{"id":8955,"date":"2011-04-04T08:50:54","date_gmt":"2011-04-04T06:50:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8955"},"modified":"2011-04-04T09:27:26","modified_gmt":"2011-04-04T07:27:26","slug":"hinweise-des-tages-1360","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8955","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Der weltweite Sparwahnsinn; Was Strom kosten darf; Japan: Korruption, die vom Himmel f&auml;llt; Aufschwung f&uuml;r Wenige; Mindestl&ouml;hne f&uuml;r Forstarbeiter; Entlastung im Niedriglohnbereich &ndash; Ausweg oder Irrweg?&rdquo;; Weitreichende Versch&auml;rfungen der Hartz IV Gesetze; Das Ehrenamt kann teuer werden; Revolte der Rentnerinnen; Steuerhinterzieher kaufen sich weiter frei; W&auml;hrungsfonds dr&auml;ngt auf Umschuldung von Griechenland; Ich kauf mir eine Zeitung; Mit Pillen gegen die Pr&uuml;fungsangst; Nochmals ADEXA: Fortsetzung des Lausbubenst&uuml;cks;Nachtrag zu &bdquo;Menschen, die sowohl &ouml;kologisch als auch sozial engagiert sind, haben heute keine politische Heimat&ldquo;; H&ouml;rfunk-Tipp: Reiche immer reicher, Arme immer &auml;rmer; Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler &uuml;ber das momentane Umdenken von Merkel und Co. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Der weltweite Sparwahnsinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Was Strom kosten darf  &ndash; Der kleinste Teufel der H&ouml;lle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Korruption, die vom Himmel f&auml;llt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Aufschwung f&uuml;r Wenige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Mindestl&ouml;hne f&uuml;r Forstarbeiter: Im Wald der Billigl&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Entlastung im Niedriglohnbereich &ndash; Ausweg oder Irrweg?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Weitreichende Versch&auml;rfungen der Hartz IV Gesetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Das Ehrenamt kann teuer werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Revolte der Rentnerinnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Steuerhinterzieher kaufen sich weiter frei &ndash; Ist das Recht eine Frage der Brieftasche?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">W&auml;hrungsfonds dr&auml;ngt auf Umschuldung von Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Ich kauf mir eine Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Mit Pillen gegen die Pr&uuml;fungsangst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Nochmals ADEXA: Fortsetzung des Lausbubenst&uuml;cks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Nachtrag zu Albrecht M&uuml;llers Beitrag&nbsp;&bdquo;Menschen, die sowohl &ouml;kologisch als auch sozial engagiert sind, haben heute keine politische Heimat&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">TV-Tipp: Reiche immer reicher, Arme immer &auml;rmer &ndash; Brauchen wir mehr Gerechtigkeit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler &uuml;ber das momentane Umdenken von Merkel und Co.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=8955&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der weltweite Sparwahnsinn<\/strong><br>\nIn den USA soll der Regierung der Geldhahn zugedreht werden, in Europa werden die Defizitl&auml;nder in eine jahrelange Depression gepr&uuml;gelt. Der Hintergrund, warum wie schon in den 30er-Jahren ein unsinniger Sparwahn die Welt erfasst hat.<br>\nW&auml;hrend die Defizits&uuml;nder von Merkel und Sarkozy ins Elend gepr&uuml;gelt werden, machen die Briten das freiwillig. Die konservativ-liberale Regierung von David Cameron h&auml;lt an einem sehr harten Sparprogramm fest, obwohl sich der Misserfolg deutlich abzeichnet. Das Wirtschaftswachstum d&uuml;mpelt vor sich hin, das Vertrauen f&auml;llt und die politischen Spannungen steigen. Letzte Woche haben Hunderttausende in London demonstriert, vorl&auml;ufig noch friedlich.