die SPD als Junior-Partner der AFD &bdquo;regieren&ldquo; k&ouml;nnte. Politischen Irrwege haben in der Vergangenheit den Erfolg der AFD gefl&uuml;gelt und das wird auch in Zukunft so sein.<br>\nBedauerlich. Wirklich bedauerlich.<br>\n&nbsp;<br>\nDanke f&uuml;r die aufkl&auml;rende Arbeit des gesamten NachDenkSeiten-Teams (sie ist wichtiger den je) und beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nEugen Baitinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>&ldquo;Die SPD ist da wo Oskar Lafontaine ist&rdquo;, das ist meine Leitlinie seit sp&auml;testens 1998. Sie gilt noch immer. Wo Lafontaine ist, gibt es keine Partei mehr, also auch keine SPD, mit welchen Namen auch immer. An die Auferstehung der SPD glaube ich schon lange nicht mehr. Ein Zombie, ein Untoter, ist diese Partei. Da muss endlich Sonnenlicht ruf scheinen, damit sie vergehen kann. <\/p><p>&ldquo;Lars Klingbeil&rdquo;, den Namen habe ich schon einmal gelesen, aber was der ist und tut, nicht wahrgenommen. Sigmar Gabriel hatte noch einen eigenen Charakter, als wibbeliger Marshmellow-Man. Schulz war nur noch gut f&uuml;r einen Karnevalswagen. Und was danach kam? Wer merkt sich noch die Namen? <\/p><p>Nun ja, Schluss mit dem Requiem. Ich k&ouml;nnte auch sagen: &ldquo;Die SPD ist f&uuml;r mich da wo Albrecht M&uuml;ller ist&rdquo;. Die SPD ist ein Fall f&uuml;r die Geschichtsb&uuml;cher. Und daf&uuml;r leisten Sie mit Ihrer Rubrik &ldquo;Serie alter, interessanter Dokumente&rdquo; entscheidende Beitr&auml;ge. Die Gr&uuml;nen dagegen werden entsorgt in den Geisterbahnen der Rummelpl&auml;tze. <\/p><p>Herzlichen Gru&szlig;,<br>\nRolf Henze <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>sehen wir es so: Klingbeil wird nicht zum Totengr&auml;ber, sondern beschleunigt die Verj&uuml;ngung der SPD auf unnachahmliche Weise. Alles im Bewusstsein der Tatsache, dass diese Gesellschaft kollektiv altert und die Bev&ouml;lkerungsgruppe der Kinder und Jugendlichen immer schmaler wird. Auch so kann man sich und seine Partei aus der Geschichte verabschieden. M&uuml;ssen nur noch die W&auml;hlerin\/der W&auml;hler mitspielen, die im Schnitt auch nicht j&uuml;nger werden.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDietrich Brauer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team, <\/p><p>in dem Zusammenhang m&ouml;chte ich auf folgenden Artikel hinweisen. <\/p><p>Dort geht es unter anderem um den altbekannten Transatlantiker und SPD-Parteikader Michael Roth, der den Begriff &ldquo;Ostpolitik&rdquo; &uuml;bernommen hat um aus der urspr&uuml;nglich auf Dialog und Verst&auml;ndigung ausgerichteten Ostpolitik eine &ldquo;neue Ostpolitik&rdquo; aufzubauen, die sich durch Konfrontation mit Russland und post-sowjetischen L&auml;ndern auszeichnet. <\/p><p>Roth ist Vorsitzender im Ausw&auml;rtigen Ausschuss in dem auch Kriegshetzer wie Norbert R&ouml;ttgen, Omid Nouripour, Roderich Kiesewetter und Nils Schmid Mitglieder sind. <\/p><p>Man sollte sich also auf die Zeit vorbereiten in der versucht wird die &ldquo;Ostpolitik&rdquo; umzudeuten. Das ist eine typische subversive transatlantische T&auml;tigkeit, die Michael Roth betreibt. Dies zeigt sich auch dort seine Beteiligung und Mitgliedschaft in vermeintlichen Friedensorganisationen, die f&uuml;r Eskalation mit Russland sind.