{"id":89633,"date":"2022-10-25T08:36:05","date_gmt":"2022-10-25T06:36:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633"},"modified":"2022-10-25T08:36:05","modified_gmt":"2022-10-25T06:36:05","slug":"hinweise-des-tages-4222","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h01\">Verharmlosung von Kriegsverbrechen: Gesetzesversch&auml;rfung im Eiltempo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h02\">Friedenspreis f&uuml;r Russen-Hass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h03\">Ukraine-Krieg: Die Botschaften werden immer wirrer &ndash; und beunruhigender<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h04\">Schmutzige Bombe oder schmutziges Gerede?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h05\">Berichterstattung &uuml;ber den Krieg in der Ukraine: Medialer Mainstream?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h06\">Frankreichs Ex-Pr&auml;sident Sarkozy: &ldquo;Von der Leyen &uuml;berschreitet ihr Mandat&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h07\">Die deutsch-franz&ouml;sische &bdquo;Freundschaft&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h08\">Jaros&#322;aw Kaczy&#324;ski: &bdquo;Mit allem heizen, was brennt!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h09\">US-Forscher erschaffen gef&auml;hrlicheres Covid-Virus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h10\">Pfleger kritisiert Lauterbach: &ldquo;Da sch&uuml;ttle ich mit dem Kopf, bis mir schlecht wird&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h11\">Lauterbachs Impf-Briefe kosten rund 50 Millionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h12\">Gesunde Kost mit Hartz IV?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h13\">Narzisstische Weltrettung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h14\">Spiel mit dem Feuer (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89633#h15\">Der Fall Sanifair: Weil eine Privatisierung in die Hose ging, wird jetzt das Pinkeln teurer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verharmlosung von Kriegsverbrechen: Gesetzesversch&auml;rfung im Eiltempo<\/strong><br>\nDer Bundestag hat das Delikt der &bdquo;Volksverhetzung&ldquo; versch&auml;rft. In einem v&ouml;llig intransparenten Verfahren.<br>\nDie Leugnung und Verharmlosung von Kriegsverbrechen und V&ouml;lkermorden ist jetzt als &bdquo;Volkverhetzung&ldquo; strafbar. Der Bundestag hat in der Nacht zum Freitag ohne jede Ank&uuml;ndigung das Strafrecht versch&auml;rft. Dies betrifft zum Beispiel die Leugnung und Verharmlosung von russischen Kriegsverbrechen in der Ukraine.<br>\nBisher war in der Bundesrepublik nur die Billigung von Straftaten aller Art (Paragraf 140 Strafgesetzbuch) sowie die Leugnung und Verharmlosung des Holocausts (Paragraf 130 Absatz 3) strafbar. Nun wurde in Paragraf 130 ein neuer Absatz 5 eingef&uuml;gt. Danach ist auch die &ouml;ffentliche Leugnung und &bdquo;gr&ouml;bliche&ldquo; Verharmlosung von anderen V&ouml;lkermorden sowie von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen strafbar.<br>\nEinschr&auml;nkend hei&szlig;t es zwar, die &Auml;u&szlig;erung m&uuml;sse &bdquo;geeignet&ldquo; sein, den &ouml;ffentlichen Frieden zu st&ouml;ren und zu Hass oder Gewalt aufzustacheln. Letztlich entscheiden bei so unbestimmten Begriffen aber die Staatsanwaltschaften, welche &Auml;u&szlig;erungen verfolgt werden. Die Eignung, Hass zu erzeugen, kann in diesen aufgeheizten Zeiten schlie&szlig;lich leicht unterstellt werden.<br>\nDie Versch&auml;rfung des Strafrechts beruhte auf einer zun&auml;chst nicht &ouml;ffentlichen &bdquo;Formulierungshilfe&ldquo; des Justizministeriums von Marco Buschmann (FDP). V&ouml;llig unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit beschloss der Rechtsausschuss am Mittwoch, den Vorschlag in einem harmlosen Gesetz zum Bundeszentralregister unterzubringen.