<br>\nDeprimierend an dieser Entwicklung ist die Tatsache, dass bestens bekannt ist, wohin eine kopflose Sparpolitik zwangsl&auml;ufig f&uuml;hren wird. Die USA haben es zu Beginn der 30er-Jahre vorgemacht. Als nach dem B&ouml;rsencrash auch ein Bankensterben einsetzte, griffen weder die Regierung noch die Notenbank helfend ein. Stattdessen setzte man rigoros auf Sparen und ein ausgeglichenes Budget.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bazonline.ch\/wirtschaft\/konjunktur\/Der-weltweite-Sparwahnsinn\/story\/19519106\">Baseler Zeitung Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was Strom kosten darf  &ndash; Der kleinste Teufel der H&ouml;lle<\/strong><br>\nDas Atomungl&uuml;ck in Japan hat die versteckten Kosten der Kernkraft deutlich gezeigt: Landstriche, die auf Jahrzehnte hinaus nicht mehr bewohnbar sein werden; der Vertrauensverlust einer ganzen Bev&ouml;lkerung. Die Nachteile der Kernkraft beschr&auml;nken sich aber nicht auf m&ouml;gliche Reaktorunf&auml;lle. Die Endlagerung ausgebrannter Brennst&auml;be ist ungel&ouml;st. Untersch&auml;tzt wird auch das geopolitische Risiko: Will man in einer Welt leben, in der Dutzende Staaten &uuml;ber Kraftwerke verf&uuml;gen, die jederzeit Waffenplutonium erzeugen&nbsp;k&ouml;nnen?<br>\nDie billige, nachhaltige, umweltneutrale, Landschaften erhaltende und autarke Energiequelle gibt es nicht. Deutschland muss sich f&uuml;r den kleinsten Teufel dieser H&ouml;lle entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/was-strom-kosten-darf-die-energie-luege-1.1080516\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.T.:<\/strong> Zwei kleine Einschr&auml;nkungen m&uuml;ssen gemacht werden.<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>An Desertec ist eben nichts Gutes, widerspricht auch dem grunds&auml;tzlichen Ton des Textes von der Dezentralisierung.<\/em><\/li>\n<li><em>Zur notwendigen Rekommunalisierung wird leider kein Sterbensw&ouml;rtchen gesagt.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Achten Sie einmal drauf: Die Atomkraftbef&uuml;rworter (wie etwa Gro&szlig;mann vom RWE)  auch in den Medien (z.B. die Springer-Presse) versuchen nach der Atomkatastrophe in Japan wieder eine neue Abwehrfront gegen eine (raschere) Abschaltung der Atomkraftwerke aufzubauen, indem sie der Bev&ouml;lkerung Angst vor einer Explosion der Strompreise machen. Dabei werden die wirklichen Kosten der Nutzung der Atomenergie &ndash; wie in der Vergangenheit &ndash; systematisch verschwiegen. Siehe zu den tats&auml;chlichen Kosten der Atomkraft <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/atomkraft\/presseerklaerungen\/artikel\/atomstrom_kostet_bundesbuerger_304_milliarden_euro_staatliche_foerderung\/\">Greenpeace-Studie zu Atomsubventionen<\/a>. Die zweite Argumentationslinie der Bef&uuml;rworter ist, dass sie behaupten, ein nationaler Ausstieg br&auml;chte nichts, weil man dann den Strom aus den Atommeilern der europ&auml;ischen Nachbarstaaten beziehen m&uuml;sse, die weniger sicher seien also die unsrigen. Wie immer, wenn man auf nationaler Ebene eine bestimmte Politik verhindern will (siehe z.B. die Regulierung der Finanzm&auml;rkte) wird die L&ouml;sung auf die &bdquo;lange Bank&ldquo; einer internationalen Regelung geschoben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Korruption, die vom Himmel f&auml;llt<\/strong><br>\nJahrelang hat Japan so getan, als g&auml;be es keine Alternative zur Atomkraft, dabei besitzt das Land viele nat&uuml;rliche Energiequellen. Doch die werden nicht genutzt &ndash; denn die Atomkonzerne schmieren Beamte mit hochbezahlten Beraterjobs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/atomkonzerne-in-japan-korruption-die-vom-himmel-faellt-1.1080751\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Aufschwung