<\/p><p><a href=\"https:\/\/katehon.com\/en\/article\/germanys-new-ostpolitik-appeals-russophobia\">katehon.com\/en\/article\/germanys-new-ostpolitik-appeals-russophobia <\/a><\/p><p>Katehon wird im Westen als eine russische Denkfabrik mit N&auml;he zu Alexander Dugin bezeichnet, aber das schlie&szlig;t ja nicht aus, dass dort interessante Artikel und Analysen ver&ouml;ffentlicht werden &uuml;ber die man diskutieren kann. <\/p><p>BG<br>\nE <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>Sie stellen richtig fest, dass es sich um &ldquo;eine de facto Kalte-Kriegs-Erkl&auml;rung gegen&uuml;ber Russland&rdquo; handelt, in die diese Feststellung von Lars Klingbeil m&uuml;ndet: &ldquo;Heute geht es darum, Sicherheit vor Russland zu organisieren.&rdquo; Es handelt sich um die &uuml;blich gewordene Verdrehung und Umkehrung der Sichtweise der vorherrschenden Politik, denn letztlich war die Aussage der Entspannungspolitik von Politikern wie Brandt, Bahr und Genscher, dass es darum gehe eine &ldquo;Sicherheit mit Russland \/ der Sowjetunion&rdquo; zu organisieren. Wenn man so will, galt es nach 1989 letztlich, von westlicher Seite eine &ldquo;Sicherheit f&uuml;r Russland&rdquo; zu organisieren, denn &ldquo;die Russen \/ der Russe \/ der Iwan&rdquo; (wie man so sch&ouml;n in Deutschland sagt) hatte sich auf seine Landesgrenzen zur&uuml;ckgezogen und das ganz im Gegensatz zu unseren westlichen &ldquo;Freunden und Partnern&rdquo;. Deren Vordringen in Gestalt der NATO und der USA nat&uuml;rlich mit&nbsp; Deutschland gen Osten waren das genaue Gegenteil einer solchen Politik der garantierten &ldquo;Sicherheit f&uuml;r Russland&rdquo;, die nach Gorbatschow und seiner Zeit die edelste Aufgabe erstens Deutschlands als Staat und zweitens der SPD als Partei h&auml;tte sein m&uuml;ssen! F&uuml;r Deutschland als Nation d&uuml;rfte die Tragweite und der Wert der Politik Gorbatschows unstrittig sein &ndash; die politischen Vertreter dieser Nation haben sich allerdings bei seinem Tod erhoben und ihm die Ehre erwiesen, ihm politisch ins Grab zu spucken, h&ouml;hnisch alles zu zerreissen, was man als sein Testament vermuten konnte. Putin hat zuletzt und vor dem Krieg die Sicherheit Russlands eingefordert und wieder haben die Deutschen und in Gestalt von Bundeskanzler Scholz versagt, die mit einer durch ihren Staat garantierten Nichtaufnahme der Ukraine in die NATO und der Gew&auml;hrleistung von Nord Stream 2 historisch ihre Pflicht einl&ouml;sen konnten. Ukrainer und Russen zahlen teuer daf&uuml;r und die historische Schuld Deutschlands gegen&uuml;ber diesen beiden Staaten w&auml;chst erneut. Der kleine Bonaparte Scholz meint, sich an die Spitze stellen zu d&uuml;rfen und schon ist von der SPD und ihren Vertreten wie Klingbeil oder Lambrecht von der &ldquo;F&uuml;hrungsmacht&rdquo; die Rede und auch gleich vom Vormarsch des Westens, der EU, gar der EU-Sozialdemokraten f&uuml;r &ldquo;eine EU mit 27, 30, 36 Staaten&rdquo; mit Ukraine, Moldau, den Westbalkan-Staaten und perspektivisch Georgien. Und es muss&rdquo;jedes Land mit seinen Anliegen Geh&ouml;r finden&rdquo;. Von Geh&ouml;r zu Gehorsam ist es nicht allzuweit, denn im gleichen Zusammenhang&nbsp; wird festgestellt, dass es jetzt um Mehrheitsentscheidungen gehen m&uuml;sse. Deutsche F&uuml;hrung, ick h&ouml;r dir trapsen &ndash; die Denkfabriken anderer westeurop&auml;ischer Staaten werden ebenfalls hinh&ouml;ren, Frankreich und England sowieso und ganz bestimmt. Joe Biden sitzt am Kamin im Wei&szlig;en Haus und z&uuml;nde(l)t genu&szlig;voll die Pfeife und einiges andere mehr.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernd Jacoby<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr M&uuml;ller,<\/p><p>&ldquo;Klingbeil wird zum Totengr&auml;ber der SPD&rdquo;? &ndash; Irgendjemand muss ja diesen Job erledigen!