<br>\nSo konnte auf eine erste Lesung verzichtet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Verharmlosung-von-Kriegsverbrechen\/!5889964\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Friedenspreis f&uuml;r Russen-Hass<\/strong><br>\n&ldquo;Brennt in der H&ouml;lle, ihr Schweine!&rdquo;, schreibt der ukrainische Schriftsteller Zhadan. Heute hat er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen bekommen. Warum das ein dreifacher Skandal ist. Ein Kommentar.<br>\nDer Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht mit in diesem Jahr an einen Schriftsteller, Serhij Zhadan, der die Russen hasst. &ldquo;Darf das sein?&rdquo;, fragt die Wochenzeitung Die Zeit, und beantwortet die Frage gleich mit: &ldquo;Leider ja.&rdquo;<br>\nSind wir tats&auml;chlich so weit gekommen, dass ein V&ouml;lkerhasser einen renommierten deutschen Friedenspreis bekommen muss? Ist das nicht ein Skandal?<br>\nIn seinem Buch &ldquo;Himmel &uuml;ber Charkiw&rdquo; bezeichnet Zhadan die Russen laut Zeit als &ldquo;Horde&rdquo;, &ldquo;Verbrecher&rdquo;, &ldquo;Tiere&rdquo;, &ldquo;Unrat&rdquo;. Sie haben richtig gelesen. Aber es geht noch weiter in diesem Ton.<br>\nDer Friedenspreistr&auml;ger schreibt: &ldquo;Die Russen sind Barbaren, sie sind gekommen, um unsere Geschichte, unsere Kultur, unsere Bildung zu vernichten.&rdquo; Und er schreibt auch: &ldquo;Brennt in der H&ouml;lle, ihr Schweine.&rdquo;<br>\nUnd dieser Russenhasser bekommt jetzt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Man traut seinen Augen und seinem Verstand nicht, wenn man das liest. Hat uns unsere Solidarit&auml;t mit dem von Putin &uuml;berfallenen ukrainischen Volk moralisch blind gemacht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Friedenspreis-fuer-Russen-Hass-7317325.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Russen sind &bdquo;Unrat&ldquo;: Pamphlet erh&auml;lt den &bdquo;Friedenspreis&ldquo; des Buchhandels<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89603\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Die Botschaften werden immer wirrer &ndash; und beunruhigender<\/strong><br>\nAcht Monate dauert die russische Invasion in der Ukraine schon. Von Frieden redet niemand mehr. W&auml;hrend Russland vor einer &ldquo;schmutzigen Bombe&rdquo; warnt und die USA eine m&ouml;gliche Intervention vorbereiten, entwirft die EU einen &ldquo;Marschallplan&rdquo; f&uuml;r den Wiederaufbau. Wie passt das zusammen?<br>\nUm es kurz zu machen: &Uuml;berhaupt nicht. Die Kriegsparteien bem&uuml;hen sich nicht mehr um koh&auml;rente Botschaften. Wer die Meldungen eines einzigen Tages aus Russland, den USA und der EU zusammennimmt, k&ouml;nnte dar&uuml;ber verzweifeln.<br>\nBeginnen wir mit Russland: Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat in Telefonaten mit mehreren Kollegen aus Nato-Mitgliedstaaten die Sorge bekundet, dass die Ukraine eine &ldquo;schmutzige Bombe&rdquo; einsetzen k&ouml;nne.<br>\nOffenbar wollte er damit die Schuld auf die Ukraine schieben, falls eine solche Bombe gez&uuml;ndet werden sollte. Das k&ouml;nnte n&auml;mlich dazu f&uuml;hren, dass die USA direkt in den Krieg eingreifen. Dieses Szenario wird sogar immer wahrscheinlicher.<br>\nDie Amerikaner haben nicht nur einen Flugzeugtr&auml;ger am Bosporus stationiert, sondern auch eine Eingreiftruppe &ndash; die 101. Luftlandedivision &ndash; nach Rum&auml;nien entsandt. Seit dem Zweiten Weltkrieg war diese Division nicht mehr in Europa stationiert.<br>\nZugleich h&auml;ufen sich die Gedankenspiele f&uuml;r eine direkte Intervention. Die USA k&ouml;nnten eine internationale Eingreiftruppe aufstellen, um die russische Armee vernichtend zu schlagen, orakelt der fr&uuml;here US-General Petraeus. So k&ouml;nne man die Nato heraushalten.