f&uuml;r Wenige<\/strong><br>\nDie Gewinne der Unternehmen sprudeln wieder wie zu Vorkrisenzeiten. Doch von dem Geldsegen profitieren vor allem die Eigent&uuml;mer. Gut 26 Milliarden Euro sch&uuml;tteten die DAX-Unternehmen f&uuml;r das Jahr 2010 an die Aktion&auml;re aus, 30 Prozent mehr als 2009. Dagegen gehen viele ArbeitnehmerInnen leer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++5a271a5c-5c60-11e0-419b-00188b4dc422\/@@index.html\">DGB klartext<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mindestl&ouml;hne f&uuml;r Forstarbeiter: Im Wald der Billigl&ouml;hne<\/strong><br>\nWenn es um den deutschen Wald geht, k&ouml;nnen Politiker sch&ouml;ne Sonntagsreden halten. Vom Wohlergehen der W&auml;lder, verk&uuml;ndet Bundespr&auml;sident Christian Wulff, h&auml;nge &ldquo;unser aller Zukunft ab&rdquo;. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), selbst Besitzerin einer Waldparzelle in Bayern, sagt: &ldquo;Der Schutz und die Nutzung des Waldes m&uuml;ssen miteinander in Einklang stehen.&rdquo; Die Appelle der beiden waren vor ein paar Tagen nicht ohne Grund zu h&ouml;ren: Die Vereinten Nationen haben 2011 zum &ldquo;Internationalen Jahr des Waldes&rdquo; ausgerufen. Solche Gedenktage sind aber immer eine gute Gelegenheit, um auch andere Botschaften &ouml;ffentlich zu platzieren, etwa f&uuml;r die Gewerkschaft IG Bau und den Deutschen Forstunternehmerverband. Sie fordern einen Mindestlohn f&uuml;r die 20.000 Forstarbeiter im deutschen Wald &ndash; und sto&szlig;en dabei auf den Widerstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverb&auml;nde mit einem Freiherrn an der Spitze: Philipp zu Guttenberg, dem j&uuml;ngeren Bruder von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU).<br>\nVon Mai an gilt innerhalb der Europ&auml;ischen Union die volle Freiz&uuml;gigkeit. Dann d&uuml;rfen auch Besch&auml;ftigte aus den meisten neuen osteurop&auml;ischen EU-Beitrittsl&auml;ndern in Deutschland arbeiten. Dagegen hat Schaum nichts. Er f&uuml;rchtet aber eine neue Billigkonkurrenz, etwa aus Polen, mit Stundenl&ouml;hnen von 3,50 oder vier Euro. Zumindest gro&szlig;e Waldbesitzer k&ouml;nnten solche neuen Anbieter zum F&auml;llen und Schleppen von Holz engagieren. Die privaten Arbeitgeber der Forstarbeiter haben deshalb, besorgt um ihre Auftr&auml;ge, eine Art gro&szlig;e Koalition mit der Gewerkschaft gebildet. Herausgekommen ist dabei ein Tarifvertrag, der einen Mindestlohn vorschreibt. Damit sich von Mai 2011 auch Anbieter mit Sitz im Ausland daran halten m&uuml;ssen, muss Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) den Mindestlohn f&uuml;r allgemeinverbindlich erkl&auml;ren.<br>\nDer Freiherr d&uuml;rfte mit 1000 Hektar Wald in Deutschland zu den 300 gr&ouml;&szlig;ten Waldbesitzern der Republik geh&ouml;ren. Sein Verband vertritt zwei Millionen Eigent&uuml;mer, viele haben nur winzige Baumbest&auml;nde, die sie selbst pflegen. Ein Mindestlohn kann ihnen egal sein. Die gro&szlig;en aber, die private Firmen f&uuml;r Arbeiten im Wald engagieren, haben durchaus kein Interesse an einer gesetzlich verbindlichen Lohnuntergrenze. Bei den Hartz-IV-Gespr&auml;chen, in dem es auch um Mindestl&ouml;hne ging, waren die Forstarbeiter f&uuml;r die Union jedenfalls schnell kein Thema mehr. Freiherr zu Guttenberg k&ouml;nnte wissen, warum. Aber er war am Donnerstag nicht zu sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/mindestloehne-fuer-forstarbeiter-im-wald-der-billigloehne-1.1076913\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Entlastung im Niedriglohnbereich &ndash; Ausweg oder Irrweg?