<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHae-Jo Chang<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>wenn ich &uuml;ber die Aussagen von Herrn Klingbeil nachdenke, ist doch die Konsequenz, dass man in Beziehungen zu Russland das Trennende betonen soll. Gilt dies f&uuml;r Herrn Klingbeil nur f&uuml;r Russland, oder m&ouml;chte er dieses Prinzip auf die Beziehungen auch zu allen anderen Staaten anwenden? Im ersteren Falle w&auml;re es Rassismus, in letzterem der Tod der Diplomatie. Denn wenn ich keinen gemeinsamen Nenner mit dem Gegen&uuml;ber finden m&ouml;chte und stattdessen immer nur die Unterschiede herausstelle, kann ich das miteinander Reden auch gleich ganz sein lassen. Der Rest der Aussagen von Herrn Klingbeil ist dann Zeitenwende-Geplapper, Verdrehung der Tatsachen und Russland-Bashing. Solche Leute nenne ich pers&ouml;nlich Z&auml;pfchen der USA &ndash; sie gleiten sanft in den Hintern der US-Eliten ein und l&ouml;sen sich dort in der Darmflora auf.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJochen Dietermann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller &amp; Team, <\/p><p>endlich l&auml;sst er die Katze aus dem Sack und jemand spricht es AUS: <\/p><p>Klingbeil wird zum Totengr&auml;ber der SPD, weil er sich nicht im Klaren ist, welche Bedeutung das deutsch-russische Verh&auml;ltnis f&uuml;r das Wohlleben ganz Eurasiens k&uuml;nftig haben wird. <\/p><p>Ich bin fassungslos gegen&uuml;ber der Energiepolitik unserer momentanen deutschen Regierung, in der die SPD noch eine zentrale Rolle spielt. <\/p><p>Man kann tricksen, t&auml;uschen, Menschenpopulationen systematisch &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume betr&uuml;gen, auch Kriege f&uuml;hren, was die vergangenen ~ zehntausend Jahre gezeigt haben. <\/p><p>Aber: Naturgesetze kann man NICHT betr&uuml;gen\/besiegen. <\/p><p>Ich wurde SPD-Mitglied in MeckPomm zur Unterst&uuml;tzung der &ldquo;Ostpolitik&rdquo; von Sellering &amp; Schwesig. Nun werde ich mein Mitgliedsbuch zur Mitgliedsnummer XXXXXXXX zur&uuml;ckgeben und austreten. <\/p><p>MfG<br>\nHelmut Z. Baumert <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>An Team der Nachdenkseiten zum lesen. Herr M&uuml;ller hat dazu auch heute geschrieben.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nManfred Klimmeck<\/p><p>Hallo,<br>\n&nbsp;<br>\nherzlichen Dank f&uuml;r die E-Mail. Sie ist hier bei uns im Willy-Brandt-Haus angekommen. Wir werden sie genau lesen und die Fragen, Anregungen, Kritik und Zuspruch in unsere politische Arbeit einflie&szlig;en lassen. Nat&uuml;rlich wollen wir gerne antworten. Aufgrund der vielen Nachrichten, die uns t&auml;glich erreichen, ist dies leider nicht immer m&ouml;glich. Daf&uuml;r bitten wir schon jetzt um Verst&auml;ndnis.<br>\n&nbsp;<br>\nUnsere Positionen zu vielen aktuellen Themen und weitere Informationen finden sich auf SPD.de. Und wir informieren regelm&auml;&szlig;ig per E-Mail dar&uuml;ber, wie wir unsere Gesellschaft voranbringen wollen. Nichts mehr verpassen: hier direkt anmelden.<br>\n&nbsp;<br>\nVer&auml;nderung ist dann ein Fortschritt, wenn sich das Leben der Menschen verbessert. So begreifen wir die gro&szlig;en Aufgaben, die sich uns stellen. Daf&uuml;r braucht es Mut, Entschlossenheit und gute Ideen. Im Kampf gegen die Klimakrise, f&uuml;r eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung, f&uuml;r die Sicherung unseres Wohlstandes, f&uuml;r eine moderne, freie Gesellschaft. Das ist die Grundlage der von Olaf Scholz gef&uuml;hrten Bundesregierung.