<br>\nAll dies deutet auf eine weitere Eskalation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ukraine-krieg-die-botschaften-werden-immer-wirrer-und-beunruhigender\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine-Krieg: Wie die EU den Weg f&uuml;r Verhandlungen verbaut<\/strong><br>\nBeim EU-Gipfel gab es keine gro&szlig;en Diskussionen &uuml;ber die Ukraine und die Eskalation des Kriegs. Leider. Denn die 27 haben mit ihrem Gipfelbeschlu&szlig; den Weg f&uuml;r Verhandlungen mit Russland wohl endg&uuml;ltig verbaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ukraine-krieg-wie-die-eu-den-weg-fuer-verhandlungen-verbaut\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Deutsch-amerikanische R&auml;nke<\/strong><br>\n&Ouml;ffentlich gibt die EU die angebliche Lieferung iranischer Drohnen an Russland und deren Einsatz gegen die Ukraine als Grund f&uuml;r Strafma&szlig;nahmen an. Noch am Montag hatte der Au&szlig;enpolitikchef der Union, Josep Borrell, gesagt, man sei beim &raquo;Sammeln von Beweisen&laquo; f&uuml;r diese Erz&auml;hlung und sei &raquo;zum Handeln bereit&laquo;, falls sich die Vorw&uuml;rfe best&auml;tigen sollten. Was sich in drei Tagen an der Beweislage ge&auml;ndert haben soll, geht aus den offiziellen Verlautbarungen der EU nicht hervor. Die Bekanntgabe der neuen Sanktionen enth&auml;lt nichts Konkretes &uuml;ber die Vorw&uuml;rfe. Iran hat sie unz&auml;hlige Male f&uuml;r falsch erkl&auml;rt und zuletzt in dieser Woche die ukrainische Regierung aufgefordert, Beweise f&uuml;r ihre Anschuldigungen zu pr&auml;sentieren. Auffallend ist, dass die USA und die EU ihre Vorw&uuml;rfe jetzt direkt mit den Verhandlungen &uuml;ber eine Wiederherstellung des 2015 geschlossenen Wiener Abkommens (JCPOA) in Verbindung bringen, das 2018 vom damaligen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump aufgek&uuml;ndigt wurde. Mit der &ndash; nach wie vor nicht bewiesenen &ndash; Lieferung milit&auml;rischer Drohnen versto&szlig;e Iran gegen die Bestimmungen der Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrats, die zur Erg&auml;nzung des JCPOA beschlossen wurde, hei&szlig;t es. Tats&auml;chlich wurde Iran in einem Anhang der Resolution aufgefordert, keine Waffen ins Ausland zu liefern. Dieses Verbot galt aber nur bis zum Oktober 2020. Au&szlig;erdem haben die USA durch Trumps K&uuml;ndigung des Vertrags nicht nur gegen einen einzelnen Punkt der Resolution versto&szlig;en, sondern sie insgesamt gegenstandslos gemacht.<br>\nMit der evident unrichtigen Behauptung, Iran verletze Bestimmungen der Resolution 2231, scheinen die USA und ihre Verb&uuml;ndeten den Abbruch der Verhandlungen &uuml;ber die Wiederherstellung des JCPOA vorzubereiten. Dieser zeichnet sich schon seit Monaten ab. Hier bietet sich jetzt ein Vorwand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437170.ein-vorwand-kein-beweis.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schmutzige Bombe oder schmutziges Gerede?<\/strong><br>\nOhne Pr&uuml;fung oder Beweise des Gegenteils hat der Westen Russlands Bef&uuml;rchtung, die Ukraine k&ouml;nnte eine &bdquo;schmutzige Bombe&ldquo; einsetzen, als &bdquo;durchschaubare L&uuml;ge&ldquo; abgetan. Stattdessen wurde Russland ermahnt, nicht mit derlei Falschbehauptungen eine weitere Eskalation im Konflikt mit der Ukraine herbeizuf&uuml;hren. Dabei waren es die Ukraine und die USA selbst, die k&uuml;rzlich ein &bdquo;Armageddon&ldquo; heraufbeschworen hatten, f&uuml;r das nicht einmal die US-Geheimdienste Anzeichen sahen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/schmutzige-bombe-oder-schmutziges-gerede\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Berichterstattung &uuml;ber den Krieg in der Ukraine: Medialer Mainstream?<\/strong><br>\nEs fehlt an Differenzierung und an Perspektiven bei der Berichterstattung &uuml;ber den Krieg in der Ukraine. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Reuters-Instituts der Oxford University. Wie k&ouml;nnen Medien das verbessern und was hat die EU damit zu tun?