&rdquo;<\/strong><br>\nAlle Entlastungsoptionen verbessern die finanzielle Situation der Geringverdiener entweder nur unwesentlich oder sind extrem teuer. Die Ursachen von Niedrigl&ouml;hnen werden damit ohnehin nicht bek&auml;mpft. Auch an den Chancen der zuk&uuml;nftig von Niedrigl&ouml;hnen bedrohten Arbeitnehmer &auml;ndert die finanzielle Entlastung nichts. Die f&uuml;r eine sp&uuml;rbare Entlastung ben&ouml;tigten Gelder k&ouml;nnten durch Bildungsinvestitionen wesentlich nachhaltiger verwendet werden. Zudem steht mit der Einf&uuml;hrung des Mindestlohns ein alternatives Mittel zur Verf&uuml;gung. Die gegen w&auml;rtige Entlastungsdebatte f&uuml;r den Niedriglohnbereich befindet sich auf dem Irrweg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/07933.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung WISO direkt [PDF &ndash; 87 KB]<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<em><strong>Anmerkung von www.wirtschaftundgesellschaft.de:<\/strong> &ldquo;Ich habe&nbsp;dankenswerterweise am Freitag von der FES diese Publikation &ndash; &ldquo;Entlastung im Niedriglohnbereich &ndash; Ausweg oder Irrweg?&rdquo; &ndash; zugesendet bekommen &ndash; und w&uuml;nsche mir, dass die SPD-Spitze damit beginnt, die Publikationen ihrer Stiftung zu lesen und sie zur Handlungsgrundlage ihrer Politik zu machen.<br>\nWarum? Weil&nbsp;auch viele&nbsp;Sozialdemokraten immer noch behaupten, die Agenda 2010 und die mit ihr einhergehende Deregulierung des Arbeitsmarktes seien urs&auml;chlich f&uuml;r eine Verbesserung der Arbeitsmarktdaten. Das aber ist nicht der Fall.<br>\nDie Folgen: Eine nach wie vor hohe Langzeitarbeitslosenquote (&ldquo;Im internationalen Vergleich ist Deutschland nach wie vor Schlusslicht.&rdquo;), eine Abnahme von sozialversicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung, eine Zunahme atypischer Besch&auml;ftigung und, damit verbunden, eine zunehmende Zahl von Niedriglohnbeziehern.<br>\nDiese Entwicklung hat entscheidend dazu beigetragen, dass die deutsche Lohnst&uuml;ckkostenentwicklung die Wettbewerbsf&auml;higkeit der europ&auml;ischen Partner untergr&auml;bt, ihre wirtschaftliche und soziale Entwicklung gef&auml;hrdet und damit auch den Euro als gemeinschaftliche W&auml;hrung (vgl. dazu <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=112&amp;Itemid=2\">hier<\/a>).&rdquo;<\/em><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Weitreichende Versch&auml;rfungen der Hartz IV Gesetze<\/strong><br>\nDie sogenannten Hartz IV Gesetze werden nach und nach den W&uuml;nschen der Bundesregierung angepasst. F&uuml;r Arbeitslosengeld II Bezieher bedeutet dies eine eindeutige Versch&auml;rfung der Rechtslage. Nach Angaben der Bochumer Arbeitsgemeinschaft &bdquo;prek&auml;re Lebenslagen&ldquo; wurde das Sozialgesetzbuch (SGB II) in den letzten Jahren insgesamt 51 mal ge&auml;ndert. Deutlich wurde, dass der Gesetzgeber eine Reihe von Regelungen ver&auml;nderte, um Klagewellen vor den Sozialgerichten einzud&auml;mmen. Die Mehrheit der &Auml;nderungen wirkten sich negativ auf die Betroffenen aus. Im Mittelpunkt der &Auml;nderungen stehen vor allem Sanktionen und Repressionen und Bedarfsunterdeckung. (&hellip;)<br>\nDie Sanktionen gegen&uuml;ber Erwerbslosen sollen erheblich erleichtert werden. Ein Ank&uuml;ndigung der Androhung einer Leistungsk&uuml;rzung nicht mehr erforderlich. Verst&ouml;&szlig;e gegen per Verwaltungsakt auferlegte Pflichten k&ouml;nnen nun ebenfalls sanktioniert werden. Auch ein &bdquo;schlechtes Verhalten&ldquo; kann von den Jobcentern sanktioniert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/weitreichende-verschaerfungen-der-hartz-iv-gesetze-440.php\">Gegen Hartz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Ehrenamt kann teuer werden<\/strong><br>\nAus Antworten der Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen gehe klar hervor, dass anders als behauptet Aufwandsentsch&auml;digungen f&uuml;r Ehren&auml;mter weiterhin auf das Einkommen angerechnet w&uuml;rden. Dabei hatte es noch in einer Bundesrats-Erkl&auml;rung vom Februar dieses Jahres gehei&szlig;en, dass &raquo;Aufwandsentsch&auml;digungen f&uuml;r