<br>\n&nbsp;<br>\nDer Krieg in der Ukraine treibt viele Menschen um. Die Botschaft ist und bleibt klar: Putin darf diesen Krieg nicht gewinnen. Deswegen unterst&uuml;tzen wir die Ukraine in vielf&auml;ltiger Art und Weise. Die Auswirkungen des Krieges sp&uuml;ren wir auch in unserem Alltag. Lebensmittel, Heizen und Tanken werden teurer. Mit unserer Politik verhindern wir die soziale Spaltung. Wir machen: Soziale Politik f&uuml;r Dich.<br>\n&nbsp;<br>\nMit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en aus dem Willy-Brandt-Haus<\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>die SPD hatte bis Schr&ouml;der sie zerst&ouml;rte, gute F&uuml;hrungspersonen.<\/p><p>Willy Brandt, wie wollen ein Volk guter Nachbarn sein.<\/p><p>70 Jahre hatten wir Frieden weil wir uns nicht in die Angelegenheiten anderer L&auml;nder eingelassen haben. Ja auch zu Russland hatten wir gute Beziehungen. Gas und Rohstoffe und wechselseitige Warenstr&ouml;me befl&uuml;gelten unsere Beziehungen. Das alles hat der Herr Klingbeil wohl nicht mitbekommen! Zu jung zu unerfahren wie &nbsp;seine Mitstreiter.<\/p><p>Auch &uuml;ber den Tellerrand sehen was z.b. die Nato, die US Administration, die EU mit der angew&auml;hlten von der Leyen angerichtet hat sieht Klingbeil nicht. Esken und der nichts erlernte K&uuml;hnert schon gar nicht.<br>\n&nbsp;<br>\nEin bunter Haufen von Euroeinstreichern die das Geld was sie sich genehmigen nicht verdienen! Auf deutsch sagt man Dummschw&auml;tzer!<br>\n&nbsp;<br>\nMit Scholz stellen sie auch noch den Bundeskanzler. Mein Mann mit Erinnerungsl&uuml;cken und einem&nbsp; HH Gehilfen mit &euro; 200.000 im Bankfach.<\/p><p>Na toll was da so abgeht bei der SPD in HH und Berlin. Mit Barley in Br&uuml;ssel, auch eine abgeschobene Karrierefrau wie der sich selbst ernannte Pr&auml;sident und Koffertr&auml;ger von Gerd, Steinmeier.<br>\n&nbsp;<br>\nAll diese Leute habe ich nicht gew&auml;hlt, gew&auml;hlt habe ich mit &Uuml;berzeugung Willy Brand, Oskar Lafontaine um nur zwei zu nennen.<br>\n&nbsp;<br>\nNein, die SPD hat fertig, &uuml;ber fertig!<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;<br>\nManfred Klimmeck<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;ller hinterfragt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89377\">in diesem Beitrag<\/a> die Russland-Politik des &bdquo;sogenannten Vorsitzenden der SPD, Lars Klingbeil&ldquo;. Die SPD habe, so Klingbeil, auf der Suche nach Gemeinsamkeiten das Trennende zu Russland &uuml;bersehen. Diese Erkl&auml;rung sei &bdquo;der wahre Irrsinn&ldquo; und werde &bdquo;Scharen von noch verbliebenen SPD-Mitgliedern aus der SPD treiben&ldquo;. Abschlie&szlig;end wird darum gebeten, &bdquo;die de facto<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89541\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-89541","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89541","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=89541"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89541\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89545,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89541\/revisions\/89545"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=89541"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=89541"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=89541"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}