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/medialer-mainstream-ueber-den-krieg-in-der-ukraine-was-fehlt-dlf-kultur-bf09297c-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frankreichs Ex-Pr&auml;sident Sarkozy: &ldquo;Von der Leyen &uuml;berschreitet ihr Mandat&rdquo;<\/strong><br>\nIn einem Interview mit der franz&ouml;sischen Wochenzeitung Le Journal du Dimanche &uuml;bt Frankreichs Ex-Pr&auml;sident Sarkozy schwere Kritik an der EU-Kommission und an Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen. Mit den Waffenlieferungen und der konkreten Positionierung in au&szlig;enpolitischen Fragen &uuml;berschreite die EU-Kommission ihr in den Vertr&auml;gen festgeschriebenes Mandat, kritisiert Sarkozy.<br>\n&ldquo;Ich verstehe nicht, mit welchem Artikel der europ&auml;ischen Abkommen EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen ihre Kompetenz in Sachen R&uuml;stungsbeschaffung und Au&szlig;enpolitik rechtfertigen kann&rdquo;, stellt Frankreichs ehemaliger Pr&auml;sident fest.<br>\nIn der Tat nutzt die Kommissionspr&auml;sidentin den Ukraine-Konflikt zur Ausweitung ihrer Macht. Bereits das Verbot von RT und anderen russischen Medien stellt eine Mandats&uuml;berschreitung der Kommission dar, denn die Regulierung von Medien ist keine Aufgabe der Kommission, sondern liegt im Hoheitsbereich der L&auml;nder. Diese haben sich der Entscheidung der Kommission gebeugt und damit einen Pr&auml;zedenzfall geschaffen, den die Kommission zu ihrem Vorteil nutzen wird.<br>\nGleiches gilt f&uuml;r die Aufnahme von gemeinsamen Schulden durch die Kommission zum Zwecke der Finanzierung der Ukraine. Die Schuldenaufnahme ist der EU-Kommission explizit verboten.<br>\n&ldquo;Auch die direkte Lieferung von Waffen an die Ukraine stellt eine &Uuml;berschreitung des in den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen festgelegten Mandats dar&rdquo;, merkt Sarkozy an.<br>\nOb der von Kommissionspr&auml;sidentin angek&uuml;ndigte &ldquo;Marshallplan f&uuml;r die Ukraine&rdquo; mit dem Mandat der Kommission in Einklang ist, ist ebenfalls fraglich.<br>\nDie Machtanma&szlig;ungen der Kommissionspr&auml;sidentin werden nicht nur von Sarkozy kritisch gesehen. Gegen die zunehmende Machtergreifung im Schatten der Ukraine-Krise regt sich auch in der EU zunehmend Widerstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/europa\/152363-frankreichs-ex-praesident-sarkozy\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die deutsch-franz&ouml;sische &bdquo;Freundschaft&ldquo;<\/strong><br>\nAuf einem Krisentreffen mit Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron will Kanzler Olaf Scholz die seit geraumer Zeit anschwellenden deutsch-franz&ouml;sischen Streitigkeiten lindern. Scholz soll morgen in der franz&ouml;sischen Hauptstadt mit Macron zusammentreffen &ndash; anstelle der urspr&uuml;nglich geplanten Regierungskonsultationen, die in der vergangenen Woche wegen zunehmender Konflikte zwischen den beiden L&auml;ndern kurzfristig abgesagt wurden. Streit herrscht zwischen Berlin und Paris unter anderem im R&uuml;stungsbereich; so ist die Zukunft sowohl des Luftkampfsystems FCAS, des wichtigsten und teuersten R&uuml;stungsprojekts in der EU, als auch des geplanten Kampfpanzers MGCS ungewiss. Beide gelten als deutsch-franz&ouml;sische Vorhaben von zentraler Bedeutung. Streit gibt es zwischen Deutschland und Frankreich auch in Energiefragen &ndash; etwa bez&uuml;glich der MidCat-Pipeline, die Erdgas aus Spanien in Richtung Deutschland transportieren sollte, nun aber an franz&ouml;sischen Widerst&auml;nden gescheitert ist. Besonderen Unmut hat in Frankreich Berlins Alleingang mit dem 200-Milliarden-Euro-Schutzschirm (&bdquo;Doppelwumms&ldquo;) ausgel&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9062\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jaros&#322;aw Kaczy&#324;ski: &bdquo;Mit allem heizen, was brennt!&ldquo;<\/strong><br>\nDer Chef der nationalpopulistischen PiS gibt den Polen fragw&uuml;rdige Heiztipps. Die Regierung hat es vers&auml;umt, f&uuml;r russische Kohle Ersatz zu bestellen.