ehrenamtliche T&auml;tigkeiten nicht mehr auf den Regelsatz angerechnet&laquo; werden sollen. &hellip;<br>\nK&uuml;nftig w&uuml;rden Ehrenamts-Entsch&auml;digungen n&auml;mlich wie Erwerbseinkommen behandelt und somit auf die monatliche Regelleistung angerechnet. Zwar gelte f&uuml;r derartige Einnahmen nun ein fester Freibetrag von 175 Euro. Doch Hartz-IV-Bezieher, die sich dar&uuml;ber hinaus mit einer geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigung ein Zubrot verdienen, werden deutlich schlechter gestellt, da die Einnahmen aus dem Ehrenamt beim Gesamteinkommen mitberechnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/194579.das-ehrenamt-kann-teuer-werden.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Revolte der Rentnerinnen<\/strong><br>\nTausende Hausfrauen, die in der DDR von ihren M&auml;nnern geschieden wurden, leben heute in Altersarmut.<br>\nDas DDR-Klischee vom Volk der Vollbesch&auml;ftigung stimmt nur bedingt. Auch in der Planwirtschaft gab es Zehntausende Hausfrauen. Sie konnten, wenn sie Kinder erziehen wollten statt dem VEB zu dienen, &raquo;Marken kleben&laquo;: durch geringe Monatsbeitr&auml;ge ihre Rentenanwartschaften aufrechterhalten. Diese Regelung wurde mit der Wiedervereinigung kassiert. Die Marken verloren im neuen Land ihren Wert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/14\/S-Ostfrauen\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Steuerhinterzieher kaufen sich weiter frei &ndash; Ist das Recht eine Frage der Brieftasche?<\/strong><br>\nNoch immer werden Millionenbetr&auml;ge an Steuern hinterzogen. Die T&auml;ter hintergehen damit nicht nur den Staat, sondern die Gesellschaft. Trotz Grundsatzentscheidung vom Bundesgerichtshofs, h&auml;rter zu bestrafen: Noch bei Steuersch&auml;den bis 1,2 Millionen Euro werden Verfahren eingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/97.php?ress_id=&amp;item=5933\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>W&auml;hrungsfonds dr&auml;ngt auf Umschuldung von Griechenland<\/strong><br>\nIm IWF bahnt sich damit ein Kurswechsel an. Nun glaubt der Fonds offensichtlich selbst nicht mehr daran, dass sich das Land mit den bisherigen Ma&szlig;nahmen sanieren l&auml;sst. Notwendig sei eine Verringerung der Schuldenlast von derzeit rund 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, argumentierten IWF-Vertreter gegen&uuml;ber den Europ&auml;ern. Denkbar sei ein Schuldenschnitt, die Verl&auml;ngerung der Laufzeiten von Anleihen oder niedrigere Zinszahlungen. Alle drei Alternativen laufen darauf hinaus, dass Inhaber griechischer Staatsanleihen auf einen Teil ihrer Rendite verzichten m&uuml;ssen. Der IWF schreckt allerdings noch davor zur&uuml;ck, seine &Uuml;berlegungen &ouml;ffentlich zu machen, weil er f&uuml;rchtet, das ebenfalls angeschlagene Portugal dadurch in noch gr&ouml;&szlig;ere Schwierigkeiten zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,754673,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ich kauf mir eine Zeitung<\/strong><br>\nWie gr&uuml;ndet man eigentlich eine Briefkastenfirma? Eine Firma, die es gar nicht gibt? W&auml;hrend dieser Recherche m&ouml;chte ich mich anderen Zeitungen gegen&uuml;ber als Mitarbeiter einer Werbeagentur ausgeben. Denn wenn man als Journalist offiziell bei einer anderen Zeitung nachfragt, ob es dort Schleichwerbung gibt, wird das bestritten. Ab und zu kommen aber doch F&auml;lle von Schleichwerbung ans Licht. Sind das einzelne Ausrutscher? Oder gibt es Zeitungen, die durch und durch k&auml;uflich sind? Ich w&auml;hle gleich zehn Medien aus, um eine m&ouml;glichst breite Mischung zu bekommen: Magazine und Tageszeitungen, bekannte und weniger bekannte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=ku&amp;dig=2011%2F04%2F02%2Fa0017&amp;cHash=5efc57a2f7\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bei der sich in dem Artikel