<br>\nUmweltaktivisten in Polen schlagen Alarm. Sie f&uuml;rchten, dass demn&auml;chst wieder ein giftgelber und nach Schwefel stinkender Smog die Luft in Polens St&auml;dten und D&ouml;rfern verpesten wird. Denn die in Warschau regierenden Nationalpopulisten von der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) haben angesichts der Steinkohleknappheit im Lande beschlossen, dass die Besitzer von Kohle&ouml;fen &ndash; das sind immer noch knapp 14 Millionen Haushalte in Polen &ndash; demn&auml;chst wieder Braunkohle und sogar Haushaltsm&uuml;ll in ihren &bdquo;Stinkern&ldquo; verfeuern d&uuml;rfen. Vor zwei Jahren erst war das streng verboten worden. Wer gegen das Gummi-und-Plastik-Brennverbot verstie&szlig;, musste mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. Es wirkte: Die Luft in Polen wurde sauberer. [&hellip;]<br>\nPremier Mateusz Morawicki macht die EU und deren Russland-Importembargo f&uuml;r die prek&auml;re Situation verantwortlich, verschweigt aber, dass die PiS-Regierung vorgeprescht war und den Importstopp bereits im April verh&auml;ngt hatte, w&auml;hrend die EU-Partnerl&auml;nder sich noch bis August mit einem Vorrat an der &bdquo;kalorienreichen&ldquo; Steinkohle aus Russland eindecken konnten. Jaros&#322;aw Kaczy&#324;ski, der PiS-Parteichef, der bereits seit einigen Monaten auf Wahlkampftour ist, r&auml;t den Polen &ndash; gewisserma&szlig;en von kleinem Mann zu kleinem Mann &ndash;, &bdquo;mit allem zu heizen, was brennt, au&szlig;er mit Autoreifen, versteht sich&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Jarosaw-Kaczyski\/!5886846\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>US-Forscher erschaffen gef&auml;hrlicheres Covid-Virus<\/strong><br>\nLaborm&auml;use wurden von dem neuen Virus dahingerafft. Die englische&laquo;Daily Mail&raquo; schreibt vom &laquo;Spiel mit dem Feuer&raquo;.<br>\nRed. &ndash; Die &laquo;Gain-of-Function-Forscher&raquo; m&ouml;chten Viren &laquo;funktionst&uuml;chtiger&raquo; machen, also gef&auml;hrlicher, ansteckender und\/oder resistenter gegen&uuml;ber Medikamenten bzw. Impfstoffen. Die Rede ist auch von &laquo;dual use research of concern&raquo;. Damit sind Forschungsvorhaben gemeint, die der Menschheit dienen sollen, aber leicht zu ihrem Schaden missbraucht werden k&ouml;nnen &ndash; wobei etwa milit&auml;rische Forschung auch unter dem Deckmantel von &laquo;hilfreicher&raquo; Forschung stattfinden kann. Angesichts der weiterhin offenen Frage, ob Sars-CoV-2 in einem Labor entstanden ist, fordern verschiedene Wissenschaftler einen Stopp der &laquo;Gain-of-Function&raquo;-Forschung, international bessere &Uuml;berwachung solcher Forschungsprojekte und eine gesellschaftliche Diskussion dar&uuml;ber, was erlaubt sein soll und was nicht. Aktuell entz&uuml;ndet sich die Diskussion an Experimenten, die der Arzt f&uuml;r Allgemeinmedizin Peter Meier-Schlittler in einem Artikel f&uuml;r &laquo;Inside Paradeplatz&raquo; zusammengefasst hat. Infosperber bringt hier eine leicht redigierte Fassung.<br>\nBei diesen Experimenten schufen Wissenschaftler im Labor eine Art &laquo;Kombi-Virus&raquo; aus einer Sars-CoV-2-Virusvariante aus den Anf&auml;ngen der Pandemie und der Omikron-Variante. Ihnen ging es laut eigenem Bekunden darum, herauszufinden, welche Ver&auml;nderungen am Virus dazu f&uuml;hren, dass es krankmachender wird und welche daf&uuml;r verantwortlich sind, dass es dem Immunsystem von geimpften Menschen entwischt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/us-forscher-erschaffen-gefaehrlicheres-covid-virus\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutscher Forscher: Sars-CoV-2 kommt zu 99,9 Prozent aus Labor<\/strong><br>\nDer Ursprung von Sars-CoV-2 ist bis heute nicht gekl&auml;rt. Ein Team aus Forschern sorgt nun mit einer neuen Analyse f&uuml;r Aufsehen: Sie wollen im Erbgut des Virus den &ldquo;Fingerabdruck&rdquo; einer genetischen Manipulation entdeckt haben. Stammt Corona also doch aus einem Labor in China?<br>\nMehr als sechs Millionen Menschen hat das Coronavirus Sars-CoV-2 das Leben gekostet. Sch&auml;tzungen zufolge k&ouml;nnten es sogar 18 Millionen gewesen sein. Doch noch immer ist v&ouml;llig unklar, woher das t&ouml;dliche Virus eigentlich kommt. Viele Forschende gehen von einem nat&uuml;rlichen Ursprung aus &ndash; doch auch ein Unfall in einem Labor in der chinesischen Metropole Wuhan, wo der erste Ausbruch bekannt wurde, wird f&uuml;r m&ouml;glich gehalten.<br>\nEin Team von drei Forschern will nun Hinweise darauf gefunden haben, dass das Virus tats&auml;chlich aus einem Labor stammt. In einer k&uuml;rzlich online gestellten Vorab-Publikation liefern sie Argumente daf&uuml;r, dass es sich bei Sars-CoV-2 um ein gezielt genetisch ver&auml;ndertes Virus handelt. Ihre Arbeit ist als sogenanntes Preprint erschienen, das noch keinen wissenschaftlichen Begutachtungsprozess durchlaufen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Deutscher-Forscher-Sars-CoV-2-kommt-zu-99-9-Prozent-aus-Labor-article23669036.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant k&ouml;nnte es sein, insbesondere Herrn Drosten, den Regierungsberater, Virologen und Koordinator der <a href=\"https:\/\/www.zoonosen.net\/forschungsnetz\/verbuende-nachwuchsgruppen\/rapid\">Gain-of-function-Forschung<\/a> zu fragen, was genau er forscht. Im M&auml;rz 2022 hatte er schlie&szlig;lich bekundet, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h07\">dass er Zeit f&uuml;r die Forschung brauche<\/a>. Er k&ouml;nnte au&szlig;erdem gefragt werden, warum auch das Bundesministerium f&uuml;r Verteidigung (BMVg) die Nationale Forschungsplattform f&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.zoonosen.net\/\">Zoonosen<\/a> unterst&uuml;tzt. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73236\">Woher kommt das SARS-CoV-2? Das Revival der Laborhypothese<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79962#h09\">INSIDE CORONA &ndash; Die Pandemie, das Netzwerk &amp; die Hinterm&auml;nner (Thomas R&ouml;per)<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pfleger kritisiert Lauterbach: &ldquo;Da sch&uuml;ttle ich mit dem Kopf, bis mir schlecht wird&rdquo;<\/strong><br>\nEine neue Klinikreform soll Pflegekr&auml;fte entlasten, so Gesundheitsminister Lauterbach. Doch seine Aussagen sorgen in der Branche f&uuml;r Emp&ouml;rung.<br>\nSeit Jahren klagen Menschen in der Pflege &uuml;ber eine zu hohe Arbeitsbelastung: Dar&uuml;ber, dass sie sich nicht ordentlich um ihre Patienten k&uuml;mmern k&ouml;nnten, weil sie f&uuml;r zu viele Menschen gleichzeitig verantwortlich seien. Dass sie teilweise nicht einmal auf Klo gehen k&ouml;nnten, weil die Schichten so stressig seien. Dass freie Tage f&uuml;rs Ausschlafen draufgehen w&uuml;rden, weil auf die Nachtschicht am Tag zuvor eine Fr&uuml;hschicht folge.<br>\nH&ouml;rt man nun dem Bundesgesundheitsminister zu, k&ouml;nnte man auf den Gedanken kommen, es sei eigentlich einfach, die Pflegekr&auml;fte zu entlasten. Im ZDF-&ldquo;Morgenmagazin&rdquo; sagte Karl Lauterbach (SPD) diese Woche: &ldquo;Wir haben ja nicht zu wenig Pflegekr&auml;fte gemessen an der Bev&ouml;lkerung, wir setzen sie sehr wenig effizient ein.&rdquo;<br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen fielen im Zusammenhang mit einer Klinikreform, die Lauterbach in Angriff nehmen will: Die Krankenh&auml;user sollen dazu angeregt werden, Patienten tags&uuml;ber zu behandeln, anstatt sie nachts dortzubehalten. Weil dann Nachtdienste wegfallen, w&uuml;rden Pflegekr&auml;fte entlastet, so Lauterbachs Logik. Schon zuvor hatte der SPD-Minister seine Reform eine &ldquo;Riesenentlastung&rdquo; f&uuml;r Pflegepersonal genannt.<br>\nDoch l&auml;sst sich das Problem wirklich so leicht l&ouml;sen? Bei Pflegekr&auml;ften und ihren Verb&auml;nden sorgen Lauterbachs Aussagen eher f&uuml;r Unverst&auml;ndnis und Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100069254\/pfleger-kritisiert-karl-lauterbach-ich-schuettle-mit-dem-kopf-bis-mir-schlecht-wird-.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lauterbachs Impf-Briefe kosten rund 50 Millionen<\/strong><br>\nDer Bundesgesundheitsminister hat den &Uuml;ber-60-J&auml;hrigen Schreiben schicken lassen und bittet sie darum, sich gegen Corona impfen zu lassen. Die Aktion ist allerdings ziemlich teuer.