so unbestechlich darstellenden BILD-Zeitung scheint die Schleichwerbung nicht &uuml;ber die Anzeigenabteilung zu laufen, es gibt Indizien, dass die &bdquo;Kooperation&ldquo; mit der Wirtschaftslobby direkt mit der Redaktion stattfindet. So z.B. mit der Kampagne dieser Zeitung gegen die gesetzliche Rente und f&uuml;r die sog. <a href=\"?p=2164\">VolksRente<\/a>. Oder man holt gleich den Pressesprecher der Allianz AG als f&uuml;r das Thema Altersvorsorge als <a href=\"?p=2049\">Redakteur ins Haus<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mit Pillen gegen die Pr&uuml;fungsangst<\/strong><br>\nViele Studenten greifen zu Medikamenten, um ihre Leistungen zu steigern, ihre Pr&uuml;fungsangst zu lindern oder weil sie glauben, sich Kranksein nicht leisten zu k&ouml;nnen. Besonders beliebt sind frei zug&auml;ngliche Schmerzmittel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A\/Doc~E1241B3A9A44B4086AE136F6AE2D81CA6~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nochmals ADEXA: Fortsetzung des Lausbubenst&uuml;cks<\/strong><br>\n(NachDenkSeiten <a href=\"?p=8941#h11\">Hinweise II, Ziffer 11 vom 01.04.<\/a>):\n<p><em><strong>Weitere Anmerkung unseres Leser E.H.:<\/strong> Zun&auml;chst ging es darum, dass in einem Tarifvertrag neben einer baren Gehaltserh&ouml;hung ab 2011, die allen Mitarbeitern zugute kommt, noch eine zwanghafte Betriebliche Altersvorsorge vorgesehen ist, die ab 2012 ausschlie&szlig;lich von den Arbeitgebern finanziert wird. F&uuml;r Mitarbeiter (unter 55 Jahren) ist hierzu eine Barauszahlung nicht vorgesehen. Die Freiheit&nbsp; bei der Verwendung von Gehaltsteilen wird durch diese Bevormundung ausgeschlossen. Das haben die beiden Tarifparteien so ausgehandelt.<br>\nNunmehr erhalten die Apothekerinnen und Apotheker reihenweise Anschreiben von Versicherungsvertretern, die ihre Beratung freundlich anbieten. Dies wiederum veranlasste den LAV, Landesapothekerverband Baden-W&uuml;rttemberg, zu einer Vorabinformation &hellip; mit der &Uuml;berschrift: &ldquo;2012: Keine Eile, Direktversicherung abzuschlie&szlig;en&rdquo;. Hierin r&auml;t der LAV dringend von voreiligen Abschl&uuml;ssen ab. &ldquo;ADA (Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken e.V.) wird in der n&auml;chsten Zeit Rahmenvertr&auml;ge f&uuml;r die Altersversorgung &hellip; abschlie&szlig;en und &hellip; bekanntgeben.&rdquo;<br>\nDiese Rahmenvertr&auml;ge sind deshalb brisant, weil ADA ein Tarifpartner ist, der die Kanalisierung der potenziellen Gehaltserh&ouml;hung f&uuml;r 2012 in eine Versicherung selbst beschlossen hat. Wenn hier die &uuml;blichen Spielregeln eingehalten werden, profitiert ADA von den Provisionen der &uuml;ber sie angebotenen Versicherungs- und Fondsgesellschaften. Dieser geschickt eingef&auml;delte Tarifvertrag w&auml;re somit noch effektiver als das, was Maschmeyer einmal &ldquo;eine neue Goldgrube&rdquo; nannte. Denn diese Geldgrube w&auml;re nicht nur hausgemacht, sondern auch noch Pflicht (Maschmeyers Anspielung, die Riester-Rente, ist freiwillig). Diese Pflichtbeitr&auml;ge flie&szlig;en in unsichere und bei kurzen Rentenzahlungen in unrentable Anlageprodukte. &ldquo;Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren &hellip;&rdquo;. Tja, Apotheker m&uuml;ssen sich hier selbst befragen.<br>\nFalls die ADA nicht auf sp&auml;tere Provisionszahlungen verzichtet, bleibt ein sehr bitterer Beigeschmack zur&uuml;ck. Die Gewerkschaft Adexa sollte wenigstens den Anstand haben, den Tarifvertrag aus triftigem Grund neu auszuhandeln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nachtrag zu Albrecht M&uuml;llers Beitrag&nbsp;<a href=\"?p=8878\">&bdquo;Menschen, die sowohl &ouml;kologisch als auch sozial engagiert sind, haben heute keine politische Heimat&ldquo;<\/a>:<\/strong><br>\nLeser M.B. aus &Ouml;sterreich schrieb uns: \n<blockquote><p>&bdquo;Im Zusammenhang mit dem Beitrage &bdquo;Menschen, die sowohl &ouml;kologisch als auch sozial engagiert sind, haben heute keine politische Heimat&ldquo; m&ouml;chte ich Sie gerne auf eine innerhalb k&uuml;rzester Zeit erstaunlich erfolgreiche Initiative hinweisen.