<br>\nViele Menschen &uuml;ber 60 Jahren haben Post vom Gesundheitsminister bekommen. &bdquo;Nach wie vor ist es gef&auml;hrlich, an dem Virus zu erkranken&ldquo;, schreibt Karl Lauterbach (SPD) und verbindet das mit der &bdquo;herzlichen Bitte&ldquo;, sich impfen zu lassen. Die warmen Worte kommen die Beitragszahler teuer zu stehen. &Uuml;ber die gesetzlichen Krankenkassen wurden 21,6 Millionen und &uuml;ber die Privaten weitere 3,5 Millionen Briefe verschickt &ndash; jeder zu Kosten von grob gesch&auml;tzt einem bis zwei Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage des CSU-Gesundheitspolitikers Stephan Pilsinger hervor, die unserer Redaktion vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/corona-pandemie-lauterbachs-impf-briefe-kosten-rund-50-millionen-id64338861.html\">Augsburger Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gesunde Kost mit Hartz IV?<\/strong><br>\nAuch mit Hartz IV sei gesunde Ern&auml;hrung bezahlbar, argumentiert die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage und zitiert zum Beleg ein Gutachten. In dem allerdings steht das genaue Gegenteil.<br>\nDie Ausf&uuml;hrungen der Bundesregierung sind unmissverst&auml;ndlich: Dass eine &bdquo;gesunderhaltende Ern&auml;hrung&ldquo; mit Hartz IV nicht m&ouml;glich sei, will sie nicht best&auml;tigen. Einen &bdquo;informierten, preisbewussten Einkauf&ldquo; vorausgesetzt, sei gesundes Essen auch mit wenig Geld &bdquo;grunds&auml;tzlich&ldquo; drin. So argumentiert die Bundesregierung am 6. Oktober in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linken. Zum Beleg verweist das federf&uuml;hrende Bundesern&auml;hrungsministerium auf das Gutachten seines Wissenschaftlichen Beirats von 2020.<br>\nAllerdings l&auml;sst sich auch dieses Gutachten schwerlich missverstehen: Es belegt das glatte Gegenteil. Schon lange vor der Rekord-Inflation rechneten darin 18 namhafte Wissenschaftler:innen vor, dass eine deutliche &bdquo;Deckungsl&uuml;cke&ldquo; zwischen Hartz IV und den Kosten einer gesunden Ern&auml;hrung besteht. Sie fordern deshalb eine &bdquo;erhebliche&ldquo; Erh&ouml;hung der Regels&auml;tze. Bisher dagegen seien zus&auml;tzliche Ressourcen wie angesparte Verm&ouml;gen oder Unterst&uuml;tzung durch Freunde n&ouml;tig, damit sich Hartz-IV-Empf&auml;nger zumindest &bdquo;theoretisch&ldquo; eine gesunde Ern&auml;hrung leisten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gesunde-kost-mit-hartz-iv-91871603.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Narzisstische Weltrettung<\/strong><br>\nDie Klimabewegung wird nicht radikaler, wenn sie sich an Stra&szlig;en klebt oder Gem&auml;lde mit Suppe bewirft. Sie wird strategisch ratloser.<br>\nEs ist der absolute Meta-Joke f&uuml;r die kunstinteressierten Genies dieser Welt: Zwei Aktivistinnen der Gruppe &raquo;Just stop Oil&laquo; bewerfen Vincent van Goghs Sonnenblumen mit Tomatensuppe. Da f&uuml;hlen sich halbgebildete Mittelklassen sofort gebauchpinselt: so viel Kunst, so viel Witz, so radikal. Mit einem &Ouml;lgem&auml;lde auf die Klimakatastrophe und das Bohren nach &Ouml;l aufmerksam machen, Wahnsinn.<br>\nFast so gewitzt wie sich wegen des Schuldenschnitts f&uuml;r afrikanische L&auml;nder an die Tische im Bundesfinanzministerium zu kleben oder Autobahnen f&uuml;r Berufspendler zu blockieren. Jede neuerliche Aktion von Gruppen wie der &raquo;Letzten Generation&laquo;, &raquo;Debt 4 climate&laquo; oder &raquo;Just stop Oil&laquo; stehen f&uuml;r eine Form des Klima-Aktivismus, der die gewohnten Bahnen des Massenprotests durch Fridays for Future oder auch gew&ouml;hnliche Blockaden verl&auml;sst, weil sich diese nicht als wirksam genug herausgestellt haben. &Auml;hnliche Aktionen &ndash; wenn auch nicht f&uuml;rs Klima &ndash; kannte man bereits vom Zentrum f&uuml;r politische Sch&ouml;nheit. Auch dort waren die Polit-Stunts immer h&ouml;chst umstritten und vor allem: wirkungslos.<br>\nAm Ende muss man sich fragen, ob der Aktionismus sein Ziel &ndash; n&auml;mlich auf die Klimakatastrophe oder die Ungleichbehandlung des Globalen S&uuml;dens aufmerksam zu machen &ndash; tats&auml;chlich erreicht, oder ob sich zwischen Gegnern und Bef&uuml;rwortern nicht blo&szlig; eine Spirale der Emp&ouml;rung &uuml;ber die Form des Protests dreht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/narzisstische-weltrettung-just-stop-oil-van-gogh-ines-schwerdtner\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Spiel mit dem Feuer (III)<\/strong><br>\nDie aktuelle Reise einer Bundestagsdelegation nach Taiwan soll dessen &bdquo;Selbst&auml;ndigkeit&ldquo; f&ouml;rdern und droht damit die Spannungen um die Insel gef&auml;hrlich zuzuspitzen. Man wolle mit dem Besuch &bdquo;Taiwan als Staat&ldquo; unterst&uuml;tzen, teilte Delegationsleiter Peter Heidt (FDP) am Wochenende mit. Damit verst&ouml;&szlig;t der Berliner Parlamentarier gegen das weltweit anerkannte Ein-China-Prinzip, das unter anderem von der UN-Generalversammlung schon vor Jahrzehnten best&auml;tigt worden ist. F&uuml;r den Fall, dass eine friedliche Wiedervereinigung mit Taiwan endg&uuml;ltig unm&ouml;glich gemacht wird &ndash; etwa durch eine f&ouml;rmliche Abspaltung der Insel oder durch ihre offizielle Anerkennung als eigener Staat &ndash;, beh&auml;lt sich China den Einsatz milit&auml;rischer Mittel vor. Der Berliner Vorsto&szlig;, der an gleichgerichtete Stellungnahmen etwa von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock ankn&uuml;pft, missachtet den Mehrheitswillen der taiwanischen Bev&ouml;lkerung, die am hochsensiblen Status quo nicht r&uuml;tteln will. F&uuml;r den Fall, dass eine Provokation wie diejenige Berlins Beijing zu einer milit&auml;rischen Reaktion anstachelt, r&uuml;sten die USA Taiwan auf &ndash; mit den gleichen Waffensystemen wie die Ukraine vor dem russischen &Uuml;berfall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9061\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Fall Sanifair: Weil eine Privatisierung in die Hose ging, wird jetzt das Pinkeln teurer<\/strong><br>\nDie deutschen Autobahnrastst&auml;tten sind fast alle fest in einer Hand. Und wie immer, wenn ein Monopolist am Werk ist, wird es f&uuml;r die Kunden teuer. Die sp&uuml;ren das jetzt beim Gang auf die Toilette.<br>\nWer auf Autobahnen unterwegs ist und mal muss, biegt rechts ab, steuert eine Rastst&auml;tte an und landet in aller Regel bei einer Toilette des Betreibers Sanifair. Der jedoch erhebt ab Mitte November f&uuml;rs Toilettenbenutzen mal eben rund 40 Prozent mehr Geld. Der Preis steigt von 70 Cent auf einen Euro. Die einen fluchen dar&uuml;ber und sprechen auf Twitter von &bdquo;reinster Abzocke&ldquo;, die anderen nehmen es lustig und fragen sich auch auf Twitter, wann sich denn jetzt der Klappspaten zum Ausheben der eigenen Toilette amortisiere. Es gibt aber noch eine dritte Sichtweise, eine wirtschaftspolitische Perspektive. Und die hei&szlig;t: Hinter dem Preisschub f&uuml;rs Pinkeln steckt eine v&ouml;llig in die Hose gegangene Privatisierung von einstigem Bundeseigentum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/eine-voellig-in-die-hose-gegangen-privatisierung-ist-schuld-an-der-hohen-pinkelmaut_id_167835782.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bis zu rund 150 Prozent teurer: Warum wir auf Rastst&auml;tten immer mehr zahlen m&uuml;ssen &ndash; und wer daran verdient<\/strong><br>\nDer ideale Rastst&auml;ttenkunde ist hungrig, m&uuml;de und muss aufs Klo. Aber vor allem muss er zahlen. Reisende werden an Autobahnrastst&auml;tten immer schamloser ausgenommen. Ein stern-Report &uuml;ber Gier und Staatsversagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/reise\/deutschland\/raststaetten--warum-wir-immer-mehr-zahlen-muessen---und-wer-daran-verdient-8808798.html\">stern, 21.07.2019<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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