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.plattform25.at\">www.plattform25.at<\/a> hat innerhalb von nur 2 Wochen Vorbereitungszeit in der politisch biederen Steiermark 10.000 Menschen auf die Stra&szlig;e gebracht, um gegen die geplante neoliberale K&uuml;rzungspolitik des Steirischen Landtags zu protestieren.<br>\nEin so genanntes &bdquo;Reformb&uuml;ndnis&ldquo; aus SP&Ouml; und &Ouml;VP hatte vor, im Sozial- und Kulturbereich 25% des Landesbudgets zur k&uuml;rzen. Besonders betroffen davon w&auml;ren Menschen mit Behinderung, Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie die Jugendwohlfahrt.<br>\nZumindest ist es bereits gelungen, die &bdquo;Dr&uuml;berfahrer&ldquo; unter der F&uuml;hrung des angeblich sozialdemokratischen Landeshauptmanns Franz Voves zur&uuml;ck an den Verhandlungstisch zu bringen und die Linie des Steirischen Leitmediums, der Kleinen Zeitung ma&szlig;geblich zu ver&auml;ndern.<br>\nWir werden sehen, wie es weiter geht. Ich hoffe sehr, dass angesichts der vielen engagierten Menschen, diese Bewegung nicht so rasch zum Erliegen kommt.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>TV-Tipp: Reiche immer reicher, Arme immer &auml;rmer &ndash; Brauchen wir mehr Gerechtigkeit?<\/strong><br>\nW&auml;hrend Familien, die mit dem Durchschnittseinkommen leben m&uuml;ssen, im Winter bereits die Heizung abdrehen, schicken &Auml;rzte, Rechtsanw&auml;lte und Manager ihre Kinder auf teure Privatschulen und fliegen zum Shopping nach New York oder Rom.<br>\nDabei z&auml;hlen Chancengleichheit und Gerechtigkeit zu den Grundwerten der deutschen Demokratie.&ldquo;Die Kinder sollen es besser haben&ldquo; &ndash; ein Leitsatz, der sechs Jahrzehnte f&uuml;r mehrere Generationen G&uuml;ltigkeit hatte. F&uuml;r die Meisten l&auml;sst er sich nicht mehr verwirklichen. Wie viel Unterschied h&auml;lt die Gesellschaft aus? Ist der soziale Friede in Gefahr?<br>\nDas &bdquo;stadtgespr&auml;ch&ldquo; am 05.04.2011 von 21:45 bis 22:30 Uhr aus dem Studio 1 des Hessischen Rundfunks. Mit:\n<ul>\n<li>Prof. Gertrud H&ouml;hler, Politikberaterin und Publizistin<\/li>\n<li>Jutta Ditfurth, Sozialwissenschaftlerin und Publizistin<\/li>\n<li>Prof. Michael H&uuml;ther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft K&ouml;ln<\/li>\n<li>Prof. Michael Hartmann, Soziologe und Elitenforscher<\/li>\n<li>Chefredakteur Alois Theisen f&uuml;hrt durch die Sendung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/fernsehen\/sendungen\/index.jsp?rubrik=2798\">HR Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler &uuml;ber das momentane Umdenken von Merkel und Co.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NTCUKqZAYzs&amp;feature=youtube_gdata\">Mitternachtsspitzen, YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Der weltweite Sparwahnsinn; Was Strom kosten darf; Japan: Korruption, die vom Himmel f&auml;llt; Aufschwung f&uuml;r Wenige; Mindestl&ouml;hne f&uuml;r Forstarbeiter; Entlastung im Niedriglohnbereich &ndash; Ausweg oder Irrweg?&rdquo;; Weitreichende Versch&auml;rfungen der Hartz IV Gesetze; Das Ehrenamt kann teuer werden; Revolte der Rentnerinnen; Steuerhinterzieher kaufen sich weiter frei; W&auml;hrungsfonds dr&auml;ngt auf Umschuldung<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8955\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8955","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8955"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8955\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8965,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8955\/revisions\/8965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}